PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10057924C2 31.10.2002
Titel Anordnung zur Messung und visuellen Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen in strömenden Medien
Anmelder Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH), 01069 Dresden, DE
Erfinder Zipser, Lothar, 01259 Dresden, DE;
Lindner, Stefan, 01324 Dresden, DE
DE-Anmeldedatum 22.11.2000
DE-Aktenzeichen 10057924
Offenlegungstag 29.05.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2002
IPC-Hauptklasse G01L 23/06
IPC-Nebenklasse G01P 5/26   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Messung und visuellen Darstellung von Wirbeln und selbst geringen Druckschwankungen, die jeweils periodisch oder zumindest wiederholt in durchsichtigen strömenden Medien, vorzugsweise in strömenden Gasen, auftreten. Mit dieser Anordnung gelingt es, das Auftreten von unsichtbaren Wirbeln und örtlich begrenzten geringen Druckschwankungen in Gasen mit hoher örtlicher Auflösung berührungslos und ohne Zusatzstoffe und damit rückwirkungsfrei zu erfassen und anschließend in einer Animation in statischen oder beweglichen Bildern darzustellen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Messung und visuellen Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen, die periodisch in durchsichtigen strömenden Medien, vorzugsweise in strömenden Gasen auftreten. Solche Messungen sind hauptsächlich in der Fluidtechnik, Strömungsmechanik, Strömungsakustik, Luftfahrt- und Fahrzeugindustrie, Lärmbekämpfung, akustischen Sensorik, Ultraschalltechnik, experimentellen Physik und im Blasinstrumenten- und Orgelbau sowie für eine anschauliche Wissensvermittlung von Interesse.

Die Sichtbarmachung von Wirbeln und Druckschwankungen, die jeweils periodisch oder zumindest wiederholt in strömenden Medien auftreten, ist eine seit langem bestehende Aufgabe. Druckschwankungen in strömenden Medien werden beispielsweise durch Unterschiede in der Strömungsgeschwindigkeit hinter Störkörpern, an Kanten oder Schneiden verursacht. Solche Druckschwankungen sind meist die Ursache von Wirbeln und deshalb von besonderem Interesse.

Verfahren zur Sichtbarmachung geringer periodischer Druckschwankungen in strömenden Medien sind nicht bekannt geworden. Sehr hohe Druckunterschiede und damit auch erhebliche Dichteunterschiede in strömenden Gasen, wie sie beispielsweise beim Verdichtungsstoß in einem Überschalldiffusor auftreten, lassen sich mit Hilfe eines Interferometers sichtbar machen. Bei mittleren oder geringen Druckschwankungen, wie sie beispielsweise in der strömenden Luft von Blasmusikinstrumenten oder Pfeifen, oder im Wind oder anderen Strömungen mit niedriger Reynoldszahl auftreten, ist dieses Verfahren nicht anwendbar.

Zur Sichtbarmachung von Wirbeln werden üblicherweise in einem zunächst laminar strömenden durchsichtigen Medium an definierten Stellen in das Medium optisch markierende Zusatzstoffe, die sogenannten Tracer, hinzugegeben. Als Tracer werden häufig farbige Gase, Nebel, Rauch, Stäube oder dünne Fäden benutzt. Seltener sind als Tracer auch Gase mit einer optischen Brechzahl, die sich von der Brechzahl des zu untersuchenden Medium unterscheidet, gebräuchlich. Durch optische Verfahren lässt sich das Gas mit der geänderten Brechzahl im zu untersuchenden Medium sichtbar machen. Über die Bewegung der sichtbaren oder sichtbar gemachten Tracer im strömenden Medium werden Wirbel erkennbar und ihre räumliche Größe lässt sich bestimmen. Das gelingt jedoch nur dann, wenn es vor den Wirbeln nicht zu einer weitgehenden Durchmischung des Tracers mit dem strömenden Medium selbst gekommen ist. In größerer Entfernung von der Eingabestelle der Tracer in das Medium ist die Durchmischung häufig schon so weit fortgeschritten, dass ein Nachweis von Wirbeln kaum noch möglich ist. Tracer markieren den Ort, die Dreh- und Fortbewegungsrichtung von Wirbeln. Tracer können auch zur Bestimmung der Drehgeschwindigkeit von Wirbeln genutzt werden. Aussagen zur akustischen Wirksamkeit von Wirbeln bei der Entstehung von Schallwellen oder zum Druck in den Wirbeln sind aus der Bewegung von Tracern nicht oder nur bedingt ableitbar. Für sehr kleine Wirbel sind die Tracer-Verfahren wenig geeignet.

