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Dokumentenidentifikation DE19856528C2 27.02.2003
Titel Ventilhubsensor
Anmelder AB Elektronik GmbH, 59368 Werne, DE
Erfinder Wilczek, Klaus, 59368 Werne, DE
Vertreter Hoffmeister, H., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 48147 Münster
DE-Anmeldedatum 08.12.1998
DE-Aktenzeichen 19856528
Offenlegungstag 15.06.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.02.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.02.2003
IPC-Hauptklasse F01L 1/46

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Stellungserfassung von Aus- und Einlaßventilen von Brennkraftmaschinen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 2.

Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der DE 43 42 430 C1 bekannt. Hierbei erzeugt ein Ventilbetätigungsmechanismus durch zwei ungleich große und nebeneinander angeordnete Nocken der Nockenwelle im Zusammenwirken mit einem schaltbaren Tassenstößel unterschiedliche Ventilhubhöhen. Mittels eines Hall-Gebers, welcher direkt mit einem Magneten verbunden oder getrennt von diesem angeordnet ist, sind Bezugspunkte an dem Ventilbetätigungsmechanismus erkennbar.

Nachteilig ist, daß durch die bekannte Vorrichtung mit nur einem Hallsensor nur eine einzige Stellung und damit lediglich der Schaltzustand des Ventilhubs erfaßbar ist.

Es stellt sich demnach die Aufgabe, eine Vorrichtung zur Stellungserfassung von Aus- und Einlaßventilen von Brennkraftmaschinen anzugeben, die genaue Werte über die jeweiligen Ventilstellungen unter den besonderen Einsatzbedingungen im Motorbereich ermöglicht.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale der Ansprüche 1 oder 2 gelöst, indem das Prinzip der linearen Wegaufnahme mit einem Hallsensor für eine Stellungserfassung von Ventilen von Brennkraftmaschinen verwendet wird.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Hallsensor berührungslos arbeitet. Es ist darüberhinaus möglich, nicht nur Endstellungen, sondern den gesamten Weg des Ein- oder Auslaßventils zu verfolgen und diese Werte als Ansteuerungswerte für das Ventil zur Verfügung zu stellen. Von besonderer Bedeutung ist, daß der kreisrunde Zylindermantel Einbaugrößen von unter 16 mm möglich macht. Hierdurch kann ein Einbau im Ventilantrieb vorgenommen werden. Das zylinderförmige Sensorstößelelement, das in der kreisrunden Schiebeausnehmung bewegt wird, nimmt Verdrehungen des Sensorstößelelements auf, ohne daß die Meßgenauigkeit beeinträchtigt wird. Am Einsatzort in bzw. an der Brennkraftmaschine kann die gesamte Baugruppe und damit auch der Hallsensor darüberhinaus nicht nur starken Temperatur- sondern auch starken Störeinflüssen ausgesetzt werden.

Der Abstand kann als Abstandskörper realisiert werden. Hierdurch läßt sich die Montage ohne Hilfsmittel einfach durchführen.

In einer Ausführungsform der Erfindung können die Statorkörper halbzylinderförmig ausgebildet sein. Die kreisrunde Schiebeausnehmung kann sich dabei auf beide Statorkörper verteilen. Beide halbkreisförmigen Statorkörper können nebeneinander angeordnet werden. Damit läßt sich eine Einbaugröße von nur 14 mm realisieren.

In einer weiteren Ausführungsform können sowohl die Stator- als auch der Abstandskörper zylinderförmig sein. Hierbei kann auch der Abstandskörper von seiner Schiebeausnehmung durchzogen sein. Hierdurch ist ein einfacher, kleiner und genauer Aufbau möglich.

Zur Sicherung einer hohen Meßgenauigkeit kann das Magnetelement länger als der Abstandskörper sein.

Der Luftspaltkörper kann ein Kunststoffkörper sein. Hierdurch ist genaues Anordnen der zu beiden Seiten liegenden Statorkörper möglich.

