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Dokumentenidentifikation DE69429935T2 29.08.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0875892
Titel Aufzeichnungs-Wiedergabegerät für Aufzeichnungsmedium
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kanada, Tokio, Shinagawa-ku, Tokyo, JP;
Ogata, Akihiro, Shinagawa-ku, Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69429935
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.08.1994
EP-Aktenzeichen 981120017
EP-Offenlegungsdatum 04.11.1998
EP date of grant 20.02.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.08.2002
IPC-Hauptklasse G11B 25/04
IPC-Nebenklasse G11B 33/08   G11B 17/04   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, für das als Aufzeichnungsmedium für Informationssignale eine Platte, wie z. B. eine optische oder magneto-optische Platte, verwendet wird. Insbesondere betrifft sie ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit einer Ladeeinrichtung zum Laden einer Plattenkassette, die eine als Aufzeichnungsmedium für Informationssignale dienende optische oder magnetooptische Platte enthält, in den Hauptkörper des Geräts.

Es wurde ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät vorgeschlagen, für das zur Aufzeichnung von Informationssignalen z. B. eine optische oder magneto-optische Platte verwendet wird. Die optische oder magneto-optische Platte, die für ein solches Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät als Aufzeichnungsmedium verwendet wird, ist in einem Hauptkassettenkörper zur Bildung einer Plattenkassette enthalten und wird in diesem Zustand in das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät geladen.

Das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät weist als Mittel zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Informationssignalen auf bzw. von dem magnetischen Aufzeichnungsmedium einen optischen Abtaster und einen Magnetkopf auf. Der optische Abtaster und der Magnetkopf sind an einem im Hauptkörper des Geräts vorgesehenen Chassis montiert und bilden eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinheit. Die Plattenkassette, die die optische oder magneto-optische Platte enthält, wird an einer Kassettenladeposition so in das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät geladen, dass sie in Bezug auf die im Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät gebildete Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinheit positioniert ist. Wenn die Plattenkassette an der Kassettenladeposition geladen ist, können mittels des optischen Abtasters und des Magnetkopfs Informationssignale auf der optischen oder magneto-optischen Platte aufgezeichnet oder von dieser wiedergegeben werden.

Das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, für das die Plattenkassette, die als Aufzeichnungsmedium eine optische oder magneto-optische Platte enthält, verwendet wird, weist eine Kassettenladeeinrichtung auf, die die Plattenkassette in einen Kassettenladeabschnitt des Hauptkörpers des Geräts lädt. Die Kassettenladeeinrichtung umfasst einen Kassettenhalter zum Halten der Plattenkassette, die in Bezug auf die im Hauptkörper des Geräts angebrachte Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinheit bewegbar ist. Die Kassettenladeeinrichtung kann die Plattenkassette in den im Hauptkörper des Geräts vorgesehenen Kassettenladeabschnitt laden und die in der Plattenkassette enthaltene optische oder magneto-optische Platte in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinheit laden, indem sie den Kassettenhalter samt Plattenkassette zu einem Basiselement dreht, das die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinheit trägt. Zum Auswerfen der Platte aus dem Kassettenladeabschnitt wird der Kassettenhalter vom Kassettenladeabschnitt weggedreht, um die geladene Platte von der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinheit zu lösen.

Bei dem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, für das als Aufzeichnungsmedium eine Platte, wie z. B. eine optische oder magneto-optische Platte, verwendet wird, besteht die Gefahr, dass die Platte oder die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabemittel, wie z. B. ein optischer Abtaster oder ein Magnetkopf, beschädigt werden, wenn die Plattenkassette während der Aufzeichnung von Informationssignalen auf der Platte oder der Wiedergabe aufgezeichneter Informationssignale von der Platte ausgeworfen wird.

Vor allem aber ist zu bedenken, dass bei dem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, für das als Aufzeichnungsmedium eine magneto-optische Platte verwendet wird, auf der die Informationen digital aufgezeichnet werden, zusätzlich zu den gewünschten Informationssignalen ein Inhaltsverzeichnis, das z. B. die Aufzeichnungsposition oder den Inhalt der aufgezeichneten Information angibt, aufgezeichnet werden muss. Wenn dieses Inhaltsverzeichnis nicht aufgezeichnet ist, können die aufgezeichneten Informationssignale nicht wiedergegeben werden. Daher ist bei einem solchen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät ein Mechanismus vorgesehen, der während der Aufzeichnung der Informationssignale und des Inhaltsverzeichnisses ein Auswerfen der Plattenkassette verhindert. Dieser Mechanismus zur Verhinderung des Auswerfens der Plattenkassette erfasst elektrisch, ob das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät auf der Platte Informationssignale aufzeichnet, und unterbindet, wenn dies der Fall ist, ein Bewegen des Kassettenhalters, der die Plattenkassette hält. Dieser Mechanismus zur Unterbindung der Bewegung des Kassettenhalters umfasst elektromagnetische Mittel, wie z. B. einen Tauchanker. Mit einem solchen Mechanismus zur Unterbindung der Bewegung des Kassettenhalters, der ein elektromagnetisches Mittel, wie z. B. einen Tauchanker, umfasst, wird das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät im Aufbau komplizierter und größer und verbraucht mehr Strom.

Ein Gerät, das die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 aufweist, ist in EP-A-0 492 514 beschrieben.

Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät zu schaffen, bei dem ein unbeabsichtigtes Auswerfen des Aufzeichnungsmediums während der Aufzeichnung von Informationssignalen auf das Aufzeichnungsmedium zuverlässig verhindert wird, um das Aufzeichnungsmedium und das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät selbst zu schützen.

Die erfindungsgemäße Ladeeinrichtung für ein Aufzeichnungsmedium umfasst ein manuell betätigtes Auswerfelement und ein Arretierelement, das eine Entnahme des geladenen Aufzeichnungsmediums verhindert und die Verhinderung der Entnahme des Aufzeichnungsmediums löst, wenn das Arretierelement bewegt wird, sowie ein Auswerfübertragungsstück, das so angebracht ist, dass es sich zwischen einer Übertragungsposition, an der es in die Bewegungsbahn des Auswerfelements ragt, und einer Nichtübertragungsposition, in der das Auswerfübertragungsstück nicht in diese Bewegungsbahn ragt, hin und her bewegen lässt, wobei das Auswerfübertragungsstück, wenn es sich in der Übertragungsposition befindet, durch das Bewegen des Auswerfelements bewegt wird, um das Arretierelement zu bewegen. Die Ladeeinrichtung umfasst ferner eine Bewegungseinrichtung zum Hin- und Herbewegen des Auswerfübertragungsstücks zwischen der Übertragungsposition und der Nichtübertragungsposition, wobei, außer während der Aufzeichnung oder Wiedergabe von Informationssignalen auf bzw. von dem Aufzeichnungsmedium, die Bewegungseinrichtung das Auswerfübertragungsstück in die Übertragungsposition bringt und wobei während der Aufzeichnung oder Wiedergabe von Informationssignalen auf bzw. von dem Aufzeichnungsmedium die Bewegungseinrichtung das Auswerfübertragungsstück in die Nichtübertragungsposition bringt.

Die Ladeeinrichtung kann weiterhin eine Begrenzungseinheit umfassen, die zwischen dem Auswerfübertragungsstück und der Bewegungseinrichtung vorgesehen ist, wobei diese Begrenzungseinheit, wenn das Auswerfübertragungsstück an dem Auswerfelement anstößt und von der Nichtübertragungsposition zur Übertragungsposition bewegt wird, das Auswerfübertragungsstück an einer Position hält, an der es an das Auswerfelement anstößt, obwohl die Bewegungseinrichtung das Auswerfübertragungsstück bewegt.

Die erfindungsgemäße Ladeeinrichtung kann weiterhin eine Erfassungseinrichtung zur Feststellung, dass sich das Auswerfübertragungsstück an der Übertragungsposition befindet, umfassen, wobei die Bewegungseinrichtung einen Schrittmotor umfasst, der das Auswerfelement über eine Distanz hinweg bewegt, die der Anzahl der Impulse entspricht, die seit einem Anfangszustand, bei dem die Erfassungseinrichtung feststellt, dass sich das Auswerfübertragungsstück an der Übertragungsposition befindet, zugeführt wurden.

Weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungen und den Ansprüchen hervor.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts,

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät von Fig. 1,

Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts von Fig. 1,

Fig. 4 zeigt die linke Seite des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts von Fig. 1,

Fig. 5 zeigt die Rückseite des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts von Fig. 1,

Fig. 6 zeigt die rechte Seite des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts von Fig. 1,

Fig. 7 zeigt die Unterseite des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts von Fig. 1,

Fig. 8 zeigt eine aufgelöste perspektivische Ansicht des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts von Fig. 1,

Fig. 9 zeigt eine rechte Seitenansicht eines Gehäuses, das einen Teil des Hauptkörpers des erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts bildet,

Fig. 10 zeigt eine Unteransicht einer Abdeckungstragplatte, die einen Teil des erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts bildet,

Fig. 11 zeigt eine linksseitige Ansicht der Abdeckungstragplatte von Fig. 10,

Fig. 12 zeigt eine linksseitige Ansicht zur Darstellung des inneren Aufbaus des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts im Auswerfzustand,

Fig. 13 zeigt eine linksseitige Ansicht zur Darstellung des inneren Aufbaus des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts im Stoppzustand,

Fig. 14 zeigt eine linksseitige Ansicht zur Darstellung des inneren Aufbaus des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts im Stoppzustand,

Fig. 15 zeigt eine Draufsicht zur Darstellung des inneren Aufbaus eines mechanischen Chassis, wobei sich das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät im Stoppmodus befindet,

Fig. 16 zeigt eine Draufsicht zur Darstellung des inneren Aufbaus des mechanischen Chassis, wobei sich das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät im Wiedergabemodus befindet,

Fig. 17 zeigt eine Draufsicht zur Darstellung des inneren Aufbaus des mechanischen Chassis, wobei sich das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät im Aufzeichnungsmodus befindet,

Fig. 18 zeigt eine Draufsicht auf einen Kassettenhalter, wobei sich das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät im Stoppmodus und Wiedergabemodus befindet,

Fig. 19 zeigt eine Draufsicht auf einen Kassettenhalter, wobei sich das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät im Aufzeichnungsmodus befindet,

Fig. 20 zeigt eine vergrößerte aufgelöste perspektivische Ansicht wesentlicher Teile einer Anordnung zum Halten einer oberen Abdeckung des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts,

Fig. 21 zeigt eine Vorderansicht einer Konstruktion zum Halten einer oberen Abdeckung des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts,

Fig. 22 zeigt eine Draufsicht auf einen Hauptrahmen des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts,

Fig. 23 zeigt eine Draufsicht auf eine äußere Abdeckung des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts,

Fig. 24 zeigt eine Vorderansicht der äußeren Abdeckung des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts,

Fig. 25 zeigt eine Vorderansicht mit geschlossener oberer Abdeckung,

Fig. 26 zeigt eine Vorderansicht nach Schließen der oberen Abdeckung,

Fig. 27 zeigt eine Vorderansicht nach Lösen der Arretierung der oberen Abdeckung,

Fig. 28 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Kassettenauswerfmechanismus,

Fig. 29 zeigt eine rechte Seitenansicht zur Darstellung der Verbindung zwischen dem mechanischen Chassis und dem Kassettenhalter,

Fig. 30 zeigt eine rechte Seitenansicht, in der schematisch dargestellt ist, wie der Kassettenhalter zum mechanischen Chassis geschwenkt wird,

Fig. 31 zeigt einen Längsschnitt zur Darstellung der Tragkonstruktion des mechanischen Chassis,

Fig. 32 zeigt einen Längsschnitt zur Darstellung einer Dämpfereinheit, wie sie für das erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendet wird,

Fig. 33 zeigt eine schematische vergrößerte Draufsicht eines Elements zum Aufhängen des Kassettenhalters,

Fig. 34 zeigt eine schematische vergrößerte Draufsicht des Elements zum Aufhängen des Kassettenhalters,

Fig. 35 zeigt eine schematische vergrößerte Seitenansicht des Elements zum Aufhängen des Kassettenhalters,

Fig. 36 zeigt ein Blockdiagramm der Steuerung des erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts,

Fig. 37 zeigt einen Ablaufplan einer Arbeitsprozedur des erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts,

Fig. 38 zeigt eine perspektivische Draufsicht einer für wiederholte Aufzeichnung von Informationssignalen geeigneten Plattenkassette, wie sie für das erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendet wird,

Fig. 39 zeigt eine perspektivische Draufsicht einer nur für Wiedergabe geeigneten Plattenkassette, wie sie für das erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendet wird,

Fig. 40 zeigt eine perspektivische Unteransicht der Plattenkassette von Fig. 38 und

Fig. 41 zeigt eine perspektivische Unteransicht der Plattenkassette von Fig. 39.

Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen bevorzugte Ausführungen der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben. Diese Ausführungen beziehen sich auf ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, für das als Aufzeichnungsmedium eine magneto-optische Platte, auf die wiederholt Informationssignale aufgezeichnet werden können, oder eine optische Platte, die nur zur Wiedergabe von Informationssignalen dient, verwendet wird.

Überblick über den Gesamtaufbau des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts

Das erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät umfasst einen Rahmen 1, der einen Teil des Hauptkörpers des Geräts bildet, und ein Basiselement 2, das mittels mehrerer Dämpfereinheiten 14 auf dem Rahmen 1 schwebend gelagert ist, wie in Fig. 8 gezeigt. Am Rahmen 1 sind ein Batteriegehäuse 8, eine obere Abdeckung 5 und eine untere Abdeckung 6 angebracht. Am Batteriegehäuse 8 ist ein Deckel 700, der eine obere Abdeckung 7 und eine Abdeckungstragplatte 4 umfasst, drehbar angebracht. Bei diesem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät ist der Deckel 700 am Hauptkörper des Geräts, der sich aus dem Rahmen 1, dem Batteriegehäuse 8, der äußeren Abdeckung S und der unteren Abdeckung 6 zusammensetzt, drehbar angebracht. Der Deckel 700 öffnet oder schließt die Oberseite des Hauptkörpers des Geräts, wie in Fig. 9 und Fig. 12 gezeigt. Auf der Oberseite des Basiselements 2 ist ein Kassettenhalter 3 drehbar montiert.

