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EMPFÄNGER MIT AUFWÄRTSUMWANDLUNG DER AKTIV GEFILTERTEN UND BEGRENZTEN ZWISCHENFREQUENZ - Dokument DE69806266T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69806266T2 28.11.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1031189
Titel EMPFÄNGER MIT AUFWÄRTSUMWANDLUNG DER AKTIV GEFILTERTEN UND BEGRENZTEN ZWISCHENFREQUENZ
Anmelder Ericsson Inc., Research Triangle Park, N.C., US
Erfinder HOLDEN, R., Alan, Apex, US;
MONTALVO, Antonio, Raleigh, US
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69806266
Vertragsstaaten BE, DE, FI, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.10.1998
EP-Aktenzeichen 989509187
WO-Anmeldetag 13.10.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/20935
WO-Veröffentlichungsnummer 0009926350
WO-Veröffentlichungsdatum 27.05.1999
EP-Offenlegungsdatum 30.08.2000
EP date of grant 26.06.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.11.2002
IPC-Hauptklasse H04B 1/28

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Funkkommunikationssysteme und insbesondere einen Mehrfachumsetzempfänger, bei dem die letzte Zwischenfrequenz (ZF) Stufe bei einer höheren Frequenz als die vorangehende ZF Stufe arbeitet.

Die Zellulartelefonindustrie hat phänomenale Fortschritte bei dem kommerziellen Betrieb in den Vereinigten Staaten sowie in dem Rest der Welt gemacht. Das Wachstum in den Hauptmetropolgebieten hat bei weitem die Erwartungen überstiegen, und es führt schnell zu einem Übertreffen der Systemkapazität. Wenn sie dieser Trend fortsetzt, werden sich die Auswirkungen des Wachstums der Industrie selbst sogar in den kleinsten Märkten bemerkbar machen. Innovative Lösungen sind erforderlich, um die ansteigenden Kapazitätsanforderungen zu erfüllen, sowie für das Aufrechterhalten eines hochqualitativen Diensts unter Vermeidung ansteigender Preise. Hierfür hat der Entwurf von Empfängern erhebliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Bei einem üblichen Empfänger werden Bandpassfilter zum Reduzieren von Rauschen und Interferenz verwendet. Manchmal kann ein zusätzliches Filtern wünschenswert sein, und es kann ein doppelt Abwärtsumsetz-Überlagerungsempfänger verwandet werden. Wie in Fig. 1 dargestellt, empfängt der doppelt abwärts Umsetz-Überlagerungsempfänger 30 Signale über eine Antenne 31. Das Empfangssignal wird dann in einem HF Filter 32 gefiltert, und in einem Verstärker/Mischer mit geringem Rauschen 34 verstärkt und gemischt, mit einem Signal von dem ersten Lokaloszillator 36 zum Erzeugen einer ersten ZF.

Das erste ZF Signal wird dann in dem ersten ZF Filter 38 gefiltert. Bei Zellularfunkanwendungen ist beispielsweise das erste ZF Filter 38 typischer Weise ein passives Kristallfilter. Bei Überlagerungsempfängern ist eine zweite ZF Stufe 40 für das zweite Abwärtsumsetzen vorgesehen. Demnach wird die Signalausgabe durch das erste ZF Filter 38 dann in einem ZF Filter/Mischer 42 verstärkt. Das verstärkte Signal wird dann mit einem Signal von einem zweiten Lokaloszillator 44 gemischt, um das Signal zu einer zweiten ZF abwärts zu mischen. Das zweite ZF Signal wird dann in einem zweiten ZF Filter 46 gefiltert, typischerweise einem passiven Keramikfilter, und es wird zu einem Verstärker 48 ausgegeben. Dieses Signal wird dann durch einen Detektor 50 verarbeitet, zum Detektieren von Informationssymbolen in dem Empfangssignal unter Verwendung von Techniken, die dem Fachmann allgemein vertraute sind.

WO 97/06604 offenbart einen Universalempfänger zum Verarbeiten von BW Signalen, die mit zahlreichen Analog- und Digital-Modulationstechniken moduliert sind.

