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Dokumentenidentifikation DE10063394A1 20.06.2002
Titel Raupenfahrzeug für Bauzwecke
Anmelder Macmoter S.p.A., Modigliana, Forli, IT
Erfinder Haringer, Alois Johann, Neumark, IT
Vertreter Schieferdecker, L., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 63065 Offenbach
DE-Anmeldedatum 19.12.2000
DE-Aktenzeichen 10063394
Offenlegungstag 20.06.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.06.2002
IPC-Hauptklasse B62D 55/00
IPC-Nebenklasse B62D 55/26   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Raupenfahrzeug mit einer Ausrüstung für ein Baufahrzeug, insbesondere Fahrzeug mit einem zugleich zum Laden dienenden Löffel, das ein Unterfahrzeug mit Fahrzeugrahmen umfaßt, an dem jeweils seitlich jeweils ein Fahrwerk mit einer Raupe angeordnet ist.
Der Kern der Erfindung besteht darin, daß mindestens ein Tragarm je Fahrwerk schwenkbar am Fahrzeugrahmen angelenkt und von mindestens einem Element federnd sowie gegebenenfalls kraftschlüssig beaufschlagt ist und daß das Fahrwerk direkt oder indirekt an dem Tragarm angelenkt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Raupenfahrzeug mit einer Ausrüstung für Bauzwecke und insbesondere ein Fahrzeug mit einem zugleich zum Laden dienenden Löffel, das ein Unterfahrzeug mit einem Fahrzeugrahmen umfaßt, an dem seitlich jeweils ein Fahrwerk mit einer Raupe angeordnet ist.

Raupenfahrzeuge der genannten Art sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Dazu gehören insbesondere auch kleinere Raupenfahrzeuge, deren Fahrwerke im wesentlichen starr mit dem Unterfahrzeug verbunden sind. Das Fahrwerk ist daher nicht in der Lage, Bodenunebenheiten auszugleichen mit der Folge, daß der Fahrer in seiner Fahrerkabine sämtliche Bewegung des Fahrzeuges mitmachen muß. Grundsätzlich Gleiches gilt auch für das am Raupenfahrzeug befindliche Werkzeug, bei dem es sich insbesondere auch um einen Ladelöffel handeln kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Aufhängung bzw. Lagerung und Befestigung des Unterfahrzeuges am Fahrwerk derart zu gestalten, daß die Aufhängung in der Lage ist, Bodenunebenheiten zumindest zum Teil zu schlucken.

Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles von Anspruch 1 vor, daß mindestens ein Tragarm je Fahrwerk schwenkbar am Fahrzeugrahmen angelenkt und von mindestens einem Element geführt sowie federnd und gegebenenfalls kraftschlüssig beaufschlagt ist und daß das Fahrwerk an dem Tragarm direkt oder indirekt angelenkt ist.

Die von einer Feder und/oder einer hydraulischen Einrichtung beaufschlagten Tragarme lassen Relativbewegungen zwischen dem Fahrwerk und dem Unterfahrzeug zu, so daß das Fahrwerk in der Lage ist, Bodenunebenheiten auszugleichen. Das Fahrzeug bewegt sich daher ruhiger über Bodenunebenheiten und gestattet ein angenehmeres und genaueres Arbeiten als bisher.

Zur Begrenzung des technischen Aufwandes ist vorgesehen, daß jedes Fahrwerk bzw. jeder für eine Raupe vorgesehene, als Lager für die Räder der Raupe dienende Radkasten im Bereich seines einen Endes an mindestens einer in Fahrzeuglängsrichtung liegenden Achse angelenkt und im Bereich seines anderen Endes um eine quer zur Fahrzeuglängsrichtung liegende Achse schwenkbar ist, wobei der Tragarm von mindestens einer Feder mit oder ohne Führung und/oder von einer hydraulischen Einrichtung und/oder von einer Einrichtung zum Dämpfen der Bewegungen beaufschlagt ist. Die Feder ist vorzugsweise eine Schraubenfeder und kann stehend und/oder liegend angeordnet sein.

Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus Unteransprüchen und der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung hervor.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigen:

Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht des Raupenfahrzeuges;

Fig. 2 in größerem Maßstab sowie schematisch eine Seitenansicht von Teilen des Fahrwerkes auf ebenem Boden;

Fig. 3 eine Ansicht wie in Fig. 2 bei unebenem Boden;

Fig. 4 zum Teil im Schnitt eine Ansicht der Fahrwerkaufhängung mit zwei stehenden Federn;

Fig. 5 eine Ansicht wie in Fig. 4 mit zwei liegenden Federn;

Fig. 6 eine Ansicht einer Fahrwerkaufhängung mit einer liegenden Feder und

Fig. 7 eine Ansicht einer Fahrwerkaufhängung wie in den Fig. 4 bis 6 mit einer hydraulischen Einrichtung.

