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Dokumentenidentifikation DE10026028A1 29.11.2001
Titel Frässchablone und Fräsverfahren
Anmelder Schelberg, Karl-Heinz, 35110 Frankenau, DE;
Mathee, Jürgen, 35110 Frankenau, DE
Erfinder Schelberg, Karl-Heinz, 35110 Frankenau, DE;
Mathee, Jürgen, 35110 Frankenau, DE
DE-Anmeldedatum 25.05.2000
DE-Aktenzeichen 10026028
Offenlegungstag 29.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2001
IPC-Hauptklasse B23C 9/00
IPC-Nebenklasse B23C 3/00   B27C 5/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Form einer Frässchablone (12) verbunden mit einem Verfahren zum Fräsen von einfachen bis hin zu komplexen sich ergänzenden sowie erweiterbaren Mustern aus einem Werkstück (7) mittels einer Handoberfräse mit Kopierhülse und Fräser (11). Die Frässchablone (12) weist eine Grundplatte (2) sowie ein bewegliches Passformteil (3) auf, in dessen Sektoren (8) Musteraussparungen (Beispiele) (4) an vorgegebenen Positionen ausgenommen sind.
Durch Verschieben, Verdrehen sowie durch Wenden von Teilen der Frässchablone (12) nach jedem Fräsvorgang, insbesondere dem beweglichen Passformteil (3), können durch Vorgabe von einigen wenigen Musteraussparungen (Beispiel) (4) im Passformteil (3) eine um ein Vielfaches höhere Zahl von Musterkombinationen sowie Mustervaritionen gefräst werden.
Eine Fräsung von sich ergänzenden Mustern ist ebenfalls möglich, da das zu fräsende Muster nach einem festgelegten System zerlegt und in Form von Musteraussparungen (Beispiel) (4) auf dem beweglichen Passformteil (3) ausgespart ist.
Verschiedene Schablonen sind kompatibel und können sich zu neuen Mustern ergänzen. Durch die Verwendung einer Führungsschiene (13) können einige zu fräsende Muster in X-Richtung sowie Y-Richtung erweitert werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Form einer Frässchablone, verbunden mit einem Verfahren zum Fräsen von einfachen bis hin zu komplexen sich ergänzenden sowie erweiterbaren Mustern aus einem Werkstück mittels einer Handoberfräse (11) mit Kopierhülse (16) und Fräser (17) nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Unter Muster kann folgendes verstanden werden: Formen, Bilder, Zeichen, Buchstaben, Ziffern, kerbschnitzereiähnliche Ornamente, Verzierungen etc.

Es ist bekannt, beim Ausfräsen sowie beim Einsatzfräsen von unterschiedlichsten Mustern mit Hilfe einer Handoberfräse Frässchablonen zu verwenden. Diese Schablonen finden als Außen- und Innenschablonen Anwendung. Für jedes zu fräsende Muster muss eine Schablone angefertigt werden. Der Fräsvorgang läuft dabei folgendermaßen ab: Die Schablone wird auf dem Werkstück fixiert. Dann werden mittels an der Handoberfräse angebrachter Anlaufhülse die Konturen der Schablone abgefahren (bei Außenschablonen: Abfahren der Schablonenaußenkonturen, bei Innenschablonen: Abfahren der Konturenaussparungen). Komplexere Fräsarbeiten sind mit Hilfe einer CNC-Fräse (computergesteuerter Werkzeugmaschine) möglich.

Die bekannten Frässchablonen (Innenschablonen, Außenschablonen) haben den Nachteil, dass für jedes zu fräsende Muster eine separate Frässchablone hergestellt werden muss. Mit diesen Schablonen kann dann nur das eine vorgegebene Muster gefräst werden. Dieses gilt sowohl für Außenschablonen als auch für Innenschablonen. Die Herstellung solcher Schablonen ist sehr zeitaufwendig und teuer. Außerdem bedarf es neben entsprechenden Herstellungsverfahren auch einer gewissen Kreativität sowie besonderer Fachkenntnisse im Bereich der Verzierungen von Werkstücken.

