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Dokumentenidentifikation DE10234696A1 13.02.2003
Titel Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit und Klappenunterstützungsstruktur
Anmelder Funai Electric Co., Ltd., Daito, Osaka, JP
Erfinder Takeda, Kenichi, Daito, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 30.07.2002
DE-Aktenzeichen 10234696
Offenlegungstag 13.02.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.02.2003
IPC-Hauptklasse G11B 33/08
Zusammenfassung Eine Klappenunterstützungsstruktur umfaßt ein Gehäuse mit einem Öffnungsabschnitt, eine den Öffnungsabschnitt abdeckende Klappe sowie erste und zweite Unterstützungswellen, die an der Klappe vorgesehen sind, wobei die zweite Unterstützungswelle an einem vorstehenden Ende eine Kontaktfläche aufweist. Die Klappenunterstützungsstruktur umfaßt ferner am Gehäuse angeordnete Lager, wovon jedes einen Welleneinschubabschnitt besitzt, in die die erste bzw. die zweite Unterstützungswelle eingeschoben sind, und ein elastisches Element, das an der ersten Unterstützungswelle angeordnet ist und auf die Klappe sowohl eine Schubkraft als auch eine Drehkraft ausübt. Schließlich ist in der Nähe der Kontaktfläche ein Positionierungsabschnitt vorgesehen. Das elastische Element ist zwischen die Klappe und eines der Lager eingesetzt, um die Klappe in Richtung des Wellenzentrums vorzubelasten, so daß die Kontaktfläche, die sich in der Nähe des anderen Lagers befindet, mit dem Positionierungsabschnitt, der ebenfalls in der Nähe des anderen Lagers angeordnet ist, in Kontakt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit und eine Klappenunterstützungsstruktur und insbesondere eine derartige Baueinheit und eine derartige Klappenunterstützungsstruktur, bei denen Schwingungsgeräusche einfach unterdrückt werden können.

Eine herkömmliche Klappenunterstützungsstruktur ist beispielsweise aus JP 53-127921-A bekannt. Fig. 11 ist eine erläuternde Ansicht, die diese Klappenunterstützungsstruktur des Standes der Technik zeigt. In Fig. 11 besitzt eine Klappe 1 auf der linken Seite der Figur eine Aussparung 2, in der eine Feder 4 in Eingriff ist. Der obere Teil der Klappe 1 ist zurückgebogen, wodurch ein Einschubloch 3 gebildet wird. In das Einschubloch 3 ist eine Welle 5 eingeschoben, die die Klappe 1 unterstützt, ferner ist an einem Ende der Welle 5 ein Kranz 6 ausgebildet, von dem ein Ende der Welle vorsteht.

Wie in Fig. 11 gezeigt ist, ist die Klappe 1 über die Welle 5 von einem Rahmenkörper 7 unterstützt. Genauer ist der Rahmenkörper 7 mit Wellenbohrungen 7a versehen, in denen die Welle 5 in der Weise getragen wird, daß die Feder 4 auf die Welle 5 aufgeschoben ist und die Welle 5 in das Einschubloch 3 eingeschoben ist. Hierbei übt die Feder 4 einerseits auf den Kranz 6 und andererseits auf die Klappe 1 eine Schubkraft aus, die den Kranz 6 zum Rahmenkörper 7 preßt, während eine Stirnfläche der Klappe 1 auf der gegenüberliegenden Seite der Klappe 1 gegen den Rahmenkörper 7 gedrückt wird. Auf einer Seite der Feder 4 ist das obere Ende der Feder 4 in bezug auf die Welle 5 radial nach außen gerichtet und mit einem nicht gezeigten Abschnitt des Rahmenkörpers 7 in Kontakt. Die Feder 4 übt auf die Klappe 1 eine Kraft aus, die bestrebt ist, die Klappe 1 um die Welle 5 zu drehen, wodurch die Klappe 1 in die in Fig. 11 gezeigte normalerweise geschlossene Stellung vorbelastet wird. Wenn ein Benutzer bei Bedarf gegen die Klappe 1 drückt, wird die Klappe 1 nach hinten geschwenkt.

In der obenbeschriebenen herkömmlichen Klappenunterstützungsstruktur sind der Kranz 6 und die Stirnfläche der Klappe 1, die mit dem Rahmenkörper 7 in. Kontakt sind, eben, außerdem ist auch der Rahmenkörper 7 eben. Daher stehen der Kranz 6 und die Stirnfläche der Klappe 1 einerseits und der Rahmenkörper 7 andererseits in einem Flächenkontakt. Diese Klappenunterstützungsstruktur wird für ein Einschubloch etwa für eine Bandkassette oder dergleichen verwendet. Ein solches Einschubloch wird daher in Schallwiedergabegeräten verwendet. Dieser Schall erzeugt an den Kontaktflächen, die in einem Flächenkontakt stehen, Schwingungen, so daß Schwingungsgeräusche entstehen. Um diese Art von Schwingungsgeräuschen zu verhindern, wurde die Kontaktfläche bisher mit Fett beschichtet. Zum einen verursacht die Verwendung von Schmierfett jedoch Kosten, zum anderen ist ein Fettbeschichtungsprozeß erforderlich. Schließlich kann das Schmierfett im Gebrauch austreten.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit und eine Klappenunterstützungsstruktur zu schaffen, bei denen das Auftreten von Schwingungsgeräuschen ohne Verwendung eines Schmiermittels und bei einfachem Aufbau verhindert werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 und 2 bzw. durch eine Klappenunterstützungsstruktur nach einem der Ansprüche 3 und 4. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

In der Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit nach Anspruch 1 oder 2 ermöglicht der Öffnungsabschnitt in der Gehäusevorderseite das Einschieben einer Videokassette, wobei der Öffnungsabschnitt im Normalzustand durch die Klappe verschlossen ist. Beim Einschieben der Videokassette wird die Klappe gedreht, so daß der Öffnungsabschnitt freigegeben wird. Dieser Aufbau wird verwendet, um Schwingungsgeräusche zu verhindern, die von der Klappe aufgrund von Schwingungen erzeugt werden, die durch den wiedergegebenen Schall des Fernsehgeräts hervorgerufen werden.

Die Klappe besitzt eine Platte und eine Unterstützungswelle, um die die Platte gedreht wird. Die Platte ist so geformt, daß sie den Öffnungsabschnitt abdeckt. Auf ein Ende der Unterstützungswelle kann eine Schraubenfeder aufgeschoben sein. Die Fernsehgerät- und Videolaufwerk- Baueinheit weist Lager auf, die am Gehäuse ausgebildet sind, wobei die Feder zwischen die Klappe und eines der Lager eingefügt ist, indem sie auf die Unterstützungswelle aufgeschoben ist. Die Endabschnitte der Feder sind im wesentlichen tangential zu dem von der Schraubenfeder definierten Kreis gebogen, wobei einer der gebogenen Endabschnitte der Feder mit dem Gehäuse in Kontakt ist und der andere Endabschnitt mit der Klappe in Kontakt ist. Dadurch wird auf die Unterstützungswelle eine Drehrückstellkraft der Feder ausgeübt, die die Platte der Klappe im Normalzustand in Richtung zum Öffnungsabschnitt vorbelastet. Daher ist der Öffnungsabschnitt im Normalzustand durch die Klappe geschlossen. Da die Feder mit dem Lager in Kontakt ist, ist die Unterstützungswelle in Richtung zu ihrem anderen Ende vorbelastet. Hierbei ist die Kontaktfläche der Unterstützungswelle am anderen Ende im wesentlichen eben, ferner ist ein im wesentlichen zylindrischer Vorsprung in der Nähe des Lagers am anderen Ende ausgebildet und steht von dem Gehäuse im wesentlichen senkrecht zu der axialen Richtung der Unterstützungswelle vor. Daher ist die vorbelastete Kontaktfläche der Unterstützungswelle am anderen Ende mit der gekrümmten äußeren Umfangsfläche des Vorsprungs in Kontakt.

