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Dokumentenidentifikation DE69802586T2 14.08.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0869207
Titel System zur Befestigung der Zugkabel auf den Zughebeln von negativen Schaftmaschinen
Anmelder Staubli Faverges, Faverges, FR
Erfinder Fumex, Andre, 74290 Talloires, FR
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 10719 Berlin
DE-Aktenzeichen 69802586
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 24.03.1998
EP-Aktenzeichen 984200535
EP-Offenlegungsdatum 07.10.1998
EP date of grant 21.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.08.2002
IPC-Hauptklasse D03C 1/14

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft negative Schaftmaschinen zur Fachbildung an Webstühlen und sie betrifft insbesondere die Festlegung von Zugkabeln auf den Zughebeln, die den Schaftrahmen zugeordnet sind.

Das Dokument EP-A-0 457 696 (STÄUBLI) hat ein Festlegungssystem zum Gegenstand, das für jedes Zugkabel der Schaftmaschine einerseits eine Anschlußöse, die fest mit einem hohlen Ansatzstück einer axialen Aufnahme für dia Quetschung des Endes des Kabels verbunden ist und andererseits einen Abstützschuh umfaßt, der mindestens eine Längsnut aufweist, die dazu dient, dieses Kabel unmittelbar hinter der Öse aufzunehmen. Der Schuh ist ausgebildet, um gegen den Endrand des betrachteten Zughebels gehalten zu werden, während jede Öse sich durch eine lösbare Achse auf einen profilierten Bereich anhängt, der an dem zuvor erwähnten Rand vorgesehen ist.

Ein solches Festlegungssystem hat sich hinsichtlich der praktischen Seite als zufriedenstellend erwiesen, aber seine Anwendung hat seine Grenzen aufgezeigt.

Tatsächlich werden die Lasten und die Verschiebegeschwindigkeiten der Zugkabel immer höher und verlangen das Ausweichen auf Kabel mit größerem Durchmesser. Außerdem ist der auf jedem Zughebel verfügbare Raum aufgrund der geringen Dicke dieser Organe sehr gering, verbunden mit einem begrenzten Abstand untereinander, so daß es notwendig ist, auf den selben Zughebel zwei Ösen für die zwei dem selben Schaftrahmen zugeordneten Kabel anzuordnen. Die Quetschung dieser Kabel auf den Ansatzstücken der Ösen wird somit immer schwieriger und gleichzeitig wird die Zuverlässigkeit des Verhakens der Ösen auf dem Vorsprung des Randes der Hebel merkbar schlechter. Es empfiehlt sich tatsächlich zu beobachten, daß die auf die Kabel wirkenden Kräfte ungleichmäßig sind und von einem zum anderen Kabel differieren. Die lösbare Anhängeachse ist somit Biegekräften unterworfen, die sich zu den Vibrationen aufgrund der erhöhten Funktionsgeschwindigkeiten addieren, ebenso wie sie die Tendenz hat, sich zu neigen bzw. schräg zu stellen, wodurch die Ösen wegrutschen können, die dann der Gefahr unterworfen sind, sich von einem Hebel auf den anderen aufgrund des geringen Abstandes zwischen den Hebeln anzuhängen.

Es sind diese Nachteile, die die vorliegende Erfindung vermeiden will, die hauptsächlich darin besteht, jedem Ansatzstück, das einblockig ist, zwei parallele Sacklöcher zuzuordnen für die Quetschung von zwei an ein und demselben Schaftrahmen befestigten Kabeln und die Öse so auszubilden, daß sie in Überlappung mit dem Änhängeteil des entsprechenden Hebels zusammenarbeitet.

Die beigefügte Zeichnung, die als Beispiel angegeben wird, erlaubt ein besseres Verständnis der Erfindung, der Eigenschaften, die sie aufweist und der Vorteile, die sie liefern kann:

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die die verschiedenen Bestandteile eines Festlegungssystems entsprechend der Erfindung vor ihrem Zusammenbau zeigen;

Fig. 2 zeigt Fig. 1 nach dem Zusammenbau und der Montage der Bestandteile;

Fig. 3 ist ein schematischer Vertikalschnitt;

Fig. 4 stellt perspektivisch eine Variante der Realisierung der Erfindung dar.

In den Fig. 1-3 bezeichnet das Bezugszeichen 1 das Ende eines der Zughebel einer negativen Schaftmaschine. Auf dem Abschlußrand dieses Hebels 1 sind eine Reihe von Vertiefungen oder Einkerbungen 1a (im betrachteten Ausführungsbeispiel in der Anzahl von drei) und andererseits ein Vorsprung 1b, der in Form eines Hakens profiliert ist, vorgesehen.

Dem so ausgebildeten Hebel 1 ist ein bogenförmiger Schuh 2 zugeordnet, der vorteilhafterweise aus Kunststoff hergestellt ist und der im Querschnitt eine U- Form aufweist. Dieser Schuh ist somit geeignet, um mit verringertem Spiel den Abschlußrand des Hebels 1 zu übergreifen, auf dem er durch die Zusammenarbeit von drei im Inneren des U's vorgesehenen Vorsprüngen gehalten wird. Entgegengesetzt zum U-Querschnitt ist der Schuh 2 mit zwei Längsnuten 2a ausgehöhlt.

Dem Schuh 1 ist eine Öse nach Art eines Steig- oder Gabelbügels ausgebildet, wobei der Abstand der Längswangen 3a gleich mit einem sehr geringen Spiel nahe der Dicke des Hebels 1 ist. Die Querstrebe, die den Boden des Bügels bildet, ist fest mit einem axialen Ansatzstück 3b verbunden, das in Form von zwei parallel zueinander angeordneten Sacklöchern 3c ausgehöhlt ist, um die Enden der zwei Zugkabel 4 aufzunehmen, die ein und demselben Schaftrahmen zugeordnet sind, der schematisch mit CL dargestellt ist, wobei die Enden nach ihrer Instellungbringung durch Quetschen festgelegt werden.

