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Dokumentenidentifikation DE69713321T2 14.11.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0897363
Titel BUGSPRIET
Anmelder Hammarstedt, Gösta Leopold, Nybro, SE
Erfinder Hammarstedt, Gösta Leopold, Nybro, SE
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69713321
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.02.1997
EP-Aktenzeichen 979047131
WO-Anmeldetag 12.02.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/SE97/00208
WO-Veröffentlichungsnummer 0009742074
WO-Veröffentlichungsdatum 13.11.1997
EP-Offenlegungsdatum 24.02.1999
EP date of grant 12.06.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.11.2002
IPC-Hauptklasse B63B 15/00

Beschreibung[de]

Der Satz von Segeln auf Segelbooten ohne Bugspriet ist auf das Hauptsegel, die Genua, den Besan und den Spinnaker beschränkt. Segelboote mit einem Bugspriet bieten mehr Möglichkeiten bei der Auswahl des Segeltyps. Ein Typ Vorsegel, der heute verbreitet ist, ist ein sogenannter Gennaker, der größer ist als eine normale Fock und daher wie eine normale Genua bis hinter den Mast reichen würde, wenn kein Bugspriet eingesetzt würde. Ein Bugspriet bewirkt eine Zunahme der Gesamtlänge des Bootes und kann auch von Nachteil sein, wenn das Boot an einer Brücke oder am Pier festgemacht wird. Daher besteht ein Bedarf nach einem leicht zu demontierenden Bugspriet.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diesen Bedarf zu erfüllen. Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein demontierbares Bugspriet zu schaffen, das leicht an Deck verstaut werden kann. Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein demontierbares Bugspriet zu schaffen, dessen Montage und Demontage ohne die Gefahr ausgeführt werden kann, dass das Bugspriet verloren geht, indem es in das Meer fällt.

Gemäß der Erfindung werden diese und andere Aufgaben erfüllt, wenn das Bugspriet, wie in Anspruch 1 definiert, konstruiert ist. Die abhängigen Ansprüche definieren besonders bevorzugte Ausführungen der Erfindung.

Bei der Erfindung ist ein Bugspriet daher an einem Boot mit Befestigungselementen befestigt. Das Bugspriet weist zwei Bugsprietstangen auf, die am freien Ende des Bugspriets gelenkig miteinander verbunden sind. In einem Abstand zu diesem Ende können die Stangen in Bezug auf das Boot geschwenkt werden und sind verschiebbar mit den Befestigungselementen verbunden, um Verschieben des Bugspriets zwischen einer verstauten Position und einer Funktionsposition zu ermöglichen.

Die Erfindung wird im Folgenden ausführlicher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die drei Ausführungen einer Bugsprietanordnung gemäß der Erfindung darstellen, und wobei:

Fig. 1 das Vorschiff eines Segelboots mit einem Beispiel eines Bugspriets gemäß der Erfindung darstellt,

Fig. 2 eine Draufsicht auf den gleichen Abschnitt des Bootes ist,

Fig. 3 eine teilweise als Schnitt ausgeführte Ansicht von Teilen der Bugsprietanordnung entlang der Linie III-III in Fig. 2 ist,

Fig. 4 eine Draufsicht auf die gleichen Teile ist,

Fig. 5 teilweise eine Draufsicht und teilweise eine Schnittansicht eines Abschnitts des freien Endes des Bugspriets ist,

Fig. 6 nur den Gelenkabschnitt eines Schnitts entlang der Linie VI-VI in Fig. 5 darstellt,

Fig. 7 eine Fig. 3 entsprechende Ansicht einer anderen Ausführung einer erfindungsgemäßen Bugsprietanordnung ist,

Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 7 ist,

Fig. 9 eine Fig. 3 entsprechende Ansicht einer dritten Ausführung einer erfindungsgemäßen Bugsprietanordnung im Schnitt ist,

Fig. 10 eine Schnittansicht entlang der Linie X-X in Fig. 9 und 11 ist, wobei ein Riegel, der in der Anordnung enthalten ist, der Übersichtlichkeit halber nur mit Strich- Punkt-Linien angedeutet ist, und

Fig. 11 eine Schnittansicht entlang der Linie XI-XI in Fig. 9 ist.

