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Dokumentenidentifikation DE69714436T2 27.02.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0901112
Titel ANZEIGESYSTEM FÜR DIEBSTAHLSICHERUNGSVORRICHTUNG
Anmelder Toyota Jidosha K.K., Toyota, Aichi, JP
Erfinder IWAMOTO, Koji, Toyota-shi, Aichi-ken 471, JP;
MIZUTANI, Manabu, Toyota-shi, Aichi-ken 471, JP;
KAMIYA, Masachika, Toyota-shi, Aichi-ken 471, JP;
AKATSUKA, Takao, Toyota-shi, Aichi-ken 471, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69714436
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.05.1997
EP-Aktenzeichen 979221199
WO-Anmeldetag 21.05.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/JP97/01703
WO-Veröffentlichungsnummer 0009744764
WO-Veröffentlichungsdatum 27.11.1997
EP-Offenlegungsdatum 10.03.1999
EP date of grant 31.07.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.02.2003
IPC-Hauptklasse B60R 25/10
IPC-Nebenklasse B60R 25/04   

Beschreibung[de]
GEBIET DER TECHNIK

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Anzeigesystem einer einem Fahrzeug beigestellten Diebstahlsicherungsvorrichtung und insbesondere auf ein Anzeigesystem einer Diebstahlsicherungsvorrichtung, in der eine Anzeigevorrichtung für zwei Arten von Diebstahlsicherungsvorrichtung gemeinsam verwendet werden kann.

Ein Anzeigesystem nach den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche 1 und 6 ist aus FR 264664 bekannt.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Traditionsgemäss ist eine Diebstahlsicherungsvorrichtung entwickelt worden, um einen Diebstahl eines Fahrzeugs, von Teilen eines Fahrzeugs oder von Fahrzeugzubehör zu verhindern. Die Diebstahlsicherungsvorrichtung verhindert einen Diebstahl, indem ein Alarm wie zum Beispiel ein Hupen erzeugt oder eine Wegfahrt des Fahrzeugs verhindert wird, wenn die Diebstahlsicherungsvorrichtung feststellt, dass eine unberechtigte Person in das Fahrzeug eindringt.

Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 4-197 853 offenbart eine solche Diebstahlsicherungsvorrichtung. Diese Diebstahlsicherungsvorrichtung nimmt einen Wartezustand ein und beginnt, mit einer Anzeigevorrichtung zu blinken, wenn sie feststellt, dass Türen eines Fahrzeugs abgeschlossen sind. Im Wartezustand wird, selbst wenn die Türen anders als mit einem Schlüssel aufgeschlossen werden, kein Alarm erzeugt. Auf diese Weise wird verhindert, dass ein Alarm erzeugt wird, wenn ein im Fahrzeug verbliebener Mitfahrer eine Tür vom Fahrzeuginneren aus aufschliesst, um aus dem Fahrzeug auszusteigen, nachdem die Tür abgeschlossen worden war. Der Wartezustand bleibt während einer vorbestimmten Zeitdauer erhalten. Nachdem die vorbestimmte Zeit abgelaufen ist, wechselt die Diebstahlsicherungsvorrichtung vom Wartezustand zu einem Warnzustand. Im Warnzustand wird ein Alarmsignal erzeugt, indem ein Ansteuersignal an eine Hupe oder eine Lampe geliefert wird, wenn festgestellt wird, dass eine der Türen anders als mit dem Schlüssel geöffnet wird oder die Fahrzeuglage verändert wird. Zusätzlich wird eine Person, die einen Diebstahl versucht, gewarnt, um die Wirkung zu erzielen, dass ein Diebstahl verhindert wird, indem die Anzeigevorrichtung im Warnzustand ununterbrochen blinkt. In der oben erwähnten, herkömmlichen Diebstahlsicherungsvorrichtung wird die Blinkperiode der Anzeigevorrichtung zwischen dem Wartezustand und dem Warnzustand verändert, wodurch der Warnzustand vom Wartezustand unterschieden werden kann.

Als eine sich von der oben erwähnten, herkömmlichen Diebstahlsicherungsvorrichtung unterscheidende Diebstahlsicherungsvorrichtung ist zum Beispiel eine Vorrichtung (als Wegfahrsperre bezeichnet) bekannt, um das Anlassen eines Motors mit einem Schlüssel, der nicht der richtige Schlüssel ist, zu verhindern. Die Wegfahrsperre liefert im voraus einen Schlüsselcode und einen aufgezeichneten Code für einen Schlüssel bzw. ein Fahrzeug. Ein Anlassen des Motors ist nur gestattet, wenn der Schlüsselcode mit dem aufgezeichneten Code übereinstimmt. Somit ist es in Übereinstimmung mit der Wegfahrsperre schwierig, mit einem Fahrzeug wegzufahren, ohne den richtigen Schlüssel zu benutzen, und dadurch wird ein Diebstahl des Fahrzeugs verhindert.

Die Wegfahrsperre wird zu dem Zeitpunkt, zu dem der Schlüssel aus einem Zündschlosszylinder herausgezogen wird, in den Warnzustand versetzt, in dem ein Anlassen des Motors verhindert wird. Wenn sich die Wegfahrsperre im Warnzustand befindet, wird dem Fahrzeugbesitzer gemeldet, dass die Vorrichtung normal funktioniert. Gleichzeitig erfolgt eine Anzeige wie zum Beispiel ein Blinken der Anzeigevorrichtung, um einen Dieb zu warnen.

Wie oben erwähnt, hat die Wegfahrsperre den gleichen Zweck bezüglich der Verhinderung eines Fahrzeugdiebstahls wie die oben erwähnte herkömmliche Diebstahlsicherungsvorrichtung. Entsprechend sind, wenn sowohl die oben erwähnte herkömmliche Diebstahlsicherungsvorrichtung als auch die Wegfahrsperre für die gleiche Vorrichtung zur Verfügung gestellt wird, die Zeitperioden der Wartezustände dieser Vorrichtungen im Wesentlichen einander gleich. Entsprechend wird es vielleicht keine Probleme geben, wenn die Anzeigen, die die Betriebszustände dieser Diebstahlsicherungsvorrichtungen anzeigen, beiden Vorrichtungen gemeinsam sind.

Da aber die oben erwähnte herkömmliche Diebstahlsicherungsvorrichtung eine gemeinsame Verwendung mit der Wegfahrsperre nicht in Betracht zieht, muss eine ausschliessliche Anzeigevorrichtung zur Verfügung gestellt werden, die nicht die der Weg fahrsperre ist. Somit hat die oben erwähnte Diebstahlsicherungsvorrichtung das Problem, dass sich die Zahl der Teile erhöht, da für jede Diebstahlsicherungsvorrichtung eine Anzeigevorrichtung zur Verfügung gestellt werden muss, wenn die Diebstahlsicherungsvorrichtung zusammen mit anderen Diebstahlsicherungsvorrichtungen zur Verfügung gestellt wird.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein allgemeines Ziel der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes und nützliches Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, in dem die oben erwähnten Probleme ausgeräumt sind.

