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Dokumentenidentifikation DE69526111T2 18.07.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0796102
Titel ZUSAMMENSETZUNG ZUR BEHANDLUNG VON ENDOMETRIOSE, WELCHE EIN SALZ EINES EDELMETALLES UND MEL CUM SALE ENTHÄLT
Anmelder Britannia Health Products Ltd., Redhill, Surrey, GB
Erfinder WEST, Marlene, Warranwood, AU
Vertreter Patentanwälte HANSMANN-KLICKOW-HANSMANN, 22767 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69526111
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.12.1995
EP-Aktenzeichen 959418211
WO-Anmeldetag 29.12.1995
PCT-Aktenzeichen PCT/GB95/03052
WO-Veröffentlichungsnummer 0009620720
WO-Veröffentlichungsdatum 11.07.1996
EP-Offenlegungsdatum 24.09.1997
EP date of grant 27.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.07.2002
IPC-Hauptklasse A61K 35/64
IPC-Nebenklasse A61K 33/38   A61K 33/24   

Beschreibung[de]

Zusammensetzung zur Behandlung von Endometriose, welche ein Salz eines Edelmetalles und MEL CUM SALE enthält Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zusammensetzung für eine Verwendung bei der therapeutischen Behandlung eines Zustandes eines weiblichen Reproduktionssystems. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Zusammensetzung für die Behandlung von Endometriose und der damit verbundenen Unfruchtbarkeit.

Unfruchtbarkeit bei Frauen kann durch eine Vielzahl verschiedener Krankheiten oder Zustände hervorgerufen werden. Ein derartiger Zustand ist die Endometriose, bei der Gewebe, das der Gebärmutter-Schleimhaut mehr oder weniger perfekt ähnlich ist, anomal in verschiedenen Bereichen des Beckenraumes auftritt, insbesondere im Eierstockgewebe in Form von Zysten unterschiedlicher Größe. Patientinnen, die unter Endometriose leiden, werden entweder nicht schwanger oder sie werden schwanger und erleiden anschließend in einer frühen Phase der Schwangerschaft eine Fehlgeburt. Dieser Zustand kann chirurgisch behandelt werden, aber bei manchen Patientinnen kann ein chirurgischer Eingriff kontra-indiziert sein. Darüber hinaus zögern Patientinnen häufig, sich einem chirurgischen Eingriff zu unterziehen, und es gibt keine Garantie, daß ein chirurgischer Eingriff die Fruchtbarkeit wieder herstellt. Der Zustand kann auch durch eine Therapie mit herkömmlichen Medikamenten behandelt werden, aber es stellen sich häufig Nebenwirkungen ein. So ist zum Beispiel die Verwendung von Progestogenen, wie Dydrogesteron, häufig mit Blutungen und Brustbeschwerden verbunden, während die Suppression des normalen Eisprung-Zyklus über viele Monate nach der Beendigung der Behandlung andauern kann. Die Verwendung von Medikamenten wie Danazol und Gestrinon, die dem Testosteron strukturell verwandt sind, kann androgene Nebenwirkungen, wie Akne, Hirsuitismus und eine tiefere Stimme, verursachen, außerdem kann sie bei manchen Patientinnen zu Wasseransammlungen führen. Die Verwendung von Gonadarelin Analoga, wie Goserelin und Buserelin, kann zu menopause-ähnlichen Symptomen führen, einschließlich Hitzeaufwallungen, vermehrtes Schwitzen und Veränderungen in der Libido. Daher besteht Bedarf an einer einfachen aber wirkungsvollen Behandlungsmethode der Endometriose, die keinen Rückgriff auf die Chirurgie erfordert und die keine unerwünschten Nebenwirkungen hervorruft und die es der Patientin ermöglicht, während der Behandlung ein normales aktives Leben zu führen.

