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Dokumentenidentifikation DE10203641A1 06.03.2003
Titel Fixiervorrichtung für ein schwimmendes Chassis eines Plattenspielers
Anmelder Tanashin Denki Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yoshimura, Toshio, Fukasawa, Tokio/Tokyo, JP;
Tanaka, Shinsaku, Fukasawa, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Kuhnen & Wacker Patentanwaltsgesellschaft GbR, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 30.01.2002
DE-Aktenzeichen 10203641
Offenlegungstag 06.03.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.03.2003
IPC-Hauptklasse G11B 33/08
Zusammenfassung Es wird eine vereinfachte Vorrichtung geschaffen, um ein schwimmendes Chassis an einem Hauptchassis zu fixieren. Die Fixiervorrichtung für das schwimmende Chassis umfaßt ein Steuerteil, welches bewegbar an einer Seite des schwimmenden Chassis montiert ist. Ein Einstoßteil zum Übertragen einer Platte zu einer Abspielposition und eine Plattenführung zum Führen der Platte zu der Abspielposition sind mit einem Steuerteil gekuppelt, in solcher Weise, daß sie miteinander verriegelt sind. Wenn keine Platte geladen ist, stehen das Steuerteil, das Einstoßteil und die Plattenführung in Eingriff oder Angriff mit dem Hauptchassis, um das schwimmende Chassis an dem Hauptchassis zu fixieren.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung bei einer Plattenübertragungsvorrichtung, die mit einer Federkraft arbeitet, um eine Platte einzuschieben, und die mit einem Motor arbeitet, um diese zu entfernen.

Beschreibung des Standes der Technik

Ein Plattenspieler, der hauptsächlich für die Verwendung in einem Fahrzeug bestimmt ist, besitzt ein schwimmendes Chassis, welches mit einem Tonabnehmer, einem Plattenteller und einer Klemmvorrichtung innerhalb eines Hauptchassis in einem schwimmenden Zustand in Vorwärts- und Rückwärts-Richtung, einer Richtung nach rechts und nach links und einer Richtung nach oben und nach unten montiert ist. Das schwimmende Chassis ist in dem schwimmenden Zustand in dem Hauptchassis gehaltert, um eine Übertragung eines Stoßes gegen das Hauptchassis auf den Tonabnehmer zu verhindern, um dadurch Aussetzer bei der Wiedergabe von Schall von der Platte zu vermeiden. Wenn auf der anderen Seite eine Platte in den Plattenspieler eingeschoben wird und aus diesem ausgeworfen wird, wird das schwimmende Chassis an dem Hauptchassis fixiert, um das Einschieben und Auswerfen der Platte zu vereinfachen.

Eine herkömmliche bekannte Fixiervorrichtung für ein schwimmendes Chassis, um ein schwimmendes Chassis, welches in einem Hauptchassis in einem schwimmenden Zustand gehaltert ist, an dem Hauptchassis zu fixieren, ist in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 200-339835 beschrieben.

Spezifischer ausgedrückt, zeigt die zuvor erwähnte Literaturstelle eine Konstruktion, die einen Rahmen (1) eines Plattenspielers aufweist, der mit Eingriffslöchern (15, 17) in Platten auf beiden Seiten ausgestattet ist, und bei dem ein Hauptchassis (2) mit Gleitnockenplatten (5, 6) an den Platten auf den beiden Seiten vorgesehen ist, derart, daß die rechte und die linke Gleitnockenplatte (5, 6) über Verbindungshebel (10a, 10b, 10c) miteinander gekuppelt werden. Um eine Platte abzuspielen, werden die Gleitnockenplatten (5, 6) in einer nach außen verlaufenden Richtung zu Positions-Verriegelungsstiften (16, 18) bewegt, die an den jeweiligen Gleitnockenplatten (5, 6) vorgesehen sind und in Abschnitte (15b, 17b) mit großem Durchmesser der Eingriffslöcher (15, 17) bewegt werden, um zu bewirken, daß das Hauptchassis (2) in Bezug auf den Rahmen (1) schwimmt. Zum einschieben und Auswerfen einer Platte werden die Gleitnockenplatten (5, 6) in einer Rückführrichtung bewegt, um an die Verriegelungsstifte (16, 18) mit den Verriegelungsabschnitten (15a, 17a) der Eingriffslöcher (15, 17) in Eingriff zu gelangen, um das Hauptchassis (2) mit dem Rahmen (1) zu fixieren.

