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Dokumentenidentifikation DE69623529T2 09.01.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0743550
Titel Photofilmpackung mit Aufnahmeobjektiv und Herstellungsverfahren derselben
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Negishi, Kenji, Minami-Ashigara-shi, Kanagawa, JP;
Noguchi, Osamu, Minami-Ashigara-shi, Kanagawa, JP;
Aoshima, Shinsuke, Minami-Ashigara-shi, Kanagawa, JP;
Kamata, Kazuo, Minami-Ashigara-shi, Kanagawa, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69623529
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.05.1996
EP-Aktenzeichen 963033790
EP-Offenlegungsdatum 20.11.1996
EP date of grant 11.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.01.2003
IPC-Hauptklasse G03B 17/30

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit sowie ein Verfahren zum Herstellen derselben. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit, bei der ein Fotofilm-Öffnungsverschluss in eine Kassette integriert ist und zum Öffnen/Schließen eine Fotofilm-Durchtrittsöffnung verwendet wird, sowie ein Verfahren zum Herstellen dieser mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit.

2. Beschreibung bezüglich des Standes der Technik

Von dem Abtretungsempfänger wird unter dem Handelsnamen Fuji Color Quick Snap Super 800 (hergestellt von Fuji Photo Film Co., Ltd.) eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit vertrieben, die ein Gehäuse aufweist, das ein Aufnahmeobjektiv, einen Verschlussmechanismus und andere Strukturen zum Belichten einer Aufnahme aufweist, und in das eine Kassette und ein unbelichteter Fotofilm eingelegt sind, der im Voraus aus der Kassette herausgezogen wurde. Das Gehäuse und die Bauteile der mit Objektiv versehen Fotofilmeinheit bestehen jeweils aus Kunstharz, um ihre Kosten zu verringern, da sie in großem Maßstab hergestellt und zu niedrigen Preisen verkauft werden. Es gibt eine Reihe von Vorschlägen, in eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit im Voraus eine Fotofilmkassette mit einem Kunststoffkörper einzulegen.

Es ist ein neuer Typ Kunststoffkassette bekannt, bei der eine Fotofilm-Durchtrittsöffnung einen Fotofilm-Öffnungsverschluss und nicht ein lichtabschirmendes Gewebe aufweist, wie es weitverbreitet auf dem Gebiet von Fotofilmkassetten eingesetzt wird. Der Öffnungsverschluss kann zwischen einer offenen Position, in der die Durchtrittsöffnung offen ist, und einer geschlossenen Position, in der die Durchtrittsöffnung geschlossen ist, gedreht werden. Die geschlossene Position des Öffnungsverschlusses verhindert das Eindringen von Umgebungslicht in die Kassette über die Durchtrittsöffnung. Der darin enthaltene Fotofilm wird so vor Belichtung vor dem Aufnehmen von Fotografien bzw. vor dem Entwickeln geschützt. Im US-Patent 5,452,036, das JP-A-6-130156 entspricht, wird eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit vorgeschlagen, in die im Voraus dieser Typ Kassette eingelegt wird.

Bei der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit, in die die Kassette und der Fotofilm im Voraus eingelegt werden, wird der gesamte Fotofilm in die Kassette gewickelt, nachdem Belichtungen darauf vorgenommen wurden. Die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit wird einem Fotolabor oder einer Fotoverarbeitungsfiliale zugeführt, die die Kassette aus einem Gehäuse der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit entnimmt, um den Fotofilm zu entwickeln. Die Kassette kann nur entnommen werden, wenn der Öffnungsverschluss in die geschlossene Position gedreht ist. In jedem beliebigen Fotolabor wird die Kassette in einem beleuchteten Raum und nicht in einer Dunkelkammer bzw. einem Dunkelraum entnommen. Wenn der Öffnungsverschluss nicht geschlossen ist, wäre der Fotofilm beim Entnehmen Umgebungslicht ausgesetzt.

Man kann sich eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit vorstellen, die ein Drehelement enthält, das mit einem vorderen bzw. äußeren Ende des Öffnungsverschlusses der Kassette koaxial in Eingriff ist und von außen betätigt wird, um den Öffnungsverschluss in die geschlossene Position zu drehen. Durch diese Struktur wird jedoch wahrscheinlich die Effektivität beim Entnehmen der Kassette aus der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit verringert, da für das Entnehmen ein spezielles Werkzeug und/oder der Vorgang des Bewegens des Drehelementes von außen erforderlich sind. Eine Einheit dieses Typs ist in DE-A-43 43 043 offenbart, und eine Kamera mit einer ähnlichen Anordnung ist in EP-A-0545098 dargestellt.

Beschäftigte in Fotolabors müssen mit Objektiv versehene Fotofilmeinheiten eines Typs mit einer Fotofilmkassette vom Typ 135 zusätzlich zu dem neuen Typ verarbeiten, der die Kassette mit dem Öffnungsverschluss aufweist. Vor dem Entnehmen der Kassette aus diesem neuen Typ wird das Drehelement in einem zusätzlichen Vorgang manuell gedreht, der für die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit vom Typ 135 nicht erforderlich ist. Wenn ein Beschäftigter vergisst, das Drehelement zu drehen, wird der nicht entwickelte Fotofilm zwangsläufig Umgebungslicht ausgesetzt. Das Problem besteht in möglichen Fehlern beim Entnehmen der Kassette mit dem Öffnungsverschluss.

Um die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit herzustellen, werden Dunkelraumstationen lediglich zum Einlegen der Fotofilmkassette und zum Befestigen einer hinteren Abdeckung eingesetzt, da es vorteilhaft ist, Vorgänge in Dunkelräumen zu verringern. Ein beleuchteter Raum wird zum Positionieren und Anbringen des Drehelementes genutzt. Das Gehäuse mit dem Drehelement muss jedoch von dem beleuchteten Raum in den Dunkelraum transportiert werden. Es ist wahrscheinlich, dass das Gehäuse, während es transportiert wird, gestoßen oder in Schwingung versetzt wird, so dass sich die Position des Drehelementes ändert. Des Weiteren muss eine Keilwelle des Drehelementes auf ein Keilloch des Öffnungsverschlusses ausgerichtet werden, bevor sie zusammengesetzt werden können. Das Drehelement muss, wenn es sich in dem Dunkelraum befindet, wieder in Position gebracht werden, wodurch die Effektivität beim Zusammensetzen sinkt.

Beim Vorgang der Herstellung wird die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit zusammengesetzt, indem die Vorderseite des Gehäuses nach unten oder nach oben gerichtet wird, während die Teile daran angebracht werden. Das heißt, das Drehelement, das sich an der Oberseite der Kassettenaufnahmekamera befinden soll, wird bei der Montage in einer horizontalen Richtung auf das Gehäuse zu bewegt. Ein Problem besteht darin, dass es wahrscheinlich ist, dass das Drehelement in der axialen Richtung verschoben wird oder, was noch schlimmer ist, aus dem Gehäuse herausfällt. Für die Montage kann einen Tragemechanismus für das Drehelement oder ein System zum Neuanordnen des Drehelementes in dem Dunkelraum erforderlich sein, wodurch die Komplexität des Montagesystems bzw. dessen Kosten zunehmen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Angesichts der oben aufgeführten Probleme besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung darin, eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit, bei der ein Fotofilm-Öffnungsverschluss einer Kassette fehlerfrei in eine geschlossene Position gedreht werden kann, und ein Verfahren zum Herstellen derselben zu schaffen.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit und ein Verfahren zum Herstellen derselben zu schaffen, wobei ein Drehelement für einen Fotofilm-Öffnungsverschluss während des Zusammensetzens einfach und genau positioniert werden kann.

Um die oben stehenden und weitere Ziele sowie Vorteile der vorliegenden Erfindung zu erreichen, wird eine Fotofilmeinheit, wie sie in Anspruch 1 definiert ist, mit einer Kassette geschaffen, die einen Öffnungsverschluss enthält, der zwischen einer geschlossenen Position, in der eine Fotofilm-Durchtrittsöffnung geschlossen ist, und einer offenen Position, in der die Durchtrittsöffnung geöffnet ist, gedreht werden kann. Der Fotofilm wird immer dann, wenn eine Aufnahme belichtet wurde, um eine Aufnahme in der Kassette gewickelt, und die Kassette wird aus einer Kassettenaufnahmekammer entnommen, nachdem der Fotofilm vollständig in die Kassette gewickelt worden ist. Die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit weist eine Austrittsöffnung auf, über die die Kassette aus der Kassettenaufnahmekammer entnommen wird. Ein zu öffnender Deckel ist so angeordnet, dass er die Austrittsöffnung verschließt und zum Entnehmen der Kassette geöffnet wird. Ein Öffnungsverschluss-Drehmechanismus ist mit dem Öffnungsverschluss von der Außenseite der Kassettenaufnahmekammer her verbunden, um den Öffnungsverschluss aus der offenen Position in die geschlossene Position zu drehen. Ein mechanischer Übertragungsmechanismus überträgt Öffnungsbewegung des Deckels auf den Öffnungsverschluss-Drehmechanismus, um den Öffnungsverschluss in die geschlossene Position zu bringen.

Bei der vorliegenden Erfindung kann der Fotofilm-Öffnungsverschluss der Kassette fehlerfrei in die geschlossene Position gedreht werden.

In einer bevorzugten Ausführung ist die Austrittsöffnung in einem Boden der Kassettenaufnahmekammer ausgebildet. Der Öffnungsverschluss-Drehmechanismus ist an einer Oberwand der Kassettenaufnahmekammer angeordnet.

Der Öffnungsverschluss-Drehmechanismus enthält ein Drehelement, das mit dem Öffnungsverschluss in Eingriff ist und integral mit dem Öffnungsverschluss gedreht werden kann, wobei das Drehelement eine erste Position einnimmt, wenn der Öffnungsverschluss die offene Position einnimmt, und eine zweite Position, wenn der Öffnungsverschluss die geschlossene Position einnimmt. Ein Spannelement spannt das Drehelement aus der ersten Position in die zweite Position.

Der Übertragungsmechanismus enthält ein Halteelement, das sich von dem Deckel auf das Drehelement zu erstreckt und beweglich angeordnet ist, und wenn der Deckel geschlossen ist, hält das Halteelement das Drehelement gegen das Spannelement in der ersten Position, wobei das Halteelement in Reaktion auf die Öffnungsbewegung des Deckels bewegt wird, um das Drehelement aus dem Halt bzw. Haltezustand zu lösen, und das Spannelement den Öffnungsverschluss in die zweite Position dreht.

Um die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit herzustellen, wird ein Verfahren, wie es in Anspruch 29 definiert ist, geschaffen, bei dem das Halteelement mit dem Drehelement verbunden wird, um das Drehelement in der offenen Position zu halten. Das Drehelement ist so an dem Gehäuse angebracht, dass das Drehelement von dem Halteelement gehalten wird. Das Spannelement ist mit dem Drehelement verbunden, wobei das Drehelement durch das Halteelement gehalten wird, um das Drehelement gegen das Halteelement zu spannen, wobei das Gehäuse mit dem Drehelement, dem Halteelement und dem Spannelement dorthin transportiert wird, wo der Fotofilm und die Kassette in das Gehäuse eingelegt werden.

Das Drehelement für den Fotofilm-Öffnungsverschluss kann während der Montage leicht und genau positioniert werden.

Die vorliegende Erfindung kann des Weiteren bei einer mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit eingesetzt werden, bei der das Drehelement in Reaktion auf einen Vorgang bewegt wird, der sich von der Öffnungsbewegung des Deckels unterscheidet. Die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit enthält ein Halteelement, das so angeordnet ist, dass es auf das Drehelement zu und von ihm wegbewegt werden kann und mit dem Drehelement in Kontakt kommt, um das Drehelement gegen das Spannelement in der offenen Position zu halten. Ein Löseelement bewegt das Halteelement während eines Zeitraums, der dann beginnt, wenn der Fotofilm für eine letzte Aufnahme belichtet wird, und endet, wenn wenigstens ein Teil der Kassettenaufnahmekammer zum Entnehmen der Kassette geöffnet wird, von dem Drehelement weg, wobei das Drehelement aus dem Haltezustand in die offene Position gelöst wird, und das Spannelement den Öffnungsverschluss in die geschlossene Position dreht.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die oben stehenden Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung besser ersichtlich, wenn diese im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird, wobei:

Fig. 1 eine Perspektivansicht ist, die eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit von einer Unterseite derselben her gesehen darstellt;

Fig. 2 eine auseinandergezogene Perspektivansicht ist, die eine Kassette und eine Kassettenaufnahmekammer der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit darstellt;

Fig. 3 ein Querschnitt ist, der die Kassette darstellt, wobei ein Öffnungsverschluss eine offene Position einnimmt;

Fig. 4 ein Querschnitt ist, der eine geschlossene Position des Öffnungsverschlusses darstellt;

Fig. 5 eine teilweise weggeschnittene Draufsicht ist, die den Öffnungsverschluss darstellt;

Fig. 6 ein Querschnitt ist, der eine Drehplatte mit einer oberen Wand der Kassettenaufnahmekammer darstellt;

Fig. 7 eine Perspektivansicht ist, die die Kassettenaufnahmekammer mit einer Haltestange darstellt;

Fig. 8 eine Draufsicht ist, die eine Halteposition des Drehelementes darstellt, das sich an der oberen Wand befindet;

Fig. 9 eine Perspektivansicht ist, die den Anfang des Öffnens eines Bodendeckels unter der Haltestange darstellt;

Fig. 10 eine Draufsicht ist, die eine Löseposition des Drehelementes darstellt, das sich an der oberen Wand befindet;

Fig. 11 ein Schnitt ist, der einen Lichtabschirmrand an dem Bodendeckel darstellt;