Die Qualität der Fräsung hängt direkt von der Ausführung der Schablone ab. So werden Unebenheiten an den Aussparungen (bei Innenschablonen) sowie am Schablonenrand (bei Außenschablonen) direkt in die Fräsung mitübertragen.

Nachteilig bei Außenfrässchablonen ist, dass nur die Außenumrisse eines Musters gefräst werden können. Als nachteilig bei Innenfrässchablonen ist zu sehen, dass eine vollständige Fräsung eines umfangreichen Musters nicht möglich ist, da nicht sämtliche Details aus der Frässchablone herausgearbeitet werden können. Begründet wird dieses mit dem Herausfall bestimmter Teilbereiche der Schablone durch eine eventuell unvermeidbare Überschneidung im Fräsverlauf (zum Beispiel bei einer Schablone zum Fräsen des Großbuchstabens B). Bei einer entsprechenden Schablone und der Verwendung einer Handoberfräse (11) mit Kopierhülse (16) und Fräser (17) gäbe es hier unerwünschte Überschneidungsprobleme im Mittelfräsbereich des "B". Ein weiteres Anschauungsbeispiel für diese Problematik ist eine Schablone zum Fräsen mehrerer Kreise mit unterschiedlichen Durchmessern um einen gemeinsamen Mittelpunkt. Hier könnte sich nur der größte Durchmesser auf der Schablone befinden, da die kleineren Schablonenteile herausfallen würden.

Umfangreichere Musterstrukturen (z. B. eine Rose mit Blättern) lassen sich nur mit Hilfe einer computergesteuerten Werkzeugmaschine (CNC) fräsen. Für mittelständische Schreinereien scheidet der Einsatz solcher computergesteuerter Werkzeugmaschinen aus Kostengründen in der Regel aus. Außerdem können derartige Maschinen nur in der Werkstatt verwendet werden. Ihr Einsatz vor Ort ist wegen ihres hohen Gewichtes nicht möglich. Für den Hobbyhandwerker scheidet der Einsatz solcher Werkzeugmaschinen aus Kostengründen ebenfalls in der Regel aus.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Frässchablone, verbunden mit einem Verfahren zum Fräsen von einfachen bis hin zu umfangreichen sich ergänzenden sowie erweiterbaren Mustern aus einem Werkstück (7) mittels einer Handoberfräse (11) mit Kopierhülse (16) und Fräser (17) zu schaffen und durch Vorgabe von wenigen Basismustern, in Form von Musteraussparungen (Beispiel) (4), eine sehr hohe Mustervariations- und Musterkombinationsfräsvielfalt zu schaffen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung, verbunden mit einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1, gelöst.

Vorteilhaft ist, dass der Anwender einer Handoberfräse (11) mit Kopierhülse (16) und Fräser (17) durch Verwendung dieser erfindungsgemäßen Frässchablone (12) in die Lage versetzt wird, unter Vorgabe von nur wenigen an vorgegebenen Positionen auf dem beweglichen Passformteil (3) ausgenommenen Musteraussparungen (Beispiel) (4) und durch Verschieben, Verdrehen sowie durch Wenden des beweglichen Passformteils (3) nach jedem Fräsvorgang mehrere unterschiedliche komplexe, komplette, sich ergänzende, sowie formmäßig und größenmäßig erweiterbare Muster zu fräsen. Dadurch ist eine Fräsung von einer um ein Vielfaches höheren Zahl von Musterkombinationen sowie Mustervariationen möglich. Eine Fräsung von schnitzereiähnlichen Ornamenten (Kerbschnitzen) ist dadurch möglich.