Da die Unterstützungswelle in axialer Richtung vorbelastet ist und mit dem Vorsprung in Kontakt ist, wird aufgrund des Kontakts mit dem Vorsprung keine Ablenkung der Klappe in Richtung der Unterstützungswelle hervorgerufen, vielmehr wird die Klappe in Richtung der Unterstützungswelle korrekt positioniert. Ferner ist der Innendurchmesser der Lager größer als der Außendurchmesser der Unterstützungswelle, so daß die Unterstützungswelle frei unterstützt ist. Da jedoch der Vorsprung und das Lager nahe beieinander angeordnet sind, sind die äußere Umfangsfläche des Vorsprungs, die den Reaktionspunkt der Vorbelastungskraft bildet, und das Lager nahe beieinander angeordnet, so daß keine Schwingungen entgegen der Vorbelastungskraft erzeugt werden, selbst wenn Schall wiedergegeben wird. Außerdem ist die Kontaktfläche der Unterstützungswelle eben, während die äußere Umfangsfläche des Vorsprungs gekrümmt ist, wodurch sie im wesentlichen nur an einem Punkt in Kontakt sind und Schwingungsgeräusche, die durch den Schall hervorgerufen werden, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auftreten.

Um in der Klappenunterstützungsstruktur nach Anspruch 3 die Klappe so zu unterstützen, daß sie den Öffnungsabschnitt des Gehäuses freigeben und verschließen kann, ist die Klappe mit ersten und zweiten Unterstützungswellen versehen und ist das Gehäuse mit Lagern und einem Positionierungsabschnitt ausgebildet. Die Unterstützungswellen sind so angeordnet, daß ihre Enden in zueinander entgegengesetzten axialen Richtungen der Welle vorstehen. Die Klappe wird in den Lagern drehbar und unlösbar gehalten, indem die Unterstützungswelle in das Lagerpaar von seiten einer gegenüberliegenden Fläche der Lager, die mit dem Welleneinschubabschnitt zum Einschieben der Unterstützungswelle ausgebildet ist, eingeschoben wird, wobei die Lager am Gehäuse ausgebildet sind. Das elastische Element ist auf ein Ende der Unterstützungswellen aufgeschoben und zwischen Klappe und Lager eingefügt, um die Klappe um die axiale Linie der Unterstützungswelle in einer vorgegebenen Richtung vorzubelasten. Der Positionierungsabschnitt ist so angeordnet, daß er mit der Unterstützungswelle an dem dem elastischen Element gegenüberliegenden Ende der Unterstützungswelle in Kontakt gelangen kann, wobei der Positionierungsabschnitt auf der anderen gegenüberliegenden Fläche der Lager angeordnet ist.

Das heißt, daß ein Lager direkt einer Vorbelastungskraft des elastischen Elements unterworfen ist und stets einem Zug unterliegt, so daß es unwahrscheinlich ist, daß Schwingungsgeräusche entstehen. Auf der anderen Lagerseite wird eine Vorbelastungskraft der Unterstützungswellen auf den Positionierungsabschnitt, der sich außerhalb der axialen Linie der Unterstützungswelle befindet, ausgeübt, so daß auf den Positionierungsabschnitt stets ein Zug ausgeübt wird, wodurch es ebenfalls unwahrscheinlich ist, daß Schwingungsgeräusche erzeugt werden. Hierbei ist die Wahrscheinlichkeit, daß das Auftreten von Schwingungsgeräuschen verhindert wird, um so größer, je kleiner der Abstand zwischen dem Lager und dem Positionierungsabschnitt ist. Ferner ist die Wahrscheinlichkeit, daß das Auftreten von Schwingungsgeräuschen verhindert wird, um so größer, je kleiner die Kontaktfläche zwischen der Unterstützungswelle und dem Positionierungsabschnitt ist.

In der Klappenunterstützungsstruktur nach Anspruch 4 ist das Gehäuse mit einem Öffnungsabschnitt versehen, der das Einschieben eines vorgegebenen Einschubelements in das Gehäuse ermöglicht und im Normalzustand durch die Klappe verschlossen ist. Hierbei wird die Klappe gedreht, um den Öffnungsabschnitt freizugeben, wenn ein vorgegebenes Element eingeschoben werden soll. Der folgende Aufbau wird verwendet, um das Auftreten von Schwingungsgeräuschen der Klappe aufgrund von innerhalb oder außerhalb des Gehäuses erzeugten Schwingungen zu verhindern. Das heißt, das Gehäuse ist an wenigstens zwei Abschnitten mit Lagern versehen, während die Klappe, deren Platte den Öffnungsabschnitt abdeckt, mit Unterstützungswellen mit einem Außendurchmesser, der kleiner als der Innendurchmesser des Welleneinschubabschnitts des Lagers ist, versehen ist und an einem Ende ein elastisches Element aufweist. Der Positionierungsabschnitt ist in der Nähe eines der Lager im Gehäuse vorgesehen und gelangt mit einer Kontaktfläche der zweiten Unterstützungswelle im wesentlichen punktförmig in Kontakt, wodurch die axiale Position der Klappe festgelegt wird.

Das elastische Element übt in eine Richtung eine Vorbelastungs- oder Schubkraft aus und in Drehrichtung der Platte im wesentlichen senkrecht zur Wirklinie der Schubkraft eine Drehkraft aus. Falls daher das elastische Element mit der Unterstützungswelle in Eingriff und in das Lager eingeschoben ist und zwischen dem Lager und dem Eingriffabschnitt der Unterstützungswelle eine Schubkraft ausgeübt wird, wird die Unterstützungswelle in axialer Richtung vorbelastet. Folglich gelangt die Kontaktfläche der Unterstützungswelle mit dem Positionierungsabschnitt in Kontakt. Falls andererseits in Drehrichtung der Unterstützungswelle eine Drehrückstellkraft des elastischen Elements ausgeübt wird, kann auf die Klappe in Drehrichtung eine Drehkraft ausgeübt werden, weshalb die Klappe im Normalzustand zum Öffnungsabschnitt im Gehäuse vorbelastet ist. Falls auf die Klappe gedrückt wird, kann sie selbstverständlich entgegen dieser Drehrückstellkraft geschwenkt und geöffnet werden.