Bei der zuvor erläuterten Fixiervorrichtung für das schwimmende Chassis sind die Gleitnockenplatten (5, 6) für die Platten auf den beiden Seiten des Hauptchassis (2) vorgesehen, und diese rechten und linken Gleitnockenplatten (5, 6) werden über Verbindungshebel (10a, 10b, 10c) miteinander gekuppelt, um eine Synchronisation zu erreichen, so daß eine Vielzahl an Teilen erforderlich ist und somit die Konstruktion kompliziert ist. Darüber hinaus verursacht der Bedarf nach den rechten und linken Gleitnockenplatten (5, 6) einen Nachteil entsprechend einer großen Breitenabmessung des gesamten Plattenspielers.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wurde zur Lösung derartiger Probleme entwickelt und es ist eine Aufgabe der Erfindung eine Fixiervorrichtung für ein schwimmendes Chassis für einen Plattenspieler zu schaffen, die eine einfache Konstruktion besitzt und für eine Größenreduzierung geeignet ist.

Eine Fixiervorrichtung für ein schwimmendes Chassis für einen Plattenspieler gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Plattenführung zum Führen einer Platte zu einer Abspielposition und ein Einstoßteil zum Übertragen einer Platte zu der Abspielposition in solcher Weise, daß die Plattenführung und das Einstoßteil schwenkbar bewegt werden. Die Fixiervorrichtung für das schwimmende Chassis umfaßt ferner ein Steuerteil zum Trennen einer Plattenklemmvorrichtung von einer Platte, wenn die Platte ausgeworfen wird. Die Plattenführung und das Einstoßteil sind schwenkbar in Zuordnung zu einer Bewegung des Steuerteiles, um das Steuerteil, die Plattenführung und das Einstoßteil gegen das Hauptchassis stoßen zu lassen, wodurch dann das schwimmende Chassis an dem Hauptchassis fixiert wird.

Auf diese Weise kann die Plattenführung, die inhärent in dem Plattenspieler enthalten ist, schwenkbar bewegt werden und die Plattenführung stößt gegen das Hauptchassis zusammen mit dem Einstoßteil und dem Steuerteil an, so daß das schwimmende Chassis an dem Hauptchassis fixiert wird. Es kann somit das schwimmende Chassis ohne Erhöhung der Anzahl der Teile fixiert werden, um die Konstruktion zu vereinfachen. Da darüber hinaus das Steuerteil lediglich auf einer Seite des schwimmenden Chassis angeordnet werden muß, kann die Breitenabmessung des gesamten schwimmenden Chassis reduziert werden, um dadurch eine Reduzierung in der Größe zu vereinfachen.

Speziell wenn die Plattenführung an eine Seitenplatte des Hauptchassis angreift oder eingreift, indem ein konvexer Abschnitt in einen konkaven Abschnitt eingepaßt wird, wird der Fixiermechanismus, um diese zu fixieren, weiter vereinfacht.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die das äußere Erscheinungsbild eines Plattenspielers nach der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

Fig. 2 veranschaulicht die Innenseite des Plattenspielers;

Fig. 3 veranschaulicht einen Pfad, auf dem Energie von einem Motor übertragen wird;

Fig. 4A und 4B veranschaulichen einen Pfad, auf dem Energie zu einem Gleitteil übertragen wird;

Fig. 5 veranschaulicht eine Führungsplatte und eine Oberfläche auf der Seite eines Hauptchassis, bevor die Führung in Angriff mit der Oberfläche gelangt;

Fig. 6 veranschaulicht einen Eingriffszustand der Plattenführung mit dem Hauptchassis;

Fig. 7 ist eine Draufsicht, die den Plattenspieler veranschaulicht, wenn eine Platte abgespielt wird; und

