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Dokumentenidentifikation DE69525115T2 05.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0698993
Titel Bildlesevorrichtung und -verfahren
Anmelder Nikon Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Aikawa, Toshiya, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP;
Ochiai, Toru, Matsudo-shi, Chiba-ken, JP;
Araki, Yoshitaka, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP;
Maeda, Eisaku, Sakura-shi, Chiba-ken, JP;
Fujinawa, Nobuhiro, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP;
Ito, Nobukazu, Matudo-shi, Chiba-ken, JP;
Nagata, Hideya, Kawasaki-shi, Kanagawa-ken, JP;
Tsuchihashi, Hidehisa, Tokyo, JP;
Suzuki, Maki, Ichikawa-shi, Chiba-ken, JP;
Morimatsu, Seiichi, Kawasaki-shi, Kanagawa-ken, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69525115
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.08.1995
EP-Aktenzeichen 953058211
EP-Offenlegungsdatum 28.02.1996
EP date of grant 23.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.09.2002
IPC-Hauptklasse H04N 1/387

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Bildlesen. Eine Ausführung der vorliegenden Erfindung betrifft eine Bildeingabevorrichtung, die ein transparentes Originalbild beleuchtet, das von einem eindimensionalen ladungsgekoppelten Bauelement (CCD) erfasstes Licht fotoelektrisch in Bildsignale umwandelt, die Bildsignale in digitale Signale umwandelt, nachdem die Bildsignale verschiedenen Prozessen unterzogen wurden, und digitale Signale auf einem (Personal)-Computer und Ausgabeeinrichtungen ausgibt.

2. Beschreibung verwandter Technik

Bezüglich Film zum Einsatz in einer Kamera wird von der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Hei 5-75922 Film mit einer Magnetschicht vorgeschlagen.

Derartiger Film wird, wie in Fig. 2 dargestellt, unabhängig davon, ob der Film unbelichtet oder bereits entwickelt ist, als fortlaufender Film in einer Filmpatrone 51 aufbewahrt. Perforationen 53 sind am oberen Rand des Films 52 vorhanden. Ein Belichtungsabschnitt 55 usw. sind im Mittelabschnitt des Films 52 vorhanden. Ein Magnetaufzeichnungsabschnitt 54 ist am unteren Rand des Films 52 vorhanden. Eine Öffnungseinheit 51a und eine Spule 51b sind in der Filmpatrone 51 ausgebildet. Des Weiteren schlägt die japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Hei 5-75922 eine Videomonitor- Rückgewinnungseinheit vor, die das Filmbild in der Filmpatrone 51 mit einem zweidimensionalen CCD-Sensor liest.

Das Bildlesesystem ist in der Lage, ein durch Vorabtasten gewonnenes Bild auf einem Computermonitor auszugeben. Wenn die Bilder unter Verwendung der oben beschriebenen Technologie in einen Personal-Computer oder dergleichen eingelesen werden, ist es jedoch unmöglich, jeweils mehr als eine Aufnahme der Bilder zu sehen, und es können jeweils nur die Magnetaufzeichnungsinformationen einer Aufnahme betrachtet werden. Daher ist es, wenn ein Benutzer eine Vielzahl von Informationselementen betrachten möchte, erforderlich, die Vorrichtung so viele Male zu betätigen, wie Aufnahmen auf der Filmspule vorhanden sind, wobei dies ein mühsamer Vorgang ist. Daher ist dies unpraktisch, wenn eine Vielzahl von Bildern und Informationen verglichen werden sollen, da es unmöglich ist, die Informationen auf dem Magnetaufzeichnungsmedium gleichzeitig zu sehen, wenn eine Vielzahl von Bildern vorhanden ist.

Des Weiteren ist es gegenwärtig mit Vorrichtungen nach dem Stand der Technik für den Benutzer nicht möglich, eine Kennungs(ID)-Nummer an jeden Film anzuhängen. Daher war die Verwaltung des Films durch den Benutzer bisher schwierig.

Des Weiteren gibt die Videomonitor-Wiedergewinnungseinheit, die von der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Hei 5-75922 offenbart wird, lediglich Filmbilder als Videosignale aus. Das heißt, das Bild wird auf dem Monitor (CRT) mit jeweils einer Aufnahme angezeigt. Das heißt, wenn sich Aufnahmebilder, die zwölf Aufnahmen entsprechen, in der Filmpatrone 51 finden, zeigt die Wiedergewinnungseinheit jeweils eine Aufnahme auf dem gesamten Monitorbildschirm an. Wenn die Bedienungsperson der Kamera wünscht, eine bestimmte Aufnahme nach Prüfung aller zwölf Aufnahmen auf dem Monitor zu sehen, muss sich die Bedienungsperson daher die Nummer der gewünschten Aufnahme unter den zwölf Aufnahmen merken.

Bei dem in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Hei 5-75922 offenbarten Videomonitor wird ein zweidimensionaler CCD-Sensor eingesetzt. Zweidimensionale CCD-Sensoren mit einer großen Anzahl an Bildpunkten bzw. Pixeln sind teuer, und der Abstand zwischen den fotoelektrischen Wandlerelementen, die den zweidimensionalen CCD-Sensor bilden, ist aufgrund von Problemen bei der Konstruktion und dergleichen, ungleichmäßig. Des Weiteren sind die Sensoren mit einer geringen Anzahl an Pixeln relativ kostengünstig, sie können jedoch Originale nur grob lesen, so dass es zu einer Verschlechterung der Bildqualität (wie beispielsweise niedriger Auflösung) kommt. Daher besteht ein dringender Bedarf nach kostengünstigem, jedoch sehr genauem Lesen von Filmbildern.

WO92/05469 offenbart das Vorabtasten einer Vielzahl fotografischer Bilder mit niedriger Auflösung und das Nachabtasten mit hoher Auflösung durch eine optoelektronische Abtastvorrichtung. Der Vorabtastvorgang mit niedriger Auflösung wird in der Vorwärtsrichtung ausgeführt, und das Abtasten mit hoher Auflösung wird in der Rückwärtsrichtung ausgeführt. Die durch den Abtastvorgang mit niedriger Auflösung erzeugten Daten werden bei dem Abtastvorgang mit hoher Auflösung nicht genutzt. Das Abtasten mit niedriger und das mit hoher Auflösung sind unabhängig voneinander.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist wünschenswert, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der Informationen für eine Vielzahl von Bildern verwaltet werden können, die auf einer Magnetaufzeichnungsschicht aufgezeichnet sind. Darüber hinaus ist es wünschenswert, eine Vorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, ID-Nummern auf dem Film aufzuzeichnen.

Es ist wünschenswert, eine Bildeingabevorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, Filme mit einer Magnetaufzeichnungsschicht unter Verwendung eines eindimensionalen CCD-Sensors zu lesen.

Es ist wünschenswert, ein Bildlesesystem zu schaffen, das in der Lage ist, Bilder einer Vielzahl von Aufnahmen auf einem Monitor so anzuzeigen, dass die Bedienungsperson die gewünschte Aufnahme prüfen kann, wenn sich Aufnahmebilder einer Vielzahl von Aufnahmen in der Filmpatrone 51 befinden.

Es ist wünschenswert, eine Bildlesevorrichtung zu schaffen, die Filme mit einer Magnetaufzeichnungsschicht unter Verwendung eines eindimensionalen CCD-Sensors lesen kann. Insbesondere ist es wünschenswert, die Geschwindigkeit der Vorabtastvorgänge in dieser Vorrichtung zu erhöhen.

Die vorliegende Erfindung schafft ein Verfahren zum Verarbeiten eines fotografischen Films, wie es in Anspruch 1 dargestellt ist.

Die Erfindung schafft des Weiteren eine Vorrichtung zum Verarbeiten eines fotografischen Films, wie es in Anspruch 12 dargestellt ist.

Diese und weitere Aspekte sowie Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden ausführlichen Beschreibung bevorzugter Ausführungen beschrieben bzw. ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Bevorzugte Ausführungen werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei:

Fig. 1 ein Blockschaltbild ist, das die Systemkonfiguration einer Ausführung zeigt;

Fig. 2 eine Zeichnung ist, die den Film zeigt, der in die Vorrichtung gemäß einer Ausführung eingelegt werden kann;

Fig. 3 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 4 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 5 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 6 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 7 ein Flussdiagramm ist, das Filmeinlegen in der Ausführung darstellt;

Fig. 8 ein Flussdiagramm ist, das Vorabtasten und Abtasten in der Ausführung darstellt;

Fig. 9 ein Blockschaltbild ist, das Miniatur- bzw. Thumbnail-Anzeige und Bild- Vorabtasten darstellt;

Fig. 10 eine Außenansicht einer Ausführung einer Abtasteinrichtung (Scanner) ist, bei der ein anderer Typ Filmpatrone eingesetzt wird;

Fig. 11 ein Flussdiagramm ist, das Vorabtasten und Abtasten in der ersten Ausführung darstellt;

Fig. 12 ein Flussdiagramm ist, das Vorabtasten und Abtasten in der zweiten Ausführung darstellt;

Fig. 13A und 13B Blockschaltbilder sind, die Thumbnail-Anzeigen beim Vorabtasten darstellen;

Fig. 14 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 15 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 16 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 17 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 18 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 19 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 20 ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführung darstellt;

Fig. 21 eine Zeichnung ist, die ein Bild zeigt;

Fig. 22 eine Zeichnung ist, die das Bildeinstell-Menü zeigt;

Fig. 23 ein Flussdiagramm für das Filmeinlegen bei der vorliegenden Ausführung ist; und

Fig. 24 ein Flussdiagramm für das Vorabtasten bei der vorliegenden Ausführung ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGEN

Fig. 1 stellt ein System dar, das eine Ausführung der Erfindung sein kann. Eine Abtasteinrichtung bzw. ein Scanner 100 ist mit einem externen Computer 40 verbunden. Das System enthält des Weiteren einen Monitor 41 zum Anzeigen der Filmbilder; eine Bedieneinheit 42, die eine Tastatur und eine Maus enthält, eine Speichervorrichtung 43, wie beispielsweise einen RAM, eine Aufzeichnungsvorrichtung 44, wie beispielsweise ein Festplattenlaufwerk, ein Diskettenlaufwerk oder ein Laufwerk für optomagnetische Platten sowie einen Drucker 45, die mit dem Computer 40 verbunden sind.

Monitor 41 führt beim Empfang von Befehlen von Computer 40 Anzeigevorgänge aus. Bedieneinheit 42 ist eine Eingabevorrichtung, wie beispielsweise eine Tastatur, eine Maus oder dergleichen. Aufzeichnungsvorrichtung 44, wie beispielsweise ein Festplattenlaufwerk oder dergleichen, zeichnet Daten auf. Ein Diskettenlaufwerk, ein Laufwerk für optomagnetische Platten oder dergleichen kann ebenfalls als Aufzeichnungsvorrichtung 44 verwendet werden. Ein Diskettenlaufwerk und ein Laufwerk für optomagnetische Platten zeichnen Informationen auf Aufzeichnungsmedien, wie beispielsweise Disketten oder optomagnetische Platten, auf.

Eine Patroneneinlegekammer 1a von Scanner 100 nimmt eine Patrone 51 mit Film 52 auf, der eine Magnetaufzeichnungsschicht aufweist, wie dies in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Hei 5-75922 offenbart ist.

Fig. 2 wird genutzt, um Film 52 mit einer Magnetaufzeichnungsschicht zu beschreiben.

Film 52 kann in Filmpatrone 51 aufgenommen sein, an deren einem Ende Spule 51a angebracht ist. An dem Film 52 sind eine einzelne Perforation 53 und ein Magnetaufzeichnungsteil 54 für jede fotografische Aufnahme vorhanden.

Des Weiteren ist ein "0"-Aufnahmebereich, auf den nicht fotografiert werden kann, vor der ersten fotografischen Aufnahme vorhanden. In dem "0"-Aufnahmebereich sind Perforationen 53a und Magnetaufzeichnungsteil 54a vorhanden.

Des Weiteren werden an Filmpatrone 51 Informationen, die anzeigen, ob Film 52 entwickelt worden ist, und Informationen, die den Typ des Films anzeigen, durch ein optisch lesbares Etikett angezeigt. Die Informationen, die den Typ des Films anzeigen, enthalten Informationen darüber, ob es sich bei dem Film um einen Negativ- oder einen Positivfilm handelt, Informationen darüber, ob es sich bei dem Film um einen Farb- oder einen Schwarzweißfilm handelt, und Informationen, die den Hersteller und die Artikelnummer des Films anzeigen.

Die folgenden Daten werden ebenfalls für jede Aufnahme beim Aufnehmen in der Magnetaufzeichnungsschicht 54 aufgezeichnet.

Zoom-Daten, wenn ein Zoom-Objektiv angebracht ist, Blendenzahl-Daten und Belichtungszeit-Daten, die von dem AE (auto exposure - Automatikbelichtungs)-Sensor und dem Belichtungszeit-Einstellknopf gewonnen werden, Daten, die die Lichtemission von dem Blitz betreffen, der Belichtungskorrekturwert, der mit dem Belichtungskorrekturknopf eingestellt wird, und das Aufnahmedatum sowie die Aufnahmezeit werden gespeichert.

Im Folgenden wird der Aufbau von Scanner 100 unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben.

Mikrocomputer 2 steuert die verschiedenen Vorrichtungen in Scanner 100 beim Empfang von Befehlen von Computer 40.

Beleuchtungselement 10a ist eine Vorrichtung, mit der Film 52 beleuchtet wird. Beleuchtungs-Ansteuerschaltung 10 wird von einem Mikrocomputer 2 gesteuert, um Beleuchtungselement 10a anzusteuern. Von Beleuchtungselement 10a emittiertes Licht wird von Spiegel 8 reflektiert, von Objektiv 9 gebündelt und gelangt zum linearen Bildsensor 21, wie dies durch die optische Achse 15 angedeutet ist. Der lineare Bildsensor 21 ist eine Einheit, mit der Filmbilder in elektrische Bildsignale umgewandelt werden. Bildsignal-Bearbeitungsschaltung 22 dient dazu, das Bildsignal, das gelesen wird, zu digitalisieren. Des Weiteren wandelt, wenn das empfangene Bildsignal ein Signal von einem Negativfilm ist, Bildsignal-Bearbeitungsschaltung 22 das Signal in ein Positivbild- Signal um. Aufnahmenspeicher 3 dient dazu, Bildsignale aufzuzeichnen, die von Bildsignal-Verarbeitungsschaltung 22 ausgegeben werden.

Bei Objektiv 9 handelt es sich um ein Objektiv mit veränderlicher Brennweite oder ein Objektiv mit fester Brennweite. Wenn das Objektiv 9 ein Objektiv mit veränderlicher Brennweite ist, wird der Lesebereich des Films 52 durch die unterschiedlichen Brennweitenbefehle von dem Computer 40 vergrößert oder verkleinert. Wenn es sich bei dem Objektiv 9 um ein Objektiv mit fester Brennweite handelt, werden Vergrößerung und Verkleinerung durch Bearbeitung der Bilddaten in dem Computer 40 ausgeführt.

Es gibt drei Verfahren zum Erzeugen von Farbbild-Signalen. Zunächst kann die Beleuchtungseinheit 10a drei verschiedene Farben der Lichtquelle aufweisen und Bildsignale in Rot, Grün und Blau (RGB) durch Beleuchtung mit jeder der RGB-Farben erzeugen. Das zweite Verfahren besteht darin, Filter mit RGB-Farben zwischen der Beleuchtungseinheit 10a und einem eindimensionalen CCD-Sensor 21 anzuordnen, und RGB- Bildsignale durch Veränderung der Farbfilter herzustellen. Das dritte Verfahren besteht darin, ein Farb-CCD als eindimensionalen CCD-Sensor 21 zur Erzeugung von RGB- Bildsignalen vorzusehen.

Magnetköpfe 25a und 25b dienen dazu, auf die Magnetaufzeichnungsschicht von Film 52 aufgezeichnete Informationen zu lesen, und dienen darüber hinaus auch dazu, Informationen auf die Magnetaufzeichnungsschicht von Film 52 zu schreiben, die weiter unten beschrieben wird.

Der Detektor 11a für entwickelten Film ist ein optischer Lesesensor. Detektor 11a für entwickelten Film erfasst Informationen, die anzeigen, ob Film 52 entwickelt worden ist, sowie den Namen des Herstellers und, ob es sich bei dem Film um einen Farb- oder einen Schwarzweißfilm handelt, sowie die Artikelnummer des Films 52, indem das oben beschriebene optisch lesbare Etikett auf Filmpatrone 51 gelesen wird. Die Erfassungsschaltung 11 für entwickelten Film wird von Mikrocomputer 2 gesteuert, um den Detektor 11a für entwickelten Film anzusteuern.

Die Perforations-Erfassungseinheiten 17a und 17b können veranlasst werden, eine Perforation 53 optisch zu erfassen, oder eine Perforation 53 zu erfassen, indem sie Strom durch einen Abschnitt von Perforation 53 unter Verwendung eines elektrischen Kontaktverbinders senden. Die Perforations-Detektoren 17a und 17b sind Sensoren, die optische Perforation 53 erfassen. Perforations-Erfassungsschaltung wird von Mikrocomputer 2 gesteuert, um die Perforations-Detektoren 17a und 17b anzusteuern.

Eine Motor-Ansteuerschaltung 12 steuert einen Motor 13 an. Die Antriebsenergie, die von dem Motor 13 erzeugt wird, wird über einen Getriebemechanismus 14, der einen Räderzug enthält, auf eine Spule 51b übertragen. So wird Vor- oder Zurückspulen des Films 52 ermöglicht, indem Richtung und Geschwindigkeit des Motors 13 gesteuert werden. Bei Drehung des Motors 13 dreht die Motor-Ansteuerschaltung 12 ein Paar Rollen 31. Das Paar Rollen 31 ist an der Eintrittsseite des Filmlesegehäuses angeordnet.