Ein Raupenfahrzeug 1 umfaßt gemäß Fig. 1 einen Oberwagen 2 mit einem Motor und den üblichen Komponenten einschließlich einem in der Regel mehrteiligen Ausleger 3 bzw. Hubarm, an dessen freien Ende ein Werkzeug zum Beispiel in Gestalt eines insbesondere auch zum Laden dienenden Löffels 4 angeordnet ist. Der Oberwagen 2 ruht auf einem Unterfahrzeug 5, das einen Fahrzeugrahmen 6 und seitliche Fahrwerke 7 und 8 mit Raupen 9 und 10 umfaßt. Zu jedem Fahrwerk 7 bzw. 8 gehören je ein Radkasten 11 bzw. 12, der zur Lagerung von Antriebs- und/oder Umlenkrädern 13 und 14 und gegebenenfalls von weiteren Rädern 15 bzw. 16 zur Führung der Raupen 9 bzw. 10 dient.

Auf einem ebenen Boden nehmen die Raupen 9 bzw. 10 eine entsprechende Lage gemäß Fig. 1 ein. Fährt das Raupenfahrzeug 1 jedoch über einen unebenen Boden, so kann sich die Raupe 7 dem Boden anpassen und sich zum Beispiel mit ihrem vorderen Rad 14 etwas nach oben bewegen, während das hintere Rad 13 und mit ihm einige Kettenglieder etwas absinken und zum Beispiel in den Boden eindringen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.

Schwenkbewegungen der beiden seitlichen Fahrwerke 7 und 8 mit sich hebenden oder sich senkenden vorderen Rädern 14 bzw. hinteren Räder 13 erfolgen um eine Achse 17, die sich quer zur Fahrzeuglängsrichtung (Doppelpfeil 18 in den Fig. 1 und 2) erstreckt. Gemäß Ausführungsbeispiel ist die Achse 17 nahe bei bzw. vor den hinteren Antriebs- und/oder Umlenkrädern 13 sowie etwas oberhalb der beiden Radkästen 11 und 12 angeordnet.

Zur Bildung der Achse 17 sind Lagerbolzen 19 und 20 vorgesehen, die starr an dem Fahrzeugrahmen 6 befestigt sind und sich seitlich von diesem wegerstrecken. Fahrwerkseitig liegen die beiden Lagerbolzen 19 und 20 in Lagerschalen 21 und 22, die in geeigneter Weise mit den Radkästen 11 und 12 verbunden sind, wie dies zum Beispiel aus den Fig. 2 bis 4 hervorgeht.

Die beiden Lagerbolzen 19 und 20 dienen zur Lagerung der hinteren Enden der beiden Fahrwerke 7 und 8. Zur Lagerung der vorderen Enden der beiden Fahrwerke 7 und 8 ist jeweils ein Tragarm 30 vorgesehen. Die Lagerung bzw. die Aufhängung der beiden Fahrwerke 7 und 8 im Bereich ihrer vorderen Enden ist jeweils spiegelbildlich gestaltet, so daß sich die Beschreibung nachstehend nur auf die Lagerung und Aufhängung des vorderen Endes des die Raupe 9 aufweisenden Fahrwerkes 7 bezieht (Fig. 4).

Fahrzeugseitig ist der Tragarm 30 bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel an einer Stütze 31 um eine Achse 32 schwenkbar angelenkt, die parallel zur Fahrzeuglängsrichtung liegt. Die Stütze 31 befindet sich im Inneren 33 des Fahrzeugrahmens 6. Der Tragarm 30 greift mit seinem der Stütze 31 abgewandten Ende 34 durch eine Öffnung 35 in einer Seitenwand 36 des Fahrzeugrahmens 6 und ist mit seinem freien Ende über einen Lenker 37 gelenkig mit dem Radkasten 11 des Fahrwerkes 7 verbunden. Jeweils ebenfalls in Fahrzeuglängsrichtung liegende Achsen 38 und 39 verbinden den Lenker 37 einerseits mit dem Tragarm 30 und andererseits mit dem Radkasten 11, der zur Anlenkung des Lenkers 37 eine Lasche 40 aufweist. In einer mittleren Nullstellung gemäß Fig. 4 kann der Tragarm 30 beispielsweise horizontal liegen, während der Lenker 37 senkrecht steht. Erreicht wird diese Lage des Tragarmes 30 mit Hilfe einer Einrichtung 41 bzw. mit Hilfe eines Elementes 41, das den Tragarm 30 und den Fahrzeugrahmen 6 federnd und lagefixierend verbindet. Gemäß dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Element 41 eine Feder 42 in Gestalt einer Schraubenfeder 42. Die Feder 42 ist geführt. Zur Führung dient eine Teleskopstange 43, die im Inneren 44 der Schraubenfeder 42 angeordnet ist. Die Schraubenfeder 42 stützt sich an den beiden Enden der Teleskopstange 43 ab, wobei ferner das eine Ende 45 der Teieskopstange 43 am Fahrzeugrahmen 6 fixiert ist, während ihr anderes Ende 46 am Tragarm 30 angelenkt ist und die Lage des Tragarmes 30 in dessen Nullstellung gemäß Fig. 4 definiert.