Fig. 8 ist eine Draufsicht, die den Plattenspieler veranschaulicht, wenn ein schwimmendes Chassis an dem Hauptchassis fixiert ist.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Es wird nun eine Fixiervorrichtung eines schwimmenden Chassis für einen Plattenspieler gemäß der vorliegenden Erfindung unter Hinweis auf die Fig. 1 bis 8 beschrieben. Fig. 1 zeigt das äußere Erscheinungsbild des Plattenspielers. Ein länglicher Platteneinführschlitz 3 zum einschieben einer Platte ist an der Frontfläche eines Hauptchassis 2 ausgebildet, welches ein schwimmendes Chassis 1 enthält, und es ist eine Frontwand 4 mit einer kleinen Breite auf der rechten Seite des Einführschlitzes 3ausgebildet. Das schwimmende Chassis 1 wird innerhalb des Hauptchassis 2 bewegbar gehaltert (in einem schwimmenden Zustand) und zwar nach oben und nach unten, nach rechts und nach links und in einer Richtung nach vorne und nach rückwärts. Die Aufwärts- und Abwärts-Richtung entspricht einer vertikalen Richtung in Bezug auf die Plattenoberfläche einer Platte, die in den Einführschlitz eingeschoben ist, die nach rechts und nach links verlaufende Richtung entspricht einer longitudinalen Richtung des Einführschlitzes 3, und die Vorwärts- und Rückwärts-Richtung entspricht einer Übertragungsrichtung einer Platte, wobei der Einführschlitz 3 dann als Front definiert ist.

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des schwimmenden Chassis 1, gesehen schräg von oberhalb des Einführschlitzes 3 mit einer Abdeckung 5, die in Fig. 1 von dem Hauptchassis 2 entfernt wurde, und mit einem Abschnitt einer rechten Wand 2a des Hauptchassis 2, die weggelassen ist. Das schwimmende Chassis 1 wird an den Ecken seiner allgemein quadratischen Gestalt an dem Hauptchassis 2 durch Federn 6 abgestützt und es sind Dämpfer 7 zwischen dem schwimmenden Chassis 1 und dem Hauptchassis 2 angebracht, um freie Vibrationen durch die Federn 6 zu dämpfen.

Eine gerade Führung 8 ist auf einer linken Seite 1a des schwimmenden Chassis 1 vorgesehen und erstreckt sich entlang dem Außenumfang einer Platte, die in den Einführschlitz eingeführt ist, um die Platte zu einer Abspielposition zu führen. Die Führungsplatte 9 (Plattenführung), die aus Metall besteht, ist auch über dem schwimmenden Chassis 1 dichter bei dem Einführschlitz gelegen, um eine Platte zu führen, die in den Einführschlitz 3 eingeschoben wird, und zwar hin zur Abspielposition. Die Führungsplatte 9 besitzt eine allgemein dreieckförmige Gestalt und ist schwenkbar um ein Achsenloch 9a gehaltert, welches in deren spitzen Abschnitt auf einer Spindel der geraden Führung 8 ausgebildet ist. Ein Ende 9b des Dreiecks erstreckt sich zu einer rechten Seite 1b des schwimmenden Chassis 1 hin, und das andere Ende 9c erstreckt sich zurück entlang der linken Seite 1a des schwimmenden Chassis 1. Eine Platte, die in den Einführschlitz 3 eingeführt wird, wird zu der Abspielposition über einen Raum geführt, der zwischen dem schwimmenden Chassis 1 und der Führungsplatte 9 gebildet ist.

Ein Plattenteller 10 zum Drehen einer Platte und eine Klemmvorrichtung 11 zum Einspannen der Platte zwischen dem Plattenteller und der Klemmvorrichtung selbst, sind im Zentrum des schwimmenden Chassis 1 angeordnet. Die Klemmvorrichtung 11 ist an einer Halterungsplatte 12 gehaltert, die schwenkbar an dem schwimmenden Chassis 1 montiert ist. Ein Gleitteil (Steuerteil) 13, welches in Vorwärts- und Rückwärts- Richtung bewegbar ist, ist an der rechten Seite 1b des schwimmenden Chassis 1 montiert. Das Gleitteil 13 wird durch eine Plattenauswurfoperation rückwärts bewegt und bei diesem Ereignis schwenkt das Gleitteil 13 die Halterungsplatte 12 nach oben, um die Klemmvorrichtung 11 von dem Plattenteller 10 zu trennen, und stößt gegen das Hauptchassis 2, um die rechte Seite 1b des schwimmenden Chassis 1 an dem Hauptchassis 2 zu fixieren.