Die Motor-Ansteuerschaltung 18 steuert den Motor 19 an. Die von dem Motor 19 erzeugte Antriebskraft wird über einen Getriebemechanismus 21, der einen Räderzug enthält, auf die Rückspulseiten-Spule 16 übertragen. So kann der Film 52, indem die Richtung und die Geschwindigkeit der Drehung des Motors 19 gesteuert werden, vor- und zurückgespult werden. Bei Drehung des Motors 19 dreht die Motor-Ansteuerschaltung 18 ein Paar Rollen 32 und 33. Das Paar Rollen 32 und 33 ist an der Eintrittsseite des Filmlesegehäuses angeordnet. Wenn der Film eingelegt ist, werden die Motor- Ansteuerschaltung 12 und Motor- Ansteuerschaltung 18 von dem Mikrocomputer 2 synchronisiert und gesteuert. Das heißt, wenn sich die Spule 51b im Uhrzeigersinn dreht, dreht sich die Rückspulseiten-Spule 16 ebenfalls im Uhrzeigersinn. Es ist jedoch nicht notwendig, dass die Drehung der Spule 51b und der Rückspulseiten-Spule 16 die gleiche Geschwindigkeit haben. Die Drehung der Rückspulseiten-Spule 16 kann ein wenig schneller sein als die Drehung der Spule 51b. Dadurch kann der Film gespannt werden, so dass Aufrollen (curling) des Films vermieden werden kann. Darüber hinaus wird, da ein Paar Walzen 31-33 am Eintritt und am Austritt des Filmlesegehäuses vorhanden ist, Planheit des Films gewährleistet, und Transport des Films für jede Zeile wird ermöglicht.

Die Rückspulseiten-Spule 16 ist so geformt, dass das vordere Ende des Films leicht aufgewickelt wird, und ein konvexer Haken (nicht dargestellt), der mit der Perforation 53 in Eingriff kommt, ist auf der Spulenachse ausgebildet.

In den folgenden dargestellten bevorzugten Ausführungen kann der Mikrocomputer 2 als eine einzelne integrierte Schaltung für einen speziellen Zweck (z.B. ASIC) mit einem Haupt- oder zentralen Prozessorabschnitt für die gesamte Steuerung auf Systemebene und separaten Abschnitten, die für die Ausführung mehrerer verschiedener spezieller Berechnungen, Funktionen und anderer Prozesse unter Steuerung des zentralen Prozessorabschnitts bestimmt sind, ausgeführt werden. Der Fachmann weiß, dass der Mikrocomputer 2 auch unter Verwendung einer Vielzahl separater spezieller oder programmierter integrierter oder anderer elektronischer Schaltungen oder Vorrichtungen (z.B. fest verdrahtete Elektronik- oder Logikschaltungen, wie beispielsweise Schaltungen mit diskreten Elementen, oder programmierbaren Logikvorrichtungen, wie beispielsweise PLD, PLA, PAL oder dergleichen) ausgeführt werden kann. Der Mikrocomputer 2 kann darüber hinaus unter Verwendung eines entsprechend programmierten Universalcomputers, beispielsweise eines Mikrocontrollers oder einer anderen Prozessorvorrichtung (CPU oder MPU), entweder allein oder in Verbindung mit einer oder mehreren peripheren (beispielsweise in Form integrierter Schaltungen) Daten- und Signal-Verarbeitungsvorrichtungen ausgeführt werden. Im Allgemeinen kann jede beliebige Vorrichtung bzw. Baugruppe von Vorrichtungen, bei der eine Maschine endlicher Zustände eingesetzt wird, die in der Lage ist, die in den folgenden Figuren dargestellten Flussdiagramme auszuführen, als der Mikrocomputer 2 verwendet werden. Wie dargestellt, wird eine verteilte Architektur bevorzugt, um maximale Daten/Signal-Verarbeitungskapazität und -Geschwindigkeit zu erreichen.

Im Folgenden wird die Funktion der Vorrichtung einer Ausführung beschrieben. Der Modus, in dem eine Thumbnail-Anzeige aller Aufnahmen eines Films 52 gleichzeitig auf dem Monitor 41 erzeugt wird, wird unter Bezugnahme auf die Flussdiagramme in Fig. 3 und 4 beschrieben. Eine Thumbnail-Anzeige ist eine kleinformatige Anzeige der Bilder auf dem Monitor 41.

Der Benutzer wählt aus einem auf dem Monitor 41 angezeigten Menü die Thumbnail- Anzeige aller Aufnahmen aus, wobei die Auswahl und Verwendung der Bedieneinheit 42 getroffen wird. Die ID-Nummer der Filmpatrone wird eingegeben. Die ID-Nummer wird in einer beliebigen Kombination aus englischen Schriftzeichen, chinesischen Schriftzeichen und Zahlen oder dergleichen eingegeben, wie sie für den Benutzer vorteilhaft ist. Wenn dies ausgeführt ist, weist der Computer 40 den Mikrocomputer 2 an, eine Thumbnail-Anzeige aller Aufnahmen zu erzeugen. Zu diesem Zeitpunkt beginnt das Flussdiagramm in Fig. 3.

In Schritt S301 wird auf der Grundlage der Erfassung, die von dem Detektor 11a für entwickelten Film ausgeführt wird, festgestellt, ob eine entwickelte Filmpatrone 51 in die Patroneneinlegekammer 1a eingelegt worden ist. Wenn die Feststellung NEIN lautet, geht der Mikrocomputer 2 zu Schritt S302 über und warnt den Computer 40, dass keine Filmpatrone 51 eingelegt worden ist oder der Film 52 nicht entwickelt ist. Computer 40 erzeugt eine Wammeldung auf Monitor 41 entsprechend der empfangenen Warnung. Es wäre auch annehmbar, eine Anzeigevorrichtung an Scanner 100 anzubringen und die Warnung auf der Anzeigevorrichtung auszuführen. Indem festgestellt wird, ob eine entwickelte Filmpatrone eingelegt ist, ist es möglich, zu verhindern, dass nicht entwickelter Film irrtümlich aus Patrone 51 herausgezogen wird.

Wenn die Feststellung in Schritt S301 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S303 über. In Schritt S303 wird der Typ des Films 52 von dem Detektor 11a für entwickelten Film erfasst.

Dann wird in Schritt S304 ein Ansteuersignal an die Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben und der Motor 13 wird angetrieben. Die Antriebskraft von Motor 13 wird auf Spule 51b über Übertragungsmechanismus 14 übertragen. Des Weiteren wird das vordere Ende von Film 52 über die Filmaustrittsöffnung 51a in dem Gehäuse der Patrone heraus transportiert. Dann wartet der Mikrocomputer in Schritt S305 darauf, das der Perforations-Detektor 17 Perforation 53a der "0"-Aufnahme erfasst. Wenn Perforation 53a in Schritt S305 erfasst worden ist, wird Motor 13 in Schritt S306 um einen bestimmten Betrag angetrieben bzw. bewegt, und in Schritt S307 wird Motor 13 dann angehalten. Wenn Motor 13 angehalten worden ist, ist Motor 13 in Schritt S306 um einen bestimmten Betrag bewegt worden, so dass Film 52 die Vorspulseiten-Spule 1B erreicht. Dann wird in Schritt S308 ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben und Motor 19 wird in der Richtung zum Vorspulen angetrieben. Zu diesem Zeitpunkt wird die Verbindung zwischen Motor 13 und Spule 51b durch Übertragungsmechanismus 14 unterbrochen.

Dann liest in Schritt S309 Magnetkopf 25a die Daten in Magnetaufzeichnungsteil 54, und es wird festgestellt, ob diese Aufnahme fotografiert worden ist. Wenn die Feststellung in Schritt S309 NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S308 zurück und steuert Motor 19 weiter an. Dadurch werden überflüssige Aufnahmen schnell vorgespult, so dass die Zeit zum Erzeugen der Thumbnail-Anzeige verkürzt werden kann.

Wenn die Feststellung in 5309 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S310 über. In Schritt S310 liest Magnetkopf 25a die aufgezeichneten Informationen in Magnetaufzeichnungsteil 54, und die aufgezeichneten Informationen werden an Computer 40 ausgegeben. Computer 40 sendet die aufgezeichneten Informationen, die empfangen worden sind, an Aufzeichnungsvorrichtung 44 und zeichnet diese Informationen auf einem Aufzeichnungsmedium auf. Die zu diesem Zeitpunkt aufgezeichneten Informationen enthalten die Aufnahmenummer, Datum und Zeitpunkt der Aufnahme, eine Bildrichtungs-Information, eine Fotografiegrößen-Information und eine Farbtemperatur-Information. Die Bildrichtungsinformation zeigt an, ob das Bild eine Fotografie in vertikaler Position oder eine Fotografie in horizontaler Position ist. Die Fotografiegrößen-Information zeigt an, welche Größe das fotografierte Bild hat, d.h. normale Größe, Panoramagröße, komplette Größe (hi-vision size) oder halbe Größe, und zeigt auch die Teile des fotografischen Bildes an, die beschnitten werden können.

Dann wird, wenn Perforations-Detektor 17a in Schritt S311 Perforation 53 erfasst, ein Anhalte-Signal an Motor-Ansteuerschaltung 18 in Schritt S312 ausgegeben. Dementsprechend wird die Ansteuerung von Motor 19 unterbrochen und der Transport des Films wird ebenfalls unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das vordere Ende des Filmbildes auf der optischen Achse 15.

Anschließend wird in Schritt S413 (Fig. 4) ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben, und Film 52 wird mit konstanter Geschwindigkeit transportiert. Die Transportgeschwindigkeit zu diesem Zeitpunkt wird als ein schnellerer Wert als beim Abtasten eingestellt. Der lineare Bildsensor 21 wird in Schritt S414 angesteuert und führt schnelles Vorabtasten des Bildes aus, das Bildverarbeitung in einer Bildsignal-Verarbeitungsschaltung 23 unterzogen wird. Das verarbeitete Bildsignal wird in Aufnahmenspeicher 3 gespeichert. Da das Bild nur mit schneller Geschwindigkeit vorabgetastet wird, kann das Bild in erheblich kürzerer Zeit als beim Abtasten angenommen werden, da für das Vorabtasten weniger Speicherplatz erforderlich ist.

Dann werden die Vorgänge in den Schritten S413 und S414 wiederholt, bis in Schritt S415 bestätigt wird, dass die Annahme des Bildes einer Aufnahme abgeschlossen ist.

Wenn die Feststellung in Schritt S415 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S416 über und gibt das Bildsignal aus Aufnahmenspeicher 3 an Computer 40 aus. Des Weiteren werden neben dem Bildsignal der maximale Signalpegel für jede RGB-Farbe innerhalb der fotografischen Aufnahme, der minimale Signalpegel und ein Histogramm der Signalpegel in Schritt S416 ausgegeben.

Computer 40 reagiert auf die Eingabe des Bildsignals durch Anzeige einer Thumbnail- Anzeige der Bilder auf Monitor 41. Computer 40 zeigt jedes Mal dann Thumbnail-Bilder in einer Reihe auf Monitor 41 an, wenn ein Bildsignal von Scanner 100 eingegeben wird. Wenn jede Anzeige ausgeführt worden ist, werden aufgezeichnete Informationen, wie beispielsweise die Aufnahmenummer und dergleichen, unter den Thumbnail-Anzeigen angezeigt, wobei die Informationen von der Magnetaufzeichnungsschicht gelesen worden sind.

Bei der Anzeige auf Monitor 26 kann es sich entweder um eine große Anzeige jeder Aufnahme auf dem Bildschirm statt einer Thumbnail-Anzeige handeln, oder um eine Anzeige, bei der die Anzeige zunächst groß ist und dann auf eine Thumbnail-Anzeige verkleinert wird, oder um eine gleichzeitige Thumbnail-Anzeige aller Bilder, nachdem alle Aufnahmen angenommen worden sind. Die Anzeige kann auch bei Fotografie in vertikaler Position, wie sie anhand der aus der Magnetaufzeichnungsschicht gelesenen Informationen festgestellt wird, zwischen vertikal und horizontal umschalten. Des Weiteren kann die Anzeige die Filmbilder auf der Grundlage der Informationen zur Fotografiegröße lediglich auf die notwendigen Teile beschneiden.

Des Weiteren gibt Computer 40 an die Aufzeichnungsvorrichtung 44 die aufgezeichneten Informationen aus, die gesendet worden sind, und zeichnet diese Informationen auf dem Aufzeichnungsmedium auf. Bei dem Bildsignal handelt es sich um die roh gelesenen Daten, und es ist möglich, dieses mit hoher Geschwindigkeit aufzuzeichnen, da die Menge an Daten gering ist.

Dann wird in Schritt S417 die Magnet-Aufzeichnungs- und Wiedergewinnungs- Schaltung angesteuert, und Magnetkopf 25 zeichnet auf dem Magnetaufzeichnungsteil 54 die Tatsache auf, dass die Thumbnail-Anzeige abgeschlossen ist.

Dann wird in Schritt S418 festgestellt, ob die Aufnahme, deren Annahme abgeschlossen wurde, die letzte Aufnahme von Film 52 ist. Wenn die Feststellung in Schritt S418 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S419 über. Wenn die Feststellung in Schritt S418 NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S413 zurück und wiederholt die oben beschriebenen Vorgänge.

Da der Motorantrieb in Schritt S308 auf eine schnellere Geschwindigkeit eingestellt ist als der Motorantrieb in Schritt S413, wird das Zeitintervall, das zum Lesen von Thumbnail-Anzeigen erforderlich ist, verkürzt.

In Schritt S419 wird die Verbindung zwischen Motor 19 und der Vorspulseiten-Spule 16 durch Übertragungsmechanismus 20 unterbrochen. Dann wird die Verbindung zwischen Motor 13 und Spule 51b durch Übertragungsmechanismus 14 hergestellt. Des Weiteren wird ein Anhalte-Signal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben, so dass Motor 19 angehalten wird. Dann wird ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben und Motor 13 wird in der Richtung zum Zurückspulen von Film 52 angesteuert. Die Ansteuerung von Motor 13 wird fortgesetzt, bis Perforation 53b der ersten Aufnahme in Schritt S420 erfasst wird.

Wenn Perforation 53b der ersten Aufnahme in Schritt S420 erfasst wird, geht der Mikrocomputer zu Schritt S421 über. In Schritt S421 wird ein Signal an Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben, so dass Motor 13 abbremst. Dann wird in Schritt S422 Magnetkopf 25a so gesteuert, dass die oben beschriebene ID-Nummer auf Magnetaufzeichnungsteil 54a von Aufnahme "0" aufgezeichnet wird.

Indem die ID-Nummer aufgezeichnet wird, kann der Benutzer feststellen, dass die Thumbnail-Annahme ausgeführt worden ist, wenn er die ID-Nummer liest.

Daher ist es, selbst wenn Patrone 51 einmal entnommen wird, wenn die ID-Nummer gelesen werden kann, möglich, Abtasten unter geeigneten Bedingungen auf der Grundlage der Daten auszuführen, die zum Zeitpunkt der Thumbnail-Annahme aufgezeichnet wurden. Darüber hinaus kann der Film durch das Anhängen einer ID-Nummer von dem Benutzer leichter verwaltet werden. So wird es beispielsweise möglich, die ID- Nummem unter Verwendung von Datenbank-Sofware oder dergleichen zu verwalten. Des Weiteren ist es, wenn eine Fotobearbeitungs-Software eine Funktion aufweist, die Betätigung durch Verknüpfung mit der ID-Nummer ermöglicht, möglich, ein Bild mit den gleichen Einstellungen zu jeder beliebigen Zeit ohne komplizierte und aufwändige Vorgänge zu erzeugen.

In den Schritten S310 und S416 war das Ausgabeziel der Informationen Computer 40, dies kann jedoch auch mit einer Übertragungsvorrichtung verbunden sein.

Des Weiteren wurden bei der oben beschriebenen Ausführung aufgezeichnete Informationen unter der Thumbnail-Anzeige angezeigt, dies kann jedoch auch über der Thumbnail-Anzeige oder an der Seite derselben vorgenommen werden. Es wäre auch vorteilhaft, eine separate Anzeigeeinheit auf Monitor 41 zu erzeugen, und die Thumbnail- Anzeigen darauf zu sammeln und anzuzeigen.

Im Folgenden wird ein Modus, in dem eine Thumbnail-Anzeige der Aufnahme, deren Aufnahmenummer von dem Benutzer angegeben wird, erzeugt wird, unter Bezugnahme auf die Flussdiagramme in Fig. 5 und 6 beschrieben.

Der Benutzer kann die Thumbnail-Anzeige mit vorgegebener Aufnahme aus einer Menü-Anzeige auf Monitor 41 unter Verwendung der Bedieneinheit 42 auswählen. Dann gibt der Benutzer die ID-Nummer von Filmpatrone 51 ein. Danach gibt der Benutzer die Aufnahmennummern der Bilder an, die in einer Thumbnail-Anzeige angezeigt werden sollen, wobei die Angabe unter Verwendung der Bedieneinheit 42 erfolgt. Darauf hin weist Computer 40 Mikrocomputer 2 an, eine Thumbnail-Anzeige mit vorgegebener Aufnahme auszuführen. An diesem Punkt beginnt das Flussdiagramm in Fig. 5.

Die Schritte S501 bis S507 sind die gleichen wie die Schritte S301 bis S307 in Fig. 3, so dass die Erläuterung derselben weggelassen wird.

In Schritt S508 wird festgestellt, welches die niedrigste Aufnahmenummer von den von dem Benutzer angegebenen ist. Dann wird in Schritt S509 ein Ansteuersignal an Motor- Ansteuerschaltung 18 ausgegeben und Motor 19 wird in der Vorspulrichtung angetrieben. An diesem Punkt wird die Verbindung zwischen Motor 13 und Spule 51b durch Übertragungsmechanismus 14 unterbrochen.

In Schritt S510 liest Magnetkopf 25a Magnetaufzeichnungsteil 54, und es wird festgestellt, ob es sich bei der Aufnahme um eine vorgegebene Aufnahme handelt. Wenn die Feststellung NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S509 zurück und Motor 19 wird weiter angesteuert. Wenn die Feststellung JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S511 über.

