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Dokumentenidentifikation DE10030377A1 06.06.2002
Titel Verpackungsfolie mit verbesserter Packungsdichtigkeit sowie deren Verwendung als Verpackungsfolie
Anmelder Wolff Walsrode AG, 29664 Walsrode, DE
Erfinder Sperlich, Bernd, Dr., 29664 Walsrode, DE;
Wagner, Helmut, 29699 Bomlitz, DE;
Schwarz, Willi, 29699 Bomlitz, DE;
Wunderlich, Hans, Dr., 29699 Bomlitz, DE
Vertreter Zobel, M., Dipl.-Chem. Dr., Pat.-Anw., 51061 Köln
DE-Anmeldedatum 21.06.2000
DE-Aktenzeichen 10030377
Offenlegungstag 06.06.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.06.2002
IPC-Hauptklasse B32B 27/32
IPC-Nebenklasse B32B 27/06   B29D 9/00   
IPC additional class // B65D 65/40  
Zusammenfassung Beschrieben wird eine Verbundfolie aus einer siegelbaren, biaxial gereckten Polypropylenfolie (A) und einer transparenten oder bedruckten biaxial gerechten Polypropylenfolie (B), dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Folien (A) und (B) mindestens eine Schicht aus Polyethylen befindet.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Folienverbunde, insbesondere Folienverbunde für Verpackungszwecke. Die Erfindung betrifft außerdem das Verfahren zur Herstellung dieser Folienverbunde.

Folienverbunde aus biaxial orientierten Polypropylenfolien sind aufgrund ihrer guten Barriere gegenüber den verschiedensten Gasen (z. B. Wasserdampf, Sauerstoff, Aromen) für den Einsatz als Verpackungsfolie für empfindliche Füllgüter besonders geeignet.

Solche Folienverbunde werden üblicherweise dadurch hergestellt, dass zwei siegelbare, biaxial orientierte Polypropylenfolien mittels Klebstoffauftrag verbunden werden. Dabei ist normalerweise die eine Folie bedruckt, während die andere Folie transparent oder metallisiert ist. Auf entsprechenden Verpackungsmaschinen werden aus diesen Folienverbunden Packungen mit dem Füllgut durch Versiegeln der Packungsöffnungen hergestellt. Normalerweise weisen solche Packungen in Laufrichtung der Folie eine sogenannte Längsnaht sowie quer zur Laufrichtung der Folie die sogenannte Kopf und Bodennaht auf (Bild 1). Die Diffusion von Gasen erfolgt sowohl durch die Folie selbst als auch durch die Kanülen der Packung, die beim Siegelvorgang entstehen. Der größte Einfluss kommt dabei den Ecken der Packung zu, welche nach dem Siegelvorgang immer mehr oder weniger große unversiegelte Kanülen aufweisen. Diese Kanülen wirken sich negativ auf die Dichtigkeit der Packung und damit auf die Haltbarkeit des Produktes aus. Die Größe der Kanülen hängt sowohl von den Verpackungsbedingungen (Siegeltemperatur, Siegeldruck) als auch von der Folie selbst ab.

Es stellt sich somit die Aufgabe, eine Verbundfolie aus biaxial orientierten Polypropylenfolien bereitzustellen, welche nach dem Versiegeln eine besonders gute Kanülendichtigkeit aufweist und damit die Herstellung besonders dichter Packungen erlaubt.

Erfindungsgemäß gelang dies durch eine Verbundfolie aus einer siegelbaren, biaxial gereckten Polypropylenfolie (A) und einer transparenten oder bedruckten biaxial gereckten Polypropylenfolie (B), dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Folien (A) und (B) eine Schicht aus Polyethylen befindet und die aus dieser Verbundfolie auf einer marktüblichen Verpackungsmaschine hergestellten Schlauchbeutel eine höhere Kanülendichtigkeit aufweisen, als eine analoge Verbundfolie ohne der Zwischenschicht aus Polyethylen.

Die biaxial orientierten Polypropylenfolien (A) und (B) können Gleitmittel, Antistatikadditive sowie Antiblockmittel enthalten.

Gleitmittel sind höhere aliphatische Säureamide, höhere aliphatische Säureester, Wachse und Metallseifen sowie Polydimethylsiloxane. Die wirksame Menge an Gleitmittel liegt im Bereich von 0,01 bis 3 Gew.-%, vorzugsweise 0,02 bis 1 Gew.-%. Besonders geeignet ist der Zusatz von höheren aliphatischen Säureamiden im Bereich von 0,01 bis 0,25 Gew.-%. Ein insbesondere geeignetes aliphatisches Säureamid ist Erucasäureamid.

