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Dokumentenidentifikation DE69713267T2 23.01.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0857814
Titel Bügeleisensohle mit beschichteter Oberfläche
Anmelder Black & Decker Inc., Newark, Del., US
Erfinder Hall, Stephen M., Cheshire, Connecticut 06410, US
Vertreter Uexküll & Stolberg, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69713267
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, GR, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.12.1997
EP-Aktenzeichen 973106065
EP-Offenlegungsdatum 12.08.1998
EP date of grant 12.06.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.01.2003
IPC-Hauptklasse D06F 75/38

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Bügeleisen und insbesondere eine Sohlenplatte von einem Bügeleisen.

Das deutsche Patent DE 43 16 281 offenbart eine Bügelbasis von einem elektrischen Bügeleisen mit einer Gußmetallbasis und einer Basisplatte. Die Basisplatte hat zwei Schichten aus unterschiedlichen Materialien. Das deutsche Patent G 94 01 094.3 und die PCT-Publikation WO 94/17236 offenbaren eine Sohlenplatten- Abdeckung, die aus Colaminat-Materialien hergestellt ist. Die PCT-Publikation WO 95/27819 offenbart eine Sohlenplatte mit einer Basis, die an den Körper der Bügeleisens angeklebt ist. Die Basis hat eine Aluminiumoxid-Beschichtung.

In der Vergangenheit waren erhältliche Sohlenplatten- Ausführungen aufgrund von Verarbeitungsbeschränkungen in Herstellungsfabriken üblicherweise auf satiniert (einfaches Sandstrahlen des Bodens der Sohlenplatte), Silberstein/nichthaftend (aufgebracht in der Fabrik) und hochglänzend/poliert (mehrfaches Sandstrahlen und Polieren der Aluminium-Sohlenplatte selbst) beschränkt. Alle diese Sekundär-Vorgänge machen es erforderlich, daß der Boden der gegossenen Sohlenplatte frei von Unregelmäßigkeiten ist. Dies ist derzeit ein äußerst unbefriedigender Zustand in Herstellungs-Fabriken, da solche Ungenauigkeiten durch verschiedene Endbearbeitungen stark hervortreten. Wenn die Ungenauigkeiten vor der Endbearbeitung oder während des Endbearbeitungsvorgangs nicht beseitigt werden können, wird das Gußteil entweder vollständig verschrottet oder oder wieder eingeschmolzen, um das Aluminium und Calrod wiederzugewinnen. Jede Option führt zu zusätzlichen Kosten für das Produkt. Alle diese Sekundär-Vorgänge führen zu zusätzlichen Kosten für das Produkt und binden wertvollen Bodenfläche, was sich auf die Herstellung von weiteren Produkten auswirken kann. Außerdem entstehen höhere Werkzeugkosten wegen der Notwendigkeit, die Endbearbeitung des Gußwerkzeugs auf einem hohen Niveau zu halten, um die Erscheinung des Gußteils zu optimieren.

Die EP-A-0 556 721 beschreibt ein Bügeleisen, das einen Körperbereich mit einem Heizelement und eine dünne Metallblechabdeckung aufweist, die mit ihrer Kante an der Kante des Körperbereichs befestigt ist. Vor der Befestigung bildet die Metallblechabdeckung eine kleine Wölbung, die in Richtung auf den Körperbereich gerichtet ist, und die untere Fläche von dem Körperbereich ist leicht konkav. Die Wölbung der Metallblechabddeckung kann größer sein als die Konkavität der unteren Fläche des Körperbereichs. Die Abdeckung erstreckt sich nach oben in Dampflöcher in dem Körperbereich.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Konstruktion zu vereinfachen und kostenintensive Sekundär-Vorgänge der Sohlenplatte zu vermeiden, indem die äußere Kante von einer Aluminium-, Stahl- und/oder Edelstahl-Ummantelung auf die Sohlenplatte aufgewalzt wird. Die Ummantelug ist dann der sichtbare Bereich der Sohlenplatte und kann mit einer Vielzahl von Beschichtungen beschichtet werden oder so verbleiben, um den gewünschten Anforderungen des Marktes zu entsprechen.

Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt ein Bügeleisen zur Verfügung, mit einem Gehäuse, einer Sohlenplatte, die an dem Gehäuse angebracht ist, und einer Einrichtung zum Erhitzen der Sohlenplatte, wobei die Sohlenplatte aufweist: (a) ein unitäres Basisbauteil mit einem Heizelement darin und Dampflöchern darin, die sich zu einer Bodenfläche des Basisbauteils erstrecken, und (b) eine einteilige Ummantelung, die direkt an dem Basisbauteil angebracht ist, eine Bodenfläche von dem Basisbauteil überdeckt und Dampflöcher darin hat, die mit den Löchern des Basisbauteils ausgerichtet sind, wobei die Ummantelung einen gewölbten, vorgebogenen Abschnitt hat, der gegen den Boden von dem Basisbauteil gebogen und vorgespannt ist, wenn die Ummantelung an dem Basisbauteil angebracht ist,

dadurch gekennzeichnet, daß:

der gewölbte, vorgebogene Abschnitt gegen den Boden des Basisbauteils flach anliegt, wenn die Ummantelung an dem Basisbauteil angebracht ist, und sich die Ummantelung nicht nach oben in die Löcher des Basisbauteils erstreckt.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung schafft ein Bügeleisen- Sohlenplatte mit: einem ersten Gußmetallbauteil mit einem Heizelement, das durch dieses hindurch verläuft, und mit Dampflöchern darin, die sich zu einer Bodenfläche des Gußmetallbauteils erstrecken; und

einem zweiten Metallblechbauteil, das an dem ersten Bauteil angebracht ist, die Bodenfläche des ersten Bauteils überdeckt und Dampflöcher darin hat, die mit den Dampflöchern in dem ersten Bauteil ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Metallblechbauteil eine Dicke zwischen etwa 0,5 mm (0,02 Zoll) und etwa 0,76 mm (0,03 Zoll) hat, so daß Hitze von dem ersten Bauteil schnell zu dem zweiten Bauteil auch ohne ein termisch leitfähiges Medium zwischen den beiden Bauteilen übertragen wird, und sich das zweite Metallblechbauteil nicht nach oben in die Löcher in dem ersten Gußmetallbauteil erstreckt.

Die vorstehend genannten Aspekte und weitere Merkmale der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von einem Bügeleisen ist, das die Merkmale der vorliegenden Erfindung beinhaltet;

Fig. 2 eine Ansicht, teilweise im Querschnitt, von der Sohlenplatte des in Fig. 1 gezeigten Bügeleisens ist;

Fig. 2A eine teilweise vergrößerte Ansicht von der in Fig. 2 gezeigten Sohlenplatte ist, die die Dampflöcher durch die Sohlenplatte zeigt;

Fig. 3 eine Querschnittsansicht von der Sohlenplatten- Ummantelung ist, die an der in Fig. 2 gezeigten Sohlenplatte verwendet wird;

Fig. 4 eine teilweise vergrößerte Querschnittsansicht von einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel von einer Sohlenplatte ist;

Fig. 5 eine teilweise vergrößerte Querschnittsansicht von einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel einer Sohlenplatte ist;

Fig. 6 eine Draufsicht von unten von einer Sohlenplatte mit einem Luftspalt wie in Fig. 5 ist;

Fig. 6A eine teilweise Querschnittsansicht von der in Fig. 6 gezeigten Sohlenplatte entlang Linie 6A-6A ist; und

Fig. 7 eine teilweise vergrößerte Querschnittsansicht von einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel einer Sohlenplatte ist.

Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht von einem Bügeleisen 10 gezeigt, das die Merkmale der vorliegenden Erfindung beinhaltet. Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele beschrieben wird, ist offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung in mehreren verschiedenen Typen von alternativen Ausführungen von Bügeleisen enthalten sein kann. Außerdem kann jede geeignete Größe, Form oder Typ von Elementen oder Materialien verwendet werden.

Das Bügeleisen 10 enthält allgemein eine Sohlenplatte 12, ein Gehäuse 14, einen Temperatursteuerschalter 16, einen Sprühknopf 18a und einen Dampfstoßknopf 18b. Die Sohlenplatte 12 enthält ein Heizelement 13, das darin integriert geformt ist. Das Heizelement ist elektrisch mit einer elektronischen Schaltung 15 in dem hinteren Teil des Bügeleisens verbunden, und ein Thermostat 17 ist mit dem Temperatursteuerschalter 16 verbunden.

Es wird ebenfalls auf Fig. 2 Bezug genommen, in der eine teilweise Querschnittsansicht der Sohlenplatte 12 gezeigt ist. Die Sohlenplatte 12 enthält allgemein ein erstes Basisbauteil 24 und ein zweites Ummantelungsbauteil 26. Das erste Bauteil 24 ist vorzugsweise eine unitäre Gußmetallbasis mit einem Heizelement, das sich dadurch erstreckt. Das zweite Bauteil 26 ist vorzugsweise ein Metallblechbauteil mit einer Dicke zwischen etwa 0,5 mm (0,020 Zoll) und etwa 0,76 mm (0,030 Zoll). Die Basis 24 weist einen unteren Umfangsrand 28 auf. Das zweite Bauteil 26 erstreckt sich unter der Bodenfläche 32 der Basis 24 und hat einen Umfangsabschnitt 34, der um den Umfangsrand 28 der Basis 24 herumgebogen ist. Insbesondere ist der Umfangsabschnitt 34 vorzugsweise um den Umfangsrand 28 herumgewalzt. Daher bildet das zweite Bauteil 26 eine Ummantelung für den Boden der Basis 24. Es wird ebenfalls auf Fig. 2A Bezug genommen, in der die Basis 24 Dampflöcher 36 hat, die sich in Richtung auf die Bodenfläche 32 erstrecken. Die Ummantelung 26 hat Dampflöcher 38, die mit den Löcher 36 ausgerichtet sind. Jedoch erstreckt sich die Ummantelung 26 weder nach oben in die Löcher 36, noch ist irgendeine direkte Befestigung zwischen diesen beiden Bauteilen 24, 26 an den Löchern 36, 38 vorgesehen. Die Befestigung der Ummantelung 26 an der Basis 24 wird ausschließlich durch das Herumlegen des Umfangsabschnitts 34 der Ummantelung 26 um den Umfangsrand 28 der Basis 24 erreicht. Es sind keine zusätzlichen Befestigungen oder Anbringungen erforderlich.

Um eine stabile Anlage der Ummantelung 26 gegen die Bodenfläche 32 der Basis 24 zu erreichen, wird die Mitte der Ummantelung 26 während der Anbringung an der Basis 24 verformt. Es wird ebenfalls auf Fig. 3 Bezug genommen, in der die Ummantelung 26 gezeigt ist, bevor sie an die Basis 24 angebracht wird. Die Ummantelung 26 hat einen gewölbten, vorgebogenen Abschnitt 38. Wenn die Ummantelung 26 an die Basis 24 angebracht wird, wird der gewölbte, vorgebogene Abschnitt 38 gebogen und liegt flach gegen die Bodenfläche 32 der Basis 24 an. Die Verformung des gewölbten, vorgebogenen Abschnitts 38 während der Anbringung an die Basis 24 bewirkt, daß die Ummantelung 26 gegen die Bodenfläche 32 der Basis vorgespannt ist. Daher liegt die Ummantelung eng und fest gegen die Bodenfläche 32 an. Dadurch wird eine feste Anlage gegen die Sohlenplatte erreicht. Bei einer alternativen Ausführung muß die Ummantelung keinen gewölbten, vorgebogenen Abschnitt aufweisen.

