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Dokumentenidentifikation DE10106701A1 29.08.2002
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung von Färbespulen
Anmelder W. Schlafhorst AG & Co, 41061 Mönchengladbach, DE
Erfinder Wedershoven, Hans-Günter, 41334 Nettetal, DE;
Ruh, Wolf-Michael, 41844 Wegberg, DE;
Schiele, Robert, 41063 Mönchengladbach, DE
DE-Anmeldedatum 14.02.2001
DE-Aktenzeichen 10106701
Offenlegungstag 29.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.08.2002
IPC-Hauptklasse B65H 54/06
IPC-Nebenklasse B65H 67/04   B65H 54/26   B65H 49/10   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umspulen von Färbespulen, wobei im Zuge dieses Umspulprozesses auch die oft mangelhaft gefärbten inneren Fadenlagen entfernt werden.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß auf einer ersten Spulstelle (2) eines Kreuzspulautomaten (1) der Wicklungsbereich einer Färbespule (11''), der einwandfreies Fadenmaterial aufweist, zu einer A-Qualität-Färbespule (11) umgespult wird, während färbetechnisch problematische Spulenbereiche der Färbespule (11'') bei Bedarf auf einer zweiten Spulstelle (2') zu einer B-Qualitäts-Färbespule (11') umgespult werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umspulen von Färbespulen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Im Zusammenhang mit der Herstellung sogenannter Färbespulen tritt das Problem auf, daß diese Spulen oft nicht gleichmäßig durchgefärbt sind.

Das heißt, diese Kreuzspulen weisen oft insbesondere innere Fadenlagen auf, die sich in ihrer Farbgebung vom Kernbereich der Färbespulen unterscheiden. Da sich solche Farbunterschiede bei der weiteren Verarbeitung der Spule höchst negativ auswirken, muß sichergestellt werden, daß Färbespulen, die der weiteren Verarbeitung zugeführt werden, nur gleichmäßig gefärbtes Fadenmaterial enthalten.

Es ist daher seit langem üblich, derartige Färbespulen vor der Weiterverarbeitung umzuspulen und bei dieser Gelegenheit die fehlerhaft gefärbten Fadenlagen zu entfernen.

Die EP 0 787 674 A2 beschreibt beispielsweise einen Kreuzspulautomaten, der so ausgestattet ist, daß eine vorbestimmte Menge der fehlerhaft gefärbten, inneren Fadenlagen pneumatisch abgesaugt wird.

Eine solche Absaugeinrichtung für die inneren Fadenlagen einer Färbespule ist auch in einem Prospekt der Firma Savio, der den Titel "ESPERO-R" trägt, beschrieben.

Die bekannten Verfahren beziehungsweise die entsprechenden pneumatischen Vorrichtungen weisen allerdings den gravierenden Nachteile auf, daß sie relativ energieaufwendig sind und einen verhältnismäßig geringen Wirkungsgrad besitzen.

Durch die DE 198 30 101 A1 ist des weiteren eine Vorrichtung zum Umspulen großvolumiger Kreuzspulen bekannt, die über eine Handhabungs- und Transporteinrichtung für solche relativ schwere Spulen verfügt.

Dieser Literaturstelle sind allerdings keinerlei Hinweise entnehmbar, daß die Färbespulen während des Umspulens einer weiteren Behandlung unterworfen werden.

Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Verfahren beziehungsweise Vorrichtungen zum Umspulen von Färbespulen zu verbessern.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gelöst, wie es im Anspruch 1 beschrieben ist, beziehungsweise durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 7.

Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 6.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der im Anspruch 7 erläuterten Vorrichtung ist im Anspruch 8 beschrieben, während der Anspruch 9 eine alternative Ausführungsform betrifft.

Das erfindungsgemäße Verfahren weist vor allem den Vorteil auf, daß es wesentlich effektiver ist als die bislang bekannten pneumatischen Absaugverfahren.

