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Dokumentenidentifikation DE69900362T2 02.05.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1013256
Titel Zusammensetzung zur Behandlung von Keratinfasern
Anmelder Fa. L'OREAL, Paris, FR
Erfinder Bodelin, Sophie, 92170 Vanves, FR;
Debert, Danièle, 91600 Savigny-Sur-Orge, FR
Vertreter Beetz & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69900362
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 20.12.1999
EP-Aktenzeichen 994032159
EP-Offenlegungsdatum 28.06.2000
EP date of grant 17.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.05.2002
IPC-Hauptklasse A61K 7/032
IPC-Nebenklasse A61K 7/48   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Zusammensetzungen zum Auftragen auf Keratinfasern und insbesondere menschliche Wimpern und Haare, die ein filmbildendes Polymer und einen Füllstoff enthalten. Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung dieser Zusammensetzungen, um den Keratinfasern eine geschwungene Form zu geben, sowie ein Verfahren zum Überziehen von Keratinfasern. Die Zusammensetzungen und das Verfahren zum Überziehen gemäß der Erfindung sind insbesondere für Keratinfasern vorgesehen, die im wesentlichen in Längsrichtung verlaufen, wie beispielsweise Wimpern, Augenbrauen und Haare einschließlich falscher Wimpern und Perücken. Bei den Zusammensetzungen kann es sich um eine Zusammensetzungen zum Schminken, Grundmassen für Schminke, Zusammensetzungen, die auf ein Schminkprodukt aufgebracht werden und die auch als Top-coat bezeichnet werden, oder Zusammensetzungen zur kosmetischen Behandlung von Keratinfasern handeln. Die Erfindung betrifft genauer eine Wimperntusche (Mascara).

Die Zusammensetzungen zum Auftragen auf die Wimpern, die als Mascara bezeichnet werden, enthalten im allgemeinen Wachse, um die Wimpern zu umhüllen. Die Wachse können in einem wäßrigen Medium insbesondere mit Hilfe von grenzflächenaktiven Stoffen dispergiert sein. Der mit diesen Zusammensetzungen erhaltene Film weist jedoch die Tendenz auf, mit der Zeit abzubröckeln. Der auf diese Weise brüchig gewordene Film ist daher gegenüber Reibung insbesondere mit den Fingern und/oder gegenüber Wasser, beispielsweise beim Baden oder Duschen, nicht mehr beständig, was einer Schminke mit guter zeitlicher Haltbarkeit entgegensteht.

Es sind auch sogenannte "waterproof" Mascaras bekannt, die gegenüber Wasser beständig sind und die in einem wasserfreien Medium und insbesondere in einer flüssigen Fettphase, die organische Lösungsmittel enthält, Wachse enthalten. Diese Zusammensetzungen können auch eine in der flüssigen Fettphase dispergierte wäßrige Phase enthalten; sie sind beispielsweise in der Druckschrift WO-A-91/12793 beschrieben. Diese Druckschrift erläutert im übrigen, daß die Wasserbeständigkeit der Wimperntusche verbessert werden kann, indem in die wäßrige Phase ein wasserlösliches filmbildendes Polymer eingearbeitet wird. Mit diesen Zusammensetzungen kann den Wimpern jedoch keine schöne geschwungene Form gegeben werden.

Aus der Patentanmeldung EP-A-832 637 sind kosmetische Zusammensetzungen und insbesondere Zusammensetzungen zum Schminken der Augen bekannt, die eine wäßrige Phase mit einem filmbildenden Polymer, eine Fettphase mit einem Wachs und ein siliconhaltiges Mittel enthalten. Diese Zusammensetzungen können auch einen Füllstoff enthalten. Wenn die Zusammensetzungen in Form von Wasser-in-Wachs-Dispersionen vorliegen, können sie ein Verdickungsmittel und ein organisches Lösungsmittel oder ein flüchtiges Öl enthalten.

In der Patentanmeldung WO-A-96/03964 sind Zusammensetzungen zum Schminken der Haut und insbesondere Make-up beschrieben, die Partikel von anorganischen oder organischen Pigmenten enthalten, die an der Oberfläche mit einem in Wasser dispergierbaren Polymer behandelt sind.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Zusammensetzung zum Auftragen auf Keratinfasern und insbesondere Wimpern anzugeben, die nach dem Aufbringen zu einer wasserbeständigen Beschichtung führt, die den Keratinfasern eine schöne geschwungene Form gibt.

Die Anmelderin hat überraschend festgestellt, daß die Keratinfasern und insbesondere die Wimpern in dieser Weise überzogen werden können, wenn ein filmbildendes Polymer und ein lamellarer Füllstoff in einer Zusammensetzung verwendet werden, die eine in einer flüssigen Fettphase dispergierte wäßrige Phase enthält. Man erhält eine Zusammensetzung, die nach dem Aufbringen auf die Keratinfasern zu einer wasserbeständigen Beschichtung führt und den Keratinfasern eine schöne geschwungene Form gibt. Diese Form ist im übrigen deutlich schöner als die geschwungenen Form, die durch kugelförmige Füllstoffe wie Reisstärke erzielt wird.

Außerdem bröckelt der Überzug nicht ab und ist gegenüber Reibung und insbesondere Reiben mit den Fingern beständig. Durch die Beschichtung können die Wimpern auch optisch verlängert werden.

Die vorliegende Erfindung betrifft genauer eine kosmetische Zusammensetzung zum Auftragen auf Keratinfasern und insbesondere Wimpern, die eine wäßrige Phase enthält, die in einer flüssigen Fettphase dispergiert ist, welche mindestens ein flüchtiges organisches Lösungsmittel enthält, wobei die wäßrige Phase ein Polymersystem mit mindestens einem filmbildenden Polymer enthält, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß das filmbildende Polymer in Form von festen, in der wäßrigen Phase dispergierten Partikeln vorliegt und dadurch, daß die Zusammensetzung mindestens einen lamellaren Füllstoff enthält.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Mascaraprodukt, das einen Behälter mit einer oben definierten Mascarazusammensetzung umfaßt, der mit einem System zum Auftragen der Zusammensetzung auf die Keratinfasern und insbesondere die Wimpern ausgestattet ist.

Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Überziehen von Keratinfasern und insbesondere von Wimpern, das darin besteht, auf die Keratinfasern eine oben definierte Zusammensetzung aufzubringen.

