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Dokumentenidentifikation DE69618410T2 06.06.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0767123
Titel Bahnwickelvorrichtung
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Sumida, Kunihiro, Minamiashigara-shi, Kanagawa-ken, JP;
Sato, Hiroki, Minamiashigara-shi, Kanagawa-ken, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69618410
Vertragsstaaten DE, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.10.1996
EP-Aktenzeichen 961159852
EP-Offenlegungsdatum 09.04.1997
EP date of grant 09.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.06.2002
IPC-Hauptklasse B65H 19/30

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft eine Bahnwickelvorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Beschreibung des Standes der Technik

Beispielsweise wird bei der Herstellung von lichtempfndlichem, fotografischem Material weit verbreitet eine Bahnwickelvorrichtung verwendet, in der eine Bahn mit einer durchgehenden Länge und einer vorbestimmten Breite um einen Kern herum aufgewickelt wird, indem der Kern in einem Wickelabschnitt gedreht wird. Als eine solche Bahnwickelvorrichtungen ist eine Vorrichtung bekannt, in der eine breite Bahn in eine Mehrzahl von Bahnen einer vorbestimmten Breite geschnitten und die geschnittenen Bahnen mit durchgehenden Längen um eine Mehrzahl von Kernen gewickelt werden, die nebeneinander von einer Spindel gehalten sind.

Fig. 4A zeigt einen Zustand, in dem Bahnen 2a bis 2e durchgehender Länge um Kerne 1a bis 1e durch eine Bahnwickelvorrichtung mit einer einzigen Spindel aufgewickelt worden sind.

Bei einer Bahnwickelvorrichtung mit einer einzigen Spindel werden im Allgemeinen Kern ne verwendet, die eine Breite gleich oder etwas größer als die Breite der geschnittenen Bahn haben. Es ist sehr wichtig, dass die Kerne eine genaue Breite (die Abmessung in der Breitenrichtung der Bahn) aufweisen.

Beispielweise besteht die Gefahr, wenn die Kerne breiter als eine vorbestimmte Breite sind, dass die Bahnen um einige der Kerne in Positionen aufgewickelt werden, die in Bezug auf die entsprechenden Kerne verschoben sind, wie es in Fig. 4B gezeigt ist, wodurch sich eine Verschlechterung des Aussehens des Erzeugnisses ergibt. Ferner ist die Bahnwickelvorrichtung im Allgemeinen mit einer Spannvorrichtung versehen, um die Kerne auf die Spindel zu spannen. Eine Ungenauigkeit der Kernbreiten kann ein Versagen der Spannvorrichtung bewirken.

Diese Schwierigkeiten können auch auftreten, wenn die Kerne kürzer als die vorbestimmte Breite sind, und nicht nur, wenn die geschnittenen Bahnen um eine Mehrzahl von Kernen aufgewickelt werden, die nebeneinander auf einer Spindel gehalten sind, sondern auch, wenn die geschnittenen Bahnen um eine Mehrzahl von Kernen auf eine Mehrzahl von Spindeln gewickelt werden, die nicht zueinander ausgerichtet sind, und wenn eine Bahn mit einer durchgehenden Länge auf einen Kern gewickelt wird.

Papierrohr wird häufig als Kern verwendet, und die oben beschriebenen Probleme treten besonders leicht auf, wenn ein Papierrohr verwendet wird. Das heißt, selbst wenn ein Papierrohr genau auf eine vorbestimmte Breite geschnitten ist, ist die Breite des Rohrs häufig von der vorbestimmten Breite aufgrund des Temperatur- und/oder Feuchtigkeitseinflusses während der Zeit abgewichen, während das Papierrohr tatsächlich zum Aufwickeln einer Bahn verwendet wird.

In dem Fall, wenn die Bahn ein lichtempfindliches Material wie Fotopapier ist und ein Seitenrand des lichtempfindlichen Materials über den Kernrand hinaus hervorsteht, kann der Seitenrandabschnitt des lichtempfindlichen Materials nahe dem Kern umgefaltet werden. Wenn der Seitenrandabschnitt eines lichtempfindlichen Materials umgefaltet ist, kann das lichtempfindliche Material im Allgemeinen nicht verwendet werden, so dass sich ein beträchtlicher, wirtschaftlicher Verlust ergibt.