Das heißt, daß die Unterstützungswelle durch das elastische Element in Richtung zum Positionierungsabschnitt vorbelastet ist, weshalb die Unterstützungswelle und der Positionierungsabschnitt im wesentlichen punktförmig in Kontakt gelangen. Daher wird die Bewegung der Unterstützungswelle in axialer Richtung aufgrund einer Vorbelastungskraft durch den Positionierungsabschnitt angehalten, so daß die Unterstützungswelle in axialer Richtung korrekt positioniert wird. Da die Unterstützungswelle und der Positionierungsabschnitt im wesentlichen in punktförmigem Kontakt sind, wird eine Vorbelastungskraft im wesentlichen auf einen Punkt konzentriert, so daß es unwahrscheinlich ist, daß eine Kraft erzeugt wird, die die Kontaktabschnitte entgegen der Vorbelastungskraft aufgrund unterschiedlicher Schwingungen wie etwa einer Stimme von innerhalb oder außerhalb des Gehäuses auseinanderzieht, weshalb das Auftreten von Schwingungsgeräuschen am Kontaktpunkt verhindert werden kann. Da ferner die Unterstützungswelle durch den Positionierungsabschnitt korrekt positioniert wird, ist es nicht notwendig, daß die Lager mit dem äußeren Umfang der Unterstützungswelle in engen Kontakt gelangen. Folglich kann die Unterstützungswelle mit Spiel unterstützt sein.

Die Unterstützungswelle wird nicht bewegt und Schwingungsgeräusche werden nicht erzeugt, solange keine Kraft erzeugt wird, die der Schubkraft am Kontaktpunkt zwischen dem Positionierungsabschnitt und der Unterstützungswelle entgegenwirkt. Es gibt jedoch einen vergrößerten Bewegungsspielraum aufgrund einer Verformung der Klappe oder der Unterstützungswelle, wenn sie weiter vom Kontaktpunkt entfernt ist. Falls daher die Lager und der Positionierungsabschnitt weiter entfernt angeordnet wären, könnten Schwingungsgeräusche am Kontaktpunkt zwischen den Lagern und der Unterstützungswelle auftreten, während erfindungsgemäß aufgrund der Tatsache, daß die Lager und der Positionierungsabschnitt nahe beieinander liegen, die Lager sich in der Nähe des Wirkpunkts der auf den Positionierungsabschnitt ausgeübten Schubkraft befinden, so daß für die Unterstützungswelle ein kleinerer Bewegungsspielraum vorhanden ist und die Wahrscheinlichkeit, daß Schwingungsgeräusche erzeugt werden, gering ist.

In dieser Beschreibung wird das vorgegebene Element innerhalb oder außerhalb des Gehäuses verwendet und ist hinsichtlich seines Typs nicht eingeschränkt. Beispielsweise kann das vorgegebene Element eine Videokassette, ein Videoband, eine CD-ROM oder eine DVD sein. Die Erfindung kann zusätzlich zu den obengenannten Aufzeichnungsmedien in großem Umfang auf verschiedene Elemente wie etwa auf Batterien und Verbinder, die in das Gehäuse eingeschoben werden können, verwendet werden. Die Lager können an wenigstens zwei Positionen vorgesehen sein, die nicht durch andere Faktoren als die räumliche Beziehung zum Positionierungsabschnitt beschränkt sind, die Lager sind jedoch vorzugsweise in der Nähe der beiden Enden der Unterstützungsenden angeordnet, da sie dann die Unterstützungswelle stabil halten können.

Es könnte notwendig sein, daß das elastische Element eine Schubkraft in einer Richtung und eine Drehrückstellkraft in Drehrichtung um die Wirklinie der Platte im wesentlichen senkrecht zur Wirklinie der Schubkraft ausübt, wobei das elastische Element eines von mehreren verschiedenen Elementen sein kann. Beispielsweise ermöglicht die Verwendung einer Schraubenfeder, daß eine Vorbelastungskraft in Richtung der Schraubenachse ausgeübt wird und daß ein Endabschnitt der Feder mit der Platte der Klappe in Kontakt ist, indem die Feder in Richtung ihres äußeren Umfangs gebogen und in Kontakt gebracht wird, wodurch eine Drehrückstellkraft in Drehrichtung um die Schraubenachse ausgeübt wird. Außerdem kann das elastische Element aus verschiedenen Werkstoffen wie etwa Gummi hergestellt sein, das in verschiedene Formen wie etwa zylindrisch oder säulenartig gegossen ist.

Die Unterstützungswelle kann einen Außendurchmesser besitzen, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Welleneinschubabschnitts im Lager oder des Abschnitts zum Einschieben der Unterstützungswelle. Bei diesem Aufbau kann die Unterstützungswelle mit Spiel, also ohne engen Kontakt des Lagers mit dem äußeren Umfang der Unterstützungswelle, unterstützt sein, wobei die Verformung der Klappe, der Unterstützungswelle oder des Gehäuses die Drehfunktion der Klappe nicht nachteilig beeinflußt. Das elastische Element kann in verschiedenen Weisen in Eingriff sein. Beispielsweise kann eine Feder oder ein zylindrisches Gummielement in Eingriff gebracht werden, indem der Außendurchmesser des Endabschnitts der Unterstützungswelle schlank ausgebildet wird, alternativ kann die Feder oder das zylindrische Gummielement an der Kante der Klappe in Eingriff gebracht werden, indem die Unterstützungswelle mit dem oberen Ende der Klappe verbunden wird. Die Platte kann den Öffnungsabschnitt des Gehäuses und bei diesem Entwurf vorzugsweise den gesamten Öffnungsabschnitt abdecken, obwohl es andererseits nicht notwendig ist, den gesamten Öffnungsabschnitt abzudecken. Darüber hinaus kann in der Platte ein Schlitz vorgesehen sein.

Der Positionierungsabschnitt kann in der Nähe eines der Lager vorgesehen sein. Das heißt, daß das Auftreten von Schwingungsgeräuschen durch Anordnen des Positionierungsabschnitts und eines der Lager nahe beieinander verhindert werden muß. Die Bedingungen können zwar in Abhängigkeit von den Werkstoffen der Klappe, des Unterstützungsabschnitts und des Positionierungsabschnitts und/oder in Abhängigkeit von der Stärke der Schwingungen, die innerhalb oder außerhalb auftreten können, unterschiedlich sein, der Abstand zwischen dem Positionierungsabschnitt und dem Lager kann aber geeignet in dem Maß verändert werden, daß das Auftreten von Schwingungsgeräuschen verhindert wird. Außerdem können der Positionierungsabschnitt und die Kontaktfläche der Unterstützungswelle im wesentlichen in Punktkontakt stehen. Das heißt, daß das Auftreten von Schwingungsgeräuschen durch Konzentrieren einer Schubkraft im wesentlichen auf einen Punkt wegen des im wesentlichen punktförmigen Kontakts wirksam verhindert werden muß. Daher ist es nicht notwendig, daß der Positionierungsabschnitt und die Stirnfläche der Unterstützungswelle genau an einem Punkt in Kontakt sind.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Positionierungsabschnitts ist entweder die Kontaktfläche oder ein Kontaktbereich des Positionierungsabschnitts im wesentlichen eben, während der andere gekrümmt ist. Das heißt, wenn das gekrümmte Element in der Nähe des im wesentlichen ebenen Elements angeordnet ist, gelangen beide im wesentlichen in einem Punkt in Kontakt. Daher ist entweder die Kontaktfläche oder der Kontaktbereich des Positionierungsabschnitts nahezu eben, während der jeweils andere gekrümmt ist, so daß die Unterstützungswelle und der Positionierungsabschnitt leicht im wesentlichen in einem Punkt in Kontakt gebracht werden können.