Demgemäß wird in einem ersten Aspekt der Erfindung eine Zusammensetzung bereitgestellt, die ein Salz eines Edelmetalls und mel cum sale ("Honig mit Salz") enthält. Vorteilhafterweise kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung dazu verwandt werden, Endometriose zu behandeln, und kann helfen, die damit verbundene Unfruchtbarkeit zu heilen. Vorzugsweise ist das Salz des Edelmetalls ein Doppelsalz, zum Beispiel enthält es ein Alkalimetall-Kation, ein Kation eines Edelmetalls und ein Anion einer primären Säure. Das Edelmetall kann aus Gold, Silber oder Platin bestehen, aber vorzugsweise aus Gold oder Platin und insbesondere aus Gold. In einer Ausführungsform der Erfindung liegt das Salz des Edelmetalls in Form des Doppelchlorids von Gold und Natrium, aurum muriaticum natronatum, vor. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden gleiche Volumina von aurum muriaticum natronatum und mel cum sale miteinander vermischt, jedes in einer Potenz von 30c vor dem Mischen.

In einer anderen Ausführungsform der Erfindung enthält die Zusammensetzung ferner einen Extrakt eines nußtragenden Baumes. Der Extrakt kann von jedem beliebigen nußtragenden Baum stammen und kann entweder von der Nuß des Baumes oder vom Baum selbst erhalten werden. In einer bevorzugten Ausführungsform gehört der Baum, von dem der Extrakt gewonnen wird, zur Gattung Aesculus, der Winter- oder italienischen Eiche. Vorzugsweise wird der Extrakt von einer Baum der Spezies Aesculus hippocastanum gewonnen und insbesondere von der Nuß der Roßkastanie, Aesculus hippocastanum.

In einer weiteren Ausführungsform enthält die Zusammensetzung außerdem eine anorganische Säure. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht die anorganische Säure aus Phosphorsäure, acidum phosphoricum. Phosphorsäure wirkt nicht nur als Aromastoff und Füllstoff für die Mischung, sondern kann auch einen vorteilhaften Effekt bei der Behandlung der Endometriose besitzen und kann dabei helfen, die Fruchtbarkeit wieder herzustellen. In einer weiteren Ausführungsform enthält die Zusammensetzung außerdem eine analgetische Substanz. In dieser letztgenannten Ausführungsform wirkt die analgetische Substanz schmerzlindernd und trägt zur Entspannung der Patientin bei und führt auf diese Weise dazu, daß die übrigen Bestandteile der Zusammensetzung ihre Wirkung bei der Behandlung des Zustandes besser entfalten können. Vorzugsweise besteht die analgetische Substanz aus einem natürlichen Pflanzenextrakt, wie dem Extrakt einer Pflanze, die zur Gattung Alchemilla gehört. Insbesondere wird die analgetische Substanz aus dem Wiesen-Frauenmantel, Alchemilla vulgaris, gewonnen. In einer anderen Ausführungsform enthält die Zusammensetzung außerdem einen Extrakt von Weißer Asche, Fraxinus americana. Eine besonders bevorzugte Zusammensetzung gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält aurum muriaticum natronatum, mel cum sale, acidum phosphoricum, einen Extrakt von Aesculus hippocastanum, einen Extrakt von Alchemilla vulgaris und einen Extrakt von Fraxinus americana. Eine andere bevorzugte Zusammensetzung erhält man durch Mischen im wesentlichen der folgenden Potenzen und Mengen: aurum muriaticum natronatum (30c, 20 Volumenanteile), mel cum sale (30c, 2.5 Volumenanteile), acidum phosphoricum (6c, 2.5 Volumenanteile), Aesculus hippocastanum (3c, 10 Volumenanteile), Alchemilla vulgaris (3c, 10 Volumenanteile) und Fraxinus americana (3c, 5 Volumenanteile).

