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Dokumentenidentifikation DE69617276T2 23.05.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0721867
Titel Sicherheitsgurt-Verbindungsbeschlag und Verfahren zur Herstellung desselben
Anmelder Yugengaisha Mutsumichi Kenkyujo, Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Sugimoto, Mutsumi, Hamamatsu-shi, Shizuoka-ken, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 69617276
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.01.1996
EP-Aktenzeichen 961002946
EP-Offenlegungsdatum 17.07.1996
EP date of grant 28.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.05.2002
IPC-Hauptklasse B60R 22/24

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gurtverbindungs-Metallbeschlag für einen Sicherheitsgurt, einen Sitzgurt und dergleichen für eine Kraftfahrzeugkarosserie, außerdem ein Fertigungsverfahren für einen solchen Metallbeschlag. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Gurtverbindungs-Metallbeschlag, der so ausgestaltet ist, daß er in wirksamer Weise einen Bruch oder ein Reißen eines Gurts wie zum Beispiel eines Sicherheitsgurts verhindert, außerdem soll ein Fertigungsverfahren für einen solchen Metallbeschlag angegeben werden.

Im allgemeinen ist ein Kraftfahrzeugsitz oder dergleichen mit einer als Sicherheitsgurtvorrichtung dienenden Sitzgurteinrichtung ausgestattet. Die Sitzgurteinrichtung verwendet einen Sitzgurt, bestehend aus einem Fasermaterial, so zum Beispiel bestehend aus zu Bandform gewebter Synthetikfaser. Ein Gurtverbindungs-Metallbeschlag dient zum Verbinden eines solchen Sitzgurts mit der Fahrzeugkarosserie oder dem Sitz.

Der Gurtverbindungs-Metallbeschlag wird hergestellt durch Stanzen einer Stahlplatte zu einer vorbestimmten Form und durch Ausbilden eines Gurteinführschlitzes an einer Stelle der Stahlplatte, die in die vorbestimmte Form gestanzt wurde. Durch den Gurteinführschlitz wird ein Sitzgurt gezogen, anschließend wird der Gurtverbindungs-Metallbeschlag an einer Fahrzeugkarosserie oder einem Sitz befestigt. Diese Art von Gurtverbindungs-Metallbeschlag ist für einen Ankermetallbeschlag, einen Stahlankermetallbeschlag, eine Zungenplatte oder dergleichen verfügbar.

Ein herkömmlicher Gurtverbindungs-Metallbeschlag wird hergestellt durch Ausstanzen des Gurteinführschlitzes aus einer Stahlbeschlagplatte und durch Preßformen des so erhaltenen Teils. Das Stanzen der Metallbeschlagplatte führt jedoch zu Graten am Rand des Grateinführschlitzes, wobei die Grate scharfe Kanten bilden. Deshalb wird der Rand des Gurteinführschlitzes entgratet, um einen glatten Querschnitt am Rand des Gurteinführschlitzes zu erhalten.

Zum Glätten des Querschnitts des Gurteinführschlitzes der Metallbeschlagplatte wird eine Ecke des Gurteinführschlitzes mit Hilfe einer Poliervorrichtung geschliffen, um einen Radius zu bilden, oder der Innenrand des Gurteinführschlitzes wird einem Harzbeschichtungsvorgang unterzogen. Allerdings weist der herkömmliche Gurtverbindungs-Metallbeschlag Beschränkungen hinsichtlich Bearbeitungskosten und Materialien zum Erhöhen der Dicke der Metallbeschlagplatte auf. Aus diesem Grund bestand die Gefahr, daß der durch das Gurteinführloch geführte Sitzgurt durch lokalen punktweisen Kontakt oder Linienkontakt in den Gurteinführschlitz gezogen wurde und der Sitzgurt an dem Kontaktbereich brach oder riß.

Um das Brechen oder Reißen des Sitzgurts zu vermeiden, wurde ein Gurtverbindungs-Metallbeschlag entwickelt, wie er in der Gebrauchsmuster- Offenlegungsschrift 2-120272 offenbart ist.

Bei dem Gurtverbindungs-Metallbeschlag gemäß der vorgenannten Veröffentlichung ist der Rand des Gurteinführschlitzes in der Metallbeschlagplatte unter Verwendung eines oberen und eines unteren Preßstempels geformt, wobei der Rand des Gurteinführschlitzes zu einer Oberfläche der Platte hin verdickt ist, demzufolge der Querschnitt des Rands des Gurteinführschlitzes halbkreisförmig ist, so daß der durch den Gurteinführschlitz geführte Sitzgurt mit seiner Oberfläche in Berührung mit dem halbkreisförmigen Rand des Gurteinführschlitzes gelangt, wodurch ein Brechen oder Reißen des Sitzgurts verhindert wird.

In ähnlicher Weise zeigt die GB-A-2 137 072 einen Gurtverbindungs- Metallbeschlag, bei dem ein unterer Rand des Schlitzes derart umgelegt ist, daß im Fall des Abreißens der abdeckenden Kunststoffe eine runde Oberfläche anstelle eines scharfen Randes dem durch den Schlitz gefädelten Gurt dargeboten wird.

Bei dem herkömmlichen Gurtverbindungs-Metallbeschlag ist der Rand des Gurteinführschlitzes der Metallbeschlagplatte auf einer Oberfläche der Platte durch Formen mit einem oberen und einem unteren Preßstempel verdickt, so daß der Rand des Gurteinführschlitzes einen halbkreisförmigen Querschnitt besitzt. Durch diese Konstruktion befindet sich die Berührfläche des oberen und des unteren Preßstempels im mittleren Bereich der Wandstärke des Gurteinführschlitzes. Dies stellt insofern ein Problem dar, als eine Nachbearbeitung erforderlich ist, um an der Berührfläche des oberen und des unteren Preßstempels erzeugte Grate zu entfernen. Es gibt ein weiteres Problem, welches darin besteht, daß der Rand des Gurteinführschlitzes bloß zu einer Seite der Platte hin verdickt ist, demzufolge die Zugkraft des Sitzgurts schlecht ausgewogen auf die Metallbeschlagplatte gelangt. Es gibt noch ein weiteres Problem, welches darin besteht, daß eine angemessene Größe des Krümmungsradius des halbkreisförmigen Querschnitts nicht garantiert werden kann und deshalb der Sitzgurt einen geringeren Oberflächenkontaktbereich besitzt, wenn der Sitzgurt durch den Gurteinführschlitz mit dem kleineren Krümmungsradius eingeführt wird, was zu der Schwierigkeit führt, eine wirksame Verhinderung des Reißens oder Brechens des Sitzgurts zu vermeiden.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Ein Hauptziel der Erfindung ist es, die dem oben beschriebenen Stand der Technik anhaftenden Unzulänglichkeiten oder Nachteile im wesentlichen zu beseitigen und einen Gurtverbindungs-Metallbeschlag anzugeben, der in wirksamer und sicherer Weise einen Gurt vor Bruch oder Riß dadurch bewahrt, daß der Randbereich des Gurteinführschlitzes in der Metallbeschlagplatte mit einem größeren Krümmungsradius ausgebildet wird, so daß der Oberflächenkontaktbereich für den Gurt vergrößert wird; außerdem soll ein Fertigungsverfahren für den Metallbeschlag angegeben werden.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Gurtverbindungs- Metallbeschlags, der so ausgebildet ist, daß die Zugkraft eines Sitzgurts gut ausgewogen auf die Metallbeschlagplatte gelangt und ein am Gurt angreifender Randbereich des Gurteinführschlitzes keine Nachbearbeitung erfordert, um zum Beispiel eine Entgratung vorzunehmen. Außerdem soll ein Fertigungsverfahren für diesen Metallbeschlag angegeben werden.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines billigen Gurtverbindungs-Metallbeschlags, der in der Lage ist, auf die Schaffung des Bereichs um den Gurteinführschlitz der Metallbeschlagplatte durch Harzbeschichtung verzichten zu können, wobei außerdem ein Fertigungsverfahren für diese Anordnung geschaffen werden soll.

Diese und weitere Ziele werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß gemäß einem Aspekt ein Gurtverbindungs-Metallbeschlag für eine Sitzgurtvorrichtung eines Kraftfahrzeugs geschaffen wird, welche aufweist:

einen Metallbeschlag-Plattenkörper;

eine Gurteinführeinrichtung, ausgebildet als Schlitz in dem Metallbeschlag-Plattenkörper, durch welchen ein Sitzgurt einführbar ist; und

eine Gurtbefestigungseinrichtung, ausgebildet als Loch in dem Metallbeschlag-Plattenkörper;

dadurch gekennzeichnet, daß der Gurteinführschlitz mit einstückig aus dem Metall der Platte auf beiden Oberflächen des Plattenkörpers gebildeten Wulstabschnitten ausgestattet ist, um einen verdickten Abschnitt zumindest an einem Randabschnitt des Gurteinführschlitzes, mit dem der Gurt in Eingriff steht, zu bilden, wobei der Randabschnitt des Gurteinführschlitzes einen im wesentlichen kreisförmig gekrümmten Querschnitt besitzt.