Das zuvor erwähnte Gleitteil 13 ist mit einem Kupplungsabschnitt 13a ausgestattet, um das eine Ende 9b der Führungsplatte 9 und erste bis sechste konvexe Abschnitte 13b bis 13g zu kuppeln. Der Kupplungsabschnitt 13a schwenkt die Führungsplatte 9 um das Achsenloch 9a in Zuordnung zu einer Bewegung des Gleitteiles 13. Der erste konvexe Abschnitt 13b ist an einem oberen Rand des Gleitteiles 13 ausgebildet und greift mit einer Zunge 12a der Halterungsplatte 12 ein, um die Klemmvorrichtung 11 von dem Plattenteller 10 zu trennen, wenn das Gleitteil 13 rückwärts bewegt wird. Der zweite konvexe Abschnitt 13c ist so ausgebildet, daß er der Innenfläche der rechten Wand 2a des Hauptchassis 2 gegenüberliegt und stößt gegen die Innenfläche der rechten Wand 2a an, um eine nach rechts verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zu verhindern, wenn das Gleitteil 13 rückwärts bewegt wird. Andererseits ist ein Aussparungsloch 2b für die Aufnahme des zweiten konvexen Abschnitts 13c für die rechte Wand 2a in solcher Weise vorgesehen, daß der zweite konvexe Abschnitt 13c dem Aussparungsloch 2b gegenüberliegt, um eine nach rechts verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zu ermöglichen, wenn das Gleitteil 13 nach vorne bewegt wird.

Der dritte konvexe Abschnitt 13d ist im Zentrum an dem oberen Rand des Gleitteiles 13 ausgebildet und stößt gegen eine Bodenfläche eines gebogenen Teiles 2c an, welches auf der Abdeckung 5 des Hauptchassis 2 ausgebildet ist, um eine nach oben verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zu verhindern, wenn das Gleitteil 13 nach hinten oder rückwärts bewegt wird. Der vierte und der fünfte konvexe Abschnitt 13e, 13f sind an einem unteren Rand des Gleitteiles 13 an der Front und der Rückseite ausgebildet und gelangen auf Winkelteile 2e, 2f, die an dem Boden des Hauptchassis 2 ausgebildet sind, um eine nach unten verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis zu verhindern, wenn das Gleitteil 13 rückwärts oder nach hinten bewegt wird. Der sechste konvexe Abschnitt 13g ist an einem rückwärtigen Ende des Gleitteiles 13 ausgebildet und stößt gegen eine rückwärtige Wand 2g (rückwärtiges Ende) des Hauptchassis 2 an, um eine nach rückwärts verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zu verhindern, wenn sich das Gleitteil 13 nach hinten oder rückwärts bewegt.

An der oberen Fläche des schwimmenden Chassis 1 sind schwenkbar ein Rückstoßhebel 14 zum Stoßen der Platte zurück zu dem Einführschlitz 3 aus der Abspielposition, und ein Einstoßhebel 15 (Einstoßteil) zum Stoßen einer Platte in die Abspielposition von dem Einführschlitz 3 nachfolgend der Schwenkbewegung des Rückstoßhebels 14 in umgekehrter Richtung, montiert. Der Einstoßhebel 15 besitzt ein Einstoßteil 15a, welches mit einer horizontalen V-gestalteten Nut ausgestattet ist, die sich zu dem Einführschlitz 3 hin erstreckt.

