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Kopiergerät mit Bilddrehmöglichkeit - Dokument DE69522166T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69522166T2 11.04.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0710003
Titel Kopiergerät mit Bilddrehmöglichkeit
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sato, Akihiko, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Hosomi, Yoshihiro, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Takahashi, Hirokazu, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Mizuno,Yoshio,, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Kaneko, Tokuharu, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Kaneko, Satoshi, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Fukada, Taisei, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Isemura, Keizo, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Kishimoto, Hirohiko, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Taira, Masayoshi, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Serizawa, Masahiro, Ohta-Ku, Tokyo, JP;
Matsui, Noriaki, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69522166
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.10.1995
EP-Aktenzeichen 951167592
EP-Offenlegungsdatum 01.05.1996
EP date of grant 16.08.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.04.2002
IPC-Hauptklasse H04N 1/387

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Kopiergerät und ein Verfahren, in welchem das Bild eines gelesenen Originals nach der Ausführung einer Drehverarbeitung gedruckt werden kann.

Eine Stapelsortiervorrichtung zum Stapeln von Blättern, auf welchen Kopien durch eine Kopiervorrichtung erzeugt sind, ist im Stand der Technik bekannt. Die Stapelsortiervorrichtung stapelt automatisch eine obere Ecke von durch die Kopiervorrichtung erzeugten Kopien. Die mit der Stapelvorrichtung ausgestattete Stapelsortiervorrichtung ist jedoch an einem Ort fest angeordnet. Dies bedeutet, daß dann, wenn das angeordnete Original nicht genau ausgerichtet ist; eine untere Ecke eher als die obere Ecke der Kopien gestapelt wird, wodurch es schwierig ist, die Seiten zu drehen. Wenn demgemäß das herkömmliche Gerät verwendet wird, muß sich der Bediener bemühen, das Original genau auszurichten.

Das Dokument GB-A-2 264 560 beschreibt ein Kopiergerät und ein Verfahren, wie jeweils in dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 11 definiert ist. Gemäß diesem Stand der Technik wird die Ausrichtung eines Dokuments oder einer Seite durch Erkennung der Ausrichtung eines eingegebenen Bilds bestimmt. Dann wird das eingegebene Bild gemäß dem Erkennungsergebnis gedreht. Insbesondere wird durch Ausblenden eines Merkmals oder eines eingegebenen Zeichens, durch Vergleichen des Merkmals mit einem Verzeichnis und durch Drehen des Bilds in verschiedene Winkelpositionen, wenn keine Übereinstimmung gefunden wird, bis eine Übereinstimmung mit einem der Einträge der Verzeichnisse gefunden ist, die Ausrichtung erkannt.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kopiergerät und ein Verfahren zu schaffen, mit welchen das genaue Stapeln gewährleistet werden kann.

Diese Aufgabe wird durch ein Kopiergerät und ein Verfahren jeweils gemäß Anspruch 1 und Anspruch 11 erfüllt.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht des Aufbaus eines Kopiergeräts gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

Fig. 2 zeigt ein Diagramm der Bedientafel des Kopiergeräts,

Fig. 3 zeigt ein Diagramm der Beziehung zwischen der Ausrichtung eines angeordneten Originals und der Position, in welcher eine Kopie gestapelt ist,

Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm eines Kopiergeräts,

Fig. 5 zeigt ein Ablaufdiagramm der Zeichenerkennung,

Fig. 6 zeigt ein Diagramm zur Beschreibung der Art und Weise, in welcher die Ausrichtung eines Zeichenmusters entschieden wird,

Fig. 7 zeigt ein Diagramm zur Beschreibung eines Verfahrens zum Ausblenden eines Zeichenmusters,

Fig. 8 zeigt ein Diagramm zur Darstellung der Ausrichtungen von Originalen und der Ausrichtungen von Zeichen auf den Originalen,

Fig. 9 zeigt ein Ablaufdiagramm der Verarbeitung zur Entscheidung der Ausrichtungsverarbeitung,

Fig. 10 zeigt ein Diagramm zur Darstellung der Beziehung zwischen der Ausrichtung eines angeordneten Originals und der Position, in welcher eine Kopie gestapelt ist,

Fig. 11 zeigt ein Ablaufdiagramm der Steuerung zur Drehung eines Originals, und

Fig. 12 zeigt ein Ablaufdiagramm der Steuerung zur Entfernung eines Schattens von einer Kopie, wenn ein Buch zum Kopieren belichtet wird.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben.

(Erste Ausführungsform)

Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht des Aufbaus eines Kopiergeräts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Eine Vorrichtung 101 zum automatischen Zuführen von Originalen führt angeordnete Originale in eine vorbestimmte Position auf einer Glasplatte 102 nacheinander vereinzelt zu. Eine Abtastvorrichtung 104, welche Lampen 103 und einen Abtastspiegel 105 aufweist, wird in bezug auf das der Oberfläche der Glasplatte 102 durch die Zuführvorrichtung 101 zugeführte Original in einer Richtung wechselseitig bewegt. Licht, das von dem Original reflektiert ist, wird durch Abtastspiegel 105 bis 107 reflektiert und wirkt dann über eine Linse 108 so ein, daß das Bild des Originals auf einem Bildsensor 109 erzeugt wird. Der Sensor 109 liest das Bild des Originals. Eine Belichtungssteuereinheit 110 moduliert den Lichtstrahl auf der Grundlage Von Bilddaten, die durch eine Steuervorrichtung CONT der Bildverarbeitung unterzogen werden und bestrahlt eine lichtempfindliche Trommel 111 mit dem modulierten Lichtstrahl. Das elektrostatische, latente Bild, das auf der lichtempfindlichen Trommel 111 erzeugt ist, wird durch Entwicklungsvorrichtungen 112, 113 unter Verwendung von Entwicklungsmitteln (Toner) vorgeschriebener Farben sichtbar gemacht.