Diese Erfindung ermöglicht es, daß alle Sekundär-Vorgänge bezüglich der gegossenen Sohlenplatte vermieden werden, mit einer Ausnahme: das Entfernen von dem Einguß und das Entleeren, was direkt nach dem Giessen stattfindet. Jegliches Polieren, das für die Ummantelung erforderlich ist, kann entweder durch den Beschichtungs-Lieferanten oder in der Fabrik selbst erfolgen. Da der Boden der Sohlenplatte vollständig überdeckt ist, werden die Befürchtungen bezüglich einige nicht-funktionaler Ungenauigkeiten vermieden. Daher werden alle Kosten für die Sekundär-Vorgänge, wie zum Beispiel Ausschuß- oder Werkzeug-Wartungskosten, entweder vollständig vermieden oder beträchtlich reduziert. Da die Ummantelung den Boden der gegossenen Sohlenplatte überdeckt, wird ein einfacheres Guß-Design erreicht, wodurch ebenfalls die Konstruktions- und Wartungskosten vermindert werden.

Da die Ummantelung ein bezüglich der gegossenen Sohlenplatte separates Teil ist, kann sie mit einer Vielzahl von Beschichtungen beschichtet sein, für eine satinierte Erscheinung unbeschichtet bleiben, oder Lagermaterialkäufe können eine vorbeschichtete Ausführung oder Beschichtung darauf sein. Diese Flexibilität ermöglicht es einem Hersteller, verschiedene Ausführungen an einem Bügeleisen vorzusehen, um den Anforderungen des Marktes zu entsprechen.

Die Dicke der Ummantelung spielt ebenfalls einen wichtige Rolle bei der Konstruktion von dem Bügeleisen. Da die Ummantelung relativ dünn ist, im Vergleich mit verschiedenen älteren Modellen, die verschiedene Typen von Ummantelungen haben, hat sie eine hohe thermische Leitfähigkeit, wobei die Ummantelung schnell auf Temperatur gebracht werden kann. Dadurch wird das absolute Erfordernis vermieden, ein thermisch leitfähiges Medium zwischen der gegossenen Sohlenplatte und der Ummantelung vorzusehen. Um einen Kontakt zwischen der Ummantelung und der gegossenen Sohlenplatte sicherzustellen, kann die Ummantelung konkav vorgebogen sein oder nicht. Durch diese Vorbiegung können Luftspalte minimiert werden, wodurch ein schnelles Aufheizen der Ummantelung ermöglicht wird.

Weitere Vorteile des relativ dünnen Ummantelungsmaterials, das mit einem dünnen Luftspalt zwischen der Ummantelung und der gegossenen Sohlenplatte in Beziehung steht, bestehen darin, daß an der Außenfläche der Ummantelung eine gleichmäßigere Wärmeverteilung erreicht wird. Dies erlaubt ein gleichmäßigeres Bügel- Ergebnis und vermeidet Faltenbildung, wenn das Bügeleisen richtig verwendet wird. Bei dieser gleichen Konstruktion werden außerdem extreme Unterschiede bei den Temperatur-Amplituden und Ausreißer minimiert, die bei üblichen Bügeleisen auftreten, indem die Temperatur über die gesamte Fläche der Ummantelung gleichmäßig verteilt wird. Diese Erfindung vermindert außerdem die Sohlenplatten-Entwicklung, und zwar durch Vereinfachen der Notwendigkeit der Feineinstellung des Thermostaten, des Übertemperatur-Begrenzers und der Dampf/Sprüh-Raten, um die gewünschten Bügel-Ergebnisse zu erreichen.