Das heißt, bezogen auf eine Zeiteinheit kann wesentlich mehr zweifelhaftes Garnmaterial umgespult als abgesaugt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren ist außerdem auch deutlich energiesparender als die bislang bekannten Verfahren. Dabei muß insbesondere berücksichtigt werden, daß die Herstellung starker Saugluftströme, wie sie bei pneumatischen Absaugverfahren benötigt werden, relativ kostenintensiv ist.

In bevorzugter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dabei, wie im Anspruch 2 beschrieben, vorgesehen, daß vorzugsweise sowohl die Außen- als auch die Innenlagen einer vorgelegten Färbespule auf einer zweiten Spulstelle zu einer Färbespule mit B-Qualität umgespult werden, während der Kernbereich der Färbespule auf einer ersten Spulstelle zu einer A-Qualitäts Färbespule umgewickelt wird.

Da die B-Qualitäts Färbespule anschließend entweder erneut gefärbt oder zur Herstellung von Waren benutzt werden kann, bei denen es weniger auf gleichmäßig Färbung ankommt, läßt sich auf diese Weise der beim Umspulen von Färbespule bislang unvermeidliche Abfall minimieren.

Wie in Anspruch 3 dargelegt, ist dabei in bevorzugter Ausführungsform vorgesehen, daß die Länge der abzuspulenden Außenlagen der Färbespule am Spulstellenrechner der zweiten Spulstelle eingestellt wird.

Es ist somit auf einfache Weise möglich, die Menge der abzuspulenden Fadenlänge beziehungsweise die Länge des abzuspulenden Fadens, zum Beispiel 500 m, exakt festzulegen und bei Bedarf jederzeit zu korrigieren.

Wie in den Ansprüchen 4 und 6 beschrieben, wird der auf der zweiten Spulstelle abgespulte Faden zu einer Färbespule mit B-Qualität aufgewickelt.

Das heißt, die oft mangelhaft gefärbten inneren und äußeren Fadenlagen der Färbespule wandern nicht mehr in den Abfall, sondern werden als 2. Wahl-Spulen weiterverwendet.

Wie in Anspruch 5 dargelegt, kann die Größe des Kernbereiches der Färbespule am Spulstellenrechner der ersten Spulstelle problemlos einstellbar und bei Bedarf leicht veränderbar werden.

Wie im Anspruch 7 dargelegt, besteht die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens aus einem Kreuzspulautomat, der außer einer Vielzahl erster Spulstellen zur Herstellung von Färbespulen mit A-Qualität auch wenigstens eine zweite Spulstelle zur Herstellung von Färbespulen in B-Qualität aufweist.

Wenigstens die ersten Spulstellen sind dabei mit Spulstellenrechnern ausgestattet, die ein exaktes Einstellen der Länge des Wicklungsbereiches der Färbespule ermöglichen, der einwandfreies Fadenmaterial enthält.

In einer alternativen Ausführungsform kann die zweite Spulstelle allerdings auch als separate, zum Beispiel auf einem Fahrwerk verfahrbar angeordnete, Spulstelle ausgebildet sein. Eine solchermaßen ausgebildete zweite Spulstelle kann dann bei Bedarf einem Kreuzspulautomaten, der zum Beispiel nur erste Spulstellen aufweist, zugestellt werden (Anspruch 9).

Sowohl die Ausführungsform gemäß Anspruch 7 als auch die Ausführungsform gemäß Anspruch 9 stellen dabei Vorrichtungen dar, die eine erfolgreiche Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit relativ einfachen Mitteln ermöglichen.

Weitere Einzelheiten der Erfindung sind nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.

Es zeigt:

Fig. 1 in Vorderansicht schematisch einen Kreuzspulautomaten, der eine Vielzahl erster Spulstellen und einige zweite Spulstellen aufweist,

Fig. 2 eine Seitenansicht einer zweiten Spulstelle eines Kreuzspulautomaten, mit einer Handhabungs- und Transporteinrichtung für großvolumige Färbespulen, gemäß Schnitt II-II der Fig. 1.

