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Dokumentenidentifikation DE69428589T2 27.06.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0682567
Titel SCHNELLTRENNKUPPLUNG
Anmelder Hose Specialties/Capri, Inc., Highland Park, Mich., US
Erfinder HOLT, R., Earl, Rochester, US
Vertreter Blumbach, Kramer & Partner GbR, 81245 München
DE-Aktenzeichen 69428589
Vertragsstaaten BE, DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.12.1994
EP-Aktenzeichen 959041674
WO-Anmeldetag 01.12.1994
PCT-Aktenzeichen PCT/US94/13688
WO-Veröffentlichungsnummer 0009515219
WO-Veröffentlichungsdatum 08.06.1995
EP-Offenlegungsdatum 22.11.1995
EP date of grant 10.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.06.2002
IPC-Hauptklasse B05B 7/04
IPC-Nebenklasse B05B 9/01   B05B 13/00   F16K 5/06   F16L 19/00   F16L 29/02   F16L 35/00   F16L 37/12   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Farbanstrichsystem mit einer flexiblen Kanal- oder Schlauchanordnung, um eine flüssige Anstrichzusammensetzung von einem Farbzuführungssystem an eine Sprühpistole zu liefern. Spezieller betrifft die Erfindung Fluid-Verbinder für das Farbanstrichsystem.

Ein laufendes Problem, das in Verbindung mit einer Sprühanwendung von Flüssigfarben auftritt, ist das Vorhandensein von Fremdpartikelstoffen in der Flüssigfarbzuführung, was Unregelmäßigkeiten auf den Oberflächen des mit Farbe besprühten Objekts erzeugt, wodurch häufig eine Nachbesserung oder ein Nachstreichen des Objekts erforderlich wird. Derartige Fremdpartikel, manchmal als "Körner" oder "Fäden" oder "Nasen" bezeichnet, werden in vielen Fällen als Ergebnis einer Anlagerung von Farbbestandteilen während des Stehens oder Rückführens der Flüssigfarbe gebildet, wodurch ein Entfernen vor dem Ausbringen über eine Sprühdüse erforderlich wird. Das oben genannte Problem tritt speziell in Flüssigfarbsystemen vom Rückführungstyp auf, gleichwohl es ebenfalls in Direktleitungssystemen vorhanden ist.

Herkömmliche zurückführende Farbzuführungssysteme enthalten einen Mischtank, der mit einem geeigneten Umrührer ausgestattet ist, um die flüssige Anstrichzusammensetzung gleichmäßig gemischt zu halten, und eine Pumpe, um die flüssige Anstrichzusammensetzung unter einem gewünschten Druck an einen manuell bedienbaren Zuführungskanal zu übertragen, der mit der Sprühdüse verbunden ist. Zur Rückführung ist ein geeigneter Rückführungsschlauch bereitgestellt, um die überschüssige Farbmenge zurück in den Mischtank zu geben, und um die Farbe in Suspension zu halten. Typisch für ein derartiges System ist das in der US 5,060,861 gezeigte rückführende Farbzuführungssystem, deren Beschreibung hiermit durch Bezugnahme aufgenommen ist. In diesem Farbzuführungssystem sind die Zu- und Rückführung durch geeignete Fluid-Anschlußstücke verbunden, um einen einzelnen Kanal mit koaxialen Durchgängen zur Zuführung und zur Rückführung der flüssigen Zusammensetzung zu bilden.

In der Farbzuführungsleitung sind ebenfalls Dichtungen und Filter enthalten, um die Verbindungen abzudichten und Partikelstoffe aus der Farbe zu entfernen, die der Sprühpistole bereitgestellt wird. Trotz der Dichtungen und Filter können immer noch Fremdstoffe vorhanden sein. Zum Beispiel neigen die Schnellverbinder, die für die Sprühpistole verwendet werden, zum Erzeugen von Spratzen bei schnellem immer wieder folgendem Trennen, was normalerweise nicht bemerkbar ist, jedoch bei einem Trocknen, das Auftreten von Undichtheit und Verunreinigung erzeugt. Um eine undichte Stelle zu verhindern, ist es ferner allgemein bekannt, die gewindeten Bereiche der Fluid- Anschlußstücke mit einem Dichtungskitt für Rohrgewinde zu bedecken, und dann die Anschlußstücke zusammenzubauen. Obwohl diese Anordnung für viele Fluid- Dichtungsanwendungen funktioniert, hat sie verschiedene Nachteile. Erstens muß ein Installateur gerufen werden, um die Einheit zusammen- oder auseinanderzubauen, was beschwerlich sein kann. Ferner erzeugen freigelegte Gewinde Räume in der Verbindung zwischen den Komponenten, so daß sich Farbe ansammeln kann, und wodurch Farbpartikel (Schmutz etc.) erzeugt werden, die in Stromrichtung abfließen und auf dem Auto landen, was zur Folge hat, daß das Auto zurückgewiesen und/oder erneut gespritzt werden muß.

