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Dokumentenidentifikation DE69524098T2 05.12.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0772530
Titel NICHT VERÄNDERBARE SICH SELBST VERIFIZIERENDE GEGENSTÄNDE
Anmelder International Data Matrix, Inc., Nashua, N.H., US
Erfinder PRIDDY, Dennis G., Bedford, US
Vertreter Ullrich & Naumann, 69115 Heidelberg
DE-Aktenzeichen 69524098
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.07.1995
EP-Aktenzeichen 959267808
WO-Anmeldetag 26.07.1995
PCT-Aktenzeichen PCT/US95/09398
WO-Veröffentlichungsnummer 0009603286
WO-Veröffentlichungsdatum 08.02.1996
EP-Offenlegungsdatum 14.05.1997
EP date of grant 21.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.12.2002
IPC-Hauptklasse B42D 15/10
IPC-Nebenklasse B42D 15/00   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Wesentlichen auf Codierungsverfahren und -systeme, und im Besonderen auf Verfahren, Systeme und Herstellungsgegenstände für die Schaffung und Authentisierung selbstprüfender Gegenstände.

Hintergrund der Erfindung

Das moderne Leben erfordert, dass die individuelle Identifizierung und die Authentizität eines Dokuments schnell, bequem und zuverlässig geprüft werden. Die Notwendigkeit sowohl für die Prüfung einer Person als auch eines Dokumentes entsteht bei nahezu jeder kommerziellen Transaktion. Hinzu kommt, dass die Notwendigkeit für die individuelle Identifizierung sowohl bei sozialen als auch bei Regierungseinrichtungen mit stets wachsender Häufigkeit entsteht.

Kommerzielle Transaktionen, die sowohl Dokumentenprüfung als auch individuelle Identifizierung erfordern, umfassen Kreditkarte, Telefonkarte, Geldautomat ("ATM") und ähnliche Transaktionen, ebenso wie andere tägliche kommerzielle Transaktionen wie Barzahlung mit Scheck. Die Bank z. B. muss, wenn der Bank zur Bezahlung ein Scheck vorgelegt wird, die Authentizität der Unterschrift des den Scheck Unterschreibenden (den Vermerk genannt) prüfen und, dass genug Geld auf dem Bankkonto ist, um den Scheck zu decken. Die Authentizität des Vermerks wird durch Vergleichen der Unterschrift, die auf dem Scheck erscheint, mit einer Unterschriftsprobe des den Scheck Unterschreibenden aus einer Datei bei der Bank festgestellt. Eine einigermaßen gute Verfälschung des Vermerks könnte eine unautorisierte Person ermächtigen, den Scheck illegal in bares Geld umzuwandeln.

Alternativ dazu entstehen bei nicht kommerziellen Einrichtungen Erteilungen der Identifizierung oftmals im Zusammenhang mit der Sicherheit. Beispielsweise erfordern Sicherheitssysteme gemeinsamer Appartement- und Bürogebäude, dass jeder, der in das Gebäude eintreten möchte, sich vor einem Sicherheitswächter "ausweist" und oft, dass dem Wächter ein zuvor erteiltes Personalidentifizierungsdokument präsentiert wird, welches für den Zugang zum Gebäude autorisiert. Der Sicherheitswächter muss seine bestmögliche Personenbeurteilung anwenden, um festzustellen, ob das Identifizierungsdokument authentisch ist und ob die Person, die es präsentiert, die auf dem Identifizierungsdokument identifizierte Person ist. Unter solchen Umständen kann ein Sicherheitswächter verständlicherweise durch eine Person getäuscht werden, die korrekterweise auf einem gefälschten oder veränderten Identifizierungsdokument: identifiziert ist. Im Zusammenhang mit der Regierung ist es in vielen Länden ein Erfordernis, dass die Bürger Personalidentifizierungspapiere in der Öffentlichkeit tragen, die für eine Überprüfung auf Anfrage durch angemessene Autoritäten hergestellt werden. Beispielsweise müssen private Personen der Polizei die Personalidentifizierung zeigen, wie einen Führerschein vor dem Hintergrund eines Verkehrsunfalls oder wenn sie wegen einer Verkehrsverletzung gestoppt werden. Hinzu kommt, dass Personalidentifizierungsdokumente für den Einlass zu Wahlen erforderlich sind, und wenn internationale Grenzen überquert und/oder Waren importiert oder exportiert werden.

Dementsprechend existiert ein ausgeprägter Bedarf für nicht veränderbare selbstprüfende, persönliche, kommerzielle und regierungstechnische Identifizierungskarten, -papiere, -dokumente, -beschriftungen, -verpackungen und andere ähnliche Gegenstände. Für die Zwecke dieses Patentdokuments soll ein Gegenstand als jedes Element mit einer Oberfläche definiert werden, welche ein Trägermaterial umfassen kann, auf dem Daten befestigt werden können. Hier soll der verwendete Ausdruck befestigt eine oder mehrere der folgenden Bedeutungen haben, wobei er aber nicht eingeschränkt ist auf die Bedeutungen angefügt, aufgedruckt, angehaftet, geätzt, gekratzt, gemalt, gedruckt, gehämmert, eingebettet, maschinell bearbeitet, gebohrt, gestanzt oder auf andere Weise abgebildet.

Eine gegenwärtige Lösung erfordert die Verwendung biometrischer Information, die in einer Speichereinrichtung gespeichert wird, die von einer Person getragen wird. Der Ausdruck biometrische Information bezieht sich auf ein charakteristisches Persönliches eines Individuums wie eine Unterschrift, ein Fingerabdruck oder ein Bild. Eine Probe der biometrischen Information, die verwendet wird, wird von der Person an einer "Codierungs"-Stelle erhalten, wo die Speichereinrichtung unter sicheren Bedingungen programmiert wird. Die Probe wird durch konventionelle Codierungstechniken in einen Code umgewandelt. Die Probe kann dadurch erhalten werden, dass die Person eine Hand, ein Auge, das Gesicht oder ein anderes eindeutiges physisches Merkmal auf einer Scannereingabeeinrichtung platziert. Die gescannte Information wird dann codiert, um einen Code zu bilden, der anschließend auf einer veränderbaren, tragbaren Speichereinrichtung (d. h. Magnetstreifen, elektronischen oder optischen Speicherkarten, Floppy- Disks, usw.) gespeichert wird. Die tragbare Speichereinrichtung wird der Person übergeben. Wenn die Identität der Person geprüft werden muss, zeigt die Person die tragbare Speichereinrichtung einer "Fernzugriff/Entcodierungs"-Stelle, wo die Identifizierungsprüfung stattfindet und die Information, die innerhalb der tragbaren Speichereinrichtung enthalten ist, von einem Speicher gelesen wird. Eine andere Probe biometrischer Information wird dann durch die Person erhalten, die erneut ein besonderes physisches Merkmal auf der Scannereingabeeinrichtung platziert. Der gelesene Code und die gerade als Probe genommene biometrische Information werden dann von einer Maschine verglichen, um die Authentizität festzustellen. In dieser Hinsicht kann der gelesene Code entcodiert werden, bspw. durch Verwendung eines Prozesses, der die zuvor durchgeführte Codierung umkehrt, oder die Probeninformation kann codiert werden, bspw. durch Verwendung des gleichen Codierprozesses, der bei der Chiffrierungsstelle verwendet wird, um den Vergleich durchzuführen. Weil dieses Verfahren ein Verarbeitungssystem für die Durchführung der Datencodierung und/oder der -entcodierung, komplexe optoelektronische Hardware an jeder Codierungs- und Fernzugriffsstelle und eine Speichereinrichtung für jede Person erfordern, ist diese Lösung außerordentlich teuer.

Es ist daher eine Absicht der vorliegenden Erfindung, einen nicht veränderbaren Code für die Verwendung auf einem Gegenstand anzugeben, der biometrische Identifizierungsinformation trägt, die auf den autorisierten Träger des Gegenstands personenbezogen ist.

Eine andere Absicht der vorliegenden Erfindung ist es, Verfahren und Systeme für ein billiges, genaues und effizientes Herstellen nicht veränderbarer selbstprüfender persönlicher und kommerzieller Gegenstände anzugeben.

Eine weitere Absicht der vorliegenden Erfindung ist es, Verfahren und Systeme für genaues, effizientes und billiges Authentifizieren der gezeigten selbstprüfenden Gegenstände anzugeben.