Die Anlenkstelle 47 für das Element 41 am Tragarm 30 liegt außerhalb einer Verbindungslinie von dessen fahrzeugseitigem Haltepunkt entsprechend der Achse 32 und von der fahrwerkseitigen Anlenkstelle entsprechend der Achse 38 des Tragarmes 30. Die Anlenkstelle 47 befindet sich dazu an einem seitlichen Vorsprung 48 des Tragarmes 30.

Ferner befindet sich die Anlenkstelle 47 zwischen den beiden Achsen 32 und 38.

Das Element 41 bzw. die Schraubenfeder 42 mit der Teleskopstange 43 sind bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel stehend angeordnet. Die Schraubenfeder 42 erstreckt sich daher senkrecht zur Längsachse des Tragarmes 30.

Grundsätzlich ist auch eine liegende Anordnung bzw. eine parallele Anordnung von Element 31a bestehend aus Schraubenfeder 42a und Teleskopstange 43a einerseits und Tragarm 30a andererseits gemäß dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel möglich. Grundsätzlich gleiche Teile weisen bei diesem Ausführungsbeispiel dieselben Bezugszahlen und zusätzlich den Buchstabenindex a auf.

Für beide Ausführungsbeispiele gilt, daß jeweils ein Element 41 bzw. 41a bzw. eine Feder in Gestalt einer Schraubenfeder 42, 42a mit einer Teleskopstange 43, 43a jeweils einem Tragarm 30, 30a zugeordnet ist. Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 sind daher alle Komponenten zur Lagerung und Aufhängung der Fahrwerke 7a, 8a spiegelbildlich vorgesehen.

Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist das freie Ende des Tragarmes 30a allerdings nicht über einen Lenker mit dem Radkasten ha verbunden, sondern das freie Ende 34a des Tragarmes 30a ist unmittelbar an der Lasche 40a des Radkastens 11a angelenkt. Die Anlenkstellen entsprechend den Achsen 32a und 38a liegen dabei etwa horizontal, wie dies aus Fig. 5 hervorgeht. Die Anlenkstelle 47a für das Element 41a bzw. die Schraubenfeder 42a mit der Teleskopstange 43a befindet sich zwischen den Achsen 32a und 38a sowie vertikal nach oben versetzt an einem seitlichen bzw. nach oben ragenden Vorsprung 48a des Tragarmes 30a.

Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ende 45a des Elementes 41a nahe bei der Lagerstelle für die Achse 32a an der Stütze 31a angeordnet. Die Lagerstelle für das Ende 45a befindet sich dabei in der Mittelachse 49a des Fahrzeugrahmens 6a. Grundsätzlich Gleiches gilt für das zweite Element 41a' des anderen Fahrwerkes 8a.

Die Anlenkstelle für beide Enden 45a der beiden Elemente 41a und 41a' befindet sich schließlich etwas oberhalb der Anlenkstellen für die Achsen 32a an der Stütze 31a, die einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt besitzt.

Schließlich sind auch noch sowohl bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel als auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 jeweils Anschläge 50, 50a vorgesehen, um die Schwenkbewegungen der Tragarme 30 und 30a um ihre Achsen 32, 32a zu begrenzen.

Eine weitere Ausführungsform von einer Lagerung und Aufhängung für den vorderen Teil der Fahrwerke 7b bzw. 8b ist in Fig. 6 dargestellt, wobei auch hier grundsätzlich gleiche Teile dieselben Bezugszahlen und zusätzlich den Buchstabenindex b aufweisen.

