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Dokumentenidentifikation DE69625303T2 17.04.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0763924
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung von mehrfach zusammengesetzten Bildern
Anmelder Dainippon Screen Mfg. Co., Ltd., Kyoto, JP
Erfinder Murayama, Minoru, Kumiyama-cho, Kyoto, JP;
Sakurai, Hiromi, Kumiyama-cho, Kyoto, JP;
Matsuoka, Kazuyuki, Kumiyama-cho, Kyoto, JP;
Kitani, Takanori, Kumiyama-cho, Kyoto, JP
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 69625303
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.09.1996
EP-Aktenzeichen 961142627
EP-Offenlegungsdatum 19.03.1997
EP date of grant 11.12.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.04.2003
IPC-Hauptklasse H04N 1/387
IPC-Nebenklasse G03F 9/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von mehrfach zusammengesetzten Bildern durch Auslegen identischer Bilder.

Beschreibung der verwandten Technik

Schachteln und Behälter, die aus Papierbögen herstellt sind, werden 'Papierware' genannt. In vielen Fällen werden verschiedene Bilder auf die Oberfläche einer Papierware gedruckt, sowie eine Fotografie oder Veranschaulichung eines Produktes, ein Handelsname und ein Strichcode. In dem Prozeß des Farbdruckens von Bildern auf Papierware werden mehrere Kopien einer entwickelten Ansicht der Papierware auf einer Bildebene ausgelegt, die einem lichtempfindlichen Material entspricht, so wie einer vorbeschichteten Platte, und jeweilige Farbtrennbilder werden von Halbtonfilmen auf das lichtempfindliche Material belichtet, um Druckplatten für mehrere Druckfarben zu erzeugen. Der Grund, warum die entwickelte Ansicht einer Papierware ausgelegt wird, wobei mehrere zusammengesetzt werden, ist, daß die entwickelte Ansicht im allgemeinem relativ klein ist und daß es somit nicht ökonomisch ist, nur ein Bild der Papierware auf eine Druckplatte zu drucken.

Üblicherweise werden Fotosatzmaschinen benutzt, um eine Vielzahl identischer Bilder einem lichtempfindlichen Material auszulegen und zu belichten. Die Fotosatzmaschine ordnet einen Vorlagefilm, auf dem ein Vorlagebild einer Papierware aufgezeichnet ist, nacheinander an jeder Bildposition der mehrfachen Duplikation an und belichtet das Vorlagebild an jeder Bildposition auf einem lichtempfindlichen Material, wodurch eine Vielzahl mehrfach zusammengesetzter Bilder auf einem lichtempfindlichen Material aufgezeichnet wird.

Jüngste Fortschritte in der Computertechnologie ermöglichen es, daß ein Bild, das auf eine Papierware gedruckt werden soll, durch ein Bildbearbeitungssystem hergestellt wird. Diese Technologie erfordert keinen Vorlagefilm, sondern kann ein Vorlagebild mit einem Bildverarbeitungssystem und Bildaufzeichnungsdaten, die das Vorlagebild darstellen und in einem Speichermedium gehalten werden, herstellen. Da das herkömmliche Verfahren des Herstellens mehrfach zusammengesetzter Bilder einer Papierware jedoch ein Bild auf einem Vorlagefilm auf ein lichtempfindliches Material belichtet, ist es erforderlich, aus den Bilddaten, die von dem Bildbearbeitungssystem erzeugt worden sind, einen Vorlagefilm herzustellen und mehrfach zusammengesetzte Bilder mit einer Fotosatzmaschine zu belichten. Ähnliche Probleme treten auch dem Prozeß des Herstellens mehrfach zusammengesetzter Bilder von Etiketten auf.

Die EP-A-0 613 288 offenbart, eine Einheitsbildfläche festzulegen, in die ein Einheitsbild gedruckt werden soll, um somit Einheitsflächendaten Xb und Yb zu erzeugen, die die Einheitsbildfläche darstellen. Einheitsbilddaten werden erzeugt, die die Eingabe der Bilddaten bilden und das Einheitsbild darstellen. Eine Vielzahl von Kopien der Einheitsbildfläche wird auf einer Bildebene ausgelegt, um das Bildausgabeformat zu definieren. Parameter werden als Maskendaten vorbereitet, die die Vielzahl der Einheitsbildflächen darstellen, basierend auf den Einheitsbildflächendaten und Informationen über die Gestaltung bzw. das Bildausgabeformat. Schließlich werden Ausgabedaten an die Kopftreiber eines Tintenstrahldruckers gegeben, so daß die Vielzahl der Einheitsbilder reproduziert werden kann.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, mehrfach zusammengesetzte Bilder ohne Verwendung einer Fotosatzmaschine herzustellen.

Die vorliegende Erfindung ist auf ein Verfahren zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder durch Auslegen identischer Bilder gerichtet, mit den Schritten (a) bis (e), wie in Anspruch 1 definiert.