Noch eine weitere Absicht der vorliegenden Erfindung ist es, Verfahren und Systeme für das Prüfen der Authentizität der selbstprüfenden Gegenstände, die an einer Fernzugriffsstelle gezeigt werden, anzugeben, welche kein teures Prüfungszubehör, wie Scannereingabeeinrichtungen für eine physische Eigenschaft oder die Unbequemlichkeit eines Kommunikationskanals zu einer zentralen Stelle erfordern.

Es ist aus der EP 0 372 837 bekannt, eine Identifizierungskarte anzugeben, welche eine undurchlässige Frontseite und einen daran angehafteten Papierbogen umfasst, der ein einfach zu erkennendes repräsentatives Bild der Person, zu der die Karte gehört, und mindestens ein moduliertes Bild umfasst, welches eine erkennbare Beziehung zu dem repräsentativen Bild trägt, aber welches hinsichtlich seiner Dichte und/oder Farbe und/oder räumlichen Charakteristiken verändert wurde. Das veränderte Bild kann dazu führen, dass die Identifizierungskarte schwer zu kopieren ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung liefert einen selbstprüfenden Gegenstand gemäß Patentanspruch 1, der sich hierauf bezieht und einen empfängerspezifischen Identifizierungsgegenstand gemäß Patentanspruch 13, der sich hierauf bezieht.

Dementsprechend zielt die Erfindung auf einen selbstprüfenden Gegenstand ab, welcher einen codierten, maschinenlesbaren Datensatz enthält, der empfängerspezifische biometrische Daten umfassen kann. Selbstprüfende Gegenstände umfassen beispielsweise kommerzielle Instrumente (d. h. Notizen, Skizzen, Schecks, Inhaberpapiere, usw.), Transaktionskarten (d. h. ATM-Karten, Telefonkarten, Kreditkarten, usw.), Personalidentifizierungsdokumente (d. h. Führerscheine, Versicherungsausweise, Pässe, persönliche Papiere zur Identifizierung, usw.) und Beschriftungen, die auf Verpackungsoberflächen befestigt sind, die beispielsweise eine Identifizierung des Verpackungseigners oder Absenders umfassen, die für das Prüfen importierter Waren durch Zollbeamte verwendet werden kann. Ein Teilsatz des oder die Gesamtheit des biometrischen Datensatzes kann beispielsweise ein graphisches Bild einer persönlichen Charakteristik, die für eine besondere Person eindeutig ist wie ein Fingerabdruck, ein Retinalscan, ein Foto, eine Unterschrift, usw., oder eine Kombination der vorhergehenden sein, wobei er vorzugsweise codiert ist, um einen maschinenlesbaren Datensatz zu erzeugen. Dieser Gegenstand ist vorzugsweise ein niedrigpreisiger Gegenstand aus Papier oder Plastik, aber er kann jegliches Trägermaterial umfassen und der maschinenlesbare Datensatz ist vorzugsweise auf diesem oder auf dem Gegenstand befestigt. Der Gegenstand kann auch, muss aber nicht, eine von Menschen lesbare Version des biometrischen Datensatzes enthalten.

In einer Ausführung der Erfindung ist der codierte maschinenlesbare Datensatz auf dem Gegenstand in einer Weise befestigt, die vom menschlichen Auge weder erfassbar noch detektierbar ist, außer wenn es durch eine geeignet angeordnete Leseeinrichtung unterstützt wird. Zum Beispiel hat ein Scheck oder irgendein anderer Gegenstand dieser Art auf sich einen maschinenlesbaren Datensatz befestigt, der die Unterschrift des autorisierten Benutzers umfasst. Daher hätte ein potentieller Fälscher keine Probe einer autorisierten Unterschrift, um diese zu kopieren. Ein Vergleich der Unterschrift des Benutzers mit der entcodierten Unterschrift erlaubt eine Prüfung an der Stelle des Gebrauchs.

In einer anderen Ausführung erscheint auch ein von Menschen lesbarer Textdatensatz auf dem Gegenstand, optional mit ausgewählten Teilsätzen des Textdatensatzes, die ebenfalls codiert und mit dem codierten biometrischen Datensatz verkettet, verschachtelt, usw. sind. Für den Zweck dieses Patentdokuments umfasst ein Textdatensatz alle Daten, die keine biometrischen Daten sind.

Eine Ausführung der Erfindung ist daher ein selbstprüfender Gegenstand, der eine Oberfläche und einen Datensatz einschließt, wobei der Datensatz einen codierten empfängerspezifischen biometrischen Datensatz in einer maschinenlesbaren Form umfasst. Eine ändere Ausführung ist ein selbstprüfender Gegenstand, der eine Oberfläche, einen ersten Datensatz und einen zweiten Datensatz einschließt, die auf der Oberfläche befestigt sind, wobei der zweite Datensatz eine codierte Kopie des ersten Datensatzes ist. Eine alternative Ausführung ist ein selbstprüfender empfängerspezifischer Identifikationsgegenstand, der eine Oberfläche einschließt, einen Textdatensatz, der mindestens einen Teilsatz der Textdaten umfasst, der auf der Oberfläche befestigt ist, einen biometrischen Datensatz, der mindestens einen Teilsatz der biometrischen Daten umfasst, der auf der Oberfläche befestigt ist, und einen maschinenlesbaren Datensatz, der eine codierte Kopie des Textdatensatzes und des biometrischen Datensatzes umfasst, die optional verkettet, verschachtelt oder in anderer Weise kombiniert und auf dem Gegenstand befestigt sind. Der maschinenlesbare Datensatz ist vorzugsweise als ein optisch lesbarer Binärcode gestaltet, der mindestens eine Matrix (oder ein Feld) bildet. Die Matrizen werden gemeinhin als zweidimensionale Barcodes oder Matrixcodes bezeichnet.

Ein Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines nicht veränderbaren selbstprüfenden Gegenstands, welches die Schritte des Empfangens eines empfängerspezifischen Datensatzes, der aus einem oder mehreren empfängerspezifischen Teildatensätzen besteht, des Erzeugens eines maschinenlesbaren Datensatzes durch selektives Codieren eines ersten empfängerspezifischen Teildatensatzes, und des Befestigens des maschinenlesbaren Datensatzes, und optional des ersten empfängerspezifischen Teildatensatzes auf einer Oberfläche des Gegenstands umfasst. Der maschinenlesbare Datensatz kann vorzugsweise in einer oder mehreren maschinenlesbaren Matrizen befestigt sein. Der aufgedruckte maschinenlesbare Datensatz kann als visuelle Binärdaten befestigt sein, bspw. auf einer ausgezeichneten blanken Fläche des Gegenstands, oder alternativ kann der maschinenlesbare Datensatz wie zuvor eingeführt über oder unter bereits bedruckte Flächen des Gegenstands aufgedruckt werden, wobei markierende Mittel verwendet werden, wie eine Tinte, die getrennt von dem Gegenstandsdruck detektiert werden kann, bspw. eine ultraviolette, infrarote oder andere Farbtinte, oder durch Platzierung des maschinenlesbaren Datensatzes auf dem Gegenstand, so dass ein permanentmagnetisches oder fluoreszierendes Bild selektiv gelesen werden kann. Noch eine andere Möglichkeit ist, dass der maschinenlesbare Datensatz in einer Form befestigt ist, die spektral unterscheidbar ist, und dass der Druck über dem Datensatz ein Falschcode ist, der, wenn er fotokopiert oder in anderer Weise reproduziert wird, einen ungültigen Code erzeugt.

Der maschinenlesbare Datensatz kann alternativ als Binärdatensatz aus Fehlstellen physisch befestigt werden. Für die Zwecke dieses Patentdokuments sollen Fehlstellen, wobei sie aber nicht darauf beschränkt sind, Hohlstellen, Öffnungen, Blasen, Sperren, Löcher oder ähnliches oder deren Abwesenheit umfassen, die optional in einer Matrix gestaltet werden körnen, so dass der Einsatz eines Detektionssystems für physisches Material, welches fähig ist Fehlstellenflächen von Nichtfehlstellenflächen zu unterscheiden, angewendet wird. Ein solches Detektionssystem kann Ultraschall oder eine andere Abbildungstechnik umfassen, die ein Rücklaufsignal zum Bestimmen der Tiefe oder der Dichte einer Zellenfläche umfasst, um festzustellen, ob oder ob keine Fehlstelle vorliegt. Andere optische Techniken, wie sie in der konventionellen Kompaktdisktechnologie verwendet werden, können in ähnlicher Weise verwendet werden. Vorzugsweise kann, wenn physische Charakteristiken eingesetzt werden, ein Material verwendet werden, welches Fehlstellen auffüllt oder diese bedeckt, um den Gegenstand mit einer glatten Oberfläche zu versehen. Die Ausgestaltung des Gegenstands kann so eine vielschichtige Struktur sein, wobei eine Schicht einen maschinenlesbaren Code aus Fehlstellen umfasst.