Dementsprechend werden herkömmlicherweise Papierkerne, wie sie einem Bahnwickelbetrieb geliefert werden, verwendet, nachdem sie einer Feuchtigkeitskonditionierung ausgesetzt wurden, damit die Papierkerne mit einer richtigen Breite hergestellt werden. Jedoch gibt dies Anlass zu einer Schwierigkeit dahingehend, dass ein großer Bereich zur Feuchtigkeitskonditionierung in dem Betrieb notwendig ist oder die Temperatur und relative Feuchtigkeit in dem Betrieb sorgfältig gesteuert werden muss, was zu den Erzeugniskosten beiträgt.

Ferner trägt der Versuch, die Abmessungsänderungen der Papierkerne auszuschließen, indem Papierkerne in einer äußerst feuchtigkeitsdicken Art verpackt werden, zu den Kosten der Papierkerne bei und die Belastung durch das Auspacken wird erhöht und verschlechtert den Arbeitswirkungsgrad.

Die obenerwähnte Bahnwickelvorrichtung ist aus lJS-A-4,442,588 bekannt, die eine Bahnwickelvorrichtung mit einer Schneidvorrichtung und einer Trommel offenbart. Eine Kernschneidvorrichtung umfasst ein Magazin zur Aufnahme einer Mehrzahl von Kernen und eine quer bewegbare Kernschneidevorrichtung, um einen ausgewählten Kern in Breiten zu unterteilen, die der Einstellung der Messer der Schneidevorrichtung entsprechen. Ein Kernförderer erhält den Abschnitt aus geschnittenen Kernen und transportiert diesen zu Wickeltrommeln, während gleichzeitig die fertiggestellte Rolle aus der Wickelposition herausbewegt wird.

Eine Vorrichtung zum Wickeln von Streifen, die von einer Bahn geschnitten sind, auf Kerne ist aus DE-A-37 03 599 bekannt. Die einzelnen Kerne haben eine Breite, die etwas größer als die Breite der Bahnstreifen ist. Die Kerne zum Aufwickeln der Streifen werden von einem großen Kern durch eine Schneidevorrichtung getrennt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Im Hinblick auf die vorstehenden Überlegungen und Beschreibung ist es die Zielsetzung der vorliegenden Erfindung, eine Bahnwickelvorrichtung zu schaffen, die eine Änderung der Abmessungen der Kerne der Papierrohre oder von Ähnlichem aufgrund eines Einflusses der Temperatur und relativen Feuchtigkeit verhindern kann.

Diese Zielsetzung wird durch eine Bahnwickelvorrichtung erreicht, die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale umfasst.

Der Ausdruck, dass die Kernüberführungsvorrichtung den Kernschneideabschnitt unmittelbar mit dem Wickelabschnitt koppelt, bedeutet, dass die Kernüberführungsvorrichtung unmittelbar den Kern von dem Kernschneideabschnitt zu dem Wickelabschnitt überführt, ohne dass der Kern an irgendeinem anderen Ort verbleibt, wie in einer Kernspeicherzone.

Die Bahnwickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist besonders zweckmäßig, wenn der Kern ein Papierrohr ist.

Bei der vorliegenden Erfindung ist die Bahnwickelvorrichtung so ausgebildet, dass eine breite Bahn in eine Mehrzahl von Bahnen einer vorbestimmten Breite geschnitten wird und die geschnittenen Bahnen in durchgehenden Längen auf eine Mehrzahl von Kernen gewickelt wird, die nebeneinander auf einer Spindel gehalten sind.

Bei einer solchen Ausführungsform wird bevorzugt, dass die Kernüberführungseinrichtung so ausgebildet ist, dass die Anzahl der Kerne, die auf die Überführungsvorrichtung gleichzeitig geladen werden kann, nicht größer als drei bis vier Mal die Anzahl der Kerne ist, die gleichzeitig in den Wickelabschnitt geladen werden kann.

Die Bahnwickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist besonders zweckmäßig, wenn die Bahn ein lichtempfindliches Material ist.

Bei der Bahnwickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung wird der Kern, der auf eine vorbestimmte Breite in dem Kernschneideabschnitt geschnitten worden ist, unmittelbar zu dem Wickelabschnitt übergeführt, ohne an irgendeinem anderen Ort zu verweilen, wobei der Kern verwendet werden kann, bevor sich die Abmessungen des Kerns stark aufgrund des Einflusses der Temperatur und der relativen Feuchtigkeit ändern. Entsprechend können die oben beschriebenen Schwierigkeiten überwunden werden, die durch eine ungenaue Breite des Kerns hervorgerufen werden, wie eine Verschlechterung des Aussehens des Erzeugnisses, ein Versagen der Einspannvorrichtung und von Ähnlichem.

