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Dokumentenidentifikation DE69522160T2 18.04.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0703058
Titel Blasvorrichtung mit einer Form zum Vorformen und einer Form zum Endformen von grossen Behältern unter Verwendung nur einer Schliessvorrichtung
Anmelder A.K. Technical Laboratory, Inc., Nagano, JP
Erfinder Koda, Hideaki, Ueda-shi, Nagano-ken, JP;
Nakajima, Hisashi, Hanishina-gun, Nagano-ken, JP
Vertreter porta Patentanwälte Dipl.-Phys. Ulrich Twelmeier Dr.techn. Waldemar Leitner, 75172 Pforzheim
DE-Aktenzeichen 69522160
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.09.1995
EP-Aktenzeichen 951150531
EP-Offenlegungsdatum 27.03.1996
EP date of grant 16.08.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.04.2002
IPC-Hauptklasse B29C 49/32
IPC-Nebenklasse B29C 49/56   B29C 49/18   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine zusammengesetzte Formvorrichtung, die an einem gleichen Ort einsetzbar ist, um einen einseitig geschlossenen Rohling zu formen oder die Temperatur des einseitig geschlossenen Rohlings zu steuern, sowie zum Streckblasformen des Vorformlings oder des temperaturgesteuerten Rohlings zu einem Endprodukt, wie beispielsweise einer Flasche.

2. Stand der Technik

Bei dem Spritzguss- und Streckblasform-Verfahren, das einen spritzgegossenen einseitig geschlossenen Rohling unmittelbar nach dem Abschluss des Spritzgießens aus einer Spritzgussform freigibt und durch Streckblasen des noch immer warmen einseitig geschlossenen Rohlings einen hohlen Gegenstand herstellt, wie beispielsweise einen Behälter, sind zwei verschiedene Verfahren anwendbar. Ein Verfahren stellt ein Endprodukt durch den Prozess des Streckblasformens her (kann als primäres Blasformen bezeichnet werden), nach dem Formen des aus der Spritzgussform freigegebenen Rohlings zu einem Vorformling, der einem Zwischenprodukt entspricht, oder nach dem Steuern der Temperatur des Rohlings. Das andere Verfahren stellt durch den Prozess des Streckblasformens ein Endprodukt unmittelbar aus dem Rohling her.

Der spritzgegossene Rohling wird entweder in eine Vorformlingform oder eine Temperatursteuerungsform verbracht, die zwischen einer Spritzgussform und einer Blasform eingefügt ist, zum Vorformen oder zur Temperatursteuerung des Rohlings vor dem primären Blasformen. Die Temperatursteuerung kann durch den Prozess des Vorformens realisiert werden.

Der Prozess des Spritzgießens und Streckblasformens mit entweder dem Vorform-Schritt oder dem Temperatursteuerungs- Schritt erfordert vier Stationen; nämlich eine Spritzguss- Station, eine Vorform- oder Temperatursteuerungs-Station, eine Station für das primäre Blasformen und eine Produktfreigabe- Station. Jede Station benötigt einen Satz Halsbackenformen, um die gleichzeitigen Arbeitsvorgänge an den jeweiligen Stationen durchzuführen; das heißt, dass insgesamt vier Sätze von Halsbackenformen erforderlich sind, die auch als Transportelemente für den Rohling oder das Endprodukt dienen.

Eine derartige 4-Stationen-Formvorrichtung, umfassend eine Vorform- oder Temperatursteuerungs-Station ist hinsichtlich ihrer Abmessungen größer als eine 3-Stationen-Formvorrichtung zum unmittelbaren Streckblasformen eines spritzgegossenen Rohlings zu einem Endprodukt und benötigt einen zusätzlichen Satz Halsbackenformen. Bei einer Konstruktion, die einen Drehtisch als Transporteinrichtung verwendet, tritt infolge des größeren Durchmessers und Gewichts der sperrigen Vorrichtung im Verlauf einer Drehverschiebung ein Trägheitsproblem auf.

Um dieses Problem zu lösen, ist eine Temperatursteuerungs- Blasformvorrichtung entwickelt worden, bei der die Temperatursteuerung eines Rohlings und das Streckblasformen an einem gleichen Ort ausgeführt werden (vgl. Japanische Patent- Offenlegungsschrift Nr. 60-247541). Die Vorrichtung schließt ein Paar Zuhalteplatten ein, die auf einem auf einem Tisch angeordneten verschiebbaren Sitzelement montiert sind, sowie eine getrennte Temperatursteuerungsformhälfte und Blasformhälfte, die parallel innerhalb von dem Paar von Zuhalteplatten angeordnet sind. Eine seitliche oder horizontale Verschiebung des Sitzelements bewegt mittels des Paars von Zuhalteplatten abwechselnd die Temperatursteuerungsform und die Blasform in Bezug zu einem von einer Halsbackenform gehaltenen Rohling, so dass der Temperatursteuerungsvorgang und der Streckblasvorgang ausgeführt werden, ohne den Rohling zu bewegen.

Eine Formmaschine mit der herkömmlichen Temperatursteuerungs- Blasformvorrichtung benötigt drei Arbeits-Stationen mit drei Sätzen von Halsbackenformen. Da die Temperatursteuerungsform und die Blasform parallel innerhalb von demselben Paar von Zuhalteplatten angeordnet sind, ist bei dieser Formmaschine die Breite der Zuhalteplatten im Wesentlichen doppelt so groß wie die Breite der Zuhalteplatten auf einer 4-Stationen- Vorrichtung. Selbst wenn die Breite der Zuhalteplatten auf der 3-Stationen-Maschine innerhalb einer Tischabmessung liegt, machen es seitliche Links- und Rechtsverschiebungen während des Formvorgangs erforderlich, dass die Blasformvorrichtung auf dem Tisch eine ausreichend große Fläche aufweist, welche die Seitwärtsverschiebungen zulässt.

Bei einer zum gleichzeitigen Herstellen einer geringeren Anzahl von kleinen Gegenständen verwendeten Formmaschine mit kleinen Abmessungen machen Seitwärtsverschiebungen von Zuhalteplatten nicht viel zusätzliche Fläche erforderlich. Eine zum gleichzeitigen Herstellen einer großen Anzahl von Gegenständen verwendete Formmaschine für die Massenproduktion oder eine zur Herstellung von sperrigen Gegenständen, wie beispielsweise 20 1-Flaschen, verwendete Formmaschine mit großen Abmessungen weist Zuhalteplatten von bedeutend größerer Breite auf als diejenigen, die für die Kleinproduktion verwendet werden, und wegen der bevorzugten Ausrichtung der Arbeitsstationen ist es äußerst schwierig, die ausreichende Fläche festzulegen, die Seitwärtsverschiebungen auf dem Tisch zulässt.