Bei diese Erfindung wird eine Ummantelung mit einem Aluminium-Trägermetall verwendet, das bezüglich der Dicke zwischen etwa 0,5 mm (0,02 Zoll) und etwa 0,76 mm (0,03 Zoll) variiert. Dieses Trägermetall bildet die Ummantelung selbst und kann beschichtet oder unbeschichtet bleiben oder mit einer Vielzahl von Beschichtungen beschichtet sein und/oder endbearbeitet werden, um den Anforderungen des Marktes zu genügen. Die Ummantelung kann auch aus einer Vielzahl von vorbeschichteten Lagermaterialien hergestellt werden, bei denen die Beschichtung bereits an dem Lagermaterial aufgebracht ist, wenn es verkauft wird, und einfach ausgestanzt werden, um die Ummantelung zu bilden. Die Ummantelung ist aus aufgerolltem Lagermaterial entweder mit fortlaufender Prägung oder in einem Tranfer-Pressen- System hergestellt. Bei Herstellung durch einen dieser Prozesse hat die Ummantelung die Endform der Belüftungslöcher darin, und die Kanten sind mit einem Winkel von etwa 90º bezüglich der Bodenfläche geformt. Die Ummantelung kann eine Vorbiegung aufweisen, oder auch nicht, die im Boden der Ummantelung geformt ist und die eine positive Kraft in Richtung auf die gegossene Sohlenplatte bewirkt. Diese Vorbiegung trägt dazu bei, daß sichergestellt wird, daß die Ummantelung eng gegen die gegossene Sohlenplatte anliegt, um die thermische Übertragung von der gegossenen Sohlenplatte durch die Ummantelung zu maximieren, indem der Luftspalt zwischen diesen beiden Teilen minimiert wird. Die Ummantelung ist an der gegossenen Sohlenplatte angebracht, indem die Kanten der Ummantelung fest gegen eine bestimmte Fläche der äußeren Kante der gegossenen Sohlenplatte herumgewalzt wird. Durch diesen Prozeß wird die Ummantelung mechanisch an der gegossenen Sohlenplatte befestigt.

Die Ummantelung kann entweder aus Edelstahl und/oder einem kaltgewalzten Stahl hergestellt sein. Die Sohlenplatte kann außerdem ein Medium, thermisch leitfähig oder nicht, zwischen der Ummantelung und der gegossenen Sohlenplatte aufweisen. Wenn das Medium thermisch leitfähig ist, kann es die thermische Übertragung zwischen diesen beiden weiter verbessern. Wenn das Medium thermisch leitfähig ist, oder nicht, wird ein zusätzlicher Vorteil dadurch erreicht, daß der Luftspalt zwischen der Ummantelung und der gegossenen Sohlenplatte kompensiert wird und Geräuschübertragung gedämpft wird, die stattfinden kann, wenn der Boden der Ummantelung gegen die gegossene Sohlenplatte schlägt.

Es nun auf Fig. 4 Bezug genommen, in der eine teilweise Querschnittsansicht von einem alternativen Ausführungsbeispiel von einer Sohlenplatte gezeigt ist. Die Sohlenplatte 50 hat eine Basis 52, eine Metallblech-Ummantelung 54 und eine Klebeschicht 56. Die Klebeschicht 56 wirkt mit einem Umfang der Ummantelung 54 an der Basis 52 zusammen, um die beiden Bauteile 52, 54 aneinander zu befestigen. Vorzugsweise ist die Klebeschicht 56 ein Siebdruck-Klebstoff, der thermisch leitfähig ist. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel kann jeder geeignete Typ von thermisch leitfähigem Medium zwischen der Basis und der Ummantelung verwendet werden, wie zum Beispiel eine Dichtung.

