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Dokumentenidentifikation DE69900887T2 26.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1034700
Titel Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten
Anmelder Cats Inc., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Otomo, Hirotaka, Shibuya-Ku, Tokyo 150-002, JP;
Sato, Hiroyuki, Shibuya-Ku, Tokyo 150-002, JP
Vertreter Patentanwälte Gesthuysen, von Rohr & Eggert, 45128 Essen
DE-Aktenzeichen 69900887
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.07.1999
EP-Aktenzeichen 991124835
EP-Offenlegungsdatum 13.09.2000
EP date of grant 13.02.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.09.2002
IPC-Hauptklasse A01M 1/02
IPC-Nebenklasse A01M 1/04   A01M 1/14   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten, welche fliegende Insekten, wie Mücken Fliegen, Blattkäfer, Motten usw., anlockt und sie durch ein Fangelement fängt.

Zum Vertilgen bzw. Töten von fliegenden Insekten wie Mücken, Fliegen, Blattkäfer, Motten usw., die in hygienischer Hinsicht nicht wünschenswert sind, ist es wirksam, die fliegenden Insekten mittels einer Lampe durch Ausnutzen der Phototaxis der fliegenden Insekten anzulocken und die angelockten fliegenden Insekten durch ein Fangelement, auf welchem ein klebriges Element vorgesehen ist, zu fangen. Derartige Vorrichtungen, welche aus der Lampe zum Anlocken der fliegenden Insekten und einem Fangelement gebildet sind, sind bereits allgemein bekannt, wie in den ungeprüften japanischen Patentveröffentlichungen H9-205962 und H10-99001 gezeigt, bzw. siehe JP-A-09 205 962 und JP-A-10 099 001.

Eine Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten, wie in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung H10-99001 gezeigt, ist mit einer Lampe zum Anlocken der fliegenden Insekten, einem Grundteil, auf dem die Lampe zum Anlocken der fliegenden Insekten bereitgestellt ist, einem durchsichtigen Gehäuse, welches an der unteren Seite des Grundteils befestigt und dessen Querschnittsansicht etwa halbkreisförmig ist, einem Blech zum Fangen der fliegenden Insekten, welches unter der Lampe angeordnet ist, und einer Öffnung zum Eindringen der fliegenden Insekten, welche auf der Unterseite des Gehäuses ausgebildet ist, versehen.

Eine Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten, wie in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung H9-205962 gezeigt, ist so beschaffen, daß eine Lampe zum Anlocken der fliegenden Insekten in einem Rahmen zum Halten eines klebrigen Elements, dessen Form etwa rechteckig ist, vorgesehen ist, ein Behälter zum Tragen eines Papiers zum Fangen der fliegenden Insekten, auf welchem das Papier zum Fangen der fliegenden Insekten bereitgestellt ist, auf dem Boden des Rahmens zum Halten des klebrigen Elements vorgesehen ist, große Fenster, welche zum größeren Teil eine Seitenfläche davon bedecken, in Seitenflächen entlang einer Längsrichtung der Lampe im Rahmen geöffnet sind, und große Fenster, welche zum größeren Teil eine Seitenfläche davon bedecken, in Seitenflächen geöffnet sind, welche senkrecht zur Längsrichtung stehen.