Eine andere Alternative ist ein Gegenstand, der eine Schicht umfasst, auf der der maschinenlesbare Code befestigt ist, die außer für den Code (oder umgekehrt) undurchsichtig ist, so dass ein starkes Schwarzlicht verwendet werden kann, um den Code optisch zu detektieren, wobei dem nicht entgegensteht, dass der Code durch eine andere Schicht verdeckt ist.

Ein anderer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein Arbeitsverfahren zum Prüfen der Authentizität eines selbstprüfenden Gegenstands. Ein solches Verfahren umfasst das Scannen eines selbstprüfenden Gegenstands einer der zuvor erwähnten Typen, der einen codierten biometrischen Datensatz umfasst, das Finden (oder Lesen, usw.) und Entcodieren des biometrischen Datensatzes und das Vergleichen des entcodierten biometrischen Datensatzes mit einer empfängerspezifischen Probe und das Feststellen, ob oder ob der entcodierte biometrische Datensatz nicht mit der empfängerspezifischen Probe korrespondiert. Ein anderes Verfahren umfasst die Schritte des Empfangens des selbstprüfenden Gegenstands, wobei der selbstprüfende Gegenstand erste und zweite Datensätze umfasst, wobei der erste Datensatz eine codierte Kopie eines zweiten Datensatzes ist, das Scannen des selbstprüfenden Gegenstands um den codierten ersten Datensatz zu finden (oder zu lesen, usw.), das Entcodieren des codierten ersten Datensatzes und das Vergleichen des entcodierten ersten Datensatzes mit dem zweiten Datensatz, um die Authentizität des selbstprüfenden Gegenstands festzustellen. In der bevorzugten Ausführung ist der codierte erste Datensatz in einer oder mehreren maschinenlesbaren Matrizen aufgedruckt.

Ein Verarbeitungssystem in Übereinstimmung mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung für das Herstellen eines eindeutigen maschinenlesbaren Datensatzes zum Befestigen auf einem Gegenstand umfasst einen Eingabeport, der in der Lage ist, einen empfängerspezifischen Datensatz zu empfangen, der eine Vielzahl von empfängerspezifischen Teildatensätzen umfasst, eine Speichereinrichtung, die in der Lage ist, eine Vielzahl von Anweisungen des Verarbeitungssystems zu speichern, eine Verarbeitungseinheit, um den maschinenlesbaren Datensatz zu erzeugen, und optional einen Ausgabeport für das Übertragen des hergestellten maschinenlesbaren Datensatzes und des ersten empfängerspezifischen Teildatensatzes. Die Verarbeitungseinheit ruft mindestens eine Anweisung des Verarbeitungssystems von der Speichereinrichtung ab und führt diese aus. Die Anweisungen des Verarbeitungssystems leiten die Verarbeitungseinheit derart an, dass sie selektiv den ersten empfängerspezifischen Teildatensatz codiert. In einer Ausführung der Erfindung ist die Verarbeitungseinheit weiter in der Lage, den maschinenlesbaren Datensatz als einen optisch lesbaren Binärcode zu gestalten, der mindestens eine Matrix bildet.

Ein Verarbeitungssystem gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung zum Prüfen der Authentizität eines selbstprüfenden Gegenstands umfasst einen Eingabeport, der in der Lage ist, den selbstprüfenden Gegenstand zu empfangen (oder zu scannen, zu lesen, usw.), eine Speichereinrichtung, die in der Lage ist, eine Vielzahl von Anweisungen des Verarbeitungssystems zu speichern, eine Verarbeitungseinheit zum Prüfen der Authentizität des selbstprüfenden Gegenstands und optional einen Ausgabeport, der in der Lage ist, ein Ausgabesignal zu übertragen. Der Eingabeport umfasst Mittel, die durch die Verarbeitungseinheit gesteuert werden oder alternativ durch eine andere Verarbeitungseinheit oder eine Eingabesteuereinrichtung gesteuert werden, um selektiv die Oberfläche des selbstprüfenden Gegenstands zu scannen. Die Verarbeitungseinheit fragt mindestens eine der Anweisungen des Verarbeitungssystems von der Speichereinrichtung ab und führt diese aus, wobei die Speichereinrichtung die Verarbeitungseinheit ansteuert, um einen codierten ersten Datensatz, welcher auf dem selbstprüfenden Gegenstand befestigt ist, zu finden und den codierten ersten Datensatz zu entcodieren. In einer Ausführung wird die Verarbeitungseinheit weiter operieren, um den entcodierten ersten Datensatz mit einem zweiten Datensatz zu vergleichen, der auf dem selbstprüfenden Gegenstand befestigt ist, und ein Ausgabesignal zu erzeugen, welches die Authentizität des selbstprüfenden Gegenstands anzeigt. In einer alternativen Ausführung wird die Verarbeitungseinheit den entcodierten ersten Datensatz und den zweiten Datensatz zu einem Zentralrechnerverarbeitungssystem übertragen, welches in der Lage ist, die zwei Datensätze zu vergleichen. In einer anderen Ausführung wird der entcodierte erste Datensatz biometrische Daten umfassen, welche der Ausgabeport zu einer Ausgabedisplayeinrichtung überträgt, die einen Anwesenden in die Lage versetzt, einen visuellen Vergleich für die Identifizierungsprüfung des Trägers des selbstprüfenden Gegenstands durchzuführen.

Eine Ausführung für das Verwenden und/oder 1/erteilen der vorliegenden Erfindung ist als Software auf einem Speichermedium abgespeichert. Die Software umfasst eine Vielzahl von Computeranweisungen zum Ansteuern einer oder mehrerer Verarbeitungseinheiten zum Herstellen und/oder Authentifizieren von eindeutigen selbstprüfenden Gegenständen gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung. Der Computer wird die notwendige Codierung und/oder die Entcodierungsprozedur/-algorithmen oder Teile davon, die verwendet werden, umfassen. Die verwendeten Speichermedien können, sind aber nicht darauf beschränkt, einen magnetischen Speicher, einen optischen Speicher und/oder einen Halbleiterchip umfassen, um drei Beispiele zu nennen.

Dementsprechend ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung die Fähigkeit, einen nicht veränderbaren Code für die Verwendung auf einem Gegenstand anzugeben, wobei der Gegenstand eine auf den autorisierten Träger des Gegenstands personenbezogene biometrische Identifizierung und charakteristische Information enthält.

Ein anderer Vorteil ist, dass der maschinenlesbare Code auf dem Gegenstand befestigt ist, wobei relativ preisgünstige Techniken verwendet werden, vorzugsweise durch konventionelle Druckausstattung, die in höchstem Maße verfügbar und genau sind.

Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Fähigkeit, selbstprüfende Gegenstände anzugeben, ebenso wie Verfahren und Systeme für das billige, genaue und effiziente Herstellen nicht veränderbarer selbstprüfender personenbezogener Identifizierungsdokumente und kommerzieller Instrumente.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Fähigkeit, Verfahren und Systeme für genaues, effizientes und billiges Authentifizieren eines gezeigten selbstprüfenden Gegenstands anzugeben.