Bevorzugte Antistatikadditive sind Alkali-alkansulfonate, polyethermodifizierte, d. h. ethoxylierte und/oder propoxylierte Polydiorganosiloxane (Polydialkylsiloxane, Polyalkylphenylsiloxane und dergleichen) und/oder die im wesentlichen geradkettigen und gesättigten aliphatischen, tertiären Amine mit einem aliphatischen Rest mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen, die mit ω-Hydroxy-(C1-C4)-alkyl-Gruppen substituiert sind, wobei N,N-bis-(2-hydroxyethyl)-alkylamine mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 12 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, im Alkylrest besonders geeignet sind. Die wirksame Menge an Antistatikum liegt im Bereich von 0,05 bis 0,5 Gew.-%. Des weiteren ist Glycerinmonostearat geeignet und wird in einer Menge von 0,03% bis 0,5 Gew.-% als Antistatikum eingesetzt.

Geeignete Antiblockmittel sind anorganische Zusatzstoffe wie Siliciumdioxid, Calciumcarbonat, Magnesiumsilicat, Aluminiumsilikat, Calciumphosphat und dergleichen und/oder vernetzte Polymerteilchen, wie z. B. vernetzte Polymethacrylate oder vernetzte Polyalkylsiloxane und/oder unverträgliche organische Polymerisate wie Polyamide, Polyacrylate, Polymethacrylate, Polyester, Polycarbonate und dergleichen, bevorzugt wird Siliciumdioxid eingesetzt. Bei teilchenförmigen Abstandshaltern liegt die mittlere Teilchengröße zwischen 1 und 10 µm, insbesondere 2 und 5 µm.

Die Folien (A) und (B) sind bevorzugt 2- oder 3-schichtig mit jeweils 0,5 bis 3 µm dicken Siegelschichten. Bei einem 2-schichtigen Aufbau der Folien (A) und/oder (B) erfolgt die Kaschierung dieser Folien in der Weise, dass die Siegelschicht im Folienverbund außen liegen. Die Siegelschichten können aus folgenden Materialien bestehen:

  • - statistische Propylen/Ethylen -Copolymere
  • - statistische Propylen/Olefin (1) -Copolymere
  • - statistische Propylen/Ethylen/Olefin-Terpolymere
  • - Mischungen aus zwei oder drei der vorstehenden Polymere.

Besonders bevorzugt wird ein Propylen/Ethylen-Copolymerisat, dadurch gekennzeichnet, dass es 1,0 bis 10 Gew.-% Ethylen enthält. Die Dichte des Siegelschichtpolyrneren sollte vorzugsweise im Bereich von 0,895 bis 0,960 g/cm3 und der Kristallitschmelzpunkt je nach Typ im Bereich von 100 bis 148°C liegen.

Der Folienkern der Folien (A) und (B) besteht aus einem isotaktischen Polypropylen mit einer Dichte von 0,90 bis 0,91 g/cm3 und einem Schmelzflussindex von 1 bis 4 g/10 min bei 230°C/21,6 N/cm2 Druck (DIN 53 735).

Die Folien (A) und (B) haben jeweils eine bevorzugte Dicke von 12-30 µm. Die Schicht aus Polyethylen hat eine bevorzugte Dicke von 3-15 µm und eine besonders bevorzugte Dicke von 5-12 µm.

Das Polyethylen, welches sich zwischen den Folien (A) und (B) befindet, hat bevorzugt eine Dichte von 0,91 bis 0,94 g/cm3 und einen MFI von 0,3 bis 30 g/10 min (ASTM D 1238).

