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Dokumentenidentifikation DE69524892T2 18.07.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0666560
Titel Magnetkopf mit verbessertem Abschirmglied
Anmelder Mitsumi Electric Co., Ltd., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ohsaka, Tomohiko, Yamagata-shi, Yamagata-ken, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Holtz, Martin, Lippert, Frankfurt, München, 60322 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 69524892
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.02.1995
EP-Aktenzeichen 953007234
EP-Offenlegungsdatum 09.08.1995
EP date of grant 09.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.07.2002
IPC-Hauptklasse G11B 5/11

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Magnetkopf, insbesondere einen Magnetkopf mit einem verbesserten Abschirmglied.

Ein Magnetkopf, insbesondere ein Magnetkopf für eine Diskette, hat generell eine Konstruktion, bei der ein Kern und eine auf dem Kern aufgebrachte Wicklung auf einer kardanischen Platte so montiert sind, daß sie von der kardanischen Platte wegragen, wie es an sich bekannt ist. Der Kern und die Wicklung können deshalb von einem externen Magnetfeld nachteilig beeinträchtigt werden. Es ist deshalb erwünscht, daß ein Abschirmring oder dergleichen im Magnetkopf vorgesehen ist, um den Kern und die Wicklung gegenüber einem derartigen äußeren Magnetfeld abzuschirmen.

Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 wird nachstehend ein Magnetkopf 10 für Disketten nach dem Stand der Technik beschrieben. Der Magnetkopf 10 hat ein Kern-Gleitstück-Anordnung 11 und darin einen Abschirmring 12. Die Kern-Gleitstück- Anordnung 11 enthält einen Kern 13, eine Wicklung 16, die auf einen Mittenabschnitt des Kerns 13 gewickelt ist, und zwei Gleitstücke 14 und 15. Die Gleitstücke 14 und 15 sind an einem Kopfabschnitt des Kerns 13 befestigt und aufeinander gegenüberliegenden Seiten der Wicklung 16 angeordnet. Mit anderen Worten, die Wicklung 16 ist in einen zwischen den Gleitstücken 14 und 15 ausgebildeten Raum eingefügt. Die Kern-Gleitstück-Anordnung ist unter Verwendung eines Klebstoffes 18 an einer kardanischen Platte 17 befestigt.

Der Abschirmring 12 ist aus Sinterferrit hergestellt, den man durch Sintern von Ferrit als magnetischer Substanz erhält, und er hat die Form eines Rechteckrahmens mit einer Rechteck-Parallelepiped-Konfiguration, so daß er die oben beschriebene Kern-Gleitstück-Anordnung 11 umgeben kann. Der Abschirmring ist ebenfalls unter Verwendung des Klebstoffes 18 an der kardanischen Platte 17 befestigt. Eine Funktion des Abschirmrings 12 ist es, den Kern 13 und die Wicklung 16 gegenüber einem externen Magnetfeld abzuschirmen.

Sinterferrit ist allerdings ein sehr kostspieliges Material, so daß im allgemeinen auch der Abschirmring 12, der aus Sinterferrit hergestellt ist, relativ teuer ist. Da ferner Sinterferrit leicht bricht, ist im allgemeinen die Ausbeute von Erzeugnissen, die aus Sinterferrit hergestellt sind, relativ gering. Dementsprechend ist auch die Produktionsausbeute der Abschirmringe 12 relativ niedrig. Eine geringe Ausbeute führt zu einem Anstieg der Kosten der Abschirmringe 12, so daß der Magnetkopf 10 mit hohen Kosten belastet ist.

Die japanische Patentanmeldung Nr. 60-103507 beschreibt einen Magnetkopf, in welchem Abschirmmittel vorgesehen sind. Die Abschirmmittel enthalten drei Ringplatten, die miteinander laminiert sind, wobei die mittlere Platte aus Aluminium besteht und die beiden äußeren Platten aus Permalloy hergestellt sind.

Der obige Stand der Technik ist im Oberbegriff des Anspruchs 8 berücksichtigt.

Ein Ziel der Erfindung ist es, einen Magnetkopf vorzusehen, insbesondere einen Magnetkopf für Disketten, mit einem darin vorgesehenen verbesserten, preiswerten Abschirmglied.

Nach einem ersten Aspekt der Erfindung ist ein in den beigefügten Patentansprüchen 1 und 8 dargelegter Magnetkopf vorgesehen.