Blattstapelvorrichtungen 114, 115 stapeln Blätter einer Festgröße und ordnen sie an. Die Blätter werden durch angetriebene Papierzuführwalzen der Position von Widerstandswalzen zugeführt und wieder unter einer Zeitsteuerung zugeführt, bei der die Vorderkante des Bilds mit der Vorderkante des auf der lichtempfindlichen Trommel 111 erzeugten Bilds übereinstimmt. Eine Koronaentladungsvorrichtung 116 zur Übertragung und Trennung überträgt das Tonerbild, welches auf der lichtempfindlichen Trommel 111 entwickelt worden ist, auf das Blatt und trennt dann das Blatt von der lichtempfindlichen Trommel 111. Eine Fixiereinheit 117 fixiert das Tonerbild auf dem Blatt, welches dieser durch Ein Transportband zugeführt worden ist. Eine Austragwalze 118 trägt das Blatt, auf welchem das Bild erzeugt ist, zu einer Sortiervorrichtung 400 aus. Eine Richtungsklappe 121 ändert die Transportrichtung dieses Blatts in eine Richtung, entlang welcher das Blatt in die Sortiervorrichtung 400 transportiert wird. Dies dient der Vorbereitung der Mehrfach- bzw. Doppelseitenbilderzeugung. Die Sortiervorrichtung 400 weist eine Vielzahl (z. B. 20) von Fächern 412 und eine Nichtsortierablage 411 auf.

In dem Sortiermodus werden Blätter, auf welche Bilder übertragen worden sind, nacheinander von der Austragwalze 118 ausgetragen, um eine Transportwalze 401 der Sortiervorrichtung 400 zu erreichen. Jedesmal, wenn ein Blatt von den Austragwalzen 405 über einen Transportpfad 403 zu jedem Fach 412 hin ausgetragen ist, wird jedes Fach 412 durch einen Fachverschiebemotor (nicht gezeigt) nach oben und nach unten bewegt, wodurch das Sortieren ausgeführt wird. Ist ein Stapelmodus ausgewählt, werden die Blätter in jedem Fach durch eine Stapelvorrichtung 420 gestapelt, während die Fächer 412 durch den Fachverschiebemotor schrittweise bewegt werden, wenn die gesamte Kopieroperation beendet ist. Die Stapelvorrichtung 420 ist auf der Vorderseite des in Fig. 1 gezeigten Geräts angeordnet. Wenn ein Original auf der Glasplatte 102 angeordnet ist und kopiert wird, wie in Fig. 3 gezeigt ist, wird ein Blatt, auf welchem die Kopie erzeugt worden ist, in das Fach 412 ausgetragen, wo dessen obere linke Ecke gestapelt wird.

Fig. 2 zeigt ein Diagramm der Steuertafel des Kopiergeräts. Die Steuertafel weist auf: einen Hauptschalter 201 zum Steuern der Energiezuführung zu dem Gerät, eine Rücksetztaste 202, welche als eine Taste zur Rückführung des Standardmodus während des Bereitschaftsbetriebs wirkt, eine Kopierstarttaste 203, eine Löschtaste 204, die verwendet wird, um Zahlenwerte zu löschen, und eine Identifizierungstaste 205, durch welche einem spezifischen Bediener gestattet wird, eine Kopieroperation auszuführen, während anderen Bedienern eine solche Operation versagt wird, es sei denn, sie geben den richtigen Identifizierungscode unter Verwendung dieser Taste ein. Eine Halttaste 206 wird verwendet, um das Kopieren zu unterbrechen oder anzuhalten. Eine Hilfetaste 207 wird verwendet, um die verschiedenen Funktionen des Geräts festzustellen. Eine Nach-oben-Cursortaste 208 und eine Nach-unten- Cursortaste 209 bewegen jeweils einen Cursor nach oben und nach unten bei jedem Funktionseinstellbildschirm. Eine Nachrechts-Cursortaste 210 und eine Nach-links-Cursortaste 211 bewegen einen Cursor jeweils nach rechts und nach links bei jedem Funktionseinstellbildschirm. Eine OK-Taste 212 wird gedrückt, wenn die Einstellungen auf jedem Funktionseinstellungsbildschirm annehmbar sind. Eine Ausführungstaste 213 wird gedrückt, wenn eine Funktion, die auf der Anzeige unten rechts ausgegeben ist, wie weiter nachstehend beschrieben, auszuführen ist.