In jeder der vorangehend genannten Zusammensetzungen gemäß eines ersten Aspektes der Erfindung kann jede der aktiven Komponenten in einer Potenz zwischen 0x und Cm, vorzugsweise 6x und 50 m, bevorzugt 12x und 10m, noch bevorzugter 9c und Im und insbesondere zwischen 12c und 200c vorliegen.

In einem zweiten Aspekt der Erfindung wird eine Zusammensetzung zur Behandlung eines Zustandes eines weiblichen Reproduktionssystems, wie Unfruchtbarkeit oder Endometriose, bereitgestellt. In einem dritten Aspekt der Erfindung ist die Verwendung einer Zusammensetzung gemäß der Erfindung entweder in ihrem ersten oder in ihrem zweiten Aspekt zur Herstellung eines Medikamentes für die therapeutische Behandlung eines Zustandes eines weiblichen Reproduktionssystems vorgesehen. Gemäß dem zweiten oder dritten Aspekt der Erfindung kann der zu behandelnde Zustand jeder Zustand sein, der mit irgend einem Organ des weiblichen Reproduktionssystems in Verbindung steht, insbesondere jeder Zustand der Gebärmutter, der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses oder der Eileiter, der die Fruchtbarkeit einschränken oder verhindern kann. Es ist insbesondere vorgesehen, daß die Erfindung in ihrem zweiten oder dritten Aspekt bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit bei einer Patientin verwendet wird, die durch Endometriose verursacht wird oder eine Folge davon ist.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachfolgend eine Reihe spezieller Ausführungsformen beispielhaft und ohne Beschränkung auf diese beschrieben.

In einem Laborversuch wurden fünf Patientinnen, bei denen eine Endometriose diagnostiziert worden war und die unfähig waren, schwanger zu werden, mit einer Zusammensetzung behandelt, die die folgenden Bestandteile aufwies.

Jeder Bestandteil wurde als eine separate Stammlösung mit einer homöopathischen Potenz von 30c vorbereitet und 30 mal geschüttelt, so wie es in homöopathischen Standardtexten, wie Hahnemann's Organon, das in englischer Übersetzung unter anderem bei B. Jain Publishers, Calcutta, Indien, erhältlich ist, oder in The science of Homoeopathy von George Vithoulkas, Thorsons Publishers, 1986, beschrieben ist. Die Zutaten können von jeder bekannten homöopathischen Apotheke, wie Ainsworths Homoeopathic Pharmacy, 38 New Cavendish Street, London W1M 7LH, bezogen werden. Die Mengen jeder der oben angegebenen Stammlösungen wurden mit 5 ml medizinischem Alkohol gemischt und mit destilliertem Wasser auf 30 ml aufgefüllt. Alternativ kann jede Stammlösung gesondert zu 5 ml Alkohol hinzugefügt werden und mit destilliertem Wasser auf 30 m aufgefüllt werden, um zwei gesonderte Medikamente zu erhalten, die gleichzeitig verabreicht werden. Die Patientinnen erhielten zehn Tropfen der verdünnten Zutaten dreimal täglich und wurden zusätzlich angewiesen, nicht gleichzeitig Kaffee oder Pfefferminze zu sich zu nehmen. Den Patientinnen wurde zusätzlich geraten, das Medikament nicht in direktem Sonnenlicht oder in der Nähe von Mikrowellenherden und stark riechenden Substanzen, wie Kampfer, zu lagern.

FALLSTUDIE I

Patientin A konsultierte einen Gynäkologen wegen schwerwiegender Schmerzen und Gerinnungen während ihrer Periode. Ihr wurde mitgeteilt, daß beide Eileiter mit Zysten und Adhäsionen blockiert wären, und ihr wurde Dupheston über einen Zeitraum von sechs Monaten verschrieben (Dupheston ist eine eingetragene Handelsmarke). Danach wurde bei Patientin A eine Laparoskopie durchgeführt und es wurde Endometriose diagnostiziert. Danizol wurde über einen Zeitraum von mehreren Monaten verschrieben (Danizol ist eine eingetragene Handelsmarke). Nach der Behandlung mit Danizol suchte die Patientin A den Rat eines homöopathischen Spezialisten und es wurde eine Behandlung mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung begonnen. Im gleichen Jahr hatte sie eine extrauterine Schwangerschaft und verlor ihren rechten Eileiter. Obwohl ihr linker Eileiter zum Teil noch mit Narbengewebe versperrt war, wurde ihr von ihrem Gynäkologen mitgeteilt, daß die Endometriose behoben sei und daß sie für eine in vitro-Befruchtung bereit sei. Die Patientin A hat jetzt Zwillingsjungen.