Diese Konstruktion verschiebt eine extrem große Masse, das heißt eine Zuhaltevorrichtung sowie die Zuhalteplatten und die Formen auf dem Sitzelement und benötigt dementsprechend eine leistungsfähige Verschiebevorrichtung. Diese Konstruktion ist somit nur bei Formmaschinen mit kleinen Abmessungen einsetzbar und ist ungeeignet für Streckblasformvorrichtungen, die zum Zweck einer Massenproduktion oder einer Herstellung von großen Gegenständen verwendet werden.

Aus der WO 92/05936 ist eine Kunststoffverarbeitungsmaschine und ein Verfahren zum schnellen Umstellen der Produktion von einem Produkt auf ein anderes bekannt. Diese Kunststoffverarbeitungsmaschine umfasst einen vertikalen Träger, der auf einem Fuß montiert ist und die hydraulische Antriebseinrichtung zum Antreiben von zwei Formträgerplatten trägt. Die Formträgerplatten werden von einem oberen und einem unteren horizontalen Träger geführt. Die Kunststoffverarbeitungsmaschine umfasst weiter einen Blaskern zum Blasformen eines Kunststoffrohlings. Die Form wird von zwei Hälften gebildet, die auf den Formträgerplatten montiert sind. Zusätzlich können zwei Hälften einer zweiten Form zum Herstellen einer zweiten Art von Produkt jeweils auf den ersten beiden Hälften der ersten Form montiert werden, so dass es möglich ist, mit derselben Kunststoffverarbeitungsmaschine zwei Arten von Produkten mit unterschiedlichen Größen herzustellen. Diese Kunststoffverarbeitungsmaschine und das zum Umstellen der Produktion von einem Produkt auf ein anderes verwendete Verfahren weisen jedoch den Nachteil auf, dass die Hälften der zweiten Form von Hand auf den Hälften der ersten Form montiert werden müssen, was einen Stillstand im Produktionsablauf bewirkt, wenn diese Montage durchgeführt wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Vorformlingform und eine primäre Blasform, die zum Vorformen eines Rohlings zu einem Zwischenprodukt und zum Streckblasformen des Zwischenprodukts zu einem hohlen Endprodukt, wie beispielsweise einer Flasche, wesentlich sind, in einer solchen Weise anzuordnen, dass eine von der Vorformlingform und der primären Blasform entlang einer Trennlinie beweglich zwischen Hälften der anderen Form geschoben wird.

Ein anderes Ziel der Erfindung ist es, eine zusammengesetzte Formvorrichtung bereitzustellen, die zum Streckblasformen verwendet wird und eine neuartige Konstruktion aufweist, um eine Massenproduktion von gewünschten hohlen Gegenständen zu ermöglichen, wie beispielsweise von Flaschen, ohne eine erforderliche Fläche eines Tischs wesentlich zu vergrößern.

Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine zusammengesetzte Formvorrichtung bereitzustellen, die zum Streckblasformen verwendet wird und eine neuartige Konstruktion aufweist, bei der eine sicher an einem Tisch befestigte einzige Zuhaltevorrichtung gemeinsam für eine Vorformlingform und eine primäre Blasform genutzt wird, so dass die Zuhaltekraft auf eine Form mit mehreren Hohlräumen und großen Abmessungen gleichmäßig einwirkt, um zu verhindern, dass sich die Form durch den Blasdruck in unerwünschter Weise öffnet.

Die obigen und andere damit zusammenhängende Ziele werden durch eine zum Streckblasformen verwendete zusammengesetzte Formvorrichtung verwirklicht, die einschließt:

eine Zuhaltevorrichtung, die mit einem Paar von stationären Traversen, einem Paar von Zuhaltezylindern und einem Paar von beweglichen Traversen versehen ist, wobei das Paar von stationären Traversen durch eine Mehrzahl von Zugankern verbunden und aufrecht und parallel auf einer Grundplatte angeordnet ist, wobei das Paar von Zuhaltezylindern außerhalb von dem Paar von stationären Traversen angeordnet ist, um ein Paar Zuhaltekolben aufzunehmen, wobei jeweilige Enden der Zuhaltekolben durch die entsprechenden stationären Traversen hindurch verlaufen und von diesen aus nach innen überstehen, wobei das Paar von beweglichen Traversen zwischen dem Paar von stationären Traversen angeordnet und von den Zugankern gehalten wird, so dass es in einer vorbestimmten Richtung beweglich ist, wobei die beweglichen Traversen mit den jeweiligen Enden der Zuhaltekolben verbunden sind;

ein Paar von ersten Formhälften, die jeweils in der Zuhaltevorrichtung mit entgegengesetzten Seiten der beweglichen Traversen verbunden sind, so dass sie in der vorbestimmten Richtung zwischen einer Formöffnungsstellung und einer Formschließstellung beweglich sind; und

ein Paar von zweiten Formhälften, die angeordnet sind, um sich zwischen einer Vorschubstellung, wo das Paar von zweiten Formhälften zwischen dem Paar von ersten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung platziert ist, und einer Rückzugsstellung zu bewegen, wobei das Paar von zweiten Formhälften gegen bewegliche Elemente einer Luft- oder Hydraulikkolbeneinheit gedrückt und von diesen gehalten wird, so dass sie eine Trennlinie aufweisen, die mit einer Trennlinie des Paars von ersten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung identisch ist, wobei das Paar von zweiten Formhälften normalerweise in eine Formöffnungsstellung gedrückt ist, wenn das Paar von zweiten Formhälften zwischen dem in der Formöffnungsstellung in der Zuhaltevorrichtung angeordneten Paar von ersten Formhälften platziert wird, wobei der Druck der Zuhaltevorrichtung über das Paar von ersten Formhälften auf das Paar von zweiten Formhälften übertragen wird, so dass das Paar von zweiten Formhälften geschlossen und zugehalten wird.

Gemäß einer bevorzugten Anwendung umfasst ein Paar von dem Paar von ersten Formhälften und dem Paar von zweiten Formhälften Hälften einer Vorformlingform mit Berührungsflächen, die der Form eines zum Formen eines Rohlings zu einem Vorprodukt oder zum Steuern der Temperatur des Rohlings verwendeten ersten Hohlraums entsprechen, während das andere Paar eine Unterseitenform und Hälften einer primären Blasform mit Berührungsflächen umfasst, die der Form eines zum Formen des Vorformlings zu einem Endprodukt verwendeten zweiten Hohlraums entsprechen. Die Vorformlingform kann, nach Bedarf, innerhalb von den Hälften der Vorformlingform angeordnete Heizeinrichtungen und an einer vorbestimmten Stelle Wärmeisoliereinrichtungen einschließen, die mit den Hälften der primären Blasform in Berührung kommen. Die Hälften der Vorformlingform werden so kombiniert oder zusammengefügt, dass an einem oberen Ende des ersten Hohlraums eine erste Ausnehmung zum Aufnehmen einer Halsbackenform begrenzt wird, die als Rohlinghalter wirkt und unterhalb von einer oberhalb der Zuhaltevorrichtung angeordneten, horizontal und vertikal beweglichen Überführungstraverse angeordnet ist, so dass sie eine Horizontalbewegung der Halsbackenform zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung ermöglicht. Die Hälften der primären Blasform werden ebenfalls kombiniert oder zusammengefügt, um an einem oberen Ende des zweiten Hohlraums eine zweite Ausnehmung zu begrenzen, wobei die zweite Ausnehmung einen Querschnitt aufweist, der mit demjenigen der ersten Ausnehmung identisch ist.