In Schritt S511 liest Magnetkopf 25a die aufgezeichneten Informationen auf Magnetaufzeichnungsteil 54 und gibt diese aufgezeichneten Informationen an Computer 40 aus. Computer 40 sendet die aufgezeichneten Informationen an Aufzeichnungsvorrichtung 44, und die Informationen werden so auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet. Die zu diesem Zeitpunkt aufgezeichneten Informationen enthalten die Aufnahmenummer, eine Bildausrichtungs-Information und eine Farbtemperatur-Information.

Dann wird, wenn die Perforations-Detektoren 17a und 17b in Schritt S512 eine Perforation 53 erfassen, in Schritt S513 ein Anhalte-Signal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben. Wenn dies geschieht, wird die Ansteuerung von Motor 19 unterbrochen, so dass der Transport des Films unterbrochen wird. Zu diesem Zeitpunkt wird das vordere Ende des Filmbildes so gesteuert, dass es sich auf der optischen Achse 15 befindet.

Die Prozesse in den Schritten S513 bis S617 (Fig. 6) sind die gleichen wie die Vorgänge in den Schritten S312 bis S417 in Fig. 3 und 4, so dass auf ihre Erläuterung hier verzichtet wird.

Dann wird in Schritt S619 festgestellt, ob das unmittelbar zuvor angenommene Bild die letzte angegebene Aufnahme ist. Wenn die Feststellung NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S508 zurück und wiederholt die oben beschriebenen Vorgänge. Wenn die Feststellung JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S620 über.

Die Schritte von S620 bis zum Ende sind die gleichen wie die Schritte von Schritt S419 an in Fig. 4, so dass auf ihre Erläuterung hier verzichtet wird.

In den Schritten S511 und S617 war das Ausgabeziel der Informationen Computer 40, dieses kann jedoch auch mit einer Übertragungsvorrichtung verbunden sein.

Des Weiteren wurde bei der oben beschriebenen Ausführung davon ausgegangen, dass Bedieneinheit 42 an Computer 40 angebracht war, jedoch kann auch eine Konfiguration eingesetzt werden, bei der Bedieneinheit 42 direkt an Mikrocomputer 2 angebracht ist.

Ein Controller bewirkt eine Thumbnail-Anzeige einer Vielzahl von Bildern auf der Anzeigeeinrichtung durch die Ausgabe von Bildsignalen an die Anzeigeeinrichtung. Der Controller veranlasst durch die Ausgabe von Wiedergewinnungssignalen an die Anzeigeeinrichtung die Anzeigeeinrichtung, Informationen bezüglich des Wiedergewinnungssignals auf der Anzeigeeinrichtung anzuzeigen, und daher ist es, wenn Bilder in einen Personalcomputer oder dergleichen gelesen werden, möglich, dass der Benutzer gleichzeitig die Thumbnail-Anzeige und Informationen über eine Vielzahl von Bildern sieht, die auf der Magnetaufzeichnungsschicht aufgezeichnet sind.

Des Weiteren zeichnet die Datenaufzeichnungseinrichtung Erkennungsinformationen des Films auf der Magnetaufzeichnungseinheit auf, so dass der Benutzer den Film leicht verwalten kann.

Im Folgenden wird die vorliegende Vorrichtung im Zusammenhang mit dem in Fig. 7 dargestellten Flussdiagramm beschrieben.

Die Bedienungsperson bringt eine Filmpatrone 51 in einer Patronenanbringungskammer 1a an. Dann beginnt die Bedienungsperson den Start-Modus durch Lesen eines Filmbildes von der Tastatur 42 des Computers 40 aus. Dabei beginnt der Start-Modus erst dann, wenn die Filmspeichereinheit geschlossen ist und ein Grenzschalter, der in der Filmspeichereinheit vorhanden ist, angeschaltet wird. Ein Start-Modus wird unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm in Fig. 7 beschrieben.

In Schritt S701 wird auf der Grundlage von Ergebnissen der Erfassung durch die Erfassungseinheit 11a festgestellt, ob eine Filmpatrone mit entwickeltem Film in der Patronenanbringungskammer 1a angebracht ist. Wenn keine Anbringung erfasst wird, geht das Programm zu Schritt S702 über und warnt den Computer 40 dahingehend, dass die Filmpatrone 51 nicht angebracht ist, oder der Film 52 nicht entwickelt worden ist. Dabei kann eine Anzeigevorrichtung in dem Scanner 100 vorhanden sein, um die oben erwähnte Warnung auf der Anzeigevorrichtung anzuzeigen. Indem festgestellt wird, ob eine Patrone mit entwickeltem Film angebracht ist, kann fälschliche Entnahme einer nicht entwickelten Patrone 51 verhindert werden.

Wenn in Schritt S701 die Anbringung erfasst wird, geht das Programm zu Schritt S703 über. In Schritt S703 erfasst die Erfassungseinheit 11a den Filmtyp, den Namen des Herstellers, und, ob es sich bei dem Film um einen Schwarzweißfilm oder einen Farbfilm handelt, usw.

Anschließend werden in Schritt S704 Ansteuersignale von der Motor-Ansteuerschaltung ausgegeben und der Motor 13 beginnt sich zu drehen. Die Antriebskraft von dem Motor 13 wird über den Getriebemechanismus 14 auf die Spule 51b übertragen. So wird das vordere Ende 52 des Films aus der Filmaustrittsöffnungs-Einheit 51a transportiert, die sich im Hauptkörper der Patrone befindet.

Dann wartet in Schritt S705 das Programm darauf, dass die Perforationserfassungseinheit 17a eine Perforation 53a der Aufnahmenummer "0" erfasst. Beim Erfassen einer Perforation 53a bewegt das Programm in Schritt S706 den Motor 13 um einen vorgegebenen Betrag und hält den Motor 13 in Schritt S707 an. Wenn der Motor 13 anhält, erreicht der Film 52 die Vorspulseiten-Spule 16.

Dann gibt das Programm in Schritt S708 ein Ansteuersignal an die Motor-Ansteuerschaltung 12 und die Motor- Ansteuerschaltung 18 aus, das bewirkt, dass der Motor 13 den Transportantrieb beginnt und der Motor 19 den Vorspulantrieb beginnt.

Dann liest in Schritt S709 Magnetkopf 25a die Daten im Magnetaufzeichnungsteil 54, und es wird festgestellt, ob diese Aufnahme fotografiert worden ist. Wenn die Feststellung in Schritt S709 NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S708 zurück und steuert die Motoren 13 und 19 weiter an. Dadurch werden überflüssige Aufnahmen schnell vorwärts gespult, so dass die für die Thumbnail-Anzeige erforderliche Zeit verkürzt werden kann.

Wenn die Feststellung in Schritt S709 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S710 über. In Schritt S710 liest Magnetkopf 25a die aufgezeichneten Informationen auf dem Magnetaufzeichnungsteil 54. Die aufgezeichneten Informationen werden an Computer 40 ausgegeben. Computer 40 sendet die aufgezeichneten Informationen, die empfangen worden sind, an Aufzeichnungsvorrichtung 44 und zeichnet diese Informationen auf einem Aufzeichnungsmedium auf Die zu diesem Zeitpunkt gelesenen aufgezeichneten Informationen enthalten die Aufnahmenummer, Datum und Zeit der Fotografie, eine Bildrichtungs-Information, eine Fotografiegrößen-Information und eine Farbtemperatur- Information. Die Bildrichtungs-Information ist eine Information, die anzeigt, ob es sich bei dem Bild um eine Fotografie in vertikaler Position oder eine Fotografie in horizontaler Position handelt. Die Fotografiegrößen-Information ist eine Information, die anzeigt, welche Größe das fotografierte Bild hat, so beispielsweise normale Größe, Panoramagröße, volle Größe oder halbe Größe, und die des Weiteren anzeigt, welche Teile des fotografischen Bildes beschnitten werden können.

Dann wird, wenn Perforations-Detektor 17a in Schritt S711 eine Perforation 53 erfasst, ein Anhalte-Signal an die Motor-Ansteuerschaltungen 12 und 18 in Schritt S712 ausgegeben. Dementsprechend wird die Ansteuerung der Motoren 13 und 19 unterbrochen, und der Transport des Films wird ebenfalls unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Steuerung so ausgeführt, dass das vordere Ende des Filmbildes auf der optischen Achse 15 angeordnet ist.

Fig. 8 ist eine weitere Ausführung, die ein Flussdiagramm des Vorabtastens (F = 0) und des Abtastens (F = 1) beschreibt.

In Schritt S801 wird der Wert des Flag geprüft, um festzustellen, ob er 1 beträgt. Wenn der Wert des Flags 0 beträgt, geht das Programm zu Schritt S802 über und führt den Vorabtastvorgang aus. Wenn der Wert des Flags 1 beträgt, geht es zu Schritt S815 über und führt den Abtastvorgang aus.

In Schritt S802 wird die RGB-Ladungssammelzeit eines eindimensionalen CCD 21 auf eine Standardzeit T0 eingestellt. Diese Standardzeit T0 wird anhand zahlreicher Versuchswerte bestimmt, die durch Lesen des Films 52 ermittelt werden.

In Schritt S803 wird der Film 52 um das Äquivalent einer Zeile bewegt. Dann wird die akkumulierte Zeit bzw. Sammelzeit T0 mit dem R-Signal gelesen (Schritt S804), die Sammelzeit T0 wird mit dem G-Signal gelesen (Schritt S805), und die Sammelzeit T0 wird mit dem B-Signal gelesen (Schritt S806). Diese RGB-Signale werden in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeichert (Schritt S807).

In Schritt S808 wird Bewegung des Films um das Äquivalent einer Aufnahme (beispielsweise 36 mm) ermittelt. Wenn der Betrag der Vorwärtsbewegung pro eine Zeile 0,1 mm beträgt, stellt ein Zähler fest, ob der Film um das Äquivalent von 360 Zeilen vorwärts bewegt worden ist. Wenn festgestellt wird, dass der Film nicht um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt worden ist, kehrt das Programm zu Schritt S803 zurück, ansonsten geht es zu Schritt S809 über.

In Schritt S809 werden die nicht belichteten Abschnitte 56 (Fig. 2) des Films 52 zwischen Aufnahmen mit hoher Geschwindigkeit bewegt. Indem die Abschnitte zwischen Aufnahmen nicht um das Äquivalent einer Zeile bewegt werden, kann die Gesamt- Vorabtastzeit verkürzt werden, wenn die Bilder einer Vielzahl von Aufnahmen beim Vorabtasten gelesen werden.

In Schritt S810 wird Lesen des Films äquivalent zu der gesamten Gruppe von Aufnahmen ermittelt. Die Gesamtzahl von Aufnahmen wird durch die Gesamtzahl von Aufnahmen des Films ermittelt, die von der Erfassungsschaltung 11 festgestellt wird. Wenn Film äquivalent zu der gesamten Gruppe von Aufnahmen nicht gelesen ist, kehrt das Programm zu Schritt S803 zurück, ansonsten geht es zu Schritt S811 über.

In Schritt S811 wird der Film 52 mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit zurückgespult. Beim Rückspulen werden die Magnetaufzeichnungsdaten des Magnetaufzeichnungsabschnitts 54 von dem Magnetkopf 25 gelesen (Schritt S812). Die Daten werden an den Computer 40 ausgegeben. Der Computer 40 sendet die gespeicherten Daten an eine Aufzeichnungsvorrichtung 44, in der die Daten auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden. Die Magnetspeicherdaten, die dabei gelesen werden, enthalten eine Aufnahmenummer, das Aufnahmedatum, Kamerahaltungs-Daten, Aufnahmegröße- Daten und Farbtemperatur-Daten. Die Kamerahaltungs-Daten zeigen an, ob Aufnahme in vertikaler Position oder Aufnahme in horizontaler Position verwendet wird, um das Bild zu erzeugen. Die Aufnahmegröße-Daten zeigen an, ob das Aufnahmebild normale Größe, Panoramagröße, volle Größe, halbe Größe oder andere Formate hat, und, ob und welcher Abschnitt des Aufnahmebildes zu beschneiden ist.

In Schritt S813 wird Rückspulen des Films 52 über Aufnahme "0" ermittelt. Wenn der Film nicht über Aufnahme "0" zurückgespult ist, kehrt das Programm zu Schritt S811 zurück, ansonsten geht es zu Schritt S814 über.

In Schritt S814 wird das Flag F = 1 umgeschaltet, um Abtasten auszuführen, und das Programm wartet die Ausführung ab, bis der Abtastbefehl von dem Computer 40 empfangen wird. Des Weiteren werden die in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeicherten Bildsignale zu dem Computer 40 übertragen. Dabei können die in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeicherten Bildsignale, wenn die Kapazität des Aufnahmenspeichers 3 gering ist, oder es sich bei dem Aufnahmenspeicher 3 um einen Zeilenspeicher handelt, nach Schritt S808 zu dem Computer 40 übertragen werden.

Dabei wird das Lesen der RGB-Bildsignale für jede Zeile während des Transports des Films ausgeführt, und das Lesen der Magnetdaten wird während des Rückspulens des Films ausgeführt, es ist jedoch genauso effektiv, die Magnetdaten während des Transports des Films zu lesen und die RGB-Bildsignale für jede Zeile während des Rückspulens des Films zu lesen.

Wenn das Flag auf F = 1 geschaltet ist, geht das Programm zu Schritt S815 über, um das Abtasten auszuführen.

In Schritt S815 wird die Sammelzeit des CCD ermittelt, um das optimale Bild zu erzeugen. Die RGB-Sammelzeiten T1, T2 und T3 des CCD 21 können beispielsweise für jede Aufnahme bestimmt werden, indem der Weißpegel und der Schwarzpegel für jede Aufnahme aus den durch Vorabtasten gewonnenen Bildsignalen ermittelt wird.

In Schritt S816 werden die Bilder der gesamten Gruppe von Aufnahmen, die durch Vorabtasten gewonnen wurden, als Thumbnails auf dem Monitor 41 angezeigt.

In Schritt S817 gibt die Bedienungsperson auf dem Monitor 41 die abzutastende Aufnahme unter Verwendung einer Bedieneinheit 42, wie beispielsweise einer Maus, ein. Der Mikrocomputer 2 empfängt die von dem Computer 40 zum Lesen eingegebene Aufnahme (beispielsweise Aufnahmenummer 6). Dann bewegen die Motor-Ansteuerschaltungen 13 und 18 den Film 52 zu dem Anfang der angegebenen Aufnahme (Schritt (S818). In Schritt S819 wird der Film 52 um das Äquivalent einer Zeile bewegt. Dann wird das R-Signal mit der Sammelzeit T1 gelesen (Schritt S820), das G-Signal wird mit der Sammelzeit T2 gelesen (Schritt S821), und das B-Signal mit der Sammelzeit T3 gelesen (Schritt S822). Diese RGB-Signale werden in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeichert (Schritt S823).

In Schritt S824 wird Bewegung des Films um das Äquivalent einer Aufnahme ermittelt. Die Kriterien für die Ermittlung sind die gleichen wie bei der Erläuterung von Schritt S808. Wenn sich herausstellt, dass der Film nicht um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt worden ist, kehrt das Programm zu Schritt S819 zurück, und das Programm schließt ab (nachdem wahlweise das abgetastete Bild auf dem Monitor angezeigt worden ist), wenn ermittelt wird, dass der Film um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt worden ist.

Im Folgenden wird die Funktion der Bildsignal-Verarbeitungsschaltung 22 und die Anzeige der Bilddaten auf dem Monitor 41 unter Bezugnahme auf Fig. 9 erläutert.

Der Schwarzpegel-Ausgang von dem eindimensionalen CCD 21 wird durch eine Einstellschaltung 921 auf einen vorgegebenen Standard-Spannungswert eingestellt, und der Weißpegel-Ausgang von dem eindimensionalen CCD 21 wird von einer Abtast- Halte-Schaltung 922 über eine vorgegebene Zeit aufrechterhalten. Eine Schattierungs- Korrekturschaltung 923 führt Schattierungs-Korrektur aus, um den Ausgang von dem eindimensionalen CCD für alle Pixel einheitlich zu machen. Des Weiteren führt eine Γ- Korrekturschaltung 924 Γ-Korrektur aus, um zu dem schattierungskorrigierten Ausgang Gradationseigenschaften hinzuzufügen. Der Γ-korrigierte Ausgang wird von einer A/D- Umwandlungsschaltung 925 in digitale Signale umgewandelt. Wenn beispielsweise digitale Signale durch 8 Bits angezeigt werden, wird der analoge Ausgang für jedes Pixel in 0-225 Pegel digitaler Signale umgewandelt, die in dem Aufnahmenspeicher 3 über den Mikrocomputer 2 gespeichert werden.

Die RGB-Bildsignale, die in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeichert sind, werden über eine SCSI-Schnittstelle zu dem RAM 43 in dem Computer 40 übertragen. Des Weiteren werden Daten von der Erfassungsschaltung 11 und der Magnetaufzeichnungs- Wiedergewinnungsvorrichtung 25 über die SCSI-Schnittstelle zu der Speicherschaltung 46 in dem Computer übertragen.

Wenn die Daten aus der Speicherschaltung 46 anzeigen, dass Negativfilm angebracht ist, führt die Verarbeitungsschaltung 47 Umkehr aus, und gibt auf dem Monitor 41 die in dem RAM 43 gespeicherten Bildsignale aus. Des Weiteren dreht die Verarbeitungsschaltung 47, wenn die Daten von der Speicherschaltung 46 anzeigen, dass sich die Kamera bei der Aufnahme in der vertikalen Position befindet, die Bildsignale um 90º und gibt sie auf dem Monitor 41 aus. Des Weiteren gibt die Verarbeitungsschaltung 47, wenn es sich bei den Daten von der Speicherschaltung 46 um Beschnittdaten (Panoramagröße) handelt, die Bildsignale entsprechend den Beschnittdaten auf dem Monitor 41 aus. Dabei besteht die Verarbeitungsschaltung 47 aus einer LUT (100k up table-Nachschlagtabelle) usw.

