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Dokumentenidentifikation DE10146822A1 10.04.2003
Titel Kunststoffbehälter und Verfahren zur Herstellung desselben
Anmelder Datograf Apparatebau GmbH & Co., 74076 Heilbronn, DE
Erfinder Mogler, Joachim, 74076 Heilbronn, DE
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 20.09.2001
DE-Aktenzeichen 10146822
Offenlegungstag 10.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.04.2003
IPC-Hauptklasse B29C 49/06
IPC-Nebenklasse B65D 1/02   B65D 1/06   
Zusammenfassung Verfahren zum Herstellen eines Kunststoffbehälters, welcher einen ersten Behälterzugang und einen Behälterkörper aufweist, umfassend die folgenden Schritte:
Herstellen eines Vorformlings in Spritzgußtechnik, welcher den ersten Behälterzugang und einen sich an den Behälterzugang anschließenden Formabschnitt aufweist,
Formen des Behälterkörpers aus dem Formabschnitt durch Dehnen des Formabschnitts in einer Dehnungsrichtung vom ersten Behälterzugang weg und Aufweiten des Formabschnitts quer zur Dehnungsrichtung durch Blasen in einer Blasform, wobei der Kunststoffbehälter mit einem zweiten in den Behälterkörper mündenden Behälterzugang versehen wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Kunststoffbehälters, welcher einen ersten Behälterzugang und einen Behälterkörper aufweist, umfassend die folgenden Schritte:

Herstellen eines Vorformlings in Spritzgußtechnik, welcher den ersten Behälterzugang und einen sich an den ersten Behälterzugang anschließenden Formabschnitt aufweist und

Formen des Behälterkörpers aus dem Formabschnitt durch Dehnen des Formabschnitts in einer Dehnungsrichtung vom ersten Behälterzugang weg und Aufweiten des Formabschnitts quer zur Dehnungsrichtung durch Blasen in einer Blasform.

Ein derartiges Verfahren zum Herstellen von Kunststoffbehältern, beispielsweise aus PET, ist aus dem Stand der Technik bekannt.

Derartige Kunststoffbehälter mit nur einem Behälterzugang sind jedoch begrenzt einsetzbar.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen eines universell einsetzbaren Kunststoffbehälters zu schaffen.

Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Behälter mit einem zweiten in den Behälterkörper mündenden Behälterzugang versehen wird.

Ein derartiger zweiter Behälterzugang hat den großen Vorteil, daß mit diesem die Möglichkeit besteht, den Behälter optimal, insbesondere im Getränkebereich, einzusetzen, wobei über einen der Behälterzugänge ein Belüften und über den anderen Behälterzugänge ein Zapfen der in dem Behälter vorhandenen Flüssigkeit möglich ist.

Vorzugsweise ist hierzu der zweite Behälterzugang auf einer dem ersten Behälterzugang gegenüberliegenden Seite des Behälterkörpers angeordnet.

Um mit dem Behälterzugang einen Verschluß oder eine Zapfeinrichtung verbinden zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, daß der erste Behälterzugang als Verschlußträger in dem Vorformling hergestellt wird.

In diesem Fall besteht der große Vorteil darin, daß durch die beim Herstellen des Vorformlings eingesetzte Spritzgußtechnik die Möglichkeit besteht, den Verschlußträger mit der gewünschten Stabilität und der gewünschten Präzision herzustellen.

Um auch mit dem zweiten Behälterzugang in einfacher Weise einen Verschluß oder eine Zapfeinrichtung verbinden zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, daß der zweite Behälterzugang mit einem Verschlußträger versehen wird.

Ein Verschlußträger zum Anbringen eines Verschlusses oder einer Zapfeinrichtung kann im Rahmen der erfindungsgemäßen Lösung grundsätzlich beliebig gestaltet sein. Aufgrund üblicher Verschlüsse und Zapfeinrichtungen ist jedoch vorzugsweise vorgesehen, daß der Verschlußträger als Stutzen ausgebildet wird.

Um den Verschluß oder die Zapfeinrichtung in einfacher Weise mit dem Verschlußträger verbinden zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Verschlußträger mit Formschlußelementen zum Festlegen des Verschlusses oder der Zapfeinrichtung an diesem versehen wird.

Im einfachsten Fall ist dabei vorgesehen, daß der Verschlußträger mit gewindeähnlichen Formschlußelementen versehen wird.

Hinsichtlich der Herstellung des zweiten Behälterzugangs wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine erste vorteilhafte Ausführungsform vor, daß er zweite Behälterzugang mit dem ersten Behälterzugang und dem Formabschnitt als Teil des Vorformlings hergestellt wird.

Dieses Herstellungsverfahren für den zweiten Behälterzugang erlaubt es, auch den zweiten Behälterzugang mit der gewünschten Stabilität und Präzision durch die beim Herstellen des Vorformlings eingesetzte Spritzgußtechnik herzustellen.

Besonders günstig ist es dabei, wenn der zweite Behälterzugang als Verschlußträger bereits im Vorformling hergestellt wird, so daß dabei insbesondere die Vorteile der Spritzgußtechnik in vollem Umfang zum Tragen kommen.

Um den Behälterkörper in vorteilhafter Weise herstellen zu können, ist dabei vorzugsweise vorgesehen, daß ein Austritt eines Blasmediums aus dem ersten und zweiten Behälterzugang während des Blasens des Behälterkörpers aus dem Formabschnitt verhindert wird.

Besonders vorteilhaft läßt sich der Behälterkörper dann herstellen, wenn über mindestens einen der Behälterzugänge während des Blasens des Behälterkörpers aus dem Formabschnitt ein Zuführen des Blasmediums erfolgt.

Im einfachsten Fall läßt sich dies dadurch realisieren, daß der erste oder der zweite Behälterzugang während des Blasens des Behälterkörpers aus dem Formabschnitt verschlossen wird.

Besonders vorteilhaft ist ein erfindungsgemäßes Verfahren, bei welchem der erste Behälterzugang im Verlauf der Herstellung des Behälterkörpers aus dem Vorformling unverändert erhalten bleibt, so daß dessen Form und Toleranzen vollständig durch die Herstellung desselben in Spritzgußtechnik festlegbar sind.

Ferner ist es aus denselben Gründen vorteilhaft, wenn der zweite Behälterzugang beim Herstellen des Behälterkörpers aus dem Vorformling unverändert erhalten bleibt.

Alternativ zum Herstellen des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters aus einem Vorformling mit dem ersten und dem zweiten Behälterzugang sieht ein anderes Ausführungsbeispiel vor, daß der zweite Behälterzugang in einem an dem Behälterkörper durch Blasen angeformten Behälterkörperbereich ausgebildet wird.

In diesem Fall ist somit der Vorformling nicht mit dem zweiten Behälterzugang versehen, sondern lediglich mit dem ersten Behälterzugang und dem sich an diesen ersten Behälterzugang anschließenden Formabschnitt, so daß der Behälterkörperbereich aus dem Material des Formabschnitts während des Blasens desselben gebildet wird.