Die Erfindung betrifft außerdem die Verwendung eines Polymersystems, das mindestens ein filmbildendes Polymer und mindestens einen lamellaren Füllstoff enthält, in einer Zusammensetzung zum Überziehen von Keratinfasern und insbesondere zum Überziehen von Wimpern, um den Keratinfasern eine Krümmung zu geben und/oder sie wasserbeständig zu machen und/oder die Keratinfasern zu verlängern, wobei die Zusammensetzung eine wäßrige Phase enthält, die in einer flüssigen Fettphase dispergiert ist, welche mindestens ein flüchtiges organisches Lösungsmittel enthält, wobei das filmbildende Polymer in Form von festen, in der wäßrigen Phase dispergierten Partikeln vorliegt.

Gemäß der vorliegenden Anwendung wird unter einer "Zusammensetzung zum Auftragen auf Keratinfasern" eine Zusammensetzung verstanden, die auf den Keratinfasern einen Film bilden kann.

Unter einem filmbildenden Polymer wird ein Polymer verstanden, das alleine zu einem isolierbaren Film führt.

Unter einem Polymer, das in Form von festen, in der wäßrigen Phase dispergierten Partikeln vorliegt, das im allgemeinen unter der Bezeichnung Latex oder Pseudolatex bekannt ist, wird eine wäßrige Phase verstanden, in der das Polymer direkt in Form von Partikeln dispergiert ist.

Das filmbildende Polymer des Polymersystems, das in Form von festen, in der wäßrigen Phase dispergierten Partikeln vorliegt, kann unter den Polykondensaten, durch radikalische Polymerisation hergestellten Polymeren und den Polymeren natürlicher Herkunft ausgewählt werden.

Das Polymersystem ist vorzugsweise befähigt, einen Film zu bilden, der in einer Konzentration von 7% in Wasser bei 30ºC und einer relativen Luftfeuchte von 40% zu einer Retraktion von isoliertem Stratum corneum von mehr als 1%, vorzugsweise mehr als 1,5% und besser noch mehr als 2% führt, um den Keratinfasern eine schöne Krümmung zu verleihen. Die Retraktion wird nach dem nachstehend in den Beispielen angegebenen Verfahren mit dem Extensiometer bestimmt.

Von den Polykondensaten können die anionischen, kationischen, nichtionischen oder amphoteren Polyurethane, Polyurethan-Acrylverbindungen, Polyurethan-Polyvinylpyrrolidone, Polyester-Polyurethane, Polyether-Polyurethane, Polyharnstoff-Urethane, Polyharnstoffe, Polyester (die insbesondere in den Patenten US-A-3734874, US-A-4233196 und US-A-4304901 beschrieben sind) und deren Gemische genannt werden.

Als geeignetes filmbildendes Polymer können vorzugsweise die Polyester-Polyurethane und insbesondere die Polyester-Polyurethane verwendet werden, die einen Film mit einer Härte im Bereich von 40 bis 200 Sekunden und besser 50 bis 170 Sekunden bilden können. Es können beispielsweise die Polyester-Polyurethane verwendet werden, die unter den Bezeichnungen "AVALURE UR-425", "AVALURE UR-430", "AVALURE UR-405" und "AVALURE UR-410" von der Firma GOODRICH im Handel erhältlich sind.

Es können auch Polyether-Polyurethane verwendet werden, insbesondere die Polyether-Polyurethane, die einen Film mit einer Härte von 10 bis 40 Sekunden und besser noch 20 bis 35 Sekunden bilden können. Als Beispiele für Polyether-Polyurethane können beispielsweise die Verbindungen angegeben werden, die unter den Bezeichnungen "SANCURE 878", "AVALURE UR-450" und "SANCURE 861" von der Firma GOODRICH im Handel erhältlich sind.

Die Härte des Polymerfilms wird an einem Film gemessen, der nach 24stündigem Trocknen bei 30ºC und einer relativen Luftfeuchte von 50% aus einer Schicht einer wäßrigen Dispersion mit 28% Trockensubstanz der Polymerpartikel von 300 um Dicke (vor dem Trocknen) erhalten wird. Die Härte des Films wird gemäß der Norm ASTM D-43-66 oder der Norm NF-T 30-016 (Oktober 1981) mit einem Persoz-Pendelschlagwerk ermittelt.

Von den erfindungsgemäß geeigneten filmbildenden Polymeren können auch die anionischen Polyester verwendet werden, insbesondere Polyester, die mindestens ein Monomer enthalten, das eine SO&sub3;M- Gruppe aufweist, wobei M ein Wasserstoffatom, Ammonium NH&sub4;&sbplus; oder ein Metallion bedeutet. Bei dem Copolyester kann es sich beispielsweise um ein Copolymer mindestens einer Dicarbonsäure, mindestens eines Diols und mindestens eines bifunktionellen aromatischen Monomers mit einer SO&sub3;M-Gruppe handeln, wobei M ein Wasserstoffatom, Ammonium NH&sub4;&sbplus; oder ein Metallion bedeutet.

Die Dicarbonsäure kann unter Phthalsäure, Isophthalsäure und Terephthalsäure ausgewählt werden. Das Diol kann unter Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, 1,3-Propandiol, 1,4- Cyclohexandimethanol und 1,4-Butandiol ausgewählt werden. Das aromatische bifunktionelle Monomer, das die SO&sub3;M-Gruppe trägt, kann unter Sulfoisophthalsäure und insbesondere dem Natriumsalz von 5-Sulfo-isophthalsäure, Sulfoterephthalsäure, Sulfophthalsäure und 4-Sulfo-naphthalin-2,7-dicarbonsäure ausgewählt werden.

Als Polyester kann vorzugsweise ein Polyester eingesetzt werden, der im wesentlichen aus wiederkehrenden Einheiten von Isophthalsäure, einem Diol und Sulfoisophthalsäure besteht, insbesondere Sulfopolyester, die durch Kondensation von Diethylenglykol, Cyclohexandimethanol, Isophthalsäure und Sulfoisophthalsäure hergestellt werden. Als Sulfopolyester können die Verbindungen verwendet werden, die unter den Bezeichnungen AQ55S von der Firma EASTMAN im Handel erhältlich sind.

Von den durch radikalische Polymerisation herstellbaren Polymeren können die Acrylpolymere, Acryl/Styrol-Copolymere und Vinylcopolymere, wie Copolymere von Vinylestern, angegeben werden.

