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Dokumentenidentifikation DE10032681A1 28.02.2002
Titel Startergenerator
Anmelder DaimlerChrysler AG, 70567 Stuttgart, DE
Erfinder Bitsche, Otmar, Dipl.-Ing., 70329 Stuttgart, DE;
Freisinger, Normann, Dipl.-Ing. (FH), 73547 Lorch, DE;
Kinder, Jutta, Dipl.-Ing., 73728 Esslingen, DE;
Kirn, Oliver, Dipl.-Ing., 73730 Esslingen, DE;
König, Werner, Dipl.-Ing., 71083 Herrenberg, DE;
Krauth, Dieter, Dr., 71336 Waiblingen, DE;
Müller, Daniel, Dipl.-Ing., 73037 Göppingen, DE;
Nickel, Armin, Dr.-Ing., 73728 Esslingen, DE;
Teufel, Hans-Dieter, Dipl.-Ing., 70736 Fellbach, DE;
Zieker, Roland, Dipl.-Ing., 73061 Ebersbach, DE
DE-Anmeldedatum 05.07.2000
DE-Aktenzeichen 10032681
Offenlegungstag 28.02.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.02.2002
IPC-Hauptklasse F02N 11/04
IPC-Nebenklasse B60K 25/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Startergenerator zum Anlassen eines Verbrennungsmotors und zur Stromversorgung eines Stromverbrauchers, insbesondere eines Kraftfahrzeugs. Der Nachteil des komplizierten Aufbaus, hohen Gewichts und großen Bauvolumens bekannter Startergeneratoren wird durch dessen Anordnung im Antriebsstrang des Kraftfahrzeugs zwischen einer mechanischen Trennkupplung und einem hydraulischen Drehmomentwandler sowie durch einen direkten Antrieb desselben erreicht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Startergenerator zum Anlassen eines Verbrennungsmotors und zur Stromversorgung eines Stromverbrauchers, insbesondere nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Ein derartiger Startergenerator ist aus der WO 88/01689 bekannt. Er ist an einem Verbrennungsmotor angeflanscht und steht mit diesem über ein stufenloses Getriebe, einen hydraulischen Drehmomentwandler und über Hohlkupplungen in Verbindung.

Die WO 99/18648 beschreibt einen anflanschbaren Startergenerator, der über ein schaltbares Planetengetriebe mit dem Verbrennungsmotor verbunden ist.

Beide Lösungen sind hinsichtlich der Konstruktion sehr aufwendig und mit einem großen Gewicht behaftet sowie platzbedürftig und kostenintensiv.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Startergenerator zu schaffen, der sich durch einfachen Aufbau und geringes Gewicht auszeichnet.

Diese Aufgabe wird durch einen Startergenerator mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Durch die Anordnung des Startergenerators im Antriebsstrang und durch den direkten Antrieb desselben ergibt sich eine einfache, robuste Konstruktion, die aufgrund der wenigen Bauteile auch zur Gewichts-, Raum- und Kostenminderung beiträgt. Da der Rotor und Stator in einem anderweitig nicht genutzten Raum untergebracht sind, ist auch eine Nachrüstung des erfindungsgemäßen Startergenerators denkbar, worin ein außerordentlicher Vorteil der Erfindung zu sehen ist.

Dazu trägt auch die Ausbildung des Rotors als Scheibenrotor bei, der ein Anschrauben desselben an vorhandenen oder einfach nachrüstbaren Festpunkten gestattet.

Das einfache, drehsymmetrische Zwischengehäuse bildet mit dem Stator eine Einheit. Es leitet die Kräfte der Motoraufhängung vom Getriebe zum Motorgehäuse weiter. Der ölgekühlte Ringfuß des Stators hält dessen Temperatur im nicht gelüfteten Zwischengehäuse in Grenzen.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung sowie der einzigen Zeichnungsfigur, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt ist.

Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch eine von einem Verbrennungsmotor angetriebene Trennkupplung und einen Drehmomentwandler mit einem dazwischengeschalteten Startergenerator. Das Drehmoment des Verbrennungsmotors wird von einer Kurbelwelle 1 über ein an diese angeflanschtes Schwungrad 2 auf eine Kupplungsscheibe 3 einer Trennkupplung 17 und weiter über eine Schiebehülse 4 auf eine Zwischenwelle 5 übertragen. An diese ist ein Scheibenrotor 6 des Startergenerators 7 angeflanscht, der aus einer ursprünglich vorhandenen Verbindungsscheibe abgeleitet ist und der über Schrauben 8 mit Butzen 9 des Primärteils 10 des Drehmomentwandlers 11 verbunden ist.

Der Scheibenrotor 6 wird von einem Stator 12 umfaßt, der über einen ringförmigen Fuß 13 mit einem Zwischengehäuse 14 verbunden ist. Zwischen dem ringförmigen Fuß 13 und dem Zwischengehäuse 14 befindet sich ein durch Dichtringe 15 abgedichteter Kühlraum 16 für die Ölkühlung des Stators 12. Diese Kühleinrichtung ist mangels Belüftung des Zwischengehäuses 14 zur Wärmeabfuhr erforderlich.

Der Startergenerator besteht im wesentlichen nur aus dem Scheibenrotor 6 und dem Stator 12. Sein direkter Antrieb erübrigt jegliches Getriebe. Dadurch baut der erfindungsgemäße Startergenerator klein, leicht, robust und erfordert lediglich einen geringen Konstruktionsaufwand.


Anspruch[de]
  1. 1. Startergenerator zum Anlassen eines Verbrennungsmotors und zur Stromversorgung eines Stromverbrauchers, vorzugsweise eines Kraftfahrzeugs, wobei der Startergenerator einen Rotor und einen Stator ausweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Startergenerator im Antriebsstrang des Kraftfahrzeuges, vorzugsweise zwischen einer mechanischen Trennkupplung (17) und einem hydraulischen Drehmomentwandler (11) angeordnet und direkt angetrieben ist.
  2. 2. Startergenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor als Scheibenrotor (6) ausgebildet und mit einer Zwischenwelle (5) der Trennkupplung (17) sowie einem Primärteil (10) des Drehmomentwandlers (11) direkt und drehfest verbunden ist.
  3. 3. Startergenerator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (12) in einem drehsymmetrischen Zwischengehäuse (14) koaxial angeordnet ist, das zwischen einem Motorgehäuse (18) und einem Getriebegehäuse (19) befestigbar ist.
  4. 4. Startergenerator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (12) einen ringförmigen Fuß (13) aufweist, der ölgekühlt ist.






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