Das Verfahren erstellt Maskendaten, welche eine Vielzahl von Einheitsbildflächen darstellen, basierend auf den Einheitsbildflächendaten und der Layout-Information, und erzeugt ein Bildaufzeichnungssignal, welches ein Einheitsbild darstellt, das auf jeder der mehrfach zusammengesetzten Einheitsbildflächen gezeichnet werden soll, die durch die Maskendaten ausgedrückt sind. Demgemäß können mehrfach zusammengesetzte Bilder auf einem lichtempfindlichen Material basierend auf dem Bildaufzeichnungssignal reproduziert werden, so daß es möglich wird, mehrfach zusammengesetzte Bilder zu erzeugen, ohne eine Fotosatzmaschine zu benutzen.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der (d) den Schritt auf: Vorbereiten einer Registermarkierungsmaske, die beim Zeichnen einer Vielzahl von Registermarkierungen an bestimmten Positionen in der Nähe jeder der Vielzahl der Einheitsbildflächen verwendet werden soll, so daß die Vielzahl der Registermarkierungen nicht die Vielzahl der Einheitsbildflächen überlagert; und der Schritt (e) weist den Schritt auf Erzeugen des Bildaufzeichnungssignals, das die Vielzahl der Registermarkierungen ebenso wie die Vielzahl der Einheitsbilder darstellt.

Dieses Verfahren ermöglicht es, daß erforderliche Registermarkierungen in der Nähe jedes mehrfach zusammengesetzten Einheitsbildes aufgezeichnet werden.

Das Verfahren weist weiter den Schritt auf (f) Aufzeichnen der Vielzahl von Einheitsbildern auf einem lichtempfindlichen Material entsprechend dem Bildaufzeichnungssignal.

Bevorzugt weist der Schritt (c) den Schritt auf Vorbereiten von Verwaltungszahlendaten als Teil der Layout-Information, wobei die Verwaltungszahlendaten unterschiedliche Verwaltungszahlen darstellen, die jeweils in die Nähe der Vielzahl der Einheitsbildflächen gezeichnet werden; und der Schritt (f) weist den Schritt auf Aufzeichnen der Verwaltungszahlen jeweils in der Nähe der Vielzahl der Einheitsbildflächen entsprechend den Verwaltungszahlendaten.

Dieses Verfahren ermöglicht es, daß jedem mehrfach zusammengesetzten Einheitsbild eine Verwaltungszahl zugewiesen wird.

Die vorliegende Erfindung ist auch auf eine Vorrichtung zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder durch Auslegen identischer Bilder gerichtet, wie sie in Anspruch 6 definiert ist.

Die vorliegende Erfindung ist weiter auf ein computerlesbares Medium gerichtet, in dem eine Einrichtung zum Lesen eines Programmcodes mittels eines Computers verkörpert ist, zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder durch Auslegen identischer Bilder, wie es in Anspruch 11 definiert ist.

Diese und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 veranschaulicht konzeptionsartig ein Gestaltungssystem für Papierware zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder einer Papierware, das die vorliegende Erfindung verkörpert;

Fig. 2 ist ein Blockschaubild, das die Struktur eines Gestaltungssystems 100 für die entwickelte Ansicht veranschaulicht;

Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Verarbeitungsroutine zeigt, die bei einer ersten Ausführungsform ausgeführt wird;

Fig. 4 zeigt eine entwickelte Ansicht eines Standardmusters SP;

Fig. 5A und 5B veranschaulichen eine konkrete Prozedur des Prozesses zum Erzeugen einer erweiterten Fläche;

Fig. 6 zeigt ein Beispiel einer Ansicht einer Ebene;

Fig. 7 zeigt die Struktur von Daten der Ansicht einer Ebene;

Fig. 8 zeigt eine Vielzahl von mehrfach zusammengesetzten Mustern DP1 bis DP6;

Fig. 9 veranschaulicht mehrfach zusammengesetzte entwickelte Ansichten als ein Beispiel;

Fig. 10 zeigt die Struktur einer Datei für Layout-Information;

Fig. 11 veranschaulicht ein Einheitsbild, das durch einen Seitenumbruchprozeß erzeugt und in einer aufgeweiteten Fläche des Bildes anzeigt ist;

Fig. 12 zeigt eine Bildmaske, ausgedrückt durch Maskendaten;

Fig. 13 veranschaulicht Bilder, die in mehrfach zusammengesetzten aufgeweiteten Flächen des Bildes mit Registermarkierungen aufgezeichnet sind;

Fig. 14 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Verarbeitungsroutine zeigt, welche bei einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird; und

Fig. 15 zeigt mehrfach zusammengesetzte entwickelte Ansichten einer Papierware mit Verwaltungszahlen, die diesen zugewiesen sind.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM A. Struktur der Vorrichtung

Fig. 1 veranschaulicht konzeptionsartig ein Gestaltungssystem DPS für Papierware zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder einer Papierware, das die vorliegende Erfindung verkörpert. Das Gestaltungssystem DPS für Papierware umfaßt ein Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht, ein Bildverarbeitungssystem 200, eine Arbeitsstation 300 zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder und ein Bildaufzeichnungsgerät 400.

Das Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht ist ein Computersystem, das so arbeitet, daß eine entwickelte Ansicht einer Papierware erzeugt wird und mehrere Kopien der entwickelten Ansicht auf einer Bildebene ausgelegt werden, die einem lichtempfindlichen Material entspricht. Das Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht erzeugt Daten für die Ansicht einer Ebene, welche eine entwickelte Ansicht einer Papierware ebenso wie Layout- Information, die Lage und Ausrichtung jedes mehrfach zusammengesetzten Bildes darstellt, darstellen.