In bevorzugten Ausführungsformen ist der Metallbeschlag-Plattenkörper aus einer Stahl-Streifenplatte gebildet. Der Metallbeschlag-Plattenkörper wird entlang einer Linie gebogen, die den Gurteinführschlitz quert, um eine vorbestimmte Neigung zu erhalten.

Das Gurtverbindungsmetall ist als Ankermetallbeschlagplatte für eine Sitzgurtvorrichtung eines Kraftfahrzeugs ausgebildet.

Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Gurtverbindungs-Metallbeschlag für eine Sitzgurteinrichtung eines Fahrzeugs geschaffen, umfassend:

einen Metallbeschlag-Plattenkörper;

eine Gurteinführeinrichtung, ausgebildet als ein Schlitz in dem Metallbeschlag-Plattenkörper, durch den ein Sitzgurt eingeführt wird; wobei

mindestens ein Randabschnitt des Gurteinführschlitzes mit einem Harzmaterial überzogen ist, welches durch einen Harzformprozeß gebildet ist, bei dem der Gurteinführschlitz für das Einführen des Gurts offen bleibt;

dadurch gekennzeichnet, daß der Gurteinführschlitz mit Wulstabschnitten ausgestattet ist, die einstückig aus dem Metall der Platte auf beiden Oberflächen des Plattenkörpers gebildet sind, um einen verdickten Abschnitt zumindest an dem Randabschnitt des Gurteinführschlitzes zu bilden, mit dem der Gurt in Eingriff tritt, wobei der Randabschnitt des Gurteinführschlitzes einen glatt gekrümmten Querschnitt besitzt.

In den bevorzugten Ausführungsformen ist der Metallbeschlag- Plattenkörper aus einer Streifen-Stahlplatte geformt. Der Metallbeschlag kann als Zungenplatte ausgebildet sein, welche mit einem Zungen- Rastloch ausgestattet ist.

Der Metallbeschlag-Plattenkörper besitzt ein Schlupfverhinderungsloch zum Verhindern des Schlupfs des Riemens, ausgebildet an der Gurtangriffsseite des Plattenkörpers etwa parallel zu dem Gurteinführschlitz. Das Schlupfverhinderungsloch kann integral durch den Harzformprozeß ausgebildet werden.

Der Gurtverbindungs-Metallbeschlag kann als Durchgangsanker- Metallbeschlag für eine Sitzgurtvorrichtung eines Kraftfahrzeugs ausgebildet sein.

In einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Fertigen eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags für eine Sitzgurtvorrichtung eines Kraftfahrzeugs mit folgenden Schritten geschaffen:

Vorbereiten eines Metallplattenglieds, aus dem eine Metallbeschlagplatte eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags geformt wird;

Ausbilden eines Gurteinführschlitzes in der Metallbeschlagplatte mit Hilfe eines Stanzprozesses unter Einsatz eines Preßstempels und eines Gesenks mit einem Sonderspielraum in dem Gesenk an einem Abschnitt benachbart zu dem Gurteinführschlitz;

Stanzen des Gurteinführschlitzes aus einer Richtung einer Oberflächenseite der Metallbeschlagplatte, um dadurch die Metallbeschlagplatte in einer ersten Richtung innerhalb des Bereichs des Sonderspielraums benachbart zu dem Gurteinführschlitz zu pressen, verformen und aufzuweiten; und

Pressen und Drücken des verformten Bereichs der Metallbeschlagplatte aus der Richtung der anderen Oberflächenseite der Metallbeschlagplatte in eine zweite Richtung entgegen der ersten Richtung, um dadurch den verformten Bereich derart zu versetzen, daß Wulstabschnitte in der Metallbeschlagplatte gebildet werden, die auf beiden Flächen der Metallbeschlagplatte benachbart zu dem Gurteinführschlitz mit einer konkav gekrümmten Oberfläche abstehen, so daß der Randbereich als Gurteingriffs- Randbereich des Gurteinführschlitzes gebildet wird.

Wenn der Gurteinführschlitz der Metallbeschlagplatte geformt wird, wird in bevorzugten Ausführungsformen zumindest der Gurteingriffs- Randbereich des Gurteinführschlitzes gegenüber einem Mittelbereich des Schlitzes zu beiden Oberflächen der Metallbeschlagplatte hin versetzt, so daß der Randbereich mit dem Wulstabschnitt des Gurteinführschlitzes einen etwa kreisförmig gekrümmten Querschnitt besitzt.

Das Verfahren kann außerdem einen Schritt des Formens eines Gurtbefestigungslochs in der Metallbeschlagplatte aufweisen, umfassend einen Schritt des Biegens der Metallbeschlagplatte entlang einer Linie, welche den Gurteinführschlitz unter einem vorbestimmten Winkel bezüglich des horizontalen Abschnitts der Metallbeschlagplatte quert, und weiterhin umfassend einen Schritt des Durchführens einer Formung und Beschichtung mit einem Harzmaterial an dem Gurteinführschlitz im Bereich des Gurtangriffs-Seitenabschnitts, wobei ein Sitzgurt-Einführloch offen bleibt.

Bei dem Gurtverbindungs-Metallbeschlag gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung mit den oben beschriebenen Merkmalen ist der Gurteinführschlitz in der Metallbeschlagplatte mit Wulstabschnitten an beiden Flächen der Platten dadurch ausgestattet, daß Extradicke zumindest dem Randbereich hinzugefügt ist, an dem der Gurt befestigt ist, wobei der Rand des Gurteinführschlitzes, wo der Wulstabschnitt ausgebildet wurde, nahezu kreisförmig gekrümmten Querschnitt besitzt. Deshalb gelangt die Zugkraft des Sitzgurts gut ausgewogen auf die Metallbeschlagplatte, wobei man einen größeren Krümmungsradius für den Gurtangriffsrand des Gurteinführschlitzes erhält und sich eine glatte Oberflächenberührung mit dem Sitzgurt realisieren läßt durch eine größere Berührfläche, um so in wirksamer und sicherer Weise den Gurt vor Bruch und Riß zu schützen.

In dem Gurteinführschlitz der Metallbeschlagplatte werden die Wulstabschnitte auf beiden Flächen der Platte an zumindest dem am Gurt angreifenden Randabschnitt gut ausgewogen ausgebildet, und der Gurteingriffs- Randabschnitt des Gurteinführschlitzes erhält nahezu kreisförmig gekrümmten Querschnitt. Dies beseitigt das Erfordernis des Polsterns der Ecken des Randes des Gurteinführschlitzes durch Beschichtung mit Kunstharz, was die Fertigung des Gurtverbindungs-Metallbeschlags bei geringen Fertigungskosten ermöglicht.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, wie sie oben beschrieben wurde, ist der Gurteinführschlitz mit Wulstabschnitten auf beiden Flächen des Metallbeschlag-Plattenkörpers ausgestattet, um einen verdickten Abschnitt zumindest an einem Randabschnitt des Gurteinführschlitzes zu erhalten, der mit dem Gurt in Eingriff steht. Dabei besitzt der Randabschnitt des Gurteinführschlitzes einen glatt gekrümmten Querschnitt, und zumindest der mit dem Gurt in Eingriff tretende Abschnitt des Metallbeschlag-Plattenkörpers ist durch einen Harzformprozeß mit einem Harzmaterial überzogen, wobei ein Gurteinführloch ohne Überzug verbleibt. Hierdurch läßt sich der Krümmungsradius des Randbereichs auf der Gurtangriffsseite des Gurteinführschlitzes groß gestalten, und dieser Bereich ragt in ausgeglichenem Zustand auf jeder Seite der Metallbeschlagplatte weg, so daß der mit dem Gurt in Berührung kommende Bereich sich vergrößern läßt und demzufolge der Gurt durch den Gurteinführschlitz mit ausgeglichener Zugkraft an dem Sitzgurt in geeigneter und glatter Weise eingeführt werden kann, wodurch in wirksamer und sicherer Weise ein Bruch oder Riß des Gurts verhindert wird.

Gemäß dem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung hinsichtlich des Herstellungsverfahrens für den oben beschriebenen Gurtverbindungs- Metallbeschlag wird ein Gurteinführschlitz aus der Metallbeschlagplatte ausgestanzt, indem zumindest ein Teil eines Bearbeitungslochers und ein Gesenk mit einem Sonderspielraum ausgestattet werden, woraufhin die Scherfläche des gestanzten Gurteinführschlitzes auf der Seite des Sonderspielraums durch Einsatz eines Spreizlochers aufgeweitet wird, während der Locher gegen eine Fläche der Metallbeschlagplatte gedrückt wird, um schließlich von einer Fläche der Platte her mit Hilfe eines Formlochwerkzeugs gepreßt zu werden und dann zurückgestoßen zu werden, während der verformte Randbereich des Gurteinführschlitzes derart gerollt wird, daß er aus der anderen Oberfläche der Metallbeschlagplatte ausbaucht und dadurch einen Wulstabschnitt bildet, der auf beiden Oberflächen der Metallbeschlagplatte am Randbereich des Gurteinführschlitzes an einer Oberfläche vorsteht, wo eine konkave Krümmung gebildet wurde, und wo das Formlochwerkzeug und das Formgesenk einander gegenüberstehen. Der Randabschnitt mit der so gebildeten Ausbauchung dient als Gurteingriffs- Randabschnitt des Gurteinführschlitzes. Damit sind die Gurteingriffs- Randabschnitte auf beiden Seiten verdickt ausgebaucht, was einen größeren Krümmungsradius für jeden Gurteingriffs-Randabschnitt gestattet und einen glatten Oberflächenkontakt mit dem Sitzgurt durch den größeren Kontaktflächenbereich gestattet. Dies verhindert zuverlässig und sicher, daß der Sitzgurt bricht oder reißt.