Noch ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Fähigkeit, Verfahren und Systeme für das Prüfen der Authentizität selbstprüfender Gegenstände anzugeben, die an Fernzugriffsstellen gezeigt werden, ohne teure Prüfungsausstattung zu erfordern.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Für ein vollständigeres Verstehen der vorliegenden Erfindung und deren Vorteile wird sich nun auf die folgenden Beschreibungen bezogen, die mit der begleitenden Zeichnung in Verbindung gebracht wird, in welcher Bezugszeichen wie Teile bestimmt werden, und in welcher:

Fig. 1A ein funktionales Blockdiagramm eines Systems für das Herstellen eines selbstprüfenden Gegenstands gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung illustriert;

Fig. 1B eine perspektivische Ansicht des Verarbeitungssystems, welches in Fig. 1A dargelegt ist, illustriert;

Fig. 1C ein Blockdiagramm einer Verarbeitungseinheit und einer Speichereinrichtung illustriert;

Fig. 2A ein funktionelles Blockdiagramm eines Systems für das Prüfen der Authentizität eines empfangenen selbstprüfenden Gegenstands gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung illustriert;

Fig. 2B eine perspektivische Ansicht des Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystems, welches in Fig. 2A dargelegt ist, illustriert;

Fig. 3 eine maschinenlesbare binärcodierte Matrix illustriert;

Fig. 4A und 4B Flussdiagramme für das Herstellern eines nicht veränderbaren selbstprüfenden Gegenstands in Übereinstimmung mit der Ausführung, welche in Fig. 1A illustriert ist, illustrieren; und

Fig. 5 ein Flussdiagramm für das Prüfen der Authentizität eines empfangenen selbstprüfenden Gegenstands in Übereinstimmung mit der Ausführung, welche in Fig. 2A illustriert ist, illustriert.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Fig. 1A illustriert ein funktionelles Diagramm eines Systems für das Herstellen eines selbstprüfenden Gegenstands gemäß der vorliegenden Erfindung. Das System umfasst einen Eingabedatensatz 100, welcher einen biometrischen Datensatz 101 umfasst, und einen optionalen Textdatensatz 102, einen Gegenstand 10, ein Verarbeitungssystem 103 und einen selbstprüfenden Gegenstand 104. Nie zuvor eingeführt, setzt sich der Datensatz 100 aus empfängerspezifischen Daten zusammen. Der biometrische Datensatz 101 kann eine oder mehrere personenbezogene physische Eigenschaften des potentiellen Gegenstandsempfängers umfassen (d. h. Foto, Retinalscan, Fingerabdruck, Unterschrift, usw.), während der Textdatensatz 102, welcher optional im Eingabedatensatz 100 eingeschlossen ist, eine oder mehrere textliche Beifügungen (d. h. Name, Adresse, Größe/Gewicht, Augenfarbe, usw.) einschließt. Das Verarbeitungssystem 103 ist in der Lage einen selbstprüfenden Gegenstand 104 durch Erzeugen eines einheitlichen maschinenlesbaren Datensatzes zum Befestigen auf dem Gegenstand 10 herzustellen.

Das Verarbeitungssystem 103 umfasst Eingabemittel, Verarbeitungsmittel, Ausgabemittel und gegenstandsherstellende Mittel. Die Eingabemittel sind für das Empfangen des Eingabedatensatzes 100 und des Gegenstands 10 bestimmt. Die Verarbeitungsmittel sind für das Bestätigen des Eingabedatensatzes 100 sowohl syntaktisch als auch semantisch, und für das Codieren ausgewählter Teilsätze des biometrischen Datensatzes 101 und optional für ausgewählte Teile des Textdatensatzes 102 (optional können die zu codierenden Daten soweit gewünscht zunächst kryptisch verschlüsselt werden) bestimmt. Die Ausgabemittel sind für das Übertragen eines bestätigten und codierten Datensatzes zusammen mit den ausgewählten Teilsätzen des biometrischen Datensatzes 101 und optional mit dem Textdatensatz 102 zu den gegenstandsherstellenden Mitteln bestimmt. Die gegenstandsherstellenden Mittel sind für das Befestigen des bestätigten und codierten Datensatzes und optional für das Befestigen der ausgewählten Teilsätze des biometrischen Datensatzes 101 und optional des Textdatensatzes 102 auf dem Gegenstand 10 bestimmt, wobei sie hierdurch einen selbstprüfenden Gegenstand 104 herstellen.

In der bevorzugten Ausführung versichert das Verarbeitungssystem 103 die Datenunversehrtheit durch Codieren aller ausgewählten biometrischen und Textteildatensätze in einen kompakten nicht veränderbaren maschinenlesbaren Datensatz und folglich durch Gestalten des maschinenlesbaren Datensatzes als eine oder mehrere Matrizen. Wenn es bevorzugt wird, kann der maschinenlesbare Datensatz in zwei oder mehrere individuelle Segmente aufgeteilt werden, wobei dis Segmente dann in zwei oder mehrere zweidimensionale maschinenlesbare Matrizen eingebaut werden können, welche entweder in visuell ähnlicher Größe auftreten können oder nicht. Die so physisch getrennten mehrfachen Matrizen können Prüfwerte und Zubehör enthalten, welche die Detektierung jeglicher versuchter Veränderung entweder des von Menschen lesbaren Textes und/oder der maschinenlesbaren Matrizen sichern. In dieser Hinsicht können die codierten biometrischen Daten und Textdaten in einen Datenstring verkettet, durch ungefähr zwei aufgeteilt und dann in zwei Matrizen ungefähr gleicher Größe ausgebildet werden. Alternativ können die biometrischen Daten und die Textdaten verschachtelt werden, beispielsweise in sich abwechselnde Bits, Bytes, Gruppen von Bytes usw., um einen Datenstring zu bilden, welcher dann in die zwei Matrizen aufgeteilt wird. Vorzugsweise ist jede Matrix mit einer Prüfsumme zum Prüfen der Datenunversehrtheit jeder Matrix in unabhängiger Weise versehen. Zusätzlich oder alternativ können die Matrizen eine voneinander abhängige Prüfsumme aufweisen, welche verwendet wird, um die Datenunversehrtheit beider Matrizen kollektiv zu prüfen. Als ein Resultat dieser Prüfsummen, falls eine Matrix verändert ist oder wenn beide Matrizen verändert sind, werden ungültige Daten gelesen werden. Vorteilhafterweise erhöht ein Verschachteln biometrischer Daten und Textdaten gemäß einer vorbestimmten Routine die Fähigkeit, veränderte Matrizen zu detektieren. Alternativ dazu könnte der biometrische Datensatz 101 als eine Matrix und der Textdatensatz 102 könnte als eine zweite Matrix ausgebildet werden.

In einer Ausführung kann erhöhte Datensicherheit durch Prüfen des maschinenlesbaren Datensatzes auf Akzeptanz vorbestimmter Kriterien erhalten und beibehalten werden, welche das Suchen einer Datenbasis (z. B. einer organisierten, umfassenden Ansammlung von Daten, die für den Gebrauch durch Verarbeitungssystem(e) gespeichert ist) von zuvor erteilten Gegenständen umfassen können, um die Eindeutigkeit festzustellen. Angemerkt sei hier, dass in einer alternativen Ausführung der Eingabedatensatz 100 an einer Fernzugriffscodierungsstelle empfangen werden kann, welche nicht mit dem(-n) Prüfungs- und/oder Codierungsalgorithmus(-en) ausgerüstet ist, wobei in diesem Fall ein Datensignal als Repräsentanz sowohl der empfängerspezifischen biometrischen Daten als auch der verwandten Textdaten zu einem sicheren Zentralrechner übertragen werden kann (irr ähnlichem Zusammenhang in Fig. 2A gezeigt), wobei der Zentralrechner dann die zuvor erwähnte Prüfung durchführt. Die Übertragung kann mit Kabeln oder durch kabellose Kommunikation erfolgen.

Wenn der Empfänger als akzeptierbar bestimmt ist, werden die empfängerspezifischen biometrischen Daten codiert, was vorzugsweise die Verwendung von Komprimierungsalgorithmen einschließt, die die biometrischen Teildatensätze und optional die Textteildatensätze in einer oder mehreren maschinenlesbaren Matrizen kombinieren. Wenn der Eingabedatensatz 100 an einer Fernzugriffscodierungsstelle empfangen wurde, die nicht mit dem(-n) Codierungsalgorithmus(-en) ausgestattet ist, wird der resultierende codierte Binärstring wie zuvor ausgeführt zu der Fernzugriffscodierungsstelle übermittelt. Eine Standardgegenstandsausgabeeinrichtung (gezeigt in Fig. 1B) befestigt dann den maschinenlesbaren Datensatz auf einem oder mehreren selbstprüfenden Gegenständen. Wie die Gegenstände erzeugt und von der Gegenstandsausgabeeinrichtung ausgeworfen werden, wird eine Niederschrift des Ereignisses automatisch in die Datenbasis eingegeben, welche, falls der Eingabedatensatz 100 an einer Fernzugriffscodierungsstelle empfangen wird, auf dem Zentralrechner abgelegt werden kann. Der Eingang der Niederschrift versichert, dass keine duplizierten Gegenstände zu einem späteren Zeitpunkt unachtsam ausgegeben werden. Angemerkt sei, dass die Nummer der ausgegebenen Gegenstände direkt mit der beabsichtigten Verwendung der Gegenstände in Verbindung steht. Anwendungen dieses Aspekts der Erfindung umfassen das Ausgeben nur einer einzelnen Fahrerlaubnis, welche ein eindeutiges codiertes Foto umfasst, oder das Ausgeben vieler Gegenstände, wie Schecks, Travellerschecks, Auszüge von Abhebungen von einem Bankkonto, usw., wobei diese dieselben verschlüsselten Unterschriften umfassen.

