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Dokumentenidentifikation DE69614575T2 27.06.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0925204
Titel KRAFTFAHRZEUG
Anmelder AB Volvo, Göteborg, SE
Erfinder GYLLENSPETZ, Per, S-416 52 Göteborg, SE
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner, 80801 München
DE-Aktenzeichen 69614575
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.09.1996
EP-Aktenzeichen 969385640
WO-Anmeldetag 27.09.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/SE96/01217
WO-Veröffentlichungsnummer 0009813230
WO-Veröffentlichungsdatum 02.04.1998
EP-Offenlegungsdatum 30.06.1999
EP date of grant 16.08.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.06.2002
IPC-Hauptklasse B60R 7/06
IPC-Nebenklasse B60R 11/00   B60K 37/04   

Beschreibung[de]
Technischer Hintergrund

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug, insbesondere ein Fahrzeug, das in schneller und einfacher Art und Weise angepasst und ausgerüstet werden kann mit einer Anzahl verschiedener Ausstattungsfunktionen im Fahrgastraum, wie etwa einem Kindersitz, einer HiFi-Anlage u. s. w..

Hintergrund der Erfindung

Normalerweise ist die Ausrüstung des Fahrgastraumes eines Fahrzeuges, insbesondere Passagierfahrzeuges im wesentlichen bestimmt von einem Armaturenbrett, das sich im Vorderteil des Fahrgastraumes befindet und mit Überwachungseinrichtungen und Schaltern ausgerüstet ist, wobei ein Fahrersitz und ein Beifahrersitz hinter dem Armaturenbrett angeordnet sind. Des weiteren beinhaltet der Fahrgastraum Rücksitze für Passagiere, welche im hinteren Teil des Fahrgastraumes angeordnet sind. Immer höhere Anforderungen werden an heutige Fahrzeuge gestellt, etwa die Möglichkeit einer All-round und, nicht zu letzt, sicheren Nutzung des verfügbaren Raumes im Auto aufzuweisen. Das Auto muss die Fähigkeit aufweisen, sich an verschiedene Nutzungssituationen fertig anpassen zu können, wie etwa den Transport kleiner Kinder oder unhandlicher Ladung. In Verbindung mit dieser Anpassung ist die Nutzung verschiedener Zusatzausstattungen notwendig, wie beispielsweise ein sicherheitsgetesteter Kindersitz. Bekannter Technik folgend ist der Kindersitz entweder auf dem Rücksitz untergebracht, wo der Kindersitz in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung gedreht ist, auf dem Beifahrersitz oder am Armaturenbrett, wo der Kindersitz direkt vor dem Beifahrersitz angeordnet ist. Ein Nachteil dieser Kindersitzanordnungen ist, dass der Fahrer, wenn er bzw. sie allein mit dem Kind unterwegs ist, eine unzureichende Beobachtungsmöglichkeit des Kindes während der Fahrt hat. Somit besteht unter diesen Umständen keine Möglichkeit für den Fahrer das Kind zu erreichen, ohne dass der Fahrer sich ausstrecken muss, und somit die Konzentration bezüglich der Bewegung des Fahrzeuges nachlässt. Ein weiterer Nachteil ist, dass kein Passagier (abgesehen von dem Kind) den Beifahrersitz benutzen kann, welches auf der Tatsache beruht, dass der Kindersitz auf dem Beifahrersitz oder am Armaturenbrett direkt vor dem Beifahrersitz angebracht ist.

Des weiteren hat der rapide Fortschritt auf dem Gebiet der Informationstechnologie die Möglichkeit eröffnet, fortgeschrittene Büroausrüstung im Fahrzeug zu nutzen, wie ein Faxgerät, ein Computer mit Sprachsteuerung, ein Telefonmodem u. s. w.. Ein weiteres Beispiel für vorteilhafte Zusatzausstattungen ist eine Ausrüstung, die eine kalte Lagerung und Erwärmung von Nahrungsmitteln ermöglicht. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es jedoch keinen verfügbaren Platz im Auto, der vom Fahrersitz aus zugänglich und für die Ausrüstung mit solchen Zusatzausstattungen vorgesehen ist, wobei besagte Ausrüstungsgegenstände generell zu groß sind, um beispielsweise an den Platz zu passen, der sonst für den Einbau einer normaldimensionierten Autostereoanlage vorgesehen ist.

