PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10124969C2 10.04.2003
Titel Informationsspeichervorrichtung und Informationsreproduktionsverfahren
Anmelder Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Karakawa, Yuji, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Yanagi, Shigenori, Kawasaki, Kanagawa, JP
Vertreter W. Seeger und Kollegen, 81369 München
DE-Anmeldedatum 21.05.2001
DE-Aktenzeichen 10124969
Offenlegungstag 23.05.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 10.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.04.2003
IPC-Hauptklasse G11B 7/013

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG (i) Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Informationsspeichervorrichtung und ein Informationsreproduktionsverfahren zum Reproduzieren von Informationen, die auf einem Informationsspeichermedium aufgezeichnet sind, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

(ii) Beschreibung der verwandten Technik

Als Informationsspeichermedium mit hoher Dichte zum Aufzeichnen und Reproduzieren von Tondaten oder Bilddaten ist ein optisches Speichermedium oder ein magnetisches Speichermedium bekannt. Spiralige oder konzentrische Spuren sind typischerweise auf solch einem Informationsspeichermedium vorgesehen, und diese Spuren sind in eine Vielzahl von Zonen geteilt, die im allgemeinen Sektoren genannt werden. Ferner ist eine Informationsspeichervorrichtung bekannt, die Informationen aufzeichnet, indem Markierungen in diese Sektoren durch ein Magnetfeld oder durch Wärme geschrieben werden, oder eine Informationsspeichervorrichtung, die Informationen reproduziert, indem die Markierungen durch das Magnetfeld oder durch Wärme gelesen werden.

Einhergehend mit der jüngsten Verbesserung auf dem Gebiet der Computertechnologie wächst eine Datengröße oder eine Menge von zu verwendenden Tondaten oder Bilddaten, und es wird mit Ungeduld eine Erhöhung der Aufzeichnungsdichte des Informationsspeichermediums ersehnt. Es wird eine Verschmälerung der Spurteilung verlangt, um die Aufzeichnungsdichte des Informationsspeichermediums außerordentlich zu verbessern.

Als Technik zum Verschmälern der Spurteilung wird ein Verfahren vorgeschlagen, das als Steg- und Nutaufzeichnung bezeichnet wird, wodurch Informationen sowohl in rillenartigen Nuten als auch auf hervorstehenden Stegen aufgezeichnet werden, die auf dem Speichermedium alternierend vorgesehen sind.

Fig. 1 ist eine Ansicht, die Sektoren auf einem Informationsspeichermedium zeigt, bei dem die Steg- und Nutaufzeichnung eingesetzt wird.

Fig. 1 zeigt drei Nuten 1, 2 und 3 und zwei Stege 4 und 5, die bezüglich dieser Nuten 1, 2 und 3 alternierend vorgesehen sind. Sowohl die Nuten 1, 2 und 3 als auch die Stege 4 und 5 werden als Spuren verwendet, und eine Vielzahl von Sektoren ist für jede Spur vorgesehen. Diese vielen Sektoren sind mit Nummern zum Unterscheiden der Sektoren versehen. Zum Beispiel sind der -10. Sektor Sct-10, der -neunte Sektor Sct-9, der -achte Sektor Sct-8, . . ., der 10. Sektor Sct10, der 11. Sektor Sct11, der 12. Sektor Sct12, . . ., der 30. Sektor Sct30, der 31. Sektor Sct31, der 32. Sektor Sct32, . . . in der Zeichnung auf den drei Nuten 1, 2 und 3 vorgesehen, und der 0. Sektor Sct0, der erste Sektor Sct1, der zweite Sektor Sct2, . . ., der 20. Sektor Sct20, der 21. Sektor Sct21, der 22. Sektor Sct22, . . . sind auf den zwei Stegen 4 bzw. 5 vorgesehen. Das heißt, jeweiligen Sektoren, die in einer Spur vorgesehen sind, werden Seriennummern verliehen, und Zahlen, die für einen Sektor vorgesehen werden, unterscheiden sich von jenen, die einem anderen Sektor zugeordnet werden, der an den ersteren in transversaler Richtung der Spuren angrenzt, durch 10. Ferner nimmt die Zahl, die dem Sektor verliehen wird, hin zu der zentralen Richtung (der inneren Richtung) des Informationsspeichermediums zu und hin zu der äußeren peripheren Oberfläche (der äußeren Richtung) ab.

Auf diese Weise werden sowohl die Nuten als auch die Stege bei der Steg- und Nutaufzeichnung als Spuren verwendet. Deshalb beträgt die Spurteilung bei solch einer Technik, wo nur Stege als Spuren verwendet werden, z. B. 0,9 µm, während die Spurteilung bei der Steg- und Nutaufzeichnung eine extrem schmale Teilung, d. h., von 0,65 µm ist. Die Aufzeichnungsdichte kann außerordentlich erhöht werden, falls die lineare Aufzeichnungsdichte unverändert bleibt. Daher ist die oben beschriebene Technik zum Realisieren der Aufzeichnung mit hoher Dichte sehr wichtig.

Falls jedoch die Steg- und Nutaufzeichnung und dergleichen eingesetzt wird, um die Spurteilung außerordentlich zu verschmälern, verhindert beim Lesen einer Markierung auf einer gegebenen Spur ein Nebensprechen, das auf Grund einer Markierung auf einer Spur verursacht wird, die an jene Spur angrenzt, daß die Markierung gelesen wird. Wenn zum Beispiel die Markierung gelesen wird, die in Fig. 1 in dem 11. Sektor Sct11 aufgezeichnet ist, tritt ein Nebensprechen auf Grund der Markierung in dem ersten Sektor Sct1 oder der Markierung in dem 21. Sektor Sct21 auf.

Fig. 2 ist ein Graph, der ein Beispiel für das Nebensprechen zeigt.

Der obere Teil in Fig. 2 zeigt eine Signalwellenform eines Lesesignals, das erhalten wird, wenn ein Lesen bezüglich eines Sektors im Löschzustand ausgeführt wird, in dem keine Markierung vorhanden ist. Eine Markierung ist in einen Sektor geschrieben, der an den Sektor im Löschzustand in einer transversalen Richtung der Spuren angrenzt.

Ferner zeigt der untere Teil des Graphen von Fig. 2 ein Gatesignal, das einen signifikanten Teil in dem Lesesignal angibt. In der Signalwellenform des Lesesignals, die in dem oberen Teil des Graphen gezeigt ist, ist nur ein Abschnitt, der einem Zeitintervall entspricht, während dessen die Wellenform des in dem unteren Teil gezeigten Gatesignals ansteigt, eine signifikante Signalwellenform.

Eine flache Wellenform und eine zackenförmige Wellenform existieren in der Signalwellenform des Lesesignals, und die flache Wellenform kennzeichnet ein Signal, das auf Grund eines Sektors im Löschzustand verursacht wird, und die zackenförmige Wellenform kennzeichnet ein Nebensprechen infolge eines Sektors auf einer benachbarten Spur. Die Signalintensität von solch einem Nebensprechen kann so stark sein, daß das Signal von einem ursprünglichen Lesesignal kaum unterschieden wird. In solch einem Fall wird das Lesen einer Markierung in einem Sektor als Leseziel verhindert.

