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Dokumentenidentifikation DE69622150T2 06.03.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0808402
Titel MECHANISCHE SICHERUNGSVORRICHTUNG
Anmelder ACCO Brands, Inc., Lincolnshire, Ill., US
Erfinder CARL, R., Stewart, Palo Alto, US;
KASAHARA, Alice, Hayward, US;
ZARNOWITZ, H., Arthur, San Jose, US;
MURRAY, R., William, Redwood City, US
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 80335 München
DE-Aktenzeichen 69622150
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.02.1996
EP-Aktenzeichen 969054139
WO-Anmeldetag 07.02.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/US96/01683
WO-Veröffentlichungsnummer 0009624736
WO-Veröffentlichungsdatum 15.08.1996
EP-Offenlegungsdatum 26.11.1997
EP date of grant 03.07.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.03.2003
IPC-Hauptklasse E05B 69/00
IPC-Nebenklasse E05B 73/00   E05B 65/00   F16M 5/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft generell Vorrichtungen, die den Diebstahl von verhältnismäßig kleinen, jedoch teueren Ausrüstungsgegenständen verhindern. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Verriegelungseinrichtung für einen besonders gestalteten Schlitz mit vorbestimmten Abmessungen gemäß Anspruch 1 sowie ein Verfahren zum Festlegen bzw. Versperren eines tragbaren Ausrüstungsgegenstandes mit diesem Schlitz gemäß Anspruch 5.

Computer haben sich sehr schnell von großen, teueren Geräten, die nur durch einige wenige nutzbar waren, zu verhältnismäßig kleinen, tragbaren Geräten entwickelt, welche von vielen verwendet werden. Insbesondere die Entwicklung von Tischcomputern mit signifikanter Arbeitsleistung hat die Computer für alle verfügbar gemacht. Es ist nun üblich für College- und sogar Highschool-Studenten, dass sie ihren eigenen Computer haben, wobei Tischcomputer weit verbreitet als Textverarbeitungsgeräte und Arbeits- bzw. Workstations in nahezu allen Geschäftsfeldern Verwendung finden. Tischcomputer sind verhältnismäßig klein und leicht zu transportieren, wobei ein unerwünschter Nebeneffekt ihrer starken Verbreitung die Tatsache ist, dass der Diebstahl derartiger Computer ein signifikantes Problem ist.

Es sind verschiedene Vorrichtungen entwickelt worden, um den Diebstahl von Tischcomputern und ähnlichen Ausrüstungsgegenständen zu verhindern. Da Tischcomputersysteme mehrere Komponenten aufweisen, üblicherweise enthalten sie den Computer selbst, einen separaten Monitor, eine Tastatur und oft einen Drucker, verwenden derartige Sicherungsysteme häufig ein Kabel, welches jedes der Komponenten miteinander verbindet und an einem verhältnismäßig unbeweglichen Gegenstand, wie einem Schreibtisch anbringt. Die prinzipielle Schwierigkeit bei derartigen Systemen besteht in dem Bereitstellen einer effektiven und angenehmen Methode zum Anbringen des Kabels selbst an den Ausrüstungsgegenständen.

Kensington Microware Ltd., die Rechtsnachfolgerin in der vorliegenden Anmeldung, stellt im Augenblick ein Sicherheitssystem bereit, welches insbesondere zum Gebrauch mit speziellen Apple-Computern ausgestaltet ist. Bestimmte Apple-Computerbestandteile weisen Schlitze und innenliegende Klammern bzw. Halterungen auf, die so gestaltet sind, dass sie einen besonders ausgebildeten Riegel fassen, der durch den Schlitz eingeführt wird, so dass der Riegel nicht entfernbar ist. Obwohl dieses System für spezielle Typen von Apple-Computern effektiv ist, funktioniert es nicht mit diejenigen Apple-Computerkomponenten oder Computern anderer Hersteller, welche nicht die speziell gestalteten Schlitze und Klammern bzw. Halterungen aufweisen.