Eine weitere Möglichkeit zur Messung und Darstellung von Wirbeln in strömenden Medien besteht in der Abtastung des Mediums mit einem Laser-Anemometer. Ein Laser-Anemometer erfasst über den Doppler- Effekt die Strömungsgeschwindigkeit des strömenden Mediums in einem Messvolumen von wenigen Kubikmillimetern. Dieses Messvolumen muss jedoch kleine mitbewegte Teilchen enthalten, an denen der Laserstrahl des Anemometers reflektiert werden kann. Diese Teilchen können natürliche Verunreinigungen im strömenden Medium, beispielsweise der Staub in der Luft oder kleinste Festkörper oder Mikroben im Wasser sein. Reichen diese Verunreinigungen nicht aus, müssen zusätzliche Tracer eingesetzt werden. Die Messung von Wirbeln in strömenden Medien mit einem Laser-Anemometer ist sehr aufwendig.

Elektrische Funkenstrecken lassen sich ebenfalls zum Nachweis von Wirbeln in strömenden Gasen nutzen. Dazu wird quer zur Strömungsrichtung eine elektrische Funkenstrecke aufgebaut und diese mit hohen Spannungen beaufschlagt. Ist die Überschlagsspannung erreicht, bildet sich zwischen den Elektroden der Funkenstrecke ein Lichtbogen aus. Dieser wird durch das strömende Gas erheblich deformiert. Die Art der Deformation des Lichtbogens liefert Information über das Vorhandensein von Wirbeln.

Aufgabe der Erfindung ist es, auf der Basis handelsüblicher Geräte eine Messanordnung zu schaffen, die einen Nachweis von Wirbeln und Druckschwankungen, die jeweils periodisch oder zumindest wiederholt in strömenden durchsichtigen Medien, vorzugsweise in strömenden Gasen auftreten, ermöglicht, ohne dass die Wirbel oder die Druckschwankungen durch die Messanordnung merklich beeinflußt werden und ohne dass zusätzliche optisch wirksame Zusatzstoffe dem strömenden Medium zugeführt werden müssen. Außerdem sollen mit der Anordnung die Drücke in den Wirbeln und in den Bereichen örtlicher Druckschwankungen gemessen werden können. Die Ergebnisse sollen anschließend zur visuellen Darstellung gebracht werden, um einen optischen Eindruck vom Entstehen örtlich begrenzter Bereiche geringer Druckschwankungen, ihrer Fortbewegung im strömenden Medium und ihrer Auflösung bzw. Umwandlung z. B. in Wirbel, Wirbelstraßen, Wirbelfelder oder in Schallwellen zu erhalten.

Die Messanordnung soll bereits bei kleinsten örtlich begrenzten Bereichen von Druckschwankungen und kleinsten Wirbeln von jeweils nur wenigen Quadratmillimetern und bei nur geringen Druckänderungen von einigen Pascal und in durchsichtigen Medien, die in freien Räumen, in Kanälen oder in geschlossenen Kammern strömen, einsetzbar sein.

Bekanntlich wird bei einem Laser-Doppler-Interferometer ein Laser-Messstrahl von einer physikalischen Größe so beeinflusst, dass ein Frequenzhub gegenüber einem unbeeinflußten Laser-Referenzstrahl entsteht. Aus dem Betrag eines gemessenen Frequenzhubs lassen sich Rückschlüsse auf die den Laser- Messstrahl beeinflussende Größe ziehen. Durch den Doppler-Effekt bedingte Frequenzhübe zwischen Mess- und Referenzstrahl können beispielsweise durch Änderungen der Wegstrecke des Messstrahls oder durch Änderungen der optischen Brechzahl entlang der Wegstrecke des Messstrahls verursacht werden. Je größer die Änderungsgeschwindigkeit der Wegstrecke oder der Brechzahl ist, desto größer ist der resultierende Frequenzhub. Laser-Doppler-Interferometer werden deshalb vorzugsweise zur Messung der Geschwindigkeit von Objekten genutzt. Vibrieren diese Objekte, so kann auch deren Schwinggeschwindigkeit, d. h. deren Schnelle, gemessen werden. Durch Integration der Schwinggeschwindigkeit lässt sich auch der Schwingweg, d. h. die Auslenkung eines vibrierenden Objektes, bestimmen. Laser-Doppler- Interferometer heißen deshalb oft auch Vibrometer.

