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Dokumentenidentifikation DE69620275T2 31.10.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0725089
Titel Verfahren zur Herstellung von Chloroprenkautschuk
Anmelder Tosoh Corp., Shinnanyo, Yamaguchi, JP
Erfinder Tsutsumi, Yoshitaka, Yamaguchi, JP;
Yamamoto, Takashi, Yamaguchi, JP;
Hironaka, Takeshi, Yamaguchi, JP;
Hayashi, Tadashi, Yamaguchi, JP
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69620275
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.01.1996
EP-Aktenzeichen 963006705
EP-Offenlegungsdatum 07.08.1996
EP date of grant 03.04.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2002
IPC-Hauptklasse C08F 36/18
IPC-Nebenklasse C08F 2/26   C08F 2/20   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Chloroprenkautschuk. Insbesondere betrifft sie ein Verfahren zur Herstellung von Chloroprenkautschuk, dadurch gekennzeichnet, dass er erhöhten Weißgrad, d. h. verringerte Gelbfärbung, zeigt und bei Verwendung als Klebstoff geeignete Klebrigkeit des auf einen anhaftenden Gegenstand aufgetragenen Klebstoffs über einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden kann.

Chloroprenkautschuk ist in hohem Maße kristallin und zeigt starke kohäsive Kraft und wird daher weitverbreitet als Klebstoff verwendet. Unter den Chloroprenkautschukklebstoffen ist ein lösungsgepfropfter Chloroprenkautschukklebstoff als geeignet zum Kleben von weichgemachten Vinylchloridharz-Haftgegenständen bekannt, wobei der Klebstoff durch Einmischen eines Monomers, wie zum Beispiel Methacrylsäuremethylester und eines Radikalpolymerisationsinitiators, wie Benzoylperoxid, in einer Lösung von Chloroprenkautschuk in einem organischen Lösungsmittel, wie Toluol oder Methylethylketon, hergestellt wird, wobei ein Pfropfpolymerisieren bewirkt wird. Der lösungsgepfropfte Chloroprenkautschuk zeigt erhöhte Haftung und wurde daher bis jetzt häufig zum Kleben von synthetischen Lederersatzstoffen, wie synthetischen Schuhen, verwendet.

Die Verfahren zur Herstellung von Chloroprenkautschuk sind lange bekannt. Ein typisches Beispiel der Herstellungsverfahren ist in Encyclopedia of Polymer Science and Engineering, 2. Ausg., Band 3, Wiley-Interscience, New York, 1985, S. 447-449, beschrieben. In diesem Herstellungsverfahren wird zuerst eine Emulsionspolymerisation unter Verwendung einer Seife, wie ein Alkalimetallsalz einer disproportionierten Harzsäure, als Emulgator und eines Emulsionsstabilisators, wie zum Beispiel ein Alkalimetallsalz eines Kondensats von Naphthalinsulfonsäure mit Formaldehyd, durchgeführt, dann das nicht umgesetzte Monomer durch Dampf-Flashdestillation entfernt, d. h. Dampfdestillation bei zum Beispiel einer Temperatur von 50ºC und einem absoluten Druck von 100 Torr; und schließlich wird der Polymerlatex gefrierkoaguliert oder ausgesalzt, wobei der Chloroprenkautschuk erhalten wird.

Im letzten Schritt wird der Polymerlatex, erhalten durch Emulsionspolymerisation und mit einem pH-Wert von 12 bis 13, durch Zugabe von verdünnter Essigsäure auf einen pH-Wert von 5 bis 7 angesäuert. Durch das Ansäuern wandelt sich das Älkalimetallsalz der als Emulgator verwendeten disproportionierten Harzsäure in eine Säureform um und verliert so die Emulgierwirkung. Daher wird, wenn nicht ein Emulsionsstabilisator, d. h. ein grenzflächenaktives Mittel vorhanden ist, das dazu in der Lage ist, dem Polymeremulsionslatex Stabilität zu verleihen, der Latex unerwünscht koaguliert, und so wird es unmöglich, dass der Latex gefrierkoaguliert oder ausgesalzt wird. Als Beispiel des Emulsionsstabilisators kann ein Alkalimetallsalz eines Kondensats von Naphthalinsulfonsäre mit Formaldehyd aufgeführt werden. Durch Einmischen des Emulsionsstabilisators wird der Polymerlatex stabilisiert und kann auf einer rotierenden Kühltrommel gefrierkoaguliert oder ausgesalzt werden. Der gefrierkoagulierte Polymerlater wird dann geschmolzen, gewaschen und mechanisch zu Folienform zusammengedrückt, die dann in einem Trockner auf einem Riemen durch heiße Luft getrocknet wird.

Der mit dem vorstehend erwähnten Verfahren hergestellte Chloroprenkautschuk weist eine Schattierung von weißgetönt bis gelblich braun auf. Der L-Wert, a-Wert und b-Wert des Chloroprenkautschuks, gemessen durch Lab-Reflexion, liegen in Bereichen von 65 bis 75, -2,0 bis -3,0 bzw. 10,0 bis 16,0. Ein aus Chloroprenkautschuk hergestellter Klebstoff ist dadurch gekennzeichnet, dass sein Gelbfärbungsindex, bestimmt gemäß Lichtabsorption, im Bereich von 0,4 bis 0,6 liegt, und so der Klebstoff nicht zufriedenstellend die Anforderungen für synthetische Schuhe erfüllt, dass der Klebstoff transparent und farblos sein muss.