Eine Standardverkleinerungstaste 214 wird verwendet, um eine Standardgröße in eine andere Standardgröße zu verkleinern. Eine 1 : 1-Taste 215 wird verwendet, um eine Kopie derselben Vergrößerung wie das Original auszuwählen. Eine Standardvergrößerungstaste 216 wird verwendet, um eine Standardgröße in eine andere Standardgröße zu vergrößern. Eine Kassettenauswahltaste 217 wählt eine Kassettenstufe für Kopien. Eine Kopierdichte-Einstelltaste 218 dient zur Verminderung der Dichte. Eine AE-Taste 219 gleicht die Kopierdichte automatisch in Übereinstimmung mit der Dichte des Originals ab. Eine Kopierdichte-Abgleichtaste 220 dient zur Erhöhung der Dichte. Eine Taste 221 dient zur Zuweisung der Operation der Sortiervorrichtung und ermöglicht die Zuweisung eines Sortiermodus oder eines Stapelsortiermodus. Eine Vorheiztaste 222 wird verwendet, um einen Vorheizmodus ein- und auszuschalten. Eine Unterbrechungstaste 223 wird verwendet, wenn erwünscht ist, eine Kopie durch Unterbrechung des Ablaufs einer Kopieroperation auszuführen. Ein Zifferntastenfeld 224 wird verwendet, wenn erwünscht ist, einen Zahlenwert einzugeben.

Eine Markierungsverarbeitungstaste 225 dient zur Einstellung des Randbeschnitts und der Maskierung (Konturverarbeitung, Netzverarbeitung, Schattenverarbeitung, Negativ- bzw. Positivverarbeitung). Eine Mustertaste 226 wird verwendet, um eine Farbe als ein Muster auszudrücken oder eine Farbe durch einen Dichteunterschied auszudrücken. Eine Farbverarbeitungstaste 227 wird verwendet, wenn erwünscht ist, eine spezifische Farbe zu löschen. Eine Bildgualitättaste 228 wird verwendet, um die Bildqualität einzustellen. Eine Negativ- /Positivtaste 229 wird verwendet, um die Negativ- bzw. Positivverarbeitung auszuführen. Eine Bilderstellungstaste 230 wird verwendet, um die Konturverarbeitung, Abschattungsverarbeitung, Siebdruckverarbeitung, Schrägenverarbeitung, Spiegelverarbeitung und Wiederholverarbeitung auszuführen. Eine Abgleichtaste 231 wird verwender, um einen Bereich festzulegen und den Abgleich auszuführen. Eine Maskierungstaste 232 wird verwendet, um einen Bereich festzulegen und das Maskieren auszuführen. Eine Teilverarbeitungstaste 233 dient zum Festlegen eines Bereichs und zum nachfolgenden Kennzeichnen der Teilverarbeitung (Konturverarbeitung, Siebdruckverarbeitung, Abschattungsverarbeitung und Negativ- bzw. Positivverarbeitung). Eine Bildlöschtaste 234 wird verwendet, um ein Bild in Übereinstimmung mit dem Modus zu löschen. Die Moden schließen die Blattrahmenlöschung (ein Rahmen steht für eine Blattgröße), die Originalrahmenlöschung (ein Rahmen ist in Übereinstimmung mit der Größe des Originals, wobei die Originalgröße festgelegt ist) und die Buchrahmenlöschung (ein Rahmen und ein mittlerer Leerraum sind in Übereinstimmung mit der Öffnungsgröße eines Buchs, wobei die Öffnungsgröße des Buchs festgelegt ist).

Eine Heftrandtaste 235 wird verwendet, wenn es erwünscht ist, einen Heftrand auf einem Rand eines Papierblatts zu erstellen. Eine Bewegungstaste 236 wird verwendet, um die Bewegung auszuführen. Die Bewegung schließt die Verschiebung (nach oben, nach unten, nach links, nach rechts), die Mittenbewegung, die Eckenbewegung und die gekennzeichnete Bewegung (Punktkennzeichnung) ein. Eine Zoom-Taste 237 dient zum Einstellen der Kopiervergrößerung von 25% bis 400% in Schritten von 1%. Die Vergrößerung kann unabhängig in der Hauptabtastrichtung und in der Nebenabtastrichtung eingestellt werden. Eine Auto-Zoom-Taste 238 wird verwendet, um die Vergrößerung und Verkleinerung automatisch in Übereinstimmung mit der Größe des Kopierpapiers auszuführen. Das Auto-Zoomen kann unabhängig in der Hauptabtastrichtung und in der Nebenabtastrichtung ausgeführt werden. Eine Stetigvergrößerung-Taste 239 wird verwendet, um eine Vielzahl von vergrößerten Kopien eines einzelnen Originals herzustellen. Eine Verkleinerungs-Layout-Taste 240 wird verwendet, um eine Vielzahl von Originalen zu einer einzelnen Kopie zu vergrößern bzw. zu verkleinern.