Durch das Zusammenstecken der Fluid-Verbinderelemente können Farbflocken, Partikel und Schmutz gebildet werden, denen eine Dichtung, die angeordnet ist, um einen Fluß um die zusammengesteckten Bereiche herum zu verhindern, nicht standhalten kann.

Entsprechend wäre es wünschenswert, die Verwendung von Anschlußstücken mit Gewinden einzuschränken oder durch Kompressionsanschlußstücke oder solche zu ersetzen, die nur Druck verwenden, wodurch die Räume beseitigt werden, die dazu neigen, Farbe anzusammeln.

Die US 3,230,964 offenbart eine Fluidkupplung, bei der ein Fluidfluß durch einen ersten Ventilkörperbereich durch ein Kugelelement verhindert wird, bis der erste Ventilkörperbereich mit einem zweiten Ventilkörperbereich verbunden ist, wobei das Kugelelement gegen eine Dichtung in einer Kammer innerhalb des ersten Körperbereichs gedrückt bleibt, bis ein Schaftbereich des zweiten Körperbereichs eine Dichtung mit dem Innendurchmesser der oben genannten Dichtung gebildet hat.

Der Nutzen und die Vorteile der Erfindung werden in einem rückführenden Farbzuführungssystem erhalten, das einen im wesentlichen flexiblen rückführenden Fluid-Kanal aufweist, der an einem Ende mit einer Sprühpistole und an seinem anderen Ende mit Zu- und Rückführungsleitungen einer Farbzuführung verbunden ist.

Gemäß der Erfindung erfolgt die Bereitstellung einer Schnelltrennkupplungsbaugruppe vom Typ mit einem ersten und einem zweiten Fluid-Verbindungsstück, die zusammenpassen, wobei das erste Verbindungsstück einen verlängerten röhrenförmigen Kanal enthält, der eine Mittelbohrung zum Durchlassen von Fluid aufweist, und das zweite Verbindungsstück eine Axialbohrung enthält, zur Aufnahme des vorderen Endbereichs des röhrenförmigen Kanals, ein erstes ringförmiges Dichtglied in der Axialbohrung zur Abdichtung der zusammengefügten Verbindung, wobei das Dichtglied einen Axialdurchgang aufweist, der sich zwischen gegenüberliegenden Endflächen erstreckt, und ein Verschlußglied, das entfernbar mit einer der Endflächen in Eingriff ist und in dem Durchgang sitzt, um im Normalfall zu verhindern, daß Fluid durch den Durchgang fließt, und daß durch das vordere Ende des röhrenförmigen Kanals von diesem entfernbar ist, wodurch ein Fluß durch den Kanal erlaubt wird;

wobei der röhrenförmige Kanal und der Durchgang derart dimensioniert sind, daß der vordere Endbereich des röhrenförmigen Kanals angepaßt ist, um einen dichtenden Eingriff mit der Wand des Durchgangs zu bilden, sowohl wenn der Kanal teilweise in den Durchgang eingeführt ist, jedoch vor dem Eingriff mit dem Verschlußglied, wobei während dieser Zeit kein Fluß durch den Kupplungsaufbau ermöglicht wird, und ebenso, wenn er vollständig in den Durchgang eingeführt ist, um das Verschlußglied von einem Fluß verhindernden Eingriff mit einen Endfläche weg zu bewegen, und einen Fluß zur Kommunikation mit der Mittelbohrung zu ermöglichen, gekennzeichnet durch ein zweites ringförmiges Dichtglied, das gegenüber dem ersten ringförmigen Dichtglied und dem Gehäuse in dichtender Beziehung angeordnet ist, wobei das zweite ringförmige Dichtglied Mittel zum Zentrieren des vorderen Endbereichs des Kanals mit dem Eingang des Durchgangs enthält, während ein anfänglicher Fluid-Dichtungseingriff mit diesem gebildet wird.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist speziell für eine Handsprühanwendung für flüssige Anstrichzusammensetzungen anwendbar. Die Schnelltrennkupplungsbaugruppe ist bereitgestellt, um ein schnelles Verbinden und Trennen des Fluid-Kanals zu ermöglichen und unerwünschtes Spratzen von Farbe während des Verbindens oder Trennens zur Sprühpistole zu verhindern.