Es ist ein spezielleres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, in dem, wenn eine Mehrzahl von Diebstahlsicherungsvorrichtungen zur Verfügung gestellt wird, durch gemeinsame Verwendung einer Anzeigevorrichtung eine Zunahme der Zahl von Teilen verhindert werden kann, so dass eine Funktion und ein Betriebszustand für jede der Vorrichtungen positiv nachgeprüft kann.

Um die oben erwähnten Ziele zu erreichen, wird nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung zum Anzeigen der Betriebszustände einer ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung und einer zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, wobei die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in einen Ruhezustand, in dem keine Diebstahlswarnung ausgeübt wird, in einen Wartezustand, in dem auf einen Beginn einer Diebstahlswarnung gewartet wird, oder in einen Warnzustand, in dem eine Diebstahlswarnung ausgeübt wird, versetzt ist, und wobei die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in den Ruhezustand oder in den Warnzustand versetzt ist,

gekennzeichnet durch:

eine erste Signalausgabeeinheit, die ein erstes Signal ausgibt, wenn sich die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung im Wartezustand befindet;

eine zweite Signalausgabeeinheit, die ein zweites Signal ausgibt, wenn sich die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung im Warnzustand befindet; und

eine an die erste Signalausgabeeinheit und an die zweite Signalausgabeeinheit angeschlossene Anzeigevorrichtung, die eine dem ersten Signal entsprechende Anzeige zur Verfügung stellt, wenn das erste Signal ausgegeben wird, und die eine dem zweiten Signal entsprechende Anzeige zur Verfügung stellt, wenn das erste Signal nicht ausgegeben wird und das zweite Signal ausgegeben wird.

In der oben erwähnten Erfindung gibt die erste Signalausgabeeinheit der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung das erste Signal an die Anzeigevorrichtung aus, wenn der Wartezustand eingestellt ist. Andererseits gibt die zweite Signalausgabeeinheit der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung das zweite Signal an die Anzeigevorrichtung aus, wenn der Wartezustand eingestellt ist. Die Anzeigevorrichtung liefert als Reaktion auf das erste, vorbestimmte Signal eine Anzeige, wenn das erste, vorbestimmte Signal ausgegeben wird, und liefert als Reaktion auf das zweite, vorbestimmte Signal eine Anzeige, wenn das erste, vorbestimmte Signal nicht ausgegeben wird und das zweite, vorbestimmte Signal ausgegeben wird. Somit liefert die Anzeigevorrichtung eine Anzeige als Reaktion auf das erste Signal, wenn die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung in den Wartezustand versetzt ist, und die Anzeigevorrichtung liefert eine Anzeige als Reaktion auf das zweite Signal, wenn die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung nicht in den Wartezustand versetzt ist und die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung in den Warnzustand versetzt ist. Entsprechend kann man durch die Anzeige der Anzeigevorrichtung einen Zustand, in dem die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung in den Wartezustand versetzt ist, von einem Zustand unterscheiden, in dem die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung nicht in den Wartezustand versetzt ist und zumindest entweder die erste oder die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung in den Warnzustand versetzt ist.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darf die erste Signalausgabeeinheit aufhören, das erste Signal auszugeben, wenn entweder der Warnzustand oder der Ruhezustand eingestellt wird, und die zweite Signalausgabeeinheit darf aufhören, das zweite Signal auszugeben, wenn der Ruhezustand eingestellt wird.

Zusätzlich kann die erste Signalausgabeeinheit an der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung stehen, und die zweite Signalausgabeeinheit kann an der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung stehen.

Zusätzlich kann die Anzeigevorrichtung ein Leuchtelement einschliessen, das mit einem Pol an die erste Signalausgabeeinheit und die zweite Signalausgabeeinheit und mit dem entgegengesetzten Pol an Erde angelegt ist.

Des Weiteren kann die erste Signalausgabeeinheit ein erstes Gleichrichterelement einschliessen, das eine Leitung des ersten Signals zur Anzeigevorrichtung gestattet und eine Leitung des zweiten Signals von der zweiten Signalausgabeeinheit unterbricht, und die zweite Signalausgabeeinheit kann ein zweites Gleichrichterelement einschliessen, das eine Leitung des zweiten Signals zur Anzeigevorrichtung gestattet und eine Leitung des ersten Signals von der ersten Signalausgabeeinheit unterbricht.

Zusätzlich wird nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung zum Anzeigen eines Betriebszustandes einer ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung und einer zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, wobei die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in einen Ruhezustand, in dem keine Diebstahlswarnung ausgeübt wird, in einen Wartezustand, in dem auf einen Beginn einer Diebstahlswarnung gewartet wird, oder in einen Warnzustand, in dem eine Diebstahlswarnung ausgeübt wird, versetzt ist, wobei die benannte zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in den Ruhezustand oder in den Warnzustand versetzt ist,

gekennzeichnet durch:

eine erste Signalausgabeeinheit, die ein erstes Signal ausgibt, das einen Zustand der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung darstellt; wobei die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung eine zweite Signalausgabeeinheit hat, die das zweite Signal ausgibt, wenn der Warnzustand eingestellt wird;

eine an die erste Signalausgabeeinheit angeschlossene Anzeigevorrichtung zur Darstellung einer dem ersten Signal entsprechenden Anzeige, wobei die erste Ausgabeeinheit auch an die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung angeschlossen werden kann;

eine ermittelnde Einheit, die das Vorhandensein des zweiten Signals von der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung feststellt; und

eine Anzeigeauswahleinheit, die das erste Signal in Übereinstimmung mit einem Zustand der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung ausgibt, wenn die ermittelnde Einheit feststellt, dass das zweite Signal von der zweiten Diebstahlsicherungseinrichtung nicht ausgegeben wird, wobei die Anzeigeauswahleinheit das erste Signal in Übereinstimmung sowohl mit einem Zustand der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung als auch einem Zustand der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung ausgibt, wenn die ermittelnde Einheit feststellt, dass das zweite Signal vorhanden ist.

In der oben erwähnten Erfindung wird das Vorhandensein eines Ausgangssignals (des zweiten Signals) der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung von der ermittelnden Einheit festgestellt, während die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in den Ruhezustand, in dem eine Diebstahlswarnung nicht ausgeübt wird, oder in den Warnzustand versetzt ist, in dem eine Diebstahlswarnung ausgeübt wird. Wenn festgestellt wird, dass das Ausgangssignal von der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung nicht vorhanden ist, gibt die Anzeigeauswahleinheit das Anzeigesignal (das erste Signal) auf der Basis des Zustandes der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung an die Anzeigevorrichtung aus. Entsprechend wird die Anzeigevorrichtung in einen dem Zustand der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung entsprechenden Leuchtzustand versetzt. Wenn andererseits festgestellt wird, das das Ausgangssignal der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung vorhanden ist, gibt die Ausgabeauswahleinheit das Anzeigesignal auf der Basis der Zustände sowohl der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung als auch der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung an die Anzeigevorrichtung aus. Entsprechend wird die Anzeigevorrichtung in einen den Zuständen der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung und der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung entsprechenden Leuchtzustand versetzt. Somit wird der Zustand jeder der beiden Diebstahlsicherungsvorrichtungen ohne Rücksicht auf das Vorhandensein des Ausgangssignals von der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung auf der Anzeigevorrichtung angezeigt.