Im Folgenden wird der Vorgang, der bei der Anzeige von Bildsignalen und Aufnahmebedingungssignalen auf dem Monitor 41 abläuft, beschrieben.

Fig. 9 beschreibt ein Beispiel, bei dem Aufnahme 1 bis Aufnahme 12 als Thumbnail angezeigt werden. "Nr. 1", "F8", "Tv250", "+1/2" und "Blitz" werden an der Unterseite des Bildes von Aufnahme 1 angezeigt, das durch Vorabtasten hergestellt wurde. "Nr. 1" zeigt Aufnahme 1 an. "F8" zeigt an, dass die Blendenöffnung bei der Aufnahme F8 betrug. "Tv250" zeigt an, dass die Belichtungszeit bei der Aufnahme 1/250 Sekunden betrug. "+1/2" zeigt an, dass der Belichtungskorrekturwert bei der Aufnahme ¹/&sub2; betrug. "Blitz" zeigt an, dass die Aufnahme mit Blitz gemacht wurde. Diese Anzeigen stellen lediglich Beispiele dar, und andere Anzeigen, wie beispielsweise das Aufnahmedatum, können angezeigt werden, und die Anordnung ist nicht auf das Beispiel beschränkt.

Des Weiteren werden, wenn aus den von der Magnetaufzeichnungsschicht gelesenen Daten ermittelt wird, dass die Aufnahme in Panoramagröße gemacht wurde, die Bildsignale vergrößert und wie die Bilder in Aufnahme 5 und Aufnahme 9 angezeigt. Des Weiteren werden, wenn aus den von der Magnetaufzeichnungsschicht gelesenen Daten ermittelt wird, dass bei der Aufnahme die Kamera in der vertikalen Position gehalten wurde, die Bildsignale um 90º gedreht und wie die Bilder in Aufnahme 6 und Aufnahme 11 angezeigt.

Indem die Daten auf dem Monitor 41 unter Verwendung der Magnetaufzeichnungsdaten auf diese Weise angezeigt werden, kann der Benutzer auf einen Blick die Bedingungen während der Aufnahme prüfen.

Im Folgenden wird der Scanner 101 für den Fall beschrieben, dass eine Filmpatrone mit zwei Spulachsen eingesetzt wird.

Die oben erwähnte Filmpatrone 51 weist lediglich eine Spulachse auf, jedoch weist die Filmpatrone 151, die in Fig. 10 dargestellt ist, zwei Spulachsen 151b auf jeder Seite der Patrone 151 auf. Eine Öffnungseinheit 153 ist zwischen den zwei Spulachsen 151b ausgebildet. Der Film 152 ist der gleiche wie der Film 52, der die oben erwähnte Magnetaufzeichnungseinheit umfasst.

Zwei Getriebemechanismen 140 (von denen lediglich einer dargestellt ist) sind in dem Scanner 101 vorhanden. Eine Patronenabdeckung 111 kann in der Richtung von Pfeil A und/oder Pfeil B gedreht werden. Die Patronenabdeckung 111 weist eine Beleuchtungseinheit 110 und eine Beleuchtungs-Ansteuerschaltung und dergleichen auf. Ein Projektionsobjektiv 109 und ein eindimensionaler CCD-Sensor 121 sind in dem Scanner 101 vorhanden.

Die Patrone 151 wird so eingeführt, dass jede Achse 151b der Patrone 151 mit ihrem entsprechenden Getriebemechanismus 140 in Eingriff ist. Nach dem Einführen der Patrone 151 wird die Patronenabdeckung 111 in der Richtung von Pfeil A geschlossen. Dann beleuchtet die Beleuchtungseinheit 110 die Öffnungseinheit 153. Dabei wird durch den Einsatz des eindimensionalen CCD-Sensors 121 die vollständige Beleuchtung der Blendeneinheit 153 mit gleichmäßigem Licht überflüssig. Licht, das durch den Film 152 hindurchtritt, wird durch das Projektionsobjektiv 109 gesammelt. Dann wird das Bildlicht, das durch den eindimensionalen CCD-Sensor 121 zusammengesetzt wird, in elektrische Signale umgewandelt.

Der Getriebemechanismus 140 wird so gesteuert, dass sich der Film 152 jeweils um eine Zeile bewegt. Die anderen Vorgänge sind die gleichen wie die Vorgänge bei den in Fig. 3 bis Fig. 9 beschriebenen Ausführungen. Des Weiteren kann die Patrone 151 in Verbindung mit den Flussdiagrammen eingesetzt werden, die in Fig. 11-20, 23 und 24 dargestellt sind.

Eine eindimensionale Lichtquellen-Umwandlungseinrichtung bzw. ein Wandler kann genutzt werden, um Bilder von Film in einer Patrone zu lesen, selbst wenn der fertig entwickelte Film in der Patrone aufbewahrt ist. Wenn eine Magnetaufzeichnungsschicht auf dem Film vorhanden ist, können die Magnetaufzeichnungsdaten gelesen werden, wenn der Film mit gleichmäßiger Geschwindigkeit transportiert wird.

Des Weiteren kann der Transport des Originals beim Lesen der Bilddaten und beim Lesen der Magnetdaten ohne Behinderung ausgeführt werden, indem die Bewegung des Transportmechanismus unter Verwendung einer Transportsteuereinrichtung gesteuert wird.

Fig. 11 ist eine weitere Aufführung, die das Flussdiagramm beim Vorabtasten (F = 0) und beim Abtasten (F = 1) und beim Anzeigen wenigstens eines angegebenen abgetasteten Bildes beschreibt. (In Fig. 11 gleichen die Schritte S1101-S1114 den Schritten S801-814 in Fig. 8).

In Schritt S1101 wird der Wert des Flag geprüft, um festzustellen, ob er 1 beträgt. Wenn der Wert des Flags 0 beträgt, geht das Programm zu Schritt S1102 über und führt den Vorabtastvorgang aus. Wenn der Wert des Flags 1 beträgt, geht es zu Schritt S1115 über, um den Abtastvorgang auszuführen.

In Schritt S1102 wird die RGB-Ladungssammelzeit des eindimensionalen CCD-Sensors 21 auf eine Standardzeit T0 eingestellt. Diese Standardzeit T0 wird durch zahlreiche Versuchswerte bestimmt, die durch Lesen des Films 52 ermittelt werden.

In Schritt S1103 wird der Film 52 um das Äquivalent einer Zeile bewegt. Dann wird die Sammelzeit T0 mit dem R-Signal gelesen (Schritt S1104), die Sammelzeit T0 wird mit dem G-Signal gelesen (Schritt S1105), und die Sammelzeit T0 wird mit dem B-Signal gelesen (Schritt S1106). Diese RGB-Signale werden in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeichert (Schritt S1107).

In Schritt S1108 wird Bewegung des Films um das Äquivalent einer Aufnahme (beispielsweise 36 mm) ermittelt. Wenn der Betrag der Vorwärtsbewegung pro eine Zeile 0,1 mm beträgt, ermittelt ein Zähler, ob der Film um das Äquivalent von 360 Zeilen vorwärts bewegt worden ist. Wenn sich herausstellt, dass der Film nicht um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt worden ist, kehrt das Programm zu Schritt S1103 zurück, und ansonsten kehrt es zu Schritt S1109 zurück.

In Schritt S1109 werden nicht belichtete Abschnitte 56 des Films 52 zwischen Aufnahmen mit hoher Geschwindigkeit bewegt. Indem die Abschnitte zwischen Aufnahmen nicht um das Äquivalent einer Zeile bewegt werden, kann die Vorabtastzeit beim Lesen der Bilder einer Vielzahl von Aufnahmen beim Vorabtasten verkürzt werden.

In Schritt S1110 wird Lesen des Films um das Äquivalent der gesamten Gruppe von Aufnahmen ermittelt. Die Gesamtanzahl von Aufnahmen wird durch die Gesamtzahl von Aufnahmen des Films bestimmt, die durch die Erfassungsschaltung 11 festgestellt wird.

Wenn der Film äquivalent zu allen Aufnahmen nicht gelesen wurde, kehrt das Programm zu Schritt S1103 zurück, und ansonsten geht es zu Schritt S1111 über.

Beim Rückspulen werden die Magnetaufzeichnungsdaten der Magnetaufzeichnungseinheit 54 von dem Magnetkopf 25 gelesen (Schritt S1112). Die Daten werden an den Computer 40 ausgegeben. Der Computer 40 sendet diese gespeicherten Daten zu einer Aufzeichnungsvorrichtung 44, in der die Daten auf einem Speichermedium gespeichert werden. Die gelesenen Magnetspeicherdaten enthalten dabei die Aufnahmenummer, das Aufnahmedatum, Daten bezüglich der Kamerahaltung, Aufnahmegröße-Daten und Farbtemperatur-Daten. Die Kamerahaltungs-Daten zeigen an, ob Aufnahme in vertikaler Position oder Aufnahme in horizontaler Position zur Erzeugung des Bildes genutzt wird. Die Aufnahmegröße-Daten zeigen an, ob das Aufnahmebild normale Größe, Panoramagröße, volle Größe, halbe Größe oder andere Formate hat, und darüber hinaus, ob und welcher Abschnitt des Aufnahmebildes zu beschneiden ist.

In Schritt S1113 wird Rückspulen des Films 52 über Aufnahme "0" ermittelt. Wenn der Film nicht über Aufnahme "0" zurückgespult ist, kehrt das Programm zu Schritt S1111 zurück, und ansonsten geht es zu Schritt S1114 über.

In Schritt S1114 wird das Flag auf F = 1 umgeschaltet, um Abtasten auszuführen. Des Weiteren werden die in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeicherten Bildsignale und die Magnetaufzeichnungsdaten zu dem Computer 40 weitergeleitet. In diesem Fall kann das in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeicherte Bildsignal, wenn die Kapazität des Aufnahmenspeichers gering ist, oder wenn es sich bei dem Aufnahmenspeicher 3 um einen Zeilenspeicher handelt, nach Schritt S1108 zu dem Computer 40 weitergeleitet werden.

Wenn der Wert des Flags F = 1 beträgt, findet das Abtasten in Schritt S1115 statt.

In Schritt S1115 werden die Sammelzeiten Ta, Tb und Tc des CCD-Sensors 21 jeweils für R, G und B ermittelt, indem der Weiß-Pegel und der Schwarz-Pegel usw. für jede Aufnahme auf der Grundlage des durch Vorabtasten bestimmten Bildsignals bestimmt werden. So weist die vierte Aufnahme beispielsweise für R3 Millisekunden auf, für G4 Millisekunden und für B6 Millisekunden, während die neunte Aufnahme für R2 Millisekunden auf, für G2 Millisekunden und für B5 Millisekunden aufweist.

In Schritt S1116 werden alle Aufnahmen als Thumbnails auf dem Monitor 41 angezeigt, der mit dem Computer 40 verbunden ist.

In Schritt S1117 wählt die Bedienungsperson aus der Vielzahl von Aufnahmen auf dem Monitor 41 die abzutastende Aufnahme aus. Die Aufnahme auf dem Feld bzw. Bild kann mit einer Maus 42 angegeben werden, oder es kann eine Aufnahmenummer über die Tastatur eingegeben werden, oder es ist möglich, das Abtasten aller Aufnahmen anzuweisen. Wenn die oben beschriebene Angabe erfolgt ist, beginnt das Abtasten. Bei der vorliegenden Ausführung werden Fälle, bei denen von der Bedienungsperson die sechste Aufnahme und die zwölfte Aufnahme angegeben werden, erläutert. Der Mikrocomputer 2 empfängt die Aufnahmennummern der sechsten Aufnahme und der zwölften Aufnahme. Auf der Grundlage dieser Nummern bewegen die Motor-Ansteuerschaltungen 13 und 18 den Film 52 zum Anfang der sechsten Aufnahme, die die niedrigere Nummer hat (Schritt S1118).

In Schritt S1119 wird der Film 52 von den Motor-Ansteuerschaltungen 13 und 18 um das Äquivalent einer Zeile bewegt. Dann wird das R-Signal mit der Sammelzeit Ta6 gelesen (Schritt S1120), das G-Signal wird mit der Sammelzeit Tb6 gelesen (Schritt S1121), und das B-Signal wird mit der Sammelzeit Tc6 gelesen (Schritt S1122). Diese RGB-Signale werden in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeichert (Schritt S1123).

In Schritt S1124 wird Bewegung des Films um das Äquivalent einer Aufnahme ermittelt. Der Ermittlungsvorgang ist der gleiche wie bei der Erläuterung des Vorabtastens in Schritt S1108. Wenn sich herausstellt, dass der Film nicht um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt worden ist, kehrt das Programm zu Schritt S1119 zurück, ansonsten geht es zu Schritt S1125 über. In Schritt S1125 werden die während des Abtastens mit hoher Genauigkeit gelesenen Bilddaten auf dem Monitor 41 angezeigt.

In Schritt S1126 wird der Abschluss des Abtastens aller angegebenen Aufnahmen ermittelt. Bei dem vorliegenden Beispiel ist die zwölfte Aufnahme noch nicht abgetastet worden, und daher geht das Programm zu Schritt S1118 über Der Film wird an den Anfang der zwölften Aufnahme bewegt. Das R-, das G- und das B-Signal werden für jede Zeile mit den Sammelzeiten Ta12, Tb12 und Tc12 gelesen (Schritt S1119-Schritt 51124), und jedes Signal wird nach dem Lesen einer Aufnahme auf dem Monitor 41 angezeigt (Schritt S1125). Dabei ist es ebenso effektiv, nur die erste angegebene Aufnahme auf dem Monitor 41 anzuzeigen, ohne auf dem Monitor 41 das Bild der angegebenen Aufnahme nach jedem Abtasten anzuzeigen, und die Daten in der Speichervorrichtung 44 zu speichern, ohne sie auf dem Monitor 41 anzuzeigen, bis die Bedienungsperson die Anzeige der nächsten angegebenen Aufnahme nach dem Abschluss des Abtastens anweist. Nach Abschluss des Abtastens der zwölften Aufnahme ist das Abtasten aller angegebenen Aufnahmen abgeschlossen, so dass das Programm zu NEIN übergeht, wodurch Abschluss des Abtastens angegeben wird.

In Fig. 11 wird Lesen der RGB-Bildsignale für jede Zeile während des Transports des Films ausgeführt, und Lesen der Magnetdaten wird während des Rückspulens des Films ausgeführt, es ist jedoch genauso effektiv, die Magnetdaten während des Transports des Films zu lesen und die RGB-Bildsignale für jede Zeile während des Rückspulens des Films zu lesen. Dies wird als eine weitere Vorabtast-/Abtast-Ausführung unter Bezugnahme auf Fig. 12 erläutert.

In Schritt S1201 wird der Wert des Flags geprüft, um festzustellen, ob er 1 beträgt. Wenn der Wert des Flags 0 beträgt, geht das Programm zu Schritt S1202 über und führt den Vorabtastvorgang aus. Wenn der Wert des Flags 1 beträgt, geht es zu Schritt 1214 über, um den Abtastvorgang auszuführen.

In Schritt S1202 wird der Film 52 mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit auf die Aufwickelspule zurückgespult. Beim Zurückspulen werden die Magnetaufzeichnungsdaten der Magnetaufzeichnungseinheit 54 von dem Magnetkopf 25 gelesen (Schritt S1203). Die Daten werden an den Computer 40 ausgegeben. Der Computer 40 sendet die gespeicherten Daten zu der Aufzeichnungsvorrichtung 44, in der die Daten auf einem Speichermedium aufgezeichnet werden. In Schritt S1204 wird Lesen der Menge, die der gesamten Gruppe von Aufnahmen äquivalent ist, durch den Film 52 ermittelt. Wenn die Menge, die der gesamten Gruppe von Aufnahmen äquivalent ist, nicht von dem Film 52 gelesen worden ist, kehrt das Programm zu Schritt S1202 zurück, ansonsten geht es zu Schritt S1205 über.

In Schritt S1205 wird die RGB-Ladungssammelzeit eines eindimensionalen CCD- Sensors 21 auf eine Standardzeit T0 eingestellt. Diese Standardzeit T0 wird durch zahlreiche Versuchswerte bestimmt, die durch Lesen des Films 52 ermittelt werden.

In Schritt S1206 wird der Film 52 in der Richtung des Rückspulens um das Äquivalent einer Zeile bewegt. Dann wird die Sammelzeit T0 mit dem R-Signal, dem G-Signal und dem B-Signal gelesen (Schritt S1207). Diese RGB-Signale werden in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeichert (Schritt S1208).

In Schritt S1209 wird Bewegung des Films um das Äquivalent einer Aufnahme (beispielsweise 36 mm) ermittelt. Wenn der Betrag der Vorwärtsbewegung pro einer Zeile · 0,1 mm beträgt, ermittelt ein Zähler, ob der Film um das Äquivalent von 360 Zeilen vorwärts bewegt worden ist. Wenn sich herausstellt, dass der Film nicht um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt worden ist, kehrt das Programm zu Schritt S1206 zurück, und ansonsten geht es zu Schritt S1210 über.

In Schritt S1210 werden Bildsignale der RGB-Signale, die in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeichert sind, zu dem Computer 40 weitergeleitet. Da die Magnetaufzeichnungsdaten bereits in Schritt S1203 zu dem Computer 40 weitergeleitet worden sind, wird eine Thumbnail-Anzeige auf dem Monitor 41 entsprechend den Magnetdaten ausgeführt.

Wenn beispielsweise auf der Grundlage der Magnetdaten der zwölften Aufnahme ermittelt wird, dass die zwölfte Aufnahme in einem Panorama-Modus aufgenommen worden ist, werden die Bilddaten der zwölften Aufnahme als Thumbnail auf dem Monitor 41 in Panoramagröße angezeigt, und wenn auf der Grundlage der Magnetinformationen der zehnten Aufnahme ermittelt wird, dass die zehnte Aufnahme in einer vertikalen Position gemacht worden ist, werden die Bilddaten der zehnten Aufnahme auf dem Monitor 41 als Thumbnail in einer vertikalen Richtung angezeigt. Bei einer Thumbnail-Anzeige der Bilddaten auf der Grundlage der Magnetdaten, wie sie oben beschrieben ist, ist der Vorteil vorhanden, dass nicht zu viele Bilddaten in dem Aufnahmenspeicher benötigt werden usw.