Die Kolbeneinheit zum Bewegen des Paars von zweiten Formhälften schließt vorzugsweise ein:

einen vertikal innerhalb von der Grundplatte und unmittelbar unterhalb der Formschließstellung des Paars von ersten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung befestigten Kolbenzylinder, wobei der Kolbenzylinder einen hin und her beweglichen Kolben aufnimmt;

einen mit einem oberen Ende des hin und her beweglichen Kolbens verbundenen Hubtisch, wobei das Paar von zweiten Formhälften auf dem Hubtisch montiert ist, damit es in der vorbestimmten Richtung beweglich ist, in der sich das Paar von beweglichen Traversen bewegt; und

einen Hubmechanismus, um das auf dem Hubtisch montierte Paar von zweiten Formhälften vertikal zwischen einer Formschließstellung und einer Formöffnungsstellung zu bewegen.

Bei dieser Konstruktion ist der Zylinder an einem Bodenelement einer in der Grundplatte ausgebildeten Ausnehmung befestigt, und der Hubmechanismus bewegt das Paar von zweiten Formhälften mit dem auf dem oberen Ende des Kolbens angeordneten Hubtisch, um das Paar von zweiten Formhälften in der Ausnehmung anzuheben und abzusenken.

Gemäß einer anderen bevorzugten Konstruktion wirkt die Kolbeneinheit als Einrichtung, um das Paar von zweiten Formhälften in seitlicher Richtung zwischen einer Vorschubposition, in der das Paar von zweiten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung zwischen das Paar von ersten Formhälften geschoben ist, und einer Rückzugsstellung zu bewegen. Die Kolbeneinheit schließt ein:

eine knapp neben der Formschließstellung des Paars von ersten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung angeordnete Grundplatte;

ein zur Annäherung an das Paar von ersten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung und zur Entfernung von diesem auf der Grundplatte angebrachtes bewegliches Element; und

ein Paar Halteplatten, die von beiden Enden einer sich über ein Ende des beweglichen Elements erstreckenden Haltewelle beweglich gehalten und normalerweise von einem Federelement nach außen gedrückt werden, wobei das Paar von zweiten Formhälften jeweils innerhalb von dem Paar von Halteplatten angebracht ist.

Diese Konstruktion gestattet es, dass sich das Paar von zweiten Formhälften an der Formöffnungsstellung horizontal zwischen einer Vorschubposition, in der das Paar von zweiten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung zwischen das Paar von ersten Formhälften geschoben ist, und einer Rückzugsposition bewegt.

Das Paar von ersten Formhälften und das Paar von zweiten Formhälften sind mit einer von der Zuhaltevorrichtung oder der Kolbeneinheit verbunden. Bei einer Konstruktion ist in der Zuhaltevorrichtung eine Vorformlingform angeordnet, während auf der Kolbeneinheit eine primäre Blasform angebracht ist. Bei einer alternativen Konstruktion ist in der Zuhaltevorrichtung eine primäre Blasform angeordnet, während auf der Kolbeneinheit eine Vorformlingform angebracht ist. Bei beiden Konstruktionen wird die Vorformlingform beim Formvorgang vor der primären Blasform benutzt.

Bei der Konstruktion der Erfindung, welche die beiden Paare von an derselben. Stelle angeordneten Formhälften einschließt, wird nur das Paar von zweiten Formhälften bewegt, um an die Stelle des Paars von ersten Formhälften zu treten. Verglichen mit der herkömmlichen Konstruktion, bei der zum Austausch mittels einer Zuhaltevorrichtung abwechselnd erste Formhälften und zweite Formhälften in Bezug zu einem Rohling bewegt werden, wird durch die Konstruktion der Erfindung eine erforderliche Grundplattenfläche verkleinert, wodurch verhindert wird, dass eine den Vorform- oder Temperatursteuerungs-Prozess benötigende Formmaschine unerwünscht sperrig wird.

Wie bei bekannten Formmaschinen ist die Zuhaltevorrichtung an der Grundplatte befestigt, während die ersten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung durch die zweiten Formhälften ersetzt werden. Verglichen mit der herkömmlichen Konstruktion, bei der die Zuhaltevorrichtung zum Austausch horizontal bewegt wird, ist diese Konstruktion der Erfindung gefahrlos und verschiebt zum Ersetzen des Paars von ersten Formhälften eine kleinere Masse, die nur dem Paar von zweiten Formhälften entspricht. Selbst dann, wenn zur Massenproduktion eine lange, von einer Seite zur anderen reichende Form mit mehreren Hohlräumen verwendet wird, wird bei der Konstruktion, die das Paar von zweiten Formhälften anhebt und absenkt, die Form mit den mehreren Holräumen in vertikaler Richtung verschoben, wodurch der Bewegungsweg nicht proportional zu ihrer Länge zunimmt. Diese Konstruktion verkürzt den Bewegungsweg der Form mit mehreren Hohlräumen in horizontaler Richtung, wodurch sich die zum Austausch erforderliche Zeit verkürzt. Ein Hubmechanismus mit verhältnismäßig kleinen Abmessungen funktioniert ausreichend, um eine Form durch eine andere zu ersetzen.

Bei der Konstruktion der Erfindung wird das Paar von zweiten Formhälften in der Zuhaltevorrichtung mittels des Paars von ersten Formhälften zusammengedrückt und geschlossen. Die Zuhaltevorrichtung auf der Grundplatte wird somit gemeinsam zum Schließen und Zuhalten von sowohl den ersten Formhälften und den zweiten Formhälften benutzt. Eine Druckkraft wird im Wesentlichen auf die Mitte jeder Formhälfte aufgebracht, um die Formhälften zu schließen und zuzuhalten. Die Schließ- und Zuhaltekraft wirkt sogar auf eine zur gleichzeitigen Herstellung einer großen Anzahl von Gegenständen verwendete Form mit großen Abmessungen gleichmäßig ein, wodurch verhindert wird, dass sich die Form durch den Blasdruck in unerwünschter Weise öffnet.

