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Dokumentenidentifikation DE69712863T2 02.01.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0861020
Titel MÄHMASCHINE
Anmelder Maasland N.V., Maasland, NL
Erfinder KOORN, Maarten, NL-3123 CP Schiedam, NL
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69712863
Vertragsstaaten AT, DE, DK, FR, GB, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.07.1997
EP-Aktenzeichen 979296027
WO-Anmeldetag 11.07.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/NL97/00406
WO-Veröffentlichungsnummer 0009804112
WO-Veröffentlichungsdatum 05.02.1998
EP-Offenlegungsdatum 02.09.1998
EP date of grant 29.05.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.01.2003
IPC-Hauptklasse A01D 34/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Mähmaschine mit einem Mähbalken, einer Quetschvorrichtung, die einen mit Quetschelementen versehenen Rotor enthält, sowie Stellvorrichtungen, mittels derer der Abstand zwischen den Quetschelementen und dem Mähbalken eingestellt werden kann.

Eine derartige Mähmaschine ist beispielsweise aus der EP-A-0682859 bekannt.

Je nach der Beschaffenheit des Gutes der zu mähenden Parzelle wird in einer solchen Mähmaschine der Abstand zwischen den Quetschelementen und dem Mähbalken eingestellt. Dies hat den Nachteil, daß sich der Landwirt auf seine Erfahrung verlassen oder zuerst einen Gutstreifen bearbeiten muß, bevor er in der Lage ist, den richtigen Abstand festzulegen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mähmaschine der obengenannten Art zu schaffen, bei der der obige Nachteil nicht auftritt oder zumindest weitgehend vermieden wird.

Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Mähmaschine eine Meßvorrichtung umfaßt, mit deren Hilfe es möglich ist, die Drehzahl und/oder die Kraft zu ermitteln, mit der die Quetschvorrichtung angetrieben wird. Durch Messen der Drehzahl und/oder der Kraft kann festgestellt werden, ob sich der Rotor genügend gleichmäßig dreht, was ein Anzeichen für eine ordnungsgemäße Quetschfunktion ist. Wenn dem Rotor von dem Mähbalken zuviel Gut zugeführt wird, wird der Rotor beispielsweise ungleichmäßig laufen und eine unzureichende Quetschwirkung ausüben, weil der Abstand zwischen Rotor und Mähbalken zu gering ist. Die Mähmaschine kann eine Anzeigevorrichtung, wie z. B. einen Bildschirm, aufweisen, mittels dessen der Landwirt über die Drehzahl und/oder die Kraft informiert wird, mit der die Quetschvorrichtung angetrieben wird. Auf der Basis dieser Information kann der Landwirt einen optimalen Abstand zwischen Rotor und Mähbalken einstellen und dadurch eine geeignete Quetschwirkung erzielen.

Um die Einstellung des Abstandes zwischen dem Mähbalken und dem Rotor zu automatisieren, umfaßt die Mähmaschine gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine Steuervorrichtung, mittels der die Stellvorrichtungen auf der Basis von durch die Meßvorrichtung gelieferten Signalen aktiviert werden. Um eine stabile Steuerung zu erzielen, d. h. eine nichtständige Einstellung des Rotors relativ zu dem Mähbalken, enthält der Steuermechanismus gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung einen einstellbaren Grenzwert zur Aktivierung der Stellvorrichtungen. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Mähmaschine eine Signalvorrichtung, die ein akustisches oder optisches Signal gibt, wenn die Quetschvorrichtung das Gut nicht ausreichend quetscht. Dadurch wird der Landwirt zu einem frühen Zeitpunkt über die Wirkung der Quetschvorrichtung informiert.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Meßvorrichtung einen Drehzahlmesser, mit dessen Hilfe die Drehzahl des Rotors ermittelt werden kann. Eine abnehmende Drehzahl kann ein Anzeichen dafür sein, daß das Gut nicht ausreichend gequetscht wird. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Meßvorrichtung einen Drehmomentmesser, mittels dessen das Antriebsmoment des Rotors ermittelt werden kann. Auch das Antriebsmoment des Rotors ist ein Anzeichen dafür, ob die Quetschvorrichtung ordnungsgemäß arbeitet oder nicht. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Meßvorrichtung einen Leistungsmesser. Der Leistungsmesser kann Dehnungsmesser enthalten, die auf den Lagern des Rotors angeordnet sind. Wenn der Quetschvorrichtung viel Gut zugeführt wird, nimmt der Druck auf den Lagern zu, was mittels der Dehnungsmesser gemessen werden kann.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Meßvorrichtung einen Fühler, der zwischen dem Rotor und dem Rahmen der Mähmaschine angeordnet ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Fühler durch eine Schlagschiene mit einem darauf angeordneten Leistungsmesser gebildet.