Eine besonders komfortable Art von Vibrometern sind scannende Vibrometer. Sie tasten mit einem Laserstrahl vibrierende Objekte an diskreten Punkten ab. An den Abtastpunkten werden aus dem jeweils reflektierten Messstrahl zunächst die aus dem Doppler-Effekt resultierenden Frequenzhübe und daraus die Vibrationsgeschwindigkeiten oder nach einer Integration die Auslenkungen der vibrierenden Objekte ermittelt. Die Gesamtheit der Abtastergebnisse wird mittels Animation anschaulich als vibrierend Objektfläche dargestellt. Auf diese Weise lassen sich auch minimale, an sich unsichtbare Vibrationen von Objekten sichtbar machen.

Wird der Messstrahl eines scannenden Vibrometers auf ein unbewegliches Objekt gerichtet, entstehen im Ergebnis der Abtastung keine Frequenzhübe und über die Animation wird erwartungsgemäß nicht eine vibrierende, sondern eine unbewegte Objektoberfläche dargestellt.

Befindet sich jedoch in dem Raum zwischen dem scannenden Vibrometer und dem unbeweglichen Objekt ein strömendes Gas in dem Wirbel oder Druckschwankungen, die jeweils periodisch oder zumindest wiederholt auftreten und wird die scannende Abtastung mit dem Vibrometer in der üblichen Weise durchgeführt, zeigt die Animation überraschender Weise nicht eine vollständig unbewegliche Objektoberfläche. Vielmehr treten innerhalb der unbeweglichen Objektoberfläche begrenzte, sich zeitlich und/oder örtlich verändernde Bereiche auf, die anders markiert sind als die unbewegliche Objektoberfläche. Das ist auch dann der Fall, wenn zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, dass das Objekt tatsächlich unbeweglich ist. Die anders markierten Bereiche können in diesem Fall nur ein Abbild von örtlich begrenzten Druckschwankungen im strömenden Gas oder daraus resultierender Wirbel sein.

Örtlich begrenzte Bereiche von Druckschwankungen in strömenden Gasen können beispielsweise durch örtlich ungleiche Strömungsgeschwindigkeiten im Gas entstehen. Ungleiche Strömungsgeschwindigkeiten ergeben sich, wenn ein zunächst gleichmäßig strömendes Gas auf ein Hindernis trifft. Hinter dem Hindernis treten im strömenden Gas Strömungsgeschwindigkeitsunterschiede auf, die meist zu periodisch auftretenden örtlich begrenzten Druckschwankungen und schließlich zu periodisch auftretenden Wirbeln führen. Bekanntestes Beispiel dafür ist die Karmansche Wirbelstraße.

Gemäß vorliegender Erfindung wird also der Messstrahl des Vibrometers durch Bereiche mit Druckschwankungen im strömenden Gas, die zu Bereichen mit Dichteschwankungen und damit zu örtlich begrenzten Änderungen der Brechzahl des Gases führen, geschickt. Dabei wird der Messstrahl durch die sich ändernde Brechzahl beeinflusst. Der von einem unbeweglichen optischen Reflektor zum Vibrometer zurückreflektierte Messstrahl wird dann wie üblich im Vibrometer mit einem unbeeinflussten Referenzstrahl zur Interferenz gebracht. Die daraus resultierenden Frequenzhübe werden durch Animation visualisiert.