Bei dem Entwurf von Mehrfachumsetz-Überlagerungsempfängern wurden traditionell zwei Prinzipien verfolgt: (1) das Umsetzen-sollte zu progressiv geringeren Zwischenfrequenzen führen - beispielsweise kann ein 100 MHz Signal in eine erste ZF bei 10.7 MHz und dann zu einer zweiten ZF bei 455 KHz umgesetzt werden; und (2) die Mittenfrequenz der zweiten ZF sollte so hoch wie möglich sein, entsprechend den Filterleistungsbegrenzungen und den Anforderungen für ein Unterdrücken im Hinblick auf einen angrenzenden Kanal, zum Minimieren der Anforderung an das erste ZF Filter zum Unterdrücken der Mischprodukte, die sich von der zweiten Umsetzung ergeben, und aufgrund der Herstellungsbeschränkungen in Zuordnung zu den Materialien, z. B. Kristall oder Keramik, die zum Aufbauen dieser Filter verwendet werden.

Letzte Entwicklungen führten dazu, dass das zweite dieser Prinzipien hinfällig wird, insbesondere das Ersetzen von passiven ZF Filtern durch moderne aktive ZF Filter. Passive Filter, die in üblichen Empfängerstrukturen verwendet werden, sind problematisch, beispielsweise aufgrund der Tatsache, dass sie teuer sind und einen großen Montagebereich erfordern. Das aktive Filtern erzielt eine attraktive Alternative für dieses Problem. Beispielsweise können die aktiven Filterschaltungen zusammen mit anderen ZF Schaltungen, z. B. Mischern, spannungsgesteuerte Oszillatoren (VCO) und Detektoren, integriert sein, zum Erzeugen einer kompakteren Empfängerstruktur. Wie nachfolgend beschrieben und hauptsächlich zum Optimieren des Leistungsumfangs des aktiven Filters und zum Reduzieren von dessen Kosten ist es vorteilhaft, die Mittenfrequenz des zweiten ZF Filters dann zu minimieren, wenn ein aktives Filter in der zweiten Abwärtsumsetzstufe verwendet wird.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass der Dynamikbereich eines aktiven Filters im Zusammenhang mit dem Qualitätsfaktor (Q) steht. Mit sich erhöhendem Q geht der Dynamikbereich nach unten (siehe Gert Groenewold, "Entwurf zeitkontinuierlicher integrierbarer Bandpassfilter mit hohem Dynamikbereich"; IEEE Vol. 38, Aug. 1992). Zusätzlich führt ein sich erhöhendes Q zu der Ausbreitung der Komponenten in der Filterstruktur, und dies führt ebenso zu einem Problem mit parasitären Kapazitäten. Bei sich erhöhendem parasitären Kapazitätswert muss die verwendete Gesamtkapazität erhöht werden, zum Skalieren der Impedanz der Filter, was im Ergebnis zu der Anforderung von mehr Strom führt. Bei höheren Mittenfrequenzen ändert die parasitäre Kapazität die Polpositionen des Filters und sie senkt die Toleranz des Filters auf ein nicht praktikables Niveau. Demnach sollte die Mittenfrequenz für die zweite ZF niedrig sein, zum Erzeugen eines praktischen Filters für die Integration in Silizium.

Zur selben Zeit ist jedoch eine höhere zweite ZF zum Verarbeiten durch Basisbandkomponenten wie einem Detektor 50 erforderlich. Es gibt verfügbare Alternativen zum Auflösen der Spannung zwischen dem Wunsch, eine niedrigere zweite ZF für einen aktiven Filterentwurf zu verwenden, sowie der Anforderung für eine höhere zweite ZF für die Bandpassverarbeitung. Eine Alternative ist der neue Entwurf der Bandpassschaltungen, so dass sie auch bei niedrigen ZFs funktionieren. Jedoch wäre der Neuentwurf der Bandpassschaltungen für einen Betrieb bei niedrigem ZF zeitaufwendig und teuer. Eine andere Alternative besteht in dem Entwurf eines aktiven Filters für eine höhere ZF. Jedoch führt der Entwurf eines aktiven Filters für eine höhere ZF zu einem höheren Strom und zu einem erhöhten Silikonbereich.

Demnach besteht eine Anforderung für ein Gerät, das die zuvor genannten Einschränkungen überwindet und die Anforderung sowohl zum Absenken und eine höhere zweite ZF in kostenwirksamer Weise auflöst.