Des Weiteren kann, da die Breite des Kerns genau beibehalten werden kann, ein Einstellen, um ein gleichförmiges Wickeln der Bahn zu gewährleisten, ausgeschlossen oder stark erleichtert werden.

Weder eine Zone zur Feuchtigkeitskonditionierung zur Speicherung von Kernen noch das Verpacken von Papierkernen in eine äußerst feuchtigkeitssicheren Weise ist notwendig, wodurch Kosten, um den Abmessungsänderungen der Kerne zu folgen, fortgelassen werden können.

Wenn der Kern aus Papier ist, das gegenüber dem Einfluss von Temperatur und Feuchtigkeit empfindlich ist, ist die vorliegenden Erfindung besonders wirkungsvoll.

In dem Fall, wenn die geschnittenen Bahnen mit fortlaufender Länge um eine Mehrzahl von Kernen gewickelt werden, die nebeneinander auf einer Spindel gehalten sind, bringt eine Ungenauigkeit der Abmessungen der Kerne schwerwiegendere Probleme mit sich, wie es oben beschrieben wurde, und entsprechend ist die vorliegenden Erfindung wirksamer.

Um den Einfluss von Temperatur und Feuchtigkeit zu unterdrücken sollte die Anzahl der Kerne, die auf die Überführungsvorrichtung gleichzeitig geladen werden kann, so klein wie möglich sein. Mit anderen Worten sollte der Kernüberführungsweg, entlang dem die Kerne zu dem Wekelabschnitt überführt werden, so kurz wie möglich sein. Um jedoch einen Begehungsraum für die Bedienperson zu gewährleisten, wird der Kernüberführungsweg im Allgemeinen über Kopf angeordnet. Selbst in einem solchen Fall sollte die Kernüberführungsvorrichtung nicht länger als die Länge sein, die notwendig ist, gleichzeitig drei bis vier Mal die Anzahl von Kernen zu laden, die in den Wickelabschnitt eingebracht werden können.

Ferner ist, wenn die Bahnen um die Kerne in Positionen gewickelt werden, die in Bezug auf die entsprechenden Kerne verschoben sind, der sich ergebende wirtschaftliche Verlust in dem Fall groß, wenn die aufzuwickelnde Bahn ein lichtempfindliches Material ist. Entsprechend ist die vorliegende Erfindung wirksamer.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Bahnwickelvorrichtung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

Fig. 2 ist eine vergrößerte, perspektivische Ansicht eines Teils der Bahnwickelvorrichtung,

Fig. 3 ist eine horizontale Schnittansicht der Dehnungsrolle, die in der Bahnwickelvorrichtung verwendet wird, und

Fig. 4A und 4B zeigen unterschiedliche Zustände der um die Kerne gewickelten Bahnen.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFOR

In Fig. 1 umfasst eine Bahnwickelvorrichtung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen Zuführmechanismus 20, der eine Rolle 10R aus einer breiten Bahn 10 aus Fotopapier hält und die breite Bahnrolle 10R dreht, um die breite Bahn 10 herauszuführen, eine Schneidevorrichtung 30, die die breite Bahn 10 in eine Mehrzahl von Bahnen 10a in einer vorbestimmten Breite schneidet, ein Wickelabschnitt 40, der die geschnittenen Bahnen 10a um eine Mehrzahl von Kernen 41 wickelt, eine Kernschneidevorrichtung 50, die ein Kernmaterial in eine Mehrzahl von Kernen 41 vorbestimmter Breite schneidet, und eine Kernüberführungsvorrichtung 60, die die Kerne 41 von der Kernschneidevorrichtung 50 zu dem Wickelabschnitt 40 überführt.

Während die schmalen Bahnen 10a, die von der breiten Bahn 10 geschnitten wurden, dem Wickelabschnitt 40 zugeführt werden, wobei sie um die Dehnungsrolle 34 herumlaufen, werden die Bahnen 10a gespreizt, so dass sie aufgrund der Neigungen der Vorsprungsabschnitte 34b oder der Bünde 34d in Bezug auf die Hauptwelle 34a beabstandet werden.