Der Einstoßhebel 15 verhindert eine nach vorne gerichtete Bewegung des schwimmenden Chassis 1, indem das Einstoßteil 15a einer Innenfläche 4a (dem Frontende) der Frontwand 4 des Hauptchassis 2 gegenübersteht, wenn keine Platte in das schwimmende Chassis 1 geladen ist. Wenn eine Platte von dem Einführschlitz 3 eingeschoben wird, und zu der Abspielposition gestoßen wird, wird das Einstoßteil 15a von der Innenfläche 4a der Frontwand 4 getrennt, um eine nach vorne verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zu erlauben.

Fig. 3 zeigt einen Antriebsmechanismus zum Antreiben des Rückstoßhebels 14 und des Einstoßhebels 15. Ein Motor 16 ist an dem schwimmenden Chassis 1 montiert und ist durch eine imaginäre Linie dargestellt. Die Antriebskraft des Motors 16 wird auf eine lange Zahnstange 18a eines Tonabnehmers (pickup) 18 über eine Zahnradfolge 17 übertragen. Ein zahnloses Getriebe 19 ist in der Zahnradfolge enthalten. Das zahnlose Getriebe 19 wird normalerweise durch einen Triggerhebel 20 an einer Position gehalten, zu der die Antriebskraft des Motors 16 nicht übertragen wird. Der Triggerhebel 20 wird durch einen Auswurfhebel 21 gestoßen, der an der rechten Wand 2a des Hauptchassis 2 angebracht ist und zwar zum Zwecke einer Drehung, um das Festhalten des zahnlosen Getriebes 19 freizugeben, welches durch die Antriebskraft des Motors 16 in Drehung versetzt wird, um den Rückstoßhebel 14 in einer Richtung im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 3 zu drehen. Somit stößt der Rückstoßhebel 14 die Platte 22 zurück und zwar an der Abspielposition und zwar in Richtung auf den Einführschlitz 3.

Der Rückstoßhebel 14 ist mit einer Winkelnocke 14a nahe beim Zentrum der Drehung ausgestattet, und es wird eine Rolle 23 gegen die Winkelnocke 14a gedrückt. Die Rolle 23 wird durch die Winkelnocke 14a zurückgestoßen, wenn der Rückstoßhebel 14 gedreht wird, dreht jedoch den Rückstoßhebel 14 durch die Drückkraft, wenn dieser durch die Spitze oder höchsten Scheitelpunkt der Winkelnocke 14a verläuft. Mit anderen Worten bilden die Winkelnocke 14a und die Rolle 23 einen Umkehrmechanismus.

Der Rückstoßhebel 14 ist auch mit einer Nut-Nocke 14b ausgestattet, in die ein Stift 15b des Einstoßhebels 15 eingepaßt ist, um den Einstoßhebel 15 mit dem Rückstoßhebel 14 gegenseitig zu verriegeln.

Wie in Fig. 4A gezeigt ist, ist der Rückstoßhebel 14 mit einem Teilzahnrad 14c ausgestattet, um mit einer Zahnstange 13h des Gleitteiles in Eingriff zu gelangen, wenn die Platte 22 zu der Abspielposition geführt wird, und ist mit einer bogenförmigen Nocke 14d ausgestattet, um das Gleitteil 13 zu einer rückwärtigen Position hin zu sichern. Wenn die Platte 22 zu der Abspielposition geführt wird, greift das Teilzahnrad 14c in die Zahnstange 13h ein, um das Gleitteil 13 nach vorne zu bewegen. Auch stößt, wie in Fig. 4B gezeigt ist, die bogenförmige Nocke 14d gegen ein vorspringendes Teil 13k an, welches an dem Gleitteil ausgebildet ist, um eine Vorwärtsbewegung des Gleitteiles 13 zu verhindern bevor das Gleitteil 13 nach vorne bewegt wird.