ZUSAMMENFASSUNG

Ein technisches Problem der vorliegenden Erfindung besteht im Überwinden der Nachteile, die oben beschrieben sind, durch Bereitstellen eines einfachen, kostenwirksamen, Aufwärts- Umsetz- und Nachumsetz-Aktivfilters mit der Fähigkeit zum Ermöglichen des fortlaufenden Einsatzes existierender Basisbandeinrichtungen wie Mehrfachumsetzempfänger.

Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird dieses technische Problem erzielt, indem digital ein niedriges ZF Signal mit einem geteilten Lokaloszillatorsignal gemischt wird, zum Erzielen einer höheren ZF, die sich für die Verarbeitung durch die Basisbandkomponenten eignet, beispielsweise einem Detektor. Das gemischte Signal wird dann durch ein aktives Filter mit niedrigem Dynamikbereich gefiltert. Ein Dynamikbereich eines Filters ist der Bereich zwischen dem Rauschgrund des Filters gegenüber dem maximalen Eingangssignal, das das Filter handhaben kann, ohne störende Frequenzkomponenten zu erzeugen. Ein Aktivfilter mit niedrigem Dynamikbereich weist eine relativ geringe Differenz zwischen diesen zwei Werten auf, beispielsweise 40 dB. Ein Aktivfilter mit hohem Dynamikbereich hat andererseits eine größere Differenz, beispielsweise 70 bis 80 48. Das aktive Filter mit niedrigem Dynamikbereich wird auf der Grundlage der Charakteristiken des Hauptaktivfilters abgestimmt, das eine Kanalselektivität erzielt. Nach dem Filtern des Signals mit dem Filter mit niedrigen Dynamikbereich wird es erneut begrenzt, zum Abstreifen nicht erwünschter Komponenten und zum Bilden eines reinen Signals.

Das Oszillatorsignal arbeitet bei einer Referenzfrequenz, die sich gemäß der Frequenzanforderung der Basiskomponente angleichen lässt. Alternativ kann ein Teiler, beispielsweise ein programmierbarer Zähler, zum Teilen der Referenzfrequenz für eine Eignung für die Basisbandkomponente eingesetzt werden. Das digitale Mischen der Signalausgabe von hohen Dynamikbereich und des Referenzsignals lässt sich unter Verwendung eines Exklusiv-ODER-Gatters erzielen.

Demnach erzielt die vorliegende Erfindung einen Empfänger für ein hinteres Ende mit niedriger ZF, der kompatibel mit vielen unterschiedlichen Detektore ist. Beispielhafte Implementierungen verwenden Elemente mit geringen Kosten und geringem Strom zum Erzielen der Frequenzumsetzung, die für ein Angleichen des Signals für die Basisbandbearbeitung erforderlich ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Diese und andere technischen Probleme, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich einfach für den Fachmann anhand der im folgenden beschriebenen Beschreibung, bei Lektüre im Zusammenhang mit der Zeichnung; es zeigen:

Fig. 1 einen üblichen Doppelabwärtsumsetz- Überlagerungsempfähger;

Fig. 2 einen üblichen Frequenzmischer;

Fig. 3 einen Empfängerzweig gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und

Fig. 4(a) und 4(b) jeweils beispielhafte Frequenzbereichseingaben und Ausgaben der in Fig. 3 gezeigten Schaltung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Zum Erzielen eines vollständigen Verständnis des vorliegenden Erfindung werden zunächst Aspekte der üblichen Signalverarbeitung unter Bezug auf die Fig. 2 beschrieben. Die Fig. 2 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines üblichen Systems für das Frequenzmischen in der zweiten ZF Stufe eines Überlagerungsempfängers, z. B., der Stufe 40 nach Fig. 1. Ein Eingangsfrequenzsignal 50 wird mit einem Lokaloszillatorsignal 52 bei dem Mischer 54 gemischt. Das Eingangssignal 50 wird von dem Ausgang eines ersten ZF Filters eines Doppelumsetzempfängers empfangen, z. B. dem Filter 38 nach Fig. 1. Das gemischte Signal wird über ein Aktivfilter mit hohem Dynamikbereich (z. B., mehr als 70 dB) 56 für die Kanalselektivität geführt. Das Aktivfilter mit hohem Dynamikbereich 56 filtert auch Interferenzen und Breitbandrauschen. Das Signal wird dann durch einen Begrenzer 58 begrenzt, zum Erzielen des gewünschten Kanals auf der Signalleitung 60. Das Signal wird dann an eine Nach-ZF- Verarbeitungseinrichtung, beispielsweise einem (nicht gezeigten) Detektor ausgegeben.