Vorzugsweise ist dabei der Behälterkörperbereich so ausgebildet, daß er einen eine Durchbruchwand umgebenden Aufnahmebereich zum Versehen des Behälterkörpers mit einem Verschlußträger aufweist.

Der Aufnahmebereich kann in unterschiedlichster Weise ausgebildet sein.

Eine Möglichkeit sieht vor, daß der Aufnahmebereich als Ausstülpung des Behälterkörpers ausgebildet ist.

Besonders einfach läßt sich der erfindungsgemäß hergestellte Behälterkörper dann mit dem Verschlußträger versehen, wenn der Aufnahmebereich als Verschlußträger geformt wird.

Alternativ zum Ausbilden des Aufnahmebereichs selbst als Verschlußträger sieht eine andere Lösung vor, daß der Aufnahmebereich als Wandbereich des Behälterkörpers ausgebildet wird. In diesem Fall ist vorzugsweise vorgesehen, daß an den Aufnahmebereich ein Verschlußträger angesetzt wird.

Dieser Verschlußträger kann in unterschiedlichster Art und Weise mit dem Aufnahmebereich verbunden sein, beispielsweise durch Einpressen oder über Formschlußelemente.

Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß der Verschlußträger durch Fügen mit dem Aufnahmebereich verbunden wird.

Ein derartiges Fügen umfaßt beispielsweise Schweißen oder Kleben.

Bei allen Lösungen, bei welchen der zweite Behälterzugang in einem an den Behälterkörper durch Blasen des Formabschnitts angeformten Behälterkörperbereich ausgebildet wird, ist zunächst der zweite Behälterzugang in dem angeformten Behälterkörperbereich beim Ausbilden desselben verschlossen, da das Blasen des Behälterkörpers aus dem Formabschnitt es erforderlich macht, daß der Formabschnitt bis auf den ersten Behälterzugang keine Öffnung aufweist, aus welcher ansonsten das Blasmedium entweichen könnte.

Aus diesem Grund ist bei einem derartigen Herstellungsverfahren vorgesehen, daß zur Herstellung des zweiten Behälterzugangs in eine Durchbruchwand des Behälterkörperbereichs nach Herstellen des Behälterkörpers ein Zugangsdurchbruch eingebracht wird.

Der Zugangsdurchbruch läßt sich in unterschiedlichster Art, beispielsweise durch spanabhebende Bearbeitungen einbringen.

Eine besonders einfache Lösung sieht jedoch vor, daß der Zugangsdurchbruch eingeschnitten wird, da sich üblicherweise Kunststoffe in einfacher Art und Weise schneiden lassen.

Die eingangs genannte Aufgabe wird darüber hinaus auch durch einen Kunststoffbehälter gelöst, welcher einen in Kunststoffblastechnik aus einem Vorformling durch Dehnen desselben in zwei quer zueinander verlaufenden Dehnungsrichtungen hergestellten Behälterkörper und einen ersten, an den Behälterkörper angeformten, in Spritzgußtechnik hergestellten Behälterzugang umfaßt, wobei erfindungsgemäß der Behälterkörper einen zweiten, in den Behälterkörper mündenden Behälterzugang aufweist.

Der Vorteil dieser Lösung ist ebenfalls darin zu sehen, daß mit dem zweiten Behälterzugang der Kunststoffbehälter vielfältig einsetzbar ist, insbesondere in all den Fällen, in denen ein Zapfen von Flüssigkeit aus dem Kunststoffbehälter erfolgen soll.

Besonders günstig ist es dabei, wenn der zweite Behälterzugang auf einer dem ersten Behälterzugang gegenüberliegenden Seite des Kunststoffbehälters angeordnet ist.

Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, daß der erste Behälterzugang als Verschlußträger ausgebildet ist, um in einfacher Weise den Kunststoffbehälter mit einem Verschluß oder einer Zapfeinrichtung versehen zu können.

Darüber hinaus ist vorteilhafterweise auch der zweite Behälterzugang als Verschlußträger ausgebildet, um ebenfalls in einfacher Weise an diesem einen Verschluß oder eine Zapfeinrichtung anbringen zu können.

Im einfachsten Fall ist der Verschlußträger als Stutzen ausgebildet.

Um den Verschluß oder die Zapfeinrichtung abnehmbar an dem Verschlußträger montieren zu können, ist der Verschlußträger vorzugsweise mit Formschlußelementen versehen.

Hinsichtlich der Ausbildung des Kunststoffbehälters zur Ausformung des zweiten Behälterzugangs sind bislang keine näheren Angaben gemacht.

So sieht ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß der zweite Behälterzugang an den Behälterkörper in Spritzgußtechnik angeformt ist. Alternativ dazu ist es ebenfalls denkbar, daß der zweite Behälterzugang in einem an den Behälterkörper angeformten Behälterkörperbereich durch Kunststoffblastechnik ausgebildet ist. Das heißt in diesem Fall ist der zweite Behälterzugang nicht definiert durch Spritzgußtechnik formbar, allerdings dadurch einfacher herstellbar, daß er in Kunststoffblastechnik hergestellt ist.

Der Behälterkörperbereich kann in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß der Behälterkörperbereich einen einen Zugangsdurchbruch umgebenden Aufnahmebereich aufweist.

Dieser Aufnahmebereich ist beispielsweise als Wandausstülpung des Behälterkörpers ausgebildet.

In diesem Fall ist es denkbar, den Aufnahmebereich direkt als Verschlußträger zu formen und diesen gegebenenfalls auch noch mit Formschlußelementen zu versehen.

Alternativ dazu ist es denkbar, daß der Aufnahmebereich als Wandbereich des Behälterkörpers, beispielsweise als abgeflachter Wandbereich des Behälterkörpers ausgebildet ist.

Bei einem anderen Ausführungsbeispiel besteht die Möglichkeit, mit dem Aufnahmebereich einen Verschlußträger, der ein separates Teil darstellt, zu verbinden, wobei in diesem Fall der Aufnahmebereich sowohl als Wandausstülpung als auch als Wandbereich des Behälterkörpers, beispielsweise abgeflachter Wandbereich des Behälterkörpers, ausgebildet sein kann.

Dabei kann der Verschlußträger durch Formschluß, durch Einschrauben oder Einpressen mit dem Aufnahmebereich verbunden werden.

Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß der Verschlußträger durch Fügen mit dem Aufnahmebereich verbunden ist.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters, insbesondere eines Kunststoffbehälters für unter Druck stehende Flüssigkeiten, insbesondere Getränke, sieht auf einer Seite des Behälterkörpers vorgesehenen Fuß und einen dem Fuß gegenüberliegend angeordneten und an dem Behälterkörper angeformten oberen Behälterzugang vor, wobei an dem Behälterkörper im Bereich des Fußes ein unterer Behälterzugang angeformt ist und wobei der Behälterkörper im Bereich des unteren Behälterzugangs einen nach unten gewölbten Kalottenabschnitt und im Bereich des oberen Behälterzugangs einen nach oben gewölbten Kalottenabschnitt aufweist.

