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Dokumentenidentifikation DE19733481C2 29.11.2001
Titel Radnabe mit angeflanschter Bremsscheibe
Anmelder Fuchs, Nicole, 42103 Wuppertal, DE
Erfinder Spies, Heinz-Dieter, 42103 Wuppertal, DE
DE-Anmeldedatum 01.08.1997
DE-Aktenzeichen 19733481
Offenlegungstag 18.02.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 29.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2001
IPC-Hauptklasse B60T 1/06
IPC-Nebenklasse F16D 65/12   B60B 27/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Radnabe mit angeflanschter Bremsscheibe. Derartige Radnaben werden üblicherweise so ausgeführt, daß der Bremssattelträger am Achsschenkel oder Schwingenarm fixiert wird. An Krafträdern mit Zweiarmschwinge wird besagter Träger vorwiegend auf der Steckachse neben der Nabe, aufgesteckt auf der Achse, geführt.

Eine derartige Anordnung ist z. B. aus der DE 33 02 557 C2 bekannt, in der zusätzlich verschiedene Möglichkeiten der Bremsmomentabstützung ausgeführt werden, die ein Abheben eines Zweiradhinterrades beim Bremsen vermindern sollen.

Nachteil der bekannten Nabenkonstruktionen ist, daß die Schwingenbreite bei Krädern nicht maximal ausgenutzt werden kann, da die angeflanschte Bremsscheibe und der Bremssattelträger innerhalb der lichten Weite der Schwinge Bauraum beanspruchen. Somit kann die Lagerung der Nabe, bei Reifendimensionen, die die Schwingenbreite maximal ausnutzen, schwerlich den erhöhten Belastungen angepaßt werden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Radnaben mit angeflanschter Bremsscheibe so zu gestalten, daß Räder mit Reifendimensionen, die die Breite der Schwinge maximal ausnützen, montiert werden können und trotzdem die Lagerung so gestaltet werden kann, daß die gegenüber den serienmäßig auftretenden Kräften erhöhten Reaktionskräfte, durch die höhere Masse der breiteren Räder, sicher aufgenommen werden können, wobei die Bremsmomentabstützung unverändert bleiben kann.

Diese Aufgabe wird durch die Radnabe mit angeflanschter Bremsscheibe gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs gelöst.

Durch die Verlegung der Lagerung des Bremssattelträgers von der Steckachse auf die Peripherie der Nabe wird erreicht, daß die Nabe, ergo der Lagerabstand breiter ausgeführt werden kann Das Reaktionsmoment, das immer dann entsteht, wenn sich die Winkelgeschwindigkeit des Rades ändert und um die Senkrechte dreht, insbesondere bei maximaler Verzögerung, kann besser aufgenommen werden.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt. Man erkennt die dreiteilige Nabe (1), mit der Bremsscheibe (2), dem Bremssattelträger (3), der Antriebsscheibe (4), den Radlagern (5) und dem Bremssattelträgerlager (6).


Anspruch[de]
  1. 1. Radnabe mit angeflanschter Bremsscheibe dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der/des Radbremszylinder/s außen auf der Nabe gelagert ist, wodurch die Nabe mit einem größeren Abstand der Radlager zueinander ausgeführt werden kann, was die Lagerlasten mindert.






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