Obwohl das oben beschriebene Problem in einer optischen Plattenvorrichtung besonders auffällt, bei der im besonderen die Steg- und Nutaufzeichnung eingesetzt wird, tritt es nicht nur in solch einer Vorrichtung auf, sondern es wird typischerweise in einer Informationsspeichervorrichtung zum Reproduzieren von Informationen auf einem Informationsspeichermedium hervorgerufen, das eine schmale Spurteilung hat.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Angesichts des oben beschriebenen Nachteils ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Informationsspeichervorrichtung und ein Informationsreproduktionsverfahren vorzusehen, wodurch Markierungen gelesen werden können, ohne durch ein Nebensprechen gestört zu werden, auch wenn eine Spurteilung schmal ist.

Der Einsatz der Technik gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht das normale Lesen einer Markierung, auch wenn eine Spurteilung verschmälert ist, und daher kann die Realisierung einer hohen Dichte eines Informationsspeichermediums vorangebracht werden.

Zu diesem Zweck umfaßt eine Informationsspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung:

eine Markierungslesesektion zum Lesen einer Markierung, die auf ein Informationsspeichermedium geschrieben ist, welches Informationsspeichermedium einen Aufzeichnungsbereich hat, der in eine Vielzahl von Zonen geteilt ist, worauf Informationen aufgezeichnet werden, indem eine Markierung geschrieben wird, und wovon Informationen reproduziert werden, indem die aufgezeichnete Markierung gelesen wird; und

eine Aufzeichnungszustandsveränderungssektion zum Veränderung eines Aufzeichnungszustandes in einer benachbarten Zone, die neben einer fehlerhaften Zone angeordnet ist, bei der, von einer Vielzahl der Zonen, die Markierungslesesektion beim Lesen einer Markierung versagt, so daß ein Nebensprechen reduziert werden kann, das auf Grund der benachbarten Zone verursacht wird, falls die Markierungslesesektion beim Lesen der Markierung versagt,

welche Markierungslesesektion eine Markierung in der fehlerhaften Zone nach dem Verändern eines Aufzeichnungszustandes in der benachbarten Zone durch die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion wieder liest.

Der Ausdruck "Zone", der hierin verwendet wird, kann, allgemein ausgedrückt, einen Sektor umfassen, einen Block, der aus einer Vielzahl von Sektoren gebildet ist, oder viele geteilte Sektoren. Ferner kann der Sektor bogenförmig oder linear sein.

Da gemäß der Informationsspeichervorrichtung der vorliegenden Erfindung der Aufzeichnungszustand in einer benachbarten Zone verändert wird, so daß ein Nebensprechen reduziert werden kann, das auf Grund der benachbarten Zone verursacht wird, kann eine Markierung in einer fehlerhaften Zone normal gelesen werden.

Die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion der Informationsspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Markierung löschen, die in eine benachbarte Zone geschrieben ist, oder sie kann auf Überschreibbasis in eine benachbarte Zone eine Markierung schreiben, die ein geringeres Nebensprechen als jenes erzeugt, das auf Grund einer Markierung verursacht wird, die in jene benachbarte Zone geschrieben ist.

Hierbei kann "eine Markierung, die ein geringeres Nebensprechen erzeugt", irgendeine Markierung sein, solange ein Nebensprechen wesentlich geringer als jenes einer existierenden Markierung ist. Zum Beispiel kann sie eine Markierung sein, die erhalten wird, indem unter geeigneten Schreibbedingungen in einer benachbarten Zone eine existierende Markierung, die ein Nebensprechen aufweist, das auf Grund einer Veränderung einer Markierungsform im Laufe der Zeit nach dem Schreiben erhöht ist, neugeschrieben wird, oder eine Markierung, die eine Länge hat, die kürzer als jene einer existierenden Markierung ist, oder eine Markierung, die eine Breite hat, die schmaler als jene der existierenden Markierung ist. Des weiteren kann eine Markierung, die eine schmalere Breite als eine existierende Markierung hat, ohne weiteres realisiert werden, indem eine Markierung mit einer Leistung geschrieben wird, die schwächer als jene ist, die zum Schreiben der existierenden Markierung verwendet wurde.

Gemäß der Informationsspeichervorrichtung der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, wenn die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion einen Aufzeichnungszustand in einer benachbarten Zone verändert, nachdem Informationen, die in der benachbarten Zone aufgezeichnet wurden, evakuiert sind, und die evakuierten Informationen in der benachbarten Zone wiederherstellt, nachdem eine Markierung in einer fehlerhaften Zone durch die Markierungslesesektion wieder gelesen ist.

Falls die Informationen in der benachbarten Zone aufgezeichnet sind, kann ein Löschen der Informationen auf Grund einer Veränderung des Aufzeichnungszustandes vermieden werden, indem die Informationen vor der Veränderung des Aufzeichnungszustandes in der benachbarten Zone evakuiert und danach wiederhergestellt werden.

Ferner ist es gemäß der Informationsspeichervorrichtung der vorliegenden Erfindung wünschenswert, wenn "das Informationsspeichermedium eine alternative Zone enthält, die nach Erfordernis anstelle der genannten Zone verwendet wird,

wobei die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion eine Evakuierung von Informationen, die in der benachbarten Zone aufgezeichnet sind, in die alternative Zone und eine Registrierung der Verwendung der alternativen Zone anstelle der benachbarten Zone ausführt, bevor ein Aufzeichnungszustand in der benachbarten Zone verändert wird."

Da die Verwendung der alternativen Zone anstelle der benachbarten Zone vor dem Verändern des Aufzeichnungszustandes registriert wird, kann die normale Verwendung des Informationsspeichermediums garantiert werden, selbst wenn ein Fehler in der benachbarten Zone auftritt, wenn der Aufzeichnungszustand und dergleichen verändert werden.

Um die oben beschriebene Aufgabe zu erfüllen, umfaßt ein Informationsreproduktionsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung:

einen Markierungsleseschritt zum Lesen einer Markierung, die in ein Informationsspeichermedium geschrieben ist, welches Informationsspeichermedium einen Aufzeichnungsbereich hat, der in eine Vielzahl von Zonen geteilt ist, wobei Informationen aufgezeichnet werden, indem eine Markierung in die Zone geschrieben wird, und reproduziert werden, indem die Markierung gelesen wird;

einen Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt zum Verändern eines Aufzeichnungszustandes in einer benachbarten Zone, die neben einer fehlerhaften Zone angeordnet ist, bei der, von einer Vielzahl der Zonen, das Lesen einer Markierung bei dem Markierungsleseschritt versagt, so daß ein Nebensprechen reduziert werden kann, das auf Grund der benachbarten Zone verursacht wird, falls der Markierungsleseschritt beim Lesen der Markierung versagt; und

einen Markierungsneuleseschritt zum erneuten Lesen der Markierung in der fehlerhaften Zone nach dem Verändern eines Aufzeichnungszustandes in der benachbarten Zone bei dem Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt.