Die Erfindung löst viele der Probleme und Nachteile, die allgemein bekannte Konstruktionen mit sich bringen, wobei sie einfache, ökonomische und dauerhafte Vorrichtungen bereitstellt, die direkt mit dem Fluideinlaß einer herkömmlichen Sprühpistole verbunden werden können, und die von einem Anwender einfach bedienbar ist. Flocken und andere Partikel, die die Qualität der angestrichenen Oberfläche stören können, werden erheblich reduziert und möglicherweise eliminiert.

Zusätzlicher Nutzen und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen offensichtlich.

Fig. 1 zeigt eine Baugruppenexplosionsansicht im Querschnitt, einer Schnelltrennkupplungsbaugruppe gemäß der Erfindung.

Fig. 2(A), 2(B) und 2(C) zeigen Querschnittsseitenansichten der verbundenen Schnelltrennkupplungsbaugruppe nach Fig. 1.

In Fig. 1 und in der in den Fig. 2(A) bis 2(C) gezeigten Kupplungssequenz enthält die Schnelltrennkupplungsbaugruppe 118 ein zentral gebohrtes Ventilglied 126 mit einem Stift 128, der sich radial von diesem erstreckt, und ein zentral gebohrtes Kugelventil 130 mit einem Bajonettschlitz 132 an seinem vorderen Paßende, um den Radialstift zu kontaktieren, und die zwei miteinander zu koppeln. Das Ventilelement 126 enthält einen länglichen, zylindrischen Kanal 134, der eine nach innen gewindete Kupplungsnut 136 aufweist, die mit diesem zur Verbindung mit einem Gewindeende der Sprühpistole 88 rotierbar befestigt ist, und einen axialen vorderen Endbereich 137, der ausgelegt ist, um in das Ventilelement eingeführt zu werden. Der Kanal 134 hat eine axiale Endfläche 138, die axial nach vorne zu dem Kanalkörper und durch eine Mittelbohrung 140 vorsteht, um ein Fluid durchzulassen. Die Endfläche 138 ist leicht halbkugelförmig und mit einer zentralen Öffnung 142 bereitgestellt, und einer oder mehreren peripher angeordneten Öffnungen 144, wobei jede Öffnung mit der Mittelbohrung 140 in Verbindung steht.

Das Kugelventil 130 enthält ein vorderes und hinteres Gehäuseteil 146 und 148, die gewindet im Eingriff stehen, um einen Ventilkörper 150 zu bilden, der eine im wesentlichen zylindrisch abgestufte Bohrung 152 aufweist, die sich zentral zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Körpers erstreckt, ein Paar von Dichtelementen 154 und 156, die in der Bohrung angeordnet sind, um die äußere Peripherie des Kanals 134 und die Bohrung 152 des Ventilkörpers 150 abzudichten, und ein Verschlußelement in der Form eines Kugelballs 158, der normalerweise durch eine Schraubenfeder 160 in Eingriff mit dem Dichtelement 156 vorgespannt ist, um einen Fluidfluß durch die Bohrung zu verhindern. Das vordere Ende des Gehäuseteils 146 bildet einen zylindrischen Anschluß, um den Kanal 134 aufzunehmen, und enthält einen Bajonettschlitz 132, um den Stift 128 während der axialen Einführung des Kanals in den Ventilkörper zu kontaktieren. Das hintere Ende des Gehäuseteils 148 enthält einen konischen Anschluß 162 für eine Quetschverbindung mit einer korrespondierenden konischen Fläche auf dem Drehfluidverbinder 120.