Fig. 1B illustriert eine perspektivische Ansicht eines Verarbeitungssystems 103. Das Verarbeitungssystem 103 umfasst einen Personalcomputer ("PC") 105, der mit einer Gegenstandsausgabeeinrichtung 114 gekoppelt ist. Der PC 105 umfasst ein Hardwaregehäuse 106 (mit einer Schnittansicht gezeigt), einen Monitor 109, eine Tastatur 110 und optional eine Maus 113. Das Hardwaregehäuse 106 umfasst sowohl ein Floppy-Disk-Laufwerk 107 als auch ein Festplattenlaufwerk 108. Das Floppy-Disk-Laufwerk 107 wird zum Empfangen, Lesen und Schreiben auf externe Platten verwendet, während das Festplattenlaufwerk 108 fähig ist, einen schnellen Datenzugriff bei der Speicherung und Wiederherstellung zu gewährleisten. Obwohl nur das Floppydisk-Laufwerk 107 gezeigt wird, kann der PC 105 mit jeder zum Empfangen und Übertragen von Daten geeignet angeordneten Struktur ausgestattet sein, wobei beispielsweise Band- und Kompaktdisklaufwerke und serielle und parallele Datenports umfasst sein können. Innerhalb des Teils des Schnitts des Hardwaregehäuses 106 ist eine Verarbeitungseinheit, eine zentrale Verarbeitungseinheit ("CPU") 111, gezeigt, die mit einer Speichereinrichtung gekoppelt ist, die in der gezeigten Ausführung ein Speicher mit direktem Zugriff ("RAM") 112 ist. Obwohl der PC 105 mit einer einzigen CPU 111 gezeigt ist, kann der PC 105 mit einer Vielzahl von CPUs 111 ausgestattet sein, die in der Lage sind, kooperativ die Prinzipien der vorliegenden Erfindung auszuführen. Die gegenstandsherstellende Einrichtung 114 ist in der Lage einen oder mehrere Ausgabedatensätze vom PC 105 zu empfangen und die Ausgabedatensätze auf der Oberfläche des Gegenstands zu befestigen.

Obwohl der PC 105 und die gegenstandsherstellende Einrichtung 114 für die Illustrierung einer Implementierung des Verarbeitungssystems 103 verwendet wurden, kann die Erfindung alternativ innerhalb jeglichen Verarbeitungssystems implementiert werden, welches mindestens eine Verarbeitungseinheit hat, umfassend beispielsweise besonders ausgestattete Rechner und tragbare, Mini-, Main- Frame- und Super-Computer, RISC und parallele Prozessarchitekturen umfassend, ebenso wie in Netzwerkkombinationen der vorgenannten und kann jegliche geeignet angeordneten gegenstandsherstellenden Mittel nutzen.

Fig. 1C illustriert ein konzeptionelles Blockdiagramm einer beliebigen Zahl von Verarbeitungsuntersystemen, welche in Verbindung mit den Fig. 1A und 1B verwendet werden können. Das Verarbeitungsuntersystem umfasst eine einzelne Verarbeitungseinheit wie CPU 111, die über einen Datenbus 118 mit einer Speichereinrichtung wie RAM 112 gekoppelt ist. Die Speichereinrichtung 112 ist in der Lage eine oder mehrere Anweisungen abzuspeichern, die die Verarbeitungseinheit 111 in der Lage ist wiederherzustellen, zu interpretieren und auszuführen. Die Verarbeitungseinheit 111 umfasst eine Steuereinheit 115, ein Rechenwerk ("ALU") 116 und eine lokale Speichereinrichtung 117 wie beispielsweise stapelbare Cachespeicher oder eine Vielzahl von Verzeichnissen, Die Steuereinheit 115 ist in der Lage, Anweisungen von der Speichereinrichtung 1112 zu holen. ALU 116 ist in der Lage, eine Vielzahl von Arbeitsschritten auszuführen, wobei die Addition und das Boolesche AND eingeschlossen ist, welche benötigt werden, um die Anweisungen auszuführen. Die lokale Speichereinrichtung 117 ist in der Lage, Hochgeschwindigkeitsspeicherungen auszuführen, welche für das Speichern vorübergehender Resultate und Steuerinformation benötigt werden.

Fig. 2A illustriert ein funktionelles Blockdiagramm eines Systems zum Prüfen der Authentizität eines empfangenen selbstprüfenden Gegenstands gemäß der vorlegenden Erfindung. Das System umfasst einen selbstprüfenden Gegenstand 104, ein Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200, optional gekoppelt mit einem Zentralrechnerverarbeitungssystem 103 (wie es durch die unterbrochene Linie angezeigt wird) und ein Anzeigemittel 201 zur Mitteilung der Authentizität, wie eine Displayeinrichtung, ein Drucker oder andere geeignet angeordnete Anzeigeeinrichtungen. Der selbstprüfende Gegenstand 104 umfasst mindestens einen codierten Datensatz, welcher einen ersten Teildatensatz umfasst, der eine codierte Kopie eines Teils oder des Ganzen eines biometrischen Datensatzes ist. Der selbstprüfende Gegenstand 104 umfasst vorzugsweise auch einen Textdatensatz oder einen biometrischen Datensatz oder beide.

Das Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 umfasst Eingabemittel, Verarbeitungsmittel und Ausgabemittel. Die Eingabemittel sind für das Empfangen eines selbstprüfenden Gegenstands 104 vorgesehen. Die Verarbeitungsmittel sind für das Prüfen der Authentizität des selbstprüfenden Gegenstands 104 bestimmt, welche Kommunikationen zwischen dem Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 und dem Zentralrechnerverarbeitungssystem 103 umfassen können. Die Ausgabemittel sind für das Übertragen einer Authentizitätsnachricht, die durch die Verarbeitungsmittel erzeugt wird, an die Anzeigemittel 201 vorgesehen.

Die Verarbeitungsmittel sind in der Lage, den selbstprüfenden Gegenstand 104 zu scannen, zu lokalisieren und den ersten codierten Datensatz zu entcodieren und den entcodierten ersten Datensatz mit einem zweiten Datensatz zu vergleichen, welcher entweder vom Träger des Gegenstands erhalten wird oder welcher auf dem selbstprüfenden Gegenstand 104 befestigt ist, und weiterhin das Ausgangssignal zu erzeugen, welches die Authentizität des Gegenstands 104 anzeigt. In einer alternativen Ausführung umgehen die Verarbeitungsmittel entweder selektiv den Vergleich des entcodierten ersten Datensatzes und des zweiten Datensatzes oder sind nicht in der Lage diesen auszuführen. Stattdessen erzeugen die Verarbeitungsmittel ein Ausgabesignal, welches repräsentativ für den entcodierten ersten Datensatz ist, z. B. ein graphisches Bilddisplay des Teils des biometrischen Datensatzes und des zweiten Datensatzes auf einer Displayeinrichtung zum manuellen Vergleich und zur Prüfung durch einen Bediener des Verarbeitungssystems. Alternativ kann der Bediener des Verarbeitungssystems manuell den entcodierten ersten Datensatz und optional den zweiten Datensatz (falls einer auf dem Gegenstand befestigt ist) mit dem Träger des Gegenstands oder einem biometrischen Datensatz, der vom Inhaber erhalten wird, vergleichen, z. B. der Unterschrift des Trägers oder der äußerlichen Erscheinung oder aus einer Datenbasis.