Obwohl hierin nur ein Basismodus des Informationsreproduktionsverfahrens offenbart ist, einfach um eine tautologische Erläuterung zu vermeiden, enthält das Informationsreproduktionsverfahren verschiedene Typen von Informationsreproduktionsverfahren, die jedem Modus der oben beschriebenen Informationsspeichervorrichtung zugeordnet sind, sowie den Basismodus des Informationsreproduktionsverfahrens.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine Ansicht, die Sektoren auf einem Informationsspeichermedium zeigt, bei dem die Steg- und Nutaufzeichnung eingesetzt wird;

Fig. 2 ist ein Graph, der ein Beispiel für das Nebensprechen zeigt;

Fig. 3 ist eine Ansicht, die eine MO-Plattenvorrichtung zeigt, die eine Funktion als Ausführungsform eines Informationsspeichermediums gemäß der vorliegenden Erfindung enthält;

Fig. 4 ist eine Ansicht, die einen DMA zeigt, der auf einem Informationsspeichermedium vorgesehen ist;

Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, das ein erstes Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt;

Fig. 6 ist eine Ansicht, die Markierungen zeigt, die eine lange Markierungslänge haben;

Fig. 7 ist eine Ansicht, die Markierungen zeigt, die eine kurze Markierungslänge haben;

Fig. 8 ist eine Ansicht, die Markierungen zeigt, die verschiedene Markierungsbreiten haben;

Fig. 9 ist ein Graph, der einen Vorteil eines zweiten Beispiels für eine erstklassige Reduzierungsverarbeitung zeigt;

Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, das ein zweites Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt;

Fig. 11 ist ein Flußdiagramm, das ein drittes Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt;

Fig. 12 ist ein Flußdiagramm, das ein viertes Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt;

Fig. 13 ist ein Flußdiagramm, das ein fünftes Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt; und

Fig. 14 ist ein Flußdiagramm, das ein sechstes Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt.

EINGEHENDE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Nachfolgend wird nun eine Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. In der folgenden Beschreibung können die Ausdrücke "Informationen" und "Daten" in manchen Fällen nicht voneinander unterschieden werden.

Fig. 3 ist eine Ansicht, die eine MO-Plattenvorrichtung zeigt, die eine Funktion als Ausführungsform der Informationsspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung enthält.

Bei dieser MO-Plattenvorrichtung 100 wird eine magnetooptische (MO) Platte als Informationsspeichermedium 200 verwendet, und ein Aufzeichnungsbereich des Informationsspeichermediums 200 ist in solche Sektoren geteilt, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Diese Sektoren sind ein Beispiel für die Zonen gemäß der vorliegenden Erfindung. Ferner ist ein DMA (Defect Management Area) [Defektverwaltungsbereich], der Ersatzsektoren enthält, in dem Informationsspeichermedium 200 vorgesehen.

Fig. 4 ist eine Ansicht, die einen DMA zeigt, der auf dem Informationsspeichermedium vorgesehen ist.

Ein gewöhnlicher Aufzeichnungsbereich 201 ist in der Ringform auf dem Informationsspeichermedium 200 vorgesehen, und DMAs 202 sind längs der inneren Peripherie und der äußeren Peripherie des Aufzeichnungsbereiches 201 vorgesehen. Der DMA 202 enthält einen alternativen Bereich, der aus einem Satz von Sektoren gebildet ist, die als Ersatz für Sektoren verwendet werden, die in dem gewöhnlichen Aufzeichnungsbereich 201 enthalten sind, und die Verwendung eines Sektors, der einen alternativen Bereich bildet, anstelle eines Sektors, der in dem regulären Aufzeichnungsbereich 201enthalten ist, wird in dem DMA 202 registriert. Der Sektor, der den alternativen Bereich bildet, ist ein Beispiel für die alternative Zone gemäß der vorliegenden Erfindung.

Zum Fortsetzen der Erläuterung wird erneut auf Fig. 3 Bezug genommen.

Das Informationsspeichermedium 200 wird durch einen Spindelmotor 110 gehalten. Der Umdrehungsantrieb des Spindelmotors 110 wird durch eine MPU (Micro Processor Unit) [Mikroprozessoreinheit] 120 gesteuert. Die MPU 120 arbeitet gemäß einem Programm, das in einem nichtflüchtigen Speicher 121 gespeichert ist, und nutzt einen DRAM 122 als Arbeitsbereich.

Ferner ist die MO-Plattenvorrichtung 100 mit einer Laserdiodeneinheit 130 versehen, und ein Laserstrahl, der eine vorbestimmte Intensität hat, wird von der Laserdiodeneinheit 130 während der Reproduktion von Informationen emittiert. Die Intensität des Laserstrahls wird durch einen Überwachungsfotodetektor überwacht, der in einer Detektorgruppe 131 enthalten ist, und durch eine Schreibschaltung 132 auf der Basis eines Überwachungssignals gesteuert, das durch den Überwachungsfotodetektor erhalten wird. Der Laserstrahl fällt durch eine Objektivlinse 141, die auf einen Positionierer 140 montiert ist, auf das Informationsspeichermedium 200 ein, wodurch ein reflektierter Lichtstrahl erzeugt wird, der einer Markierung zugeordnet ist, die auf dem Informationsspeichermedium 200 aufgezeichnet ist. Der reflektierte Lichtstrahl wird durch einen ID/MO-Detektor entgegengenommen, der in der Detektorgruppe 131 enthalten ist, um ein ID-Signal und ein MO-Signal zu detektieren. Das ID-Signal und das MO-Signal werden einer Leseschaltung 133 eingegeben, um in Reproduktionsdaten und ein Taktsignal zur Datenanalyse konvertiert zu werden. Die Laserdiodeneinheit 130 oder die Leseschaltung 133 bildet deshalb ein Beispiel für die Markierungslesesektion gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Reproduktionsdaten, die durch die Leseschaltung 133 erhalten werden, werden einer Schnittstelle einer Hostvorrichtung, wie etwa eines Computers, durch einen optischen Plattencontroller 134 zugeführt.

Andererseits werden zu der Zeit des Aufzeichnens von Informationen Aufzeichnungsdaten von der Schnittstelle einer Hostvorrichtung durch den optischen Plattencontroller 134 zugeführt und zusammen mit einem Taktsignal zum Schreiben von Daten der Schreibschaltung 132 eingegeben. Bei der Initialisierung (Formatierung) des Informationsspeichermediums 200 werden durch den optischen Plattencontroller 134 formatierte Daten erzeugt, die zusammen mit dem Taktsignal zum Schreiben von Daten der Schreibschaltung 132 einzugeben sind. Die Schreibschaltung 132 wird durch die MPU 120 über einen Bus gesteuert und arbeitet synchron mit dem Taktsignal zum Schreiben von Daten. Zusätzlich moduliert die Schreibschaltung 132 die Aufzeichnungsdaten und die formatierten Daten, um in einen Laserdiodentreiberstrom konvertiert zu werden. Der Laserdiodentreiberstrom wird der Laserdiodeneinheit 130 eingegeben, wo ein Laserstrahl emittiert wird.

Beim Aufzeichnen von Informationen und Formatieren wird einem Elektromagnet 150 ein elektrischer Strom zugeführt, so daß ein Aufzeichnungsmagnetfeld auf dem Informationsspeichermedium 200 erzeugt wird. Durch das Aufzeichnungsmagnetfeld und die Wärme des Laserstrahls, der dem oben beschriebenen Schreibsignal zugeordnet ist, werden Informationen auf dem Informationsspeichermedium 200 aufgezeichnet oder wird das Informationsspeichermedium 200 formatiert.