Zusätzlich darf die zweite Signalausgabeeinheit aufhören, das zweite Signal auszugeben, wenn der Ruhezustand eingestellt wird.

Zusätzlich kann die erste Signalausgabeeinheit an der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung stehen.

Zusätzlich kann die Anzeigevorrichtung ein Leuchtelement einschliessen, das mit einem Pol an die benannte erste Signalausgabeeinheit und mit dem entgegengesetzten Pol an Erde angelegt ist.

Zusätzlich kann die erste Signalausgabeeinheit ein erstes Gleichrichterelement einschliessen, das eine Leitung des ersten Signals zur Anzeigevorrichtung gestattet und eine Leitung des zweiten Signals von der zweiten Signalausgabeeinheit unterbricht, und die zweite Signalausgabeeinheit kann ein zweites Gleichrichterelement einschliessen, das eine Leitung des zweiten Signals zur Anzeigevorrichtung gestattet und eine Leitung des ersten Signals von der ersten Signalausgabeeinheit unterbricht.

Des weiteren kann die ermittelnde Einheit einschliessen:

ein drittes Gleichrichterelement, das eine Leitung des zweiten Signals von der zweiten Signalausgabeeinheit gestattet und eine umgekehrte Leitung des zweiten Signals unterbricht; und

einen an das dritte Gleichrichterelement angeschlossenen Transistor, um in Übereinstimmung mit dem zweiten Signal entweder ein Hochsignal oder ein Niedrigsignal auszugeben.

Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden klarer aus der folgenden, eingehenden Beschreibung hervorgehen, wenn diese in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist ein Schaltschema eines Anzeigesystems in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ist ein Zeitablaufdiagramm eines Signals, das von einer Wegfahrsperren- Steuereinheit und einer Sicherheits-Steuereinheit an eine Leuchtvorrichtung ausgegeben wird, sowie eines Leuchtzustands der Leuchtvorrichtung in dem in Fig. 1 gezeigten Anzeigesystem;

Fig. 3 ist ein Schaltschema eines Anzeigesystems in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 4 ist ein Zeitablaufdiagramm eines Signals, das von einer Wegfahrsperren- Steuereinheit und einer Sicherheits-Steuereinheit an eine Leuchtvorrichtung ausgegeben wird, sowie eines Leuchtzustands der Leuchtvorrichtung in dem in Fig. 1 gezeigten Anzeigesystem, wenn eine Wegfahrsperre zur Verfügung steht; und

Fig. 5 ist ein Zeitablaufdiagramm eines Signals, das von einer Sicherheits- Steuereinheit an eine Leuchtvorrichtung in dem in Fig. 3 gezeigten Anzeigesystem ausgegeben wird, wenn eine Wegfahrsperre nicht zur Verfügung steht.

BESTE REALISIERUNGSWEISE DER ERFINDUNG

Fig. 1 ist ein Schaltschema eines Anzeigesystems in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In der vorliegenden Ausführungsform wird ein Beispiel angedeutet, bei dem eine Anzeigevorrichtung für eine Diebstahl sicherungsvorrichtung sowohl auf eine Sicherheitsvorrichtung, die eine Art von Diebstahlsicherungsvorrichtung ist, als auch auf eine Wegfahrsperre angewendet wird.

Die Sicherheitsvorrichtung erzeugt ein Alarmsignal, um eine Unregelmässigkeit zu melden, indem eine Hupe oder eine Lampe eines Fahrzeugs in Gang gesetzt wird, wenn eine Unregelmässigkeit wie Öffnen einer Tür des Fahrzeugs ohne Benutzung des richtigen Schlüssels festgestellt wird. Die Sicherheitsvorrichtung tritt, wenn alle Türen des Fahrzeugs abgeschlossen werden, über einen Wartezustand, der eine vorbestimmte Zeit dauert, in einen Warnzustand ein. Im Warnzustand wird ein Alarmsignal erzeugt, wenn die oben erwähnte Unregelmässigkeit festgestellt wird. Im Wartezustand wird, selbst wenn die oben erwähnte Unregelmässigkeit festgestellt wird, das Alarmsignal nicht erzeugt. Der Wartezustand wird vorgesehen, um zu verhindern, dass das Alarmsignal erzeugt wird, das dadurch verursacht wird, dass eine Tür von innen durch einen Mitfahrer aufgeschlossen wird, der im Fahrzeug bleibt, wenn die Tür in einem Zustand abgeschlossen wird, in dem der Mitfahrer auf einem Beifahrer- oder Rücksitz verbleibt.

Die Wegfahrsperre empfängt einen Code, der von einem Schlüssel übermittelt wird, der in einen Zündschlosszylinder eingesteckt wird. Ein Wegfahren des Fahrzeugs ist gestattet, wenn der Code mit einem im voraus gespeicherten, aufgezeichneten Code übereinstimmt. Die Sicherheitsvorrichtung und die Wegfahrsperre werden durch eine elektronische Sicherheitssteuereinheit (hiernach als eine Sicherheits-ECU [electronic control unit] bezeichnet) 20 bzw. eine elektronische Wegfahrsperren-Steuereinheit (hiernach als eine Wegfahrsperren-ECU bezeichnet) 22 gesteuert. Die Sicherheits-ECU 20 besitzt eine Zentraleinheit (CPU) 24. Ein Schlüsselschalter zur Feststellung, ob eine Tür abgeschlossen oder aufgeschlossen ist, ein Komfortschalter zur Feststellung, ob jede Tür abgeschlossen oder aufgeschlossen ist, ein Hupensteuerrelais, um eine Hupe in Gang zu setzen, sowie ein Lampensteuerrelais, um einen Scheinwerfer in Betrieb zu setzen (sämtlich in der Figur nicht gezeigt) sind an die CPU 24 angeschlossen. Die CPU steuert das an jede der oben erwähnten Einheiten gelieferte Steuersignal in Übereinstimmung mit den Ausgangssignalen des Schlüsselschalters und des Komfortschalters.

Des Weiteren sind Steuertransistoren 26 und 28 sowie ein Steuerkreis 32 mit Steuerdiode 30 für die Leuchtvorrichtung an eine Ausgangsklemme 24a der CPU 24 angeschlossen. Wenn die CPU 24 ein Hochsignal an die Ausgangsklemme 24a ausgibt, werden die Steuertransistoren 26 und 28 im Steuerkreis 32 der Leuchtvorrichtung ein geschaltet, und eine von einer Spannungsquelle 34 gelieferte Spannung wird über die Steuerdiode 30 an eine Anzeige-Ausgangsklemme 36 der Sicherheits-ECU 20 ausgegeben. Andererseits werden in einem Zustand, in dem die CPU 24 ein Niedrigsignal an die Ausgangsklemme 24a ausgibt, die Steuertransistoren 26 und 28 ausgeschaltet, und an die Anzeige-Ausgangsklemme 36 wird keine Spannung ausgegeben.

