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Dokumentenidentifikation DE10153203A1 13.06.2002
Titel Haltevorrichtung für eine UV-Lampe
Anmelder Nordson Corp., Westlake, Ohio, US
Erfinder Keogh, Patrick Gerard, Crowthorne, Berkshire, GB
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Anmeldedatum 27.10.2001
DE-Aktenzeichen 10153203
Offenlegungstag 13.06.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.06.2002
IPC-Hauptklasse G21K 5/00
IPC-Nebenklasse C08J 3/28   B01J 19/12   
Zusammenfassung Eine Lampenhaltevorrichtung zum Halten einer Lampe innerhalb eines Gehäuses. Die Lampenhaltevorrichtung enthält eine Halterung, die in der Lage ist, an einem Gehäuse angebracht zu werden. Die Halterung weist einen Kanal auf, der darin ausgebildet ist und der einen Abschnitt besitzt, der in der Weise ausgerichtet ist, dass ein Ende der Lampe ohne weitere Unterstützung darin ruht. Um die Lampe an der Halterung sicher zu befestigen, wird eine Halteeinrichtung mit der Halterung verbunden, insbesondere enthält die Halteeinrichtung einen Halteabschnitt, welcher zum Einführen in den Kanal ausgebildet ist, um das Ende der Lampe in dem ausgerichteten Abschnitt des Kanals positiv zu halten. Die Halteeinrichtung enthält weiterhin eine Verbindungseinrichtung, um das wahlweise Verbinden und Lösen der Halteeinrichtung und der Halterung zu ermöglichen.

Beschreibung[de]
Gegenstand der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft generell Ultraviolett- bzw. UV-Lampensysteme und insbesondere Haltevorrichtungen zum Halten einer UV-Lampe in einem Gehäuse.

Hintergrund der Erfindung

UV-Lampensysteme werden zum Härten oder Trocknen von Klebstoffen, Dichtmitteln, Tinten, Beschichtungen oder anderen ähnlichen Materialien verwendet. Ein typisches UV-Lampensystem enthält ein Gehäuse, an dem eine UV-Lampe bzw. eine Ultraviolettlampe durch ein Paar von einander gegenüberliegend angeordneten Haltern lösbar angebracht ist. Die Halter nehmen die Enden der UV-Lampe auf und sichern diese an dem Gehäuse.

Bei einigen UV-Lampensystemen ist jeder Halter mit einer Elektrizitätsquelle zum Versorgen der UV-Lampe oder UV-Birne verbunden.

Wie offensichtlich ist, besitzt jede UV-Lampe eine endliche Lebensdauer, nach der die Lampe ausbrennt und ausgetauscht werden muss. In Abhängigkeit der Härte- oder Trocknungsanwendung können mehrere UV- Lampensysteme gleichzeitig verwendet werden. Wenn während des Trocknungs- oder Härtungsvorganges eine UV-Lampe ausbrennt, besteht die Möglichkeit, dass der Vorgang unterbrochen werden muss, bis die UV- Lampe gegen eine Neue ausgetauscht werden kann. Derartige Unterbrechungen reduzieren die Produktionswirtschaftlichkeit, da der gesamt Vorgang unterbrochen werden muss, bis die neue UV-Lampe installiert ist.

Beim Einsatz bekannter UV-Lampensysteme ist die Installation bzw. Montage einer neuen UV-Lampe verhältnismäßig beschwerlich und beinhaltet eine nicht akzeptierbare lange Unterbrechung in dem Härte- oder Trocknungsvorgang. In einigen Fällen kann die Unterbrechung länger als 30 Minuten betragen. Ein großer Teil der Zeit, die erforderlich ist, die UV-Lampe auszutauschen, wird durch das Entfernen der Befestigungsmittel verbraucht, welche die UV-Lampe an dem Gehäuse halten. Generell müssen mehrere Befestigungsmittel verschiedener Art unter Verwendung eines oder mehrerer Handwerkzeuge, wie Schraubendreher und Schraubenschlüssel entfernt werden. Darüber hinaus sind handbetätigte Werkzeuge notwendig, um jede elektrische Verbindung zwischen der UV-Lampe und dem Gehäuse zu unterbrechen. In vielen Situationen muss ein Elektriker eingesetzt werden, wenn die handbetätigten Werkzeuge erforderlich sind, um die elektrischen Verbindungen zu unterbrechen. Das Herbeirufen eines Elektrikers verlängert weiterhin die Stillstandszeit des Produktionsvorganges und erhöht die Kosten für die Änderung der UV-Lampe.