Das Festlegungssystem umfaßt schließlich eine Verriegelungsachse 5, die in zwei ausgerichtete und in den parallelen Wangen 3a der Öse 3 eingearbeitete Löcher eingreift und dort gehalten wird.

Man versteht tatsächlich, daß, wenn die Kabel 4 erst einmal in dem Ansatzstück 3b festgeklemmt werden und die Achse 5 in Stellung gebracht und in den Wangen 3a durch Preßsitz oder Schweißen gehalten wird, die Öse so angeordnet werden kann, daß sie durch ihre Wangen den Anhängevorsprung 1b des Hebels 1 übergreifen kann, wobei die Achse 5 vor dem Vorsprung 1b in der in Fig. 2 und 3 dargestellten Weise angeordnet ist. Selbstverständlich wurde der Schuh 2 vorher auf den Abschlußrand des Hebels aufgesetzt, wobei die auf die in den Nuten 2a liegenden Kabel 4 ausgeübte Spannung die wirksame Zusammenarbeit der inneren Vorsprünge des Schuhs 2 und der Einkerbungen 1a sicherstellt und auf diese Weise das Halten dieses Schuhs auf dem Hebel, wie in dem Fall des am Anfang zitierten Dokumentes.

Die durch das System entsprechend der Erfindung sich ergebenden Vorteile in Bezug auf die bekannte Ausführung sind leicht zu verstehen:

- jedes Kabel 4 kann mit einem maximalen Querschnitt vorgesehen werden aufgrund der Tatsache, daß seine Positionierung im Sinne der Breite hervorragend durch die einzige Öse 3 sichergestellt wird;

- das Volumen des verfügbaren Materials zur Herstellung der Quetschung des Endes jedes Kabels 4 an dem Ansatzstück 3b ist vergrößert und liefert eine verbesserte Widerstandsfähigkeit;

- die Zugunterschiede in den zwei Kabeln 4 durch die Wirkung insbesondere der Vibrationen, gleichen sich an der einzigen Öse 3 aus, die auf den Hebel eine gleichmäßigere Kraft aufbringt;

- diese Öse findet sich perfekt zentriert auf dem Hebel 1 aufgrund des Übergreifens der Wagen 3a über den Vorsprung 1b und darüber hinaus kann sie nicht seitlich weggleiten und kann aus diesem Grund mit einem maximalen Querschnitt hergestellt werden ohne die Gefahr, benachbarte Ösen zu stören;

- schließlich ist die Realisierung der Zughebel 1 vereinfacht; sie können durch Stanzen in einem einzigen Vorgang erhalten werden, ohne kostenintensive Bearbeitungen zu benötigen.

Ohne Rücksicht auf diesen letzten Vorteil kann man selbstverständlich für das Übergreifen bzw. Überlappen der Ösen 3 und der Vorsprünge oder Haken der Zughebel die umgekehrte Lösung zu der, die oben dargestellt wurde, anwenden, daß heißt und wie in Fig. 4 dargestellt ist, jede Öse in Form eines Hakens 3' auszuformen, der zwischen an dem Abschlußrand des Zughebels vorgesehene Wangen eingreifen kann, wobei diese Wangen 1'b dann selbstverständlich Löcher aufweisen, um die Verriegelungsachse 5 aufzunehmen und festzuhalten.


Anspruch[de]

1. System zum Festlegen von Zugkabeln auf den Zughebeln, die in den negativen Schaftmaschinen die Betätigung der Schaftrahmen des entsprechenden Webstuhls sicherstellen, der Art, bei der die Enden der Kabel in Längsnuten von gegen den Rand der Zughebel gedrückten und gehaltenen Schuhen eingreifen und in Ansatzstücken eingequetscht sind, die fest mit Ösen verbunden sind, die ausgebildet sind, um sich gegen einen auf dem zuvor erwähnten Rand ausgearbeiteten Teil jenseits des betrachteten Schuhs einzuhängen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ansatzstück (3b) einblockig ist und zwei parallele Sacklöcher (3c) aufweist, die zur Quetschung der Enden der zwei mit einem gemeinsamen Schaftrahmen (CL) verbundenen Kabel (4) geeignet sind, während die Öse (3, 3') die jedes dieser Ansatzstücke (3b) trägt, gebildet ist, um in Überlappung mit dem Anhängeteil (1b, 1'b) jedes Hebels (1, 1') zusammenzuarbeiten.

2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Öse (3) nach Art eines Steig- oder Gabelbügels ausgebildet ist, dessen zwei Wangen (3a) dazu geeignet sind, mit reduziertem Spiel einen Vorsprung (1b) in Form eines Hakens zu übergreifen, der auf dem Rand jedes Hebels (1) vorgesehen ist.

3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Öse (3) nach Art eines Hakens (3') ausgebildet ist, der geeignet ist, um zwischen zwei parallele Wangen (1'b) einzugreifen, die auf dem Rand jedes Hebels (1) vorgesehen sind.

4. System nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anhängen jeder Öse (3, 3') an den entsprechenden Hebel (1, 1') mit Hilfe einer Querachse (5) durchgeführt wird.

5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (5) in zwei ausgerichtete Löcher (3d), die in den parallelen Wangen (3a, 1'b) der Öse (3) oder des Hebels (1') eingearbeitet sind, eingreift und durch Einpressen oder Schweißen gehalten wird.

6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse (3, 3') mit dem Ansatzstück (3b) einstückig ausgebildet ist.







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