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Dokumentenidentifikation DE10136889A1 19.12.2002
Titel Schwimmende Bootsgarage
Anmelder Wendl, Hans-Hubert, 50374 Erftstadt, DE
Erfinder Wendl, Hans-Hubert, 50374 Erftstadt, DE
Vertreter Weidenfeld und Kollegen, 50670 Köln
DE-Anmeldedatum 24.07.2001
DE-Aktenzeichen 10136889
Offenlegungstag 19.12.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.12.2002
IPC-Hauptklasse B63C 1/02
Zusammenfassung Die Bootsgarage dient zum Schutz eines beliebigen Wasserfahrzeuges gegen äußere Einflüsse.
Sie ist transportabel, das Wasserfahrzeug vollkommen umschließend, leicht zu befahren, wartungsarm und seegängig.
Sie besteht aus einem auf der Wasseroberfläche schwimmenden u-förmigen, ein Wasserfahrzeug dreiseitig umreichenden Auftriebskörper aus PVC-/Alurohr o. Schlauch. An diesem ist, unter die Wasseroberfläche reichend, ein Wasserfahrzeug komplett von unten umschließender, flexibler Behälter/Plane/Sack in Wasserfahrzeugform angebracht. Von innen auf die Plane/den flexiblen Körper aufgebrachte (z. B. durch Laminierung oder Vulkanisierung) rippenähnliche Abstandshalter verhindern, dass die unter Wasser liegende Außenhaut der Bootsgarage nicht durch den Wasserdruck direkt auf den Wasserfahrzeugrumpf auf-/anliegt. Als Distanzhalter zu den Garagenwänden/-haut werden feste Unterwasserkörper (in Bootsform) oder flexible Materialien angebracht.
Zum Einfahren wird die Plane/der flexible Behälter an der durch den Auftriebskörper nicht umschlossenen Stelle durch einen Bügel/einen montierten Klappmechanismus, an den die Plane/der flexible Körper befestigt ist, durch ein Seil mit Winde heruntergedrückt/gezogen wie auch verschlossen/hochgezogen.
Nach Verschließen (durch Hochziehen des Bügels mit der Plane) des Rumpfes der Bootsgarage wird diese durch eine Lenzpumpe leergepumpt.
Auf den Schwimmkörper sind Stützen und Streben montiert, die ein Dach tragen können. An die Stützen, ...

Beschreibung[de]

Da Wasserfahrzeuge zwecks Reinigung von Algen, Korrosion, Schmutz und anderen Einflüssen ständig aus dem Wasser zu hieven und anschließend neu zu streichen/imprägnieren sind, ist ein einfacher Schutz nötig, um das Fahrzeug im Wasser liegend, gegen diese Einflüsse zu schützen.

Der Markt gibt bisher ein derartiges System nicht her.

Die hier gegenständliche schwimmende Bootsgarage dient dem Schutz eines beliebigen Wasserfahrzeuges gegen äußere Einflüsse (Algenbewuchs, Korrosion, UV-Einstrahlung, Regen etc.).

Sie ist:

  • - transportabel,
  • - das Boot vollkommen umschließend,
  • - leicht zu befahren,
  • - wartungsarm,
  • - seegängig,
  • - das Wasserfahrzeug trockenlegend.

Die schwimmende Bootsgarage besteht aus einem auf der Wasseroberfläche schwimmenden U-förmigen, ein Wasserfahrzeug dreiseitig umreichenden Auftriebskörper aus PVC-/Alurohr oder Schlauch.

(siehe Zeichnung S. 2 Punkt I.2)

An diesem ist, unter die Wasseroberfläche reichend, ein Wasserfahrzeug komplett von unten umschließender, flexibler Behälter/Plane/Sack in Wasserfahrzeugform angebracht.

(siehe Zeichnung S. 1 Punkt I.1)

Von innen auf die Plane/den flexiblen Körper aufgebrachte (z. B. durch Laminierung oder Vulkanisierung) rippenähnliche Abstandhalter verhindern, dass die unter Wasser liegende Außenhaut der Bootsgarage nicht durch den Wasserdruck direkt auf den Wasserfahrzeugrumpf auf-/anliegt. Als Distanzhalter zu den Garagenwänden-/haut werden feste Unterwasserkörper (in Bootsform) oder flexible Materialien, wie PVC-Schläuche angebracht.

Zum Einfahren des Wasserfahrzeuges in die Garage wird die Plane/der flexible Behälter an der durch den Auftriebskörper nicht umschlossenen Stelle durch einen Bügel/einen montierten Klappmechanismus, an den die Plane/der flexible Körper befestigt ist, durch ein Seil mit Winde heruntergedrückt/gezogen wie auch verschlossen/hochgezogen.

(siehe Zeichnung S. 2 Punkt I.2, S. 5 Punkt III.1 und S. 6 Punkt III.2)

Nach Verschließen (durch Hochziehen des Bügels mit der Plane) des Rumpfes der Bootsgarage wird diese durch eine Lenzpumpe leergepumpt.

(siehe Zeichnung S. 4 Punkt II.2)

Eventuell wird ein Ventilationssystem zum schnellen Abtrocknen installiert.

In geschlossenem und leergepumpten Zustand ist das in die schwimmende Bootsgarage eingefahrene Wasserfahrzeug nun trockengelegt und gegen see-/meerwasserbedingte Einflüsse geschützt.

Auf den Schwimmkörper sind nach oben hin Stützen und Streben montiert, die ein Dach wie z. B. Cabriolet-Verdeck, Abdeckplane, Persenning etc. tragen können.

(siehe Zeichnung S. 3 Punkt II.1)

An die Stützen, über die drei Seiten des Schwimmkörpers, können leichte wind- und wasserresistente Wände montiert werden.

(siehe Zeichnung S. 4 Punkt II.2)

Als Aufbauten dienen jegliche Materialen, die dazu geeignet sind Wind, Regen, Sturm, Sonne und andere Witterungseinflüsse abzuhalten.

Der patentrechtliche Schutz soll das Prinzip der allseitig geschlossenen, schwimmenden Bootsgarage umfassen, unabhängig davon, mit welchen Materialien dieses Ziel erreicht wird. Der Schließmechanismus der offenen vierten Seite des Auftriebskörpers kann je nach verwendetem Material verschieden konstruiert werden.

(siehe Zeichnung S. 2 Punkt I.2)

Die Lenzpumpenvorrichtung wird je nach Materialien konstruiert.

(siehe Zeichnung S. 4 Punkt II.1)

Desgleichen ist die Konstruktion zum Schutz von Segelbooten (etw. Problem: ein zu umschließender tiefer Kiel und die Masten) geeignet.

(siehe Zeichnung S. 4 Punkt II.2)

Dazu wird im Dach eine Aussparung für Masten vorgesehen. Die noch offene Fläche wird dann mit einer Abdeckung verschlossen.

Den Kiel nimmt eine tiefer geschnittene Plane/flexibler Körper auf.

(siehe Zeichnung S. 5 Punkt II.2)


Anspruch[de]
  1. Die das gesamte Wasserfahrzeug umschließende Bootsgarage hat einen an schwimmende Auftriebskörper angebrachten Rumpf aus einer einzigen Plane, die zum Einfahren des Wasserfahrzeuges heruntergedrückt wird und nach Wiederhochziehen leergepumpt wird und somit einen Schutz von unten des Wasserfahrzeuges darstellt. Zugleich wird nach oben auf den Auftriebskörper als Seitenwände und Dach eine Konstruktion angebracht, die das Wasserfahrzeug von oben schützt.






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