Zum Erreichen des obigen erfindungsgemäßen Ziels verwendet ein Magnetkopf nach dem ersten Aspekt der Erfindung ein Abschirmglied mit einer Konstruktion, die aus einer Vielzahl gestapelt angeordneter magnetischer Schichten besteht und die einen Kern und eine Wicklung des Magnetkopfes umgibt. Ein solches Abschirmglied mit der oben erwähnten Konstruktion ermöglicht die Bereitstellung eines Abschirmglieds das weniger kostspielig als der herkömmliche Abschirmring 12 aus Sinterferrit ist, wobei jedoch die erforderlichen Abschirmfähigkeiten des Abschirmglieds erhalten bleiben. Ferner wird eine Isolierschicht zwischen die magnetischen Schichten jedes aneinander grenzenden Paares magnetischer Schichten der Vielzahl magnetischer Schichten eingefügt, so daß die magnetischen Schichten elektrisch voneinander isoliert sind. Die Verwendung eines Abschirmglieds mit einer derartigen Konstruktion unterdrückt den Fluß von Streuströmen in der Vielzahl magnetischer Schichten und trägt deshalb dafür Sorge, daß die Abschirmfähigkeit des Abschirmglieds besser ist.

Insbesondere die Verwendung von Folien aus einem magnetischen Metall, wie beispielsweise Permalloy, als Material für die Vielzahl magnetischer Schichten des Abschirmglieds ermöglicht eine Verminderung der Kosten für das Material des Abschirmglieds und ermöglicht eine leichte Herstellung der Abschirmglieder, wobei die erforderliche Abschirmfähigkeit des Abschirmglieds erhalten bleibt. Dies ist darauf zurückzuführen, weil magnetische Schichten, die aus Folien aus magnetischem Metall hergestellt sind, relativ preiswert sind und im Vergleich zu gesinterten Erzeugnissen, wie Erzeugnissen aus Sinterferrit, leicht zu handhaben und zu verarbeiten sind und eine weitaus bessere mechanische Festigkeit haben. Die Verwendung von Folien aus magnetischem Metall für das Abschirmglied führt somit zu einer Verminderung der Produktionskosten der Abschirmglieder und damit zu einer Verminderung der Produktionskosten der Magnetköpfe.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist ein Magnetkopf vorgesehen, wie er im beigefügten Anspruch 8 dargelegt ist.

Andere Ziele und weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnung hervor.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines Magnetkopfes für Disketten nach dem Stand der Technik;

Fig. 2 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Magnetkopfes längs einer Linie II-II;

Fig. 3 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines Magnetkopfes für Disketten als Hintergrund zur Erfindung;

Fig. 4 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten Magnetkopfes längs einer Linie IV-IV;

Fig. 5 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines Magnetkopfes für Disketten gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 6 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des in Fig. 5 dargestellten Magnetkopfes längs einer Linie VI-VI;

Fig. 7 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines Magnetkopfes für Disketten als Hintergrund zu einem zweiten und dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 8 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des in Fig. 7 dargestellten Magnetkopfes längs einer Linie VIII-VIII;

Fig. 9 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines Magnetkopfes für Disketten gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 10 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des in Fig. 9 dargestellten Magnetkopfes längs einer Linie X-X;

Fig. 11 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines Magnetkopfes für Disketten gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 12 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des in Fig. 11 dargestellten Magnetkopfes längs einer Linie XII-XII;

Ein jeweiliger Magnetkopf 30, 40, 50, 70 und 90 gemäß einem ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in ein Magnetplattengerät für Disketten einbezogen. Es ist bekannt, daß ein derartiges Magnetplattengerät mittels eines solchen Magnetkopfes Daten auf eine Diskette schreibt, die als magnetisches Aufzeichnungsmedium dient, und in ähnlicher Weise Daten von einer zuvor beschriebenen Diskette ausliest. Für solche Operationen verwendet das Plattengerät normalerweise zwei ähnliche Magnetköpfe, zwischen denen sich eine Diskette befindet. Jeder der Magnetköpfe ist an einer flexiblen kardanischen Platte in einer solchen Weise befestigt, daß sich der Magnetkopf auf einer rotierenden Diskette mit Oberflächen bewegen kann, die unvermeidbar geringfügig gekrümmt sind. Jede kardanische Platte mit dem daran befestigten Magnetkopf ist auf einem Schlitten montiert, der im Magnetplattengerät derart installiert ist, daß die Magnetköpfe eine eingesetzte Diskette sandwichartig zwischen sich nehmen.

Das Schreiben von Daten auf eine Diskette und das Löschen von Daten, die zuvor auf eine Diskette geschrieben worden sind, erfolgt wie folgt: man läßt einen vorbestimmten elektrischen Strom durch eine Wicklung jedes Magnetkopfes fließen, so daß ein Kern, um den die Wicklung gewickelt ist, einen entsprechenden Magnetfluß erzeugt. Der den Magnetfluß verwendende Kern schreibt entsprechende Daten auf die Diskette oder löscht zuvor auf die Diskette geschriebene Daten, wobei der Kern in Berührung mit der Diskette steht. Das Auslesen von zuvor auf eine Diskette geschriebener magnetischer Daten wird wie folgt vorgenommen: in dem Kern, der mit der Diskette in Berührung steht, fließt ein Magnetfluß, der den zuvor auf die Diskette geschriebenen Daten entspricht. Ein elektrischer Strom, der dem Magnetfluß entspricht, fließt in der auf den Kern gewickelten Wicklung, wobei die gerade gelesenen Daten den elektrischen Strom verwenden.