Eine Zweiseiten-Trenntaste 243 teilt die Kopierfläche der Glasplatte in eine linke und eine rechte Hälfte, um zwei separate Kopien (Zweiseiten-Trennkopien, zweiseitige Originale in einseitige Kopien) zu teilen. Eine Doppelseiten-Taste 244 wird verwendet, wenn es erwünscht ist, beide Seiten auszugeben (einseitige Originale zu zweiseitigen Kopien, Zweiseitentrennung zweiseitiger Kopien, zweiseitiger Originale zu zweiseitigen Kopien). Eine Zurichttaste 245 wird verwendet, wenn erwünscht ist, das Zurichten auszuführen (Zurichtkopie, Zweiseitentrennung-Zurichtkopie). Eine Speichertaste 246 wird verwendet, wenn es erwünscht ist, einen Modus auszuführen, welcher einen Speicher verwendet (Speichersynthese, Flächensynthese, Wasserzeichensynthese). Eine Projektortaste 247 wird verwendet, wenn ein Projektor verwendet wird. Eine Druckertaste 248 wird verwendet, um die Druckzeit einzustellen. Eine Originalmischtaste 250 wird verwendet, um Originalgrößen zu mischen, wenn Kopien unter Verwendung einer Zuführvorrichtung erzeugt werden. Eine Modusspeichertaste 251 wird verwendet, um einen eingestellten Kopiermodus zu speichern oder einen gespeicherten Kopiermodus aufzurufen. Das Bezugszeichen 252 bezeichnet eine Anzeigeoberfläche zur Anzeige des Zustands des Geräts, der Anzahl der Kopien, der Koplevergrößerung und der Kopierpapiergröße. Während der Einstellung des Kopiermodus zeigt ein Bildschirm 252 den Einstellmodus an.

Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm des Aufbaus des Kopiergeräts.

Zuerst werden durch die automatische Zuführvorrichtung 101 Originale automatisch der Tragplatte zugeführt. Nachdem ein Original durch die Lampen beleuchtet ist, wird das von dem Original reflektierte Licht durch die Linse 108 kondensiert, und das Bild des Originals wird durch den CCD-Sensor 109 erzeugt. Die Ausgabe des Sensors wird durch eine A/D-Wandlerschaltung 305 von einem Analogsignal in ein Digitalsignal umgewandelt, das Digitalsignal wird durch eine Schattenkorrekturschaltung 306 eiher Schattenkorrektur unterzogen, und das Ergebnis wird in einem Bildspeicher 307 als das Original verkörpernde Bilddaten gespeichert.

Anschließend werden die Zeichen auf dem Original durch eine Zeichenerkennungseinheit 308 auf der Grundlage der in dem Bildspeicher 307 gespeicherten Originalbilddaten erkannt. Das Erkennungsverfahren wird weiter nachstehend gemäß dem in Fig. 5 gezeigten Ablaufdiagramm ausführlicher beschrieben. Eine CPU 311 unterscheidet die Ausrichtung der Zeichen auf dem Original in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Zeichenerkennung, die durch die Zeichenerkennungseinheit 308 ausgeführt ist, und beurteilt auf der Grundlage der Ergebnisse der Unterscheidung, ob das gelesene Bild auszugeben ist, ohne es der Drehbearbeitung zu unterziehen oder die Drehbearbeitung vor der Ausgabe anzuwenden und gibt die relevante Anweisung an einen Bildeditor 309 aus. Letzterer editiert das Bild gemäß der Bildverarbeitungsanweisung von der CPU 311. Eine Bildaufzeichnungseinheit 120 gibt das von dem Bildeditor 309 aufgenommene Bild aus.

Der Verarbeitungsprozeß, der durch die CPU 311 ausgeführt wird, und die Steuerdaten sind in einem ROM 312 gespeichert. Ein RAM 313 ist ein Speicher, in welchem verschiedene Tabellen definiert sind, als auch ein Arbeitsbereich, welcher verwendet wird, wenn der Verarbeitungsprozeß der CPU 311 ausgeführt wird.

Das Verfahren, das durch die Zeichenerkennungseinheit 308 verwendet wird, um die Zeichen auf dem Original zu erkennen, wird nachstehend gemäß dem in Fig. 5 gezeigten Ablaufdiagramm beschrieben.

Zuerst wird im Schritt S401 ein Dokumentbild mit den Merkmalen des Originals aus dem Bildspeicher 307 eingegeben, Zeichenabschnitte werden aus dem Bild im Schritt S402 ausgeblendet, und Histogramme in der senkrechten und waagerechten Richtung werden im Schritt S403 in bezug auf jedes Zeichen erzeugt, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Danach ist es notwendig, ein leicht erkennbares Zeichen auszublenden, um die Zeichenausrichtung zu unterscheiden. Um das Zeichenmuster auszublenden, werden die Ergebnisse der vorstehend erwähnten Histogramme verwendet, und ein Zeichen mit einer großen Breite jeweils in der senkrechten und der waagerechten Richtung wird ausgewählt und als ein Muster übernommen.

In mehr spezifischer Weise wird ein Punktabschnitt in dem Histogramm zu "1" ausgebildet, und ein Abschnitt, welcher kein Punkt ist, wird zu "0" ausgebildet, wodurch im Schritt S404 ein Binärkurvenbild erstellt wird. Zu diesem Zeitpunkt entspricht die Breite des "1"-Pegels der Breite des Zeichens. (Da Ausnahmen bestehen, wird das Zeichen ausgewählt, für welches die Breiten des "1"-Pegels in der senkrechten und der waagerechten Richtung groß sind.) Demgemäß wird im Schritt S405 ein Zeichen mit einer großen Breite für den "1"-Pegel sowohl in der senkrechten als auch in der waagerechten Richtung ausgewählt und abgetastet.

