Stand der Technik
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Veredelung von Destillatölen und
insbesondere auf ein Verfahren zur Entfernung von Schwefel, Stickstoff und Aromaten aus
Destillatölen unter Verwendung eines mehrbödigen katalytischen Reaktors.
Bei der Herstellung von Destillatölen aus Kohlenwasserstoff-Zufuhr ist die Entfernung
von Schwefel und Stickstoff sowie die Sättigung der Aromaten notwendig, damit das
Destillatöl Umweltschutzstandards erfüllt und eine ausreichend hohe Cetanzahl aufweist.
Wenn Kohlenwasserstoff-Zufuhren zur Herstellung von Destilfatölen der Entschwefelung,
Denitrierung und Aromatenentfernung in einem katalytischen Reaktor unterzogen werden,
findet aufgrund der exothermischen Reaktionswärmeentwicklung ein signifikanter
Temperaturanstieg über den Reaktorboden statt. Eine bekannte Technik zum Ausgleich
dieses Temperaturanstiegs in einem mehrbödigen Reaktor ist der Einsatz von Gas-
und/oder Flüssig-Quenchkühlung in Zwischenböden. Bei dieser Art von Verfahren wird die
Kühlflüssigkeit durch Verteiler in eine Mischvorrichtung, bekannt als Quenchkammer
eingespeist, welche sich zwischen angrenzenden Katalysatorböden befindet. Das Kühlgas
bzw. die Kühlflüssigkeit sorgt für Direktkontakt-Kühlung der Reaktionsgemische. Wenn diese
Technik verwendet wird, wird das Kühlgas, das normalerweise ein Recyclegas ist, in
ausreichender Menge zur Neuanpassung des Wasserstoff-Partialdrucks auf den
gewünschten Pegel eingespritzt. Die Kühlflüssigkeit, die normalerweise eine
Recycleflüssigkeit ist, wird dann verwendet, um die restlichen Kühlungsanforderungen
bereitzustellen.
Das oben erwähnte Direktkontakt-Kühlsystem weist verschiedene Nachteile auf. Der
Einsatz von Recyclegas und/oder flüssigkeit zur Direktkontaktkühlung erfordert den Einsatz
einer relativ großen Kompressionseinrichtung zur Bereitstellung des Kühlgases. Des
weiteren ist beim Einsatz von Kühlflüssigkeit gegebenenfalls ein größeres
Katalysatorvolumen erforderlich als wenn keine Flüssigkühlung verwendet würde.
Zusammenfassung der Erfindung
Ein Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Prozesses zur Herstellung
von Destillatölen unter Verwendung eines mehrbödigen Reaktors, in dem ein wirksames
Kühlsystem zum Kühlen des Reaktionsgemisches zum Einsatz kommt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens
zur Steuerung der Temperatur in einem mehrbödigen katalytischen Reaktor, der zur
Herstellung von Destillatölen verwendet wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung
von Destillatölen, bei dem keine Kühlflüssigkeit erforderlich ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung
von Destillatölen, bei dem ein größenreduzierter Kompressor verwendet werden kann.
Die Erfindung in einer bevorzugten Form ist ein Prozess zur Herstellung von
Destillatölen aus einer Destillat-Kohlenwasserstoff-Zufuhr. Der Prozess umfasst die
Einbringung von Destillat-Kohlenwasserstoff-Zufuhr und Wasserstoffgas in den oberen
Bereich einer ersten Reaktionszone eines mehrbödigen Reaktors zur Herstellung eines
ersten Reaktionsgemischs. Das erste Reaktionsgemisch wird am unteren Bereich der ersten
Reaktionszone aus dem mehrbödigen Reaktor entfernt und in einem ersten Wärmetauscher
gekühlt, wobei die Kohlenwasserstoffzufuhr als Kühlmedium fungiert. Wasserstoffgas wird in
das gekühlte erste Reaktionsgemisch eingespritzt, um den Wasserstoff-Partialdruck zu
erhöhen und die Dichte des ersten Reaktionsgemisches zu reduzieren, während das erste
Reaktionsgemisch weiter gekühlt wird. Das gekühlte erste Reaktionsgemisch, welches das
eingespritzte Wasserstoffgas enthält, wird dann in eine zweite Reaktionszone des
mehrbödigen Reaktors eingebracht, um ein zweites Reaktionsgemisch herzustellen.