Ein als Abschirmglied wirkender Abschirmring hat die folgenden Funktionen: der Abschirmring schirmt die Spule und den Kern des Magnetkopfes gegenüber einem Magnetfeld ab, das von elektrischen Schaltungen erzeugt wird, die im Magnetplattengerät vorhanden sind. Auf diese Weise wird der in der Wicklung fließende elektrische Strom und der im Kern fließende Magnetfluß gegenüber nachteiligen Einwirkungen durch das Magnetfeld geschützt, das heißt, es erfolgt ein Schutz gegenüber einer Verseuchung durch Rauschen während des Schreibens von Daten auf die Diskette und während des Auslesens von Daten von der Diskette.

Unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4 wir der Magnetkopf 30 für Disketten beschrieben, der als Hintergrund der Erfindung dient. In Fig. 3 und 4 sind diejenigen Elemente, deren Strukturen mit entsprechenden Elementen in Fig. 1 und 2 identisch sind, jeweils mit entsprechenden Bezugszahlen versehen. Auf eine Beschreibung dieser Elemente wird deshalb verzichtet. Ein Abschirmring 31 mit einer darin ausgebildeten Öffnung 34 wird WIE folgt hergestellt: sechs Blech- oder Folienstücke 32&submin;&sub1; bis 32&submin;&sub6; jeweils in Form eines reckteckförmigen Rahmens und jeweils hergestellt aus Permalloy mit einer Öffnung 33 werden unter Anwendung eines Pressvorganges hergestellt. Die sechs Folienstücke werden aufeinander gestapelt und durch Deformation von Kanten der Folienstücke aneinander befestigt, so daß die sechs Blech- oder Folienstücke miteinander integriert sind. Die Öffnungen 33 der sechs Folienstücke bilden die Öffnung 34 des Abschirmringes 31 aufgrund dessen, daß die Öffnungen 33 miteinander ausgerichtet worden sind. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, hat der Ring 31 eine Tiefe von "a" und ein Höhe "b" sowie eine Gestalt, die derjenigen des in Fig. 1 dargestellten Abschirmringes 12 ähnlich ist. Der Abschirmring 31 hat somit ein Volumen V&sub1;, das dem Volumen des Abschirmringes 12 äquivalent ist.

Der Abschirmring 31 ist mittels des Klebstoffs 18 auf der kardanischen Platte 17 befestigt und umgibt die Kern-Gleitstück-Anordnung 11, die ebenfalls mittels des Klebstoffs 18 an der kardanischen Platte 17 befestigt ist, wobei der Abschirmring 31 insbesondere die Wicklung 16 gegenüber einem äußeren Magnetfeld abschirmt. Da der Abschirmring 31 das Volumen V&sub1; hat, das dem Volumen des Abschirmrings 12 äquivalent ist, hat der Abschirmring 31 eine hinreichende Abschirmfähigkeit. Somit hat der Magnetkopf 30 eine hinreichende Fähigkeit gegen Rauschen.

Der Abschirmring 31 wird durch Verarbeitung von sechs Folienstücken unter Verwendung einer Pressmaschine und durch anschließende Integration der Folienstücke hergestellt. Der eine solche Konstruktion aufweisende Abschirmring 31 hat daher eine hinreichende mechanische Festigkeit, so daß er nicht leicht zerbricht und die Produktionsausbeute hoch ist. Die Produktionskosten für den Abschirmring 31 betragen etwa 1/5 der Produktionskosten des in Fig. 1 dargestellten Abschirmrings 12. Der Magnetkopf 30 ist demzufolge im Vergleich zu dem in Fig. 1 dargestellten herkömmlichen Magnetkopf 10 kostengünstig.

Unter Bezugnahme auf Fig. 5 und 6 soll jetzt der Magnetkopf 40 für Disketten gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben werden. Diejenigen der in Fig. 5 und 6 dargestellten Elemente, die identische Strukturen mit entsprechenden Elementen haben, die in Fig. 3 und 4 gezeigt sind, haben gleiche Bezugszahlen. Auf eine Beschreibung dieser Elemente wird verzichtet. Ein Abschirmring 41 mit einer darin vorgesehenen Öffnung 34 wird wie folgt hergestellt: sechs Blech- oder Folienstücke 42&submin;&sub1;, bis 42&submin;&sub6; (unteres bis oberes Stück) aus magnetischem Metall jeweils in Form eines rechteckförmigen Rahmens und jeweils aus Permalloy und einer darin vorgesehenen Öffnung 33 werden unter Anwendung eines Pressverfahrens hergestellt. Eine klebfähige Isolierschicht 43 aus thermoplastischem Harz ist auf der Oberseite jedes der zweitoberen bis unteren Blech- oder Folienstücke 41&submin;&sub5; bis 42&submin;&sub1;, vorgesehen. Die zuvor aufeinander gestapelten sechs Folienstücke 42&submin;&sub1; bis 42&submin;&sub6; werden Wärme ausgesetzt, so daß die klebfähigen Isolierschichten 43 schmelzen und die Blech- oder Folienstücke miteinander verkleben. Auf diese Weise werden die sechs Folienstücke miteinander integriert. Im Ergebnis sind die jeweiligen Isolierschichten 43 zwischen benachbarten Folienstücken der Folienstücke 41&submin;&sub1; bis 42&submin;&sub6; vorhanden, wie aus Fig. 5 und 6 hervorgeht. Die Isolierschichten 43 isolieren elektrisch die Folienstücke voneinander. Die Öffnungen 33 der sechs Folienstücke bilden die Öffnung 34 des Abschirmrings 31 aufgrunddessen, daß die Öffnungen 33 miteinander ausgerichtet sind.