Heutzutage ist das Autoarmaturenbrett in den meisten Fällen mit einer sogenannten Mittelkonsole ausgerüstet, welche wie der Name schon sagt, im Mittelteil des Armaturenbretts angeordnet ist. Normalerweise beinhaltet die Mittelkonsole ein HiFi-System, Steuerungseinrichtungen, Austrittsöffnungen der Autoklimaanlage, eine Buchse für den Zigarettenanzünder und kleinere Staufächer. Somit ist der Platz, der von der Mittelkonsole eingenommen wird, zu einem großen Teil traditionell vorgesehen für exakt diese Funktionen, welches teilweise auf der Tatsache beruht, dass die besagte Mittelkonsole sich im (peripheren) Sichtfeld des Fahrers und in seiner Reichweite, während der Fahrt, befindet.

Somit folgt als Ergebnis der oben beschriebenen stark traditionsbehafteten Art und Weise, den Fahrgastraum in heutigen Fahrzeugen, insbesondere Passagierfahrzeugen, auszustatten, dass die Möglichkeiten für eine All-round-Nutzung der zugänglichen Flächen in den Autos begrenzt sind. Anstatt den Fahrgastraum so gut wie möglich für die Individuen und die Gegenstände, die der Nutzer in dem Auto zu transportieren wünscht, auszunutzen, gibt es eine Neigung zur Beibehaltung eines bekannten Weges bzw. eines veralteten Ansatzes, wie beispielsweise die Anordnung des HiFi-Systems, die Steuerungseinrichtungen, die Austrittsöffnungen der Autoklimaanlage im zentralen Teil des Armaturenbretts, obwohl dies weder technisch noch ergonomisch notwendig ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung löst die oben genannten Probleme durch eine Umordnung der traditionell angeordneten Steuerungselemente aus dem Mittelteil des Armaturenbretts und Ersetzung des freiwerdenden Raumes mit einem großen Kassettenfach und einer Anzahl auswechselbarer Kassetteneinheiten, die in das Kassettenfach passen, wobei die Kassetteneinheiten unterschiedliche Ausstattungsfunktionen erfüllen, wie etwa einen Kindersitz, einen Hundekorb, Büroausrüstung, ein HiFi-System, ein Kühlschrank, ein Mikrowellenherd oder Staufach. Auf diese Art und Weise ist eine bessere Nutzung des wertvollen Raumes erreichbar, der sich im Sichtfeld des Fahrers und in dessen Reichweite während der Fahrt in dem Auto befindet, wobei dies außerdem eine sehr sichere Position für Kinder oder eine Ladung darstellt, wenn man es vom Gesichtspunkt der Kollisionssicherheit aus betrachtet. Der Erfindung folgend, wird die besagte Fläche für solche Funktionen bezüglich Transport- und Zusatzausstattungen genutzt, die wesentlich für den einzelnen sind, anstatt die besagte Fläche mit großen Steuerungen und Lüftungsöffnungen zu besetzen, die vorteilhaft in einem sicheren Umfeld für Steuerungen um das Lenkrad und die Hauptinstrumente herum angeordnet werden können.

Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Fahrzeug, das dem angehängten Anspruch 1 folgend, einen Fahrersitz beinhaltet, einen Beifahrersitz, der sich an der Seite des Fahrersitzes befindet, und einem Armaturenbrett, das sich vor dem Fahrer- und Beifahrersitz befindet, wobei die Oberkante des Armaturenbretts die untere Begrenzungslinie des Fahrersichtfeldes nach vorne bildet. Insbesondere betrifft die Erfindung auf ein lochförmiges Kassettenfach, das sich in Verbindung mit dem zentralen Teil des Armaturenbretts vor und zwischen dem Fahrer- und dem Beifahrersitz und im Sichtfeld und der Reichweite des Fahrers, während der Fahrt, befindet, wobei das besagte Kassettenfach angepasst ist, um eine Kassetteneinheit mit vorherbestimmter Zusatzausstattungsfunktion zu beherbergen, und wobei die Höhe des Kassettenfaches mindestens dreißig Prozent der vertikalen Distanz vom Fahrzeugboden ab bis zur unteren Begrenzung des Fahrersichtfeldes nach vorne beträgt.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Kassettenfach ausgerüstet mit Verbindungsanschlüssen, wie Anschlüssen zur Stromversorgung, Belüftung, Klimaregelung, Antennen und Sensorsignalen für Airbags. Eine Kassetteneinheit kann sich vorteilhafterweise aus einem rückwärtsgedrehten Kindersitz zusammensetzen. Andere Kassetteneinheiten können sich beispielsweise zusammensetzen aus Büroausrüstung, einem HiFi- System, einem Hundekorb, Ladungsraum oder Elementen zur kalten Lagerung und/oder Erhitzung von Nahrungsmitteln.

Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden verdeutlicht durch die folgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird im folgenden beschrieben mit einer Ausführungsform und mit Bezug auf die angehängte Zeichnung. Es zeigen:

Fig. 1 einen Teilausschnitt des Fahrgastraumes eines erfindungsgemäßen Fahrzeugs,

Fig. 2 eine Kassetteneinheit, die ein kaltes Staufach für Nahrungsmittel beinhaltet,

Fig. 3 eine Kassetteneinheit, die ein Faxgerät und ein Dokumentenfach beinhaltet, und

Fig. 4 eine Kassetteneinheit, die ein HiFi-System beinhaltet.

Bevorzugte Ausführungsform:

In Fig. 1 bezieht sich das Bezugszeichen 1 allgemein auf den vorderen Teil des Fahrgastraumes in einem erfindungsgemäßen Passagierfahrzeug. In bekannter Art und Weise beinhaltet der Fahrgastraum 1 einen Fahrersitz 2 und einen Beifahrersitz 3, der sich an der Seite des Fahrersitzes 2 befindet. Ein Armaturenbrett 4 befindet sich vor dem Fahrersitz 2 und dem Beifahrersitz 3, wobei die obere Kante 5 des besagten Armaturenbretts 4 die untere Begrenzung des Fahrersichtfeldes nach vorne bildet. In der bevorzugten Ausführungsform ist ein lochförmiges Kassettenfach 7 eingebettet angeordnet im zentralen Teil 6 des Armaturenbretts 4 vor und zwischen dem Fahrersitz 2 und dem Beifahrersitz 3.

Das Kassettenfach 7 ist angepasst, um die Kassetteneinheit 8 unterzubringen, die in der gezeigten Ausführungsform in Fig. 1 von einem rückwärtsgedrehten Kindersitz 14 gebildet wird (besagte Kassetteneinheit 8 in einer Explosionsdarstellung mit gedachter Verbindungslinie 9 in Richtung der zentral angeordneten Kassettenunterbringung 7 dargestellt). In einer Art und Weise, die später beschrieben wird, können auch andere vorherbestimmte Zusatzfunktionen in austauschbaren Kassetteneinheiten 8 untergebracht werden.

Aufgrund seiner Lage im zentralen Teil 6 des Armaturenbretts 4, ist die Kassetteneinheit 8, die im Kassettenfach 7 untergebracht ist, im Sichtbereich und der Reichweite des Fahrers während der Fahrt. In dem gezeigten Beispiel ist die Kassetteneinheit durch einen Kindersitz 14 gebildet, wobei diese Anordnung, vom Gesichtspunkt der Fahrsicherheit aus betrachtet, in einem beträchtlichen Vorteil resultiert, wenn man ihn mit bekannten Anordnungen von Kindersitzen vergleicht. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass das Kind sich im peripheren Sichtfeld des Fahrers während der Fahrt befindet und schnell erreicht werden kann, ohne dass der Fahrer sich strecken oder den Kopf drehen muss. Deshalb kann sich der Fahrer mehr auf die ihn umgebenden Verkehrsbedingungen konzentrieren, ohne dass dies notwendigerweise dazu führt, dass der Fahrer die Kontrolle über das Kind verliert. Außerdem ist die zentrale Lage des Kindersitzes 14 direkt hinter der Spritzwand des Autos sehr vorteilhaft, vom Gesichtspunkt der Kollisionssicherheit her betrachtet. Während einer Kollision aus irgendeiner gegebenen Richtung um das Auto, ist der Kindersitz 14 gut geschützt. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass der Beifahrersitz 3, aufgrund des zentral angeordneten Kindersitzes, frei wird für die Benutzung durch einen Beifahrer, welches nicht der Fall ist bei bekannten Kindersitzen, die zum Beispiel direkt vor dem Handschuhfach angebracht sind und somit den gesamten Beifahrersitz besetzen.

