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Dokumentenidentifikation DE69427935T2 04.04.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0626777
Titel Bildverarbeitungsvorrichtung und -verfahren
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yoshida, Takehiro, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69427935
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.05.1994
EP-Aktenzeichen 941081903
EP-Offenlegungsdatum 30.11.1994
EP date of grant 16.08.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.04.2002
IPC-Hauptklasse H04N 1/387

Beschreibung[de]
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK [Gebiet der Erfindung]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bildverarbeitungsvorrichtung mit einer Vielzahl von Auflösungen.

[Beschreibung des Standes der Technik]

Das Dokument GB-A-2 153 621 zeigt einen Bildprozessor, der eingerichtet ist, ein transformiertes Bild in ein zweites Bild und Originalbilddaten in einen ersten Speicher zu schreiben. Der Bildprozessor ist ausgestattet mit einem Adressenwandler zum sequentiellen Ausgeben einer Anzahl umgesetzter Adressendaten in der Nähe von Originaladressendaten, die von einem Adressengenerator abgegeben werden, und Verarbeitungsmittel zum Ausführen einer vorgeschriebenen Operation, beispielsweise Mittelwertbildung bezüglich auf der Grundlage der solchermaßen umgesetzten Adressendaten ausgelesenen Originalbilddaten. Die Adressenumsetzung verursacht die erforderliche Transformation, beispielsweise Drehung oder Verkleinerung.

Andere herkömmliche Bildverarbeitungsgeräte, die eine Funktion des Drehens um einen rechten Winkel (nachstehend als "90º -Drehfunktion" bezeichnet) der in einem Speicher gespeicherten Information haben, lesen ein Bild in einem über einer Bedieneinheit spezifizierten Modus und speichern die gelesenen Bilddaten in den Speicher. Derartige Lesemodi werden üblicherweise als "Normalmodus", "Feinmodus" und "Superfeinmodus" bezeichnet. Das Auflösungsvermögen des Normalmodus ist 8 pel/mm · 3,85 Linien/mm; diejenige des Feinmodus 8 pel/mm · 7,7 Linien/mm; und diejenige des Superfeinmodus 8 pel/mm · 15,41 Linien/mm (pel/mm: Dichte in Hauptabtastrichtung; Linien/mm: Dichte in Unterabtastrichtung.

Wenn die herkömmliche Vorrichtung ein Bild im Normalmodus liest, speichert sie die gelesenen Bilddaten mit 8 pel/mm · 3,85 Linien/mm Auflösung in einen Speicher. Das Problem ist, daß bei 90º -Drehung bezüglich der gespeicherten Bilddaten die Liniendichte der gedrehten Daten in der Hauptabtastrichtung auf 3,85 pel/mm verschlechtert wird. Der herkömmliche Stand der Technik setzt die verschlechterte Liniendichte in 8 pel/mm um, um so das Auflösungsvermögen anzuheben, jedoch kann die Verschlechterung der Bildqualität nicht verhindert werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung ist in Anbetracht der obigen Situation entstanden und hat zur Aufgabe, eine Bildverarbeitungsvorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, die Verschlechterung der Bildqualität zu verhindern.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bildverarbeitungsvorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, einen Bildspeicher effizient zu nutzen.

Nach der vorliegenden Erfindung werden die vorstehenden Aufgaben gelöst durch Bereitstellen einer Bildverarbeitungsvorrichtung und eines Verfahrens, wie es in den anliegenden Patentansprüchen angegeben ist.

Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden auf der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung deutlich, in der gleiche Bezugszeichen dieselben oder ähnliche Teile in allen Figuren bedeuten.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die beiliegende Zeichnung, die ein Teil der Beschreibung bildet, veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung und dient gemeinsam mit der Beschreibung der Erläuterung des Prinzips der Erfindung.

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Faksimilegerätes nach dem ersten bis vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 bis 5 sind Ablaufdiagramme, die Steueroperationen des ersten Ausführungsbeispiels zeigen;

Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm, das die Steueroperation vom zweiten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 7 bis 10 sind Ablaufdiagramme, die Steueroperationen vom dritten Ausführungsbeispiel darstellen;

Fig. 11 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Steueroperation vom vierten Ausführungsbeispiel darstellt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnung detailliert beschrieben.

[Übersicht]

Ein Merkmal der folgenden Ausführungsbeispiele besteht im Bildlesen zur "Speichersendung", das heißt, Lesen von Bilddaten und zeitweiliges Speichern der gelesenen Bilddaten in einen Speicher anstelle des Sendens der Daten auf das Netz im Echtzeitbetrieb und Senden der gelesenen Bilddaten aus dem Speicher nach Abschluß des Speicherns der Bilddaten. Wenn bei diesem Lesen die Liniendichte in Unterabtastrichtung geringer ist als die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung, wird die Liniendichte in Unterabtastrichtung erhöht, nahe an die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung.

In den folgenden Ausführungsbeispielen wird ein Originalbild mit der Leseauflösung gelesen, wobei die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung 8 pel/mm oder 16 pel/mm ist, und die Liniendichte in Unterabtastrichtung beträgt 3,85 Linien/mm, 7,7 Linien/mm oder 15,4 Linien/mm. Diese Festlegungen sind in Übereinstimmung mit der G3-Norm.

Anderenfalls ist die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung 200 dpi, 300 dpi oder 400 dpi, die Pixeldichte in Unterabtastrichtung ist 200 dpi, 300 dpi oder 400 dpi. Diese Festlegungen sind in Übereinstimmung mit der G4-Norm.

Andere Merkmale der nachstehenden Ausführungsbeispiele bestehen im Bildlesen zur Speichersendung gemäß der Art des Zielgerätes. Genauer gesagt, die Bildlesesteuerung basiert auf der Möglichkeit einer 90º -Drehung von Bilddaten, die in einer Registrierschaltung registriert werden. Im Falle eines Gerätes, das 90º -gedrehte Bilddaten an ein Ziel senden kann gemäß der Möglichkeit, daß bei geringerer Liniendichte in Unterabtastrichtung als die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung, die Liniendichte in Unterabtastrichtung nahe an die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung erhöht wird.

In diesem Falle kann die Möglichkeit einer 90º -Drehung von Bilddaten als zusätzliche Information registriert werden, die in einer Zielwahl oder Kurzwahlinformation enthalten ist. Die Registrieroperation wird später detailliert beschrieben.

Ein noch anderes Merkmal der folgenden Ausführungsbeispiele besteht in der Begrenzung des Bildlesens für 90º -gedrehte Bilddaten gemäß der spezifizierten Größe des Aufzeichnungsblattes.

Nur wenn beispielsweise die Länge in Hauptabtastrichtung eines Originalbildes 148 mm (kürzere Seite eines A5-Papiers) oder 182 mm (kurze Seite vom B5-Papier) ist, wenn die Zeilendichte in Unterabtastrichtung geringer ist als die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung, wird die Liniendichte in Unterabtastrichtung bis nahe an die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung erhöht.