Fig. 5 veranschaulicht die Beziehung zwischen der zuvor erwähnten Führungsplatte 9 und dem Hauptchassis 2. Die Führungsplatte 9 hat ein Ende 9b, welches mit dem Kupplungsabschnitt 13a des Gleitteiles 13 gekuppelt wird, und besitzt ein anderes Ende 9c, welches mit einer Eingriffsfläche 9d ausgestattet ist und zwar zur Durchführung von Bewegungen in Berührung mit und weg von einer linken Wand 2h (die Platte auf der Seite des Hauptchassis) des Hauptchassis 2, in welchem die Eingriffsfläche 9d mit einem Eingriffsloch 9e vorgesehen ist. Andererseits ist an der linken Wand 2h des Hauptchassis 2 ein dreieckförmiger Vorsprung 2k ausgebildet, um in das Einpaßloch 9e eingepaßt zu werden. Wenn der dreieckförmige Vorsprung 2k in das Einpaßloch 9e der Führungsplatte eingepaßt wird, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist, verhindert der Vorsprung 2k jegliche Bewegung der linken Seite 1a des schwimmenden Chassis 1 in Bezug auf das Hauptchassis 2 und zwar in den Richtungen nach oben und nach unten, nach rechts und nach links und vorwärts und rückwärts.

Es wird nun die Betriebsweise, die beim Fixieren des schwimmenden Chassis 1 an dem Hauptchassis 2 auftritt, unter Hinweis auf die Fig. 7 und 8 im folgenden beschrieben. Fig. 7 zeigt den Plattenspieler, wenn die Platte 22 abgespielt wird, wobei die Platte 22 auf dem Plattenteller 10 durch die Klemmvorrichtung 11 gehalten wird. Bei diesem Ereignis befindet sich das Gleitteil 13 an einer Position nach einer Vorwärtsbewegung, und der zweite konvexe Abschnitt 13c des Gleitteiles 13 liegt dem Aussparungsloch 2b gegenüber, um eine nach rechts verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis zuzulassen. Der dritte konvexe Abschnitt 13d ist von der Position getrennt, bei der dieser in Eingriff mit dem gebogenen Teil 2c steht, um eine nach oben verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zuzulassen. Auf der anderen Seite sind der vierte und der fünfte konvexe Abschnitt 13e, 13f von den Positionen getrennt, bei denen diese mit den Winkelteilen 2e, 2f in Eingriff stehen, um eine nach unten verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zuzulassen. Der sechste konvexe Abschnitt 13g ist von der rückwärtigen Wand 2g getrennt, um eine nach rückwärts oder nach hinten verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zuzulassen. Das Einstoßteil 15a des Einstoßhebels 15 ist zu der Position hin geschwenkt, bei der die Platte 22 in die Abspielposition gestoßen ist, und ist von der inneren Fläche 4a der Frontwand 4 des Hauptchassis 2 getrennt, um eine Vorwärtsbewegung des schwimmenden Chassis 1 zuzulassen.

Andererseits schwenkt das Gleitteil 13 die Führungsplatte 9 im Uhrzeigersinn um das Achsenloch 9a, um die Angriffsfläche 9d der Führungsplatte 9 von der linken Wand 2h des Hauptchassis 2 zu trennen. Das Einpaßloch 9e ist von dem dreieckförmigen Vorsprung 2k getrennt, um eine Bewegung des schwimmenden Chassis 1 in Bezug auf das Hauptchassis 2 in den Richtungen nach oben und nach unten, vorwärts und rückwärts und nach rechts und nach links zuzulassen. Auf diese Weise wird das schwimmende Chassis 1 von allen Einschränkungen an Bewegungen in Bezug auf das Hauptchassis freigegeben und wird bewegbar in allen Richtungen innerhalb des Hauptchassis 2 durch die Dämpfer 9 und die Federn 6 gehaltert.

In Fig. 7 ist das schwimmende Chassis 1 zum Hauptchassis 2 in jeder der Richtungen wie nach oben und nach unten, nach vorne und nach hinten und nach rechts und nach links bewegbar. Wenn in diesem Zustand der Auswurfhebel 31 hineingestoßen wird, entfernt der Triggerhebel 20 die Einschränkung in Bezug auf das zahnlose Getriebe 19, um die Drehung des Motors 16 auf den Rückstoßhebel 14 zu übertragen, der im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Die Drehung des Rückstoßhebels 14 bewirkt, daß das Teilzahnrad 14c das Gleitteil 13 zurückbewegt und zwar über die Zahnstange 13h. Die Bewegung des Gleitteiles 13 bringt den sechsten konvexen Abschnitt 13g dichter zu der rückwärtigen Wand 2g des Hauptchassis 2.