Weiterhin ist der Positionierungsabschnitt ein im wesentlicher zylindrischer Vorsprung, der in etwa senkrecht zu der Richtung, in der die Unterstützungswelle angeordnet ist, vorsteht. Das heißt, daß das angenähert zylindrische Element sehr leicht ausgebildet werden kann. Da der äußere Umfang des zylindrischen Elements gekrümmt ist, können der Vorsprung und die Unterstützungswelle leicht in Punktkontakt gebracht werden, weil der Vorsprung im wesentlichen senkrecht zu der Richtung, in der die Unterstützungswelle verläuft, vorsteht und da die Stirnfläche der Unterstützungswelle im wesentlichen eben ausgebildet ist. Obwohl in verschiedenen elektronischen Geräten unterschiedliche, aus Harz gegossene Gehäuse verwendet werden, kann der im wesentliche zylindrische Vorsprung sehr einfach aus Harz gegossen werden, was einen besonderen Vorteil darstellt.

Darüber hinaus ist der Positionierungsabschnitt ein Element, der mit einem der Lager verbunden ist, um zusammen mit dem Lager einen U-förmigen Querschnitt zu definieren, während die Kontaktfläche der Unterstützungswelle gekrümmt ist. Daher können der Positionierungsabschnitt und das Lager einteilig ausgebildet werden, wobei der Abschnitt mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt drei Innenflächen besitzt, die im wesentlichen eben sind, wobei zwei gegenüberliegende Flächen als Lager dienen und die verbleibende eine Fläche als Positionierungsabschnitt dient. Da hierbei der Positionierungsabschnitt eben ist und die Stirnfläche der Unterstützungswelle gekrümmt ist, können der Positionierungsabschnitt und die Unterstützungswelle im wesentlichen in einem Punkt in Kontakt gebracht werden. Es ist alternativ möglich, daß der Positionierungsabschnitt gekrümmt ist und die Stirnfläche der Unterstützungswelle im wesentlichen eben ausgebildet ist.

Wie oben beschrieben worden ist, kann die Erfindung eine Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit schaffen, bei der das Auftreten von Schwingungsgeräuschen, die durch den wiedergegebenen Schall hervorgerufen werden, verhindert werden kann.

Ferner schafft die Erfindung eine Klappenunterstützungsstruktur, bei der es unwahrscheinlich ist, daß Schwingungsgeräusche auftreten.

Darüber hinaus können gemäß einem Aspekt der Erfindung die Kontaktfläche der Unterstützungswelle und der Kontaktbereich des Positionierungsabschnitts im wesentlichen an einem Punkt in Kontakt gebracht werden.

Ferner können gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung die Kontaktfläche der Unterstützungswelle und der Positionierungsabschnitt einfach in Punktkontakt angeordnet werden.

Schließlich können gemäß einem nochmals weiteren Aspekt der Erfindung der Positionierungsabschnitt und das Lager einteilig ausgebildet werden.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit, in der eine Klappenunterstützungsstruktur gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird;

Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht einer teilweise aufgeschnittenen Gehäusevorderseite bei Betrachtung von hinten;

Fig. 3 eine Rückansicht der Klappe, die um eine Unterstützungswelle unterstützt ist;

Fig. 4 eine Seitenansicht der Klappe;

Fig. 5 eine Ansicht zur Erläuterung, wie die Unterstützungswelle schwenkt;

Fig. 6 eine weitere Ansicht zur Erläuterung, wie die Unterstützungswelle schwenkt;

Fig. 7 eine perspektivische Explosionsansicht der teilweise aufgeschnitten Gehäusevorderseite bei Betrachtung von hinten;

Fig. 8 eine Querschnittansicht längs der Linie A-A in Fig. 7 einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 9 eine Explosionsansicht eines Lagerabschnitts gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 10 eine Explosionsansicht eines Lagerabschnitts gemäß einer nochmals weiteren Ausführungsform der Erfindung; und

Fig. 11 die bereits erwähnte Ansicht zur Erläuterung einer herkömmlichen Klappenunterstützungsstruktur.

Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung werden in der folgenden Reihenfolge beschrieben:

  • 1. Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit
  • 2. Klappenunterstützungsstruktur
  • 3. Verhinderung von Schwingungsgeräuschen
  • 4. zweite Ausführungsform
  • 5. weitere Ausführungsformen

(1) Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit, in der eine Klappenunterstützungsstruktur gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann. Die Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit 10 enthält einen im wesentlichen rechtwinkligen Rahmen, wovon der größte Teil der äußeren Fläche von einem durch Harzguß hergestellten Gehäuse bedeckt ist. In einem oberen Abschnitt der Baueinheit 10 ist eine Fernsehbildröhre 11 angeordnet, die sich hinter einem Öffnungsabschnitt des Gehäuses befindet. Eine nicht gezeigte Videobaueinheit, in der verschiedene Schaltungen für die Ausführung der Funktionen eines Videorecorders angebracht sind, ist unter der Fernsehbildröhre 11 angeordnet, wobei in der vorderen Fläche des Gehäuses ein Öffnungsabschnitt 12 zum. Einschieben einer Videokassette vorgesehen ist.

Hinter diesem Öffnungsabschnitt 12 zum Einschieben einer Videokassette ist eine Klappe 20 an einer Struktur, die später genauer erläutert wird, unterstützt. Unter dem Öffnungsabschnitt 12 ist ein Schaltungssubstrat, auf dem verschiedene Schaltungen für die Ausführung der Funktionen eines Fernsehgerätes angebracht sind, montiert, wobei der Anwender verschiedene Operationen auf dem Bedienfeld 13 im unteren Abschnitt der Gehäuse-Frontfläche ausführen kann, um entweder die. Fernsehfunktion oder die Videolaufwerkfunktion zu aktivieren, um Bilder anzuzeigen. Beiderseits des unteren Abschnitts der Gehäusevorderseite sind Lautsprecheröffnungsabschnitte 14a vorgesehen, durch die parallel zur Bildanzeige Schall wiedergegeben wird. Dieser ausgegebene Schall stellt eine Schwingungsquelle dar, wobei die Klappe 20 erfindungsgemäß in der Weise unterstützt ist, daß durch diese Schallschwingungen kein Schwingungsgeräusch erzeugt wird.