Fig. 11b eine Vorderansicht ist, die einen vorstehenden Zustand eines oberen Endes der Haltestange darstellt;

Fig. 12 eine auseinandergezogene Perspektivansicht ist, die die Drehplatte an einem Gehäuse und eine anzubringende Abdeckplatte darstellt;

Fig. 13 und 14 Perspektivansichten sind, die andere bevorzugte Abdeckplatten darstellen;

Fig. 15 eine Perspektivansicht ist, die eine abgewandelte Haltestange mit einer Kassettenaufnahmekammer darstellt;

Fig. 16 eine auseinandergezogene Perspektivansicht ist, die eine weitere bevorzugte Haltestange mit einer Kassettenaufnahmekammer darstellt;

Fig. 17 eine Perspektivansicht ist, die eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit mit der Haltestange in Fig. 16 darstellt;

Fig. 18 eine veranschaulichende Ansicht ist, die die Haltestange in Beziehung zu Führungshaken darstellt;

Fig. 19 eine Perspektivansicht ist, die die Montage der Haltestange und eines Abstandshalters an der Kassettenaufnahmekammer darstellt;

Fig. 20 eine Perspektivansicht ist, die eine Halteposition des Drehelementes darstellt,

Fig. 21 eine Perspektivansicht ist, die eine Löseposition des Drehelementes darstellt;

Fig. 22 eine Perspektivansicht ist, die eine weitere bevorzugte Ausführung darstellt, die einen Haltehebel enthält, der ein Drehelement hält;

Fig. 23 eine Perspektivansicht ist, die eine Löseposition des Drehelementes darstellt;

Fig. 24 eine Perspektivansicht ist, die eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit mit dem Haltehebel in Fig. 22 und 23 darstellt;

Fig. 25 eine veranschaulichende Perspektivansicht ist, die eine weitere bevorzugte Haltestange mit einem verschiebbaren Bodendeckel darstellt;

Fig. 26 eine teilweise weggeschnittene, auseinandergezogene Perspektivansicht ist, die eine Unterseite einer Kassettenaufnahmekammer darstellt;

Fig. 27 eine teilweise weggeschnittene Draufsicht ist, die eine Halteposition einer Drehplatte darstellt;

Fig. 28 eine teilweise weggeschnittene Draufsicht ist, die eine Löseposition der Drehplatte darstellt; und

Fig. 29 eine Perspektivansicht ist, die eine abgewandelte Drehplatte darstellt, die mit einer anderen Dreh-Schraubenfeder verbunden ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG

Fig. 1 stellt eine mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit sowie eine Fotofilmkassette dar, die damit zum Einsatz kommt. Die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit ist umgedreht dargestellt. Ein vorbereitender Vorgang, der vor dem Entnehmen einer Kassette zwangsläufig ausgeführt werden muss, wird, wie unten ausführlich beschrieben, als Vorgang zum Öffnen eines Bodendeckels bezeichnet. In Reaktion auf den Öffnungsvorgang wird ein Öffnungsverschluss der Kassette in eine geschlossene Position gedreht.

Ein Gehäuse 2 enthält eine Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3, die auf in der Technik bekannte Weise aus Kunstharz hergestellt wird, sowie eine vordere Abdeckung 4 und eine hintere Abdeckung 5, die an einer Vorderseite und einer Hinterseite derselben angebracht sind. Die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 enthält des Weiteren einen Verschlussmechanismus mit einer Verschlusslamelle, einen Fotofilm-Wickelmechanismus sowie eine elektronische Blitzvorrichtung. Die vordere Abdeckung 4 deckt den Verschlussmechanismus ab, der an der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 angebracht ist. Die hintere Abdeckung 5 deckt die Rückseite der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 lichtdicht ab.

Das Gehäuse 2 ist zu Schutz- und Dekorationszwecken in eine Papp-Schutzhülle 6 eingehüllt. Es sind Perforationslinien (nicht dargestellt) in der Papp-Hülle 6 ausgebildet. Um eine Kassette 11 zu entnehmen, nachdem Aufnahmen gemacht worden sind, wird die Papphülle 6 an den Perforationslinien aufgerissen, so dass ein Bodendeckel 7 zutage tritt. Der Bodendeckel 7 ist geöffnet dargestellt. Der Bodendeckel 7 verschließt eine Austrittsöffnung, die im Boden einer Kassettenaufnahmekammer 8 ausgebildet ist, die in dem Gehäuse 2 ausgebildet ist. Der Bodendeckel 7 ist als ein Teil integral mit der hinteren Abdeckung 5 des Gehäuses 2 ausgebildet. Um den Bodendeckel 7 herum ist ein Lichtabschirmrand 7a ausgebildet. Ein Eingriffshaken 7b ist integral mit dem Bodendeckel 7 ausgebildet und kommt mit einer Haltestange 35 außerhalb der Kassettenaufnahmekammer 8 in Eingriff (siehe Fig. 2). Es ist anzumerken, dass es sich bei der Papphülle 6 um eine Folie aus Vinyl oder anderem zerreißbarem Material handeln kann, um von außen Zugang zu dem Bodendeckel 7 zu erhalten, und die Kassette 11 zu entnehmen.

Der Lichtabschirmrand 7a wirkt, wenn der Bodendeckel 7 geschlossen ist, mit einem Lichtabschirmrand 9 zusammen, der um die Kassettenaufnahmekammer 8 herum ausgebildet ist, um das Eindringen von Umgebungslicht in das Innere zu verhindern. Die Höhe des Lichtabschirmrandes 7a wird so festgelegt, dass er zusammen mit dem Lichtabschirmrand 9 Licht abschirmt. Bevor ein Öffnungsverschluss 14 der Kassette 11 (siehe Fig. 2) in Reaktion auf die Öffnungsbewegung des Bodendeckels 7 in eine geschlossene Position gedreht wird, wird die Kassettenaufnahmekammer 8 gegenüber Umgebungslicht abgeschirmt. Der Bodendeckel 7 weist Haltehaken auf, die die Austrittsöffnung der Kassettenaufnahmekammer 8 mit dem Bodendeckel 7 umschließen, die jedoch der Einfachheit halber nicht dargestellt sind.

Eine Fotofilmkassette enthält, wie in Fig. 2 und 3 zu sehen ist, die Kassette 11, eine drehbare Spule 13, auf die Fotofilm 12 aufgewickelt wird, und den Öffnungsverschluss 14, der das Eindringen von Umgebungslicht verhindert. Die Fotofilmkassette 10 weist darüber hinaus eine Arretiervorrichtung für den Öffnungsverschluss 14, eine Anzeigevorrichtung, die einen der Verbrauchszustände des Fotofilms 12 anzeigt, und eine Strichcodeplatte 15 auf. Die Kassette 11 enthält eine obere Schalenhälfte 11a und eine untere Schalenhälfte 11b, die jeweils aus Kunstharz bestehen und zusammengefügt sind. Ein Endstück des Fotofilms 12 ist an der Spule 13 in der Fotofilmkassette 10 befestigt. Wenn die Spule 13 in einer Richtung zum Abwickeln des Fotofilms 12 gedreht wird, wird ein Anfangsstück des Fotofilms 12 um die Spule 13 herum durch eine Fotofilm-Durchtrittsöffnung 16 aus der Kassette 11 herausgeschoben.

Der Öffnungsverschluss 14 ist drehbar in der Durchtrittsöffnung 16 aufgenommen, die zwischen den Schalenhälften 11a und 11b ausgebildet ist. Enden des Öffnungsverschlusses 14 weisen jeweils ein Schlüssel- bzw. Keilloch 18 auf, das im Querschnitt C- förmig ist. Das Keilloch 18 dient dem äußeren Zugang zu dem Öffnungsverschluss 14 von außerhalb der Kassette 11. Das Keilloch 18 tritt durch Lagerlöcher 11c hindurch, die jeweils an einer oberen Abschlussfläche 17a und einer unteren Abschlussfläche 17b ausgebildet sind. Der Öffnungsverschluss 14 wird zwischen einer offenen Position in Fig. 3 und einer geschlossenen Position in Fig. 4 durch eine Schlüssel- bzw. Keilwelle gedreht, die in das Keilloch 18 eingepasst wird. Die Durchtrittsöffnung 16 ist in der offenen Position offen und in der geschlossenen Position lichtdicht verschlossen.

Die Strichcodeplatte 15 besteht, wie in Fig. 2 dargestellt, aus einer Scheibe, auf die ein Strichcode gedruckt ist, der die Filmempfindlichkeit, die maximale Anzahl zu fotografierender Aufnahmen, den Fotofilmtyp und dergleichen anzeigt. Die obere Abschlussfläche 17a weist ein Fenster 19 auf, durch das der Strichcode gelesen werden kann. Die Anzeigevorrichtung zeigt jeden der Verbrauchszustände des Fotofilms 12 im Inneren eines der Anzeigefenster 20 in Fig. 1 an. Die Verbrauchszustände, die zu jedem der Anzeigefenster 20 gehören, sind vier Zustände, zu denen die Zustände UNBELICHTET, TEILWEISE BELICHTET, BELICHTET JEDOCH NICHT ENTWICKELT und ENTWICKELT gehören.

Die Arretiervorrichtung des Öffnungsverschlusses 14 besteht, wie in Fig. 5 dargestellt, aus einer Eingriffskerbe 18a, die in dem Öffnungsverschluss 14 ausgebildet ist, und einer Arretierklaue 21, die mit der Eingriffskerbe 18a in Eingriff kommt, um den Öffnungsverschluss 14 zu arretieren. Selbst wenn der Öffnungsverschluss 14 einer ungewollten Kraft ausgesetzt wird, wird verhindert, dass der Öffnungsverschluss 14 sich aus der geschlossenen Position in die offene Position dreht. Es ist anzumerken, dass die Kassette 11 in eine Fotofilm-Verarbeitungseinrichtung eingelegt werden kann, um den Fotofilm automatisch zu entwickeln. Die Fotofilm-Verarbeitungseinrichtung weist eine Keilwelle auf, die in das Keilloch 18 eingeführt wird und die Arretierklaue 21 aus der Eingriffskerbe 18a herausdrückt, so dass der Öffnungsverschluss 14 entarretiert wird.

Eine obere Wand 8a der Kassettenaufnahmekammer 8 weist, wie in Fig. 2 dargestellt, ein Wickelrad 24 zum Drehen der Spule 13 sowie eine Drehplatte 30 zum Drehen des Öffnungsverschlusses 14 auf. Die obere Wand 18a weist eine Rücklaufverhinderungs- Klaue 25 in L-Form auf. Ein Rand des Wickelrades 24 weist eine Vielzahl von Zähnen 24a auf, um Abrutschen beim Vorgang des manuellen Drehens zu vermeiden. Die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 ist federnd mit den Zähnen 24 in Eingriff, um zu verhindern, dass sich das Wickelrad 24 umgekehrt zu der Pfeilrichtung A zum Aufwickeln des Fotofilms dreht. Die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 reguliert auch eine Einbauposition des Wickelrades 24, wenn das Wickelrad 24 an der oberen Wand 8a angebracht wird.

Die Unterseite des Wickelrades 24 weist eine Keilwelle 24b auf, die mit einem Keilloch 13a in Eingriff ist, um Drehung auf die Spule 13 zu übertragen. Der Umfang der Keilwelle 24b weist eine Eingriffsklaue 24c auf, die mit dem Innenraum der oberen Wand 8a der Kassettenaufnahmekammer 8 in Eingriff ist, um zu verhindern, dass das Wickelrad 24 von der oberen Wand 8a herunterfällt. Die Keilwelle 24b weist einen Ausschnitt 24d auf, durch den die Eingriffsklaue 24c auf die Achse des Wickelrades 24 zu verformt werden kann, und der beim Einführen der Eingriffsklaue 24c in ein Durchgangsloch 26 wirkt, das in der oberen Wand 8a für das Wickelrad 24 ausgebildet ist.

Um den Öffnungsverschluss 14 zu drehen, enthält die Kassettenaufnahmekammer 8 die Drehplatte 30, eine Dreh-Schraubenfeder 34 und die Haltestange 35, die die Drehplatte 30 an Drehung hindert. Die Drehplatte 30 weist einen Abschnitt auf, der in einer radialen Richtung vorsteht, und sie enthält einen angetriebenen Vorsprung 31, der mit der Haltestange 35 in Eingriff kommt, sowie eine Keilwelle 32, die integral mit ihrer Unterseite ausgebildet ist. Es ist ein Durchgangsloch 33 ausgebildet, durch das die Keilwelle 32 der Drehplatte 30 eingeführt wird, um die Drehplatte 30 drehbar anzubringen. Die Keilwelle 32 weist einen unteren Vorsprung 32a und verformbare Eingriffshaken 32b auf. Der untere Vorsprung 32 wird mit der Eingriffskerbe 18a in dem Öffnungsverschluss 14 im Inneren des Keillochs 18 in Eingriff gebracht. Die Eingriffshaken 32b verhindern das Lösen der Drehplatte 30 von der oberen Wand 8a. In Fig. 6 sind die Eingriffshaken 32b mit einer Innenfläche der oberen Wand 8a in Eingriff.

Eine Oberseite der Drehplatte 30 weist, wie in Fig. 2 dargestellt, eine Tragewelle 30a koaxial zu der Keilwelle 32 und einen Sicherungszapfen 30b exzentrisch zu der Keilwelle 32b auf. Die Tragewelle 30a wird in einen Dreh-Schraubenfederabschnitt 34a der Dreh- Schraubenfeder 34 eingeführt und reguliert einen Verformungsbereich der Rücklaufverhinderungs-Klaue 25, wie dies weiter unten ausführlich beschrieben ist. Die Dreh- Schraubenfeder 34 weist zwei Armabschnitte 34b und 34c auf Der Armabschnitt 34b ist auf einen Zapfen 8b aufgepasst, der über der oberen Wand 8a vorsteht. Der Armabschnitt 34c ist auf den Sicherungszapfen 30b aufgepasst und spannt die Drehplatte 30 in der Pfeilrichtung B.