Wie oben erwähnt, ist es wünschenswert, eine relativ niedrige zweite ZF (z. B., 50 bis 200 KHz) zu haben, für ein Vereinfachen der Integration des Filters mit hohem Dynamikbereich. Jedoch arbeiten Nach-ZF-Komponenten wie ein Detektor typischerweise bei höherer ZF, z. B. 400-800 KHz. Für darstellende Zwecke an dieser Stelle sei angenommen, dass die niedrige ZF 120 KHz beträgt, während die höhere ZF 480 KHz ist. Demnach wird gemäß der vorliegenden Erfindung das niedrige ZF Signal zu dem gewünschten höheren ZF Signal umgesetzt, zum Vereinfachen der Verarbeitung durch die Nach- ZF-Komponenten.

Die Fig. 3 zeigt einen Empfänger 2 gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung, und dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 2 werden zum Identifizieren ähnlicher Elemente in Fig. 3 verwendet. Es ist zu erkennen, dass obgleich eine der spezifischen Anwendungen der vorliegenden Erfindung bei Zellularfunkempfängern liegt, die vorliegende Erfindung bei jedem Signalempfangsgerät verwendet werden kann.

Wie in Fig. 3 gezeigt, wird das begrenzte Signal 60 bei der zweiten ZF digital unter Verwendung eines Digitalmischers 65 mit einem geteilten Signal 64 gemischt. Das geteilte Signal arbeitet bei einer Frequenz, die die Differenz zwischen der Frequenz der Nach-ZF-Komponenten und der Frequenz des Begrenztsignals 60 ist. In anderen Worten ausgedrückt, ist die Summe der Frequenz des begrenzten Signals 60 und der Frequenz des geteilten Signals 64 die gewünschte Frequenz für die Nach-ZF-Komponenten.

Da das hochdynamische Filter alle nicht gewünschten Signale eliminiert hat und der Begrenzer alle Amplitudenkomponenten abgestreift hat, ist der Dynamikbereich des Signals nach dem Begrenzer sehr gering. Demnach haben alle Komponenten nach dem ersten Begrenzer minimale Dynamikbereichanforderungen.

Zum Erzielen eines geteilten Signals 64 werden zahlreiche, Verfahren verwendet. Beispielsweise lässt sich die Referenzfrequenz 61 angleichen, zum Erhalten des gewünschten geteilten Signals 64, und in diesem Fall ist der Wert, um den der Teiler 62 eine Angleichung der Referenzfrequenz bewirkt, konstant. Alternativ kann der Teiler 62 programmierbar sein, damit ein Angleichen des Werts der Teilerschaltung möglich ist, zum Erhalten der gewünschten Frequenz für das geteilte Signal 64. Für das oben angegebene Beispiel, bei dem die zweite ZF 120 KHz ist und die gewünschte, höhere Frequenz 480 KHz ist, arbeitet das geteilte Signal bei 360 KHz.

Das gemischte Signal wird über ein Aktivfilter mit einem geringen Dynamikbereich 66 und einem zweiten Begrenzer 68 geführt. Das Filter 66 unterdrückt nicht gewünschte Mischprodukte, die durch den Mischer 65 erzeugt werden. Mit geeigneter Dämpfung der nicht gewünschten Signale werden die gewünschten Signale vollständig durch den zweiten Begrenzer 68 erfasst. Das in dem Filter mit geringem Dynamikbereich vorliegende Rauschen liegt unter dem Rauschen, das durch den zweiten Begrenzer erzeugt wird. Die Eingabe bei dem Filter mit geringem Dynamikbereich 66 ist eine Rechteckwelle mit konstanter Amplitude. Das Filter 66 kann eine linieare Filterfunktion für das Eingangssignal erzielen.