In dem Wickelabschnitt 40 werden die schmalen Bahnen 10a jeweils um die Kerne 41 gewickelt. Wie in Fig. 2 gezeigt, umfasst der Wickelabschnitt 40 ein Paar Antriebstrommeln 42 und 43, die jeweils in den Richtungen der Pfeile D und E gedreht werden, sowie eine Wickelwelle 44, die in Richtung des Pfeils F gedreht wird. Eine Mehrzahl von (bei der dargestellten Ausführungsform acht) Kernen 41 ist nebeneinander in der axialen Richtung der Wickelwelle 44 auf dar Wickelwelle 44 befestigt. Vor dem Wickelvorgang werden die vorderen Endabschnitte der schmalen Bahnen 10a auf den entsprechenden Kernen 41 befestigt.

In Reaktion auf die Drehung der Wickelwelle 44 werden die schmalen Bahnen 10a um die Kerne 41 gewickelt, so dass Rollen auf den Kernen 41 gebildet werden. Die Rollen auf den Kernen 41 werden mit den Antriebstrommeln 42 und 43 in Berührung gebracht und werden auch durch die Trommeln 42 und 43 gedreht.

Wenn die schmalen Bahnen 10a um die Kerne 41 über die gesamte Länge gewickelt worden sind, werden die Antriebstrommeln 42 und 43 und die Wickelwelle 44 angehalten und die Rollen 10b aus den schmalen Bahnen 10a auf den Kernen 41 werden von der Wickelwelle 44 entfernt und in Richtung des Pfeils G in Fig. 1 transportiert. Dann werden die Rollen 10B durch eine Fördervorrichtung (nicht gezeigt) in Richtung des Pfeils A transportiert und dann in Richtung des Pfeils J, beispielsweise zu einem Verpackungsabschnitt.

Die Herstellung des Kerns 41 und die Zuführung der Kerne 41 zu dem Wickelabschnitt 40 ist unten beschrieben.

Die Kernschneidevorrichtung 50 ist nahe dem Wickelabschnitt 40 angeordnet. Ein langes Papierrohr 41A, von dem die Kerne 41 geschnitten werden, wird der Kernschneidevorrichtung 50 nacheinander zugeführt und in der vorbestimmten Position angeordnet. Die Kernschneidevorrichtung 50 ist mit einer Drehklinge 51 versehen, die in der Längsrichtung des langen Papierrohrs 41A bewegbar ist und das lange Papierrohr 41A in eine Mehrzahl von Kernen 41A mit einer vorbestimmten Breite durch die Drehklinge 51 schneidet.

Die Kernschneidevorrichtung 50 und der Wickelabschnitt 40 sind direkt miteinander durch die Überführungsvorrichtung 60 gekoppelt. Beispielsweise kann die Überführungsvorrichtung 60 einen Horizontalförderer 61 umfassen, der sich in der Längsrichtung des Papierrohrs 41 A erstreckt, einen Horizontalförderer 62, der sich senkrecht zu dem Horizontalförderer 61 erstreckt, einen Eimerförderer 63, der die Kerne 41 nach oben fördert und einen Horizontalförderer 64.

Die durch die Kernschneidevorrichtung 50 geschnittenen Kerne 41 werden auf den Horizontalförderer 61 gebracht, indem sie beispielsweise zu dem Förderer 61 gerollt werden. Dann werden die Kerne 41 durch den Horizontalförderer 61 transportiert und zu dem Horizontalförderer 62 überführt. Die Kerne 41 werden danach zu dem Eimerförderer 63 überführt und von dem Eimerförderer 63 auf einer vorbestimmten Höhe zu dem Horizontalförderer 64 überführt. Der Horizontalförderer 64 bringt die Kerne 41 zu der Wickelwelle 44 nahe der Wickelwelle 44 in Ausrichtung.

Dann werden die Kerne 41 nacheinander auf der Wickelwelle 44 durch eine Zuführvorrichtung, die nicht gezeigt ist, angebracht. Wenn eine vorbestimmte Anzahl (bei dem dargestellten Beispiel acht) von Kernen 41 auf der Wickelwelle 44 angeordnet ist, wird die Überführungsvorrichtung 60 angehalten und die Kerne 41, die auf der Wickelwelle 44 angeordnet sind, werden auf der Wickelwelle 44 durch eine Spannvorrichtung (nicht gezeigt) festgelegt.

