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Dokumentenidentifikation DE69614240T2 08.05.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0783081
Titel ANZEIGEEINRICHTUNG FÜR DIE SCHALTHEBELPOSITION EINER AUTOMATISCHEN GETRIEBESCHALTUNG
Anmelder Fico Triad S.A., Rubi, Barcelona, ES
Erfinder LORENTE BOTELLA, Octavio, E-08400 Granollers, ES
Vertreter Schwabe, Sandmair, Marx, 81677 München
DE-Aktenzeichen 69614240
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.04.1996
EP-Aktenzeichen 969091818
WO-Anmeldetag 16.04.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/ES96/00085
WO-Veröffentlichungsnummer 0009634218
WO-Veröffentlichungsdatum 31.10.1996
EP-Offenlegungsdatum 09.07.1997
EP date of grant 01.08.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.05.2002
IPC-Hauptklasse F16H 63/42

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet der Erfindung

Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zum Markieren der Schalthebelposition einer automatischen Getriebeschaltung von Kraftfahrzeugen von dem Typ, der eine beleuchtete Markierung verwendet, um dem Benutzer die möglichen Stellungen anzuzeigen, die der Hebel bzw. Schalthebel einnehmen kann, sowie die ausgewählte Stellung bzw. Arbeitsstellung des Hebels bzw. Schalthebels mittels einer Extrabeleuchtung.

Hintergrund der Erfindung

Im Stand der Technik sind eine Vielzahl von Ausführungsformen für Einrichtungen zum Markieren der auswählbaren Stellungen bzw. Positionen der Hebelarme eines Automatikgetriebes bzw. automatischen Schaltgetriebes und der von dem Benutzer ausgewählten Stellung bzw. Arbeitsstellung bekannt. Grundsätzlich sind die bekannten Ausführungsformen von Markierungseinrichtungen, wie beispielsweise die gerade angeführten, an den Träger des Schaltungshebels angepasst und umfassen auf der Außenabdeckung des Trägers, der von dem Schaltungshebel durchquert wird, eine Anzahl von transparenten Markierungsscheiben von vergleichsweise kleinen Abmessungen auf, deren Anzahl und Gestaltung den Positionen bzw. Stellungen entspricht, in welchen der Benutzer den Hebelarm anordnen kann, wobei jede Markierungsscheibe mit einem entsprechenden grafischen Symbol versehen ist, um die Lauf- bzw. Arbeitsgeschwindigkeit bzw. den Gang des Getriebes anzuzeigen. Auf der Innenseite von jeder der Markierungsscheiben sind Beleuchtungsmittel angebracht, die von der Fahrzeugbatterie gespeist werden und es ermöglichen, dass das grafische Symbol auf der Scheibe sichtbar ist. Um eine hellere Beleuchtung der Markierungsscheibe für die Arbeitsstellung des Hebels zu bewerkstelligen, umfassen die bekannten Ausführungsformen von Markierungseinrichtungen Mittel zur Extrabeleuchtung, die für gewöhnlich auf den reflektierenden Eigenschaften einer spiegelnden Oberfläche beruhen, um mittels Reflexion des einfallenden Lichtstrahls, der von dem entsprechenden Beleuchtungsmittel einfällt, eine Extrabeleuchtung der Markierungsscheibe zu bewerkstelligen, welche diese dann von den anderen, benachbarten Markierungsscheiben unterscheidet. Ein solches Mittel zur Extrabeleuchtung mittels Reflexion umfasst im Wesentlichen einen prismaförmigen Körper, der mit einer reflektierenden Oberfläche versehen ist, der in einer solchen Weise an dem Hebelarm befestigt ist, dass sowohl der Arm als auch der reflektierende Körper dieselbe Relativstellung zueinander einnehmen, und zwar unabhängig von der Arbeitsstellung des Hebels.