Bei dem Fertigungsverfahren kann zumindest der Gurteingriffsabschnitt des Metallbeschlag-Plattenkörpers mit einem Harzmaterial überzogen werden, wozu ein Harzformprozeß verwendet wird, wobei ein Gurteinführloch offen bleibt. Durch dieses Verfahren werden die aufgebauchten oder verdickten Abschnitte zusätzlich verdickt, um eine glatte kreisförmig gekrümmte Oberfläche zu bilden, so daß man einen großen Kontaktflächenbereich realisieren und so effektiv und sicher verhindern kann, daß der Sitzgurt bricht oder reißt.

Außerdem wird der Gurteinführschlitz der Metallbeschlagplatte unter Verwendung der Formstanze und des Formgesenks gebildet, so daß das Material von zumindest dem Gurteingriffs-Randabschnitt gegenüber dem Mittelbereich der beiden Flächen der Metallbeschlagplatte versetzt wird. Demzufolge entsteht kein Grat, zumindest nicht an den Gurteingriffs- Randabschnitten des Gurteinführschlitzes, und deshalb ist keine nachträgliche Entgratung erforderlich, was die Wirtschaftlichkeit steigert.

Die Besonderheiten und weitere charakteristischen Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich deutlicher aus der nachfolgenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den begleitenden Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags als Ankermetallbeschlag gemäß der Erfindung;

Fig. 2A eine Querschnittansicht des in Fig. 1 gezeigten Gurtverbindungs-Metallbeschlags vor dem Biegen, Fig. 2B eine Querschnittansicht des Gurtverbindungs-Metallbeschlags nach dessen Biegen;

Fig. 3 eine Schnittansicht eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags der obigen Ausführungsform;

Fig. 4 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform des Gurtverbindungs-Metallbeschlags gemäß der Erfindung;

Fig. 5 eine Schnittansicht des Gurtverbindungs-Metallbeschlags nach Fig. 4 nach dessen Biegen;

Fig. 6 eine schematische Schnittansicht einer Preßmaschine zum Herstellen der erfindungsgemäßen Gurtverbindungs-Metallbeschläge;

Fig. 7 eine Schnittansicht, die das Fertigungsverfahren für Gurtverbindungs-Metallbeschläge in einem Zustand eines Stanzprozesses durch ein Bearbeitungslochwerkzeug und ein Gesenk veranschaulicht;

Fig. 8 eine Schnittansicht zur Darstellung des Formvorgangs mittels eines Ausdehn-Lochwerkzeugs und eines Gesenks;

Fig. 9 eine Schnittansicht zum Veranschaulichen eines Formvorgangs mit Hilfe eines Form-Lochwerkzeugs und eines Gesenks;

Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Zustands, in welchem der Gurtverbindungs-Metallbeschlag gemäß Ausführungsformen der Erfindung bei einer Sitzgurtvorrichtung eines Kraftfahrzeugs angewendet wird;

Fig. 11 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags, angewendet bei einer Zungenplatte gemäß der Erfindung;

Fig. 12 eine Schnittansicht entlang der Linie XII-XII in Fig. 11;

Fig. 13 eine Draufsicht auf eine Metallbeschlagplatte, welche die Zungenplatte dieser Ausführungsform bildet;

Fig. 14 eine Schnittansicht entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 13;

Fig. 15 eine vergrößerte Schnittansicht des Plattenteils der Zungenplatte;

Fig. 16 eine Draufsicht auf eine modifizierte Ausführungsform der Zungenplatte nach Fig. 11 als Gurtverbindungs-Metallbeschlag;

Fig. 17 eine Schnittansicht entlang der Linie XVII-XVII in Fig. 16;

Fig. 18 eine vierte Ausführungsform eines Gurtverbindungs- Metallbeschlags, angewendet bei einem Durchgangsanker-Metallbeschlag gemäß der Erfindung;

Fig. 19 eine Schnittansicht entlang der Linie XIX-XIX in Fig. 18;

Fig. 20 eine Draufsicht auf eine Metallbeschlagplatte des in Fig. 18 gezeigten Durchgangsanker-Metallbeschlags;

Fig. 21 eine Schnittansicht entlang der Linie XXI-XXI in Fig. 20;

Fig. 22 eine Draufsicht auf einen Gurtverbindungs-Metallbeschlag einer fünften Ausführungsform der Erfindung, angewendet bei einem Minianker-Metallbeschlag; und

Fig. 23A eine Schnittansicht der Metallbeschlagplatte des Ankermetallbeschlags dieser Ausführungsform vor dem Biegevorgang, und Fig. 23B eine Schnittansicht des Beschlags nach dem Biegevorgang.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.

Fig. 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform des Gurtverbindungs- Metallbeschlags gemäß der Erfindung, der als Ankermetallbeschlag einer Sitzgurtvorrichtung verwendet wird, die an einer Fahrzeugkarosserie fixiert ist. Der allgemeine Aspekt der Sitzgurtvorrichtung, bei der die vorliegende Erfindung anwendbar ist, ist in Fig. 10 dargestellt, die weiter unten noch erläutert wird.

Ein Gurtverbindungs-Metallbeschlag 10 besitzt eine Metallbeschlagplatte 11, hergestellt aus einer Stahlplatte aus in hohem Maße zugfestem Stahl oder dergleichen. Die Metallbeschlagplatte 11 wird gebildet durch Stanzen einer Streifen-Stahlplatte, und es wird ein Befestigungsloch 12, durch den ein nicht dargestellter Ankerbolzen geführt wird, sowie ein Gurteinführ- oder Durchführschlitz 14, durch den ein Sitzgurt 13 eingeführt werden kann, ausgebildet. Nachdem das Befestigungsloch 12 und der Gurteinführschlitz 14 gebildet sind, wird die Metallbeschlagplatte 11 entlang einer Biegelinie L bis zu einem vorbestimmten Winkel θ, zum Beispiel 60 Grad oder weniger, vorzugsweise etwa 35 Grad, gebogen. Die Biegelinie L beinhaltet den Gurteinführschlitz 14 und kreuzt teilweise den Gurteinführschlitz 14.

Der in der Metallbeschlagplatte 11 ausgebildete Gurteinführschlitz 14 ist als Längsschlitz ausgebildet, der sich in Breitenrichtung des Metallbeschlags erstreckt, wobei Wulstabschnitte 15a, 15b, die sich auf beiden Flächen der Platte gut ausgewogen ausbauchen, zumindest an dem Gurtangriffs-Randbereich des Gurteinführschlitzes 14 gebildet sind, demzufolge der Gurteingriffs-Randbereich einen nahezu kreisförmigen, glatt gekrümmten Querschnitt besitzt.

Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist in dem Gurteinführschlitz 14 der Metallbeschlagplatte 11 die Dicke des Gurteingriffsrandes auf beiden Oberflächen der Platte erhöht, um die Wulstabschnitte 15a, 15b zu bilden, die auf beiden Oberflächen der Platte in gutem Gleichgewicht an der Gurtangriffskante vorstehen. Die Gurteingriffsseite des Gurteinführschlitzes 14 ist so gestaltet, daß sie einen glatt gekrümmten Querschnitt 16 besitzt, der einen nahezu kreisförmigen Querschnitt beschreibt, indem von den Wulstabschnitten 15a, 15b Gebrauch gemacht wird. Dies ermöglicht einen großen Krümmungsradius R der nahezu kreisförmig gekrümmten Oberfläche der Gurtangriffskante des Gurteinführschlitzes 14. Folglich läßt sich ein Krümmungsradius, der äquivalent ist dem einer dickeren Platte, ohne Erhöhung der Gesamtwanddicke (Plattendicke) der Metallbeschlagplatte 11 erreichen, wodurch ein glatter Kontakt mit dem durch den Gurteinführschlitz 14 eingeführten Sitzgurt 13 über eine größere Berührfläche sichergestellt wird. Dies verhindert wirksam und sicher ein Reißen oder eine Beschädigung des Sitzgurts 13 und sorgt so für eine damit einhergehende erhöhte Lebensdauer des Sitzgurts 13.

Der Gurteinführschlitz 14 der Metallbeschlagplatte 11 ist mit den Wulstabschnitten 15a, 15b ausgestattet, die auf beiden Seiten der Platte vorstehen, zumindest im Gurtangriffs-Randbereich, und ein gekrümmter Abschnitt 16 mit nahezu kreisförmigem Querschnitt ist auf der Gurtangriffsseite dadurch gebildet, daß von den Wulstabschnitten 15a und 15b Gebrauch gemacht wird. Der gekrümmte Abschnitt 16 ist derart geformt, daß er sich über beide Oberflächen der Platte so erstreckt, daß er einen großen Krümmungsradius besitzt, was ihn gleichwertig bezüglich einer Rippe macht, die glatt an den Innenrand des Gurteinführschlitzes auf beiden Oberflächen der Platte des Gurteinführschlitzes 14 anschließt. Damit läßt sich in wirksamer Weise der Verschleiß oder ein Reißen des Sitzgurts 13 verhindern, mithin eine verbesserte Lebensdauer des Sitzgurts 13 erreichen. Bezugszeichen 17 bezeichnet einen Markierungsraum, Bezugszeichen 18 bezeichnet einen Loszahl-Markierungsraum.

Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist, kann der Biegewinkel θ1 der Metallbeschlagplatte 11 eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags 10A, der als der Ankermetallbeschlag verwendet wird, 60 bis 90 Grad betragen, wobei er zum Beispiel vorzugsweise etwa 90 Grad beträgt. Zu dieser Zeit kann der in der Metallbeschlagplatte 11 ausgeformte Gurteinführschlitz 14 derart ausgebildet werden, daß der Längs-Mittelbereich des Gurtangriffsrands nach außen in Richtung des gegenüberliegenden Rands des Einführschlitzes vorsteht.

Anhand der Fig. 6 bis 9 sollen im folgenden die Fertigungsvorrichtung und das Fertigungsverfahren für den Gurtverbindungs-Metallbeschlag beschrieben werden.

Die Fertigungsvorrichtung für den Gurtverbindungs-Metallbeschlag wird gebildet durch eine Durchlauf-Preßmaschine 20, die in Fig. 6 gezeigt ist. Die Preßmaschine 20 besitzt einen Stempelsatz 23, gebildet durch einen feststehenden unteren Stempel 21 und einen oberen beweglichen Stempel 23 sowie eine Stempelplatte 24, die an dem unteren Stempel 21 des Stempelsatzes 23 befestigt ist. Auf der Stempelplatte 24 ruht eine streifenförmige Stahlplatte 25, die zu formen ist. Die streifenförmige Stahlplatte 25 besteht aus in hohem Maße zugfestem Stahl oder dergleichen und ist wie ein Gurt geformt, so daß die Metallbeschlagplatte 11 ausgerichtet in vorbestimmten Hüben über einem Schwächungsbereich vorrückt.

An dem oberen Stempel 22 des Stempelsatzes 23 ist über eine aus angelassenem Stahl bestehende Dichtungsplatte 26 eine Stanzen-Fixierplatte 27 befestigt, die elastisch eine Abstreifplatte 29 mittels eines Plattenhalters 30 über mehrere Federn 28 in Form von Mehrschicht-Scheibenfedern oder dergleichen trägt. Die Abstreifplatte 29 wird ständig von den mehreren auf beiden Seiten angebrachten Federn 28 nach unten gedrängt.

Ein Schneidlocher 31, ein Bearbeitungslocher 32, ein Spreizlocher 33 und Führungen 34, 35 sind in vorbestimmten Intervallen an der Stanzfixierplatte 27 ausgerichtet fixiert, wobei die Fixierplatte 27 an dem oberen Stempel 22 des Stempelsatzes 23 befestigt ist. In der Abstreifplatte 29 sind Stanz- Führungsöffnungen 37, 38, 39 und Führungsöffnungen 40, 41 zum Führen des Schneidlochers 31, des Bearbeitungslochers 32, der Führung 34, des Spreizlochers 33 und der Führung 35, die an der Fixierplatte 27 befestigt sind, ausgebildet. Gesenköffnungen 43, 44, 45 und Führungsöffnungen 46, 47 sind in der Gesenkplatte 24 ausgebildet, so daß sie den Stanz- Führungsöffnungen 37, 38, 39 und den Steuerführungen 40, 41 der Abstreifplatte 29 gegenüberstehen. Damit bilden die Gesenkplatte 24 mit den Gesenköffnungen 43, 44, 45 und der Schneidlocher 31, der Bearbeitungslocher 32 und der Stanzlocher 33, die an der Stanz-Fixierplatte 27 befestigt sind, die Stanze und das Gesenk, um das erforderliche Lochen, Abscheren oder Formen auszuführen.

In der Preßmaschine 20 sind ein Formstempel 50 und ein Formgesenk 51 aus zementiertem Carbid auf der stromabwärtigen Seite des Spreizlochers 33 und dem Gesenk 45 vorgesehen. Der Formstempel 50 ist an dem unteren Stempel 21 des Stempelsatzes 23 befestigt, wobei der Formstempel SO dazu dient, die Vertikalbewegung einer beweglichen Plattform 53 zu führen, die elastisch von einer Feder 52 aus der Mehrschicht-Tellerfeder oder dergleichen gelagert ist. Das Formgesenk 51 ist in einen Ankerblock 54 eingesetzt, der an dem oberen Stempel 22 des Stempelsatzes 23 befestigt ist. An dem Ankerblock 54 ist eine Führung 55 fixiert, welche die Metallbeschlagplatte 11 positioniert, und die Führung 55 wird geführt, von einer Führungsöffnung 56, die in der beweglichen Plattform 53 ausgebildet ist.

Die Preßmaschine 20 ist weiterhin ausgestattet mit einem Formstempel und einem Gesenk (die beide nicht dargestellt sind), uni die streifenförmige Metallplatte 25 zu einzelnen Metallbeschlagplatten 11 zuzuschneiden, während sie diese unter einem vorbestimmten Winkel biegt. Der Formstempel und das Gesenk befinden sich an einer Stelle auf der stromabwärtigen Seite des Formstempels 50 und des Gesenks 51.

In der Preßmaschine 20 dienen der Schneidlocher 31 und das Gesenk der Gesenkplatte 24 zum Ausstanzen des Plattenbefestigungslochs 12 in der Metallbeschlagplatte 11 der streifenförmigen Stahlplatte 25 durch den sich nach oben und nach unten bewegenden oberen Stempel 22.

Die streifenförmige Stahlplatte 25, in der das Plattenbefestigungsloch 12 in der Metallbeschlagplatte 11 ausgestanzt wurde, wird um eine Schrittweite P nach vorn transportiert. Nachdem die streifenförmige Stahlplatte 25 um die vorbestimmte Schrittweite weiter transportiert ist, bewegt sich der obere Stempel 22 über einen vorbestimmten Hub nach unten, und die Führung 34 tritt durch das ausgestanzte Plattenbefestigungsloch 12 ein, um die Metallbeschlagplatte 11 zu positionieren, und die Metallbeschlagplatte 11 wird von dem Bearbeitungslocher 32 und ein Gesenk 60 in der Gesenkplatte 24 ausgestanzt, um den Gurteinführschlitz 14 zu bilden. Zu dieser Zeit wird in der nachfolgenden Metallbeschlagplatte 11 von dem Schneidlocher 31 und dem Gesenk in der Gesenkplatte 24 das Plattenbefestigungsloch 12 gebildet.

Das Schneidlochwerkzeug 32 und das Gesenk 60 der Gesenkplatte 24 der Preßmaschine 70 sind in der in Fig. 7 gezeigten Weise ausgestaltet. Ein Spielraum 8 zwischen dem Bearbeitungslocher 32 und dem Gesenk 60 erstreckt sich nicht völlig um den Gurteinführschlitz 14 herum, statt dessen befindet sich ein Sonderspielraum 81 an einem Teil des Gurteinführschlitzes 14, zum Beispiel auf der Gurtangriffsseite. Der Sonder- oder Extraspielraum 81 ist eine Lücke, die um 10% bis 20% größer ist als die Dicke (zum Beispiel 2,3 mm) der streifenförmigen Stahlplatte, die das bearbeitete Material bildet, vorzugsweise ist der Spielraum etwa 15% bis 20% größer. Der Rest des Gurteinführschlitzes 11 ist mit einem passenden Spiel δ2 ausgestattet, welches zum Beispiel 5% bis 10% größer als die Plattendicke ist; vorzugsweise etwa 5% bis 6% größer als die Plattendicke ist.

Beim Stanzen des Gurteinführschlitzes 14 in die Metallbeschlagplatte 11 aus der streifenförmigen Stahlplatte 25 mit Hilfe des Bearbeitungslochers 32 und des Gesenks 60 dient eine Spielraumnut 61, die in dem Gesenk 60 auf der Gurtangriffsseite ausgebildet ist, zum Pressen des Gurtangriffsrandes des Gurteinführschlitzes 14 gegen eine Fläche (die untere Fläche) der Platte, um diese etwas so zu verformen, daß das Plattenmaterial der Gurtangriffskante aufgeweitet wird, insbesondere das Plattenmaterial der anderen Oberfläche (der Oberseite) der Platte.

Beim nachfolgenden Schritt wird gemäß Fig. 6 nach dem Stanzen des Gurteinführschlitzes 14 in der Metallbeschlagplatte 11 der streifenförmigen Stahlplatte 25 der obere Stempel 22 um einen vorbestimmten Hub nach oben bewegt, um den Bearbeitungslocher 32 und die Führung 34 aus dem Gurteinführschlitz 14 bzw. dem Plattenbefestigungsloch 12 in der Metallbeschlagplatte 11 der streifenförmigen Stahlplatte 25 herauszuziehen. Nachdem sie herausgezogen sind, wird die streifenförmige Stahlplatte 25 um eine Schrittweite nach vorn transportiert, und der obere Stempel 22 wird erneut um den vorbestimmten Hub nach unten bewegt, um die Führung 35 zu positionieren, indem diese in das Plattenbefestigungsloch 12 der Metallbeschlagplatte 11 eintaucht, anschließend Weiten (Komprimieren) der Spreizlocher 33 und das Gesenk 62 der Gesenkplatte 24 zumindest den Gurtangriffsrand des Gurteinführschlitzes 14, während sie ihn zwecks Verformung in Richtung einer Fläche (der Bodenfläche) der Platte drücken.