Zwischen der oberen Abdeckung 7 und der Abdeckungstragplatte 4, die den Deckel 700 bilden, befindet sich eine elektronische Schaltplatine (nicht gezeigt), die mit einer Tasten- Eingabeeinheit 15 und einem Anzeigefeld 16, die auf der Oberseite der oberen Abdeckung 7 angeordnet sind, elektrisch verbunden ist. Die Tasten-Eingabeeinheit 15 umfasst eine Wiedergabetaste 28, eine Vorwärts-Spurüberspringungstaste 31, eine Rückwärts- Spurüberspringungstaste 30, eine Pausetaste 32, eine Stopptaste 29 und Lautstärkeregelungstasten 33, 34, wie in Fig. 1 gezeigt. Das Anzeigefeld 16 ist aus einer planen Anzeigeeinrichtung, beispielsweise einer Flüssigkristallanzeige, gebildet. Auf dem Anzeigefeld 16 werden in Abhängigkeit vom Betriebsmodus des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts eine Reihe von Informationsdaten angezeigt. Ein weiterer Tastschalter 27, der zur Tasten- Eingabeeinheit 15 gehört, befindet sich unter einem Schiebedeckel 26, der an der oberen Abdeckung 7 angebracht ist und sich zur Vorderseite des Hauptkörpers des Geräts schieben lässt, wie in Fig. 1 mit einem Pfeil A angegeben.

Im Hauptkörpers des Geräts befindet sich eine weitere elektronische Schaltplatine (nicht gezeigt) mit einer Zentraleinheit 338 als Steuerschaltung, wie in Fig. 38 gezeigt. Die Tasten-Eingabeeinheit 15 ist mit der Zentraleinheit 338 elektrisch verbunden. Die Zentraleinheit 338 steuert gemäß den Eingangssignalen einen am Basiselement 2 angebrachten Plattenantriebsmechanismus des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts.

Aufbau der Plattenkassette

Im Folgenden wird eine magneto-optische Platte 200, wie sie für das erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät als Aufzeichnungsmedium für Informationssignale verwendet wird, beschrieben. Die magneto-optische Platte 200 umfasst ein Plattensubstrat, das aus einem lichtdurchlässigen Kunstharz, wie z. B. Polycarbonat, gebildet ist und einen Durchmesser von etwa 64 mm aufweist, sowie eine darauf aufgebrachte Signalaufzeichnungsschicht aus einem Magnetmaterial. Die Signalaufzeichnungsschicht wird durch einen Lichtstrahl, der von einer Lichtquelle, wie z. B. einem Halbleiterlaser, erzeugt wird und auf die Aufzeichnungsschicht gerichtet wird, stellenweise auf eine Temperatur erwärmt, die über dem Curiepunkt liegt. Die auf diese Weise aufgezeichneten Informationssignale können gelesen werden, indem ein linearer polarisierter Lichtstrahl, wie z. B. ein Laserstrahl, auf die Signalaufzeichnungsschicht gerichtet wird und das von der magneto-optischen Platte 200 reflektierte Licht erfasst wird.

Eine optische Platte 201 zur Wiedergabe von Informationssignalen umfasst ein Plattensubstrat, das demjenigen der mehrmals bespielbaren magneto-optischen Platte gleicht, sowie eine darauf aufgebrachte reflektierende Schicht aus einem Metall, beispielsweise Aluminium. Auf dem Plattensubstrat der optischen Platte 201 ist durch Spritzguss o. ä. eine Folge von Grübchen gebildet, die den Informationssignalen entspricht. Die auf der optischen Platte 201 aufgezeichneten Informationssignale können gelesen werden, indem ein Lichtstrahl auf die Grübchenfolge gerichtet wird und das von der optischen Platte 201 reflektierte Licht mittels eines Photodetektors (nicht gezeigt) erfasst wird.

Die magneto-optische Platte 200 und die optische Platte 201 sind in Hauptkassettenkörpern 205 bzw. 216 zur Bildung von Plattenkassetten drehbar angeordnet, wie in den Fig. 38 bis 41 gezeigt. Der Hauptkassettenkörper 205 der Plattenkassette 220, der die magnetooptische Platte 200 für Aufzeichnung und Wiedergabe enthält, hat im Wesentlichen die Form eines Quadrats, dessen Seitenlänge dem Durchmesser der magneto-optischen Platte 200 entspricht. Der Hauptkassettenkörper 205 weist auf der Oberseite eine Öffnung 223 für den Magnetkopf auf, um einen Teil der Signalaufzeichnungsiläche der magneto-optischen Platte 200 zwischen deren innerem und äußeren Rand zugänglich zu machen, wie in Fig. 38 gezeigt. Auf der Unterseite weist der Hauptkassettenkörper 205 gegenüber der Öffnung 223 eine Öffnung 222 für den optischen Abtaster auf, wie in Fig. 40 gezeigt. In der Mitte der Unterseite ist eine Einspannöffnung 213 gebildet.

Die Öffnung 223 für den Magnetkopf und die Öffnung 222 für den optischen Abtaster, die im Hauptkassettenkörper 205 gebildet sind, werden mittels eines Verschlusselements 206, das am Hauptkassettenkörper 205 bewegbar angebracht ist, geöffnet und geschlossen. Das Verschlusselement 206, das aus einem Kunstharz gegossen oder aus einem Metallblech gebogen ist und einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, umfasst zwei Verschlussplattenabschnitte, die ausreichend groß sind, um die Öffnungen 222, 223 zu schließen, sowie einen Verbindungssteg, der diese beiden Verschlussplattenabschnitte miteinander verbindet. Durch den Eingriff des Verbindungsstegs in einer im Hauptkassettenkörper 205 gebildeten Rille 207 wird das Verschlusselement 206 so gehalten, dass es sich auf einer Seite des Hauptkassettenkörpers 205 verschieben lässt. Das heißt, das Verschlusselement 206 öffnet oder schließt die Öffnungen 222, 223, indem es am Hauptkassettenkörper 205 entlang bewegt wird.

Der Hauptkassettenkörper 216 für die Plattenkassette 221, die die nur abspielbare optische Platte 201 enthält, hat die Form eines Quadrats, dessen Seitenlänge im Wesentlichen so groß ist wie der Durchmesser der optischen Platte 201. Im Unterschied zur oben beschriebenen für Aufzeichnung und Wiedergabe geeigneten Plattenkassette 220 weist der Hauptkassettenkörper 216 eine im Wesentlichen plane Oberseite, d. h. eine Oberseite ohne Öffnungen, auf, wie in Fig. 39 gezeigt. Nur auf der Unterseite des Hauptkassettenkörpers 216 sind die Öffnung 222 für den optischen Abtaster und die Einspannöffnung 213 gebildet, wie in Fig. 41 gezeigt. Die im Hauptkassettenkörper 216 gebildete Öffnung 222 für den optischen Abtaster wird mittels eines Verschlusselements 217, das am Hauptkassettenkörper 216 bewegbar angebracht ist, geöffnet und geschlossen. Das Verschlusselement 217, das aus einem Kunstharz gegossen oder aus einem Metallblech gebogen ist und einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, umfasst zwei Verschlussplattenabschnitte, die ausreichend groß sind, um die Öffnung 222 für den optischen Abtaster zu schließen, sowie einen Tragabschnitt, der diese beiden Verschlussplattenabschnitte miteinander verbindet. Durch den Eingriff des Tragabschnitts in einer im Hauptkassettenkörper 216 gebildeten Rille 207 wird das Verschlusselement 217 so gehalten, dass es sich auf einer Seite des Hauptkassettenkörpers 216 verschieben lässt. Das heißt, das Verschlusselement 217 öffnet oder schließt die Öffnung 222 für den optischen Abtaster, indem es am Hauptkassettenkörper 216 entlang bewegt wird.

Bei den Verschlusselementen 206, 217 der für Aufzeichnung und Wiedergabe geeigneten Plattenkassette 220 bzw. der nur für Wiedergabe geeigneten Plattenkassette 221 ist im mittleren Teil des Verbindungsstegs bzw. des Tragabschnitts eine Schließöffnung 208 gebildet, in die ein am Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät vorgesehenes Schließelement eingreifen kann.

In der Mitte der für Aufzeichnung und Wiedergabe geeigneten Plattenkassette 220 und der nur für Wiedergabe geeigneten Plattenkassette 221 ist eine kreisförmige Einspannöffnung 204 für die magneto-optische Platte 200 bzw. die optische Platte 201 gebildet. An der magneto-optischen Platte 200 und der optischen Platte 201 ist eine Einspannplatte 202 angebracht, die die Einspannöffnung 204 schließt. Die Einspannplatte 202 ist aus einem Magnetmetall, beispielweise Eisen oder rostfreiem Stahl, in Form einer runden Scheibe gebildet, die ausreichend groß ist, um die Einspannöffnung 204 zu schließen. Die Einspannöffnung 204 und die Einspannplatte 202 sind über die Einspannöffnung 213 von außen zugänglich.

Auf der Unterseite der Hauptkassettenkörper 205, 216 ist eine vordere Positionieröffnung 209 und eine hintere Positionieröffnung 210 gebohrt, wie in Fig. 40 und Fig. 41 gezeigt. Die Positionieröffnung 209 ist in der Nähe der Ecke der Seite, an der sich die Öffnung 222 für den optischen Abtaster befindet, gebildet und hat die Form eines länglichen Lochs, dessen Längsachse in Längsrichtung verläuft. Die andere Positionieröffnung 210 ist in der Nähe der anderen Ecke der Seite, an der sich die Öffnung 222 für den optischen Abtaster befindet, angeordnet und hat die Form eines kreisförmigen Lochs.

Am Rand der Unterseite der Hauptkassettenkörper 205, 216, der den Verschlusselementen 206, 217 gegenüberliegt, sind mehrere Erkennungsöffnungen 224 gebildet. Diese Erkennungsöffnungen 224 dienen der Erkennung des Typs oder Zustands der im Hauptkassettenkörper 205 oder 216 enthaltenen Platte, d. h. der Feststellung, ob darauf Informationssignale aufgezeichnet werden können. Am Hauptkassettenkörper 205 der für Aufzeichnung und Wiedergabe geeigneten Plattenkassette 220 ist ein Schreibschutzelement 214 vorgesehen, das von der Seite her zugänglich ist, wie in Fig. 38 gezeigt. Mit dem Schreibschutzelement 214 lassen sich die Erkennungsöffnungen 224 öffnen und schließen, um eine Aufzeichnung zu ermöglichen oder zu unterbinden. An den Unterseiten der Hauptkassettenkörper 205, 216 sind, wie in Fig. 40 und Fig. 41 gezeigt, Eingriffsaussparungen 212 gebildet, in die beim Laden der Plattenkassetten 220, 221 ein Teil eines Lademechanismus eingreift.

In der Seitenfläche, die senkrecht zur Seitenfläche des Hauptkassettenkörpers 205 der für Aufzeichnung und Wiedergabe geeigneten Plattenkassette 220 steht und das Verschlusselement 206 trägt, ist eine Erkennungsaussparung 211 zur Erkennung der magneto-optischen Platte 200 gebildet, wie in Fig. 40 gezeigt. In der Seitenfläche, die senkrecht zur Seitenfläche des Hauptkassettenkörpers 216 der nur für Wiedergabe geeigneten Plattenkassette 221 steht und das Verschlusselement 217 trägt, ist eine Erkennungsaussparung 218 zur Erkennung der optischen Platte 201 gebildet, wie in Fig. 41 gezeigt. Die Erkennungsaussparung 211 zur Erkennung der magneto-optischen Platte 200 und die Erkennungsaussparung 218 zur Erkennung der optischen Platte 201 sind verschieden tief, so dass die magneto-optische Platte 200 und die optische Platte 201 aufgrund der unterschiedlichen Tiefe voneinander unterschieden werden können.

Die oben beschriebenen Plattenkassetten 220, 221 werden in der Richtung in das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät eingeführt und diesem entnommen, in der die Verschlusselemente 206, 217 bewegt werden. Die Einführrichtung ist in Fig. 38 und Fig. 39 durch einen Pfeil E angegeben.

Aufbau des den Hauptkörper des Geräts bildenden Gehäuses

Der Rahmen 1 des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts ist als Gerüst geformt, das die Form der Außenwand des den Hauptkörper des Geräts bildenden Gehäuses bestimmt, wie in Fig. 21 und Fig. 22 gezeigt. Auf der Vorderseite des Rahmens 1 sind ein Auswerfelement 116, ein Arretierelement 115 und ein Aufzeichnungshebel 186, die weiter unten erklärt werden, bewegbar montiert, wie in Fig. 21 und Fig. 22 gezeigt. Das Batteriegehäuse 8 ist aus einem Kunststoff so groß geformt, dass es eine Batterie 225 aufnehmen kann, und an der Rückseite des Rahmens 1 angeschraubt. An einer Seite des Batteriegehäuses 8 ist ein Deckel 25 zum Öffnen und Schließen einer Öffnung zum Einsetzen und zur Entnahme der Batterie 225 gebildet, wie in Fig. 8 gezeigt. Bei der Batterie 225 kann es sich eine wiederaufladbare Batterie, wie z. B. eine Lithiumionenbatterie, eine Lithium-Wasserstoff- Batterie oder eine Nickel-Kadmium-Batterie handeln, die von einem Mantel umgeben ist. Auf der Außenseite des Mantels sind ein positiver und ein negativer Pol angebracht. Im Innern des Batteriegehäuses 8 sind Klemmen angebracht, die die Pole der Batterie 225 berühren.