Diese und andere Ziele, Merkmale, Gesichtspunkte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen mit den begleitenden Zeichnungen besser ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine vertikale Querschnittsansicht, die als eine erste Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung eine zum Streckblasformen verwendete zusammengesetzte Formvorrichtung in einem offenen Zustand zeigt;

Fig. 2 ist eine Draufsicht, welche die zusammengesetzte Formvorrichtung der ersten Ausführungsform zeigt;

Fig. 3 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche die zusammengesetzte Formvorrichtung der ersten Ausführungsform beim Vorformvorgang zeigt;

Fig. 4 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche die zusammengesetzte Formvorrichtung der ersten Ausführungsform zeigt, wobei die Hälften der primären Blasform zwischen den Hälften der Vorformlingform angeordnet sind;

Fig. 5 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche die zusammengesetzte Formvorrichtung der ersten Ausführungsform beim primären Blasformvorgang zeigt;

Fig. 6 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche die zusammengesetzte Formvorrichtung der ersten Ausführungsform in einem offenen Zustand nach dem Abschluss des primären Blasformvorgangs zeigt;

Fig. 7 ist eine teilweise in Querschnitt dargestellte Vorderseitenansicht, die als eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung eine zum Streckblasformen von großen Gegenständen verwendete zusammengesetzte Formvorrichtung in einem offenen Zustand zeigt;

Fig. 8 ist eine Draufsicht, die wesentliche Bestandteile der zusammengesetzten Formvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt, wobei die Hälften der Vorformlingform zwischen den Hälften der primären Blasform angeordnet sind;

Fig. 9 ist eine Draufsicht, welche die wesentlichen Bestandteile der zusammengesetzten Formvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt, wobei sich die Hälften der Vorformlingform in einem geschlossenen Zustand befinden;

Fig. 10 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche einen Vorgang des Formen eines Vorformlings schematisch zeigt;

Fig. 11 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche die primäre Blasform schematisch zeigt, nachdem die Vorformlingform entfernt worden ist; und

Fig. 12 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche einen Vorgang eines Formens eines großen Gegenstandes mit der primären Blasform schematisch zeigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Fig. 1 bis 6 zeigen als erste Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung eine zusammengesetzte Formvorrichtung, bei der eine Vorformlingform und eine primäre Blasform in drei Dimensionen angeordnet sind und für beide, die Vorformlingform und die primäre Blasform, eine gemeinsame Zuhaltevorrichtung 1 verwendet wird.

Die Zuhaltevorrichtung 1 schließt ein Paar stationäre Traversen 12, 12 ein, die an vier Ecken durch Zuganker 11, 11 verbunden sind und auf einer Grundplatte 3 aufrecht und parallel angeordnet sind. Das Paar von stationären Traversen 12, 12 ist in horizontaler Richtung an einer Halteposition einer Halsbackenform 4 auf der Grundplatte 3 befestigt. Ein Paar von hydraulischen Zuhaltezylindern 13, 13 ist außerhalb von den stationären Traversen 12, 12 als Einheit ausgebildet. Jeweilige Enden von Zuhaltekolben 14, 14 der Zuhaltezylinder 13, 13 verlaufen durch die entsprechenden stationären Traversen 12, 12 hindurch und stehen nach innen über die stationären Traversen 12, 12 über.

Ein Paar von beweglichen Traversen 15, 15 ist zwischen dem Paar von stationären Traversen 12, 12 angeordnet und wird von den hindurchdringenden Zugankern 11, 11 gehalten, so dass sie in horizontaler Richtung frei beweglich sind. Die beweglichen Traversen 15, 15 sind über Zwischenelemente mit den jeweiligen Enden der Zuhaltekolben 14, 14 verbunden.

Formhälften 16a, 16a einer Vorformlingform 16 sind an den entgegengesetzten Seiten der beweglichen Traversen 15, 15 angebracht und werden geschlossen, um auf ihrem oberen Teil eine Ausnehmung zur Aufnahme der Halsbackenform 4 zu begrenzen. Trenn- oder Berührungsflächen der Vorformlingformhälften 16a, 16a entsprechen der Form eines Hohlraums, der zum Aufweiten eines von der Halsbackenform 4 gehaltenen einseitig geschlossenen Rohlings 5 zu einem Vorformling 6 verwendet wird. Durch Ausfahren und Einziehen der Zuhaltekolben 14, 14 werden die beweglichen Traversen 15, 15 über die als Führung dienenden Zuganker 11, 11 vorgeschoben und zurückgezogen, so dass die Vorformlingform 16 geschlossen und geöffnet wird. Die Berührungsflächen der Vorformlingformhälften 16a, 16a sind so kombiniert, dass sie auf ihren oberen Enden eine Ausnehmung zur Aufnahme der Halsbackenform 4 begrenzen.

Zum Zweck einer Temperatursteuerung schließt die Zuhaltevorrichtung schließt einen Strömungspfad ein, obwohl dies in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Durch den Strömungspfad wird ein Wärmeübertragungsmedium transportiert, um sowohl den Vorform- und Temperatursteuerungs-Vorgang nach Bedarf durchzuführen.

Ein innerhalb von der Grundplatte 3 und unmittelbar unterhalb der Formschließposition der Zuhaltevorrichtung 1 angeordneter Hubmechanismus 2 umfasst einen Druckluft- oder Hydraulik- Kolbenzylinder 21 für eine vertikale Anhebe- und Absenkbewegung. Der Kolbenzylinder 21 ist in vertikaler Richtung an einer Unterseite eines Bodenelements einer Vertiefung 22 mit offenem Ende befestigt, die gebildet wird, indem im Wesentlichen eine Mitte der Grundplatte 3 unter der Zuhaltevorrichtung 1 teilweise nach unten gedrückt wird. In der Vertiefung 22 mit offenem Ende wird ein Hubtisch 23 untergebracht, um ihn mit einem oberen Ende eines sich hin und her bewegenden Kolbens 24 zu verbinden.

Formhälften 25a, 25a einer primären Blasform 25 werden auf dem Hubtisch 23 montiert und geschlossen, um auf ihrem oberen Teil eine Ausnehmung zur Aufnahme der Halsbackenform 4 zu begrenzen. Trenn- oder Berührungsflächen der primären Blasformhälften 25a, 25a entsprechen der Form eines Hohlraums, der zum Strecken und Blasen des von der Halsbackenform 4 gehaltenen Vorformlings 6 zu einem Endprodukt 7 verwendet wird. Das Paar von Hälften 25a, 25a ist durch Federelemente 26 miteinander verbunden, um das Paar von Hälften 25a, 25a normalerweise nach außen zu drücken, um einen Formöffnungszustand aufrechtzuerhalten, und wird nach Bedarf ungehindert geöffnet und geschlossen. Die. Berührungsflächen der primären Blasformhälften 25a, 25a sind so kombiniert, dass sie auf ihren oberen Enden eine Ausnehmung zur Aufnahme der Halsbackenform 4 begrenzen.

Die Einrichtungen, die zur Aufrechterhaltung des Formöffnungszustandes der primären Blasformhälften 25a, 25a verwendet werden, sind nicht auf die Federelemente 26 beschränkt, sondern an Stelle der Federelemente 26 kann auch eine andere bekannte Einrichtung benutzt werden, zum Beispiel ein Druckluftzylinder oder ein Hydraulikzylinder.