Die Haltestange 35 enthält zwei Anschlagvorsprünge 35b und 35c sowie einen Stangenhaken 35a, der mit dem Eingriffshaken 7b des Bodendeckels 7 in Eingriff kommt. Zwei Paare von Führungshaken 36a und 36b sind vor der Kassettenaufnahmekammer 8 und außerhalb der Durchtrittsöffnung 16 der aufgenommenen Kassette 11 ausgebildet. Die Haltestange 35 weist ein oberes Ende 35d auf, das über der oberen Wand 8a vorsteht. Die Anschlagvorsprünge 35b und 35c befinden sich zwischen den Führungshaken 36a und 36b. Die Haltestange 35 wird zwischen die Führungshaken 36a und die Führungshaken 36b gepresst. Die Führungshaken 36a und 36b tragen die Haltestange 35 in Längsrichtung verschiebbar.

Das obere Ende 35d, das über die obere Wand 8a vorsteht, hält, wie in Fig. 7 dargestellt, den angetriebenen Vorsprung 31 der Drehplatte 30 durch die Dreh-Schraubenfeder 34 in der Pfeilrichtung B gespannt, um zu verhindern, dass sich die Drehplatte 30 in der Pfeilrichtung B dreht. Bei der Anbringung der Drehplatte 30 reicht es auch, sie in einem ungefähr als ausreichend eingeschätzten Winkel auszurichten. Die Drehplatte 30 kann an der oberen Wand 8a ohne einen genauen Vorgang von außen zum Positionieren Drehplatte 30 angeordnet werden. Nach dem Positionieren der Drehplatte 30 wird die Drehplatte 30 selbst bei Schwingung während des Transports zu nachfolgenden Prozessen bei der Herstellung der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheiten in der Winkelposition gehalten.

Der Stangenhaken 35a ist mit dem Eingriffshaken 7b des Bodendeckels 7 in Eingriff, wenn der Bodendeckel 7 geschlossen ist. Der Anschlagvorsprung 35b, der nach oben bewegt wird, kommt mit den Führungshaken 36a, die näher an der oberen Wand 8a liegen, in Kontakt und verhindert, dass die Haltestange 35 nach oben gleitet, um den Eingriff des Stangenhakens 35a mit dem Eingriffshaken 7b zu erleichtern. Wenn der Bodendeckel 7 geschlossen wird, kommt das untere Ende der Haltestange 35 mit dem Bodendeckel 7 in Kontakt und wird daran gehindert, in der Pfeilrichtung C nach unten zu gleiten. Das obere Ende 35d wird über der oberen Wand 8a vorstehend gehalten.

Der Anschlagvorsprung 35c wird mit den Führungshaken 36b in Kontakt gebracht, wenn der Öffnungsverschluss 14 die geschlossene Position einnimmt, d. h. die Haltestange 35 wird nach unten verschoben, um den angetriebenen Vorsprung 31 aus dem Halt des Stangenhakens 35a zu lösen. Die Haltestange 35b wird selbst dann am Herunterfallen gehindert, wenn der Bodendeckel 7 offen ist.

Wenn der angetriebene Vorsprung 31 an dem oberen Ende 35d der Haltestange 35 gehalten wird, nimmt die Keilwelle 32 eine Winkelposition ein, in der der untere Vorsprung 32a beim Einführen der Kassette 11 in die Kassettenaufnahmekammer 8 mit der Eingriffskerbe 18a an dem Keilloch 18 in Eingriff gebracht werden kann, wobei der Öffnungsverschluss 14 offen ist. Bei der Kassette 11 mit geöffnetem Öffnungsverschluss 14 ist, wie in Fig. 8 dargestellt, keine Einstellung der Winkelposition der Drehplatte 30 erforderlich, ehe die Keilwelle 32 in das Keilloch 18 eingeführt werden kann, das an der oberen Abschlussfläche 17a der Kassette 11 austritt. Nach dem Einführen der Kassette 11 wird der Öffnungsverschluss 14 offen gehalten.

Wenn die Kassette 11 aus dem Gehäuse 2 entnommen wird, wird der Bodendeckel 7 mit einem Schraubenzieher oder dergleichen gedreht und geöffnet. Der Eingriffshaken 7b schiebt, wie in Fig. 9 dargestellt, die Haltestange 35 in der Pfeilrichtung C über den Stangenhaken 35a. Das obere Ende 35d wird von dem angetriebenen Vorsprung 31 gelöst, so dass sich die Drehplatte 30 in der Pfeilrichtung B drehen kann. Durch die Spannung der Dreh-Schraubenfeder 34 wird die Drehplatte 30 in der Pfeilrichtung B gedreht. Der Öffnungsverschluss 14 wird, wie in Fig. 10 dargestellt, unverzüglich in die geschlossene Position gedreht.

In Fig. 11A wird davon ausgegangen, dass der Lichtabschirmrand 7a des Bodendeckels 7 die Höhe L1 hat. In Fig. 11B wird davon ausgegangen, dass das obere Ende 35b um L2 über die obere Wand 8a vorsteht. Der Lichtabschirmrand 7a ist so ausgebildet, dass L1 > L2 gilt. Dementsprechend ist das Innere der Kassettenaufnahmekammer 8 auch in dem Augenblick vor Umgebungslicht geschützt, in dem der Öffnungsverschluss 14 die geschlossene Position erreicht.

Die Verschiebung der Haltestange 35 in der Pfeilrichtung C wird, wie in Fig. 9 dargestellt, durch Kontakt zwischen dem Anschlagvorsprung 35c und den Führungshaken 35b beschränkt, nachdem der Öffnungsverschluss 14c sich in die geschlossene Position gedreht hat. Wenn jedoch weiter Kraft auf den Bodendeckel 7 ausgeübt wird, um den Eingriffshaken 7b von dem Stangenhaken 35a zu lösen, führt dies zum Wegbrechen des Eingriffshakens 7b von dem Bodendeckel 7. Ansonsten biegt der Anschlagvorsprung 35c die Führungshaken 36b so weg, dass die Haltestange 35 herausgezogen wird. Damit wird der Bodendeckel 7 vollständig geöffnet. Die Kassette 11 kann dann über die Austrittsöffnung der Kassettenaufnahmekammer 8 entnommen werden. Beim Entnehmen wird der Öffnungsverschluss 14 in die geschlossene Position gedreht, so dass die Arretiervorrichtung den Öffnungsverschluss 14 arretiert. Es ist möglich, die Kassette 11 aus der Kassettenaufnahmekammer 8 zu entnehmen, wenn der Öffnungsverschluss 14 vollständig geschlossen ist.

Der Öffnungsverschluss 14 der Kassette 11 wird durch die Spannung der Dreh- Schraubenfeder 34 über die Drehplatte 30 gedreht, die mit dem Keilloch 18 in der oberen Abschlussfläche 17a in Eingriff ist. Bei der vorliegenden Erfindung wird der Öffnungsverschluss 14 über die obere Abschlussfläche 17a und nicht über die untere Abschlussfläche 17b betätigt. Sollte der Öffnungsverschluss 14 über die untere Abschlussfläche 17b betätigt werden, wäre es wahrscheinlich, dass das Keilloch 18 in der oberen Abschlussfläche 17b sich nicht um den erwarteten Winkel dreht, da der Öffnungsverschluss 14 verformt würde. Die Arretierklaue 21 würde nicht in der Eingriffskerbe 18a aufgenommen, und der Öffnungsverschluss 14 würde nicht arretiert werden.

Durch den Vorgang des Öffnens des Bodendeckels 7 wird die Haltestange 35 zwangsläufig nach unten gezogen, so dass sie die Führungshaken 36b bricht oder den Eingriffshaken 7b bricht. Nach dem Entnehmen der Fotofilmkassette 10 aus der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit, bei der Aufnahmen gemacht wurden, ist es unmöglich, eine unbenutzte Fotofilmkassette 10 in sie einzulegen. Dies macht es möglich, unbefugte Wiederverwendung der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit zu verhindern.

Fig. 12 stellt eine Kombination einer Einheit 40 zum Belichten von Aufnahmen und der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 mit dem Verschlussmechanismus, dem Fotofilm-Wickelmechanismus und einem Sucher 41, der an der Aufnahmenbelichtungseinheit 40 angebracht ist, und mit dem Wickelrad 24 sowie der Drehplatte 30 dar, die an der Fotofilm- Aufnahmeeinheit 3 angebracht sind. Eine Oberseite der Aufnahmenbelichtungseinheit 40 weist den Sucher 41, eine Nockenwelle 42 und eine Aufnahmenzähler-Platte 44 auf. Die Nockenwelle 42 weist ein mit einem Zahn versehenes Rad 42a auf, das durch das Wickeln des Fotofilms 12 gedreht wird. Die Aufnahmenzähler-Platte 44 wird beim Transport des Fotofilms 12 um eine Aufnahme um einen Schritt nach oben oder nach unten um eine Welle 43 gedreht. Die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 wird, wie oben beschrieben, an die Zähne 24a gedrückt und federnd damit in Eingriff gebracht. Die Tragewelle 30a der Drehplatte 30 ist an der Vorderseite der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 und in der Nähe der Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 angeordnet.

Die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 ist in der Längsrichtung so steif, dass sie verhindert, dass sich das Wickelrad 24 entgegengesetzt zur Pfeilrichtung A zum Aufwickeln des Fotofilms dreht. Die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25a wird durch die Kraft des Wickelrades 24 zwangsläufig in geringem Maße in der Pfeilrichtung D verformt. Sollte die Verformung zu stark sein, hat die Kraft des Wickelrades 24 keine Auswirkung auf die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25, die weiter leicht in der Pfeilrichtung D verformt werden würde. Die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 würde dann nicht ordnungsgemäß funktionieren, da sich das Wickelrad 24 ungehindert umgekehrt drehen würde.

Eine herkömmliche mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit wies einen Regulierzapfen an der oberen Wand 8a auf, um zu verhindern, dass sich die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 in der Pfeilrichtung D bewegt. Die vorliegende Erfindung kann jedoch keinen derartigen Regulierzapfen an der oberen Wand 8a aufweisen, da die Drehplatte 30 statt des Regulierzapfens angebracht werden muss. Bei der vorliegenden Erfindung wird die Tragewelle 30a der Drehplatte 30 zum Regulieren der Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 eingesetzt, d. h. die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 kommt mit der Tragewelle 30a in Kontakt, wenn sie durch die Drehung des Wickelrades 24 entgegengesetzt zur Wickelrichtung in der Pfeilrichtung D verschoben wird. Durch die Tragewelle 30a wird das Wickelrad 24 zuverlässig an der Drehung entgegengesetzt zur Wickelrichtung gehindert.

Eine Abdeckplatte 45 ist an der Oberseite der Aufnahmebelichtungseinheit 40 angebracht. Die Abdeckplatte 45 weist Löcher 45a und 45b zum Einführen der Nockenwelle 42 bzw. der Welle 43 auf. Die Löcher 45a und 45b tragen die Nockenwelle 42 und die Welle 43 axial ohne Verschiebung, so dass die Aufnahmenzähler-Platte 44 mit dem mit einem Zahn versehenen Rad 42a in Eingriff gehalten wird. Eine Linse 45c ist im Inneren eines Fensters in der Abdeckplatte 45 angeordnet, das sich auf der Aufnahmenzähler- Platte 44 befindet. Die Linse 45c liegt einem Anzeigefenster (nicht dargestellt) gegenüber, das in einer Oberseite des Gehäuses 2 ausgebildet ist. Die Linse 45c vergrößert die Zahlen der Aufnahmenzähler-Platte 44, um die Betrachtung der Aufnahmenzähler- Platte 44 von außen zu erleichtern. Die Bezugszeichen 46a und 46b kennzeichnen Eingriffshaken zum Befestigen der Abdeckplatte 45 an der Aufnahmebelichtungseinheit 40.

Ein Aufnahmeloch 45d ist in der Abdeckplatte 45 ausgebildet und nimmt ein oberes Ende der Tragewelle 30a beim Einführen auf. Das Aufnahmeloch 45d trägt das obere Ende der Tragewelle 30a so, dass ein Fuß der Tragewelle 30a selbst dann nicht bricht, wenn ungewollt erhebliche Kraft von der Rücklaufverhinderungs-Klaue 25a in der Pfeilrichtung D wirkt.

Es ist anzumerken, dass die Tragewelle 30a Kraft von der Rücklaufverhinderungs-Klaue 25a lediglich in der Pfeilrichtung D aufnimmt. Es ist möglich, statt des Aufnahmelochs 45d ein Aufnahmeloch 45e auszubilden, das nach hinten offen ist, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist. Es ist des Weiteren möglich, dass die Abdeckplatte 45 einen Hilfs- Regulierzapfen 45f aufweist, der nach unten vorsteht und mit der Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 in Kontakt kommt, wenn die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 durch Drehung des Wickelrades 24 entgegengesetzt zur Wickelrichtung in der Pfeilrichtung D verschoben wird. Dies hat den Vorteil, dass eine Position des Regulierzapfens 45f unabhängig von der Drehplatte 30 und unter dem Aspekt der Auswirkung auf die Position der Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 bestimmt werden kann. Es ist natürlich auch möglich, die Tragewelle 30a an der Drehplatte 30 wegzulassen, wenn der Regulierzapfen 45f eingesetzt wird.