Voraussetzung für eine gute Sichtbarmachung der Druckschwankungen oder der Wirbel ist, dass während der Abtastung zu den einzelnen Messpunkten dem Vibrometer ein Synchronisationssignal zu Verfügung gestellt wird, dass direkt oder indirekt von den periodisch oder zumindest wiederholt auftretenden Druckschwankungen oder den Wirbel abgeleitet ist oder zumindest mit diesen in Zusammenhang steht oder korreliert. Dieses Synchronisationssignal kann von einem Signalgeber, z. B. ein von einem Mikrofon, aufgenommenes Schallsignal sein, das von den Wirbeln erzeugt wurde, oder ein Signal von einem Generator sein, der gleichzeitig die Druckschwankungen oder Wirbel erzeugt.

Mit der vorgestellten Anordnung lassen sich ortsfeste, aber auch mit dem strömenden durchsichtigen Gas sich fortbewegende, örtlich begrenzte, geringe Druckschwankungen oder Wirbel, die periodisch oder zumindest wiederholt auftreten oder ganze Wirbelstraßen bzw. Wirbelfelder rückwirkungsfrei erfassen und darstellen. Dabei können vom scannenden Laser-Doppler-Interferometer aus die Abtastpunkte so dicht gesetzt werden, dass die örtliche Auflösung der örtlich begrenzten Bereiche von Druckschwankungen oder von Wirbeln nur noch vom Durchmesser des Laserstrahls begrenzt wird.

Fig. 1 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Erfindung, mit dem die Funktion der Anordnung für die Messung und visuelle Darstellung von periodisch auftretenden Wirbel in strömender Luft im freien Raum nachgewiesen wurde. Als Wirbelquelle wird eine mit Druckluft betriebene Pfeife eingesetzt, wie sie auch von Fußball-Schiedsrichtern benutzt wird. In die Pfeife eingeblasene Luft strömt mit periodischen Wirbeln (3) versehen oberhalb der Schneide aus der Pfeife. Der Laser-Messstrahl eines handelsübliches Laser-Scanning-Vibrometer, in dem die Funktionseinheiten Laser-Doppler-Interferometer (1) Scanningeinrichtung (2) und Auswerteeinheit (4) zusammengefasst sind, wird nach einem vorgebbaren Abtastraster durch den verwirbelten Luftstrom auf einen starren optischen Reflektor (5), beispielsweise auf eine starre weiße Wand, gerichtet. Der dort diffus reflektierte Laserstrahl wird teilweise zum Laser-Scanning- Vibrometer zurück reflektiert und dort mit einem Referenzstrahl zur Interferenz gebracht. Die daraus resultierenden Frequenzhübe werden in der Auswerteeinheit (4) des Laser-Scanning-Vibrometers ausgewertet. Die nachfolgende Animation der Frequenzhübe zeigt die aus der Pfeife in gleichmäßigen Abständen austretenden Wirbel als bewegte meist kreisförmige Flächen. Diese Wirbelstraße löst sich im Verlauf ihrer Fortbewegung auf und wandelt sich teilweise in Schall um. Dieser Schall wird von einem Signalgeber (6) aufgenommen und als Synchronisationssignal der Auswerteeinheit (4) des Laser-Scanning- Vibrometers zugeführt.

Auf analoge Weise wurden mit dem Laser-Scanning-Vibrometer periodische örtlich begrenzte Druckschwankungen und Wirbel in einem planaren fluidisch-akustischen Oszillator, d. h. in einem geschlossenem Raum, ermittelt und dargestellt. Dieser Oszillator besteht aus einer starren Grundplatte, einer darauf liegenden Oszillatorplatte, in der Strömungskanäle und Resonanzräume ausgespart sind und einer weiteren darauf liegenden Deckplatte, in die Anschlüsse für Druckluft zu den Strömungskanälen eingelassen sind. Die drei Platten sind fest miteinander verschraubt. Die Deckplatte ist durchsichtig ausgeführt. Die Oszillatorplatte und damit auch die Strömungskanäle und Resonanzkammern haben eine Höhe von 1,5 Millimetern. Die Breite der Strömungskanäle liegt auch bei 1,5 mm. Wird Druckluft durch die Strömungskanäle und die Resonanzräume geschickt, bilden sich an Schneiden und Kanten sowohl kleinste, ortsfeste periodische Wirbel, als auch sich fortbewegende örtlich begrenzte Bereiche von Druckschwankungen aus, die sich mit der strömenden Druckluft fortbewegen. Beide Phänomene werden nach dem oben beschriebenen Verfahren sichtbar gemacht, indem der Laser-Messstrahl des Laser-Doppler- Vibrometers nach einem Abtastraster durch die durchsichtige Deckplatte in die Strömungskanäle oder Resonanzräume geschickt, dort durch die Brechzahlschwankungen beeinflußt und an der starren Grundplatte reflektiert wird und so teilweise wieder zum Vibrometer gelangt und dort ausgewertet wird. Die Gesamtheit der Abtastpunkt ergibt in der Animation kreisförmige oder auch in schmalen Kanälen verzerrte markiert Flächen, die mit periodischer Intensität ortsfest sind oder sich in den Strömungskanälen oder Resonanzräumen mit der strömenden Druckluft fortbewegen.