Das Gehäuseteil 146 enthält vorzugsweise ein Metall, wie etwa rostfreien Stahl, um die Kräfte und den Verschleiß auszuhalten, die während des Verbindens und Trennens mit dem Kanal 134 auftreten. Um das Gewicht des Kanalsystems zu reduzieren; wird das Gehäuseteil 148 aus glasgefülltem Nylon gebildet, oder aus einem anderen geeigneten Polymermaterial, das nicht von Farbmaterial angegriffen wird.

Die Dichtelemente 154 und 156 sind im allgemeinen planar, kreisförmig und haben ein Paar von flachen Enden, eine äußere Umrandung und einen zentralen Durchgang 164 und 166, der sich zwischen den jeweiligen Enden erstreckt. Die Dichtelemente 154 und 156 sind in der Bohrung 152 sandwichartig zwischen den Schultern 168 und 170, die auf den Gehäuseteilen 146 und 148 gebildet sind, montiert. Der Außendurchmesser jedes Dichtelements 154 und 156 ist vorzugsweise etwas größer als der Innendurchmesser der Bohrung 152, um zwischen diesen einen Preßsitz bereitzustellen. Wenn die Gehäuseteile 146 und 148 zusammen gebracht werden, um den Ventilkörper zu bilden, werden die Dichtelemente 154 und 156 zusammengepreßt, um eine Axialdichtung dazwischen zu bilden, sowie eine Radialdichtung mit der Bohrung 152 des Ventilkörpers 150.

Die gegenüberliegenden Flächen der Dichtelemente 154 und 156 sind vorzugsweise derart gebildet, daß sie einen konischen Rand zu enthalten. Wie gezeigt, enthält das Dichtelement 154 einen konischen Rand 172, der sich nach innen verjüngt und in einem Kreiseingriff mit dem Eingang des zentralen Durchgangs 166 durch das Dichtelement 156 ist. Das Dichtelement 156 enthält einen konischen Rand 174, der sich nach außen erstreckt und in den Dichteingriff mit der Innenwand der Bohrung 152, um einen 360º Dichteingriff zu vervollständigen. Das vordere Ende 176 des Rands 172 definiert eine verjüngte Öffnung des Dichtdurchgangs, der dimensioniert ist, um mit der äußeren Peripherie des Kanals 134 in Eingriff zu stehen, vor der Einführung des Kanals in den Durchgang 166 des Dichtelements 156. Während der Einführung zentriert das vordere Ende 176 den Kanal 134 relativ zum Durchgang 166, und wird gegen das Dichtelement 156 gedrückt, um folglich jegliches Zurückschlagen der mit Hochdruck beaufschlagten Farbe zu verhindern.

Das Verschlußelement 158 ist ein Kugelball, der teilweise im Eingang zu dem zentralen Durchgang 166 und gegen die Endfläche des Dichtelements 156 sitzt. Die Schraubenfeder 160 hat ihre gegenüberliegenden Enden gegen eine Schulter 178 der Ventilbohrung und des Verschlußballs 158 angeordnet, um den Ball normalerweise axial in den zentralen Durchgang zu zwängen, wodurch das Dichtmaterial um den Durchgang gepreßt und eine Fluiddichtung gebildet wird.

Die zentralen Durchgänge 164 und 166, die durch den konischen Rand 172 des Dichtelements 154 oder durch die Wand des Durchgangs durch das Dichtelement 156 gebildet werden, haben einen Durchmesser, der etwas kleiner ist als Querschnittsaußendurchmesser des Kanals 134, um dadurch bei Kupplungseingriff einen dichten Preßsitz zwischen diesen bereitzustellen. Der Kanal kontaktiert die zentralen Durchgänge 164 und 166, und dichtet diese ab, bevor das Verschlußelement in Eingriff kommt.

