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Dokumentenidentifikation EP1285740 03.04.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1285740
Titel Vorrichtung zur Herstellung von Kunststofffolien
Anmelder SML Maschinengesellschaft m.b.H., Lenzing, AT
Erfinder Becker, Rupert, 4840 Vöcklabruck, AT
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 07.08.2001
EP-Aktenzeichen 018902270
EP-Offenlegungsdatum 26.02.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.2003
IPC-Hauptklasse B29C 47/88
IPC-Nebenklasse B29C 33/04   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Kunststofffolien aus einer Kunststoffschmelze mit einem Walzenstuhl, in dem zumindest eine Walze drehbar gelagert ist, wobei ein Teil der Vorrichtung austauschbar und am Walzenstuhl befestigbar ist.

Es ist bereits aus der US 5,006,056 A bekannt, bei einer Vorrichtung zur Herstellung von Kunststofffolien eine Kühlwalze auf einem Wagen vorzusehen und somit den Austausch der Kühlwalze zu vereinfachen. Dadurch wird zwar der Austausch von großen, schweren Kühlwalzen vereinfacht, jedoch kann mit einer derartigen Vorrichtung nur eine bestimmte Art Kunststofffolie hergestellt werden.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine Vorrichtung zur Herstellung von Kunststofffolien zu schaffen, welche auf einfache und schnelle Weise, vorzugsweise ohne Zuhilfenahme von Werkzeug und Hilfsmittel, beispielsweise Hebe- oder Ausbauvorrichungen umgerüstet werden kann. Auf diese Weise sollen verschiedene Kunststofffolien, insbesondere Kunststofffolien unterschiedlicher Dicke und mit unterschiedlicher Oberflächenrauigkeit, Oberflächenstruktur oder Oberflächenbeschaffenheit hergestellt werden können.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass als austauschbarer Teil der Vorrichtung verschiedene Module zum Anpressen der Kunststofffolie an die im Walzenstuhl gelagerte Walze und zum Kühlen derselben vorgesehen sind. Das austauschbare Modul ist vorzugsweise verschiebbar oder verschwenkbar angeordnet.

Da die Dicke der hergestellten Kunststofffolie insbesondere von der zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie vorgesehenen Vorrichtung abhängt, wird durch die Ausgestaltung der Vorrichtung als einfach und schnell auszutauschendes Modul eine Vorrichtung zur Herstellung von Kunststofffolien geschaffen, bei welcher mit äußerst geringen Umrüstzeiten die Produktion auf verschiedenste Kunststofffolien umgestellt werden kann. Insbesondere eignet sich ein derartiges Modul zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie bei einem Glättwerk, bei dem im Walzenstuhl zwei und Kühlwalzen zur Kühlung der Kunststofffolie vorgesehen sind. Bei derartigen Glättwerken kann durch den Austausch des Moduls zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie eine große Variation verschiedenster Kunststofffolien mit unterschiedlicher Oberflächenrauigkeit, Oberflächenstruktur oder Oberflächenbeschaffenheit und unterschiedlicher Dicke hergestellt werden. Selbstverständlich kann das Modul zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie jedoch auch an einen Walzenstuhl mit einer großen Kühlwalze (Chill-Roll) angeschlossen werden. Zur Erzielung verschiedener Eigenschaften der zu erzeugenden Kunststofffolie werden beispielsweise Walzen mit Kunststoffoberfläche, wie zum Beispiel Gummi, Metallwalzen oder Prägewalzen mit glatter oder strukturierter Oberfläche eingesetzt.

Um relativ dicke Kunststofffolien mit einer Dicke größer 500 µm herzustellen, ist es günstig, wenn das Modul zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie eine Walze aufweist.

Um Kunststofffolien mit einer Dicke zwischen 50 und 500 µm zu produzieren, welche eine gegenüber den mittels einer Walze angepressten Kunstofffolien geringere Orientierungen, verbesserte mechanische Eigenschaften und verbesserte optische Eigenschaften aufweisen, ist es von Vorteil, wenn das Modul zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie ein Endlosband aufweist. Als Endlosband wird hierbei insbesondere ein endloses, nicht geschweißtes Metallband verwendet, welches auch unter dem Begriff "Sleeve-Band" bekannt ist. Durch das Endlosband, welches vorzugsweise ebenfalls gekühlt wird, findet eine Flächenglättung der Kunststofffolie statt.

Zur Herstellung von Kunststofffolien mit einer Dicke unter 50 µm und einer äußerst glatten Oberfläche, ist es vorteilhaft, wenn das Modul zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie ein Luftrakel (auch Airknife genannt) oder ein Modul zur Flächenpressung der Kunststofffolie eine sogenannte Softbox oder Vakuumbox aufweist.