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die biaxial orientierte Polypropylenfolie (A) eine im Vakuum aufgedampfte Barriereschicht auf. Dabei kann es sich um eine Barriereschicht aus Aluminium, Siliciumoxid oder Aluminiumoxid handeln. Besonders bevorzugt ist Aluminium. In dieser Ausführungsform werden die Folien (A) und (B) derartig verbunden, dass sich die aufgedampfte Barriereschicht innen befindet.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Schicht aus Polyethylen dadurch aufgebracht, dass eine Folie aus Polyethylen (C) mit der Polypropylenfolie (B) unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur verbunden wird und dieser Folienverbund (D) anschließend mit der Polyethylenseite gegen die Polypropylenfolie (A) mittels Klebstoffauftrag kaschiert wird. Die Folie aus Polyethylen wird nach üblichen Verfahren entweder als Flachfolie oder als Schlauchfolie hergestellt. Die Laminierung mit der Polypropylenfolie (B) erfolgt bei einer Temperatur zwischen 100°C und 150°C. Die Laminierung kann vor oder nach der Orientierung der Polypropylenfolie (B) erfolgen. Besonders bevorzugt ist die Laminierung zwischen den beiden Orientierungsschritten (Orientierung in Maschinenlaufrichtung und senkrecht zur Maschinenlaufrichtung) der Folie. In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Folienverbund (D) bedruckt und anschließend mit der bedruckten Seite gegen die Polypropylenfolie (B) mittels Klebstoffauftrag kaschiert.

In einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird die Schicht aus Polyethylen dadurch aufgebracht, dass eine Folie aus Polyethylen (C) mit der Polypropylenfolie (A) unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur verbunden wird und dieser Folienverbund (E) anschließend mit der Polyethylenseite gegen die Polypropylenfolie (B) mittels Klebstoffauftrag kaschiert wird. Die Folie aus Polyethylen wird nach üblichen Verfahren entweder als Flachfolie oder als Schlauchfolie hergestellt. Die Laminierung mit der Polypropylenfolie (B) erfolgt bei einer Temperatur zwischen 100°C und 150°C. Die Laminierung kann vor oder nach der Orientierung der Polypropylenfolie (B) erfolgen. Besonders bevorzugt ist die Laminierung zwischen den beiden Orientierungsschritten (Orientierung in Maschinenlaufrichtung und senkrecht zur Maschinenlaufrichtung) der Folie. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Polyethylenseite des Folienverbundes (E) im Vakuum mit einer Barriereschicht bedampft und anschließend gegen die Polypropylenfolie (B) mittels Klebstoffauftrag kaschiert. Dabei kann es sich um eine Barriereschicht aus Aluminium, Siliciumoxid oder Aluminiumoxid handeln. Besonders bevorzugt ist Aluminium. In dieser Ausführungsform werden die Folien (A) und (B) derartig verbunden, dass sich die aufgedampfte Barriereschicht innen befindet.

In einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird die Schicht aus Polyethylen dadurch aufgebracht, dass das Polyethylen in einem Extruder aufgeschmolzen wird und zwischen den Polypropylenfolien (A) und (B) aufgetragen wird, wobei die Folien (A) und (B) durch Aushärtung des Polyethylens verbunden werden. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Folie (A) im Vakuum mit einer Barriereschicht bedampft und anschließend gegen die Polypropylenfolie (B) kaschiert. Dabei kann es sich um eine Barriereschicht aus Aluminium, Siliciumoxid oder Aluminiumoxid handeln. Besonders bevorzugt ist Aluminium. In dieser Ausführungsform werden die Folien (A) und (B) derartig verbunden, dass sich die aufgedampfte Barriereschicht innen befindet.

In einer anderen Ausführungsform befinden sich zwischen den Folien (A) und (B) mehrere Schichten aus Polyolefinen, von denen mindestens eine Schicht aus Polyethylen besteht und diese Schichten durch Coextrusion aufgetragen werden.

Fig. 1 Schematische Darstellung einer Folienpackung (1): Kopfnaht, (2): Längsnaht (3): Bodennaht

Fig. 2 Dünnschnitt einer Ecke der Bodennaht eines Beutels, der aus einem Folienverbund gemäß Beispiel 1 hergestellt wurde (erfindungsgemäßer Folienverbund)

Fig. 3 Dünnschnitt einer Ecke der Bodennaht eines Beutels, der aus einem Folienverbund gemäß Beispiel 2 hergestellt wurde (erfindungsgemäßer Folienverbund)

Fig. 4 Dünnschnitt einer Ecke der Bodennaht eines Beutels, der aus einem Folienverbund gemäß Beispiel 3 hergestellt wurde (erfindungsgemäßer Folienverbund)

Fig. 5 Dünnschnitt einer Ecke der Bodennaht eines Beutels, der aus einem Folienverbund gemäß Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel) hergestellt wurde.