In Fig. 1 ist in Vorderansicht schematisch eine insgesamt mit der Bezugszahl 1 gekennzeichnete Kreuzspulen herstellende Textilmaschine, im Ausführungsbeispiel ein Kreuzspulautomat, dargestellt.

Der Kreuzspulautomat 1 weist zwischen seinen Endgestellen 35, 36 eine Vielzahl von Arbeitsstellen, sogenannte Spulstellen auf.

"Reguläre" Spulstellen, sogenannte erste Spulstellen, sind dabei mit 2, "spezielle" Spulstellen, sogenannte zweite Spulstellen sind mit 2' gekennzeichnet.

Auf den Spulstellen 2, 2' werden, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, Färbespulen 11" umgespult.

Die auf den ersten Spulstellen 2 fertiggestellten Kreuzspulen 11 weisen dabei A-Qualität auf, während auf den zweiten Spulstellen 2' Färbespulen 11' mit B-Qualität hergestellt werden.

Fertige Färbespulen 11, 11' werden mittels eines selbsttätig arbeitenden Serviceaggregates, zum Beispiel mittels eines Kreuzspulenwechslers 23, auf eine Transporteinrichtung 21 übergeben, die die Färbespulen 11 bzw. 11' zu einer maschinenendseitig angeordneten (nicht dargestellten) Spulenverladestation oder dergleichen transportiert.

Ein solcher Kreuzspulautomat 1 verfügt in der Regel außerdem über eine Zentralsteuereinheit 37, die, zum Beispiel über einen Maschinenbus 40, sowohl mit den einzelnen Spulstellenrechnern 39, 39' der Spulstellen 2 beziehungsweise 2' als auch mit einem Steuerungsrechner 38 des die Spulstellen 2, 2' bedienenden Serviceaggregates 23 verbunden ist.

Die Spulstellen 2, 2' weisen des weiteren jeweils eine Handhabungs- und Transporteinrichtung 3 auf, die die Handhabung der relativ großen und schweren Färbespulen 11" erheblich erleichtert.

Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, verfügen die Spulstellen 2, 2', die sich lediglich hinsichtlich ihrer Aufgabe unterscheiden, über verschiedene, an sich bekannte Einrichtungen, die für einen ordnungsgemäßen Spulbetrieb derartiger Spulstellen notwendig sind.

In Fig. 2 ist beispielsweise mit 30 der von der Ablaufspule 4 (= Färbespule 11") zur Auflaufspule 8 (= Färbespule 11') laufende Faden, mit 12 eine Saugdüse, mit 22 ein Greiferrohr, mit 13 eine Spleißeinrichtung, mit 14 eine Fadenspanneinrichtung sowie mit 15 ein Fadenreiniger mit Fadenschneideinrichtung bezeichnet.

Die Fadenführungstrommel, die die Auflaufspule 8 während des Spulvorganges über Reibschluß antreibt, trägt die Bezugszahl 17. Während des Spulvorganges ist die Auflaufspule 8 in einem Spulenrahmen 18 gehalten, der um eine Achse 19 schwenkbar gelagert ist.

Die Handhabungs- und Transporteinrichtung 3 für die Ablaufspulen 4, die in der DE 198 30 101 A1 ausführlich beschrieben ist, weist zwei im wesentlichen separate Transporteinheiten 5 beziehungsweise 6 auf. Die Transporteinheit 5 ist dabei vorzugsweise horizontal angeordnet, während die liftartig ausgebildete Transporteinheit 6 in etwa vertikal angeordnet ist.

Wie in Fig. 2 angedeutet, besitzt die Transporteinheit 5 einen Führungskörper 7, auf dessen Oberfläche Transportelemente 9 verschiebbar gelagert sind.