Die Lagerung und Aufhängung gemäß Fig. 6 umfaßt ebenfalls jeweils mindestens einen Lenker 37b am Ende 34b eines jeden Tragarmes 30b. Auch die Lagerung des Tragarmes 30b entspricht der Lagerung und Anordnung des Tragarmes 30 gemäß Fig. 4. Anstelle von zwei Elementen 41 für die beiden Tragarme 30 gemäß Fig. 4 und anstelle von zwei Elementen 41a gemäß Fig. 5 ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 nur ein einziges Element 41b vorgesehen, das ebenso wie die beiden Elemente 41a und 41a' gemäß Fig. 5 horizontal und somit parallel zu den Tragarmen 30b angeordnet ist.

Das eine Ende 45b des Elementes 41b ist an dem einen Tragarm 30b' schwenkbar angelenkt oder zum Beispiel in einer Gabel gelagert, während das andere Ende 46b an dem Tragarm 30b angelenkt ist. Diese Anlenkung erfolgt wiederum an seitlichen bzw. nach oben ragenden Vorsprüngen 48b der Tragarme 30b. Im Inneren 44b des außen als Schraubenfeder 42b gestalteten Elementes 41b ist wiederum ein Teleskopstab 43b angeordnet und dient zur Lagerung und Führung der Schraubenfeder 42b. Anschläge 50b ähnlich wie bei den zuerst beschriebenen Ausführungsbeispielen sorgen wiederum dafür, daß nur Ausschläge der Tragarme 30b und 30b' in gewünschtem Umfang möglich sind.

Ein letztes Ausführungsbeispiel für eine Lagerung und Aufhängung des vorderen Hälfte eines Raupen aufweisenden Fahrwerkes geht aus Fig. 7 hervor, wobei grundsätzlich gleiche Teile wiederum dieselben Bezugszahlen und zusätzlich den Buchstabenindex c aufweisen.

Die Ausführungsform nach Fig. 7 entspricht weitgehend der Ausführungsform nach Fig. 5. Dies gilt sowohl für die Tragarme 30c als auch für deren Anlenkung an der Stütze 31c und an der fahrwerkseitigen Lasche 40c. Lediglich an Stelle der zwei Schraubenfedern 32a und der zugehörigen Teleskopstange 43a sind Kolben-Zylindereinrichtungen 51c vorgesehen. Sie sind einerseits an dem Vorsprung 48c eines jeden Tragarmes 30c und andererseits mit ihren aufeinander zugewandten Enden 45c an der Stütze 31c angelenkt. Die Ansteuerung und Versorgung der beiden Kolben-Zylindereinrichtungen 51c mit Hydraulikflüssigkeit derart, daß diese Einrichtungen grundsätzlich dieselbe Funktion erfüllen können wie die Elemente 41a gemäß Fig. 5 mit ihren Schraubenfedern 42a und mit ihren Teleskopstangen 43a ist in Fig. 7 nicht dargestellt. Die dazu erforderliche Ansteuerung ist dem Fachmann jedoch grundsätzlich geläufig.

Wesentlich ist für alle Ausführungsbeispiele, daß die Fahrwerke 7 bzw. 8 und konkret ihre Radkästen 11 bzw. 12 jeweils am einen Ende um mindestens eine in Fahrzeuglängsrichtung liegende Achse 32, 38 und an ihrem anderen Ende um eine quer zur Fahrzeuglängsrichtung 18 liegende Achse 17 bewegbar bzw. angelenkt sind. Über die hintere Achse 17 mit den beiden Lagerbolzen 19 und 20 sind die Fahrwerke 7 und 8 lagemäßig zu dem Unterfahrzeug 5 fixiert und dennoch beweglich. Die vorderen Enden bzw. Hälften der Fahrwerke 7 und 8 können aufgrund der Anlenkung an den Tragarmen 30 nach oben und unten aus einer mittleren Lage entsprechend den Darstellungen in den Fig. 4 bis 7 um vorgegebene Winkelgrade ausweichen. Die Fahrwerke sind daher in der Lage, sich an Bodenunebenheiten anzupassen, ohne daß dadurch das gesamte Fahrzeug alle Bewegungen in vollem Umfang mitmacht.


Anspruch[de]
  1. 1. Raupenfahrzeug mit einer Ausrüstung für ein Baufahrzeug, insbesondere Fahrzeug mit einem zugleich zum Laden dienenden Löffel (4), das ein Unterfahrzeug (5) mit Fahrzeugrahmen (6) umfaßt, an dem jeweils seitlich jeweils ein Fahrwerk (7, 8) mit einer Raupe (9, 10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,

    daß mindestens ein Tragarm (30) je Fahrwerk (7, 8) schwenkbar am Fahrzeugrahmen (6) angelenkt und

    von mindestens einem Element (41) federnd sowie gegebenenfalls kraftschlüssig beaufschlagt ist und