Der Abschirmring 41 ist mittels des Klebstoffes 18 auf der kardanischen Platte 17 befestigt und umgibt die Kern-Gleitstück-Anordnung. 11, die ebenfalls mittels des Klebstoffes 18 auf der kardanischen Platte 17 befestigt ist, so daß insbesondere die Wicklung 16 gegenüber einem äußeren Magnetfeld abgeschirmt ist.

Der Abschirmring 41, der ein Volumen hat, das dem Volumen V&sub1; des in Fig. 3 dargestellten Abschirmrings 31 äquivalent ist, hat eine Struktur oder eine Konstruktion, gemäß der die magnetischen Metallblech- oder Metallfolienstücke 42&submin;&sub1; bis 42&submin;&sub6; unter Verwendung eines Isolators für die Schichten 43 voneinander isoliert sind, wie es oben beschrieben worden ist. Wird ein externes Magnetfeld mit einer Frequenz von 200 bis 600 kHz an den Abschirmring 41 gelegt, wird als Ergebnis davon ein elektrischer Streustrom separat in jedem der Folienstücke 42&submin;&sub1; bis 42&submin;&sub6; induziert. Da die Tiefe jedes der Folienstücke klein ist, hat jedes der Folienstücke einen entsprechend hohen elektrischen Wiederstand. Dies hat zur Folge, daß die Größe des elektrischen Streustroms, der in jedem der Folienstücke induziert wird, zu klein ist, um ein Magnetfeld zu induzieren, das in beachtlicher Weise nachteilig die Wicklung 16 beeinträchtigt, die vom Abschirmring 41 umgeben ist, der aus den Folienstücken und den Isolierschichten besteht. Die Abschirmfähigkeit des Abschirmrings 41 ist deshalb größer als diejenige des in Fig. 3 dargestellten Abschrimrings 31. Der Magnetkopf 40 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat deshalb eine überragende Antirauschfähigkeit im Vergleich zu dem in Fig. 3 dargestellten Magnetkopf 30.

Da ferner der Abschirmring 41 mit der oben beschriebenen Konstruktion sehr leicht gefertigt werden kann und auch eine hinreichende mechanische Festigkeit aufweist, wird er im Gegensatz zu dem in Fig. 1 dargestellten Abschirmring 12 aus Sinterferrit nicht leicht zerbrechen. Durch die Verwendung des Abschirmrings 41 mit der oben beschriebenen Konstruktion können somit die Produktionskosten des Magnetkopfes 40 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung vermindert werden, so daß sie kleiner als diejenigen des Magnetkopfes 10 sind, der den Abschirmring 12 aus Sinterferrit benutzt.

Unter Bezugnahme auf Fig. 7 und 8 wird als Hintergrund zum zweiten und dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung der Magnetkopf 50 beschrieben. Der Magnetkopf 50 enthält eine Kern-Gleitstück-Anordnung 51 und einen Abschirmring 52. Die Kern-Gleitstück-Anordnung 51 enthält einen Kern 53, zwei Wicklungen 54, 54, die auf einer Vorder-Links-Seite und einer Hinter-Rechts-Seite des Kerns 53, wie aus Fig. 7 hervorgeht, bei einem Mittenabschnitt des Kerns, wie es aus Fig. 8 hervorgeht, aufgebracht sind, einem Rücksteg 55, der an einem Bodenabschnitt des Kerns 53 befestigt ist, und zwei Gleitstücke 56 und 57, die zu beiden Seiten eines Kopfabschnitts des Kerns 53 befestigt sind, wie es in den Figuren gezeigt ist.

Die Gleitstücke 56 und 57 sind in einer Weise gestaltet, die von der Gestaltung der Gleitstücke 14 und 15 der Magnetköpfe 30 und 40 abweicht, wie es aus den relevanten Figuren ersichtlich ist. So haben die Gleitstücke 14 und 15 Abschnitte, die seitlich von der Wicklung 16 angeordnet sind, wohingegen die Gleitstücke 56 und 57 keine Abschnitte haben, die seitlich von Wicklungen 54, 54 angeordnet sind.

