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Dokumentenidentifikation DE10044469C2 10.04.2003
Titel Baumaschine der Laufkettenantriebsbauart
Anmelder Kobelco Construction Machinery Co., Ltd., Hiroshima, Hiroshima, JP
Erfinder Yokoyama, Shozo, Akashi, Hyogo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 08.09.2000
DE-Aktenzeichen 10044469
Offenlegungstag 31.05.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 10.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.04.2003
IPC-Hauptklasse E02F 9/00
IPC-Nebenklasse B62D 55/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Baumaschine der Laufkettenantriebsbauart.

Zum Bearbeiten, insbesondere zum Absenken, Ausheben von längsgerichteten Löchern, Ausheben von Erde und Sand, Anhäufen oder desgleichen wird eine Baumaschine der Laufkettenantriebsbauart bzw. der Raupenantriebsbauart mit den folgenden Aufbau verwendet. Ein oberer Drehkörper, der mit einem Gegengewicht versehen ist, ist über ein Drehlager an einem unteren Fortbewegungskörper montiert, der mit Laufketten an der linken und der rechten Seite versehen ist, und eine Winde zum Aufwärts- und Abwärtswinden eines Seils ist an dem oberen Drehkörper montiert. An dem oberen Drehkörper sind verschiedene Anbauten gemäß der Art der Arbeit angebracht, wie zum Beispiel ein Haken, ein Hammergreifer, eine durchgehende Schaufel, ein Erdlochbohrer, ein Erdschneckenbohrer, ein Vibrationshammer, ein Zweischalengreifer und dergleichen. Zum Durchführen verschiedener Arbeiten wird normalerweise eine Baumaschine der Klasse (Größe) gemäß dem Umfang der Arbeit verwendet. Die oben beschriebenen verschiedenen Anbauten sind an dem oberen Drehkörper der Baumaschine über einen Ausleger, Turm oder eine Führung gestützt.

Wenn ein Arbeitsfeld auf einem engen Grund, insbesondere einem engen Baugrund, gelegen ist (was im verstärkten Maße der Fall ist), kann eine Baumaschine der Klasse (Größe) gemäß dem Ausmaß der Arbeit nicht verwendet werden, was folglich ein Problem einer verringerten Arbeitseffizienz hervorruft. Auch wenn ein Arbeitsfeld nicht in einem engen Baugrund gelegen ist, und eine Baumaschine der Klasse gemäß dem Ausmaß der Arbeit verwendet werden kann, ist es gemäß den Bestimmungen hinsichtlich des Anhängerüberhangs beim Überführen (Straßentransportfahrzeuggesetze) notwendig, die Baumaschine zu zerlegen, sie in das Arbeitsfeld zu überführen und sie auf dem Arbeitsfeld zusammenzubauen. Dies bewirkt ein Problem dahingehend, dass die Transportkosten ansteigen. Außerdem gibt es ein wirtschaftliches Problem zum Beispiel dahingehend, dass, wenn die Baumaschine groß ist, die Instandhaltungskosten der Baumaschine bei einem Unterschied der Klasse von einer Größenordnung vollständig verschieden sind.

In der Druckschrift DE 25 01 329 A1 ist beispielsweise eine Baumaschine offenbart, die ein Gestell, eine Arbeitsvorrichtung, ein auf der Rückseite des Gestells gelegenes Gegengewicht und einen Hilfsausleger aufweist. Des weiteren ist beispielsweise in der Druckschrift DE 554 265 C eine als Drehkran ausgestaltete Baumaschine mit mehreren Gegengewichten offenbart.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kompakte Baumaschine der Laufkettenantriebsbauart vorzusehen, die die Fähigkeit von einer um zumindest eine Klasse höher liegenden Klasse hat, und bei der der Arbeitsaufwand des Zerlegens beim Transport reduziert ist.

Eine Baumaschine der Laufkettenantriebsbauart gemäß der vorliegenden Erfindung hat einen unteren Fortbewegungskörper, der mit Laufketten an der linken und rechten Seite versehen ist, eine oberen Drehkörper, der ein erstes Gegengewicht hat, das an dem unterem Fortbewegungskörper über eine Dreheinrichtung montiert ist, und der ein zweites Gegengewicht hat, das zwischen einem oberen Teil des unteren Fortbewegungskörpers und der Dreheinrichtung gesetzt ist.