Um herkömmlichen Chloroprenkautschuk zu verbessern, wurde in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 57-34844 vorgeschlagen, dass eine Kombination eines Alkalimetallsalzes einer disproportionierten Harzsäure mit einem speziellen zusätzlichen grenzflächenaktiven Mittel als Emulgator verwendet wird. Als spezielle Beispiele des zusätzlichen grenzflächenaktiven Mittels können Alkalimetallsalze einer C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub5;-Alkylsulfonsäure, Alkalimetallsalze eines 1,3-Bis(2-ethylhexyl)glycerinetherschwefelsäureesters, Alkalimetallsalze von α-Hydroxyoctadecansulfonsäure, Alkalimetallester eines Eisen- C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub4; alkylschwefelsäureesters, Alkalimetallsalze von Monolaurinsäureglyceridschwefelsäureester und Alkalisalze von N-Octadecylsulfobernsteinsäure aufgeführt werden. Mit dem vorgeschlagenen Verfahren kann Chloroprenkautschuk mit sehr heller Farbe erhalten werden, aber die einem Alkalimetallsalz eines Kondensats von Naphthalinsulfonsäure mit Formaldehyd zugeordnete Klebrigkeit ist in gewissem Ausmaß verschlechtert und so weist der erhaltene Chloroprenkautschuk-Klebstoff noch ein Problem auf.

Angesichts Vorstehendem besteht ein zunehmender Bedarf an der Entwicklung eines Chloroprenkautschuk-Klebstoffs mit einem Farbton von weiß nur leicht getönt bis schwachgelb und guter Klebrigkeit.

DE 33 21 902 beschreibt ein Verfahren zur Polymerisation von Chloropren in alkalischer wässriger Emulsion in Gegenwart eines Harzsäurederivats, z. B. einem Alkalimetallsalz von disproportionierter Harzsäure, und einem Polymer von Styrolsulfonsäure oder ihrem Derivat, z. B. Natriumsalz von Poly-α-methyl-p-styrolsulfonsäure. Der hergestellte Chloroprenkautschuk ist insofern vorteilhaft, als er eine Form nicht verfärbt, aber der Chloroprenkautschuk weist schlechte Dispersionsstabilität auf und ein den Chloroprenkautschuk und ein organisches Lösungsmittel umfassender Klebstoff neigt dazu, sich während der Lagerung in zwei Phasen zu trennen.

Eine primäre Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks bereitzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass er erhöhten Weißgrad, d. h. verringerte Gelbfärbung, zeigt und bei Verwendung als Klebstoff geeignete Klebrigkeit des auf einen anhaftenden Gegenstand aufgetragenen Klebstoffs über einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks bereitgestellt, wobei Chloropren oder ein Gemisch, bestehend aus mindestens 50 Gew.-% Chloropren und nicht mehr als 50 Gew.-% mindestens eines damit copolymerisierbaren Monomers, einer wässrigen Radikalemulsionspolymerisation unterzogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisation unter Verwendung eines Alkalimetallsalzes einer disproportionierten Harzsäure als Emulgator und einer wasserlöslichen polymeren Substanz als Dispersionsstabilisator durchgeführt wird, wobei die wasserlösliche polymere Substanz ein wasserlösliches Salz eines Copolymers von Styrolsulfonsäure mit mindestens einem copolymerisierbaren Monomer, ausgewählt aus ungesättigten Carbonsäuren und ungesättigten Carbonsäureamiden, ist.

Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Chloroprenkautschuke können entweder ein Homopolymer von Chloropren oder ein aus Chloropren und nicht mehr als 50 Gew.-% mindestens eines copolymerisierbaren Monomers, bezogen auf die Summe von Chloropren und dem copolymerisierbaren Monomer, hergestelltes Copolymer sein. Als Beispiele des copolymerisierbaren Monomers können ungesättigte Carbonsäureester, wie Acrylsäureester und Methacrylsäureester, ungesättigte Carbonsäuren, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Itaconsäure und Maleinsäure, vinylsubstituierte aromatische Verbindungen, wie Styrol und Vinyltoluol, konjugierte Diene, wie Butadien, 1- Chlorbutadien und 2,3-Dichlorbutadien, und Verbindungen mit polaren Resten, wie Acrylnitril, Methacrylnitril, Vinylchlorid und Vinylidenchlorid, aufgeführt werden.

Das in der vorliegenden Erfindung verwendete Alkalimetallsalz einer disproportionierten Harzsäure ist nicht besonders beschränkt, mit der Maßgabe, dass es in der Lage ist, eine Funktion als Emulgator zu zeigen, wenn Chloropren emulsionspolymerisiert wird. Als Beispiele des Alkalimetallsalzes einer disproportionierten Harzsäure kann ein Natriumsalz einer disproportionierten Harzsäure und ein Kaliumsalz einer disproportionierten Harzsäure aufgeführt werden. Diese Salze von disproportionierter Harzsäure können durch Disproportionieren von Holzkolophonium und Holzharzen hergestellt werden. Die verwendete disproportionierte Harzsäure besteht vorzugsweise aus disproportionierter Harzsäure mit einem nicht größeren Molekulargewicht als etwa 500, da eine solche Harzsäure mit niedrigem Molekulargewicht sehr helle Farbe aufweist. Insbesondere bevorzugt wird die disproportionierte Harzsäure durch Vakuumdestillation unter Stickstoffschutzbedingungen hergestellt.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Menge des Alkalimetallsalzes einer disproportionierten Harzsäure ist nicht besonders beschränkt, liegt aber vorzugsweise im Bereich von 2 bis 6 Gew.-Teilen, stärker bevorzugt 3 bis 5,5 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Monomers oder der Monomere für Chloroprenkautschuk. Wenn die Menge des Alkalimetallsalzes einer disproportionierten Harzsäure in diesem bevorzugten Bereich liegt, zeigen die Latexteilchen hohe Stabilität nach Emulsionspolymerisation, wobei ein unerwünschtes Ausfällen des festen Kautschuks, das durch physikalischen externen Druck bewirkt wird, im endgültigen Fertigstellungsschritt vermieden werden kann, und das erhaltene Chloropren zeigt erhöhten Weißgrad.

In dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die wasserlösliche polymere Substanz als Dispersionsstabilisator in Kombination mit dem Alkalimetallsalz einer disproportionierten Harzsäure als Emulgator verwendet. Die Vorteile einer wasserlöslichen polymeren Substanz sind erhöhter Weißgrad und gute Klebrigkeit. Als Beispiele der wasserlöslichen Salze können Alkalimetallsalze, ein Ammoniumsalz und organische Aminsalze aufgeführt werden.

Die vorstehend aufgeführten Monomere werden mit Monomeren copolymerisiert, die aus ungesättigten Carbonsäuren, wie Acrylsäure, Methacrylsäure und Maleinsäureanhydrid, und ungesättigten Carbonsäureamiden, wie Acrylamid, Methacrylamid und Propylacrylamid, ausgewählt sind.

Wenn die wasserlösliche polymere Substanz ein wasserlösliches Salz eines Copolymers, bestehend aus Styrolsulfonsäure mit einer ungesättigten Carbonsäure oder einem ungesättigten Carbonsäureamid, ist, zeigt es gute und ausgewogene hydrophobe und hydrophile Eigenschaften, wird gute Dispersionsstabilität mit einer kleinen Menge der polymeren Substanz erhalten und zeigt der Chloroprenkautschuk verringerte Gelbfärbung und gute Klebrigkeit.

Die Additionspolymerisation der vorstehend aufgeführten Monomere zur Herstellung der wasserlöslichen polymeren Substanz mit Sulfonsäuregruppen wird durch das herkömmliche Radikalemulsionspolymerisationsverfahren durchgeführt. Zum Beispiel wird ein Monomer mit einer Sulfonsäuregruppe einer Radikalpolymerisation durch ein Lösungspolymerisationsverfahren unter Verwendung eines polaren Lösungsmittels, wie Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid, oder Wasser oder einem gemischten Lösungsmittel von Wasser/Alkohol, eines Radikalinitiators, wie einer Azoverbindung oder einem Persulfat, und einem Molekulargewichtsmodifikator, wie einem Mercaptan, unterzogen.

Die Menge der Sulfonsäuregruppe und/oder Sulfatestergruppen, die in die wasserlösliche polymere Substanz eingeführt werden, ist nicht besonders beschränkt, mit der Maßgabe, dass die polymere Substanz in Wasser löslich ist und die gewünschte verringerte Gelbfärbung und gute Klebrigkeit erhalten werden. Üblicherweise beträgt die Menge der Sulfonsäuregruppe mindestens 10 mol-%, vorzugsweise mindestens 30 mol.-% und stärker bevorzugt mindestens 50 mol-%. Die Menge der Styrolsulfonsäure beträgt üblicherweise 10 bis 90 mol-%, vorzugsweise 50 bis 90 mol-%, bezogen auf die Summe der Styrolsulfonsäure und der ungesättigen Carbonsäure und/oder des ungesättigten Carbonsäureamids.

Das Molekulargewicht der wasserlöslichen polymeren Substanz ist ebenfalls nicht besonders beschränkt, aber das Gewichtsmittel des Molekulargewichts liegt vorzugsweise im Bereich von 1 · 10³ bis 1 · 10&sup5;, stärker bevorzugt 1 · 10³ bis 1 · 10&sup4;. Wenn das Molekulargewicht innerhalb dieses Bereichs liegt, wird die Dispersionsstabilität vorwiegend gezeigt und eine unerwünschte Kohäsion kann vermieden werden.

Die optimale Menge der als Dispersionsstabilisator verwendeten wasserlöslichen polymeren Substanz variiert abhängig vom bestimmten Gehalt der Sulfonsäuregruppe, dem Molekulargewicht und der Art der molekularen Struktur und so ist die davon verwendete Menge nicht besonders beschränkt. Jedoch liegt die Menge der wasserlöslichen polymeren Substanz vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 2 Gew.-Teilen, stärker bevorzugt 0,2 bis 1 Gew.-Teil, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Monomers oder der Monomere. Mit dieser Menge wird die Latexstabilität nach Einstellen des pH-Werts im Endfertigstellungsschritt erhöht und weist der Chloroprenkautschuk verringerte Gelbfärbung und gute Klebrigkeit auf.

Chloropren oder ein Chloroprengemisch wird einer wässrigen Radikalemulsionspolymerisation unterzogen, wobei die wasserlösliche polymere Substanz mit Sulfonsäuregruppen zusammen mit dem Alkalimetallsalz einer disproportionierten Harzsäure in die Monomerzugabe gemischt wird, so dass ein unerwünschtes Ausfällen während der Emulsionspolymerisation minimiert werden kann.