Der Abschirmring 52, der die Form eines reckteckigen Parallelepipeds hat und der darin eine Öffnung 62 aufweist, wird wie folgt hergestellt: sechs rechteckförmige Blech- oder Folienstücke 60&submin;&sub1; bis 60&submin;&sub6;, jeweils aus Permalloy und mit einer Öffnung 61, werden unter Anwendung eines Preßverfahrens gefertigt. Die sechs Folienstücke werden aufeinander gestapelt und durch die Formation von Kanten der Folienstücke fest miteinander verbunden, so daß die sechs Folienstücke miteinander integriert bzw. zu einer Einheit zusammengefaßt sind. Die Öffnungen 61 der sechs Folienstücke bilden die Öffnung 62 des Abschirmrings 52 aufgrund dessen, daß die Öffnungen 61 miteinander ausgerichtet sind. Jedes der Folienstücke 60&submin;&sub1; bis 60&submin;&sub6; hat in der Draufsicht Abmessungen, die in der Draufsicht den Abmessungen der Gleitstücke 56 und 57 und des Kerns 53 der Kern-Gleitstück-Anordnung 51 entsprechen.

Die Öffnung 62 des Abschirmrings 52, die, wie es aus Fig. 8 hervorgeht, rechteckförmig und auf der rechten Seite angeordnet ist, hat eine solche Querschnittsfläche und eine solche Lage, daß die Wicklungen 54, 54 und der Rücksteg 55 in die Öffnung 62 passen, wie es aus Fig. 8 hervorgeht, wohingegen die Gleitstücke 56 und 57 mit dem Abschirmring 52 ausgerichtet sind, wie es ebenfalls aus Fig. 8 hervorgeht.

Die Öffnung 62 hat somit eine derartige Querschnittsfläche, daß sie lediglich einen Teil der Kern-Gleitstück-Anordnung 51 aufnehmen kann. Dieser Teil enthält die Wicklungen 54, 54 und den Rücksteg 55, jedoch nicht die Gleitstücke 56 und 57. Die Querschnittsfläche der Öffnung 62 kann deshalb kleiner sein als die Öffnung des Abschirmrings 62 und auch kleiner als die Öffnungen 34 der Abschirmringe 31 bzw. 41, wenn die Kern-Gleitstück-Anordnung 51 ausschließlich der Gleitstücke 56 und 57 äußere Umrißabmessungen hat, die identisch mit denjenigen der Kern-Gleitstück- Anordnung 11 ausschließlich der Gleitstücke 14 und 15 sind. Dies hat zum Ergebnis, daß das Volumen V&sub2; des Abschirmrings 52 größer als das Volumen jedes der Abschirmringe 12, 31 und 41 sein kann, und zwar für den Fall, daß die Umrißabmessungen des Abschirmrings 52 identisch mit denjenigen jedes der Abschirmringe 12, 31 und 41 sind.

Die unteren Oberflächen der Gleitstücke 56 und 57 sind mit der oberen Oberfläche des Abschirmrings 52 verklebt, wobei die Konstruktion derart getroffen ist, daß die Wicklungen 54, 54 und der Rücksteg 55 in die Öffnung 62 eingefügt sind und die Innenwände der Öffnung 62 die Wicklungen 54, 54 umgeben und dicht bei ihnen angeordnet sind, wie es aus Fig. 8 hervorgeht. Der Magnetkopf 50 ist derart auf der kardanischen Platte 17 befestigt, daß ein Bodenabschnitt des Abschirmrings 52 mit der Platte 17 verklebt ist, wie es Fig. 8 zeigt.

Der Abschirmring 52 hat ein Volumen V&sub2;, das größer als dasjenige der herkömmlichen Ringe ist, und er umgibt eng die Spulen 54, 54, wie es oben beschrieben worden ist. Der Abschirmring 52 hat deshalb im Vergleich zum Abschirmring 51 des in Fig. 3 dargestellten Magnetkopfes 30 eine bessere Abschirmfähigkeit. Folglich hat der in Fig. 7 und 8 dargestellte Magnetkopf 50 im Vergleich zu dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Magnetkopf 30 eine überlegenere Antirauschfähigkeit.

Der Abschirmring 52 mit der oben beschriebenen Konstruktion kann deshalb leichter hergestellt werden und hat auch eine hinreichende mechanische Festigkeit, so daß er nicht leicht zerbricht, und zwar im Gegensatz zu dem in Fig. 1 dargestellten Abschirmring 12 aus Sinterferrit. Der Einsatz des Abschirmrings 52 mit der oben beschriebenen Konstruktion vermindert somit die Produktionskosten des in Fig. 7 und 8 dargestellten Magnetkopfes 50, so daß die Produktionskosten geringer als diejenigen des Magnetkopfes 10 sind, der von dem aus Sinterferrit hergestellten Abschirmring 12 Gebrauch macht.