Unter Bezugnahme auf Fig. 5 ist eine teilweise Querschnittsansicht von einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel von einer Sohlenplatte gezeigt. Die Sohlenplatte 60 hat eine Basis, eine Metallblech-Ummantelung 64 und einen Luftspalt 66. Der Luftspalt erstreckt sich zwischen einem überwiegenden Teil der Fläche zwischen den beiden Bauteilen 62, 64. Abstandshalter (nicht gezeigt) können ebenfalls verwendet werden. Der Luftspalt 66 stellt ein Medium für die Übertragung von Hitze von der Basis 62 zu der Ummantelung 64 mit einer bestimmten Wärmeübertragung zur Verfügung.

Es wird nun auf Fig. 6 und 6A Bezug genommen, in denen ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel gezeigt ist. Die Sohlenplatte 70 hat eine Basis 72, eine Ummantelung 74 und einen Umfangsluftspalt 76. Die Ummantelung 74 liegt flach gegen die Bodenfläche 78 der Basis 72 an, mit Ausnahme der Bodenfläche der Basis 72 an dem Außenumfang der Basis. Durch Vorsehen von einem Umfangsluftspalt 76 kann die Wärmeübertragung von dem Umfangsrand 80 der Basis zu der Ummantelung 74 so gestaltet werden, daß die Bodenfläche 82 der Ummantelung 74 eine gleichmäßige Hitzeverteilung hat. Der Umfangsluftspalt 76 muß sich nicht vollständig um den Umfang der Sohlenplatte erstrecken und kann eine Vielzahl von separaten Umfangsluftspalt-Abschnitten aufweisen. Statt Luft in dem Spalt 76 kann auch ein anderes thermisch leitfähiges oder nicht-leitfähiges Medium verwendet werden, wie zum Beispiel Klebstoff.

Es wird nun auf Fig. 7 Bezug genommen, in der ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel gezeigt ist. Die Sohlenplatte 90 hat eine Basis 92 und eine Ummantelung 94. Die Bodenfläche 94 der Basis 92 ist mit einer Vielzahl von Nuten 96 versehen. Die Nuten 96 bilden Lufttaschen zwischen den beiden Bauteilen 92, 94, um eine im wesentlichen gleichmäßige Wärmeübertragung entlang der gesamten Bodenfläche der Sohlenplatte zu erreichen. Die Ummantelung 94 hat einen Beschichtung 98, wie zum Beispiel eine nicht-haftende Beschichtung. Jeder geeignete Typ einer nichthaftenden Beschichtung kann verwendet werden.


Anspruch[de]

1. Bügeleisen, mit einem Gehäuse (14), einer Sohlenplatte (12), die an dem Gehäuse (14) angebracht ist, und einer Einrichtung (13) zum Erhitzen der Sohlenplatte (12), wobei die Sohlenplatte (12) aufweist: (a) ein unitäres Basisbauteil (24) mit einem Heizelement (13) darin und Dampflöchern (36) darin, die sich zu einer Bodenfläche (32) des Basisbauteils (24) erstrecken, und (b) eine einteilige Ummantelung (26), die direkt an dem Basisbauteil (24) angebracht ist, eine Bodenfläche (32) von dem Basisbauteil (24) überdeckt und Dampflöcher (38) darin hat, die mit den Löchern (36) des Basisbauteils ausgerichtet sind, wobei die Ummantelung (26) einen gewölbten, vorgebogenen Abschnitt (38) hat, der gegen den Boden (32) von dem Basisbauteil (24) gebogen und vorgespannt ist, wenn die Ummantelung (26) an dem Basisbauteil (24) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß:

der gewölbte, vorgebogene Abschnitt (38) gegen den Boden des Basisbauteils (24) flach anliegt, wenn die Ummantelung (26) an dem Basisbauteil angebracht ist, und sich die Ummantelung (26) nicht nach oben in die Löcher (36) des Basisbauteils (24) erstreckt.

2. Bügeleisen nach Anspruch 1, bei dem die Ummantelung (26) ein Metallblechbauteil mit einer Dicke zwischen etwa 0,5 mm (0,02 Zoll) und etwa 0,76 mm (0,03 Zoll) ist.