Die Funktion der oben beschriebenen Vorrichtung wird im Folgenden beschrieben. Der Zusammenbau des Gehäuses 2 wird bis auf die Anbringung der hinteren Abdeckung 5 und das Einlegen der Fotofilmkassette 10 in einem beleuchteten Raum ausgeführt. Die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 wird mit der Vorderseite nach oben oder nach unten ausgerichtet transportiert. Die Haltestange 35, die Drehplatte 30, das Wickelrad 24, die Aufnahmebelichtungseinheit 40 und die Blitzvorrichtung werden angebracht.

Die Haltestange 35 wird an einer Vorderseite der Kassettenaufnahmekammer 8 angebracht. Es ist ohne weiteres möglich, die Haltestange 35 an der Kassettenaufnahmekammer 8 anzubringen, da die Haltestange 35 lediglich unter Druck zwischen die Führungshaken 36a und zwischen die Führungshaken 36b eingeführt werden muss. Beide Anschlagvorsprünge 35b und 35c sind zwischen den Führungshaken 36a und 36b angeordnet. Das obere Ende 35d wird so angeordnet, dass es über die obere Wand 8a vorsteht. Die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 mit der angebrachten Haltestange 35 wird zu einer Station zum Montieren der Drehplatte 30 befördert. Vorzugsweise wird die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 auf eine Palette aufgelegt und wird die Haltestange 35 stationär von einer Tragevorrichtung getragen, wenn die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 transportiert wird, um zu verhindern, dass die Haltestange 35 verschoben wird.

Beim Anbringen der Drehplatte 30 wird die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 elastisch nach hinten verformt. Die Keilwelle 32 der Drehplatte 30 wird in das Durchgangsloch 33 hineingepresst, das in der oberen Wand 8a ausgebildet ist. Die Eingriffshaken 32b der Keilwelle 32 werden verformt und können leicht eingeführt werden. Die Eingriffshaken 32b der Keilwelle 32 werden, wie in Fig. 6 dargestellt, mit dem Inneren der oberen Wand 8a in Eingriff gebracht. Selbst wenn die Drehplatte 30 beim Transport Stoß oder Schwingung ausgesetzt ist, fällt die Drehplatte 30 nicht von der oberen Wand 8a der Kassettenaufnahmekammer 8 ab.

Der Dreh-Schraubenfederabschnitt 34a der Dreh-Schraubenfeder 34 wird auf die Tragewelle 30a aufgepasst, wobei die Drehplatte 30 in einer geeigneten Winkelposition ausgerichtet ist. Der Armabschnitt 34b wird an dem Zapfen 8b der oberen Wand 8a angelegt. Der Armabschnitt 34c wird an den Sicherungszapfen 30b der Drehplatte 30 angelegt. Die Drehplatte 30 wird durch die Spannung der Dreh-Schraubenfeder 34 in der Pfeilrichtung B gedreht, kommt mit dem oberen Ende 35d der Haltestange 35d in Kontakt und wird an Drehung gehindert. Die Dreh-Schraubenfeder 34 wird ausreichend aus einer freien Position verschoben und spannt die Drehplatte 30 in der Pfeilrichtung B. Die Keilwelle 32 wird in die vorgegebene Winkelposition gebracht, die mit der Winkelposition des Keillochs 18 der offenen Position des Öffnungsverschlusses 14 verbunden ist. Es ist anzumerken, dass es möglich ist, die Dreh-Schraubenfeder 34 an der Drehplatte 30 anzubringen, bevor die Kassettenaufnahmekammer 8 an der Drehplatte 30 angebracht wird.

Nach dem Anbringen der Dreh-Schraubenfeder 34 wird das Wickelrad 34 in dem vorgegebenen Winkel positioniert. Die Keilwelle 34b wird in das Durchgangsloch 26 hineingedrückt. Die Eingriffsklauen 24c der Keilwelle 24b werden durch den Ausschnitt 24d verformt, um das Einführen der Keilwelle 24b zu erleichtern. Die Eingriffsklauen 24c werden mit dem Inneren der oberen Wand 8a in Eingriff gebracht. Das Wickelrad 24 wird selbst dann in der Position eingeführt, wenn von außen Stoß oder Schwingung darauf wirken. Die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 wird federnd mit den Zähnen 24a des Wickelrades 24 in Eingriff gebracht. Das Wickelrad wird selbst dann, wenn Stoß oder Schwingung darauf wirken, an Drehung gehindert. Es ist möglich, die Winkelposition zum Zeitpunkt der Montage aufrechtzuerhalten.

Nach dem Anbringen des Wickelrades werden die Aufnahmebelichtungseinheit 40, an der der Sucher 41, die Nockenwelle 42 und die Aufnahmenzähler-Platte 44 angebracht sind, an der Vorderseite der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 angebracht. Die Abdeckplatte 45 wird in der Aufnahmebelichtungseinheit 40 angebracht, um die Nockenwelle 42, die Welle 43 und die Tragewelle 30a in den Löchern 45a bzw. 45b und dem Aufnahmeloch 45d zu halten. Dann wird die Blitzvorrichtung daran angebracht. Eine Trockenzelle für die Blitzvorrichtung wird unter der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 eingeführt. Die vordere Abdeckung 4 wird an der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 angebracht, um die Vorderseite der Blitzvorrichtung und der Batterie abzudecken. Es ist anzumerken, dass es möglich ist, die Trockenzelle nach dem Einlegen der Fotofilmkassette 10 einzuführen.

Nach dem Anbringen der vorderen Abdeckung 4 wird die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 zu einer Dunkelraumstation transportiert, um die Fotofilmkassette 10 einzulegen. Die Winkelposition des Keillochs 13a der Spule 13 wird fest eingestellt. Der Öffnungsverschluss 14 wird in die offene Position gebracht. Die Kassette 11 wird über den Boden nach oben in die Kassettenaufnahmekammer 8 eingeführt.

Das Wickelrad 24 wird durch die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 während des Transports an Drehung gehindert. Die Keilwelle 24b nimmt die vorgegebene Winkelposition ein. Die Drehplatte 30 kann beim Transport Stoß oder Schwingung ausgesetzt sein und entgegengesetzt zur Pfeilrichtung B gedreht werden. Durch die Spannung der Dreh- Schraubenfeder 34 wird jedoch die Drehplatte 30 in der Pfeilrichtung B gedreht und führt sie in die vorgegebene Winkelposition zurück, um sie mit der Haltestange 35 zu halten. Die Drehplatte 30 wird durch das obere Ende 35d gehalten und an Drehung in der Pfeilrichtung B aus der Winkelposition gehindert.

Die Winkelpositionen des Wickelrades 24 und der Drehplatte 30 machen keine Einstellung erforderlich. Die Kassette 11 kann leicht in die Kassettenaufnahmekammer 8 eingelegt werden, indem die Keilwelle 24b mit dem Keilloch 13a in Eingriff gebracht wird und die Keilwelle 32 mit dem Keilloch 18 in Eingriff gebracht wird.

Der Fotofilm 12 wird aus der Kassette 11 herausgezogen und als Rolle aufgewickelt, die in eine Rollenkammer (nicht dargestellt) in der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 eingeschlossen wird. Die Rollenkammer an sich ist im US-Patent 5,452,036 offenbart. Die hintere Abdeckung 5 wird hinter der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 angebracht. Der Bodendeckel 7 wird um den Scharnierabschnitt 5a (siehe Fig. 1) geschwenkt, um die Austrittsöffnung der Kassettenaufnahmekammer 8 zu schließen. Der Bodendeckel 7 wird geschlossen. Der Stangenhaken 35a der Haltestange 35 wird mit dem Eingriffshaken 7b des Bodendeckels 7 in Eingriff gebracht. Die Verschiebung der Haltestange 35 nach oben entgegengesetzt zu der Pfeilrichtung C in Fig. 7 wird durch den Kontakt des Anschlagvorsprungs 35b der Haltestange 35 mit den Führungshaken 36a eingeschränkt. Der Stangenhaken 35a ist zuverlässig mit dem Eingriffshaken 7b in Eingriff.

Der Bodendeckel 7 ist vollständig geschlossen. Das untere Ende der Haltestange 35 ist mit dem Bodendeckel 7 in Kontakt. Die Haltestange 35 wird an Verschiebung nach unten gehindert. Das obere Ende 35d wird über die obere Wand 8a vorstehend gehalten. Die Drehplatte 30 wird gehalten, wenn der Öffnungsverschluss 14 in die offene Position gebracht wird. Der Bodendeckel 7 ist geschlossen und schirmt das Innere der Fotofilm- Aufnahmeeinheit 3 gegenüber Umgebungslicht ab, so dass das Gehäuse fertiggestellt ist. Das Gehäuse 2 wird in einen beleuchteten Raum transportiert, bezüglich der Funktion verschiedener Teile untersucht und dann mit einer Papphülle 6 versehen, so dass die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit als fertiges Produkt vorliegt.

Die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit wird einem Benutzer verkauft und zum Belichten des Fotofilms 12 verwendet. Nachdem sämtliche Aufnahmen gemacht worden sind, wird das Wickelrad 24 in der Wickelrichtung des Pfeils A gedreht, um einen belichteten Abschnitt des Fotofilms 12 in die Kassette 11 zu wickeln. Selbst wenn der Benutzer Drehkraft auf das Wickelrad 24 entgegengesetzt zu der Wickelrichtung ausübt, wird die Kraft über die Zähne 24a durch die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 aufgenommen, die ihrerseits das Wickelrad 24 daran hindert, sich in der Pfeilrichtung A zu drehen. Wenn die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 federnd in der Pfeilrichtung D verformt wird, wird die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 mit der Tragewelle 30a in Kontakt gebracht und an weiterer Verformung gehindert. Dementsprechend wird die Rücklaufverhinderungs-Klaue 25 nicht soweit verschoben, dass umgekehrte Drehung des Wickelrades 24 möglich ist. Das obere Ende der Tragewelle 30a wird von dem Aufnahmeloch 45d getragen und wird selbst dann nicht gebrochen, wenn große Kraft darauf ausgeübt wird.

Nachdem die zur Verfügung stehenden Aufnahmen auf dem Fotofilm 12 belichtet worden sind, wird der vorbereitende Vorgang ausgeführt, der zwangsläufig vor dem Entnehmen der Kassette 11 stattfinden muss. Das Wickelrad 24 wird kontinuierlich in der Pfeilrichtung A gedreht. Der Fotofilm 12 einschließlich des Anfangsstücks wird in der Kassette 11 aufgenommen. Der im Besitz der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit befindliche Benutzer gibt sie bei einer Fotoverarbeitungseinrichtung eines Fotolabors ab und weist sie an, den Fotofilm zu entwickeln und fotografische Abzüge herzustellen. Es ist möglich, dass das Wickelrad 24 nicht von dem Benutzer, sondern von der Fotoverarbeitungseinrichtung durchgängig gedreht wird. Vorteilhafterweise wird das Wickelrad 24 selbst dann in dem Fotolabor gedreht, wenn der Benutzer es bereits gedreht hat, um sicherzugehen, dass der Fotofilm 12 in der zu entnehmenden Kassette 11 enthalten ist. In dem Fotolabor wird der Bodendeckel 7 der abgegebenen, mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit geöffnet, um die Kassette 11 mit dem Fotofilm 12 zu entnehmen. Um den Bodendeckel 7 zu öffnen, wird ein Teil der Papphülle 6 außerhalb des Bodendeckels 7 aufgerissen. Der Bodendeckel 7 wird mit einem Schraubenzieher geöffnet, indem er um einen Scharnierabschnitt 5a herumgeschwenkt wird.

Der Bodendeckel 87 wird leicht geöffnet. Die Haltestange 35 wird über den Eingniffshaken 7b und den Stangenhaken 35a in der Pfeilrichtung C nach unten geschoben. Der angetriebene Vorsprung 31 wird, wie in Fig. 9 dargestellt, aus dem Halt durch das obere Ende 35d gelöst. Durch die Spannung der Dreh-Schraubenfeder 34 dreht sich die Drehplatte 30 in der Pfeilrichtung B. Die Keilwelle 32 der Drehplatte 30 dreht sich in der Pfeilrichtung B. Der Öffnungsverschluss 14 wird durch das Zusammenwirken der Keilwelle 32 und des Keillochs 18 in die geschlossene Position gedreht. Der Öffnungsverschluss 14 wird, wie in Fig. 10 dargestellt, unverzüglich in die geschlossene Position gedreht. Während der Öffnungsverschluss 14 die geschlossene Position einnimmt, schützt der Lichtabschirmungsrand 7a des Bodendeckels 7 das Innere der Kassettenaufnahmekammer 8 vor Umgebungslicht. Der Fotofilm 12 wird während dieses Öffnungsvorgangs nicht belichtet.

Der angetriebene Vorsprung 31 wird aus dem Halt durch das obere Ende 35d gelöst. Der Öffnungsverschluss 14 wird in die geschlossene Position gedreht. Dann kommt der Anschlagvorsprung 35c mit den Führungshaken 36b in Kontakt. Dem Vorgang des Öffnens des Bodendeckels wird Widerstand entgegengesetzt. Wird weiter Kraft auf den Bodendeckel 7 ausgeübt, wird der Eingriffshaken 7b gebrochen bzw. der Stangenhaken 35a von dem Eingriffshaken 7b gelöst oder die Führungshaken 36b werden gebrochen, um die Haltestange 35 nach unten zu ziehen. Der Bodendeckel 7 wird vollständig geöffnet, so dass die Austrittsöffnung der Kassettenaufnahmekammer 8 offen liegt. Die Kassette 11 wird über den Boden der Kassettenaufnahmekammer 8 aus dieser entnommen. Der Öffnungsverschluss 14 wird mit der Arretierklaue 21 arretiert. Selbst wenn Stoß oder Schwingung während des Entnehmens auf den Öffnungsverschluss wirken, dreht sich der Öffnungsverschluss 14 nicht in die offene Position. Der enthaltene Fotofilm 12 wird, da der Öffnungsverschluss 14 geschlossen ist, vor Umgebungslicht geschützt, während die Kassette 11 mit dem Fotofilm 12 aus der Kassettenaufnahmekammer 8 entnommen wird.