Falls gewünscht können andere Emulgatoren und Dispersionsstabilisatoren in Kombination mit dem Alkalimetallsalz einer disproportionierten Harzsäure und der wasserlöslichen Substanz mit Sulfonsäuregruppen verwendet werden. Die Emulgatoren und Dispersionsstabilisatoren schließen jene des anionischen Typs und jene des nicht ionischen Typs ein. Als spezielle Beispiele anderer Emulgatoren und Dispersionsstabilisatoren können grenzflächenaktive Mittel des Sulfonsäuretyps, wie Alkalimetallalkylsulfonate und Alkalimetallalkylarylsulfonate, grenzflächenaktive Mittel des Sulfatestertyps, wie Alkalimetallalkylsulfatester und Alkalimetallpolyethylenglycolethersulfatester, Sulfonsäure enthaltende Polykondensate, wie ein Kondensat von Natriumnaphthalinsulfonat mit Formaldehyd, ein Kondensat von Bisphenolsulfonsäure und ein Kondensat von Melaminsulfonsäure mit Formaldehyd, und nicht ionische grenzflächenaktive Mittel, wie ein Polyoxyethylenalkylether, ein Polyoxyethylenalkylphenol, ein Sorbitanfettsäureester und ein Polyoxyethylenacylester, aufgeführt werden.

Die wässrige Emulsionspolymerisation kann mit einem herkömmlichen Verfahren durchgeführt werden, wobei eine wässrige Emulsion aus Wasser, dem Monomer oder den Monomeren, dem Emulgator, dem Dispersionsstabilisator, einem Radikalinitiator und einem Molekulargewichtsmodifikator hergestellt wird, und die wässrige Emulsion auf einer festgelegten Polymerisationstemperatur gehalten wird. Das Monomer und die anderen Bestandteile können entweder auf einmal oder aufgeteilt oder hintereinander in kleinen Portionen eingemischt werden. Ein Kettenabbruchsmittel kann zugegeben werden, wenn die gewünschte Umwandlung erreicht ist. Die Umwandlung liegt vorzugsweise im Bereich von 50 bis 80% in Bezug auf die leichte Rückgewinnung des Polymers und Viskosität des Polymerlatex.

Der zur Polymerisation verwendete Radikalinitiator schließt herkömmliche freie Radikale bildende Substanzen ein. Als Beispiele des Radikalinitiators können Persulfate, wie Kaliumpersulfat und Ammoniumpersulfat, anorganische und organische Peroxide, wie Wasserstoffperoxid und tert-Butylhydroperoxid, und Azoverbindungen, wie 2,2'- Azobis(2-amidinopropan)hydrochlorid und 2,2'-Azobis(N,N-dimethylenisobutylamidin)hydrochlorid aufgeführt werden. Diese Radikalinitiatoren können allein oder als Redoxinitiator, d. h. in Kombination mit einer reduzierenden Substanz, wie einem Thiosulfat, Thiosulfit oder einem organischen Amin, verwendet werden. Die Polymerisationstemperatur liegt üblicherweise im Bereich von 0 bis 80ºC. Das Kettenabbruchsmittel schließt herkömmliche in der Radikalpolymerisation verwendete Kettenabbruchsmittel, wie zum Beispiel Phenothiazin, 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol, Hydroxylamin und 2,2'-Methylenbis(4-ethyl-6-tert-butylphenol) ein. Als Molekulargewichtsmodifikator wird üblicherweise ein Kettenübertragungsmittel verwendet, wie zum Beispiel ein Alkylmercaptan, halogenierter Kohlenwasserstoff, Alkylxanthogendisulfid oder Schwefel.

Das nicht umgesetzte Monomer und andere organische Bestandteile werden durch Dampf-Flashdestillation, d. h. durch Dampfdestillation bei einer Temperatur von 50ºC und einem absoluten Druck von 100 Torr, entfernt. Dann wird der pH-Wert des Latex eingestellt und der Latex gefrierkoaguliert, zum Beispiel auf einer rotierenden Kühltrommel, gewaschen und dann mechanisch zu Plattenform gepresst. Die Folie wird dann zum Beispiel durch einen Bandtrockner heißluftgetrocknet, wobei Chloroprenkautschuk erhalten wird.

Der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Chloroprenkautschuk kann als Grundmaterial für einen lösungsgepfropften Chloroprenkautschuk-Klebstoff, Klebstoff des Einpackungstyps und Klebstoff des Zweipackungstyps verwendet werden.

Der lösungsgepfropfte Chloroprenkautschuk-Klebstoff zeigt erhöhten Weißgrad und gute Klebrigkeit. Die Absorption bei 440 nm des lösungsgepfropften Chloroprenkautschuk-Klebstoffs liegt üblicherweise im Bereich von 0,2 bis 0,4. Der lösungsgepfropfte Chloroprenkautschuk-Klebstoff kann mit dem herkömmlichen Verfahren hergestellt werden, wobei Methacrylsäuremethylester oder ein anderes Methacrylat- oder Acrylatmonomer in einer Lösung in einem organischen Lösungsmittel auf ein Chloroprenpolymer gepfropft wird. Das organische Lösungsmittel schließt zum Beispiel aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol, und Ketone, wie Methylethylketon, Methylpropylketon und Methylbutylketon, ein. Diese Lösungsmittel können allein oder in Kombination verwendet werden. Als Radikalinitiator zur Lösungspfropfreaktion können verschiedene Radikalinitiatoren verwendet werden, die zum Beispiel Azobisisobutyronitril, Lauroylperoxid und Benzoylperoxid einschließen. Die Pfropfreaktionstemperatur ist nicht besonders beschränkt und liegt zum Beispiel im Bereich von 60 bis 120ºC. Die Pfropfreaktion wird durch Zugabe eines Kettenabbruchmittels beendet. Als Beispiele des Kettenabbruchmittels können 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol, 2,6-Ditert-butyl-4-phenylphenol, 2,2'-Methylenbis(4-ethyl-6-tert-butylphenol) und 2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-tert-butylphenol) aufgeführt werden.