Es besteht daher Bedarf für ein UV-Lampensystem, welches eine schnelle und leichte Installation einer UV-Lampe bereitstellt. Das UV-Lampensystem sollte die Installation der UV-Lampe ohne Einsatz von handbetätigten Werkzeugen oder des Erfordernisses eines Elektrikers ermöglichen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung beseitigt die vorstehenden sowie weitere Einschränkungen und Nachteile der bekannten Lampenhaltevorrichtungen, die verwendet werden, um UV-Lampen zu halten. Die Lampenhaltevorrichtung der vorliegenden Erfindung stellt eine schnelle und leichte Installation bzw. Montage und/oder Demontage einer UV-Lampe aus einem Gehäuse bereit, ohne dass handbetätigte Werkzeuge notwendig sind und ohne Assistenz eines Elektrikers. Obwohl die Lampenhaltevorrichtung der vorliegenden Erfindung insbesondere für den Einsatz bei UV-Lampen geeignet ist, ist sie für den Gebrauch bei anderen Lampentypen gleichermaßen anwendbar.

In Übereinstimmung mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung enthält die Lampenhaltevorrichtung eine Halterung, die in der Lage ist, an einem Gehäuse angebracht zu werden. Die Halterung enthält einen ersten Kanal, der darin ausgebildet ist und der einen Abschnitt aufweist, welcher so ausgerichtet ist, dass ein Ende der Lampe bloß bzw. ohne Unterstützung darauf ruht. Mit anderen Worten wird die Lampe darin ohne Einsatz irgendwelcher Befestigungsmittel oder Halteeinrichtungen gehalten, sobald die Lampenenden in dem Abschnitt des Kanals angeordnet sind. Um jedoch die Lampe in der Halterung sicher zu befestigen, ist eine Halteeinrichtung mit der Halterung verbunden. Insbesondere enthält die Halteeinrichtung einen Halteabschnitt, welcher in der Lage ist, in den Kanal eingeführt zu werden, um das Ende der Lampe in dem ausgerichteten Abschnitt des Kanals sicher zu befestigen. Die Halteeinrichtung weist weiterhin eine Verbindungseinrichtung auf, um die Halteeinrichtung lösbar mit der Halterung zu verbinden. Vorzugsweise ist der Kanal L-förmig, wobei ein Bein des L-förmigen Kanals dem vorstehend erläuterten, ausgerichteten Abschnitt entspricht. Vorteilhafterweise enthält der Halteabschnitt einen federbelasteten Vorsprung, welcher in der Lage ist, das Lampenende mit einer eindeutig wirkenden Kraft in Verbindung zu bringen. Vorzugsweise ist der federbelastete Vorsprung ein federbelastetes Kugellager.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung enthält das Gehäuse ein Endelement, welches benachbart angeordnet ist, jedoch nicht in Kontakt mit der Halterung steht. Das Endelement besitzt einen zweiten Kanal, der darin ausgebildet ist und der ähnlich dem ersten Kanal in der Halterung ist. Insofern enthält die Halteeinrichtung nicht nur einen Halteabschnitt zum Einführen in den ersten Kanal der Halterung, sondern darüber hinaus ein Füllelement zum Einführen in den zweiten Kanal in dem Endelement. Das Füllelement unterstützt in Zusammenwirkung mit dem Endelement, dass die Übertragung von Wärme von der Lampe zu Abschnitten des Gehäuses, welche nicht aktiv gekühlt werden, blockiert wird.