Im Allgemeinen haben die Mittel zur Extrabeleuchtung, die eine Reflexionsoberfläche verwenden, die mit dem Hebelarm verbunden ist, die folgenden Hauptnachteile: a) die Extrabeleuchtung der transparenten Scheiben hängt von dem Zustand der reflektierenden Oberfläche ab, welcher auf Grund von Umwelteinflüssen variieren kann, so dass die Fähigkeit zur Reflexion des einfallenden Lichtstrahls reduziert wird und in der Folge die Stärke der Extrabeleuchtung der Scheiben reduziert wird; b) die Tatsache, dass die reflektierende Oberfläche an dem Hebelarm in einer solchen Art und Weise befestigt ist, dass beide dieselbe Relativstellung einnehmen, und auch die Beschränkungen, die durch den Strahlengang des reflektierten Lichtstrahls auferlegt werden, erzwingt eine bestimmte Gestaltung der Markierungsscheiben, wobei diese Gestaltung insbesondere darin besteht, dass die Markierungsscheiben an Positionen angeordnet werden, die im Wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Hebelarms verlaufen; und c) die Stärke der Extrabeleuchtung der Markierungsscheiben kann nur schwer an die Anforderungen jedes speziellen Anwendungsfalles angepasst werden und ist unter gewissen Umständen sogar ungenügend.

Die Patentschrift WO 92/14629 offenbart den ersten Teil von Patentanspruch 1 und beschreibt eine Anzeigeeinrichtung für die Schalthebelstellung eines Automatikgetriebes, welche eine elektronische Schaltung umfasst, die durch Verknüpfung eines elektrischen Signals, das auf der Stellung des Hebels beruht, mittels eines Dekoders, der auf eine Anzahl von LED-Dioden einwirkt, die eine entsprechende grafische Markierung beleuchten können, die Stellung des Hebels anzeigt. Diese Einrichtung hat den Hauptnachteil, dass diese aus einer großen Anzahl von Bauelementen besteht, was die Herstellungskosten erhöht und die Betriebszuverlässigkeit der Einrichtung mindert.

Erklärung der Erfindung

Eine Einrichtung von neuer Struktur und Betriebsweise zur Markierung der Schalthebelstellung eines Automatikgetriebes wird hiermit bekannt gemacht, um eine Lösung für die vorstehend genannten Probleme zu bieten, die von den bekannten Ausführungsformen von Markierungseinrichtungen dargeboten werden, bei denen das Mittel zur Extrabeleuchtung der Scheiben, die die Arbeitsstellung des Hebelarms markieren, auf einer Reflexion des Lichtstrahls, der durch Beleuchtungsmittel erzeugt wird, auf einer spiegelnden Oberfläche basiert.

Die Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung umfasst eine Anzahl von LED- Dioden, deren Anzahl der Anzahl von Stellungen des Hebelarms entspricht, die von dem Benutzer ausgewählt werden können, wobei die LED-Dioden vorzugsweise auf einer Trägerplatte angeordnet sind, die mit Mitteln zum Verbinden mit dem elektrischen Netzwerk des Fahrzeugs versehen ist, mit welchem diese ständig in Verbindung stehen, wobei jede LED-Diode in einem vergleichsweise geringen Abstand zu der Innenseite einer entsprechenden transparenten Markierungsscheibe angeordnet ist, die mit einer grafischen Markierung versehen ist, um die Arbeitsgeschwindigkeit bzw. den eingelegten Gang des Getriebes anzuzeigen.

Die Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung ist durch die Merkmale des zweiten Teils von Patentanspruch 1 gekennzeichnet.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Zeichnungsblätter der vorliegenden Patentschrift zeigen die Einrichtung zum Markieren der Position des Schalthebels eines Automatikgetriebes gemäß der Erfindung. In den Zeichnungen:

Fig. 1 ist eine schematische Ansieht der Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung, die auf einen Hebelarm angewendet wird, auf dem sieben Positionen auswählbar sind, wobei der Gangschalter hierbei eine sechste Position einnimmt;

Fig. 2 ist eine schematische Ansicht der Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung, die auf den Hebelarm gemäß Fig. 1 angewendet wird, wobei der Gangschalter eine zweite Position einnimmt;

Fig. 3 und 4 sind jeweils schematische Ansichten einer Außenabdeckung des Schalthebelträgers, auf dem die transparenten Scheiben, die die in den Fig. 1 und 2 jeweils gezeigten Hebelpositionen markieren, eine Extrabeleuchtung haben.