Der Aufweit- oder Spreizlocher 33 und das Gesenk 62 haben den in Fig. 8 gezeigten Aufbau. Ein Teil des Umfangs des Spreizlochers 33 ist in axialer Richtung verjüngt, so daß zumindest der Gurtangriffsrand des Gurteinführschlitzes 14 durch Druck weiter geöffnet wird (zusammengedrückt und gebogen wird), während sich der Spreizlocher 33 nach unten bewegt. Insbesondere wird bei der nach unten gehenden Bewegung des Spreizlochers 33 der Gurtangriffsrand des Gurteinführschlitzes 14 aufgeweitet, gepreßt und verformt in Richtung einer Fläche (der Bodenseite) der Platte zur gleichen Zeit, so daß der gescherte Querschnitt des Gurtangriffsrands des Gurteinführschlitzes 14 von der sich verjüngenden Oberfläche des Spreizlochers 33 solange glatt gepreßt und geformt wird, bis er in eine Spielraumnut 63 des Gesenks 62 paßt.

Nachdem der Spreizlocher 33 und das Gesenk 62 den Gurteinführschlitz 14 der Metallbeschlagplatte 11 der streifenförmigen Stahlplatte gepreßt und aufgeweitet haben, wird der obere Stempel 22 gemäß Fig. 6 nach oben bewegt, um den Spreizlocher 33 und die Führung 35 aus dem Gurteinführschlitz 14 bzw. dem Plattenbefestigungsloch 12 herauszuziehen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Gurteinführschlitz 14 in der nachfolgenden Metallbeschlagplatte 11 der streifenförmigen Stahlplatte 25 durch den Bearbeitungslocher 32 und die Gesenkplatte 24 geformt, während das Plattenbefestigungsloch 12 in der noch eine Stelle weiter nachfolgenden Metallbeschlagplatte 11 durch den Schneidlocher 31 und das Gesenk der Gesenkplatte 24 gebildet wird. Auf diese Weise wird die streifenförmige Stahlplatte 25 sequentiell und kontinuierlich dem Formprozeß unterzogen.

Nachdem der Gurteinführschlitz 14 in der Metallbeschlagplatte 11 durch den Spreizlocher 33 gestanzt, aufgeweitet und gebogen ist, wird die streifenförmige Stahlplatte 25 erneut vorgerückt. Wenn die streifenförmige Stahlplatte 25 zum Beispiel um zwei Schrittweiten vorwärtsbewegt wird, wird die Metallbeschlagplatte 11 der streifenförmigen Stahlplatte 25 zu dem Formstempel 50 und dem Formgesenk 51 geleitet, die in Fig. 10 gezeigt sind. Das Bewegen des Oberstempels 22 um einen vorbestimmten Hub in die in Fig. 9 gezeigte Stellung bewirkt, daß der Gurteingriffsrand < des Gurteinführschlitzes 14 in der Metallbeschlagplatte 11 auf beiden Seiten der Platte ausbaucht und dadurch die bogenförmigen Wülste 15a, 15b auf den beiden Flächen der Platte bildet.

Zu diesem Zeitpunkt haben der Formstempel 50 für den Gurtverbindungs- Metallbeschlag und das Gesenk 51 konkave, kurvenbildende Flächen 64, 65, die einander auf der Gurtangriffsseite des Gurteinführschlitzes 14 gegenüberstehen, wobei die Abwärtsbewegung des oberen Stempels 22 die Gesenköffnung 66 des Formgesenks 51 dem Formstempel 50 zuführt. Der Formstempel 50 und das Gesenk 51 bilden gemeinsam einen glatten bogenförmig gekrümmten Abschnitt 16 aus, der in guter Ausgewogenheit auf beiden Seiten des Gurteingriffsrandes des Gurteinführschlitzes 14 eine Ausbuchtung bildet.

Dabei preßt der Formstempel 50 die Gurtangriffskante des Gurteinführschlitzes 14 von einer Fläche (der Bodenfläche) der Platte her und rollt den Gurtangriffsrand des Gurteingriffsschlitzes 14 entlang der konkaven kurvenbildenden Fläche 64 des Formstempels 50, und drückt ihn zurück, damit er auf der anderen Fläche (der Oberseite) der Platte eine Ausbauchung bildet. Das Ausbuchten zu der anderen Oberflächenseite der Platte hin erfolgt in der Weise, daß der Rand zu der bogenförmigen konkaven Kurvenerzeugungsfläche 65 des Gesenks hin geführt wird.

Wenn der Gurteinführschlitz 14 in der Metallbeschlagplatte 11 durch den Formstempel 50 und das Formgesenk 51 auf diese Weise erzeugt ist, so ist zumindest das Material des Gurtangriffsrandes des Gurteinführschlitzes 14 derart verlagert, daß es von dem Mittelteil zu den beiden Flächen der Platte hin weggerollt ist, wodurch der Rand mit dem Wulst des Gurteinführschlitzes 14 einen nahezu kreisförmigen, glatt gekrümmten Querschnitt aufweist. Dies ermöglicht die Erzielung eines großen Krümmungsradius für den Gurtangriffsrand des Gurteinführschlitzes 14, ohne dabei die Dicke der Metallbeschlagplatte 11 erhöhen zu müssen, und es entstehen außerdem keine Grate an dem ausgebauchten Kurvenabschnitt 16 der Gurtangriffskante des Gurteinführschlitzes 14, was ein Entgraten oder andere Nachbearbeitungsschritte erübrigt.

Nachdem die Wulstabschnitte 15a, 15b an den beiden Oberflächen der Platte in dem Gurteinführschlitz 14 der Metallbeschlagplatte 11 mit Hilfe des Formstempels SO und des Formgesenks 51 gebildet sind, wird die streifenförmige Metallplatte 25 erneut vorgerückt und dem nicht gezeigten Formgesenk und Formstempel zugeführt, und die streifenförmige Metallplatte 25 wird geschnitten, um einzelne Metallbeschlagplatten 11 zuzuschneiden. Die abgeschnittene Metallbeschlagplatte wird unter einem vorbestimmten Winkel gebogen, um den gewünschten Gurtverbindungs- Metallbeschlag 10 zu erhalten.

Der Gurtangriffsrand oder die Gurtangriffskante des Gurteinführschlitzes 14 des so erzeugten Gurtverbindungs-Metallbeschlags 10 baucht sich auf beiden Oberflächen der Platte aus und besitzt einen nahezu kreisförmig gekrümmten Querschnitt mit großem Krümmungsradius. Folglich besteht keinerlei Notwendigkeit für das Aufbringen einer Harzbeschichtung aus Vinylchloridharz oder dergleichen an der Kante des Gurteinführschlitzes 14 des Gurtverbindungs-Metallbeschlags 10, so daß wirksam das Brechen oder Reißen des Sitzgurts 13 verhindert werden kann, ohne daß man eine Harzbeschichtung vorsieht.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird die Preßmaschine dazu verwendet, den Gurtverbindungs- Metallbeschlag aus einer streifenförmigen Metallplatte auszuschneiden und zu formen. Allerdings können die einzelnen Metallbeschlagplatten separat von einer Preßvorrichtung hergestellt werden. Die Preßmaschine sollte sich für die Massenproduktion eignen, das heißt, sie sollte in der Lage sein, kontinuierlich mehrere Reihen von streifenförmigen Stahlplatten gleichzeitig durch Pressen zu formen.

Bei den Ausführungsformen der Erfindung wird der Gurtverbindungs- Metallbeschlag als Ankermetallbeschlag verwendet. Allerdings ist der Gurtverbindungs-Metallbeschlag nicht auf den Ankermetallbeschlag begrenzt, er kann auch angewendet werden bei einem Durchgangs- Ankermetallbeschlag, bei einer Sicherheitsgurtschnalle, oder bei einer ausgebauchten Zungenplatte. Im Fall der Schnalle oder der Zungenplatte wird anstelle des Plattenbefestigungslochs ein Bearbeitungs-Führungsloch gebildet.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. 10 bis 23 erläutert.

Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform eines Gurtverbindungs- Metallbeschlags für eine Sitzgurtvorrichtung oder -anordnung, die an einer Fahrzeugkarosserie befestigt ist. Bei einer Sitzgurtvorrichtung 101 dieser Ausführungsform steht ein Endabschnitt eines bandförmigen Sitzgurts 102 in Eingriff mit einem Verankerungsbeschlag 105, der als Minianker im Bodenbereich oder einem unteren Ende einer Mittelsäule 104 der Fahrzeugkarosserie 102 angebracht ist. Das andere Ende des Sitzgurts 102 ist über eine Zungenplatte 106 und einen als Führungsanker fungierenden Durchgangsanker-Metallbeschlag 107 mit einer Ausrollvorrichtung 108, die als Sitzgurt-Rückhalter fungiert, in Verbindung. Der Sitzgurt 102 wird durch Zugkraft in dem Aufroller 108 aufgewickelt. Der Durchgangsanker- Metallbeschlag 107 ist schwenkbar mit einem Bolzen an der Mittelsäule 104 oder einem nicht dargestellten Schulterhöheneinsteller als Höhenverstelleinrichtung an der Mittelsäule 104 angebracht.