Die Ausführung einer erfindungsgemäßen Bugsprietanordnung, wie sie in Fig. 1-6 dargestellt ist, umfasst ein Bugspriet 10 mit zwei Bugsprietstangen 11, 12. Sie sind am freien Ende des Bugspriets durch ein Gelenk 13 miteinander verbunden. Bei der dargestellten Ausführung sind die Stangen 11, 12 als viereckige Röhren, beispielsweise aus rostfreiem Stahl oder anodisiertem Leichtmetall, ausgeführt. Das Gelenk 13 weist zwei Gelenkhälften 14, 15 mit Montagebolzen 16 zum Einführen in die Enden der entsprechenden Stangen 11, 12 auf. Bei der dargestellten Ausführung werden zwei Durchgangsschrauben 17 verwendet, die durch Löcher in den Bugsprietstangen 11, 12 und in den Montagebolzen 16 hindurchgeführt werden, um so sicheres Zusammensetzen des Gelenkes 13 und jeder der Stangen 11 und 12 zu gewährleisten. Der Durchgangs-Gelenkbolzen 18 des Gelenkes ist in zwei Teilen ausgeführt, die zusammengeschraubt werden können, um die Montage zu ermöglichen. Jedes Teil des Gelenkbolzens weist eine Fixieröse 19 auf. Die obere der Fixierösen dient als Anbringung für das Segel 20, beispielsweise eines Gennakers, der an dem Bugspriet zu befestigen ist. Die untere der Fixierösen dient als Anbringung für ein Verspannungsseil 21, dessen anderes Ende an einer Verspannungsanbringung 22 nach unten beabstandet am Vorschiff des Bootes befestigt ist. Die Kräfte, denen das Bugspriet ausgesetzt ist, sind im Wesentlichen nach oben gerichtet. Fig. 1 zeigt des Weiteren ein Mast-Verspannungsseil 64, das am Vorschiff des Bootes und am oberen Ende des Mastes angebracht ist.

Das Bugspriet 10 ist am Deck 23 des Bootes mit zwei Bugspriet-Anbringungen 24 befestigt. Diese ermöglichen Schwenken der Bugsprietstangen 11, 12 um eine Achse im Wesentlichen parallel zu dem Gelenkbolzen 18. Darüber hinaus sind sie so ausgeführt, dass die Stangen 11, 12 in Längsrichtung in Bezug auf die Bugspriet-Anbringungen verschoben werden können. Bei der in Fig. 1-6 dargestellten Ausführung ist dies dadurch ermöglicht worden, dass jede Bugspriet-Anbringung 24 mit einer Führungsmuffe 25 versehen ist, die mittels einer Schwenkzapfenverbindung 26 drehbar mit einer Halterung 27 verbunden ist. Die Halterung ist mittels Durchgangsschrauben 28 am Deck des Bootes angebracht und auf geeignete Weise am Deck des Bootes abgedichtet.

Die Schwenkzapfenverbindung 26 kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden. Die Zeichnungen stellen eine bevorzugte Konstruktion dar. In diesem Fall wird ein Schwenkzapfen 43 durch Schweißen an der Führungsmuffe 25 angebracht oder auf andere Weise nicht drehbar damit verbunden. Der Schwenkzapfen umfasst zwei Flansche 44, die in einem Abstand zueinander vorstehen, sowie eine dazwischen eingesetzte O-Ringdichtung. Die Unterseite des unteren Flansches befindet sich auf der gleichen Höhe wie das Ende einer Buchse 45, in die der Schwenkzapfen eingeführt ist. Die Buchse 45 ist an der Halterung 27 angeschweißt. Das Ende des Schwenkzapfens 43 steht aus der Buchse 45 vor und ist mit Gewinde versehen. Eine Sicherungsmutter 46 ist auf das mit Gewinde versehene Ende des Schwenkzapfens aufgeschraubt und an den unteren Flansch 44 angezogen. Des Weiteren wird die Mutter auf geeignete Weise in Bezug auf das Gewinde arretiert, so dass die Mutter in gleitendem Eingriff mit der Abschlussfläche der Buchse 45 ist, wenn die Führungsmuffe 25 geschwenkt wird.