Beispiele Beispiel 1

Eine zweischichtige Folie der Dicke 750 µm mit einer Schicht aus Polypropylen (Dichte: 0,905 g/cm3, Schmelzflussindex: 3 g/10 min bei 230°C/21,6 N/cm2) der Dicke 700 µm und einer Schicht aus Propylen-Ethylen-Copolymer (4,5% Ethylen Monomergehalt, MFI = 5 g/10 min (230°C/21,6 N/cm2), Dichte: 0,90 g/cm3), welche 0,1% SiO2 und 1% Polydimethylsiloxan enthält und eine Dicke von 50 µm aufweist, wird coextrudiert und bei einer Temperatur von ca. 145°C und einem Verstreckungsfaktor von 5 in Maschinenrichtung gereckt. Anschließend wird die Folie auf der anderen Seite der Copolymer-Schicht mit einer Polyethylenfolie (MFI = 7,5 g/10 min (ASTM D 1238); Dichte: 0,9155 g/cm3) der Dicke 70 µm bei einer Temperatur von ca. 140°C verbunden, dann mit einem Verstreckungsfaktor von 10 senkrecht zur Maschinenrichtung gereckt und schließlich auf der Polyethylenseite coronavorbehandelt. Die Gesamtdicke der Folie beträgt nach dem Reckvorgang 22 µm. Diese Folie wird anschließend mit einer metallisierten BOPP-Folie (cm 15 M der Fa. Walothen GmbH) klebstoffkaschiert, so dass die Polyethylenschicht und die Metallschicht innen liegen.

Beispiel 2

Eine zweischichtige Folie der Dicke 750 µm mit einer Schicht aus Polypropylen (Dichte: 0,905 g/cm3, Schmelzflussindex: 3 g/10 min bei 230°C/21,6 N/cm2) der Dicke 700 µm und einer Schicht aus Propylen-Ethylen-Copolymer (4,5% Ethylen Monomergehalt, MFI = 5 g/10 min (230°C/21,6 N/cm2), Dichte: 0,90 g/cm3), welche 0,1% SiO2 enthält und eine Dicke von 50 µm aufweist, wird coextrudiert und bei einer Temperatur von ca. 145°C und einem Verstreckungsfaktor von 5 in Maschinenrichtung gereckt. Anschließend wird die Folie auf der anderen Seite der Copolymer- Schicht mit einer Polyethylenfolie (MFI = 7,5 g/10 min (ASTM D 1238); Dichte: 0,9155 g/cm3) der Dicke 70 µm bei einer Temperatur von ca. 140°C verbunden, dann mit einem Verstreckungsfaktor von 10 senkrecht zur Maschinenrichtung gereckt und schließlich auf der Polyethylenseite coronavorbehandelt. Die Gesamtdicke der Folie beträgt nach dem Reckvorgang 22 µm. Diese Folie wird anschließend auf der Polyethylenseite im Vakuum mit Aluminium bedampft (optische Dichte = 2,3) und mit einer bedruckten BOPP-Folie (C 15 EHS der Fa. Walothen GmbH) klebstoffkaschiert, so dass die Metallschicht und die Druckfarbe innen liegen.

Beispiel 3

Eine metallisierte BOPP-Folie (cm 15 M der Fa. Walothen GmbH) und eine bedruckte BOPP-Folie (C 15 EHS der Fa. Walothen GmbH) werden in der Weise verbunden, dass Polyethylen (MFI = 7,5 g/10 min (ASTM D 1238); Dichte: 0,9155 g/cm3) in einem Extruder aufgeschmolzen wird und zwischen den beiden BOPP- Folien aufgetragen wird, wobei die BOPP-Folien durch Aushärtung des Polyethylens in der Weise verbunden werden, dass die Metallschicht und die Druckfarbe innen liegen. Die Polyethylenschicht hatte dabei eine Dicke von 10 µm.

Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel)

Eine metallisierte BOPP-Folie (cm 15 M der Fa. Walothen GmbH) und eine bedruckte BOPP-Folie (C 15 EHS der Fa. Walothen GmbH) werden durch Klebstoffkaschierung miteinander verbunden, so dass die Metallschicht und die Druckfarbe innen liegen.

Aus diesen Folien wurden an einer horizontalen Schlauchbeutelmaschine Beutel hergestellt (Siegeltemperatur: 130°C, Taktzahl: 50/min), wobei die Bedingungen für alle 4 Folienverbunde gleich waren.