Die Zungenplatte 106 steht lösbar in Eingriff mit einer Schnallenvorrichtung 109, die sich seitlich an dem Sitz etwa in der Mitte der Fahrzeugkarosserie befindet, und im eingesteckten Zustand ist der Sitzgurt 102 in seiner Längsrichtung verschieblich, um frei ausgefahren oder eingefahren werden zu können.

Fig. 11 zeigt ein Beispiel für den erfindungsgemäßen Gurtverbindungs- Metallbeschlag, der als Zungenplatte 106 der Sitzgurtvorrichtung 101 verwendet wird.

Gemäß Fig. 11 besteht die Zungenplatte 106 aus einer Metallbeschlagplatte 111, die aus Stahl hergestellt ist, beispielsweise Kohlenstoffstahl S55CM. Die Metallbeschlagplatte 111 wird zum Beispiel geformt durch Ausstanzen aus einer streifenförmigen, das heißt gurtförmigen Stahlplatte mit einer Stärke von 2,3 mm, um ein im wesentlichen T-förmiges Loch zu erzeugen. Die Metallbeschlagplatte 111 besteht aus einem betriebsseitigen Basisabschnitt 111a zum Durchführen einer Plattenbearbeitung und einem Zungenabschnitt 111b, der lösbar an der Schnalle oder dem Schloß 109 angebracht wird und außerdem ein Zungeneingriffsloch 112 aufweist, welches den Zungenabschnitt 111b mit dem Schloß 109 verriegelt. Außerdem dient ein Gurtdurchführ- oder Gurteinführloch 114 zur Bildung eines zentralen Sitzgurteinführlochs 113, durch das hindurch der Sitzgurt 102 geführt wird. Außerdem ist an die mit dem Sitzgurt in Eingriff tretende Seite der Metallbeschlagplatte 111 ein Kunststoff 119, beispielsweise 6-Nylon, Polyester oder dergleichen angeformt, nachdem das Zungeneingriffsloch 112 und das Gurteinführloch 114 geformt sind. Zumindest ein Teil in der Nähe des Gurteinführlochs 114 ist mit einem Überzug versehen, wie aus Fig. 112 hervorgeht, wobei das Sitzgurt-Einführloch 113 unbeschichtet bleibt, um die Dicke in jenem Bereich zu einer gewünschten Form aufzuweiten und zu vergrößern.

Das Gurteinführloch 114 in der Metallbeschlagplatte 111 wird gemäß Fig. 13 und 14 so ausgebildet, daß es einen Längsschlitz bildet, der sich in Breitenrichtung der Platte erstreckt, wobei Wulstabschnitte 115a, 115b in ausgewogenem Zustand auf beiden flächigen Seiten der Platte zumindest an einem Randbereich ausgebildet sind, an dem der Gurt in dem Gurteinführschlitz 114 angreift. Dabei hat der Gurtangriffsrand einen Querschnitt, der im wesentlichen einer glatten kreisförmigen Querschnittsform entspricht.

Bezugnehmend auf den Gurteinführschlitz 114 der Metallbeschlagplatte 112 gemäß Fig. 1 S stehen die Seitenrandabschnitte der Gurtangriffsseite auf beiden Seiten ab und bilden dabei die Wulstabschnitte 115a, 115b, die sich auf beiden Seiten der Platte in ausgewogenem Zustand erstrecken. Durch diesen Aufbau wird die Gurtangriffsseite des Gurteinführschlitzes 114 so geformt, daß sie eine glatt gekrümmte runde Oberfläche 116 bildet, die einen großen Krümmungsradius R des gekrümmten vorstehenden Bereichs der Gurtangriffsseite des Gurteinführschlitzes 114 entspricht. Durch diesen Aufbau ist es nicht notwendig, die Dicke der Metallbeschlagplatte 111 insgesamt zu erhöhen. Beispielsweise beträgt die Dicke der Metallbeschlagplatte 111 2,3 mm, jene der Wulstabschnitte 115a (115b) mehr als 2,5 mm (Durchmesser), beispielsweise 2,6 mm.

Darüber hinaus steht mindestens der Seitenrandabschnitt auf der Gurtangriffsseite vor, um Wulstabschnitte 115a, 115b zu bilden, die sich auf beiden Seitenflächen der Platten erstrecken, um den gekrümmten vorstehenden Abschnitt 116 mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt zu bilden. Die gekrümmten vorstehenden Abschnitte erstrecken sich auf beiden Seiten der Platte 111 mit großem Durchmesser, und dementsprechend ist dieser Aufbau äquivalent mit der Struktur, die eine mit dem inneren Randbereich des Gurteinführschlitzes 114 auf dessen beiden Seiten durchgehend ausgebildete Rippe aufweist. Bei dieser Struktur erhöht sich die mechanische Festigkeit der Metallbeschlagplatte 114. In Fig. 11 ist mit 117 ein Markierungsraum und mit 18 ein Loszahl-Markierungsraum bezeichnet.

Zur Fertigung der Zungenplatte 106 als Gurtverbindungs-Metallbeschlag gemäß der Erfindung kann die in Fig. 6 gezeigte Preßmaschine eingesetzt werden, und das Fertigungsverfahren für die Zungenplatte 106 kann von einer solchen Preßmaschine Gebrauch machen und im wesentlichen dem oben erläuterten Verfahren gemäß der ersten Ausführungsform entsprechen, wobei lediglich der Gurtverbindungs-Metallbeschlag 10 der ersten Ausführungsform durch die Zungenplatte dieser Ausführungsform ersetzt wird. Daher wird an dieser Stelle auf die Ausführung von Einzelheiten verzichtet. Der Unterschied bei diesem Fertigungsverfahren besteht allerdings darin, daß kein Platten-Biegevorgang erforderlich ist und der Formprozeß für das Harzmaterial zur Herstellung des Harzüberzugs vorgesehen werden muß.

Dementsprechend wird das Anformverfahren für das Anformen des Kunststoffs für diese Ausführungsform anhand der Fig. 6 im folgenden erläutert.

Nach der Bildung der Wulstabschnitte 115a, 115b auf beiden Seiten des Gurteinführschlitzes 114 der Metallbeschlagplatte 111 mit Hilfe des Formstempels 50 und des Formgesenks 51 wird die streifenförmige Stahlplatte 25 erneut vorgerückt zu einem nicht dargestellten Stempel und einem ebenfalls nicht dargestellten Gesenk, und die Stahlplatte 25 wird geschnitten, um die einzelnen Metallbeschlagplatten 111 zu erhalten. Die abgeschnittene Metallbeschlagplatte 111 wird dann einer Oberflächenbehandlung unterzogen, beispielsweise durch Plattieren, anschließend wird sie einer Wärmebehandlung unterzogen, beispielsweise Sintern und Tempern, um im Anschluß daran Kunststoff an den dafür vorgesehenen Stellen der Metallbeschlagplatte 101 anzuformen und so die gewünschte Zungenplatte 106 als Gurtverbindungs-Metallbeschlag gemäß der Erfindung zu erhalten.

Das Anformen von Harz erfolgt in der Weise, daß die Metallbeschlagplatte 111 exakt in eine trennbare, nicht dargestellte Form eingesetzt wird, indem das mit dem Zungeneingriffsloch 112 versehene Zungenteil verwendet wird. Erwärmter und erweichter Kunststoff oder Kunststoff in flüssigem Zustand wird in die Form gepreßt, in der sich die Metallbeschlagplatte 111 befindet, und das Material wird in der Form ausgehärtet, um die die gewünschte Form aufweisende Zungenplatte 106 fertigzustellen.

Auf der Sitzgurt-Angriffsseite wird die Zungenplatte 106 mit Ausnahme des Zungenabschnitts 111a in der in Fig. 11 und 12 dargestellten Weise durch diesen Kunststoff-Formvorgang beschichtet, und durch diesen Vorgang verdickt sich der Gurteinführschlitz 114 der Zungenplatte 106 in der Weise, daß die Zungenplatte mit Harz überzogen ist, wobei das Sitzgurt- Einführloch 113 unbeschichtet bleibt und dadurch den Sitzgurt 102 ruckfrei gleitend leiten kann. Dementsprechend wird die Gurtangriffsseite des Sitzgurt-Einführlochs 113 so ausgebildet, daß eine glatte gekrümmte Oberfläche gebildet wird, mit der der durchgeführte Gurt in Berührung steht, und an der der Gurt gleitet, während dabei eine große Berührfläche vorhanden ist. Aus diesem Grund läßt sich der Sitzgurt 102 ruckfrei verschieben, womit in wirksamer Weise ein Reißen oder jegliche Beschädigung des Sitzgurts verhindert werden kann, demzufolge die Lebensdauer des Sitzgurts erhöht wird. Selbst wenn die Harzbeschichtung 119 der Zungenplatte 106 beschädigt wird, verbleiben dennoch die Wulstabschnitte 115a, 115b an den Randbereichen des Gurteinführschlitzes 114, und zwar an dessen Gurtangriffsseite, so daß ein Brechen oder eine Beschädigung des Gurts weiterhin verhindert werden kann. Das glatte Gleiten des Sitzgurts 102 ohne Beschädigung kann also selbst dann garantiert werden, wenn die erfindungsgemäße Sitzgurteinrichtung 101 über lange Zeit hinweg wiederholt benutzt wird. Die Wulstabschnitte können sich auch über den gesamten Umfangsrand des Gurteinführschlitzes 114 erstrecken.