Die Einspritzung von Wasserstoffgas nach dem Abkühlen im Wärmetauscher schafft
ein Dichte-Differential des Zweiphasengemischs und fördert die hydraulische Zirkulation.
Das Wasserstoffgas wird vorzugsweise in einer Menge eingespritzt, die ausreicht, um etwa
die Hälfte der gesamten Kühlungsanforderung für das erste Reaktionsgemisch zu liefern,
bevor die Einbringung in die zweite Reaktionszone stattfindet.
In einer besonders bevorzugten Form beinhaltet der Prozess der Erfindung ferner die
Schritte der Entfernung des zweiten Reaktionsgemischs aus dem mehrbödigen Reaktor, das
Abkühlen des entnommenen zweiten Reaktionsgemischs in einem zweiten Wärmetauscher,
die Einspritzung von Wasserstoffgas in das zweite Reaktionsgemisch beim Abkühlen, um
die Dichte des zweiten Reaktionsgemischs zu reduzieren und das zweite Reaktionsgemisch
zu kühlen, sowie den Schritt der Einbringung des gekühlten zweiten Reaktionsgemischs mit
dem eingespritzten Wasserstoffgas in eine dritte Reaktionszone des mehrbödigen Reaktors,
um ein drittes Reaktionsgemisch zu erhalten.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
Die Abbildung stellt ein Prozessflussdiagramm dar, das eine bevorzugte Ausführung
eines Systems zur Herstellung von Destillatölen nach der vorliegenden Erfindung zeigt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Der Prozess und das System der Erfindung sind besonders geeignet für die
Verwendung bei der Hydrierung von Kohlenwasserstoffen zur Herstellung von Destillatölen.
Das Einspeisematerial hat etwa 10% Siedepunktvolumen im Bereich von etwa 300ºF
(149ºC) bis 500ºF (260ºC) und etwa 90% Siedepunktvolumen im Bereich von mindestens
etwa 500ºF (260ºC) und maximal etwa 750ºF (399ºC).
Ein repräsentatives Beispiel einer Destillat-Kohlenwasserstoff-Zufuhr, welche nach
der vorliegenden Erfindung hydriert werden kann, weist folgende Charakteristika auf:
Dichte, A. P. I. (Ionisation unter athmosphärischem Druck) 16.8-29.9
H/C Atomverhältnis 1.4-1.9
Schwefel, Gewicht % 0.2-1.2
Stickstoff, Gewicht % 0.01-0.1
FIA, Vol.%
Aromaten 35-60
Olefine 1-4
Gesättigte Verbindungen Gleichgewicht
Destillation, ºF
Anfänglicher Siedepunkt 310-430 (154-221ºC)
10% 390-495 (199-257ºC)
50% 510-575 (266-302ºC)
90% 625-690 (329-366ºC)
Endpunkt 700-780 (371-416ºC)
Hierbei gilt jedoch, dass der Umfang der vorliegenden Erfindung nicht auf diese
spezielle Destillat-Kohlenwasserstoff-Zufuhr beschränkt werden soll.
Bezugnehmend auf die Abbildung findet die Hydrierung der Kohlenwasserstoffzufuhr
in einem Reaktor 10 statt, der eine erste Reaktionszone 12, eine zweite Reaktionszone 14
und eine dritte Reaktionszone 16 aufweist. Die erste und zweite Reaktionszone 12 und 14
enthalten eine Festbettanordnung aus Hydrierkatalysatoren, die jeweils auf den Trennungen
18 und 20 ruhen. Die dritte Reaktionszone 16 enthält eine Festbettanordnung aus einem
Hydrierkatalysator, welcher ein Edelmetall- oder ein Nicht-Edelmetall-Hydrierkatalysator sein
kann und auf einer Trennung 22 ruht. Die Trennungen 18, 20 und 22 weisen die
Auslassabscheider 24, 26 und 28 auf, die jeweils damit verbunden sind, um die Entnahme
des Reaktionsgemischs aus der Reaktionszone, an welcher der betreffende
Ausfassabscheider positioniert ist, sicherzustellen. Der Raum 30 befindet sich zwischen der
Trennung 18 und dem oberen Ende der Reaktionszone 14 und der Raum 32 befindet sich
zwischen der Trennung 20 und dem oberen Ende der Reaktionszone 16, um die Entnahme
des heißen Reaktionsgemischs aus Reaktor 10 und die Einbringung des gekühlten
Reaktionsgemischs kombiniert mit dem Wasserstoffgas zurück in den Reaktor 10 auf eine
nachstehend beschriebene Weise zu ermöglichen.