(2) Klappenunterstützungsstruktur

Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Gehäusevorderseite 15 der Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit 10, die teilweise aufgeschnitten und von hinten gezeigt ist. In Fig. 2 ist ein Bereich für die Unterstützung der Klappe 20 gezeigt. Der Öffnungsabschnitt 12 ist im wesentlichen rechtwinklig geformt und im wesentlichen mittig in der Gehäusefront. 15 vorgesehen. Unter dem Öffnungsabschnitt 12 ist ein Substrat 30 angeordnet. Auf dem Substrat 30 sind verschiedene Schaltungen sowie ein Schaltkasten 31, der an der Rückseite des Bedienfeldes 13 angeordnet ist und verschiedene Tastenbetätigungen auf dem Bedienfeld 13 umsetzt, angebracht. An der Rückseite eines Lautsprecheröffnungsabschnitts 14a ist ein Lautsprecher 14 angeordnet und gibt bei einem über nicht gezeigte Drähte auf dem Substrat 30 eingegebenen Schallsignal verschiedenartigen Schall ab.

Über und außerhalb der kurzen Seiten des Öffnungsabschnitts 12 sind Lager 21a und 21b angeordnet. Die Lager 21a und 21b sind einteilig angegossen, stehen im wesentlichen senkrecht von der Rückseite der Gehäusefront 15 vor und sind mit Löchern 21a1 bzw. 21b1 versehen, die im wesentlichen die gleiche Form haben und als Einschubabschnitte für die Unterstützungswelle dienen. In der Nähe eines Lagers 21b ist ein Vorsprung 22 angeordnet. Der Vorsprung 22 ist ein zylindrischer Abschnitt, der an die Rückseite der Gehäusefront 15 einteilig angegossen ist, im wesentlichen senkrecht von der Rückseite vorsteht und so angeordnet ist, daß er sich in der Verlängerung des Lochs 21b1 des Lagers 21 befindet.

Die Klappe 20 ist ein Harzgußelement, etwa eine im wesentlichen rechtwinklige Platte, an die die Unterstützungswelle 23 einteilig angegossen ist und sich von den beiden Enden einer langen Seite erstreckt und im wesentlichen parallel zu der langen Seite der Klappe orientiert ist. An die kurze Seite der Klappe ist ein rechtwinkliger, vorstehender Abschnitt 25 einteilig angegossen. Die Unterstützungswelle 23 besitzt eine Stirnfläche, die im wesentlichen eben gegossen ist; sie ist an zwei Stellen an den Kanten der langen Seite ausgebildet. Die Wellenzentren beider Unterstützungswellen 23 liegen im wesentlichen auf derselben Achse, wobei die Unterstützungswellen 23 von den beiden Lagern 21a und 21b so unterstützt sind, daß die Klappe 20 um die Drehachse gedreht werden kann. Der. Außendurchmesser der beiden Unterstützungswellen 23 ist jeweils kleiner als der Innendurchmesser der Löcher 2lal bzw. 21b1 in den Lagern 21a bzw. 21b, so daß die Lager 21a und 21b die Unterstützungswellen 23 im wesentlichen frei drehbar unterstützen.

Auf ein Ende einer Unterstützungswelle 23 kann eine Feder 24 bis zur Kante der kurzen Seite der Klappe 20 aufgeschoben werden. Daher dient die Kante der Klappe 20 als Eingriffabschnitt 23a der Feder 24. Die Feder 24 ist eine Schraubenfeder, deren Innendurchmesser im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser der Unterstützungswelle 23 ist. Die Feder 24 wird auf die Unterstützungswelle 23 aufgeschoben, bis ein Kontakt mit dem Eingriffabschnitt 23a hergestellt ist. Die Klappe 20 ist durch die Lager 21a und 21b in einem Zustand unterstützt, in dem die Feder 24 mit dem Eingriffabschnitt 23a in Eingriff ist. Hierzu ist die Feder 24 in engem Kontakt mit der Unterstützungswelle 23 und ist der Endabschnitt der Unterstützungswelle 23, der mit der Feder 24 in Eingriff ist, in das Loch 21a1 des Lagers 21a eingeschoben.

Die Feder 24 kann in axialer Richtung der Unterstützungswelle 23 eine elastische Kraft ausüben, wenn sie mit der Unterstützungswelle 23 in Eingriff ist, so daß als Gegenkraft eine Schubkraft in axialer Richtung der Unterstützungswelle 23 erzeugt wird. Wie oben beschrieben worden ist, ist der Endabschnitt der Unterstützungswelle 23 auf seiten der Feder 24 in das Loch 21a1 des Lagers 21a eingeschoben, um ferner in Einschubrichtung vorbelastet zu werden, so daß die Feder 24 auf seiten des Lagers 21a in axialer Richtung zusammengedrückt werden kann, damit das andere Ende der Unterstützungswelle 23 in das Lager 21b eingesetzt werden kann. Falls daher das andere Ende der Unterstützungswelle 23 in das Loch 21b1 des Lagers 21b eingesetzt ist und die Feder 24 aus diesem Zustand wieder entlastet wird, sind die Unterstützungswellen 23 durch die Lager 21a und 21b unterstützt.

Auf diese Weise wird die Feder 24 in einem Zustand, in dem die Unterstützungswellen 23 von den Lagern 21a und 21b unterstützt sind, noch nicht maximal gedehnt und kann daher noch immer eine Schubkraft in Richtung zum anderen Ende der Unterstützungswelle 23 ausüben. Folglich gelangt das andere Ende der Unterstützungswelle 23 in Kontakt mit dem äußeren Umfang des Vorsprungs 22, so daß auf dieses andere Ende der Unterstützungswelle 23 ebenfalls eine Gegenkraft ausgeübt wird. Fig. 3 ist eine Rückansicht, in der ein Zustand gezeigt ist, in dem die Klappe 20 von den Lagern 21a und 21b unterstützt ist. Wie oben beschrieben worden ist, ist eine Stirnfläche S am anderen Ende der Unterstützungswelle. 23 im wesentlichen eben, während der Vorsprung 22 im wesentlichen zylindrisch ist, so daß die Stirnfläche S und der Vorsprung 22 im wesentlichen in Punktkontakt sind.

Andererseits übt die Feder 24 in axialer Richtung der Unterstützungswelle 23 eine Schubkraft aus, so daß sie die Klappe 20 im Normalzustand zum Öffnungsabschnitt 12 vorbelastet, wodurch der Benutzer die Klappe drehen kann, indem er die Klappe 20 von der Vorderseite der Gehäusevorderseite 15 aus nach innen drückt. Somit werden die Endabschnitte 24a und 24b der Feder 24 aus einem zylindrischen Ausgangszustand, in dem ein Endabschnitt 24a mit der Rückseite der Gehäusefront 15 in Kontakt ist und ein weiterer Endabschnitt 24b mit der Rückseite des vorstehenden Abschnitts 25 der Klappe 20 in Kontakt ist, radial auswärts gebogen. Falls somit eine Drehkraft um die Achse der Feder 24 auf die Endabschnitte 24a und 24b, die von der Feder 24 radial auswärts gebogen sind, ausgeübt wird, wird eine Drehrückstellkraft, die bestrebt ist, die Feder 24 wieder in den Ausgangszustand zurückzustellen, erzeugt.

Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Klappe 20. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, übt der Endabschnitt 24b der Feder 24 dann, wenn auf die Klappe 20 gedrückt wird und die Klappe 20 infolgedessen gedreht wird, eine Drehrückstellkraft F in Richtung zur Rückseite des vorstehenden Abschnitts 25 aus. Falls daher eine Druckkraft entlastet wird, wird die Klappe 20 aufgrund der Drehrückstellkraft um die Achse der Unterstützungswelle 23 gedreht, so daß die Klappe 20 im Normalzustand, in dem kein Druck auf die Klappe 20 ausgeübt wird, den Öffnungsabschnitt 12 abdeckt.

(3) Verhinderung von Vibrationsgeräuschen

Für den obigen Aufbau wird nun erläutert, wie das Auftreten von Vibrationsgeräuschen verhindert wird. Da in dieser Ausführungsform der Außendurchmesser der Unterstützungswelle 23 kleiner als der Innendurchmesser des Lagers 21b ist, das Lager 21b und der Vorsprung 22 sehr nahe beieinander ausgebildet sind und die Unterstützungswelle 23 und der Vorsprung 22 im wesentlichen an einem Punkt P in Kontakt sind, wie in Fig. 3 gezeigt ist, wird das Auftreten von Schwingungsgeräuschen verhindert. Falls die Unterstützungswelle 23 und der Vorsprung 22 im wesentlichen am Punkt P in Kontakt sind, wird die Vorbelastungskraft der Feder 24 auf der Unterstützungswelle 23 im wesentlichen auf den Punkt P konzentriert.

Was die beiden Flächen betrifft, die durch eine vorgegebene Vorbelastungskraft in Kontakt sind, wird ein größerer Druck ausgeübt, wenn der Kontaktbereich, in dem die beiden Flächen in Kontakt sind, schmäler sind. Folglich wird eine vertikale Widerstandskraft, die eine Hauptkomponente der Reibungskraft ist, erhöht, ferner wird eine Dämpfungsreibungskraft ebenfalls erhöht. Daher können die Unterstützungswelle 23 und der Vorsprung 22 anders als bei einem Flächenkontakt nur schwer relativ zueinander gleitend bewegt werden, so daß es unwahrscheinlich ist, daß aufgrund der Schwingungen, die durch den vom Lautsprecher 14 abgegebenen Schall erzeugt werden, ein Schwingungsgeräusch zwischen der Unterstützungswelle 23 und dem Vorsprung 22 auftritt.

Falls aufgrund der durch den Schall von den Lautsprechern hervorgerufenen Schwingungen eine Kraft ausgeübt wird, die die Klappe 20 hin und her bewegt, wird die Unterstützungswelle 23 zu Oszillationen um eine Drehachse durch den Punkt P gezwungen, wenn die Unterstützungswelle 23 und der Vorsprung 22 am Punkt P nicht relativ zueinander bewegt werden, wie in der vergrößerten Ansicht von Fig. 5 gezeigt ist. Wie in Fig. 5 gezeigt ist, ist der Oszillationsbetrag an einem betrachteten Punkt um so größer, je weiter dieser Punkt vom Punkt P entfernt ist. Da erfindungsgemäß der Abstand zwischen dem Punkt P und dem Lager 21b sehr gering ist, ist der Oszillationsbetrag M in der Nähe des Lagers 21b so klein, daß die Oszillation im wesentlichen vernachlässigt werden kann. Folglich ist es unwahrscheinlich, daß zwischen der äußeren Umfangsfläche der Unterstützungswelle 23 und der inneren Umfangsfläche des Lochs 21b1 im Lager 21b Schwingungsgeräusche auftreten.

Andererseits kann auf die Klappe 200 in Richtung des Pfeils in Fig. 6 eine Schubkraft ausgeübt werden. Die Unterstützungswelle 230 ist durch das Lager 210b unterstützt, wobei der Positionierungsvorsprung 220a, der zu der Unterstützungswelle 230 koaxial ist, mit dem auf seiten des Gehäuses am oberen Ende eines Mittelabschnitts der Klappe 200 vorgesehenen Positionierungsabschnitts 220b in Kontakt ist. Bei diesem Aufbau können aufgrund von Schwingungen am Drehpunkt P' Oszillationen auftreten, so daß der Oszillationsbetrag M' zunimmt und möglicherweise Schwingungsgeräusche erzeugt werden. Folglich ist es sehr wichtig, daß der Positionierungsabschnitt (in der vorliegenden Ausführungsform der Vorsprung 22) der Unterstützungswelle 23 und das Lager 21b nahe nebeneinander ausgebildet sind. Zweckmäßig ist der Abstand zwischen ihnen sehr gering, um Schwingungsgeräusche zu verhindern. Da jedoch das Auftreten von Schwingungsgeräuschen in jedem Fall verhindert werden soll, kann der Abstand in Abhängigkeit von der Härte des Werkstoffs der Klappe 20 und/oder der Gehäusevorderseite 15, vom Ausmaß der Verformung und vom Pegel der von den Lautsprechern 14 erzeugten Schwingungen geeignet eingestellt werden.

(4) Zweite Ausführungsform

Erfindungsgemäß sind die Unterstützungswelle und der Positionierungsabschnitt im wesentlichen in einem punktförmigen Kontakt, indem eine axiale Ausrichtung an einer Position in der Nähe des Lagers erzielt wird. Der Aufbau ist nicht auf den obenbeschriebenen Aufbau beschränkt, sondern kann auf verschiedene Weisen verwirklicht werden.

Fig. 7 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Gehäusevorderseite für eine Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, in die das Lager und der Positionierungsabschnitt integriert sind, wobei die Ansicht teilweise aufgeschnitten ist und die Gehäusevorderseite von hinten betrachtet wird. Diese zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, daß statt des Lagers 21b und des Vorsprungs 22 der Lagerpositionierungsabschnitt 211b vorgesehen ist und daß die Form einer Stirnfläche der Unterstützungswelle geändert ist. In Fig. 7 sind die gleichen Teile wie in der ersten Ausführungsform mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 2 bezeichnet.

Der Lagerpositionierungsabschnitt 211b ist an der Rückseite der Gehäusefront 15 einteilig gegossen und steht im wesentlichen senkrecht von der Rückseite vor. Dieser Lagerpositionierungsabschnitt 211b besitzt vier zur Rückseite im wesentlichen senkrechte Flächen sowie eine zur Rückseite im wesentlichen parallele Fläche. Eine der vier Flächen auf seiten des Öffnungsabschnitts 12 ist weggenommen, so daß der Lagerpositionierungsabschnitt 211b zwei im wesentlichen parallele Fläche 211b1 und eine zu den beiden Flächen 211b1 im wesentlichen senkrechte Kontaktfläche 211b2 umfaßt, die einen im wesentlichen U- förmigen Querschnitt definieren, wie in Fig. 8 gezeigt ist. Der Abstand zwischen den beiden Flächen 211b1, die im wesentlichen zueinander parallel sind und eine U- förmige Querschnittsform bilden, ist größer als der Außendurchmesser der Unterstützungswelle 231.