3. Bügeleisen nach Anspruch 1 oder 2, bei dem ein Luftspalt (66) zwischen dem Boden (32) des Basisbauteils (24) und der Ummantelung (26) vorgesehen ist.

4. Bügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Ummantelung (26) an ihrer Unterseite eine Beschichtung aufweist.

5. Bügeleisen nach Anspruch 4, außerdem mit einem Medium (56) zwischen dem Basisbauteil (24) und der Ummantelung (26).

6. Bügeleisen nach Anspruch 5, bei dem das Medium (56) thermisch leitfähig und vorzugsweise ein Siebdruck-Klebstoff ist.

7. Bügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Kanten der Ummantelung (26) auf die Kanten des Basisbauteils (24) aufgewalzt sind.

8. Bügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der äußere Umfang der Ummantelung (26) an einer äußeren Umfangskante (80) des Basisbauteils (24) verformt ist, und bei dem ein Luftspalt (76) zwischen den beiden Bauteilen (24, 26) in einem Gebiet entlang eines unteren Umfangs der Sohlenplatte (12) vorgesehen ist, wobei die Verbindung an den. Umfängen die einzige Verbindungseinrichtung zwischen den beiden Bauteilen (24, 26) ist.

9. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem sich keine weiteren Bauteile zwischen dem Basisbauteil (24) und der Ummantelung (26) befinden.

10. Bügeleisen-Sohlenplatte, mit:

einem ersten Gußmetallbauteil (24) mit einem Heizelement (13), das durch dieses hindurch verläuft, und mit Dampflöchern (36) darin, die sich zu einer Bodenfläche (32) des Gußmetallbauteils (24) erstrecken; und

einem zweiten Metallblechbauteil (26), das an dem ersten Bauteil (24) angebracht ist, die Bodenfläche (32) des ersten Bauteils (24) überdeckt und Dampflöcher (38) darin hat, die mit den Dampflöchern in dem ersten Bauteil (24) ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Metallblechbauteil (26) eine Dicke zwischen etwa 0,5 mm (0,02 Zoll) und etwa 0,76 mm (0,03 Zoll) hat, so daß Hitze von dem ersten Bauteil (24) schnell zu dem zweiten Bauteil (26) auch ohne ein termisch leitfähiges Medium zwischen den beiden Bauteilen übertragen wird, und sich das zweite Metallblechbauteil (26) nicht nach oben in die Löcher (36) in dem ersten Gußmetallbauteil (24) erstreckt.

11. Bügeleisen nach Anspruch 10, bei dem das zweite Bauteil (26) direkt an dem ersten Bauteil (24) angebracht ist.

12. Bügeleisen nach Anspruch 10 oder 11, bei dem sich keine weiteren Bauteile zwischen dem ersten (24) und dem zweiten (26) Bauteil befinden.

13. Bügeleisen nach Anspruch 10 oder 11, bei dem ein Luftspalt (66) zwischen der Bodenfläche des ersten Bauteils (24) und dem Bauteil (26) vorgesehen ist.

14. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei dem das zweite Bauteil (26) einen gewölbten, vorgebogenen Abschnitt (38) hat, der gegen den Boden (32) des ersten Bauteils (24) flach anliegt, wenn das zweite Bauteil (26) an dem ersten Bauteil (24) angebracht ist.

15. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 10 bis 14, bei dem das zweite Bauteil (26) an der Unterseite eine Beschichtung aufweist.

16. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 10 bis 15, bei dem der äußere Umfang von dem zweiten Metallblechbauteil (26) an einer äußeren Umfangskante (80) des ersten Metallbauteils (24) verformt ist, und bei dem ein Luftspalt (76) zwischen den beiden Bauteilen (24, 26) in einem Gebiet entlang eines unteren Umfangs der Sohlenplatte (12) vorgesehen ist, wobei die Verbindung an den Umfängen die einzige Verbindungseinrichtung zwischen den beiden Bauteilen (24, 26) ist.







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