Ein Klebstoff des Einpackungstyps mit ausgezeichnetem Farbton, Klebrigkeit, Haftfähigkeit und Haftung wird durch Einmischen des mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Chloroprenkautschuks als Grundmaterial mit Metalloxid, wie Zinkoxid oder Magnesiumoxid, eines modifizierten Phenolharzes, eines organischen Lösungsmittels und verschiedener Zusätze auf herkömmliche Weise hergestellt. Der Farbton des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs ist so, dass die Absorption bei 440 nm einer 5 Gew.-% Chloroprenkautschuk enthaltenden Lösung in Toluol im Bereich von 0,03 bis 0,2 liegt.

Ein Klebstoff des Zweipackungstyps, bestehend aus einer auf dem mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Chloroprenkautschuk basierenden Kautschuklösung und einem Polyisocyanat, weist ebenfalls ausgezeichneten Farbton, Klebrigkeit, Haftfähigkeit und Haftung auf. Als das in Kombination mit der Chloroprenkautschuklösung verwendete Polyisocyanat können Polyisocyanate mit einer mittleren funktionellen Zahl von mindestens zwei verwendet werden. Als spezielle Beispiele des Polyisocyanats können Toluylendiisocyanat (nachstehend als "TDI" abgekürzt), 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, 1,5-Naphthylendiisocyanat, Polymethylenpolyphenylisocyanat, Triphenylmethantrüsocyanat, Tris(4-phenylisocyanat)thiphosphat, TDI- Dimer und TDI-Trimer aufgeführt werden. Die Menge des Polyisocyanats beträgt 0,1 bis 5 Gew.-Teile als Menge des effektiven Polyisocyanatbestandteils pro 100 Gew.-Teile der Lösung des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs.

Der Klebstoff, der als Grundmaterial den mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Chloroprenkautschuk umfasst, kann verschiedene Zusätze darin eingemischt aufweisen, wie zum Beispiel Phenolharze, Kolophonium (rosin), Cumaronharze, Metalloxide, Antioxidationsmittel und Füllstoffe.

Die Erfindung wird jetzt durch die folgenden Beispiele im Einzelnen beschrieben, die Ausführungsformen der Erfindung veranschaulichen und in keiner Weise den Bereich der Erfindung beschränken. In den Beispielen sind Teile und %, wenn nicht anders angegeben, auf das Gewicht bezogen.

Die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, einer Chloroprenkautschuklösung und eines Chloroprenkautschuk-Klebstoffs, die Beständigkeit gegen Farbtonänderung durch Wärmealtern, Beständigkeit gegen Farbtonänderung durch ultraviolette Strahlen und die Klebrigkeit des Chloroprenkautschuks wurden mit folgenden Verfahren beurteilt.

(i) Farbton des Chloroprenkautschuks

Chloroprenkautschuk wird unter Verwendung einer hydraulischen Presse ("Shindo SF-Typ", hergestellt von Shindo Metal Ind. Co.) bei einer Temperatur von 100ºC und einem Druck von 120 kg/cm² für 5 Minuten heißgepresst, wobei eine Platte gebildet wird, und dann auf 20ºC abgekühlt und 5 Minuten bei der Temperatur gehalten, um eine Testprobe herzustellen. Unter Verwendung eines Farbanalysators (Modell 607, hergestellt von Hitachi Ltd.) wird eine Farbmessung gemäß einem Lab-Verfahren (Reflexionsverfahren) durchgeführt und der Farbton mit dem Index b beurteilt. Der Index b bezeichnet den Grad der gelben Farbe auf der (+)-Seite und den Grad der blauen Farbe auf der (-)-Seite. Je näher der Index b an null auf der (+)-Seite ist, desto eher ist der Weißgrad die Farbe des Chloroprenkautschuks.

(ii) Farbton der Chloroprenkautschuklösung

Chloroprenkautschuk wird in Toluol gelöst, um eine Lösung mit 5% Konzentration herzustellen. Der Farbton (Gelbfärbung) wird durch Messen der Lichtabsorption bei einer Wellenlänge von 440 nm unter Verwendung eines Spektrophotometers (Modell U- 1000, hergestellt von Hitachi Ltd.) bestimmt. Je kleiner der Absorptionswert ist, desto näher ist der Weißgrad dem Farbton der Kautschuklösung.

(iii) Beständigkeit gegen Farbtonänderung durch Wärmealtern

Chloroprenkautschuk wird 3 Tage in einem Getriebeofen auf eine Temperatur von 70ºC erwärmt und der Index b und die Lichtabsorption mit den vorstehend erwähnten Verfahren (i) bzw. (ii) gemessen.

(iv) Beständigkeit gegen Farbtonänderung durch ultraviolette Strahlen

Chloroprenkautschuk wird mit ultravioletten Strahlen bei einer Wellenlänge von 254 nm bei einer Temperatur von 20ºC für 4 oder 10 Stunden bestrahlt und der Farbton der Oberfläche des Chloroprenkautschuks mit dem bloßen Auge untersucht. Die Ergebnisse der Beurteilung werden durch die folgenden drei Einstufungen ausgedrückt.

A: Schwach gelb

B: Gelblich braun

C: Dunkel gelblich braun

(v) Farbton des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs

Der Farbton eines Klebstoffs aus einem lösungsgepfropften Chloroprenkautschuk wird bei einer Lösung davon mit dem vorstehend erwähnten Verfahren (ii) beurteilt.