Bei einem weiteren Aspekt der Erfindung enthält die Halterung ein Befestigungsmittel und die Verbindungseinrichtung auf der Halteeinrichtung ein Schiebeelement. Das Schiebeelement bewegt sich zwischen einer verriegelten und einer unverriegelten Position relativ zu dem Befestigungsmittel, um die Halteeinrichtung und die Halterung miteinander zu verbinden bzw. voneinander zu lösen.

Verschiedene zusätzliche Vorteile und Merkmale der Erfindung werden dem Fachmann bei Durchsicht der nachfolgenden, ausführlichen Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungsfiguren deutlicher zu Tage treten.

Kurze Beschreibung der Zeichnungsfiguren

Die beigefügten Zeichnungsfiguren, welche in diese Beschreibung einbezogen sind und einen Teil dieser Beschreibung bilden, geben Ausführungsbeispiele der Erfindung wieder und dienen zusammen mit der vorstehenden allgemeinen Beschreibung der Erfindung und der nachstehenden ausführlichen Beschreibung der Ausführungsbeispiele dazu, die Prinzipien der Erfindung zu erläutern.

Fig. 1 ist eine auseinandergezogene Ansicht von unten der UV-Lampenhaltevorrichtung der vorliegenden Erfindung.

Fig. 2 ist eine vergrößerte, auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der Fig. 1.

Fig. 3 ist eine Schnittansicht der zusammengefügten Lampenhaltevorrichtung entlang der Linie 3-3 in Fig. 2.

Fig. 4A ist eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht der Lampenhalteeinrichtung der Fig. 2, die in der entriegelten Position wiedergegeben ist; und

Fig. 4B ist eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht der Lampenhaltevorrichtung der Fig. 2, die in verriegelter Position wiedergegeben ist.

Ausführliche Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels

Es wird nun auf Fig. 1 Bezug genommen. Ein UV-Lampensystem 10 enthält eine Lampenhaltevorrichtung 12, die in Übereinstimmung mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Es ist zu bemerken, dass die Lampenhaltevorrichtung 12 der vorliegenden Erfindung nicht nur auf die Installation und Halterung von UV-Lampen beschränkt ist. Die Erfindung ist ebenso bei anderen Arten von langgestreckten, rohrförmigen Lampen oder sogar Leuchtbirnen mit einem einzelnen Ende anwendbar. Das UV-Lampensystem 10 enthält ein Lampengehäuse 14, welches mit einer Kühlwasserquelle und einer Elektrizitätsquelle (nicht gezeigt) wirksam verbunden ist. Das Lampengehäuse 14 enthält einen Kühlwasserverteiler 16, welcher mit der Kühlwasserquelle wirksam verbunden ist. Der Kühlwasserverteiler 16 dient dazu, das UV-Lampensystem 10 zu kühlen, während dieses in Betrieb ist, beispielsweise während eines Erwärmungs- oder Härteeinsatz. Das UV-Lampensystem weist weiterhin eine UV-Lampe 18 auf, welche wahlweise aus der Lampenhaltevorrichtung 12 entfernbar ist. Vorzugsweise ist die UV-Lampe 18 aus Quarz hergestellt.

Die Lampenhaltevorrichtung 12 enthält eine Lampenhalterung 20, welche durch Befestigungsmittel (nicht gezeigt) an dem Kühlwasserverteiler 16 angebracht ist und in Wärmekontakt mit diesem steht. Die Lampenhalterung 20 wird insofern durch den Kühlwasserverteiler 16 gekühlt, während das UV-Lampensystem 10 in Betrieb ist. Um einen weiteren thermischen Schutz für die Lampenhalterung bereitzustellen, ist ein Gehäuseendelement 21 benachbart der Lampenhalterung 20 angeordnet. Das Gehäuseendelement 21 steht darüber hinaus in thermischem Kontakt mit dem Kühlwasserverteiler 16 und schirmt die Lampenhalterung 20 von dem direkten Einfluss von UV-Lichtstrahlen, die von der UV-Lampe 12 abgestrahlt werden, ab. Die Lampenhaltevorrichtung 12 besitzt darüber hinaus eine Lampenhalteeinrichtung 22, welche mit der Lampenhalterung 20 wahlweise verbunden ist, um die UV-Lampe 18 hieran zu befestigen. Das Lampengehäuse 14 besitzt darüber hinaus eine elektrische Verbindungseinrichtung 24, welche an einer Elektrizitätsquelle wirksam angeschlossen ist.

Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen. Ein Lampenende 26 der UV- Lampe 18 ist in der Weise dargestellt, dass es in der Lampenhaltevorrichtung 12 installiert bzw. montiert ist. Die Anbringung des Lampenendes 26 ist im Wesentlichen gleich zu dem gegenüberliegenden Ende der UV- Lampe 18, so dass die nachstehende Erläuterung für dieses gegenüberliegende Lampenende ebenso anwendbar ist. Das Gehäuseendelement 21 und die Lampenhalterung 20 enthalten Kanäle 27 bzw. 28, die beide im wesentlichen L-förmig sind. Die Lampenhalterung 20 besitzt darüber hinaus ein Befestigungsmittel 30. Die L-förmigen Kanäle 27, 28 enthalten vertikal verlaufende Abschnitte 31, 32 sowie horizontal verlaufende Abschnitte 33, 34.

Das Lampenende 26 weist eine Endbefestigung 36 auf, welche durch einen Kleber mit einem Anschlussende 38 der UV-Lampe 18 fest verbunden ist. Eine UV-Lampe 18 mit Endbefestigungen 38, die von der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Art sind, wird durch Primearc, ein Tochterunternehmen des Anmelders der vorliegenden Erfindung, hergestellt. Vorzugsweise ist die Endbefestigung 36 aus einem keramischen Material hergestellt. Wenn die UV-Lampe 18 ausbrennt, wird die UV-Lampe 18, die die Endbefestigungen 36 aufweist, entfernt und gegen eine neue UV-Lampe 18 mit neuen Endbefestigungen 36 ausgetauscht.

Die Endbefestigung 36 enthält ein mit einem Gewinde versehenes, elektrisches Element 40, um durch Schraubeingriff eine Flügel- bzw. Rändelmutter 42 aufzunehmen. Während der Installation der UV-Lampe 18 wird die elektrische Verbindungseinrichtung 24 über das mit einem Gewinde versehene elektrische Element 40 plaziert und durch die Flügelmutter 42 durch Schraubeingriff daran gehalten. Die Flügelmutter 42 ist ohne Weiteres von Hand von dem mit einem Gewinde versehenen elektrischen Element 40ohne Einsatz von handbetätigten Werkzeugen entfernbar. Es ist zu bemerken, dass die Endbefestigung 36 eine buchsenförmige, positive elektrische Verbindungseinrichtung aufweisen könnte, in die eine steckerförmige, positive Flügelschraube eingesetzt ist, um die elektrische Verbindungseinrichtung 24 anzubringen. Alternativ könnte die elektrische Verbindungseinrichtung 24 einen elektrischen Stecker aufweisen, der in Eingriff mit einer komplementären elektrischen Steckdose in der Endbefestigung 36 in der Weise gelangt, dass keine weiteren Befestigungsmittel notwendig sind. Welche Verbindungsart auch immer verwendet wird, sollte die elektrische Verbindungseinrichtung 24 an der Endbefestigung 36 sicher angebracht sein, um elektrische Bogenbildung zu vermeiden, während das UV-Lampensystem in Betrieb ist.

Die Endbefestigung 36 weißt weiterhin eine Hülse 44 auf, welche eine solche Größe besitzt, dass sie mit dem L-förmigen Kanal 28 übereinstimmt. Der L-förmige Kanal 27 des Gehäuseendelements 21 besitzt eine solche Größe, dass er mit dem Anschlussende 38 der UV-Lampe 18 übereinstimmt, die einen kleineren Durchmesser aufweist als der der Hülse 44. Wenn die Endbefestigung 36 in den L-förmigen Kanal 28 eingeführt wird; ruht die Hülse 44 auf dem horizontal verlaufenden Abschnitt 34 (Fig. 3) und bleibt darin ohne jedes weitere Befestigungsmittel, was es ermöglicht, die UV-Lampe 18 nur durch eine einzelne Person zu installieren, da kein Bedarf für eine zweite Person besteht, um das andere Ende zu halten, während das Lampenende 26 installiert wird.