Da für diesen Fall das zweite Gegengewicht zwischen dem oberen Teil eines Wagenkörpers des unteren Fortbewegungskörpers und die Dreheinrichtung gesetzt ist, wird die Stabilität der Baumaschine verbessert. Da des weiteren der obere Drehkörper an einer höheren Position ist, so dass eine Höhe des Gegengewichts über dem Baugrund groß ist, wird eine hindernisvermeidende Funktion verbessert, wenn ein oberer Drehkörper sich dreht. Da der hintere Drehradius kleiner als bei der normalen Baumaschine einer oberen Klasse ist, kann die Baumaschine sogar in dem engen Baugrund als eine Baumaschine einer oberen Klasse verwendet werden. Da der Körper bzw. die Karosserie der Baumaschine kompakter als bei der Baumaschine einer oberen Klasse ist, ist der Arbeitsaufwand zum Zerlegen beim Überführen viel geringer als der der niedrigen Klasse, was folglich den Kostenaufwand der Überführens reduziert, und die Instandhaltungskosten können so hoch wie die der niedrigeren Klasse sein.

Bei der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise die untere Fläche des zweiten Gegengewichts auf eine Position gesetzt, die höher als die obere Fläche der Laufketten des unteren Fortbewegungskörpers ist.

Für diesen Fall können die linken und rechten Laufketten abgenommen werden, ohne das sie durch das zweite Gegengewicht behindert werden. Entsprechend können die linken und rechten Laufketten abgenommen werden, um zu verhindern, dass sie über die Breite eines Anhängers überstehen, und der Arbeitsaufwand des Zerlegens beim Überführen kann reduziert werden.

Bei der vorliegenden Erfindung ist ein Hilfsgegengewicht an dem ersten Gegengewicht vorgesehen, das an dem oberen Drehkörper vorgesehen ist.

Für diesen Fall kann die Stabilität der Baumaschine weitergehend verbessert werden.

Des weiteren ist bei der vorliegenden Erfindung, wenn eine Winde zum Aufwärts- und Abwärtswinden eines Seils an dem oberen Drehkörper montiert ist, die Leistungsfähigkeit der Winde auf eine höhere Leistungsfähigkeit als die der Winde gemäß der Größe des Körpers beziehungsweise der Karosserie der Baumaschine festgelegt.

Für diesen Fall kann eine Arbeitsleistungsfähigkeit einer herkömmlichen Baumaschine einer oberen Klasse vorgegeben werden, obwohl die Baumaschine kompakt ist.

Fig. 1A ist eine Seitenansicht des gesamten Laufkettenkrans gemäß der vorliegenden Erfindung und Fig. 1B ist eine Vorderansicht des Laufkettenkrans, der einen Zustand zeigt, bei dem ein Ausleger entfernt ist;

Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines unteren Fortbewegungskörpers beziehungsweise einer unteren Fortbewegungskarosserie eines Laufkettenkrans gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3 ist eine Ansicht von der Richtung A in Fig. 2;

Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie B-B von Fig. 3; und

Fig. 5 ist eine Ansicht aus der Richtung C von Fig. 1A.

Die vorliegende Erfindung wird im folgenden auf der Grundlage der Ausführungsbeispiele genau beschrieben, die in den Zeichnungen dargestellt sind.

Nachstehend wird der Aufbau der Baumaschine der Laufkettenantriebsbauart gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei als Beispiel der Baumaschine ein Laufkettenkran dient. Eine Beschreibung wird auf der Grundlage von Fig. 1A, die gesamte Seitenansicht; Fig. 1B, eine Vorderansicht, die einen Zustand zeigt, bei dem der Ausleger entfernt ist; Fig. 2, eine Seitenansicht des unteren Fortbewegungskörpers; Fig. 3, eine Ansicht aus der Richtung A von Fig. 2 (in der ein Drehgelenk hydraulische Rohrleitungen und ein Laufkettenschuh weggelassen sind); Fig. 4, eine Schnittansicht entlang der Linie B-B der von Fig. 8; und Fig. 5, eine Ansicht aus der Richtung C von Fig. 1A, gegeben.

Zunächst wird der Aufbau des Laufkettenkrans gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 1A und 1B beschrieben. Ein Bezugszeichen 1 in der Zeichnung bezeichnet einen Laufkettenkran. Der Laufkettenkran 1 ist mit einem unteren Fortbewegungskörper 2 versehen, der mit zwei Laufketten 2A und 2A an der linken und rechten Seite versehen ist. Ein nachstehend beschriebenes zweites Gegengewicht 3 ist an dem unterem Fortbewegungskörper 2 montiert. An dem Gewicht 3 ist ein Drehlager 4 montiert, das eine derartige Dreheinrichtung ist, bei der ein äußerer Laufring und ein innerer Laufring mit einer Innenverzahnung über eine Kugel zusammengebaut sind. Ein oberer Drehkörper 5 ist an dem Drehlager 4 montiert. Das Bezugszeichen 2C bezeichnet einen Laufkettenrahmen.