Um die Bugsprietstangen 11, 12 beim Einsatz des Bugspriets 10 in ihren äußeren Positionen zu sichern, weisen sie eine Arretiereinrichtung 29 in einem geeigneten Abstand zum hinteren freien Ende der Stangen auf. Bei dem Beispiel finden sich Arretiereinrichtungen 29 auf beiden Seiten der Stangen, wobei ein Vierkant-Durchgangsbolzen in jeder Stange angebracht ist. Die Arretiereinrichtungen sind mit der Abschlussfläche der Führungsmuffe 25 in Kontakt, wenn sich das Bugspriet in seiner Einsatzposition befindet. Die Arretiereinrichtungen und damit die Bugsprietstangen 11, 12 werden in dieser Position mittels eines im Wesentlichen U-förmigen Riegels 30 gehalten, der mittels Schwenkzapfen 31 schwenkbar an der Führungsmuffe 25 angebracht ist. Die zwei Arretierhaken des Riegels weisen geneigte Führungsflächen 33 auf, so dass der Riegel automatisch angehoben wird, wenn sich die Bugsprietstangen ihrer vorderen Position nähern und die Arretiereinrichtungen 29 die Führungsmuffen 25 erreichen. Die Riegel können, wenn gewünscht, in der Richtung ihrer in Fig. 3 dargestellten Position federgespannt werden, d. h. in dieser Figur entgegen dem Uhrzeigersinn. Wenn die Arretierhaken 32 des Riegels mit den Arretiereinrichtungen 29 in Eingriff kommen, liegt die Querstrebe 34 des Riegels an der Oberseite der Bugsprietstange 11 bzw. 12 an.

Bei der in Fig. 1-6 dargestellten Ausführung ist jede Führungsmuffe 25 mit einem Bügel 35 an ihrer Oberseite versehen, jedoch ist dies für die Erfindung natürlich nicht unbedingt notwendig.

Da das Bugspriet 10 in zwei Teilen ausgeführt ist und an seinem äußeren Ende gelenkig gelagert und gegenüber seinen zwei Bugspriet-Anbringungen 24 verschoben und gedreht werden kann, kann das Bugspriet aus seiner Funktionsposition A herausgezogen und in einer verstauten Position B am Schanzkleid des Bootes verstaut werden, wie dies mit Strich-Punkt-Linien in Fig. 2 angedeutet ist. In dieser Position kann es auf geeignete Weise gesichert werden, so beispielsweise mit dem Verspannungsseil 21, nachdem es von der Verspannungsanbringung 22 gelöst worden ist und an einem der beiden Bügel bzw. Klampen oder einer anderen geeigneten Halterung oder Klampe an dem Boot festgezogen wird.

Wenn das Bugspriet verwendet werden soll, wird das untere Ende des Segels 20 an der oberen Fixierhülse 19 an dem Gelenk 13 angebracht, und daraufhin wird das Bugspriet in seine äußere Position geschoben, in der die geneigten Führungsflächen 23 der Arretiereinrichtungen 29 den Riegel 30 so anheben, dass die Arretiereinrichtungen mit der Abschlussfläche der Führungsmuffen 25 in Eingriff kommen können. So bildet die Abschlussfläche eine Anschlagfläche für die Arretiereinrichtungen. Wenn der Riegel von Hand oder unter der Wirkung der Schwerkraft oder durch Federkraft abgesenkt worden ist, ist das Bugspriet in seiner äußeren Position arretiert. Der nächste Schritt besteht darin, das Verspannungsseil 21 anzuziehen, nachdem es durch seine Verspannungsanbringung 22 hindurchgeführt worden ist. Schließlich wird das Segel 20 aufgezogen.

Wenn das Segel und das Bugspriet nicht mehr gebraucht werden, werden diese Vorgänge in der umgekehrten Reihenfolge ausgeführt.

