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Dokumentenidentifikation DE10006875A1 18.07.2002
Titel Verbrennungsantrieb mit Verdichtungsumkehr und Bereichsteilung durch Schließriegel
Anmelder Müller, Friedrich G., 42551 Velbert, DE
Erfinder Müller, Friedrich G., 42551 Velbert, DE
DE-Anmeldedatum 16.02.2000
DE-Aktenzeichen 10006875
Offenlegungstag 18.07.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.07.2002
IPC-Hauptklasse F02B 53/02
Zusammenfassung Die bisher verwendeten Verbrennungsantriebe setzen die erzeugte Leistung aus einer Hubbewegung, aufwendig, in eine antreibende Drehbewegung um.
Der Kreiskolben-Motor (Wankel-Motor) erzeugt die Leistung zwar in einer anscheinenden Drehbewegung, ist aber nicht effizient.
Ziel war einen Verbrennungsantrieb mit Leistungsabgabe im absoluten Rundlauf, berechenbarer Steuerung, und, mit entsprechenden Modifikationen, brauchbar für verschiedene Treibstoffarten zu konstruieren.
Weitere Ziele waren niedrige Geräusch- und Abgas-Emissionswerte sowie kostengünstige Fertigungsmöglichkeit.
Im Arbeitsraum bilden drei Schließriegel verschiedene Arbeitsbereiche.
1. einen Ansauge- und Verdichtungsbereich.
2. eine Verdichtungsumkehrbereich mit Kraftstoffeinspritzungsmöglichkeit und Zündung.
3. einen Verbrennungs- und Abgasausstoßbereich.
Ein Arbeitseinsatz, der sich auf der Arbeitsscheibe befindet verrichtet:
Im 1. Bereich mit einer Seite die Verdichtung, mit der anderen die Ansaugung.
Im 2. Bereich wird der Arbeitseinsatz von dem vorverdichteten Ansaugmedium umströmt, so dass nach der erfolgten Zündung die Verbrennungsleistung im 3. Bereich auf die vorherige Ansaugseite wirkt.
Die vorherige Verdichtungsseite übernimmt nun den Abgasausstoß des vorhergegangenen Arbeitszyklus.

Beschreibung[de]

Der vorgenannte Antrieb kann in Kraftfahrzeugen, als Stromerzeugungsaggregat und für sonstige industrielle und private Zwecke genutzt werden.

Die zur heutigen Zeit genutzten Verbrennungsantriebe setzen die während einer Hubbewegung erzeugte Energie, aufwendig in eine Drehbewegung um und dies auch nur innerhalb zwei (beim Zweitakt-Motor), oder vier (beim Otto-Motor), Hubbewegungen.

Der Wankel-Motor erzeugt die Leistung in einer anscheinenden Drehbewegung Ist aufgrund seiner Bauart in Leistung und Kraftstoff-Verbrauch nicht effektiv. Der Vorteil des Verbrennungsantrieb mit Verdichtungsumkehr und Bereichsteilung Durch Schließriegel liegt in einer Leistungsabgabe, in wirklich absoluter Dreh-Bewegung und sofortiger Kraftübertragung zur Antriebswelle, ohne ungünstige Leistungswinkel, was einen positiven Einfluss auf den Wirkungsgrat hat.

Weiterhin zeichnet er sich durch eine zweifache, oder, durch entsprechende Modifikation, mehrfache Leistungsabgabe, während einer Umdrehung aus. Der Antrieb kann durch entsprechende Konstruktionsmodifizierung für die verschiedensten Treibstoffarten, wie zum Beispiel alle Benzinarten, Diesel- Kraftstoff oder gasförmige Treibstoffe ausgelegt werden.

Durch entsprechende Ausführung des Brennraumvolumens und der Stellungen der Schließriegel, die einen Einfluss auf das Verdichtungsverhältnis haben kann die Leistungsabgabe beeinflusst werden. Was u. A. auch Einfluss auf die Treibstoffart hat.

Durch die Fortfall einiger Bauteile der zur Zeit gängigen Otto-Motoren, wie z. B., leistungsaufnehmende Hubkolben, Kurbelwelle, Pleuelstange, Pleuellager aufwendige Ventiltriebe und anderer Bauteile erhöht sich, u. A. durch geringere Reibungsverluste noch einmal der Wirkungsgrat.