Die primäre Blasform 25 ist verschiebbar auf der Oberseite des Hubtischs 23 angeordnet, während die jeweiligen unteren Enden der Hälften 25a, 25a innerhalb von einem Paar von Führungsvorsprüngen 27 eingepasst sind, die in Richtung entlang der Zuganker 11, 11 aus beiden Enden des Hubtischs 23 überstehen. Die Verschiebebewegung öffnet und schließt die primäre Blasform 25 in derselben Richtung wie die beweglichen Traversen 15, 15 der Zuhaltevorrichtung 1.

Eine Bodenform 28 zum Begrenzen eines Bodens des Endprodukts 7 ist im Wesentlichen in der Mitte des Hubtischs 23 befestigt. Die Trenn- oder Berührungsflächen der primären Blasformhälften 25a, 25a sind so kombiniert, dass sie auf ihren unteren Enden eine Eingriffsvertiefung 29 zur Aufnahme der Bodenform 28 begrenzen.

Über der Zuhaltevorrichtung 1 wird eine horizontal bewegliche Überführungstraverse 8 von einem vertikal beweglichen Halteelement 9 gehalten und ist unterhalb von diesem angeordnet, während die Halsbackenform 4 unterhalb der Überführungstraverse 8 angebracht ist, um sich in horizontaler Richtung ungehindert zu öffnen und zu schließen. Ein Blaskern 10 mit einer Streckstange 10a ist oberhalb des Halteelements 9 angeordnet, so dass er zum Anheben und Absenken vertikal beweglich ist. Die Überführungstraverse 8 wird in horizontaler Richtung bewegt, bis die Halsbackenform 4 oberhalb der Trennlinie der Formhälften in der Zuhaltevorrichtung 1 angeordnet ist. Die Überführungstraverse 8 wird angehalten, wenn die Halsbackenform 4 oberhalb der Trennlinie angeordnet ist und wird dann mit dem Halteelement 9 und dem Blaskern 10 abgesenkt, um den von der Halsbackenform 4 gehaltenen Rohling 5 zwischen die Hälften 25a, 25a der primären Blasform 25 zu setzen. Diese Konstruktion ist bekannt, wie zum Beispiel in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 60-244518 offenbart.

Ein typischer Formvorgang mit der zusammengesetzten Formvorrichtung der ersten Ausführungsform wird in Übereinstimmung mit den Zeichnungen der Fig. 1 bis 6 beschrieben.

Während sich die Vorformlingform 16 in ihrem offenen Zustand befindet, wie in Fig. 1 dargestellt, wird der von der Halsbackenform 4 gehaltene und von der Überführungstraverse 8 in horizontaler Richtung bis zu einer bestimmten Position überführte Rohling 5 ansprechend auf eine Abwärtsbewegung des Halteelements 9 mit der Überführungstraverse 8 zusammen mit der Halsbackenform 4 abgesenkt, so dass er über der Trennlinie der Vorformlingform 16 positioniert wird. Dann werden die Zuhaltezylinder 13, 13 aktiviert, um die Zuhaltekolben 14, 14 auszufahren und die Hälften 16a, 16a der Vorformlingform 16 zu schließen.

In der geschlossenen Stellung der Vorformlingform 16 wird die Halsbackenform 4 von der auf dem oberen Ende der Vorformlingform 16 begrenzten Ausnehmung aufgenommen, so dass der Rohling 5 im Wesentlichen in der Mitte des Hohlraums angeordnet ist, wie in Fig. 3 dargestellt. Der oberhalb des Halteelements 9 wartende Blaskern 10 wird dann abgesenkt, um ihn in die Halsbackenform 4 einzupassen. Nachdem die Vorformlingform 16 geschlossen und zugehalten ist, wird der Rohling 5 mittels der Streckstange 10a in axialer Richtung gestreckt und wird mit Blasluft aufgeweitet, um den Vorformling 6 zu formen. Die Temperatur des Rohlings 5 kann durch Kontakt mit den Hohlraumoberflächen nach Bedarf gesteuert werden. Zu diesem Zweck wird ein gewünschtes Wärmeübertragungsmedium durch die Hälften 16a, 16a der Vorformlingform 16 transportiert.

Wärmeisolatoren (nicht dargestellt) werden auf den jeweiligen Rückseiten der Hälften 25a, 25a der primären Blasform 25 verwendet, um zu verhindern, dass die Hälften 25a, 25a durch die Berührung mit den Hälften 16a, 16a der Vorformlingform 16 vom temperatursteuernden Wärmeübertragungsmedium aufgeheizt werden.

Bezugnehmend auf Fig. 4, werden die Zuhaltezylinder 13, 13 aktiviert, um die Vorformlingform 16 nach dem Abschluss des Vorformvorgangs zu öffnen. Dieser Formöffnungsschritt führt die Hälften 16a, 16a der Vorformlingform 16 in ihre ursprünglichen Öffnungspositionen zurück, während der von der Halsbackenform 4 gehaltene Vorformling 6 auf der Trennlinie zurückbleibt. Der Kolbenzylinder 21 wird dann angetrieben, um den hin und her beweglichen Kolben 24 anzuheben und dadurch den Hubtisch 23 bis zur Oberfläche der Grundplatte 3 anzuheben. Die Hubbewegung des Hubtischs 23 ermöglicht es, die primäre Blasform 25, die normalerweise durch den Federdruck nach außen gedrückt wird, um sie im offenen Zustand zu halten, zwischen den Hälften 16a, 16a der Vorformlingform 16 zu positionieren.

Nachdem die primäre Blasform 25 in die angehobene Position angehoben worden ist, werden die Zuhaltezylinder 13, 13 erneut aktiviert, um die Zuhaltekolben 14, 14 auszufahren und die Hälften 16a, 16a der Vorformlingform 16 in Schließrichtung zu verschieben. Die jeweiligen Trennflächen der Hälften 16a, 16a kommen in Kontakt mit den Außenseiten der Hälften 25a, 25a der primären Blasform 25 und drücken gegen diese, wie in Fig. 5 dargestellt. Die Hälften 25a, 25a werden zusammengedrückt und geschlossen, um den primären Blashohlraum zu begrenzen, während der Vorformling 6 im Wesentlichen in der Mitte des Hohlraums angeordnet ist.

Während die Zuhaltezylinder 13, 13 aktiviert werden, um die primäre Blasform 25 über die Vorformlingform 16 zu schließen, wird der Vorformling 6 mittels der Streckstange 10a weiter in axialer Richtung gestreckt und mit Blasluft aufgeweitet, um den Hohlraum auszufüllen und das Endprodukt 7 zu formen.