Die Stirnfläche der Unterstützungswelle 231 ist im wesentlichen halbkugelförmig ausgebildet. Daher sind bei der Unterstützung der Klappe 20 an der Rückseite der Gehäusefront 15 dann, wenn ein Ende der Unterstützungswelle 231 durch das Lager 21a unterstützt ist und das andere Ende durch den Lagerpositionierungsabschnitt 211b unterstützt ist, die halbkugelförmige Stirnfläche der Unterstützungswelle 231 und die ebene Kontaktfläche 211b2 aufgrund der Schubkraft der Feder 24 im wesentlichen am Punkt P in Kontakt. Es wird darauf hingewiesen, daß die beiden Flächen 211b1 als Lager für die Unterstützungswelle 231 dienen. Daher sind das Lager und der Positionierungsabschnitt aus benachbarten Flächen gebildet und sehr nahe nebeneinander ausgebildet. Folglich ist es möglich, das Auftreten von Schwingungsgeräuschen in dieser Ausführungsform sehr wirksam zu verhindern.

(5) Weitere Ausführungsformen

In der obigen Ausführungsform sind der zylindrische Vorsprung 22 und die Unterstützungswelle 23 mit ebener Stirnfläche in Kontakt oder sind die ebene Kontaktfläche 211b2 und die halbkugelförmige Unterstützungswelle 231 im wesentlichen an einem Punkt in Kontakt. Diese Formen und/oder diese Kombination von ebener und gekrümmter Fläche und/oder diese Lagerkonfiguration sind jedoch nicht auf die obenerwähnten Ausgestaltungen beschränkt. Die Fig. 9 und 10 sind vergrößerte Ansichten eines Lagerabschnitts gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.

Die Ausführungsform von Fig. 9 unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in bezug auf die Form des Vorsprungs und die Form der Stirnfläche der Unterstützungswelle. In Fig. 9 ist ein Vorsprung 221 prismenförmig ausgebildet, wobei eine seiner Flächen im wesentlichen senkrecht zur axialen Richtung der Unterstützungswelle orientiert ist. Eine Stirnfläche der Unterstützungswelle 232 ist halbkugelförmig, während die übrigen Teile im wesentlichen gleich jenen der ersten Ausführungsform sind. In der in Fig. 9 gezeigten Ausführungsform sind der Vorsprung 221 und die Stirnfläche der Unterstützungswelle 232 im wesentlichen an einem Punkt in Kontakt, ferner sind der Vorsprung 221, der als Positionierungsabschnitt dient, und das Lager 21b in geringem gegenseitigen Abstand angeordnet. Folglich ist es möglich das Auftreten von Schwingungsgeräuschen wirksam zu verhindern.

Die Ausführungsform von Fig. 10 unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform in bezug auf die Form des Lagerpositionierungsabschnitts und auf die Form der Stirnfläche der Unterstützungswelle. In Fig. 10 ist eine Kontaktfläche 212b2 des Lagerpositionierungsabschnitts 212b mit der Unterstützungswelle 232 halbkugelförmig ausgebildet, ferner ist eine Stirnfläche der Unterstützungswelle 233 im wesentlichen eben. Die beiden Flächen 212b1, die zusammen mit dem Endabschnitt der Unterstützungswelle 233, der zwischen ihnen unterstützt ist, Lager bilden, sind Flächen, die der Kontaktfläche 212b2 benachbart sind. Folglich sind in der Ausführungsform von Fig. 10 die Kontaktfläche 212b2 und die Stirnfläche der Unterstützungswelle 233 im wesentlichen an einem Punkt in Kontakt, außerdem sind die Kontaktfläche 212b2, die als Positionierungsabschnitt dient und die beiden Flächen 212b1, die als Lager dienen sehr nahe beieinander angeordnet. Daher ist es möglich, das Auftreten von Schwingungsgeräuschen sehr wirksam zu verhindern.

Bei dieser Erfindung ist die Stirnfläche der Unterstützungswelle, über die die Klappe drehbar unterstützt ist, in Richtung der Drehachse der Unterstützungswelle durch ein elastisches Element vorbelastet, so daß die Stirnfläche der Unterstützungswelle und der Positionierungsabschnitt in Kontakt sind. Hierbei ist der Kontakt im wesentlichen punktförmig. Selbst wenn daher die Klappe Schwingungen unterliegt, wird der Kontaktzustand zwischen der Stirnfläche der Unterstützungswelle und dem Positionierungsabschnitt mit großer Wahrscheinlichkeit aufrechterhalten. Außerdem sind der Positionierungsabschnitt und die Unterstützungswelle sehr nahe beieinander angeordnet. Folglich tritt selbst dann, wenn die Unterstützungswelle oszilliert, an den Lagerpositionen keine große Bewegung auf. Daher ist es möglich, das Auftreten von Schwingungsgeräuschen einfach und wirksam ohne Verwendung von Schmiermittel zu verhindern.


Anspruch[de]
  1. 1. Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit, mit

    einem Gehäuse (10), das an einer Vorderseite (15) einen Öffnungsabschnitt (12) aufweist, durch den eine Videokassette in das Gehäuse (10) einge schoben werden kann,

    einer Klappe (20), die den Öffnungsabschnitt (12) abdecken kann,

    einer Unterstützungswelle (23), die an der Klappe (20) ausgebildet ist und diese drehbar unterstützt und an einem ihrer Enden eine Kontaktfläche (S) aufweist,

    einer Schraubenfeder (24), die auf das andere Ende der Unterstützungswelle (23) aufgeschoben ist, und

    ersten und zweiten Lagern (21a, 21b), die an einer Innenseite des Gehäuses (10) angeordnet sind und in die jeweils ein Ende der Unterstützungswelle (23) eingeschoben ist, wobei der Innendurchmesser jedes Lagers (21a, 21b) jeweils größer als der Außendurchmesser der Unterstützungswelle (23) ist,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    in der Nähe des zweiten Lagers (21b) ein Vorsprung (22) vorgesehen ist,

    die Schraubenfeder (24) zwischen einem seitlichen Endabschnitt (23a) der Klappe (20) und dem ersten Lager (21a) eingefügt ist, wobei jeder der beiden Endabschnitte (24a, 24b) der Feder (24) tangential zu der Schraubenfeder (24) gebogen ist, und ein Endabschnitt (24a) der Feder (24) mit dem Gehäuse (10) in Kontakt ist und der andere Endabschnitt (24b) der Feder (24) mit der Klappe (20) in Kontakt ist, so daß auf die Klappe (20) eine Drehrückstellkraft ausgeübt wird, die die Klappe (20) zum Öffnungsabschnitt (12) vorbelastet, weshalb der Öffnungsabschnitt (12) im Normalzustand durch die Klappe (20) verschlossen ist,

    der Vorsprung (22) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist und von der Innenseite des Gehäuses (10) im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Unterstützungswelle (23) vorsteht,

    die Kontaktfläche (S) im wesentlichen eben ist und

    die Klappe (20) durch die Feder (24), wovon ein Ende (24a) mit dem ersten Lager (21a) in Kontakt ist, zur Seite der Kontaktfläche (S) der Unterstützungswelle (23) vorbelastet ist, derart, daß die im wesentlichen ebene Kontaktfläche (S) mit der gekrümmten äußeren Umfangsfläche des Vorsprungs (22) in Kontakt ist.
  2. 2. Fernsehgerät- und Videolaufwerk-Baueinheit, mit