Das Magnetelement kann ein Ringelement sein, das das Sensorstößelelement wenigstens teilweise umgibt. Am geeignetsten ist ein zylinderförmig ausgebildeter Ringmagnet, der das Sensorstößelelement in einer entsprechenden Ausnehmung umfaßt. Hierdurch ist eine sichere Führung des Ringmagnetes gewährleistet.

Das Magnetelement kann aber auch aus einer Vielzahl von einzelnen Zylindermagneten bestehen, die im Sensorstößelelement angeordnet sind. Hierbei können zwischen einem und zehn, vorzugsweise fünf Zylindermagnete verwendet werden, die in eine entsprechend eingebrachte Bohrung des Sensorstößelelementes hineingeschoben und dort festgelegt werden.

Der Abstands- und der Statorkörper können wenigstens teilweise von einem Gehäuse umgeben sein. In dem Abstandskörper ist, wie bereits beschrieben, der Hallsensor angeordnet. Diese Elemente können in das Gehäuse eingespritzt oder entsprechend eingeschoben werden. Hierdurch ist eine genaue Justage des aktiven Teils des Ventilhubsensors, der insbesondere aus dem Hallsensor und den beiden Statorkörpern besteht, möglich.

Das Sensorstößelelement kann aus einem eisenhaltigen Material hergestellt sein. Hierdurch kann sich die vom Magnetelement ausgehende, magnetische Feldstärke gleichmäßig ausbreiten.

Die Statorkörper können auch aus einem eisenhaltigen Material sein, die dann mit dem Abstandskörper, wie bereits aufgeführt, den aktiven Teil des Ventilhubsensors darstellen.

Der Abstandskörper kann als ein Kunststoffkörper ausgebildet sein. Hierdurch läßt sich der Abstand sowohl optisch als auch funktionell ausbilden. Auch andere Materialien, die sich funktionell wie ein Luftspalt verhalten, sind einsetzbar.

Das Gehäuse kann aus einem wenigstens teilweise elektromagnetische Impulse abschirmenden Material hergestellt sein. Hierdurch werden die im Hallsensor erzeugten Signale nicht von Störsignalen überlagert und verfälscht. Als abschirmendes Material kann entweder ein Blechgehäuse oder ein Gehäuse eingesetzt werden, das aus einem mit Stahlfasern gefüllten Kunststoff besteht.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 ein mit einem Ventil einer Brennkraftmaschine verbundenen Ventilhubsensor in einer schematischen Teildarstellung;

Fig. 2 einen aktiven Teil eines Ventilhubsensors gemäß Fig. 1 in einer schematischen Schnittdarstellung;

Fig. 3 einen Ventilhubsensor gemäß Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht;

Fig. 4 einen Schnitt durch einen Ventilhubsensor gemäß Fig. 3 entlang der Linie IV-IV;

Fig. 5 einen Ventilhubsensor gemäß Fig. 3 in einer schematisch dargestellten Draufsicht,;

Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Ventilhubsensors gemäß Fig. 1 in einer schematischen Schnittdarstellung, und

Fig. 7 einen funktionellen Zusammenhang zwischen einer relativen Verschiebung eines Magnetelements zum Hallsensor und dem Ausgangssignal des Hallsensors.

In Fig. 1 ist ein Ausschnitt aus einem Viertakt-Verbrennungsmotor, insbesondere einem Dieselmotor, gezeigt.

In einem Zylinder (nicht dargestellt) ist ein Kolbenelement 2 beweglich angeordnet. Über dem Kolbenelement 2 befinden sich Ventilelemente 3. Das linke Ventilelement 3 wird als Einlaßventil mit der Bezugsziffer 5 und das rechte als Auslaßventil mit der Bezugsziffer 6 bezeichnet.