Wenn mit dem filmbildenden Polymer alleine kein Film mit den obengenannten Eigenschaften erzeugt werden kann, ist es möglich, eine Verbindung einzuarbeiten, deren Aufgabe darin besteht, die Eigenschaften des filmbildenden Polymers so zu verändern, daß das gewünschte Polymersystem erhalten wird. Nach einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zusammensetzung kann das Polymersystem mindestens ein zusätzliches Mittel zur Filmbildung enthalten, das es ermöglicht, einen Film mit den obengenannten Eigenschaften herzustellen. Durch die zusätzliche Verbindung zur Filmbildung kann insbesondere ein Film erhalten werden, der den Wimpern eine schöne geschwungene Form gibt.

In diesem Fall enthält das Polymersystem ein Gemisch von einem oder mehreren filmbildenden Polymeren und mindestens einem zusätzlichen Mittel zur Filmbildung.

Die zusätzlichen Mittel zur Filmbildung können unter beliebigen Mitteln ausgewählt werden, von denen der Fachmann weiß, daß sie befähigt sind, die gewünschte Funktion zu erfüllen; sie sind insbesondere unter den Weichmachern ausgewählt. Das zusätzliche Mittel zur Filmbildung kann auch unter den Koaleszenzmitteln ausgewählt werden. Das zusätzliche Mittel kann wasserlöslich oder in Wasser unlöslich sein und gegebenenfalls in Form einer wäßrigen Dispersion vorliegen.

Es können insbesondere die herkömmlichen Weichmacher und Koaleszenzmittel oder deren Gemische genannt werden, wie beispielsweise:

- Glykole und deren Derivate, wie Diethylenglykolethylether, Diethylenglykolmethylether, Diethylenglykolbutylether, Diethylenglykolhexylether, Ethylenglykolethylether, Ethylenglykolbutylether und Ethylenglykolhexylether;

- Glycerinester;

- Propylenglykolderivate und insbesondere Propylenglykolphenylether, Propylenglykoldiacetat, Dipropylenglykolbutylether, Tripropylenglykolbutylether, Propylenglykolmethylether, Dipropylenglykolethylether, Tripropylenglykolmethylether, Diethylenglykolmethylether und Propylenglykolbutylether;

- Ester von Säuren und insbesondere Carbonsäuren, wie Citrate, Phthalate, Adipate, Carbonate, Tartrate, Phosphate und Sebacate;

- ethoxylierte Derivate, beispielsweise ethoxylierte Öle und insbesondere pflanzliche Öle, wie Ricinusöl; und Siliconöle.

Der Mengenanteil des zusätzlichen Mittels zur Filmbildung kann vom Fachmann auf der Basis einer allgemeinen Kenntnisse so ausgewählt werden, daß ein Polymersystem hergestellt wird, das zu einem Film mit den gewünschten mechanischen Eigenschaften führt, und die Zusammensetzung gleichzeitig kosmetisch akzeptabel bleibt.

Die Zusammensetzung kann 0,05 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise 0,01 bis 7% Trockensubstanz des filmbildenden Polymers in Form von in dem wäßrigen Medium dispergierten Partikeln, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

Das verwendete Polymersystem (Polymer(e) oder Polymer und Weichmacher), das gemäß der Erfindung verwendet wird, kann insbesondere in einer Wirkstoffmenge (wobei Wirkstoff mit Ws abgekürzt wird) im Bereich von 0,05 bis 15% und besser 0,1 bis 10% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung vorliegen.

Die Größe der Partikel des filmbildenden Polymers kann im Bereich von 10 bis 500 nm und vorzugsweise 20 bis 300 nm liegen.

Die wäßrige Phase der Zusammensetzung kann im wesentlichen aus Wasser bestehen. Sie kann auch ein Gemisch von Wasser und einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel enthalten, beispielsweise niedere Monoalkohole mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, C&sub3;&submin;&sub4;-Ketone und C&sub3;&submin;&sub4;-Aldehyde. Von den mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln kann insbesondere das Ethanol verwendet werden. Der Mengenanteil des mit Wasser mischbaren Lösungsmittels kann im Bereich von 0,1 bis 15 Gew.-% und besser 1 bis 8 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen.

Das Gesamtgewicht der wäßrigen Phase in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung kann im Bereich von 1 bis 35 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und vorzugsweise 1 bis 20 Gew.-% liegen.

Die wäßrige Phase der Zusammensetzung kann im übrigen ein zusätzliches wasserlösliches filmbildendes Polymer insbesondere in einer Menge von 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

Von den wasserlöslichen Polymeren können insbesondere angegeben werden:

- wasserlösliche Cellulosepolymere, wie Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxypropylethylcellulose und Ethylhydroxyethylcellulose;

- Keratinderivate, wie Keratinhydrolysate und Sulfokeratine;

- anionische, kationische, amphotere oder nichtionische Chitin- oder Chitosanderivate und insbesondere Hydroxypropylchitosan;

- Cellulosederivate, wie Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose, Ethylhydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose sowie quaternisierte Cellulosederivate;

- Acrylpolymere oder Acrylcopolymere, wie Polyacrylate oder Polymethacrylate;

- Polyvinylalkohole und Polyvinylpyrrolidone;

- Vinylcopolymere, beispielsweise Copolymere von Methylvinylether und Maleinsäureanhydrid oder das Copolymer von Vinylacetat und Crotonsäure;

- Polyethylenglykole;

- Polymere natürlicher Herkunft, die gegebenenfalls modifiziert sind, beispielsweise:

- Gummi arabicum, Guargummi, Xanthanderivate, Karaya-Gummi;

- Alginate und Carrageenate;

- Glykosaminoglykane, Hyaluronsäure und ihre Derivate;

- Schellack, Sandarak, Dammarharze, Elemi, Kopale;

- Desoxyribonucleinsäure.

Der in der Zusammensetzung vorliegende lamellare Füllstoff ist vorzugsweise ein anorganischer lamellarer Füllstoff. Mit dem lamellaren Füllstoff kann in Kombination mit dem filmbildenden Polymer den Keratinfasern und insbesondere den Wimpern eine schöne Krümmung gegeben werden.

Der erfindungsgemäß verwendete lamellare Füllstoff kann in Form von Partikeln mit einer mittleren Größe unter 40 um und insbesondere im Bereich von 0,5 bis 30 um vorliegen.