Durch entsprechende Anordnung der Musteraussparungen (Beispiel) (4) auf dem beweglichen Passformteil (3) besteht die Möglichkeit, dass das zu fräsende Muster größenmäßig erweitert werden kann (z. B. eine Rose mit Blättern, wo nochmals Außenzusatzblätter hinzugefügt werden können). Eine Teilfräsung eines Muster ist ebenfalls möglich (z. B. 1/4 oder 1/2 -Muster) (Fig. 12).

Durch Verwendung von weiteren kompatiblen Schablonen sowie einer in X-Richtung sowie Y-Richtung verstellbaren Führungsschiene (13) kann ein Muster nochmals größenmäßig oder formmäßig erweitert werden.

Dem Anwender dieser Frässchablone wird die Möglichkeit eröffnet, Muster zu fräsen, wie es nur mit einer CNC-Werkzeugmaschine möglich ist. Eine zeitaufwendige und damit kostspielige Herstellung von Einzelfrässchablonen kann für den Anwender entfallen. Sollte es dem Hobby- und Freizeitanwender an der entsprechenden Kreativität und Fräserfahrung, insbesondere bei der Verzierung von Werkstücken mangeln, könnte er mit Hilfe dieser Frässchablone schnell und sicher Muster in Werkstücke fräsen.

Ein weiterer Vorteil gegenüber herkömmlichen Frässchablonen ist, dass der Anwender die Möglichkeit hat, das zu fräsende Muster selbstständig zu variieren. Des Weiteren wird durch eine Zerlegung des zu fräsenden Musters auf der Frässchablone in eine entsprechende Anzahl von Basismustern in Form von Musteraussparungen (4) im beweglichen Passformteil (3) eine Fräsung von komplexen sowie kompletten Mustern ermöglicht. Des Weiteren werden durch diese Zerlegung beim späteren Fräsvorgang eventuell unerwünschte Überschneidungen im Fräsverlauf vermieden (Beispiel Buchstabe "B").

Durch entsprechende Wahl der Fräser (17) und Kopierhülsen (16) kann das Erscheinungsbild der zu fräsenden Muster nochmals variiert werden. Einsatzfräsen sowie Ausfräsen von Mustern ist mit dieser Frässchablone (12) gleichzeitig möglich. Die Frässchablonen sind so konzipiert, dass eine Erweiterung sowie Ergänzung von Mustern durch die Verwendung von weiteren kompatiblen, mit anderen Musteraussparungen (Beispiel) (4) versehenen beweglichen Passformteilen (3) oder Verwendung einer in X-Richtung und Y-Richtung verstellbaren Führungsschiene (13) möglich ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine vielseitig verwendbare, einfach zu handhabende, kostengünstige sowie erweiterbare Frässchablone zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Frässchablonen vermeidet.

Die Herstellung der Frässchablone soll in größeren Stückzahlen mit einer computergesteuerten Werkzeugmaschine (CNC) erfolgen, um dem Anwender eine besonders günstige Alternative zur Einzelschablonenanfertigung zu bieten. Die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone sowie weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen prinzipmäßig dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

Es zeigen

Fig. 1 die perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone mit eingesetztem beweglichem Passformteil und einer in X-Richtung sowie Y-Richtung verstellbaren Führungsschiene; und

Fig. 2 die Draufsicht der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone mit Beispielen von Musteraussparungen im beweglichen Passformteil; und

Fig. 3 bis 8 eine Auswahl von Fräsmusterkombinations- und Variationsbeispielen bei der Verwendung der Musteraussparungsbeispiele gemäß Fig. 2 der erfindungsgemäßen Frässchablone und unter Verwendung der in Y-Richtung sowie in X-Richtung verstellbaren Führungsschiene gemäß Fig. 1; und

Fig. 9 die Draufsicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone mit weiteren Beispielen von Musteraussparungen im beweglichen Passformteil; und