Fig. 16 und 17 zeigen eine modifizierte Version der Zungenplatte gemäß obiger Ausführungsform.

Gemäß Fig. 16 und 17 ist eine Zungenplatte 106A nach dieser modifizierten Ausführungsform durch eine Metallbeschlagplatte 111 gebildet, deren äußere Form im wesentlichen die gleiche ist, wie sie in Fig. 13 oder 14 gezeigt ist. Bei dieser modifizierten Version allerdings wird durch das Anformverfahren zum Anformen von Harzmaterial 119 an die Metallbeschlagplatte 111 integral mit dem Harzmaterial auch ein Schlupf- Verhinderungsloch 170 nahezu parallel zu dem Sitzgurt-Einführloch 113 des Gurteinführschlitzes 114 ausgeformt. Der eine Endabschnitt des Sitzgurts 102, der durch das Sitzgurt-Einführloch 113 verläuft, wird in das Schlupf-Verhinderungsloch 170 geleitet, und dementsprechend kann die Zungenplatte 106A an einer gewünschten Stelle des Sitzgurts 102 verbleiben, indem ein Schlupf der beiden Teile relativ zueinander verhindert wird.

Fig. 18 und 19 zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gurtverbindungs-Metallbeschlags in Anwendung bei einem Durchgangsanker-Metallbeschlag.

Der Durchgangsanker-Metallbeschlag 107 dieser Ausführungsform wird aus einer Metallbeschlagplatte 171 hergestellt mit Hilfe eines Stanzprozesses einer bandähnlichen Stahlplatte mit einer Dicke von zum Beispiel 2,3 mm, ähnlich, wie es in Verbindung mit der in Fig. 11 und 12 gezeigten Zungenplatte 106 erläutert wurde. Die Metallbeschlagplatte 171 wird entlang einer Biegelinie L gebogen, damit sie einen vorbestimmten Biegewinkel θ (etwa 20-40º) gegenüber der Horizontalebene des Plattenkörpers erhält, wobei an die Oberfläche der Platte ein Harzmaterial 172 angeformt wird, um eine harzbeschichtete Oberfläche zu erhalten. Die Metallbeschlagplatte 171 ist mit einem Plattenbefestigungsloch 173 ausgestattet, in das ein nicht dargestellter Befestigungsbolzen eingreift, außerdem besitzt die Platte ein Gurteinführloch 174, durch das der Sitzgurt 102 geführt ist. Das Gurteinführloch 174 wird durch den Kunststoff-Formvorgang beschichtet und bildet dadurch ein schlitzförmiges Loch, durch das der Sitzgurt 102 frei in Längsrichtung gleiten kann.

Das in der Metallbeschlagplatte 171 ausgebildete Gurteinführloch 174 hat schlitzförmige Form und erstreckt sich in Breitenrichtung der Platte, wie aus Fig. 20 und 21 hervorgeht. Von beiden Flächen der Platte 174 stehen zumindest an dem auf der Gurtangriffsseite liegenden Rand des Gurteingriffsschlitzes 174 Wulstabschnitte 176a, 176b ab, wie einen verdickten, glatten und kreisförmigen oder gekrümmten Querschnitt mit große Krümmungsradius R gemäß Fig. 21 bilden. Wenn folglich der Gurt 102 durch den Gurteinführschlitz 174 geführt wird, steht der Gurt 102 glatt und ruckfrei mit der großen Berührungsfläche der kreisförmig oder kurvenförmig ausgebauchten Abschnitte 1761, 176b des Gurteinführschlitzes 174 in Berührung und garantiert dadurch ein glattes Einführen und Durchführen des Gurts 102.

Die gekrümmten Abschnitte ragen auf beiden Seiten der Metallbeschlagplatte mit großem Durchmesser vor, und dementsprechend läßt sich sagen, daß diese Struktur äquivalent ist zu der Struktur mit einer Rippe, die glatt und kontinuierlich an zumindest den auf der Gurtangriffsseite liegenden Randabschnitt des Gurteinführschlitzes 174 anschließt, um so die mechanische und bauliche Festigkeit der Metallbeschlagplatte zu steigern.

Der Durchgangsanker-Metallbeschlag 107 gemäß der Erfindung wird mit Hilfe der in Fig. 6 gezeigten Durchlauf-Preßmaschine 20 im wesentlichen genauso hergestellt, wie dies in Verbindung mit den vorherigen Ausführungsformen erläutert wurde, so daß hier auf Einzelheiten verzichtet wird.

Allerdings gibt es geringfügige Unterschiede insofern, als die Formen des Formstempels und des Gesenks der Preßmaschine anders sind als im Fall der Herstellung der Zungenplatte 106, und daß nach dem Zuschneiden der streifenförmigen Stahlplatte zu den einzelnen Metallbeschlagplatten 171 diese entlang der Biegelinie L gebogen wird, damit das Werkstück wie bei der ersten Ausführungsform einen gewünschten Winkel θ erhält.

Die Metallbeschlagplatten 171 werden aus der streifenförmigen Stahlplatte geformt und anschließend exakt in einer auftrennbaren Form mit Hilfe des Umfangsbereichs des Plattenbefestigungslochs 173 plaziert. Nach dem Plazieren der Metallbeschlagplatte 171 in der trennbaren Form wird die Metallbeschlagplatte 171 einem Anformprozeß durch Harzmaterial 172 unterzogen, um dadurch einen verdickten Abschnitt auf nahezu der gesamten Oberfläche der Platte 171 zu bilden, ausgenommen den Bereich in der Nähe des Plattenbefestigungslochs 173. Bei diesem Verdickungsprozeß kann der Formvorgang so ausgeführt werden, daß zumindest die Sitzgurt- Angriffsseite des Gurteinführschlitzes 174 bedeckt wird. Das die Wulstabschnitte 176a, 176b des Gurteinführschlitzes 174 bedeckende Harzmaterial ist so geformt, daß es einen relativ großen Krümmungsradius R von etwa 6-8 mm aufweist.

Fig. 22 und 23 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags in Anwendung bei einem als Minianker fungierenden Ankermetallbeschlag.

Ein Ankermetallbeschlag 105 dieser Ausführungsform besteht aus einer Metallbeschlagplatte 181, die ähnlich wie die Zungenplatte 106 der früheren Ausführungsform aus einer streifenförmigen Stahlplatte ausgestanzt ist. Ein hochzugfester Stahl mit einer Dicke von zum Beispiel 4 mm dient als streifenförmige Stahlplatte für die Metallbeschlagplatte 181, und ein Plattenbefestigungsloch 182, durch das ein Ankerbolzen eingeführt wird, und ein Gurteinführloch 183 werden in der Metallbeschlagplatte 181 ausgeformt. Nach der Bildung dieser Löcher wird die Metallbeschlagplatte 181 entlang der Biegelinie L gebogen, welche das Gurteinführloch 183 kreuzt, wobei ein gewünschter Biegewinkel θ von beispielsweise weniger als 60º gegenüber dem horizontalen Abschnitt der Platte entsteht. Dieser Winkel beträgt vorzugsweise etwa 35º.

Das schlitzförmige Gurteinführloch 183 erstreckt sich in Breitenrichtung der Platte 181, und an dieser Platte 181 sind außerdem Wulstabschnitte 185a, 185b derart ausgebildet, daß sie sich in zueinander ausgewogenem Zustand auf beiden Oberflächenseiten der Eingriffsränder des Gurteinführschlitzes 183 erstrecken und jeweils einen kreisförmig gekrümmten Querschnitt besitzen.

Der Gurteinführschlitz 183 ist gemäß Fig. 21A dadurch sicherer gemacht, daß die mit dem Gurt in Eingriff tretenden Randabschnitte verdickt sind, um die Wulstabschnitte 185, 185b auf beiden Seitenflächen der Platte 181 in ausgewogenem Zustand zu bilden, wobei jeder Wulstabschnitt einen kreisförmigen, glatt gekrümmten Querschnitt bildet, geeignet für das glatte Einführen und Durchführen des Gurts durch den Einführschlitz 183. Bei diesem Aufbau läßt sich der Krümmungsradius R des kreisförmig gekrümmten Bereichs an dem Randabschnitt des Gurteinführschlitzes 183 groß genug machen, ohne die Dicke der Platte 181 in deren Gesamtheit erhöhen zu müssen, so daß der Gurt mit den Randbereichen des Gurteinführschlitzes 183 in großen flächigen Berührungsbereichen in Berührung steht, wodurch ein Brechen oder eine Beschädigung des Gurts auch nach langzeitigem Gebrauch verhindert wird. Es wird also sowohl die Gleitfähigkeit als auch die Haltbarkeit des Gurts verbessert.