FALLSTUDIE II

Patientin B litt unter schwerwiegender Depression nach einer Abtreibung und wurde aufgrund stress-bezogener Probleme über einige Jahre homöopathisch behandelt. Als sie schließlich heiratete, hatte sie Schwierigkeiten, schwanger zu werden. Nach einer Laparoskopie wurde eine Endometriose diagnostiziert und Patientin B wurde Danizol verschrieben. Patientin B war mit der Behandlung unzufrieden und suchte alternativen Rat. Sie wurde mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung behandelt und wurde innerhalb eines Jahres schwanger. Patientin B hat jetzt einen drei Jahre alten Sohn.

FALLSTUDIE III

Patientin C hatte einige Zeit versucht, schwanger zu werden. Ihr Gynäkologe führte ein Laparoskopie durch und diagnostizierte Endometriose. Patientin C war wegen eines voraufgegangenen Nierenproblems nicht bereit, Danizol einzunehmen, und suchte homöopathischen Rat. Nach vier Monaten Behandlung mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung wurde bei Patientin C eine zweite Laparoskopie durchgeführt, die zeigte, daß keine Anzeichen für Endometriose mehr vorlagen.

FALLSTUDIE IV

Patientin D hatte nach einer ungefähr vier Jahre früheren Schwangerschaft über achtzehn Monate versucht, erneut schwanger zu werden. Ein Laparoskopie wurde durchgeführt und Endometriose diagnostiziert. Patientin D entschied sich gegen eine Behandlung mit Danizol und entschied sich statt dessen für einen homöopathischen Ansatz. Nach zwei Monaten Behandlung mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung wurde Patientin D schwanger.

FALLSTUDIE V

Bei Patientin E wurde Endometriose diagnostiziert. Ihr menstrueller Zyklus war regulär und sie hatte Clomid genommen (Clomid ist eine eingetragene Handelsmarke). Sie wurde schwanger und hatte nach zwei Wochen eine Fehlgeburt. Über einem Zeitraum von Jahren hatte sie sieben Fehlgeburten, jeweils in der sechsten Schwangerschaftswoche. Ihre Perioden waren schmerzhaft und mit Gerinnung verbunden. Innerhalb eines Monates nach Beginn einer Behandlung mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung wurde Patientin E schwanger. Die Behandlung wurde während der Schwangerschaft bis zur Geburt ihres Babys fortgesetzt.

Damit zeigten alle Endometriose-Patienten in der klinischen Fallstudiengruppe innerhalb eines Monates bis zu einem Jahr nach Beginn der Behandlung mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung eine gewisse Linderung ihrer Symptome. Anschließend sind alle fünf Patientinnen vollständig genesen und vier hatten erfolgreiche Schwangerschaften.

In einem weiteren Beispiel der Erfindung enthält die Zusammensetzung aurum muriaticum natronatum (30c, 10 Tropfen), mel cum sale (30c, 10 Tropfen), Aesculus hippocastanum (Muttertinktur, 1 ml), acidum phosphoricum (6c, 1 ml), Alchemilla vulgaris (Muttertinktur, 1 ml) und Fraxinus americana (Muttertinktur, 1 ml). Alle Zutaten werden miteinander vermischt, zu 5 ml Alkohol hinzugefügt und das endgültige Volumen der resultierenden Lösung wird auf 50 ml mit destilliertem Wasser aufgefüllt. Die Dosierung ist wie oben beschrieben.