Die äußere Abdeckung 5, die zusammen mit dem Rahmen 1 einen Teil des Gehäuses bildet, ist z. B. aus einem Kunststoff hergestellt und ist im Wesentlichen rahmenförmig, wie in Fig. 23 und Fig. 34 gezeigt. Die äußere Abdeckung S ist so am Rahmen 1 angebracht, dass sie dessen äußeren Teil an der Vorderseite abdeckt. Auf der Vorderseite der äußeren Abdeckung 5 sind ein Auswerfschalter 17, der mit einem an einem Ende des Auswerfelements 116 vorgesehenen Eingriffsvorsprung 175 in Eingriff steht, und ein Aufzeichnungsschalter 18, an den ein auf der gegenüberliegenden Seite des Aufzeichnungshebels 186 vorgesehener Anstoßvorsprung 341 anstößt, bewegbar angebracht. Das Verschieben des Auswerfschalters 17 bewirkt eine Gleitbewegung des Auswerfelements 116. Durch Verschieben des Aufzeichnungsschalters 18 wird der Aufzeichnungshebel 186 bewegt. Der Aufzeichnungsschalter 18 bildet einen Teil der Tasten-Eingabeeinheit 15 und betätigt über den Aufzeichnungshebel 186 einen Aufzeichnungsstartschalter (nicht gezeigt), der mit der Zentraleinheit 338 verbunden ist.

Die untere Abdeckung 6, die zusammen mit dem Rahmen 1 einen Teil des Gehäuses bildet, ist aus einem Metall gebildet und hat die Form einer im Wesentlichen planen Platte, wie in den Fig. 3 bis 7 gezeigt. Die untere Abdeckung 6 ist am unteren Teil des Rahmens 1 angeschraubt und bildet die Unterseite des Außengehäuses des Hauptkörpers des Geräts.

Das den Hauptkörper des Geräts bildende Gehäuse weist Verbindungsbuchsen 36 bis 40 für die Ein- und Ausgabe von Informationssignalen auf, wie in Fig. 3 und Fig. 4 gezeigt. Diese Verbindungsbuchsen 36 bis 40 sind mit einer auf einem Substrat gebildeten elektronischen Schaltung verbunden.

Aufbau der Plattenantriebseinheit

Das Basiselement 2 ist aus einem Metall oder einem ähnlichen Material gebildet und hat die Form einer im Wesentlichen planen Platte, wie in den Fig. 15 bis 17 gezeigt. Auf dem Basiselement 2 ist eine Plattenantriebseinheit 339 gebildet. Im mittleren Teil der Unterseite des Basiselements 2 ist ein Spindelmotor 89 montiert, dessen Antriebswelle nach oben gerichtet ist. Die Antriebswelle des Spindelmotors 89 ragt durch ein im mittleren Teil des Basiselements 2 gebildetes Durchgangsloch über das Basiselement 2 nach oben. Auf der Antriebswelle des Spindelmotors 89 ist ein Plattenteller 11 montiert. Der Plattenteller 11 hat im Wesentlichen die Form einer runden Scheibe, auf deren Oberseite ein kegelstumpfförmiges Zentrierelement gebildet ist, das in eine Einspannöffnung der magnetooptischen Platte 200 oder der optischen Platte 201 eingreift. Auf der Oberseite des Plattentellers 11, die mit dem Zentrierelement versehen ist, ist ein Magnet zum Anziehen einer Einspannplatte 202 angebracht. Wenn die magneto-optische Platte 200 oder die optische Platte 201 mit der Einspannöffnung 204 auf den Plattenteller 11 gesetzt wird, greift das Zentrierelement in die Einspannöffnung 204 ein und der Magnet zieht die Einspannplatte 202 an, um die magneto-optische Platte 200 oder die optische Platte 201 in Position zu halten. Dabei wird die magneto-optische Platte 200 oder die optische Platte 201 so positioniert, dass die Mitte der Einspannöffnung 204 auf die Mittelachse der Antriebswelle des Spindelmotors 89 ausgerichtet ist. Der Spindelmotor 89 dreht den Plattenteller 11 und somit die magneto-optische Platte 200 oder die optische Platte 201.

Der optische Abtaster 10 ist auf dem Basiselement 2 montiert und umfasst einen Optikblock, in dem ein Halbleiterlaser als Lichtquelle, ein lichtaufnehmendes Element wie z. B. ein Phototransistor und verschiedene optische Einrichtungen zum Lenken des vom Halbleiterlaser oder einer Objektivlinse 130 kommenden Lichtstrahls angeordnet sind. Im optischen Abtaster 10 wird der vom Halbleiterlaser ausgesandte Lichtstrahl von den optischen Einrichtungen und der Objektivlinse 130 gebündelt und auf die Signalaufzeichnungsschicht der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 gerichtet. Im optischen Abtaster 10 wird außerdem das von der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 reflektierte Licht von der Objektivlinse 130 und den optischen Einrichtungen auf das lichtaufnehmende Element gelenkt. Der optische Abtaster 10 erfasst die Lichtmenge und den Drehwinkel des von der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 reflektierten polarisierten Lichts und liest auf diese Weise die auf der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 aufgezeichneten Informationssignale.

Der optische Abtaster 10 ist auf einer Seite des Spindelmotors 89 angeordnet und mittels zweier paralleler Führungsstangen 122, 123 auf der Unterseite des Basiselements 2 bewegbar angebracht, wie in den Fig. 15 bis 17 gezeigt. Der optische Abtaster 10 wird von diesen Führungsstangen 122, 123 so geführt, dass er sich zum Spindelmotor 89 hin und von diesem weg bewegen lässt. Über der Objektivlinse 130 des optischen Abtasters 10 ist im Basiselement 2 ein Durchgangsloch gebildet, so dass sie auf die Signalaufzeichnungsschicht der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 gerichtet ist. Das heißt, der optische Abtaster 10 sendet einerseits einen Lichtstrahl aus, um auf der magneto-optischen Platte 200, die vom Plattenteller 11 gehalten und gedreht wird, Informationssignale aufzuzeichnen, und liest andererseits die auf der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 aufgezeichneten Informationssignale.

Auf der Unterseite des Basiselements 2 ist ein Zuführmotor 124 zum Bewegen des von den Führungsstangen 122, 123 geführten optischen Abtasters 10 montiert, wie in den Fig. 15 bis 17 gezeigt. Auf der Antriebswelle des Zuführmotors 124 sitzt ein Antriebszahnrad 125. Das Antriebszahnrad 125 steht in Eingriff mit einem Drehzahlverringerungszahnrad 126, das auf der Unterseite des Basiselements 2 drehbar gelagert ist. Das Drehzahlvernngerungszahnrad 126 steht in Eingriff mit einem weiteren Zahnrad 127, das auf einem Ende einer Schraubenspindel 121 sitzt, die parallel zu den Führungsstangen 122, 123 auf der Unterseite des Basiselements 2 drehbar angebracht ist. Das Drehzahlverringerungszahnrad 126 dreht mittels des Zahnrads 127 die Schraubenspindel 121 um ihre Achse. Die Schraubenspindel 121 weist einen Gewindeabschnitt auf, der mit dem Optikblock des optischen Abtasters 10 in Eingriff steht. Wenn der Zuführmotor 124 läuft, wird somit durch die Drehung der Schraubenspindel 121 der optische Abtaster 10 auf den Führungsstangen 122, 123 verschoben.

In der Nähe des Spindelmotors 89 ist ein Innenposition-Erkennungsschalter 128 angebracht, der durch den Optikblock des optischen Abtasters 10 betätigt wird, wenn sich dieser am inneren Ende seines Bewegungsbereichs befindet, wo er dem Spindelmotors 89 am nächsten ist, d. h. wenn sich der optische Abtaster 10 an der radial inneren Position der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 befindet, wie in den Fig. 15 bis 17 gezeigt.

Auf der Oberseite und in der Nähe des vorderen und hinteren Rands des Basiselements 2 sind zwei Positionierstifte, ein vorderer Positionierstift 70 und ein hinterer Positionierstift 342, eingepasst, wie in den Fig. 15 bis 17 gezeigt. Der vordere Positionierstift 70 ist im Wesentlichen kegelstumpfförmig und verjüngt sich zu seinem äußeren Ende hin, wie in Fig. 20 gezeigt. Der hintere Positionierstift 342 ist ebenfalls Wesentlichen kegelstumpfförmig im Profil. Wenn die für Aufzeichnung und Wiedergabe geeignete Plattenkassette 220 oder die nur für Wiedergabe geeignete Plattenkassette 221 auf die Ladeeinheit gelegt wird, greifen diese Positionierstifte 70, 342 in die Positionieröffnungen 209, 210 des Hauptkassettenkörpers 205 oder 216 ein und positionieren die Plattenkassette 220 oder 221 in Bezug auf das Basiselement 2. An einer anderen Stelle in der Nähe des vorderen Rands des Basiselements 2 befindet sich ein Höheneinstellvorsprung 71, wie in Fig. 12 und 20 gezeigt. Dieser Höheneinstellvorsprung 71 ist an einem Teil der Oberseite des Basiselements 2 angeformt. Der Höheneinstellvorsprung 71 stößt an der Unterseite des auf dem Basiselement 2 liegenden Hauptkassettenkörpers 205 oder 216 an und positioniert diesen somit. Unter dem Höheneinstellvorsprung 71 ist ein Schalter 72 angebracht, der erfasst, ob eine Plattenkassette 220 oder 221 geladen ist. Der Schalter 72 weist eine Schubstange 73 auf, die durch ein im Höheneinstellvorsprung 71 gebildetes Durchgangsloch über den Höheneinstellvorsprung 71 hinaus ragt. Wenn der Hauptkassettenkörper 205 oder 216 mit der Unterseite auf dem Höheneinstellvorsprung 71 aufliegt, wird die Schubstange 73 nach unten gedrückt, wodurch der Schalter 72 feststellt, dass eine Plattenkassette 220 oder 221 geladen ist.

In der Nähe des am Basiselement 2 angebrachten Schalters 72 sind mehrere Erkennungsschalter 107, 108 für die Erkennungsöffnungen 224 der Plattenkassette 220 oder 221 angebracht. Diese Erkennungsschalter 107, 108 werden nach unten gedrückt, wenn die Erkennungsöffnungen 224 eine geringe Tiefe aufweisen, und werden nicht betätigt, wenn diese Öffnungen eine größere Tiefe aufweisen.

Wenn die Plattenkassette 220 oder 221 auf der Kassettenladeeinheit liegt, wird der Hauptkassettenkörper 205 oder 216 von den Positionierstiften 70, 342 und dem Höheneinstellvorsprung 71 auf dem Basiselement 2 horizontal und vertikal positioniert, während die magneto-optische Platte 200 oder optische Platte 201 auf dem Plattenteller 11 in Position gehalten wird. Dabei stellt der Schalter 72 fest, dass eine Plattenkassette 220 oder 221 geladen ist, während die Erkennungsschalter 107, 108 den Zustand der Erkennungsöffnungen 224 erkennen. Der Schalter 72 ist als Schalter A mit der ZE 338 verbunden, wie in Fig. 36 gezeigt.

Wenn die Plattenkassette 220 oder 221 in der Kassettenladeeinheit geladen ist, kann sich die magneto-optische Platte 200 oder optische Platte 201 im Hauptkassettenkörper 205 oder 216 drehen, ohne die Innenseite des Hauptkassettenkörpers 205 oder 216 zu berühren.

Traganordnung für den Magnetkopf

Am optischen Abtaster 10 ist mittels eines Verbindungsarms 12, einer Magnetkopftragplatte 132 und eines Magnetkopftragarms 77 ein Magnetkopf 13 montiert, wie in den Fig. 12 bis 14, 18 und 19 gezeigt.

Der Verbindungsarm 12 ist im Wesentlichen L-förmig und ist an einem Ende mit Schrauben 119, 119 am Optikblock des optischen Abtasters 10 montiert. Das andere Ende des Verbindungsarms 12 ist am hinteren Ende des Optikblocks nach oben gerichtet, wie in Fig. 13 gezeigt, und befindet sich etwas weiter hinten als der hintere Rand des Basiselements 2, wie in Fig. 18 und Fig. 19 gezeigt, und bewegt sich zusammen mit dem optischen Abtaster 10, ohne an das Basiselement 2 anzustoßen. Dieses Ende des Verbindungsarms 12 ragt über die Oberseite des Basiselements 2 hinaus. In der Nähe des oberen Endes des Verbindungsarms 12 ist mittels eines Gelenks 74 ein hinterer Randabschnitt der Magnetkopftragplatte 132 drehbar angebracht. Die Vorderseite der Magnetkopftragplatte 132 ist nach vorn gerichtet, und der vordere Rand der Magnetkopftragplatte 132 lässt sich zum Basiselement 2 hin und von diesem weg schwenken, wie in den Fig. 12 bis 14 gezeigt. Vom oberen Ende des Verbindungsarms 12 steht ein Positionieransatz 87 ab. Der Positionieransatz 87 befindet sich über dem Positionierarm 75 und wird dadurch positioniert, dass seine Abwärtsbewegung durch Anstoßen am Endbereich des Positionierarms 75 verhindert wird, wie in den Fig. 12 bis 14 gezeigt. Der Magnetkopftragarm 77 wird gehalten, indem sein äußeres Ende nach vorn gerichtet ist und ein Abschnitt in der Nähe seines äußeren Endes zur Seite gebogen ist, wie in den Fig. 12 bis 14 gezeigt. Eine Feder 79 ist mit ihrem inneren Ende an der Magnetkopftragplatte 132 befestigt. Der Magnetkopf 13 ist am äußeren Ende der Feder 79 angebracht, von der ein Teil umgebogen ist, um einen Sicherungshalt 117 zu bilden. Der Sicherungshalt 117 steht in Eingriff mit dem gebogenen Abschnitt am äußeren Ende des Magnetkopftragarms 77, wie in den Fig. 12 bis 14 gezeigt.