Unter Bezugnahme auf Fig. 9 und 10 wird der Magnetkopf 70 für Disketten gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Diejenigen in Fig. 9 und 10 dargestellten Elemente, deren Strukturen identisch mit denjenigen in Fig. 7 und 8 dargestellten entsprechenden Elementen sind, haben die gleichen Bezugszahlen wie diese entsprechenden Elemente. Auf eine Beschreibung dieser Elemente wird daher verzichtet. Ein Abschirmring 71 mit einer darin ausgebildeten Öffnung 62 wird wie folgt hergestellt: Eine klebefähige Isolierschicht 72 aus thermoplastischem Harz ist auf der Oberseite jedes der zweiten bis unteren Folienstücke 60&submin;&sub5; bis 60&submin;&sub1; vorgesehen. Auf die zuvor aufeinander gestapelten sechs Folienstücke 60&submin;&sub6; bis 60&submin;&sub6; wird Wärme angewandt, so daß die klebefähigen Isolierschichten 72 schmelzen und die Folienstücke miteinander verkleben. Auf diese Weise werden die sechs Folienstücke miteinander integriert. Im Ergebnis sind somit zwischen benachbarten Folienstücken der Folienstücke 60&submin;&sub1; bis 60&submin;&sub6; jeweilige Isolierschichten 72 vorhanden, wie es in Fig. 9 und 10 dargestellt ist, wobei diese Isolierschichten 72 die Folienstücke gegeneinander elektrisch isolieren.

Der Abschirmring 71 mit der Öffnung 62 ist mittels des Klebstoffes 18 auf der kardanischen Platte 17 befestigt, und er umgibt die Kern-Gleitstück-Anordnung 51, die ebenfalls mittels des Klebstoffes 18 auf der kardanischen Platte 17 befestigt ist, wobei insbesondere die Spulen 54 gegenüber einem äußeren Magnetfeld abgeschirmt sind.

Da der Abschirmring 71 eine Stapelanordnung bildet, die der Stapelanordnung des in Fig. 5 und 6 gezeigten Abschirmrings 41 ähnlich ist, hat der Abschirmring 71 eine Abschirmfähigkeit, die derjenigen des in Fig. 8 gezeigten Abschirmrings 52 überlegen ist, und zwar aufgrund dessen, daß in den Folienstücken 60&submin;&sub1; bis 60&submin;&sub6; induzierte elektrische Streuströme aus dem gleichen Grunde geringer sind, wie es oben bei der Beschreibung des Abschirmrings 41 erläutert worden ist. Der Magnetkopf 70 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat daher im Vergleich zu dem in Fig. 7 und 8 dargestellten Magnetkopf 50 ein überlegeneres Antirauschvermögen.

Da ferner der Abschirmring 71 mit der oben beschriebenen Konstruktion leicht hergestellt werden kann und auch eine hinreichende mechanische Festigkeit hat, ist im Vergleich zu dem in Fig. 1 dargestellten Abschirmring 12 aus Sinterferrit die Bruchgefahr wesentlich geringer. Durch Einsatz des Abschirmrings 71 mit der oben beschriebenen Konstruktion können die Herstellungskosten des Magnetkopfes 70 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung vermindert werden, so daß sie geringer als diejenigen des Magnetkopfes 10 sind, der von dem Abschirmring 12 aus Sinterferrit Gebrauch macht.

Unter Bezugnahme auf Fig. 11 und 12 wird der Magnetkopf 90 für Disketten gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Diejenigen in Fig. 11 und 12 dargestellten Elemente, deren Strukturen identisch mit denjenigen entsprechender Elemente nach Fig. 7 und 8 sind, haben die gleichen Bezugszahlen. Auf eine Beschreibung dieser Elemente wird daher verzichtet. Ein starrer Abschirmring 52A eines Magnetkopfes 90 ist mit dem Abschirmring 52 des Magnetkopfes 50 identisch, allerdings mit der Ausnahme, daß die Form einer Öffnung 62A des Abschirmrings 52A von der Form der Öffnung 62 des Abschirmrings 52 verschieden ist, wie es aus einem Vergleich zwischen den Fig. 9 und 11 hervorgeht. In die Öffnung 62A ragen Vorsprünge 91 und 92, die voneinander gegenüberliegenden Seiten einer sonst rechteckförmigen Öffnung nach innen ragen, wohingegen der Querschnitt der Öffnung 62 eine einfache Rechteckform hat. Die Vorsprünge 91 und 92 definieren zu beiden Seiten der Vorsprünge 91 und 92 Öffnungsabschnitte 93 und 94, die jeweils im wesentlichen rechteckförmig sind, wie es aus Fig. 11 hervorgeht. Die vier Ecken des Rechtecks jeder der Öffnungsabschnitte 93 und 94 ist abgerundet, wie es Fig. 11 zeigt. Die aufeinander zu ragenden Enden der Vorsprünge 91 und 92 bilden zwischen sich einen lichten Abschnitt 95. Der Abstand zwischen den aufeinander zu ragenden Enden der Vorsprünge 91 und 92 ist im lichten Abschnitt 95 geringfügig größer als die Tiefe des Kerns 53.