Während des Kuppelns wird der Kanal 134 axial in das vordere Anschlußende des Ventilkörpers 150 eingeführt, und der Stift 128, der mit dem Schlitz 132 in dessen Sockel in Kontakt steht, wird gedreht und schrittweise eingeführt. Der vordere Endbereich 137 des Kanals 134 kommt beim Einführen nacheinander mit den Dichtelementen 154 und 156 in Kontakt, um gegen Lecken abzudichten, wobei während dieser Zeit der Verschlußball 158 gegen das Dichtelement 156 gepreßt wird, um einen Fluiddurchgang zu verhindern. Bei vollständigem Ineinandergreifen des Stifts 128 und des Schlitzes 132, kontaktiert letztendlich die Endfläche 138 des Kanals 134 den Verschlußball 158 und drückt ihn axial von der fluidverhindernden schließenden Beziehung mit dem Dichtelement 156 weg. In Fig. 2(A) ist der vordere Endbereich 137 des Kanals 134 axial in die Bohrung 152 ausreichend eingeführt, um den konischen Rand 172 des Dichtelements 154 zu kontaktieren, wodurch er in Dichteingriff kommt, und um das vordere Ende 176 des Randes gegen das Dichtelement 156 zu pressen. Das Durchtreten des Kanals 134 ist derart, daß eine Fluiddichtung dazwischen gebildet wird, jedoch der Kanal nicht den Verschlußball I58 kontaktiert, der gegen die hintere Endfläche des Dichtelements 156 vorgespannt bleibt und mit dieser in einer dichtenden Beziehung steht.

In Fig. 2(B) ist der vordere Endbereich des Kanals 134 in die Bohrung 152 ausreichend eingeführt, um in den zentralen Durchgang 166 des Dichtelements 156 hinein zu ragen. Die äußere Peripherie des Kanals bildet einen Dichtkontakt mit dem Dichtelement 156, ohne den Dichtkontakt zwischen dem Verschlußball 158 und der Endfläche des Dichtelements 156 zu stören. Der Kanal ist ebenfalls in abgedichtetem Eingriff mit dem konischen Rand 172.

In Fig. 2(C) hat die axiale Endfläche 138 des Kanals 134 den Verschlußball 158 erreicht und diesen axial von seinem Kontakt mit der Endfläche des Dichtelements 156 zurück gedrückt, wodurch ein Fluidfluß durch den Ventilkörper 150 erlaubt wird, durch die Öffnungen 144 in der Endfläche 138 und durch die Mittelbohrung 140 des Kanals 134. Der Verschlußball 158 wäre dann in der zentralen Öffnung 142 angeordnet, die in der axialen Endfläche 138 gebildet ist. Während der Entnahme erlaubt der kontrollierte Dichtkontakt zwischen dem Kanal 134 und den Dichtelementen 154 und 156 ein allmähliches Einschleifen des Verschlußballs 158 gegen die Endfläche des Dichtelements 156 und in den zentralen Durchgang 166, wodurch verhindert wird, daß Farbe nach außen spritzt.

Obwohl die oben gegebene Beschreibung das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung bildet, ist es selbstverständlich, daß verschiedene Modifikationen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Schnelltrennkupplungsbaugruppe (118) vom Typ mit einem ersten und zweiten Fluidverbindungsstück (126, 130), die zusammenpassen, wobei das erste Verbindungsstück einen verlängerten röhrenförmigen Kanal (134) enthält, der eine Mittelbohrung (14) zum Durchlassen von Fluid aufweist, und das zweite Verbindungsstück eine Axialbohrung (152) enthält, zur Aufnahme des vorderen Endbereichs (137) des röhrenförmigen Kanals (134), ein erstes ringförmiges Dichtglied (156) in der Axialbohrung zur Abdichtung der zusammengefügten Verbindung, wobei das Dichtglied (156) einen Axialdurchgang (164, 166) aufweist, der sich zwischen gegenüberliegenden Endflächen erstreckt, und ein Verschlußglied (158), das entfernbar mit einer der Endflächen in Eingriff ist und in dem Durchgang sitzt, um im Normalfall zu verhindern, daß Fluid durch den Durchgang fließt, und das durch das vordere Ende (137) des röhrenförmigen Kanals (134) von diesem entfernbar ist, wodurch ein Fluß durch den Durchgang erlaubt wird;