Der Vorteil dieser Lösung ist somit darin zu sehen, daß durch den unteren Behälterzugang ein vorteilhaftes Entleeren des Getränkebehälters auch bei größeren Getränkemengen möglich ist und daß außerdem durch das Vorsehen eines oberen und eines unteren jeweils gewölbten Kalottenabschnitts die notwendige Druckfestigkeit des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters gewährleistet ist.

Prinzipiell wäre es denkbar, die Kalottenabschnitte auch als näherungsweise kegelstumpfförmige Abschnitte auszubilden. Besonders günstig ist es jedoch, wenn der obere Kalottenabschnitt im Querschnitt näherungsweise halbellipsenförmig ausgebildet ist, da damit einerseits bei möglichst großem Volumen eine möglichst günstige Aufnahme von Druckkräften möglich ist.

Ferner ist es günstig, wenn auch der untere Kalottenabschnitt im Querschnitt näherungsweise halbellipsenförmig ausgebildet ist, da auch bei dieser Ausbildung bei großer Aufnahme von Druckkräften ein möglichst großes Volumen des Behälterkörpers erzielbar ist.

Dabei schließt eine näherungsweise halbellipsenförmige Ausbildung des jeweiligen Kalottenabschnitts eine näherungsweise halbkugelförmige Ausbildung ebenfalls mit ein.

Um eine optisch möglichst ansprechende Form zu erhalten, ist es günstig, wenn der obere Kalottenabschnitt rotationssymmetrisch zu einer Längsachse des Behälters ausgebildet ist.

Ferner ist es ebenfalls von Vorteil, wenn der untere Kalottenabschnitt rotationssymmetrisch zu der Längsachse des Behälterkörpers ausgebildet ist.

Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß der gesamte Behälterkörper eine rotationssymmetrisch zu der Längsachse ausgebildete Grundform aufweist, da damit eine optimal stabile und auch ästhetisch ansprechende Form entsteht.

Um bei möglichst optimalen Druckverhältnissen ein möglichst großes Volumen und dennoch eine möglichst ansprechende Form zu erhalten, ist vorgesehen, daß der Behälterkörper in seiner Grundform ungefähr Eiförmig ausgebildet ist.

Hinsichtlich der Ausrichtung des Behälterkörpers relativ zu einer Standfläche, auf welcher der Behälterkörper mit seinem Fuß steht, sind bislang keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein besonders günstiges Ausführungsbeispiel vor, daß die Längsachse des Behälterkörpers ungefähr senkrecht zu einer Standfläche des Behälters verläuft.

Hinsichtlich der Ausbildung und Anordnung des oberen Behälterzugangs wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß der obere Behälterzugang mit einer zur Längsachse ungefähr symmetrisch liegenden Öffnung in einen Innenraum des Behälterkörpers mündet.

Besonders günstig ist es dabei, wenn der obere Behälterzugang dabei auch ungefähr koaxial zur Längsachse verläuft.

Hinsichtlich der Anbringung des oberen Behälterzugangs ist vorzugsweise vorgesehen, daß der obere Behälterzugang einstückig an den oberen Kalottenabschnitt des Behälterkörpers angeformt ist.

Bezüglich der Anbringung des unteren Behälterzugangs wurden bislang ebenfalls keine näheren Angaben gemacht.

So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß der untere Behälterzugang mit einer zur Längsachse asymmetrisch liegenden Öffnung in den Innenraum des Behälterkörpers mündet. Durch diese asymmetrisch liegende Öffnung ist ein vorteilhaftes Entleeren des Innenraums über den unteren Behälterzugang möglich.

Ein besonders günstiges Entleeren des Innenraums ist dann gegeben, wenn der untere Behälterzugang in Richtung einer Vorderseite des Behälters quer zur Längsachse verläuft, so daß durch den unteren Behälterzugang zur Vorderseite des Behälters hin ein Entleeren desselben möglich ist.

Vorzugsweise ist dabei der Behälterzugang so ausgebildet, daß in diesen eine Zapfvorrichtung einsetzbar ist.

Ein näherungsweise vollständiges Entleeren des Innenraums ist dann möglich, wenn die Öffnung des unteren Behälterzugangs, mit welchem dieser in den Innenraum des Behälterkörpers mündet, sich im wesentlichen bis zu einem tiefstliegenden Bereich des unteren Kalottenabschnitts erstreckt.

Hinsichtlich der Ausbildung des Fußes selbst wurden bislang keine näheren Angaben gemacht.

So ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Fuß aus mindestens zwei Fußkörpern des Behälterkörpers, beispielsweise drei Fußkörpern, gebildet ist.

Noch besser ist es dabei wenn der Fuß aus mindestens vier Fußkörpern des Behälterkörpers gebildet ist.

Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß die Fußkörper entsprechend einer mehrzähligen, der Zahl der Fußkörper entsprechenden, Symmetrie zur Längsachse angeordnet sind. Dies ergibt insbesondere eine stabile und standsichere Ausbildung des Fußes.

Hinsichtlich der Ausbildung der Fußkörper wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß die Fußkörper aus Auswölbungen es unteren Kalottenabschnitts ausgebildet sind.

Das heißt, daß die Fußkörper integraler Bestandteil des unteren Kalottenabschnitts sind, jedoch von der Außenkontur der Grundform des unteren Kalottenabschnitts abweichende Auswölbungen darstellen.

Eine besonders vorteilhafte Lösung sieht dabei vor, daß die Auswölbungen im Querschnitt näherungsweise die Form von Halbellipsen aufweisen. Besonders günstig ist es, wenn die Auswölbungen näherungsweise als Kugelkalotten, das heißt als Kugelkappen, vorzugsweise Halbkugelkappen ausgebildet sind.

Um den erfindungsgemäßen Kunststoffbehälter einfach transportieren zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Behälterkörper einen Handgriff aufweist. Der Handgriff könnte prinzipiell an den Behälterkörper angesetzt sein oder an dem Behälterkörper nachträglich befestigt sein.

Eine besonders günstige Lösung sieht jedoch vor, daß der Handgriff durch zwei gegenüberliegende Eintiefungen in den oberen Kalottenabschnitt gebildet ist.

Das heißt, daß der Handgriff dadurch gebildet ist, daß die Grundform des oberen Kalottenabschnitts zusätzliche von der Grundform der Kalotte abweichende Eintiefungen aufweist, die dazu beitragen, einen Handgriff zu bilden.

Besonders günstig ist es dabei, wenn die Eintiefungen in einen gemeinsamen Durchbruch münden und über diesen ineinander übergehen. Dadurch besteht die Möglichkeit, einen Handgriff zu schaffen, der fest gegriffen werden kann.

Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn dadurch ein Griffsteg gebildet ist, der den Durchbruch abschnittsweise begrenzt.

Das heißt, daß der Griffsteg des Handgriffs ein Teilbereich der Außenkontur der Grundform des oberen Kalottenabschnitts darstellt, der dadurch gebildet wird, daß die seitlich des Griffstegs liegenden Vertiefungen über einen Durchbruch ineinander übergehen, so daß insgesamt der Handgriff und auch der Griffsteg nicht über die Außenkontur der Grundform des oberen Kalottenabschnitts überstehen.