Wenn zwischen dem Modul zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie im befestigten Zustand und einer ersten im Walzenstuhl gelagerten Walze eine Vorrichtung zum Einbringen der Kunststoffschmelze angeordnet ist, kann das Modul auf einfache Weise an einem breitseitigen Ende des Walzenstuhls befestigt werden und mittels der Art der Anpressung und Abkühlung des flüssigen Kunststoffmaterials an die erste im Walzenstuhl gelagerte Walze, die Oberflächenrauigkeit, die Oberflächenstruktur oder die Oberflächenbeschaffenheit bzw. die Dicke der hergestellten Kunststofffolie zuverlässig bestimmt werden.

Für einen besonders einfachen, schnellen unproblematischen Austausch des Moduls ist es von Vorteil, wenn das Modul zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie auf einem mehrere Rollen aufweisenden Wagen angeordnet ist.

Für eine einfache Lagebestimmung des Moduls am Walzenstuhl, sowie um eine genaue Ausrichtung des Moduls relativ zum Walzenstuhl in der befestigten Stellung zu gewährleisten, ist es günstig, wenn zur Verbindung des Moduls mit dem Walzenstuhl zumindest ein Zentrierbolzen ist.

Dabei ist es insbesondere günstig, wenn das Modul zumindest einen konischen Zentrierbolzen aufweist, der sich zu seinen freien Enden hin verjüngt, da somit beim Zusammenfügen der Verbindung eine automatische Zentrierung erfolgt. Wenn die Achse des konischen Zentrierbolzens zu einer Anschlagplatte des Wagens angeordnet ist, kann der Wagen auf einfache Weise an eine Breitseite der Vorrichtung herangeschoben und mit dem Walzenstuhl verbunden werden.

Für eine einfache, schnelle und auch wieder lösbare Verbindung zwischen dem Wagen und dem Walzenstuhl ist es von Vorteil, wenn zur Befestigung des Wagens an dem Walzenstuhl Schrauben vorgesehen sind.

Hinsichtlich eines schnellen, einfachen Anschlusses des Moduls an eine Flüssigkeitsversorgung für etwaige Kühlzwecke ist es günstig, wenn zur Verbindung von Kühlflüssigkeitsleitungen zwischen dem Modul und der übrigen Vorrichtung Steckverbindungen vorgesehen sind, wobei als Steckverbindungen beispielsweise Bajonettverbindungen, Schnellkupplungen oder der. vorgesehen sein können. Selbstverständlich kann zur Kühlung auch ein gasförmiges Medium verwendet werden.

Ebenso ist es für einen schnellen, einfachen Austausch bzw. Anschluss des Moduls von Vorteil, wenn zur Verbindung von Hydraulik- und bzw. oder Pneumatikleitungen zwischen dem Modul und der übrigen Vorrichtung Steckverbindungen vorgesehen sind, wobei die Hydraulik- und bzw. oder Pneumatikleitungen insbesondere zum Anschluss an diverse Hydraulik- und bzw. oder Pneumatikzylinder zur genauen Positionierung der diversen Anpressvorrichtungen vorgesehen sind. Auch hierbei können verschiedenste Steckverbindungen, wie Bajonettverschlüsse, Schnellkupplungen und der. vorgesehen sein. Ebenso ist es zur Stromversorgung von verschiedensten Elektroapplikationen des Moduls günstig, wenn zur Verbindung von Stromleitungen zwischen dem Modul und der übrigen Vorrichtung Steckverbindungen vorgesehen sind. Durch die Steckverbindungen soll insbesondere eine werkzeuglose, rasche Verbindung und Lösung aller verschiedenen Leitungen möglich werden.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Im Einzelnen zeigen in der Zeichnung:

  • Fig.1 eine Ansicht einer Vorrichtung zur Herstellung von Kunststofffolien mit einer Walze zum Anpressen der Kunststofffolie an eine in einem Walzenstuhl gelagerte Walze;
  • Fig.2 eine Ansicht einer Vorrichtung zur Herstellung von Kunststofffolien ähnlich Fig.1, jedoch mit einem Luftrakel zum Anpressen der Kunststofffolie an eine Walze des Walzenstuhls;
  • Fig.3 eine Ansicht einer Vorrichtung ähnlich den Fig.1 und 2, jedoch mit einem Endlosband zum Anpressen der Kunststofffolie an eine Walze des Walzenstuhls, wobei das das Endlosband aufweisende Modul nicht an dem Walzenstuhl befestigt ist; und
  • Fig.4 im Detail einen Querschnitt eines Zentrierbolzens zur Zentrierung des Moduls bei der Befestigung am Walzenstuhl.

In Fig.1 ist ein Glättwerk 1 gezeigt, bei dem zwei Kühlwalzen 2 in einem gemeinsamen Walzenstuhl 3 gelagert sind, wobei der gesamte Walzenstuhl 3 um die Achse 4 schwenkbar gelagert ist. Zum Verschwenken des Walzenstuhls 3 ist eine Spindel 5 vorgesehen, die mittels einer Rolle 6 auf einer Schiene 7 verschieblich gelagert ist.