Die Verlagerung dieser Transportelemente 9 zwischen einer Lagerstellung IV und einer Abspulstellung III erfolgt über ein Endloszugmittel 10, das mehrere Mitnehmer 16 aufweist und mittels eines Elektromotors 20 reversierbar angetrieben ist. Das Endloszugmittel 10 besitzt dabei beispielsweise fünf Mitnehmer 16, die zueinander jeweils im gleichen Abstand angeordnet sind.

Die Transportelemente 9 weisen jeweils einen Aufsteckdorn 24 zum Festlegen einer Färbespule 11" sowie an ihrer Unterseite eine Kupplungseinrichtung 25 auf. Über die Kupplungseinrichtung 25 können die Transportelemente 9 an den Mitnehmern 16 des Endloszugmittels 10 der Transporteinrichtung 5 festgelegt werden.

Die Transporteinheit 6 verfügt über einen zur Transporteinheit 5 im Winkel angeordneten Führungskörper 27, an dem ein Transportschlitten 28 höhenverlagerbar geführt ist. Der Transportschlitten 28 ist dabei vorzugsweise über eine Gewindespindel 29 an einen reversierbaren E-Motor, beispielsweise einen Schrittmotor 26, angeschlossen und entlang des Führungskörpers 27 zwischen einer Aufsteckposition I und einer Übergabeposition II verfahrbar.

In dem in Fig. 2 angedeuteten Ausführungsbeispiel weisen die umzuspulenden Färbespulen 11" drei Wicklungsbereiche auf. Die äußeren, gelegentlich nicht ganz einwandfreien Wicklungslagen tragen dabei die Bezugszahl 31, die inneren, oft unzureichend durchgefärbten Wicklungslagen sind mit 32 und der Kernbereich der Färbespule 11", der in den meisten Fällen erstklassiges Fadenmaterial aufweist, ist mit 33 gekennzeichnet.

Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens

Eine Färbespule 11", die wie vorstehend bereits beschrieben, neben oft problematischen Spulenaußenlagen 31 und unzureichend durchgefärbten Spuleninnenlagen 32 einen erstklassigen Kernbereich 33 aufweist, wird zunächst in eine der zweiten Spulstellen 2 eingelegt.

Das heißt, die Färbespule 11" wird mittels der Handhabungs- und Transporteinrichtung 3 in die Spulposition III gefördert. In der Spulposition III bildet die Färbespule 11" dann eine Ablaufspule 4, die es zu bearbeiten gilt.

Am Spulstellenrechner 39' der betreffenden zweiten Spulstelle 2' wird zunächst die Länge der abzuspulenden Außenlagen 31 eingestellt.

Bei einer Färbespule 11" mit, je nach Garnpartie, bis zu 60.000 m Fadenlänge aufweist, beträgt die Länge der abzuspulenden, oft fehlerbehafteten Außenlagen 31 der Färbespule 11" beispielsweise 500 m.

Wenn diese Fadenlänge auf eine Auflaufspule 8, die nachfolgend als Färbespule 11' bezeichnet wird und Fadenmaterial mit B-Qualität aufweist, umgespult ist, wird die in Spulposition III stehende Ablaufspule 4 (Färbespule 11") durch die Handhabungs- und Transporteinrichtung 3 gegen eine neue Färbespule 11" ausgetauscht.

Mit dieser neuen Färbespule 11" wird anschließend, wie vorher beschrieben, verfahren.

Das heißt, auf der zweiten Spulstelle 2' werden solange Außenlagen 31 von Färbespulen 11" abgespult, bis diese Außenlagen 31 eine komplette Färbespule 11' bilden.

Diese neue Färbespule 11' wird entweder noch einmal gefärbt oder zur Produktion von Waren verwendet, bei denen Farbabweichungen weniger ins Gewicht fallen.

Die ihrer Außenlagen 31 entledigten Färbespulen 11" werden anschließend auf erste Spulstellen 2 überführt, die wie die zweite Spulstellen 2' aufgebaut sind, also ebenfalls eine Handhabungs- und Transporteinrichtung 3 aufweisen.