Die CPU 24 der Sicherheits-ECU 20 tritt in den Wartezustand ein, wenn sie in Übereinstimmung mit einem Ausgangssignal des Schlüsselschalters feststellt, dass die Tür abgeschlossen ist. Im Wartezustand gibt die CPU 24 ein Wartesignal an die Ausgangsklemme 24a aus, das den Wartezustand anzeigt. Wie später beschrieben, ist das Wartesignal ein Dauersignal, das einen EIN-Zustand aufrechterhält. Weiter tritt die CPU 24 in den Warnzustand ein und hört auf, das Wartesignal auszugeben, wenn nach Eintritt in den Wartezustand eine vorbestimmte Zeit T vergangen ist. Im Warnzustand gibt die CPU 24 Steuersignale an das Hupenrelais und an das Lampenrelais aus, um einen Alarm zu erzeugen, wenn die CPU 24 in Übereinstimmung mit Ausgangssignalen vom Schlüsselschalter und vom Komfortschalter feststellt, dass eine der Türen anders als mit einem Schlüssel geöffnet wird.

Andererseits hat die Wegfahrsperren-ECU 22 eine CPU 38. Ein Zündschalter, der feststellt, ob der Schlüssel in den Zündschlosszylinder eingesteckt worden ist oder nicht, eine Empfangsvorrichtung, die einen vom Schlüssel übermittelten Code empfängt, sowie eine Motorensteuereinheit, die einen Motor steuert (sämtlich in der Figur nicht gezeigt) sind an die CPU 38 angeschlossen. Die CPU 38 gibt ein Motorenanlass-Erlaubnissignal an die Motorensteuereinheit aus, wenn der vom Empfänger ausgegebene Code mit dem im voraus gespeicherten, vorbestimmten aufgezeichneten Code übereinstimmt. Zusätzlich sind eine Spannungsquelle 40, Steuertransistoren 42 und 43 sowie ein Steuerschaltkreis 46 mit Steuerdiode 44 für eine Leuchtvorrichtung an eine Ausgangsklemme 38a der CPU 38 angeschlossen. Ähnlich wie die Steuerschaltung 32 für die Leuchtvorrichtung steuert die Steuerschaltung 46 für die Leuchtvorrichtung als Reaktion auf das Ausgangssignal der Ausgangsklemme 38a der CPU 38 das Ein und Aus eines Spannungs-Ausgangssignals an der Ausgangsklemme 48.

Wenn die CPU 38 in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des Zündschalters feststellt, dass der Schlüssel aus dem Zündschlosszylinder herausgezogen worden ist, tritt die Wegfahrsperre in den Warnzustand ein. Im Warnzustand gibt die Wegfahrsperren-ECU 22 ein Motorenanlass-Verbotssignal an die Motorensteuereinheit aus und gibt ferner an Ausgangsklemme 48 ein Warnsignal aus, das das Warnsignal anzeigt. Wie später beschrieben, ist das Warnsignal ein impulsartiges Signal, in dem ein Ein und Aus einer Spannung periodisch wiederholt wird.

Die Anzeigeklemmen 36 und 48 der Sicherheits-ECU 20 und der Wegfahrsperren- ECU 20 sind mit einer Eingangsklemme der Leuchtvorrichtung 50 verbunden. Die Leuchtvorrichtung 50 umfasst zum Beispiel eine Leuchtdiode, die aufleuchtet, wenn ihr eine vorbestimmte Spannung geliefert wird.

Bei dem oben erwähnten Aufbau gibt zumindest entweder die Sicherheits-ECU 20 oder die Wegfahrsperren-ECU 22 eine vorbestimmte Spannung an die Anzeigeklemme 36 oder 48 aus, die vorbestimmte Spannung wird an die Leuchtvorrichtung 50 geliefert, und somit leuchtet die Leuchtvorrichtung 50 auf.

Es sollte vermerkt werden, dass in dem oben erwähnten Aufbau entweder die Ausgangsklemme 36 oder die Ausgangsklemme 48 mit der von den anderen Ausgangsklemmen ausgegebenen Spannung versorgt wird, wenn sowohl die Sicherheits-ECU als auch die Wegfahrsperren-ECU gleichzeitig die Spannung ausgeben. Die Sicherheits-ECU 20 und die Wegfahrsperren-ECU 22 sind mit Schutzdioden 30 bzw. 44 versehen, die Steuertransistoren 28 und 43 werden vor einer Beeinträchtigung durch die an die Ausgangsklemmen 36 und 48 gelieferte Spannung geschützt. Dadurch wird eine Schädigung der Schaltkreise 32 und 46 verhindert.

Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird nunmehr eine Beschreibung der Anzeigesignale gegeben, die von der Wegfahrsperren-ECU 22 und von der Sicherheits-ECU 20 an die Anzeige-Ausgangsklemmen 36 und 48 ausgegeben werden. Fig. 2 ist ein Zeitablaufdiagramm der Signale, die von der Wegfahrsperren-ECU 22 und von der Sicherheits-ECU 20 an die Anzeige-Ausgangsklemmen 36 und 48 ausgegeben werden, sowie des Leuchtzustandes der Leuchtvorrichtung 50. In Fig. 2 besteht vor der Zeit t1 ein Zustand, in dem der richtige Schlüssel im Zündschlosszylinder steckt und sowohl die Wegfahrsperre als auch die Sicherheitsvorrichtung sich in einem Ruhezustand befinden. Wenn die CPU 38 zur Zeit t1 feststellt, dass der Schlüssel aus dem Zündschlosszylinder entfernt worden ist, beginnt die Wegfahrsperren-ECU 22, ein periodisches Blinksignal auszugeben, wie in Fig. 2(a) gezeigt. Dabei beginnt die Leuchtvorrichtung 50 zu blinken, wie in Fig. 2(c) gezeigt, und der Fahrer ist in der Lage zu erkennen, dass die Wegfahrsperre normal in den Warnzustand versetzt ist. Danach gibt die Wegfahrsperren-ECU 22 ununterbrochen das Blinksignal aus, bis der richtige Schlüssel wieder in den Zündschlosszylinder eingesteckt worden ist. Wenn die CPU 24 danach zur Zeit t2 feststellt, dass eine Tür abgeschlossen ist, wechselt die Sicherheits-ECU 20 das Ausgangssignal zur Anzeige-Ausgangsklemme 36 in ein Dauerleuchtsignal um, wie in Fig. 2(b) gezeigt.

Wie oben erwähnt, leuchtet die Leuchtvorrichtung 50 auf, wenn zumindest entweder die Sicherheits-ECU 20 oder die Wegfahrsperren-ECU 22 eine vorbestimmte Spannung an die Anzeigeklemme 36 oder 48 ausgibt. Entsprechend wird die Leuchtvorrichtung 50 in einen Zustand versetzt, in dem die Leuchtvorrichtung 50 dauernd leuchtet, wenn die Sicherheits-ECU 20, wie oben erwähnt, das Dauerleuchtsignal ausgibt, während die Wegfahrsperren-ECU 22 das Blinksignal ausgibt. Dadurch ist der Fahrer in der Lage zu erkennen, dass die Sicherheitsvorrichtung normal in den Wartezustand versetzt ist. Zusätzlich ist, wenn ein Mitfahrer im Fahrzeug verbleibt, der Mitfahrer im Fahrzeug in der Lage zu erkennen, dass der Wartezustand eingestellt ist, bei dem kein Alarm erzeugt wird, wenn eine Tür vom Fahrzeuginneren aus aufgeschlossen wird, solange die Leuchtvorrichtung 50 ununterbrochen leuchtet.