Von einer Ecke der Bodennaht jedes Beutels wird anschließend ein Dünnschnitt angefertigt (15 µm Mikrotomschnitt) und dieser im polarisierten Licht vergrößert dargestellt. Auf diese Weise kann man die Kanüle, welche an dieser Stelle nach dem Siegelvorgang vorliegt, sichtbar machen und deren Größe abschätzen. Bei allen Folien wurden die Beutel an der selben Stelle auf die Kanülengröße untersucht. Je größer die Kanüle ist, desto geringer ist die Dichtigkeit der Packung. Aus den Bildern 2-5 wird deutlich, dass bei Verwendung der erfindungsgemäßen Verbundfolien besonders kleine Kanülen vorliegen, während bei Verwendung der Verbundfolie des Vergleichsbeispiels eine sehr große Kanüle vorliegt, was eine geringere Packungsdichtigkeit zur Folge hat.


Anspruch[de]
  1. 1. Verbundfolie aus einer siegelbaren, biaxial gereckten Polypropylenfolie (A) und einer transparenten oder bedruckten biaxial gereckten Polypropylenfolie (B), dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Folien (A) und (B) mindestens eine Schicht aus Polyethylen befindet.
  2. 2. Verbundfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folien (A) und (B) jeweils eine Dicke von 12-30 µm aufweisen.
  3. 3. Verbundfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus Polyethylen eine Dicke von 3-15 µm aufweist.
  4. 4. Verbundfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus Polyethylen eine Dicke von 5-12 µm aufweist.
  5. 5. Verbundfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polypropylenfolie (A) eine im Vakuum aufgedampfte Barriereschicht trägt.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung einer Verbundfolie, dadurch gekennzeichnet, dass eine siegelbare biaxial gereckte Polypropylenfolie (A) auf eine Schicht aus Polyethylen (C) dadurch aufgebracht wird, dass eine Folie aus Polyethylen (C) mit einer Polypropylenfolie (B) unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur verbunden wird und dieser Folienverbund (D) anschließend mit der Polyethylenseite gegen die Polypropylenfolie (A) mittels Klebstoffauftrag kaschiert wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Laminierung der Polyethylenfolie (C) mit der Polypropylenfolie (B) zum Folienverbund (D) entweder vor der biaxialen Orientierung der Polypropylenfolie (B) oder nach der biaxialen Orientierung der Polypropylenfolie (B) oder zwischen den beiden Orientierungsschritten in Maschinenrichtung bzw. quer zur Maschinenrichtung erfolgt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Polypropylenfolie (B) transparent ist und erst nach der Laminierung mit der Polyethylenfolie (C) auf der Polyethylenseite bedruckt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus Polyethylen dadurch aufgebracht wird, dass eine Folie aus Polyethylen (C) mit der Polypropylenfolie (A) unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur verbunden wird und dieser Folienverbund (E) anschließend mit der Polyethylenseite gegen die Polypropylenfolie (B) mittels Klebstoffauftrag kaschiert wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Laminierung der Polyethylenfolie (C) mit der Polypropylenfolie (A) zum Folienverbund (E) entweder vor der biaxialen Orientierung der Polypropylenfolie (A) oder nach der biaxialen Orientierung der Polypropylenfolie (A) oder zwischen den beiden Orientierungsschritten in Maschinenrichtung bzw. quer zur Maschinenrichtung erfolgt.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienverbund (E), vor der Klebstoffkaschierung mit der Polypropylenfolie (B) auf der Polyethylenseite mit einer im Vakuum aufgedampften Barriereschicht versehen wird und mit der Seite, auf der die Barriereschicht liegt, gegen die Polypropylenfolie (B) mittels Klebstoffauftrag kaschiert wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht aus Polyethylen dadurch aufgebracht wird, dass das Polyethylen in einem Extruder aufgeschmolzen wird und zwischen den Polypropylenfolien (A) und (B) aufgetragen wird, wobei die Folien (A) und (B) durch Aushärtung des Polyethylens verbunden werden.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Folien (A) und (B) mehrere Schichten aus Polyolefinen befinden, von denen mindestens eine Schicht aus Polyethylen besteht und diese Schichten durch Coextrusion aufgetragen werden.
  14. 14. Verwendung einer Verbundfolie gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 als Verpackungsfolie.






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