Eine Hauptwinde 7 ist an dem oberen Drehkörper 5 montiert. Ein Ausleger 6 ist montiert, um an dem oberen Drehkörper 5 gehoben und gesenkt zu werden. Eine Führungsrolle 6B und eine obere Rolle 6A sind an dem äußeren Ende des Auslegers 6 vorgesehen. Ein Hauptwindenseil 8 ist von der Winde 7 durch die Rollen 6A, 6B gezogen. Die Winde 7 windet das Hauptwindenseil 8 aufwärts und abwärts, um den Haupthaken 8A zum Aufhängen eines Gegenstands anzuheben. Des weiteren ist eine Auslegeranhebe- und -absenkwinde (siehe Fig. 5) 10 zum Auf- und Abwinden eines Auslegeranhebe- und -absenkseils 11 zum Anheben und Absenken des Auslegers 6 über ein Führungskabel bzw. eine Führungsstrebe 9 montiert, wobei ein Ende davon mit einem Teil dicht an dem oberen Ende des Auslegers 6 verbunden ist.

Ein an dem hinteren oberen Teil einer Kabine 5C des oberen Drehkörpers 5 vorstehendes dreieckiges Element ist ein Lager 12 zum Stützen der Anhebe- und Absenkkraft des Auslegers 6. Des weiteren ist ein Teil, von dem ein Ende an einer Position verbunden ist, die niedriger als die Mitte des Auslegers 6 (dicht an dem äußersten Ende des naheliegenden Auslegers) ist, und von dem ein unteres Ende auf dem oberen Drehkörper 5 verbunden ist, ein Fänger 13 zum Erfassen bzw. zum Fangen des Maximalwinkels des Auslegers 6.

Das zweite Gegengewicht 3 ist ein Gewicht (ein Einsetzgewicht), das zwischen den oberen Teil des Körpers des unteren Fortbewegungskörpers und das Drehlager gesetzt ist. Das Einsetzen des Gewichtes verbessert die Stabilität der Baumaschine. Das Gewicht 3 wird eingesetzt, wodurch der obere Drehkörper eine um die Höhe des Gewichts 3 höhere Position annimmt, um die Höhe gegenüber dem Baugrund des ersten Gegengewichts zu vergrößern, wodurch bewirkt wird, dass die Funktion zur Hindernisvermeidung verbessert wird, wenn sich der obere Drehkörper dreht. Aus diesem Grund kann das Gewicht 3 zur Höheneinstellung des oberen Drehkörpers dienen. Das Gewicht 3ist im wesentlichen in der Form eines Kreisrings gestaltet, der ein gestanztes Loch in einem mittleren Teil und ein Flügelteil hat, das seitlich von dem untern Fortbewegungskörper 2 vorsteht, und es ist an dem Wagenkörper 2B des unteren Fortbewegungskörpers 2 mittels eines Bolzens gesichert, wie in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist. Die untere Fläche des Gewichtes 3 ist auf eine Position gesetzt, die höher als die obere Fläche der Laufkette 2A des unteren Fortbewegungskörpers 2 ist.

Ein innerer Laufring 4A des Drehlagers 4 ist an dem Gewicht 3 mittels eines Bolzens gesichert. Ein Rahmen 5A des oberen Drehkörpers 5 ist mit dem äußeren Laufring 4B mittels eines Bolzens gesichert. Der obere Drehkörper 5 ist so gestaltet, dass ein Ritzel, das über eine Ausgangswelle eines Rotationsmotors 5B angepasst ist, der an dem Rahmen 5A montiert ist, mit einer Innerverzahnung des inneren Laufrings des Drehlagers 4 im kämmenden Eingriff steht, wodurch der obere Drehkörper 5 gedreht wird.

Des weiteren ist ein erstes Gegengewicht 14 in der Form von drei Schichten an dem hinteren Ende des oberen Drehkörpers 5 montiert, wie in den Fig. 1 und 5 gezeigt ist, und Hilfsgegengewichte 15, 15 sind an dem Gegengewicht 14 beziehungsweise in die Breitenrichtung des oberen Drehkörpers 5 montiert. Während bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das erste Gegengewicht 14 einen dreischichtigen Aufbau hat, ist anzumerken, dass vier oder mehrere Schichten eingesetzt werden können. Die Anzahl der Schichten ist nicht begrenzt.