Wenn daraufhin das abgetastete Zeichen entschieden worden ist, wird ein Verzeichnis nach dem Zeichen im Schritt S406 unter Bezugnahme auf Verzeichniscodes durchsucht, die in dem ROM 312 gespeichert sind, und das Zeichen wird der Erkennung unterzogen. Danach wird im Schritt S407 bestimmt, ob das Zeichen erkannt worden ist. Wenn das Zeichen erkannt worden ist, geht das Programm weiter zu dem Schritt S409, in welchem die Daten, welche die Ausrichtung dieses Zeichens kennzeichnen, im Ergebnis der Erkennung im RAM 313 gespeichert werden. Wenn das Zeichen nicht erkannt worden ist, geht das Programm weiter zum Schritt S408, in welchem das gespeicherte Zeichen um 90º gedreht wird, wie in Fig. 6 gezeigt ist, nachdem das Verzeichnis im Schritt S406 wieder durchsucht ist. Wenn es nicht möglich ist, das Zeichen erneut zu erkennen, wird das Zeichen um weitere 90º gedreht (für eine Gesamtdrehung von 90º + 90º = 180º). Das Durchsuchen des Verzeichnisses wird bis maximal drei Drehungen wiederholt (für eine Gesamtdrehung von 270º) (Schritte S406 bis 5408). In dem Augenblick der Beendigung der Zeichenerkennung werden die Daten, welche die Ausrichtung des Zeichens darstellen, in dem RAM 313 gespeichert (Schritt S409).

Fig. 7 zeigt ein Diagramm zur Beschreibung des Verfahrens zum Ausblenden eines Zeichenmusters. Vorsprünge einer Zeichenfolge werden in der senkrechten und waagerechten Richtung verwendet, um Histogramme zu erstellen. Daraufhin werden auf der Grundlage der Ergebnisse der Histogramme ein Wert in dem Fall eines Punktabschnitts zu "1" ausgebildet und ein Wert in dem Fall eines Abschnitts, welcher kein Punkt ist, zu "0" ausgebildet, wodurch ein Binärkurvenbild erstellt wird. Eine Breite X(i), welche den Wert "1" in der waagerechten Richtung aufweist, und eine Breite Y(i), welche den Wert "1" in der senkrechten Richtung aufweist, werden erhalten.

In dem in Fig. 7 gezeigten Beispiel wird aus Histogrammen in bezug auf die waagerechte Richtung ein Binärkurvenbild erstellt, und Zeichenbreiten X (i) [X(1) (1) ~ X (6)) in der waagerechten Richtung werden erhalten. Ferner wird ein Binärkurvenbild in der senkrechten Richtung erstellt, und Zeichenbreiten [Y(1) Y(6)] in der senkrechten Richtung werden ebenfalls erhalten. Wenn ein Zeichenmuster ausgewählt ist, werden Zeichenbreitedaten [Breite in der waagerechten Richtung + Breite in der senkrechten Richtung = X(i) + Y(i) ∼ z(i)] in bezug auf jedes Zeichen erhalten, und ein Zeichen, für welches der Wert Z(i) groß ist, wird als das Zeichenmuster ausgeblendet.

Fig. 8 zeigt ein Diagramm zur Beschreibung verschiedener Muster, die eine Originalanordnung in der automatischen Zuführvorrichtung 101 darstellen. Ein Original, das in der automatischen Zuführvorrichtung 101 angeordnet ist, kann insgesamt sechs Muster annehmen, wie in den in Fig. 8 gezeigten Fällen 1 bis 6 bezeichnet ist. Die großen Pfeile in Fig. 8 bezeichnen die Richtung, in welche das Original transportiert wird, und die kleinen Pfeile bezeichnen die Ausrichtung der Zeichen. Wenn diese sechs Muster analysiert sind, wird z. B. in bezug auf das Bild des Falls 4 deutlich, daß das Bild des Falls 1 um genau 180º gedreht worden ist. Hier wird beurteilt, daß die Zeichenausrichtung des Originals im Fall 1 aufwärts ist und die Zeichenausrichtung des Originals im Fall 4 abwärts ist. Diese Beurteilung der Zeichenausrichtung erfolgt auf der Grundlage der Ergebnisse der Verarbeitung, die gemäß dem in Fig. 8 gezeigten Ablaufdiagramm ausgeführt ist.

Wenn demgemäß die Ergebnisse der Erkennung der im Fall 4 gezeigten Art erhalten sind, wenn die Zeichenausrichtung der Erkennungsverarbeitung unterzogen ist, ist das Bild um 180º gedreht, wobei Bilder der Originale derselben Type in Übereinstimmung mit der Orientierung des Falls 1 gebracht werden können, wie in der Art und Weise des Falls 1 und des Falls 4. Da das Bild des Falls 5 das Ergebnis des Drehens des Bilds des Falls 2 um 180º ist und das Bild des Falls 6 das Ergebnis des Drehens des Bilds des Falls 3 um 180º ist, macht es das Drehen der Bilder der Fälle 5 und 6 auf der Grundlage der Zeichenerkennung möglich, die Bilder der Fälle 2, 5 zu der Ausrichtung des Falls 2 zu vereinheitlichen und die Bilder der Fälle 3, 6 zu der Ausrichtung des Falls 3 zu vereinheitlichen. Hier ist die Zeichenausrichtung in bezug auf die Originale der Fälle 2, 3 nach links und in bezug auf die Originale der Fälle 5, 6 nach rechts.