    einem Gehäuse (10), das in einer Vorderseite (15) einen Öffnungsabschnitt (12) aufweist, durch den eine Videokassette in das Gehäuse (10) eingeschoben werden kann,

    einer Klappe (20), die den Öffnungsabschnitt (12) abdecken kann,

    ersten und zweiten Unterstützungswellen (23), die an der Klappe (20) ausgebildet sind und die Klappe (20) drehbar unterstützen, wobei die Unterstützungswellen (23) ein gemeinsames Wellenzentrum besitzen und in zueinander entgegengesetzten Richtungen von der Klappe (20) vorstehen, wobei die zweite Unterstützungswelle (23) an einem vorstehenden Ende eine Kontaktfläche (S) besitzt,

    einer Schraubenfeder (24), die auf die erste Unterstützungswelle (23) aufgeschoben ist, und

    ersten und zweiten Lagern (21a, 21b), die an einer Innenseite des Gehäuses (10) angeordnet sind, wobei jedes der Lager (21a, 21b), in die die ersten bzw. zweiten Unterstützungswellen (23) eingeschoben sind, einen Innendurchmesser besitzt, der größer als der Außendurchmesser der jeweiligen Unterstützungswellen (23) ist,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    in der Nähe des zweiten Lagers (21b) ein Vorsprung (22) angeordnet ist,

    die Schraubenfeder (24) zwischen einen seitlichen Endabschnitt (23a) der Klappe (20) und das erste Lager (21a) eingesetzt ist, wobei jeder der Endabschnitte (24a, 24b) der Feder (24) tangential zur Feder (24) gebogen ist, und ein Endabschnitt (24a) der Feder (24) mit dem Gehäuse (10) in Kontakt ist und der andere Endabschnitt (24b) der Feder (24) mit der Klappe (20) iri Kontakt ist, so daß auf die Klappe (20) eine Drehrückstellkraft der Feder (24) ausgeübt wird, die bestrebt ist, die Klappe (20) zum Öffnungsabschnitt (12) zu drücken, weshalb der Öffnungsabschnitt (12) im Normalzustand durch die Klappe (20) verschlossen ist,

    der Vorsprung (22) im wesentlichen zylindrisch ist und von der Innenseite des Gehäuses (10) im wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung der ersten und zweiten Unterstützungswellen (23) vorsteht,

    die Kontaktfläche (S) im wesentlichen eben ist, und

    die Klappe (20) durch die Feder (24), wovon ein Ende mit dem ersten Lager (21a) in Kontakt ist, zur Kontaktfläche (S) der zweiten Unterstützungswelle (23) vorbelastet ist und die im wesentlichen ebene Kontaktfläche (S) mit der äußeren Umfangsfläche des Vorsprungs (22) in Kontakt ist.
  3. 3. Klappenunterstützungsstruktur, mit

    einem Gehäuse (10), das einen Öffnungsabschnitt (12) aufweist,

    einer Klappe (20), die den Öffnungsabschnitt (12) abdecken kann,

    ersten und zweiten Unterstützungswellen (23), die an der Klappe (20) ausgebildet sind und in zueinander entgegengesetzten Richtungen vorstehen, wobei die Unterstützungswellen (23) ein gemeinsames Wellenzentrum besitzen, um das die Klappe (20) drehbar ist, wobei die zweite Unterstützungswelle (23) an einem vorstehenden Ende eine Kontaktfläche (S) aufweist,

    einem Paar Lager (21a, 21b), die an einer Innenseite des Gehäuses (10) angeordnet sind und wovon jedes einen Welleneinschubabschnitt besitzt, in den die erste bzw. die zweite Welle (23) eingeschoben sind, und

    einem elastischen Element (24), das an der ersten Unterstützungswelle (23) angeordnet ist und auf die Klappe (20) sowohl eine Schubkraft als auch eine Drehkraft ausübt,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    in der Nähe der Kontaktfläche (S) ein Positionierungsabschnitt (22) angeordnet ist und

    das elastische Element (24) zwischen die Klappe (20) und eines (21a) der Lager (21a, 21b) eingefügt ist, um die Klappe (20) in Richtung des Wellenzentrums so vorzubelasten, daß die Kontaktfläche (S), die sich in der Nähe des anderen Lagers (21b) befindet, mit dem Positionierungsabschnitt (22), der sich ebenfalls in der Nähe des anderen Lagers (21b) befindet, in Kontakt ist.
  4. 4. Klappenunterstützungsstruktur, mit

    einem Gehäuse (10), das einen Öffnungsabschnitt (12) aufweist, durch den ein einzuschiebender Gegenstand geschoben werden kann,

    einer Klappe (20), die den Öffnungsabschnitt (12) abdecken kann,

    ersten und zweiten Unterstützungswellen (23), die an der Klappe (20) ausgebildet sind und die Klappe (20) drehbar unterstützen, wobei die zweite Unterstützungswelle (23) an einem vorstehenden Ende eine Kontaktfläche (S) aufweist,

    wenigstens zwei Lagern (21a, 21b), die am Gehäuse (10) angeordnet sind und wovon jedes einen Welleneinschubabschnitt (21a1, 21b1) besitzt, in das die ersten bzw. zweiten Unterstützungswellen (23) eingeschoben sind, und

    einem elastischen Element (24), das an der ersten Unterstützungswelle (23) angeordnet ist und auf die Klappe (20) in Richtung der Unterstützungswelle (23) eine Schubkraft ausübt und ferner auf die Klappe (20) eine Drehrückstellkraft um die Unterstützungswellen (23) ausübt,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    ein Positionierungsabschnitt (22) in der Nähe eines (21b) der Lager (21a, 21b) angeordnet ist und

    die Kontaktfläche (S) der zweiten Unterstützungswelle (23) durch die Schubkraft des elastischen Elements (24) mit dem Positionierungsabschnitt (22) in Kontakt ist, wodurch die axiale Position der Klappe (20) bestimmt wird, wobei der Positionierungsabschnitt (22) mit der Kontaktfläche (S) im wesentlichen in einen punktförmigen Kontakt gelangen kann.
  5. 5. Klappenunterstützungsstruktur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Kontaktfläche (S) oder der Kontaktbereich des Positionierungsabschnitts (22) im wesentlichen eben ist und die bzw. der jeweils andere im wesentlichen gekrümmt ist.
  6. 6. Klappenunterstützungsstruktur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Positionierungsabschnitt ein im wesentlichen zylindrischer Vorsprung (22) ist, der im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Unterstützungswelle (23) vorsteht.
  7. 7. Klappenunterstützungsstruktur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Positionierungsabschnitt ein Element (211b) ist, das mit einem (21b) der Lager (21a, 21b) verbunden ist und mit dem Lager (21b) einen U- förmigen Querschnitt bildet, wobei die Kontaktfläche (S) der Unterstützungswelle (23) gekrümmt ist.






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