Eine frische Kohlenwasserstoff-Zufuhr, die zu Destillatöl veredelt werden soll, tritt in
das Reaktorsystem über Leitung 34 ein und wird mit Wasserstoff aus Leitung 11 in Leitung
35 vermischt. Die Kohlenwasserstoffzufuhr und Wasserstoffgasmischung wird in den
Wärmetauschern 56 und 44 auf die Reaktionstemperatur vorgeheizt, d. h. auf eine
Temperatur von etwa 550-750ºF (288-399ºC), und nachfolgend über Leitung 40 an den
Reaktor 10 transportiert. Strom 36 transportiert das Zufuhrgemisch aus dem Wärmetauscher
56 an den Wärmetauscher 44. Die Umgehungsleitung 38 um den Wärmetauscher 44 wird
bei Bedarf verwendet, um übermäßiges Vorheizen der Zufuhrmischung zu vermeiden. Die
Zufuhr tritt oben in den Reaktor 10 ein. Die Zufuhr passiert das Katalysatorbett 13 in der
ersten Reaktionszone 12 nach unten, und zwar unter Bedingungen, bei denen eine
substanzielle Menge Schwefel, Stickstoff und aromatische Verbindungen hydriert werden, so
dass die erwünschten Dieselkraftstoff-Produkte entstehen. Die erste Reaktionszone 12 wird
vorzugsweise in einem Temperaturbereich von etwa 550ºF (288ºC) bis etwa 750ºF (399ºC)
betrieben, insbesondere bevorzugt von etwa 600ºF (316ºC) bis etwa 710ºF (377ºC), sowie
bei einem Druck von etwa 600 psig (41,8 atm.) bis etwa 2.000 psig (137,1 atm.), bevorzugt
von etwa 750 psig (52,0 atm.) bis etwa 1.500 psig (103,1 atm.) und bei einem Wasserstoff-
Partialdruck von etwa 510 psig (35,5 atm.) bis etwa 1.700 psig (116,5 atm.), insbesondere
bevorzugt von etwa 640 psig (44,5 atm.) bis etwa 1.275 psig (87,6 atm.) und bei einem
LHSV von etwa 0,3 Std. bis 2,0 Stunden. Der Abgang der ersten Reaktionszone 12 stellt ein
Zweiphasengemisch aus einer Flüssigphase und einer Gasphase dar. Die Flüssigphase ist
ein Gemisch der höher siedenden Bestandteile der frischen Zufuhr. Die Gasphase ist ein
Gemisch aus Wasserstoff, inerten gasförmigen Verunreinigungen und verdampften flüssigen
Kohlenwasserstoffen in einer Zusammensetzung, die im allgemeinen denen der niedriger
siedenden Bestandteile der frischen Zufuhr ähneln. Das Flüssigkeits-/Gas-
Reaktionsgemisch aus der ersten Reaktionszone 12 tritt in den Raum 30 zwischen der
ersten und zweiten Reaktionszone ein, wobei an diesem Punkt das Gemisch aus der ersten
Reaktionszone 12 durch den Auslassabscheider 24 sowie aus dem Reaktor über Leitung 42
entfernt wird. Das Reaktionsgemisch in Leitung 42 tritt in den Wärmetauscher 44 ein, in
welchem es anhand des Zufuhrstroms auf eine Temperatur von etwa 600-660ºF (316-
349ºC) abgekühlt wird. Das abgekühlte Reaktionsgemisch tritt aus dem Wärmetauscher 44
über Leitung 46 aus. Ein Wasserstoffgas-Strom wird über Leitung 48 in das gekühlte
Reaktionsgemisch eingebracht, um den erforderlichen Wasserstoff-Partialdruck am Einlass
in die zweite Reaktionszone aufrecht zu erhalten und die Dichte des gekühlten
Reaktionsgemischs für die Zirkulation zu reduzieren. Gleichzeitig kühlt das Gas das
Reaktionsgemisch auf eine Temperatur von etwa 550-700ºF (288-399ºC) weiter ab. Das
Reaktionsgemisch mit dem neu eingespritzten Wasserstoffgas wird dann über Leitung 52
zurück in Raum 30 zwischen der ersten und zweiten Reaktionszone geleitet. Das Gemisch,
das in Raum 30 eingespritzt wird, gelangt dann nach unten in die zweite Reaktionszone 14.