Das Ventilelement 3 besteht aus einem Ventilteller 32 und einem sich daran anschließenden Ventilstößelelement 31. Das Ventilstößelelement 31 ist durch ein Motorgehäuse 4 bzw. das Zylinderelement hindurchgeführt. Das Motorgehäuse 4 kann Kühlrippen, Ansaugöffnungen usw. beinhalten.

Mit dem Ventilstößelelement 31 ist ein Sensorstößelelement 11 eines Ventilhubsensors 1 bzw. 50 verbunden. Aus dem Ventilhubsensor 1 bzw. 50 führt eine Meßwertleitung 20, 60 heraus.

Die Fig. 2 bis 5 zeigen als erste Ausführungsform den Ventilhubsensor 1 im Detail.

Fig. 2 zeigt die aktiven Teile des Ventilhubsensors. Diese sind ein als ein Abstandskörper ausgebildeter Kunststoffkörper 13, zu dessen beiden Seiten jeweils ein Statorkörper 12, 14 angeordnet ist. Die beiden Statorkörper 12, 14 bestehen aus Eisen bzw. einem eisenhaltigen Material. Im Kunststoffkörper 13 ist ein Hallsensor 15 angeordnet, an den die bereits erwähnte Meßwertleitung 20 angeschlossen ist. Der Kunststoff- und die Statorkörper bilden einen kreisrunden Zylindermantel 33, 34. Hierdurch läßt sich ein Einbaudurchmesser von 16 mm realisieren.

Der Statorkörper 12, der Kunststoffkörper 13 und der Statorkörper 14 sind jeweils von einer kreisrunden Schiebeausnehmung 16, 17 bzw. 22 durchdrungen. In den Schiebeausnehmungen 16, 17, 22 ist ein zylinderförmiges Sensorstößelelement 11 hin und her schiebbar, das wenigstens teilweise von einem Ringmagneten 18 umschlossen ist. Dieser Ringmagnet 18 ist so gepolt, daß auf der einen Seite des Sensorstößelelementes 11 sich eine Nord-Süd- und auf der gegenüberliegenden Seite eine Süd-Nord-Polung befindet. Das Magnetelement 18 ist wesentlich länger, d. h. zweieinhalbmal so lang wie der Kunststoffkörper 13 breit ist.

In Fig. 3 ist der Ventilhubsensor 1 mit einem Gehäuse 19 dargestellt. Das äußere Gehäuse hat im Querschnitt eine T-förmige Konfiguration. In dem aufrechtstehenden Balken des T ist ein Anschlußfenster 21 vorgesehen, durch das die Meßwertleitung 20 zu führen ist.

In Fig. 4 ist ein Schnitt durch den in Fig. 3 dargestellten Ventilhubsensor 1 gezeigt. Hierbei befindet sich im Inneren des Gehäuses 19 ein aktiver Teil, der im wesentlichen dem gleicht, der bereits anhand der Fig. 2 beschrieben wurde. Anstelle des einzelnen Ringmagneten, der um das Sensorstößelelement 11 gelegt ist, sind hier in das Innere des Sensorstößelelementes 11 fünf Zylindermagnete 18.1 bis 18.n eingeschoben. Diese werden in einer Bohrung des Sensorstößelelementes 11 gehalten (vgl. Fig. 5). Das Gehäuse 19 besteht aus einem Material, das den aktiven Teil des Ventilhubsensors 1 vor äußeren Einflüssen, wie elektromagnetische Wellen oder dergleichen, abschirmt. Das Material kann Metall oder ein mit Stahlfasern gefüllter Kunststoff sein.

Wie Fig. 4 zeigt, wird in den Schiebeausnehmungen 16, 17, 22 des Kunststoffkörpers 13 und der Statorkörper 12, 14 das Sensorstößelelement 11 hin und her geschoben. Hierbei sind die fünf nebeneinander aufgereihten Zylindermagnete 18.1 bis 18.n ungefähr neunmal so lang wie der Kunststoffkörper 13 breit ist. Die Länge der nebeneinander aufgereihten Zylindermagnete 18.1 bis 18.n ergibt den Hub gegenüber dem in dem Kunststoffkörper 13 eingebetteten Sensorelement.