Zur Zeit t3, zu der eine vorbestimmte Zeit T seit dem Zeitpunkt t2 vergangen ist, wird die Sicherheitsvorrichtung vom Wartezustand zum Warnzustand versetzt. Zur Zeit t3 hört die Sicherheits-ECU 20 auf, das Dauerleuchtsignal auszugeben, während die Wegfahrsperren-ECU 22 nach dem Zeitpunkt t3 das Blinksignal ununterbrochen ausgibt. Entsprechend wird nach dem Zeitpunkt t3 die Leuchtvorrichtung 50 wieder in den Blinkzustand versetzt. Dadurch wird gemeldet, dass die Sicherheitsvorrichtung vom Wartezustand in den Warnzustand versetezt worden ist. Zusätzlich wird eine unberechtigte Person gewarnt, indem durch Blinken der Leuchtvorrichtung 50 gemeldet wird, dass die Diebstahlsicherungsvorrichtung in Betrieb ist, und somit liegt eine Wirkung vor zu verhindern, dass sich ein Diebstahl ereignet.

Wie oben erwähnt, wird in dem System der vorliegenden Ausführungsform als eine Reaktion auf die Betriebszustände der Wegfahrsperre und der Sicherheitsvorrichtung die Leuchtvorrichtung 50 entweder in den nichtleuchtenden Zustand, den dauernd leuchtenden Zustand oder den blinkenden Zustand versetzt, und dadurch können die Betriebszustände von zwei Diebstahlsicherungsvorrichtungen durch eine einzige Leuchtvorrichtung 50 richtig angezeigt werden.

Jede der oben erwähnten Vorrichtungen, die Wegfahrsperre und die Sicherheitsvorrichtung, kann unabhängig am Fahrzeug angebracht werden. Somit braucht entsprechend einer Nennung von Sonderausstattungen nur eine der Diebstahlsicherungsvorrichtungen vorgesehen zu werden. In dem System gemäss vorliegender Erfindung wird, selbst wenn nur die Wegfahrsperre angebracht, die Sicherheitsvorrichtung aber nicht angebracht ist, der Betriebszustand der Wegfahrsperre auf der Leuchtvorrichtung 50 angezeigt, wie oben erwähnt, indem die Wegfahrsperren-ECU 22 das Blinksignal ausgibt, wenn der Schlüssel aus dem Zündschlosszylinder entfernt wird. Somit kann in Übereinstimmung mit dem System der vorliegenden Ausführungsform ein Betriebszustand der Wegfahrsperre richtig angezeigt werden, ohne dass der Aufbau der Wegfahrsperren-ECU 22 und der Leuchtvorrichtung 50 verändert wird, und die CPU 38 der Wegfahrsperren-ECU 22 folgt dem routinemässigen Ablauf für die Anzeige unabhängig vom Vorhandensein der Sicherheitsvorrichtung. Entsprechend besitzt das System der vorliegenden Ausführungsform eine Flexibilität, an verschiedene Optionslisten für Diebstahlsicherungsvorrichtungen angepasst zu werden.

Es sollte vermerkt werden, dass in der oben erwähnten ersten Ausführungsform die Sicherheitsvorrichtung einer ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung, die Wegfahrsperre einer zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung und die Leuchtvorrichtung 50 einer Anzeigevorrichtung entspricht.

Fig. 3 zeigt ein Schaltschema eines Anzeigesystems nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In der vorliegenden Ausführungsform wird ähnlich der oben erwähnten ersten Ausführungsform ein Beispiel angedeutet, in dem das Anzeigesystem für die Diebstahlsicherungsvorrichtung gemäss vorliegender Erfindung auf die Sicherheitsvorrichtung und die Wegfahrsperre angewendet wird. Es sollte vermerkt werden, dass in Fig. 3 den Teilen, die die gleichen wie die in Fig. 1 gezeigten Teile sind, die gleichen Bezugszahlen gegeben wurden und ihre Beschreibungen weggelassen werden.

Wie in Fig. 3 gezeigt, ist ein Schaltkreis 62 zur Ermittlung des Vorhandenseins einer Wegfahrsperre zwischen die Anzeige-Ausgangsklemme 36 der Sicherheits-ECU 20 und die Eingangsklemme 24b der CPU 24 eingefügt. Der Schaltkreis 62 zur Ermittlung des Vorhandenseins einer Wegfahrsperre umfasst einen Transistor 64, eine Diode 66 und einen Widerstand 68. Ein Kollektor des Transistors 64 ist mit der Eingangsklemme 24b der CPU 24 und der Spannungsquelle 34 verbunden, während ein Emitter des Transistors an Erde gelegt ist. Der Widerstand 68 und die Diode 66 sind zwischen die Ausgangsklemme 36 der Sicherheits-ECU 20 und einer Basis des Transistors 64 in Reihe geschaltet. Die Diode 66 ist so angeordnet, dass die Richtung von der Ausgangsklemme 36 zum Transistor 64 der normalen Richtung entspricht. Es sollte vermerkt werden, dass im System der vorliegenden Ausführungsform ein Zündschalter ebenfalls an die CPU 24 angeschlossen ist, um zu erkennen, ob ein Schlüssel in den Zündschlosszylinder eingesteckt ist oder nicht.

Nach dem oben erwähnten Aufbau wird über die Anzeige-Ausgangsklemme 36, den Widerstand 68 und die Diode 66 Spannung an die Basis des Transistors 64 angelegt, wenn die Wegfahrsperren-ECU 22 eine Spannung an die Anzeige-Ausgangsklemme 48 ausgibt. Da der Transistor 64 eingeschaltet ist, wird in diesem Zustand ein Niedrigsignal an die Klemme 24b der CPU 24 angelegt. Andererseits wird in einem Zustand, in dem die Sicherheits-ECU 20 keine Spannung an die Ausgangsklemme 36 ausgibt und die Wegfahrsperre eine Spannung an die Ausgangsklemme 48 ausgibt, keine Spannung an die Basis des Transistors 64 angelegt. Da der Transistor 64 ausgeschaltet ist, wird in diesem Zustand ein Hochsignal an die Klemme 24b der CPU 24 angelegt.

Im System nach der vorliegenden Erfindung beginnt ähnlich wie im System der oben erwähnten ersten Ausführungsform die Wegfahrsperren-ECU 22, das Blinksignal auszugeben, wie in Fig. 4(b) gezeigt, wenn die Wegfährsperren-ECU 22 feststellt, dass der Schlüssel vom Schlüsselzylinder entfernt worden ist. Entsprechend kann die CPU 24 der Sicherheits-ECU 20 feststellen, ob die Wegfahrsperre angebracht ist oder nicht, indem ein Zustand der Eingangsklemme 24b überprüft wird, nachdem auf der Basis des Ausgangssignals des Zündschalters festgestellt wurde, dass der Schlüssel aus dem Schlüsselzylinder entfernt worden ist.