Wie es weiter aus Fig. 12 hervorgeht, besteht der Vorsprung 92 aus relevanten Teilen der drei obersten Folienstücke 60A&submin;&sub6; 60A&submin;&sub5; und 60A&submin;&sub4; der sechs Folienstücke 60A&submin;&sub1; bis 60A&submin;&sub6;. Folglich befindet sich ein Abstandsraum 96 unterhalb des relevanten Teils des unteren Folienstücks 60A&submin;&sub4; der drei oberen Folienstücke. Dementsprechend kann die Kern-Gleitstück-Anordnung 51, die identisch mit derjenigen des Magnetkopfes 50 ist, in die Öffnung 60A eingesetzt werden, wie es Fig. 12 zeigt. Dies bedeutet, daß sich die Wicklungen 54, 54 in die jeweiligen Öffnungsabschnitte 93 und 94 einsetzen, der Kern 53 in den lichten Abschnitt 95 einsetzt und der Rücksteg 55 in den Abstandsraum 96 einsetzt. Tatsächlich wird aber der Rücksteg 55 am Kern 53 erst befestigt, nachdem die Kern-Gleitstück-Anordnung 51 ohne den Rücksteg 55 in den Abschirmring 52A eingesetzt worden ist. Im Anschluß an die Anbringung des Rückstegs 55 am Kern 53 der Kern-Gleitstück-Anordnung 51, die zuvor in den Abschirmring 52A eingesetzt worden ist, wird der die Kern-Gleitstück-Anordnung 51 tragende Abschirmring 52A auf der kardanischen Platte 17A mittels des Klebstoffes 18 befestigt.

Die kardanische Platte 17A erhält man dadurch, daß eine Öffnung in einem Teil der kardanischen Platte 17 ausgebildet wird, die für die oben beschriebenen Magnetköpfe verwendet wird. Dieses Teil kommt in Berührung mit einer unteren Oberfläche des oben beschriebenen Vorsprungs 91, wenn die Kern-Gleitstück-Anordnung 51 richtig in den Abschirmring 52A eingesetzt ist. Nachdem der an der kardanischen Platte 17A befestigte Magnetkopf 90 an dem Schlitten des Magnetplattengeräts mittels der kardanischen Platte 17A befestigt wird, kommt ein Zapfen des Schlittens in Berührung mit der unteren Oberfläche des Vorsprungs 91 direkt über die Öffnung in der in Fig. 12 gezeigten kardanischen Platte 17A. Der Magnetkopf 90 kann deshalb durch Drücken des Magnetkopfes 90 mittels des starren Abschirmrings 52A und nicht durch Drücken mittels der flexiblen kardanischen Platte 17A positioniert werden. Folglich kann das Magnetplattengerät den Magnetkopf 90 mittels des Schlittens und des Zapfens genau positionieren.

Ferner hat der Magnetkopf 90 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung zusätzlich zu dem oben beschriebenen Vorteil und zusätzlich zu den mit dem Magnetkopf 50 erreichten Vorteilen weitere Vorteile. Die Vorsprünge 91 und 92 ragen in einen Raum zwischen den Wicklungen 54, 54, nachdem die Kern-Gleitstück-Anordnung 51 in den Abschirmring 52A eingesetzt worden ist, wie es Fig. 12 zeigt. Somit umgibt der Abschirmring 52A in enger Weise die Spulen S4, 54, so daß der Magnetkopf 90 im Vergleich zum Magnetkopf 50 ein besseres Abschirmvermögen hat.

Ferner kann man in jedem der Magnetköpfe 30, 40, 50, 70 und 90 anstelle Permalloy als Material für die Blech- oder Folienstücke des Abschirmrings Sendust verwenden. Weiterhin kann man ein Laserstrahlschweißverfahren als Verfahren zum Befestigen der Folienstücke miteinander anwenden, und zwar anstelle des oben erwähnten Verfahrens zum Deformieren der Kanten der Folienstücke.