Die Größe des Körpers des Laufkettenkrans 1 ist zum Beispiel auf die Größe einer 65-Tonnen-Klasse (hanging class) festgesetzt, und die Windenleistungsfähigkeiten der Hauptwinde 7 und der Auslegeranhebe- und -senkwinde 10 sind so gesetzt, dass sie der Windenleistungsfähigkeit der Winde zum Aufwinden bzw. der Auslegerhebe- und -senkwinde gleich sind, die an dem Laufkettenkran einer 80-Tonnen-Klasse (eine Klasse aufwärts) montiert sind. Die Windenleistungsfähigkeit kann natürlich durch Erhöhen der Anzahl der Seilzüge gesteigert werden, und daher kann die Leistungsfähigkeit der Hauptwinde 7 und der Auslegerhebe- und -senkwinde 10 ebenso erhöht werden.

Der Betrieb des Laufkettenkrans 1 wird nachstehend beschrieben. Das zweite Gegengewicht 3 ist zwischen dem oberen Teil des Wagenkörpers 2B und dem unteren Fortbewegungskörper 2 vorgesehen, und das Drehlager 4 und die Hilfsgegengewichte 15, 15 sind an dem ersten Gegengewicht 14 vorgesehen, und daher wird die Stabilität des Laufkettenkrans 1 erhöht. Da des weiteren der obere Drehkörper 5 eine höhere Position annimmt und die Höhe hinsichtlich des Baugrundes des ersten Gegengewichts 14 groß wird, wird die Funktion zur Hindernisvermeidung verbessert, wenn sich der obere Drehkörper 5 dreht. Des weiteren sind die Windenleistungsfähigkeiten der Hauptwinde 7 und der Auslegerhebe- und -senkwinde 10 so gesetzt, dass sie den Windenleistungsfähigkeiten der Winde zum Aufwinden bzw. der Auslegerhebe- und -senkwinde gleich sind, die an dem Laufkettenkran einer 80-Tonnen-Klasse (eine Klasse aufwärts) montiert sind. Daher ist die Überhangeigenschaft sehr gut. Das heißt, dass die Stabilität des Körpers und die Funktion zur Hindernisvermeidung im Vergleich mit dem Laufkettenkran der gleichen Klasse sehr gut sind, und die Überhangeigenschaft hervorragend ist. Daher kann, trotz der Tatsache, das der Laufkettenkran 1 kompakt ist, eine Arbeitsleistungsfähigkeit erhalten werden, die besser als die des Laufkettenkrans der gleichen Klasse ist.

Die untere Fläche des zweiten Gegengewichts 3 ist auf eine Position gesetzt, die höher als die obere Fläche der Laufketten 2A, 2A des unteren Fortbewegungskörpers 2 ist. Daher können beim Überführen die linken und rechten Laufketten 2A und 2A abgenommen werden, ohne dass sie von dem zweiten Gegengewicht 3 behindert werden. Außerdem ist die Größe des Körpers des Laufkettenkrans 1 auf die Größe einer 65-Tonnen-Klasse gesetzt, während es sich dabei um eine 80-Tonnen-Klasse handelt, und daher kann das Überführen mit einem Anhänger durch Entfernen des Endauslegers und des ersten Gegengewichts 14 ähnlich wie in dem Fall des Laufkettenkrans der 65-Tonnen-Klasse (Überhangklasse) durchgeführt werden. Daher ist ein Arbeitsaufwand, wie zum Beispiel das Entfernen der Laufkette wie bei dem Laufkettenkran der 80-Tonnen-Klasse, nicht notwendig und trägt zu der Reduzierung der Überführungskosten bei.

Sogar wenn ein Arbeitsfeld so eng ist, dass der Laufkettenkran der 80-Tonnen-Klasse nicht eingesetzt werden kann, obwohl das Arbeitsfeld den Laufkettenkran der 80-Tonnen-Klasse erfordert, ist der hintere Drehradius des Laufkettenkrans 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der der herkömmlichen 65- Tonnen-Klasse. Das kann in hohem Maße zur Verbesserung der Arbeitseffizienz in vielen engen Arbeitsfeldern beitragen. Des weiteren ist, wie oben beschrieben ist, der Körper des Laufkettenkrans 1 kompakter als der Körper des Laufkettenkrans mit der gleichen Leistungsfähigkeit, und daher hat das die wirtschaftliche Wirkung, dass die Instandhaltungskosten reduziert werden können.