Wie in Fig. 23A oder 23B gezeigt ist, besitzt der Wulstabschnitt einen vorstehenden Frontabschnitt 186, und dementsprechend fungiert dieser Abschnitt als Rippenabschnitt mit einer runden glatten Oberfläche, die den Gurt kontaktiert, was zu einer Erhöhung der Steifigkeit der Metallbeschlagplatte und damit zur Verbesserung der mechanischen und baulichen Festigkeit der Metallbeschlagplatte führt.

Außerdem bezeichnet ein Bezugszeichen 187 einen Markierungsraum, ein Bezugszeichen 188 einen Loszahl-Markierungsraum.

Das Fertigungsverfahren für den Ankermetallbeschlag dieser Ausführungsform ist im wesentlichen das gleiche, wie es oben für die Ausführungsform des Durchgangsanker-Metallbeschlags 107 anhand der in Fig. 6 gezeigten Preßmaschine erläutert wurde, so daß Einzelheiten des Verfahrens hier nicht noch einmal erläutert werden. Bei dieser Ausführungsform des Ankermetallbeschlags ist der Kunststoff-Formvorgang nicht notwendigerweise erforderlich, allerdings kann das Gurteinführloch 183 auf der mit dem Gurt in Eingriff tretenden Seite mit einer Anformung ausgestattet werden, um dort die Krümmung zu erhöhen.

Gemäß den oben anhand der Fig. 10 bis 23 beschriebenen Ausführungsformen lassen sich im wesentlichen die gleichen vorteilhaften Wirkungen erzielen, wie sie für die Fig. 1 bis 9 erläutert wurden.


Anspruch[de]

1. Gurtverbindungs-Metallbeschlag für eine Sitzgurtvorrichtung eines Fahrzeugs, umfassend:

einen Metallbeschlag-Plattenkörper;

eine Gurteinführeinrichtung, ausgebildet als Schlitz in dem Metallbeschlag-Plattenkörper, durch welchen ein Sitzgurt einführbar ist; und

eine Gurtbefestigungseinrichtung, ausgebildet als Loch in dem Metallbeschlag-Plattenkörper;

dadurch gekennzeichnet, daß der Gurteinführschlitz mit einstückig aus dem Metall der Platte auf beiden Oberflächen des Plattenkörpers gebildeten Wulstabschnitten ausgestattet ist, um einen verdickten Abschnitt zumindest an einem Randabschnitt des Gurteinführschlitzes, mit dem der Gurt in Eingriff steht, zu bilden, wobei der Randabschnitt des Gurteinführschlitzes einen im wesentlichen kreisförmig gekrümmten Querschnitt besitzt.

2. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach Anspruch 1, bei dem der Metallbeschlag-Plattenkörper aus einer Stahlblechplatte gebildet ist.

3. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Metallbeschlag-Plattenkörper entlang einer Linie gebogen ist, die den Gurteinführschlitz quert, um eine vorbestimmte Neigung anzunehmen.

4. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ausgebildet als Ankermetallbeschlagplatte für eine Sitzgurtvorrichtung eines Fahrzeugs.

5. Gurtverbindungs-Metallbeschlag für eine Sitzgurtvorrichtung eines Fahrzeugs, umfassend:

einen Metallbeschlag-Plattenkörper;

eine Gurteinführeinrichtung, ausgebildet als ein Schlitz in dem Metallbeschlag-Plattenkörper, durch den ein Sitzgurt eingeführt wird; wobei

mindestens ein Randabschnitt des Gurteinführschlitzes mit einem Harzmaterial überzogen ist, welches durch einen Harzformprozeß gebildet ist, bei dem der Gurteinführschlitz für das Einführen des Gurts offen bleibt;

dadurch gekennzeichnet, daß der Gurteinführschlitz mit Wulstabschnitten ausgestattet ist, die einstückig aus dem Metall der Platte auf beiden Oberflächen des Plattenkörpers gebildet sind, um einen verdickten Abschnitt zumindest an dem Randabschnitt des Gurteinführschlitzes zu bilden, mit dem der Gurt in Eingriff tritt, wobei der Randabschnitt des Gurteinführschlitzes einen glatt gekrümmten Querschnitt besitzt.

6. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach Anspruch 5, bei dem der Metallbeschlag-Plattenkörper aus einer Stahlblechplatte gebildet ist.

7. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach Anspruch 5 oder 6, ausgebildet als Zungenplatte mit einem Zungeneingriffsloch.

8. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem der Metallbeschlag-Plattenkörper mit einem Schlupfverhinderungsloch zum Verhindern des Schlupfs des Gurts ausgestattet ist, ausgebildet auf der Gurtangriffsseite des Plattenkörpers etwa parallel zu dem Gurteinführschlitz.

9. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach Anspruch 8, bei dem das Schlupfverhinderungsloch einstückig mit dem Überzug zumindest eines Randbereichs des Gurteinführschlitzes durch den Harzformprozeß gebildet ist.

10. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach einem der Ansprüche 5 bis 9, gebildet als Ankermetallbeschlag für eine Sitzgurtvorrichtung eines Fahrzeugs.

11. Gurtverbindungs-Metallbeschlag nach Anspruch 10, gebildet als Durchgangsankermetallbeschlag für eine Sitzgurtvorrichtung eines Fahrzeugs.

12. Verfahren zum Fertigen eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags für eine Sitzgurtvorrichtung eines Fahrzeugs mit folgenden Schritten:

Vorbereiten eines Metallblech-Plattenglieds, aus dem eine Metallbeschlagplatte eines Gurtverbindungs-Metallbeschlags geformt wird; und

Formen eines Gurteinführschlitzes in der Metallbeschlagplatte durch einen Stanzprozeß;

wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß der Stanzprozeß mit Hilfe eines Preß-Stanzstempels und eines Gesenks durchgeführt wird, wobei an dem Gesenk in einem Bereich benachbart zu dem Gurteinführschlitz ein Sonderspielraum vorgesehen ist, umfassend folgende Schritte:

Ausstanzen des Gurteinführschlitzes aus einer Richtung einer Seitenfläche der Metallbeschlagplatte, um dadurch die Metallbeschlagplatte in einer ersten Richtung in dem Bereich des Sonderspielraums benachbart zu dem Gurteinführschlitz zu stanzen, zu verformen und auszudehnen; und

Pressen und Drücken des verformten Bereichs der Metallbeschlagplatte aus der Richtung der anderen Oberflächenseite der Metallbeschlagplatte in eine zweite Richtung entgegen der ersten Richtung, um dadurch den verformten Bereich derart zu versetzen, daß Wulstabschnitte in der Metallbeschlagplatte gebildet werden, die auf beiden Flächen der Metallbeschlagplatte benachbart zu dem Gurteinführschlitz mit einer konkav gekrümmten Oberfläche abstehen, so daß der Randbereich als Gurteingriffs- Randbereich des Gurteinführschlitzes gebildet wird.

13. Fertigungsverfahren nach Anspruch 12, bei dem, wenn der Gurteinführschlitz der Metallbeschlagplatte gebildet wird, zumindest der Gurteingriffs-Randbereich des Gurteinführschlitzes derart verlagert wird, daß er ausgehend von seinem mittleren Bereich zu beiden Oberflächen der Metallbeschlagplatte hin derart gerollt wird, daß der Randbereich mit dem Wulstabschnitt des Gurteinführschlitzes einen annähernd kreisförmig gekrümmten Querschnitt hat.

14. Fertigungsverfahren nach Anspruch 12 oder 13, bei dem mehrere Metallbeschlagplatten aus einem Stahlblechplattenteil geformt und dann zu den einzelnen Metallbeschlagplatten zugeschnitten werden.

15. Fertigungsverfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, weiterhin umfassend den Schritt des Ausbildens eines Gurtbefestigungslochs in der Metallbeschlagplatte.

16. Fertigungsverfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, weiterhin umfassend einen Schritt des Biegens der Metallbeschlagplatte entlang einer den Gurteinführschlitz unter einem vorbestimmten Winkel bezüglich des horizontalen Abschnitts der Metallbeschlagplatte querenden Winkel.

17. Fertigungsverfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 16, weiterhin umfassend den Schritt des Ausführens einer Anformung und Beschichtung mit einem Harzmaterial an dem Gurteinführschlitz an dem Gurteingriffs- Randbereich des Schlitzes, wobei ein mittleres Sitzgurteinführloch offen bleibt.

18. Fertigungsverfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 17, bei dem die Metallbeschlagplatte mit einem Schlupfverhinderungsloch zum Verhindern des Schlupfs des Gurts an der Gurteingriffsseite des Plattenkörpers etwa parallel zu dem Gurteinführschlitz ausgestattet wird.

19. Fertigungsverfahren nach Anspruch 18, bei dem das Schlupfverhinderungsloch einstückig mit einer Beschichtung an zumindest dem Randbereich des Gurteinführschlitzes mit Hilfe eines Harzformvorgangs ausgebildet wird.







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