Die Erfindung ist auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Abwandlungen und Modifikationen können vorgenommen werden, ohne vom Schutzumfang der in den beigefügten Ansprüchen definierten Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]

1. Magnetkopf (90) zur Verwendung mit einem magnetischen Aufzeichnungsmedium, welcher Kopf enthält:

ein Gleitstück (51);

zwei Magnetkerne (53), die an voneinander beabstandeten Stellen am Gleitstück angebracht sind;

zwei elektrische Wicklungen (54), von denen jeweils eine auf einen der beiden Kerne gewickelt ist, welche derart gewickelten Wicklungen voneinander beabstandet sind, jede der Wicklungen eine Wicklungsachse aufweist, um die die elektrische Wicklung auf dem Magnetkern gewickelt ist, jede der Wicklungen in einem senkrecht zur Wicklungsachse verlaufenden Querschnitt einen generell rechteckförmigen Umriß aufweist, der rechteckförmige Umriß von vier Seiten der Wicklung gebildet ist, jede der Wicklungen eine Seite hat, die einer Seite der anderen der Wicklungen gegenüberliegt, und drei restliche Seiten hat; und

ein laminiertes Abschirmglied (52A) zum Abschirmen der beiden Wicklungen (54) gegenüber einem externen Magnetfeld und zum Tragen des Gleitstücks, welches Abschirmglied eine Mehrzahl paralleler Schichten (60A&submin;&sub1; bis 60A&submin;&sub6;) in einem Stapel enthält, welche Schichten aus magnetischem Material gebildet sind, jede Schicht der Mehrzahl von Schichten aus magnetischem Material parallel zu einer Ebene verläuft, die senkrecht auf den Achsen steht, um die die Wicklungen auf den Kernen gewickelt sind, welches Abschirmglied ferner Isolierschichten (43; 72) enthält, die zwischen der Mehrzahl von Schichten aus magnetischem Material vorgesehen sind, um die Mehrzahl von Schichten aus magnetischem Material voneinander elektrisch zu isolieren, welches Abschirmglied aus einem Paar generell rechteckförmiger, voneinander beabstandeter Hohlräume (93, 94) gebildet ist, zwischen denen sich ein in die Hohlräume mündender Durchgang (95) erstreckt, welche Hohlräume und welcher Durchgang sich in das Abschirmglied in einer Richtung erstrecken, die längs der Wicklungsachsen der Wicklungen verläuft, welche Hohlräume die Wicklungen aufnehmen, so daß die Schichten des Abschirmglieds derart an die Wicklungen angrenzen, daß das Glied die drei restlichen Seiten jeder der Wicklungen vollständig und die eine Seite jeder der Wicklungen teilweise umgibt, und zwar aufgrund der Mündung, die der Durchgang in jedem der Hohlräume ausbildet, wodurch die durch das Abschirmglied vorgesehene Abschirmwirkung verstärkt wird;

wobei der Magnetkopf mit dem Aufzeichnungsmedium zusammen arbeitet, um Daten auf dem Aufzeichnungsmedium aufzuschreiben und zuvor auf das Aufzeichnungsmedium geschriebene Daten auszulesen.

2. Magnetkopf nach Anspruch 1, bei dem jede Schicht der Mehrzahl von aus magnetischem Material gebildeten Schichten (60A&submin;&sub1; bis 60A&submin;&sub6;) des Abschirmglieds Öffnungen hat, die die Hohlräume bilden, die jeweiligen der Wicklungen aufnehmen, welche Öffnungen der Mehrzahl von Schichten aus magnetischem Material miteinander ausgerichtet sind.

3. Magnetkopf nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem der Magnetkopf (90) einen Magnetkopf für Disketten enthält.

4. Magnetkopf nach Anspruch 1, Anspruch 2 oder Anspruch 3, bei dem jede Schicht der Mehrzahl von aus magnetischem Material gebildeten Schichten aus einem magnetischem Metall hergestellt ist.

5. Magnetkopf nach Anspruch 4, bei dem das magnetische Metall Permalloy ist.

6. Magnetkopf nach Anspruch 4, bei dem das magnetische Metall eine Fe, Al und Si enthaltende Legierung hoher Permeabilität ist.

7. Magnetkopf nach Anspruch 1, bei dem jede Schicht der Isolierschichten aus thermoplastischem Harz gebildet ist.

8. Magnetkopf enthaltend einen Kern und eine auf den Kern gewickelte Wicklung, welcher Magnetkopf ferner enthält:

ein Abschirmglied (41; 71; 52A) zum Abschirmen der Wicklung (16; 54) gegenüber einem externen Magnetfeld,

welches Abschirmglied eine Mehrzahl magnetischer Schichten (42&submin;&sub1; bis 42&submin;&sub6;; 60&submin;&sub1;, bis 60&submin;&sub6;; 60A&submin;&sub1;, bis 60A&submin;&sub6;) enthält, die in einem Stapel angeordnet sind, welches Abschirmglied generell den Kern (13; 53) und die Wicklung (16; 54) umgibt; und

welcher Magnetkopf entweder in engster Nähe oder in Berührung mit einem Aufzeichnungsmedium ist, um wenigstens entweder Daten auf das Aufzeichnungsmedium zu schreiben oder zuvor auf das Aufzeichnungsmedium geschriebene Daten auszulesen, dadurch gekennzeichnet, daß

das Abschirmglied ferner Isolierschichten (43; 72) enthält und die Isolierschichten zwischen der Mehrzahl magnetischer Schichten so vorgesehen sind, daß sie die Mehrzahl magnetischer Schichten voneinander elektrisch isolieren.







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