Damit ist eine möglichst einfache Lösung geschaffen, um auch den Handgriff einstückig an den Behälterkörper anzuformen und somit eine besonders einfach herzustellende Lösung zu schaffen.

Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß der Behälter durchgehend aus einem Vorformling geblasen ist, das heißt, daß sowohl der Handgriff und als auch der Fuß einstückig an den Behälterkörper angeformt sind und lediglich durch Deformieren des eine Wand des Behälterkörpers bildenden Wandmaterials entstehen, das heißt also daß keine zusätzlichen Versteifungen oder andere Verstrebungen oder Stabilisierungselemente vorgesehen sind, so daß der Behälter besonders einfach kostengünstig und schnell herstellbar ist.

Hinsichtlich des Aufbaus der Wand des Behälters sind die verschiedensten Lösungen denkbar. Beispielsweise wäre es denkbar, die Wand des Behälters aus einer einzigen Schicht aus einem Material mit entsprechender Dicke aufzubauen.

Um einen für Getränke geeigneten Kunststoffbehälter herzustellen, ist es wichtig, daß kein Gasaustausch zwischen dem Getränk und der Umgebung erfolgen kann.

Aus diesem Grund ist vorzugsweise vorgesehen, daß eine Wand des Kunststoffbehälters eine Gasbarriere umfaßt.

Eine Gasbarriere ist deshalb von Vorteil, da vielfach die Getränke mit Gas, versetzt sind und gegebenenfalls auch empfindlich auf einzelne Gase reagieren, so daß es für die Eignung des erfindungsgemäßen Behälters von großer Bedeutung ist, wenn ein Gasaustausch durch die Wand verhindert wird.

Eine besonders vorteilhafte Lösung sieht dabei vor, daß die Gasbarriere eine Sauerstoffbarriere bildet, da damit ein Eindringen von Sauerstoff aus der Luft in das Getränk verhindert werden kann.

Diese Sauerstoffbarriere ist insbesondere beim Einsatz des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters als Behälter für Bier von großer Bedeutung, da Bier sehr empfindlich auf Sauerstoff reagiert und somit der Zutritt von Sauerstoff die Lagerfähigkeit des Bieres drastisch reduziert.

Darüber hinaus ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Gasbarriere eine CO2- Barriere bildet, denn damit wird auch bei allen Getränken, die mit CO2 versetzt sind, ein Verlust des CO2 erheblich reduziert.

Um jedoch einen für Getränke, insbesondere Bier, besonders geeigneten Kunststoffbehälter herzustellen, ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Kunststoffbehälter eine aus mehreren Schichten aufgebaute Wand aufweist.

Ein derartiger Schichtaufbau erlaubt es in besonders günstiger Weise, der Wand des Kunststoffbehälters die geeigneten Eigenschaften zu verleihen.

So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß mindestens eine der Schichten eine Flüssigkeitsbarriereschicht, insbesondere eine Wasserbarriereschicht, darstellt und somit die Möglichkeit schafft, die Wand in einfacher Weise wasserdicht zu machen.

Eine derartige Flüssigkeitsbarriereschicht ist vorzugsweise aus PET, das heißt Polyethylenterephtalat, oder dem Polyethylenderivat PEN - Plyethylennaphtalt - hergestellt.

Besonders günstig ist es dabei, wenn eine der Flüssigkeitsbarriereschichten unmittelbar an die aufzunehmende Flüssigkeit angrenzt, da damit die gesamte Wand gegen die aufzunehmende Flüssigkeit vorteilhafterweise geschützt werden kann.

Ferner sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß eine Schicht der Wand eine Gasbarriereschicht ist.

Eine günstige erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß die Gasbarriere zwischen den Flüssigkeitsbarrieren angeordnet ist, da dann die Gasbarriere gegen den Zutritt von Flüssigkeit und somit eine mögliche Degradation geschützt ist, andererseits aber auch das durch die Flüssigkeitsbarriere hindurchtretende Gas wiederum durch die Gasbarriere blockiert wird.

Besonders günstig läßt sich die Gasbarriereschicht an andere Schichten der Wand ankoppeln, wenn die Gasbarriereschicht zwischen zwei Haftvermittlerschichten angeordnet ist.

Die Gasbarriereschicht selbst kann dabei in unterschiedlichsten Positionen an der Wand vorgesehen sein. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß die Gasbarriereschicht eine dem Innenraum gegenüberliegend angeordnete Außenschicht der Wand bildet. Eine derartige Außenschicht hat den Vorteil, daß damit bereits gar kein Gas in die Wand eindringt.

Weiterhin läßt sich die Gasbarriereschicht vorteilhaft noch dazu ausnützen, daß diese eine Dekoroberfläche der Wand und somit des Kunststoffbehälters bildet.

Besonders günstig ist es, wenn die Gasbarriereschicht eine glänzende Dekoroberfläche der Wand bildet.

Eine andere Möglichkeit des Vorsehens einer Gasbarriereschicht ist die, daß die Gasbarriereschicht nach einem Herstellen der Wand als Außenschicht auf diese aufgetragen ist, so daß die Gasbarriereschicht nicht bereits beim Extrusionsblasen des Kunststoffbehälters vorhanden ist, sondern erst nach dem Extrusionsblasen aufgetragen wird und somit als dünne Schicht aufgetragen werden kann.

Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters sieht vor, daß eine der Schichten eine Kunststoffregeneratschicht ist.

Eine derartige Kunststoffregeneratschicht bietet die Möglichkeit, in äußerst kostengünstiger Weise der Wand zusätzliche Stabilität zu verleihen.

Besonders günstig ist es dabei, wenn die Kunststoffregeneratschicht auf einer der Flüssigkeit abgewandten Seite der Gasbarriereschicht angeordnet ist, so daß dadurch in einfacher Weise verhindert werden kann, daß in der Kunststoffregeneratschicht noch vorhandene oder aus dieser austretende unerwünschte Gase in den Innenraum des Kunststoffbehälters eindringen und somit auch mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lösung sieht vor, daß der Kunststoffbehälter eine Wand aus einer Schicht eines eine Gasbarriere bildenden Materials aufweist, wobei in diesem Fall die gesamte Wand aus einer einzigen Schicht des die Gasbarriere bildenden Materials ausgebildet ist.

Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.