In Schritt S1211 werden nicht belichtete Abschnitte 56 des Films 52 zwischen Aufnahmen mit hoher Geschwindigkeit bewegt. Da Abschnitte zwischen Aufnahmen nicht um das Äquivalent einer Zeile bewegt werden, kann die Vorabtastzeit beim Lesen der Bilder einer Vielzahl von Aufnahmen beim Vorabtasten verkürzt werden.

In Schritt S1212 wird Lesen des Films über Aufnahme "0" ermittelt. Wenn der Film nicht über Aufnahme "0" gelesen worden ist, kehrt das Programm zu Schritt S1206 zurück, ansonsten geht es zu Schritt S1213 über.

In Schritt S1213 wird das Flag auf F = 1 gesetzt, um anschließendes Abtasten auszuführen. Wenn der Wert des Flags F1 beträgt, findet Abtasten in Schritt S1214 statt.

In Schritt S1214 werden die Sammelzeiten Ta, Tb und Tc des CCD-Sensors 21 für R, G bzw. B ermittelt, indem der Weiß-Pegel und der Schwarz-Pegel usw. für jede Aufnahme auf der Grundlage des durch Vorabtasten bestimmten Bildsignals bestimmt werden. So weist die vierte Aufnahme beispielsweise 3 Millisekunden für R auf, 4 Millisekunden für G und 6 Millisekunden für B, während die neunte Aufnahme 2 Millisekunden für R, 2 Millisekunden für G und 5 Millisekunden für B aufweist.

In Schritt S1215 wählt die Bedienungsperson aus der Vielzahl von Aufnahmen auf dem Monitor 41 die abzutastende Aufnahme aus. Die Aufnahme auf dem Feld bzw. Bild kann mit der Maus 42 angegeben werden, oder die Aufnahmenummer kann über die Tastatur eingegeben werden, oder es ist möglich, das Abtasten aller Aufnahmen anzuweisen. Wenn die oben erwähnte Angabe erfolgt ist, beginnt das Abtasten. Bei der vorliegenden Ausführung werden Fälle, bei denen die vierte Aufnahme und die neunte Aufnahme von der Bedienungsperson angegeben werden, erläutert. Der Mikrocomputer 2 empfängt die Aufnahmenummern der vierten Aufnahme und der neunten Aufnahme. Auf der Grundlage dieser Nummern bewegen die Motor-Ansteuerschaltungen 13 und 18 den Film 52 an den Anfang der vierten Aufnahme, die die niedrigere Nummer hat (Schritt S1216).

In Schritt S1217 wird der Film 52 durch die Motor-Ansteuerschaltungen 13 und 18 um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt. Dann wird das R-Signal mit der Sammelzeit Ta4 gelesen (Schritt S1218), das G-Signal wird mit der Sammelzeit Tb4 gelesen (Schritt S1219), und das B-Signal wird mit der Sammelzeit Tc4 gelesen (Schritt S1220). Diese RGB-Signale werden in dem Aufnahmenspeicher 3 gespeichert (Schritt S1221).

In Schritt S1222 wird Bewegung des Films um das Äquivalent einer Aufnahme ermittelt. Die Kriterien für die Ermittlung sind die gleichen wie bei der Erläuterung von Schritt S1209. Wenn sich herausstellt, dass der Film nicht um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt worden ist, kehrt das Programm zu Schritt S1217 zurück, und das Programm geht zu Schritt S1223 über, wenn sich herausstellt, dass der Film um das Äquivalent einer Aufnahme bewegt worden ist.

In Schritt S1223 wird jedes angegebene Bild auf dem Monitor 41 nach jedem Abtasten angezeigt, und die Daten werden in der Speichervorrichtung 44 ohne Anzeige auf dem Monitor 41 gespeichert, bis die Bedienungsperson die Anzeige der nächsten angegebenen Aufnahme nach Abschluss des Abtastens anweist. In Schritt S1224 wird eine Ermittlung dahingehend vorgenommen, ob eine nächste angegebene Aufnahme anzuzeigen ist. Wenn dies der Fall ist, kehrt das Programm zu Schritt S1216 zurück. Wenn dies nicht der Fall ist, endet das Programm. Wenn das Abtasten der neunten Aufnahme bei dem oben beschriebenen Beispiel abgeschlossen ist, ist das Abtasten aller angegebenen Aufnahmen abgeschlossen, so dass das Programm zu NEIN übergeht, womit der Abschluss des Abtastens angezeigt wird.

Die Funktion der Bildsignal-Verarbeitungsschaltung 22 und die Anzeige der Bilddaten auf dem Monitor 41 entsprechen den oben unter Bezugnahme auf Fig. 9 beschriebenen.

Fig. 13A und 13B beschreiben weitere Beispiele für die Thumbnail-Anzeige, die mit Vorabtasten erzeugt wird.

Fig. 13A beschreibt ein weiteres Beispiel, bei dem Aufnahme 1 bis Aufnahme 12 als Thumbnails angezeigt werden. "Nr 1", "F8", "Nov. 22, 94" und "15 : 12" sind an der Unterseite des Bildes von Aufnahme 1, das durch Vorabtasten erzeugt wird, angezeigt. "Nr. 1" gibt Aufnahme 1 an. "Nov. 22, 94" gibt das Datum der Aufnahme an. "15 : 12" gibt den Zeitpunkt der Aufnahme an. In diesem Fall werden Aufnahme 6 und Aufnahme 11 mit vertikaler Kameraposition aufgenommen, so dass die vertikale Position an einer Stelle angezeigt ist. Aufnahme 5 und Aufnahme 9 werden in Panoramagröße aufgenommen, so dass Panoramagröße an einer Stelle angezeigt ist.

Fig. 13B beschreibt ein weiteres Beispiel, bei dem Aufnahme 1 bis Aufnahme 24 als Thumbnails angezeigt werden. Da die Bedienungsperson alle Bilddaten des Films 52 in der Patrone 51 durch Vorabtasten prüfen möchte, ist es von Vorteil, wenn die Größe jeder Aufnahme entsprechend der Filmaufnahmenummer verändert werden kann. Die Filmaufnahmenummer wird bei der vorliegenden Ausführung leicht ermittelt, da die Filmaufnahmenummer entsprechend den Magnetaufzeichnungsdaten angegeben werden kann.

"Nr. 1", "Tokio" und "Dez. 06, 94" werden an der Unterseite des Bildes von Aufnahme 1, das durch Vorabtasten erzeugt wird, angezeigt. "Nr. 1" zeigt Aufnahme 1 an. "Tokio" zeigt den Ort der Aufnahme an. Die Ortsdaten werden von der Bedienungsperson mit der Kamera bei der Aufnahme eingegeben. "Dez. 06, 94" gibt das Datum der Aufnahme an. Indem die Magnetaufzeichnungsdaten angezeigt werden, kann die Bedienungsperson leicht die abzutastende Aufnahme angeben. Darüber hinaus ist es gleichfalls möglich, die Daten auf dem Monitor 41 als Thumbnail anzuzeigen, indem sie entsprechend dem Datum der Aufnahme oder dem Ort der Aufnahme klassifiziert werden.

Bei dem Bildlesesystem werden die Bilddaten einer Vielzahl von Aufnahmen, die während des Vorabtastens erzeugt werden, auf einem Monitor angezeigt, so dass die Bedienungsperson leicht die abzutastenden Aufnahmen angeben kann. Wenn die Aufnahmegrößedaten, wie beispielsweise Kamerahaltungs-Daten und Panoramagröße- Daten aus den Magnetaufzeichnungsdaten ermittelt werden, werden die Bilddaten auf dem Monitor auf der Grundlage der Daten angezeichnet, so dass die Bedienungsperson leicht die abzutastenden Aufnahmen auswählen kann. Die Bilder aller Aufnahmen, die während des Vorabtastens erzeugt werden, können auf dem Monitor angezeigt werden, so dass die Bedienungsperson sich nicht speziell die abzutastenden Aufnahmen merken muss. Die Bilddaten für jede Aufnahme, die während des Vorabtastens erzeugt werden, können der Reihenfolge nach auf dem Monitor angezeigt werden, so dass die Bedienungsperson leicht die abzutastende Aufnahme angeben kann.

Im Folgenden werden die Vorgänge einer Vorrichtung einer weiteren Ausführung beschrieben. Der Modus, in dem Film 52 vorabgetastet wird und Thumbnail-Anzeigen erzeugt werden, wird unter Bezugnahme auf die Flussdiagramme in Fig. 14 und 15 beschrieben.

Der Benutzer wählt die Thumbnail-Anzeige aller Aufnahmen aus einem auf Monitor 41 angezeigten Menü aus, wobei die Auswahl mit der Bedieneinheit 42 vorgenommen wird. Des Weiteren wird die ID-Nummer der Filmpatrone eingegeben. Die ID-Nummer wird in jeder beliebigen Kombination aus englischen Schriftzeichen, chinesischen Schriftzeichen und Zahlen oder dergleichen eingegeben, die für den Benutzer vorteilhaft ist. Wenn dies geschieht, weist Computer 40 den Mikrocomputer 2 an, alle Aufnahmen als Thumbnails anzuzeigen. Zu diesem Zeitpunkt beginnt das Flussdiagramm in Fig. 14.

In Schritt S1401 wird auf der Grundlage der Erfassung, die von dem Detektor 11a für entwickelten Film ausgeführt wird, ermittelt, ob eine entwickelte Filmkassette 51 in die Patroneneinlegekammer 1a eingelegt worden ist oder nicht. Wenn dabei die Feststellung NEIN lautet, geht der Mikrocomputer 2 zu Schritt S1402 über und warnt den Computer 14 dahingehend, dass keine Filmpatrone 51 eingelegt worden ist oder der Film 52 nicht entwickelt ist. Computer 40 erzeugt eine Wammeldung auf Monitor 41 entsprechend der empfangenen Warnung. Es wäre auch annehmbar, eine Anzeigevorrichtung an Scanner 100 anzuordnen und die Warnung auf dieser Anzeigevorrichtung zu erzeugen. Indem festgestellt wird, ob eine entwickelte Filmpatrone eingelegt ist, ist es möglich, zu verhindern, dass nicht entwickelter Film irrtümlich aus Patrone 51 heraus gezogen wird.

Wenn die Feststellung in Schritt S1401 JA lautet, bewegt sich Mikrocomputer zu Schritt S1403. In Schritt S1403 wird der Filmtyp von Film 52 durch den Detektor 11a für entwickelten Film erfasst.

Dann wird in Schritt S1404 ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben, und Motor 13 wird angesteuert. Die Antriebskraft von Motor 13 wird über Übertragungsmechanismus 14 auf Spule 51b übertragen. Des Weiteren wird das vordere Ende von Film 52 aus der Filmaustrittsöffnung 51a im Gehäuse der Patrone transportiert. Dann wartet in Schritt S1405 der Mikrocomputer darauf, dass der Perforations- Detektor 17 Perforation 53a der "0"-Aufnahme erfasst. Wenn Perforation 53a in Schritt S1405 erfasst wird, wird Motor 13 in Schritt S1406 um einen bestimmten Betrag bewegt, und Motor 13 wird dann in Schritt S1407 angehalten. Wenn Motor 13 angehalten wird, ist Motor 13 in Schritt S1406 um einen vorgegebenen Betrag angetrieben worden, so dass Film 52 Vorspulseiten-Spule 16 erreicht. Dann wird in Schritt S1408 ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben, und Motor 19 wird in der Vorspulrichtung angetrieben. Zu diesem Zeitpunkt wird die Verbindung zwischen Motor 13 und Spule 51b durch Übertragungsmechanismus 14 unterbrochen.

Dann liest Magnetkopf 25a in Schritt S1409 die Daten in Magnetaufzeichnungsteil 54, und es wird festgestellt, ob diese Aufnahme fotografiert worden ist. Wenn die Feststellung in Schritt S1409 NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S1408 zurück und steuert Motor 19 weiter an. Dadurch werden überflüssige Aufnahmen schnell vorgespult, so dass die für die Thumbnail-Anzeige erforderliche Zeit verkürzt werden kann.

Wenn die Feststellung in Schritt S1409 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1410 über. In Schritt S1410 liest Magnetkopf 25a die aufgezeichneten Informationen in Magnetaufzeichnungsteil 54. Die aufgezeichneten Informationen werden an Computer 40 ausgegeben. Computer 40 sendet die aufgezeichneten Informationen, die empfangen worden sind, an Aufzeichnungsvorrichtung 44 und zeichnet diese Informationen auf einem Aufzeichnungsmedium auf. Die zu diesem Zeitpunkt gelesenen aufgezeichneten Informationen enthalten die Aufnahmenummer, das Datum und die Zeit der Fotografie, eine Bildrichtungs-Information, eine Fotografiegrößen-Information und eine Farbtemperatur-Information. Die Bildrichtungs-Information ist eine Information, die anzeigt, ob es sich bei dem Bild um eine Fotografie in vertikaler Position oder eine Fotografie in horizontaler Position handelt. Die Fotografiegrößen-Information ist eine Information, die anzeigt, welche Größe das fotografierte Bild hat, so beispielsweise normale Größe, Panoramagröße, volle Größe oder halbe Größe, und die auch anzeigt, welche Teile der Fotografie beschnitten werden können.

Dann wird, wenn Perforations-Detektor 17a in Schritt S1411 Perforation 53 erfasst, in Schritt S1412 ein Anhalte-Signal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben. Dementsprechend wird die Ansteuerung von Motor 19 unterbrochen, und der Transport des Films wird ebenfalls unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Steuerung so ausgeführt, dass das vordere Ende des Filmbildes auf der optischen Achse 15 positioniert ist.

Dann wird in Schritt S1513 (Fig. 15) ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben, und Film 52 wird mit einer konstanten Geschwindigkeit transportiert. Die Transportgeschwindigkeit wird zu diesem Zeitpunkt auf einen schnelleren Wert eingestellt als beim Abtasten. Des Weiteren wird der lineare Bildsensor 21 in Schritt S1514 angesteuert und nimmt das Bild grob auf, das in der Bildsignal-Verarbeitungsschaltung 22 Bildverarbeitung unterzogen wird. Das verarbeitete Bildsignal wird in Aufnahmenspeicher 3 gespeichert. Da das Bild schnell vorabgetastet wird, kann das Bild in erheblich kürzerer Zeit als beim Abtasten angenommen werden, und es ist geringere Speicherkapazität erforderlich.

Dann werden die Vorgänge in den Schritten S1513 und S1514 wiederholt, bis in Schritt S1515 bestätigt wird, dass die Annahme des Bildes in einer Aufnahme abgeschlossen ist.

Wenn die Feststellung in Schritt S1515 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1516 über. In Schritt S1516 wird das Bildsignal von Aufnahmenspeicher 3 an Computer 40 ausgegeben. Des Weiteren werden neben dem Bildsignal der maximale Signalpegel für jede RGB-Farbe in der Fotoaufnahme, der minimale Signalpegel und ein Histogramm der Signalpegel in Schritt S1516 ausgegeben.

Computer 40 reagiert auf die Eingabe des Bildsignals, indem er eine Thumbnail-Anzeige des Bildes auf dem Monitor 41 anzeigt. Computer 40 zeigt Thumbnail-Bilder in einer Reihe auf Monitor 41 immer dann an, wenn ein Bildsignal von Scanner 100 eingegeben wird. Wenn jede Anzeige erfolgt ist, werden aufgezeichnete Informationen, wie beispielsweise die Aufnahmenummer und dergleichen, unter den Thumbnail-Anzeigen angezeigt, wobei die Informationen aus dem Magnetaufzeichnungsteil 54 gelesen worden sind.

Die Anzeige auf Monitor 41 kann entweder eine große Anzeige jeder Aufnahme auf dem Bildschirm statt einer Thumbnail-Anzeige sein, oder eine Anzeige, bei der die Anzeige anfänglich groß ist und dann auf eine Thumbnail-Anzeige verkleinert wird, oder eine Thumbnail-Anzeige aller Bilder auf einmal, nachdem alle Aufnahmen angenommen worden sind. Als Alternative dazu kann die Anzeige bei Fotografie in vertikaler Position, wie sie anhand von dem Magnetaufzeichnungsteil 54 gelesenen Informationen festgestellt wird, zwischen vertikal und horizontal umgeschaltet werden. Des Weiteren kann die Anzeige die Filmbilder auf der Grundlage der Fotografiegrößen-Information lediglich auf die notwendigen Abschnitte beschneiden.

Des Weiteren gibt Computer 40 an die Aufzeichnungsvorrichtung 44 die gesendeten aufgezeichneten Informationen aus und zeichnet diese Informationen auf dem Aufzeichnungsmedium auf. Bei dem Bildsignal handelt es sich um vorabgetastete Daten, und es ist möglich, diese mit hoher Geschwindigkeit aufzuzeichnen, da die Menge an Daten gering ist.

Dann wartet der Mikrocomputer in Schritt S1517, bis die Eingabe der Einstellwerte von Computer 40 abgeschlossen ist. Zu diesem Zeitpunkt kann der Benutzer über Bedieneinheit 42 den Schnittbereich, Bildausrichtungs-Informationen, Auflösung, Farbkorrektur, Kontrastabgleich, Dateiname und Dateiformat eingeben.

Der Schnittbereich wird von dem Benutzer bestimmt, indem er den zu beschneidenden Bereich aus der Thumbnail-Anzeige unter Verwendung der Maus der Bedieneinheit 42 angibt.

Bei den Bildausrichtungs-Informationen handelt es sich um Informationen, die das Format und die Anzeige für die Thumbnail-Anzeige angeben. Dies bezieht sich beispielsweise auf den Fall, dass eine Thumbnail-Anzeige umgekehrt angezeigt wird. In diesem Fall kann der Benutzer anzeigen, dass der untere Teil der Thumbnail-Anzeige im oberen Teil des Bildschirm erscheinen soll. Wenn dies der Fall ist, ist es möglich, eine Anzeige in der Ausrichtung auszuführen, die vom Benutzer beim Abtasten angegeben wird.