Die vorhergehende Vorrichtung hat jedoch, da die Öffnung zum Eindringen nur in einem Boden eines Gehäuses vorgesehen ist und andere Teile des Gehäuses blockiert sind, den Nachteil, daß die Anlockungswirksamkeit niedrig ist, weil ein Bereich, durch den die fliegenden Insekten eindringen, begrenzt ist. Des weiteren hat sie den Nachteil, daß kein Licht der Lampe über die Vorrichtung dringt, da die Lampe zum Anlocken auf dem Grundteil befestigt ist, welches in einer oberen Seite der Vorrichtung angeordnet ist. In der Bezugsvorrichtung können, da das Gehäuse durchsichtig ausgebildet und die Öffnung zum Eindringen im Boden der Vorrichtung ausgebildet ist, die fliegenden Insekten, welche in der Vorrichtung gefangen sind, von unten gesehen werden. Wenn die Vorrichtung zum Aufspüren von fliegenden Insekten daher an einem hohen Ort in einem Laden oder einem Restaurant angebracht ist, können die Kunden die fliegenden Insekten in der Vorrichtung zum Aufspüren von fliegenden Insekten sehen und sich unwohl fühlen, so daß sie den Eindruck haben könnten, daß in dem Laden nicht auf Hygiene geachtet wird, woraufhin der Laden beachtliche geschäftliche Nachteile davontragen könnte.

In der letztgenannten Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten ist der Gesamtöffnungsbereich größer als jener der vorherigen Vorrichtung, da jedoch der Behälter zum Tragen des Fangpapiers am Boden bereitgestellt ist und eine Befestigung zur Anordnung der Lampe zum Anlocken von fliegenden Insekten über dem Behälter bereitgestellt ist, ist es schwierig, Fenster in einem oberen Abschnitt und einem unteren Abschnitt des Rahmens zum Tragen des klebrigen Elements zu bilden, so daß der Nachteil auftritt, daß die Fenster, durch welche das Licht strahlt, in vertikalen Abschnitten begrenzt ist und kein ausreichender Lichtverbreitungsbereich gewonnen wird.

Zur Behebung dieses Nachteils, um den Gesamtöffnungsbereich zur Vergrößerung des Bereichs, in dem das Licht strahlt, zu vergrößern, wird in Betracht gezogen, ein Gehäuse einer Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten eher in einer vieleckigen Form als in einer fünfeckigen Form in einer Querschnittsansicht zu fertigen, und Öffnungen in vertikalen Abschnitten und schrägen Abschnitten, die schräg zu den vertikalen Abschnitten verlaufen, zu bilden. Im dem Falle, wenn die Öffnungen in den schrägen Abschnitten in den unten angeordneten schrägen Abschnitten gebildet sind und die Vorrichtung an einem hohen Ort in einem Restaurant angebracht ist, könnten die fliegenden Insekten jedoch durch die Öffnungen gesehen werden, so daß sich die Gäste wie im Fall der vorhergehenden Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten unwohl fühlen könnten.

Es ist die Aufgabe dieser Erfindung, eine Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten zu schaffen, bei der die Anlockungsrate von fliegenden Insekten durch Vergrößern des Lichtverbreitungsbereichs aus einem Gehäuse von der Lampe zum Fangen von fliegenden Insekten aus erhöht ist, und bei der verhindert wird, daß fliegende Insekten, welche in dem Gehäuse gefangen sind, durch die Öffnungen von unten erkannt werden.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 6 gelöst.

Bevorzugt umfaßt eine Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten gemäß dieser Erfindung: ein Gehäuse, welches mindestens mit vertikalen Abschnitten, welche sich entlang seiner Längsrichtung erstrecken, und mit schrägen Abschnitten, welche sich von den vertikalen Abschnitten erstrecken und schräg zu den vertikalen Abschnitten verlaufen, versehen ist, wobei eine Querschnittsansicht des Gehäuses eher in einer vieleckigen als in einer fünfeckigen Form gebildet ist; eine Lampe zum Anlocken von fliegenden Insekten, welche in dem Gehäuse bereitgestellt ist; ein Element zum Fangen der fliegenden Insekten, welche von der Lampe angelockt werden; Öffnungen, welche in den vertikalen Abschnitten und den schrägen Abschnitten ausgebildet sind, wobei die fliegenden Insekten durch die Öffnungen in das Gehäuse eindringen; und eine Vielzahl von Platten, welche in den Öffnungen in den schrägen Abschnitten, die sich von den unteren Enden der vertikalen Abschnitte erstrecken, bereitgestellt sind, wobei die Platten verhindern, daß die fliegenden Insekten, welche in dem Element zum Fangen von fliegenden Insekten gefangen sind, erkannt werden. Es ist zu beachten, daß jede der Vielzahl von Platten schräg ist, so daß ein oberer Abschnitt der Platte bezüglich dem unteren Abschnitt der Platte nach außen gerichtet angeordnet ist.