Dank dieser Merkmale kann ein Faksimilegerät gemäß diesen Ausführungsbeispielen die 90º -Drehung von Bilddaten ausführen, während ein exzessives Verschlechtern der Bildqualität aufgrund der 90º -Drehung vermieden wird.

Dank dieser Merkmale kann darüber hinaus das Gerät seinen Speicher in effizienter Weise nutzen, da die Steuerungen gemäß der Merkmale nur ausgeführt werden, wenn es die Möglichkeit einer 90º -Drehung der Bilddaten gibt, die im Speicher gespeichert sind, oder nur in einem Falle, bei dem das Zielgerät mit der Möglichkeit einer 90º -Drehung registriert ist.

[Erstes Ausführungsbeispiel)

Fig. 1 zeigt den Aufbau eines Faksimilegerätes nach dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

In Fig. 1 verbindet eine NCU (Netzwerksteuereinheit) 2 eine Übertragungsleitung 2a aus einem Fernsprechnetz mit einem Anschluß zur Benutzung des Fernsprechnetzes zur Datenübertragung, schaltet die Übertragungsleitung auf einen Datenübertragungsweg und hält eine Schleife aufrecht. Die NCU 2 verbindet die Fernsprechleitung 2a entweder mit der Seite eines Telefons 4 oder mit der Seite eines Faksimilegerätes. Im normalen Betrieb ist die Fernsprechleitung 2a mit der Seite des Telefons 4 verbunden.

Eine Hybridschaltung trennt ein Sendesignal von einem Empfangssignal. Die Hybridschaltung 6 überträgt ein Sendesignal von einem Addierer 28 auf die Fernsprechleitung 2a über die NCU 2, empfängt ein Empfangssignal aus dem Zielgerät über die NCU 2 und überträgt das Empfangssignal an einen V27ter-/V29- Demodulator 32 und an einen V21-Demodulator 30.

Der V29-Demodulator 32 arbeitet in Übereinstimmung mit dem CCITT-Empfehlungen des V.29-Protokolls; und der V21-Demodulator 30 arbeitet gemäß den Empfehlungen vom V.21-Protokoll.

Ein V21-Modulator 8, der die Modulation gemäß den Empfehlungen des Protokolls V.21 ausführt, moduliert ein Steuersignal aus der Steuerung 42 und überträgt das modulierte Signal an einen Addierer 28.

Ein Leser 10, der über eine Bildabtasteinrichtung, wie über eine CCD (ladungsgekoppelte Einrichtung) und eine optische Einheit verfügt, liest sequentiell ein Bildsignal für eine Zeile in Hauptabtastrichtung von einem Originalbild und erzeugt eine Signalgruppe, die schwarze und weiße binäre Bilddaten darstellt. Der Leser 10 führt das Bildlesen aus in Hinsicht auf die Hauptabtastrichtung gemäß der Pixeldichte, die auf eine Signalleitung 42c gegeben wird, und führt das Bildlesen in Hinsicht auf die Unterabtastrichtung gemäß der Liniendichte aus, die auf eine Signalleitung 42d gegeben wird. Des weiteren stellt der Leser 10 die Größe des Originalbildes fest und informiert die Steuerung 42 über die festgestellte Größe.

Ein Codierer 12 gibt die gelesenen Bilddaten ein und führt die MR-Codierung (modified READ coding) bezüglich der Daten aus.

Ein Speicher 14 speichert die Codedaten aus dem Codierer 12 unter der Wirkung der Steuerung 42 und überträgt die gespeicherten Daten zu einem Decoder 16.

Der Decoder 16 führt die MR-Decodierung bezüglich der eingegebenen Codedaten aus und gibt die decodierten Daten an einen Speicher 18 ab.

Der Speicher 18 speichert die decodierten Daten aus dem Decoder 16 unter der Wirkung der Steuerung 42 und überträgt die gespeicherten Daten zu einem 90º -Rotator 20 und einen Bildgrößenänderer 22.

Der 90º -Rotator 20 führt eine 90º -Drehung bezüglich der eingegebenen Daten aus und gibt die gedrehten Daten an den Bildgrößenänderer 22. Der Bildgrößenänderer 22 vergrößert/verkleinert die eingegebenen Bilddaten in einem Größenänderungsverhältnis (sowohl in Hauptabtast- als auch in Unterabtastrichtung) unter der Wirkung der Steuerung 42 und gibt die vergrößerten/verkleinerten Bilddaten an einen Codierer 24 ab.

Der Codierer 24 gibt die Daten aus dem Bildgrößenänderer 22 ein und führt die MH-Codierung (modifizierte Huffmann-Codierung) oder die MR-Codierung bezüglich der Daten unter Wirkung der Steuerung 42 aus.

Ein V27ter/V29-Modulator 26 gibt die Codedaten aus dem Codierer 24 ein und führt die Modulation gemäß der CCITT- Empfehlung nach dem Protokoll V.27ter (differentielle Phasenmodulation) oder dem V.29-Protokoll(orthogonale Modulation) und gibt die modulierten Daten an einen Addierer 28 ab.

Der Addierer 28 addiert das Ausgangssignal vom Modulator 8 mit dem Ausgangssignal vom Modulator 26 und gibt das Ergebnis an eine Hybridschaltung 6 ab.

Der V21-Demodulator 30 gibt die Daten aus der Hybridschaltung 6 ein, führt die Demodulation gemäß den CCITT- Empfehlungen des Protokolls V.21 aus und gibt die demodulierten Daten an die Steuerung 42 ab.

Ein V27ter-/V29-Demodulator 32 gibt das modulierte Bildsignal aus der Hybridschaltung 6 ein, führt die Demodulation gemäß den CCITT-Empfehlungen des Protokolls V.27 oder des Protokolls V.29 aus und gibt die modulierten Daten an den Decoder 34 ab.

Der Decoder 34 führt die MH- oder MR-Decodierung bezüglich der eingegebenen Daten aus und gibt die decodierten Daten an einen Recorder 36 ab.

Der Recorder 36 zeichnet die Daten aus dem Decoder 34 in Facheinheiten sequentiell auf.

Eine Wählschaltung 38 gibt Wahlnummerninformationen aus der Steuerung 42 zum Erzeugen eines Auswahlsignals aus und gibt das Auswahlsignal an die NCU 2 ab.

Eine Registrierschaltung 40 registriert Informationen bezüglich der Möglichkeit der 90º -Drehung von Bilddaten auf den Zielgeräten, die durch Direktwahl- oder Kurzwahlnummern aufgezeigt sind. In diesem Ausführungsbeispiel registriert die Registrierschaltung 40 sequentiell eine Direktwahlnummer (beispielsweise "01" bis "24") oder eine Kurzwahlnummer (beispielsweise "*00" bis "*99") oder "Leerstelle", eine Fernsprechnummer eines Zielgerätes (beispielsweise "03-3481- 1111"), eine "Leerstelle", eine Kurzform der gerufenen Gesellschaft (beispielsweise "C & Co."), eine "Leerstelle" und eine Ziffer, die die Möglichkeit der 90º -Drehung angibt (beispielsweise "0": keine Möglichkeit, "1": 90º -Drehung kann angefordert werden).