Über eine Düse 8 wird das zur Herstellung der Kunststofffolie vorgesehene Kunststoffmaterial in einen Spalt zwischen der ersten Kühlwalze 2 und der Glättwalze 9 eingebracht, wobei die Glättwalze 9 zur Bildung eines gesonderten, verschieblichen, fahrbaren oder verschwenkbaren und einfach austauschbaren Moduls 10 auf einem Wagen 11 angeordnet ist.

Der Wagen 11 kann in der nach unten verschwenkten Position des Walzenstuhls 3 (vgl. Fig. 2 und 3) mit Hilfe der Rollen 12 auf einfache Weise an den Walzenstuhl 3 herangeschoben werden, wonach er mit Hilfe von zwei Zentrierbolzen 13 (vgl. auch Fig.4) in seiner Position zum Walzenstuhl 3 zentriert wird und danach mit Hilfe von Befestigungsschrauben 14 am Walzenstuhl 3 befestigt wird. Somit kann das Modul 10 zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie an die Kühlwalze 2 auf einfache und insbesondere schnelle Weise an dem Walzenstuhl 3 befestigt werden. Zur genauen Positionierung der Glättwalze 9 gegenüber der Kühlwalze 2 ist ein Zylinder 15, der pneumatisch oder hydraulisch betätigt werden kann, zur vertikalen Verstellung der Glättwalze 9 vorgesehen.

Um das Modul 10 mit Wasser, Strom, Luft bzw. Hydraulikflüssigkeit zu versorgen, sind diverse Steckanschlüsse 16 in einer Seitenwand des Wagens 11 vorgesehen, über welche mit Hilfe von diversen Schnellverschlusskupplungen eine Leitungsverbindung mit Steckanschlüssen 17 des Walzenstuhls 3 hergestellt werden kann.

Mit Hilfe der modularen Ausgestaltung der Vorrichtung zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie an die Kühlwalze 2 kann somit die Vorrichtung 1 von der in Fig.1 gezeigten Glättwalze 9 auf verschiedene andere Vorrichtungen zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie an die Kühlwalze 2 umgerüstet werden. Der Produktionsstop für einen Umrüstvorgang beträgt dabei üblicherweise weniger als 45 Minuten.

In Fig.2 ist ein Glättwerk 1 gezeigt, bei dem der Walzenstuhl 3 jenem des Glättwerks der in Fig.1 gezeigten Vorrichtung entspricht, jedoch ist anstelle des Moduls 10, welches eine Glättwalze 9 zum Anpressen der Kunststofffolie an die Kühlwalze 2 aufweist, ein Modul 10 gezeigt, das ein Luftrakel 18 (Air-Knife) aufweist.

Mit Hilfe des in Fig.2 gezeigten Moduls 10 mit einem Luftrakel 18 können gegenüber einer Vorrichtung mit einer Glättwalze 9 wesentlich dünnere und auch eine glattere und glänzendere Oberfläche aufweisende Kunststofffolien hergestellt werden. Beispielsweise können mit dem Luftrakel 18 als Anpressvorrichtung Polypropylen-Folien mit einer Dicke von < 100 µm hergestellt werden, während die in Fig.1 gezeigte Glättwalze 9 insbesondere zur Herstellung von Polypropylen- Folien mit einer Dicke > 500 µm geeignet ist.

Bei der in Fig.2 gezeigten Stellung des Walzenstuhls 3 ist dieser gegenüber der in Fig.1 gezeigten Stellung um die Achse 4 in seine nach unten verschwenkte Position gezeigt, wodurch der modulare Wagen 11 auf einfache Weise mit dem Walzenstuhl 3 durch heranschieben verbunden werden kann. Nach Befestigung des Moduls 10 an den Walzenstuhl 3 mittels der Befestigungsschrauben 14 wird dieser in seine nach oben verschwenkte Produktionsstellung in Richtung der Düse 8 verschwenkt.

Zur Feinjustierung des Luftrakels 18 relativ zu der Kühlwalze 2 ist dieses mittels Handrädern 19, die jeweils mit einem Spindeltrieb 20 verbunden sind, auf dem Wagen 11 verstellbar angeordnet.

In Fig.3 ist der Walzenstuhl 3 des Glättwerks 1 ebenfalls in seiner nach unten verschwenkten Modulwechselstellung gezeigt, wobei ein Modul 10 mit einem um zwei Umlenkwalzen 21 geschlungenen Endlosband 22 in einer noch nicht am Walzenstuhl 3 befestigten Stellung gezeigt ist.