Bezug nehmend auf Fig. 6, werden die Zuhaltezylinder 13, 13 nach dem Abschluss des Streckblasformens erneut aktiviert, um die auf die primäre Blasform 25 aufgebrachte Formschließkraft zu beseitigen und die Zuhaltekolben 14, 14 einzuziehen, um die Vorformlingform 16 zu öffnen, so dass die Hälften 25a, 25a der primären Blasform 25 mittels des Federdrucks in ihre ursprünglichen Öffnungspositionen zurückgeführt werden. Der Kolbenzylinder 21 wird anschließend angetrieben, um den Hubtisch 23 abzusenken und dadurch die Hälften 25a, 25a der primären Blasform 25 im offenen Zustand nach unten in ihre Ausgangspositionen abzusenken. In ihrer abgesenkten Position wird die primäre Blasform 25 in der Grundplatte 3 aufgenommen und wartet auf einen anderen Arbeitsschritt.

Während die Hälften 25a, 25a der primären Blasform 25 in ihre Ausgangspositionen zurückgeführt werden, bleibt das von der Halsbackenform 4 gehaltene Endprodukt 7 oberhalb von der Trennlinie oder an der Formposition. Das Halteelement 9 mit der Überführungstraverse 8 wird anschließend nach oben in die in Fig. 1 dargestellte Ausgangsposition angehoben, wie in Fig. 6 dargestellt, so dass das Endprodukt 7 oberhalb der zusammengesetzten Formvorrichtung positioniert ist, und wird zu einer anschließenden Produktfreigabestation überführt.

Bei der zusammengesetzten Formvorrichtung, welche die Vorformlingform 16 und die primäre Blasform 25 einschließt, die in drei Dimensionen angeordnet sind, wird die primäre Blasform 25 in vertikaler Richtung bewegt. Diese Konstruktion erfordert weder zusätzlichen Platz zum Verschieben der primären Blasform 25 auf der Grundplatte 3 noch vergrößert sie die benötigte Fläche der Grundplatte 3, wodurch verhindert wird, dass die gesamte Formmaschine, die den Vorform- oder Temperatursteuerungs-Vorgang benötigt, unerwünscht sperrig wird.

Die Zuhaltevorrichtung 1 ist an der Grundplatte 3 befestigt, während in der Zuhaltevorrichtung 1 die Vorformlingform 16 durch die primäre Blasform 25 ersetzt wird, oder umgekehrt. Verglichen mit der herkömmlichen Konstruktion, bei der sowohl die Vorformlingform und die primäre Blasform zum Austausch mit der Zuhaltevorrichtung horizontal bewegt werden, ist die Konstruktion zum Anheben und Absenken der primären Blasform 25 zum Austausch gefahrlos und verringert die zu verschiebende Masse. Selbst wenn eine lange, von Seite zu Seite reichende Form mit mehreren Hohlräumen zur Massenproduktion von Endprodukten verwendet wird, wird die Form mit den mehreren Hohlräumen in vertikaler Richtung verschoben, wodurch der Bewegungsweg nicht proportional zu ihrer Länge vergrößert wird. Diese Konstruktion verkürzt den Bewegungsweg der Form mit den mehreren Hohlräumen in horizontaler Richtung, wodurch an der zum Austausch erforderlichen Zeit gespart wird. Ein Hubmechanismus mit verhältnismäßig kleinen Abmessungen funktioniert ausreichend, um eine Form durch eine andere zu ersetzen, womit eine leichte und sichere Wartung verwirklicht wird.

Die Fig. 7 bis 12 zeigen als zweite Ausführungsform gemäß der Erfindung eine Formmaschine, die zum Streckblasformen von großen Gegenständen, wie beispielsweise 20-1-Flaschen, eingesetzt wird.

Bei dieser zweiten Ausführungsform ist auf der Seite einer Zuhaltevorrichtung (nicht dargestellt) eine primäre Blasform 101 angeordnet. Die primäre Blasform 101 umfasst ein Paar von beweglichen Platten 111, 111, die mit Zuhaltekolben (nicht dargestellt) der Zuhaltevorrichtung verbunden sind, so dass sie in horizontaler Richtung frei beweglich sind, ein Paar Formhälften 112, 112, die innerhalb von den beweglichen Platten 111, 111 angeordnet sind, sowie eine vertikal bewegliche Bodenform 113.

Das Paar von Formhälften 112, 112 besitzt Berührungsflächen, die der Form eines Hohlraums 114 eines resultierenden großen Gegenstandes entsprechen. Die Formhälften 112, 112 sind so kombiniert, dass sie an ihrem oberen Ende eine Aufnahmeöffnung 119 zur Aufnahme einer Lippenform 103 begrenzen. Eine Haltestange 115 für einen Vorformling (später beschrieben) steht im Wesentlichen aus der Mitte der Bodenform 113 über, in einer solchen Weise, dass Vertikalbewegungen der Haltestange 115 zum Ausfahren und Einziehen möglich sind. Die Haltestange 115 wird von einem Federelement 118 gehalten, das in einen Tauchkolben 117 eines Hubmechanismus 116 eingebaut ist, wie in den Fig. 10 bis 12 dargestellt.

Ein einseitig geschlossener Rohling 102, der durch den Spritzgießvorgang hergestellt worden ist, wird so verschoben, dass er oberhalb der primären Blasform 101 angeordnet ist, während der Hals des einseitig geschlossenen Rohlings 102 von der Lippenform 103 gehalten wird. Eine zum Vorformen des einseitig geschlossenen Rohlings 102 verwendete Vorformlingform 107 ist an einer beweglichen Platte 181 einer horizontal hin und her beweglichen Einheit 108 angebracht, die auf der Seite der primären Blasform 101 auf einem Tisch 182 angeordnet ist. Die bewegliche Platte 181 ist aufrecht an einem vorderen Ende einer beweglichen Bodenplatte 183 angeordnet, die zum Vorschieben und Zurückziehen von einer Führungsschiene auf dem Tisch 182 geführt wird. Die bewegliche Platte 181 ist über ein Element 184 auf der beweglichen Bodenplatte 183 mit einem Ende einer beweglichen Kolbenstange 186 einer hydraulischen Antriebseinheit 185 verbunden. Haltewellen 187, 187 erstrecken sich horizontal über ein oberes und unteres Ende der beweglichen Platte 181. Ein Paar aufrechte Halteplatten 188, 188 wird von beiden Enden der Haltewellen 187 beweglich gehalten und normalerweise von einem Federelement 189 nach außen gedrückt, das den Zwischenraum zwischen den Halteplatten 188, 188 überbrückt und sich in der Nachbarschaft der Haltewellen 187 befindet.

Rahmen 190,190 sind weiter innerhalb von dem Paar von Halteplatten 188, 188 angeordnet. Formhälften 171, 171 der Vorformlingform 107 sind in die Rahmen 190,190 eingepasst, wobei ein Paar von Wärmeisolatoren 191, 191 zwischen die Formhälften 171, 171 und das Paar von Halteplatten 188, 188 eingepasst ist.