Zum Lesen der Information aus der Registrierschaltung 40 wird eine Direktwahlnummer oder eine Kurzwahlnummer (beispielsweise "01") gedrückt, so daß eine Fernsprechnummer eines zugehörigen Zieles, die gerufene Gesellschaft in Kurzform und die Information bezüglich einer Möglichkeit einer 90º - Drehung (beispielsweise "03-3481-1111 C & CoO. 1") ausgegeben werden kann.

Wenn ein Originalbild gelesen wird, um in den Speicher 14 zur Bildsendung gespeichert zu werden, wenn die Liniendichte in Unterabtastrichtung geringer als die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung ist, wirkt die Steuerung 42 auf das Lesen, um die Liniendichte in Unterabtastrichtung nahe an die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung zu erhöhen. Genauer gesagt, die Steuerung 42 gibt ein Steuersignal zum Lesen in Hauptabtastrichtung auf die Signalleitung 42c und ein Steuersignal zum Lesen in Unterabtastrichtung auf die Signalleitung 42d.

Eine Tastatur 44 gibt verschiedene Informationen ein.

Wenn eine 90º -Drehung nach Sendung nicht ausgeführt wird, erfolgt die Ausführung des Abtastens von Bilddaten in Hinsicht auf die Liniendichte in Unterabtastrichtung, so daß die Auflösung der gelesenen Bilddaten derjenigen eines spezifizierten Modus entspricht, das heißt, 8 pel/mm oder 16 pel/mm in Hauptabtastrichtung · 3,85 Linien/mm, 7,7 Linien/mm oder 15,4 Linien/mm in Unterabtastrichtung.

Angemerkt sei, daß die Auflösung in Hauptabtast- und Unterabtastrichtung über die Tastatur 44 spezifiziert werden kann.

Als nächstes beschrieben ist die Steueroperation der Steuerung 42 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel anhand der Ablaufdiagramme in den Fig. 2 bis 5.

Die Leseauflösung eines "Normalmodus", spezifiziert über die Tastatur 44, ist 8 pel/mm (Hauptabtastrichtung) · 3,85 Linien/mm (Unterabtastrichtung); ein "Feinmodus", 8 pel/mm · 7,7 Linien/mm;

ein "Superfeinmodus", 8 pel/mm · 11,5 Linien/mm; und ein "Ultrafeinmodus", 16 pel/mm · 15,4 Linien/mm.

Im Schritt S52 wird ein CML (Modem, der mit der Leitung verbindet) in der NCU 2 ausgeschaltet, um so das Telefon 4 mit der Leitung 2a zu verbinden. Ob Speichersendung in Schritt S54 über die Tastatur 44 ausgewählt ist, wird bestimmt. Wenn NEIN, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S56, um andere Verarbeitungen auszuführen.

Wenn JA in Schritt S54, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S58, in dem die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung aus der Tastatur 44 ausgewählt mit 16 pel/mm bestimmt wird. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S114, während wenn NEIN, der Prozeß zu Schritt S60 fortschreitet, wobei die ausgewählte Pixeldichte 8 pel/mm ist.

In Schritt S60 wird bestimmt, ob die Zeilendichte in Unterabtastrichtung über die Tastatur 44 ausgewählt, gleich 3,85 Linien/mm ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S62, während bei NEIN, das heißt die ausgewählte Liniendichte ist gleich 7, 7 Linien/mm oder gleich 15,4 Linien/mm, der Prozeß fortschreitet zu Schritt S74.

In Schritt S62 wird der Leser 10 über das Auflösungsvermögen informiert, wobei die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung gleich 8 pel/mm ist, und die Liniendichte in Unterabtastrichtung ist gleich 7,7 Linien/mm. In Schritt S64 wird die gelesene Bildinformation in MR-Codedaten codiert und in den Speicher 14 gespeichert.

Als nächstes wird in Schritt S66 bestimmt, ob das Lesen aller Seiten abgeschlossen ist. Wenn JA, wird ein Auswahlsignal gemäß der Fernsprechnummer vom Zielgerät, eingegeben über die Tastatur 44, auf die Leitung 2a in Schritt 68 ausgegeben.

Dann wird in Schritt S70 der CML in der NCU 2 eingeschaltet, um so die Hybridschaltung 6 mit der Leitung 2a zu verbinden. In Schritt S72 wird eine Vorprozedur für die Bildübertragung ausgeführt. Danach schreitet der Prozeß fort zu Schritt S106, der später zu beschreiben ist.

In Schritt S74 wird der Leser 10 angewiesen, das Lesen im spezifizierten Modus auszuführen, und in Schritt S76 wird die gelesene Bildinformation in MR-Codedaten codiert und in den Speicher 14 gespeichert. In Schritt S78 wird bestimmt, ob das Lesen aller Seiten abgeschlossen ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S80, in dem ein Auswahlsignal gemäß der Fernsprechnummer vom Zielgerät auf die Leitung 2a ausgegeben wird.

Als nächstes wird in Schritt S82 der CML in der NCU 2 eingeschaltet, und in Schritt S83 wird die Vorprozedur zur Bildsendung ausgeführt. In Schritt S84 wird unter der Annahme, daß die Größe des Originalbildes A5 ist, bestimmt, ob das Zielgerät keine A5-Aufzeichnungsblattgröße hat, sondern A4- Aufzeichnungsblattgröße. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S86, wohingegen bei NEIN er zu Schritt S96 fortschreitet.

In Schritt S86 wird das Einstellen zur Datensendung im Feinmodus ausgeführt. Genauer gesagt, das Einstellen erfolgt in der Weise, daß im Ergebnis der 90º -Drehung der Pixeldichte in Hauptabtastrichtung 7,7 oder 15,4 pel/mm wird und die Liniendichte in Unterabtastrichtung 8 Linien/mm wird, und der Bildgrößenänderer 22 ändert die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung von 7,7 pel/mm oder 15,4 pel/mm auf 8 pel/mm, und die Liniendichte in Unterabtastrichtung von 8 Linien/mm auf 7 Linien/mm.

Im Schritt S88 wird in der Vorprozedur für die Sendung das Zielgerät über die Länge des Bildes in Hauptabtastrichtung als A4 gemeldet, und in Schritt S90 wird der Rest der Vorprozedur ausgeführt. In Schritt S92 wird das Bildsignal, das im Speicher 14 gespeichert ist, um 90º gedreht, und die Dichte in Hauptabtast- und Unterabtastrichtung wird umgesetzt gemäß den Einstellungen in Schritt S86. Dann werden die Bilddaten gesendet. In Schritt S94 wird eine Nachprozedur bezüglich der Bildsendung ausgeführt. Danach kehrt der Prozeß zu Schritt S52 zurück.