Das Bildverarbeitungssystem 200 ist ein Computersystem, das so arbeitet, daß ein Farbbild (oder Einheitsbild) hergestellt wird, das eine Fotografie oder Veranschaulichung eines Produktes, einen Handelsnamen und einen Strichcode umfaßt, die auf die Oberfläche der Papierware gedruckt werden sollen, und Farbtrennbilddaten des Farbbildes erzeugt werden. Vier Farbtrennbilddaten werden im allgemeinen entsprechend den vier primären Druckfarben Y (gelb), M (magenta), C (cyan) und K (schwarz) erstellt. In dem Prozeß des Herstellens eines Bildes einer Papierware ist es erforderlich, das Bild innerhalb einer festen Fläche der entwickelten Ansicht der Papierware anzuordnen. Das Bildverarbeitungssystem 200 legt dementsprechend eine Einheitsbildfläche fest, in der ein Bild gedruckt wird, auf der Basis der Daten für die Ansicht einer Ebene (die die entwickelte Ansicht darstellen), wie sie durch das Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht gegeben sind, und erzeugt ein Einheitsbild innerhalb der Einheitsbildfläche. Das Bild der so durch das Bildverarbeitungssystem 200 hergestellten Papierware wird hiernach als 'verarbeitetes Bild' oder 'Einheitsbild' bezeichnet, und die Bilddaten, die das Bild der Papierware darstellen, als 'verarbeitete Bilddaten' oder 'Einheitsbilddaten'.

Die Arbeitsstation 300 zum Herstellen eines mehrfach zusammengesetzten Bildes ist ein Computersystem, das so arbeitet, daß es ein Bildaufzeichnungssignal erzeugt, welches die mehrfach zusammengesetzten Bilder darstellt, entsprechend der Layout-Information, die von dem Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht geliefert wird, und den verarbeiteten Bilddaten, die von dem Bildverarbeitungssystem 200 geliefert werden. Das Bildaufzeichnungsgerät 400 zeichnet mehrfach zusammengesetzte Bilder auf einem lichtempfindlichen Material, so wie einem lichtempfindlichen Film und einer vorbeschichteten Platte, auf, basierend auf dem Bildaufreichnungssignal, das von der Arbeitsstation 300 zum Herstellen mehrfach zusammen gesetzter Bilder abgegeben wird. Das Bildaufzeichnungssignal wird für jedes Farbtrennbild erzeugt, und die mehrfach zusammengesetzten Bilder werden somit für jedes Farbtrennbild aufgezeichnet.

Fig. 2 ist ein Blockschaubild, das die Struktur des Gestaltungssystems 100 für die entwickelte Ansicht veranschaulicht. Das Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht umfaßt eine CPU 102, eine Farb-Kathodenstrahlröhre (Farb-CRT) 104, die als eine Anzeigeeinrichtung arbeitet, eine Tastatur 106 und eine Maus 108 als Eingabeeinrichtungen oder Festlegeeinrichtungen, und ein Floppy-Disk-Laufwerk 110 und ein Festplattenlaufwerk 112 als externe Speichereinrichtungen. Die CPU 102 führt Computerprogrammcodes aus, die in einem Hauptspeicher (nicht gezeigt) gespeichert sind, um die Funktionen einer Einrichtung 120 zum Erzeugen von Daten für die Ansicht in einer Ebene, einer Einstelleinrichtung 122 für Registermarkierungen, einer Einrichtung 124 zum mehrfachen Zusammensetzen, einer Einrichtung 126 zum Erzeugen einer aufgeweiteten Fläche und einer Eingabe/Ausgabe-Einrichtung 128 zu implementieren.

Die Computerprogrammcodes zum Implementieren der Funktionen dieser Einrichtungen werden in einem tragbaren Speichermedium (transportierbaren Speichermedium) gespeichert, so wie einer Floppy-Disk oder CD-ROM, und von dem tragbaren Speichermedium zu dem Hauptspeicher oder dem Festplattenlaufwerk 110 des Computersystems übertragen.

B. Erste Ausführungsform

Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Verarbeitungsroutine zeigt, welche bei einer ersten Ausführungsform ausgeführt wird. Die Schritte S11 bis S16 in dem Ablaufdiagramm der Fig. 3 werden von dem Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht ausgeführt, der Schritt S21 durch das Bildverarbeitungssystem 200, die Schritte S31 bis S34 durch die Arbeitsstation 300 zum Herstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes und Schritt S41 durch das Bildaufzeichnungsgerät 400.

Wenn das Programm in die Routine eintritt, befiehlt ein Benutzer mit der Maus 108 im Schritt S11, Standardmusterdaten einer Papierware aus dem Festplattenlaufwerk 112 auszulesen. Eine entwickelte Ansicht, ausgedrückt durch die Standardmusterdaten, wird auf der CRT 104 angezeigt. Fig. 4 zeigt eine entwickelte Ansicht eines Standardmuster SP, die auf der CRT 104 angezeigt wird. In Fig. 4 stellen durchgezogene Linien des Standardmusters SP eine Kontur oder einen Umriß OL der Papierware dar, und die gestrichelten Linien stellen Faltlinien FL der Papierware dar. Die Faltlinien FL können als durchgezogene Linien gezeichnet werden, falls dies notwendig ist. Unterschiedliche Typen der Standardmusterdaten, welche verschiedene Formen oder Papierpakete darstellen, sind in dem Festplattenlaufwerk 112 gespeichert. Wenn der Benutzer einen Satz aus den mehreren Standardmusterdaten auswählt, werden die ausgewählten Standardmusterdaten angezeigt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Die Standardmusterdaten umfassen Abmessungen (Größe jeder Ebene der Papierware, Breite jedes Randes zum Falten und Radius jedes Eckabschnittes usw.) und Position jedes Teiles durch Variablen.