Weiterhin hat dies zur Folge das dieser Antrieb Kostengünstig hergestellt werden kann. Geringeres Gewicht und eine geringere Geräusch-Emission als bislang eingesetzte Antriebe aufweist.

Eine Kühlung des Antriebes kann, zumindest bei leistungsmäßig niedrig ausgelegten Antrieben, von der Antriebsscheibe, als Luftkühlungselement, selbst vorgenommen werden. Dies hat zur Folge das vorgenannte Kosten,- und Emissionswerte nochmals verbessert werden, und nicht in jeden Fall eine Wasserkühlung mit Umweltschädigenden Beimischungen benötigt werden.

Die Öffnungen für die Frischluft,- gegebenenfalls Treibstoff,- Luftgemisch oder sonstige Treibstoffarten, sowie die Abgasausstoßöffnung können großzügig ausgelegt werden so das eine günstige Brennraumfüllung sowie ein guter Abgasausstoß gewährleistet ist.

Der Leistungsbereich ist im Verhältnis zu anderen, gängigen Motoren, größer, was eine bessere Treibstoffausnutzung zur Folge hat und auch zu geringeren Abgas-Emissionswerten beiträgt.

Die Schließriegel können eine geradlinige oder kreisförmige Bewegung ausführen und mechanisch oder elektromechanisch betätigt werden.

Es können ein, zwei oder auch mehrere Arbeitseinsätze vorhanden sein, was wiederum Einfluss auf den Wirkungsgrad und die Leistung hat.

Wirkungsweise

Die Seite des Arbeitseinsatzes die in Drehrichtung zeigt, und als Vorderseite bezeichnet werden kann, verdichtet die Frischluft bzw. andere Treibstoffmedien, welche vorher mit der Rückseite des vorherigen Arbeitseinsatzes angesaugt wurde im ersten Arbeitsbereich. Dieser wird vom unteren Schließriegel und dem Schließriegel oben links gebildet.

Kurt bevor der Arbeitseinsatz den Schließriegel erreicht, öffnet dieser, so das der Arbeitseinsatz passieren kann. Nachdem der Arbeitseinsatz den Schließriegel passiert hat, schließt dieser hinter der Rückseite des Schließriegels.

Somit befindet sich der Arbeitseinsatz im nächsten Bereich, dem Verdichtungsumkehr- Bereich. Dieser Bereich ist ein besonderes Kennzeichen dieses Antriebes.

In diesem Umkehrbereich wird das schon vorkomprimierte Treibstoffmedium gegen den nächsten Schließriegel, oben rechts, gepresst bis es über die Verdichtungsumkehr- Ausnehmung, über den Arbeitseinsatz hinweg, zu dessen Rückseite gelangt.

Nachdem der Arbeitseinsatz die Verdichtungsumkehrausnehmung passiert hat öffnet der Schließriegel, oben rechts, gegebenenfalls wird der Treibstoff eingespritzt, das Treibstoffmedium wird gezündet und die Verbrennungsleistung wirkt auf die Rückseite des Arbeitseinsatzes, während dessen Vorderseite die Abgase des vorhergehenden Arbeitszyklusses ausstößt.

Nachdem der Arbeitseinsatz über die Abgasöffnung die Abgase ausgestoßen hat und sich kurz vor dem Schließriegel, unten, befindet, öffnet dieser, so das der Arbeitseinsatz passieren kann, um sich danach wieder zu schließen.

Anschließend beginnt ein neuer Arbeitszyklus.

Die besonderen Kennzeichen dieses Verbrennungsantriebes sind die 3 Bereichsbildungen Durch die Schließriegel.

Die beidseitige Arbeitsweise der Arbeitseinsätze.

So wie Die Verdichtungsumkehr.

Dieser Beschreibung liegen der besseren Veranschaulichung folgende 18 Zeichnungen bei:

2 mal Ansicht auf den Brennraum mit Teilebezeichnung

1 mal Ansicht Vorderseite leicht gedreht und gekippt

1 mal Bereichsbezeichnung

1 mal Arbeitsgehäuse Vorderseite mit Bereichsbezeichnung

1 mal Hinterer Gehäusedeckel Vorderansicht mit Bereichsbezeichnung

1 mal Explosionsdarstellung

11 mal Antriebsablauf bezeichnet mit Blatt 1-Blatt 11


Anspruch[de]
  1. Für diese Offenlegungsschrift wurde kein Patentanspruch eingereicht.






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