    daß das Fahrwerk (7, 8) direkt oder indirekt an dem Tragarm (30) angelenkt ist.
  2. 2. Raupenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnd beaufschlagende Element (41) mindestens eine Feder (42) und/oder eine Kolben-Zylindereinrichtung (51c) umfaßt.
  3. 3. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (41) eine Schraubenfeder (42) umfaßt.
  4. 4. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (42) geführt ist.
  5. 5. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Teleskopstab (43) im Inneren (44) der Feder (42) angeordnet ist.
  6. 6. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (30) am Fahrzeugrahmen (6) um eine Achse (32) schwenkbar gelagert ist, die sich in Fahrzeuglängsrichtung (18) erstreckt.
  7. 7. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk (7, 8) am Tragarm (30) um mindestens eine Achse (38, 39) angelenkt ist, die sich in Fahrzeuglängsrichtung (18) erstreckt.
  8. 8. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (41, 41c) / die Feder (42) und/oder die Kolben- Zylindereinrichtung (51c) an dem Tragarm (30, 30c) zwischen dessen fahrzeugseitiger Lagerstelle/Achse (32, 32c) und dessen fahrwerkseitiger Lagerstelle/Achse (38, 38c, 39) angelenkt ist.
  9. 9. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (41, 41c) an einem seitlichen Vorsprung (48, 48c) des Tragarmes (30, 30c) angreift.
  10. 10. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Tragarm (30) für jedes Fahrwerk (7, 8) vorgesehen ist.
  11. 11. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lenker (37) zwischen dem einen Ende (34) des Tragarmes (30) und dem Fahrwerk (7, 8) angeordnet ist.
  12. 12. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (30a) unmittelbar am Fahrwerk (7a, 8a) bzw. an dem Radkasten (11a, 12a) angelenkt ist, wobei die zum Anlenken dienende Achse (38a) in Fahrzeuglängsrichtung (18) angeordnet ist.
  13. 13. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk (7, 8) mit seinem einen Ende am Unterfahrzeug (5) um eine Achse (17) schwenkbar gelagert ist, die sich quer zur Fahrzeuglängsrichtung (18) erstreckt.
  14. 14. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (30) direkt oder indirekt im Bereich des vorderen Endes des Fahrwerkes (7, 8) angelenkt ist.
  15. 15. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sich quer zur Fahrzeuglängsrichtung (18) erstreckende Achse (17) im Bereich des hinteren Endes des Fahrwerkes (7, 8) angeordnet ist.
  16. 16. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (32) des Tragarmes (30) im Inneren (33) des Fahrzeugrahmens (6) angeordnet ist und daß der Tragarm (30) mit seinem fahrwerkseitigen Ende (34) durch eine seitliche Öffnung (35) im Fahrzeugrahmen (6) greift.
  17. 17. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (41) / die Feder (42) mit der Teleskopstange (43) stehend angeordnet ist.
  18. 18. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (41a, 41b und 41c) liegend angeordnet ist.
  19. 19. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, jeweils ein Element (41) jedem Tragarm (30) zugeordnet ist.
  20. 20. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Element (41b) zwei Tragarmen (30b, 30b') zugeordnet ist.
  21. 21. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden (45b, 46b) des Elementes (41b) an Tragarmen (30b bzw. 30b') angeordnet sind.
  22. 22. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (30) einen seitlichen Vorsprung (48) mit einer Anlenkstelle (47) für das Element (41) aufweist, wobei die Anlenkstelle (47) außerhalb der Verbindungslinie von fahrzeugseitigem Haltepunkt entsprechend der Achse (32) und fahrwerkseitiger Anlenkstelle liegt.
  23. 23. Raupenfahrzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich eine Einrichtung zum Dämpfen der Schwenkbewegungen des Fahrwerkes (7, 8) vorgesehen ist.
  24. 24. Fahrzeug, insbesondere Raupenfahrzeug mit einer Ausrüstung für ein Baufahrzeug, insbesondere Fahrzeug mit einem zugleich zum Laden dienenden Löffel (4), das ein Unterfahrzeug (5) mit einem Fahrzeugrahmen (6) umfaßt, an dem seitlich jeweils ein Fahrwerk (7, 8) mit einer Raupe (9, 10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrwerk (7, 8) bzw. jede Raupe (9, 10) mit ihren Rädern und ihrem Radkasten (11, 12) im Bereich von dessen hinteren Hälfte/Ende um eine quer zur Fahrzeuglängsrichtung (18) liegende Achse (17) schwenkbar und im Bereich seiner vorderen Hälfte / seines vorderen Endes direkt oder indirekt an mindestens einer Achse (38, 39) angelenkt ist, die in Fahrzeuglängsrichtung (18) liegt.






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