Warning: fopen(111data/log202009251357.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Einspritzaggregat für Spritzgießmaschine - Dokument DE19933934C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19933934C2 23.05.2002
Titel Einspritzaggregat für Spritzgießmaschine
Anmelder Engel Maschinenbau Ges.m.b.H., Schwertberg, AT
Erfinder Frechinger, Johannes, Katsdorf, AT
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 20.07.1999
DE-Aktenzeichen 19933934
Offenlegungstag 27.01.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 23.05.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.05.2002
IPC-Hauptklasse B29C 45/47
IPC-Nebenklasse B29C 45/48   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einspritzaggregat für eine Spritzgießmaschine mit einem einen Plastifizierzylinder tragenden Gehäuse und mit einem im Gehäuse bewegbar angeordneten Querträger, der mit einer im Plastifizierzylinder längsverschieblich und drehbar gelagerten Plastifizierschnecke verbunden ist.

Bei der Aufbereitung des zu verarbeitenden Kunststoffes mittels eines derartigen Einspritzaggregates wird die im Plastifizierzylinder gelagerte Plastifizierschnecke in Drehbewegung versetzt. Der spritzfertige Kunststoff sammelt sich dabei vor der Spitze der Plastifizierschnecke, wobei diese im Zuge der Aufbereitung kontinuierlich nach hinten verschoben wird. Zum Einspritzen des aufbereiteten Kunststoffes in die Form muß die Plastifizierschnecke im Plastifizierzylinder wieder in ihre vordere Ausgangsposition zurückgeschoben werden. Dazu wird üblicherweise ein Hydraulikantrieb verwendet. Bekannt ist es, einen oder zwei beidseitig beaufschlagbare Kolben mit der Plastifizierschnecke zu verbinden. Eine Anordnung von drei beidseitig beaufschlagbaren Kolben wird z. B. in der DE 43 00 835 C2 gezeigt. Hier sind neben einem Haupthydraulikzylinder parallel zwei Hilfshydraulikzylinder angeordnet.

Derartige Hydraulikantriebe, die beidseitig beaufschlagbare Kolben mit zwei Kolbenstangen aufweisen, sind jedoch konstruktiv sehr aufwendig: Einerseits müssen drei Dichtstellen ausgebildet werden, zwei für die Kolbenstange und eine am Kolben selbst. Andererseits ist es notwendig, neben den beiden Kolbenstangen auch die Zylinderinnenfläche beispielsweise durch Honen endzubearbeiten, um die notwendige Oberflächenqualität zu erzielen. Insbesondere bei dem als Gußteil ausgebildeten Zylinder schafft diese Endbearbeitung häufig Probleme.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, den Hydraulikantrieb eines Einspritzaggregates konstruktiv zu verbessern, sodaß die Fertigung vereinfacht und damit kostengünstiger wird.

In Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß am Querträger nach beiden Seiten von ihm in Längsrichtung des Einspritzaggregates abstehende Kolbenstangen befestigt sind, deren freie Enden als Tauchkolben in je einen Zylinderraum eintauchen.

Die Ausgestaltung des Hydraulikantriebes mittels entgegengesetzt arbeitender Tauchkolben bewirkt eine Reduzierung der bewegten Massen beim Einspritzvorgang. Zudem entfallen im Vergleich zum Stand der Technik die Kolbendichtstelle sowie die aufwendige Endbearbeitung der Zylinderinnenfläche.

Zur Anpassung an die unterschiedlichen Anforderungen der beiden Bewegungsrichtungen der Plastifizierschnecke ist es günstig, wenn die freien Enden der Kolbenstangen unterschiedliche Durchmesser aufweisen. Damit wird auch die Voraussetzung für eine Differentialschaltung geschaffen.

Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines Einspritzaggregates und

Fig. 2 die dazugehörige, teilweise geschnittene Ansicht von oben.

Das in den Figuren gezeigte Einspritzaggregat weist ein Gehäuse 1 auf, das auf seiner der ortsfesten Formaufspannplatte 5 zugewandten Vorderseite einen Plastifizierzylinder 2 trägt. Der Plastifizierzylinder 2 ist mit einer Reihe von Heizbändern versehen. Das Gehäuse 1 ist auf Schienen 3 in Längsrichtung des Einspritzaggregates verschieblich gelagert und kann mittels des Anpreßzylinders 4 an die ortsfeste Formaufspannplatte 5 herangeführt und fixiert werden.

Im Plastifizierzylinder 2 ist drehbar und längsverschieblich eine Plastifizierschnecke 9 gelagert. Die Plastifizierschnecke 9 ist an ihrem Hinterende mit einem Querträger 8 fest verbunden. Dieser Querträger 8 trägt einen Drehantrieb 10, mit dem die Plastifizierschnecke 9 in Drehbewegung versetzt werden kann. Außerdem sind mit dem Querträger 8 zwei symmetrisch angeordnete Kolbenstangen 6 fest verbunden. Die Kolbenstangen 6 sind an ihren freien Enden 6a und 6b mit unterschiedlichem Durchmesser ausgebildet. Den als Tauchkolben wirkenden freien Enden 6a und 6b der Kolbenstangen 6 ist jeweils ein Zylinderraum 7a bzw. 7b zugeordnet, der mit Dichtungen 11 abgedichtet ist.

Beim Aufbereiten des zu verarbeitenden Kunststoffes wird die Plastifizierschnecke 9 durch den als Hydromotor ausgebildeten Drehantrieb 10 in Rotation versetzt und langsam aus der gezeigten Position nach hinten verschoben. Dabei bewegt sich die Plastifizierschnecke 9 gemeinsam mit dem Querträger 8 und den Kolbenstangen 6 relativ zum Gehäuse 1 sowie dem Plastifizierzylinder 2. Beim anschließenden Einspritzen des aufbereiteten Kunststoffes werden die Zylinderräume 7a beaufschlagt, wobei je nach Anforderung an Druck und Geschwindigkeit während des Einspritzens die Zylinderräume 7b entweder auf einen Tank oder differential den Zylinderräumen 7a zugeschaltet werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Einspritzaggregat für eine Spritzgießmaschine mit einem einen Plastifizierzylinder (2) tragenden Gehäuse (1) und mit einem im Gehäuse (1) bewegbar angeordneten Querträger (8), der mit einer im Plastifizierzylinder (2) längsverschieblich und drehbar gelagerten Plastifizierschnecke (9) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Querträger (8) nach beiden Seiten von ihm in Längsrichtung des Einspritzaggregates abstehende Kolbenstangen (6) befestigt sind, deren freie Enden (6a, 6b) als Tauchkolben in je einen Zylinderraum (7a, 7b) eintauchen.
  2. 2. Einspritzaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (6a, 6b) der Kolbenstangen (6) unterschiedliche Durchmesser aufweisen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com