Des weiteren ist das Gehäuse mit einem Paar vertikaler Abschnitte, einem Paar oberer schräger Abschnitte, welche sich von den oberen Kanten des Paars vertikaler Abschnitte erstrecken und schräg zu den vertikalen Abschnitten verlaufen, einem Paar unterer schräger Abschnitte, welche sich von unteren Kanten des Paars vertikaler Abschnitte erstrecken und schräg zu den vertikalen Abschnitten verlaufen, einem oberen Abschnitt, der sich zwischen dem Paar oberer schräger Abschnitte erstreckt, und einem unteren Abschnitt versehen, welcher sich zwischen dem Paar unterer schräger Abschnitte erstreckt und dessen Querschnittsansicht achteckig ausgebildet ist, wobei die Öffnungen in dem Paar vertikaler Abschnitte, dem Paar oberer schräger Abschnitte und dem Paar unterer schräger Abschnitte ausgebildet sind, und die Vielzahl der Platten in der Öffnung bereitgestellt ist, welche in den unteren schrägen Abschnitten ausgebildet ist. Zudem ist das Element zum Fangen von fliegenden Insekten in der Vorrichtung ein Blech, auf dem auf einem oberen Abschnitt mindestens ein klebriges Element angeordnet ist.

Da das Gehäuse eher in einer vieleckigen als in einer fünfeckigen Form ausgebildet ist und die Öffnungen in den vertikalen Abschnitten und den schrägen Abschnitten, welche schräg zu den vertikalen Abschnitten verlaufen, ausgebildet sind, wird der Gesamtöffnungsbereich groß und ein Winkel des Lichts, welches von der Lampe ausgestrahlt wird, wird umfassend. Außerdem werden die Öffnungen, welche in den schrägen Abschnitten, die sich von den unteren Kanten der vertikalen Abschnitte erstrecken, ausgebildet sind, durch die Vielzahl von Platten in eine Vielzahl von Schlitzen geteilt, aber das Licht kann durch eine Vielzahl der Schlitze strahlen und die Platten können die fliegenden Insekten, welche in der Vorrichtung gefangen sind, vor den Blicken von unten abschirmen. Folglich können, in dem Falle, wenn die Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten an einem hohen Ort angebracht ist, die fliegenden Insekten, welche in der Vorrichtung gefangen sind, nicht gesehen werden.

Es wird auch bevorzugt, daß eine Vielzahl von Öffnungen in beiden Endflächen in einer Längsrichtung des Gehäuses vorgesehen sind. Dadurch wird der Gesamtöffnungsbereich der Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten größer und der Bereich, in dem Licht strahlt, wird gleichfalls umfassender.

Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung können vollständiger durch die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung verstanden werden, bei der:

Fig. 1 ist eine Vorderansicht, welche eine Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie 2-2 von Fig. 1;

Fig. 3 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3 von Fig. 1;

Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 4-4;

Fig. 5 ist eine vergrößerte, teilweise diagrammartige Schnittansicht eines unteren Abschnitts der Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten;

Fig. 6 ist eine teilweise diagrammatische Schnittansicht, welche einen Zustand einer Ansicht der Vorrichtung von unten nach oben zeigt; und

Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht, welche einen Verwendungszustand der Vorrichtung zeigt.

Das bevorzugte Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung wie folgt beschrieben.

Das besonders bevorzugte Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten wird in Fig. 1 bis 7 gezeigt. Die Vorrichtung 1 umfaßt mindestens ein Gehäuse 2, eine Lampe zum Anlocken von fliegenden Insekten 3, welche in dem Gehäuse 2 angeordnet ist, und ein Element zum Fangen von fliegenden Insekten 4, welches benachbart zu der Lampe 3 angeordnet ist.