In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters;

Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kunststoffbehälter in Fig. 1;

Fig. 3 einen Schnitt längs Linie 3-3 in Fig. 2;

Fig. 4 eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters in Richtung des Pfeils B in Fig. 1;

Fig. 5 eine Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters in Richtung des Pfeils C in Fig. 1;

Fig. 6 eine Frontansicht des ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters in Richtung des Pfeils D in Fig. 1;

Fig. 7 eine Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters in Richtung des Pfeils E in Fig. 1;

Fig. 8 eine schematische Darstellung eines Herstellungsverfahrens für das erste Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters, wobei

ein Vorformling im Ausgangszustand durchgezogen gezeichnet ist,

der Vorformling im gestreckten Zustand gestrichelt gezeichnet ist,

der Vorformling im gestreckten und durch Blasen gedehnten Zustand gepunktet gezeichnet ist,

Fig. 9 eine perspektivische Ansicht ähnlich Fig. 1 eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters;

Fig. 10 eine perspektivische Ansicht in Richtung des Pfeils F in Fig. 9;

Fig. 11 eine schematische Darstellung des Herstellungsverfahrens ähnlich Fig. 8 für das zweite Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters;

Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs X in Fig. 11;

Fig. 13 eine Darstellung eines in einen Aufnahmebereich eingesetzten Verschlußträgers ähnlich Fig. 12;

Fig. 14 eine perspektivische Ansicht ähnlich Fig. 1 eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters vor Aussetzen eines Verschlußträgers;

Fig. 15 eine perspektivische Ansicht in Richtung des Pfeils F in Fig. 14;

Fig. 16 eine schematische Darstellung des Herstellungsverfahrens eines dritten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters;

Fig. 17 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs Y in Fig. 16 mit an den Aufnahmebereich angesetztem Verschlußträger;

Fig. 18 einen ausschnittsweisen Schnitt durch eine Wand einer ersten Variante des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters gemäß einem der Ausführungsbeispiele;

Fig. 19 einen ausschnittsweisen Schnitt durch eine Wand einer zweiten Variante des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters gemäß einem der Ausführungsbeispiele;

Fig. 20 einen ausschnittsweisen Schnitt durch eine Wand einer dritten Variante des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters gemäß einem der Ausführungsbeispiele;

Fig. 21 einen ausschnittsweisen Schnitt durch eine Wand einer vierten Variante des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters gemäß einem der Ausführungsbeispiele;

Fig. 22 einen ausschnittsweisen Schnitt durch eine Wand einer fünften Variante des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters gemäß einem der Ausführungsbeispiele und

Fig. 23 einen ausschnittsweisen Schnitt durch eine Wand einer sechsten Variante des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters gemäß einem der Ausführungsbeispiele.

Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters für unter Druck stehende Flüssigkeiten, das heißt insbesondere für Getränke, vorzugsweise Bier und Limonade, umfaßt einen als Ganzes mit 10 bezeichneten Behälterkörper und einen drei Fußkörper 12, 14 und 16 umfassenden Fuß. An diesen Behälterkörper 10 ist als erster Behälterzugang ein oberer Behälterzugang 20 und als zweiter Behälterzugang ein unterer Behälterzugang 22 angeformt.

Der Behälterkörper 10 ist vorzugsweise, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, in Richtung einer Längsachse 24 langgestreckt ausgebildet und mit einer zur Längsachse 24 als Rotationsachse rotationssymmetrischen Grundform als Außenkontur 26 versehen.

Diese Außenkontur 26 des Behälterkörpers 10 hat näherungsweise die Grundform eines Eis und weißt einen mittleren bauchig gewölbten Abschnitt 28 auf, an welche sich zum oberen Behälterzugang 20 hin ein nach oben gewölbter oberer Kalottenabschnitt 30 anschließt und diesem gegenüberliegend ein nach unten gewölbter unterer Kalottenabschnitt 32.

Beide Kalottenabschnitte 30 und 32 haben als Grundform ebenfalls rotationssymmetrische zur Längsachse 24 ausgebildete und vorzugsweise eine näherungsweise halbelliptische oder näherungsweise halbkugelförmige Form.

An den oberen Kalottenabschnitt 30 ist der obere Behälterzugang 20 einstückig angeformt, wobei eine Mündungsöffnung 34 des Behälterzugangs 20 in einen Innenraum 36 des Behälterkörpers 10 ungefähr symmetrisch zur Längsachse 24 angeordnet ist.

Vorzugsweise ist der Behälterzugang 20 - wie nachfolgend noch näher beschrieben - in Spritzgußtechnik hergestellt und mit Formschlußelementen 35, beispielsweise in Form von Gewindegängen, versehen, die das Anbringen eines Verschlusses 37 erlauben.

Ferner ist, wie in Fig. 1, 4 und 5 dargestellt, in dem oberen Kalottenabschnitt 30 noch ein als Ganzes mit 40 bezeichneter Handgriff vorgesehen, welcher allerdings innerhalb der durch die Grundform des oberen Kalottenabschnitts 30 vorgegebenen Außenkontur liegt.

Zur Bildung des Handgriffs 40 ist beiderseits eines Griffstegs 42 des Handgriffs 40 jeweils eine Eintiefung 44 und 46 in dem oberen Kalottenabschnitt 30 vorgesehen, wobei die Eintiefungen 44 und 46 sich beispielsweise zu einem Durchbruch 48 vereinigen, der von dem Griffsteg 42 in einem Teilabschnitt, vorzugsweise halbseitig, begrenzt ist, so daß aufgrund des die Eintiefungen 44 und 46 verbindenden Durchbruchs 48 ein Umgreifen des Griffstegs 42 mittels der Hand möglich ist.

Es ist aber auch möglich, lediglich durch die Eintiefungen 44 und 46 den Griffsteg 42 zu bilden.

Vorzugsweise ist der obere Kalottenabschnitt 30 von dem Mittelabschnitt 28 durch eine in einer Ebene 50 senkrecht zur Längsachse 24 umlaufende Sicke 52 getrennt, die zur zusätzlichen Verwindungsstabilisierung des Behälterkörpers 10 dient.

Wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, ist im Bereich des unteren Kalottenabschnitts 32 der untere Stutzen 22 einstückig angeformt und zwar so, daß dieser mit einer Stutzenachse 60 quer zur Längsachse 24 verläuft und sich beispielsweise zu einer dem Handgriff 40 gegenüberliegenden Seite, vorzugsweise in Richtung einer Frontseite, erstreckt und ein Stutzenrohr 62 bildet, welches zur Aufnahme einer Zapfeinrichtung 63 dient.

Vorzugsweise ist dabei der untere Stutzen 22 so an den Behälterkörper 10 angeformt, daß eine Mündungsöffnung 64 desselben in den Innenraum 36 des Behälterkörpers 10 im Bereich einer vorderen Wand des Kalottenabschnitts 32 liegt, sich jedoch im wesentlichen bis zu einem tiefstliegenden Bereich 66 des unteren Kalottenabschnitts 32 erstreckt, so daß ein unterer Wandabschnitt 68 des Stutzenrohrs 32 im wesentlichen in eine Wand 70 des unteren Kalottenabschnitts 32 im tiefstliegenden Bereich 66 übergeht.

Vorzugsweise ist auch der untere Stutzen 22, wie nachfolgend noch näher erläutert, in Spritzgußtechnik hergestellt und einstückig an den unteren Kalottenabschnitt 32 angeformt, wobei der untere Stutzen 22 noch Formschlußelemente 71, beispielsweise Gewindegänge, aufweist, mittels welchen ein Verschluß oder die Zapfeinrichtung 63 an diesem fixierbar ist.

In gleicher Weise wie der obere Kalottenabschnitt 30 ist vorzugsweise auch der untere Kalottenabschnitt 32 durch eine in einer Ebene 72 senkrecht zur Längsachse 24 liegende Sicke 74 von dem Mittelabschnitt 28 getrennt, wobei auch diese Sicke 74 zur Stabilisierung des Behälterkörpers 10 dient.