Das illustrierte System zum Prüfen der Authentizität eines selbstprüfenden Gegenstands 104 kann eine Vielzahl von Einrichtungen verwenden, umfassend beispielsweise tragbare Terminals, befestigte stationäre Lesegeräte und Flachbettscanner, wobei jede von diesen eine Entcodiertauglichkeit direkt umfassen kann oder eine Entcodiertauglichkeit hat, die über eine Basis/Rechner Station, wie das Verarbeitungssystem 103, über Kabel- oder Radiofrequenz, Kurzwelle, Zellulär-, Infrarot- oder eine andere Form nicht verkabelter Kommunikation verfügbar ist. Das Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 und/oder das Verarbeitungssystem 103 eines Zentralrechners kann mit Tastaturen gestaltet werden und mit Displayschirmen ausreichender Auflösung, um das codierte biometrische Bild und/oder die Textdaten genau abzubilden, und kann einen Abbildungsapparat umfassen, der notwendig ist, um die maschinenlesbaren Datensätze als Vorbereitung zur Entcodierung in Bits einer binären Maschinensprache umzuwandeln. Der Abbildungsapparat kann auf jeglicher einer Anzahl von Technologien basieren, wobei CCD, CMOS und NMOS oder andere Formen lichtsensitiver Sensoren eingeschlossen sind, deren Sensoren in der Form einer zweidimensionale Fläche oder eindimensionaler linearer Felder oder eines einzelnen Laserlesestrahls für das Scannen eines zweidimensionalen Bildes in einem Rastermuster strukturiert sein können.

Eine bevorzugte Ausführung eines Abbildungsapparates ist ein Linear-Feld- Scanner, der senkrecht zu einer festen Grenze eines aufgedruckten maschinenlesbaren Codes 205 ausgerichtet ist, und wenn zwei oder mehrere Matrizen verwendet werden, sind diese Matrizen in paralleler Orientierung so angeordnet, dass die zwei Symbole vom CCD-Scanner passiert werden können, indem eine konventionelle Datenlesehandlung wie beim konventionellen Magnetstreifenlesen verwendet wird. Die Matrizen werden dann gelesen und ein Videobild jeder Matrix wird im Speicher zur Verarbeitung abgespeichert. Das Abbilden kann ebenso durch die Verwendung von Lasern, Laserdioden, Infrarot- oder anderer solcher binärabbildender Technologien erhalten werden, deren Einrichtungen auch in der Form eines zweidimensionalen Feldes oder eindimensionaler linearer Felder strukturiert sein können. Zuzüglich können Lesegeräte die Fähigkeit einschließen, automatisch die Bilder und Information, die innerhalb der maschinenlesbaren Matrix codiert sind, im Hinblick auf eine von Menschen erkennbare Version auf demselben Gegenstand zu prüfen. In einer Ausführung kann dieser Vergleich intern zu einem Speicher des Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystems 200 übertragen werden, wobei hierdurch die Notwendigkeit von Tastaturen und/oder hochauflösenden Displayschirmen auf den Terminals vermieden wird. Alternativ können die Bediener wie bereits eingeführt visuell die Information, die auf dem Bildschirm des Terminals ausgegeben wird, mit der von Menschen lesbaren Information, welche nun auf dem Gegenstand präsent ist, und/oder mit dem Träger des Gegenstands vergleichen.

Fig. 2B illustriert eine perspektivische Ansicht eines tragbaren Computers, welcher als Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 verwendet werden kann.

Der tragbare Computer 200 umfasst eine Tastatur 202, einen Displaybildschirm 203 und einen Eingabeport 204. Die Tastatur 202 umfasst eine systematische Anordnung von Tasten für das manuelle Empfangen von Eingabedaten von einem Anwender. Der Displaybildschirm 203 dient dem Anzeigen einer Authentizitätsnachricht und/oder biometrischer und/oder Textdaten. Der Eingabeport 204 dient dem Empfangen des selbstprüfenden Gegenstands 104, hier als eine Fahrerlaubnis illustriert, welche in der illustrierten Ausführung verschlüsselte maschinenlesbare Datensätze 205a; b umfasst, die als zwei optisch lesbare Binärmatrizen gestaltet sind. Das Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem umfasst mindestens eine Verarbeitungseinheit und eine Speichereinrichtung wie das Verarbeitungsuntersystem, welches in Fig. 1 C illustriert ist. Vorzugsweise umfasst die Verarbeitungseinheit einen Mikroprozessor, welcher einen assoziierten Speicher hat (einen nicht energieabhängigen Speicher zum Enthalten des Programmanweisungssatzes, um die Matrizen zu identifizieren und zu entcodieren, und einen energieabhängigen Speicher für eine Datenverarbeitungsarbeitsfläche), einen Videospeicher für das Speichern eines Bildes der Matrizen, die entcodiert werden, und assoziierte Signalmodifizierungsstromkreise, welche auf einer einzelnen aufgedruckten Stromkreisplatte sind.

Fig. 3 illustriert eine bevorzugte einzelne maschinenlesbare binärcodierte Matrix, üblicherweise als Matrix 205 angezeigt. Die Matrix 205 ist eine Probe der Datenmatrixsymbolisierung, welche durch International Data Matrix, Inc., Clearwater, Florida des Rechtsnachfolgers dieser Erfindung entwickelt wurde. Die Matrix 205 hat einen Umfang 300, welcher durch teilende Seiten 301 gebildet wird, welche durch durchgezogene Linien und teilende Umfangsseiten 302 gebildet werden, welche durch dunkle Umfangsquadrate 303 und helle Umfangsquadrate 304 in einem alternierenden Muster gebildet werden. Die Daten, üblicherweise als 305 ausgezeichnet, werden innerhalb des Umfangs 301 der Matrix 204 durch Konvertieren jeder Eigenschaft gespeichert, die auf einem visuellen Binärcode gespeichert wird, der durch dunkle und helle Quadrate repräsentiert wird, die zu Einsen und Nullen der codierten Binärinformation korrespondieren. Für eine komplettere Beschreibung der Gestaltung der Matrix 205 wird sich hiermit auf das United States Patent Nr. 4 939 354 bezogen, welches betitelt ist mit "Dynamisch veränderbarer maschinenlesbarer Binärcode und Verfahren zum Lesen und Herstellen desselben", und auf die anhängige Patentanmeldung des United States Patent Nr. 5 324 923, welche betitelt ist mit "Apparat für das Herstellen eines dynamisch veränderbaren maschinenlesbaren Binärcodes und Verfahren für das Lesen und das Herstellen desselben", welche sich gemeinsam im Eigentum des Rechtsnachfolgers dieses Patentdokuments befinden.

Fig. 4A illustriert ein Flussdiagramm zum Herstellen eines nicht veränderbaren selbstprüfenden Gegenstands in Übereinstimmung mit der Ausführung, die in Fig. 1A illustriert ist. Nach Eingeben des START-Blocks 400 beginnt die Verarbeitung gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung. Der empfängerspezifische Datensatz, welcher aus mindestens einem Teildatensatz besteht, wird durch das Verarbeitungssystem 103 (Eingabeblock 401) empfangen. Das Verarbeitungssystem 103 erzeugt vorzugsweise eine Komprimierung eines graphischen Bildes eines ersten Teildatensatzes. Die Bildkomprimierung um einen Faktor von ungefähr 50 : 1 oder besser wird bevorzugt, um eine digitale Repräsentierung der aufgenommenen Daten zu erhalten. Solche komprimierten Daten sind in der Lage, auf einem konventionellen graphischen Displayschirm das empfängerspezifische Bild ohne irgendeine signifikante Abwertung der visuellen Qualität (Block 402) zu reproduzieren. Die Bildkomprimierung kann durch jede Standardroutine, z. B. diskrete Cosinustransformation (DCT), LZW (Lempel-Ziv), fraktale oder andere, vorgenommen werden, um die Menge von Bits zu reduzieren, die benötigt werden, um den ersten Teildatensatz zu codieren. Ein Komprimierungsverhältnis von 50 : 1 wird als geeignet erachtet, aber andere Verhältnisse können auch verwendet werden. Zuzüglich zur Datenkomprimierung kann eine Verbesserungsroutine für graphische Bilder auf dem ersten Teildatensatz durchgeführt werden, vorzugsweise vor dem Datenkomprimierungsschritt, um den Bildkontrast zu verbessern, Ränder zu verschärfen und zu glätten und den Effekt von Schatten zu reduzieren, besonders für das Abbilden eines Fotos des Empfängers. Das Vorangehende verbessert das digitale Bild hinsichtlich einer effektiven Datenkomprimierung. Geeignete Bildverbesserungsroutinen sind bekannt und beschrieben durch R. Gonzales et al., Digital Image Processing, veröffentlicht von Addison-Wesley Publishing Co. (Reading MA) 1987. Das Verarbeitungssystem 103 codiert selektiv den komprimierten ersten Datensatz, wobei es einen maschinenlesbaren Datensatz generiert (Verarbeitungsblock 403). Dieser selektive Codierungsschritt wird genauer diskutiert in Verbindung mit der Detailbeschreibung der Fig. 4B. In einer Ausführung der Erfindung ist das Verarbeitungssystem 103 weiter in der Lage, den maschinenlesbaren Datensatz als einen optisch lesbaren Binärcode zu gestalten, der eine oder mehr Matrizen (Verarbeitungsblock 404) bildet. Das Verarbeitungssystem 103 befestigt den ersten maschinenlesbaren Datensatz und den ersten empfängerspezifischen Teildatensatz auf einer Oberfläche auf einem Gegenstand, wobei es den selbstprüfenden Gegenstand 104 erzeugt (Verarbeitungsblock 405). In einer Ausführung ist die Matrix auf dem Gegenstand befestigt, wobei ein konventioneller Druckprozess verwendet wird, z. B. thermisches, thermisches Transfer-, Tintenstrahl-, Blasenstrahl-, Laserstrahl-, Punktmatrixdrucken usw.. Alternativ können die Matrix oder die Matrizen unter der Oberfläche befestigt werden, z. B. durch Beschichten einer obersten Oberfläche oder durch Platzierung der Matrix über der bedruckten Schicht eines vielschichtigen Gegenstands. In einer anderen Ausführung ist der maschinenlesbare Datensatz über einer bereits bedruckten Fläche des Gegenstands aufgedruckt, wie beispielsweise das Foto auf einer Fahrerlaubnis. In noch einer anderen Ausführung wird die Matrix durch das Einführen von Blasen oder Fehlstellen in den Gegenstand gebildet, oder durch Bohren oder Lochen von Löchern in oder durch den Gegenstand gemäß dem Matrixmuster, so dass der Code durch eine Technik maschinenlesbar ist, die in der Lage ist, die Abwesenheit oder die Anwesenheit von Material oder die relative Dichte eines Materials oder die Tiefe einer Blase, Fehlstelle, eines Lochs oder ähnlichem in dem Gegenstand zu detektieren, z. B. durch Ultraschall oder durch ein Lichtmessungssystem oder ein anderes geeignetes Abbildungssystem, das ein Rücklaufsignal hat, welches in der Lage ist, den Code zu unterscheiden.