wobei der röhrenförmige Kanal (134) und der Durchgang (164, 166) derart dimensioniert sind, daß der vordere Endbereich (137) des röhrenförmigen Kanals angepaßt ist, um einen dichtenden Eingriff mit der Wand des Durchgangs (164, 166) zu bilden, sowohl wenn der Kanal teilweise in den Durchgang eingeführt ist, jedoch vor dem Eingriff mit dem Verschlußglied (158), wobei während dieser Zeit kein Fluß durch den Kupplungsaufbau ermöglicht wird, und ebenso wenn er vollständig in den Durchgang eingeführt ist, um das Verschlußglied (158) von einem flußverhindernden Eingriff mit der einen Endfläche wegzubewegen, und einen Fluß zur Kommunikation mit der Mittelbohrung (140) zu ermöglichen, gekennzeichnet durch

ein zweites ringförmiges Dichtglied (154), das gegenüber dem ersten ringförmigen Dichtglied (156) und dem Gehäuse (150) in dichtender Beziehung angeordnet ist, wobei das zweite ringförmige Dichtglied Mittel zum Zentrieren (164) des vorderen Endbereichs des Kanals mit dem Eingang des Durchgangs enthält, während ein anfänglicher Fluiddichtungseingriff mit diesem gebildet wird.

2. Baugruppe nach Anspruch 1, wobei das vordere Ende (137) des zylindrischen Kanals offen ist (142, 144).

3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, wobei das zweite Verbindungsstück ein Gehäuse (150) mit den darin gebildeten Axialbohrmitteln enthält, und wobei das erste Dichtglied (156) elastisch ist und eine vordere und hintere Axialendfläche aufweist und einen Axialdurchgang (166), der sich zwischen den Endflächen erstreckt, wobei das Verschlußglied normalerweise mit der hinteren Endfläche in Dichtungseingriff vorgespannt ist;

der Querschnittsbereich des röhrenförmigen Kanals (134) und der Innenwand des Axialdurchgangs (166) ähnlich geformt und derart dimensioniert sind, daß die Wand des Durchgangs (166) an den äußeren Rand des Kanals (137) angreift und mit diesem einen dichten Preßsitz bereitstellt, und

der vordere Endbereich (137) des Kanals dimensioniert ist, um zuerst einen Dichtungskontakt mit der Durchgangswand der Dichtung zu bilden, ohne an dem Verschlußglied (158) anzugreifen, und um dann während Aufrechterhaltung des Dichtungseingriffs mit der Durchgangswand das Verschlußglied axial von seinem Dichtungseingriff mit der hinteren Endfläche zu bewegen und eine Fluidverbindung zwischen den Verbindungsstücken zuzulassen.

4. Baugruppe nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das Dichtglied einen ersten und zweiten Kegelstumpfkragen aufweist, die in geschachtelter Beziehung angeordnet sind, wobei sich der erste Kragen von dem ersten Dichtglied (166) aus erstreckt und in den Dichtungseingriff mit der Innenwand des Bohrmittels, und wobei sich der zweite Kragen von dem zweiten Dichtglied (164) aus erstreckt, im allgemeinen in zentrischer Beziehung mit dem Eingang des Durchgangs.

5. Baugruppe nach irgendeinem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der röhrenförmige Kanal (134) eine nicht planare Endfläche (138) mit einem zentralen Sitz (142) aufweist, um an dem Verschlußglied anzugreifen, und Durchgangsmittel (144) benachbart zu dem Sitz zum Durchlaß des Fluids; und wobei das Verschlußglied (158) einen kugelförmigen Ball enthält, und ein kugelförmiges Segment des Balls in dem Sitz (142) aufgenommen ist, wenn der Kanal dagegen getrieben wird.

6. Baugruppe nach irgendeinem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das zweite Verbindungsstück ein erstes Gehäuseglied (146) enthält zur Aufnahme des röhrenförmigen Kanals (134) an einem ersten Ende, ein zweites Gehäuseglied (148) aus einem Polymermaterial zur Aufnahme des Verschlußgliedes (158), und Verbindungsmittel zum Verbinden der Gehäuseglieder miteinander.

7. Baugruppe nach Anspruch 6, wobei das erste Gehäuseglied (148) einen ersten Absatz (168) aufweist, und das zweite Gehäuseglied (148) einen zweiten Absatz (170) aufweist, und die Absätze dazu dienen, die Dichtglieder (154, 156) zusammen und gegen die Innenwand der Bohrung zu pressen.







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