Vorzugsweise umfassen die Stellvorrichtungen einen Zylinder oder einen Elektromotor. Mit Hilfe des Zylinders oder des Elektromotors kann der Rotor in eine annähernd horizontale Ebene relativ zu dem Mähbalken eingestellt werden. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Stellvorrichtungen an dem Rahmen der Mähmaschine beiderseits des Rotors angeordnet. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind sowohl der Rotor als auch eine Schlagschiene relativ zu dem Mähbalken einstellbar, wobei es dennoch möglich ist, den Abstand zwischen dem Rotor und der Schlagschiene einzustellen.

Um eine gleichmäßige Einstellung des Rotors zu erzielen, umfassen die Stellvorrichtungen gemäß einem bevorzugten Merkmal ein Getriebe.

Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf Ausführungsbeispiele erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Es zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform eines nicht zur Erfindung gehörenden Mähers/Konditionierers;

Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Mähmaschine;

Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Mähmaschine und

Fig. 4 eine Seitenansicht der in Fig. 3 gezeigten Mähmaschine.

Die in den Zeichnungen gezeigte Mähmaschine 1 umfaßt ein Mähwerk 2 und eine Quetschvorrichtung 3 mit einem Rotor 4 und Quetschelementen 5 sowie ein Element 7, das zusammen mit dieser Quetschvorrichtung 3 einen Gutdurchflußkanal 6 bildet.

Wie gezeigt, umfaßt das Mähwerk 2 einen Mähbalken 8, über dem ein halbes Dutzend Mähscheiben 9 angeordnet sind, die um vertikale Achsen drehbar und mit Mähmessern 10 versehen sind. Über und parallel zu dem Mähbalken 8 ist ein Hängeträger 11 angeordnet. Die Verbindung zwischen dem Mähbalken 8 und dem Hängeträger 11 ist an einem Ende durch ein Getriebegehäuse 12 (siehe Fig. 2) und am anderen Ende durch ein Stützelement 13 gebildet, das sich von dem Hängeträger 11 schräg nach hinten und unten erstreckt, sowie durch ein Verbindungselement 14, das mit diesem Stützelement 13 nahe dessen unterem Ende verbunden ist, sich im wesentlichen in horizontaler Richtung erstreckt und auch mit dem Mähbalken 8 verbunden ist.

Die Mähmaschine ist in herkömmlicher Weise um eine annähernd horizontale Schwenkachse 15 schwenkbar, die sich in der Arbeitslage in Fahrtrichtung erstreckt, und mit einem Tragarm 16 verbunden, der einen Tragrahmen 17 umfaßt, mittels dessen die Mähmaschine an eine Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers oder ähnlichen Fahrzeuges anschließbar ist. Der Antrieb der Mähmaschine erfolgt durch eine Zapfwelle 18 eines (nicht dargestellten) Schleppers über verschiedene Getriebeglieder in einem mit dem Tragarm 16 verbundenen Getriebe 12, von dem das Mähwerk 2 mit Hilfe eines Riementriebes 19 und der verschiedenen Getriebeglieder in dem Getriebe 12 angetrieben wird, und die Quetschvorrichtung 3 wird durch eine Zwischenwelle 21 mit Universalgelenken 20 angetrieben.

Die äußere Mähscheibe weist auf der Seite, wo die Elemente 13 und 14 die Verbindung zwischen dem Mähbalken 8 und dem Hängeträger 11 herstellen, eine haubenförmige Gutführungsvorrichtung 22 auf.