Der Elektromagnet 150, die Laserdiode 130, die Schreibschaltung 132, die Objektivlinse 141, die MPU 120 und anderes bilden ein Beispiel für die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion gemäß der vorliegenden Erfindung.

Ferner ist die MO-Plattenvorrichtung 100 mit einem Linsenbetätiger 142 zum Betreiben der Objektivlinse 141 versehen, und der obenerwähnte Positionierer 140, auf den die Objektivlinse 141 und ein Linsenbetätiger 142 montiert sind, bewegt sich längs der Oberfläche des Informationsspeichermediums 200. Ein Spurfokussteuerstrom wird dem Positionierer 140 und dem Linsenbetätiger 142 durch einen Treiber 143 zugeführt, so daß diese Glieder gesteuert werden. Der Treiber 143 gibt einen Spurfokussteuerstrom aus, der einem Steuersignal zugeordnet ist, das von einem DSP (Digital Signal Processor) [digitaler Signalprozessor] 144 über eine D/A-Konvertierungsschaltung 145 eingegeben wird. Der DSP 144 holt und analysiert ein Spurverfolgungsfehlersignal [tracking error signal (TES)] und ein Fokusfehlersignal [focus error signal (FES)], die durch die Detektorgruppe 131 erhalten werden, über eine A/D-Konvertierungsschaltung 146 und gibt dem Treiber 143 ein Steuersignal auf der Basis eines Analyseresultates ein.

Ein Programm, das die Operation des DSP 144 darstellt, ist auch in dem nichtflüchtigen Speicher 121 gespeichert, und der DRAM 122 wird auch als Arbeitsraum des DSP 144 verwendet.

Nun folgt unter Bezugnahme auf Flußdiagramme eine Beschreibung der Lesewiederholungsverarbeitung, die ausgeführt wird, falls das Lesen einer Markierung versagt hat.

Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, das ein erstes Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt.

Wenn das erste Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung startet, werden Daten in einem Sektor, der an einen fehlerhaften Sektor angrenzt, bei dem, von den Sektoren auf dem Informationsspeichermedium 200, die MO-Plattenvorrichtung 100 beim Lesen einer Markierung versagt hat, in einem alternativen Bereich registriert, um evakuiert zu werden (Schritt S101). Eine erstklassige Reduzierungsverarbeitung wird ausgeführt, wodurch ein Nebensprechen reduziert wird, das auf Grund des benachbarten Sektors verursacht wird, und eine Zerstörung von Daten herbeigeführt wird, die in dem benachbarten Sektor aufgezeichnet sind (Schritt S102). Der Inhalt der erstklassigen Reduzierungsverarbeitung wird später beschrieben.

Nach der Ausführung der erstklassigen Reduzierungsverarbeitung wird eine Markierung in dem fehlerhaften Sektor wieder gelesen (Schritt S103), und Daten in dem benachbarten Sektor werden wiederhergestellt (Schritt S104), um die Lesewiederholungsverarbeitung zu beenden.

Gemäß solch einer Lesewiederholungsverarbeitung wird ein Nebensprechen, das auf Grund des benachbarten Sektors verursacht wird, reduziert, um ein normales Lesen einer Markierung zu ermöglichen.

Als Beispiel für die erstklassige Reduzierungsverarbeitung, die bei Schritt S102 ausgeführt wird, kann solch eine Verarbeitung, wie sie unten beschrieben ist, angesehen werden.

Als erstes Beispiel für die erstklassige Reduzierungsverarbeitung ist eine Löschverarbeitung zum Löschen einer Markierung möglich, die in den benachbarten Sektor geschrieben ist. Diese Löschverarbeitung ist ein einfacher Prozeß und kann ein Nebensprechen mit Sicherheit reduzieren, da eine Markierung selbst gelöscht wird, die eine Ursache für das Nebensprechen sein kann.

Als zweites Beispiel für die erstklassige Reduzierungsverarbeitung kann eine Überschreibverarbeitung angesehen werden, zum Schreiben einer Markierung auf Überschreibbasis in den benachbarten Sektor, die ein Nebensprechen erzeugt, das einen geringeren Pegel als ein Nebensprechen hat, das durch eine Markierung verursacht wird, die in jenen benachbarten Sektor geschrieben worden war. Im Falle einer MO- Platte werden das Löschen und Schreiben einer Markierung als Überschreibverarbeitung ausgeführt, und je nach Bedarf kann auch eine Verifizierung der Markierung ausgeführt werden. Als Markierung, die durch diese Überschreibverarbeitung in den benachbarten Sektor zu schreiben ist, kann zum Beispiel eine Markierung in Frage kommen, die eine Länge oder eine Breite hat, die kleiner als jene von einer Markierung ist, die in den benachbarten Sektor geschrieben worden war. Die erstklassige Reduzierungsverarbeitung bringt die Zerstörung von Daten mit sich, die in dem benachbarten Sektor aufgezeichnet sind, wie oben beschrieben, und auf Grund des Schreibens von vorbestimmten Blinddaten, die zuvor z. B. in einem ROM zum Überschreiben des benachbarten Sektors unter vorbestimmten Schreibbedingungen gespeichert wurden, kann eine Markierung erhalten werden, die eine Länge oder eine Breite hat, die kleiner als jene einer existierenden Markierung ist. Eine Länge einer Markierung kann durch eine Lichtemissionszeit und dergleichen der Laserdiode 130 eingestellt werden, die in Fig. 3 gezeigt ist. Ferner kann die Breite einer Markierung durch Temperatursteuerung eines Films einer MO-Platte eingestellt werden, und diese Temperatursteuerung kann realisiert werden, wenn die Laserleistung der Laserdiode 130 gemäß einer Umgebungstemperatur gesteuert wird.

Bei Schritt S102 wird, wenn eine Markierung gemäß dem zweiten Beispiel für die erstklassige Reduzierungsverarbeitung neugeschrieben wird, eine Markierung mit einer Markierungslänge oder einer Markierungsbreite, mit der das Nebensprechen genügend reduziert werden kann, in den benachbarten Sektor geschrieben. Wenn das Lesen der Markierung in dem fehlerhaften Sektor bei Schritt S103 jedoch erneut gescheitert ist, ist es wünschenswert, die Laserleistung der Laserdiode 130 z. B. um einige % zu reduzieren, so daß ein Neuschreiben der Markierung wieder ausgeführt wird.

Fig. 6 ist eine Ansicht, die Markierungen mit einer langen Markierungslänge zeigt, und Fig. 7 ist eine Ansicht, die Markierungen mit einer kurzen Markierungslänge zeigt.

Fig. 6 und 7 zeigen eine Nut 210 und zwei Stege 220 und 230, zwischen denen die Nut 210 sandwichartig angeordnet ist, wobei Markierungen 240 und 250 in die Nut 210 geschrieben sind. Hierbei sind ein Maximalwert (zum Beispiel 8T) und ein Minimalwert (zum Beispiel 2T) für die Länge der Markierung, die auf dem Informationsspeichermedium aufgezeichnet wird, festgelegt. Die Markierung 240, die in Fig. 6 gezeigt ist, ist eine Markierung mit einer langen Markierungslänge, die dicht bei dem Maximalwert der Markierungslänge liegt, und die Markierung 250, die in Fig. 7 gezeigt ist, ist eine Markierung mit einer kurzen Markierungslänge, die dicht bei dem Minimalwert der Markierungslänge liegt. Die Markierung mit der maximalen Markierungslänge erzeugt wahrscheinlich das meiste Nebensprechen, und ein Nebensprechen wird kaum erzeugt, wenn die Markierungslänge der Markierung kürzer wird. Die Markierung 250, die eine kurze Markierungslänge hat, wie in Fig. 7 gezeigt, erzeugt daher ein Nebensprechen, dessen Pegel niedriger als jener des Nebensprechens ist, das durch die Markierung 240 mit einer langen Markierungslänge erzeugt wird, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist.