Wenn der Benutzer tatsächliche Abmessungen der jeweiligen Teile des Standardmusters SP mit der Tastatur 106 und Maus 108 festlegt, erzeugt die Einrichtung 120 zum Erzeugen von Daten der Ansicht einer Ebene eine entwickelte Ansicht der Papierware entsprechend den festgelegten tatsächlichen Abmessungen und zeigt die entwickelte Ansicht auf der CRT 104 an.

Im Schritt S12 legt die Einrichtung 122 zum Einstellen von Registermarkierungen Registermarkierungen in der Nähe der entwickelten Ansicht aus. Zwei unterschiedliche Typen von Registermarkierungen RM1 und RM2, die in der Nähe der entwickelten Ansicht SP ausgelegt sind, sind in dem Beispiel der Fig. 4 gezeigt. Die ersten Registermarkierungen RM1 werden im allgemeinen "mittige Registermarkierung" genannt. Die mittige Registermarkierung hat ein Kreuz, dessen Schnittpunkt sich im wesentlichen in der Mitte der vertikalen und horizontalen Richtung der entwickelten Ansicht SP befindet. Jede mittige Registermarkierung RM1 ist um einen vorbestimmten Abstand vom Umriß OL der entwickelten Ansicht SP entfernt angeordnet.

Das Programm geht dann zum Schritt S13, in dem die Einrichtung 126 zum Erzeugen einer aufgeweiteten Fläche eine aufgeweitete Fläche erzeugt. Die aufgeweitete Fläche stellt eine Fläche jedes Einheitsbildes dar, die auf die Oberfläche einer Papierware gedruckt werden soll. Fig. 5A und 5B veranschaulichen eine konkrete Prozedur des Prozesses zum Erzeugen der aufgeweiteten Fläche. Mit Bezug auf Fig. 5A legt der Benutzer Positionen von Konturpunkten P1 bis P8 einer Druckfläche RP mit der Maus 108 fest, während er auf die entwickelte Ansicht schaut, die auf der CRT 104 angezeigt wird. Die Einrichtung 126 zum Erzeugen der aufgeweiteten Fläche erweitert (oder spreizt auf) den Umfang der Druckfläche RP um eine gewünschte Breite W1, wie in Fig. 5B gezeigt, und erzeugt Daten einer aufgeweiteten Druckfläche RPa (diese Daten werden hiernach einfach als 'aufgeweitete Flächendaten' bezeichnet). Der Benutzer legt die aufgeweitete Breite (aufgestreute Breite) W1 mit der Tastatur 106 fest. Die aufgeweitete Breite W1 wird im allgemeinen in einem Bereich von 3 bis 5 mm festgelegt. In dem Druckprozeß wird ein Bild in die erweiterte Druckfläche RPa gedruckt. Die Vorlage-Druckfläche RP wird aufgeweitet, um eine aufgeweitete Fläche zu ergeben, um einem Problem vorzubeugen, das Auftreten würde, wenn tatsächliche Schnittlinien (Stanzschnittlinien) des Bildes der Papierware ein wenig von der gedruckten Bildfläche abweichen und man die Papierware aus dem bedruckten Papier ausschneidet.

Im Schritt S13 im Ablaufdiagramm der Fig. 3 wird eine weitere aufgeweitete Fläche für die Registermarkierungen RM1 und RM2 hergestellt. Es werden nämlich die Registermarkierungen RM1 und RM2 um eine vorbestimmte Breite aufgeweitet (oder aufgestreut), um aufgeweitete Flächen der Registermarkierungen zu liefern. In der Beschreibung unten umfaßt der Ausdruck 'aufgeweitete Fläche' sowohl die 'aufgeweitete Fläche des Bildes (Einheitsbild)' als auch die, aufgeweitete Fläche der 'Registermarkierungen'.

Fig. 6 zeigt eine Ansicht einer Ebene einschließlich einer aufgeweiteten Fläche. Die Ansicht einer Ebene umfaßt die entwickelte Ansicht einer Papierware, gezeichnet mit Umriß OL und Faltlinien FL, die Registermarkierungen RM1 und RM2 und die aufgeweitete Fläche RPa. Für die Deutlichkeit der Illustration wird eine Fläche, die durch die aufgeweitete Fläche RPa definiert ist, in dem Beispiel der Fig. 6 mit schrägverlaufenden Linien gefüllt. Obwohl die aufgeweitete Fläche tatsächlich aufgeweitete Flächen der Registermarkierungen RM1 und RM2 umfaßt, wie oben diskutiert, ist ihre Veranschaulichung bei der Zeichnung der Fig. 6 weggelassen.

Fig. 7 zeigt die Struktur von Daten für die Ansicht einer Ebene. Die Daten für die Daten einer Ebene sind Vektordaten, die die Form von den jeweiligen Bestandteilen der Ansicht einer Ebene darstellen; das heißt, den Umriß OL, die Faltlinien FL, die Registermarkierungen RM1 und RM2 und die aufgeweitete Fläche RPa. Die Vektordaten, die den Umriß der aufgeweiteten Fläche RPa darstellen, werden als Maskendaten benutzt, die eine Fläche eines Einheitsbildes darstellen, das auf die Papierware in dem Bildausgabeprozeß gedruckt werden soll, wie es später beschrieben wird.