Die Lampe 3 ist eine wohlbekannte Neonbeleuchtung, welche Licht in einem ultravioletten Bereich ausstrahlt, in welchem eine Anlockungswirkung auf fliegende Insekten entsteht. Die Lampe 3 ist entfernbar an Fassungen (nicht gezeigt) befestigt.

Das Element zum Fangen von fliegenden Insekten 4 ist benachbart zu der Lampe zum Anlocken von fliegenden Insekten 3 angeordnet; speziell in diesem Ausführungsbeispiel ist es unter der Lampe 3 angeordnet.

In diesem Ausführungsbeispiel umfaßt das Element zum Fangen von fliegenden Insekten 4 ein Blech zum Fangen fliegender Insekten 5, einen Kasten 6, der das Blech 5 einfaßt, und einen Befestigungszug 7, der an einem Vorderende des Blechs 5 angebracht ist. Der Kasten 6 ist so an einem Befestigungsrahmen 8 befestigt, der an einer Innenfläche eines Endes des unteren Abschnitts im Gehäuse 2 vorgesehen ist, der Befestigungszug 7 wird gezogen, um das Blech 5 aus dem Kasten 6 zu einem anderen Ende des unteren Abschnitts 11 zu ziehen, und dann wird der Befestigungszug 7 an einen Hakenabschnitt 9 gehakt, der am anderen Ende des unteren Abschnitts 11 in dem Gehäuse 2 befestigt ist, so daß das Element zum Fangen von fliegenden Insekten am Gehäuse befestigt werden kann. Ein klebriges Element wird auf beide Oberflächen des Blechs 5 aufgebracht oder geklebt, und fliegende Insekten, wie Mücken, Fliegen, Blattkäfer, Motten usw., können durch das klebrige Element gefangen werden.

Das Gehäuse ist ein annähernd langes achteckiges Prisma, dessen Seitenflächen einen oberen Abschnitt 10, welcher in einer horizontalen Richtung verläuft, den unteren Abschnitt 11, welcher parallel zum oberen Abschnitt 10 verläuft, ein Paar vertikaler Abschnitte, welche senkrecht zu dem oberen Abschnitt 10 und dem unteren Abschnitt 11 angeordnet sind, ein Paar oberer schräger Abschnitte 13, welche zwischen dem oberen Abschnitt 10 und den vertikalen Abschnitten 12 verlaufen, und ein Paar unterer schräger Abschnitte 14 umfassen, welche zwischen dem unteren Abschnitt 11 und den vertikalen Abschnitten 12 verlaufen.

An den Grundteilen 24 des achteckigen Prismas, welche an beiden Enden in einer Längsrichtung der Vorrichtung 1 angeordnet sind, stehen hervorstehende Abschnitte 19, die kleiner als die Unterteile 24 des achteckigen Prismas ausgebildet sind, in einer axialen Richtung des achteckigen Prismas nach außen hervor, und es sind annähernd trapezförmige Öffnungen 20 in Abschnitten, ausgenommen einen oberen und einen unteren Abschnitt, um jeden hervorstehenden Abschnitt 19 herum vorgesehen. Da der Gesamtöffnungsbereich 15, 20 groß wird, so daß ein Lichtverbreitungsbereich ausgedehnt wird, kann der Effekt zum Fangen von fliegenden Insekten erhöht werden.

Das Gehäuse 2 ist, wie in Fig. 3 gezeigt, in ein oberes Gehäuse 2a und ein unteres Gehäuse 2b trennbar, wobei das obere Gehäuse 2a den oberen Abschnitt 10, die oberen schrägen Abschnitte 13 und den vertikalen Abschnitt 12, und das unter Gehäuse 2b den unteren Abschnitt 11 und die unteren schrägen Abschnitte 14 umfaßt, so daß das obere Gehäuse 2a vom unteren Gehäuse 2b entfernbar ist, um Arbeit im Gehäuse 2 zu erleichtern.