(vi) Klebrigkeit des Chloroprenkautschuks

Chloroprenkautschuk wird in Toluol gelöst, um eine Lösung mit 15%iger Konzentration herzustellen. Ethylen-Essigsäurevinylester-Copolymer (EVA)-Schäume werden mit der Lösung des Chloroprenkautschuks beschichtet und die Beschichtungen bei Raumtemperatur stehengelassen. Die Klebrigkeit des Chloroprenkautschuks wird durch die Länge der Zeit, für die die kautschukbeschichteten EVA-Schäume aneinandergeklebt werden können, beurteilt. Die Ergebnisse sind durch die folgenden drei Einstufungen ausgedrückt.

A: Sehr gut (Kleben ist nach 60 Minuten oder mehr Stehenlassen möglich)

B: Mittel

C: Schlecht (Kleben ist nach 10 Minuten Stehenlassen nicht möglich)

Vergleichsbeispiel 1

Ein Autoklav mit einem Volumen von 10 l wurde mit Chloropren, n-Dodecylmercaptan, disproportioniertem Kaliumrosinat, Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), Natriumhydrosulfit, Natriumhydroxid und Wasser in den in Tabelle 1 gezeigten Mengen beschickt. Der Inhalt wurde in einer Stickstoffatmosphäre gerührt und eine 0,35%ige wässrige Kaliumpersulfatlösung bei 12ºC kontinuierlich zugetropft, um die Polymerisation zu starten. Wenn die Umwandlung 70 % erreicht hatte, wurden 0,05% 2,2'-Methylenbis(4-ethyl-6-tert-butylphenol) als Kettenabbruchsmittel zum Beenden der Polymerisation zugegeben. Es wurde im so erhaltenen Polymerlatex kein Niederschlag festgestellt.

Tabelle 1

Anmerkung:

*1 Disproportioniertes Kaliumrosinat (Handelsname "Rondis R", erhältlich von Arakawa Chem. Co.)

*2 Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 7000)

*3 Kondensationsprodukt von Naphthalinsulfonsäure mit Formaldehyd (Handelsname "Demol", erhältlich von Kao Corp.)

*4 Natriumhydrosulfit

*5 2,2'-Methylenbis(4-ethyl-6-tert-butylphenol)

*a Nach vollständiger Polymerisation zugegeben

Das im Polymerlatex verbliebene nicht umgesetzte Monomer wurde durch ein Dampf-Flashdestillationsverfahren entfernt. Verdünnte Essigsäure wurde zum Polymerlatex gegeben, um den pH-Wert auf 6 einzustellen, und der Polymerlatex gefrierkoaguliert, mit Wasser gewaschen und mit heißer Luft getrocknet, wobei ein Chloroprenkautschuk erhalten wurde. Es wurde kein abnormes Verhalten im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks beobachtet.

Eine Zusammensetzung, umfassend 100 Teile des Chloroprenkautschuks, 460 Teile Toluol, 115 Teile Methylethylketon und 90 Teile Methacrylsäuremethylester, wurde auf 90ºC erwärmt und 0,5 Teile Benzoylperoxid zum Starten einer Pfropfreaktion von Methacrylsäuremethylester auf den Chloroprenkautschuk zugegeben. Nach etwa 6 Stunden Durchführen der Reaktion wurden 2 Teile 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol zum Beenden der Reaktion zugegeben, wobei ein lösungsgepfropfter Chloroprenkautschuk- Klebstoff erhalten wurde. Die Umwandlung von Methacrylsäuremethylester betrug etwa 35%.

Die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs, die Beständigkeit gegen Farbtonänderung durch Wärmealtern, Beständigkeit gegen Farbtonänderung durch ultraviolette Strahlen und Klebrigkeit des Chloroprenkautschuks wurden beurteilt, und die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

Tabelle 2

Anmerkung: Not = nicht vorhanden, Sli. = in geringem Maße vorhanden, Large: große Menge an Niederschlag war vorhanden

Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne von Chloroprenkautschuk, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbänderung durch Wärmealtern und Ultraviolettstrahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 2

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000) wie in Tabelle 1 gezeigt auf 0,7 Teile geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex gefunden. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 3

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 2 beschriebenen und gemäß der in Tabelle 1 gezeigten Zusammensetzung der Ausgangssubstanz hergestellt, außer dass Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000) nach der Zugabe des Kettenabbruchmittels zugegeben wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Nur eine geringe Menge an Niederschlag wurde am Rührer festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 4

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,1 Teil Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000) und 0,1 Teil eines Kondensats von Naphthalinsulfonsäure mit Formaldehyd ("Demol", erhältlich von Kao Corp.) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000) wie in Tabelle 1 gezeigt verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 5

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000) auf 1,5 Teile wie in Tabelle 1 gezeigt geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine geringe Menge an Kautschuk fiel nach Waschen mit Wasser aus, aber es war kein nennenswertes Hindernis für die Herstellung des Chloroprenkautschuks.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 6

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 2 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge des disproportionierten Kaliumrosinats auf 2 Teile, wie in Tabelle 1 gezeigt, geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Nur eine geringe Menge an Niederschlag wurde am Rührer festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 7

Ein. Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000) auf 0,05 Teile, wie in Tabelle 1 gezeigt, geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde nur eine geringe Menge an Niederschlag am Rührer festgestellt. Eine große Menge an Kautschuk fiel aus, wenn der pH-Wert des Latex im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks mit verdünnter Schwefelsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 8