Die Abmessungen der Kerne 41 aus Papier, die in der Bahnwickelvorrichtung dieser Erfindung verwendet werden, können sich relativ leicht unter dem Einfluss der Temperatur und Feuchtigkeit ändern. Des Weiteren ist die Bahnwickelvorrichtung von der Art mit einer einzigen Spindel, in der eine Mehrzahl von Kernen auf einer Spindel nebeneinander gehalten ist, und die Ungenauigkeit bei der Breite der Kerne kann eine Verschlechterung beim Aussehen der Rollen 10B hervorrufen, die erhalten werden, oder ein Versagen bei den Mechanismen, wie der Kerneinspannvorrichtung.

Jedoch werden bei der Bahnwickelvorrichtung dieser Erfindung die Kerne 41, die auf eine vorbestimmte Länge durch die Kernschneidevorrichtung 50 geschnitten wurden, unmittelbar zu dem Wickelabschnitt 40 überführt, ohne an irgendeinem anderen Ort zu verweilen, so dass die Kerne 41 verwendet werden können, bevor sich die Abmessungen der Kerne 41 stark aufgrund des Einflusses der Temperatur und der relativen Feuchtigkeit ändern. Entsprechend können die oben beschriebenen Schwierigkeiten überwunden werden, die durch eine ungenaue Breite der Kerne 41 hervorgerufen wurden, wie eine Verschlechterung beim Aussehen des Erzeugnisses 10B, ein Versagen der Einspannvorrichtung und Ähnliches.

Ferner kann, da die Breite der Kerne 41 genau beigehalten werden kann, eine Einstellung zur Gewährleistung eines gleichmäßigen Wickelns der Bahn 10a ausgeschlossen oder stark erleichtert werden.

Um den Einfluss von Temperatur und Feuchtigkeit zu unterdrücken, sollte die Anzahl der Kerne 41, mit der gleichzeitig die Überführungsvorrichtung 60 beschickt werden kann, gleich der Anzahl der Kerne sein, die gleichzeitig auf die Wickelwelle 44 gebracht wird (acht bei dieser Ausführungsform). Jedoch hat aus den oben beschriebenen Gründen die Überführungsvorrichtung 60 eine solche Länge, die es neunzehn (etwas größer als die doppelte Anzahl von Kernen, die gleichzeitig auf die Wickelwelle 44 aufgebracht werden kann) Kernen 41 erlaubt, auf die Überführungsvorrichtung 60 geladen zu werden.


Anspruch[de]

1. Bandwickelvorrichtung, die umfasst:

einen Kernschneideabschnitt (20) zum Schneiden eines Kerns (41A) in eine Mehrzahl von Kernabschnitten (41), die eine vorbestimmte Breite aufweisen;

ein Wickelabschnitt (40) zur Aufnahme einer Mehrzahl von Bahnen (10a) zum Wickeln auf die Mehrzahl von Kernabschnitten (41) vorbestimmter Breite, wobei die Mehrzahl von Bahnen (10a) vorbestimmter Breite von einer breiten Bahn (10) geschnitten sind;

eine Kernabschnitt-Überführungsvorrichtung (60) zur Überführung der Kernabschnitte (41) von dem Kernschneideabschnitt (51) zu dem Wickelabschnitt (40), wobei die Kernabschnitt-Überführungsvorrichtung (60) den Kernschneideabschnitt (20) mit dem Wickelabschnitt (40) unmittelbar koppelt;

dadurch gekennzeichnet, dass

die Kernabschnitt-Überführungsvorrichtung (60) Fördermittel (62, 63, 64) umfasst, um die geschnittenen Kernabschnitte (41) zum dem Wickelabschnitt (40) so zu tragen, dass die Kernabschnitte (41) horizontal dem Wickelabschnitt (40) zugeführt werden, wobei die Längsachse der Kernabschnitte (41) quer zu der Förderrichtung der geschnittenen Bahnen (10a) ausgerichtet sind, und die Kernabschnitte (41) auf einer Spindel (44) in dem Wickelabschnitt (40) gehalten sind.

2. Bahnwickelvorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben, in der der Kern (41A) ein Papierrohr ist.

3. Bahnwickelvorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben, in der die Kernüberführungsvorrichtung (60) so angeordnet ist, dass die Anzahl der Kernabschnitte (41), die auf die Überführungsvorrichtung (60) gleichzeitig aufgebracht werden kann, nicht größer als drei oder vier Mal die Anzahl der Kernabschnitte (41) ist, die in den Wickelabschnitt (40) gleichzeitig eingebracht werden kann.

4. Wickelvorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben, in der die Bahn (10) ein lichtempfindliches Material ist.







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