In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform des Ventilhubsensors 50 gezeigt.

Der Ventilhubsensor 50 besteht aus:

  • - zwei in einem Abstand 53 zueinander parallel angeordneten, halbzylinderförmigen Statorkörpern 52, 54, in die
  • - eine kreisrunde Schiebeausnehmung 56 eingebracht ist;
  • - einem zylinderförmig ausgebildeten Sensorstößelelement 51 und
  • - einem Magnetelement 58, das wenigstens teilweise um einen Führungszylinderstab 57 des Sensorstößelelementes 51 gelegt ist.

Im Bereich des Abstands 53 ist zwischen den beiden sich gegenüberliegenden, halbzylinderförmigen Statorkörpern 52, 54 eine kreisrunde Führungsausnehmung 59 eingebracht.

Im Bereich des Abstands 53 ist der Hallsensor 55 angeordnet. Der Hallsensor 55 selbst hat eine Höhe von 4 mm. Dadurch, daß er in der in Hubrichtung liegenden Ebene angeordnet ist, wirkt er nicht durchmesservergrößernd. Während der kreisrunde Zylindermantel 33, 34 (Fig. 2) der beiden Statorelemente 12, 14 bereits einen Sensordurchmesser d von 16 mm realisieren konnte, ist es hier mit den beiden halbzylinderförmigen Statorkörpern 52, 54 möglich, einen kreisrunden Zylindermantel 63 mit einem Sensordurchmesser D von nur 14 mm zu erreichen. Hierdurch kann der Ventilhubsensor 50 ohne weitere Zusatzarbeiten in den Antrieb, insbesondere den Magnetantrieb des Einlaß- bzw. Auslaßventils 5, 6 eingeschraubt werden.

Beide Statorkörper 52, 54 sind von einem Gehäuse (nicht dargestellt) umgeben. Bei der Herstellung des Gehäuses können beide Statorkörper 52, 54 mit eingespritzt und damit der Abstand 53 genauestens ausgebildet werden.

Die Funktion des Ventilhubsensors 1 sei erläutert:

In den einzelnen Takten wird bei dem dargestellten Viertakt- Dieselmotor Luft angesaugt und das Kolbenelement 2 bewegt. Das Einlaßventil 5 und das Auslaßventil 6 werden abwechselnd entsprechend mit einem Antrieb, z. B. einem Magnetantrieb (nicht dargestellt) geöffnet bzw. geschlossen. Die Bewegung des Einlaßventils 5 von der Schließ- bis hin zur Offen-Stellung wird genauestens durch den Ventilhubsensor 1 nachverfolgt.

Durch die Verschiebung des Ventilstößelelementes 31 erfolgt eine Verschiebung des Sensorstößelelementes 11 derart, daß dieses aus den Schiebeausnehmungen 16, 17, 22 heraus- bzw. in diese hineingeschoben wird. Hierbei bewegen sich der Ringmagnet 18 bzw. die Zylindermagnete 18.1 bis 18.n an dem Hallsensor 15 vorbei. Aus dieser relativen Verschiebung ergibt sich ein Spannungssignal AS, das an der Meßwertleitung 20 ansteht. Dieses Spannungssignal AS hat als Funktion einer relativen Verschiebung des Magnetelements zum Hallsensor eine sinuskurvenähnliche Konfiguration mit einem linear ansteigenden Bereich, wie in Fig. 7 dargestellt. Hierdurch kann die Hubbewegung des Sensorstößelelementes 11 sehr genau ermittelt werden kann. Die ermittelten Werte werden zu einer Steuerzentrale weitergeleitet, und zwar werden nicht nur Meßwerte für die Anfangs- und die Endstellung, sondern alle Zwischenwerte weitergegeben, so daß der Hub des Einlaßventils 5 gezielt erfaßt und der Antrieb angesteuert werden kann.