Fig. 4B illustriert ein detaillierteres Flussdiagramm des Verarbeitungsblocks 402, der in Fig. 4A illustriert ist. Geht man auf START-Block 406, beginnt die selektive Codierung des ersten Datensatzes. Das Verarbeitungssystem 103 vergleicht den ersten Datensatz mit Systemsteuerwerten, um festzustellen, ob der erste Datensatz innerhalb akzeptabler Toleranzen ist (Verarbeitungsblock 407). Der Schritt des Vergleichens kann beispielsweise die syntaktische und/oder semantische Analyse einschließen. Wenn festgestellt wird, dass der erste Datensatz, wie er empfangen wurde, ungültig ist ("N"-Zweig des Entscheidungsblocks 408), dann bricht das Verarbeitungssystem 103 die Herstellung des selbstprüfenden Gegenstands ab (Beendigungsblock 409). Alternativ sucht das Verarbeitungssystem 103, wenn festgestellt wird, dass der erste Datensatz, wie er empfangen wurde, gültig ist ("Y"-Zweig des Entscheidungsblocks 408), eine Datenbasis von zuvor ausgegebenen Gegenständen, um festzustellen, ob der ausgegebene Gegenstand eindeutig ist (Verarbeitungsblock 410), wobei die Eindeutigkeit auf einer subjektiven Basis als eine Funktion des Typs des Gegenstands, der hergestellt wurde, festgestellt wird. Angemerkt sei, dass die Datenbasis, die beim Verarbeitungssystem 103 verwendet wird, intern oder extern zum Verarbeitungssystem 103 gehört, und dass in jedem System das Verarbeitungssystem 103 die Datenbasis direkt oder indirekt suchen kann. Zum Beispiel kann die Datenbasis aus der Entfernung abgespeichert und durch ein anderes Verarbeitungssystem gesteuert werden, mit welchem das Verarbeitungssystem 103 kommuniziert. Wenn festgestellt wird, dass der erste Datensatz, wie er empfangen wurde, nicht eindeutig ist ("N"-Zweig des Entscheidungsblocks 411), dann bricht das Verarbeitungssystem 103 die Herstellung des selbstprüfenden Gegenstands ab (Beendigungsblock 412). Alternativ, wenn festgestellt wird, dass der erste Datensatz wie er empfangen wurde gültig ist ("Y"-Zweig des Entscheidungsblocks 411), dann fügt das Verarbeitungssystem 103 selektiv einen oder mehrere Teilsätze des empfangenen empfängerspezifischen Datensatzes als mindestens eine Aufzeichnung in die Datenbasis ein (Verarbeitungsblock 413). Das Verarbeitungssystem 103 codiert dann den ersten Datensatz (Verarbeitungsblock 414) und fügt in einer Ausführung Fehlerkorrekturbits zum codierten ersten Datensatz hinzu (Verarbeitungsblock 415).

Die selektive Codierung nur des ersten Datensatzes, wie es innerhalb der Fig. 4A und 4B ausgeführt ist, bestand nur für illustrative Zwecke und es wird verstanden, dass unter den verschiedenen Aspekten und Ausführungen der vorliegenden Erfindung die Fähigkeit besteht, selektiv eine Vielzahl komprimierter empfängerspezifischer Teildatensätze zu codieren und anschließend zu verketten, zu verschachteln usw., wobei die codierten Teilsätze dabei einen einzigen maschinenlesbaren Datensatz bilden. Weiterhin, wenn zwei oder mehrere Teildatensätze zusammen codiert und verkettet, verschachtelt usw. werden, ist das Verarbeitungssystem 103 in der Lage, den maschinenlesbaren Datensatz in eine oder mehrere optisch lesbaren Matrizen zu gestalten, wobei individuell codierte Teildatensätze zwei oder mehrere Matrizen aufspannen können.

Fig. 5 illustriert ein Flussdiagramm zum Prüfen der Authentizität eines empfangenen selbstprüfenden Gegenstands in Übereinstimmung mit der Ausführung, die in Fig. 2A illustriert ist. Ausgehend vom START-Block 500 beginnt die Verarbeitung gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung. Der selbstprüfende Gegenstand, welcher in dieser Ausführung eine Vielzahl von Datensätzen umfasst, wobei ein erster Datensatz eine codierte Kopie eines zweiten Datensatzes ist, wird durch ein Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 (Eingabeblock 501) empfangen. Das Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 scannt dann den empfangenen selbstprüfenden Gegenstand, um den codierten ersten Datensatz zu lokalisieren (Verarbeitungsblock 502). Das Fernzugriffsstellen- Verarbeitungssystem 200 entcodiert den codierten ersten Datensatz (Verarbeitungsblock 503) und vergleicht den entcodierten ersten Datensatz mit dem zweiten Datensatz, um die Authentizität des empfangenen selbstprüfenden Gegenstands (Verarbeitungsblock 504) festzustellen.

In einer Ausführung wird der Vergleichsschritt durch Kommunikationen zwischen dem Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 und dem Verarbeitungssystem 103 durchgeführt, wobei das Verarbeitungssystem 103 eine Datenbasis empfängerspezifischer Daten beibehält, die sich auf zuvor ausgegebene selbstprüfende Gegenstände bezieht. In dieser Ausführung können die Kommunikationen zwischen dem Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 und dem Verarbeitungssystem 103 über verkabelte oder nicht verkabelte Kommunikationsmittel bewerkstelligt werden. In einer alternativen Ausführung werden mindestens der entcodierte erste Datensatz und optional der zweite Datensatz zu einer Ausgabedisplayeinrichtung für den manuellen Vergleich durch einen Bediener des Systems übermittelt. Wenn festgestellt wird, dass der entcodierte erste Datensatz nicht authentisch ist ("N"-Zweig des Entscheidungsblocks 505), dann zeigt das Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 eine Authentizitätsnachricht 201 an, die anzeigt, dass der selbstprüfende Gegenstand ungültig ist (Ausgabeblock 506). Alternativ, wenn festgestellt wird, dass der entcodierte erste Datensatz authentisch ist ("Y"-Zweig des Entscheidungsblocks 505), zeigt dann das Fernzugriffsstellen- Verarbeitungssystem 200 eine Authentizitätsnachricht 201 an, die anzeigt, dass der selbstprüfende Gegenstand gültig ist (Ausgabeblock 507).