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie in Vergleichsbeispiel 1 beschrieben hergestellt, außer dass die Menge an Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000) auf 3,0 Teile, wie in Tabelle 1 gezeigt, geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine große Menge an Kautschuk fiel nach Waschen mit Wasser im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks aus, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 9

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 2 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an disproportioniertem Kaliumrosinat auf 1 Teil, wie in Tabelle 1 gezeigt, geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Eine geringe Menge an Niederschlag wurde während der Polymerisation gebildet. Aber sie war im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks nicht beträchtlich.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 10

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 2 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an disproportioniertem Kaliumrosinat auf 7 Teile, wie in Tabelle 3 gezeigt, geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs, die Beständigkeit gegen Farbtonänderung durch Wärmealtern, die Beständigkeit gegen Farbtonänderung durch ultraviolette Strahlen und die Klebrigkeit des Chloroprenkautschuks wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.

Tabelle 3

Anmerkungen

*1 bis *5 sind die gleichen wie in Tabelle 1

*6 Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 10000)

*7 Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 50000)

*8 Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 500000)

*9 Poly(natrium-2-acrylamid-2-methylpropansulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 10000)

*10 Anionisches grenzflächenaktives Mittel mit hohem Molekulargewicht des Polystyrolsulfonsäuretyps (Handelsname "Polity PS"-1900, erhältlich von Lion Corp.)

*11 Natriumstyrolsulfonat-Methacrylsäuremethylester-Copolymer (Nass/MMA = 70/30 mol, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 6000)

Tabelle 4

Klebrigkeit

Anmerkung: Not = nicht vorhanden, Sli. = in geringem Maße vorhanden, Large: große Menge an Niederschlag war vorhanden

Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, sind die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschuk-Klebstoffs leicht gelblich und eine Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen ist relativ groß, verglichen mit den in Beispiel 2 erhaltenen, in dem 4 Teile disproportioniertes Kaliumrosinat verwendet wurden. Aber diese Eigenschaften waren hinnehmbar.

Vergleichsbeispiel 11

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,5 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 10000) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), wie in Tabelle 3 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 12

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,5 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 50000) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), wie in Tabelle 3 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung einer geringen Menge an Kautschuk wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte zufriedenstellend erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 13

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,5 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 500000) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), wie in Tabelle 3 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung einer großen Menge an Kautschuk wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 14

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,5 Teile Poly(natrium-2- acrylamid-2-methylpropansulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 10000) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), wie in Tabelle 3 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung einer geringen Menge an Kautschuk wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte zufriedenstellend erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 15

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,5 Teile anionisches grenzflächenaktives Mittel mit hohem Molekulargewicht des Polystyrolsulfonsäuretyps (Handelsname "Polity PS"-1900, erhältlich von Lion Corp.) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), wie in Tabelle 3 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 16

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,1 Teil Poly(vinylkaliumsulfat) (erhältlich von Wako Pure Chem. Ind., Ltd.) und 0,1 Teil eines Kondensats von Naphthalinsulfonsäure mit Formaldehyd (Handelsname "Demol", erhältlich von Kao Corp.) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), wie in Tabelle 3 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung einer geringen Menge an Kautschuk wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte zufriedenstellend erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 17

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 1,0 Teil Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäuremethylester-Copolymer (Nass/MMA = 70/30 mol-%, Gewichtsmittel des Molkulargewichts = 6000) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), wie in Tabelle 3 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 1

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,3 Teile Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 7000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 2

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass ein Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 7000) statt eines Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymers (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Tabelle 5

Anmerkung:

*1 Disproportioniertes Kaliumrosinat (Handelsname "Rondis R", erhältlich von Arakawa Chem. Co.)

*2 Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 50/50 mol, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000)

*3 Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 50/50 mol, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 7000)

*4 Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 50/50 mol, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 10000)

*5 Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 50/50 mol, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 50000)

*6 Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 20/80 mol, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000)

*7 Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 80/20 mol, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000)

*8 Natriumstyrolsulfonat/Methacrylamid-Copolymer (Nass/MAAM = 50/50 mol, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000)

*9 Kondensat von Naphthalinsulfonsäure mit Formaldehyd (Handelsname "Demol N", erhältlich von Kao Corp.)

* 10 Natriumdodecylbenzolsulfonat

*11 Poly(natriummethacrylat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 7000)

*12 Natriumhydrosulfit

*13 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol

Tabelle 6

Anmerkung: *1 Not = nicht vorhanden, Sli. = in geringem Maße vorhanden, Pre. = vorhanden, Ent. = die gesamte Menge war abgeschieden

Beispiel 3

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass ein Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 10000) statt eines Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymers (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung einer geringen Menge an Kautschuk wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte zufriedenstellend erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 4

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass ein Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 50000) statt eines Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymers (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung des Kautschuks wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 5

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer, wie in Tabelle S gezeigt, auf 0,2 Teile geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung einer geringen Menge an Kautschuk wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte zufriedenstellend erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 6

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer, wie in Tabelle 5 gezeigt, auf 0,7 Teile geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 7

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass ein Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 20/80 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 3000) statt eines Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymers (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung von Kautschuk wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 8

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass ein Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymer (Nass/MAA = 80/20 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000) statt eines Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymers (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 9

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass ein Natriumstyrolsulfonat/Methacrylamid-Copolymer (Nass/MAAM = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 5000) statt eines Natriumstyrolsulfonat/Methacrylsäure-Copolymers (Nass/MAA = 50/50 mol-%, Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 3000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Eine Abscheidung einer geringen Menge an Kautschuk wurde festgestellt, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Chloroprenkautschukherstellung mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, aber der gewünschte Chloroprenkautschuk konnte zufriedenstellend erhalten werden.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 10

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an disproportioniertem Kaliumrosinat auf 2 Teile, wie in Tabelle 5 gezeigt, geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Eine geringe Menge an Niederschlag wurde am Rührer im Polymerlatex festgestellt, aber im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die. Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war sehr gering und die Klebrigkeit gut.