Mit Bezug zurück auf das Ablaufdiagramm der Fig. 3 legt im Schritt S 14 die Einrichtung 124 zum mehrfachen Zusammensetzen (Fig. 2) die entwickelte Ansicht der Papierware auf einer Bildebene in einem mehrfach zusammengesetzten Muster aus. Eine Vielzahl von mehrfach zusammengesetzten Mustern ist im Festplattenlaufwerk 112 gespeichert, und ein Muster, das am besten geeignet ist, wird durch einen Anwendungs-Programmcode ausgewählt. Fig. 8 zeigt eine Vielzahl von mehrfach zusammengesetzten Mustern DP1 bis DP6, die in dem Festplattenlaufwerk 112 gespeichert sind. Bei jedem mehrfach zusammengesetzten Muster ist die Lagebeziehung zwischen einem Referenzkästchen RB und ein Y-benachbartes Kästchen YB, das dem Referenzkästchen RB in Y-Richtung benachbart ist, wie folgt definiert:

DP1 (normale Konfiguration): Das Referenzkästchen RP und das Y-benachbarte Kästchen YB sind in der selben Richtung ausgerichtet, und die linke Seite des Umrisses des Referenzkästchens RB ist mit der des Y-benachbarten Kästchens YB ausgerichtet.

DP2: Das Referenzkästchen RB und das Y-benachbarte Kästchen YB sind in umgekehrten Richtungen ausgerichtet (DP3 bis DP6 sind auch in den umgekehrten Richtungen ausgerichtet), und die linke Seite des Umrisses des Referenzkästchens RB ist mit der des Ybenachbarten Kästchens YB ausgerichtet.

DP3: Das linke Endstück der Faltungslinie des Referenzkästchens RB ist mit der des Ybenachbarten Kästchens YB ausgerichtet. Die Faltungslinien hierin implizieren nur vertikale Linien. In der Zeichnung der Fig. 8 sind die Faltungslinien als gestrichelte Linie gezeichnet.

DP4: Das linke Endstück der Faltungslinie des Referenzkästchens RB ist mit der linken Seite des Umrisses des Y-benachbarten Kästchens YB ausgerichtet.

DP5: Das zweite Stück der Faltungslinien von dem linken Ende des Referenzkästchens RB ist mit der linken Seite des Umrisses des Y-benachbarten Kästchens YB ausgerichtet.

DP6: Das zweite Stück der Faltungslinien vom linken Ende des Referenzkästchens RB ist mit dem linken Endstück der Faltungslinie des Y-benachbarten Kästchens YB ausgerichtet.

Horizontal umgekehrte Muster derjenigen, die in Fig. 8 gezeigt sind, sind auch verfügbare Alternativen. Da die Papierware eine relativ komplizierte Form hat, ermöglicht die Auswahl eines geeigneten Musters aus einer Vielzahl von mehrfach zusammengesetzten Mustern, daß die Bildebene besser ausgenutzt wird.

Der Benutzer wählt ein mehrfach zusammengesetztes Muster aus diesen Alternativen und legt die Anzahl von Papierwaren fest, die in der horizontalen Richtung und in der vertikalen Richtung angeordnet werden. Die Form der entwickelten Ansicht der Papierware (einschließlich des Umrisses OL, der Faltungslinien FL und der Registermarkierungen RM1 und RM2) wird dann entsprechend dem ausgewählten mehrfach zusammengesetzten Muster und der festgelegten Anzahl der Papierware mehrfach zusammengesetzt. Fig. 9 veranschaulicht mehrfach zusammengesetzte entwickelte Ansichten als ein Beispiel. Die mehrfach zusammengesetzten entwickelten Ansichten der Fig. 9 werden erhalten, indem ein horizontal umgekehrtes Muster des zweiten mehrfach zusammengesetzten Muster PP2 ausgewählt wird und die Anzahl der Papierwaren eingestellt wird, die in der horizontalen Richtungen und in der vertikalen Richtung angeordnet werden, wobei beide gleich zwei sind.

Fig. 10 zeigt die Struktur einer Layout-Infonnations-Datei, erzeugt als ein Ergebnis des mehrfach Zusammensetzungsprozesses. Die Layout-Informations-Datei umfaßt Datenlisteninformationen des Auslegens und Informationen über einen lichtempfindlichen Film. Die Datenlisteninformation umfaßt einen Namen und einen Datentyp, die jedes Teil darstellen, das auf einer Bildebene ausgelegt ist, ebenso wie eine Folge von Zeichen und den Zeichnungsursprung, der auf der Bildebene ausgelegt ist. Die Auslegeinformation umfaßt Positionsinformationen des Ursprungs jedes Teiles und Information über die Konfiguration jedes Teiles (Orientierung, Name und Maskeninformation). Die Information über einen lichtempfindlichen Film umfaßt Abmessungen des lichtempfindlichen Films, die Position des Ursprungs des lichtempfindlichen Films, zusätzliche Informationen über Registermarkierungen und die Rangfolge der Priorität der ausgelegten Daten (das heißt Priorität der ausgelegten Teile).

Mit Bezug zurück auf das Ablaufdiagramm der Fig. 3 gibt im Schritt S15 die Einrichtung 126 zum Erzeugen der aufgeweiteten Fläche die Daten für die Ansicht einer Ebene aus, wie in Fig. 6 gezeigt, über die Eingabe/Ausgabe-Einrichtung 128. Beispielsweise werden die Daten für die Ansicht einer Ebene in eine Floppy-Disk geschrieben, die in das Floppy-Disk- Laufwerk 110 eingesetzt ist. Die Daten für die Ansicht einer Ebene, die in der Floppy-Disk gespeichert sind, werden an ein Bildverarbeitungssystem, wie in Fig. 1 gezeigt, übertragen und von diesem gelesen.