Die Lampenhalteeinrichtung 22 besitzt eine Montageplatte 46. An der Montageplatte 46 ist ein Füllelement 48, ein Halteabschnitt 50 und eine Verbindungseinrichtung 52 angebracht. Vorteilhafterweise sind das Füllelement 48 und der Halteabschnitt 50 voneinander so beabstandet, dass Wärme nicht von dem Füllelement 48 an den Halteabschnitt 50 übertragen wird. Das Füllelement 48 weist eine solche Größe auf, dass es im Wesentlichen den vertikal verlaufenden Abschnitt 31 des L-förmigen Kanals 27 ausfüllt, wenn es darin eingesetzt ist. Das Füllelement 48 in Verbindung mit dem Gehäuseendelement 21 stellt eine weitere thermische Abschirmung von der Wärme bereit, die durch eine im Betrieb befindliche UV-Lampe 18erzeugt wird, wodurch die Erwärmung von nicht gekühlten Abschnitten des Lampengehäuses 14 minimiert wird. Vorteilhafterweise sind das Gehäuseendelement 21 und das Füllelement 48 aus einem Material hergestellt, welches ermöglicht, hohen Temperaturen zu wiederstehen. Der Halteabschnitt 50, welcher eine solche Größe aufweist, dass er den vertikal verlaufenden Abschnitt 32 des L-förmigen Kanals 28 im wesentlichen ausfüllt, enthält ein federbelastetes Kugellager bzw. eine ebensolche Kugel 54, welche in sicherem Kontakt mit der Hülse 44 steht, wenn die Lampenhalteeinrichtung 22 an der Lampenhalterung 20 angebracht ist. Das Kugellager 54 stellt eine positive Kontaktkraft gegen die Hülse 44 bereit, um unbeabsichtigte Bewegungen und Schwingungen der UV-Lampe 18 zu minimieren, die während einer speziellen Erhitzungs- oder Härteanwendung auftreten können. Insbesondere drückt, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, das Kugellager 54 die Hülse 44 in Kontakt mit dem Ende des horizontal verlaufenden Abschnitt des L-förmigen Kanals 28, so dass die Hülse 44 und die Endbefestigung 36 durch die wassergekühlte Lampenhalterung 20 gekühlt werden. Die vertikal verlaufenden Abschnitte 31, 32 sind in Querrichtung in der Weise voneinander versetzt, dass, wenn das Füllelement 48 und der Halteabschnitt 50 in den vertikal verlaufenden Abschnitten 31 bzw. 32 angeordnet sind, keine sichtbaren Lücken für UV-Lichtstrahlen für deren direkten Durchgang vorhanden sind. Dieser Versatz unterstützt, dass die Erwärmung von nicht gekühlten Abschnitten des Lampengehäuses minimiert wird.

Die Verbindungseinrichtung 52 enthält ein ortsfestes Element 56, das an der Montageplatte 46 durch Befestigungsmittel 57 angebracht ist. Das ortsfeste Element 56 enthält ein Durchgangsloch 58, welches mit einem Durchgangsloch 60 in der Montageplatte 46 ausgerichtet ist. Das ortsfeste Element 56 besitzt darüber hinaus gefaltete Zungen bzw. Laschen 62, welche einen Kanal bilden, durch den ein Schiebeelement 64 verschiebbar hindurch bewegt werden kann. Das Schiebeelement 64 enthält einander gegenüberliegende, flexible Elemente 66, welche in Klemmeingriff mit dem Befestigungsmittel 30 stehen, wenn das Schiebeelement 64 aus einer unverriegelten Position in eine verriegelte Position bewegt wird.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Verbindungseinrichtung 52 ist in den Fig. 4A und 4B gezeigt. Das Schiebeelement 64 enthält äußere Erweiterungen 68 entlang den außen liegenden Kanten der flexiblen Elemente 66, um das Schiebeelement 64 daran zu hindern, aus dem Kanal, der durch die Laschen 62 gebildet ist, herausgeschoben zu werden, wenn das Schiebeelement 64 in die unverriegelte Position (Fig. 4A) bewegt wird. Das Schiebeelement 64 besitzt darüber hinaus innen liegende Erweiterungen 70 entlang den innen liegenden Kanten der flexiblen Elemente 66, um sicherzustellen, dass das Schiebeelement 66 nicht über das Befestigungsmittel 30 hinaus bewegt wird, wenn das Schiebeelement 66 in die verriegelte Position (Fig. 4B) bewegt wird.