Der auf diese Weise gehaltene Magnetkopf 13 befindet sich über der Objektivlinse 130 und ist dem optischen Abtaster 10 zugewandt. Der Magnetkopf 13 lässt sich auch nach oben und unten bewegen, um ihn mit dem Basiselement 2 in Berührung zu bringen oder von diesem zu trennen, indem die Magnetkopftragplatte 132 in Bezug auf den Verbindungsarm 12 geschwenkt wird. Die Abwärtsbewegung des Magnetkopfs 13 ist eingeschränkt, da der Positionieransatz 87 am Positionierarm 75 anstößt. Auf dem einen Ende des Gelenks 74 sitzt eine Dreh-Schraubenfeder 76. Der Schraubenabschnitt der Dreh- Schraubenfeder 76 ist zwischen dem Positionierarm 75 und der Magnetkopftragplatte 132 angeordnet, während ihre Armabschnitte vom Positionierarm 75 und der Magnetkopftragplatte 132 gehalten werden, wie in den Fig. 12 bis 14 gezeigt. Somit drückt die Dreh- Schraubenfeder 76 die Magnetkopftragplatte 132 zur gegenüberliegenden Querseite des Verbindungsarms 12, um die Magnetkopftragplatte 132 seitlich zu positionieren, und belastet die Magnetkopftragplatte 132 in Bezug auf den Verbindungsarm 12 in der Richtung, in der der Magnetkopf 13 nach unten bewegt wird. Dem Magnetkopf 13 wird über eine biegsame gedruckte Schaltung 133, die sich zwischen den inneren Enden des Magnetkopfs 13 und des Magnetkopftragarms 77 erstreckt, elektrischer Strom zugeführt.

Aufbau des Kassettenhalters

Auf der Oberseite des Basiselements 2 ist der Kassettenhalter 3 montiert, in den die Plattenkassette 220 oder 221 eingeführt wird. Damit die Plattenkassette 220 oder 221 von der Vorderseite eingeführt und die auf diese Weise eingeführte Plattenkassette 220 oder 221 gehalten werden kann, umfasst der Kassettenhalter 3 eine Deckplatte, einen linken und einen rechten Seitenwandabschnitt 149 und 150, die von den Seitenrändern der Deckplatte nach unten ragen, sowie Tragstücke 151, 152, die von den unteren Enden der Seitenwandabschnitte nach innen gebogen sind, wie in den Fig. 12 bis 14, 18 und 19 gezeigt. Der Kassettenhalter 3 ist durch Biegen eines Metallblechs geformt. Die Plattenkassette 220 oder 221 wird an der Vorderseite in einen Raum zwischen den Seitenwandabschnitten 149, 150 und unter der Deckplatte in der in Fig. 8 durch einen Pfeil angegebenen Richtung eingeführt, so dass sie an den Seiten und unten gehalten wird. Dabei weist die Unterseite der Plattenkassette 220 oder 221 nach unten, so dass die Einspannöffnung 213, die Öffnung 222 für den optischen Abtaster 10, die Positionieröffnungen 209, 210 und die Erkennungsöffnungen 224 der Unterseite des Kassettenhalters 3 zugewandt sind.

Im mittleren Teil des Seitenwandabschnitts 150 des Kassettenhalters 3 ist ein Verschlussöffnungsstück 136 angebracht, das ins Innere des Kassettenhalters 3 ragt, wie in Fig. 18 und Fig. 19 gezeigt. Wenn die Plattenkassette 220 oder 221 in den Kassettenhalter 3 eingeführt wird, stößt das vordere Ende des Verbindungsstegs oder Tragabschnitts des Verschlusselements 206 bzw. 217 am Verschlussöffnungsstück 136 an, wodurch das Verschlusselement 206 bzw. 217 verschoben wird und die Öffnungen 213, 222 und 223 des Hauptkassettenkörpers 205 oder 216 geöffnet werden. Im vorderen Teil der Innenseite des Seitenwandabschnitts 150 des Kassettenhalters 3 ist ein Verschlussschließelement 135 aus elastischem Material, beispielsweise eine Blattfeder, vorgesehen, das ins Innere des Kassettenhalters 3 ragt, wie in Fig. 18 und Fig. 19 gezeigt. Das Verschlussschließelement 135 greift beim Einführen der Plattenkassette 220 oder 221 in den Kassettenhalter 3 in die Schließöffnung 208 des Verschlusselements 206 bzw. 217 ein und verschiebt bei der Entnahme der Plattenkassette 220 oder 221 aus dem Kassettenhalter 3 das Verschlusselement 206 bzw. 217 so, dass die Öffnungen 213, 222 und 223 des Hauptkassettenkörpers 205 oder 216 geschlossen werden.

Auf beiden Ecken des hinteren Rands der Deckplatte des Kassettenhalters 3 sind Haltefedern 134, 137 angebracht. Das innere Ende der Haltefedern 134, 137 ist an der Oberseite der Deckplatte befestigt, und ihr äußeres Ende ist nach hinten gerichtet. Die vorderen Teile der Haltefedern 134, 137 ragen durch Durchgangslöcher 138, 139, die in den beiden hinteren Ecken der Deckplatte gebildet sind, unter die Deckplatte, d. h. ins Innere des Kassettenhalters 3, wie in Fig. 18 und Fig. 19 gezeigt. Somit drücken die Haltefedern 134, 137 gegen die Oberseite der in den Kassettenhalter 3 eingeführten Plattenkassette 220 oder 221 und halten diese.

An den hinteren Ecken des Kassettenhalters 3 sind Drehgelenke 86, 86 angebracht, deren Achsen parallel zum hinteren Rand des Kassettenhalters 3 verlaufen. Diese Drehgelenke 86, 86 sind durch ein rechtes und linkes Lagerelement 90, 90 hindurchgeführt, die in der Nähe der Rückseite des Basiselements 2 angebracht sind, wie in Fig. 15 bis 17 gezeigt, so dass diese Drehgelenke 86, 86 den Mittelpunkt der Schwenkbewegung des Kassettenhalters 3 bilden. Die Plattenkassette 220 oder 221 wird in den Kassettenhalter 3 eingeführt, wenn dieser nach oben geschwenkt ist, wie in Fig. 12 gezeigt. Wenn dann der Kassettenhalter 3 nach unten zum Basiselement 2 geschwenkt wird, wie in Fig. 13 gezeigt, wird die vom Kassettenhalter 3 gehaltene Plattenkassette 220 oder 221 auf dem Basiselement 2 in Ladeposition gebracht. Dabei wird die auf dem Basiselement 2 geladene Plattenkassette 220 oder 221 von den Haltefedern 134, 137 gehalten.

Die Magnetkopftragplatte 132 und der Magnetkopftragarm 77 sind über dem Kassettenhalter 3 angeordnet. In der Deckplatte des Kassettenhalters 3 ist ein Durchgangsloch 140 gebildet, das sich mit dem Bewegungsspielraum des Magnetkopftragarms 77 und der Feder 79, die sich mit dem optischen Abtaster 10 mitbewegen, deckt, wie in Fig. 18 und Fig. 19 gezeigt. Das heißt, der Magnetkopf 13 hat über dieses Durchgangsloch 140 Zugang zur Oberseite der vom Kassettenhalter 3 gehaltenen Plattenkassette 220 oder 221.

Auf der Außenseite des Seitenwandabschnitts 150 des Kassettenhalters 3 ist das innere Ende eines ersten Klickrastungsglieds 24 mittels eines Drehgelenks 318 drehbar angebracht, wie in den Fig. 28 bis 30 gezeigt. Das äußere Ende des ersten Klickrastungsglieds 24 ist nach vorn gerichtet und an einem Klickrastungshebel 23, der auf dem seitlichen Rand der Oberseite des Basiselements 2 verschiebbar angebracht ist, drehbar montiert. Das heißt, die Längsachse des Klickrastungshebels 23 verläuft in Längsrichtung. Ein auf dem Basiselement 2 angeordneter Haltestift 322 greift in ein im Klickrastungshebel 23 gebildetes längliches Loch 323 ein, dessen Längsachse sich in Längsrichtung erstreckt, so dass sich der Klickrastungshebel 23 nach vorn und hinten schieben lässt. Der Klickrastungshebel 23 weist ein nach oben gebogenes Tragstück 320 auf, an dem mittels eines Drehgelenks 328 das äußere Ende des ersten Klickrastungsglieds 24 angebracht ist. Am vorderen Ende des ersten Klickrastungsglieds 24 ist außerhalb vom Drehgelenk 328 ein Klickrastungsvorsprung 319 gebildet, während am Tragstück 320 ein Klickrastungsschlitz 321 gebildet ist.

Wenn der Kassettenhalter 3 nach oben geschwenkt wird, wie in Fig. 29 durch einen Pfeil G angegeben, wird der Klickrastungshebel 23 vom ersten Klickrastungsglied 24 nach hinten gezogen, wie in Fig. 29 durch einen Pfeil I angegeben. Der Klickrastungsvorsprung 319, der sich zuerst oberhalb des Tragstücks 320 befindet, wird dann neben das Tragstück 320 bewegt, wie in Fig. 29 durch einen Pfeil H angegeben, wobei das äußere Ende des ersten Klickrastungsglieds 24 elastisch verformt wird. Etwa in der Mitte der Schwenkbewegung des Kassettenhalters 3 rastet der Klickrastungsvorsprung 319 in den Klickrastungsschlitz 321 ein. Hierbei wird der Kassettenhalter 3 über dem Basiselement 2 in Schrägstellung gehalten, wie in Fig. 30 gezeigt. Wenn der Kassettenhalter 3 zum mechanischen Chassis, also entgegen dem Pfeil G von Fig. 29, geschwenkt wird, löst sich der Klickrastungsvorsprung 319 vom Klickrastungsschlitz 321, so dass der Klickrastungshebel 23 nach vorn gleiten kann, wie in Fig. 29 durch einen Pfeil J angegeben, und somit in seine Anfangsstellung zurückkehrt.

Plattenkassettenauswerfmechanismus

Auf dem hinteren Teil der Oberseite des Basiselements 2 ist ein Plattenkassettenauswerfmechanismus montiert, der die Plattenkassette 220 oder 221 aus dem Kassettenhalter 3 nach vorn auswirft. Der Plattenkassettenauswerfmechanismus umfasst, wie in Fig. 28 gezeigt, einen Kassettenauswerfhebel 302, der auf der Rückseite des Basiselements 2 schwenkbar angebracht ist, und einen Arretierhebel 309, durch den der Kassettenauswerfhebel 302 an der hinteren Position gehalten wird.

Das innere Ende des Kassettenauswerfhebels 302 ragt durch ein in der Nähe des hinteren Rands des Basiselements 2 gebildetes Durchgangsloch 304 bis unter das Basiselement 2 und ist mittels eines Drehgelenks 303 am Basiselement 2 drehbar angebracht. In der Mitte des unteren Rands des Kassettenauswerfhebels 302 ist ein Eingriffsvorsprung 307 gebildet, der nach unten in einen im Basiselement 2 gebildeten bogenförmigen Schlitz 308 ragt. Der Drehbereich des Kassettenauswerfhebels 302 ist durch den Schlitz 308 so begrenzt, dass er sich von einer Stellung, in der sein äußeres Ende schräg nach vorn steht, bis zu einer Stellung, in der sein äußeres Ende parallel zum hinteren Rand des Basiselements 2 ist, schwenken lässt. Zwischen einer Federhalterung 305, die am inneren Ende des Kassettenauswerthebels 302 vorgesehen ist, und einer Federhalterung 306, die auf der Oberseite des Basiselements 2 vorgesehen ist, ist eine Zug-Schraubenfeder 129 eingehängt. Die Zug- Schraubenfeder 129 bewirkt eine Vorbelastung des äußeren Endes des Kassettenauswerfhebels 302 nach vorn, wie in Fig. 28 durch einen Pfeil K angegeben.

Der Arretierhebel 309 für den Kassettenauswerfhebel 302 wird von Tragstiften 310, 311, die auf der Oberseite des Basiselements 2 eingesetzt sind, so gehalten, dass er in Querrichtung verschiebbar ist, wie in Fig. 28 gezeigt. Eine Ende des Arretierhebels 309 ist dem hinteren Ende einer Arretierungslösefeder 324 zugewandt, die auf dem Klickrastungshebel 23 angebracht ist und von diesem nach hinten ragt. Das andere Ende des Arretierhebels 309 ist dem hinteren Ende des Schlitzes 308 zugewandt, in den der Eingriffsvorsprung 307 eingreift. Das hintere Ende der Arretierungslösefeder 324 lässt sich elastisch nach oben biegen, wobei ein Teil davon auf der Oberseite des Arretierhebels 309 aufliegt. Das hintere Ende der Arretierungslösefeder 324 weist einen sich verjüngenden Abschnitt 325 mit einer Schräge auf der Außenseite und einer sich nach außen öffnenden Aussparung 326 sowie einen schrägen Rand 327 an der Hinterkante der Aussparung 326 auf. Am anderen Ende des Arretierhebels 309 ist ein spitz zulaufender Abschnitt 316 gebildet, der auf der Seite, die dem Eingriffsvorsprung 307 zugewandt ist, abgeschrägt ist. Der Arretierhebel 309 ist durch eine Zug-Schraubenfeder 315. die zwischen einer Federhalterung 312 und einer am Basiselement 2 angebrachten Federhalterung 313 aufgehängt ist, zur gegenüberliegenden Längsseite hin, d. h. zum Schlitz 308 hin, wie in Fig. 28 durch einen Pfeil M angegeben, vorbelastet.

Im Anfangszustand des Kassettenauswerfmechanismus, bei dem der Kassettenhalter 3 auf das Basiselement 2 geklappt ist, wie in Fig. 28 gezeigt, ist der Kassettenauswerfhebel 302 nach vorn geschwenkt, wobei die Arretierungslösefeder 324 und der Klickrastungshebel 23 ihre vordere Position einnehmen. Wenn der Kassettenhalter 3 nach oben geklappt wird, wie in Fig. 28 durch einen Pfeil N angegeben, wird die Arretierungslösefeder 324 nach hinten bewegt, wie in Fig. 28 durch einen Pfeil P angegeben. Dabei drückt die Arretierungslösefeder 324 mit ihrem verjüngten Abschnitt 325 den Arretierungslösestift 317 zur Seite, wodurch der Arretierhebel 309 gegen die Kraft der Zug-Schraubenfeder 315 nach außen bewegt wird. Nach Schwenken des Kassettenhalters 3 um einen vorgegebenen Winkel gelangt die Aussparung 326 der Arretierungslösefeder 324 neben den Arretierungslösestift 317. Der Arretierungslösestift 317 des Arretierhebels 309 greift dann in die Aussparung 326 ein, wodurch wieder der Anfangszustand hergestellt ist.