Wie in Fig. 1, 4, 6 und 7 dargestellt, sind die den Fuß bildenden Fußkörper 12, 14 und 16 als einstückige Auswölbungen entsprechend einer dreizähligen Symmetrie zur Längsachse 24 als Drehachse in den unteren Kalottenabschnitt 32 eingeformt und haben vorzugsweise die Form von Kugelkalotten, welche über die Außenkontur der Grundform des unteren Kalottenabschnitts 32 überstehen und somit eine Mehrbeinabstützung des erfindungsgemäßen Behälters erlauben.

Damit besteht die Möglichkeit, den erfindungsgemäßen Kunststoffbehälter sicher auf jeder Art von Standfläche 76 aufzustellen.

Vorzugsweise ist der erfindungsgemäße Kunststoffbehälter, wie in Fig. 8 dargestellt, als aus einem in Spritzgußtechnik hergestelltem Vorformling 80 mit durch die Spritzgußtechnik geformten Stutzen 20 und 22 hergestellt.

Der Vorformling 80 wird dabei in einem Spritzgußwerkzeug gespritzt und weist außerdem zwischen den Stutzen 20 und 22 einen Formabschnitt 82 auf, welcher hinsichtlich seiner Dimensionen wesentlich kleiner als der aus diesem herzustellende Behälterkörper 10 ist.

Der Vorformling 80 ist dabei vorzugsweise als rohrförmiges Spritzgußteil hergestellt, an dessen einem Ende der Stutzen 20 mit den Formschlußelementen 35 angespritzt ist und an dessen anderem Ende der Stutzen 22 mit den Formschlußelementen 71 angespritzt ist.

Zwischen den Stutzen 20 und 22 des Vorformlings 80 liegt dabei ein rohrförmiger, vorzugsweise mit einem Knie 81 versehener Abschnitt, welcher den Formabschnitt 82, vorzugsweise gebildet aus zwei sich von den Stutzen 20 und 22 zum Knie 81 hinerstreckenden Rohrabschnitten 82a bzw. 82b, darstellt, der durch bekannte, beispielsweise bei der Herstellung von PET-Behältern angewandte Blastechnik zum Behälterkörper 10 formbar ist.

Zum Herstellen des Behälterkörpers 10 wird nun der Formabschnitt 82 erhitzt und in Richtung 84, welche ungefähr parallel zur späteren Längsachse 24 des Behälterkörpers 10 verläuft, beispielsweise mittels mindestens eines Streckdorns 83, gedehnt, wie gestrichelt in Fig. 8 dargestellt.

Damit wird das durch Erhitzen erweichte Material des Formabschnitts in Richtung 84 gestreckt.

Vorzugsweise wird über beide Stutzen 20 und 22 jeweils ein Streckdorn 83a bzw. 83b in den Vorformling 82 jeweils bis zum Knie 81 eingeführt, so daß die Streckdorne 83a und 83b jeweils im Bereich des Knies 81 an dem Formabschnitt 82 anliegen, und dann der Vorformling 82 jeweils in Längsrichtung 84a, 84b der sich zum Knie 81 hin erstreckenden Rohrabschnitte 82a, 82b des Formabschnitts 82 gestreckt.

Anschließend oder auch während des Streckens erfolgt die Zufuhr eines Blasmediums in einen Hohlraum 85 des rohrförmigen Formabschnitts 82 entweder über den oberen Stutzen 20 oder den unteren Stutzen 22, wobei einer der Stutzen 22 bzw. 20 verschlossen wird, oder über beide Stutzen 20 und 22, so daß der Formabschnitt 82' quer zur Richtung 84, vorzugsweise quer zu den Richtungen 84a und 84b, gedehnt wird, und folglich der bereits gestreckte Formabschnitt 82' in den punktiert in Fig. 8 dargestellten Formabschnitt 82" übergeht, welcher nun in bekannter Weise durch Anlegen an einer Innenseite einer die Außenkontur 26 des Behälterkörpers 10 als Innenkontur aufweisenden Hohlform durch das Zuführen des Blasmediums die Außenkontur 26 erhält, wobei gleichzeitig auch noch die Fußkörper 12, 14 und 16 und gegebenenfalls auch der Handgriff 40 durch entsprechende Gestaltung der Blasform einformbar sind, wie in Fig. 8 schematisch dargestellt.

In dem Formabschnitt 82" hat nun das Material des Formabschnitts 82 des Vorformlings 80 einerseits eine Streckung in Richtung 84 und andererseits eine Streckung quer zu dieser Richtung 84 erfahren, wodurch eine gewünschte geringe Wandstärke mit einer durch das zweifache, in quer zueinander verlaufende Richtungen erfolgende Strecken verfestigten Materialstruktur erhältlich ist.

Ferner ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren lediglich eine Verformung des Formabschnitts 82 erfolgt, während die Stutzen 20 und 22 ihre durch Spritzgußtechnik vorgegebene Form beibehalten haben, so daß bei dem erfindungsgemäßen Kunststoffbehälter die Stutzen 20 und 22 und die Formschlußelemente 35 und 71 hinsichtlich der Abmessungen präzise hergestellte Formteile darstellen, die einerseits eine ausreichende Stabilität für ein formschlüssiges Fixieren von Verschlüssen und Zapfeinrichtungen erlauben und andererseits aufgrund ihrer hohen Präzision in einfacher Weise die Herstellung eines dichten Abschlusses für das in den Behälter einzufüllende Medium erlauben.

Ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters, dargestellt in Fig. 9 und Fig. 10, ist insoweit, als dieselben Teile Verwendung finden, mit denselben Bezugszeichen versehen.

Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der als Ganzes mit 10 bezeichnete Behälterkörper nicht mit einem Handgriff, aber mit insgesamt vier Fußkörpern 12, 14 und 18 versehen, welche in den unteren Kalottenabschnitt 32 in gleicher Weise wie die Fußkörper 12, 14 und 16 eingeformt sind und rotationssymmetrisch zur Längsachse 24 angeordnet sind.

Diese vier Fußkörper 12, 14, 16 und 18 vermitteln eine verbesserte Standfestigkeit des Kunststoffbehälters bei Bedienung eines in den Stutzen 22 eingesetzten Zapfhahns.

Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Stutzen 22' nicht in Spritzgußtechnik hergestellt und - wie nachfolgend erläutert - nicht bereits Teil des Vorformlings.

Hierzu wird, wie in Fig. 11 dargestellt, ein Vorformling 90 in Spritzgußtechnik hergestellt, an welchen der Stutzen 22 angespritzt ist, wobei sich an den Stutzen 22 der Formabschnitt 92 in Form eines innen mit einem Hohlraum 95 versehenen Fingers anschließt, wobei der Hohlraum 95 über den Stutzen 22 zugänglich ist.

Ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel erfolgt in einem ersten Schritt ein Strecken des Formabschnitts 92 vorzugsweise mittels eines einzigen Streckdorns 93 in Richtung 94, die ungefähr parallel zur Längsachse 24 des später herzustellenden Behälterkörpers 10 verläuft und anschließend quer zur Richtung 94 eine Dehnung des gestreckten Formabschnitts 92' in einen Formabschnitt 92", wobei ein Anlegen an eine Innenkontur einer Blasform erfolgt, die die spätere Außenkontur 26 des Behälterkörpers 10 vorgibt.

Gleichzeitig erfolgt in einem aus dem Formabschnitt 92 gebildeten Behälterkörperbereich 96, der beispielsweise in dem unteren Kalottenabschnitt 32liegt, die Ausbildung einer Ausstülpung 98, welche stirnseitig mit einer Durchbruchwand 100 verschlossen ist, so daß der Formabschnitt 92" nach wie vor bis auf die Mündungsöffnung 34 des Stutzens 20 eine zusammenhängende geschlossene Wand aufweist.

Die Durchbruchwand 100 wird dabei vorzugsweise von einem durch die Ausstülpung 98 gebildeten Aufnahmebereich 102 umgeben.

Nach Aushärten des Kunststoffs und Entformen des zum Behälterkörper 10 geblasenen Formabschnitts 92" erfolgt das Einbringen eines Zugangsdurchbruchs 103 in der Durchbruchwand 100 durch Abschneiden der Durchbruchwand 100, so daß der die Durchbruchwand 100 umgebende Aufnahmebereich 102 stehen bleibt und im einfachsten Fall den Stutzen 22 bildet, wie in Fig. 12 dargestellt. Durch geeignete Formgebung der Blasform ist es auch denkbar, Formschlußelemente an den Stutzen 22 anzuformen.

Es ist aber auch denkbar, in dem Fall, daß der Aufnahmebereich 102 aufgrund seiner Stabilität eine zu dünne Wandfläche aufweist, wie in Fig. 13 dargestellt, einen Verschlußträger 104 in den Aufnahmebereich 102 einzusetzen und mit diesem durch Fügen, das heißt beispielsweise Kleben oder Schweißen, fest zu verbinden. Dabei ist vorzugsweise der Verschlußträger 104 als Spritzgußteil hergestellt und in einfacher Weise mit Formschlußelementen 106 versehen werden, um an dem Verschlußträger 104 einen Verschluß oder eine Zapfeinrichtung formschlüssig und dicht fixieren zu können.

Bei einem dritten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters, dargestellt in den Fig. 14 bis 17, wird der Formabschnitt 92" in gleicher Weise hergestellt wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, allerdings mit dem Unterschied, daß keine Ausstülpung in dem durch Blasen hergestellten Behälterkörperbereich 96' entsteht, sondern ein flacher Wandabschnitt 110, der in einem zentralen Bereich die Durchbruchwand 100' aufweist, die von dem Aufnahmebereich 102' umgeben ist, der in diesem Fall durch eine Ringfläche gebildet ist.

Wie in Fig. 17 dargestellt, läßt sich durch Entfernen der Durchbruchwand 100' der Zugangsdurchbruch 103" herstellen und an den Aufnahmebereich 102' ein Verschlußträger 114 durch Herstellen einer Fügeverbindung zwischen einer Stirnseite 112 und dem Aufnahmebereich 102' ansetzen, wobei der Verschlußträger 114 vorzugsweise ebenfalls als Spritzgußteil ausgebildet ist und Formschlußelemente 116 zum formschlüssigen Fixieren eines Verschlusses oder eine Zapfeinrichtung aufweist.

Das Ansetzen des Verschlußträgers 114 durch Fügen kann ebenfalls durch Kleben, Schweißen oder jede andere Verbindungsart erfolgen.

Der gesamte erfindungsgemäße Kunststoffbehälter gemäß allen Ausführungsbeispielen hat somit im Bereich des Behälterkörpers 10, der Fußkörper 12, 14, 16 und 18 und gegebenenfalls des Handgriffs 42 eine Wand 120, die bei einer ersten Variante wie in Fig. 18 dargestellt, aufgebaut ist.

Zum Innenraum 36 des Kunststoffbehälters hin ist eine Schicht aus Polyethylenterephtalat (PET) vorgesehen, welche dem Kunststoffbehälter eine stabile Form verleiht, lebensmittelrechtlichen Vorschriften entspricht und im übrigen eine Wasserbarriere bildet, so daß das Wasser im wesentlichen vollständig zurückgehalten wird.

Auf der dem Innenraum 36 abgewandten Seite der Schicht 12 aus Polyethylenterephtalat ist eine Haftvermittlerschicht 124 angeordnet, welche dazu dient, eine Haftung zwischen der Polyethylenterephtalatschicht 122 und einer Schicht 126 herzustellen, die eine Gasbarriere darstellt.

Die Schicht 126 ist vorzugsweise aus EVOH, auch Ethylenvinylalkohol genannt, und dient sowohl dazu, das Austreten von CO2 aus dem Innenraum 36, als auch das Eindringen von Sauerstoff von einer Außenseite des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters zu verhindern.

Auf dieser als Gasbarriere wirkenden Schicht 126 ist wieder eine Haftvermittlerschicht 128 angeordnet, welche eine Haftung zwischen der die Gasbarriere bildenden Schicht 126 und einer Schicht 130 aus Kunststoffregenerat, vorzugsweise Polyethylenterephtalatregenerat, bildet.

Die Schicht 130 aus Kunststoffregenerat dient dabei dazu, der Wand 120 eine ausreichende Stabilität und Steifigkeit zu verleihen und hat außerdem den Vorteil, daß dieses Regenerat ein kostengünstiges Material ist, das selbst bei in diesem enthaltenen unerwünschten Bestandteilen bedenkenlos eingesetzt werden kann, da dieses gegenüber dem Getränk im Innenraum durch die die Gasbarriere bildende Schicht 126 und die innere Polyethylenterephtalatschicht 122 abgeschirmt ist.

Auf dieser Schicht 130 aus Kunststoffregenerat ist als Außenschicht 132 noch zusätzlich eine Schicht aus Polyethylenterephtalat (PET) oder einem anderen Außenmaterial vorgesehen, das ebenfalls eine Wasserbarriere darstellt, andererseits aber auch die Möglichkeit eröffnet, ein optisch und ästhetisch ansprechendes Außenfinish des erfindungsgemäßen Kunststoffbehälters zu gewährleisten.

Dies Außenschicht 132 ist vorzugsweise auch günstig beschriftbar und beschichtbar.

Bei einer zweiten Variante einer Wand 120', dargestellt in Fig. 19 ist die dem Innenraum 36 des Kunststoffbehälters zugewandte innerste Schicht 122 ebenfalls aus Polyethylenterephtalat (PET) hergestellt, in gleicher Weise wie bei der ersten Variante beschrieben.

Auf diese Schicht erfolgt, in gleicher Weise wie bei der ersten Variante die Haftvermittlerschicht 124 und auf der der Schicht 122 abgewandten Seite der Haftvermittlerschicht 124 ist eine Außenschicht 134 vorgesehen, die entweder aus Polyamid (Nylon) oder aus einem anderen gasdichten Material hergestellt ist.