In einer anderen Formulierung entsprechend der Erfindung enthält die Zusammensetzung aurum muriaticum natronatum (30c, 15 ml) und mel cum sale (30c, 15 ml). Beide Zutaten werden gemischt, um ein Gesamtvolumen von 30 ml zu ergeben. Die Dosierung besteht aus 10 Tropfen, die zweimal täglich einzunehmen sind. In einer weiteren Formulierung entsprechend der Erfindung enthält die Zusammensetzung aurum muriaticum natronatum (30c, 20 ml), mel cum sale (30 c, 2.5 ml), Aesculus hippocastanum (3c, 10 ml), Alchemilla vulgaris (3c, 10 ml), acidum phosphoricum (6c, 2.5 ml) und Fraxinus americana (3c, 5 ml). Alle Zutaten werden gemischt, um ein Gesamtvolumen von 50 ml zu ergeben. Die Dosierung beträgt 10 Tropfen, die zweimal täglich einzunehmen sind.

In alternativen Zusammensetzungen entsprechend der Erfindung kann das Aesculus hippocastanum, Fraxinus americana, acidum phosphoricum oder Alchemilla vulgaris entweder allein oder in einer Kombination weggelassen werden. Bei allen erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können die Menge und Potenz jeder Zutat, die benutzt wird, um die Zusammensetzung vorzubereiten, innerhalb der Grenzen der konventionellen Homöopathie variiert werden. Insbesondere kann die Menge an Aesculus hippocastanum, Fraxinus americana, acidum phosphoricum oder Alchemilla vulgaris in jeder von der Patientin tolerierten Menge zwischen 1 Tropfen und 2 ml, vorzugsweise 1 Tropfen und 20 Tropfen, noch bevorzugter 10 Tropfen und 20 Tropfen und insbesondere in einer Menge von 10 Tropfen enthalten sein. Gleichzeitig können das aurum muriaticum natronatum und mel cum sale in einer von der Patientin tolerierten Menge zwischen 1 Tropfen und 2 ml, vorzugsweise 1 Tropfen und 20 Tropfen, bevorzugt 10 Tropfen und 20 Tropfen und insbesondere in einer Menge von 10 Tropfen enthalten sein. Gleichermaßen kann jede der Zutaten, die benutzt werden, um die erfindungsgemäße Zusammensetzung herzustellen, in einer von der Patientin tolerierten Potenz verwendet werden, einschließlich 0-6x, 12x, 9c, 12c, 30c, 200c, Im, 10m, 50 m und Cm.

Die empfohlenen Dosierungen und Behandlungsweisen, die bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung angewandt werden, können in Übereinstimmung mit konventioneller homöopathischer oder pflanzenheilkundlicher Praxis angepaßt werden. Insbesondere können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen entweder unverdünnt benutzt werden oder sie können vor der Anwendung weiter verdünnt werden, zum Beispiel, indem man 10 Tropfen der unverdünnten Zusammensetzung nimmt, sie zu 5 ml Alkohol hinzufügt und auf 30 ml oder 50 ml mit destilliertem Wasser auffüllt. In diesem letzten Beispiel können 10 Tropfen der verdünnten Zusammensetzung dann zweimal oder dreimal täglich einer Patientin, je nach Erfordernis, verabreicht werden.


Anspruch[de]

1. Eine Zusammensetzung, die ein Salz eines Edelmetalls und mel cum sale (Honig mit Salz) enthält.

2. Eine Zusammensetzung gemäß Ansprüch 1, bei der das Salz eines Edelmetalls ein Doppelsalz ist.

3. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 2, bei der das Doppelsalz ein Alkalimetall-Kation, ein Kation eines Edelmetalls und ein Anion einer primären Säure enthält.

4. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 3, bei der das Edelmetall aus Gold oder Platin besteht.

5. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 4, bei der das Edelmetall aus Gold besteht.

6. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 5, bei der das Salz des Edelmetalls aus aurum muriaticum natronatum (Natrium-Chloroaurat) besteht.

7. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 6, herstellbar durch das Vermischen von im wesentlichen gleichen Bestandteilen an aurum muriaticum natronatum (Natrium- Chloroaurat) und fiel cum sale (Honig mit Salz), wobei jede dieser Substanzen vor dem Mischen eine Potenz von 30c aufweist.

8. Eine Zusammensetzung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, die außerdem einen Extrakt von einem nußtragenden Baum enthält.

9. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 8, bei der der Extrakt von einer Baumspezies stammt, die zur Gattung Aesculus (Kastanie) gehört.

10. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 9, bei der der Extrakt von Aesculus hippocastanum (Roßkastanie) stammt.

11. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 10, bei der der Extrakt von einer Nuß stammt.

12. Eine Zusammensetzung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, die außerdem eine anorganische Säure enthält.

13. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 12, bei der die anorganische Säure aus acidum phosphoricum (Phosphorsäure) besteht.

14. Eine Zusammensetzung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, die außerdem eine analgetische Substanz enthält.

15. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 14, bei der die analgetische Substanz aus einem natürlichen Pflanzenextrakt besteht.

16. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 15, bei der der natürliche Pflanzenextrakt von einer Pflanzenspezies stammt, die zur Gattung Alchemilla (Frauenmantel) gehört.

17. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 16, bei der der Extrakt von Alchemilla vulgaris (Wiesen-Frauenmantel) stammt.

18. Eine Zusammensetzung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, die außerdem einen Extrakt von Fraxinus americana (weiße Asche) enthält.

19. Eine Zusammensetzung, die aurum muriaticum natronatum (Natrium-Chloroaurat), mel cum sale (Honig mit Salz), acidum phosphoricum (Phosphorsäure), einen Extrakt von Aesculus hippocastanum (Roßkastanie), einen Extrakt von Alchemilla vulgaris (Wiesen-Frauenmantel) und einen Extrakt von Fraxinus americana (Weiße Asche) enthält.

20. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 19, herstellbar durch das Vermischen von im wesentlichen den folgenden Potenzen und Mengen: aurum muriaticum natronatum (Natrium- Chloroaurat, 30c, 20 Teile pro Volumen), mel cum sale (Honig mit Salz, 30c, 2,5 Teile pro volumen), acidum phosphoricum (Phosphorsäure, 6c, 2,5 Teile pro Volumen), Aesculus hippocastanum (Roßkastanie, 3c, 10 Teile pro Volumen), Alchemilla vulgaris (Wiesen-Frauenmantel, 3c, 10 Teile pro Volumen) und Fraxinus americana (Weiße Asche, 3c, 5 Teile pro Volumen.

21. Eine Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1-6 und 8-19, in der jede Komponente in einer Potenz zwischen Ox und Cm enthalten ist.

22. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 21, in der jede Komponente in einer Potenz zwischen 6x und 50 m enthalten ist.

23. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 22, in der jede Komponente in einer Potenz zwischen 12x und 10m enthalten ist.

24. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 23, in der jede Komponente in einer Potenz zwischen 9c und Im enthalten ist.

25. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 24, in der jede Komponente in einer Potenz zwischen 12c und 200c enthalten ist.

26. Eine Zusammensetzung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, zur therapeutischen Behandlung eines Zustandes eines weiblichen Reproduktionssystems.

27. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 26, bei der der Zustand Unfruchtbarkeit hervorruft.

28. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 26, bei der der Zustand derjenige der Endometriose ist.

29. Verwendung einer Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1-28 für die Anwendung bei einer therapeutischen Behandlung.

30. Verwendung gemäß Anspruch 29, wobei die therapeutische Behandlung eine Behandlung eines weiblichen Reproduktionssystems ist.







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