Wenn die Plattenkassette 220 oder 221 in den Kassettenhalter 3 eingeführt wird, stößt sie am vorderen Teil des Kassettenauswerfhebels 302 an und schwenkt den Kassettenauswerfhebel 302 gegen die Kraft der Zug-Schraubenfeder 129 in die Richtung, die der in Fig. 28 durch den Pfeil K angegebenen entgegengesetzt ist. Wenn der Kassettenauswerfhebel 302 nach hinten geschwenkt wird, stößt der Eingriffsvorsprung 307 am spitz zulaufenden Abschnitt 316 des Arretierhebels 309 an und schiebt den Arretierhebel 309 nach außen. Der Arretierhebel 309 wird einmal nach außen geschoben, wie in Fig. 28 durch einen Pfeil Q angegeben. Wenn jedoch die Plattenkassette 220 oder 221 ganz in den Kassettenhalter 3 eingeführt wird und der Kassettenauswerfhebel 302 die hintere Stellung erreicht, dann gelangt der Eingriffsvorsprung 307 hinter den Arretierhebel 309, wodurch wieder der Anfangszustand hergestellt ist. In dieser hinteren Stellung ist der Kassettenauswerfhebel 302 arretiert.

Wenn der Kassettenhalter 3 zum Basiselement 2 geschwenkt wird, wird die Arretierungslösefeder 324 nach vorn bewegt und elastisch nach oben gebogen, wobei sich der schräge Rand 327 in Gleitkontakt mit dem oberen Ende des Arretierungslösestifts 317 befindet, wie in Fig. 30 gezeigt. Infolgedessen wird der Arretierhebel 309 nicht verschoben. Wenn der Kassettenhalter 3 dabei die Plattenkassette 220 oder 221 enthält, wird diese im Kassettenhalter 3 festgehalten und in diesem Zustand zum Basiselement 2 bewegt.

Wenn der die Plattenkassette 220 oder 221 enthaltende Kassettenhalter 3 vom Basiselement 2 weggeklappt wird, wird der Arretierhebel 309 einmal nach außen geschoben, wie in Fig. 28 durch den Pfeil Q angegeben. Wenn der Arretierhebel 309 auf diese Weise nach außen geschoben wird, löst er sich vom Kassettenauswerfhebel 302, so dass dieser durch die Kraft der Zug-Schraubenfeder 129 nach vorn geschwenkt wird, wie in Fig. 28 durch den Pfeil K angegeben, und Plattenkassette 220 oder 221 vorn aus dem Kassettenhalter 3 auswirft.

Anordnung zum Heben des Magnetkopfs

Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät erfolgt das Heben des Magnetkopfs 13 durch eine Magnetkopthebeplatte 20, die auf der Oberseite des Kassettenhalters 3 angebracht ist, und ein auf der Unterseite des Basiselements 2 angebrachtes Magnetkopthebeelement 94 zum Verschieben eines Übertragungshebels 19.

Die Magnetkopfhebeplatte 20 ist unter dem Magnetkopftragarm 77 und der Feder 79 angebracht und schließt den hinteren Teil einer Aussparung 140, wie in den Fig. 12 bis 14, 18 und 19 gezeigt. Die Magnetkopthebeplatte 20 ist an ihrem hinteren Rand mittels eines Drehgelenks 78 in Bezug auf die Deckplatte des Kassettenhalters 3 drehbar montiert, so dass ihre Vorderseite vertikal bewegbar ist. Wenn die Magnetkopfhebeplatte 20 nach oben gedreht wird, drückt sie die Feder 79 zum Magnetkopftragarm 77, wodurch die Feder 79 und der Magnetkopftragarm 77 um das Gelenk 74 gedreht werden, wie in Fig. 12 und Fig. 13 gezeigt. Wenn die Magnetkopfhebeplatte 20 nach unten gedreht wird, stößt ein Teil ihres vorderen Rands an die Deckplatte des Kassettenhalters 3 an, so dass er sich im Wesentlichen in gleicher Höhe wie die Deckplatte befindet. Dabei wird der Magnetkopftragarm 77 nach unten geschwenkt, bis der Positionieransatz 87 am Positionierarm 75 anstößt. Andererseits wird die Feder 79 unter den Magnetkopftragarm 77 bewegt, bis der Sicherungshalt 117 am gebogenen äußeren Ende des Magnetkopftragarms 77 hängt. Somit ist der Abstand L1 zwischen der Unterseite des Magnetkopfs 13 und der Oberseite des Magnetkopftragarms 77, wie in Fig. 13 gezeigt, kleiner als der Abstand L1 zwischen der Unterseite des Magnetkopfs 13 und der Oberseite des Magnetkopftragarms 77, wenn die Magnetkopfhebeplatte 20 nach unten gedreht ist, wie in Fig. 14 gezeigt. Das innere Ende der Magnetkopfhebeplatte 20 wird durch den vorderen Teil einer Blattfeder 141, die mit einem Stift 142 auf der Oberseite des Kassettenhalters 3 befestigt ist, so vorbelastet, dass es nach unten geschwenkt wird. Das heißt, der vordere Teil der Blattfeder 141 liegt auf der Magnetkopfhebeplatte 20 auf, wie in Fig. 13 gezeigt.

Der Übertragungshebel 19 ist auf der linken Längsseite auf der Oberseite des Kassettenhalters 3 nach vorn und hinten verschiebbar angebracht, wie in Fig. 13 und Fig. 14 gezeigt. Der Übertragungshebel 19 weist parallele Tragnuten 146, 147 auf, in die Tragstifte 143 bzw. 144 eingreifen, die von der Oberseite des Kassettenhalters 3 nach oben ragen. Der Übertragungshebel 19 weist auf einer Seite, d. h. an dem Teil, der sich im mittleren Bereich des Kassettenhalters 3 befindet, einen Hebevorsprung 80 auf, der der linken Längsseite der Magnetkopfhebeplatte 20 zugewandt ist. Das vordere Ende des Hebevorsprungs 80 ist ein zugespitzter Abschnitt 81, der nach oben geneigt ist. Auf der Unterseite der linken Längsseite der Magnetkopfhebeplatte 20 ist über dem Hebevorsprung 80 eine schräge Fläche 82 gebildet. Die schräge Fläche 82 wird dadurch gebildet, dass in der Magnetkopfhebeplatte 20 ein Schnitt angebracht und der dadurch gebildete Abschnitt nach oben gebogen wird.

Wenn der Übertragungshebel 19 von hinten nach vorn geschoben wird, dringt der Hebevorsprung 80 in den Raum zwischen der Magnetkopfhebeplatte 20 und der Oberseite des Kassettenhalters 3 ein, da sich der zugespitzte Abschnitt 81 in Gleitkontakt mit der schrägen Fläche 82 der Magnetkopthebeplatte 20 befindet. Dadurch wird die Magnetkopthebeplatte 20 gegen die Kraft der Blattfeder 141 nach oben geschwenkt, wie in Fig. 13 gezeigt. Wenn der Übertragungshebel 19 von vorn nach hinten geschoben wird, wird der Hebevorsprung 80 durch den Raum zwischen der Magnetkopfhebeplatte 20 und der Oberseite des Kassettenhalters 3 nach hinten bewegt, da sich der zugespitzte Abschnitt 81 in Gleitkontakt mit der schrägen Fläche 82 der Magnetkopfhebeplatte 20 befindet. Dadurch wird die Magnetkopfhebeplatte 20 durch die Kraft der Blattfeder 141 nach unten geschwenkt und erreicht somit wieder die Anfangsstellung. Der Übertragungshebel 19 weist auf seiner linken Längsseite einen Verbindungsarm 83 auf, der zum Basiselement 2 gerichtet ist, wie in den Fig. 12 bis 14 gezeigt. Der Verbindungsarm 83 ragt durch ein Durchgangsloch 84, das in der Nähe der linken Längsseite des Basiselements 2 gebildet ist, bis unter das Basiselement 2.

Auf der linken Längsseite ist auf der Unterseite des Basiselements 2 das Magnetkopthebeelement 94 so angebracht, das es sich nach vorn und hinten schieben lässt, wie in den Fig. 15 bis 17 gezeigt. Das Magnetkopthebeelement 94 weist parallele Tragnuten 98, 99 auf, in die Tragstifte 96 bzw. 97 eingreifen, die auf der Unterseite des mechanischen Chassis vertikal angebracht sind. Das Magnetkopfhebeelement 94 wird je nach Betriebsmodus des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts von einem Schrittmotor 85, der von der ZE 338 gesteuert wird, nach vorn oder hinten bewegt. Der Schrittmotor 85 ist im hinteren Teil der Unterseite des Basiselements 2 montiert. Auf der Antriebswelle des Schrittmotors 85 sitzt ein Antriebszahnrad 91. Das Antriebszahnrad 91 steht in Eingriff mit einem ersten Getrieberad 92, das auf der Unterseite des Basiselements 2 drehbar aufgehängt ist. Das erste Getrieberad 92 steht in Eingriff mit einem Schneckenrad eines zweiten Getrieberads 93, das auf der Unterseite des Basiselements 2 drehbar angebracht ist. Das zweite Getrieberad 93 weist ein Ritzel auf, das in eine am Magnetkopfhebeelement 94 vorgesehene Zahnstange 131 eingreift.

Das Magnetkopfhebeelement 94 wird durch die Kraft des Schrittmotors 85 nach vorn oder hinten bewegt. Dem Schrittmotor 85 werden von der ZE 338 Steuerimpulse zugeführt, deren Anzahl den Drehwinkel des Schrittmotors 85 bestimmt.

Das hintere Ende des Magnetkopfhebeelements 94 weist eine Eingriffsöffnung 114 auf, die sich mit dem Durchgangsloch 84 deckt. In diese Eingriffsöffnung 114 greift durch das Durchgangsloch 84 hindurch der Verbindungsarm 83 des Übertragungshebels 19 ein. Wenn das Magnetkopfhebeelement 94 in Längsrichtung verschoben wird, bewegt sich der Übertragungshebel 19 in Längsrichtung des Kassettenhalters 3. Da dabei die Magnetkopfhebeplatte 20 geschwenkt wird, bewegt sich der Magnetkopf 3 in der Vertikalen. Der Verbindungsarm 83 ist im Wesentlichen bogenförmig, wobei das Drehgelenk 86 des Kassettenhalters 3 den Mittelpunkt für den Bogen bildet, so dass der Verbindungsarm 83 in die Eingriffsöffnung 114 eingreift, auch wenn der Kassettenhalter 3 um das Drehgelenk 86 geschwenkt wird.

Im mittleren Teil des Magnetkopfhebeelements 94 ist ein nach vorn gerichtetes planes Schalterbetätigungsstück 110 vorgesehen. Auf der Unterseite des Basiselements 2 ist ein auf das Schalterbetätigungsstück 110 ausgerichteter Erfassungsschalter 109 montiert, der die Anfangsposition des Magnetkopfhebeelements 94 feststellt. Das Schalterbetätigungsstück 110 drückt auf den Erfassungsschalter 109, wenn das Magnetkopfhebeelement 94 zur vorderen, der Anfangsposition, bewegt wird, wodurch dieser an die ZE 338 ein Erfassungssignal überträgt, das angibt, dass sich das Magnetkopthebeelement 94 in Anfangsposition befindet. Wenn sich das Magnetkopfhebeelement 94 in Anfangsposition befindet, wurde der Übertragungshebel 19 in seine Anfangsposition geschoben, so dass der Magnetkopf 13 an seiner oberen Position gehalten wird. Die Position des Magnetkopfhebeelements 94 wird ermittelt, indem die Anzahl der Impulse gezählt wird, die dem Schrittmotor 85 zugeführt wurden, nachdem der Erfassungsschalter 109 das Erfassungssignal ausgab.

Auf der linken Längsseite des Magnetkopfhebeelements 94 ist ein Haltevorsprung 111 gebildet, der zu einem seitlichen Führungsabschnitt ragt, wie in den Fig. 15 bis 17 gezeigt. Der Haltevorsprung 111 ist über ein Durchgangsloch 112, das in der Nähe der linken Längsseite des Basiselements 2 gebildet ist, der Oberseite zugewandt. Am unteren Rand des Seitenwandabschnitts 149 des Kassettenhalters 3 ist eine Sperrklinke 88 gebildet, wie in Fig. 18 und Fig. 19 gezeigt. Die Sperrklinke 88 ist hakenförmig, d. h. ihr nach unten ragendes unteres Ende ist nach innen gebogen, so dass sie durch das Durchgangsloch 112 bis unter das Basiselement 2 ragt, wenn der Kassettenhalter 3 nach unten auf das Basiselement 2 geklappt ist. Wenn die Sperrklinke 88 in das Durchgangsloch 112 ragt, befindet sie sich hinter dem Haltevorsprung 111, falls das Magnetkopfhebeelement 94 die Anfangsposition einnimmt. Wenn die Sperrklinke 88 in das Durchgangsloch 112 ragt und das Magnetkopfhebeelement 94 nach hinten bewegt wird, wird die Sperrklinke 88 vom Haltevorsprung 111 gehalten, wie in Fig. 14 gezeigt, wodurch verhindert wird, dass die Sperrklinke 88 aus dem Durchgangsloch 112 herausgezogen und nach oben bewegt wird. Das heißt, die Sperrklinke 88 wird vom Haltevorsprung 111 gehalten, um das Lösen vom Basiselement 2 zu unterbinden, wenn das Magnetkopthebeelement 94 nach dem Umklappen des Kassettenhalters 3 auf das Basiselement 2 nach hinten geschoben wird.

Anordnung zum Aufhängen des Basiselements

Das Basiselement 2 ist, wie oben erwähnt, am Rahmen 1 schwebend aufgehängt. Das heißt, das Basiselement 2 wird von Dämpfereinheiten 14 und vier Tragstücken 190 bis 193 getragen, die vom Rahmen 1 nach innen ragen, wie in Fig. 22 gezeigt.