Außerdem sind die Öffnungen 15 zum Ausstrahlen von Licht der Lampe 3 aus dem Gehäuse 2 und zum Ermöglichen des Eindringens der fliegenden Insekten so groß wie möglich in den jeweiligen oberen schrägen Abschnitten 13, vertikalen Abschnitten 12 und unteren schrägen Abschnitten 14 ausgebildet. Außerdem ist jede Öffnung 15 mit mindestens einem Träger (neun Träger im vorliegenden bevorzugten Ausführungsbeispiel) 16 versehen, die in Querrichtung der Öffnung 15 in regelmäßigen Abständen in einer Längsrichtung der Öffnung 15 verlaufen, um die Festigkeit des Gehäuses 2 zu erhöhen.

Außerdem ist jede Öffnung 15, welche in den unteren schrägen Abschnitten 14 ausgebildet ist, mit einer Vielzahl von Platten (vier Platten einschließlich beider Seitenplatten in dem vorliegenden bevorzugten Ausführungsbeispiel) 17 versehen, die parallel zueinander in regelmäßigen Abständen in einer Querrichtung der Öffnung angeordnet sind, um die Öffnung 15 in eine Vielzahl von Schlitzen 18 aufzuteilen, wie in Fig. 5 gezeigt.

Jede Platte 17 ist leicht schräg, so daß ein oberer Abschnitt der Platte 17 bezüglich einem unteren Abschnitt der Platte 17 nach außen in dem Gehäuse 2 angeordnet ist, um die fliegenden Insekten, welche durch das Element zum Fangen von fliegenden Insekten 4 gefangen sind, vor den Blicken der Leute abzuschirmen. Außerdem ist bei benachbarten Platten 17 eine Oberkante einer Platte, welche tiefer als eine andere Platte angeordnet ist, und eine Unterkante einer anderen Platte, welche höher als eine Platte angeordnet ist, so ausgerichtet oder angeordnet, daß sie einander in oberer und unterer Richtung überlappen.

Gemäß der obengenannten Anordnung kann, da die Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten 1 der vorliegenden Erfindung so beschaffen ist, daß die Öffnungen 15, welche in den oberen schrägen Abschnitten 13, den unteren schrägen Abschnitten 14 und den vertikalen Abschnitten 12 vorgesehen sind, im Falle eines Vergleichs mit einer annähernd rechteckförmigen Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten, welche in der Längs- und der Querrichtung dieselben Ausmaße wie die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung aufweist, die Vorrichtung 1 der vorliegenden Erfindung etwa 1,4 mal mehr Gesamtöffnungsbereich als eine der rechteckigen Vorrichtungen gewinnen. Außerdem strahlt Licht der Lampe 3 durch die Öffnungen 15 in den oberen schrägen Abschnitten 13, die Öffnungen 15 in den vertikalen Abschnitten 12 und die Öffnungen 15 in den unteren schrägen Abschnitten 14 weithin aus dem Gehäuse 2. Dadurch kann der Lichtverbreitungsbereich bei der Vorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung vergrößert werden. Außerdem weist die Vorrichtung 1 Öffnungen 20 in dem Grundteil 23 auf, um den Verbreitungsbereich noch weiter zu vergrößern.