Deshalb kann durch das Schreiben der Markierung, deren Markierungslänge kürzer als jene der Markierung ist, die in den benachbarten Sektor geschrieben ist, zum Überschreiben jenes benachbarten Sektors das Nebensprechen reduziert werden.

Fig. 8 ist eine Ansicht, die Markierungen mit verschiedenen Markierungsbreiten zeigt.

Ähnlich wie Fig. 6 oder 7 zeigt Fig. 8 eine Nut 210 und zwei Stege 220 und 230, zwischen denen die Nut 210 sandwichartig angeordnet ist. Hier sind in der Nut 210 auch drei Markierungen 260, 270 und 280 gezeigt, die verschiedene Markierungsbreiten haben. Bezüglich der Laserleistung, die verwendet wird, wenn die drei Markierungen 260, 270 und 280 jeweilig geschrieben werden, ist die Laserleistung, die verwendet wird, wenn die Markierung 260 mit der schmalsten Markierungsbreite geschrieben wird, die schwächste, wohingegen die Laserleistung, die verwendet wird, wenn die Markierung 280 mit der breitesten Markierungsbreite geschrieben wird, die stärkste ist. Ferner ist bezüglich des Pegels des Nebensprechens auf Grund jeder der drei Markierungen 260, 270 und 280 der Pegel des Nebensprechens auf Grund der Markierung 260, die die schmalste Markierungsbreite hat, der niedrigste, wohingegen der Pegel des Nebensprechens auf Grund der Markierung 280, die die breiteste Markierungsbreite hat, der höchste ist.

Deshalb kann ein Nebensprechen reduziert werden, indem die Markierung, deren Markierungsbreite schmaler als jene der Markierung ist, die in den benachbarten Sektor geschrieben ist, zum Überschreiben jenes benachbarten Sektors geschrieben wird. Solch eine Markierung, die die schmale Markierungsbreite hat, kann realisiert werden, indem die Markierung unter Verwendung einer Leistung darübergeschrieben wird, die schwächer als jene ist, die verwendet worden ist, als die Markierung in den benachbarten Sektor geschrieben wurde. Es sei erwähnt, daß die Schreibleistung für jeden Sektor gespeichert werden kann und eine Markierung mit einer Leistung darübergeschrieben werden kann, die schwächer als jene Schreibleistung ist. Alternativ kann zur Vereinfachung eine Markierung mit einer Leistung darübergeschrieben werden, die niedriger als die gegenwärtige zweckmäßige Leistung ist. Die zweckmäßige Leistung wird zu einer vorbestimmten Zeitlage aktualisiert.

Fig. 9 ist ein Graph, der den Vorteil des zweiten Beispiels für die erstklassige Reduzierungsverarbeitung zeigt.

Die horizontale Achse dieses Graphen stellt die Leistung dar, die verwendet wird, wenn die Markierung geschrieben wird, und die vertikale Achse desselben stellt eine Fehlerrate des Lesefehlers dar, der erzeugt wird, wenn eine Markierung in einem Sektor gelesen wird, der an einen Sektor angrenzt, in den die Markierung geschrieben ist. Ferner stellt ein Liniendiagramm 310 mit schwarzen Quadraten Meßresultate bezüglich der langen Markierung 240 dar, die in Fig. 6 gezeigt ist, und ein Liniendiagramm 320 mit Umrißquadraten stellt Meßresultate bezüglich der kurzen Markierung 250 dar, die in Fig. 7 gezeigt ist.

Ein zulässiger Pegel der Fehlerrate beträgt typischerweise etwa 10-3, und sowohl die Fehlerrate, die durch das Liniendiagramm 310 mit schwarzen Quadraten gekennzeichnet ist, als auch die Fehlerrate, die durch das Liniendiagramm 320 mit Umrißquadraten gekennzeichnet ist, wird dem zulässigen Pegel gleich oder liegt weit darunter, wenn die Leistung in gewissem Grade niedrig ist. Durch das Darüberschreiben einer Markierung in dem benachbarten Sektor mit der Leistung, die in gewissem Grade niedrig ist, wird daher in einem fehlerhaften Sektor direkt neben dem benachbarten Sektor ein normales Lesen einer Markierung gewährleistet.

Des weiteren liegt die obere Grenze des Leistungsbereichs, der die Fehlerrate angibt, die erhalten wird, wenn das Liniendiagramm 320 mit Umrißquadraten nicht über dem zulässigen Pegel liegt, über der oberen Grenze des Leistungsbereichs, der die Fehlerrate angibt, die erhalten wird, wenn das Liniendiagramm 310 mit den schwarzen Quadraten nicht über dem zulässigen Pegel liegt. Selbst wenn die Leistung stark ist, die zum Schreiben der Markierung verwendet wird, kann deshalb durch das Schreiben einer kurzen Markierung zum Überschreiben des benachbarten Sektors ein normales Lesen einer Markierung in einem fehlerhaften Sektor direkt neben dem benachbarten Sektor gewährleistet werden.

Falls ein Faktor, der das Scheitern des Lesens einer Markierung in dem fehlerhaften Sektor verursacht hat, das Nebensprechen ist, kann eine Wiederherstellungsmöglichkeit durch die erstklassige Reduzierungsverarbeitung von 90% bis 100% veranschlagt werden.

Obwohl auf diese Weise das Nebensprechen des benachbarten Sektors durch die erstklassige Reduzierungsverarbeitung reduziert werden kann, werden Daten, die in dem benachbarten Sektor aufgezeichnet sind, bei der erstklassigen Reduzierungsverarbeitung zerstört.

Andererseits kann gemäß der zweitklassigen Reduzierungsverarbeitung, die unten beschrieben ist, das Nebensprechen des benachbarten Sektors reduziert werden, und Daten, die in dem benachbarten Sektor aufgezeichnet sind, können beibehalten werden.

Im allgemeinen werden Daten, die in einem Sektor aufgezeichnet sind, durch eine Länge oder ein Intervall einer Markierung dargestellt, die in jenen Sektor geschrieben wird, und oft ist es der Fall, daß eine Breite der Markierung von Daten unabhängig ist. Bei der zweitklassigen Reduzierungsverarbeitung wird deshalb eine Markierung, die eine Länge oder ein Intervall hat, die jenen von einer Markierung gleich sind, die in einen benachbarten Sektor geschrieben ist, eine Breite hat, die schmaler als die von der Markierung ist, und normal gelesen werden kann, auf einer Überschreibbasis in jenen benachbarten Sektor geschrieben. Als Resultat kann das Nebensprechen von dem benachbarten Sektor reduziert werden, und Daten, die in dem benachbarten Sektor aufgezeichnet sind, können beibehalten werden.