In Fig. 1-6 werden Bugsprietstangen in Form von viereckigen Röhren eingesetzt. Es können jedoch auch andere Typen von Stangen eingesetzt werden. Eine einsetzbare Form der Stange ist eine Stange in Form eines Doppel-T-Trägers, wie dies bei der Ausführung in Fig. 7 und 8 dargestellt ist. In diesem Fall sind die Bugsprietstangen 36 ebenfalls mittels eines schematisch dargestellten Gelenks 38 am freien äußeren Ende des Bugspriets gelenkig miteinander verbunden. Die Bugspriet-Abringungen 39 sind in diesem Fall als U-Profil-Teile 37 ausgebildet, die nach innen gewandte Öffnungsflansche aufweisen, so dass eine unterschnittene Nut entsteht, durch die die doppel-T-Trägerförmigen Bugsprietstangen hin- und herbewegt werden können. Als Arretiervorrichtung zum Arretieren des Bugspriets in der herausgezogenen Position wird in diesem Fall einfach ein Durchgangs-Arretierbolzen 40 eingesetzt, der durch Löcher in der Bugspriet- Anbringung und in dem Steg des Doppel-T-Trägers hindurch geführt wird. Um den Arretierbolzen zu sichern, wird beispielsweise ein Sicherungsstift 41 eingesetzt. Über einen Schwenkzapfen 42 ist die Bugspriet-Anbringung mit einer Halterung (nicht dargestellt) ungefähr vom gleichen Typ wie die Halterung 27 in der Ausführung gemäß Fig. 1-6 verbunden.

Die Ausführung der Erfindung, wie sie in Fig. 9-11 dargestellt ist, umfasst Bugsprietstangen 49, die an ihrer Unterseite eine unterschnittene Längsnut 50 aufweisen. Der Übersichtlichkeit halber ist nur eine Bugsprietstange dargestellt. Die zwei Stangen 49 sind mittels eines Gelenks, das in diesen Figuren nicht dargestellt ist, jedoch auf die gleiche Weise wie das Gelenk in der Ausführung gemäß Fig. 1-6 aufgebaut ist, miteinander verbunden.

Eine Bugspriet-Anbringung 51 ist am Deck 23 des Bootes angeschraubt. Die Anbringung umfasst einen Bolzen 52, der von dem Deck nach oben vorsteht. Der Bolzen weist einen nach außen gerichteten Flansch 53 auf, der am Deck des Bootes anliegt. Des Weiteren weist er einen Bundabschnitt 54 innerhalb eines nach außen gerichteten Flansches 55 auf, der am äußeren Ende angeordnet ist. Der Flansch wird in die unterschnittene Nut 50 der Bugsprietstange 49 eingeführt, und der Bundabschnitt 54 des Bolzens passt in die schlitzförmige Öffnung der unterschnittenen Nut so hinein, dass die Bugsprietstange sowohl in der Längsrichtung in Bezug auf die Bugspriet-Anbringung verschoben als auch darum um eine Achse gedreht werden kann, die im Wesentlichen parallel zu der Schwenkachse in dem Gelenk zwischen den zwei Bugsprietstangen ist. Diese Ausführung der Erfindung bringt den Vorteil mit sich, dass weniger Bauteile erforderlich sind, um sowohl Längsverschiebung als auch Schwenken der Bugsprietstangen in Bezug auf ihren Anbringungspunkt an dem Boot zu ermöglichen.

Auch bei dieser Ausführung der Erfindung ist eine Arretiervorrichtung 56 zum Arretieren der Bugsprietstangen in Bezug auf ihre Befestigungselemente (den Bolzen 52) vorhanden, wenn sich das Bugspriet in seiner herausgezogenen Funktionsposition befindet. Die Arretiervorrichtung weist einen Riegel 57 auf, der dem Riegel bei der Ausführung gemäß Fig. 1-6 gleicht, der jedoch statt dessen an den Bugsprietstangen 49 mit Schwenkzapfen 58 schwenkbar angebracht ist. Auch in diesem Fall weisen die Arretierhaken 59 des Riegels geneigte Führungsflächen 60 auf, durch die der Riegel automatisch durch den Kontakt mit dem nach außen gerichteten Flansch 52 der Bugspriet- Anbringung 58 beiseite bewegt wird, wenn sich die Bugsprietstange beim Herausziehen des Bugspriets ihrer Endposition nähert.

Die Arretierhaken 59 wirken mit Anschlagflächen 61 des Flansches 52 zusammen. Die Anschlagflächen werden durch eine Aussparung 62 gebildet, die als Halbkreissegment ausgebildet ist und an einander gegenüberliegenden Seiten des Flansches 52 ausgebildet ist, wobei es die Aussparungen den Arretierhaken ermöglichen, an die Anschlagflächen 61 zu gelangen.