Wenn die Vorrichtung 1 in einer horizontalen Richtung betrachtet wird, ist das Innere des Gehäuses 2 durch die Platten 17, welche in den Öffnungen 5 des unteren schrägen Abschnitts 16 vorgesehen sind, abgeschirmt. Wenn die Vorrichtung genau von unten betrachtet wird, kann das Blech 5 des Elements 4 nicht gesehen werden, das es in der Nähe des unteren Abschnitts 11 angeordnet ist. Wenn die Vorrichtung 1 von unten betrachtet wird, z. B. wenn die Vorrichtung von einer Position A, die in Fig. 6 gezeigt wird, aus betrachtet wird, ist der Blick durch gestrichelte Linien gezeigt und hat einen Umfang, bei dem ein oberer seitlicher Abschnitt des Blechs 5 nur durch die Schlitze 18 zwischen den Platten 17 gesehen wird, so daß die fliegenden Insekten, welche an dem Blech 5 gefangen sind, nicht deutlich erkannt werden können. Wenn die Vorrichtung von einer Position B, die in Fig. 6 gezeigt wird, aus betrachtet wird, ist der Blick durch abwechselnd lange und kurze Strichlinien gezeigt und hat einen Umfang, bei dem ein oberer seitlicher Abschnitt und ein mittlerer Abschnitt nur durch die Schlitze 18 zwischen den Platten 17 gesehen wird, so daß die fliegenden Insekten, welche an dem Blech 5 gefangen sind, nicht deutlich erkannt werden können. Wenn die Vorrichtung von einer Position C, die in Fig. 6 gezeigt wird, aus betrachtet wird, ist der Blick durch abwechselnd lange und zwei kurze Strichlinien gezeigt und hat einen Umfang, bei dem ein mittlerer Abschnitt nur durch die Schlitze 18 zwischen den Platten 17 gesehen wird, so daß die fliegenden Insekten, welche an dem Blech 5 gefangen sind, nicht deutlich erkannt werden können. Licht der Lampe 3 unter der Vorrichtung 1 kann jedoch gehörig gewonnen werden, da das Licht über Schlitze 18 zwischen den Platten 17 ausstrahlt.

Ein Paar Aufhängabschnitte 21 mit einem Loch sind im oberen Abschnitt 10 des Gehäuses 2 vorgesehen, und Haken eines kettenartigen Aufhängelements 22, welches von einer Decke heruntergehängt ist, werden in das Loch des Aufhängabschnitts 21 eingehängt, so daß die Vorrichtung an einem hohen Ort angebracht wird. Außerdem wird die Lampe 3 durch Ziehen an einer Schalterschnur 23 ein- oder ausgeschaltet.

Wie oben angeführt, ist gemäß der vorliegenden Erfindung das Gehäuse der Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten eher als Vieleck als als Fünfeck ausgebildet, und die Öffnungen sind in den vertikalen Abschnitten, den oberen schrägen Abschnitten und den unteren schrägen Abschnitten ausgebildet, um den Gesamtöffnungsbereich in der Vorrichtung zu vergrößern, und der Lichtverbreitungsbereich wird groß, um eine Anlockungsrate von fliegenden Insekten zu steigern. Außerdem können, da eine Vielzahl von Platten in den Öffnungen, welche in den jeweiligen unteren schrägen Abschnitten gebildet sind, angeordnet sind, und der Blick von unten durch die Platten abgeschirmt ist, die fliegenden Insekten, welche durch das Element zum Fangen von fliegenden Insekten gefangen sind, nicht erkannt werden, wenn die Vorrichtung an einem hohen Ort angebracht ist.

Zudem ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von Öffnungen in beiden Endabschnitten vorgesehen, um den Gesamtöffnungsbereich und den Lichtverbreitungsbereich zu vergrößern, so daß eine Anlockungsrate der fliegenden Insekten noch weiter gesteigert werden kann.