Im Schritt S16 im Ablaufdiagramm der Fig. 3 gibt die Einrichtung 124 für das mehrfache Zusammensetzen die Layout-Informations-Datei über die Eingabe/Ausgabe-Einrichtung 128 aus. Beispielsweise ist die Layout-Informations-Datei auf eine Floppy-Disk geschrieben, die in das Floppy-Disk-Laufwerk 110 eingesetzt ist. Die Layout-Informations-Datei, die auf der Floppy-Disk gespeichert ist, wird zu der Arbeitsstation 300 zum Herstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes übertragen und von dieser gelesen.

Im Schritt S21 in dem Ablaufdiagramm der Fig. 3 führt der Benutzer einen Seitenumbruchprozeß durch die interaktive Operation mit dem Bildverarbeitungssystem 200 durch. Der Seitenumbruchprozeß bedeutet, eine Vielfalt von Bildteilen zu sammeln, einschließlich Fotografien, Zeichen und Figuren, um ein Einheitsbild in der aufgeweiteten Fläche des Bildes zu erzeugen. Fig. 11 veranschaulicht ein Einheitsbild (auch als 'Abbildung' bezeichnet), das durch den Seitenumbruchprozeß erzeugt worden ist und in der aufgeweiteten Fläche der Abbildung angezeigt wird.

Das Programm geht dann zum Schritt S31 in dem Ablaufdiagramm der Fig. 3 über, in dem die Bilddaten per Abbildung, die durch den Seitenumbruchprozeß erzeugt worden sind, und die Daten über die Ansicht einer Ebene von dem Bildverarbeitungssystem 200 zu der Arbeitsstation 300 zum Erstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes geschickt werden, und sie werden als Seitendaten einer Arbeitsaufgabe kombiniert. Der Ausdruck 'Arbeitsaufgabe' hierin bedeutet eine Arbeitseinheit, die an der Arbeitsstation 300 zum Erstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes ausgeführt wird. Im Schritt S32 werden Maskendaten, die eine Abbildungsmaske der Arbeitsaufgabe darstellen, entsprechend der Layout-Informations-Datei und der Daten über die Ansicht einer Ebene erzeugt. Fig. 12 zeigt eine Abbildungsmaske, die durch die Maskendaten dargestellt wird. Die Abbildungsmaske (auch als 'Bildmaske' bezeichnet) wird erhalten, indem eine Vielzahl der aufgeweiteten Flächen RPa der Abbildung und eine Vielzahl der aufgeweiteten Flächen RM1a und RM2b der Registermarkierungen entsprechend dem mehrfach zusammengesetzten Layout angeordnet werden, das durch die Layout-Informations-Datei definiert ist. Die Abbildungsmaske zeigt Maskenflächen, in denen die Abbildung und die Registermarkierungen gedruckt werden sollen. Während die Registermarkierungen RM1 und RM2 um eine aufgeweitete Fläche RPa der Abbildung in der Ansicht einer Ebene, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist, angeordnet sind, sind einige aufgeweitete Flächen der Registermarkierungen in der Abbildungsmaske der Fig. 12 weggelassen, an den Positionen, die mit den aufgeweiteten Flächen RPa der Abbildung überlappen. Dies verhindert, daß Registermarkierungen unerwünscht in die Abbildung gedruckt werden. Die Fläche der Abbildungsmaske (auch als 'bedruckbare Fläche' bezeichnet) wird durch eine logische Operation festgelegt, die hiernach angegeben wird:

[PMA] = [MCEAp]OR{[OA]AND[MCEAr]},

wobei [PMA] eine Abbildungsmaskenfläche bezeichnet, [MCEAp] die mehrfach zusammengesetzten aufgeweiteten Flächen der Abbildung bezeichnet, [OA] eine andere Fläche als die mehrfach zusammengesetzten aufgeweiteten Flächen der Abbildung bezeichnet und [MCEAr] die mehrfach zusammengesetzten aufgeweiteten Flächen der Registermarkierungen bezeichnet.

Fig. 13 veranschaulicht Abbildungen und Registermarkierungen, die entsprechend der Abbildungsmaske aufgezeichnet sind. Obwohl Linien, die die aufgeweiteten Flächen darstellen, tatsächlich nicht auf dem lichtempfindlichen Material aufgezeichnet werden, umfaßt Fig. 13 solche Linien, um die Darstellung übersichtlicher zu machen. Die Umriß- und Faltungslinien jeder mehrfach zusammengesetzten entwickelten Ansicht werden unabhängig von der Abbildungsmaske aufgezeichnet. Dies bedeutet, daß die Abbildungsmaske nur als eine Maske für die Abbildung und die Registermarkierungen wirkt. Die Arbeitsstation 300 zum Erstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes hat eine Funktion einer Einrichtung zum Erzeugen einer Abbildungsmaske zum Erzeugen von Abbildungsmaskendaten, die eine Fläche in mehrfach zusammengesetzten entwickelten Ansichten darstellt, in die die Abbildungen und die Registermarkierungen gedruckt werden sollen, basierend auf den aufgeweiteten Flächen der Abbildung und der aufgeweiteten Flächen der Registermarkierungen, die in der Ansicht einer Ebene enthalten sind, und auf der Layout-Information, die in der Layout-Informations-Datei enthalten ist.