Die Arretierelemente umfassen des Weiteren eine Arretiereinrichtung 63, die in die unterschnittene Nut eingeführt wird und eine Anschlagfläche aufweist, die in Bezug auf die Bugsprietstange stationär ist und in Bezug auf den Riegel 57 so fixiert ist, dass weitere Verschiebung der Bugsprietstange 49 durch die Arretiereinrichtung 63 zum Halten gebracht wird, wenn die Arretierhaken 59 des Riegels mit den Anschlagflächen 61 des Bolzens 52 in Eingriff gekommen sind. Ansonsten wirken die Arretiervorrichtung und das Bugspriet auf die gleiche Weise wie im Zusammenhang mit der Ausführung gemäß Fig. 1-6 beschrieben.

Die Zeichnungen stellen drei unterschiedliche Ausführungen der Bugsprietstangen und der dazugehörigen Bugspriet-Anbringungen dar. Innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung können auch andere Ausführungen eingesetzt werden, wenn die Bugsprietstangen in Längsrichtung in Bezug auf die Bugspriet-Anbringungen und an die Bugspriet- Anbringungen angrenzend in Bezug auf das Boot gedreht werden können, um Herausziehen und Einziehen des Bugspriets zwischen der Funktionsposition und der verstauten Position zu ermöglichen.

Wie aus dem Obenstehenden ersichtlich wird, schafft die Erfindung ein neues Bugspriet, das einfach zu verwenden ist und leicht in die Funktionsposition herausgezogen und genau so leicht in die verstaute Position eingezogen werden kann, und das wenig Raum (die Bereiche außerhalb der Strich-Punkt-Linien 48 in Fig. 2) auf dem Vordeck zur Verschiebung zwischen seinen zwei äußeren Positionen A und B benötigt.


Anspruch[de]

1. Bugsprietanordnung, die ein Bugspriet (10) und Befestigungselemente (24; 29; 52) zum Befestigen des Bugspriets an einem Boot umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Bugspriet (10) zwei Bugsprietstangen (11, 12; 36; 49) umfasst, die am freien Ende des Bugspriets gelenkig miteinander verbunden sind und die im Abstand zu dem Ende verschiebbar mit den Befestigungselementen (24; 39; 52) verbunden sind, wobei die Befestigungselemente in Bezug auf das Boot geschwenkt werden können, um Verschieben des Bugspriets zwischen einer verstauten Position (B) und einer Funktionsposition (A) zu ermöglichen.

2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente in bezug auf das Boot geschwenkt werden können.

3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bugsprietstangen (11, 12; 36) durch ein Gelenk (13; 38) miteinander verbunden sind, das eine Anbringung (19) für ein Segel aufweist.

4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (13; 38) darüber hinaus eine Anbringung (19) für ein Verspannungsseil (21) aufweist.

5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (24; 39; 52) Gleiteinrichtungen (25; 39; 54, 55) umfassen, die für den Gleiteingriff mit den Bugsprietstangen (11, 12; 23; 49) und dazu bestimmt sind, zu verhindern, dass sich die Bugsprietstangen quer zu den Gleiteinrichtungen bewegen.

6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (24, 29) eine Halterung (27) umfassen, die an dem Boot befestigt ist, und mit der die Gleiteinrichtungen (25, 39) schwenkbar verbunden sind.

7. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung eine Arretiervorrichtung (30; 40; 56) umfasst, mit der die Bugsprietstangen (11, 12; 36; 49) in Bezug auf die Befestigungselemente (24; 39; 52) in der Funktionsposition des Bugspriets (10) arretiert werden.

8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (30) einen schwenkbaren Riegel (30) umfasst, der an den Befestigungselementen (24) angeordnet ist und mit wenigstens einer Arretiereinrichtung an der dazugehörigen Bugsprietstange (11) zusammenwirkt und diese Arretiereinrichtung an einer Anschlagfläche hält, die an den Befestigungselementen ausgebildet ist.

9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (24) einen Riegel (57) umfasst, der an der Bugsprietstange (49) angeordnet ist und mit wenigstens einer Arretiereinrichtung (63) an dem dazugehörigen Befestigungselement (52) zusammenwirkt und diese Arretiereinrichtung an einer Anschlagfläche (63) hält, die an der Bugsprietstange ausgebildet ist.







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