Fig. 15 stellt eine weitere bevorzugte Ausführung dar, bei der eine Haltestange an unbeabsichtigter Bewegung gehindert wird. Elemente, die denen der oben stehenden Ausführung gleichen, sind mit identischen Bezugszeichen gekennzeichnet. Eine Haltestange 50 wird von den Führungshaken 36a und 36b verschiebbar getragen. Ein Stangenhaken 50a an einem unteren Ende der Haltestange 50 wird mit einem Eingriffshaken 7c des Bodendeckels 7 in Eingriff gebracht. Wenn der Bodendeckel 7 geöffnet wird, wird die Haltestange 50 in der Pfeilrichtung C nach unten geschoben.

Ein oberes Ende 50b der Haltestange 50 steht über der oberen Wand 8a vor. Die Haltestange 50 ist an einer Position angebracht, an der sie den angetriebenen Vorsprung 31 der Drehplatte 30 in einer Winkelposition hält, die mit der offenen Position des Öffnungsverschlusses 14 verbunden ist. Die Haltestange 50 weist Anschlagvorsprünge 50c auf, die unter den Führungshaken 36b und quer zu der Haltestange 50 vorstehen, so dass sie eine Breite aufweisen, die größer ist als ein Zwischenraum zwischen den Führungshaken 36b. Vor dem Eingriff des Eingriffshakens 7c mit dem Stangenhaken 50a hindern die Anschlagvorsprünge 50c die Haltestange 50 am Gleiten nach oben. Nach dem Anbringen der Haltestange 50 hindern die Anschlagvorsprünge 50c die Haltestange 50 am Gleiten nach oben, wenn während des Transports Stoß oder Schwingung wirken.

Die Haltestange 50 weist weitere Anschlagvorsprünge 50d auf, die an einer Position über den Führungshaken 36b und quer zu der Haltestange 50 vorstehen, so dass sie eine Breite aufweisen, die größer ist als ein Zwischenraum zwischen den Führungshaken 36b. Die Breite, die durch die Anschlagvorsprünge 50d gebildet wird, nimmt von den Führungshaken 36b aus nach oben zu. Wenn die Haltestange 50 nach unten gezogen wird, um den Bodendeckel 7 zu öffnen, spreizen die Anschlagvorsprünge 50d die Führungshaken 36b elastisch horizontal und erzeugen einen Widerstand, gegen den die Haltestange 50 nach unten gleitet, wobei die Anschlagvorsprünge 50d die Haltestange 50 in Reaktion auf eine starke Kraft gleiten lassen, mit der die Haltestange 50 nach unten gezogen wird. Die Anschlagvorsprünge 50d hindern jedoch die Haltestange 50 am Gleiten, wenn eine schwache, nach unten gerichtete Kraft auf die Haltestange 50 wirkt. Wenn die Haltestange 50 durch Stoß von außen oder Schwingung nach unten bewegt wird, so dass die Anschlagvorsprünge 50d die Führungshaken 36b spreizen, wird die Rückstellkraft der Führungshaken 36b durch die Anschlagvorsprünge 50d in eine nach oben gerichtete Kraft für die Haltestange 50 umgewandelt. Die Anschlagvorsprünge 50d stabilisieren daher die Position der Anbringung der Haltestange 50 gegenüber Stoß oder Schwingung beim Transport.

Die Anschlagvorsprünge 50c und 50d hindern die Haltestange 50 im Zusammenwirken mit den Führungshaken 36b am Gleiten nach oben oder nach unten bei Schwingung oder Stoß während des Transports, so dass die Haltestange 50 in der montierten Position gehalten wird. Ein oberes Ende der Anschlagvorsprünge 50d hat eine Breite, die nach oben hin abnimmt. Nachdem die Haltestange 50 eine Position erreicht hat, in der sie von der Drehplatte 30 gelöst wird, ist es möglich, die Haltestange 50 zu verschieben und den Bodendeckel 7 leicht und problemlos zu öffnen.

Es ist auch ohne eine Tragevorrichtung möglich, die Haltestange 50 während des Transports, bei dem Stoß oder Schwingung auftreten, in der montierten Position zu halten. Sollte die Haltestange 50 nach unten gleiten, würde die Haltestange 50 von der Drehplatte 30 gelöst. Dies würde es unmöglich machen, die Kassette 11 einzulegen. Die Anschlagvorsprünge 50d der vorliegenden Erfindung beseitigen dieses Hindernis jedoch zuverlässig. Die Anbringung der Haltestange 50 ist auch bei der vorliegenden Ausführung wie bei der vorangegangenen bevorzugten Ausführung einfach. Die Haltestange 50, die gemäß der vorliegenden Ausführung geformt ist, ermöglicht es, Verschiebung der Haltestange 50 zwischen den Führungshaken 36b zu verhindern, ohne dass die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 mit Verhinderungsabschnitten versehen werden muss.

Beim Entnehmen der Kassette 11 wird der Bodendeckel 7 wie bei der oben stehenden Ausführung geöffnet. Der Eingriffshaken 7b verschiebt die Haltestange 50 in der Pfeilrichtung C über den Stangenhaken 50a. Die Anschlagvorsprünge 50d spreizen die Haken 36b elastisch und werden von den Führungshaken 36a weg nach unten bewegt, während die Haltestange 50 nach unten gleitet. Der angetriebene Vorsprung 31 wird aus dem Halt des oberen Endes 50b gelöst. Die Drehplatte 30 wird durch die Dreh- Schraubenfeder 34 in der Pfeilrichtung B gedreht und dreht den Öffnungsverschluss 14 aus der offenen Position in die geschlossene Position. Der Bodendeckel 7 wird vollständig geöffnet. Die Kassette 11 wird aus der Kassettenaufnahmekammer 8 entnommen.

Statt der Anschlagvorsprünge 50d können halbkugelförmige Vorsprünge ausgebildet werden, die an der Haltestange 50 in ihrer Breitenrichtung vorstehen, um Gleiten der Haltestange 50 nach oben beim Wirken von Stoß zu vermeiden und Gleiten nach unten zu ermöglichen, wenn der Bodendeckel 7 geöffnet wird. Die Haltestange 50 kann auch halbkugelförmige Vorsprünge aufweisen, die auf die Kassettenaufnahmekammer 8 zu vorstehen. Wenn das obere Ende 50b eine Position einnimmt, in der der angetriebene Vorsprung 31 gehalten wird, können die halbkugelförmigen Vorsprünge einschnappend in Kerben aufgenommen werden, die in der Kassettenaufnahmekammer 8 ausgebildet sind. Bei jeder dieser Strukturen ist es möglich, die Haltestange 50 einfach in einer Montageposition zu halten.

Im Folgenden wird eine weitere bevorzugte Ausführung beschrieben, bei der eine Feder zum Schieben einer Haltestange 50 genutzt wird. Elemente, die denen der obigen Ausführungen gleichen, sind mit identischen Bezugszeichen gekennzeichnet.

In Fig. 16 weist eine Haltestange 60 einen verdickten Abschnitt 60a mit einem größeren Durchmesser auf. Die Haltestange 60 ist in eine zylindrische Schraubenfeder 61 eingeführt, die sich zwischen dem verdickten Abschnitt 60a und einem oberen Ende 60b befindet. Der verdickte Abschnitt 60a weist einen Durchmesser auf, der größer ist als der der zylindrischen Schraubenfeder 61. Drei Paare von Führungshaken 62, 63 und 64 sind vor der Kassettenaufnahmekammer 8 ausgebildet. Die zylindrische Schraubenfeder 61 befindet sich zwischen den Führungshaken 62 und 63. Die Haltestange 60 wird unter Druck zwischen die Führungshaken 62, zwischen die Führungshaken 63 und zwischen die Führungshaken 64 eingeführt. Die Führungshaken 62, 63 und 64 tragen die Haltestange 60 in Längsrichtung verschiebbar.

Wenn die Haltestange 60 angebracht wird, kommt ein vorderes bzw. äußeres Ende der zylindrischen Schraubenfeder 61 mit einer Unterseite der Führungshaken 62 in Kontakt. Ein weiteres äußeres Ende der zylindrischen Schraubenfeder 61 kommt mit einem oberen Ende des verdickten Abschnitts 60a in Kontakt. Die zylindrische Schraubenfeder 61 spannt die Haltestange 60 in der Richtung des Pfeils C. Es ist anzumerken, dass beim Zusammensetzen der Haltestange 60 ein Abstandshalter 65 zwischen den verdickten Abschnitt 60a und die Führungshaken 63 eingeführt wird, so dass das obere Ende 60b über die Papphülle 6a hervorsteht. Vor dem Schließen eines Bodendeckels 66 (siehe Fig. 17) hält das obere Ende 60b den angetriebenen Vorsprung der Halteplatte 30. Der Abstandshalter 65 wird weggezogen, wenn der Bodendeckel 66 geschlossen ist.

Fig. 17 zeigt eine Unterseite der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit. Der Bodendeckel 66 ist integral mit einer hinteren Abdeckung 67 ausgebildet und wird um einen Scharnierabschnitt 67a in der Pfeilrichtung E aufgeschwenkt. Der Bodendeckel 66 weist einen Lichtabschirmrand 66a auf, der das Innere der Kassettenaufnahmekammer 8 vor Umgebungslicht schützt, bevor der Öffnungsverschluss 14 die geschlossene Position einnimmt.

In Fig. 18 kommt, wenn der Bodendeckel 66 geschlossen wird, ein unteres Ende 60c der Haltestange 60 mit der Innenfläche des Bodendeckels 66 in Kontakt. Das obere Ende 60b steht gegen die Spannung der zylindrischen Schraubenfeder 61 um L3 über die obere Wand 8a vor. Eine Unterseite des verdickten Abschnitts 60a ist um L4 von dem unteren Ende 60c der Haltestange 60 entfernt. Die Führungshaken 63 weisen ein oberes Ende auf, das um L5 von der Innenfläche des Bodendeckels 66 entfernt angeordnet ist. Wenn der Bodendeckel 66 geschlossen wird, besteht ein Zwischenraum L6 zwischen den Führungshaken 63 und dem verdickten Abschnitt 60a, wobei L6 = L4 - L5. Für den Abstand L6 gilt L6 > L3. Wenn die Haltestange 60 durch die zylindrische Schraubenfeder 61 nach unten geschoben wird, und der Bodendeckel 66 offen ist, wird das obere Ende 60b unter die Höhe der oberen Wand 8a eingezogen. In Reaktion auf das Öffnen des Bodendeckels 66 wird der angetriebene Vorsprung 31 aus dem Halt gelöst. Die Drehplatte 30 dreht sich und dreht den Öffnungsverschluss 14 in die geschlossene Position.

Im Folgenden wird die Funktion der vorliegenden Ausführung beschrieben. Beim Zusammensetzen der mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit wird der Abstandshalter 65 zwischen den verdickten Abschnitt 60a und die Führungshaken 63 eingeführt, wie dies in Fig. 19 dargestellt ist. Die zylindrische Schraubenfeder 61 wird zusammengedrückt, während die Haltestange 60 unter Druck zwischen die Führungshaken 62, zwischen die Führungshaken 63 und zwischen die Führungshaken 64 eingeführt wird. Das obere Ende 60b der Haltestange 60 wird während der Montage über die obere Wand 8a vorstehend gehalten.

Die Drehplatte 30 und die Dreh-Schraubenfeder 34 werden dann an der Kassettenaufnahmekammer 8 angebracht. Das obere Ende 60b steht über die obere Wand 8a vor. Die Drehplatte 30 wird wie bei den oben stehenden Ausführungen in der vorgegebenen Winkelposition angebracht. Dann werden das Wickelrad 24 und die Aufnahmenbelichtungseinheit 40 an der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 angebracht, die in eine Dunkelraumstation transportiert wird, in der die Fotofilmkassette 10 eingelegt wird. Wie bei den oben stehenden Ausführungen werden das Wickelrad 24 und die Drehplatte 30 in ihren Winkelpositionen gehalten, für die keine Einstellvorgänge erforderlich sind. Das Keilloch 13a in der Kassette 11 wird problemlos mit der Keilwelle 24b in Eingriff gebracht, und zwar zur gleichen Zeit, zu der das Keilloch 18 problemlos mit der Keilwelle 32 in Eingriff gebracht wird, bevor die Kassette 11 in die Kassettenaufnahmekammer 8 eingelegt wird.

Nach dem Einlegen der Fotofilmkassette 10 in die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 wird die hintere Abdeckung 67 an der Rückseite der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 angebracht. Der Bodendeckel 66 wird geschlossen, um das Innere der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 gegenüber Umgebungslicht abzuschirmen. Dann wird die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 wieder zu einer Station in dem beleuchteten Raum transportiert. Der Abstandshalter 65 wird von der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 weggezogen. In Fig. 20 kommt die Innenfläche des Bodendeckels 66 mit dem unteren Ende 60c der Haltestange 60 in Kontakt. Selbst ohne den Abstandshalter 65 hindert die Spannung der zylindrischen Schraubenfeder 61 die Haltestange 60 daran, in der Pfeilrichtung C nach unten zu gleiten. Das obere Ende 60b hält die Halteplatte 30 so, dass der Öffnungsverschluss 14 die geschlossene Position einnimmt. Dann wird die vordere Abdeckung 4 an der Vorderseite angebracht, um das Gehäuse 2 fertig zu stellen.