Nachstehend erfolgt unter Bezugnahme auf das Steuerablaufdiagramm des Bildeditors 309, welcher in Fig. 9 gezeigt ist, die Beschreibung der Steuerung der Verarbeitung zur Drehung des Bilds eines Originals so, daß das Stapeln immer auf der oberen linken Ecke ausgeführt wird, unabhängig von der Ausrichtung des Originals, das auf der Glasplatte 102 oder der automatischen Originaltransportvorrichtung angeordnet ist. In einem Fall, wenn die Zeichenerkennungseinheit 308 erkennt, daß ein Zeichen in einem Bild, das in dem Bildspeicher 307 gespeichert ist, eine nach oben gerichtete Ausrichtung aufweist ("JA" im Schritt S501) der Bildeditor 309 die Bilddaten, welche im Bildspeicher 307 gelesen sind, der Bildaufzeichnungseinheit 120 bereit stellt, ohne dieses gespeicherte Bild der Drehverarbeitung zu unterziehen. Die Aufzeichnungseinheit 120 druckt das Bild auf einem Blatt aus, wie es ist (Schritt S502). Das Blatt, auf welchem der Druck über die Schritte S501, S502 ausgeführt ist, wird durch die Stapelvorrichtung 420 der Sortiervorrichtung 400 gestapelt, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Wenn das Zeichen in dem Bild, das in dem Bildspeicher 307 gespeichert ist, erkannt wird, daß es die Ausrichtung nach links aufweist (("JA" im Schritt S503), dann wird das im Bildspeicher 307 gespeicherte Bild um +90º gedreht, bevor es zu der Bildaufzeichnungseinheit 120 ausgegeben wird (Schritt S504). Der Bildeditor 309 speichert das Bild zeitweise und dreht das Bild durch Adressensteuerung. Das Blatt, auf welchem in den Schritten S503, S504 der Druck ausgeführt worden ist, wird gestapelt, wie in Fig. 10(a) gezeigt ist. Wenn das Zeichen · die Ausrichtung nach unten und die Ausrichtung nach rechts aufweist, erfolgt die Drehverarbeitung jeweils um +180º (Schritt S506) und um -90º (Schritt S507), und das Stapeln wird in der jeweils in Fig. 10(b) und 10(c) gezeigten Weise ausgeführt.

In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist das vorstehend erläuterte Verfahren als ein Beispiel der Vorrichtungen zum Erkennen der Zeichenausrichtung beschrieben. Solange jedoch ein Zeichen erkennbar ist, kann jedes Verfahren übernommen werden, und es ist nicht notwendig, daß das vorstehend beschriebene Verfahren übernommen wird.

Gemäß der ersten Ausführungsform werden die Ausrichtungen der zu kopierenden Originale durch eine optische Zeichenerkennungsvorrichtung, mit welcher das Kopiergerät ausgestattet ist, automatisch der Zeichenerkennung unterzogen, und die Ausrichtungen aller Bilder des Originals werden vor dem Ausführen des Kopierens automatisch mit der Zeichenausrichtung in Übereinstimmung gebracht. Demzufolge muß sich der Bediener nicht jedesmal vor dem Kopieren bemühen, die Zeichenausrichtung eines Originals zu bestätigen, welches in der automatischen Zuführvorrichtung angeordnet ist. Dies ermöglicht die Vermeidung zusätzlicher Arbeit. Die Erfindung ist besonders zweckmäßig, wenn erwünscht ist, Kopien herzustellen, die in derselben Stapelposition gestapelt werden.

(Zweite Ausführungsform)

In einem Fall, wenn ein Original mit der Oberseite nach unten ausgerichtet wird, ist die erste Ausführungsform derart, daß das Bild des Originals um 180º gedreht wird, um dessen Ausrichtung zu vereinheitlichen. In einem Fall, wenn Originale in gemischter Ausbildung eingeführt werden, d.h., wobei einige mit der Oberseite nach oben und die anderen mit der Oberseite nach unten angeordnet sind, ist die zweite Ausführungsform der Erfindung derart, daß die Ausrichtung der Originale in derselben Weise, wie vorstehend beschrieben, vereinheitlicht werden. Der Aufbau des Geräts ist derselbe wie jener der ersten Ausführungsform und braucht nicht wieder beschrieben zu werden.

Ein Verfahren der Zeichenerkennung auf einem Original gemäß der zweiten Ausführungsform wird nachstehend unter Bezugnahme auf das in Fig. 11 gezeigte Ablaufdiagramm beschrieben.