Mit dem Hängeträger 11 ist ein Rahmen 23 verschiebbar verbunden, der Träger 24, einen unter jedem Träger angebrachten Bügel 25 und eine unter diesem Bügel befestigte Winkelplatte 26 umfaßt. Die Quetschvorrichtung 3 ist zwischen den Winkelplatten 26 drehbar angeordnet. An dem verschiebbaren Rahmen 23 sind außerdem obere Plattenteile 27 und Seitenplattenteile 28 und 29 befestigt, wobei sich die hinteren Seitenplattenteile 29 nach innen und hinten erstrecken und an der Unterseite nach außen gebogen sind. Auf der Innenseite der Seitenplattenteile 29 sind weitere Seitenplatten 30 angeordnet, an deren Unterseite ein Teil 31 ausgebildet ist, der sich nach innen erstreckt und mittels eines Griffes 32 weiter nach innen bewegt werden kann, um eine gewünschte Schwadbegrenzung zu erzielen.

Ferner sind an den Trägern 24 eine erste Stütze 33 und eine zweite Stütze 34 befestigt. Ein Verbindungs-Flachteil 35, das in der zweiten Stütze 34 schwenkbar angeordnet ist, kann in der ersten Stütze 33 mit Hilfe einer Achse 36 und Löchern 37 derart angebracht werden, daß die Position dieses Verbindungs-Flachteiles 35 und somit das Flachteil 38, das an ihm befestigt ist und sich in Längsrichtung der Quetschvorrichtung 3 erstreckt, einschließlich der an dem Flachteil befestigten Schlagschiene 39 die gewünschte Größe des Gutdurchflußkanals 6 bestimmen (siehe Fig. 2).

Der Rotor 4 der Quetschvorrichtung 3 umfaßt einen zylindrischen Träger 40, an dem die Quetschelemente 5 versetzt zueinander angeordnet sind. Die Quetschelemente 5 sind verjüngt ausgebildet, weisen ein I-förmiges Profil auf und erstrecken sich ebenfalls von der Walze nach außen. Die äußeren Quetschelemente 41 auf beiden Seiten des zylindrischen Trägers 40 sind flach, verjüngt ausgebildet und erstrecken sich ebenfalls von der Walze nach außen. Die äußeren Quetschelemente sind demzufolge dolchförmig ausgebildet und vorzugsweise aus einem flachen Federstahl-Streifen mit einer Stärke von etwa 3 mm hergestellt. In der Draufsicht sind die äußeren Quetschelemente 41 in einem Abstand von etwa einem Zentimeter von den Seitenplattenteilen 28 angeordnet. Weil sich im Betrieb die dolchförmigen in äußeren flachen Quetschelemente 41 relativ nahe entlang der Seitenplattenteile 28 bewegen, wird zu quetschendes Gut, das sich an den Seitenplattenteilen 28 festgesetzt oder in den Winkeln des Gutdurchflußkanals 6 angesammelt hat, abgeschnitten. Da sich das abgeschnittene Gut weniger leicht herumwickelt und besser entfernt werden kann, wird verhindert, daß der Rotor 4 ungleichmäßig läuft und der Gutdurchflußkanal 6 und eventuell der Rotor 4 durch Mähgut verstopft werden. Die Verwendung eines relativ dünnen Federstahl-Streifens für die äußeren Quetschelemente 41 hat den Vorteil, daß die Quetschelemente 41 in Drehrichtung des Rotors 4 betrachtet relativ steif sind, während die Quetschelemente 41 senkrecht zur Drehrichtung des Rotors 4 leicht ausweichen und zurückspringen können. Dieser Fall kann dann eintreten, wenn z. B. Fremdkörper wie ein Stück Holz oder ein Stein in den Rotor 4 gelangen. Selbstverständlich können mehr als zwei dolchförmige Quetschelemente 41 an dem zylindrischen Träger 40 angeordnet sein, und die Quetschelemente 41 können aus einem anderen Material mit denselben Eigenschaften wie Federstahl, wie z. B. Kunststoff, hergestellt sein.