Das Endlosband 22 ist insbesondere dazu geeignet, Kunststofffolien mit einer Dicke zwischen 50 und 500 µm herzustellen, und eignet sich somit insbesondere für jene Bereiche, in welchen weder die in Fig.1 gezeigte Glättwalze 9, noch das in Fig.2 gezeigte Luftrakel 18 besonders gut geeignet sind.

Zur Befestigung des Moduls 10 am Walzenstuhl 3 wird der Wagen 11 in Richtung 23 an den Walzenstuhl 3 herangeschoben, wonach mittels Zentrierbolzen 13, welche in seitlich angeordneten Anschlagplatten 24 beidseitig vorgesehen sind, das Modul 10 gegenüber dem Walzenstuhl 3 ausgerichtet, danach mittels Schrauben 14 an dem Walzenstuhl 3 befestigt wird.

Zur Versorgung des Moduls 10 mit Strom, Luft, Hydraulikflüssigkeit sowie einem Medium zur Kühlung der Walzen 21 sind im Wagen 10 wiederum Anschlüsse 16 vorgesehen, welche mittels Steckverbindungen über Leitungen (nicht gezeigt) mit entsprechenden Anschlüssen 17 am Walzenstuhl 3 verbunden werden können.

Mit Hilfe der in den Fig.1 bis 3 gezeigten Module 10 kann somit ein Glättwerk 1 binnen kürzester Zeit (in der Regel sollte die Umrüstzeit 45 Minuten nicht übersteigen) zur Herstellung bzw. Glättung verschiedener Kunststofffolien untersch iedlicher Dicke und unterschiedlicher Oberflächenrauigkeit, Oberflächenstruktur oder Oberflächenbeschaffenheit umgerüstet werden. Zudem ergibt sich auch die Möglichkeit eines schnellen und einfachen Austauschs eines Moduls, sollte dieses aufgrund von Verschleißerscheinungen erforderlich sein.

In Fig.4 ist noch im Detail der Zentrierbolzen 13 zur Zentrierung des Moduls 10 am Walzenstuhl 3 gezeigt, welcher aus einer konischen Hülse 25 in einer Ausnehmung 26 der Anschlagplatte 24 besteht und mit Hilfe einer Schraube 27 befestigt ist, wobei zusätzlich ein Zentrierstift 28 zur genauen Ausrichtung der konischen Hülse 25 vorgesehen ist.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (1) zur Herstellung von Kunststofffolien aus einer Kunststoffschmelze mit einem Walzenstuhl (3), in dem zumindest eine Walze (2) drehbar gelagert ist, wobei ein Teil der Vorrichtung (1) austauschbar und am Walzenstuhl (3) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass als austauschbarer Teil der Vorrichtung verschiedene Module (10) zum Anpressen der Kunststofffolie an die im Walzenstuhl (3) gelagerte Walze (2) und zum Kühlen derselben vorgesehen sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das austauschbare Modul (10) verschiebbar oder verschwenkbar angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Walzenstuhl (3) zwei Kühlwalzen (2) zur Kühlung der Kunststofffolie vorgesehen sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul (10) zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie eine Walze (9), beispielsweise eine Walze mit Kunststoffoberfläche, eine Metallwalze oder eine Pägewalze, aufweist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul (10) zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie ein allenfalls gekühltes Endlosband (22) zur Flächenglättung aufweist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul (10) zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie ein Luftrakel (18) aufweist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie ein Modul zur Flächenpressung der Kunststofffolie aufweist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Modul (10) zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie im befestigten Zustand und einer ersten im Walzenstuhl (3) gelagerten Walze (2) eine Vorrichtung (8) zum Einbringen der Kunststoffschmelze angeordnet ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul (10) zum Anpressen und Kühlen der Kunststofffolie auf einem mehrere Rollen (12) aufweisenden Wagen (11) angeordnet ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung des Moduls (10) mit dem Walzenstuhl (3) zumindest ein Zentrierbolzen (13) vorgesehen ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass das Modul (10) zumindest einen konischen Zentrierbolzen (13) aufweist, der sich zu seinen freien Enden hin verjüngt.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des konischen Zentrierbolzens (13) im Wesentlichen senkrecht zu einer Anschlagplatte (24) des Wagens (11) angeordnet ist.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Wagens (10) an dem Walzenstuhl (3) Schrauben (14) vorgesehen sind.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung von Kühlflüssigkeitsleitungen zwischen dem Modul (10) und der übrigen Vorrichtung Steckverbindungen (16, 17) vorgesehen sind.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung von Hydraulik- und bzw. oder Pneumatikleitungen zwischen dem Modul (10) und der übrigen Vorrichtung Steckverbindungen (16, 17) vorgesehen sind.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung von Stromleitungen zwischen dem Modul (10) und der übrigen Vorrichtung Steckverbindungen (16, 17) vorgesehen sind.






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