Bei einer dritten Variante der Wand 120", dargestellt in Fig. 20 ist ebenfalls die dem Innenraum 36 zugewandte innerste Schicht 122 eine Schicht aus Polyethylenterephtalat, die auf ihrer dem Innenraum 36 abgewandten Seite eine Schicht 136 aus Isopropanolester trägt, welche durch Besprühen der Schicht 122 des Behälters 10 aufgetragen ist.

Bei einer vierten Variante einer Wand 120''' ist die dem Innenraum 36 zugewandte Schicht 138 als gasdichte Schicht ausgebildet, auf welche die Schicht 122 aus Polyethylenterephtalat folgt, wobei die Schicht 122 auf ihrer dem Innenraum 36 abgewandten Seite ebenfalls mit einer gasdichten Beschichtung 140 besprüht ist.

Bei einer fünften Variante einer erfindungsgemäßen Wand 120"", dargestellt in Fig. 22 ist die Schicht 122 aus Polyethylenterephtalat auf ihrer dem Innenraum 36 abgewandten Seite mit einer Beschichtung 142 aus Nanopartikeln versehen.

Eine derartige Beschichtung 142 aus Nanopartikeln kann aber auch auf der dem Innenraum 26 zugewandten Seite der Schicht 122 aus PET angeordnet sein.

Bei einer sechsten Variante der Wand 120''''' ist lediglich eine Schicht und zwar aus dem Polyethylenderivat PEN - Polyethylennaphtalat -, beispielsweise hergestellt von der Firma Amoco vorgesehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Herstellen eines Kunststoffbehälters, welcher einen ersten Behälterzugang (20) und einen Behälterkörper (10) aufweist, umfassend die folgenden Schritte

    Herstellen eines Vorformlings (80, 90) in Spritzgußtechnik, welcher den ersten Behälterzugang (20) und einen sich an den ersten Behälterzugang (20) anschließenden Formabschnitt (82, 92) aufweist,

    Formen des Behälterkörpers (10) aus dem Formabschnitt (82, 92) durch Dehnen des Formabschnitts (82, 92) in einer Dehnungsrichtung (84, 94) vom ersten Behälterzugang (20) weg und Aufweiten des Formabschnitts (82', 92') quer zur Dehnungsrichtung (84, 94) durch Blasen in einer Blasform,

    dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffbehälter mit einem zweiten in den Behälterkörper (10) mündenden Behälterzugang (22) versehen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Behälterzugang (20) als Verschlußträger in dem Vorformling (80, 90) hergestellt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälterzugang (22) mit einem Verschlußträger versehen wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (20, 22) als Stutzen ausgebildet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (20, 22) mit Formschlußelementen (35, 71) zum Festlegen eines Verschlusses (37) oder einer Zapfeinrichtung (63) an diesem versehen wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (20, 22) mit gewindeähnlichen Formschlußelementen (35, 71) versehen wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälterzugang (22) mit dem ersten Behälterzugang (20) und dem Formabschnitt (82) als Teil des Vorformlings (80) hergestellt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälterzugang (22) als Verschlußträger bereits im Vorformling (80) hergestellt wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Austritt eines Blasmediums aus dem ersten und zweiten Behälterzugang (20, 22) während des Blasens des Behälterkörpers (10) aus dem Formabschnitt (82, 92) verhindert wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß über mindestens einen der Behälterzugänge (20, 22) während des Blasens ein Zuführen des Blasmediums erfolgt.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste oder der zweite Behälterzugang (20, 22) während des Blasens verschlossen wird.
  12. 12. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälterzugang (22) beim Herstellen des Behälterkörpers (10) aus dem Vorformling (80) unverändert erhalten bleibt.
  13. 13. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Behälterzugang (20) im Verlauf der Herstellung des Behälterkörpers (10) aus dem Vorformling (80, 90) unverändert erhalten bleibt.
  14. 14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälterzugang (22) in einem an den Behälterkörper (10) durch Blasen des Formabschnitts (92) angeformten Behälterkörperbereich (96) ausgebildet wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterkörperbereich (96) einen eine Durchbruchwand (100) umgebenden Aufnahmebereich (102) zum Versehen des Behälterkörpers (10) mit einem Verschlußträger aufweist.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebereich (102) als Ausstülpung (98) des Behälterkörpers ausgebildet wird.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebereich (102) als Verschlußträger geformt wird.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebereich (102) als Wandbereich (110) des Behälterkörpers (10) ausgebildet wird.
  19. 19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15, 16 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß an den Aufnahmebereich (102) ein Verschlußträger (104, 114) angesetzt wird.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (104, 114) durch Fügen mit dem Aufnahmebereich (102) verbunden wird.
  21. 21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (104, 114) durch Schweißen oder Kleben mit dem Aufnahmebereich verbunden wird.
  22. 22. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des zweiten Behälterzugangs (22) in die Durchbruchwand (100) nach Herstellen des Behälterkörpers (10) ein Zugangsdurchbruch (103) eingebracht wird.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugangsdurchbruch (103) eingeschnitten wird.
  24. 24. Kunststoffbehälter umfassend einen in Kunststoffblastechnik aus einem Vorformling (80, 90) durch Dehnen desselben in zwei quer zueinander verlaufenden Dehungsrichtungen hergestellten Behälterkörper (10) und einen ersten an den Behälterkörper (10) angeformten, in Spritzgußtechnik hergestellten Behälterzugang (20), dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterkörper (10) einen zweiten in den Behälterkörper (10) mündenden Behälterzugang (22) aufweist.
  25. 25. Kunststoffbehälter nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Behälterzugang als Verschlußträger (20) ausgebildet ist.
  26. 26. Kunststoffbehälter nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälterzugang als Verschlußträger (22) ausgebildet ist.
  27. 27. Kunststoffbehälter nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (20, 22) als Stutzen ausgebildet ist.
  28. 28. Kunststoffbehälter nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (20, 22) Formschlußelemente (35, 71) aufweist.
  29. 29. Kunststoffbehälter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälterzugang (22) an den Behälterkörper (10) in Spritzgußtechnik angeformt ist.
  30. 30. Kunststoffbehälter nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälterzugang (22) in einem an den Behälterkörper (10) angeformten Behälterkörperbereich (96) durch Kunststoffblastechnik ausgebildet ist.
  31. 31. Kunststoffbehälter nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterkörperbereich (96) einen einen Zugangsdurchbruch (103) umgebenden Aufnahmebereich (102) aufweist.
  32. 32. Kunststoffbehälter nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebereich (102) als Wandausstülpung (98) des Behälterkörpers (10) ausgebildet ist.
  33. 33. Kunststoffbehälter nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebereich (102) selbst als Verschlußträger ausgebildet ist.
  34. 34. Kunststoffbehälter nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebereich (102) als Wandbereich (110) des Behälterkörpers (10) ausgebildet ist.
  35. 35. Kunststoffbehälter nach einem der Ansprüche 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verschlußträger (104, 114) mit dem Aufnahmebereich (102) verbunden ist.
  36. 36. Kunststoffbehälter nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (104, 114) durch Fügen mit dem Aufnahmebereich (102) verbunden ist.






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