Es ist unerwünscht, dass es für einen Computer erforderlich ist, speziell gestaltete Schlitze und innenliegende Fanghalterungen bzw. Fassung zu haben, da die Halterungen einen erheblichen Raumanteil bei einem Ausrüstungsgegenstand einnehmen, für den beabsichtigt ist, den Raum so effizient wie möglich zu verwenden. Unterschiedliche Gegenstände von Apple-Ausrüstungsteilen erfordern unterschiedlich große Schlitze, was bedeutet, dass der Sicherungsmechanismus eine Vielzahl von unterschiedlich großen Riegeln bereitstellen muss. Die Riegel können, sobald sie einmal eingeführt sind, nicht ohne Beschädigung des Gegenstandes entfernt werden, was bedeutet, dass das Sicherungssystem nicht von einem Computer zum anderen weitergegeben werden kann. Sogar Apple-Computer mit speziell gestalteten Schlitzen werden üblicherweise mit Periphergeräten verwendet, welche nicht diese Schlitze aufweisen, wobei das Kensington-System Schrauben bereitstellt, die einen speziellen Schraubendreher erfordern und die die Schrauben ersetzen, welche verwendet werden, um bestehende Kommunikationskabel anzubringen, wodurch das Periphergerät an dem Basiscomputer durch Verhindern eines unautorisierten Entfernens der Kommunikationskabel gesichert ist. Der letzte Aspekt des Systems weist einen Nachteil dahingehend auf, dass das Periphergerät nicht von dem Basiscomputer ohne den speziellen Schraubendreher entfernt werden kann, der verloren oder verlegt werden kann.

Andere Händler stellen Sicherungssysteme bereit, die es nicht erforderlich machen, unmittelbar mit speziellen Schlitzen und Fangeinrichtungen gekoppelt zu werden, wie sie bei bestimmten Apple-Computern vorgesehen sind. Beispielsweise stellt die Secure-It Inc. unter der Marke "KABLIT" verschiedene Klammern bzw. Halteeinrichtungen bereit, die an den Computerkomponenten unter Verwendung vorhandener Montageschrauben angebracht werden, d. h. Schrauben, die bereits verwendet werden, um Ausrüstungsgegenstände innerhalb eines Raumes zu sichern. Üblicherweise weist die Halterung eine Öffnung auf, so dass das Hindurchführen des Kabels durch die Öffnung den Zugang zu der Montageschraube verhindert und daher ein Entfernen der Halterung von dem Gerät unmöglich macht. Ein Nachteil dieser Systemart besteht darin, dass sie das Entfernen der vorhanden Montageschraube erfordert, was die Beschädigung der innenliegende Bestandteile des Computers verursachen kann. Geeignete bestehende Schrauben sind nicht immer an bestimmten Periphergeräten für die angenehme Anbringung der Befestigungseinrichtung verfügbar. Aus diesem letzten Grund stellt KABLIT ebenfalls anklebbare Scheiben bereit, welche unglücklicherweise permanent an dem Ausrüstungsgegenstand verbleiben.

Eine Verriegelungseinrichtung für Surfbretter ist aus dem deutschen Patent 38 24 393 bekannt, welches den nächstkommenden Stand der Technik bildet, von dem die vorliegende Erfindung ausgeht. Die bekannte Verriegelungseinrichtung enthält Greif- und Einsetzelemente sowie ein Verriegelungselement, welches in der Lage ist, mit einer Hinterschneidung einer Nut, die an dem Surfbrett vorgesehen ist, in Eingriff zu gelangen.

Der Diebstahl kleiner, jedoch teurer Ausrüstungsgegenstände, wie Tischcomputer ist ein ernst zunehmendes Problem. Bestehende Einrichtungen sind einfach zu ineffizient oder zu ineffektiv oder ihre Anwendung ist eingeschränkt. Im Ergebnis erfolgt die Verwendung derartiger Sicherungssysteme selten, wobei Computerequipment üblicherweise ungeschützt bleibt und es daher häufig gestohlen wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stellt eine einfache und trotzdem effiziente Lösung des bekannten Problems der Verhinderung des Diebstahls von tragbaren Ausrüstungsgegenständen bereit. Insbesondere offenbart die vorliegende Erfindung Verriegelungseinrichtungen für einen speziell gestalteten Schlitz mit vorbestimmten Abmessungen sowie ein Verfahren zum Bereitstellen einer Verriegelungseinrichtung an einem speziell gestalteten Schlitz.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist eine Verriegelungseinrichtung gemäß Anspruch 1 u. a. eine Ankerspindel und eine Verriegelungsspindel auf. Die Ankerspindel enthält einen Reduzier- bzw. Halsabschnitt und einen Kopfabschnitt, wobei die Verriegelungsspindel einen Verriegelungsstift aufweist. Der Kopfabschnitt ist zum Einführen in und zum Herausnehmen aus dem speziell gestalteten Schlitz in der Lage, wenn der Kopfabschnitt mit dem Schlitz ausgerichtet ist, wobei der Verriegelungsstift zum Einführen in und zum Herausziehen aus dem Schlitz nicht in der Lage ist, nachdem der Kopfabschnitt gegenüber dem Schlitz fehlausgerichtet worden ist bzw. in eine Position gebracht worden ist, in der er nicht mit dem Schlitz ausgerichtet ist.