Im Schritt S33 in dem Ablaufdiagramm der Fig. 3 führt die Arbeitsstation 300 zum Erstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes Rasterbildverarbeitung entsprechend den Daten einer Seite der Arbeitsaufgabe (der Daten über die Ansicht einer Ebene und der Abbildungsdaten) und den Abbildungsmaskendaten durch, wodurch ein Bildaufzeichnungssignal erzeugt wird, das zum Aufzeichnen eines zusammengesetzten Bildes einschließlich der mehrfach zusammengesetzten entwickelten Ansichten (Umrisse und Faltungslinien) der Papierware, der Registermarkierungen und der Abbildungen benutzt wird. Das Bildaufzeichnungssignal, das die Abbildungen und die Registermarkierungen darstellt, wird mit der Abbildungsmaske, wie sie in Fig. 12 gezeigt ist, maskiert, und von der Arbeitsstation 300 zum Erstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes im Schritt S34 an das Bildaufzeichnungsgerät 400 geschickt. Das Bildaufzeichnungssignal kann mit der Abbildungsmaske zur Zeit des Erzeugens des Bildaufzeichnungssignals maskiert werden anstatt zu der Zeit des Ausgebens des Bildaufzeichnungssignals.

Im Schritt S41 zeichnet das Bildaufzeichnungsgerät 400 das zusammengesetzte Bild auf einem lichtempfindlichen Film auf, basierend auf dem Bildaufzeichnungssignal, das von der Arbeitsstation 300 zum Erstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes ausgegeben wird. Das zusammengesetzte Bild umfaßt die Abbildungen und die Registermarkierungen, die in der Fläche gezeichnet sind, welche durch die Abbildungsmaske (Fig. 12) definiert ist, ebenso wie die Umrisse und die Faltungslinien der mehrfach zusammengesetzten entwickelten Ansichten.

Wie oben diskutiert, erzeugt die erste Ausführungsform ein Bildaufzeichnungssignal, und gibt es aus, das mehrfach zusammengesetzte Abbildungen umfaßt, wobei aufgeweitete Flächen als eine Abbildungsmaske und eine Abbildung verwendet werden, so daß keine Bilddaten vorab erforderlich sind, die die mehrfach zusammengesetzten Abbildungen darstellen. Während das herkömmliche Verfahren zum Erzeugen von Bilddaten, die mehrfach zusammengesetzte Abbildungen darstellen, eine große Kapazität zum Speichern großer Datenmengen erfordert, kann das Verfahren der ersten Ausführungsform leicht mehrfach zusammengesetzte Bilder ebenso wie Registermarkierungen entsprechend dem mehrfach zusammengesetzten Layout aufzeichnen, ohne daß die erforderliche Kapazität erhöht werden müßte.

C. Zweite Ausführungsform

Fig. 14 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Verarbeitungsroutine zeigt, welche bei einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird. Bei der Verarbeitungsroutine der Fig. 14 wird der Prozeß des Erzeugens von aufgeweiteten Flächen (Schritt S13), der bei der ersten Ausführungsform der Fig. 2 durch das Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht durchgeführt worden ist, im Schritt S202 durch das Bildverarbeitungssystem 200 vor dem Seitenumbruchprozeß (Schritt S21) ausgeführt. Die Registermarkierungen, die bei dem mehrfach zusammengesetzten Layout der zweiten Ausführungsform benutzt werden, sind nicht diejenigen, die von dem Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht erzeugt werden, sondern, diejenigen, die in der Nähe der mehrfach zusammengesetzten entwickelten Ansichten durch die Arbeitsstation 300 zum Erzeugen eines mehrfach zusammengesetzten Bildes im Schritt S302 vor der RIP (Schritt S33) ausgelegt werden. Der Prozeß des Erzeugens aufgeweiteter Flächen und der Prozeß des Auslegens von Registermarkierungen kann im Gestaltungssystem 100 für die entwickelte Ansicht, im Bildverarbeitungssystem 200 und in der Arbeitsstation 300 zum Erstellen des mehrfach zusammengesetzten Bildes implementiert werden. Es ist nämlich die obige Aufteilung des Prozesses auf drei Systeme 100, 200 und 300 lediglich aus Gründen der Bequemlichkeit vorgenommen worden, und irgendeiner der verschiedenen Prozesse, wie sie oben beschrieben sind, kann in irgendeinem der drei Systeme 100, 200 und 300 durchgeführt werden.

In dem Ablaufdiagramm der Fig. 14, nach der Abarbeitung der Schritte S31 und S32, geht das Programm weiter zum Schritt 301, in dem entschieden wird, ob eine weitere Ansicht einer Ebene für die selbe Arbeitsaufgabe vorliegt oder nicht. Wenn sie vorliegt, kehrt das Programm zum Schritt S11. Dies ermöglicht es, daß unterschiedliche Papierwaren in der selben Arbeitsaufgabe hergestellt werden.

Die obigen Ausführungsformen sind lediglich veranschaulichend und in keinem Sinne beschränkend. Es können viele Modifikationen, Änderungen und Auswechselungen geschehen, ohne daß man sich vom Gedanken und Umfang der Haupteigenschaften der Erfindung entfernt. Einige Beispiele für Modifikationen sind hiernach angegeben.