In Raum 30 bzw. Raum 32 ist kein Kolonnenboden für Flüssig- bzw. Gas-Quenchkühlung
erforderlich.
In der zweiten Reaktionszone 14 wandern das Reaktionsgemisch und das neu
eingespritzte Wasserstoffgas zusammen nach unten durch das Katalysatorbett 15, um
weitere Aromaten zu hydrieren. Am Eingang zur zweiten Reaktionszone 14 weist das
Reaktionsgemisch mit Wasserstoffgas vorzugsweise eine Temperatur von etwa 550-750ºF
(288-399ºC) auf. Der Wasserstoffgas-Partialdruck liegt vorzugsweise bei etwa 600-1200
psig (41,8-82,5 atm.). Der erhöhte Wasserstoff-Partialdruck und die kühlere Temperatur
sind für die Verschiebung des chemischen Gleichgewichts zu den gesättigten Verbindungen
günstig, wodurch eine höhere Sättigung der Aromaten erreicht wird. Die zweite
Reaktionszone 14 wird vorzugsweise bei einer Temperatur von etwa 550ºF bis etwa 750ºF
betrieben, insbesondere bevorzugt von etwa 600ºF (316ºC) bis etwa 710ºF (377ºC), sowie
bei einem Druck von etwa 600 psig (41,8 atm.) bis etwa 2.000 psig (137,1 atm.), bevorzugt
von etwa 750 psig (52,0 atm.) bis etwa 1.500 psig (103,1 atm.) und bei einem LHSV von
etwa 0,3&supmin;¹ Std. bis 2,0&supmin;¹ Stunden.
Das Flüssigkeits-/Gas-Reaktionsgemisch aus der zweiten Reaktionszone 14 wird
aus der zweiten Reaktionszone 14 durch den Auslassabscheider 26 entfernt, wird aus
Reaktor 10 über Leitung 54 entnommen und wird zu einem Wärmetauscher 56 geleitet, in
dem es mit Hilfe des zugeführten Stroms auf eine Temperatur von etwa 600-660ºF (316-
349ºC) abgekühlt wird. Das abgekühlte Reaktionsgemisch wird über Leitung 58 aus dem
Wärmetauscher 56 entfernt und mit Wasserstoffgas aus Leitung 60 gemischt, um den
erforderlichen Wasserstoff-Partialdruck am Einlass in die dritte Reaktionszone aufrecht zu
erhalten und die Dichte des gekühlten Reaktionsgemischs für die Zirkulation weiter zu
reduzieren. Das gekühlte Reaktionsgemisch mit dem neu eingespritzten Wasserstoffgas
wird dann über Leitung 64 in den Reaktor zurückgeführt und in Raum 32 eingebracht. Das
Reaktionsgemisch mit Wasserstoffgas wandert dann nach unten durch die dritte
Reaktionszone 16, in der verbliebene Aromaten hydriert werden. Zusätzlich zur Sättigung
der Aromaten dient die Reaktion des Kohlenwasserstoff-Reaktionsgemischs mit
Wasserstoffgas in der dritten Reaktionszone 14 der Abtrennung gelöster Verunreinigungen
aus H&sub2;S und NH&sub3; aus dem flüssigen Abgang, wodurch der Wasserstoff-Partialdruck
verbessert und als Folge hiervon die kinetische Leistung des Katalysators gesteigert wird.