Unter der Annahme, daß die Größe des Originalbildes B5 ist, wird in Schritt S96 bestimmt, ob das Zielgerät keine B5- Größenblattaufzeichnung, sondern eine B4-Größenblattaufzeichnung hat. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S98, während wenn NEIN, zu Schritt S102 fortgeschritten wird.

In Schritt S98 wird das Einstellen zur Datensendung im Feinmodus ausgeführt. Genauer gesagt, das Einstellen erfolgt in der Weise, daß ein Ergebnis der 90º -Drehung der Pixeldichte in Hauptabtastrichtung 7,7 oder 15,4 pel/mm wird und die Liniendichte in Unterabtastrichtung 8 Linien/mm wird, und der Bildgrößenänderer 22 ändert die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung von 7,7 pel/mm oder 15,4 pel/mm auf 8 pel/mm und die Liniendichte in Unterabtastrichtung von 8 Linien/mm auf 7,7 Linien/mm. In Schritt S100 wird die Vorprozedur zur Sendung ausgeführt, wobei das Zielgerät über die Länge des Bildes in Hauptabtastrichtung als B4 informiert wird, und in Schritt S90 wird der Rest der Vorprozedur ausgeführt. In Schritt S92 werden die Bilddaten, gespeichert im Speicher 14, um 90º gedreht, und die Dichte in Hauptabtast- und Unterabtastrichtung wird umgesetzt gemäß den Einstellungen in Schritt S98. Dann werden die Bilddaten gesendet.

In Schritt S101 wird die Einstellung für das Feinmodussenden so ausgeführt, daß die 90º -Drehung nicht ausgeführt wird, wobei die Pixeldichte der Sendedaten in Hauptabtastrichtung 8 pel/mm ist und die Liniendichte in Unterabtastrichtung derjenigen des spezifizierten Modus entspricht.

In Schritt S104 wird die Vorprozedur für die Sendung, die Größe des Originalbildes als Länge in Hauptabtastrichtung informiert.

In Schritt S90 wird der Rest der Vorprozedur ausgeführt. In Schritt S92 werden die Bilddaten, die im Speicher 14 gespeichert sind, ohne 90º -Drehung gesendet und die Dichteumsetzung in Hauptabtast- und Unterabtastrichtung.

In Schritt S106, der dem obigen Schritt S72 folgt, wird unter der Annahme, daß die Größe des Originalbildes A5 ist, bestimmt, ob das Zielgerät keine A5-Größenblattaufzeichnung hat, sondern eine A4-Größenblattaufzeichnung, basierend auf dem empfangenen Steuersignal aus dem Zielgerät. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S108, während bei NEIN er zu Schritt S110 fortschreitet.

In Schritt S108 wird das Einstellen zur Datensendung im Normalmodus ausgeführt. Genauer gesagt, die Einstellung erfolgt in einer Weise, daß das Ergebnis der 90º -Drehung die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung 7,7 pel/mm wird und die Liniendichte in Unterabtastrichtung 8 Linien/mm wird, und der Bildgrößenänderer 22 ändert die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung von 7,7 pel/mm auf 8 pel/mm und die Liniendichte in Unterabtastrichtung von Linien/mm auf 3,85 Linien/mm.

Mit anderen Worten, der Bildgrößenänderer 22 tastet die Bilddaten in Unterabtastrichtung gemäß den obigen Einstellungen ab. Somit wird das Auflösungsvermögen der Bilddaten, die zu senden sind, die des Normalmodus.

In Schritt S88 in der Vorprozedur zur Sendung wird das Zielgerät über die Länge des Bildes in Hauptabtastrichtung als A4 informiert. In Schritt S90 wird der Rest der Vorprozedur ausgeführt. In Schritt S92 werden die Bilddaten im Speicher 14 um 90º gedreht, und die Dichte in Hauptabtast- und Unterabtastrichtung wird umgesetzt gemäß den Einstellungen in Schritt S108.

Unter der Annahme, daß die Größe des Originalbildes B5 ist, wird in Schritt S110 bestimmt, ob das Zielgerät keine B5- Aufzeichnungsblattgröße sondern B4-Aufzeichnungsblattgröße hat. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S112, während wenn NEIN, der Prozeß zum zuvor beschriebenen Schritt S102 fortschreitet.

In Schritt S112 wird die Einstellung zur Datensendung im Normalmodus ausgeführt. Genauer gesagt, die Einstellung erfolgt in der Weise, daß als Ergebnis der 90º -Drehung die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung 7,7 pel/mm und die Liniendichte in Unterabtastrichtung 8 Linien/mm wird, und der Bildgrößenänderer 22 ändert die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung von 7,7 pel/mm auf 8 pel/mm und die Liniendichte in Unterabtastrichtung von 8 Linien/mm auf 3,85 Linien/mm.

Mit anderen Worten, der Bildgrößenänderer 22 tastet die Bilddaten in Unterabtastrichtung gemäß den obigen Einstellungen ab. Somit wird die Auflösung der Bilddaten, die zu senden sind, diejenige des Normalmodus.

In Schritt S100 wird in der Vorprozedur zur Sendung das Zielgerät informiert über die Bildlänge in Hauptabtastrichtung als B4. In Schritt S90 wird der Rest der Vorprozedur ausgeführt. In Schritt S92 werden die Bilddaten im Speicher 14 um 90ºgedreht, und die Dichte in Hauptabtast- und Unterabtastrichtung wird umgesetzt gemäß den Einstellungen in Schritt S108.

Im Falle, bei dem der Prozeß von S110 zu Schritt S102 fortschreitet, wird die Einstellung der Normalmodusdatensendung ausgeführt, so daß eine 90º -Drehung nicht ausgeführt wird, wobei die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung nicht umgesetzt wird, das heißt, 8 pel/mm wird beibehalten, und die Liniendichte in Unterabtastrichtung wird umgesetzt (abgetastet) von 7,7 Linien/mm auf 3,85 Linien/mm.

In Schritt S104 wird das Zielgerät informiert über die Größe des Originalbildes als Sendebildgröße. In Schritt S90 wird der Rest der Vorprozedur ausgeführt. In Schritt S92 werden die Bilddaten im Speicher 14 um 90º gedreht, und die Dichte in Unterabtastrichtung wird mit der spezifizierten Liniendichte gemäß der Einstellung in Schritt S102 abgetastet, während die Dichte in Hauptabtastrichtung beibehalten wird. Dann werden die Bilddaten gesendet.

