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Befestigung von unterhalb eines Fahrweges angeschraubten Statoren von Magnetbahnsystemen - Dokument DE4132959C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4132959C2 08.05.2002
Titel Befestigung von unterhalb eines Fahrweges angeschraubten Statoren von Magnetbahnsystemen
Anmelder ThyssenKrupp Transrapid GmbH, 34127 Kassel, DE
Erfinder Rampelmann, Reinhard, Dipl.-Ing., 82319 Starnberg, DE;
Rosin, Christian, Dipl.-Ing., 86934 Reichling, DE
DE-Anmeldedatum 04.10.1991
DE-Aktenzeichen 4132959
Offenlegungstag 08.04.1993
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 08.05.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.05.2002
IPC-Hauptklasse E01B 25/32
IPC-Nebenklasse B60L 13/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Befestigung von unterhalb eines Fahrweges angeschraubten Statoren von Magnetbahnsystemen gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.

Aus der WO 91/04375 A1 ist es bekannt, Statoren unterhalb des Fahrwegs mit Schrauben zu befestigen. Neben vielen Vorteilen der Verschraubung ist es hierbei nachteilig, dass diese Schrauben in gewissen Zeitabständen auf festen Sitz hin kontrolliert werden müssen, um sichergehen zu können, dass sich die Statoren nicht lösen können. Nachteilig hierbei sind das aufwendige Prüfverfahren und die Eingriffe in den Fahrverkehr des Magnetbahnsystems.

In der DE 39 28 278 A1 ist weiterhin eine Tragkonstruktion für den Fahrweg eines spurgebundenen Fahrzeuges, insbesondere einer Magnetschwebebahn beschrieben. Hierbei sind die Statoren unterhalb des Fahrwegs angeschraubt und weisen trapezförmige Verbreiterungen auf. Unterhalb des Fahrwegs sind darüber hinaus Flächenstücke schräg derart angeordnet, dass sich die Statoren trotz gelöster oder defekter Schrauben nur unwesentlich von der Unterseite des Fahrwegs lösen können und dann von den schräg angeordneten Flächenstücken gehalten werden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen verschraubten Stator von Magnetbahnfahrwegen zusätzlich so zu sichern, dass ein Lösen und ein Herabfallen der Statoren sicher verhindert wird, ohne in gewissen Zeitabständen die Schrauben auf festen Sitz überprüfen zu müssen.

Diese Aufgabe wird durch Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und/oder Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Erfindungsgemäß werden an die Unterseite des Fahrwegs neben den anzuschraubenden oder bereits angeschraubten Statoren schräge Flächenstücke durch Schweißen befestigt.

Die Statoren sind so aufgebaut, daß sie sich im Querschnitt im Bereich der schräg angeschweißten Flächenstücke verbreitern, und daß zwischen dieser Verbreiterung und den Flächenstücken nur noch ein kleiner Zwischenraum besteht. Wenn sich nun die Schrauben lockern sollten, bewegen sich die Statoren auf die Flächenstücke zu und werden schließlich von diesen getragen. Der Zwischenraum zwischen den Statoren und den Flächenstücken bei intakter Verschraubung ist so ausgewählt, daß bei defekter Verschraubung eine Absenkung des Stators optisch gut erkannt werden kann, der Abstand zwischen dem defekten Stator und dem Magnetfahrzeug aber so groß ist, daß eine gegenseitige Zerstörung ausgeschlossen ist.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher erläutert.

Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Befestigung.

Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Befestigung.

Der Stator 10 besteht aus dem Statorblechpaket 3, Blechpaketverschraubungen 5 und Nutsteinen 4. Er ist mit Schrauben 2 an der Unterseite des Fahrbahn-Obergurtes 1 eines Magnetbahnfahrwegs befestigt. Die Statorwicklung ist in den Figuren nicht dargestellt. Der Stator 10 weist in seinem oberen Teil trapezförmige Verbreiterungen 9 auf, die vorteilhafterweise durch die Formgebung der Nutsteine 4 erreicht werden. Die Flächenstücke 6 sind schräg an die Unterseite des Fahrbahnobergurtes 1 geschweißt und sind so angeordnet, daß sie mit den trapezförmigen Verbreiterungen 9 zusammenwirken können, wenn sich die Schrauben 2 lösen sollten. In diesem Fall senkt sich der Stator 10 ab, bis er mit den trapezförmigen Verbreiterungen 9 die Flächenstücke berührt und von diesen getragen wird. Sofern der Stator 10 mit einer Vergußmasse 7 vergossen ist, wie in Fig. 1 dargestellt, kann sich der Stator 10 überhaupt nicht nach unten bewegen, sofern die Vergußmasse 7 nicht komprimierbar ist. Sollte sie komprimierbar sein, ist die Abwärtsbewegung entsprechend geringer als bei nichtvergossenem Stator 10. Die Vergußmasse 7 wird vorteilhafterweise durch die Seitenführschiene 8 begrenzt.

Es erweist sich weiterhin als vorteilhaft, wenn jeder Stator 10 zwei Nutsteine 4 enthält und von vier schräg angeschweißten Flächenstücken 6 gesichert wird. Das Anschweißen der Flächenstücke 6 kann vor oder nach dem Anschrauben der Statoren 10 erfolgen. Erfolgt das Anschrauben nach dem Anschweißen der Flächenstücke 6, so können die Statoren 10 so angehoben werden, daß zunächst die trapezförmige Verbreiterung 9 und die Flächenstücke 6 in Längsrichtung versetzt sind und dann in die endgültige Lage längs verschoben werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Befestigung von unterhalb eines Fahrweges (1) angeschraubten Statoren (10) von Magnetbahnsystemen, bei welcher sich die Statoren (10) trotz gelöster oder defekter Schrauben (2) nur unwesentlich von der Unterseite des Fahrwegs (1) lösen können, dadurch gekennzeichnet, dass die Statoren (10) - im Querschnitt des Fahrwegs (1) gesehen - trapezförmige Verbreiterungen (9) aufweisen und unterhalb des Fahrwegs (1) Flächenstücke (6) schräg derart angeschweißt sind, dass die Statoren (10) bei gelösten oder defekten Schrauben (2) durch Zusammenwirken der trapezförmigen Verbreiterungen (9) mit den schräg angeschweißten Flächenstücken (6) von letzteren gehalten werden.
  2. 2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die trapezförmige Verbreiterung (9) der Statoren (10) durch Nutsteine (4) realisiert wird.
  3. 3. Befestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass pro Statorpaket (10) zwei Nutsteine (4) und vier angeschweißte Flächenstücke (6) verwendet werden.
  4. 4. Befestigung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Statoren (10) vergossen sind.






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