Fig. 10 bis 15 eine Auswahl von Fräsmusterkombinations- und Variationsbeispielen bei der Verwendung der Musteraussparungsbeispiele gemäß Fig. 9 der erfindungsgemäßen Frässchablone; und

Fig. 16 die Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Frässchablone mit beweglichem Passformteil in einer Grundplatte sowie alternativer Fixiermöglichkeit; und

Fig. 17 die Draufsicht einer Frässchablone mit beweglichem Passformteil, in dem nochmals ein oder mehrere bewegliche Passformteile eingesetzt sind; und

Fig. 18 die Draufsicht einer Frässchablone mit beweglichem Passformteil, in dem nochmals ein oder mehrere quadratische bewegliche Passformteile eingesetzt sind, in die wiederum ein beweglicher Passformteil eingesetzt ist; und

Fig. 19 die Draufsicht einer rechteckigen Frässchablone mit beweglichem rechteckigem Passformteil, in dem wiederum ein beweglicher Passformteil eingesetzt ist; und

Fig. 20 die Draufsicht einer Frässchablone mit beweglichem rechteckigem Passformteil, und

Fig. 21 die Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Frässchablone mit beweglichem Passformteil in einer Grundplatte sowie einer weiteren alternativen Fixiermöglichkeit.

Die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone Fig. 1 besteht aus einer Grundplatte (2) sowie mindestens einem beweglichen Passformteil (3). Als Material kann z. B. Holz, Aluminium, Hartkunststoff, Hartpapier oder sonstiger formbeständiger Werkstoff verwendet werden. Die Plattenstärke von der Grundplatte (2) sowie dem beweglichen Passformteil (3) sollte idealerweise je nach Anwendung ca. 2-20 mm betragen. Dabei sollen beide Teile die gleiche Materialstärke aufweisen. Bei der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone ist aus der Grundplatte (2) eine Aussparung (1) für die Aufnahme des beweglichen Passformteils (3) herausgearbeitet worden. Der bewegliche Passformteil (3) der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone weist eine kreisrunde Form auf, die passgenau in die kreisförmige Aussparung der Grundplatte (2) eingesetzt wird. Alternativ kann das bewegliche Passformteil (3) in einer besonderen Weiterführung der erfindungsgemäßen Frässchablone als Mehreck Fig. 20 hergestellt sein.

Dementsprechend ist dann auch die Grundplatte (2) mehreckig ausgenommen. Es sind Fixiermöglichkeiten (Grundplatte/beweglicher Passformteil) (9) vorhanden. Dieses ermöglicht das Fixeren des beweglichen Passformteils (3) für eine Musterfräsung an vorgegebener Position mit der Grundplatte (2). Der bewegliche Passformteil (3) ist je nach zu fräsendem Muster in mehrere gleichgroße Sektoren (8) aufgeteilt. Wenigstens eine Musteraussparung (Beispiel) (4) ist auf einen genau festgelegten Bereich des beweglichen Passformteils (3) als Aussparung eingearbeitet. Die Position des beweglichen Passformteils (3) kann nach jedem Fräsvorgang durch Verschieben, Verdrehen sowie durch Wenden innerhalb der Grundplatte (2) verändert werden. Die Anzahl der Musteraussparungen (Beispiel) (4) hängt von der Größe des beweglichen Passformteils (3) sowie der Komplexität des zu fräsenden Musters ab. Um eine weitere Mustervielfalt zu erreichen, kann ein Einlegeteil (5) in eine dafür vorgesehene Musteraussparung eingesetzt werden.