Die Dämpfereinheit 14 weist einen Schaft 330 auf, der so angebracht ist, dass er von der Unterseite des Basiselements 2 nach unten ragt, wie in Fig. 32 gezeigt. Der Schaft 330 hat einen ersten Flansch 331 an seinem oberen inneren Ende und einen zweiten Flansch 332 an seinem äußeren Ende.

Der Schaft 330 weist am inneren Ende einen Befestigungsabschnitt 330a auf, mit dem er am Basiselement 2 befestigt wird. Am inneren Ende des Befestigungsabschnitts 330a ist axial eine Aufspreizvertiefung 330c gebildet. Der Befestigungsabschnitt 330a wird in eine Befestigungsöffnung des Basiselements 2 eingeführt und dann durch Aufspreizen des Rands der Aufspreizvertiefung 330c am Basiselement 2 befestigt. Wenn der Befestigungsabschnitt 330a am Basiselement 2 befestigt ist, liegt der erste Flansch 331 am Basiselement 2 an. Unterhalb des ersten Flansches 331 hat der Schaft 330 die Form eines zylindrischen Zapfens 330b. Am äußeren Ende des Zapfens 330b ist axial ein Innengewinde gebildet.

Ein zweiter Flansch 332a ist als Kopf einer Schraube 332 gebildet, die einen zentralen Gewindeabschnitt 332c aufweist und am äußeren Ende des Zapfens 330b befestigt wird, indem der Gewindeabschnitt 332c in das Innengewinde des Schafts 330 geschraubt wird. Auf der Außenseite des Kopfs 332a ist ein Kreuzschlitz 332b für einen Schraubendreher gebildet.

Zwischen dem ersten Flansch 331 und dem zweiten Flansch 332 ist als schwingungsabsorbierendes Element ein Dämpfer 334 angeordnet. Der Dämpfer 334 ist im Wesentlichen zylindrisch geformt und aus einem viskoelastischem Material, wie z. B. Butylkautschuk, hergestellt. Der Dämpfer 334 weist ein zentrales Loch auf, durch das der Zapfen 330b des Schafts 330 hindurchgeführt ist, wobei sein oberes und unteres Ende am ersten Flansch 331 bzw. am zweiten Flansch 332 anstoßen. Der Dämpfer 334 weist eine ringförmige Rille auf, in die der innere Rand von Löchern 194 bis 197 eingreift, die in die Tragstücke 190 bis 193 des Rahmens 1 gebohrt sind. Der Dämpfer 334 verhindert, dass Schwingungen vom Rahmen auf das Basiselement 2 übertragen werden. Die Dämpfereinheit 14 umfasst eine Druck-Schraubenfeder 333, die zwischen der Unterseite des Basiselements 2 und der Oberseite der Tragstücke 190 bis 193 des Rahmens 1 auf der Außenseite des Dämpfers 334 sitzt und als erstes elastisches Element dient. Die Druck-Schraubenfeder 333 drückt aufgrund ihrer Elastizität das Basiselement 2 nach oben. Das dem Basiselement 2 zugewandte Ende der Druck-Schraubenfeder 333 sitzt auf der Außenseite des ersten Flansches 331.

Der Zapfen 330b weist auf der Außenseite einen auf den Rahmen 1 ausgerichteten schmaleren Abschnitt 330f auf, um zu gewährleisten, dass sich der Rahmen 1 bei Verformung des Dämpfers 334 senkrecht zur Achse des Schafts 330 bewegen kann. Der äußere Rand des ersten Flansches 331 verjüngt sich zum Basiselement 2 hin, wodurch ein Lösen der Druck-Schraubenfeder 333 verhindert wird.

Auf der Unterseite der Abdeckungstragplatte 4, die einen Teil des Deckels 700 bildet, sind die äußeren Enden von zwei Blattfedern 61, 62, die als zweite elastische Elemente dienen, so angebracht, dass ihre äußeren Enden nach unten weisen, wie in Fig. 31 gezeigt. Wenn bei geschlossenem Deckel die Abdeckungstragplatte 4 am Rahmen 1 befestigt wird, wie weiter unten beschrieben, werden das Basiselement 2 und der Kassettenhalter 3 von den vier Dämpfereinheiten 14 und den Blattfedern 61, 62 von oben und unten eingeklemmt und gehalten, wie in Fig. 31 durch Pfeile 51, 52 angegeben. Das heißt, die Höhenposition des Basiselements 2 ergibt sich aus der Kraft der Druck-Schraubenfedern 333 der Dämpfereinheiten 14, der Kraft der Blattfedern 61, 62 und dem Gewicht des Basiselements 2, wobei diese Kräfte im Gleichgewicht sind.

Folglich wird bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät die Eigenfrequenz f&sub0; des Schwingsystems, zu dem das Basiselement 2 und der Kassettenhalter 3 gehören, verringert und somit eine ausreichende Dämpfung der Schwingungen durch die Dämpfereinheiten 14 erreicht. Außerdem werden die Dämpfer 334 weniger stark durch das Gewicht des Basiselements 2 verformt, so dass sie weniger leicht Risse bekommen und daher haltbarer sind. Da das Basiselement 2 und der Kassettenhalter 3 zwischen den Dämpfereinheiten 14 und den Blattfedern 61, 62 eingeklemmt sind, werden ferner deren neutrale Position (die Position in unbewegtem Zustand) und deren Position in Bezug auf den Rahmen 1 beibehalten. Da der Kassettenhalter 3 von den Blattfedern 61, 62 gegen die Oberseite des Basiselements 2 gedrückt wird, werden darüber hinaus die Plattenkassetten 220, 221 in Bezug auf das Basiselement 2 korrekt positioniert. Die Druckkraft der Plattenkassette 220 oder 221 kann etwa 200 gf betragen.

Auf den vorderen Teil der Blattfedern 61, 62 können schwingungsdämpfende Elemente, beispielsweise aus Gummi, gesetzt werden, die zwischen den Blattfedern 61, 62 und der Oberseite des Kassettenhalters 3 angeordnet werden.

Auf der Innenseite der äußeren Abdeckung 5 ist ein Anschlag 198 gebildet, wie in Fig. 23 gezeigt. Wenn die äußere Abdeckung 5 am Rahmen 1 angebracht ist, ragt der Anschlag 198 ins Innere des Rahmens 1. Der Anschlag 198 ist über dem Basiselement 2 angeordnet, um den Bewegungsbereich des Basiselements 2 oben einzuschränken. Wenn der Deckel 700 zum Öffnen der Oberseite des Hauptkörpers des Geräts nach oben geschwenkt wird, wird daher das Basiselement 2 durch die Kraft der Druck-Schraubenfedern 333 der Dämpfereinheiten 14 nach oben gedrückt und dadurch, dass sein Rand am Anschlag 198 anstößt, in Position gebracht.

Aufbau des Deckels

Der Deckel 700 des erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts setzt sich aus der Abdeckungstragplatte 4 und der oberen Abdeckung 7 zusammen, wie in Fig. 9 gezeigt. Die Abdeckungstragplatte 4 ist aus einem Metallblech geformt und umfasst einen Hauptabschnitt und einen Befestigungsabschnitt 58, der mittels eines Drehgelenks 59 am hinteren Rand des Hauptabschnitts schwenkbar angebracht ist. Der Befestigungsabschnitt 58 ist zusammen mit der unteren Abdeckung 6 an der Rückseite des Batteriegehäuses 8 angeschraubt. Die Hauptflächenplatte der Abdeckungstragplatte 4 befindet sich über dem Basiselement 2, um die Oberseite des Kassettenhalters 3 zu schließen. Die Hauptflächenplatte der Abdeckungstragplatte 4 lässt sich zur Oberseite des Kassettenhalters 3 hin- und von dieser wegschwenken. Die obere Abdeckung 7 ist auf der Oberseite der Hauptflächenplatte der Abdeckungstragplatte 4 angebracht, um die Hauptflächenplatte abzudecken.

Auf einer Längsseite der Hauptflächenplatte der Abdeckungstragplatte 4 ist eine nach unten ragende Verbindungsglied-Anbringungsplatte 53 angebracht, wie in Fig. 9 gezeigt. An der Verbindungsglied-Anbringungsplatte 53 ist das hintere Ende eines zweiten Klickrastungsglieds 45 mittels eines Drehgelenks 46 drehbar angebracht. Das vordere Ende des zweiten Klickrastungsglieds 45 greift in eine Eingriffsöffnung 51 eines Klickrastungsstücks 50 ein, das am oberen Rand des Rahmens 1 vertikal angebracht ist. Die längliche Eingriffsöffnung 51, deren Längsachse in Längsrichtung verläuft, trägt das zweite Klickrastungsglied 45 so, dass sich dieses drehen und in Längsrichtung bewegen lässt. In der Nähe des vorderen Endes des zweiten Klickrastungsglieds 45 ist ein Klickrastungsvorsprung 49 gebildet. Das Klickrastungsstück 50 weist vor der Eingriffsöffnung 51 eine Klickrastungsöffnung 52 auf. Wenn der Deckel 700 den oberen Endabschnitt des Basiselements 2 schließt, befindet sich der Klickrastungsvorsprung 49 vor der Klickrastungsöffnung 52, wie in Fig. 9 gezeigt. Wenn der Deckel 700 in die in Fig. 9 mit B angegebene Richtung geschwenkt wird, wird der vordere Endabschnitt des zweiten Klickrastungsglieds 45 in der Eingriffsöffnung 51 nach hinten bewegt und gleichzeitig um das Drehgelenk 48 gedreht, wie in Fig. 9 gezeigt, so dass der Klickrastungsvorsprung 49 in die Klickrastungsöffnung 52 einrastet. Dadurch wird der Deckel 700 in einer Öffnungsstellung gehalten, wie in Fig. 12 gezeigt.

Auf der Innenseite und in der Nähe des vorderen Rands der oberen Abdeckung 7 ist ein Halteelement 301 angebracht, wie in den Fig. 25 bis 27 gezeigt. Das Halteelement 301 wird von einem Arretierelement 115 gehalten, das auf der Vorderseite des Rahmens 1 angebracht ist und den Deckel 700 in der Stellung hält, in der er die Oberseite des Hauptkörpers des Geräts schließt, wie in Fig. 25 gezeigt.

Das Arretierelement 115 weist in seiner Längsrichtung verlaufende Tragschlitze 177, 178 auf, in die auf der Vorderseite des Rahmens 1 sitzende Tragstifte 163, 164 eingreifen, so dass das Arretierelement 115 in Bezug auf den Rahmen 1 seitlich verschiebbar ist, wie in Fig. 25 gezeigt. Das obere Ende eines Arretierstücks 181 ist hakenförmig, d. h. sein Ende ist zur Seite gebogen, und weist einen nach unten gerichteten Halteabschnitt 182 auf. Wenn der Deckel 700 den Hauptkörper des Geräts schließt, hält der Halteabschnitt 182 des Arretierelements 115 den oberen Rand des Halteelements 301 fest und verhindert somit ein Öffnen des Deckels 700, wie in Fig. 26 gezeigt. Das Arretierelement 115 weist zwischen den Tragschlitzen 177 und 178 eine Federanbringungsöffnung 179 auf. Das Arretierelement 115 wird durch eine in der Öffnung 179 sitzende Druck-Schraubenfeder 168 in die in Fig. 20 durch einen Pfeil T&sub1; angegebene Richtung vorbelastet und an eine Position gebracht, an der es das Halteelement 301 festhält. In ein Ende der Druck-Schraubenfeder 168 greift ein am Rand der Öffnung 179 gebildeter Vorsprung 180 ein, und in ihr anderes Ende greift ein Vorsprung 157 ein, der am Rand einer in der Vorderseite des Rahmens 1 gebildeten Öffnung 156 gebildet ist.

Das obere Ende des Arretierstücks 181 weist eine Schräge auf, und wenn der Deckel 700 die Stellung einnimmt, in der er die Oberseite des Hauptkörpers des Geräts schließt, wie in Fig. 25 gezeigt, stößt das Halteelement 301 an die Schräge des Arretierstücks 181 an und schiebt das Arretierelement 115 in die Richtung, die in Fig. 25 durch einen Pfeil X angegeben ist. Wenn der Deckel 700 die Oberseite des Hauptkörpers des Geräts schließt, wird das Arretierstück 181 über das Halteelement 301 gehoben, so dass es durch die Kraft der Druck-Schraubenfeder 168 wieder in Anfangsstellung gebracht wird, wie in Fig. 26 durch einen Pfeil Y angegeben, und das Halteelement 301 festhält.

Ein Auswerfelement 116 weist in seiner Längsrichtung verlaufende Tragschlitze 170, 174 auf, in die auf der Vorderseite des Rahmens 1 sitzende Tragstifte 162, 167 eingreifen, so dass das Auswerfelement 116 in Bezug auf den Rahmen 1 seitlich verschiebbar ist. Das Auswerfelement 116 hat im mittleren Teil eine Öffnung 171, die sich mit dem Arretierelement 115 deckt, so dass beide Elemente 11S, 116 dort nicht aneinander anstoßen. Am Rand der Öffnung 171 befindet sich ein Vorsprung 176, der dem Arretierelement 115 zugewandt ist. Das Auswerfelement 116 weist zwischen der Öffnung 171 und dem Tragschlitz 174 eine Federanbringungsöffnung 172 auf. Das Auswerfelement 116 wird durch eine in der Federanbringungsöffnung 172 sitzende Druck-Schraubenfeder 169 in die durch den Pfeil T&sub1; angegebene Richtung vorbelastet und an eine Position gebracht, bei der zwischen dem Vorsprung 176 und dem diesem zugewandten Ende ein Spalt entsteht. In ein Ende der Druck-Schraubenfeder 169 greift ein am Rand der Öffnung 172 gebildeter Vorsprung 173 ein, und in ihr anderes Ende greift ein Vorsprung 160 ein, der am Rand einer in der Vorderseite des Rahmens 1 gebildeten Öffnung 159 gebildet ist.