In Schritt S114 wird bestimmt, ob die Zeilendichte in Unterabtastrichtung, ausgewählt über die Tastatur 44, gleich 15,4 Linien/mm ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S116, während bei NEIN, das heißt, die ausgewählte Dichte ist 3,85 Linien/mm oder 7,7 Linien/mm, der Prozeß zu Schritt S128 fortschreitet.

In Schritt S116 wird der Leser 10 angewiesen, das Bildlesen im spezifizierten Modus mit 16 pel/mm · 15,4 Linien/mm Dichte auszuführen. In Schritt S118 werden die gelesenen Bilddaten in MR-Codedaten codiert und in den Speicher 14 eingespeichert.

In Schritt S120 wird bestimmt, ob das Lesen aller Seiten abgeschlossen ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S122, in dem ein Auswahlsignal gemäß der Fernsprechnummer des Zielgerätes auf die Leitung 2a ausgegeben wird.

Als nächstes wird in Schritt S124 der CML in der NCU 2 eingeschaltet, und in Schritt S126 wird die Vorprozedur zur Bildsendung ausgeführt. Danach schreitet der Prozeß fort zu Schritt S140.

In Schritt S128 wird der Leser 10 angewiesen, das Bildlesen in der Dichte von 16 pel/mm (Hauptabtastrichtung) · 15,4 Linien/mm (Unterabtastrichtung) auszuführen. In Schritt S130 werden die gelesenen Bilddaten in HR-Codedaten codiert und in den Speicher 14 eingespeichert.

In Schritt S132 wird bestimmt, ob das Lesen aller Seiten abgeschlossen ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S134, in dem ein Auswahlsignal gemäß der Fernsprechnummer vom Zielgerät auf die Leitung 2a ausgegeben wird.

In Schritt S136 wird der CML in der NCU 2 eingeschaltet. In Schritt S138 wird die Vorprozedur zur Bildsendung ausgeführt, und der Prozeß schreitet dann fort zu Schritt S140.

Unter der Annahme, daß die Größe des Originalbildes A5 ist, wird in Schritt S140 bestimmt, ob das Zielgerät keine A5- Blattgrößenaufzeichnung hat sondern eine A4- Blattgrößenaufzeichnung. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S142, während bei NEIN der Prozeß zu Schritt S144 fortschreitet.

In Schritt S142 wird das Einstellen zur Datensendung in Ultrafeinmodus ausgeführt. Genauer gesagt, die Einstellung erfolgt in der Weise, daß im Ergebnis der 90º -Drehung die Pixeldichte in Hauptabastrichtung 15,4 pel/mm wird und die Liniendichte in Unterabtastrichtung 16 Linien/mm wird, und der Bildgrößenänderer 22 ändert die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung von 15,4 pel/mm auf 16 pel/mm, und die Liniendichte in Unterabtastrichtung von 16 Linien/mm auf die bestimmte Dichte (3,85 Linien/mm, 7,7 Linien/mm oder 15,4 Linien/mm).

In Schritt S144 wird unter der Annahme, daß die Größe des Originalbildes B5 ist, bestimmt, ob das Zielgerät keine B5- Blattgrößenaufzeichnung sondern B4-Blattgrößenaufzeichnung hat. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S176, während er bei NEIN zu Schritt S148 fortschreitet.

In Schritt S146 wird das Einstellen zum Senden im Ultrafeinmodus ausgeführt. Genauer gesagt, die Einstellung erfolgt in der Weise, daß im Ergebnis der 90º -Drehung die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung zu 15,4 pel/mm und die Zeilendichte in der Unterabtastrichtung zu 16 Linien/mm wird, und der Bildgrößenänderer 22 ändert die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung von 15,4 pel/mm auf 16 pel/mm und die Liniendichte in Unterabtastrichtung von 16 Linien/mm auf die bestimmte Dichte (3,85 Linien/mm, 7,7 Linien/mm oder 15,4 Linien/mm).

In Schritt S148 wird die Einstellung für die Ultrafeinmodussendung so ausgeführt, daß die 90º -Drehung nicht ausgeführt wird, wobei die Pixeldichte der Sendedaten in Hauptabtastrichtung 16 pel/mm ist und die Liniendichte in Unterabtastrichtung derjenigen des spezifizierten Modus entspricht (3,85 Linien/mm, 7,7 Linien/mm oder 15,4 Linien/mm).

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung 8 pel/mm oder 16 pel/mm, und die Liniendichte in Unterabtastrichtung ist 3,85 Linien/mm, 7,7 Linien/mm oder 15,4 Linien/mm. Jedoch können die Pixel und Liniendichten dargestellt werden durch Inch-Einheiten gemäß der G4-Norm. Das heißt in diesem Beispiel, die Dichte in Hauptabtastrichtung kann 200 dpi, 300 dpi oder 400 dpi sein, und die Dichte in Unterabtastrichtung kann 200 dpi, 300 dpi oder 400 dpi sein.

Auf der Sendeseite des Gerätes kann ein Originalbild des weiteren in einem spezifizierten Modus gelesen werden mit einer Inch-bezogenen Auflösung und Senden der Bilddaten an ein Gerät, das die Dichteumsetzung auf der Grundlage eines in mm angegebenen Auflösungsvermögens ausführt. Anderenfalls kann das Gerät auf der Sendeseite ein Originalbild in einem spezifizierten Modus lesen mit einer mm-bezogenen Auflösung und Senden der Bilddaten an ein Gerät, das eine Inch-basierende Dichtewandlung ausführt.

[Zweites Ausführungsbeispiel)

Wenn im ersten Ausführungsbeispiel nach Lesen des Bildes zur Speichersendung die Liniendichte in einer Unterabtastrichtung geringer als die Pixeldichte in einer Hauptabtastrichtung ist, führt der Bildleser das Lesen in einer solchen Weise aus, daß die Liniendichte in Unterabtastrichtung erhöht wird bis nahe an die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung. Im zweiten Ausführungsbeispiel wird das Bildlesen gemäß der Art des Zielgerätes ausgeführt. Die Möglichkeit einer 90º -Drehung ist in der Registrierschaltung 40 registriert, und nach Lesen eines Bildes zur Speichersendung gemäß der registrierten Möglichkeit, wenn die Zeilendichte in Unterabtastrichtung geringer als die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung ist, wird die Liniendichte in Unterabtastrichtung erhöht bis nahe an die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung.

Das zweite Ausführungsbeispiel verwendet ebenfalls das in Fig. 1 gezeigte Faksimilegerät.

Angemerkt sei, daß im Falle, bei dem ein Zielfaksimilegerät eine A5-Aufzeichnungsblattgröße hat und eine B5- Aufzeichnungsblattgröße, es keine Möglichkeit der Drehung um 90º gibt.

In diesem Ausführungsbeispiel wird die Information bezüglich der Möglichkeit des Drehens um 90º registriert als zusätzliche Information zur Zielwahlinformation oder zur Kurzwahlinformation.