Von den lamellaren Füllstoffen können insbesondere verwendet werden:

- Talk, wobei es sich um ein Magnesiumsilicat-Hydrat handelt, insbesondere die unter den Bezeichnungen "Talc Luzenac 00" von der Firma LUZENAC und "Tale P3" von der Firma NIPPON TALC im Handel befindlichen Produkte;

- Kaolin, bei dem es sich um ein Aluminiumsilicat-Hydrat handelt, das in Form von Partikeln in anisotroper Form mit Abmessungen im allgemeinen unter 30 um vorliegt; als Kaolin kann das von ENGLISH CHINA CLAYS unter der Bezeichnung "Kaolin Suprême 1" im Handel befindliche Produkt verwendet werden;

- Bornitrid und insbesondere die unter den Bezeichnungen "Ceram Blanche 1" und "Ceram Blanche" von der Firma SPCI erhältlichen Produkte;

- Glimmer oder Aluminosilicate, die unter Muskovit, Phlogopit, Tiotit, Sericit, Lepidolith, Paragonit, Margarit oder Roscoelith ausgewählt sind, künstliche oder synthetische Glimmer, die Fluoratome als Substituenten der Hydroxygruppe des natürlichen Glimmers aufweisen, sowie die erwärmten oder calcinierten Produkte dieser Glimmer. Die Glimmer liegen im allgemeinen in Form von Plättchen mit Abmessungen von 2 bis 200 um und vorzugsweise 5 bis 70 um und einer Dicke von 0,1 bis 5 um und vorzugsweise 0,2 bis 3 um vor. Von den Glimmern können beispielsweise die unter den Bezeichnungen "MICA SFG70" von der Firma ASPANGER und "MICA CONCORD 1000" von der Firma SCIAMA im Handel befindlichen Produkte verwendet werden;

- lamellares Siliciumdioxid, insbesondere das unter den Bezeichnungen "SG Flake 3 M" von der Firma MAPRECOS und "Chemicelen" von der Firma SUMITOMO im Handel befindlichen Produkte; und

- deren Gemische.

Als lamellarer Füllstoff wird vorzugsweise Talk verwendet.

Der lamellare Füllstoff kann in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und besser 0,5 bis 5 Gew.-% vorliegen.

Die flüssige Fettphase der Zusammensetzung enthält mindestens ein flüchtiges organisches Lösungsmittel.

Unter einer "flüssigen Fettphase" werden gemäß der vorliegenden Erfindung beliebige nicht wäßrige, bei Raumtemperatur flüssige und mit Wasser nicht mischbare Medien verstanden.

Unter einem "flüchtigen organischen Lösungsmittel" wird ein organisches Lösungsmittel verstanden, das befähigt ist, bei Raumtemperatur von einem Träger, auf das es aufgebracht wurde, zu verdampfen, d. h. anders ausgedrückt ein Lösungsmittel mit einem bei Raumtemperatur meßbaren Dampfdruck.

Es können insbesondere ein oder mehrere bei Raumtemperatur und Atmosphärendruck flüchtige Öle verwendet werden, die beispielsweise bei Umgebungsdruck und Raumtemperatur einen Dampfdruck > 0 mm Hg (0 Pa) und insbesondere im Bereich von 10&supmin;³ bis 300 mm Hg (0,13 bis 40.000 Pa) aufweisen, mit der Maßgabe, daß die Siedetemperatur über 30ºC liegt. Die flüchtigen Öle erleichtern insbesondere das Aufbringen der Zusammensetzung auf die Keratinfasern. Bei den Ölen kann es sich um Kohlenwasserstofföle oder Siliconöle handeln.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das flüchtige organische Lösungsmittel ein flüchtiges Kohlenwasserstofföl sein. Unter einem "Kohlenwasserstofföl" wird ein Öl verstanden, das nur Wasserstoff und Kohlenstoffatome enthält.

Bevorzugte flüchtige Kohlenwasserstofföle, die für die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen geeignet sind, sind insbesondere die Isoparaffine, d. h. verzweigte Alkane, mit 8 bis 16 Kohlenstoffatomen, beispielsweise die "ISOPARs", PERMETYLs und insbesondere Isododecan (das auch als 2,2,4,4,6-Pentamethylheptan bezeichnet wird). Es können selbstverständlich auch Gemische dieser Isoparaffine verwendet werden. Weitere flüchtige Kohlenwasserstofföle, beispielsweise Erdöldestillate und insbesondere die unter der Bezeichnung Shell Solt von der Firma SHELL im Handel befindlichen Produkte können ebenfalls verwendet werden.

Das flüchtige organische Lösungsmittel kann in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einem Mengenanteil von 35 bis 75 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und vorzugsweise 45 bis 70 Gew.-% und besser noch 50 bis 65 Gew.-% vorliegen.

Von den flüchtigen organischen Lösungsmitteln können auch die flüchtigen Silicone verwendet werden, beispielsweise cyclische flüchtige Siliconöle, wie Octamethylcyclotetrasiloxan, Decamethylcyclopentasiloxan und Dodecamethylcyclohexasiloxan, und geradkettige flüchtige Silicone, wie Octamethyltrisiloxan, Heptamethylhexyltrisiloxan und Heptamethyloctyltrisiloxan, oder auch flüchtige fluorierte Öle, wie Nonafluormethoxybutan oder Perfluormethylcyclopentan.

Die flüssige Fettphase kann auch nicht flüchtige Öle enthalten, insbesondere nicht flüchtige Kohlenwasserstofföle und/oder Siliconöle und/oder fluorierte Öle.