Nebenbei sei bemerkt, dass es einige Anwender gibt, die Laufkettenkräne nicht nur der 80-Tonnen-Klassen, sondern auch der 65-Tonnen-Klasse zu erwerben wünschen. Für diesen Fall kann der Zusammenbau ohne die Verwendung des zweiten Gegengewichts 3 und der Hilfsgegengewichte 15, 15 durchgeführt werden, und verschiedene Vorrichtungen können gemeinsam trotz der Tatsache benutzt werden, dass es sich um unterschiedliche Klassen handelt, und daher ist eine Lagerhaltung für die Hersteller einfach, die Lieferung von Teilen verbessert, und das wirkt sich auf die Reduzierung der Instandhaltungskosten aus.

Während bei dem Laufkettenkran 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das zweite Gegengewicht 3 und die Hilfsgegengewichte 15, 15 verwendet werden, wie oben beschrieben ist, ist anzumerken, dass die Erhöhung der Stabilität durch die Verwendung von irgendeinem dieser Gegengewichte erwartet werden kann. Des weiteren muss erwähnt werden, das die Dicke der Gewichte, die das erste Gegengewicht 14 bilden, erhöht sein kann, um das Gewicht zu erhöhen, ohne die Hilfsgegengewichte 15, 15 zu verwenden. Des weiteren muss bemerkt werden, das die seitliche Abmessung erhöht werden kann, um das Gewicht zu erhöhen. Wenn jedoch die seitliche Abmessung des Gegengewichts 14 erhöht wird dann wird der Punkt des hinteren Drehradius nachteilhaft, und daher kann die seitliche Abmessung des Gegengewichts 14 so gesetzt werden, dass sie kleiner als der hintere Drehradius des Laufkettenkrans ist, der einem Laufkettenkran einer Klasse aufwärts entspricht.

Ein Fall ist als ein Beispiel beschrieben worden, bei dem die Baumaschine der Laufkettenbauart ein Laufkettenkran ist. Dies ist jedoch nicht darauf beschränkt, sondern der technische Gedanke der vorliegende Erfindung kann auf verschiedene Baumaschinen der Laufkettenbauart zum Durchführen von Aushubarbeiten bei längsgerichteten Löchern, von Aushubarbeiten von Erde und Sand, Anhäufarbeiten und dergleichen angewendet werden.

Die Baumaschine der Laufkettenbauart hat den unteren Fortbewegungskörper, der mit Laufketten an der linken und rechten Seite versehen ist, den oberen Drehkörper, der an dem unteren Fortbewegungskörper über eine Dreheinrichtung montiert ist, wobei der obere Drehkörper ein erstes Gegengewicht und ein zweites Gegengewicht, das zwischen ein oberes Teil des unteren Fortbewegungskörpers und die Dreheinrichtung gesetzt ist, hat. Mit diesem Aufbau ist die Stabilität der Baumaschine hervorragend, die Funktion zur Hindernisvermeidung ist hervorragend, wenn sich der obere Drehkörper dreht, und der hintere Drehradius ist kleiner als der der normalen Baumaschine einer höheren Klasse. Daher kann die Baumaschine als eine Baumaschine einer höheren Klasse verwendet werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Baumaschine der Laufkettenbauart mit:

    einem unteren Fortbewegungskörper, der mit Laufketten an der linken und rechten Seite versehen ist;

    einem oberen Drehkörper, der an dem unteren Fortbewegungskörper über eine Dreheinrichtung montiert ist, wobei der obere Drehkörper ein erstes Gegengewicht hat; und

    einem zweiten Gegengewicht, das zwischen ein oberes Teil des unteren Fortbewegungskörpers und die Dreheinrichtung gesetzt ist.
  2. 2. Baumaschine der Laufkettenbauart gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Winde zum Auf- und Abwinden eines Seils, die an dem oberen Drehkörper montiert ist.
  3. 3. Baumaschine der Laufkettenbauart gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Fläche des zweiten Gegengewichts so gesetzt ist, dass sie eine Position annimmt, die höher als eine obere Fläche der Laufkette ist.
  4. 4. Baumaschine der Laufkettenbauart gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Hilfsgegengewicht, das an dem ersten Gegengewicht vorgesehen ist.
  5. 5. Baumaschine der Laufkettenbauart gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsfähigkeit der Winde auf die Leistungsfähigkeit gesetzt ist, die größer als die der Winde gemäß der Größe des Körpers der Baumaschine ist.






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