Als nächstes beschrieben ist die Arbeitsweise des zweiten Ausführungsbeispiels anhand des Ablaufdiagramms in Fig. 6, das einen anderen Teil der Operation vom ersten Ausführungsbeispiel zeigt (Fig. 2 bis 5).

Als erstes wird in Schritt S52 der CML in der NCU 2 ausgeschaltet, und in Schritt S54 wird bestimmt, ob eine Speichersendung auszuführen ist. Wenn NEIN, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S152, in dem überprüft wird, ob das Registrieren der Möglichkeiten einer 90º -Drehung angewiesen ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S154, in dem die Möglichkeit der 90º -Drehung registriert wird in der Registrierschaltung 40 gemäß einer Zielwahl-/Kurzwahlnummer des Zielgerätes. Wenn NEIN, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S56.

Wenn andererseits JA in Schritt S54, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S160, in dem das Bildlesen zur Speichersendung initialisiert wird gemäß der Betätigung einer Direktwahltaste, oder es wird eine Kurzwahltaste bestimmt. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S162, während er bei NEIN fortschreitet zu Schritt S58.

In Schritt S162 wird bestimmt, ob die Möglichkeit der 90º -Drehung gemäß der Fernsprechnummer des Zielgerätes registriert ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß zu Schritt S58, während er bei NEIN zu Schritt S166 fortschreitet.

In Schritt S58 und in den nachfolgenden Schritten wird Bildlesen ausgeführt, und wenn die Liniendichte in der Unterabtastrichtung geringer als die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung ist, wird die Dichte in der Unterabtastrichtung erhöht bis nahe an die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung.

In Schritt S166 wird bestimmt, ob die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung, die über die Tastatur 44 ausgewählt ist, gleich 16 pel/mm ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S172, um die zuvor beschriebenen Verarbeitungen in den Schritten S116 bis S126 auszuführen, das heißt, die gelesenen Bilddaten in den Speicher 14 gemäß dem spezifizierten Modus zu speichern, das Zielgerät zu rufen und die Vorsendeprozedur auszuführen. Dann schreitet der Prozeß fort zu Schritt S148, in dem die Bildsendung ohne 90º -Drehung ausgeführt wird.

Wenn die ausgewählte Pixeldichte in Hauptabtastrichtung 8 pel/mm beträgt, schreitet der Prozeß fort zu den Schritten S74 bis S83, um die Verarbeitungen auszuführen, die zum ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden sind, das heißt, Speichern der gelesenen Bilddaten in den Speicher 14 gemäß dem spezifizierten Modus, Rufen des Zielgerätes und Ausführen der Vorsendeprozedur. Dann schreitet der Prozeß fort zu Schritt S102, in dem das Senden ohne 90º -Drehung ausgeführt wird.

[Drittes Ausführungsbeispiel]

In diesem Ausführungsbeispiel führt das Gerät die Rundsendung unter den im zweiten Ausführungsbeispiel beschriebenen Bedingungen durch. Genauer gesagt, wenn ein Gerät mit der Möglichkeit der 90º -Drehung, die als zusätzliche Information in der Direktwahl-/Kurzwahlnummer registriert ist oder durch manuelle Auswahl (das heißt, aus der Zehnertastatur) aufgezeigt ist, enthalten ist in einer Vielzahl von Zielgeräten, wenn die Liniendichte in Unterabtastrichtung geringer ist als die Pixeldichte in Hauptabtastrichtung, wird die Liniendichte in Unterabtastrichtung bis nahe an die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung erhöht.

Das dritte Ausführungsbeispiel verwendet auch das Faksimilegerät mit dem in Fig. 1 gezeigten Aufbau.

Als nächstes beschrieben ist die charakteristische Operation vom dritten Ausführungsbeispiel anhand der Ablaufdiagramme in den Fig. 7 bis 10, die teilweise unterschiedlich sind gegenüber den Verarbeitungen im zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 6).

In Schritt S52 wird der CML in der NCU 2 ausgeschaltet, und in Schritt S54 wird überprüft, ob Speichersenden erfolgt. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S182, in dem bestimmt wird, ob Rundsenden angewiesen ist. Wenn NEIN, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S160. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S186, in dem bestimmt wird, ob die Geräte in den Rundsendezielen ein Gerät enthalten, in dem Rundsendeziele Telefonnummer haben, die nicht als Direktwahl-/Kurzwahlnummer registriert ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S119, während bei NEIN der Prozeß zu Schritt S188 fortschreitet.

In Schritt S188 wird bestimmt, ob die Direktwahl- /Kurzwahlnummern der Vielzahl von Zielgeräten eine Wählnummer enthalten, die mit der Möglichkeit der 90º -Drehung registriert ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S190, während bei NEIN der Prozeß zu Schritt S232 fortschreitet.

In Schritt S190 wird bestimmt, ob die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung, ausgewählt von der Tastatur 44, 16 pel/mm beträgt. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S212, während bei NEIN, das heißt, die ausgewählte Dichte beträgt 8 pel/mm, der Prozeß zu Schritt S192 fortschreitet.

In Schritt S192 wird bestimmt, ob die Liniendichte in Unterabtastrichtung, ausgewählt über die Tastatur, 3,85 Linien/mm beträgt. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S194, während bei NEIN, das heißt, die ausgewählte Dichte beträgt 7,7 Linien/mm oder 15,4 Linien/mm, der Prozeß zu Schritt S204 fortschreitet.

In Schritt S194 werden die Verarbeitungen in den Schritten S62 bis S66 ausgeführt, wie zuvor zum ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, das heißt, die gelesenen Bilddaten werden in den Speicher 14 gespeichert. In Schritt S196 werden beliebige Verarbeitungen in den Schritten (1) S68 bis S72, S106 bis S108, S88 bis S94; (2) S68 bis S72, S106, S110, S112, S100, S90 bis S94; oder (3) S68 bis S72, S106, S110, S102 bis S104, S90 bis S94, beschrieben zum ersten Ausführungsbeispiel ausgeführt. Dadurch wird die Sendung zu einem der Zielgeräte ausgeführt. Zu dieser Zeit wird eine 90º -Drehung erforderlichenfalls ausgeführt.

In Schritt S198 wird der CML in der NCU 2 ausgeschaltet. In Schritt S200 wird bestimmt, ob das Senden an alle die Ziel abgeschlossen ist. Wenn JA, kehrt der Prozeß zurück zu Schritt S52, während bei NEIN die Rückkehr zu Schritt S196 erfolgt.

In Schritt S204 werden die Verarbeitungen in S74 bis S78 ausgeführt, die zum ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden sind, das heißt, das gelesene Bildsignal wird in den Speicher 14 eingespeichert. In Schritt S206 werden beliebige der zuvor beschriebenen Verarbeitungen (1) S80 bis S94; (2) S80 bis S84, S96 bis S100, S90 bis S94; (3) S80 bis S84, S96, S102, S104, S90 bis S94 ausgeführt. Damit wird die Sendung zu einem der Zielgeräte ausgeführt. Zu dieser Zeit wird eine 90º -Drehung erforderlichenfalls ausgeführt.