Zuerst wird im Schritt S801 das Bild des Originals durch die Leseeinheit gelesen, und die Bilddaten werden in dem Bildspeicher 307 gespeichert. Danach wird im Schritt S802 bestimmt, ob ein Bild vorliegt. Wenn das Original mit der Oberseite nach unten liegt, ist das Originalbild ein leeres Papierblatt, und daher sind nur Bilddaten gespeichert, die auf das leere Blatt hinweisen. Wenn demgemäß die Bilddaten beurteilt sind, daß sie leeres Papier anzeigen, geht das Programm weiter zum Schritt S803, in welchem das Original, das durch die CPU 311 eingelesen ist, durch die Zuführvorrichtung 101 umgedreht wird. Das Bild wird wieder gelesen und im Schritt S804 in dem Bildspeicher 307 gespeichert. Danach wird wieder im Schritt S805 bestimmt, ob das Bild jenes eines leeren Papierblatts ist. Wird wieder bestimmt, daß die Bilddaten ein leeres Papierblatt anzeigen (d. h., wenn beide Seiten des Originals keine Bilddaten aufweisen, wie in der Weise eines eingefügten Blatts), geht das Programm weiter zu dem Schritt S806, in welchem das Bild des leeren Blatts ausgegeben wird wie es ist. In einem Fall, wenn Bilddaten erkennbar sind, geht das Programm weiter zum Schritt S807, in welchem dieses Bild als das Bild der Oberseite angenommen wird. Eine Verarbeitung ähnlich jener der in Fig. 3 gezeigten Schritte S402 bis S409 wird dann ausgeführt, die Zeichenausrichtung des Originalbilds wird erkannt, und das Kopieren wird ausgeführt, während die Bildausrichtung vereinheitlicht wird.

Gemäß der zweiten Ausführungsform wird das Kopieren beim Vereinheitlichen der Ausrichtung und der Vorderseitenrichtung ausgeführt, selbst wenn Originale in gemischter Form geladen sind, d. h., wobei einige mit der Vorderseite nach unten und einige mit der Vorderseite nach oben angeordnet sind. Demzufolge braucht sich der Bediener nicht zu bemühen, die Vorder- oder Rückseite eines Originals oder die Zeichenausrichtung des Originals zu bestätigen. Dies ermöglicht es, zusätzliche Arbeit in einem noch größeren Maß auszuschließen.

(Dritte Ausführungsform)

Wenn ein Buch kopiert wird, erreicht das Licht der Beleuchtungslampen nicht ausreichend den Heftabschnitt des Buchs. Folglich wird eine schwarze Line, die als Buchrahmen bezeichnet wird, nach dem Kopieren auf dem Papier erzeugt. Die dritte Ausführungsform erkennt automatisch diesen Pbschnitt als einen schwarzen Rahmen unter Verwendung der Zeichenerkennungsfunktion und entfernt diesen Abschnitt.

Fig. 12 zeigt ein Ablaufdiagramm der Verarbeitung zum Entfernen eines Buchrahmens gemäß der dritten Ausführungsform.

Im Schritt S901 der Fig. 12 wird ein Bild eines zu kopierenden Buchs von der Bildleseeinheit eingegeben, ein Zeichen wird im Schritt S902 aus dem Bild ausgeschnitten, und Histogramme in der senkrechten und der waagerechten Richtung werden in bezug auf jedes Zeichen im Schritt S903 erstellt. Anschließend wird aus den Ergebnissen der Histogramme im Schritt S904 ein Binärkurvenbild erstellt. Hier ist der Abschnitt des Buchrahmens nicht in einem Zustand, in welchem das Bild in der Form eines schwarzen Streifens überlappt. Wird daher die Digitalisierung ausgeführt, weist der Mittelabschnitt des Bilds (in der waagerechten oder der senkrechten Richtung) einen Wert von "1" auf. Auf der Grundlage dieses Ergebnisses wird der Buchrahmenabschnitt im Schritt S905 erkannt. Der erkannte Buchrahmen wird im Schritt S906 automatisch gelöscht.

Gemäß der dritten Ausführungsform wird die schwarze Linie, die als ein Buchrahmen bezeichnet wird, unter Verwendung der Zeichenerkennungsfunktion automatisch als ein schwarzer Rahmen erkannt, und dieser Abschnitt kann ausgeschlossen werden.

Die vorliegende Erfindung ist auf ein. System anwendbar, das aus einer Vielzahl von Vorrichtungen ausgebildet ist oder auf ein Gerät, das eine einzelne Vorrichtung aufweist. Ferner ist es selbstverständlich, daß die Erfindung auch auf einen Fall anwendbar ist, in welchem die Aufgabe der Erfindung erfüllt wird, indem ein Programm einem System oder einem Gerät zugeführt wird.

Wenngleich die Erfindung unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsformen beschrieben worden ist, so sollte klar sein, daß zahlreiche Änderungen und Abwandlungen am Erfindungsgegenstand vorgenommen werden können, die jedoch als in den Rahmen der Erfindung fallend anzusehen sind, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Beschrieben sind ein Bildverarbeitungsgerät und ein Verfahren, durch welches ein Bild in Übereinstimmung mit der Ausrichtung eines Originals gedreht wird, wodurch die Bedienbarkeit durch einen Bediener verbessert wird. Ein durch eine automatische Transportvorrichtung transportiertes Original wird durch eine Bildlesevorrichtung gelesen, und das Bild wird in einem Bildspeicher gespeichert. Ein Zeichen des Bilds wird nachfolgend durch eine Zeichenerkennungseinheit erkannt, und die Ausrichtung des Zeichens wird unterschieden. Das Bild wird durch einen Bildeditor in. Übereinstimmung mit einer Stapelposition gedreht, und das gedrehte Bild wird durch eine Bildaufzeichnungseinheit aufgezeichnet. Papierblätter, auf welchen Bilder aufgezeichnet worden sind, werden durch eine in einer Sortiervorrichtung angeordneten Stapelvorrichtung gestapelt.