Das Paar von Formhälften 171, 171 weist Berührungsflächen auf, die der Form eines Hohlraums 172 entsprechen. Die Formhälften 171, 171 sind so kombiniert, dass sie an ihrem oberen Ende eine Aufnahmeöffnung 173 zur Aufnahme der Lippenform 103 begrenzen, wobei die Aufnahmeöffnung 173 in derselben Höhe wie die Aufnahmeöffnung 119 der primären Blasform 101 angebracht ist. Eine Öffnung 174, in welche die Haltestange 115 eingeführt und eingepasst ist, ist in der Bodenmitte der Formhälften 171, 171 ausgebildet.

Die Formhälften 171, 171 der Vorformlingform 107 werden in ihrem Öffnungszustand mit dem Paar von Halteplatten 188, 188 durch die Vorschubbewegung der Hydraulik-Antriebseinheit 185 horizontal verschoben und in den Zwischenraum zwischen den Formhälften 112, 112 der primären Blasform 101 in ihrem Öffnungszustand eingeführt. Die Formhälften 171, 171 der Vorformlingform 107 können zwischen die Formhälften 112,112 der primären Blasform 101 eingeführt werden, bevor oder nachdem der in horizontaler Richtung verschobene einseitig geschlossene Rohling 102 mit der Überführungstraverse 104 abgesenkt wird, um ihn im Wesentlichen in der Mitte von den geöffneten Formhälften 112, 112 zu positionieren. Dementsprechend wird der einseitig geschlossene Rohling 102 im Wesentlichen in die Mitte der Formhälften 171, 171 der Vorformlingform 107 eingebracht, wie in Fig. 8 dargestellt.

Die primäre Blasform 101 wird vorübergehend geschlossen, und über die Formhälften 112, 112 der primären Blasform 101 wird ein Druck auf die Formhälften 171, 171 der Vorformlingform 107 und die Halteplatten 188, 188 aufgebracht. Dies führt zum Schließen der Vorformlingform 107, in die der einseitig geschlossene Rohling 102 eingebracht worden ist, wie in Fig. 9 dargestellt. Der. Formschließvorgang begrenzt den Hohlraum 172 zur Herstellung eines Vorformlings 110 und gestattet es, dass die aus der Bodenform 113 überstehende Haltestange 115 von der auf dem Boden der Vorformlingform 107 ausgebildeten Öffnung 174 aufgenommen wird.

Nach dem Formschließvorgang werden ein Blaskern 105 und eine durch die Überführungstraverse 104 hindurchtretende Streckstange 106 nach unten in die von der Aufnahmeöffnung 119 auf dem oberen Ende der primären Blasform 101 aufgenommene Lippenform 103 eingeführt. Über die primäre Blasform 101 wird erneut ein Druck aufgebracht, um die Vorformlingform 107 zu schließen und zuzuhalten.

Nachdem die Vorformlingform 7 geschlossen ist, wird die Streckstange 106 in den Blaskern 105 eingestochen, um sie in axialer Richtung auszufahren, wie in Fig. 10 dargestellt, so dass der einseitig geschlossene Rohling 102 von der Streckstange 106 gestreckt und von der durch den Blaskern 105 eingeblasenen Druckluft blasgeformt wird. Der Streckvorgang gestattet es, den Boden des einseitig geschlossenen. Rohlings 102 zwischen der Streckstange 106 und der Haltestange 115 festzuhalten, während es die Druckluft gestattet, den einseitig geschlossenen Rohling 102 aufzuweiten, bis er den Hohlraum 172 ausfüllt, so dass sich der Vorformling 110 ergibt. Nach dem vollständigen Formen des Vorformlings 110 wird die primäre Blasform 101 geöffnet, um die Druckkraft gegen die Vorformlingform 7 zu entlasten. Die Formhälften 171, 171 der Vorformlingform 107 werden durch die Rückstellkraft des zusammengedrückten Federelements 189 automatisch geöffnet, während der Vorformling 110 in der Mitte der Formhälften 171, 171 verbleibt.

Wenn die Halteplatten 188, 188 vollständig von den Formhälften 112, 112 der primären Blasform 101 getrennt sind, wird die Kolbeneinheit 108 aktiviert, um die Vorformlingform 107 zurückzuziehen. Dies gestattet es, den Vorformling 110 mittels der Haltestange 115 zu halten und im Wesentlichen in der Mitte der primären Blasform 101 zu positionieren, wie in Fig. 11 dargestellt.

Die primäre Blasform 101 wird wieder geschlossen und zugehalten. Der Vorformling 110 wird mittels der Streckstange 106 weiter in axialer Richtung gestreckt und durch den Luftdruck aufgeweitet, gleichzeitig mit oder vor dem Blasformen des Bodens des Vorformlings 110 mit der angehobenen Bodenform 113. Die Aufwärtsbewegung der Bodenform 113 gestattet es, die Haltestange 115 entgegen der Kraft des Federelements 118 in der Bodenform 113 aufzunehmen und ergibt einen in Fig. 12 als Endprodukt dargestellten dünnwandigen großen Gegenstand 100. Der große Gegenstand 100 wird nach einem bekannten Formöffnungsvorgang aus der primären Blasform 101 entnommen.

Die obigen Ausführungsformen dienen nur zur Veranschaulichung und sind in keinerlei Hinsicht einschränkend. Es kann viele Modifikationen, Abwandlungen und Veränderungen geben, ohne den Umfang oder Geist von wesentlichen Eigenschaften der Erfindung zu verlassen. Der Umfang der vorliegenden Erfindung wird nur durch die Bedingungen der beigefügten Patentansprüche eingeschränkt.


Anspruch[de]

1. Zum Streckblasformen verwendete zusammengesetzte Formvorrichtung, wobei die zusammengesetzte Formvorrichtung umfasst:

eine Zuhaltevorrichtung (1), umfassend ein Paar von stationären Traversen (12, 12), ein Paar von Zuhaltezylindern (13, 13) und ein Paar von beweglichen Traversen (15, 15), wobei das Paar von stationären Traversen (12, 12) durch eine Mehrzahl von Zugankern (11, 11) verbunden und aufrecht und parallel auf einer Grundplatte (3) angeordnet ist, wobei das Paar von Zuhaltezylindern (13, 13) außerhalb von dem Paar von stationären Traversen (12, 12) angeordnet ist, um ein Paar von Zuhaltekolben (14, 14) aufzunehmen, wobei jeweilige Enden der Zuhaltekolben (14, 14) durch die entsprechenden stationären Traversen (12, 12) verlaufen und von diesen aus nach innen überstehen, wobei das Paar von beweglichen Traversen (15, 15) zwischen dem Paar von stationären Traversen (12, 12) angeordnet ist und von den Zugankern (11, 11) gehalten wird, so dass es in einer vorbestimmten Richtung beweglich ist, wobei die beweglichen Traversen (15, 15) mit den jeweiligen Enden der Zuhaltekolben (14, 14) verbunden sind;

ein Paar von ersten Formhälften (16a, 16a, 112, 112), die jeweils mit entgegensetzten Seiten der beweglichen Traversen (15, 15) in der Zuhaltevorrichtung (1) verbunden sind, so dass sie in der vorbestimmten Richtung zwischen einer Formöffnungsposition und einer Formschließposition beweglich sind, und