Im Einsatz richtet ein Benutzer den Kopfabschnitt mit dem Schlitz aus, führt den Kopfabschnitt in den Schlitz ein und bringt den Kopfabschnitt außer Flucht mit dem Schlitz. Anschließend führt der Benutzer die Verriegelungsspindel in den Schlitz ein, wodurch ein Wiederausrichten des Kopfabschnittes mit dem Schlitz verhindert ist. Die Erfindung enthält ein Verfahren zum Anbringen einer Verriegelungseinrichtung an einem Schlitz in einer Computereinrichtung gemäß dem Anspruch 5. Dieses Verfahren weist u. a. die folgenden Schritte auf: Ausrichten eines Kopfabschnittes einer Ankerspindel mit dem Schlitz, Einführen des Kopfabschnittes in den Schlitz, Fehlausrichten bzw. Außer-Flucht-Bringen des Kopfabschnittes mit dem Schlitz, um das Entfernen bzw. Herausnehmen des Kopfabschnittes aus dem Schlitz zu verhindern, und Einführen eines Verriegelungsstiftes einer Verriegelungsspindel in den Schlitz, um den Kopfabschnitt vom Ausrichten mit dem Schlitz zu hindern.

Ein weiteres Verständnis der Natur und Vorteile der vorliegenden Erfindung wird nachstehend durch Bezugnahme auf die verbleibenden Abschnitte der Beschreibung und der Zeichnungsfiguren ermöglicht. In den Zeichnungsfiguren kennzeichnen ähnlich bzw. gleich nummerierte Teile die gleichen oder funktional äquivalente Strukturen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGSFIGUREN

Fig. 1 gibt einen typischen Gebrauch eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wieder.

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, welche den Kopfabschnitt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wiedergibt, der mit dem Schlitz ausgerichtet und in den Schlitz eingeführt ist.

Fig. 4 ist eine weitere perspektivische Ansicht, die den Kopfabschnitt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wiedergibt, welcher in den Schlitz eingeführt und mit dem Schlitz fehlausgerichtet ist.

Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht, welche den Kopfabschnitt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, der sich in Eingriff mit der innenliegenden Oberfläche befindet und den Verriegelungsstift wiedergibt, der in den Schlitz eingeführt ist.

Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verriegelungseinrichtung.

Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verriegelungseinrichtung.

Fig. 8 ist eine Draufsicht der Fig. 7, welche den Kopfabschnitt, der sich in Eingriff mit der innenliegenden Oberfläche befindet, und den Verriegelungsstift wiedergibt, der in den Schlitz eingeführt ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER SPEZIELLEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Fig. 1 gibt einen typischen Gebrauch eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wieder. Ein tragbarer Computer 5 besitzt eine Wand 10, die mit einem Schlitz 15 versehen ist. Die Wand 10 enthält eine innenliegende Oberfläche 20. Eine Verriegelungseinrichtung 25 kann über den Schlitz 15 mit der Wand 10 in Eingriff gebracht werden. Ein Verriegelungsmechanismus 30 gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel enthält ein Kabel 35 und ein Schloss 40. Im Betrieb führt der Benutzer die Verriegelungseinrichtung 25 in den Schlitz 15 ein und bringt die Verriegelungseinrichtung 25 mit der innenliegenden Oberfläche 20 in Eingriff. Sobald der Eingriff vorhanden ist, kann ein Benutzer die Verriegelungseinrichtung 25 an einem stationären Objekt mit dem Kabel 35 und dem Schloss 40 anbringen. Der Verriegelungsmechanismus 30 kann andere Gegenstände, wie den Schäckel eines Vorhängeschlosses, welches ein Kabel mit dem ortsfesten Gegenstand verbindet, enthalten.