Um die Kassette 11 nach den Belichtungen zu entnehmen, wird der Bodendeckel 66 mit einem Schraubenzieher oder anderen Werkzeugen um den Scharnierabschnitt 67a aufgeschwenkt. Entsprechend einem Maß der Öffnung des Bodendeckels 66 wird die Haltestange 60 durch die Spannung der zylindrischen Schraubenfeder 61 nach unten geschoben. Wenn die Haltestange 60 um eine Länge L3 verschoben wird, wird der angetriebene Vorsprung 31, wie in Fig. 21 dargestellt, von dem oberen Ende 60b gelöst. Durch die Spannung der Dreh-Schraubenfeder 34 wird die Drehplatte 30 in der Pfeilrichtung B gedreht und dreht den Öffnungsverschluss 14 in die geschlossene Position. Es ist anzumerken, dass, wenn der Öffnungsverschluss 14 die geschlossene Position erreicht hat, die Kassettenaufnahmekammer 8 durch die Wirkung des Lichtabschirmungsrandes 66a vor Umgebungslicht geschützt wird. Der Bodendeckel 66 ist vollständig offen, so dass die Kassette 11 entnommen werden kann.

Bei der oben stehenden Ausführung wird der Bodendeckel 66 schwingend geöffnet. Die vorliegende Erfindung kann bei einer mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit eingesetzt werden, bei der ein Bodendeckel zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position verschoben werden kann. Vorzugsweise kommt, wenn der verschiebbare Bodendeckel die Kassettenaufnahmekammer 8 vollständig verschließt, der verschiebbare Deckel mit dem unteren Ende 60c der Haltestange 60 in Kontakt. Wenn der verschiebbare Deckel halb in die offenen Position geschoben ist, so beispielsweise nach hinten, kann sich ein unteres Ende der Haltestange aus dem Kontakt mit dem verschiebbaren Deckel lösen oder in einem Ausschnitt aufgenommen werden, der in dem verschiebbaren Deckel ausgebildet ist. Bei den obenstehenden Ausführungen ist die Haltestange 5U zylindrisch, d. h., im Querschnitt gesehen, kreisförmig. Als Alternative dazu kann eine Haltestange so geformt sein, dass sie, im Querschnitt gesehen, rechteckig ist oder andere längliche Formen hat.

Im Folgenden wird eine weitere bevorzugte Ausführung beschrieben, bei der ein Haltehebel, der schwenkbar angeordnet ist, ein Drehelement hält. Teile, die denen der oben stehenden Ausführungen gleichen, sind mit identischen Bezugszeichen gekennzeichnet.

In Fig. 22 weist eine Kassettenaufnahmekammer 70 eine Rückwand 71 auf. Ein Zapfen 71a unter der Rückwand 71 trägt einen Haltehebel 72 schwenkbar über ein Loch 72a. Der Haltehebel 72 kann in der Pfeilrichtung F um den Zapfen 71a herum geschwenkt werden. Der Haltehebel 72 enthält ein oberes Ende 73 und ein unteres Ende 74. Das obere Ende 73 ist von den Zapfen 71a und über eine Oberseite 70a nach oben gerichtet. Das untere Ende 74 ist in einer L-Form nach unten gebogen und kommt mit einem Bodendeckel 75 in Kontakt. Der Haltehebel 72 ist so geformt, dass ein Drehradius des oberen Endes 73 größer ist als der des unteren Endes 74. Wenn das untere Ende 74 geringfügig bewegt wird, wird ein Ende des oberen Endes 73 stärker geschwenkt bzw. bewegt.

Eine Drehplatte 76 weist einen angetriebenen Vorsprung 77 auf, der nach hinten vorsteht und von einer Dreh-Schraubenfeder 78 in der Pfeilrichtung B gespannt wird, mit dem oberen Ende 73 in Kontakt ist und von ihm gehalten wird. Der Haltehebel 72 wird durch die Drehplatte 76 gedrückt, die mit der Dreh-Schraubenfeder 78 verbunden ist. Wenn der Bodendeckel 75 geschlossen ist, ist der Bodendeckel 75 mit dem unteren Ende 74 in Kontakt und hindert den Haltehebel 72 daran, sich in der Pfeilrichtung F zu drehen. Die Drehplatte 76 wird, wie in Fig. 22 dargestellt, in einer Position gehalten, in der der Öffnungsverschluss 14 gegen die Dreh-Schraubenfeder 78 in der offenen Position gehalten wird. Wenn der Bodendeckel 75 geöffnet wird, kann sich das untere Ende 74, wie in Fig. 23 dargestellt, auf die Unterseite zu bewegen. Die Drehplatte 76 bewirkt, dass sich das obere Ende 73 in der Pfeilrichtung F dreht, bis es mit einem Regulierzapfen 71b in Kontakt kommt. Die Drehplatte 76 wird von dem Bodendeckel 75 in der Pfeilrichtung B gedrückt, so dass der angetriebene Vorsprung 77 mit dem oberen Ende 73 in Eingriff kommt, und den Öffnungsverschluss 14 in die geschlossene Position dreht.

In Fig. 24 wird die Rückseite der Kassettenaufnahmekammer 8 mit einer hinteren Abdeckung 79 abgedeckt, um Umgebungslicht von der Rückseite der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 abzuschirmen. Die hintere Abdeckung 79 hält den Haltehebel 72 so, dass er nicht herunterfällt. Die hintere Abdeckung 79 weist eine Öffnung auf, über die das untere Ende 74 aus der Kassettenaufnahmekammer 70 nach unten austritt. Der Bodendeckel 75 wird in einer Längsrichtung des Gehäuses aufgeschwenkt. Bevor der Öffnungsverschluss 14 in die geschlossene Position gedreht wird, wird das Innere der Kassettenaufnahmekammer 70 durch einen Lichtabschirmrand 75a vor Umgebungslicht geschützt. Der Bodendeckel 75 weist eine Aufnahmefläche 75b auf, mit der das untere Ende 74 in Kontakt kommt.

In Funktion wird bei der oben stehenden Ausführung der Haltehebel 72 zunächst an der Rückseite der Kassettenaufnahmekammer 70 angebracht. Die Drehplatte 76 und die Dreh-Schraubenfeder 78 werden dann angebracht. Die Drehplatte 76, die angebracht ist, wird durch ein spezielles Werkzeug bzw. eine Vorrichtung in einer Winkelposition gehalten, die mit einer offenen Position des Öffnungsverschlusses 14 verbunden ist, und in gehaltenem Zustand transportiert.

Dann werden das Wickelrad 24 und die Aufnahmenbelichtungseinheit 40 montiert. Die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 wird eine Dunkelraumstation transportiert. Die Fotofilmkassette 10 wird eingelegt. Die Kassette 11 wird nach oben in die Kassettenaufnahmekammer 70 eingeführt. Der abgezogene Fotofilm 12 wird über einen Bodenschlitz unter einem Fotofilm-Durchlass 70b unterhalb von der Kassettenaufnahmekammer 70 in die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 eingeführt (siehe Fig. 22). Nach dem Einlegen der Fotofilmkassette 10 in die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 wird die hintere Abdeckung 79 hinter der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 angebracht, um die Rückseite der Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 einschließlich des Haltehebels 72 abzudecken.

Nachdem die hintere Abdeckung 9 angebracht worden ist, wird der Bodendeckel 75 geschlossen, um die Fotofilm-Aufnahmeeinheit 3 im Inneren lichtdicht zu halten. Die Vorrichtung, die die Drehplatte 76 trägt, wird entfernt. In Fig. 22 kommt die Aufnahmefläche 75b mit dem unteren Ende 74 in Kontakt. Der Haltehebel 72 dreht sich nach dem Entfernen der Vorrichtung nicht. Die Drehplatte 76 wird durch das obere Ende 73 gehalten und hält den Öffnungsverschluss 14 in der geöffneten Position. Die vordere Abdeckung 4 wird an der Vorderseite angebracht, um so das Gehäuse 2 fertig zu stellen.

Um die Kassette 11 nach den Aufnahmen zu entnehmen, wird der Bodendeckel 75 mit einem Schraubenzieher geöffnet. Wenn der Bodendeckel 75 geöffnet wird, kann sich das untere Ende 74, wie in Fig. 23 dargestellt, nach unten bewegen. Der Haltehebel 72 wird, während die Drehplatte 76 auf ihn drückt, in der Pfeilrichtung F gedreht. Eine Position des Eingriffs mit dem angetriebenen Vorsprung 77 und dem oberen Ende 73 ist, in Fig. 23 gesehen, nach rechts verschoben. Die Drehplatte 76 wird durch die Dreh- Schraubenfeder 78 in der Pfeilrichtung B gedreht. Dann wird der Öffnungsverschluss 14 in die geschlossene Position geschwenkt. Der Bodendeckel 75 wird vollständig geöffnet, um die Kassette 11 zu entnehmen.

Die Kassette 11 kann entnommen werden, nachdem der Öffnungsverschluss 14 in Reaktion auf den Öffnungsvorgang des Bodendeckels 75 die geschlossene Position erreicht. Es ist anzumerken, dass ein verschiebbarer Bodendeckel, der nicht geschwenkt werden kann, mit dem Haltehebel 72 eingesetzt werden kann. Vorzugsweise ist der verschiebbare Bodendeckel so aufgebaut, dass das untere Ende 74 nicht mit dem verschiebbaren Bodendeckel in Kontakt kommt, wenn der Bodendeckel geringfügig zur Vorderseite hin bewegt wird.

Bei den obenstehenden Ausführungen wird der Bodendeckel 7 nach hinten aufgeschwenkt. Der Bodendeckel 66 und der Bodendeckel 75 werden, von einem Benutzer aus gesehen, nach rechts aufgeschwenkt, d. h. von der Mitte des Gehäuses seitlich weg. Die vorliegende Erfindung kann bei einer mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit eingesetzt werden, bei der ein Bodendeckel nach vorne oder auf die Mitte des Gehäuses zu aufgeschwenkt wird.

Vorzugsweise ist eine Position des Kontaktes zwischen einem Bodendeckel und einer Haltestange bzw. einem Haltehebel so weit wie möglich von einem Schwenk-Drehmittelpunkt des Bodendeckels entfernt, damit der Hub der Haltestange bzw. des Haltehebels und der Grad der Öffnung des Bodendeckels übereinstimmen. Die Haltestange bzw. der Haltehebel sollte einen großen Hub aufweisen, um den Öffnungsverschluss fehlerfrei zu schließen, während der Bodendeckel einen geringen Grad der Öffnung haben sollte, um die Lichtdichtigkeit beim Vorgang des Schließens des Öffnungsverschlusses zu gewährleisten.

Es wird eine weitere bevorzugte Ausführung beschrieben, bei der eine Haltestange um ihre eigene Achse gedreht wird. Teile, die denen der oben stehenden Ausführungen gleichen, sind mit identischen Bezugszeichen gekennzeichnet.

In Fig. 25 und 26 kann ein Bodendeckel 80 in einer Hinten-Vorn-Richtung der Kassettenaufnahmekammer 8 verschoben werden. Der Umfang des unteren Endes 80 weist einen Lichtabschirmrand 82 auf, der in eine Nut 81 der Kassettenaufnahmekammer 8 passt, um das Innere der Kassettenaufnahmekammer 8 vor Umgebungslicht zu schützen. Der Lichtabschirmrand 82 ist in der Hinten-Vorn-Richtung des hinteren Deckels 80 so groß, dass Licht im Zusammenwirken mit der Nut 81 abgeschirmt wird. Bevor der Öffnungsverschluss 14 in Reaktion auf die Verschiebung des hinteren Deckels 80 nach vorne in die geschlossene Position gedreht wird, wird die Kassettenaufnahmekammer 8 gegenüber Umgebungslicht abgeschirmt. Der Bodendeckel 80 weist einen Deckelvorsprung 83 auf, der einen unteren Vorsprung 85b einer Haltestange 85 hält.

Die Haltestange 85 wird zwischen Führungshaken 86 eingeführt und außerhalb der Kassettenaufnahmekammer 8 drehbar getragen. Die Haltestange 85 weist einen verdickten Abschnitt auf, der einen größeren Durchmesser aufweist und sich zwischen oberen und unteren der Führungshaken 86 befindet und die Haltestange 85 am Gleiten nach oben oder nach unten hindert. Die Haltestange 85 weist einen oberen Vorsprung 85a auf, der den Lichtabschirmrand 82 der Nut 81 hält und den unteren Vorsprung 85 in Eingriff mit dem Deckelvorsprung 83 bringt. Sowohl der obere Vorsprung 85a als auch der untere Vorsprung 85b stehen in Bezug auf die Haltestange 85 radial vor.

Ein Drehplatte 87 wird durch eine Dreh-Schraubenfeder 88 drehend gespannt und ist so angebracht, dass sie einen angetriebenen Vorsprung 89 mit dem oberen Vorsprung 85a in Eingriff bringt. Der obere Vorsprung 85a wird durch den angetriebenen Vorsprung 89, in Fig. 25 gesehen, nach rechts gedrückt. Während der Bodendeckel 80 die Austrittsöffnung der Kassettenaufnahmekammer 8 vollständig verschließt, hält der Deckelvorsprung 83 den unteren Vorsprung 85b, um den Bodendeckel 80, wie in Fig. 27 dargestellt, an Drehung zu hindern. Der obere Vorsprung 85a an der Oberseite der Haltestange 85 hält den angetriebenen Vorsprung 89 und hält die Drehplatte 87 in einer Winkelposition, die mit der offenen Position des Öffnungsverschlusses 14 verbunden ist.