Detaillierte Beschreibung des Beispiels gemäß der Ausführungsform

Um einen deutlicheren und klareren Überblick zu gewinnen, wird in der folgenden Beschreibung des Beispiels einer Ausführungsform der Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung Bezug genommen auf die Fig. 1 und 3 der Zeichnungsblätter, wobei sich die Fig. 2 und 4 auf dieselben Teile, wie sie in den Fig. 1 und 3 gezeigt sind, beziehen und sich nur hinsichtlich ihrer anderen Relativpositionen unterscheiden. Nach diesen Vorbemerkungen umfasst die Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung eine Trägerplatte 1, die mittels der gestrichelten Linien angedeutet ist, sowie einen Pegelschalter bzw. Wertversteller 2.

Die Trägerplatte 1 besteht aus einem isolierenden Material ist und ist in einem vergleichsweise geringen Abstand zu der Innenseite, nicht gezeigt, einer Außenabdeckung 3 angebracht, die in Fig. 3 gezeigt ist, und ist einem Träger 4, der in Fig. 1 gezeigt ist, des Schalthebels des Automatikgetriebes überlagert, der an dem Fahrzeugaufbau befestigt ist. Die Außenabdeckung 3 hat eine Gestaltung und ein Finish, das zu dem Finish des Fahrgastraums des Fahrzeugs passt, und hat einen Schlitz 5, durch den das äußere Ende des Hebelarms 6 vorsteht, der von dem Benutzer in beide Richtungen bewegt werden kann, was in den Fig. 1 und 2 als A und B angedeutet ist, und zwar durch Schwenken um einen Drehzapfen 7, der in den Träger 4 eingreift. Bei diesem Anwendungsbeispiel der Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung kann der Hebelarm 6 wahlweise zu insgesamt sieben Positionen bewegt werden, die von dem Benutzer ausgewählt werden können; es sei angemerkt, dass diese Anzahl von Positionen lediglich als nichtbeschränkendes Beispiel angegeben wurde, weil die Anzahl von Positionen, die der Hebelarm 6 einnehmen kann, für jeden speziellen Anwendungsfall festgelegt werden wird, ohne dass dies einen Einfluss auf die wesentliche Natur der Erfindung hat. Die Außenabdeckung 3 umfasst weiterhin insgesamt sieben transparente Markierungsscheiben, die die Bezugszeichen L1, L2, L3, L4, L5, L6 und L7 haben, deren Gestaltung derjenigen der LED-Dioden der Trägerplatte 1 entspricht, die mit 10, 20, 30, 40, 50, 60 bzw. 70 bezeichnet sind, das heißt die Markierungsscheibe L1 hat eine LED-Diode 10 zum Beleuchten der Innenseite, die Markierungsscheibe L2 hat eine LED-Diode 20 usw. Jede der Markierungsscheiben L1 bis L7 hat ein grafisches Symbol, nicht gezeigt, das die Arbeitsgeschwindigkeit bzw. den eingelegten Gang des Automatikgetriebes anzeigt.

Auf der Trägerplatte 1 sind die jeweiligen Kathoden der LED-Dioden 10, 20, 30, 40, 50, 60 und 70 miteinander sowie mit dem elektrischen Netzwerk des Fahrzeugs und insbesondere mit dem negativen Anschluss verbunden, und zwar mittels einer elektrischen Verbindungseinrichtung, die mit dem Bezugszeichen 8 bezeichnet ist. Die Anoden der LED-Dioden 10, 20, 30, 40, 50, 60 und 70 sind mit einem jeweiligen Spannungsteiler verbunden, der zwei in Reihe geschaltete Widerstände umfasst und mit Bezugszeichen in Entsprechung zu denjenigen versehen ist, die zur Bezeichnungen der LED-Dioden verwendet werden, das heißt der Spannungsteiler, der mit der Anode der LED-Diode 10 verbunden ist, umfasst zwei Widerstände 11, 12, der Spannungsteiler der LED-Diode 20 umfasst zwei Widerstände 21, 22, der Spannungsteiler der LED-Diode 30 umfasst zwei Widerstände 31, 32, der Spannungsteiler von LED-Diode 40 umfasst zwei Widerstände 41, 42, der Spannungsteiler von LED-Diode 50 umfasst zwei Widerstände 51, 52, der Spannungsteiler von LED-Diode 60 umfasst zwei Widerstände 61, 62 und der Spannungsteiler von LED-Diode 70 umfasst zwei Widerstände 72, 72; es sei darauf hingewiesen, dass die Spannungsteiler identisch zueinander sind, das heißt sämtliche der LED-Dioden können bei diesem Ausführungsbeispiel unter gleichen Spannungs- und Strombedingungen arbeiten. Bei dieser Auslegung ist die Anode der LED-Dioden 10, 20, 30, 40, 50, 60 und 70 mit dem Ende eines jeweiligen Spannungsteilers verbunden, genauer gesagt mit den Widerständen 11, 21, 31, 41, 51, 61 und 71, während die anderen Endender Spannungsteiler, das heißt die Widerstände 12, 22, 32, 42, 52, 62 und 72, miteinander sowie mit dem elektrischen Netzwerk des Fahrzeugs verbunden sind, genauer gesagt mit dem positiven Anschluss und mittels einer elektrischen Verbindungseinrichtung, die mit dem Bezugszeichen 9 bezeichnet ist.