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, welches eine Verriegelungseinrichtung 45 enthält. Der Schlitz 15 besitzt eine kleine Abmessung 42 und eine große Abmessung 44. Die Verriegelungseinrichtung 45 enthält eine Ankerspindel 100 mit einem Körperabschnitt 105. Der Körperabschnitt 105 enthält eine Öffnung 110, zwei Eingriffselemente (Eingriffselement 115 und Eingriffselement 120), einen Hals- bzw. Reduzierabschnitt 125 sowie einen Kopfabschnitt 130. Der Halsabschnitt 125 besitzt eine Länge, die die Dicke der Wand 10 überschreitet bzw. größer ist als die Dicke der Wand 10, wodurch der Kopfabschnitt 130 in der Lage ist, vollständig in den Schlitz 15 eingeführt zu werden. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel besitzt der Kopfabschnitt 130 vorzugsweise eine Form, die mit der Form des Schlitzes 15 übereinstimmt. Die Verriegelungseinrichtung 45 besitzt darüber hinaus eine Verriegelungsspindel 140 mit einem Körperabschnitt 145. Der Körperabschnitt 145 enthält eine Öffnung 150, zwei Eingriffselemente (Eingriffselement 155 und Eingriffselement 160) und einen Verriegelungsstift 165.

Bei Gebrauch richtet ein Benutzer den Kopfabschnitt 130 mit dem Schlitz 15 aus und führt den Kopfabschnitt 130 in den Schlitz 15 ein. Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die den Kopfabschnitt 130 eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wiedergibt, der mit dem Schlitz 15 ausgerichtet und in diesen eingeführt ist. Fig. 4 ist eine weitere perspektivische Ansicht, die wiedergibt, wie der Kopfabschnitt 130 eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung in den Schlitz 15 eingeführt und mit dem Schlitz 15 fehlausgerichtet ist. Durch die Fehlausrichtung des Kopfabschnittes 130 mit dem Schlitz 15 gelangt der Kopfabschnitt 130 in Eingriff mit der innenliegenden Oberfläche 20 der Wand 10, wodurch das Entfernen der Verriegelungseinrichtung 45 aus dem Computer 5 verhindert wird. Das nachfolgende Einführen des Verriegelungsstiftes 165 in den Schlitz 15 verhindert das Wiederausrichten des Kopfabschnittes 130 mit dem Schlitz 15. Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht, welche den Kopfabschnitt 130 eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wiedergibt, der in Eingriff mit der innenliegenden Oberfläche 20 gelangt, und die den Verriegelungsstift 165 zeigt, der in den Schlitz 15 eingeführt ist. Durch Eingriff des Eingriffselements 115 mit dem Eingriffselement 160 und des Eingriffselements 120 mit dem Eingriffselement 155 (nicht gezeigt) gelangt die Ankerspindel 100 in Eingriff mit der Verriegelungsspindel 160. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel überschreitet die Größe des Halsabschnittes 125 zusammen mit dem Verriegelungsstift 165 die kleine Abmessung 42 des Schlitzes 15, wodurch das Drehen der Verriegelungsspindel 140 und der Ankerspindel 100 zusammen als eine Einheit in dem Schlitz 15 verhindert wird, wodurch eine Wiederausrichtung des Kopfabschnittes 130 mit dem Schlitz 15 vermieden wird. Das Einführen eines Verriegelungsmechanismus 30 durch die Öffnung 110 und die Öffnung 150 hält den Eingriff der Ankerspindel 100 mit der Verriegelungsspindel 140 aufrecht und kann verwendet werden, um den Computer 5 mit einem ortsfesten Gegenstand zu verriegeln.

Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verriegelungseinrichtung 55. Die Verriegelungseinrichtung 55 enthält eine Ankerspindel 200 mit einem Körperabschnitt 205. Der Körperabschnitt 205 enthält eine Öffnung 210, zwei Eingriffselemente (Eingriffselement 215 und Eingriffselement 220), einen Halsabschnitt 225 sowie einen Kopfabschnitt 230. Die vertikalen Seiten der Ankerspindel 200 bilden ein Eingriffselement 215 und ein Eingriffselement 220. Der Halsabschnitt 225 besitzt eine Länge, die die Dicke der Wand 10 überschreitet, wodurch es dem Kopfabschnitt 230 ermöglicht wird, vollständig in den Schlitz 15 eingeführt zu werden. Der Kopfabschnitt 230 besitzt vorzugsweise eine Form, welche mit der des Schlitzes 15 übereinstimmt. Die Verriegelungseinrichtung 55 enthält ebenfalls eine Verriegelungsspindel 240 mit einem Körperabschnitt 245. Der Körperabschnitt 245 weist eine Öffnung 250, zwei Eingriffselemente (Eingriffselement 255 und Eingriffselement 260) und einen Verriegelungsstift 265 auf. Die gekrümmten Abschnitte der Verriegelungsspindel 240 bilden ein Eingriffselement 255 und ein Eingriffselement 260.

Im Gebrauch richtet ein Benutzer den Kopfabschnitt 230 mit dem Schlitz 15 aus und führt den Kopfabschnitt 230 in den Schlitz 15 ein. Durch Fehlausrichten bzw. Außer- Flucht-Bringen des Kopfabschnittes 230 mit dem Schlitz 15 gelangt der Kopfabschnitt 230 mit der innenliegenden Oberfläche 20 der Wand 10 in Eingriff, wodurch das Herausnehmen bzw. Entfernen der Verriegelungseinrichtung 55 aus bzw. von dem Computer 5 vermieden wird. Das nachfolgende Einführen des Verriegelungsstiftes 265 in den Schlitz 15 verhindert das Wiederausrichten des Kopfabschnittes 230 mit dem Schlitz 15. Durch Verschieben des Eingriffselements 255 über das Eingriffselement 220 und des Eingriffselements 260 über das Eingriffselement 215 gelangt die Spindel 240 mit der Ankerspindel 200 in Eingriff.

Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel überschreitet die Größe des Halsabschnittes 225 zusammen mit dem Verriegelungsstift 265 die kleinere Abmessung 42 des Schlitzes 15, wodurch ein Drehen der Verriegelungsspindel 240 und der Ankerspindel 200 zusammen als Einheit innerhalb des Schlitzes 15 vermieden wird, was die Wiederausrichtung des Kopfes 230 mit dem Schlitz 15 verhindert. Durch Einführen eines Verriegelungsmechanismus 30 durch die Öffnung 210 und die Öffnung 250 wird der Eingriff der Ankerspindel 200 mit der Verriegelungsspindel 240 aufrechterhalten und kann verwendet werden, um den Computer 5 mit einem stationären Gegenstand zu verriegeln.

Fig. 7 gibt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verriegelungseinrichtung 65 wieder. Die Verriegelungseinrichtung 65 enthält eine Verriegelungsspindel 400 mit einem zylindrisch geformten Körper 405. Der zylindrisch geformte Körper 405 enthält eine Öffnung 410 in einem Eingriffs-Griffelement 415 und zwei Verriegelungsstifte (Verriegelungsstift 420 und Verriegelungsstift 425). Die Verriegelungseinrichtung 65 enthält weiterhin eine Ankerspindel 430 mit einem hohlen, zylindrisch geformten Körper 435. Der hohle, zylindrisch geformte Körper 435 enthält einen zentralen Hohlraum 440, einen Eingriffsschlitz 445, eine Öffnung 450 in einem Griffelement 455, zwei Verriegelungsstiftöffnungen, nämlich die Verriegelungsstiftöffnung 460 und die Verriegelungsstiftöffnung 465 (nicht gezeigt), einen Halsabschnitt 470 sowie einen Kopfabschnitt 475. Der Halsabschnitt 470 besitzt eine Länge, die die Dicke der Wand 10 überschreitet, wodurch es ermöglicht wird, den Kopfabschnitt 470 vollständig in den Schlitz 15 einzuführen. Der Kopfabschnitt 475 besitzt eine Form, die mit der des Schlitzes 15 hinsichtlich der Abmessungen übereinstimmt. Fig. 8 ist eine Draufsicht der Fig. 7, welche den Kopfabschnitt 470, der sich in Eingriff mit der innenliegenden Oberfläche 20 befindet, und den Verriegelungsstift 420 wiedergibt, der in den Schlitz 15 eingeführt ist.