Auf der Rückseite des vorderen Teils des Arretierstücks 181 ist ein Erfassungsstift 183 befestigt, wie in Fig. 25 gezeigt. In der Nähe des vorderen Rands der Oberseite der Abdeckungstragplatte 4 sind ein Übertragungsarm 64 und ein Schalter 160 zur Feststellung der Deckelarretierung angebracht. An einem Ende des Schalters 160 ist ein Drücker angebracht. Der Übertragungsarm 64 weist an dem Ende, das sich über dem Halteelement 301 befindet, einen Druckabschnitt 200 und am dem Ende, das dem Drücker des Schalters 160 zugewandt ist, einen Druckabschnitt 199 auf. Wenn das Arretierstück 181 das Halteelement 301 festhält, drückt der Erfassungsstift 183 gegen den Druckabschnitt 200 des Übertragungsarms 64, der wiederum mit dem Druckabschnitt 199 auf den Drücker des Schalters 160 drückt. Wenn der Deckel 700 die Oberseite des Hauptkörpers des Geräts nicht vollständig schließt, wie in Fig. 25 gezeigt, oder wenn sich der Deckel 700 in Schließstellung befindet, aber das Arretierelement 115 gegen die Kraft der Druck-Schraubenfeder 168 verschoben wird, wie in Fig. 27 gezeigt, wird der Schalter 160 nicht betätigt. Das heißt, die Schließstellung des Deckels 700 und das Festhalten des Halteelements 301 durch das Arretierelement 115 kann mittels des Schalters 160 festgestellt werden. Der Schalter 160 ist als Schalter B elektrisch angeschlossen, wie in Fig. 36 gezeigt.

Am vorderen Ende des Magnetkopthebeelements 94 ist ein Auswerfübertragungselement 95 angebracht, wie in den Fig. 15 bis 17 gezeigt. Das Auswerfübertragungselement 95 weist eine vordere Montageöffnung 103 und eine hintere Montageöffnung 102 auf und ist mit einem vorderen Tragstift 1 O 1 und einem hinteren Tragstift 100, die auf dem Magnetkopfhebeelement 94 vertikal eingesetzt sind und in die Montageöffnungen 103, 102 eingreifen, am Magnetkopfhebeelement 94 angebracht. Die vordere Montageöffnung 103 hat, was die Längs- und Querrichtung betrifft, einen größeren Durchmesser als der vordere Tragstift 101. Bei der hinteren Montageöffnung 102 handelt es sich um ein längliches Loch, das sich in Längsrichtung erstreckt und im Wesentlichen so breit ist wie der hintere Tragstift 100. Das heißt, das Auswerfübertragungselement 95 lässt sich in Bezug auf das Magnetkopfhebeelement 94, wie durch einen Pfeil U in Fig. 15 angegeben, drehen, wobei sein hinteres Ende der Drehpunkt ist, und gleichzeitig nach vorn und hinten verschieben, wie in Fig. 15 durch einen Pfeil V angegeben. Das Auswerfübertragungselement 95 wird durch eine Zug-Schraubenfeder 105, die zwischen einer an seinem vorderen Ende vertikal eingesetzten Federhalterung 106 und einer am vorderen Ende des Magnetkopthebeelements 94 vertikal eingesetzten Federhalterung 104 aufgehängt ist, in Anfangsstellung gehalten. Bei der Anfangsstellung des Auswerfübertragungselements 95 handelt es sich um eine Stellung, in der es in Bezug auf das Magnetkopfhebeelement 94 nach vorn bewegt ist und sein vorderes Ende in die Richtung, die dem Pfeil U in Fig. 15 entgegengesetzt ist, geschwenkt ist.

Am vorderen Ende des Auswerfübertragungselements 95 ist ein Auswerfübertragungsstück 113 eingesetzt. Wenn das Magnetkopfhebeelement 94 nach vorn geschoben ist und somit der Magnetkopf 13 an seiner oberen Position gehalten wird, ragt das Auswerfübertragungsstück 113 durch ein im vorderen Rand des Basiselements 2 gebildetes Durchgangsloch und ein in der Vorderseite des Rahmens 1 gebildetes Durchgangsloch 154 über die Vorderseite des Rahmens 1 hinweg. Dabei ist das Auswerfübertragungsstück 113 zwischen dem linken Ende des Arretierelements 115 und dem Vorsprung 176 des Auswerfelements 116 eingeführt, wie in Fig. 15 gezeigt. Wenn dann der Auswerfschalter 17 betätigt wird und das Auswerfelement 116 gegen die Kraft der Druck-Schraubenfeder 169 in die in Fig. 15 mit dem Pfeil C angegebene Richtung geschoben wird, wird das Auswerfübertragungsstück 113 in die in Fig. 15 mit dem Pfeil U angegebene Richtung geschwenkt und gleichzeitig das Arretierelement 115 ebenfalls in Richtung des Pfeils C geschoben, so dass das Halteelement 301 nicht mehr vom Arretierelement 115 festgehalten wird.

Wenn das Magnetkopfhebeelement 94 nach hinten geschoben ist, wie in Fig. 16 und Fig. 17 gezeigt, ragt das Auswerfübertragungsstück 113 nicht in den Raum zwischen dem linken Ende des Arretierelements 115 und dem Vorsprung 176 des Auswerfelements 116. Wenn in diesem Fall der Auswerfschalter 17 betätigt wird und das Auswerfelement 116 in Richtung des Pfeils C geschoben wird, stößt das Auswerfübertragungsstück 113 nicht am Vorsprung 176 an, so dass es nicht geschwenkt wird. Das Arretierelement 115 wird dabei nicht verschoben und hält somit das Halteelement 301 nach wie vor fest.

Im Wiedergabemodus befindet sich das Magnetkopfhebeelement 94 an einer ersten Position, bei der das Auswerfübertragungsstück 113 nicht in den Raum zwischen dem Arretierelement 115 und dem Vorsprung 176 ragt, wie in Fig. 16 gezeigt, aber der Magnetkopf 13 an seiner oberen Position gehalten wird. Im Aufzeichnungsmodus befindet sich das Magnetkopfhebeelement 94 an einer zweiten Position, bei der das Auswertübertragungsstück 113 nicht in den Raum zwischen dem Arretierelement 115 und dem Vorsprung 176 ragt, wie in Fig. 17 gezeigt, und der Magnetkopf 13 nach unten geschwenkt ist.

Wenn das Auswerfelement 116, während das Magnetkopfhebeelement 94 nach hinten bewegt ist, verschoben ist und dann das Magnetkopfhebeelement 94 nach vorn bewegt wird, drückt das Auswerfübertragungsstück 113 gegen das Auswerfelement 116. In diesem Fall wird das Auswerflibertragungselement 95 in einer Stellung gehalten, bei der das Auswerfübertragungsstück 113, obwohl das Magnetkopthebeelement 94 nach vorn geschoben wird, gegen das Auswerfelement 116 drückt. Die Zug-Schraubenfeder 105 wird dabei zusammengedrückt. Wenn das Auswerfelement 116 wieder in seine Anfangsposition geschoben wird, bewirkt das Auswerflibertragungselement 95, dass das Auswerfübertragungsstück 113 in den Raum zwischen dem linken Ende des Arretierelements 115 und dem Vorsprung 176 des Auswerfelements 116 eindringt, so dass das Magnetkopfhebeelement 94 an seine Anfangsposition zurückkehrt.

An beiden Längsseiten der Abdeckungstragplatte 4 sind nach unten ragende Kassettenaufhängungsstücke 55, 56 gebildet, wie in Fig. 11 gezeigt. Das Kassettenaufhängungsstück 56 ist in einem Stück mit der Abdeckungstragplatte 4 gebildet und ist hakenförmig nach hinten gebogen. Der obere Rand des nach hinten gerichteten Teils des Kassettenaufhängungsstücks 56 als ist als Aufhängungsabschnitt 58 vorgesehen. Der innere Teil 66 des Kassettenaufhängungsstücks 55 ist an der Abdeckungstragplatte 4 drehbar angebracht, während sein äußeres Ende in Form eines Hakens nach hinten gebogen ist, wie in Fig. 10 gezeigt. Der obere Rand des nach hinten gerichteten Teils des Kassettenaufhängungsstücks 55 ist als Aufhängungsabschnitt 57 vorgesehen. Die Aufhängungsabschnitte 57, 58 der Kassettenaufhängungsstücke 55, 56 greifen in Eingriffsabschnitte 118, 120 ein, die an den Längsseiten des Kassettenhalters 3 angebracht sind. Wenn der Deckel 700 die Oberseite des Hauptkörpers des Geräts schließt, halten diese Kassettenaufhängungsstücke 55, 56 den Kassettenhalter 3 und schwenken ihn über das Basiselement 2, wie in Fig. 12 gezeigt. Dann ist der Kassettenhalter 3 nicht mit der Oberseite des Basiselements 2 in Berührung, und seine Vorderseite befindet sich unter dem vorderen Rand der oberen Abdeckung 7. Die Abdeckungstragplatte 4 und der Kassettenhalter 3 werden von den Klickrastungsgliedern 24, 45 in Schrägstellung gehalten.

Der innere Teil 66 des Kassettenaufhängungsstücks 55 ist so umgebogen, dass er zur Unterseite der Abdeckungstragplatte 4 parallel ist, und ist mittels eines Drehzapfens 65 an der Abdeckungstragplatte 4 drehbar angebracht, wie in den Fig. 10 und 33 bis 35 gezeigt. Der Drehzapfen 65 steht senkrecht zur Hauptfläche der Abdeckungstragplatte 4 und ist am vorderen Rand des Kassettenaufhängungsstücks 55 angeordnet. Somit lässt sich das Kassettenaufhängungsstück 55 so drehen, dass sein hinterer Rand nach außen bewegt wird, wie in Fig. 10 und Fig. 33 durch einen Pfeil F angegeben. Das Kassettenaufhängungsstück 55 ist durch eine Zug-Schraubenfeder 67, die zwischen einer am inneren Teil 66 des Kassettenaufhängungsstücks 55 vorgesehenen Federhalterung 68 und einer an der Abdeckungstragplatte 4 angebrachten Federhalterung 69 aufgehängt ist, in die Richtung, die in Fig. 33 durch einen Pfeil D angegeben ist, drehvorbelastet. Das Kassettenaufhängungsstück 55 wird dadurch in seiner Anfangsstellung gehalten, dass sein innerer Teil 66 an einem an der Abdeckungstragplatte 4 angebrachten Anschlag 70 anstößt. Der innere Teil 66 des Kassettenaufbängungsstücks 55 hat die Form eines Kreissektors mit dem Drehzapfen 65 als Mittelpunkt. Der hintere Rand dieses inneren Teils 66 wird von einem Tragstück 337 so gehalten, dass er darauf gleiten kann.

Wenn die Dämpfereinheit 14 durch Schwingungen oder Stöße, die auf den Hauptkörper des Geräts einwirken, elastisch verformt wird und somit das Basiselement 2 und der Kassettenhalter 3 in Bezug auf den Rahmen 1 bewegt werden, drückt der Kassettenhalter 3 gegen das auf die Weise drehbar aufgehängte Kassettenaufhängungsstück 55, wodurch dieses elastisch nach außen gedreht wird. Somit wird ein Bewegen des Kassettenhalters 3 infolge von Schwingungen ermöglicht, selbst wenn das Kassettenaufhängungsstück 55 ganz nah am Kassettenhalter 3 ist oder diesen berührt. Der Rahmen 1 weist einen nach außen ragenden Abschnitt 336 auf, der das Drehen des Kassettenaufhängungsstücks 55 zulässt.

Da bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät das Kassettenaufhängungsstück 55 drehbar ist, kann das Gerät verkleinert werden und gleichzeitig ein Bewegungsspielraum für das Basiselement 2 und den Kassettenhalter 3 geschaffen werden, der groß genug ist, um eine stoßdämpfende Wirkung durch Verformung der Dämpfereinheit 14 zu erzielen. Das heißt, wenn für den Kassettenhalter 3 ein Bewegungsspielraum von 0,8 mm geschaffen werden soll und das Kassettenaufhängungsstück 55 an der Abdeckungstragplatte 4 befestigt ist, dann muss zwischen der Seitenfläche des Kassettenhalters 3 und dem Kassettenaufhängungsstück 55 ein Spalt von 0,8 mm vorgesehen sein und zwischen dem äußeren Ende des Eingriffsabschnitts 118, das in das Kassettenaufhängungsstück 55 eingreift, und der Innenwand der oberen Abdeckung 7 ebenfalls ein Spalt von 0,8 mm vorgesehen sein, so dass zwischen der Seitenfläche des Kassettenhalters 3 und der Innenwand der oberen Abdeckung 7 ein Spalt erforderlich ist, dessen Breite mindestens 1,6 mm plus die Dicke des Kassettenaufhängungsstücks 55 beträgt. Wenn bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät für den Kassettenhalter 3 ein Bewegungsspielraum von 0,8 mm geschaffen werden soll, ist zwischen dem äußeren Ende des Eingriffsabschnitts 118, das in das Kassettenaufhängungsstück 55 eingreift, und der Innenwand der oberen Abdeckung 7 ein Spalt von 0,8 mm erforderlich, da das Kassettenaufhängungsstück 55 in Bezug auf die Abdeckungstragplatte 4 bewegbar ist, wie in Fig. 34 gezeigt. Es ist jedoch so gut wie kein Spalt zwischen der Seitenfläche des Kassettenhalters 3 und der Innenwand der Abdeckungstragplatte 7 erforderlich, so dass ein Abstand von im Wesentlichen 0,8 mm plus die Dicke des Kassettenaufhängungsstücks 55 zwischen der Seitenfläche des Kassettenhalters 3 und der Innenwand der Abdeckungstragplatte 7 ausreicht. Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät reicht jedoch ein Abstand von etwa 0,8 mm plus die Dicke des Kassettenaufhängungsstücks 55 zwischen der Seitenfläche des Kassettenhalters 3 und der Innenwand der Abdeckungstragplatte 7 aus, da der Bewegungsspielraum des Kassettenhalters 3 0,8 mm beträgt und ein Spalt von etwa 0,4 mm zwischen der Seitenfläche des Kassettenhalters 3 und dem Kassettenaufhängungsstück 55 vorgesehen ist.