Wie oben erwähnt, führt die Sicherheits-ECU 20 eine Ermittlung durch, ob die Wegfahrsperre angebracht ist oder nicht, indem sie das von der Wegfahrsperren-ECU 22 ausgegebene Anzeigesignal über den Schaltkreis 62 zur Ermittlung des Vorhandenseins der Wegfahrsperre an die Eingangsklemme 24b der CPU 24 anlegt. In diesem Falle besteht, wenn ein Rauschsignal in die Eingangsklemme 24b gelangt, eine Möglichkeit, dass unzutreffend erkannt wird, dass die Wegfahrsperre vorhanden sei, obwohl die Wegfahrsperre nicht angebracht worden ist. Um eine solche unzutreffende Erkennung zu verhindern, führt die CPU 24 ein Filtern des Eingangssignals zur Eingangsklemme 24b über einen Tiefpass durch und ermittelt auf der Basis des gefilterten Signals, ob die Wegfahr sperre vorhanden ist oder nicht. Entsprechend wird eine geringfügige Verzögerung erzeugt, nachdem die Wegfahrsperren-ECU 22 mit der Ausgabe des Anzeigesignals beginnt und bevor die Sicherheits-ECU 20 das Anzeigesignal feststellt. Zusätzlich wird eine geringfügige Verzögerung wegen der Verarbeitungszeit der CPU 38 erzeugt, nachdem der Schlüssel aus dem Zündschlosszylinder entfernt worden ist und ehe die Wegfahrsperren- ECU 22 damit beginnt, das Anzeigesignal auszugeben. Nie oben erwähnt, wird in dem System der oben erwähnten Ausführungsform eine geringfügige Verzögerung erzeugt, nachdem der Schlüssel aus dem Zündschlosszylinder entfernt worden ist und ehe die Sicherheits-ECU 20 das Vorhandensein der Wegfahrsperre richtig feststellt.

Entsprechend ist es möglich, wenn die Sicherheits-ECU unmittelbar nach Abschliessen der Türen das Vorhandensein der Wegfahrsperre feststellt, dass das Vorhandensein der Wegfahrsperre nicht ordnungsgemäss festgestellt wird, obwohl die Wegfahrsperre wirklich angebracht ist, und zwar wegen der oben erwähnten zeitlichen Verzögerung, wenn der Fahrer die Türen abschliesst, ehe die oben erwähnte zeitliche Verzögerung nach Abziehen des Schlüssels vorüber ist.

Um eine solche Unannehmlichkeit auszuschalten, stellt im System nach der oben erwähnten Ausführungsform die CPU 24 der Sicherheits-ECU 20 fest, ob die Wegfahrsperre angebracht ist oder nicht, nachdem eine vorbestimmte Wartezeit vergangen ist, nachdem festgestellt wurde, dass der Schlüssel aus dem Zündschlosszylinder entfernt wurde. Dadurch wird verhindert, dass die CPU 24 das Vorhandensein der Wegfahrsperre unzutreffend feststellt.

Die Sicherheits-ECU 22 gibt in Übereinstimmung mit dem erkannten Vorhandensein der Wegfahrsperre, wie oben erwähnt, zwei Arten von Anzeigesignal aus. Fig. 4 zeigt ein Zeitablaufdiagramm des von der Sicherheits-ECU 20 ausgegebenen Anzeigesignals bei Vorhandensein der Wegfahrsperre zusammen mit einem Zeitablaufdiagramm des von der Wegfahrsperren-ECU 22 ausgegebenen Anzeigesigals und des Leuchtzustands der Leuchtvorrichtung 50. Wie in Fig. 4(a) gezeigt, beginnt die Wegfahrsperren-ECU 22 damit, das Blinksignal an die Anzeige-Ausgangsklemme 48 auszugeben, wenn die Wegfahrsperren-ECU 22 feststellt, dass zur Zeit t4 der Schlüssel aus dem Zündschlosszylinder entfernt worden ist. Die Sicherheits-ECU 20 stellt fest, dass die Wegfahrsperre angebracht ist, indem sie eine erste Impulswelle des Blinksignals feststellt.

Wenn zu einer Zeit t5 festgestellt wird, dass die Türen abgeschlossen sind, beginnt die Sicherheits-ECU 20 damit, das Dauerleuchtsignal auszugeben, das den Wartezustand anzeigt, und hört zu einer Zeit t6 damit auf, das Dauerleuchtsignal auszugeben, wenn seit dem Zeitpunkt t5 eine vorbestimmte Zeitdauer vorübergegangen ist.

Ähnlich wie in der oben erwähnten ersten Ausführungsform leuchtet die Leuchtvorrichtung 50, wenn eine Spannung zumindest entweder an die Ausgangsklemme 48 der Wegfahrsperre oder an die Anzeige-Ausgangsklemme 36 der Sicherheits-ECU 20 angelegt ist. Entspechend beginnt, ähnlich wie in der oben erwähnten ersten Ausführungsform, die Leuchtvorrichturig 50 zur Zeit t4 zu blinken und zur Zeit t5 ununterbrochen zu leuchten, wonach zur Zeit t6 die Leuchtvorrichtung 50 wieder blinkt. Wie oben erwähnt, können die Betriebszustände der Sicherheitsvorrichtung und der Wegfahrsperre durch die Leuchtvorrichtung 50 richtig angezeigt werden, wenn diese beiden. Vorrichtungen angebracht sind, indem die Leuchtvorrichtung 50 in Reaktion auf die Betriebszustände der Sicherheitsvorrichtung und der Wegfahrsperre einen von drei Zuständen annimmt: den nicht leuchtenden Zustand, den blinkenden Zustand und den Dauerleuchtzustand.

Fig. 5 zeigt ein Zeitablaufdiagramm des von der Sicherheits-ECU 20 ausgegebenen Anzeigesignals, wenn festgestellt wird, dass die Wegfahrsperre nicht angebracht ist. Die CPU 24 der Sicherheits-ECU 24 stellt fest, dass die Wegfahrsperre nicht angebracht ist, aus der Tatsache, dass das Hochsignal nicht an der Eingangsklemme 24b anliegt, nachdem auf der Basis des Ausgangssignals des Zündschalters festgestellt wurde, dass der Schlüssel aus dem Zündschlosszylinder entfernt wird. In diesem Falle wird, wenn festgestellt wird, dass zu einem Zeitpunkt t8 die Türen abgeschlossen sind, die Sicherheits-ECU in den Wartezustand versetzt und beginnt, das Dauerleuchtsignal auszugeben. Dann wird, wenn zu einem Zeitpunkt t9 eine vorbestimmte Wartezeit T seit dem Zeitpunkt t8 vergangen ist, das Ausgangssignal zur Leuchtvorrichtung 50 vom Dauerleuchtsignal in ein Blinksignal, das den Warnzustand anzeigt, umgestellt. Danach wird das Blinksignal ununterbrochen ausgegeben, bis die Türen unter Benutzung eines richtigen Schlüssels aufgeschlossen werden.