Beispiel 11

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Beispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass die Menge an disproportioniertem Kaliumrosinat auf 6 Teile, wie in Tabelle 5 gezeigt, geändert wurde, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung, die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war in gewissem Maße groß und die Klebrigkeit gut.

Vergleichsbeispiel 18

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,7 Teile eines Kondensats von Naphthalinsulfonsäure mit Formaldehyd (Handelsname "Demol N", erhältlich von Kao Corp.) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 7000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, war die Klebrigkeit des Chloroprenkautschuks gut, aber die Farbtönungen des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs waren gelb und die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war groß.

Vergleichsbeispiel 19

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,5 Teile Natriumdodecylbenzolsulfonat statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 7000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks wurde kein abnormes Verhalten beobachtet.

Die Eigenschaften des Chloroprenkautschuks, seiner Lösung und seines Klebstoffs wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Wie aus diesen Ergebnissen zu erkennen ist, waren die Farbtöne des Chloroprenkautschuks, der Chloroprenkautschuklösung und des Chloroprenkautschukklebstoffs weiß mit nur leichter Gelbtönung und die Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen war gering, aber die Klebrigkeit des Chloroprenkautschuks war sehr schlecht.

Vergleichsbeispiel 20

Ein Chloroprenkautschuk-Klebstoff wurde mit den gleichen Verfahren wie den in Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen hergestellt, außer dass 0,5 Teile Poly(natriummethacrylat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 7000) statt 0,2 Teile Poly(natriumstyrolsulfonat) (Gewichtsmittel des Molekulargewichts = 7000), wie in Tabelle 5 gezeigt, verwendet wurden, wobei alle anderen Bedingungen die gleichen blieben. Es wurde kein Niederschlag im Polymerlatex festgestellt. Jedoch wurde eine beträchtliche Menge an Kautschuk abgeschieden, wenn der pH-Wert im letzten Schritt der Herstellung des Chloroprenkautschuks mit verdünnter wässriger Essigsäure auf 6 eingestellt wurde, und so konnte der gewünschte Chloroprenkautschuk nicht erhalten werden.

Der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Chloroprenkautschuk zeigt leicht gefärbten Farbton und verringerte Farbtonänderung durch Wärmealtern und ultraviolette Strahlen und gute Klebrigkeit, so dass, wenn er als Klebstoff verwendet wird, geeignete Klebrigkeit des auf einen anhaftenden Gegenstand aufgetragenen Klebstoffs über langen Zeitraum aufrechterhalten wird, verglichen mit dem herkömmlichen Chloroprenkautschuk. Daher wird der Chloroprenkautschuk als Klebstoff für verschiedene Materialien, einschließlich Holz-, Leder-, Stoff-, Kautschuk-, Kunststoff und Metallgegenstände, verwendet.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks, wobei Chloropren oder ein Gemisch, bestehend aus mindestens 50 Gew.-% Chloropren und nicht mehr als 50 Gew.-% mindestens eines damit copolymerisierbaren Monomers, einer wässrigen Radikalemulsionspolymerisation unterzogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisation unter Verwendung eines Alkalimetallsalzes einer disproportionierten Harzsäure als Emulgator und einer wasserlöslichen polymeren Substanz als Dispersionsstabilisator durchgeführt wird, wobei die wasserlösliche polymere Substanz ein wasserlösliches Salz eines Copolymers von Styrolsulfonsäure mit mindestens einem copolymerisierbaren Monomer, ausgewählt aus ungesättigten Carbonsäuren und ungesättigten Carbonsäureamiden, ist.

2. Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks nach Anspruch 1, wobei die Menge der Styrolsulfonsäureeinheiten im Copolymer im Bereich von 10 bis 90 mol-%, bezogen auf die Summe der Styrolsulfonsäureeinheiten und der copolymerisierbaren Monomereinheiten, ausgewählt aus ungesättigten Carbonsäureeinheiten und ungesättigten Carbonsäureamideinheiten, liegt.

3. Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Menge der Sulfonsäuregruppen in der wasserlöslichen polymeren Substanz mindestens 10 mol-% beträgt.

4. Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die wasserlösliche polymere Substanz ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 1 · 10³ bis 1 · 10&sup5; aufweist.

5. Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die wasserlösliche polymere Substanz in einer Menge von 0,1 bis 2 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Chloroprens oder des Chloropren/copolymerisierbaren Monomergemisches, verwendet wird.

6. Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die disproportionierte Harzsäure ein mittleres Molekulargewicht von nicht höher als 500 aufweist.

7. Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Alkalimetallsalz einer disproportionierten Harzsäure in einer Menge von 2 bis 6 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Chloroprens oder des Chloropren/copolymerisierbaren Monomergemisches, verwendet wird.

8. Verfahren zur Herstellung eines Chloroprenkautschuks nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die wasserlösliche polymere Substanz zusammen mit dem Alkalimetallsalz einer disproportionierten Harzsäure in einer Monomerzugabe des Chloroprens oder eines Gemisches des Chloroprens und des copolymersierbaren Monomers zugegeben wird.







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