Die Schablonen, insbesondere das bewegliche Passformteil (3), sind so konzipiert, dass sie untereinander kompatibel sind und sich zur Fräsung von neuen Mustern ergänzen. Dieses gilt jedoch nur für Schablonen mit gleichgroßem Passformteil. In einer besonderen Weiterführung der erfindungsgemäßen Frässchablonen kann durch die Verwendung einer in X-Richtung sowie Y-Richtung verstellbaren Führungsschiene (13) eine Mustererweiterung ermöglicht werden. Auf der Grundplatte (2) der erfindungsgemäßen Frässchablone ist eine Befestigungsmöglichkeit für diese Führungsschiene (10) vorgesehen. Die Führungsschiene (13) kann beispielsweise mit Hilfe von Befestigungsbolzen (15) arretiert werden. Die Befestigungsbolzen (15) werden bei dieser Arretierungsmöglichkeit in die Bohrungen für Feststeller (14) gesteckt. Der Abstand der Bohrungen für Feststeller (14) zueinander ist festgelegt, um eine definierte Bewegung der Frässchablone in X- bzw. Y-Richtung zu gewährleisten.

Die Fig. 16-21 zeigen besondere weiterführende Ausführungsformmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Frässchablone.

Die Auswahl des zu fräsenden Musters erfolgt durch ein für jede Frässchablone beigefügtes Musterauswahlblatt. Hier kann der Anwender die Information bekommen, welche Musteraussparungen (Beispiele) (4) er zum Fräsen des ausgesuchten Musters benötigt.

Der eigentliche Fräsvorgang läuft im einfachsten Fall wie folgt ab: Bei der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone wird die Grundplatte (2) auf das Werkstück gelegt, entsprechend ausgerichtet und mittels z. B. Schraubzwingen fixiert. Das drehbare Passformteil (3) muss dabei beweglich bleiben. Die Größe der Kopierhülsen (16) sowie die zu verwendenden Fräser (17) an der Handoberfräse (11) wird für jedes Muster vorgeschlagen. Dann wird die Frästiefe an der Handoberfräse (11) eingestellt. Nun führt man die mit Kopierhülse (16) und Fräser (17) bestückte Handoberfräse (11) an den Innenkanten der zum Muster zugehörigen Musteraussparungen (Beispiel) (4) im Passformteil (3) entlang.

Der Fräsmustervorgabe entsprechend, wird das bewegliche Passformteil (3) nach jedem Fräsvorgang durch Verdrehen, Versetzen, Verschieben sowie Wenden in eine neue Position gebracht. Diese Schritte werden solange wiederholt, bis das gewünschte Muster komplett gefräst ist. Zum Fräsen bestimmter Muster werden oft nur Teilstrecken der Musteraussparungen (Beispiel) (4) benötigt. Der Anwender bekommt anhand des Musterauswahlblattes die Informationen, an welchen Teilstrecken der Anlaufring der Handoberfräse entlang geführt werden kann.

Fig. 2 und Fig. 9 zeigen die Draufsichten der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Frässchablone mit Beispielen von Musteraussparungen (Beispiel) (4) im beweglichen Passformteil (3) sowie eine geringe Auswahl (Fig. 3-8 und Fig. 10-15) der mit diesen Schablonen zu fräsenden Mustern. Bei den Fräsmustern gemäß Fig. 3-8 findet eine Führungsschiene (13) Anwendung, um das Fräsmuster in X- oder Y-Richtung zu erweitern. Bezugszeichenliste 1 Aussparung (für das bewegliche Passformteil)