Die Handhabungs- und Transporteinrichtungen 3 überführen, wie dies beispielsweise in der DE 198 30 101 A1 ausführlich beschrieben ist, die ihrer Außenlagen 31 entledigten Färbespulen 11" in die Spulposition III, wo sie wieder eine Ablaufspule 4 bilden.

Auf der ersten Spulstelle 2 wird dann der Kernbereich 33 dieser Färbespulen 11" bzw. der Wicklungsbereich der Färbespule 11", der erstklassiges Fadenmaterial aufweist, umgespult und bildet jeweils eine 1. Wahl-Färbespule 11, das heißt eine Färbespule mit A-Qualität.

Die Länge des abzuspulenden Wicklungsbereiches ist dabei am Spulstellenrechner 39 der betreffenden ersten Spulstellen 2 definiert einstellbar.

Die in der Regel anschließend noch mit mangelhaft gefärbten, inneren Spulenlagen 32 bestückten Färbespulen 11" werden wieder auf zweite Spulstellen 2 zurücküberführt und dort vollständig abgespult.

Das heißt, auch die inneren Spulenlagen 33 der Färbespulen 11", die zum Beispiel ebenfalls jeweils eine Länge von etwa 500 m aufweisen, werden auf zweite Spulstellen 2' zu Färbespulen 11' mit B-Qualität umgewickelt.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Umspulen von Färbespulen, wobei im Zuge des Umspulprozesses auch die oft mangelhaft gefärbten inneren Fadenlagen entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer ersten Spulstelle (2) eines Kreuzspulautomaten (1) der Wicklungsbereich einer Färbespule (11"), der einwandfreies Fadenmaterial aufweist, zu einer A-Qualität-Färbespule (11) umgespult wird, während färbetechnisch problematische Spulenbereiche der Färbespule (11") bei Bedarf auf einer zweiten Spulstelle (2') zu einer B-Qualitäts-Färbespule (11') umgespult werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ersten Arbeitsgang, auf der zweiten Spulstelle (2'), die Außenlagen (31) einer Färbespule (11") abgespult werden, daß in einem zweiten Arbeitsgang, auf der ersten Spulstelle (2) eines Kreuzspulautomaten (1), der Kernbereich (33) der Färbespule (11") umgespult wird und daß schließlich auf der zweiten Spulstelle (2') auch die Innenlagen (32) der Färbespule (11") abgewickelt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der abzuspulenden Außenlagen (31) der Färbespule (11") am Spulstellenrechner (39') der zweiten Spulstelle (2') eingestellt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlagen (31) der Färbespule (11") zu einer Färbespule (11') aufgespult werden, die B-Qualität aufweist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Kernbereiches (33) der Färbespule (11") am Spulstellenrechner (39) der ersten Spulstelle (2) des Kreuzspulautomaten (1) eingestellt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenlagen (32) der Färbespule (11") zu einer Färbespule (11') aufgespult werden, die B-Qualität aufweist.
  7. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

    daß ein Kreuzspulautomat (1) wenigstens eine zweite Spulstelle (2') und mehrere erste Spulstellen (2) aufweist und

    daß wenigstens an den Spulstellenrechnern (39) der ersten Spulstellen (2) des Kreuzspulautomaten (1) die Länge des Wicklungsbereiches der Färbespule (11") einstellbar ist, der einwandfreies Fadenmaterial aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Spulstelle (2') einen Spulstellenrechner (39') besitzt, an dem die Länge der Außenlagen (31) und/oder die Länge der Innenlagen (32) der Färbespule (11") einstellbar ist.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine separate Spulstelle vorgesehen ist, auf der die Außenlagen (31) und/oder die Innenlagen (32) der Färbespulen (11") zu einer Färbespule (11'), die B-Qualität aufweist, abgespult werden.






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