Wenn der Bodendeckel 80 nach vom geschoben wird, wird der untere Vorsprung 85 aus dem Halt durch den Deckelvorsprung 83 gelöst, wie dies in Fig. 28 dargestellt ist. Der obere Vorsprung 85a wird durch die Drehplatte 87, die von der Dreh-Schraubenfeder 88 gespannt wird, in der Pfeilrichtung B gedrückt. Die Haltestange 85 dreht sich in der Pfeilrichtung G. Der obere Vorsprung 85 dreht sich und löst den angetriebenen Vorsprung 89 aus dem Halt. Die Drehplatte 87 wird in der Pfeilrichtung B gedreht und dreht den Öffnungsverschluss 14 in die geschlossene Position. Es ist anzumerken, dass die Führungshaken 86 in Fig. 27 und 28 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind.

Um die Kassette 11 zu entnehmen, wird der Bodendeckel 80 nach vorn geschoben. Der Deckelvorsprung 83 wird gleichfalls verschoben. Zum Beginn der Verschiebung des .Bodendeckels 80 wird der untere Vorsprung 85b aus dem Halt durch den Deckelvorsprung 83 gelöst. Der obere Vorsprung 85a wird durch den angetriebenen Vorsprung 89 der Drehplatte 87 gedrückt und in der Pfeilrichtung G gedreht. Die Drehplatte 87 dreht sich in der Pfeilrichtung B. Der Öffnungsverschluss 14 wird in die geschlossene Position gedreht. Der Bodendeckel 80 wird weiter nach vom geschoben, um die Austrittsöffnung der Kassettenaufnahmekammer 8 vollständig zu öffnen. Die Kassette 11 wird entnommen.

Bei der vorliegenden Ausführung kann der Bodendeckel verschoben werden. Jedoch kann die Konstruktion der vorliegenden Erfindung auch mit einem schwenkbaren unteren Deckel eingesetzt werden.

Bei den obenstehenden Ausführungen wird die Tragewelle, die an der Drehplatte ausgebildet ist, in den Dreh-Schraubenfederabschnitt eingeführt. Als Alternative dazu ist es möglich, dass ein Tragezapfen 92, der an der Oberseite der Kassettenaufnahmekammer vorsteht, in einen Dreh-Schraubenfederabschnitt 90a einer Dreh-Schraubenfeder 90 eingeführt wird. Ein Arm der Dreh-Schraubenfeder 90 kann an einer Drehplatte 93 befestigt werden. Es ist auch möglich, eine zylindrische Schraubenfeder oder eine Blattfeder statt der Dreh-Schraubenfeder einzusetzen.

Bei jeder der oben stehenden Ausführungen wird die Kassette entnommen, wenn der Bodendeckel geöffnet ist. In Reaktion auf die Öffnungsbetätigung des Bodendeckels wird der Öffnungsverschluss in die geschlossene Position gedreht. Die vorliegende Erfindung kann bei mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheiten eingesetzt werden, die einen hinteren Deckel oder einen seitlichen Deckel für die Kassettenaufnahmekammer statt des Bodendeckels aufweisen. Die vorliegende Erfindung kann auch bei mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheiten eingesetzt werden, bei denen eine untere Wand des Gehäuses bzw. eine hintere Abdeckung entfernt wird, um die Kassette zu entnehmen.

Bei jeder der oben stehenden Ausführungen ist der vorbereitende Vorgang, der zwangsläufig dem Entnehmen der Kassette vorangeht, als der Vorgang des Öffnens des Bodendeckels festgelegt. Die vorliegende Erfindung kann bei einer mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit eingesetzt werden, bei der ein Öffnungsverschluss in Reaktion auf andere vorbereitende Vorgänge, die zwangsläufig dem Entnehmen vorangehen, in die geschlossene Position bewegt wird.

Die Belichtung einer letzten Aufnahme kann durch Betrachtung einer Drehposition der Aufnahmenzähler-Platte 44 erfasst werden. Eine alternative Struktur zum Schließen eines Öffnungsverschlusses kann so aufgebaut sein, dass sie in Reaktion auf die Belichtung der letzten Aufnahme betätigt wird, wobei die Drehposition der Aufnahmenzähler-Platte 44 überwacht wird. Eine weitere Struktur zum Schließen des Verschlusses kann so aufgebaut sein, dass sie in Reaktion darauf betätigt wird, dass erfasst wird, dass ein Maß der Drehung des Wickelrades einem Maß entspricht, das ausreicht, um den gesamten Fotofilm in die Kassette zu wickeln.

Es ist möglich, ein Element an einer bestimmten geeigneten Position im Inneren eines Fotofilm-Durchlasses anzuordnen, das das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von Fotofilm erfasst und statt der Aufnahmenzähler-Platte eingesetzt wird. Um einen Öffnungsverschluss zu verschließen, wird erfasst, dass sich ein Anfangsstück des Fotofilms an dem Erfassungselement vorbei bewegt hat. Die Drehung des Wickelrades wird daraufhin überwacht, ob ihr Betrag so groß ist, dass der Fotofilm vollständig in die Kassette gewickelt ist. Bei dieser Konstruktion ist es möglich, eine Deckel-Arretiervorrichtung einzusetzen, um den Bodendeckel in der geschlossenen Position zu arretieren. Die Arretiervorrichtung kann mit dem Öffnungsverschluss verbunden sein, d. h. der Öffnungsverschluss kann in Reaktion auf das Entarretieren des Bodendeckels durch die Arretiervorrichtung geschlossen werden.

Des Weiteren kann die vorliegende Erfindung bei einer mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit eingesetzt werden, bei der ein Öffnungsverschluss in Reaktion auf den Vorgang des Öffnens einer Deckel-Arretiervorrichtung geschlossen wird, die zwischen einer geschlossenen Position in Eingriff mit dem Gehäuse zum Schließen des Bodendeckels und einer entarretierten Position gedreht werden kann, in der sie von dem Gehäuse getrennt ist, um Öffnen des Bodendeckels zu ermöglichen.

Bei der oben stehenden Ausführung wird der Fotofilm 12 in einer Produktionsstätte aus der Kassette 11 herausgezogen und als eine Rolle durch eine externe Spule aufgewickelt, so dass er in die Rollenkammer integriert wird. Die vorliegende Erfindung kann bei einer mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit eingesetzt werden, die zwei Spulen enthält, zu denen die Spule 13, die in der Kassette 11 enthalten ist, und eine weitere gehören, die in der Rollenkammer angeordnet ist, um den Fotofilm 12 vor den Aufnahmen aufzuwickeln.

Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig anhand der bevorzugten Ausführungen derselben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben wurde, liegen für den Fachmann verschiedene Änderungen und Abwandlungen auf der Hand. Daher sind diese Veränderungen und Abwandlungen, sofern sie nicht vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abweichen, wie er in den Ansprüchen definiert ist, als darin eingeschlossen zu betrachten.


Anspruch[de]

1. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit mit einer Fotofilmrollenkammer und einer Kassettenaufnahmekammer (8, 70), wobei die Kassettenaufnahmekammer eine Filmkassette (11) aufnimmt und die Rollenkammer eine Rolle Fotofilm aufnimmt, die aus der Kassette herausgezogen wird, wobei in der Kassette ein Öffnungsverschluss (14) enthalten ist, der zwischen einer geschlossenen Position, in der in eine Fotofilm-Durchtrittsöffnung geschlossen ist, und einer geöffneten Position gedreht werden kann, in der die Durchtrittsöffnung geöffnet ist, und die Kassette aus der Kassettenaufnahmekammer entnommen wird, nachdem der Fotofilm vollständig in die Kassette gewickelt worden ist, wobei die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit umfasst:

eine Austrittsöffnung, über die die Kassette aus der Kassettenaufnahmekammer entnommen wird;

einen zu öffnenden Deckel (7, 66, 75, 80), der so angeordnet ist, dass er die Austrittsöffnung verschließt, und geöffnet wird, um die Kassette zu entnehmen;

einen Öffnungsverschluss-Drehmechanismus (30, 76, 87, 93; 34, 78, 88, 90; 35, 50, 60, 72, 85), der mit dem Öffnungsverschluss von außerhalb der Kassettenaufnahmekammer verbunden ist, um den Öffnungsverschluss aus der offenen Position in die geschlossene Position zu drehen; wobei

der Fotofilm immer dann, wenn eine Aufnahme belichtet ist, um eine Aufnahme in die Kassette gewickelt wird;

dadurch gekennzeichnet, dass die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit des Weiteren umfasst:

einen mechanischen Übertragungsmechanismus (35, 50, 60, 72, 85), der Öffnungsbewegung des Deckels auf den Öffnungsverschluss-Drehmechanismus überträgt, um Drehung des Öffnungsverschluss-Drehmechanismus zu bewirken und den Öffnungsverschluss in die geschlossene Position zu bringen.

2. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 1, wobei die Austrittsöffnung in einem Boden der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) ausgebildet ist und der Öffnungsverschluss-Drehmechanismus an einer oberen Wand (8a, 60a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) angeordnet ist.

3. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 2, wobei der Öffnungsverschluss-Drehmechanismus (30, 76, 87, 93; 34, 78, 88, 90; 35, 50, 60, 72, 85) enthält:

ein Drehelement (30, 76, 87, 93), das mit dem Öffnungsverschluss (14) in Eingriff ist und integral mit dem Öffnungsverschluss gedreht werden kann, wobei das Drehelement eine erste Position einnimmt, wenn der Öffnungsverschluss die offene Position einnimmt, und eine zweite Position, wenn der Öffnungsverschluss die geschlossene Position einnimmt; und

ein Spannelement (34, 78, 88, 90), das das Drehelement aus der ersten Position in die zweite Position spannt.

4. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 3, wobei der Übertragungsmechanismus ein Halteelement (35, 50, 60, 72, 85) enthält, dass sich von dem Deckel (7, 66, 75, 80) auf das Drehelement zu erstreckt und beweglich angeordnet ist, und wobei, wenn der Deckel geschlossen ist, das Halteelement das Drehelement gegen das Spannelement in der ersten Position hält, wobei das Halteelement in Reaktion auf die Öffnungsbewegung des Deckels bewegt wird und das Drehelement aus dem Halt löst, und das Spannelement den Öffnungsverschluss in die zweite Position dreht.

5. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 4, wobei die Kassettenaufnahmekammer (8, 70) enthält:

eine erste Teilkammer, die einen Abschnitt der Kassette aufnimmt, der sich von einem Abschnitt unterscheidet, der die Fotofilm-Durchtrittsöffnung aufweist; und

eine zweite Teilkammer, die ausgebildet wird, indem ein hinterer Teil der ersten Teilkammer verlängert wird, um die Fotofilm-Durchtrittsöffnung der Kassette aufzunehmen, wobei die zweite Teilkammer zwischen einer Vorder- und einer Rückwand ausgebildet ist, die einander gegenüberliegen, und das Halteelement (35, 50, 60, 72, 85) vor der Vorderwand oder hinter der Rückwand angeordnet ist.

6. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 5, wobei ein Durchgangsloch (33) in der oberen Wand (8a, 70a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) ausgebildet ist;

das Drehelement (30, 76, 87, 93) eine Keilwelle (32) enthält, die im Inneren der Kassettenaufnahmekammer nach unten vorsteht und drehbar in dem Durchgangsloch getragen wird; und

die Kassette ein Keilloch (18) enthält, das in einem oberen Ende des Öffnungsverschlusses (14) ausgebildet ist und mit der Keilwelle im Eingriff ist und durch das Drehelement gedreht wird.

7. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 6, wobei der Öffnungsverschluss-Drehmechanismus eine verformbare Eingriffsklaue (32b) enthält, die von der Keilwelle in einer radialen Richtung derselben vorsteht und mit einem Umfang des Durchgangslochs in Kontakt kommt, um zu verhindern, dass die Keilwelle aus dem Durchgangsloch austritt.

8. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 4, wobei es sich bei dem Halteelement (35, 50, 60) um eine Haltestange handelt, die zwischen einer oberen Position und einer unteren Position unterhalb der oberen Position verschoben werden kann und in die obere Position geschoben wird, um das Drehelement (30, 93) in der ersten Position zu halten, und in die untere Position geschoben wird, um das Drehelement aus dem Halt in der ersten Position zu lösen.

9. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 8, wobei ein Eingriffsabschnitt (7b) an dem Deckel (7, 66) angeordnet ist und mit einem unteren Ende der Haltestange in Eingriff ist, um das untere Ende bei der Öffnungsbewegung des Deckels nach unten zu ziehen und die Haltestange in die untere Position zu schieben, wobei das Drehelement (30, 93) aus dem Halt an einem oberen Ende der Haltestange gelöst wird.

10. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 9, wobei eine Stangenklaue (35a) an dem unteren Ende der Haltestange angeordnet und mit dem Eingriffsabschnitt (7b) im Eingriff ist.

11. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 8, die des Weiteren wenigstens ein Führungselement (36a, 36b, 62; 64) umfasst, das außerhalb der Kassettenaufnahmekammer (8) angeordnet ist, um die Haltestange drehbar zu tragen.

12. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 10, wobei das wenigstens eine Führungselement (36a, 36b, 62; 64) erste und zweite verformbare Führungsabschnitte enthält, die einander gegenüberliegen, und wobei die Haltestange zwischen die ersten und die zweiten Führungsabschnitte eingeführt wird.

13. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 12, wobei der Anschlagabschnitt (35b, 50c, 61) an der Haltestange zwischen zwei Führungselementen (36a, 36b, 62; 64) angeordnet ist und quer zu der Haltestange vorsteht und mit wenigstens einem Führungselement in Kontakt kommt, um zu verhindern, dass die Haltestange über die obere Position hinaus nach verschoben wird.

14. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 13, die des Weiteren umfasst:

einen ersten Führungshaken, der von dem ersten Führungsabschnitt auf den zweiten Führungsabschnitt zu vorsteht; und

einen zweiten Führungshaken, der von dem zweiten Führungsabschnitt auf den ersten Führungshaken zu vorsteht, wobei der erste und der zweite Führungshaken das Einführen der Haltestange zwischen den ersten und den zweiten Führungsabschnitt ermöglichen und verhindern, dass die Haltestange aus dem ersten und dem zweiten Führungsabschnitt heraustritt.

15. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 14, wobei ein Zusatz-Anschlagabschnitt (35c, 50d, 60a) an der Haltestange und über dem wenigstens einem Führungselement (36a, 36b, 62; 64) angeordnet ist und quer zu der Haltestange vorsteht und mit dem wenigstens einem Führungselement in Kontakt ist, um zu verhindern, dass die Haltestange über die untere Position hinaus nach unten verschoben wird.

16. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 15, wobei der Zusatz-Anschlagabschnitt (50d) so geneigt vorsteht, dass eine Größe nach oben in einer Richtung quer zu der Haltestange zunimmt, wobei er die Haltestange in der oberen Position hält, wenn der Deckel (7) geschlossen ist, und er das wenigstens eine Führungselement (36a, 36b) elastisch spreizt, wenn die Haltestange auf die untere Position zu geschoben wird.

17. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 8, wobei ein Stangen- Spannelement die Haltestange spannt, um ein unteres Ende der Haltestange an den Deckel (66) zu drücken, wobei das Stangen-Spannelement die Haltestange in Reaktion auf die Öffnungsbewegung des Deckels in die untere Position schiebt, um das Drehelement (30, 93) aus dem Halt an einem oberen Ende der Haltestange zu lösen.

18. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 17, wobei, wenn der Deckel (66) geschlossen ist, das untere Ende der Haltestange durch den Deckel gegen die Spannung des Stangen-Spannelementes gedrückt wird und in die obere Position gebracht wird.

19. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 5, wobei es sich bei dem Halteelement (72) um einen Haltehebel handelt, der um eine Achse, die quer zu dem Öffnungsverschluss (14) gerichtet ist, schwenkbar angeordnet ist und in einer Halterichtung und einer Löserichtung, die dieser entgegengesetzt ist, geschwenkt werden kann, wobei der Haltehebel ein oberes und ein unteres Ende enthält und das untere Ende durch den Deckel (75) in die Halterichtung gedrückt wird;

wobei sie des Weiteren einen Vorsprung umfasst, der von dem Drehelement (76) vorsteht, und auf einer Bahn angeordnet ist, auf der das obere Ende geschwenkt wird, und der von dem oberen Ende in eine Halterichtung gedrückt wird,

wobei das untere Ende in Reaktion auf die Öffnungsbewegung des Deckels aus dem Druck des Deckels gelöst wird, so dass der Haltehebel in der Löserichtung geschwenkt werden kann, um den Vorsprung aus dem Halt an dem oberen Ende zu lösen, wobei in Reaktion darauf die Spannvorrichtung (78) bewirkt, dass das Drehelement den Öffnungsverschluss in die geschlossene Position dreht.

20. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 5, wobei ein Deckelvorsprung von dem Deckel (80) vorsteht;

es sich bei dem Halteelement (85) um eine Haltestange handelt, die um eine Achse, die in einer Längsrichtung des Öffnungsverschlusses (14) gerichtet ist, drehbar angeordnet ist, und in einer Halterichtung sowie einer Löserichtung, die dieser entgegengesetzt ist, gedreht werden kann, wobei die Haltestange enthält:

einen unteren Vorsprung (85b), der im Wesentlichen an einem unteren Ende derselben angeordnet ist und in einer radialen Richtung desselben vorsteht, wobei sie von dem unteren Vorsprung in die Halterichtung gedrückt wird; und

einen oberen Vorsprung (85a), der im Wesentlichen an einem oberen Ende derselben angeordnet ist und in der radialen Richtung vorsteht;

wobei sie des Weiteren einen angetriebenen Vorsprung umfasst, der von dem Drehelement (87) vorsteht und auf einer Bahn angeordnet ist, auf der sich der obere Vorsprung dreht, wobei sie von dem oberen Vorsprung in die Halterichtung gedrückt wird;

wobei der untere Vorsprung in Reaktion auf die Öffnungsbewegung des Deckels aus dem Druck des Deckels gelöst wird, so dass sich der Haltehebel in die Löserichtung drehen kann, um den angetriebenen Abschnitt aus dem Halt an dem oberen Vorsprung zu lösen, wobei in Reaktion darauf das Spannelement bewirkt, dass das Drehelement den Öffnungsverschluss in die geschlossene Position dreht.

21. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 20, die des Weiteren ein Führungselement (86) umfasst, das außerhalb der Kassettenaufnahmekammer (8) angeordnet ist, um die Haltestange drehbar zu tragen.

22. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 5, die des Weiteren einen Tragezapfen (92) umfasst, der von der oberen Wand (8a, 70a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) vorsteht;

wobei das Spannelement (90) enthält:

einen Dreh-Schraubenfederabschnitt (90a), in den der Tragezapfen eingeführt ist;

einen ersten Armabschnitt, der sich von einem ersten Ende des Dreh-Schraubenfederabschnitts aus erstreckt und an der oberen Wand der Kassettenaufnahmekammer befestigt ist; und

einen zweiten Armabschnitt, der sich von einem zweiten Ende des Dreh-Schraubenfederabschnitts aus erstreckt und an dem Drehelement (93) befestigt ist, um Rückstellkraft des Dreh-Schraubenfederabschnitts auf das Drehelement zu übertragen.

23. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 5, die des Weiteren eine Tragewelle (30a) umfasst, die von dem Drehelement (30, 76, 87) und an einem Drehmittelpunkt desselben nach oben vorsteht;

wobei das Spannelement (34, 78, 88) enthält:

einen Dreh-Schraubenfederabschnitt (34a), in den die Tragewelle eingeführt ist;

einen ersten Armabschnitt (34b), der sich von einem ersten Ende des Dreh- Schraubenfederabschnitts aus erstreckt und an der oberen Wand (80a, 70a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) befestigt ist; und

einen zweiten Armabschnitt (34c), der sich von einem zweiten Ende des Dreh- Schraubenfederabschnitts aus erstreckt und an dem Drehelement befestigt ist, um Rückstellkraft des Dreh-Schraubenfederabschnitts auf das Drehelement zu übertragen.

24. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 5, die des Weiteren eine Filmkassette (11) umfasst, die umfasst:

eine Spule, die drehbar in der Kassette aufgenommen ist, wobei ein Endstück des Fotofilms an der Spule befestigt ist; und

ein Wickelrad, das an der oberen Wand (8a, 70a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) angebracht ist und von außen betätigt wird, um die Spule zu drehen;

eine Rücklaufverhinderungs-Klaue, die an der oberen Wand der Kassettenaufnahmekammer angeordnet ist und mit dem Wickelrad in Eingriff ist, um zu verhindern, dass das Wickelrad die Spule entgegengesetzt zum Wickeln des Fotofilms dreht;

eine Abdeckplatte, die an der oberen Wand der Kassettenaufnahmekammer befestigt ist, um das Drehelement (30, 76, 87) abzudecken; und

einen Regulierzapfen (45f), der an einer Unterseite der Abdeckplatte angeordnet ist, um die Rücklaufverhinderungs-Klaue aufzunehmen, wenn die Rücklaufverhinderungs-Klaue entgegengesetzt zum Wickeln des Fotofilms verformt wird, um weitere Verformung der Rücklaufverhinderungs-Klaue zu vermeiden und das Wickelrad stabil an Rückwärtsdrehung zu hindern.

25. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 5, die des Weiteren umfasst:

eine Tragewelle (30a), die von dem Drehelement (30, 76, 87) und an einem Drehmittelpunkt desselben nach oben vorsteht;

eine Abdeckplatte, die an der oberen Wand (8a, 70a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) befestigt ist, um das Drehelement abzudecken; und

ein Aufnahmeloch (45d, 45e), das in der Abdeckplatte ausgebildet ist, wobei die Tragewelle in das Aufnahmeloch eingeführt ist und darin getragen wird.

26. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 25, die des Weiteren umfasst:

eine Spule, die drehbar in der Kassette aufgenommen ist, wobei ein Endstück des Fotofilms an der Spule befestigt ist;

ein Wickelrad, das an der oberen Wand (8a, 70a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) angebracht ist und von außen betätigt wird, um die Spule zu drehen; und

eine Rücklaufverhinderungs-Klaue, die an der oberen Wand der Kassettenaufnahmekammer angeordnet und mit dem Wickelrad in Eingriff ist, um zu verhindern, dass das Wickelrad die Spule entgegengesetzt zum Wickeln des Fotofilms dreht;

wobei die Tragewelle (30a) die Rücklaufverhinderungs-Klaue aufnimmt, wenn die Rücklaufverhinderungs-Klaue entgegengesetzt zum Wickeln des Fotofilms verformt wird, um weitere Verformung der Rücklaufverhinderungs-Klaue zu vermeiden und das Wickelrad stabil an der Rückwärtsdrehung zu hindern.

27. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 25, wobei das Aufnahmeloch (45d) einen Umfang aufweist, der an einem Umfang der Abdeckplatte abschließt.

28. Mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit nach Anspruch 25, wobei das Aufnahmeloch (45e) einen Umfang aufweist, der zu einem Umfang der Abdeckplatte hin offen ist.

29. Verfahren zum Herstellen einer mit Objektiv versehenen Fotofilmeinheit, wobei die mit Objektiv versehene Fotofilmeinheit ein Gehäuse (2), in dem eine Fotofilm- Rollenkammer und eine Kassettenaufnahmekammer (8, 70) ausgebildet sind, wobei die Kassettenaufnahmekammer eine Kassette aufnimmt und die Rollenkammer eine Rolle Fotofilm aufnimmt, die aus der Kassette herausgezogen wird, und wobei in der Kassette ein Öffnungsverschluss (14) enthalten ist, der zwischen einer geschlossenen Position, in der eine Fotofilm-Durchtrittsöffnung geschlossen ist, und einer offenen Position, in der die Durchtrittsöffnung geöffnet ist, gedreht werden kann, wobei der Fotofilm immer dann, wenn eine Aufnahme belichtet ist, um eine Aufnahme in die Kassette gewickelt wird, und die Kassette aus der Kassettenaufnahmekammer entnommen wird, nachdem der Fotofilm vollständig in die Kassette hinein gewickelt worden ist; eine Austrittsöffnung, über die die Kassette aus der Kassettenaufnahmekammer entnommen wird; einen zu öffnenden Deckel (7, 66, 75, 80), der so angeordnet ist, dass er die Austrittsöffnung verschließt, und geöffnet wird, um die Kassette zu entnehmen; ein Öffnungsverschluss-Drehelement (30, 76, 87, 93), das mit dem Öffnungsverschluss (14) in Eingriff ist und integral mit dem Öffnungsverschluss gedreht werden kann, wobei das Drehelement eine erste Position einnimmt, wenn der Öffnungsverschluss die offene Position einnimmt, und eine zweite Position, wenn der Öffnungsverschluss die geschlossene Position einnimmt; ein Spannelement (34, 78, 88, 90), das das Öffnungsverschluss-Drehelement aus der ersten Position in die zweite Position spannt; und einen Übertragungsmechanismus, der ein Halteelement (35, 50, 60, 72, 85) umfasst, das sich von dem Deckel (7, 66, 75, 80) auf das Drehelement zu erstreckt und beweglich angeordnet ist, wobei, wenn der Deckel geschlossen ist, das Halteelement das Drehelement gegen das Spannelement in der ersten Position hält, und wobei das Halteelement in Reaktion auf die Öffnungsbewegung des Deckels bewegt wird, und das Drehelement aus dem Halt löst, und das Spannelement den Öffnungsverschluss in die zweite Position dreht, wobei das Herstellungsverfahren die folgenden Schritte umfasst:

Verbinden des Haltelementes mit dem Drehelement, um das Drehelement in der offenen Position zu halten;

Anbringen des Drehelementes an dem Gehäuse, wobei das Drehelement von dem Halteelement gehalten wird;

Verbinden des Spannelementes mit dem Drehelement, wobei das Drehelement von dem Halteelement gehalten wird, um das Drehelement gegen das Haltelement zu spannen, wobei das Gehäuse mit dem Drehelement, dem Halteelement und dem Spannelement an eine Position transportiert wird, an der der Fotofilm und die Kassette in das Gehäuse eingelegt werden.

30. Herstellungsverfahren nach Anspruch 29, wobei die Austrittsöffnung in einem Boden der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) ausgebildet ist und das Drehelement an einer oberen Wand (8a, 70a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) angeordnet ist.

31. Herstellungsverfahren nach Anspruch 30, wobei ein Durchgangsloch (33) in der oberen Wand (8a, 70a) der Kassettenaufnahmekammer (8, 70) ausgebildet ist;

das Drehelement (30, 76, 87, 93) eine Keilwelle (32) enthält, die im Inneren der Kassettenaufnahmekammer nach unten vorsteht und drehbar in dem Durchgangsloch getragen wird; und

die Kassette ein Keilloch enthält, das in einem oberen Ende des Öffnungsverschlusses (14) ausgebildet ist und mit der Keilwelle in Eingriff kommt und durch das Drehelement gedreht wird.

32. Herstellungsverfahren nach Anspruch 31, wobei es sich bei dem Halteelement (35, 50, 60) um eine Haltestange handelt, die zwischen einer oberen Position und einer unteren Position unterhalb der oberen Position verschoben werden kann und in die obere Position geschoben wird, um das Drehelement (30, 93) in der ersten Position zu halten, und in die untere Position geschoben wird, um das Drehelement aus dem Halt in der ersten Position zu lösen.







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