Von den nicht flüchtigen Kohlenwasserstoffölen können angegeben werden:

- Kohlenwasserstofföle tierischer Herkunft, wie Perhydrosqualen;

- Kohlenwasserstofföle pflanzlicher Herkunft, wie flüssige Triglyceride von Fettsäuren mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Triglyceride von Heptansäure oder Octansäure, oder Sonnenblumenöl, Traubenkernöl, Sesamöl, Maisöl, Aprikosenöl, Ricinusöl, Avocadoöl, Olivenöl, Getreidekeimöl, Sojaöl, Süßmandelöl, Palmöl, Rapsöl, Baumwollöl, Erdnußöl, Macadamiaöl, Jojobaöl, Triglyceride von Capryl/Caprinsäure, beispielsweise die von der Firma Stearineries Dubois im Handel befindlichen Produkte oder die unter den Bezeichnungen Miglyol 810, 812 und 818 von der Firma Dynamit Nobel erhältlichen Produkte, und Sheabutter;

- geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffe mineralischer oder synthetischer Herkunft, beispielsweise Vaseline, Polydecene, hydriertes Polyisobuten wie Parleam;

- synthetische Ester und Ether, beispielsweise Öle der Formel R&sub1;&sub0;COOR&sub1;&sub1;, worin R&sub1;&sub0; den Rest einer höheren Fettsäure mit 6 bis 29 Kohlenstoffatomen und R&sub1;&sub1; eine Kohlenwasserstoffkette mit 3 bis 30 Kohlenstoffatomen bedeutet, beispielsweise Purcellinöl, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Butylstearat, Hexyllaurat, Diisopropyladipat, Isononylisononat, 2-Ethylhexylpalmitat, 2- Hexyldecyllaurat, 2-Octyldecylpalmitat, 2-Octyldodecylmyristat, 2- Octyldodecyllactat; Ester von Polyolen, wie Propylenglykoldioctanoat, Neopentylglykoldiheptanoat, Diethylenglykoldiisonanoat und Ester von Pentaerythrit;

- bei Raumtemperatur flüssige Fettalkohole mit verzweigter und/oder ungesättigter Kohlenstoffkette mit 12 bis 26 Kohlenstoffatomen, beispielsweise Octyldodecanol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol, 2-Hexyldecanol, Butyloctanol und 2-Undecylpentadecanol;

- höhere Fettsäuren, wie Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Behensäure, Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure oder Isostearinsäure;

- und deren Gemischen.

Die in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwendbaren nicht flüchtigen Siliconöle können unter den Ölen von geringer Viskosität ausgewählt werden, beispielsweise linearen Polysiloxanen mit einem Polymerisationsgrad von vorzugsweise etwa 6 bis 2000. Es können beispielsweise die Polydimethylsiloxane (PDMS) mit einer Viskosität über 10 mPas, die Phenyldimethicone, Phenyltrimethicone, Polyphenylmethylsiloxane und deren Gemische genannt werden.

Die nicht flüchtigen Öle können in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einem Mengenanteil von 0 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorzugsweise 0 bis 2 Gew.-% und besser noch 0,1 bis 2 Gew.-% vorliegen.

Die flüssige Fettphase kann auch Wachse enthalten, um die Wimpern zu umhüllen und die Krümmung aufrechtzuerhalten.

Das in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung vorliegende Wachs kann unter den Wachsen tierischer Herkunft, den Wachsen pflanzlicher Herkunft, den Wachsen mineralischer Herkunft, den synthetischen Wachsen und verschiedenen Fraktionen von Wachsen natürlicher Herkunft ausgewählt werden. Die Wachse können in einem Mengenanteil von 2 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorzugsweise 5 bis 30 Gew.-% und besser 10 bis 25 Gew.-% vorliegen.

Das Wachs kann vorteilhaft unter den Wachsen (I) mit einem Schmelzpunkt von 70 bis 110ºC ausgewählt werden. Diese Wachse weisen insbesondere eine Nadelpenetration von 1 bis 7,5 auf. Die Nadelpenetration von Wachsen wird gemäß der französischen Norm NF T 60-123 oder der amerikanischen Norm ASTM D 1321 bei einer Temperatur von 25ºC bestimmt. Gemäß diesen Normen entspricht die Nadelpenetration der Eindringtiefe, ausgedrückt in Zehntelmillimetern, in die eine standardisierte Nadel von 2,5 g, die an einem beweglichen Teil von 97,5 g angeordnet ist und über dem zu testenden Wachs angebracht wird, während einer Zeitspanne von 5 Sekunden in das Wachs eindringt.

Die Wachse (I) können insbesondere unter Reiskleiewachs, Carnaubawachs, Ouricurywachs, Candelillawachs, Montanwachsen, Zuckerrohrwachsen und verschiedenen Polyethylenwachsen, die den Kriterien der Wachse (I) entsprechen, ausgewählt werden.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann vorteilhaft die Wachse (I) in einer Menge von 0,1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und vorzugsweise 1 bis 10 Gew.-% enthalten.

Nach einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zusammensetzung kann die Zusammensetzung mindestens ein Wachs (Ia) mit einem Schmelzpunkt von mindestens 70ºC und unter 83ºC und/oder ein Wachs (Ib) mit einem Schmelzpunkt im Bereich von 83 bis 110ºC enthalten.

Von den Wachsen (Ia) können beispielsweise Reiskleiewachs oder Candelillawachs angegeben werden. Von den Wachsen (Ib) können beispielsweise Carnaubawachs, Ouricurywachs und die Montanwachse genannt werden. Vorzugsweise wird Carnaubawachs verwendet.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann vorteilhaft ein Gemisch von Wachsen (I) enthalten, das mindestens ein erstes Wachs (Ia) und mindestens ein zweites Wachs (Ib), wie die oben definierten, enthält.

Das Wachsgemisch (I) kann 5 bis 50 Gew.-% Wachs (Ia), bezogen auf das Gesamtgewicht des Wachsgemisches (I), und 50 bis 95 Gew.-% Wachs (Ib) enthalten.

Die Zusammensetzung kann ferner mindestens ein Wachs (II), das als weiches Wachs bezeichnet wird, mit einem Schmelzpunkt von mindestens 45ºC und unter 70ºC enthalten. Das Wachs (II) kann vorteilhaft eine Nadelpenetration über 7,5 und vorzugsweise von höchstens 217 aufweisen, die gemäß den für die Wachse (I) definierten Bedingungen bestimmt wird. Mit dem Wachs (II) kann die auf den Wimpern abgeschiedene Beschichtung insbesondere geschmeidig gemacht werden.

Die Wachse (II) können insbesondere unter Bienenwachs, Lanolinwachsen, Paraffinwachsen, Ceresinwachsen, mikrokristallinen Wachsen, Ozokeriten, Spermaceti, verschiedenen Polyethylenwachsen mit einem Molekulargewicht, das den Kriterien der Wachse (II) entspricht, und hydrierten pflanzlichen Ölen ausgewählt werden.

Von den hydrierten pflanzlichen Ölen können die hydrierten Jojobaöle und die hydrierten Öle angegeben werden, die durch katalytische Hydrierung von Fettsubstanzen mit gerader oder nicht gerader Fettkette mit 8 bis 32 Kohlenstoffatomen hergestellt werden und die die Eigenschaften aufweisen, die der Definition von Wachsen entsprechen. Es können insbesondere hydriertes Sonnenblumenöl, hydriertes Ricinusöl, hydriertes Baumwollöl, hydriertes Kopraöl und hydriertes Lanolinöl genannt werden.