Die Auflösung wird vorgegeben, indem ein numerischer Wert, wie beispielsweise 1200 dpi, eingegeben wird. Der Dateiname wird von dem Benutzer unter Verwendung der Tastatur angegeben. Das Dateiformat wird von dem Benutzer angegeben, indem er ein auf dem Bildschirm angezeigtes Dateiformat auswählt. Zum Formatieren ist es möglich, beispielsweise ein JPEG-Format oder BMP-Format oder dergleichen auszuwählen.

Wenn ein Signal anzeigt, dass die Eingabe der oben beschriebenen Einstellwerte von Computer 40 in Mikrocomputer 2 abgeschlossen ist, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1518 über.

In Schritt S1518 wird die Belichtungszeit des linearen Sensors 21 beim Abtasten aus dem Histogramm der Signalpegel und der Auflösung, die von dem Benutzer eingestellt wird, bestimmt. Die Belichtungszeit der vorliegenden Vorrichtung wird durch die Einstellung der Filmtransportgeschwindigkeit bestimmt. Das heißt, es wird eine hohe Filmtransportgeschwindigkeit eingestellt, wenn die Belichtungszeit verkürzt werden soll. Umgekehrt wird eine niedrige Filmtransportgeschwindigkeit eingestellt, wenn die Belichtungszeit verlängert werden soll. Des Weiteren wird in Schritt S1518 eine kurze Belichtungszeit eingestellt, wenn der Signalpegel hoch ist, während eine lange Belichtungszeit eingestellt wird, wenn der Signalpegel niedrig ist. Eine niedrige Filmtransportgeschwindigkeit wird eingestellt, wenn die Auflösung hoch ist, während eine hohe Filmtransportgeschwindigkeit eingestellt wird, wenn die Auflösung niedrig ist.

In Schritt S1519 wird die Summe (im Folgenden als "SUM" bezeichnet) der Differenzen der Ausgangspegel benachbarter Paare von Pixeln in Bezug auf eine unten beschriebene Einzelzeile 55a (Fig. 21) berechnet. Der Filmfokussierzustand wird aus dem Wert von SUM ermittelt. Fig. 21 ist eine Zeichnung, die das Bild auf Film 52 zeigt. Eine Einzelzeile 55a in der Primär-Abtastrichtung ist eine Zeile im Wesentlichen in der Mitte von Bild 55 in der Hilfs-Abtastrichtung. Auf dieser Zeile wird das Bild beim Vorabtasten in voller Zeichendichte (pitch) angenommen.

Es wird davon ausgegangen, dass n Pixel in der Primär-Abtastrichtung in dem linearen Bildsensor 21 aufgereiht sind. Diese Pixel werden mit 1, 2, 3, ..., n bezeichnet. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass a(1), a(2), a(3), ..., a(n) der Ausgangspegel jedes Pixels ist. Dementsprechend kann SUM wie folgt ausgedrückt werden:

SUM = a(i) - a(i - 1)

Bei der vorliegenden Ausführung wird, wenn der Wert von SUM groß ist, festgestellt, dass sich der Film im Wesentlichen in der Fokusposition befindet, und dass ein scharfes Bild erzeugt wird. Wenn hingegen der Wert von SUM klein ist, wird festgestellt, dass der Film aufgrund von Verziehen oder dergleichen aus der Fokusposition verschoben ist, und dass ein unscharfes Bild erzeugt wird.

Nach den Vorgängen in Schritt S1519 geht der Mikroprozessor zu Schritt S1520 über und stellt den Filterprozess und die Helligkeitsregulierung ein. Was den Filterprozess angeht, so werden ein Kantenhervorhebungsprozess (edge emphasis process) und ein Glättungsprozess eingestellt. Das Kantenhervorhebungs-Filter wird so eingestellt, dass die Kanten hervorgehoben werden, wenn der Wert von SUM in Schritt S1519 klein ist. Umgekehrt wird das Kantenhervorhebungs-Filter so eingestellt, dass es relativ schwach ist, wenn der Wert von SUM in Schritt S1519 groß ist. Das Glättungsfilter ist vorhanden, da es möglich ist, dass ein Bild entsteht, bei dem die Körnung des Films sichtbar wird, und zwar selbst dann, wenn der Wert von SUM in Schritt S1519 sehr groß ist. Daher wird in diesem Fall das Glättungsfilter eingesetzt, um das Bild zu glätten. Umgekehrt wird, wenn der Wert von SUM in Schritt S1519 klein ist, das Glättungsfilter nicht aktiviert, um das Bild zu glätten.

Der Glättungsprozess wird wie im Folgenden beschrieben ausgeführt. Der Durchschnittwert wird für die Pegel der Pixel, bei denen der Glättungsprozess eingestellt ist, und die umgebenden Pixel berechnet. Dieser Durchschnittswert wird als der Pegel dieses Pixels eingestellt. Dieser Prozess wird an allen derartigen Pixeln ausgeführt.

Wenn das Bild geglättet werden soll, wird bei der Berechnung des Durchschnittswertes der Pegel vorzugsweise der Durchschnittswert einer größeren Anzahl von Pixeln (z.B. der umgebenden 24 Pixel) berechnet. Wenn das Bild nicht geglättet werden soll, wird hingegen vorzugsweise der Durchschnittswert einer kleineren Anzahl von Pixeln (beispielsweise der umgebenden 4 Pixel) ermittelt.

Die Helligkeitsregulierung wird auf der Grundlage des Histogramms der Bildsignalpegel eingestellt. Wenn festgestellt wird, dass die Signalpegel insgesamt hoch sind, wird zur dunklen Seite hin eingestellt. Wenn hingegen festgestellt wird, dass die Signalpegel insgesamt niedrig sind, wird zur hellen Seite hin eingestellt.

Dann wird in Schritt S1521 eine Nachschlagtabelle (im Folgenden als "LUT" bezeichnet) für den Bildprozess aus dem Histogramm der Signalpegel, Informationen, die den Typ des Films anzeigen, und der Farbtemperatur-Information ausgewählt. Des Weiteren wird die LUT so eingestellt, dass der höchste Pegel der maximalen Signalpegel der verschiedenen RGB-Farben der maximale Wert des Eingangsbereichs der A/D-Wandlung ist. Des Weiteren wird die LUT so eingestellt, dass der niedrigste Pegel der minimalen Signalpegel der verschiedenen RGB-Farben der minimale Wert des Eingangsbereichs der A/D-Wandlung ist. Darüber hinaus wird die LUT, wenn der Kontrast von dem Benutzer eingestellt wird, auf der Grundlage der Benutzereinstellung eingestellt. Des Weiteren wird, wenn von dem Benutzer keine Einstellung hinsichtlich des Beschneidungsbereiches vorgenommen wird, der Beschneidungsbereich anhand der Fotografiegrößen- Information eingestellt.

Dann geht der Mikrocomputer zu Schritt S1522 über, steuert die Magnetaufzeichnungs- und-Wiedergewinnungs-Schaltung 25 an und schreibt mit dem Magnetkopf 25b den Inhalt der Einstellungen in den Schritten S1518, S1520 und S1521 auf den Magnetaufzeichnungsteil 54. Des Weiteren zeichnet Magnetkopf 25b auf Magnetaufzeichnungsteil 54 auf, dass die Thumbnail-Anzeige abgeschlossen ist.

In Schritt S1523 wird dann ermittelt, ob die Aufnahme, deren Annahme abgeschlossen ist, die letzte Aufnahme von Film 52 ist oder nicht. Wenn die Feststellung in Schritt S1523 JA lautet, wird der Prozess abgeschlossen. Wenn die Feststellung in Schritt S1523 NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S1508 zurück und wiederholt die oben beschriebenen Vorgänge.

Da der Motorantrieb in Schritt S1508 auf eine schnellere Geschwindigkeit eingestellt ist als der Motorantrieb in Schritt S1513, kann das Zeitintervall, das zum Lesen von Thumbnail-Anzeigen erforderlich ist, verkürzt werden.

Bei der oben beschriebenen Ausführung erfolgt die Anzeige von aufgezeichneten Informationen unter der Thumbnail-Anzeige, dies kann jedoch auch über der Thumbnail- Anzeige oder an der Seite derselben ausgeführt werden. Darüber hinaus wäre es auch annehmbar, eine separate Anzeigeeinheit auf Monitor 41 anzuordnen und die Thumbnail-Anzeigen auf dieser zusammenzufassen und anzuzeigen.

Im Folgenden wird das Abtasten angegebener Aufnahmen unter Bezugnahme auf die Flussdiagramme in Fig. 16 und 17 beschrieben.

Der Benutzer wählt den Abtast-Modus aus einem Menü auf Monitor 41 unter Verwendung der Bedieneinheit 42, wenn Thumbnail-Anzeigen auf Monitor 41 ausgeführt werden. Des Weiteren wählt der Benutzer den Aufnahmen-Angabe-Modus aus einem Untermenü. Wenn dies der Fall ist, wartet Computer 40 in dem Aufnahmen-Angabe- Zustand. Der Benutzer kann dann mehrere Bilder zum Abtasten auswählen, indem er mit der Maus auf die Thumbnail-Anzeigen klickt, die auf Monitor 41 angezeigt werden.

Des Weiteren wird, wenn der Benutzer erneut mit der Maus auf die Thumbnail-Anzeigen der zum Abtasten angegebenen Bilder klickt, das Bildabgleich-Menü 60 auf Monitor 41 angezeigt, wie dies in Fig. 22 dargestellt ist. Aus dem Bildabgleich-Menü 60 ist es möglich, die oben beschriebene Kontrastkorrektur, die Kantenhervorhebung, die Glättung sowie die Helligkeitsregulierung zusätzlich zum An- oder Abschalten eines Rauschentfernungsfilters und zum Auswählen von Binärkodierung oder mehrwertiger Kodierung des Bildes auszuwählen.

Das Rauschentfernungsfilter führt einen Prozess aus, durch den das Rauschen in dem Bild verringert wird.

Das Bildabgleich-Menü 60 zeigt das vorabgetastete Bild 61 an. Wenn der Benutzer Abgleich der Kantenhervorhebung auswählt, kann der Abgleich vorgenommen werden, indem der Balken in dem Kantenhervorhebungs-Auswählteil 63 mit der Maus bewegt wird. Die Kanten werden hervorgehoben, wenn der Balken nach rechts bewegt wird, während die Kantenhervorhebung schwächer wird, wenn der Balken nach links bewegt wird. Mit der Bewegung des Balkens im Kantenhervorhebungs-Auswählteil 63 bewirkt der Computer 40, dass sich das Bild in dem vorabgetasteten Bild 61 ändert. Damit kann der Benutzer die gewünschte Kantenhervorhebung einfach einstellen.

Der Benutzer kann darüber hinaus die Helligkeit, die Glättung und den Kontrast mit dem gleichen Verfahren einstellen. Das Einstellen der Helligkeit wird unter Verwendung des Helligkeits-Auswählteils 62 ausgeführt. Das Einstellen der Glättung wird unter Verwendung des Glättungs-Auswählteils 64 ausgeführt. Das Einstellen des Kontrastes wird unter Verwendung des Kontrast-Einstellteils 65 ausgeführt.

Bei dem Rauschentfernungsfilter handelt es sich um ein Filter, mit dem Rauschen in dem Bild beseitigt wird. Wenn der Benutzer das Rauschentfernungsfilter bei einem Bild einsetzen möchte, klickt der Benutzer mit der Maus auf den Rauschentfernungsfilter- Einstellteil 66, und ein "x" wird angezeigt. Um die Einstellung aufzuheben, wird die Maus erneut geklickt, und die "x"-Anzeige wird gelöscht.

Der Benutzer kann auch auswählen, ob das Bild mit Binärkodierung angenommen werden soll oder das Bild mit mehrwertiger Kodierung angenommen werden soll. Wenn der Benutzer Binärkodierung auswählt, klickt der Benutzer mit der Maus auf den Binärkodierungs-Auswählteil 67a, so dass ein "x" angezeigt wird. Wenn der Benutzer mehrwertige Kodierung auswählt, klickt der Benutzer mit der Maus auf den Auswählteil 67b für mehrwertige Kodierung, so dass ein "x" angezeigt wird. Wenn entweder der Binärkodierungs-Auswählteil 67a oder der Auswählteil 67b für mehrwertige Kodierung ausgewählt wird, wird die Auswahl des anderen automatisch aufgehoben.

Wenn die Einstellungen in dem Bildabgleich-Menü 60 vorgenommen worden sind, zeigt sich der Inhalt der Einstellungen in dem vorabgetasteten Bild 61. So kann der Benutzer das gewünschte Bild leicht einstellen.

Des Weiteren wird, nachdem der Benutzer die Bildabgleich-Einstellungen und die Abtastbild-Auswahl abgeschlossen hat, das Flussdiagramm in Fig. 16 in Gang gesetzt, wenn die Ausführung von Abtasten angewiesen wird.

In Schritt S1601 wird geprüft, welche der von dem Benutzer angegebenen Aufnahmenummern die größte ist.

Dann wird in Schritt S1602 ein Ansteuersignal an die Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben, und Motor 13 wird in der Richtung des Rückspulens angetrieben. Die Antriebsenergie von Motor 13 wird durch Übertragungsmechanismus 14 auf Spule 51b übertragen. Des Weiteren wird Film 52 um Patrone 51 herum zurückgespult. Dabei wird die Verbindung zwischen Motor 19 und Vorspulseiten-Spule 16 durch Übertragungsmechanismus 20 unterbrochen.

In Schritt S1603 liest Magnetkopf 25b Magnetaufzeichnungsteil 54, und es wird ermittelt, ob die Aufnahme eine angegebene Aufnahme ist. Wenn die Feststellung NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S1602 zurück, und Motor 13 wird weiter angesteuert. Wenn die Feststellung in Schritt S1603 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1604 über.

In Schritt S1604 liest Magnetkopf 25b die aufgezeichneten Informationen auf Magnetaufzeichnungsteil 54. Die zu diesem Zeitpunkt gelesenen aufgezeichneten Informationen enthalten die Aufnahmenummer, eine Bildrichtungs-Information, eine Fotografiegrößen-Information, eine Farbtemperatur-Information sowie Informationen über die Inhalte, die in den Schritten 5S518, S15820 und S1521 eingestellt wurden (Fig. 15).

Dann wird in Schritt S1605 die Filmantriebsgeschwindigkeit für das Abtasten auf der Grundlage der in Schritt S1604 gelesenen Belichtungszeitinformation eingestellt.

In Schritt S1606 wird dann jeder Bildabgleich auf der Grundlage der in Schritt S1604 gelesenen Informationen eingestellt. Jedoch wird hinsichtlich der von dem Benutzer in Bildabgleich-Menü 16 eingestellten Werte den von dem Benutzer vorgenommenen Einstellungen Priorität verliehen.

Dann wird in Schritt S1607 die in Schritt S1521 ausgewählte LUT eingestellt. Wenn jedoch der Benutzer Gradationskorrekturen in Bildabgleich-Menü 60 vorgenommen hat, wird die LUT entsprechend den von dem Benutzer vorgenommenen Einstellungen geändert.

Dann wird, wenn die Perforations-Detektoren 17c und 17d in Schritt S1608 die Perforation 53 erfassen, in Schritt S1609 ein Anhalte-Signal an Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben. Dementsprechend wird die Ansteuerung von Motor 13 unterbrochen, und so wird das Zurückspulen des Films unterbrochen. Dabei wird das vordere Ende des Filmbildes so gesteuert, dass es sich auf der optischen Achse 15 befindet.

Dann wird in Schritt S1610 ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben, und das Rückspulen von Film 52 wird bei der in Schritt S1605 eingestellten Geschwindigkeit begonnen. Des Weiteren wird in Schritt S1611 der lineare Bildsensor so angesteuert, dass das Bild gelesen wird, und die von der LUT eingestellten Bildprozesse sowie die in dem Bildabgleich-Menü 60 eingestellten Bildprozesse werden von Bildsignal-Verarbeitungsschaltung 22 ausgeführt. Des Weiteren wird das verarbeitete Bildsignal in Aufnahmenspeicher 3 gespeichert.

Dann werden die Vorgänge in den Schritten S1610 und S1611 wiederholt, bis in Schritt S1612 festgestellt wird, dass die Annahme des Bildes einer Aufnahme abgeschlossen ist.

Wenn die Feststellung in Schritt S1612 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1613 über, und das Bildsignal wird von Aufnahmenspeicher 3 an Computer 40 ausgegeben. Des Weiteren werden in Schritt S1613 neben dem Bildsignal ebenfalls der maximale Signalpegel jeder RGB-Farbe in der Fotoaufnahme, der minimale Signalpegel und ein Histogramm der Signalpegel ausgegeben.

Computer 40 zeigt in Reaktion auf die Eingabe von Bildsignalen Bilder auf Monitor 41 an. Wenn diese Anzeige erfolgt, werden die aufgezeichneten Informationen bezüglich der Aufnahmenummer und dergleichen, die aus dem Magnetaufzeichnungsteil 54 gelesen werden, unter der Bildanzeige angezeigt. Anhand der aus Magnetaufzeichnungsteil 54 gelesenen Informationen wird die Anzeige so ausgeführt, dass bei einer Fotografie in vertikaler Position zwischen vertikal und horizontal umgeschaltet wird. Wenn jedoch eine Bildausrichtungs-Information in Schritt S1517 eingegeben worden ist (Fig. 15), erhält die Bildausrichtungs-Information Priorität gegenüber der Bildrichtungs-Information.

Anhand der Fotografiegrößen-Information bzw. dem Beschnittbereich, der von dem Benutzer in Schritt S1517 eingestellt worden ist (Fig. 15), wird das Bild nur mit den notwendigen Abschnitten des beschnittenen Filmbildes angezeigt.