Es kann davon ausgegangen werden, daß solch eine zweitklassige Reduzierungsverarbeitung realisiert werden kann, indem einfach eine Markierung in dem benachbarten Sektor mit einer Laserleistung, die zum Schreiben der Markierung geeignet ist, neugeschrieben wird. Das heißt, da das Lesen einer Markierung in dem fehlerhaften Sektor durch Nebensprechen verhindert wird, das auf Grund einer Markierung in dem benachbarten Sektor verursacht wird, kann nämlich angenommen werden, daß die Markierung in dem benachbarten Sektor eine Breite hat, die größer als jene von einer Markierung ist, die mit der zweckmäßigen Laserleistung geschrieben wird.

Solch eine Markierung mit einer großen Markierungsbreite kann unter solchen Bedingungen erzeugt werden, wie sie unten beschrieben sind.

Da sich eine Breite einer Markierung, die in eine MO- Platte geschrieben wurde, gemäß einer Temperatur eines Films oder einer Intensität eines Aufzeichnungsmagnetfeldes der MO-Platte verändert, wird die Laserleistung, die zum Schreiben einer Markierung geeignet ist, gemäß einer Umgebungstemperatur oder einer Intensität eines Aufzeichnungsmagnetfeldes bestimmt. Falls die Umgebung, in der eine Markierung in den benachbarten Sektor geschrieben wird, jedoch dicht an einer zulässigen Grenze liegt, kann möglicherweise eine Markierung geschrieben werden, die eine große Markierungsbreite hat, auch wenn die Markierung mit der geeigneten Laserleistung geschrieben wird.

Des weiteren ist eine Größe einer geschriebenen Markierung nicht feststehend, und es ist die Erscheinung bekannt, daß eine Größe einer Markierung im Laufe der Zeit zunimmt. Solch eine Erscheinung kann möglicherweise dazu führen, daß eine Markierung mit einer großen Breite in dem benachbarten Sektor entstanden ist, wenn eine Markierung in dem fehlerhaften Sektor gelesen wird, selbst wenn die Markierung in den benachbarten Sektor mit einer Breite geschrieben wurde, die klein genug war.

Die Markierung mit der großen Markierungsbreite, die unter solch einem Umstand erzeugt wurde, wird mit einer Laserleistung neugeschrieben, die zum Schreiben der Markierung zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt geeignet ist, um eine Markierung zu bilden, die eine Markierungsbreite hat, die klein genug ist, und es kann angenommen werden, daß das Nebensprechen ausreichend reduziert werden kann. Wenn jedoch eine sichere Reduzierung des Nebensprechens gewünscht wird, kann zum Beispiel die Laserleistung angewendet werden, die um einige % niedriger ist als die geeignete Laserleistung, oder die Laserleistung kann mehrere Male innerhalb eines Bereiches reduziert werden, der ein Schreiben ermöglicht, bis sich das erneute Lesen in dem fehlerhaften Sektor als erfolgreich erweist.

Es kann davon ausgegangen werden, daß die Wiederherstellungsmöglichkeit durch solch eine zweitklassige Reduzierungsverarbeitung 90% bis 100% beträgt.

Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, das das zweite Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt.

Bei dem zweiten Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung wird die oben beschriebene zweitklassige Reduzierungsverarbeitung ausgeführt (Schritt S201), und eine Markierung in dem fehlerhaften Sektor wird wieder gelesen (Schritt S202), so daß die Lesewiederholungsverarbeitung beendet wird, ohne irgendeine Veränderung vorzunehmen.

Da bei der obenerwähnten zweitklassigen Reduzierungsverarbeitung Daten in dem benachbarten Sektor beibehalten werden, sind eine Evakuierung und Wiederherstellung von Daten in dem benachbarten Sektor unnötig.

Fig. 11 ist ein Flußdiagramm, das das dritte Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt.

Beim Start des dritten Beispiels für die Lesewiederholungsverarbeitung werden Daten in dem benachbarten Sektor in dem alternativen Bereich registriert und evakuiert (Schritt S301), und die Verwendung des Sektors in dem alternativen Bereich anstelle des benachbarten Sektors wird in dem DMA registriert, so daß der DMA aktualisiert wird (Schritt S302). Anschließend wird die oben beschriebene erstklassige Reduzierungsverarbeitung ausgeführt (Schritt S03), und eine Markierung in dem fehlerhaften Sektor wird wieder gelesen (Schritt S304), so daß Daten in dem benachbarten Sektor wiederhergestellt werden (Schritt S305).

Wenn die Daten in dem benachbarten Sektor normal wiederhergestellt wurden (Schritt S306: Ja), wird die Registrierung bei Schritt S302 unterdrückt, um den DMA zu aktualisieren (Schritt S307), und die Daten, die in dem alternativen Bereich registriert sind, werden gelöscht (Schritt S38). Als Resultat wird eine übermäßige Verwendung des alternativen Bereichs vermieden.

Falls andererseits die Daten in dem benachbarten Sektor nicht wiederhergestellt werden können (Schritt S306: Nein), wird die Lesewiederholungsverarbeitung beendet, wobei die Registrierung bei Schritt S301 und bei Schritt S302 beibehalten wird. Dies garantiert eine normale Reproduktion, in der die Daten enthalten sind, die in dem benachbarten Sektor aufgezeichnet waren.

Fig. 12 ist ein Flußdiagramm, das das vierte Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt.

Wenn das vierte Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung startet, das in Fig. 12 gezeigt ist, werden Daten in dem benachbarten Sektor in dem alternativen Bereich registriert (Schritt S401), und die Verwendung eines Sektors in dem alternativen Bereich anstelle des benachbarten Sektors wird in dem DMA registriert, so daß der DMA aktualisiert wird (Schritt S402), ähnlich wie bei dem dritten Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung, das in Fig. 11 gezeigt ist. Danach wird die obenerwähnte zweitklassige Reduzierungsverarbeitung ausgeführt (Schritt S403), und eine Markierung in dem fehlerhaften Sektor wird wieder gelesen (Schritt S404). Anschließend wird die Registrierung bei Schritt S402 unterdrückt, um den DMA wiederherzustellen (Schritt S405), wodurch die Lesewiederholungsverarbeitung vollendet wird.

Da die Daten in dem benachbarten Sektor bei der zweitklassigen Reduzierungsverarbeitung beibehalten werden, wie oben beschrieben, ist die Registrierung bei Schritt S401 und Schritt S402 scheinbar unproduktiv. Ein abnormes Beendigen könnte jedoch auf Grund einer Unterbrechung der Energiezufuhr und dergleichen während der zweitklassigen Reduzierungsverarbeitung verursacht werden. Falls die Registrierung bei Schritt S401 und Schritt S402 ausgeführt worden ist, sind Daten auf dem Informationsspeichermedium sicher, auch wenn es zu solch einem abnormen Ende kommt. Mit anderen Worten, das vierte Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung, das in Fig. 12 gezeigt ist, weist eine sehr hohe Datensicherheit auf.

Fig. 13 ist ein Flußdiagramm, das das fünfte Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt.