Wie oben beschrieben, kann der Rahmen 23, in dem die Quetschvorrichtung 3 drehbar aufgehängt ist, relativ zu dem Mähbalken 8 bewegt und wieder festgelegt werden. Zu diesem Zweck weisen die beiden Träger 24 nahe der Vorderseite ein U-förmiges Teil 42 mit einem Loch 43 auf, in das ein Bolzen 44 eingesetzt ist, wobei der Bolzen 44 wahlweise in eines von mehreren Löchern 45 in einem Flachteil 46 eingesetzt wird, das mit dem Hängeträger des Mähbalkens 8 fest verbunden ist. Nahe dem Ende der Flachteile 46 ist auch ein Klemmbügel 47 angebracht, durch den die kastenförmigen Träger 24 hindurchgeführt sind, und mittels dessen die Träger 24 an dem Flachteil 46 festgeklemmt werden können.

Der Abstand zwischen dem von den Quetschelementen 5, 41 beschriebenen Kreis 48 und dem Mähbalken 8 kann dadurch eingestellt werden, daß die Klemmbügel 47 leicht gelockert, die Bolzen 44 entfernt und die Träger 24 relativ zu den Flachteilen 46 verschoben werden. Wenn der richtige Abstand eingestellt worden ist, kann der Rahmen 23 erneut mit Hilfe des Hängeträgers 11 des Mähbalkens 8 dadurch eingestellt werden, daß die Klemmbügel 47 angezogen und die Bolzen 44 eingesetzt werden. Selbstverständlich kann die Einstellung der Quetschvorrichtung 3 relativ zu dem Mähwerk 2 auch in einer anderen als der oben beschriebenen Weise erfolgen. Eine stufenlose Einstellung der Quetschvorrichtung 3 relativ zu dem Mähwerk 2 kann z. B. dadurch erzielt werden, daß die Quetschvorrichtung 3 mit Hilfe einer Spindel oder eines Zylinders eingestellt wird.

Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Mähmaschine, wobei die Mähmaschine Meßvorrichtungen umfaßt, mittels derer die Drehzahl und/oder die Kraft ermittelt werden kann, mit der die Quetschvorrichtung 3 angetrieben wird. Wie in Fig. 4 gezeigt, umfassen die Meßvorrichtungen Leistungsmesser 49, die auf den Lagern 50 angeordnet sind, in denen der Rotor 4 gelagert ist. Die Leistungsmesser 49 enthalten (nicht dargestellte) Dehnungsmesser, mittels derer die Kraft ermittelt werden kann, die von der Welle 51 des Rotors auf die Lager 50 ausgeübt wird. Die von der Welle 51 auf die Lager 50 des Rotors 4 ausgeübte Kraft zeigt dann die Menge des Gutes an, die dem Rotor 4 von dem Mähwerk 2 zugeführt wird.

Über Ansätze 52 sind drehbare Zylinder 53 an den Bügeln 25 angeordnet. An ihren anderen Enden sind die Zylinder 53 drehbar an Ansätzen 54 angebracht, die mit den Winkelplatten 26 verbunden sind, in denen der Rotor 4 angeordnet ist. In Arbeitsrichtung betrachtet sind (nicht dargestellte) schlitzförmige Öffnungen in den Bügeln 25 ausgebildet, wobei die schlitzförmigen Öffnungen eine Führung bilden, um die Winkelplatten 26 und folglich den Rotor 4 mittels der Zylinder 53 zu bewegen. Zu diesem Zweck sind die Winkelplatten 26 in den schlitzförmigen Öffnungen über Längsführungen 55 angeordnet. Wenn der Leistungsmesser 49 festgestellt hat, daß der Rotor 4 überlastet ist, weil ihm zuviel Gut zugeführt wird, werden die Zylinder 53 von einem (nicht dargestellten) weiteren Steuermechanismus aktiviert, so daß der Abstand zwischen dem Rotor 4 und dem Mähwerk 2 vergrößert wird.