Wie eindeutig aus der Fig. 1 hervorgeht, besetzen das Kassettenfach 7 und die dazugehörigen Kassetteneinheiten 8 erfindungsgemäß einen beträchtlich größeren Platz des Armaturenbretts 4, als vom größten zur Zeit verfügbaren Auto- HiFi-Systems besetzt wird. Genauer ausgedrückt nimmt die Höhe des Kassettenfaches mindestens dreißig Prozent, bevorzugterweise fünfzig Prozent, der vertikalen Distanz vom Fahrzeugboden ab bis zur unteren Begrenzung des Fahrersichtfeldes nach vorne ein. Das Kassettenfach erstreckt sich maximal vom Fahrzeugboden ab bis zur besagten unteren Begrenzung des Fahrersichtfeldes nach vorne. Der große Platz ist absolut notwendig, um die Möglichkeit zu haben, in dem Fach Zusatzausstattungen wie einen Kindersitz u. s. w. unterbringen zu können.

In einem erfindungsgemäßen Fahrzeug sind die Steuerungseinrichtungen u. s. w., die sich in konventionellen Fahrzeugen in Verbindung mit der Mittelkonsole und dem Armaturenbrett befinden, statt dessen um das Lenkrad und die Hauptinstrumente herum angeordnet. Somit ist eine sichere Umgebung, die die Steuerungseinrichtungen mit einbezieht, ebenfalls gegeben. Die Fig. 1 zeigt Beispiele besagter Steuerungseinrichtungen 10, 11, die schematisch um das Lenkrad 12 und die Hauptinstrumente 13 des Autos herum angeordnet sind. Vorteilhafterweise können auch die Parkbremse und der Gangwählhebel (nicht dargestellt) ebenfalls in diesem Bereich untergebracht werden. Um genügend Raum für eine Kassetteneinheit 8 in der Form zum Beispiel eines Kindersitzes bereit zu stellen, kann ein erfindungsgemäßes Fahrzeug vorteilhafterweise etwas breiter als normal konstruiert sein.

Des weiteren ist das Kassettenfach 7 mit Verbindungsanschlüssen 15 ausgestattet, wie Anschlüssen für Stromversorgung, Lüftung, Klimasteuerung, Antenne und einem Sensorsignal für einen Airbag. Diesbezüglich sind die Kassetteneinheiten mit entsprechenden Steckern 16 oder Verbindungskanälen (nicht dargestellt) für den Anschluss an die Ausgänge 15 ausgestattet. So kann beispielsweise, die Verbindungsanschlüsse 15 betreffend, ein Kindersitz vorteilhafterweise mit Belüftung, Lautsprechern und einem Airbag ausgerüstet sein.

Die Kassetteneinheit 7 ist bevorzugterweise derart konstruiert, dass sie, wenn die Kassetteneinheit 8 entfernt wird, als Stauraum für zum Beispiel eine Handtasche, einen Aktenkoffer oder eine Einkaufstüte dienen kann. Abgesehen von der Tatsache, dass die Positionierung direkt an der Seite des Fahrersitzes, es im Vergleich zur gewöhnlichen Positionierung auf dem Rücksitz, einfacher macht, die Tasche bzw. Tüte abzustellen und wiederaufzunehmen, ist die besagte Positionierung auch sicherer, welches auf der Tatsache beruht, dass keine Gefahr von losen Objekten ausgeht, welche im Fall einer Kollision nach vorne fliegen würden. Der Erfindung gemäß kann eine Kassetteneinheit 8 auch speziell als Staufach (nicht dargestellt) konstruiert werden, welches mit einer Ausstattung zur Sicherung der Ladung ausgerüstet ist, zum Beispiel in der Form von Gurten oder einem Ladungssicherungsnetz.

Wie im Vorangehenden erwähnt, können die Kassetteneinheiten 8 in einer solchen Art und Weise konstruiert sein, dass sie vorherbestimmte Zusatzausstattungsfunktionen erfüllen. Diesbezüglich zeigt Fig. 2 eine Kassetteneinheit, die mit einem kalten Staufach 17 für Nahrungsmittel kombiniert mit einem Trockenstaufach 18 ausgerüstet ist. Das kalte Staufach könnte vorteilhafterweise auch kombiniert werden mit einer Erhitzungseinrichtung für Nahrungsmittel, wie einem Mikrowellenofen (nicht dargestellt). Natürlich kann die Kassetteneinheit 8 auch lediglich aus einem einzelnen Mikrowellenofen bestehen, alternativ in Verbindung mit einem Staufach 18. Das Staufach 18 kann vorteilhafterweise so konstruiert sein, dass große Getränkegebinde, wie zum Beispiel 1,5 Liter Flaschen für alkoholfreie Getränke, unterzubringen sind.