Bei dem fünften Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung, das in Fig. 13 gezeigt ist, werden Daten in dem benachbarten Sektor in dem alternativen Bereich registriert (Schritt S501), und die Verwendung eines Sektors in dem alternativen Bereich anstelle des benachbarten Sektors wird in dem DMA registriert, so daß der DMA aktualisiert wird (Schritt S502). Danach wird die oben beschriebene erstklassige Reduzierungsverarbeitung ausgeführt (Schritt S503), und eine Markierung in dem fehlerhaften Sektor wird wieder gelesen (Schritt S504). Die bis hier beschriebene Prozedur ist genau dieselbe wie jene des dritten Beispiels für die Lesewiederholungsverarbeitung, das in Fig. 11 gezeigt ist, aber die Lesewiederholungsverarbeitung wird bei dem fünften Beispiel ohne irgendeine Veränderung beendet.

Da der benachbarte Sektor ein Sektor ist, der ein starkes Nebensprechen erzeugt, wodurch das Lesen einer Markierung in einem anderen Sektor verhindert wird, kann das Wiederherstellen von Daten in diesem Sektor das Lesen der Markierung wieder verhindern. Deshalb wird bei dem fünften Beispiel die Lesewiederholungsverarbeitung beendet, wobei das Nebensprechen in dem benachbarten Sektor reduziert wird und der benachbarte Sektor durch den Sektor in dem alternativen Bereich ersetzt wird.

Fig. 14 ist ein Flußdiagramm, das das sechste Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung zeigt.

Um Daten in dem benachbarten Sektor in dem alternativen Bereich zu registrieren, müssen Daten in dem benachbarten Sektor reproduziert werden. Es könnte passieren, daß die Datenreproduktion in dem benachbarten Sektor durch Nebensprechen verhindert werden kann, das durch einen Sektor erzeugt wird, der direkt neben jenem benachbarten Sektor angeordnet ist.

Deshalb wird bei dem sechsten Beispiel für die Lesewiederholungsverarbeitung, das in Fig. 14 gezeigt ist, beginnend bei dem fehlerhaften Sektor, bei dem das Lesen einer Markierung zuerst gescheitert ist, ein sequentielles Markierungslesen ausgeführt, das sich zu benachbarten Sektoren bewegt, bis sich das Markierungslesen bezüglich jeder der äußeren peripheren Richtung und der zentralen Richtung des Informationsspeichermediums als erfolgreich erweist (Schritte S600 und S610).

Bei Schritt S600 wird eine Zahl, die dem fehlerhaften Sektor verliehen wurde, bei dem das Lesen einer Markierung zuerst scheiterte, als Anfangswert bestimmt, der eine Variable n hat. Durch Verringern der Variable n um 10 wird eine Zahl erhalten, die einen Sektor bezeichnet, der auf der äußeren peripheren Seite angrenzt (Schritt S601), und eine Markierung in dem n-ten Sektor wird gelesen (Schritt S602). Wenn das Markierungslesen gescheitert ist (Schritt S603: Nein), kehrt die Steuerung zu Schritt S601 zurück, solange eine Anzahl von Probeläufen zum Markierungslesen innerhalb eines vorbestimmten Wertes liegt (Schritt S604: Ja), und die ähnliche Prozedur wird bezüglich der Sektoren auf der äußeren peripheren Seite wiederholt. Falls eine Anzahl von Probeläufen zum Markierungslesen den vorbestimmten Wert überschritten hat (Schritt S604: Nein), wird bestimmt, daß ein normales Markierungslesen nicht mehr möglich ist, und die Lesefehlerverarbeitung wird ausgeführt (Schritt S605).

Falls bei Schritt S603 bestimmt wird, daß das Markierungslesen normal beendet worden ist, wird die Verwendung von Sektoren in dem alternativen Bereich anstelle einer Reihe von Sektoren ab einem Sektor, der an den fehlerhaften Sektor auf der äußeren peripheren Seite angrenzt, bis zu einem Sektor, bei dem sich das normale Lesen schließlich als erfolgreich erwiesen hat, in dem DMA registriert, und der DMA wird aktualisiert (Schritt S606). Ein Markierungslesen, eine Datenevakuierung und die erstklassige Reduzierungsverarbeitung werden bezüglich jedes von einer Reihe dieser Sektoren ausgeführt (Schritt S607). Als Resultat wird das Nebensprechen von all diesen Sektoren reduziert.

Bei Schritt S610 wird die Prozedur, die Schritt S600 ähnlich ist, für eine Reihe von Sektoren ausgeführt, die in einer Richtung existieren, die der Mitte näher als der fehlerhafte Sektor ist.

Beginnend bei dem fehlerhaften Sektor werden Daten von einer Reihe der Sektoren in jeder der äußeren peripheren Richtung und der zentralen Richtung des Informationsspeichermediums evakuiert, wie oben beschrieben, und ein Nebensprechen von diesen Sektoren kann reduziert werden.

Danach kann eine Markierung in dem fehlerhaften Sektor wieder gelesen werden (Schritt S620), und Daten von einer Reihe der Sektoren werden wiederhergestellt (Schritt S630). Ferner wird auch der DMA wiederhergestellt (Schritt S640), wodurch die Lesewiederholungsverarbeitung beendet wird.

Gemäß dem sechsten Beispiel für solch eine Lesewiederholungsverarbeitung können Markierungen in den Sektoren normal gelesen werden, selbst wenn Sektoren, die ein starkes Nebensprechen erzeugen, zusammenhängend sind.

Obwohl in der obigen Ausführungsform Daten z. B. in dem benachbarten Sektor in den alternativen Bereich evakuiert werden, kann die Informationsspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung Daten an einen anderen Ort als in den alternativen Bereich evakuieren.

Ferner ist in der obigen Ausführungsform eine Laserleistung als Leistung zum Schreiben einer Markierung angegeben worden, aber die Leistung gemäß der vorliegenden Erfindung kann zum Beispiel eine Intensität eines Magnetfeldes sein.

Obwohl bei der obigen Ausführungsform eine magnetooptische Platte des optischen Speichertyps als Informationsspeichermedium verwendet wurde, kann das Informationsspeichermedium gemäß der vorliegenden Erfindung eine magnetooptische Platte sein, bei der jeder Speichermodus zum Einsatz kommt, wie etwa die magnetooptische Aufzeichnung, die Phasenveränderungsaufzeichnung und die magnetische Aufzeichnung, oder irgendein anderes Speichermedium des Plattentyps, wie zum Beispiel eine optische Platte oder eine Magnetplatte, oder ein Speichermedium des Karten- oder Bandtyps.

Die Zone gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein Sektor sein, der in der obigen Ausführungsform erläutert ist, oder ein Block, der aus einer Vielzahl von Sektoren gebildet ist, oder viele geteilte Sektoren.

Gemäß der Informationsspeichervorrichtung der vorliegenden Erfindung kann eine Markierung, wie oben beschrieben, gelesen werden, ohne durch ein Nebensprechen gestört zu werden, selbst wenn eine Spurteilung nur 0,65 µm oder weniger schmal ist.