Die Wachse (I) und (II) können vorteilhaft in der Zusammensetzung in einem Gewichtsverhältnis von Wachs (I) zu Wachs (II) im Bereich von 0,2 bis 1 und vorzugsweise 0,4 bis 0,7 vorliegen.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann außerdem in der flüssigen Fettphase ein zusätzliches lipophiles filmbildendes Polymer enthalten. Dieses zusätzliche lipophile filmbildende Polymer kann insbesondere in der flüssigen Fettphase löslich sein (sog. fettlösliches Polymer). Durch das lipophile filmbildende Polymer kann der Zusammensetzung nach dem Aufbringen auf die Keratinfasern eine gute Haftung verliehen werden.

Als lipophile Polymere können insbesondere die Copolymere angegeben werden, die aus der Copolymerisation mindestens eines Vinylesters und mindestens eines weiteren Monomers, beispielsweise eines Olefins, Alkylvinylethers oder Allyl- oder Methallylesters, resultieren; diese Polymere sind beispielsweise in der Patentanmeldung FR-A-22 622 303 beschrieben, auf deren Lehre in der vorliegenden Anmeldung als Referenz Bezug genommen wird.

Von den erfindungsgemäß verwendbaren lipophilen filmbildenden Polymeren können auch die Polyalkylene und insbesondere die Copolymere von C&sub2;&submin;&sub2;&sub0;-Alkenen, wie Polybuten, die Alkylcellulosen mit linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C&sub1;-&sub8;- Alkylketten, wie Ethylcellulose und Propylcellulose, die Copolymere von Vinylpyrrolidon (VP) und insbesondere die Copolymere von Vinylpyrrolidon und C&sub2;&submin;&sub4;&sub0;-Alkenen und besser C&sub3;&submin;&sub2;&sub0;-Alkenen angegeben werden. Als Beispiele für VP-Copolymere, die erfindungsgemäß verwendbar sind, können die Copolymere VP/Vinylacetat, VP/Ethylmethacrylat, butylhaltiges Polyvinylpyrrolidon (PVP), VP/Ethylmethacrylat/Methacrylsäure, VP/Eicosen, VP/Hexadecen, VP/Triaconten, VP/Styrol und VP/Acrylsäure/Laurylmethacrylat genannt werden.

Das zusätzliche lipophile filmbildende Polymer der flüssigen Fettphase kann in der Zusammensetzung in einer Menge von 0,5 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und besser 2 bis 10 Gew.-% vorliegen.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann außerdem ein Verdickungsmittel für die flüssige Fettphase enthalten. Das Verdickungsmittel kann unter den organomodifizierten Tonen ausgewählt werden, beispielsweise Tonen, die mit einer Verbindung behandelt sind, die insbesondere unter den quartären Aminen und tertiären Aminen ausgewählt sind. Von den organomodifizierten Tonen können die organomodifizierten Bentonite, beispielsweise die unter der Bezeichnung "Bentone 34" von der Firma RHEOX im Handel befindlichen Produkte, und die organomodifizierten Hectorite angegeben werden, beispielsweise die unter der Bezeichnung "Bentone 27" und "Bentone 38" von der Firma RHEOX im Handel befindlichen Produkte.

Diese Tone werden im allgemeinen bekanntermaßen mit einem Aktivator kombiniert, beispielsweise Propylencarbonat oder Ethanol, um die Verdickung der flüssigen Fettphase zu erreichen.

Das Verdickungsmittel kann in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und besser noch 1 bis 7 Gew.-% vorliegen.

In der erfindungsgemäßen Zusammensetzung kann das Gesamtgewicht der flüssigen Fettphase 65 bis 99 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und besser 80 bis 99 Gew.-% ausmachen.

Die Zusammensetzung kann auch mindestens ein Farbmittel, beispielsweise pulverförmige Verbindungen und/oder fettlösliche Farbmittel, beispielsweise in einer Menge von 0,01 bis 30% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung enthalten. Die pulverförmigen Verbindungen können unter den Pigmenten und/oder Perlglanzpigmenten und/oder Füllstoffen ausgewählt werden, die von den oben beschriebenen Verbindungen verschieden sind, welche üblicherweise in kosmetischen oder dermatologischen Zusammensetzungen verwendet werden. Die pulverförmigen Zusammensetzungen machen vorteilhaft 0,1 bis 25 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung und besser 1 bis 20% aus.

Die Pigmente können weiß oder farbig, anorganisch und/oder organisch sein. Es können von den anorganischen Pigmenten Titandioxid, das gegebenenfalls an der Oberfläche behandelt ist, und die Oxide von Zirconium oder Cer sowie die Oxide von Eisen oder Chrom, Manganviolett, Ultramann, Chromhydrat und Eisenblau genannt werden. Von den organischen Pigmenten können Ruß, die Pigmente vom Typ D & C und die Lacke auf der Basis von Cochenillerot, Barium, Strontium, Calcium und Aluminium angegeben werden.

Die Perlglanzpigmente können unter den weißen Perlglanzpigmenten, wie mit Titan oder Bismutoxidchlorid überzogenem Glimmer, und den farbigen Perlglanzpigmenten, wie Titandioxidglimmer mit Eisenoden, Titandioxidglimmer insbesondere mit Eisenblau oder Chromoxid, Titandioxidglimmer mit einem organischen Pigment vom vorgenannten Typ sowie den Perlglanzpigmenten auf der Basis von Bismutoxidchlorid ausgewählt sein.

Die Zusammensetzung kann außerdem häufig in der Kosmetik verwendete Bestandteile enthalten, beispielsweise Vitamine, Spurenelemente, reizlindernde Mittel, Maskierungsmittel, Parfums, Dimethiconcopolyole, Ceramide, Mittel für die Kohäsion sowie Ansäuerungsmittel oder Alkalisierungsmittel, die üblicherweise in der Kosmetik verwendet werden, Konservierungsmittel oder deren Gemische.