In einer anderen Ausführung konvertiert das Fernzugriffsstellen- Verarbeitungssystem 200 vor dem Entcodieren des codierten ersten Datensatzes den empfangenen selbstprüfenden Gegenstand in ein digitales Bitmapbild und trennt das digitale Bitmapbild in eine Vielzahl von Bereichen auf, wobei ein erster Bereich den codierten ersten Datensatz und ein zweiter Bereich den zweiten Datensatz umfasst. In dieser Ausführung können sowohl der erste als auch der zweite Bereich eine Vielzahl von Teilsätzen biometrischer und/oder Textdaten umfassen, welche das Fernzugriffsstellen-Verarbeitungssystem 200 zum Verarbeiten in gemeinsame Datenformate weiterhin konvertieren kann.

Wie zuvor angemerkt, enthält eine Ausführung des selbstprüfenden Gegenstands zwei Matrizen, die einen ersten Datensatz biometrischer Daten und einen zweiten Datensatz von Textdaten umfassen. Zusätzlich kann der Gegenstand in einer Ausführung einen Magnetstreifen für das Enthalten veränderbarer Daten umfassen, der durch Scannen der maschinenlesbaren Matrizen, durch Entcodieren bestimmter Daten, die darin enthalten sind, und durch Entcodieren der Daten (mit oder ohne andere Daten), die auf dem Magnetstreifen sind, programmiert werden kann. Dies macht den selbstprüfenden Gegenstand hinsichtlich Anwendungen verwendbar, die das Lesen eines Magnetstreifens erfordern.

Eine weitere Verwendung der Erfindung ist es, Softwarepiraterie zu vermeiden. Saftware ist eine spezielle Form eines Programms, welches auf ein Speichermedium, wie eines der zuvor identifizierten Speichermedien, aufgezeichnet wurde. Software ermöglicht, dass Programme von einem Speichermedium zu einem anderen frei übertragen oder kopiert werden, was unlizensierten Anwendern ermöglicht, illegale Kopien der Software zu erhalten. In einer Ausführung versieht beispielsweise der Käufer eines Verarbeitungssystems einen Hardwareverkäufer mit industriestandardisierten Personaldaten, die biometrische Daten umfassen können, welche optional verschlüsselt sind und intern auf das Verarbeitungssystem gespeichert sind. Wann immer der Käufer des Verarbeitungssystems Software kauft, ist der Käufer erneut gezwungen, solche industriestandardisierten Personaldaten vorzusehen, welche komprimiert, optional verschlüsselt, in einen maschinenlesbaren Datensatz, vorzugsweise als eine oder mehrere binärcodierte Matrizen, codiert sind und auf der Oberfläche eines tragbaren Speichermediums wie einer Floppy- oder Kompaktdisk befestigt sind. Wenn die Software auf ein Verarbeitungssystem geladen wird, werden die Matrizen gescannt, entcodiert und geprüft in Übereinstimmung mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung, verglichen mit den zuvor gespeicherten Daten, um eine Gemeinsamkeit des Eigentums zu versichern, wobei Softwarepiraterie begrenzt wird. Wenn ein gemeinsames Eigentum gefunden wird, wird die Software dann auf das Verarbeitungssystem geladen, zusammen mit den entcodierten industriestandardisierten Personaldaten. Falls der Eigentümer des Verarbeitungssystems das Eigentum am Verarbeitungssystem überträgt, wird der neue Eigentümer, um diese Software zu laden, die industriestandardisierten Personaldaten neu zu belegen haben, was die Verwendung des neuen Eigentümers der existierenden Software zeitweilig unterbrechen oder automatisch die existierende Software zerstören könnte. Falls die Software benutzt wird oder automatisch zerstört die Software. Falls die Verwendung der Software zeitweilig unterbrochen wird, müsste eine Eigentums-"Transfer"-Routine verfügbar sein, um die unterbrochene Verwendung der existierenden Software zu reaktivieren, wenn das Eigentum der bestimmten Software legal übertragen wurde.


Anspruch[de]

1. Ein selbstprüfender Gegenstand, der umfasst: Eine Oberfläche, einen ersten Datensatz, der auf der Oberfläche befestigt ist, und einen zweiten Datensatz, der auf der Oberfläche befestigt ist, wobei der zweite Datensatz eine kodierte Kopie wenigstens eines Teils des ersten Datensatzes und als ein optisch lesbarer Code gestaltet ist, der wenigstens ein Matrixfeld bildet.

2. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 1 dargelegt ist, worin der zweite Datensatz biometrische Daten umfasst.

3. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 1 dargelegt ist, worin Teile der ersten und zweiten Datensätze biometrische Daten umfassen.

4. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 1 dargelegt ist, worin der zweite Datensatz als ein optisch lesbarer, binärer, wenigstens ein Matrixfeld bildender Code gestaltet ist.

5. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 2 dargelegt ist, worin der zweite Datensatz als ein optisch lesbarer, binärer, zwei Matrixfelder bildender Code gestaltet ist.

6. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 4 dargelegt ist, weiter umfassend: Einen dritten Datensatz, der auf dem Gegenstand befestigt ist, wobei der dritte Datensatz Textdaten umfasst.

7. Ger selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 6 dargelegt ist, weiter umfassend: Einen vierten Datensatz, der auf dem Gegenstand befestigt ist, wobei der vierte Datensatz eine kodierte Kopie mindestens eines Teils des dritten Datensatzes ist.

8. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 7 dargelegt ist, worin die zweiten und vierten kodierten Datensätze miteinander kombiniert sind und einen maschinenlesbaren Datensatz bilden.

9. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 1 dargelegt ist, worin der zweite Datensatz auf dem Gegenstand befestigt ist und vom menschlichen Auge nicht nachweisbar ist.

10. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 1 dargelegt ist, worin der Gegenstand ein kommerzielles Instrument ist und der zweite Datensatz einen Vermerk des Unterzeichnenden/Handelnden/Eigentümers des kommerziellen Instruments aufweist.

11. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 1 dargelegt ist, worin der Gegenstand eine Transaktionskarte ist.

12. Der selbstprüfende Gegenstand, wie er in Anspruch 1 dargelegt ist, worin der Gegenstand weiter eine erste äußere Oberfläche und eine zweite äußere Oberfläche umfasst, wobei der zweite Datensatz als ein Feld von Fehlstellen zwischen den äußeren Oberflächen des Gegenstands ausgebildet ist.

13. Ein empfängerspezifischer Identifizierungsgegenstand, der umfasst: Eine Oberfläche und einen maschinenlesbaren Datensatz, der auf der Oberfläche befestigt ist, wobei der maschinenlesbare Datensatz kodierte biometrische Daten enthält, die als ein optisch lesbarer, binärer, zumindest eine Matrix bildender Code gestaltet sind.

14. Ger empfängerspezifische Identifizierungsgegenstand, wie er in Anspruch 13 dargelegt ist, worin der befestigte, maschinenlesbare Datensatz von einem ununterstützten menschlichen Auge nicht nachweisbar ist.

15. Der empfängerspezifische Identifizierungsgegenstand, wie er in Anspruch 13 dargelegt ist, worin der Gegenstand eine Transaktionskarte ist.

16. Der empfängerspezifische Identifizierungsgegenstand, wie er in Anspruch 13 dargelegt ist, worin der Gegenstand ein kommerzielles Instrument ist.

17. Der empfängerspezifische Identifizierungsgegenstand, wie er in Anspruch 13 dargelegt ist, weiter umfassend einen Textdatensatz, der auf der Oberfläche befestigt ist, wobei der maschinenlesbare Datensatz einen kodierten Teilsatz des Textdatensatzes enthält.

18. Der empfängerspezifische Identifizierungsgegenstand, wie er in Anspruch 17 dargelegt ist, worin der maschinenlesbare Datensatz als ein optisch lesbarer, binärer, zwei Matrizen bildender Code gestaltet ist.

19. Der empfängerspezifische Identifizierungsgegenstand, wie er in Anspruch 18 dargelegt ist, worin die kodierten biometrischen Daten und der kodierte Teilsatz der Textdaten miteinander kombiniert sind, um einen einzelnen Datensatz zu bilden.

20. Der empfängerspezifische Identifizierungsgegenstand, wie er in Anspruch 19 dargelegt ist, worin die kodierten biometrischen Daten und der kodierte Teilsatz der Textdaten miteinander verkettet sind, um den einzelnen Datensatz zu bilden.

21. Der empfängerspezifische Identifizierungsgegenstand, wie er in Anspruch 19 dargelegt ist, worin die kodierten biometrischen Daten und der kodierte Teilsatz der Textdaten verschachtelt sind, um den einzelnen Datensatz zu bilden.







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