Die Verriegelungsspindel 400 wird in den zentralen Hohlraum 440 eingeführt, wobei das Eingriffs-Griffelement 415 verschiebbar in den Eingriffsschlitz 445 einführbar ist. Die Ankerspindel 430 ist in der Lage, es der Verriegelungsspindel 400 zu ermöglichen, sich koaxial innerhalb des Ankerhohlraumes 440 in eine Richtung zu und weg von dem Kopfabschnitt 475 zu bewegen, um den Verriegelungsstift 420 und den Verriegelungsstift 425 in die Verriegelungsstiftöffnung 460 sowie die Verriegelungsstiftöffnung 465 einzuführen und von dort zurückzuziehen.

Im Gebrauch richtet ein Benutzer den Kopfabschnitt 475 mit dem Schlitz 15 aus und führt den Kopfabschnitt 475 in den Schlitz 15 ein. Durch Ausrichten der Verriegelungsstiftöffnung 460 und der Verriegelungsstiftöffnung 465 mit dem Schlitz 15 wird der Kopfabschnitt 475 mit dem Schlitz 15 fehlausgerichtet, wodurch der Eingriffskopfabschnitt 475 mit der innenliegenden Oberfläche 20 in Eingriff gelangt und das Entfernen der Verriegelungseinrichtung 65 von dem Computer 5 verhindert wird. Das nachfolgende Einführen der Verriegelungsspindel 400 in den zentralen Hohlraum 440 und das Einführen des Eingriffs-Griffelements 415 in den Eingriffsschlitz 445 bewegt die Verriegelungsspindel 400 koaxial in den zentralen Hohlraum 440 in Richtung der Wand 10, bis der Verriegelungsstift 420 durch die Verriegelungsstiftöffnung 460 hervorsteht und in den Schlitz 15 ragt und bis der Verriegelungsstift 425 durch die Verriegelungsstiftöffnung 465 vorsteht und in den Schlitz 15 ragt.

Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel überschreitet die Größe des Halsabschnittes 470 zusammen mit dem Verriegelungsstift 420 die kleinere Abmessung 42 des Schlitzes 15, wodurch das Drehen der Verriegelungsspindel 400 und der Ankerspindel 430 innerhalb des Schlitzes 15 verhindert wird, was das Wiederausrichten des Kopfabschnittes 475 mit dem Schlitz 15 verhindert. Das Verriegeln eines Verriegelungsmechanismus 30 durch die Öffnung 410 und die Öffnung 450 hält den Eingriff der Verriegelungsspindel 400 mit der Ankerspindel 430 bei und kann verwendet werden, um den Computer 5 mit einem ortsfesten Gegenstand zu verriegeln.


Anspruch[de]

1. Verriegelungsvorrichtung zum Verriegeln eines tragbaren Ausrüstungsgegenstandes, der einen Schlitz (15) mit vorbestimmten Abmessungen in einer seiner Wände (10) aufweist, wobei der Schlitz (15) eine Tiefe, eine Breitenabmessung und eine Längenabmessung besitzt, die größer ist als die Breitenabmessung, enthaltend:

einen Verriegelungsmechanismus (30);

eine Ankerspindel (100; 200; 430), die einen Halsabschnitt (125; 225; 470) und einen Kopfabschnitt (130; 230; 475) enthält, wobei der Halsabschnitt (125; 225; 470) eine Länge besitzt, die größer ist als die Tiefe des Schlitzes (15), und wobei der Kopfabschnitt (130; 230; 475) in den Schlitz (15) einführbar und aus dem Schlitz (15) entfernbar ist, wenn der Kopfabschnitt (130; 230; 475) mit dem Schlitz (15) ausgerichtet ist, und wobei der Kopfabschnitt aus dem Schlitz (15) nicht entfernbar ist, wenn der Kopfabschnitt (130; 230; 475) außer Flucht mit dem Schlitz (15) gebracht ist; und

eine Verriegelungsspindel (140; 240; 400), die zumindest einen Verriegelungsstift (165; 265; 420, 425) aufweist, wobei der Verriegelungsstift (165; 265; 420, 425) in den Schlitz (15) einführbar und aus dem Schlitz (15) entfernbar ist, wobei die Verriegelungsspindel (140; 240; 400) den Kopfabschnitt (130; 230; 475) der Ankerspindel (100; 200; 430) daran hindert, mit dem Schlitz (15) ausgerichtet zu werden, wenn der Verriegelungsstift (165; 265; 420, 425) in den Schlitz (15) eingeführt ist;