Der Pegelschalter bzw. Wert- bzw. Gangversteller 2 umfasst eine Schaltplatte 80, die aus einem isolierenden Material besteht und auf dem Träger 4 befestigt ist, sowie einen Auswählarm 81, der an dem Hebelarm 6 befestigt ist und um den Drehzapfen 7 geschwenkt werden kann. Auf der Schaltplatte 80 sind insgesamt sieben Festkontakte angeordnet, die mit den Bezugszeichen 13, 23, 33, 43, 53, 63 und 73 bezeichnet sind und den Bezugszeichen entsprechen, die den LED-Dioden 10, 20, 30, 40, 50, 60 und 70 zugeordnet sind. Die sieben Festkontakte 13, 23, 33, 43, 53, 63 und 73 sind so ausgelegt, dass sie den sieben wählbaren Positionen entsprechen, die der Hebelarm 6 einnehmen kann, und sind so dimensioniert, dass sie die Positionierungstoleranzen aufnehmen können, die durch den Hebelarm 6 vorgegeben werden könnten. Der Pegelschalter 2 umfasst einen Bewegungskontakt 95, der aus einem ersten Kontakt 82, der an dem Auswählarm 81 befestigt ist und in Fig. 1 durch die gestrichelten Linien dargestellt ist, und aus einem zweiten Kontakt 83 besteht, der auf der Schaltplatte 80 angebracht ist; beide Kontakte 82, 83 sind so dimensioniert, dass diese einen permanenten elektrischen Kontakt untereinander bewirken, und zwar unabhängig von der Position, die von dem Auswählarm 81 eingenommen wird. Jeder der Festkontakte 13, 23, 33, 43, 53, 63 und 73 ist mit einem entsprechenden Zwischenpunkt 14, 24, 34, 44, 54, 64 und 74 der Spannungsteiler mittels eines Leiters 15, 25, 35, 45, 55, 65 und 75 verbunden, und zwar in jedem der beiden Fälle, während der zweite Kontakt 83 des Bewegungskontakts 95 mit der elektrischen Verbindungseinrichtung 9 mittels eines Leiters 84 verbunden ist.

Vorzugsweise sind die auf der Trägerplatte 1 angebrachten Teile bzw. Bauelemente mittels einer Leiterplatine miteinander verbunden. In ähnlicher Weise bilden die auf der Schaltplatte 80 angebrachten Teile bzw. Bauelemente eine gedruckte Schaltung. Aus Übersichtlichkeitsgründen sind die Leiter, die eine Verbindung zwischen den Leitern 15, 25, 35, 45, 55, 65, 75 und 84 und dem Träger 1 sowie den Schaltplatten 80 herstellen, nicht gezeigt, diese können jedoch offensichtlich irgendeine Konfiguration annehmen, die für jeden speziellen Anwendungsfall geeignet ist.