Falls die Technik gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann eine Markierung normal gelesen werden, obwohl eine Spurteilung verschmälert ist, wodurch die hohe Dichte des Informationsspeichermediums vorangebracht werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Informationsspeichervorrichtung mit:

    einer Markierungslesesektion zum Lesen einer Markierung, die auf ein Informationsspeichermedium geschrieben ist, welches Informationsspeichermedium einen Aufzeichnungsbereich hat, der in eine Vielzahl von Zonen geteilt ist, worauf Informationen aufgezeichnet werden, indem eine Markierung geschrieben wird, und wovon Informationen reproduziert werden, indem die aufgezeichnete Markierung gelesen wird;

    gekennzeichnet durch

    eine Aufzeichnungszustandsveränderungssektion zur Veränderung eines Aufzeichnungszustandes in einer benachbarten Zone, die neben einer fehlerhaften Zone angeordnet ist, bei der, von einer Vielzahl der Zonen, die Markierungslesesektion beim Lesen einer Markierung versagt, so daß ein Nebensprechen reduziert werden kann, das auf Grund der benachbarten Zone verursacht wird, falls die Markierungslesesektion beim Lesen der Markierung versagt,

    welche Markierungslesesektion eine Markierung von der fehlerhaften Zone nach dem Verändern eines Aufzeichnungszustandes in der benachbarten Zone durch die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion erneut liest.
  2. 2. Informationsspeichervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion eine Markierung löscht, die in die benachbarte Zone geschrieben ist.
  3. 3. Informationsspeichervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion auf Überschreibbasis in die benachbarte Zone eine Markierung schreibt, die ein Nebensprechen erzeugt, das geringer als ein Nebensprechen ist, das auf Grund einer Markierung verursacht wurde, die in die benachbarte Zone geschrieben war.
  4. 4. Informationsspeichervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion auf Überschreibbasis in die benachbarte Zone eine Markierung schreibt, die eine Länge hat, die kürzer als jene von einer Markierung ist, die in die benachbarte Zone geschrieben war.
  5. 5. Informationsspeichervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion auf Überschreibbasis in die benachbarte Zone eine Markierung schreibt, die eine Breite hat, die schmaler als jene von einer Markierung ist, die in die benachbarte Zone geschrieben war.
  6. 6. Informationsspeichervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion auf Überschreibbasis in die benachbarte Zone eine Markierung mit einer Leistung schreibt, die schwächer als die Leistung ist, die verwendet worden ist, als eine Markierung in die benachbarte Zone geschrieben wurde.
  7. 7. Informationsspeichervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion einen Aufzeichnungszustand in einer benachbarten Zone nach dem Evakuieren von Informationen, die in der benachbarten Zone aufgezeichnet waren, verändert und die evakuierten Informationen in der benachbarten Zone wiederherstellt, nachdem eine Markierung in der fehlerhaften Zone durch die Markierungslesesektion wieder gelesen wird.
  8. 8. Informationsspeichervorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Informationsspeichermedium eine alternative Zone enthält, die anstelle der genannten Zone nach Erfordernis verwendet wird,

    wobei die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion eine Evakuierung von Informationen, die in der benachbarten Zone aufgezeichnet sind, in die alternative Zone und eine Registrierung der Verwendung der alternativen Zone anstelle der benachbarten Zone ausführt, bevor ein Aufzeichnungszustand in der benachbarten Zone verändert wird.
  9. 9. Informationsspeichervorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Aufzeichnungszustandsveränderungssektion die Informationen, die in die alternative Zone evakuiert wurden, in der benachbarten Zone wiederherstellt, nachdem eine Markierung in der fehlerhaften Zone durch die Markierungslesesektion wieder gelesen wird, die Registrierung unterdrückt, falls sich die Wiederherstellung der Informationen als erfolgreich erweist, und die Registrierung beibehält, falls die Wiederherstellung der Informationen scheitert.
  10. 10. Informationsreproduktionsverfahren mit:

    einem Markierungsleseschritt zum Lesen einer Markierung, die in ein Informationsspeichermedium geschrieben ist, welches Informationsspeichermedium einen Aufzeichnungsbereich hat, der in eine Vielzahl von Zonen geteilt ist, wobei Informationen aufgezeichnet werden, indem eine Markierung in die Zone geschrieben wird, und reproduziert werden, indem die Markierung gelesen wird;

    gekennzeichnet durch

    einen Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt zum Verändern eines Aufzeichnungszustandes in einer benachbarten Zone, die neben einer fehlerhaften Zone angeordnet ist, bei der, von einer Vielzahl der Zonen, das Lesen einer Markierung bei dem Markierungsleseschritt versagt, so daß ein Nebensprechen reduziert werden kann, das auf Grund der benachbarten Zone verursacht wird, falls der Markierungsleseschritt beim Lesen der Markierung versagt; und

    einen Markierungsneuleseschritt zum erneuten Lesen der Markierung in der fehlerhaften Zone nach dem Verändern eines Aufzeichnungszustandes in der benachbarten Zone bei dem Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt.
  11. 11. Informationsreproduktionsverfahren nach Anspruch 10, bei dem der Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt eine Markierung löscht, die in die benachbarte Zone geschrieben ist.
  12. 12. Informationsreproduktionsverfahren nach Anspruch 10, bei dem der Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt auf Überschreibbasis in die benachbarte Zone eine Markierung schreibt, die ein Nebensprechen erzeugt, das geringer als ein Nebensprechen ist, das auf Grund einer Markierung verursacht wurde, die in die benachbarte Zone geschrieben war.
  13. 13. Informationsreproduktionsverfahren nach Anspruch 10, bei dem der Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt auf Überschreibbasis in die benachbarte Zone eine Markierung schreibt, die eine Länge hat, die kürzer als jene von einer Markierung ist, die in die benachbarte Zone geschrieben war.
  14. 14. Informationsreproduktionsverfahren nach Anspruch 10, bei dem der Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt auf Überschreibbasis in die benachbarte Zone eine Markierung schreibt, die eine Breite hat, die schmaler als jene von einer Markierung ist, die in die benachbarte Zone geschrieben war.
  15. 15. Informationsreproduktionsverfahren nach Anspruch 10, bei dem der Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt auf Überschreibbasis in die benachbarte Zone eine Markierung mit einer Leistung schreibt, die schwächer als die Leistung ist, die verwendet worden ist, als eine Markierung in die benachbarte Zone geschrieben wurde.
  16. 16. Informationsreproduktionsverfahren nach Anspruch 10, ferner mit:

    einem Evakuierungsschritt zum Evakuieren von Informationen, die in der benachbarten Zone aufgezeichnet sind, vor dem Aufzeichnungszustandsveränderungsschritt; und

    einem Wiederherstellungsschritt zum Wiederherstellen der Informationen, die bei dem Evakuierungsschritt evakuiert wurden, in der benachbarten Zone nach dem Markierungsneuleseschritt.
  17. 17. Informationsreproduktionsverfahren nach Anspruch 10, bei dem das Informationsspeichermedium eine alternative Zone enthält, die anstelle der genannten Zone nach Erfordernis verwendet wird,

    welches Verfahren einen Evakuierungsschritt enthält, zum Ausführen einer Evakuierung von Informationen, die in der benachbarten Zone aufgezeichnet sind, in die alternative Zone und zum Registrieren der Verwendung der alternativen Zone anstelle der benachbarten Zone.
  18. 18. Informationsreproduktionsverfahren nach Anspruch 17, ferner mit einem Wiederherstellungsschritt zum Wiederherstellen der Informationen, die in die alternative Zone evakuiert wurden, in der benachbarten Zone, zum Unterdrücken der Registrierung, falls sich die Wiederherstellung der Informationen als erfolgreich erweist, und zum Beibehalten der Registrierung, falls die Wiederherstellung der Informationen scheitert.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com