ein Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a, 171, 171), die angeordnet sind, um sich zwischen einer Vorschubposition, in der das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a, 171, 171) zwischen dem Paar von ersten Formhälften (16a, 16a, 112, 112) in der Zuhaltevorrichtung (1) platziert ist, und einer Rückzugsposition zu bewegen, wobei das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a, 171, 171) gegen bewegliche Elemente einer Druckluft- oder Hydraulik-Kolbeneinheit (21, 23, 24, 108) gedrückt und von diesen gehalten wird, so dass es eine Trennlinie aufweist, die mit einer Trennlinie des Paars von ersten Formhälften (16a, 16a, 112, 112) in der Zuhaltevorrichtung (1) identisch ist, wobei das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a, 171, 171) normalerweise in eine Formöffnungsposition gedrückt ist, wenn das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a, 171, 171) zwischen dem Paar von ersten Formhälften platziert wird, die in der Zuhaltevorrichtung (1) an der Formöffnungsposition angeordnet sind, wobei ein Druck der Zuhaltevorrichtung (1) über das Paar von ersten Formhälften (16a, 16a, 112, 112) auf das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a, 171, 171) übertragen wird, so dass das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a, 171, 171) geschlossen und zugehalten wird.

2. Zusammengesetzte Formvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher ein Paar von dem Paar von ersten Formhälften (16a, 16a, 112, 112) und dem Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a, 171, 171) Hälften (16a, 16a, 171, 171) einer Vorformlingform (16, 107) umfasst, die Berührungsflächen aufweisen, welche der Form eines ersten Hohlraums (172) entsprechen, der zum Formen eines Rohlings (5, 102) zu einem Vorformling (6, 110) oder zum Steuern der Temperatur des Rohlings (5, 102) benutzt wird, und das andere Paar eine Bodenform (28, 113) und Hälften (25a, 25a, 112, 112) einer primären Blasform (25, 101) umfasst, die Berührungsflächen aufweisen, welche der Form eines zweiten Hohlraums (114) entsprechen, der zum Formen des Vorformlings (6, 110) zu einem Endprodukt (7, 100) benutzt wird, wobei die Hälften (16a, 16a, 171, 171) der Vorformlingform (16, 107) so kombiniert werden, dass sie an einem oberen Ende des ersten Hohlraums (172) eine erste Ausnehmung begrenzen, wobei die erste Ausnehmung eine Halsbackenform (4, 103) aufnimmt, die als Rohlinghalter dient und unterhalb von einer horizontal und vertikal beweglichen Überführungstraverse (8, 104) angeordnet ist, die oberhalb der Zuhaltevorrichtung (1) positioniert ist, so dass sie eine Horizontalbewegung der Halsbackenform (4, 103) zwischen einer Öffnungsposition und einer Schließposition gestattet, wobei die Hälften (25a, 25a, 112, 112) der primären Blasform (25, 101) so kombiniert werden, dass sie an einem oberen Ende des zweiten Hohlraums (114) eine zweite Ausnehmung begrenzen, wobei die zweite Ausnehmung einen Querschnitt aufweist, der mit denjenigen der ersten Ausnehmung identisch ist.

3. Zusammengesetzte Formvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, bei welcher die Kolbeneinheit (21, 23, 24) zum Bewegen des Paars von zweiten Formhälften (25a, 25a) weiter umfasst:

einen in vertikaler Richtung in der Grundplatte (3) befestigten Kolbenzylinder (21), und unmittelbar unterhalb von der Formschließposition des. Paars von ersten Formhälften (16a, 16a) in der Zuhaltevorrichtung (1), wobei der Kolbenzylinder (21) einen hin und her beweglichen Kolben (24) aufnimmt;

einen mit einem oberen Ende des hin und her beweglichen Kolbens (24) verbundenen Hubtisch (23), wobei das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a) auf dem Hubtisch (23) montiert ist, so dass es in der vorbestimmten Richtung beweglich ist, in der sich das Paar von beweglichen Traversen (15, 15) bewegt; und

einen Hubmechanismus (2), um das auf dem Hubtisch (23) montierte Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a) in vertikaler Richtung zwischen einer Formöffnungsposition und einer Formschließposition zu bewegen.

4. Zusammengesetzte Formvorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher der Zylinder (21) an einem Bodenelement einer in der Grundplatte (3) ausgebildeten Vertiefung (22) befestigt ist, wobei der Hubmechanismus (2) das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a) mit dem Hubtisch (23) bewegt, der auf dem oberen Ende des Kolbens (24) angeordnet ist, um das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a) in der Vertiefung (22) anzuheben und abzusenken.

5. Zusammengesetzte Formvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Kolbeneinheit (108) zum Bewegen des Paars von zweiten Formhälften (171, 171) weiter umfasst:

eine Grundplatte (182), die gerade neben der Formschließposition des Paars von ersten Formhälften (112, 112) in der Zuhaltevorrichtung (1) angeordnet ist;

ein bewegliches Element (183), das so auf der Grundplatte (182) montiert ist, dass es sich an das Paar von ersten Formhälften (112, 112) in der Zuhaltevorrichtung (1) annähert und sich von diesen weg bewegt; und

ein Paar Halteplatten (188, 188), die beweglich von beiden Enden einer sich über ein Ende des beweglichen Elements (183) erstreckenden Haltewelle (187, 187) gehalten und normalerweise von einem Federelement (189) nach außen gedrückt werden, wobei das Paar von zweiten Formhälften (171, 171) jeweils innerhalb von dem Paar von Halteplatten (188, 188) angebracht ist.

6. Zusammengesetzte Formvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 und 5, bei welcher das Paar von ersten Formhälften (16a, 16a) in der Zuhaltevorrichtung (1) eine Vorformlingform (16) umfasst, und das Paar von zweiten Formhälften (25a, 25a) eine primäre Blasform (25) umfasst, wobei die primäre Blasform (25) über die Vorformlingform (16) geschlossen und zugehalten wird.

7. Zusammengesetzte Formvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 und 5, bei welcher das Paar von ersten Formhälften (112, 112) in der Zuhaltevorrichtung (1) eine primäre Blasform (101) umfasst, und das Paar von zweiten Formhälften (171, 171) eine Vorformlingform (107) umfasst, wobei die Vorformlingform (107) über die primäre Blasform (101) geschlossen und zugehalten wird.

8. Zusammengesetzte Formvorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 6 und 7, bei welcher die Vorformlingform (16, 107) weiter umfasst:

innerhalb von den Hälften (16a, 16a, 171, 171) der Vorformlingform (16, 107) angeordnete Heizeinrichtungen; und

Wärmeisoliereinrichtungen (191, 191) an einer vorbestimmten Position, die mit den Hälften (25a, 25a, 112, 112) der primären Blasform (25, 101) in Berührung treten.







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