Der Fachmann wird selbstverständlich die gegebenenfalls vorliegende(n) zusätzliche(n) Verbindung(en) und/oder deren Mengenanteile so auswählen, daß die mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verbundenen vorteilhaften Eigenschaften durch den beabsichtigten Zusatz nicht oder im wesentlichen nicht verändert werden.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann vom Fachmann in bekannter Weise hergestellt werden, indem zunächst die Wachse geschmolzen und mit den Bestandteilen der Fettphase einschließlich der lipophilen Zusatzstoffe vermischt werden. Anschließend werden die Pigmente und Füllstoffe sowie die vorab verdickten Lösungsmittel eingearbeitet. Anschließend wird die wäßrige Phase durch Mischen der Bestandteile hergestellt, und die wäßrige Phase wird in der Fettphase dispergiert.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung ist als Mascaraprodukt vorgesehen, das einen Behälter, der die Mascarazusammensetzung enthält, und ein System zum Auftragen der Zusammensetzung auf die Keratinfasern und insbesondere die Wimpern umfaßt. Der Behälter ist in bekannter Weise mit einer Öffnung versehen, in der sich ein Abstreifersystem befindet. Das Applikationssystem umfaßt einen Stiel, der an einem Ende mit einer Bürste und am zweiten Ende mit einem Verschluß versehen ist, der den Behälter verschließen soll. Eine derartige Verpackung ist insbesondere in der Fig. 7 der Anmeldung EP-A-611 170 erläutert, auf die als Referenz Bezug genommen wird.

Die Erfindung wird detailliert durch die folgenden Beispiele erläutert.

Verfahren zur Bestimmung der Retraktion

Das Prinzip besteht darin, vor und nach der Behandlung die Länge einer Probe von isoliertem Stratum corneum zu messen und den Prozentsatz der Retraktion der Probe zu bestimmen.

Es werden Proben von 1 cm · 0,4 cm Stratum corneum mit einer Dicke von 10 bis 20 um verwendet, die in ein Extensiometer MTT 610 der Firma DIASTRON gegeben werden.

Die Probe wird zwischen 2 Backen eingespannt und 12 Stunden in einer Atmosphäre von 30ºC und 40% relativer Luftfeuchte belassen.

Die Probe wird mit einer Geschwindigkeit von 2 mm/min auf eine Länge im Bereich von etwa 5 bis 10% der anfänglichen Länge gezogen, um die Länge 11 zu bestimmen, ab der die Probe eine Kraft auf die Backen auszuüben beginnt, die von der Vorrichtung detektiert wird.

Dann wird die Probe entspannt, worauf auf das Stratum corneum 2 mg einer wäßrigen Zusammensetzung von 7 Gew.-% Polymer aufgetragen wird. Nach vollständigem Verdampfen der Zusammensetzung wird die Probe unter den oben beschriebenen Bedingungen gezogen, um auch die Länge 12 für die behandelte Probe zu bestimmen.

Der Prozentsatz der Retraktion ist durch das Verhältnis:

100 · (l&sub2; - l&sub1;)/l&sub1; gegeben.

Beispiel 1:

Es wird ein Mascara mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

- Carnaubawachs 4,6 g

- Reiskleiewachs 2,1 g

- Paraffin 2,2 g

- Bienenwachs 7,9 g

- Hydrolysat von Weizenproteinen (Tritisol der Firma CRODA) 0,34 g

- Talk 1 g

- Bentonit 5 g

- Copolymer Vinylacetat/Allylstearat (65/35) 6,5 g

- Polyvinyllaurat (Mexomère PP von CHIMEX) 0,7 g

- Sulfopolyester (AQ 55S von EASTMAN CHEMICAL) 0,12 g

- Isododecan 53,9 g

- Propylencarbonat 1,6 g

- D-Panthenol 0,2 g

- Pigmente 4,9 g

- Konservierungsmittel qs

- Wasser ad 100 g

Nach dem Aufbringen des Mascaras auf die Wimpern erhält man eine schöne Krümmung der Wimpern; die Schminke ist wasserbeständig.

Beispiel 2: (Vergleich)

Es wird ein Mascara mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt, das kein Teil der Erfindung ist:

- Carnaubawachs 4,6 g

- Reiskleiewachs 2,1 g

- Paraffin 2,2 g

- Bienenwachs 7,9 g

- Hydrolysat von Weizenproteinen (Tritisol der Firma CRODA) 0,34 g

- Reisstärke 0,7 g

- Bentonit 5 g

- Copolymer Vinylacetat/Allylstearat (65/35) 6,5 g

- Polyvinyllaurat (Mexomère PP von CHIMEX) 0,7 g

- Sulfopolyester (AQ 55S von EASTMAN CHEMICAL) 0,12 g

- Isododecan 54,2 g

- Propylencarbonat 1,6 g

- D-Panthenol 0,2 g

- Pigmente 4,9 g

- Konservierungsmittel qs

- Wasser ad 100 g

Nach dem Aufbringen des Mascaras auf die Wimpern ist ersichtlich, daß die Wimpern im Vergleich mit den Wimpern, die mit der Zusammensetzung des Beispiels 1 geschminkt sind, weniger gekrümmt sind.

Beispiel 3:

Es wird ein Mascara mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

- Carnaubawachs 4,7 g

- Candelillawachs 0,5 g

- Paraffin 2 g

- Bienenwachs 8,2 g

- Kaolin (Kaolin Suprême 1 von ENGLISH CHINA CLAYS) 1,5 g

- Bentonit 5,1 g

- Copolymer Vinylacetat/Allylstearat (65/35) 6,7 g

- Polyvinyllaurat (Mexomère PP von CHIMEX) 0,6 g

- Isododecan 57,2 g

- Propylencarbonat 1,6 g

- Polyurethan-Polyether in wäßriger Dispersion, 38% Trockensubstanz (AVALURE UR450 von GOODRICH) 0,76 g

- Desoxyribonucleinsäure 0,02 g

- Pigmente 5,2 g

- Konservierungsmittel qs

- Wasser ad 100 g

Nach dem Auftragen des Mascaras auf die Wimpern erhält man eine schöne Krümmung der Wimpern; die Schminke ist wasserbeständig.

Beispiel 4:

Es wird ein Mascara mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

- Jojobawachs 1 g

- Carnaubawachs 3,2 g

- Reiskleiewachs 3,5 g

- Paraffin 3 g

- Bienenwachs 7,9 g

- Glimmer (Mica Concord 1000 von SCIAMA) 2 g

- Bentonit 5 g

- Propylencarbonat 1,6 g

- Copolymer Vinylacetat/Allylstearat (65/35) 5,5 g

- Polyvinyllaurat (Mexomère PP von CHIMEX) 1 g

- Sulfopolyester (AQ 55S von EASTMAN CHEMICAL) 0,15 g

- Isododecan 55,1 g

- Pigmente 5 g

- Konservierungsmittel q.s.