Des Weiteren gibt Computer 40 das gesendete Bildsignal an Aufzeichnungsvorrichtung 44 aus und zeichnet dieses auf dem Aufzeichnungsmedium auf.

Dann geht der Mikrocomputer zu Schritt S1714 über (Fig. 17), in dem Magnetkopf 25a die Tatsache auf Magnetaufzeichnungsteil 54 aufzeichnet, dass Abtasten ausgeführt worden ist, und des Weiteren die Tatsache, dass Einstellungen von dem Benutzer in Bildabgleich-Menü 60 vorgenommen worden sind.

Dann wird in Schritt S1715 festgestellt, ob das unmittelbar zuvor angenommene Bild die letzte angenommene Aufnahme ist. Wenn die Feststellung NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S1601 zurück (Fig. 16) und wiederholt die oben beschriebenen Vorgänge. Wenn die Feststellung in Schritt 1715 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1716 über.

In Schritt S1716 wird ein Antriebssignal an Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben, und Motor 13 wird in der Richtung zum Zurückspulen von Film 52 in Filmpatrone 51 angetrieben. Des Weiteren wird die Ansteuerung von Motor 13 fortgesetzt, bis Perforation 53b der ersten Aufnahme durch Perforationsdetektor 17a in Schritt S1717 erfasst wird.

Wenn die Perforation 53b der ersten Aufnahme in Schritt S1717 erfasst wird, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1718 über. In Schritt S1718 wird ein Signal an Motor- Ansteuerschaltung 12 ausgegeben, so dass Motor 13 abgebremst wird. Dann wird in Schritt S1719 Magnetkopf 25a so gesteuert, dass die oben beschriebene ID-Nummer auf die "0"-Aufnahme von Magnetaufzeichnungsteil 54 aufgezeichnet wird. Durch Aufzeichnen der ID-Nummer kann der Benutzer durch Lesen der ID-Nummer feststellen, dass die Thumbnail-Annahme ausgeführt worden ist.

Dann wird in Schritt S1720 die ID-Nummer an Computer 40 ausgegeben. Computer 40 zeichnet die empfangene ID-Nummer unter Verwendung von Aufzeichnungsvorrichtung 44 auf ein Aufzeichnungsmedium auf. Des Weiteren wird, wenn in Schritt S1721 festgestellt wird, dass das Rückspulen abgeschlossen ist, der Vorgang beendet.

Des Weiteren wurde bei der oben beschriebenen Ausführung die Bedieneinheit 42 als an Computer 40 angebracht betrachtet, jedoch kann auch eine Konfiguration eingesetzt werden, bei der die Bedieneinheit 42 direkt an Mikrocomputer 2 angebracht ist.

Des Weiteren wurde bei der oben beschriebenen Ausführung das abzutastende Bild unter Verwendung einer Maus ausgewählt, es wäre jedoch auch annehmbar, dass diese Auswahl durch Eingabe der Aufnahmenummer unter Verwendung der Tastatur ausgeführt wird.

In Fig. 14-17 wird das Vorabtasten durch den Transport von Film 52 ausgeführt, während das Abtasten beim Zurückspulen von Film nach Abschluss des Vorabtasten ausgeführt wird. Es wäre jedoch auch annehmbar, Film 52 einmal zurückzuspulen und dann Vorabtasten beim Zurückspulen von Film 52 auszuführen und das Abtasten auszuführen, während der Film nach Abschluss des Vorabtastens vorgespult wird.

In Fig. 14-17 wurden Vorabtasten und Abtasten nur mit einem einzigen Vorspulen und Zurückspulen des Films in der Reihenfolge der Aufnahmenummer (ansteigende oder absteigende Reihenfolge von Aufnahmenummern) ausgeführt, und daher kann das Lesen der Bilder effizient innerhalb eines kurzen Zeitraums ausgeführt werden.

Mit der Vorrichtung in Fig. 14-17 wird Film transportiert, während die Aufnahmenummer- Informationen aus Magnetaufzeichnungsteil 54 geprüft werden. Daher ist es möglich, den Film genau zu der angegebenen Aufnahme zu transportieren.

Bei Fig. 14-17 ist es dem Benutzer möglich, Bilder zum Abtasten bei der Betrachtung der Thumbnail-Anzeigen auszuwählen. Daher kann, wenn eine Vielzahl von Bildern vorhanden ist, die Auswahl vorgenommen werden, ohne jede Aufnahme jeweils einzeln zu prüfen, und daher ist nur wenig Zeit zum Auswählen von Bildern zum Abtasten erforderlich.

Des Weiteren werden Informationen, die in Bildabgleich-Menü 60 eingestellt werden, und Bildabgleich-Informationen, die von Scanner 100 eingestellt werden, auf Magnetaufzeichnungsteil 54 aufgezeichnet. Als Alternative dazu wäre es auch annehmbar, die Bildabgleich-Informationen auf Speichervorrichtung 44 aufzuzeichnen und auf Magnetaufzeichnungsteil 54 nur die Aufnahmenummer, die der ID-Nummer des Films entspricht, sowie Bildabgleich-Informationen aufzuzeichnen. Darüber hinaus wäre es auch annehmbar, beim Abtasten aus Magnetaufzeichnungsteil 54 die ID-Nummer und die Aufnahmenummer zu lesen und Bildabgleich auf der Grundlage der entsprechenden Bildabgleich-Informationen in Aufzeichnungsvorrichtung 44 auszuführen. Wenn dies · getan wird, ist es möglich, ausreichende Mengen an Informationen auch dann aufzuzeichnen, wenn der Magnetaufzeichnungsteil 54 des Films klein ist und die Größe der Bildabgleich-Informationen groß ist.

Im Folgenden wird das Abtasten in einer angegebenen Aufnahmenreihenfolge unter Bezugnahme auf die Flussdiagramme in Fig. 18-20 beschrieben.

Der Benutzer wählt den Abtast-Modus aus einem Menü auf Monitor 41 unter Verwendung der Bedieneinheit 42 aus, wenn Thumbnail-Anzeigen auf Monitor 41 ausgeführt werden. Des Weiteren wählt der Benutzer den Aufnahmenreihenfolge-Angabe-Modus aus einem Untermenü aus. Wenn dies der Fall ist, wartet Computer 40 in dem Aufnahmenreihenfolge-Angabe-Zustand. Der Benutzer kann dann mehrere Bilder zum Abtasten auswählen, indem er mit der Maus auf die auf Monitor 41 angezeigten Thumbnail- Anzeigen klickt. Die Aufnahmenummern werden dann auf Monitor 41 in der angegebenen Reihenfolge angezeigt.

Des Weiteren kann der Benutzer Bildabgleich in Bildabgleich-Menü 60 in der angegebenen Aufnahmenreihenfolge wie beim Abtasten in Fig. 16 und 17 einstellen. Des Weiteren wird, nachdem der Benutzer die Bildabgleich-Einstellungen und die Abtastbild-Auswahl abgeschlossen hat, das Flussdiagramm in Fig. 18 in Gang gesetzt, wenn die Ausführung von Abtasten angewiesen wird.

In Schritt S1801 wird festgestellt, welche Aufnahmenummer die nächste angegebene Aufnahmenummer von den vom Benutzer angegebenen Aufnahmenummern ist. Dann wird in Schritt S1802 festgestellt, für welche Aufnahmenummer sich das Bild momentan auf der optischen Achse 15 befindet.

Dann wird in Schritt S1803 festgestellt, ob die nächste angegebene Aufnahmenummer, die in Schritt S1801 ermittelt wurde, niedriger ist als die aktuelle Aufnahmenummer, die in Schritt S1802 erfasst wurde. Wenn die Feststellung in Schritt S1803 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1804 über.

Die Schritte von S1804 bis S1916 (Fig. 19) sind die gleichen wie die Schritte von S1602 bis S1714 in Fig. 16 und 17, so dass auf ihre Erläuterung hier verzichtet wird.

Wenn die Feststellung in Schritt S1803 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S2023 in Fig. 20 über.

In Schritt S2023 wird ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben, und Motor 19 wird in der Richtung zum Vorspulen angetrieben. Dabei wird die Verbindung zwischen Motor 13 und Spule 51b durch Übertragungsmechanismus 14 unterbrochen.

In Schritt S2024 liest Magnetkopf 25a Magnetaufzeichnungsteil 54, und es wird ermittelt, ob die Aufnahme die angegebene Aufnahme ist. Wenn die Feststellung NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S2023 zurück und steuert Motor 19 weiter an. Wenn die Feststellung in Schritt S2024 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S2025 über.

Die Vorgänge von Schritt S2025 bis S2028 sind die gleichen wie die Vorgänge von Schritt S1604 bis 51607 in Fig. 16, so dass auf ihre Erläuterung hier verzichtet wird.

Dann wird, wenn Perforations-Detektoren 17a und 17b in Schritt S2029 Perforation 53 erfassen, in Schritt S2030 ein Anhalte-Signal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben. Dementsprechend wird die Ansteuerung von Motor 19 unterbrochen, und der Transport des Films wird ebenfalls unterbrochen. Zu dieser Zeit befindet sich das vordere Ende des Filmbildes auf der optischen Achse 15.

Dann wird in Schritt S2031 ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben, und ein Film 52 wird mit der in Schritt S2026 eingestellten Geschwindigkeit transportiert. Des Weiteren wird der lineare Bildsensor 21 in Schritt S2032 angesteuert und nimmt das Bild an, das der Bildverarbeitung in der Bildsignal-Verarbeitungsschaltung 22, die durch die LUT vorgegeben wird, und der Bildverarbeitung, die in Bildregulier-Menü 60 eingestellt wird, unterzogen wird. Das verarbeitete Bildsignal wird in Aufnahmenspeicher 3 gespeichert.

Die Vorgänge in den Schritten S2031 und S2032 werden wiederholt, bis in Schritt S2033 geprüft wird, ob die Annahme des Bildes einer Aufnahme abgeschlossen ist.

Wenn die Feststellung in Schritt S2033 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S2034 über.

Die Vorgänge in den Schritten S2034 und S2035 sind die gleichen wie die Vorgänge in den Schritten S1613 und S1614 in Fig. 16, so dass auf ihre Erläuterung hier verzichtet wird. Wenn der Vorgang in Schritt S2035 abgeschlossen ist, geht der Computer zu Schritt S1917 über (Fig. 19).

In Schritt S1917 wird festgestellt, ob das unmittelbar zuvor angenommene Bild die letzte angegebene Aufnahme ist. Wenn die Feststellung NEIN lautet, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S1801 (Fig. 18) zurück und wiederholt die oben beschriebenen Vorgänge. Wenn die Feststellung in Schritt S1917 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S1918 über.

Die Schritte von Schritt S1918 bis zum ENDE sind die gleichen wie die Vorgänge von Schritt S1716 bis zum ENDE in Fig. 17, so dass auf ihre Erläuterung hier verzichtet wird. Die Möglichkeit, Bilder in einer angegebenen Aufnahmenreihenfolge anzunehmen, ist von Vorteil, da es damit möglich ist, die Bilder mit der höchsten Priorität für den Benutzer zuerst anzunehmen. Dies ist insbesondere von Vorteil, da es möglich ist, nur notwendige Bilder auszuwählen und diese anzunehmen, wenn das Aufzeichnungsmedium eine geringe Kapazität aufweist, wie beispielsweise eine Diskette oder dergleichen.

Bei den oben beschriebenen Ausführungen wird die Position von Film 52 durch Perforations-Detektoren 17a, 17b, 17c und 17d ermittelt, die Perforationen 53 erfassen. Statt dieser Anordnung wäre es auch annehmbar, die Position zu bestimmen, indem der Film um einen vorgegebenen Betrag transportiert wird, nachdem die auf Magnetaufzeichnungsteil 54 aufgezeichnete Aufnahmenummer von Magnetkopf 25 erfasst wird.

Des Weiteren werden bei den oben beschriebenen Ausführungen die Bildabgleich-Einstellungen von Scanner 100 sowie die LUT-Einstellungen und dergleichen auf Magnetaufzeichnungsteil 54 von Film 52 aufgezeichnet. Daher ist es, wenn das Bild mit dem gleichen Scanner erneut gelesen wird, nicht notwendig, die gleichen Einstellungen vorzunehmen. Daher muss der Benutzer keine Zeit zum Vornehmen von Einstellungen aufwenden. Des Weiteren ist es, wenn das Bild mit einem anderen Scanner abgetastet wird, möglich, eine LUT anhand der Bildinformationen, wie beispielsweise des Histogramms von Signalpegeln und dergleichen, die zum Zeitpunkt des Vorabtastens aufgezeichnet werden, einzustellen, so dass der Film nicht vorabgetastet werden muss. Dies hat den Vorteil, dass der Benutzer keine Zeit zum Vornehmen von Einstellungen aufwenden muss.

Weiterhin bestehen Bedenken dahingehend, dass, wenn Einstellungs-Informationen oder dergleichen temporär auf einem Festplattenlaufwerk gespeichert werden, die Einstellungs-Informationen oder dergleichen irrtümlich von dem Festplattenlaufwerk gelöscht werden könnten. Bei den oben beschriebenen Ausführungen jedoch sind Bildinformationen und dergleichen einschließlich der Einstellungs-Informationen und eines Histogramms von Signalpegeln auf dem Film aufgezeichnet, so dass die Gefahr des irrtümlichen Löschens dieser Informationen verringert wird.

Wenn die Informationsabgleich-Einstellungen, die vom Scanner vorgenommen wurden, und die vom Benutzer vorgenommenen Einstellungen bereits auf dem Magnetaufzeichnungsteil 54 aufgezeichnet worden sind, wäre es auch möglich, beide Einstellungen als die Bedingungen für das Abtasten auszuwählen, wobei die Auswahl mit der Bedieneinheit 42 getroffen wird. Wenn dies der Fall ist, kann der Benutzer beide Einstellungen auswählen, wenn das Abtasten später ausgeführt wird. Daher kann das Abtasten sofort ausgeführt werden, wobei der Benutzer lediglich die Einstellungen auswählt.

Das System gemäß der vorliegenden Erfindung ist so ausgeführt, dass der Transport des Films auf der Grundlage der Erfassung von auf dem Film aufgezeichneten Aufnahmenummern gesteuert wird, wobei die Erfassung durch die Erfassungseinrichtung vorgenommen wird. Daher kann der Film genau zu einer angegebenen Aufnahme transportiert werden und das darauf befindliche Bild gelesen werden.

Ein Start-Modus für das Filmeinlegen wird im Folgenden unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm in Fig. 23 beschrieben, das bei jeder der Vorabtast- und/oder Abtast- Ausführungen eingesetzt werden kann, die hier beschrieben sind.

In Schritt S2301 wird auf der Grundlage der von Detektor 11a ausgeführten Erfassung festgestellt, ob eine entwickelte Filmpatrone 51 in Patroneneinlegekammer 1a eingelegt worden ist. Wenn die Feststellung NEIN lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S2302 über und warnt Computer 40 dahingehend, dass keine Filmpatrone 51 eingelegt worden ist, oder dass Film 52 nicht entwickelt ist. Computer 40 zeigt eine Wammeldung auf Monitor 41 entsprechend der empfangenen Warnung an. Es wäre auch annehmbar, eine Anzeigevorrichtung an Scanner 100 anzuordnen und die Warnung auf dieser Anzeigevorrichtung auszuführen. Indem festgestellt wird, ob eine entwickelte Filmpatrone eingelegt ist, ist es möglich, zu verhindern, dass nichtentwickelter Film irrtümlicherweise aus Patrone 51 herausgezogen wird.

Wenn die Feststellung in Schritt S2301 JA lautet, geht der Mikrocomputer zu Schritt S2303 über. In Schritt S2303 werden von dem Detektor 11a der Typ des Films 52 und der Name des Herstellers erfasst, und des Weiteren, ob es sich bei dem Film um Farbfilm oder Schwarzweißfilm handelt.

Dann wird in Schritt S2304 ein Ansteuersignal an Motor-Ansteuerschaltung 12 ausgegeben, und Motor 13 wird angesteuert bzw. angetrieben. Die Antriebskraft von Motor 13 wird über Übertragungsmechanismus 24 auf Spule 51b übertragen. Des Weiteren wird das vordere Ende von Film 52 über Filmaustrittsöffnung 51a im Gehäuse der Patrone heraustransportiert.

Anschließend wartet der Mikrocomputer in Schritt S2305 darauf, dass Perforations- Detektor 17a Perforation 53 von Aufnahme "0" erfasst. Wenn Perforation 53 in Schritt S2305 erfasst wird, wird Motor 13 um einen vorgegebenen Betrag in Schritt S2306 angetrieben, und dann wird Motor 13 in Schritt S2307 angehalten. Wenn Motor 13 angehalten wird, ist Motor 13 in Schritt S2306 um einen vorgegebenen Betrag angetrieben worden, so dass Film 52 die Vorspulseiten-Spule 16 erreicht.

Dann werden in Schritt S2308 Ansteuersignale an Motor-Ansteuerschaltung 12 und Motor-Ansteuerschaltung 18 ausgegeben, so dass Motor 13 in der Richtung des Transports angetrieben wird, während Motor 19 in der Vorspulrichtung angetrieben wird.

Anschließend wird in Schritt S2309 festgestellt, ob Perforations-Erfassungseinheit 17a die nächste Perforation 53 erfasst hat. Wenn Perforation 53 nicht erfasst worden ist, werden Motor 13 und Motor 19 weiter angetrieben. Wenn die nächste Perforation 53 erfasst worden ist, wird ein Anhalte-Signal an Motor-Ansteuerschaltung 12 und Motor- Ansteuerschaltung 18 ausgegeben, so dass der Antrieb von Motor 13 und Motor 19 unterbrochen wird (Schritt S2310).

Wenn der Film eingelegt worden ist, kann der Benutzer den in Fig. 24 dargestellten Vorabtastvorgang auswählen.