Anspruch[de]
  1. 1. Anordnung zur Messung und Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen in strömenden Medien, vorzugsweise in strömenden Gasen, wobei die Wirbel und die Druckschwankungen periodisch oder zumindest wiederholt auftreten müssen und die strömenden Medien durchsichtig sein müssen, bestehend aus einem Laser-Doppler-Interferometer (1) mit einer Scanneinrichtung (2), einer Auswerteeinheit (4) zur Darstellung der Messergebnisse, einem optischen Reflektor (5) und einem Signalgeber (6) dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (5) unbeweglich ausgeführt ist und die Scanneinrichtung (2) den aus dem Laser-Doppler- Interferometer (1) austretenden Laserstrahl zeitlich nacheinander an unterschiedlichen, flächenhaft verteilten Abtastpunkten durch die im durchsichtigen strömenden Medium befindlichen Druckschwankungen oder Wirbel (3) lenkt und dieser Laserstrahl am Reflektor (5), der aus der Sicht des Laser-Doppler- Interferometers (1) hinter den im strömenden Medium befindlichen Druckschwankungen oder Wirbeln (3) angeordnet ist, reflektiert wird und der reflektierte Strahl mit einem Referenzstrahl zur Interferenz gebracht wird und die daraus, an den einzelnen Abtastpunkten resultierenden Frequenzhübe, für alle oder für ausgewählte Abtastpunkte nach einem bekannten Verfahren von einer Auswerteeinheit (4) ausgewertet werden, wobei von einem Signalgeber (6) ein, aus den periodisch oder wiederholt auftretenden Druckschwankungen oder Wirbeln abgeleitetes, oder zu diesen in funktionalem Zusammenhang oder in Korrelation stehendes Signal zur Synchronisation der, in den einzelnen Abtastpunkten ermittelten Frequenzhübe geliefert wird und das dazu genutzt wird, die Ergebnisse der Auswertung zur visuellen Darstellung zu bringen.
  2. 2. Anordnung zur Messung und Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen in strömenden Medien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der unbewegliche Reflektor (5) eine starre Wand ist.
  3. 3. Anordnung zur Messung und Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen in strömenden Medien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (5) aus der Sicht des Laser-Doppler- Interferometers so weit hinter dem strömenden Medium mit den Druckschwankungen oder Wirbeln (3) angeordnet ist, dass der Reflektor (5) die Druckschwankungen oder Wirbel (3) nicht beeinflusst.
  4. 4. Anordnung zur Messung und Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen in strömenden Medien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckschwankungen oder Wirbel (3) durch mindestens eine durchsichtige Wand vom Reflektor (5) und/oder vom Laser-Doppler-Interferometer (1) mit Scanneinrichtung (2) getrennt sind.
  5. 5. Anordnung zur Messung und Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen in strömenden Medien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der optische Reflektor (5) ein diffus oder retrospektiv reflektierender Reflektor ist.
  6. 6. Anordnung zur Messung und Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen in strömenden Medien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Erzeuger der Druckschwankungen oder der Wirbel (3) gleichzeitig der Signalgeber (6) ist.
  7. 7. Anordnung zur Messung und Darstellung von Wirbeln und Druckschwankungen in strömenden Medien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (6) ein Mikrofon oder ein Druckaufnehmer oder ein Temperaturaufnehmer oder ein Interferometer ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com