Die Kassettenaufhängungsstücke 55 und 56 sind nur auf einer Seite in Bezug auf die Abdeckungstragplatte 4 drehbar. Es kann aber auch auf beiden Seiten eine Anordnung vorgenommen werden, bei der sich beide Kassettenaufhängungsstücke 55 und 56 in Bezug auf die Abdeckungstragplatte 4 drehen lassen.

Zustand im Stoppmodus

Wenn das oben beschriebene erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät im Stoppmodus ist und keine Plattenkassette 220 oder 221 geladen ist, befindet sich das Magnetkopfhebeelement 94 an seiner vorderen Position, der Anfangsposition, wie in Fig. 15 gezeigt. Wenn in diesem Fall der Auswerfschalter 17 betätigt wird, wird das Arretierelement 115 verschoben, so dass sich das Arretierstück 181 vom Halteelement 301 für den Deckel 700 löst.

Da nicht auf den Schalter 72 gedrückt wird, wird die Plattenantriebseinheit 339 nicht von der ZE 338 eingeschaltet, auch wenn die Tasten-Eingabeeinheit 15 betätigt wird.

Im Folgenden wird auf den Ablaufplan von Fig. 37 Bezug genommen. Nach dem Einschalten in Schritt St1 stellt die ZE 338 in Schritt St2 fest, ob an der Tasten-Eingabeeinheit 15 eine Eingabe vorgenommen wurde. Wenn an der Tasten-Eingabeeinheit 15 keine Eingabe vorgenommen wurde, wird in Schritt St6 zum Anfang zurückgekehrt. In Schritt St3 wird geprüft, ob der Schalter 72 (Schalter A) betätigt ist. Wenn der Schalter 72 betätigt ist, folgt Schritt St4, wenn nicht, wird in Schritt St6 zum Anfang zurückgekehrt. In Schritt St4 wird geprüft, ob der Schalter 160 (Schalter B) betätigt ist. Wenn der Schalter 160 betätigt ist, folgt Schritt St5, andernfalls wird in Schritt St6 zum Anfang zurückgekehrt. In Schritt St5 reagiert die ZE 338 auf Eingaben an der Tasten-Eingabeeinheit 15 und steuert die Plattenantriebseinheit 339.

Laden der Plattenkassette

Zum Laden der Plattenkassette 220 oder 221 in das erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, wird wie oben beschrieben der Auswerfschalter 17 betätigt, wodurch der Deckel 700 vom Hauptkörper des Geräts nach oben geschwenkt wird, wie in Fig. 12 gezeigt. Die Plattenkassette 220 oder 221 wird von vorn in den Kassettenhalter 3 eingeführt. Wenn eine der Plattenkassetten 220 oder 221 in den Kassettenhalter 3 eingeführt wird, wird das am Hauptkassettenkörper 205 oder 216 angebrachte Verschlusselement 206 bzw. 217 so verschoben, dass die Öffnungen 222 und 223 des Hauptkassettenkörpers 205 oder 216 geöffnet werden. Wenn der Deckel 700 nach unten geklappt wird, um den Hauptkörper des Geräts zu schließen, wird die Plattenkassette 220 oder 221 auf dem Basiselement 2 in Position gebracht, wie in Fig. 13 gezeigt. Dabei drückt die geladene Plattenkassette 220 oder 221 auf den Schalter 72, wodurch festgestellt wird, dass eine der Plattenkassetten 220 oder 221 geladen ist. Da der Deckel 700 vom Arretierelement 115 arretiert wird, wird der Schalter 160 betätigt und somit festgestellt, dass der Deckel 700 den Hauptkörper des Geräts schließt. Wenn dann an der Tasten-Eingabeeinheit 15 etwas eingegeben wird, beginnt die ZE 338 die Plattenantriebseinheit 339 zu steuern.

Zustand im Wiedergabemodus

Wenn nach dem Laden einer Plattenkassette 220 oder 221 und der Feststellung, dass der Schalter 160 betätigt ist und somit der Deckel 700 den Hauptkörper des Geräts schließt, an der Tasten-Eingabeeinheit 15 ein Befehlssignal zum Starten des Wiedergabemodus eingegeben wird, schaltet die ZE 338 den Schrittmotor 85 ein und schiebt das Magnetkopthebeelement 94 nach hinten, wie in Fig. 16 durch den Pfeil Z angegeben, um das Auswerfübertragungsstück 113 hinter dem Arretierelement 115 zu positionieren und den Magnetkopf 13 an seine erste Position, die obere Position, zu bringen, wie in Fig. 16 gezeigt. Wenn dann die magneto-optische Platte 200 oder optische Platte 201 vom Spindelmotor 89 gedreht wird und der optische Abtaster 10 in Bezug auf die magneto-optische Platte 200 oder optische Platte 201 radial bewegt wird, werden die auf der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 aufgezeichneten Informationssignale wiedergegeben. Wenn die Spurüberspringungstasten 30, 31 oder die Pausetaste 32 betätigt werden, wird eine Spurüberspringung zum inneren oder äußeren Rand der magneto-optischen Platte 200 oder optischen Platte 201 ausgeführt oder auf Pause geschaltet. Wenn während der Wiedergabe versehentlich das Auswerfelement 116 betätigt wird, wird das Arretierelement 115 nicht verschoben und somit die Arretierung des Deckels 700 nicht gelöst, da das Auswerfübertragungsstück 113 eingefahren ist. Wenn die Stopptaste 29 betätigt wird, wird das Magnetkopfhebeelement 94 wieder zur vorderen Position, der Anfangsposition, geschoben, so dass die Arretierung des Deckels 700 durch das Arretierelement 115 durch Betätigung des Auswerfelements 116 gelöst werden kann.

Zustand im Aufzeichnungsmodus

Zum Aufzeichnen von Informationssignalen wird die für Aufzeichnung und Wiedergabe geeignete Plattenkassette 220 geladen. Wenn nach dem Laden der Plattenkassette 220 und der Feststellung, dass der Schalter 160 betätigt ist und somit der Deckel 700 den Hauptkörper des Geräts schließt, an der Tasten-Eingabeeinheit 15 ein Befehlssignal zum Starten des Aufzeichnungsmodus eingegeben wird, schaltet die ZE 338 den Schrittmotor 85 ein, um das Magnetkopfhebeelement 94 nach hinten zu schieben, wie in Fig. 17 durch den Pfeil Z angegeben. Dadurch wird das Auswerfiibertragungsstück 113 zu einer zweiten Position bewegt, an der es sich hinter dem Arretierelement 115 befindet, und der Magnetkopf 13 an seine untere Position gebracht, wie in Fig. 17 gezeigt.

In diesem Zustand wird die magneto-optische Platte 200 vom Spindelmotor 89 gedreht und der optische Abtaster I O zusammen mit dem Magnetkopf 13 in Bezug auf die magnetooptische Platte 200 radial bewegt, um auf der magneto-optischen Platte 200 Informationssignale aufzuzeichnen. Im Aufzeichnungsmodus bewegt sich der Magnetkopf 13 zwischen dem inneren und äußeren Rand der magneto-optischen Platte 200, wobei er sich nahe an der magneto-optischen Platte 200 oder in Gleitkontakt mit dieser befindet. Durch Betätigung der Spurüberspringungstasten 30, 31 oder der Pausetaste 32 wird eine Spurüberspringung zum inneren oder äußeren Rand der magneto-optischen Platte 200 ausgeführt oder auf Pause geschaltet. Wenn während der Aufzeichnung versehentlich das Auswerfelement 116 betätigt wird, wird das Arretierelement 115 nicht verschoben und somit die Arretierung des Deckels 700 nicht gelöst, da das Auswerfikbertragungsstück 113 eingefahren ist. Wenn die Stopptaste 29 betätigt wird, wird ein Inhaltsverzeichnis mit den Adressen der aufgezeichneten Informationssignale angelegt. Nach der Aufzeichnung des Inhaltsverzeichnisses wird das Magnetkopfhebeelement 94 wieder zur vorderen Position, der Anfangsposition, geschoben. Wenn dann das Auswerfelement 116 betätigt wird, wird die Arretierung des Deckels 700 durch das Arretierelement 115 gelöst.

Wenn eine nur für Wiedergabe geeignete Plattenkassette 221 oder eine für Aufzeichnung und Wiedergabe geeignete Plattenkassette 220, bei der das Schreibschutzelement 214 aktiviert und somit eine Aufzeichnung nicht möglich ist, geladen ist, dann wird anhand der Erkennungsöffnungen 224 der Plattenkassette 220 oder 221 festgestellt, dass diese Plattenkassette 220 oder 221 nicht bespielbar ist. Falls dann an der Tasten-Eingabeeinheit 15 ein Befehl zum Starten des Aufzeichnungsmodus eingegeben wird, stellt die ZE 338 nicht den Aufzeichnungsmodus ein.

Auswerfen der Plattenkassette

Wenn bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät nach dem Ende der Wiedergabe von Informationssignalen von der Plattenkassette 220 oder 221 oder dem Ende der Aufzeichnung von Informationssignalen auf die magneto-optische Platte 200 der Stoppmodus eingestellt wird, kann die im Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät geladene Plattenkassette 220 oder 221 ausgeworfen werden.

Das heißt, wenn im Stoppmodus der Auswerfschalter 17 betätigt wird, um das Auswerfelement 116 seitlich zu verschieben, wird die Arretierung des Deckels 700 durch das Arretierelement 115 gelöst, so dass der Deckel 700 vom Hauptkörper des Geräts nach oben geschwenkt werden kann. Wenn der Deckel 700 entarretiert ist und vom Hauptkörper des Geräts nach oben geschwenkt wird, wird der Kassettenhalter 3, wie in Fig. 12 gezeigt, mit dem Deckel 700 nach oben geschwenkt und vom Basiselement 2 getrennt. Die Plattenkassette 220 oder 221, die vom Kassettenhalter 3 gehalten wird, wird über das Basiselement 2 gehoben und vom Kassettenauswerfhebel 302 nach vorn geschoben, so dass die Plattenkassette 220 oder 221 aus dem Kassettenhalter 3 genommen werden kann. Bei der Entnahme der Plattenkassette 220 oder 221 aus dem Kassettenhalter 3 verschiebt das Verschlussschließelement 135 das Verschlusselement 206 bzw. 217 so, dass die Öffnungen 222 oder 223 des Hauptkassettenkörpers 205 oder 216 geschlossen werden.


Anspruch[de]

1. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät für ein optisches Aufzeichnungsmedium, mit einer Ladeeinrichtung für dieses Aufzeichnungsmedium (200, 201), wobei die Ladeeinrichtung umfasst

- ein Auswerfelement (116), das manuell bewegt wird,

- ein Arretierelement (115), das eine Entnahme des geladenen Aufzeichnungsmediums (200, 201) verhindert und die Verhinderung der Entnahme des Aufzeichnungsmediums (200, 201) löst, wenn das Arretierelement (115) bewegt wird,

gekennzeichnet durch

- ein Auswerfiibertragungsstück (113), das so angebracht ist, dass es sich zwischen einer Übertragungsposition, an der es in die Bewegungsbahn des Auswerfelements (116) ragt, und einer Nichtübertragungsposition, in der das Auswerfikbertragungsstück (113) nicht in diese Bewegungsbahn ragt, hin und her bewegen lässt, wobei das Auswerfübertragungsstück (113), wenn es sich in der Übertragungsposition befindet, durch das Bewegen des Auswerfelements (116) bewegt wird, um das Arretierelement (115) zu bewegen, und

- eine Bewegungseinrichtung (95) zum Hin- und Herbewegen des Auswerfübertragungsstücks (113) zwischen der Übertragungsposition und der Nichtübertragungsposition, wobei, außer während der Aufzeichnung oder Wiedergabe von Informationssignalen auf bzw. von dem Aufzeichnungsmedium (200, 201), die Bewegungseinrichtung (95) das Auswerfiibertragungsstück (113) in die Übertragungsposition bringt und wobei während der Aufzeichnung oder Wiedergabe von Informationssignalen auf bzw. von dem Aufzeichnungsmedium (200, 201) die Bewegungseinrichtung (95) das Auswerfübertragungsstück (113) in die Nichtübertragungsposition bringt.

2. Gerät nach Anspruch 1, das weiterhin eine Begrenzungseinheit umfasst, die zwischen dem Auswerfübertragungsstück (113) und der Bewegungseinrichtung (95) vorgesehen ist, wobei diese Begrenzungseinheit, wenn das Auswerfübertragungsstück (113) an dem Auswerfelement (116) anstößt und von der Nichtübertragungsposition zur Übertragungsposition bewegt wird, das Auswerfübertragungsstück (113) an einer Position hält, an der es an das Auswerfelement (116) anstößt, obwohl die Bewegungseinrichtung (95) das Auswerfübertragungsstück (113) bewegt.

3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, das weiterhin eine Erfassungseinrichtung zur Feststellung, dass sich das Auswerfübertragungsstück (113) an der Übertragungsposition befindet, umfasst, wobei die Bewegungseinrichtung (95) einen Schrittmotor umfasst, der das Auswerfelement (116) über eine Distanz hinweg bewegt, die der Anzahl der Impulse entspricht, die seit einem Anfangszustand, bei dem die Erfassungseinrichtung feststellt, dass sich das Auswerfübertragungsstück (113) an der Übertragungsposition befindet, zugeführt wurden.

4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, für ein magneto-optisches Aufzeichnungsmedium, das weiterhin eine Magnetkopfeinrichtung (13) umfasst, die nur während der Aufzeichnung von Informationssignalen auf dem Aufzeichnungsmedium (200, 201) zum Aufzeichnungsmedium (200, 201) bewegt wird, wobei die Magnetkopfeinrichtung (13) von der Bewegungseinrichtung (95) an der Ladeposition für das Aufzeichnungsmedium (200, 201) bewegt wird.

5. Gerät nach Anspruch 4, das weiterhin ein Halteelement umfasst, das zusammen mit dem Auswerfübertragungsstück (113) von der Bewegungseinrichtung (95) der Ladeeinrichtung (3) für das Aufzeichnungsmedium (200, 201) bewegt wird, wobei dieses Halteelement das Aufzeichnungsmedium (200, 201) an einer Ladeposition hält, wenn sich das Auswerfübertragungsstück (113) an der Nichtübertragungsposition befindet.







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