Obwohl die Erfindung in ihrer bevorzugten Form mit einem bestimmten Grad an Besonderheit beschrieben wurde, wird verstanden, daß die vorliegende Offenbarung der bevorzugten Form in den Baudetails geändert wurde, und auf die Kombination und Anordnung von Teilen zugegriffen werden kann, ohne sich vom Geist und der Reichweite der Erfindung, wie im folgenden beansprucht, zu entfernen.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten, aufweisend:

ein Gehäuse (2), welches mindestens mit vertikalen Abschnitten (12), die sich in Längsrichtung erstrecken, und mit schrägen Abschnitten (13, 14), die sich von den jeweiligen vertikalen Abschnitten (12) erstrecken und schräg zu den vertikalen Abschnitten (12) verlaufen, versehen ist, wobei eine Querschnittsansicht des Gehäuses (2) eher eine Vieleckform als eine Fünfeckform ist;

eine Lampe zum Anlocken von fliegenden Insekten (3), welche in dem Gehäuse (2) vorgesehen ist;

ein Element zum Fangen von fliegenden Insekten (4), welches die fliegenden Insekten fängt, die von der Lampe (3) angelockt werden;

Öffnungen (15), die in den vertikalen Abschnitten (12) und den schrägen Abschnitten (13, 14) ausgebildet sind, durch welche die fliegenden Insekten in das Gehäuse (2) eindringen, dadurch gekennzeichnet, daß

eine Vielzahl von Platten (17), welche in den Öffnungen (15) in den schrägen Abschnitten (14), die sich von den unteren Enden der vertikalen Abschnitte (12) erstrecken, vorgesehen sind, wobei die Platten (17) verhindern, daß die fliegenden Insekten, welche in dem Element zum Fangen von fliegenden Insekten (4) gefangen sind, gesehen bzw. erkannt werden.

2. Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten nach Anspruch 1, wobei jede Vielzahl von Platten (17) geneigt ist, so daß ein oberer Abschnitt der Platte (17) bezüglich dem unteren Abschnitt der Platte (17) nach außen angeordnet ist.

3. Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten nach Anspruch 1 oder 2,

wobei das Gehäuse (2) mit einem Paar vertikaler Abschnitte (12), einem Paar oberer schräger Abschnitte (13), welche sich von oberen Kanten des Paars vertikaler Abschnitte (12) erstrecken und schräg zu den vertikalen Abschnitten (12) verlaufen, einem Paar unterer schräger Abschnitte (14), welche sich von unteren Kanten des Paars vertikaler Abschnitte (12) erstrecken und schräg zu den vertikalen Abschnitten (12) verlaufen, einem oberen Oberflächenabschnitt (10), welcher sich zwischen dem Paar oberer schräger Abschnitte (13) erstreckt, und einem unteren Abschnitt (11), welcher sich zwischen dem Paar unterer schräger Abschnitte (14) erstreckt, versehen ist, und eine Querschnittsansicht des Gehäuses (2) in Achteckform ausgebildet ist,

wobei die Öffnungen (15) in dem Paar vertikaler Abschnitte (12), dem Paar oberer schräger Abschnitte (13) und dem Paar unterer schräger Abschnitte (14) ausgebildet sind, und

die Vielzahl von Platten (17) in der Öffnung (15) bereitgestellt ist, welche in den unteren schrägen Abschnitten (14) ausgebildet ist.

4. Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das Element zum Fangen von fliegenden Insekten (4) ein Blech zum Fangen von fliegenden Insekten (5) aufweist und ein klebriges Element auf einer Oberfläche des Blechs (5) angeordnet bzw. aufgetragen ist.

5. Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei eine Vielzahl von Öffnungen (20) an beiden Seitenflächenabschnitten (24) senkrecht zur Längsrichtung des Gehäuses (2) vorgesehen ist.

6. Vorrichtung zum Fangen von fliegenden Insekten nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, wobei die Vorrichtung (1) ein Gehäuse (2) umfaßt, welches ein vorzugsweise klebriges Element (4) zum Fangen von fliegenden Insekten enthält und Öffnungen (15) umfaßt, wobei Platten (17) vorgesehen und vorzugsweise jalousieartig angeordnet sind, so daß in mindestens einem Blickwinkel direkte Sicht auf das Element (4) zum Fangen von fliegenden Insekten durch mindestens eine, bevorzugt alle Öffnungen (15) durch die Platten (17) blockiert ist, ohne die mindestens eine Öffnung zu schließen.







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