Wenn die Rückwärtsbewegung des Gleitteiles 13 endet, liegt der zweite konvexe Abschnitt 13c des Gleitteiles 13 der Innenfläche der rechten Wand 2a gegenüber, um zu verhindern, daß sich das schwimmende Chassis 1 nach rechts bewegt. Der dritte konvexe Abschnitt 13d greift mit dem gebogenen Teil 2c zusammen, um eine nach oben verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zu verhindern. Andererseits gelangen der vierte und der fünfte konvexe Abschnitt 13e, 13f mit den Winkelteilen 2e, 2f in Eingriff, um eine nach unten verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zu verhindern. Der sechste konvexe Abschnitt 13g stößt gegen die rückwärtige Wand 2g an, um eine nach hinten oder nach rückwärts verlaufende Bewegung des schwimmenden Chassis 1 zu verhindern. Andererseits wird das Einstoßteil 15a des Einstoßhebels 15 zu der Position geschwenkt, in der die Platte 22 aus dem Einführschlitz 3 ausgeworfen wird und zwar durch den Rückstoßhebel 14, und das Einstoßteil 15a liegt der Innenfläche 4a der Frontwand 4 des Hauptchassis 2 gegenüber, um eine Vorwärtsbewegung des schwimmenden Chassis 1 zu verhindern. Mit diesen Aktionen wird verhindert, daß die rechte Seite 1b des schwimmenden Chassis 1 irgendeine Bewegung in Bezug auf das Hauptchassis 2 in Vorwärts- und Rückwärts-Richtung, in einer Richtung nach oben und nach unten und in einer Richtung nach rechts durchführen kann.

Andererseits schwenkt das Gleitteil 14, welches sich zurückbewegt, die Führungsplatte 9 im Gegenuhrzeigersinn um das Achsenloch 9a, damit die Angriffsfläche 9d der Führungsplatte 9 gegen die linke Wand 2g stößt, wodurch verhindert wird, daß das schwimmende Chassis 1 sich nach links bewegt. Zusätzlich paßt der dreieckförmige Vorsprung 2k in das Paßloch 9e der Angriffsfläche 9d hinein, um jegliche Bewegung der linken Seite 1a des schwimmenden Chassis 1 in einer Richtung nach oben und nach unten und in einer Richtung vorwärts und rückwärts in Bezug auf das Hauptchassis 2 zu verhindern. Aufgrund dieser Aktionen wird die linke Seite 1a des schwimmenden Chassis 1 an jeglicher Bewegung in vorwärts- und Rückwärts-Richtung, in Aufwärts- und Abwärts-Richtung und in einer Richtung nach links in Bezug auf das Hauptchassis 2 behindert.

Wie oben beschrieben ist, erreicht der Plattenspieler gemäß der zuvor erläuterten Ausführungsform ein Fixieren des schwimmenden Chassis 1 an dem Hauptchassis 2 über das Gleitteil 13, die Führungsplatte 9 und den Einstoßhebel 15, wenn die Platte 22 in den Einführschlitz 3 hineingestoßen wird, und zwar über eine Plattenauswurfoperation. Da das Gleitteil 13 lediglich auf der rechten Seite des schwimmenden Chassis vorgesehen ist, kann die Größe des Plattenspielers reduziert werden. Da darüber hinaus das Gleitteil 13 und die Führungsplatte 9 wesentliche Teile bei dem Plattenspieler darstellen und es dadurch nicht erforderlich ist, zusätzliche Teile vorzusehen, die zum Fixieren des schwimmenden Chassis 1 an dem Hauptchassis 3 oder zum Freigeben des schwimmenden Chassis 1 von dem Hauptchassis 2 bestimmt sind, kann die Konstruktion vereinfacht werden.