- Wasser ad. 100 g

Nach dem Auftragen des Mascaras auf die Wimpern erhält man eine schöne Krümmung der Wimpern; die Schminke ist wasserbeständig.


Anspruch[de]

1. Kosmetische Zusammensetzung zum Auftragen auf Keratinfasern und insbesondere Wimpern, die eine wäßrige Phase aufweist, die in einer flüssigen Fettphase dispergiert ist, welche mindestens ein flüchtiges organisches Lösungsmittel enthält, wobei die wäßrige Phase ein Polymersystem mit mindestens einem filmbildenden Polymer enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das filmbildende Polymer in Form von festen, in der wäßrigen Phase dispergierten Partikeln vorliegt und dadurch, daß die Zusammensetzung mindestens einen lamellaren Füllstoff enthält.

2. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymersystem einen Film bilden kann, der in einer Konzentration von 7% in Wasser bei 30ºC und einer relativen Luftfeuchte von 40% zu einer Retraktion von isoliertem Stratum corneum von mehr als 1% führt.

3. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das filmbildende Polymer ein anionischer Polyester ist.

4. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Polyester mindestens ein Monomer enthält, das eine Gruppe -SO&sub3;M enthält, wobei M ein Wasserstoffatom, ein Ammoniumion NH&sub4;&sbplus; oder ein Metallion bedeutet.

5. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Polyester ein Copolymer mindestens einer Dicarbonsäure, mindestens eines Diols und mindestens eines bifunktionellen aromatischen Monomers ist, das eine Gruppe -SO&sub3;M trägt, wobei M ein Wasserstoffatom, ein Ammoniumion NH&sub4;&sbplus; oder ein Metallion bedeutet.

6. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicarbonsäure unter Phthalsäure, Isophthalsäure und Terephthalsäure ausgewählt ist.

7. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Diol unter Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, 1,3-Propandiol, 1,4-Cyclohexandimethanol und 1,4-Butandiol ausgewählt ist.

8. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das bifunktionelle aromatische Monomer, das die SO&sub3;M-Gruppe trägt, unter Sulfoisophthalsäure, Sulfoterephthalsäure, Sulfophthalsäure und 4-Sulfo-naphthalen-2,7-dicarbonsäure ausgewählt ist.

9. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das bifunktionelle aromatische Monomer, das die SO&sub3;M-Gruppe trägt, das Natriumsalz von 5-Sulfo-isophthalsäure ist.

10. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das filmbildende Polymer ein anionisches Polyurethan ist.

11. Kosmetische Zusammensetzung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das filmbildende Polymer unter den Polyether-Polyurethanen und Polyester-Polyurethanen ausgewählt ist.

12. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das filmbildende Polymer in einem Trockensubstanzgehalt von 0,05 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und besser 0,1 bis 7 Gew.-% vorliegt.

13. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Phase ferner mindestens ein zusätzliches wasserlösliches filmbildendes Polymer enthält.

14. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flüchtige organische Lösungsmittel unter den flüchtigen Kohlenwasserstoffölen ausgewählt ist.

15. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flüchtige organische Lösungsmittel unter den Isoparaffinen mit 8 bis 16 Kohlenstoffatomen ausgewählt ist.

16. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flüchtige organische Lösungsmittel in einem Mengenanteil von 35 bis 75 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorzugsweise 45 bis 70 Gew.-% und besser -50 bis 65 Gew.-% vorliegt.

17. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Fettphase mindestens ein zusätzliches lipophiles filmbildendes Polymer enthält.

18. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner mindestens ein Wachs enthält.

19. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs in einem Mengenanteil von 2 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorzugsweise 5 bis 30 Gew.-% und besser 10 bis 25 Gew.-% vorliegt.

20. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Fettphase mindestens ein Wachs (I) mit einem Schmelzpunkt von 70 bis 110ºC enthält.

21. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs (I) in einer Menge von 0,1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.

22. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Fettphase mindestens ein Wachs (II) mit einem Schmelzpunkt von 45ºC oder darüber und unter 70ºC aufweist.

23. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs (II) in einem Gewichtsverhältnis von Wachs (I)/Wachs (II) von 0,2 bis 1 vorliegt.

24. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Fettphase in einer Menge von 65 bis 99 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.

25. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Phase in einer Menge von 1 bis 35 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.

26. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der lamellare Füllstoff unter Talk, Glimmer, Bornitrid, Kaolin, Kieselsäure oder deren Gemischen ausgewählt ist.

27. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der lamellare Füllstoff in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und besser 0,5 bis 5 Gew.-% vorliegt.

28. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner mindestens einen Zusatzstoff enthält, der unter den Vitaminen, Spurenelementen, reizlindernden Mitteln, Maskierungsmitteln, Parfüms, Dimethiconcopolyolen, Ceramiden, Kohäsionsmitteln, Konservierungsmitteln oder deren Gemischen ausgewählt ist.

29. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Zusammensetzung um eine Zusammensetzung zum Schminken, eine Grundmasse zum Schminken, eine Zusammensetzung, die auf eine Schminke aufgetragen wird, oder eine Zusammensetzung zur kosmetischen Behandlung von Keratinfasern handelt.

30. Mascaraprodukt, das einen Behälter, der eine Mascarazusammensetzung enthält, und ein System zum Auftragen der Zusammensetzung auf die Keratinfasern umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 29 ist.

31. Verfahren zum Überziehen von Keratinfasern und insbesondere Wimpern, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Keratinfasern eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 29 aufgebracht wird.

32. Verwendung eines Polymersystems, das mindestens ein filmbildendes Polymer und mindestens einen lamellaren Füllstoff enthält, in einer Zusammensetzung zum Auftragen auf Keratinfasern und insbesondere Wimpern, um die Keratinfasern zu krümmen und/oder wasserbeständig zu machen und/oder die Keratinfasern zu verlängern, wobei die Zusammensetzung eine wäßrige Phase aufweist, die in einer flüssigen Fettphase dispergiert ist, die mindestens ein flüchtiges organisches Lösungsmittel enthält, wobei das filmbildende Polymer in Form von festen, in der wäßrigen Phase dispergierten Partikeln vorliegt.







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