In Schritt S2401 wird festgestellt, ob ein Modus (Flag = 0) eingestellt ist, in dem Magnetinformationen und RGB-Bildinformationen gleichzeitig mit dem Transport des Films gelesen werden, oder ob ein Modus (Flag = 1) eingestellt ist, in dem die Magnetinformationen zuerst gelesen werden und dann die RGB-Informationen gelesen werden, wenn der Film zurückgespult wird. Wenn der Wert des Flags 0 beträgt, geht der Mikrocomputer zu Schritt S2402 über, während, wenn der Wert des Flags 1 beträgt, der Mikrocomputer zu Schritt S2410 übergeht.

Wenn der Wert des Flags 0 beträgt, drehen sich in Schritt S2402 Motor 13 und Motor 19 im Uhrzeigersinn, und Film in Patrone 51 wird mit einer konstanten Geschwindigkeit transportiert. Während der Film mit dieser konstanten Geschwindigkeit zugeführt wird, werden Magnetinformationen von Magnetköpfen 25a und 25b gelesen oder geschrieben (S2403). Des Weiteren werden RGB-Bildinformationen von einem eindimensionalen CCD 21 gelesen (S2405). Da es ausreicht, ein Bild für die Filmdichte und die Farbkorrektur zu erzeugen, müssen nicht genau drei Bildsignale bei RGB für jede Zeile durch Anhalten des Filmtransports an jeder Zeile ermittelt werden.

Des Weiteren werden in Schritt S2404 auf den Film geschriebene Magnetinformationen ausgegeben, und darüber hinaus werden in Schritt S2406 Filmbilder über das eindimensionale CCD ausgegeben. In Schritt S2407 werden die Magnetinformationen und die Bildinformationen in Aufnahmenspeicher 3 gespeichert. Die aufgezeichneten Informationen, die zu diesem Zeitpunkt gelesen werden, enthalten die Aufnahmenummer, Datum und Zeitpunkt der Fotografie, eine Bildrichtungs-Information, eine Fotografiegrößen- Information sowie eine Farbtemperatur-Information und dergleichen. Bei der Bildrichtungs-Information handelt es sich um eine Information, die anzeigt, ob es sich bei dem Bild um ein Bild handelt, das in vertikaler Position fotografiert wurde, oder ein Bild, das in horizontaler Position fotografiert wurde. Bei der Fotografiegrößen-Information handelt es sich um eine Information, die anzeigt, welche Größe das fotografische Bild hat, so beispielsweise normale Größe, Panoramagröße, ganze Größe oder halbe Größe, und darüber hinaus um eine Information, die anzeigt, welche Teile des fotografischen Bildes beschnitten werden sollen.

In Schritt S2408 wird festgestellt, ob der Film 52 bis zur letzten Aufnahme transportiert worden ist. Wenn festgestellt wird, dass der Film nicht bis zur letzten Aufnahme transportiert worden ist, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S2402 zurück, und Ansteuerung der Motoren wird ausgeführt, und Magnetinformationen sowie Bildsignale werden angenommen, bis die letzte Aufnahme erreicht ist. Wenn festgestellt wird, dass der Film bis zur letzten Aufnahme transportiert worden ist, geht der Mikrocomputer zu Schritt S2409 über. In Schritt S2409 wird Rückspulen des Filmes unter Verwendung der Motoren in Vorbereitung auf das Abtasten ausgeführt, und dann geht der Mikrocomputer zu Schritt S2420 über.

Wenn hingegen der Wert des Flags 1 beträgt, drehen sich in Schritt S2410 Motor 13 und Motor 19 so im Uhrzeigersinn, dass der Film in Patrone 51 mit hoher Geschwindigkeit transportiert wird. Während der Film mit dieser konstanten hohen Geschwindigkeit transportiert wird, werden Magnetinformationen von Magnetköpfen 25a und 25b gelesen (Schritt S2411), die Informationen werden ausgegeben (S2412), und die Informationen werden aufgezeichnet (S2413). Da nur Magnetinformationen gelesen werden, kann das Bild auf jeder Aufnahme mit einer höheren Geschwindigkeit als in dem Fall gelesen werden, der oben beschrieben ist, und in dem Bildinformationen grob gelesen werden. Ähnlich wie bei dem oben beschriebenen Fall enthalten die aufgezeichneten Informationen, die zu diesem Zeitpunkt gelesen werden, die Aufnahmenummer, Datum und Zeitpunkt der Fotografie, eine Bildrichtungs-Information, eine Fotografiegrößen-Information und eine Farbtemperatur-Information. Bei der Bildrichtungs-Information handelt es sich um eine Information, die anzeigt, ob das Bild ein in vertikaler Position fotografiertes Bild ist oder ein in horizontaler Position fotografiertes Bild. Bei der Fotografiegrößen- Information handelt es sich um eine Information, die anzeigt, welche Größe das fotografische Bild hat, so beispielsweise normale Größe, Panoramagröße, volle Größe oder halbe Größe, und des Weiteren um eine Information, die anzeigt, welche Teile des fotografischen Bildes zu beschneiden sind.

In Schritt S2414 wird festgestellt, ob der Film bis zur letzten Aufnahme gelesen worden ist. Wenn das Lesen nicht bis zur letzten Aufnahme durchgeführt worden ist, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S2410 zurück, und die Magnetinformationen der nächsten Aufnahme werden gelesen. Wenn das Lesen bis zur letzten Aufnahme durchgeführt worden ist, geht der Mikrocomputer zu Schritt S2415 über. Die Feststellung, ob das Lesen bis zur letzten Aufnahme durchgeführt worden ist, wird anhand von Signalen von den oben beschriebenen Perforations-Detektoren 17a und 17b getroffen.

In Schritt S2415 wird der Film mit niedriger Geschwindigkeit zurückgespult. Während der Film mit dieser konstanten niedrigen Geschwindigkeit transportiert wird, liest ein eindimensionales CCD 21 die RGB-Bildinformationen (S2416), Bildsignale werden ausgegeben (S2417), und Bildsignale werden aufgezeichnet (S2418). Da die Erzeugung eines Bildes für die Filmdichte und die Farbkorrektur ausreicht, ist es nicht erforderlich, genau drei Bildsignale für RGB auf jeder Zeile durch Unterbrechen des Filmtransports auf jeder Zeile zu ermitteln, es kommt jedoch zu einem zu groben Lesen, wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist. In Schritt S2419 wird festgestellt, ob der Film bis zur Aufnahme "0" gelesen worden ist. Wenn das Lesen nicht bis zur Aufnahme "0" ausgeführt worden ist, kehrt der Mikrocomputer zu Schritt S2415 zurück, und Bildinformationen der nächsten Aufnahme werden gelesen. Wenn durch die oben erwähnten Perforations-Detektoren 17a und 17b erfasst wird, dass Aufnahme "0" erreicht worden ist, ist der Film zurückgespult worden. Des Weiteren geht der Mikrocomputer dann in Vorbereitung auf das Abtasten zu Schritt S2420 über.

In Schritt S2420 werden die Bildsignale und dergleichen, die in Aufnahmenspeicher 3 gespeichert sind, über eine SCSI-Schnittstelle zu RAM 43 in Computer 40 übertragen.

In Schritt S2421 werden Bildsignale von Aufnahmenspeicher 3 in Scanner 100 in Computer 40 eingegeben, und Thumbnail-Bilder werden auf Monitor 41 angezeigt. Wenn diese Anzeige erfolgt, werden die aufgezeichneten Informationen, wie beispielsweise eine Aufnahmenummer oder dergleichen, die von der Magnetaufzeichnungsschicht gelesen werden, wie oben beschrieben, unter den Thumbnail-Anzeigen angezeigt.

Des Weiteren gibt Computer 40 die aufgezeichneten Informationen, die gesendet worden sind, an Aufzeichnungsvorrichtung 44 aus, so dass die Informationen auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden. Da es sich bei den Bildsignalen um Bilder handelt, die schnell gelesen worden sind, und die Menge an Informationen daher gering ist, können diese Informationen schnell aufgezeichnet werden.

In Schritt S2422 werden Einstellungen für die RGB-Sammelzeit für Farbtonkorrektur und Farbkorrektur bei jeder Aufnahme und Einstellungen der Stärke des Beleuchtungslichtes und dergleichen auf der Grundlage der Bildinformationen ausgeführt, die grob gelesen worden sind. Des Weiteren kann der Fotograf nach dem Prüfen der Thumbnail- Anzeigen und der Magnetaufzeichnungsinformationen auf Monitor 41 die Aufnahmenummem, für die Abtasten gewünscht wird, unter Verwendung von Tastatur 42 angeben, kann die Lesegenauigkeit angeben und kann des Weiteren den Lesebereich angeben. Das Abtasten wird in Gang gesetzt, nachdem diese Bedingungseinstellungen abgeschlossen sind.

Die Funktion der Bildsignal-Bearbeitungsschaltung 22 und die Anzeige von Bildinformationen auf Monitor 41 sind oben unter Bezugnahme auf Fig. 9 beschrieben worden.

Dementsprechend wird es möglich, das Filmbild ökonomisch und mit hoher Genauigkeit zu lesen.

Die Bildlesevorrichtung einer Ausführung der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, die Bilder auf Film mit einem Magnetaufzeichnungsabschnitt liest, wobei der Film in einer Patrone aufgewickelt und aufbewahrt wird. Des Weiteren umfasst die Vorrichtung Vorabtast- und Abtasteinrichtungen (S2402-S2406, S2410-S2413 und S2415- S2418 (Fig. 24)), eine Transporteinrichtung (12-13, 18-20), die den Film transportiert, eine Transport-Steuereinrichtung 2, die die Transporteinrichtung während des Vorabtastens so steuert, dass der Film mit einer konstanten Geschwindigkeit transportiert wird, eine Wiedergewinnungseinrichtung 25, die die in dem Magnetaufzeichnungsabschnitt gespeicherten Informationen wiedergewinnt, wenn der Film durch die Transport- Steuereinrichtung mit einer konstanten Geschwindigkeit transportiert wird, und eine fotoelektrische Wandlereinrichtung 21, die die Bildinformationen liest und diese in elektrische Signale umwandelt, wenn der Film durch die Transporteinrichtung mit einer konstanten Geschwindigkeit transportiert wird.

Da die Bildlesevorrichtung, bei der eine eindimensionale fotoelektrische Wandlereinrichtung (CCD-Zeilensensor) eingesetzt wird, Bildinformationen während eines Abtastvorgangs genau liest, wird eine einzelne Zeile des Films transportiert, und Bildsignale werden für R (Rot), G (Grün) und B (Blau) erzeugt.

Selbst mit einer Bildlesevorrichtung, bei der eine eindimensionale fotoelektrische Wandlereinrichtung eingesetzt wird, ist es möglich, Magnetaufzeichnungsinformationen und Bildinformationen zu gewinnen, während der Film beim Vorabtasten mit einer konstanten Geschwindigkeit transportiert wird. Dadurch ist es möglich, die zum Vorabtasten benötigte Zeit zu verringern.

Des Weiteren wird, wenn Magnetaufzeichnungsinformationen und Bildinformationen gelesen werden, während der Film in einer ersten Richtung transportiert wird, Steuerung des Filmtransportmechanismus erleichtert.

Darüber hinaus ist es, wenn die Magnetaufzeichnungsinformationen gelesen werden, während der Film mit einer hohen Geschwindigkeit in einer ersten Richtung transportiert wird, und die Bildinformationen gelesen werden, während der Film mit einer niedrigen Geschwindigkeit in einer zweiten Richtung transportiert wird, möglich, die zum Vorabtasten erforderliche Zeit zu verringern, und es ist auch möglich, ein sehr genaues Bild herzustellen, da die Geschwindigkeit beim Lesen der Bildinformationen niedriger ist.

Die Erfindung ist oben unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungen derselben beschrieben worden, die veranschaulichend und nicht einschränkend sein sollen. Verschiedene andere Abwandlungen können vorgenommen werden, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Verarbeiten eines fotografischen Films mit einer Vielzahl von Aufnahmen unter Verwendung einer Bildabtasteinrichtung (100) mit einem Bildsensor (21), die einen Vorgang des Vorabtastens des Films bei einer groben Bildauflösung ausführt, um Vorabtastdaten zu erzeugen, und anschließend einen Abtastvorgang bei einer feineren Auflösung ausführt, bei dem die Vorabtastdaten verwendet werden,

dadurch gekennzeichnet, dass eine Ladungssammelzeit des Bildsensors (21) für jede einer Vielzahl von Farben Rot, Grün, Blau auf eine Bezugszeit T&sub0; eingestellt wird, Schwarz-Weiß-Pegel für jede Aufnahme aus den Signalen von dem Vorabtastvorgang gewonnen werden und Ladungssammelzeiten T&sub1;, T&sub2; und T&sub3; des Bildsensors (21) aus den Schwarz-Weiß-Pegeln für jede der Farben Rot, Grün, Blau für jede der Aufnahmen bestimmt werden und der Abtastvorgang mit feinerer Auflösung mit den Ladungssammelzeiten T&sub1;, T&sub2; und T&sub3; ausgeführt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Bildsensor (21) ein eindimensionaler fotoelektrischer Wandler ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Vielzahl von Aufnahmen einen Bildabschnitt (55) und einen Magnetabschnitt (54) enthält und der Vorabtastschritt den Schritt des Vorabtastens der Magnetabschnitte (54) des Film einschließt.

4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei der Vorabtastschritt das Vorabtasten der Bildabschnitte (55) und der Magnetabschnitte (54) mit konstanter Geschwindigkeit einschließt.

5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, das des Weiteren das Anzeigen wenigstens einer der vorabgetasteten Aufnahmen (55) als ein Bild aus den Vorabtastdaten umfasst.

6. Verfahren nach Anspruch 5, das das gleichzeitige Anzeigen von Bildern aus der Vielzahl von Aufnahmen (55) auf einem Monitor (41) umfasst.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, abhängig von Anspruch 3 oder 4, das das Ausrichten eines Bildes in der Anzeigeeinrichtung entsprechend magnetischen Anzeigeinformationen umfasst, die in dem entsprechenden Magnetabschnitt (54) des Films enthalten sind.

8. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3 sowie Anspruch 5 oder 6, das das Anzeigen von Informationen an ein Bild in der Anzeigeeinrichtung angrenzend umfasst, wobei die Informationen in dem entsprechenden Magnetabschnitt (54) des Films enthalten sind.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, das das Auswählen wenigstens einer in dem folgenden Abtastvorgang abzutastenden Aufnahme auf der Grundlage von Benutzereingaben nach dem Anzeigeschritt umfasst.

10. Verfahren nach Anspruch 9, das das Schreiben einer magnetischen Kennnummer auf den Magnetabschnitt (54), der wenigstens einen zum Abtasten ausgewählten Aufnahme umfasst.

11. Verfahren nach Anspruch 9, das das Ändern wenigstens eines fotografischen Zustandes der wenigstens einen zum Abtasten ausgewählten Aufnahme vor dem Abtasten umfasst.

12. Vorrichtung zum Verarbeiten eines fotografischen Films unter Verwendung einer Bildabtasteinrichtung (100) mit einem Bildsensor (21), die eine Einrichtung zum Vorabtasten des Films bei einer groben Bildauflösung zur Erzeugung von Vorabtastdaten sowie eine Einrichtung zum Abtasten des Films bei feinerer Auflösung unter Verwendung der Vorabtastdaten umfasst, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die eine Ladungssammelzeit des Bildsensors für jede einer Vielzahl von Farben Rot, Grün, Blau auf eine Bezugszeit T&sub0; einstellt, eine Einrichtung, die Schwarz-Weiß-Pegel aus Vorabtastdaten für jede Aufnahme gewinnt, eine Einrichtung, die Ladungssammelzeiten T&sub1;, T&sub2; und T&sub3; des Bildsensors für jede der Farben Rot, Grün, Blau für jede Aufnahme aus den Schwarz-Weiß-Pegeln für das entsprechende Bild bestimmt, und dadurch, dass die Abtasteinrichtung das Bild bei der feineren Auflösung mit den Ladungssammelzeiten R&sub1;, T&sub2; und T&sub3; abtastet.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei der Bildsensor (21) ein eindimensionaler fotoelektrischer Wandler ist.

14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder Anspruch 13, wobei die Vielzahl von Aufnahmen einen Bildabschnitt (55) und einen Magnetabschnitt (54) enthält und die Vorabtasteinrichtung eine Einrichtung enthält, die die Magnetabschnitte (54) des Films vorabtastet.

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Vorabtasteinrichtung eine Einrichtung enthält, die die Bildabschnitte (55) und die Magnetabschnitte (54) bei konstanter Geschwindigkeit vorabtastet.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, die des Weiteren eine Einrichtung (41) umfasst, die wenigstens eine der vorabgetasteten Aufnahmen als ein Bild aus den Vorabtastdaten anzeigt.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Anzeigeeinrichtung (41) gleichzeitig Bilder aus der Vielzahl von Aufnahmen auf einem Monitor anzeigt.

18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder Anspruch 17, abhängig von Anspruch 14 oder Anspruch 15, wobei die Anzeigeeinrichtung (41) ein Bild in der Anzeige entsprechend magnetischen Anzeigeinformationen ausrichtet, die in dem entsprechenden Magnetabschnitt (54) des Films enthalten sind.

19. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder Anspruch 17, abhängig von Anspruch 14 oder Anspruch 15, wobei die Anzeigeeinrichtung (41) Informationen an ein Bild in der Anzeigeeinrichtung angrenzend anzeigt, wobei die Informationen in dem entsprechenden Magnetabschnitt (54) des Films enthalten sind.

20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, die eine Einrichtung umfasst, die wenigstens eine in dem folgenden Abtastvorgang abzutastende Aufnahme auf der Grundlage von Benutzereingaben nach der Bildanzeige auswählt.

21. Vorrichtung nach Anspruch 20, die eine Einrichtung (25) umfasst, die eine magnetische Kennnummer auf den Magnetabschnitt der wenigstens einen zum Abtasten ausgewählten Aufnahme schreibt.

22. Vorrichtung nach Anspruch 20, die eine Einrichtung umfasst, die wenigstens einen fotografischen Zustand der wenigstens einen zum Abtasten ausgewählten Aufnahme vor dem Abtasten ändert.







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