Analog wird der Hub des Auslaßventils 6 erfaßt und dessen Antrieb angesteuert.

Die Funktion des Ventilhubsensors 50 entspricht im wesentlich der des Ventilhubsensors 1.

Sowohl dem Einlaßventil 5 als auch dem Auslaßventil 6 ist ein Ventilhubsensor 50 zugeordnet. Beim Öffnen und Schließen des Einlaß- und des Auslaßventils 5, 6 bewegt sich das Ventilstößelelement 31 hin und her.

Mit der Verschiebung des Ventilstößelelementes 31 erfolgt auch eine Verschiebung des Sensorstößelelementes 1 derart, daß der Führungszylinderstab 57 in der Führungsausnehmung 59 nach oben geschoben wird. Hierdurch nähert sich der Ringmagnet 58 dem Hallsensor 55. Diese relative Verschiebung des Ringmagneten 58 gegenüber dem Hallsensor 55 erzeugt ein Spannungssignal AS, das eine sinuskurvenähnliche Konfiguration hat, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist. Der Hub das Einlaßventils bzw. des Auslaßventils wird, beginnend von der unteren bis zur oberen Endstellung, aufgenommen. Von besonderem Vorteil ist, daß sich die untere und die obere Endstellung des Einlaß- bzw. Auslaßventils 5, 6 ändern können, ohne daß es hierbei zu einer Meßwertverfälschung kommen kann. Die gemessenen Werte des Ausgangssignals AS gemäß Fig. 7 werden einer Steuerzentrale zugeführt, die anhand der gemessenen Werte den Ventilhub des Einlaß- bzw. Auslaßventils 5, 6 genauestens steuern kann.

Von besonderem Vorteil ist es, daß neben dem geringen Sensordurchmesser d, D des Ventilhubsensors 1, 50 die zylinderförmige Bauform mit kreisrunden Schiebeausnehmungen 16, 17, 22, 56 die Aufnahme von rotierenden Bewegungen des Ventilstößelelementes 31 während der Hubbewegung aufnehmen kann, ohne daß sich das Spannungssignal AS verändert. Insbesondere kommt es zu keinem Verklemmen des Sensorstößelelementes 11, 51 mit dem Ringmagneten 18, 58 bzw. dem Zylindermagneten 18.1 bis 18.n. Von weiterem Vorteil ist es, daß der Ventilhubsensor 1, 50 bestens für die im Motorbereich herrschenden, extrem hohen thermischen und dynamischen Beanspruchungen geeignet ist. Auch sonstigen Einflüssen, wie elektromagnetischen Wellen und dergleichen, kann standgehalten werden.

Der sehr kompakte und einfach aufgebaute, aktive Teil des Ventilhubsensors 1 bzw. 50, der insbesondere aus den Statorkörpern 12, 14 bzw. 52, 54 und dem in ihnen hin und her bewegten Sensorstößelelement 11, 51 mit dem Hallsensor 15, 55 besteht, hält diesen extremen Belastungen stand. Der Hallsensor 15, 55 als empfindlichstes Teil ist dabei entweder in dem Kunststoffkörper 13 oder eingespritzt im Gehäuse gehalten. Das in das Gehäuse eingebrachte Anschlußfenster erlaubt der Meßwertleitung 20 bzw. 60 einen sicheren und einfachen Austritt. Das Anschlußfenster kann dabei durch besondere Verschlußmassen verschlossen werden, so daß weder Feuchtigkeit noch Staub oder dergleichen den aktiven Teil des Ventilhubsensors 1, 50 beeinflussen können. Bezugszeichenliste 1, 50 Ventilhubsensor