wobei die Ankerspindel (100; 200; 430) und die Verriegelungsspindel (140; 240; 400) jeweils mit einem Körperabschnitt (105, 145; 205, 245; 405, 435) versehen sind,

dadurch gekennzeichnet, dass das Außer-Flucht-Bringen des Kopfabschnittes (130; 230; 475) gegenüber dem Schlitz (15), durch Drehen der Ankerspindel (100; 200; 430) erreicht wird, dass die Körperabschnitte (105, 145; 205, 245; 405, 435) der Ankerspindel (100; 200; 430) und der Verriegelungsspindel (140; 240; 400) jeweils zumindest ein Eingriffselement (155, 160; 255, 260; 415) zum wechselseitigen Kooperieren enthalten, um die Verriegelungsspindel (140; 240; 400) und die Ankerspindel (100; 200; 430) in der Weise zu verbinden, dass sie gemeinsam das Wieder-in-Flucht-Bringen des Kopfabschnittes (130; 230; 475) mit dem Schlitz (15) widerstehen, wobei das Verriegeln des Verriegelungsmechanismus (30) die entsprechenden Eingriffselemente (155, 160; 255, 260; 415) der beiden Körperabschnitte (105, 145; 205, 245; 405, 435) in wechselseitiger Kooperation hält.

2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2, bei der der Verriegelungsstift (165; 265; 420, 425) eine Länge besitzt, die nicht größer ist als die Tiefe des Schlitzes (15).

3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Kopfabschnitt (130; 230; 475) der Ankerspindel (100; 200; 430) eine Form besitzt, die mit der des Schlitzes (15) übereinstimmt.

4. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Verriegelungsstift (165; 170; 265; 420; 425) in der Lage ist, in den Schlitz (15) eingesetzt zu werden, nachdem der Kopfabschnitt (130; 230; 475) in den Schlitz (15) eingesetzt worden ist.

5. Verfahren zum Verriegeln eines tragbaren Ausrüstungsgegenstandes, der einen Schlitz (15) mit vorbestimmten Abmessungen in einer seiner Wände (10) aufweist, wobei der Schlitz (15) eine Tiefe, eine Breitenabmessung und eine Längenabmessung besitzt, die größer ist als die Breitenabmessung, wobei die Verriegelungsvorrichtung einen Verriegelungsmechanismus (30), eine Ankerspindel (100; 200; 430), die einen Körperabschnitt (105; 205; 435) mit zumindest einem Eingriffselement (115; 215; 445) aufweist, einen Halsabschnitt (125; 225; 470) und einen Kopfabschnitt (130; 230; 475) enthält, wobei der Halsabschnitt eine Länge besitzt, die größer ist als die Tiefe des Schlitzes (15), und wobei eine Verriegelungsspindel (140; 240; 400) einen Körperabschnitt (145; 245; 405) mit zumindest einem Eingriffselement (155, 160; 225, 260; 415) und zumindest einem Verriegelungsstift (165; 265; 420, 425) enthält, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

Einführen des Kopfabschnittes (130; 230; 475) in den Schlitz (15), wenn der Kopfabschnitt mit dem Schlitz ausgerichtet ist, und Außer-Flucht-Bringen des Kopfabschnitts durch Drehen der Ankerspindel (100; 200; 430) in eine Außer-Flucht-Position;

anschließendes Einführen des Verriegelungsstiftes (165; 265; 420, 425) in den Schlitz;

In-Eingriff-Bringen der Eingriffselemente der Körperabschnitte (105, 145; 205, 245; 405, 435) der Ankerspindel (100; 200; 430) und der Verriegelungsspindel (140; 240; 400) zum wechselseitigen Kooperieren, um die Verriegelungsspindel (140; 240; 400) und die Ankerspindel (100; 200; 430) miteinander in der Weise zu verbinden, dass sie gemeinsam dem Wieder-in-Flucht- Bringen des Kopfabschnitts (130; 230; 475) mit dem Schlitz (15) widerstehen; und

Einführen des Verriegelungsmechanismus (30), um die entsprechenden Eingriffselemente (155, 160; 255, 260; 415) der beiden Körperabschnitte in wechselseitiger Kooperation zu halten.







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