Um die UV-Lampe 18 in dem Lampengehäuse 14 zu installieren bzw. zu montieren, werden die Anschlussenden 38 und die Hülse 44 einer neuen UV-Lampe 18 nach oben in die vertikal verlaufenden Abschnitte 31, 32 und anschließend hinüber in die horizontal verlaufenden Abschnitte 33, 34 geschoben. An diesem Punkt ruht die UV-Lampe 18 und insbesondere die Hülse 44 ohne Unterstützung auf dem horizontal verlaufenden Abschnitt 34, ohne dass irgendwelche Befestigungsmittel notwendig sind, um die UV-Lampe 18 an Ort und Stelle zu halten. Die elektrische Verbindungseinrichtung 24 wird anschließend angebracht, um das elektrische Element 40 durch die Flügelmutter 42 mittels Schraubeingriff zu befestigen. Die Lampenhalteeinrichtung 22 wird anschließend mit der Lampenhalterung 20 verbunden. Insbesondere werden das Füllelement 48 und der Halteabschnitt 50 in die vertikal verlaufenden Abschnitte 31, 32 der L-förmigen Kanäle 27, 28 eingefügt und das Befestigungsmittel 30 durch die Durchgangslöcher 60, 58 eingesetzt. Sobald sich Lampenhalteeinrichtung 22 an Ort und Stelle befindet, wird das Schiebeelement 64 von Hand oder mittels eines Fingers 70 aus einer unverriegelten Position (Fig. 4A) in eine verriegelte Position (Fig. 4B) in der Weise bewegt, dass die flexiblen Elemente 66 in Eingriff mit dem Befestigungsmittel 30 gelangen und das Befestigungsmittel 30 umgeben, um die Lampenhalteeinrichtung 22 an der Lampenhalterung 20 sicher zu halten. Der gesamte Installationsvorgang kann ohne den Einsatz von irgendwelchen handbetätigten Werkzeugen oder der Unterstützung eines Elektrikers ausgeführt werden. Die UV-Lampe 18 kann aus dem Lampengehäuse 14 durch einfaches Umkehren des Installationsvorganges entfernt werden.

Obwohl die vorliegende Erfindung durch eine Beschreibung verschiedener Ausführungsformen dargestellt worden ist und obwohl diese Ausführungsformen in beträchtlichem Detail erläutert worden sind, ist es nicht Absicht des Anmelders, den Umfang der angefügten Ansprüche auf ein solches Detail zu beschränken oder hierauf einzuschränken. Weitere Vorteile und Modifikationen sind für den Fachmann ohne Weiteres erkennbar. Die Erfindung in ihren breitesten Aspekten ist daher nicht durch die spezifischen Details, repräsentativen Vorrichtungen, Verfahren und Beispiele, welche gezeigt und beschrieben worden sind, beschränkt. Demzufolge kann sich von derartigen Details entfernt werden, ohne dass sich von dem Geist oder Umfang des generellen Erfindungskonzeptes des Anmelders entfernt wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Lampenhaltevorrichtung zum Halten einer langgestreckten Lampe innerhalb eines Gehäuses, enthaltend:

    eine Halterung, die in der Lage ist, an dem Gehäuse angebracht zu werden, und die einen ersten Kanal aufweist, der darin ausgebildet ist, wobei der Kanal einen Abschnitt besitzt, der ausgerichtet ist, um ein Ende der Lampe zu halten, und