Der Begrenzer 68 bewirkt ein Abstreifen der Spitzenwerte einer sinusförmigen Eingangswelle unter Erzeugung einer Rechteckwelle. Der Begrenzer 68 entfernt ferner das Amplitudenrauschen von dem Signal, und er erzielt ein reines Signal 70 für die Ausgabe zu den Nach-ZF-Komponenten, die bei höheren ZFs arbeiten. Bei einigen Nach-ZF-Komponenten ist ein Begrenzer eingebaut; in diesem Fall lässt sich der zweite Begrenzer 70 entfernen.

Beispielhafte Eingangs- 60 und Ausgangs- 70 Signale gemäß der vorliegenden Erfindung für eine beispielhafte Anwendung sind jeweils in den Fig. 4(a) und 4(b) gezeigt. Die Fig. 4(a) zeigt ein ZF Signal 60, das bei dem digitalen Mischer 65 eingegeben wird. Für das oben angegebene darstellende Beispiel hat das ZF Signal 60 die dargestellte Spektralform, zentriert bei 120 KHz. Das geteilte Frequenzsignal 64 arbeitet bei 360 KHz, und ist ebenso eine Eingabe für den Mischer 65.

Die Fig. 4(b) zeigt die Ausgangsgröße des digitalen Mischers 65. Wie in Fig. 4(b) gezeigt, enthält die Ausgangsgröße des Mischers 65 das gewünschte Signal 70 sowie nicht gewünschte Produkte 72, erzeugt durch die Multiplikation der Signale 60 und 64 in dem Mischer 65. Demnach hat das Filter mit geringem Dynamikbereich 66 die in Fig. 4(b) dargestellte Filtercharakteristik, so dass die Komponente 70 weitergeführt wird und die nicht gewünschten Komponenten 72 ausgefiltert werden.


Anspruch[de]

1. Empfänger, enthaltend:

einen Knoten zum Empfangen eines Hochfrequenz (HF) Signals;

einen ersten Mischer (64) zum Abwärtsumsetzen des HF Signals zu einer Zwischenfrequenz (ZF);

ein erstes Filter (38) zum Filtern des abwärts umgesetzten Signals zum Erzeugen eines Eingangs-ZF- Signals;

einen zweiten Mischer (54) zum Mischen des Eingangs-ZF- Signals und eines Lokaloszillatorsignals (52) zum Erzeugen eines ersten Mischsignals;

ein zweites Filter (56) zum Filtern des ersten Mischsignals, wobei das zweite Filter ein Aktivfilter ist;

einen Begrenzer (58) zum Begrenzen des gefilterten Signals zum Ausgeben eines ersten Begrenzersignals (60);

gekennzeichnet durch

eine Frequenzumsetzvorrichtung (62, 65, 66, 68), angepasst zum Umsetzen des ersten Begrenzersignals zum Erzeugen eines Signals, das eine Frequenz aufweist, die höher ist als die Frequenz des ersten Begrenzersignals, für die Verarbeitung durch stromabwärtige Komponenten.

2. Empfänger nach Anspruch 1, wobei das erste Mischsignal bei 120 KHz arbeitet.

3. Empfänger nach Anspruch 1, wobei das umgesetzte Signal bei 480 KHz arbeitet.

4. Empfänger nach Anspruch 1, wobei die stromabwärtigen Komponenten einen Demodulator enthalten.

5. Empfänger nach Anspruch 1, wobei die Frequenzumsetrvorrichtung enthält:

einen dritten Mischer (65) für das Aufwärtsumsetzen des ersten Begrenzersignals (60) zu dem umgesetzten Signal bei der Frequenz; und

ein drittes Filter (66) zum Filtern des umgesetzten Signals, wobei das dritte Filter ein aktives Filter ist.