Wie oben erwähnt, können in dem System gemäss vorliegender Erfindung der Ruhezustand, der Wartezustand und der Warnzustand der Sicherheitsvorrichtung von der Leuchtvorrichtung 50 angezeigt werden, indem die Sicherheits-ECU 20 das Anzeigesignal wie in Fig. 5 gezeigt ausgibt, wenn die Wegfahrsperre nicht angebracht ist.

Es sollte vermerkt werden, dass das von der Wegfahrsperren-ECU 22 ausgegebene Signal durch den Schaltkreis 62 zur Ermittlung des Vorhandenseins nicht festgestellt wird, wenn die Wegfahrsperre angebracht ist, aber schlecht funktioniert. Entsprechend gibt in einem solchen Fall; ähnlich wie wenn die Wegfahrsperre nicht angebracht ist, die Sicherheits-ECU 20 das Anzeigesignal aus, wie in Fig. 5 gezeigt. Das bedeutet, dass selbst bei schlechtem Funktionieren der angebrachten Wegfahrsperre der Ruhezustand, der Wartezustand und der Warnzustand der Sicherheitsvorrichtung durch die Leuchtvorrichtung 50 angezeigt werden können.

Wie oben erwähnt, ist in dem System gemäss vorliegender Ausführungsform die Sicherheits-ECU 20 mit dem Schaltkreis 62 zur Ermittlung des Vorhandenseins der Wegfahrsperre ausgerüstet, und die CPU 24 gibt routinemässig selektiv entweder das in Fig. 4(a) gezeigte Anzeigesignal oder das in Fig. 5 gezeigte Anzeigesignal aus, je nach dem vom Schaltkreis 62 zur Ermittlung des Vorhandenseins der Wegfahrsperre empfangenen Signal. Dadurch können die Betriebszustände der Sicherheitsvorrichtung und der Wegfahrsperre auf der Leuchtvorrichtung 50 angemessen angezeigt werden, wenn die Wegfahrsperre angebracht ist, und der Betriebszustand der Sicherheitsvorrichtung kann auf der Leuchtvorrichtung 50 angemessen angezeigt werden, wenn die Wegfahrsperre nicht montiert ist.

Zusätzlich blinkt in der oben erwähnten Ausführungsform die Leuchtvorrichtung 50 in Reaktion auf das von der Wegfahrsperren-ECU 22 ausgegebene Anzeigesignal, wenn die Sicherheitsvorrichtung nicht angebracht ist und nur die Wegfahrsperre angebracht ist. Entsprechend kann ein Betriebszustand der Wegfahrsperre auf der Leuchtvorrichtung 50 richtig angezeigt werden, indem die Wegfahrsperren-ECU 22 zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Entfernen des Schlüssels festgestellt wird, damit beginnt, das Blinksignal auszugeben. Somit können gemäss dem System der vorliegenden Ausführungsform die Betriebszustände der Sicherheitsvorrichtung und der Wegfahrsperre angemessen auf der Leuchtvorrichtung 50 angezeigt werden, ohne dass der Aufbau der Wegfahrsperren-ECU 22 oder eine Anzeigeroutine, die durch die CPU 38 ausgeführt wird, wenn die Wegfahrsperre angebracht ist, verändert wird, und der Betriebszustand der Wegfahrsperre kann auf der Leuchtvorrichtung 50 angemessen angezeigt werden, ohne dass der Aufbau der Wegfahrsperren-ECU 22 oder eine Anzeigeroutine, die durch die CPU 38 ausgeführt wird, wenn nur die Wegfahrsperre angebracht ist, verändert wird.

Somit kann nach dem System der vorliegenden Ausführungsform sowohl dann, wenn die Sicherheitsvorrichtung und die Wegfahrsperre angebracht ist, als auch dann, wenn nur eine der beiden Vorrichtungen angebracht ist, ein Betriebszustand der angebrachten Diebstahlsicherungsvorrichtung auf der Leuchtvorrichtung 50 angezeigt werden, ohne dass der Aufbau der ECU der Sicherheitsvorrichtung oder der ECU der Wegfahrsperre und die Inhalte der Routinen, die von den CPU jeder der beiden Vorrichtungen, der Sicherheitsvorrichtung und der Wegfahrsperre, ausgeführt werden, verändert werden.

Wie oben erwähnt, kann gemäss der vorliegenden Ausführungsform ein Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung erreicht werden, bei dem verhindert wird, dass sich die Zahl der Leuchtvorrichtungen erhöht, wenn zwei Arten von Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung gestellt werden, und Flexibilität bezüglich willkürlicher Montagevorschriften der Sicherheitsvorrichtung und der Wegfahrsperre kann erhalten werden.

Zusätzlich kann gemäss dem System der vorliegenden Erfindung, wenn sowohl die Sicherheitsvorrichtung als auch die Wegfahrsperre angebracht ist und eine der beiden Vorrichtungen wegen schlechten Funktionierens das Anzeigesignal nicht ausgeben kann, die andere Vorrichtung das Anzeigesignal an die Leuchtvorrichtung 50 liefern. Entsprechend kann in einem solchen Falle die Leuchtvorrichtung 50 zum Blinken gebracht werden, wenn eine der Diebstahlsicherungsvorrichtungen sich im Warnzustand befindet, und dadurch kann eine Warnwirkung auf eine Person, die einen Diebstahl versucht, aufrechterhalten werden.

Es sollte vermerkt werden, dass in der oben erwähnten zweiten Ausführungsform die Sicherheitsvorrichtung einer ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung, die Wegfahrsperre einer zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung, die Leuchtvorrichtung 50 einer Anzeigevorrichtung und der Schaltkreis 62 zur Ermittlung des Vorhandenseins der Wegfahrsperre einer ermittelnden Einheit entspricht. Zusätzlich wird eine Anzeigeauswahleinheit erreicht, indem die Sicherheits-ECU in Übereinstimmung mit dem Vorhandensein der Wegfahrsperre selektiv das in Fig. 4(a) gezeigte Signal oder das in Fig. 5 gezeigte Signal ausgibt.

Wie oben erwähnt, können gemäss vorliegender Erfindung eine Funktion und ein Betriebszustand sowohl der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung als auch der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung durch eine gemeinsame Anzeigevorrichtung angezeigt werden, so dass die Erkennung der Funktion und der Betriebszustände positiv erfolgen kann. Dadurch wird verhindert, dass sich die Zahl der Anzeigevorrichtungen erhöht, wenn sowohl die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung als auch die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung steht.