Wenn die Trägerplatte 1 einmal in der Außenabdeckung 3 und auf den Pegelschalter 2 auf dem Träger 4 montiert ist und diese mittels der Leiter 15, 25, 35, 45, 55, 65, 75 und 84 miteinander verbunden sind sowie mit dem elektrischen Netzwerk des Fahrzeugs über die Verbindungseinrichtungen 8 und 9, erfolgt der Betrieb der Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung wie folgt:

- die Fig. 1 und 3 zeigen, wie der Hebelarm 6 sich in der Stellung befindet, die in Fig. 3 als L6 bezeichnet ist, und bei dieser Gestaltung stellt der Bewegungskontakt 95 des Gangschalters 2 eine Verbindung zu dem Festkontakt 63 dadurch her, dass der Zwischenpunkt 64 des Spannungsteilers, der durch die Widerstände 61-62 gebildet wird, mit dem positiven Anschluss 9 verbunden wird, der mit dem elektrischen Netzwerk des Fahrzeugs verbindet, so dass die Stromstärke durch die LED-Diode 60 nur durch den Widerstand 61 begrenzt wird;

- außerdem bleiben die verbleibenden LED-Dioden, das heißt die LED- Dioden 10, 20, 30, 40, 50, 60 und 70, mit dem elektrischen Netzwerk des Fahrzeugs über die Verbindungseinrichtungen 8 und 9 verbunden und durch diese fließt ein Strom, der durch die Widerstände begrenzt wird, die den Spannungsteiler ausbilden, mit welchem sie jeweils verbunden sind, das heißt durch die LED-Diode 10 fließt ein Strom, der durch die in Reihe geschalteten Widerstände 11 und 12 begrenzt wird, durch die LED-Diode 20 durch die Widerstände 21 und 22 usw.

- unter diesen Bedingungen ist die Stromstärke, die durch die LED-Diode 60 fließt, größer als die Stromstärke, die durch die übrigen LED-Dioden 10, 20, 30, 40, 50, 60 und 70 fließt, so dass der von der LED-Diode 60 emittierte Lichtstrom größer ist als der von den anderen LED-Dioden emittierte Lichtstrom, so dass für die Markierungsscheibe L6 im Vergleich zu den anderen Markierungsscheiben L1, L2, L3, L4, L5, L6 und L7, die eine schwache Beleuchtung aufweisen, die von ihren jeweiligen LED-Dioden herrührt, eine Extrabeleuchtung bereitgestellt wird;

- wenn der Hebelarm 6 sich in irgendeiner anderen Position befindet, beispielsweise in der in den Fig. 2 und 4 als L2 bezeichneten Position, stellt der Bewegungskontakt 95 nicht länger eine Verbindung zu dem Festkontakt 63 durch Verbindung mit dem Festkontakt 23 her;

- in einer solchen Situation kann der vorstehend anhand der LED-Diode 60 beschriebene Prozess auf die LED-Diode 20 angewendet werden, das heißt durch die LED-Diode 20 fließt ein Strom, der nur durch den Widerstand 21 begrenzt ist, während durch die anderen LED-Dioden 10, 30, 40, 50, 60 und 70 ein Strom fließt, der durch die Paare von Widerständen begrenzt ist, die die Spannungsteiler ausbilden, mit welchen diese jeweils verbunden sind, so dass für eine Extrabeleuchtung der Scheibe L2 gesorgt wird, die die ausgewählte Stellung des Hebelarms 6 markiert.

Die Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung bietet somit eine Lösung für die vorstehend beschriebenen Nachteile der bekannten Ausführungsformen von Markierungseinrichtungen, bei denen die Extrabeleuchtung der Markierungsscheiben L1 bis L7 auf der Verwendung von reflektierenden Oberflächen beruhen, weil es erstens bei der Markierungseinrichtung gemäß der Erfindung, deren Ausführungsbeispiel und Betriebsweise beschrieben worden ist, möglich ist, die transparenten Scheiben L1, L2, L3, L4, L5, L6 und L7 in irgendeiner geeigneten Position bzw. Stellung unabhängig von der Stellung, die von dem Hebelarm 6 eingenommen wird, anzuordnen, weil die Extrabeleuchtung derselben durch Modifikation der Stromstärke erzielt wird, die durch die entsprechenden LED-Dioden fließt, und weil zweitens die Stärke der schwachen Beleuchtung und der Extrabeleuchtung der Markierungsscheiben L1, L2, L3, L4, L5, L6 und L7 exakt durch die Stromstärke festgelegt wird, die durch die entsprechenden LED-Dioden 10, 20, 30, 40, 50, 60 und 70 fließt, die anhand der Werte der Paare von Widerstände 11-12, 21-22, 31- 32, 41-42, 51-52, 61-62 und 71-72 eingestellt werden kann, die jeweils einen Spannungsteiler ausbilden.