In Schritt S208 wird der CML in der NCU 2 ausgeschaltet. In Schritt S210 wird bestimmt, ob das Senden an alle die Ziele abgeschlossen ist. Wenn JA, kehrt der Prozeß zu Schritt S52 zurück, während bei NEIN die Rückkehr zu Schritt S206 erfolgt.

In Schritt S212 wird bestimmt, ob die Liniendichte in der Unterabtastrichtung, ausgewählt über die Tastatur 44, 15,4 Linien/mm beträgt. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S214, während bei NEIN, das heißt, die ausgewählte Dichte beträgt 3,85 Linien/mm oder 7,7 Linien/mm, der Prozeß zu Schritt S224 fortschreitet.

In Schritt S214 werden die Verarbeitungen in den Schritten S116 bis S120 ausgeführt, die zum ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden sind, das heißt, das Bildsignal wird in den Speicher 14 eingespeichert. In Schritt S216 werden beliebige der zuvor beschriebenen Verarbeitungen (1) S122 bis S126, S140, S142, S88 bis S94; (2) S122 bis S126, S140, S144, S146, S100, S90 bis S94; (3) S122 bis S126, S140, S144, S148, S104, S90 bis S94 ausgeführt. Damit wird das Senden an eines der Zielgeräte ausgeführt. Zu dieser Zeit wird erforderlichenfalls eine 90º - Drehung ausgeführt.

In Schritt S218 wird der CML in der NCU 2 ausgeschaltet. In Schritt S220 wird bestimmt, ob das Senden an alle die Ziele abgeschlossen ist. Wenn JA, kehrt der Prozeß zu Schritt S52 zurück, während bei NEIN die Rückkehr zu Schritt S216 erfolgt.

In Schritt S224 werden die Verarbeitungen in Schritt S128 bis S132 ausgeführt, die zum ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden sind, das heißt, das Bildsignal wird in den Speicher 14 eingespeichert. In Schritt S226 werden beliebige der zuvor beschriebenen Verarbeitungen (1) S134 bis S142, S88 bis S94; (2) S134 bis S140, S144, S146, S100, S90 bis S94; (3) S134 bis S140, S144, S148, S104, S90 bis S94 ausgeführt. Damit wird das Senden an eines der Zielgeräte ausgeführt. Zu dieser Zeit wird erforderlichenfalls eine 90º -Drehung ausgeführt.

In Schritt S228 wird der CML in der NCU 2 ausgeschaltet. In Schritt S230 wird bestimmt, ob das Senden an alle Ziele abgeschlossen ist. Wenn JA, kehrt der Prozeß zu Schritt S52 zurück, während bei NEIN die Rückkehr zu Schritt S226 erfolgt.

In Schritt S232 wird bestimmt, ob die Pixeldichte in der Unterabtastrichtung, ausgewählt über die Tastatur 44, 16 pel/mm beträgt. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S244, während bei NEIN, das heißt, die ausgewählte beträgt 8 pel/mm, der Prozeß fortschreitet zu Schritt S234.

In Schritt S234 werden die Verarbeitungen in den Schritten S74 bis S78 ausgeführt, die zum ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden sind, das heißt, das Bildsignal wird in den Speicher 14 eingespeichert. In Schritt S236 werden die zuvor beschriebenen Schritte S80 bis S83, S102 bis S104, S90 bis S94 zum Senden an ein Ziel ausgeführt. Dieses enthält keine 90º -Drehung.

In Schritt S238 wird der CML in der NCU 2 ausgeschaltet, und in Schritt S240 wird bestimmt, ob das Senden von allen Seiten abgeschlossen ist. Wenn JA, kehrt der Prozeß zu Schritt S52 zurück, während bei NEIN die Rückkehr zu Schritt S236 erfolgt.

In Schritt S244 werden die Verarbeitungen in den Schritten S116 bis S120 ausgeführt, die zum ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden sind, das heißt, das Bildsignal wird in den Speicher 14 eingespeichert. In Schritt S246 werden die zuvor beschriebenen Verarbeitungen in den Schritten S122 bis S126, S148, S104, S90 bis S94 ausgeführt zum Senden an ein Ziel. Dieses enthält keine 90º -Drehung.

In Schritt S248 wird der CML in der NCU 2 ausgeschaltet, und in Schritt S250 wird bestimmt, ob das Senden an alle Ziele abgeschlossen ist. Wenn JA, kehrt der Prozeß zu Schritt S52 zurück, während bei NEIN die Rückkehr zu Schritt S246 erfolgt.

[Viertes Ausführungsbeispiel]

Dieses Ausführungsbeispiel verwendet ebenfalls das Faksimilegerät mit dem in Fig. 1 gezeigten Aufbau. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Bildlesen zur 90º -Drehung gemäß der spezifizierten Größe vom Aufzeichnungsblatt beschränkt.

Nur im Falle, bei dem die Länge eines Originalbildes in einer Hauptabtastrichtung gleich 148 mm ist (kurze Seite eines A5-Papiers) oder 182 mm (kurze Seite eines B5-Papiers) nach Bildlesen zum Speichersenden, wenn die Liniendichte in einer Unterabtastrichtung geringer als die Pixeldichte in einer Hauptabtastrichtung ist, wird die Liniendichte in der Unterabtastrichtung bis nahe an die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung heran erhöht.

Als nächstes beschrieben ist die Operation vom vierten Ausführungsbeispiel anhand Fig. 11, die einen Teil zeigt, der sich von der Arbeitsweise im ersten Ausführungsbeispiel unterscheidet (Fig. 2 bis 5).

Nach den Verarbeitungen in den Schritten S52 bis S54 wird bestimmt, ob die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung, ausgewählt über die Tastatur 44, gleich 16 pel/mm in Schritt S58 ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S262, in dem bestimmt wird, ob die Länge vom Originalbild in der Hauptabtastrichtung, festgestellt vom Leser 10, 148/184 mm beträgt. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S114, in dem nach Lesen bestimmt wird, ob die Liniendichte in der Unterabtastung geringer als die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung ist, die Liniendichte in der Unterabtastung wird erhöht nahe an die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung. Die gelesenen Bilddaten werden in den Speicher 14 eingespeichert, und nach Senden wird eine 90º -Drehung erforderlichenfalls ausgeführt.

Wenn andererseits NEIN in Schritt S262, das heißt, die Länge des Originalbildes in der Hauptabtastrichtung ist weder 148 mm noch 182 mm, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S266, in dem die beschriebenen Verarbeitungen in den Schritten S116 bis S126 ausgeführt werden, das heißt, Bildlesen in einem spezifizierten Modus, Speichern der gelesenen Bilddaten in den Speicher 14, Wählen des Zielgerätes und Vorprozedur für die Sendung werden ausgeführt. In Schritt S148 wird das Bildsenden ohne 90º -Drehung ausgeführt.