An dem äußeren Träger 24 der Mähmaschine 1 ist ferner über einen nach hinten gerichteten Arm 56 ein motorisch angetriebenes Rad 57 angebracht. Der Arm 56 ist aus einem T-Stück hergestellt, so daß er torsionssteif ist. Nahe dem Rad 57 ist ferner ein steuerbarer Hydraulikmotor 58 angeordnet, mittels dessen das Rad 57 mit veränderlicher Geschwindigkeit und/oder veränderlichem Drehmoment angetrieben werden kann. Das andere Ende des Armes 56 ist um eine horizontale Achse 59 schwenkbar mit dem Träger 24 des Rahmens 23 verbunden. Außerdem ist eine (nicht dargestellte) Torsionsfeder an der Achse 59 angeordnet, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß das Rad 57 gegen die Kraft der Feder höhenbewegbar ist, so daß es sich Bodenunebenheiten anpassen kann.

Die Mähmaschine 1 umfaßt ferner einen (nicht dargestellten) weiteren Steuermechanismus zum Antreiben des Rades 57. Mit Hilfe des weiteren Steuermechanismus kann die Drehzahl und/oder das Antriebsmoment des Rades 57 eingestellt werden. Zu diesem Zweck umfaßt der weitere Steuermechanismus eine Meßvorrichtung 60, die auf dem Hängeträger 11 angeordnet ist, wobei es mit Hilfe der Meßvorrichtung möglich ist, die Kraft zu ermitteln, die im Betrieb und in bezug auf die Arbeitsrichtung der Maschine von dem Mähbalken 8 auf das Fahrzeug ausgeübt wird, von dem die Mähmaschine 1 vorwärtsbewegt wird. Die Meßvorrichtung 60 umfaßt (nicht dargestellte) Dehnungsmesser, die geeignet sind, die Biegung des Hängeträgers 11 zu messen, was ein Maß für die obengenannte Kraft ist.


Anspruch[de]

1. Mähmaschine mit einem Mähbalken (8), einer Quetschvorrichtung (3), die einen mit Quetschelementen (5) versehenen Rotor (4) enthält, sowie Stellvorrichtungen, mittels derer der Abstand zwischen den Quetschelementen (5) und dem Mähbalken (8) eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Mähmaschine (1) eine Meßvorrichtung umfaßt, mit deren Hilfe es möglich ist, die Drehzahl und/oder die Kraft zu ermitteln, mit der die Quetschvorrichtung (3) angetrieben wird.

2. Mähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mähmaschine (1) eine Steuervorrichtung umfaßt, mittels der die Stellvorrichtungen auf der Basis der von der Meßvorrichtung gelieferten Signale aktiviert werden.

3. Mähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermechanismus einen einstellbaren Grenzwert zur Aktivierung der Stellvorrichtungen enthält.

4. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mähmaschine (1) eine Signalvorrichtung umfaßt, die ein akustisches oder optisches Signal gibt, wenn die Quetschvorrichtung (3) das Gut nicht ausreichend quetscht.

5. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung einen Drehzahlmesser umfaßt, mit dessen Hilfe die Drehzahl des Rotors (4) ermittelt werden kann.

6. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung einen Drehmomentmesser umfaßt, mittels dessen das Antriebsmoment des Rotors (4) ermittelt werden kann.

7. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung einen Leistungsmesser (49) umfaßt.

8. Mähmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungsmesser (49) Dehnungsmesser enthält, die auf den Lagern (50) des Rotors (4) angeordnet sind.

9. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung einen Fühler umfaßt, der zwischen dem Rotor (4) und dem Rahmen (23) der Mähmaschine (1) angeordnet ist.

10. Mähmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler durch eine Schlagschiene (39) mit einem darauf angeordneten Leistungsmesser gebildet ist.

11. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtungen einen Zylinder (53) oder einen Elektromotor umfassen.

12. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtungen an dem Rahmen (23) der Mähmaschine (1) beiderseits des Rotors angeordnet sind.

13. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtungen mechanisch mittels eines Fühlers aktiviert werden, der an dem Rahmen (23) angeordnet ist und im Betrieb mit dem Gutstrom in Berührung kommt.

14. Mähmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtungen ein Getriebe umfassen.

15. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Rotor als auch die Schlagschiene relativ zu dem Mähbalken einstellbar sind, um einen optimalen Abstand zwischen ihnen zu erzielen.

16. Mähmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Rotor und der Schlagschiene einstellbar ist.







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