Anspruch[de]

1. Markierungseinrichtung zum Markieren der Position eines Schalthebels eines Automatikgetriebes von Kraftfahrzeugen, von dem Typ, der eine Anzahl von LED-Dioden (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70) umfasst, deren Anzahl der Anzahl von Positionen des Hebelarms (6) entspricht, die von dem Benutzer auswählbar sind, wobei die LED-Dioden (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70) auf einer Trägerplatte (1) angeordnet sind, die mit Verbindungsmitteln zu dem elektrischen Netzwerk des Fahrzeugs ausgestattet ist, mit welchem diese permanent verbunden sind, und wobei jede LED-Diode (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70) in einem vergleichsweise geringen Abstand zu der Innenseite einer entsprechenden transparenten Markierungsscheibe (L1, L2, L3, L4, L5, L6, L7) angeordnet ist, die mit einer grafischen Markierung versehen ist, um die Arbeitsgeschwindigkeit bzw. den eingelegten Gang des Getriebes anzuzeigen, welche Markierungseinrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass diese umfasst:

- einen Pegelschalter (2); der umfasst:

- eine Anzahl von Festkontakten (13, 23, 33, 43, 53, 63, 73), deren Anzahl derjenigen der auswählbaren Positionen des Hebelarms (6) entspricht, welche auf einer Schaltplatte (80) angeordnet sind, die auf einem Träger (4) des Hebelarms (6) montiert ist, und

- einen Bewegungs- bzw. Verstellkontakt (95), der mit einem Auswählarm (81) verbunden ist, der an dem Hebelarm (6) befestigt ist, wobei der Bewegungs- bzw. Verstellkontakt (95) umfasst:

- einen ersten Kontakt (82), der auf dem Auswählarm (81) angebracht ist, und

- einen zweiten Kontakt (83), der auf der Schaltplatte (80) angebracht ist, mit dem der erste Kontakt (82) eine permanente Verbindung herstellt, und

- wobei jede der LED-Dioden (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70) mit dem elektrischen Netzwerk (9) des Fahrzeugs über zwei in Reihe geschaltete Widerstände (11-12, 21-22, 31-32, 41- 42, 51-52, 61-62, 71-72) mit der entsprechenden LED-Diode verbunden ist, was zwei Werte bzw. Pegel für die Stärke der Lichtemission festlegt, und zwar einen niedrigen Wert bzw. Pegel, der der schwachen Beleuchtung der Markierungsscheibe (L1, L2, L3, L4, L5, L6, L7) entspricht, und einen hohen Wert bzw. Pegel, der der Extrabeleuchtung der Markierungsscheibe entspricht,

wobei für jeden der zwei Widerstände das eine Widerstandsende (12, 22, 32, 42, 52, 62, 72) mit dem zweiten Kontakt (83) des Bewegungs- bzw. Verstellkontakts (95) verbunden ist, und

das andere Ende, das der Zwischen- bzw. Mittelpunkt von jedem der zwei Widerstände (14, 24, 34, 44, 54, 64, 74) ist, mit einem Festkontakt (13, 23, 33, 43, 53, 63, 73) des Pegelschalters (2) verbunden ist, wobei all dies in einer solchen Weise ausgelegt ist, dass der Bewegungs- bzw. Verstellkontakt (95) und der entsprechende Festkontakt (13, 23, 33, 43, 53, 63, 73) für jede der möglichen Arbeitspositionen des Hebelarms (6) eine direkte Verbindung zwischen dem entsprechenden Ende des Widerstands und seinem Zwischen- bzw. Mittelpunkt herstellen, so dass die entsprechende LED-Diode die Lichtintensität mit dem höheren Wert bzw. Pegel emittiert, was der Extrabeleuchtung der Markierungsscheibe für die ausgewählte Position des Hebelarms (6) entspricht, während jeder der zwei Widerstände sein jeweiliges Ende und seinen Zwischenpunkt ohne direkte Verbindung beibehält, und so dass die jeweiligen LED-Dioden, mit welchen diese verbunden sind, die Lichtintensität mit dem niedrigeren Wert bzw. Pegel emittieren, was der schwachen Beleuchtung der Markierungsscheibe entspricht.







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