    eine Halteeinrichtung, die einen Abschnitt besitzt, der zum Einsetzen in den Kanal ausgebildet ist, um das Ende der Lampe in dem Abschnitt des Kanals sicher zu halten, wobei die Halteeinrichtung weiterhin eine Verbindungseinrichtung aufweist, um wahlweise ein Verbinden und Lösen der Halteeinrichtung sowie der Halterung zu ermöglichen.
  2. 2. Lampenhaltevorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Gehäuse weiterhin ein Endelement aufweist, das benachbart der Halterung angeordnet ist, bei der jedes Endelement einen zweiten Kanal enthält, bei der die Halteeinrichtung weiterhin ein Füllelement besitzt, das zum Einführen in den zweiten Kanal in dem Endelement ausgestaltet ist.
  3. 3. Lampenhaltevorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Endhalteeinrichtung einen federbelasteten Vorsprung enthält, der in der Lage ist, in sicheren Kontakt mit dem Lampenende zu gelangen und das Lampenende gegen die Halterung zu halten.
  4. 4. Lampenhaltevorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Halterung ein Befestigungsmittel enthält, bei der die Verbindungseinrichtung ein Schiebeelement aufweist, welches wahlweise zwischen einer verriegelten und einer entriegelten Position verschiebbar ist, wobei in der verriegelten Position das Schiebeelement in Eingriff mit dem Befestigungsmittel gelangt, um die Halteeinrichtung mit der Halterung zu verbinden und an dieser zu halten, und wobei in der entriegelten Position das Schiebeelement außer Eingriff von dem Befestigungsmittel gelangt, um der Halteeinrichtung zu ermöglichen, von der Halterung gelöst zu werden.
  5. 5. UV-Beleuchtungsvorrichtung, enthaltend:

    ein Gehäuse mit einem ersten und einem zweiten Ende;

    eine langgestreckte UV-Lampe, die eine erste und eine zweite Endbefestigung aufweist;

    wobei eine erste bzw. eine zweite Halterung jeweils an dem ersten und dem zweiten Ende des Gehäuses angebracht sind, wobei jede Halterung einen ersten Kanal aufweist, der darin ausgebildet ist, wobei jeder Kanal einen Abschnitt besitzt, der in der Weise ausgerichtet ist, dass die Endbefestigungen ohne Unterstützung darin gehalten werden; und

    eine erste und eine zweite Halteeinrichtung, wobei jede Halteeinrichtung einen Abschnitt aufweist, der zum Einführen in die ersten Kanäle in der ersten und der zweiten Halterung ausgebildet ist, um jede Endbefestigung in dem Abschnitt des ersten Kanals sicher zu befestigen, wobei jede Halteeinrichtung weiterhin eine Verbindungseinrichtung aufweist, um ein wahlweises Verbinden und Lösen der Halteeinrichtungen relativ zu den Halterungen zu ermöglichen.
  6. 6. UV-Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 5, bei der das Gehäuse weiterhin ein erstes und ein zweites Endelement enthält, die entsprechend benachbart der ersten und der zweiten Halterung angeordnet sind, wobei jedes Endelement einen zweiten Kanal aufweist, der darin ausgebildet ist, wobei jede der Halteeinrichtungen, die erste und die zweite Halteeinrichtung, weiterhin ein Füllelement aufweist, das zum Einführen in die zweiten Kanäle in dem ersten und dem zweiten Endelement ausgebildet ist.
  7. 7. UV-Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 5, bei der die Halterung ein Befestigungselement enthält und bei der die Verbindseinrichtung ein Schiebeelement aufweist, welches zwischen einer verriegelten und einer entriegelten Position wahlweise bewegbar ist, wobei in der verriegelten Position das Schiebeelement in Eingriff mit dem Befestigungsmittel gelangt, um die Halteeinrichtung mit der Halterung zu verbinden und an dieser zu halten, und wobei in der entriegelten Position das Schiebeelement außer Eingriff von dem Befestigungsmittel gelangt, um der Halteeinrichtung zu ermöglichen, von der Halterung gelöst zu werden.






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