2 Kolbenelement

3 Ventilelement

4 Motorgehäuse

5 Einlaßventil

6 Auslaßventil

11, 51 Sensorstößelelement

12, 52 Statorkörper

13 Kunststoffkörper

14, 54 Statorköper

15, 55 Hallsensor

16, 17, 56 Schiebeausnehmung

18, 58 Ringmagnet

18.1, . . ., 18.n Zylindermagnet

19 Gehäuse

20 Meßwertleitung

21 Anschlußfenster

22 Schiebeausnehmung

31 Ventilstößelelement

32 Ventiltellerelement

33, 34, 63 Zylindermantel

53 Abstand

57 Führungszylinderstab

59 Führungsausnehmung

d, D Sensordurchmesser

AS Spannungssignal des Hallsensors

RV relative Verschiebung des Magnetelementes zum Hallsensor


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Stellungserfassung von Aus- und Einlaßventilen von Brennkraftmaschinen, die wenigstens aufweist:

    einen Hallsensor (15);

    ein Magnetelement (18; 18.1 bis 18.n), und

    ein Ventilstößelelement (31),

    dadurch gekennzeichnet,

    daß zur Stellungserfassung ein erster und ein zweiter zylinderförmig ausgebildeter Statorkörper (12, 14) getrennt voneinander angeordnet sind, die zwischen sich einen Abstand (13) aufweisen, wobei die Statorkörper (12, 14) jeweils einen kreisrunden Zylindermantel (33, 34) aufweisen und eine kreisrunde Schiebeausnehmung (16, 17) besitzen, und

    daß ein zylinderförmig ausgebildetes Stößelelement (11), das mit den Magnetelementen (18; 18.1 bis 18.n) versehen ist, die jeweils länger als der Abstand (13) sind, mit dem Ventilstößelelement (31) verbunden ist und gegenüber dem in dem Abstand (13) angeordneten Hallsensor (15) in der Schiebeausnehmung (16, 17) der Statorkörper (12, 14) verschiebbar ist.
  2. 2. Vorrichtung zur Stellungserfassung von Aus- und Einlaßventilen von Brennkraftmaschinen, die wenigstens aufweist:

    einen Hallsensor (55);

    ein Magnetelement (58), und

    ein Ventilstößelelement (31),

    dadurch gekennzeichnet,

    daß zur Stellungserfassung unter Belassung eines Abstandes (53) zwischen sich parallel zueinander ein erster und ein zweiter, halbzylinderförmiger Statorkörper (52, 54) angeordnet sind, die gemeinsam einen kreisrunden Zylindermantel realisieren und in die eine kreisrunde Schiebeausnehmung (56) und eine Führungsausnehmung (59) eingebracht sind,

    daß das Magnetelement (58) wenigstens teilweise um einen Führungszylinderstab (57) eines zylinderförmig ausgebildeten Sensorstößelelements (51) gelegt ist, das mit dem Ventilstößelelement (31) verbunden ist und

    daß mit dem in der Führungsausnehmung (59) geführten Führungszylinderstab (57) das Sensorstößelelement (51) mit dem Magnetelement (58) gegenüber dem in dem Abstand (53) angeordneten Hallsensor (55) in der Schiebeausnehmung (56) der Statorkörper (52, 54) verschiebbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (13) als ein Abstandskörper (13) ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandskörper (13) von einer weiteren, kreisrunden Schiebeausnehmung (22) durchzogen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetelement (18, 58) ein Ringmagnetelement (18, 58) ist, das das Sensorstößelelement (11, 51) wenigstens teilweise umgibt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetelement (18) aus wenigstens einem Zylindermagnet (18.1 bis 18.n) besteht, der wenigstens im Sensorstößelelement (11) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorstößelelement (11; 51) und die Statorkörper (12, 14; 52, 54) aus einem eisenhaltigen Material hergestellt sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 sowie 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandskörper (13) als Kunststoffkörper (13) ausgebildet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstands- und die Statorkörper (12, 13, 14, 53, 54) wenigstens teilweise von einem Gehäuse (19) umgeben sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (19) aus Metall oder aus mit Stahlfasern gefülltem Kunststoff hergestellt ist.






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