Während bei der vorangegangenen Ausführungsform der Einstoßhebel 15 verwendet wird, der direkt an den Umfang einer Platte als Einstoßteil angreift, ist die Konstruktion nicht auf das Einstoßteil beschränkt und es kann statt dessen eine Rollen-Abstützplatte zum Abstützen einer Rolle in einer Plattenübertragungsvorrichtung verwendet werden, die eine Platte zwischen einer Plattenführung und der Rolle einfaßt, um die Platte über die Drehung der Rolle zu überführen.

Bei der Fixiervorrichtung für ein schwimmendes Plattengehäuse der vorliegenden Erfindung ist das Gleitteil 13 (Steuerteil) auf der einen Seite des schwimmenden Chassis angeordnet und ist mit dem Einstoßteil 15 gekuppelt, um eine Platte in die Wiedergabeposition zu überführen, und an die Plattenführung 9 gekuppelt, um die Platte zu der Wiedergabeposition zu führen und zwar in solcher Weise, daß diese miteinander verriegelt sind. Wenn keine Platte in das schwimmende Chassis eingeladen ist, stehen das Gleitteil 13, das Einstoßteil 15 und die Plattenführung 9 in Angriff oder Eingriff mit dem Hauptchassis 2. Da das schwimmende Chassis 1 an dem Hauptchassis 2 durch das Gleitteil 13 fixiert werden kann, welches auf der einen Seite des schwimmenden Chassis vorgesehen ist, kann der Plattenspieler in der Größe reduziert werden. Darüber hinaus wird das schwimmende Chassis 1 an dem Hauptchassis 2 durch die Verwendung des Gleitteiles 13 und der Plattenführung 9 fixiert, die in notwendiger Weise für den Plattenspieler vorgesehen sind, und die Fixierung erfolgt auch durch das Einstoßteil 15, so daß die Konstruktion vereinfacht werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Fixiervorrichtung für ein schwimmendes Chassis eines Plattenspielers, mit:

    einem an dem Plattenspieler montierten schwimmenden Chassis mit einer Plattenführung, um eine von einem Platteneinführschlitz her eingeschobene Platte zu einer Abspielposition zu führen, einem Einstoßteil zur Durchführung einer Schwenkbewegung, die mit dem Einführen einer Platte verbunden ist, um die Platte zu der Abspielposition zu übertragen, und einem Steuerteil zur Durchführung einer Bewegung, die einer Plattenauswurfoperation zugeordnet ist, um eine Plattenklemmvorrichtung von einer Platte an der Abspielposition zu trennen, um die Platte von dem Einklemmzustand zu befreien; und einem Hauptchassis zur Halterung des schwimmenden Chassis in einem schwimmenden Zustand und um das schwimmende Chassis zu fixieren, wenn eine Platte aus dem Platteneinführschlitz ausgeworfen wird,

    wobei die Plattenführung und das Einstoßteil in Zuordnung zu einer Bewegung des Steuerteiles schwenkbar sind, und das Steuerteil, die Plattenführung und das Einstoßteil gegen das Hauptchassis in Zuordnung zu einer Plattenauswurfoperation anstoßen, um das schwimmende Chassis an dem Hauptchassis zu fixieren.
  2. 2. Fixiervorrichtung für ein schwimmendes Chassis eines Plattenspielers nach Anspruch 1, bei der das Steuerteil an ein rückwärtiges Ende des Hauptchassis anstößt, das Einstoßteil gegen ein Frontende des Hauptchassis anstößt und das Steuerteil gegen das obere Ende und den Boden des Hauptchassis auf einer Seite des schwimmenden Chassis anstößt, und die Plattenführung mit einer Seitenplatte des Hauptchassis auf der anderen Seite des schwimmenden Chassis in Eingriff oder Angriff gelangt, um das schwimmende Chassis an dem Hauptchassis zu fixieren, wenn eine Platte aus dem Plateneinführschlitz ausgeworfen wird.
  3. 3. Fixiervorrichtung für ein schwimmendes Chassis eines Plattenspielers nach Anspruch 2, bei der die Plattenführung in Eingriff oder Angriff mit der Seitenplatte des Hauptchassis dadurch gebracht wird, indem ein konvexer Abschnitt in einen konkaven Abschnitt eingepaßt wird, wenn eine Platte von dem Platteneinführschlitz ausgeworfen wird.






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