Das Reaktionsgemisch mit dem neu eingespritzten Wasserstoffgas, das in die dritte
Reaktionszone 16 eintritt, weist einen Wasserstoff-Partialdruck von etwa 600-660 psig auf.
Die dritte Reaktionszone 16 mit einem Katalysatorbett 17 wird vorzugsweise bei einer
Temperatur von etwa 550ºF (288ºC) bis etwa 700ºF (371ºC), insbesondere bevorzugt von
etwa 600ºF (316ºC) bis etwa 675ºF (357ºC) betrieben, mit einem Druck und LHSV mit
ungefähr dem selben Druckbereich und LHSV-Bereich wie die erste und zweite
Reaktionszone.
Der Abgang aus Flüssigkeit und Gas aus der dritten Reaktionszone 16 sammelt sich
am Auslassabscheider 28 und wird aus dem Reaktor 10 über Leitung 66 entfernt. Diese
Leitung enthält das Destillatölprodukt. Dieses Produkt kann dann wie beispielsweise durch
Destillation weiterverarbeitet werden, um etwaige Verunreinigungen zu entfernen.
Der Prozess der Erfindung ist dahingehend effizient, dass keine Flüssig-
Quenchkühlung nötig ist und die Gas-Quenchkühlung auf das Maß minimiert ist, das für den
erwünschten Wasserstoff-Partialdruck erforderlich ist. Das eingespritzte Wasserstoffgas
liefert in der Regel die Hälfte der erforderlichen Gesamtkühlung für das Reaktionsgemisch,
bevor das Reaktionsgemisch in den nächsten Reaktorboden geleitet wird.
Wie weiter oben erwähnt, enthalten die Katalysatoren in der ersten und zweiten Zone
vorzugsweise Nicht-Edelmetalle. Als repräsentative Beispiele für solche Katalysatoren sind
zu nennen Nickel, Raneynickel, Kobalt-Molybdän, Nickel-Molybdän und Nickel-Wolfram. Der
Katalysator in der dritten Reaktionszone kann ein Edelmetall oder Nicht-Edelmetall
aufweisen, wie oben angeführt. Als Beispiele für Edelmetall-Katalysatoren sind, ohne hierauf
beschränkt zu sein, Platin und Palladium zu nennen.
Der Katalysator ruht vorzugsweise, ohne hierauf beschränkt zu sein, auf einem
Auflager wie Aluminiumoxid, Silika oder einer Kombination hieraus.
Ein repräsentatives Beispiel eines Destillatöls, das nach der vorliegenden Erfindung
gewonnen wird, ist wie folgt:
Dichte, A. P. I. (Ionisation unter athmosphärischem Druck) 28-32
Farbe (ASTM D-1500) 0.5
H/C Atomverhältnis 1.7-2.1
Schwefel < 5-500 ppm
Stickstoff < 5 ppm
FIA, Vol. %
Aromaten 30-40
Olefine 0.3-0.7
Gesättigte Verbindungen Gleichgewicht
Destillation, ºF
Anfänglicher Siedepunkt 250-325 (121-163ºC)
10% 340-445 (171-229ºC)
50% 475-540 (246-282ºC)
90% 600-660 (316-349ºC)
Endpunkt 680-740 (360-393ºC)
Anzumerken ist, dass der Prozess der vorliegenden Erfindung zur Herstellung von
Destillatölen mit Schwefelkonzentrationen von nur 5-50 ppm, Aromatenkonzentrationen
von nur 5-20% und Farbspezifikationen von 0,5-1 gemäß ASTM D-1500 verwendet
werden kann.
Diese Erfindung vereinfacht den Innenaufbau des Reaktors, indem das Erfordernis
von Quenchkammer-Kolonnenböden zur Kühlung am Einlass zu jeder Reaktionszone
wegfällt. Diese Erfindung ist auch auf Gegenstrom-Reaktorkonfigurationen anwendbar. Die
letzte Reaktionszone weist Gegenstrom auf.