6. Empfänger, enthaltend:

ein Zwischenfrequenz ZF Eingangssignal (50), das bei einer ersten Frequenz arbeitet;

ein Lokaloszillatorsignal (52), abgeleitet von einem Synthesizer eines Empfängers und arbeitend bei einer zweiten Frequenz;

einen Frequenzmischer (54) zum Mischen des Eingangssignals des Oszillatorsignals (54) zum Erzeugen eines ersten Mischsignals, das bei einer dritten Frequenz arbeitet;

ein aktives Filter mit hohem Dynamikbereich (56) zum Ausfiltern der Interferenz und des Breitbandrauschens von dem ersten Mischsignal;

einen Begrenzer (58) zum Begrenzen des Filtersignals von dem Filter und zum Ausgeben eines ersten Begrenzersignals (60); gekennzeichnet durch einen digitalen Mischer (65) zum Mischen des ersten Begrenzersignals (60) mit einem geteilten Signalleitung (62), von einem Synthesizer eines Empfänders, arbeitend bei einer vierten Frequenz, zum Erzeugen eines zweiten Mischsignals, arbeitend bei einer fünften Frequenz;

ein aktives Filter mit niedrigem Dynamikbereich (66) zum Ausfiltern ungewünschter Abschnitte des zweiten Mischsignals und zum Erzeugen eines zweiten gefilterten Signals; und

einen zweiten Begrenzer (58) zum Entfernen von Amplitudenrauschen von dem zweiten gefilterten Signal und zum Ausgeben eines zweiten Begrenzersignals, arbeitend bei einer Frequenz höher als die Frequenz des ersten Begrenzersignals, für die Verarbeitung durch eine Nach-ZF-Komponente.

7. Empfänger nach Anspruch 6, wobei die dritte Frequenz die Summe der ersten Frequenz und der zweiten Frequenz ist.

8. Empfänger nach Anspruch 6, wobei das Mischsignal bei 120 MHz arbeitet.

9. Empfänger nach Anspruch 6, wobei die fünfte Frequenz die Summe der dritten Frequenz und der vierten Frequenz ist.

10. Empfänger nach Anspruch 6, wobei der zweite Digitalmischer ein Exklusiv-ODER (XOR) Gatter ist.

11. Empfänger nach Anspruch 6, wobei das geteilte Signal bei 360 KHz arbeitet.

12. Empfänger nach Anspruch 6, wobei das zweite Mischsignal eine Rechteckwelle konstanter Amplitude ist.

13. Verfahren zum Vorbereiten eines Empfangssignals für die Demodulation, wobei das Verfahren folgende Schritte enthält:

Mischen eines Zwischenfrequenz (ZF) Eingangssignals und eines Lokaloszillatorsignals zum Erzeugen eines ersten gemischten ZF Signals;

Führen des ersten gemischten ZF Signals über ein erstes aktives Filter (56) zum Ausfiltern einer Interferenz und eines Breitbandrauschens und zum Erzeugen eines ersten gefilterten ZF Signals;

Begrenzen des gefilterten ersten ZF Signals durch einen ersten Begrenzer (58) und Ausgeben eines ersten Begrenzer ZF Signals (60); gekennzeichnet durch die Schritte

Umsetzen des ersten Begrenzer ZF Signals (60) zu einer Frequenz, die höher als die Frequenz des ersten Begrenzer ZF Signals ist, wobei die Umsetzung umfasst:

Mischen, über einen digitalen Mischer (65), des ersten Begrenzersignals (60) mit einem geteilten Signal (62) von dem Lokaloszillator zum Erzeugen eines zweiten gemischten Signals;

Filtern nicht gewünschter Abschnitte des zweiten gemischten Signals unter Verwendung eines aktiven Filters mit geringem Dynamikbereich (66) zum Erzeugen eines zweiten gefilterten Signals; und

Entfernen von Amplitudenrauschen von dem zweiten gefilterten Signal unter Verwendung eines zweiten Begrenzers (68) zum Erzeugen eines Ausgangssignals (70) für die Verarbeitung durch eine Nach-ZF-Komponente.

14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das erste Mischsignal bei 120 KHz arbeitet.

15. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das umgesetzte Signal bei 480 KHz arbeitet.

16. Verfahren nach Anspruch 13, wobei der zweite digitale Mischer ein Exklusiv-ODER (XOR) Gatter ist.

17. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das geteilte Signal bei 360 KHz arbeitet.

18. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das zweite gemischte Signal eine Rechteckwelle konstanter Amplitude ist.

19. Verfahren für den Empfang nach Anspruch 13, wobei der niedrige Dynamikbereich 40 dB beträgt.







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