2 Grundplatte

3 bewegliches Passformteil

4 Musteraussparungen (Beispiele)

5 Einlegeteil

6 Musteraussparungen im Einlegeteil (Beispiele)

7 Werkstück

8 Sektor (einer von mehreren möglichen)

9 Fixiermöglichkeiten (Grundplatte/beweglicher Passformteil)

10 Befestigungsmöglichkeit für die Führungsschiene

11 Handoberfräse

12 Frässchablone

13 Führungsschienen (für X-Richtung und Y-Richtung)

14 Bohrungen für Feststeller

15 Feststellbolzen

16 Kopierhülse

17 Fräser


Anspruch[de]
  1. 1. Frässchablone, insbesondere zum Fräsen von einfachen bis hin zu komplexen sich ergänzenden sowie erweiterbaren Mustern aus einem Werkstück (7) mit einer darin geführten Handoberfräse (11) dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Grundplatte (2) wenigstens eine Aussparung (1) herausgearbeitet ist, in die passgenau wenigstens ein an vorgegebenen Positionen fixierbares bewegliches Passformteil (3) eingesetzt werden kann
  2. 2. Frässchablone nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung für das bewegliche Passformteil (3) mehreckig, kreisförmig oder kreisbogenförmig sein kann.
  3. 3. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Passformteil (3) in mehrere Sektoren (8) aufgeteilt werden kann sowie aus transparenten Material bestehen kann.
  4. 4. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass sich im beweglichen Passformteil (3) wenigstens eine Aussparung befindet, in die Einlegeteile (5) passgenau eingelegt werden können und aus den Einlegeteilen (5) wenigstens eine Musteraussparung im Einlegeteil (Beispiel) (6) ausgespart ist.
  5. 5. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass in den beweglichen Passformteil (3) nochmals ein oder mehrere bewegliche Passformteile eingesetzt werden können.
  6. 6. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Passformteile (3) Fixiermöglichkeiten (9) (14) (15) aufweisen.
  7. 7. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Position der beweglichen Passformteile (3) in der passgenauen Aussparung der Grundplatte (2) oder in den Passformteil selbst (3), durch Verdrehen, Versetzen, Verschieben sowie Wenden je nach Vorgabe des zu fräsenden Musters nach jedem Fräsvorgang verändert werden kann.
  8. 8. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass auf dem beweglichen Passformteil (3) wenigstens eine Musteraussparung (Beispiel) (4) auf einem festgelegten Bereich ausgenommen ist.
  9. 9. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass sich Befestigungsmöglichkeiten (10) für den Einsatz einer in X-Richtung sowie Y-Richtung verstellbaren Führungsschiene (13) auf der Grundplatte (2) befinden.
  10. 10. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass durch Verwendung einer in X-Richtung sowie Y-Richtung verstellbaren Führungsschiene (13) eine Musterfräserweiterung in X-Richtung sowie Y-Richtung möglich ist.
  11. 11. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Passformteile (3) verschiedener Schablonen kompatibel sein können und sich zu neuen Mustern ergänzen können.
  12. 12. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass eine Zerlegung des zu fräsenden Musters in Form von Musteraussparungen (Beispiel) (4) an genau festgelegten Positionen im beweglichen Passformteil (3) vorgenommen werden kann.
  13. 13. Verfahren zum Fräsen von Mustern aus einem Werkstück (7) mit Hilfe der Frässchablone (12) und einer darin geführten Handoberfräse (11) mit Kopierhülse (16) und Fräser (17) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
    1. a) Das zu fräsende Muster selbst festlegen, oder aus einem beigelegten Musterauswahlblatt aussuchen
    2. b) Frässchablone auf dem Werkstück ausrichten und fixieren
    3. c) Aussuchen der zum Muster zugehörigen Musteraussparungen (Beispiel) (4) im beweglichen Passformteil (3)
    4. d) Frästiefe an der Handoberfräse einstellen
    5. e) Handoberfräse (11) einschalten, in Position bringen und mit dem Fräser in das Werkstück eintauchen.

      Nun führt man die mit Kopierhülse (16) und Fräser (17) bestückte Handoberfräse (11) an den Innenkanten der zum Muster zugehörigen Musteraussparungen (Beispiel) 4) im Passformteil (3) entlang.

      Handoberfäse (11) ausschalten und entfernen.
    6. f) Dem Muster entsprechend das Passformteil nach jedem Fräsvorgang durch Verdrehen, Versetzen, Verschieben sowie Wenden je nach Mustervorgabe in eine neue Position innerhalb der Grundplatte (2) bringen
    7. g) Schritt e) bis f) solange wiederholen, bis das gewünschte Muster gefräst ist.






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