Anspruch[de]

1. Kopiergerät, das aufweist:

a) eine Unterscheidungsvorrichtung (311) zum Unterscheiden einer Ausrichtung eines eingegebenen Bilds durch Ausblenden von Merkmalen eines Zeichenabschnitts und Vergleichen der Merkmale mit einem Verzeichnis, und

b) eine Verarbeitungsvorrichtung (311) zum Drehen des eingegebenen Bilds, um dieses mit den Ergebnissen der Unterscheidung durch die Unterscheidungsvorrichtung in Übereinstimmung zu bringen, gekennzeichnet durch

c) eine Ausblendvorrichtung (308) zum Ausblenden eines Zeichens, das eine große Breite sowohl in der senkrechten als auch in der waagerechten Richtung aufweist, als ein Zeichenmuster,

d) wobei die Unterscheidungsvorrichtung (311) angepaßt ist, die Ausrichtung des eingegebenen Bilds unter Verwendung des durch die Ausblendvorrichtung ausgeblendeten Zeichenmusters zu unterscheiden.

2. Gerät gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Lesevorrichtung (100) zum Lesen des eingegebenen Bilds von einem Original.

3. Gerät gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Aufzeichnungsvorrichtung (120) zum Aufzeichnen eines Bilds, welches von der Verarbeitungsvorrichtung (311) erhalten ist, auf einem Blatt.

4. Gerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausblendvorrichtung (308) angepaßt ist, ein Zeichen mit einer großen Summe von Breiten in der senkrechten und der waagerechten Richtung als das Zeichenmuster auszublenden.

5. Gerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Erkennungsvorrichtung (308) zum Erkennen des durch die Ausblendvorrichtung (308) ausgeblendeten Zeichens als das Zeichenmuster.

6. Gerät gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungsvorrichtung (308) das Zeichen in einer Vielzahl von Richtungen erkennt.

7. Gerät gemäß Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Bindevorrichtung (420) zum Ausführen einer Bindeverarbeitung des Blatts, auf welchem das Bild durch die Aufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnet ist.

8. Gerät gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindevorrichtung eine Stapelvorrichtung (420) ist.

9. Gerät gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelvorrichtung (420) in einer vorbestimmten Position angeordnet ist und die Verarbeitungsvorrichtung (311) die Drehverarbeitung in einer solchen Weise ausführt, daß eine obere linke Ecke des Bilds auf dem Blatt immer gestapelt wird.

10. Gerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsvorrichtung (311) die Drehverarbeitung zum Drehen des Bilds jeweils um 0º, 90º, 180º und -90º ausführt.

11. Kopierverfahren, das aufweist

a) einen Unterscheidungsschritt zum Unterscheiden einer Ausrichtung eines eingegebenen Bilds durch Ausblenden von Merkmalen eines Zeichenabschnitts und Vergleichen der Merkmale mit einem Verzeichnis, und

b) einen Verarbeitungsschritt zum Drehen des eingegebenen Bilds, um dieses mit den Unterscheidungsergebnissen in dem Unterscheidungsschritt in Übereinstimmung zu bringen, und gekennzeichnet durch:

c) einen Ausblendschritt zum Ausblenden eines Zeichens, das eine große Breite sowohl in der senkrechten als auch in der waagerechten Richtung aufweist, als ein Zeichenmuster,

d) wobei der Unterscheidungsschritt (311) die Ausrichtung des eingegebenen Bilds unter Verwendung des durch die Ausblendvorrichtung ausgeblendeten Zeichenmusters unterscheidet.

12. Verfahren gemäß Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen Leseschritt zum Lesen des eingegebenen Bilds von einem Original.

13. Verfahren gemäß Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch einen Aufzeichnungsschritt zum Aufzeichnen eines Bilds, welches in dem Verarbeitungsschritt erhalten ist, auf einem Blatt.

14. Verfahren gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausblendschritt ein Zeichen, das eine große Summe von Breiten in der senkrechten und der waagerechten Richtung aufweist, als das Zeichenmuster ausblendet.

15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 bis 14, gekennzeichnet durch einen Erkennungsschritt zum Erkennen des in dem Ausblendschritt ausgeblendeten Zeichens als das Zeichenmuster.

16. Verfahren gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Erkennungsschritt das Zeichen in einer Vielzahl von Richtungen erkennt.

17. Verfahren gemäß Anspruch 13, gekennzeichnet durch einen Bindeschritt zum Ausführen einer Bindeverarbeitung des Blatts, auf welchem in dem Aufzeichnungsschritt das Bild aufgezeichnet ist.

18. Verfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Bindeschritt ein Stapeln unter Verwendung einer Stapelvorrichtung (420) ist.

19. Verfahren gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelvorrichtung (420) in einer vorbestimmten Position angeordnet ist und der Verarbeitungsschritt die Drehverarbeitung in einer solchen Weise ausführt, daß eine obere linke Ecke des Bilds auf dem Blatt immer durch die Stapelvorrichtung (420) gestapelt wird.

20. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verarbeitungsschritt die Drehverarbeitung ausführt, um das Bild jeweils um 0º, 90º, 180º und -90º zu drehen.







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