Die Fig. 3 zeigt eine Kassetteneinheit 8, die mit Büroausrüstung in der Form eines Faxgerätes 20 und eines Dokumentenfaches 21 ausgerüstet ist. Die Kassetteneinheit 8 kann ebenfalls mit anderer Büroausrüstung, wie zum Beispiel einem Computerterminal mit Bildschirmeinheit und einem Telefon, ausgerüstet werden. Die Fig. 4 zeigt eine Kassetteneinheit 8, die mit einem großen HiFi-System 22 ausgerüstet ist, welches zum Beispiel einen CD-Wechsler und einem sogenannten sub-woofer-Lautsprecher einschließt. Außerdem kann die Kassetteneinheit 8 als Hundekorb (nicht dargestellt) für Hunde kleiner und mittlerer Größe konstruiert sein. Der Hundekorb ist bevorzugt versehen mit einer Einrichtung zum Anleinen des Hundes. Auf diese Weise ist eine Möglichkeit zum Transport eines Hundes erreicht, der, vom Gesichtspunkt der Verkehrs- und Kollisionssicherheit betrachtet, vorteilhaft ist, wobei der Hund während der Fahrt beaufsichtigt werden kann.

Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die Ausführungsformen, die oben beschrieben und in den Bildern dargestellt sind, sondern kann frei im Geltungsbereich der angehängten Ansprüche variiert werden. Zum Beispiel ist es nicht notwendig, dass die Kassetteneinheit 8 integral im Armaturenbrett angeordnet ist, sonder kann stattdessen einen freien Raum vor dem Fahrersitz 2 und dem Beifahrersitz 3 einnehmen.


Anspruch[de]

1. Kraftfahrzeug mit einem Fahrersitz (2), einem Passagiersitz (3), der an der Seite des Fahrersitzes (2) angeordnet ist, und mit einem Armaturenbrett (4), das vor dem Fahrersitz (2) und dem Passagiersitz (3) angeordnet ist, wobei der obere Rand (5) des Armaturenbrettes (4) die untere Begrenzung des vorderen Sichtfeldes des Fahrers bildet, dadurch gekennzeichnet, dass im Zusammenhang mit dem mittleren Abschnitt (6) des Armaturenbrettes (4) ein lochförmiges Kassettenfach (7) vor und zwischen dem Fahrersitz (2) und dem Passagiersitz (3) und innerhalb des Sichtfeldes und der Reichweite des Fahrers während des Fahrens angeordnet ist, wobei das Kassettenfach (7) zur Aufnahme einer Kassetteneinheit (8) mit einer vorbestimmten Zusatzfunktion vorgesehen ist und wobei die Höhe des Kassettenfachs (7) wenigstens 30% der vertikalen Entfernung von dem Fahrzeugboden bis hoch zu der unteren Begrenzung des vorderen Sichtverhältnisses des Fahrers beträgt.

2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kassettenfach (7) mit Anschlussauslässen (15) wie beispielsweise Auslässen für Stromversorgung, Belüftung, Klima, Steuerung, Antenne und ein Sensorsignal für einen Airbag versehen ist.

3. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kassettenfach (7) einen Speicherraum bildet, wenn die Kassetteneinheit (8) entfernt ist.

4. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Kassettenfachs (7) wenigstens 50% des vertikalen Abstandes von dem Fahrzeugboden hoch bis zur unteren Begrenzung des vorderen Sichtfeldes des Fahrers beträgt.

5. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Kassettenfach (7) von dem Fahrzeugboden hoch bis zur unteren Begrenzung des vorderen Sichtfeldes des Fahrers erstreckt.

6. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassetteneinheit (8) durch einen rückwärtsgewandten Kindersitz (14) gebildet ist.

7. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassetteneinheit (8) durch ein Hifi-System (22) gebildet ist.

8. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassetteneinheit (8) eine Büroausrüstung, wie beispielsweise ein Faxgerät, Aktenfächer, usw. aufweist.

9. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassetteneinheit (8) eine Einrichtung (17) zum kalten Speichern und/oder Erhitzen von Nahrungsmitteln aufweist.

10. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassetteneinheit (8) durch einen Hundekorb gebildet ist.

11. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassetteneinheit (8) ein Speicherfach aufweist, dass mit einer Ausrüstung zum Sichern der Ladung versehen ist.







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