Wenn NEIN in Schritt S58, das heißt, die ausgewählte Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung ist 8 pel/mm, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S272, in dem bestimmt wird, ob die Länge des Originalbildes in der Hauptabtastrichtung gleich 148/182 mm ist. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S60, in dem nach Lesen, wenn die Liniendichte in der Unterabtastrichtung geringer ist als die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung, die Liniendichte in der Unterabtastrichtung erhöht wird nahe an die Pixeldichte in der Hauptabtastrichtung. Dann werden die gelesenen Bilddaten in den Speicher 14 eingespeichert, und nach Senden wird eine 90º -Drehung erforderlichenfalls ausgeführt.

Wenn NEIN in Schritt S272, das heißt, die Länge des Originalbildes in der Hauptabtastrichtung ist weder gleich 148 mm noch 182 mm, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S276, in dem die zuvor beschriebenen Verarbeitungen in den Schritten S74 bis S83 ausgeführt werden, das heißt, Lesen im spezifizierten Modus, Speichern der gelesenen Bilddaten in den Speicher 14, Wählen des Zielgerätes und Vorprozedur für das Senden werden ausgeführt. Danach schreitet der Prozeß fort zu Schritt S102 und den nachfolgenden Schritten, um das Bild ohne 90º -Drehung zu senden.

Im ersten bis vierten Ausführungsbeispiel ist die Größe eines Originalbildes immer dieselbe, jedoch in Hinsicht auf einen Fall, bei dem das Original Seiten unterschiedlicher Größen enthält, kann das Ausführen der 90º -Drehung und der Auflösungsumsetzung nach Speichern der Bilddaten in den Speicher bestimmt werden.

In Schritt S62 kann das Lesen ausgeführt werden mit 8 Linien/mm in Unterabtastrichtung, und in Schritt S128 kann das Lesen ausgeführt werden mit 16 Linien/mm in der Unterabtastrichtung.

Im obigen Ausführungsbeispiel dreht der 90º -Rotator 20 Bilddaten um 90º, jedoch kann der Leser 10 feststellen, ob ein Originalbild mit einer Neigung gelesen wurde, das heißt, weder die kürzere Seite noch die längere Seite des Originalbildes ist parallel zur CCD-Abtastrichtung, und der Rotator 20 kann eine Drehung in Hinsicht auf das Feststellergebnis aus dem Leser 10 ausführen.

Im obigen Ausführungsbeispiel wird des weiteren bestimmt, ob eine 90º -Drehung erfolgt ist gemäß der Größe eines Originalbildes. Jedoch kann der Leser 10 feststellen, ob das Originalbild gelesen ist mit der längeren Seite oben oder gelesen ist mit der kürzeren Seite oben, und wenn das Original von der längeren Seite her gelesen ist, können die Bilddaten um 90º gedreht werden.

Die vorliegende Erfindung läßt sich anwenden bei einem System, das aus einer Vielzahl von Einrichtungen besteht, oder bei einem Gerät mit nur einer einzigen Einrichtung. Des weiteren kann die Erfindung auch in einem Falle angewandt werden, bei dem der Gegenstand der Erfindung erzielt wird durch Anliefern eines Programms an ein System oder an ein Gerät.

Da viele weitestgehend unterschiedliche Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung ohne Abweichen vom Geist und Umfang derselben möglich sind, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf die speziellen Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern auf den in den anliegenden Patentansprüchen festgelegten Umfang.


Anspruch[de]

1. Bildverarbeitungsvorrichtung, mit:

einem Eingabemittel (10) zur Eingabe von Bilddaten;

einem Bestimmungsmittel (44) zum Bestimmen einer Auflösung der Bilddaten; und mit

einem Drehmittel (20) zum Drehen eines Bildes, das durch die vom Eingabemittel (10) eingegebenen Bilddaten dargestellt wird, um einen bestimmten Winkel,

gekennzeichnet durch

ein Selektiermittel (42) zum Herausfinden, ob das Drehmittel (20) eine Drehung des Bildes ausführen soll; und

ein Steuermittel (22) zum Ausführen einer Steuerung in der Weise, daß das Bild vom Drehmittel (20) gemäß dem Selektierergebnis vom Selektiermittel (42) gedreht und eine Auflösung der Bilddaten umgesetzt wird in die durch das Bestimmungsmittel (44) bestimmte Auflösung.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Einstellmittel (42) zum Einstellen einer bestimmten Auflösung, mit der das Eingabemittel (10) die Bilddaten gemäß dem Selektierergebnis vom Selektiermittel (42) eingibt, wobei das Steuermittel (22) die Steuerung so ausführt, daß ein durch die eingegebenen Bilddaten dargestelltes Bild mit einer vom Einstellmittel (42) eingestellten Auflösung vom Drehmittel (20) eine Drehung und eine Umsetzung der Auflösung der Bilddaten in die vom Bestimmungsmittel (44) bestimmte Auflösung erfährt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingabemittel (10) Bilddaten in Facheinheiten in Hinsicht auf eine vorbestimmte Abtastrichtung eingibt.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuermittel (42) eine Auflösung in der vorbestimmten Richtung umsetzt.

5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bestimmungsmittel (44) entweder eine hohe Auflösung oder eine niedrige Auflösung bestimmt, und wobei im Falle des Selektierens vom Selektiermittel (42), daß das Drehmittel (20) die Drehung des Bildes ausführen soll, das Einstellmittel (42) die hohe Auflösung einstellt.

6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingabemittel (10) ein Speichermittel (18) enthält, um die eingegebenen Bilddaten zu speichern, und daß das Drehmittel (20) ein von den im Speichermittel (18) gespeichert Bilddaten dargestellten Bild dreht.

7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingabemittel (10) Bilddaten eingibt, die ein Bild einer vorbestimmten Größe mit einer vorbestimmten Auflösung darstellen.

8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Sendemittel (2, 6, 26) zum Senden der vom Steuermittel (42) umgesetzten Bilddaten als ein Faksimilesignal.

9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der bestimmte Winkel 90º beträgt.

10. Verfahren zur Bildverarbeitung, mit den Verfahrensschritten: Eingeben von Bilddaten; Bestimmen einer Auflösung der Bilddaten; und

Drehen eines durch die Bilddaten dargestellten Bildes um einen vorbestimmten Winkel,

gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:

Herausfinden, ob eine Drehung des Bildes im Verfahrensschritt des Drehens ausgeführt werden soll; und

Ausführen des Steuerns in der Weise, daß das Bild im Verfahrensschritt des Drehens gemäß dem Selektionsergebnis ein Drehen und die Auflösung der Bilddaten ein Umsetzen der im Verfahrensschritt des Bestimmens in die bestimmte Auflösung erfährt.







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