Zusätzlich können gemäss vorliegender Erfindung eine Funktion und ein Betriebszustand sowohl der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung als auch der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung auf einer gemeinsamen Anzeigevorrichtung angezeigt werden, und dadurch wird verhindert, dass sich die Zahl der Anzeigevorrichtungen erhöht, wenn sowohl die erste Diebstahlsicherungsvorrichtung als auch die zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung steht. Des Weiteren ist eine Änderung des Aufbaus der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung ohne Rücksicht auf das Vorhandensein der zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung unnötig. Dadurch wird die Flexibilität der ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung bezüglich unterschiedlicher Montagevorschriften von Diebstahlsicherungsvorrichtungen verbessert.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die speziell offenbarten Ausführungsformen beschränkt. Der Umfang der vorliegenden Erfindung wir nur in den folgenden Ansprüchen definiert.


Anspruch[de]

1. Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung zum Anzeigen der Betriebszustände einer ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung und einer zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung, wobei die benannte erste Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in einen Ruhezustand, in dem keine Diebstahlswarnung ausgeübt wird, in einen Wartezustand, in dem auf einen Beginn einer Diebstahlswarnung gewartet wird, oder in einen Warnzustand, in dem eine Diebstahlswarnung ausgeübt wird, versetzt ist, wobei die benannte zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in den Ruhezustand oder in den Warnzustand versetzt ist, gekennzeichnet durch:

eine erste Signalausgabeeinheit (20), die ein erstes Signal ausgibt, wenn sich die benannte erste Diebstahlsicherungsvorrichtung in dem benannten Wartezustand befindet;

eine zweite Signalausgabeeinheit (22), die ein zweites Signal ausgibt, wenn sich die benannte zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung in dem benannten Warnzustand befindet; und

eine an die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) und an die benannte zweite Signalausgabeeinheit (22) angeschlossene Anzeigevorrichtung (50), die eine dem benannten ersten Signal entsprechende Anzeige zur Verfügung stellt, wenn das benannte erste Signal ausgegeben wird, und die eine dem benannten zweiten Signal entsprechende Anzeige zur Verfügung stellt, wenn das benannte erste Signal nicht ausgegeben wird und das benannte zweite Signal ausgegeben wird.

2. Das wie in Anspruch 1 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) aufhört, das benannte erste Signal auszugeben, wenn entweder der benannte Warnzustand oder der benannte Ruhezustand eingestellt wird, und die benannte zweite Signalausgabeeinheit (22) aufhört, das benannte zweite Signal auszugeben, wenn der benannte Ruhezustand eingestellt wird.

3. Das wie in Anspruch 1 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte erste Signalausgabe einheit (20) an der benannten ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung steht, und dass die benannte zweite Signalausgabeeinheit (22) an der benannten zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung steht.

4. Das wie in Anspruch 1 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte Anzeigevorrichtung (50) ein Leuchtelement (50) einschliesst, das mit einem Pol an die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) und die benannte zweite Signalausgabeeinheit (22) und mit dem entgegengesetzten Pol an Erde angelegt ist.

5. Das wie in Anspruch 1 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) ein erstes Gleichrichterelement (30) einschliesst, das eine Leitung des ersten Signals zu der benannten Anzeigevorrichtung (50) gestattet und eine Leitung des benannten zweiten Signals von der benannten zweiten Signalausgabeeinheit (22) unterbricht, und die benannte zweite Signalausgabeeinheit (22) ein zweites Gleichrichterelement (44) einschliesst, das eine Leitung des zweiten Signals zu der benannten Anzeigevorrichtung (50) gestattet und eine Leitung des benannten ersten Signals von der benannten ersten Signalausgabeeinheit (20) unterbricht.

6. Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung zum Anzeigen des Betriebszustandes einer ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung und einer zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung, wobei die benannte erste Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in einen Ruhezustand; in dem keine Diebstahlswarnung ausgeübt wird, in einen Wartezustand, in dem auf einen Beginn einer Diebstahlswarnung gewartet wird, oder in einen Warnzustand, in dem eine Diebstahlswarnung ausgeübt wird, versetzt ist, wobei die benannte zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung entweder in den Ruhezustand oder in den Warnzustand versetzt ist, gekennzeichnet durch:

eine erste Signalausgabeeinheit (20), die ein erstes Signal ausgibt, das einen Zustand der benannten ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung darstellt; wobei die benannte zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung eine zweite Signalausgabeeinheit (22) hat, die ein zweites Signal ausgibt, wenn der benannte Warnzustand eingestellt wird;

eine an die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) angeschlossene Anzeigevorrichtung (50) zur Darstellung einer dem benannten ersten Signal entsprechenden Anzeige, wobei die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) auch an die benannte zweite Diebstahlsicherungsvorrichtung angeschlossen werden kann;

eine ermittelnde Einheit (62), die die Anwesenheit des benannten zweiten Signals von der benannten zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung feststellt; und

eine Anzeigeauswahleinheit (24), die das benannte erste Signal in Übereinstimmung mit einem Zustand der benannten ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung ausgibt, wenn die benannte ermittelnde Einheit (62) feststellt, dass das benannte zweite Signal von der benannten zweiten Diebstahlsicherungseinrichtung nicht ausgegeben wird, wobei die benannte Anzeigeauswahleinheit (24) das benannte erste Signal in Übereinstimmung sowohl mit einem Zustand der benannten ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung als auch einem Zustand der benannten zweiten Diebstahlsicherungsvorrichtung ausgibt, wenn die benannte ermittelnde Einheit (62) feststellt, dass das benannte zweite Signal anwesend ist.

7. Das wie in Anspruch 6 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte zweite Signalausgabeeinheit (22) aufhört, das benannte zweite Signal auszugeben, wenn der benannte Ruhezustand eingestellt wird.

8. Das wie in Anspruch 6 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) an der benannten ersten Diebstahlsicherungsvorrichtung zur Verfügung steht.

9. Das wie in Anspruch 6 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte Anzeigevorrichtung (50) ein Leuchtelement (50) einschliesst, das mit einem Pol an die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) und mit dem entgegengesetzten Pol an Erde angelegt ist.

10. Das wie in Anspruch 6 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte erste Signalausgabeeinheit (20) ein erstes Gleichrichterelement (30) einschliesst, das eine Leitung des ersten Signals zu der benannten Anzeigevorrichtung (50) gestattet und eine Leitung des benannten zweiten Signals von der benannten zweiten Signalausgabeeinheit (22) unterbricht, und die benannte zweite Signalausgabeeinheit (22) ein zweites Gleichrichterelement (44) einschliesst, das eine Leitung des zweiten Signals zu der benannten Anzeigevorrichtung (50) gestattet und eine Leitung des benannten ersten Signals von der benannten ersten Signalausgabeeinheit (20) unterbricht.

11. Das wie in Anspruch 6 beanspruchte Anzeigesystem für eine Diebstahlsicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die benannte ermittelnde Einheit (62) einschliesst:

ein drittes Gleichrichterelement (66), das eine Leitung des zweiten Signals von der benannten zweiten Signalausgabeeinheit gestattet und eine umgekehrte Leitung des benannten zweiten Signals unterbricht; und

einen an das benannte dritte Gleichrichterelement (66) angeschlossenen Transistor (64), um in Übereinstimmung mit dem benannten zweiten Signal entweder ein Hochsignal oder ein Niedrigsignal auszugeben.







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