(1) Fig. 15 zeigt mehrfach zusammengesetzte entwickelte Ansichten einer Papierware mit Verwaltungszahlen, die diesen zugewiesen sind. Wenn eine Papierware in der Art der Mehrfachzusammensetzung gedruckt wird, kann es wünschenswert sein, fortlaufende Zahlen für die Verwaltung an nicht sichtbaren Orten in Rändern oder an Unterseiten der mehrfach zusammengesetzten Papierwaren zu drucken, um mögliche Fehler bei den mehrfach zusammengesetzten Papierwaren behandeln zu können. Verwaltungszahlen MN, in Fig. 15 gezeigt, werden als die fortlaufenden Zahlen für die Verwaltung benutzt. Wenn dieses Verfahren bei den obigen Ausführungsformen angewendet wird, umfaßt die Layout-Informations-Datei die Positionen, die Schriftart und die Zeichengröße der Verwaltungszahlen. Dies ermöglicht es, daß die Verwaltungszahlen MN an vorbestimmten Positionen in mehrfach zusammengesetzten entwickelten Ansichten der Papierware zum Zeitpunkt des Ausgebens eines zusammengesetzten Bildes gezeichnet werden.

(2) Eine Vielzahl von Bildern kann bei dem Seitenumbruchprozeß des S21 hergestellt werden. In diesem Fall wird die Vielzahl der Bilder jeweils im Schritt S41 in einer mehrfach zusammengesetzten Weise aufgezeichnet.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder durch Auslegen identischer Bilder, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:

(a) Festlegen einer Einheitsbildfläche, in die ein Einheitsbild mit einem nicht rechtwinkligen Umriß gedruckt werden soll, um somit Einheitsbildflächendaten zu erzeugen, die die Einheitsbildfläche darstellen;

(b) Erzeugen von Einheitsbilddaten, die das Einheitsbild in der Einheitsbildfläche darstellen;

(c) Bereitstellen einer Vielzahl von Layout-Mustern für die nicht rechtwinkligen Einheitsbilder durch Auslegen einer Vielzahl von Kopien der Einheitsbildfläche in einer Bildebene, um somit Layout-Informationen zu erzeugen, die jedes Layout-Muster aus der Vielzahl der Einheitsbildflächen darstellt, und Auswählen eines der Layout-Muster;

(d) Erstellen von Maskendaten, die das ausgewählte Layout-Muster darstellen, basierend auf Einheitsbildflächendaten und der Layout-Informationen des ausgewählten Layout-Musters; und

(e) Erzeugen eines Bildaufzeichnungssignals, das eine Vielzahl von Einheitsbildern darstellt, die in der Vielzahl der Einheitsbildflächen in der Bildebene als eine Funktion der Maskendaten und der Einheitsbilddaten reproduziert werden soll.

2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schritt (d) den Schritt aufweist:

Erstellen einer Registermarkierungsmaske, die beim Zeichnen einer Vielzahl von Registermarkierungen an bestimmten Positionen in der Umgebung jeder der Vielzahl der Einheitsbildflächen benutzt werden soll, so daß die Vielzahl der Registermarkierungen nicht mit der Vielzahl der Einheitsbildflächen überlagert wird; und

der Schritt (e) den Schritt aufweist:

Erzeugen des Bildaufzeichnungssignals, das die Vielzahl der Registermarkierungen ebenso wie die Vielzahl der Einheitsbilder darstellt.

3. Verfahren nach Anspruch 1, das weiter den Schritt aufweist:

(f) Aufzeichnen der Vielzahl der Einheitsbilder auf einem lichtempfindlichen Material entsprechend dem Bildaufzeichnungssignal.

4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem der Schritt (c) den Schritt aufweist:

Vorbereiten von Verwaltungszahlendaten als Teil der Layout-Information, wobei die Verwaltungszahlendaten unterschiedliche Verwaltungszahlen darstellen, die jeweils in die Umgebung der Vielzahl der Einheitsbildflächen gezeichnet werden; und

der Schritt (f) den Schritt aufweist:

Aufzeichnen der Verwaltungszahlen jeweils in der Umgebung der Vielzahl der Einheitsbildflächen entsprechend den Verwaltungszahlendaten.

5. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Einheitsbild eine entwickelte Ansicht der Papierware ist.

6. Vorrichtung zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder durch Auslegen identischer Bilder, wobei die Vorrichtung aufweist:

eine Einrichtung (200) zum Festlegen einer Einheitsbildfläche, in die ein Einheitsbild mit einem nicht rechtwinkligen Umriß gedruckt werden soll, um somit Einheitsbildflächendaten zu erzeugen, die die Einheitsbildfläche darstellen;

eine Einrichtung (200) zum Erzeugen von Einheitsbilddaten, die das Einheitsbild in der Einheitsbildfläche darstellen;

eine Einrichtung (100) zum Bereitstellen einer Vielzahl von Layout-Mustern für die nicht rechtwinkligen Einheitsbilder durch Auslegen einer Vielzahl von Kopien der Einheitsbildfläche in einer Bildebene, um somit Layout-Information zu erzeugen, die jedes Layout-Muster der Vielzahl der Einheitsbildflächen darstellt,

eine Einrichtung (124) zum Auswählen eines der Layout-Muster,

eine Richtung (300) zum Erstellen von Maskendaten, die die Vielzahl der Einheitsbildflächen darstellen, basierend auf den Einheitsbildflächendaten und der Layout-Information des ausgewählten Layout-Musters; und

eine Einrichtung (300) zum Erzeugen eines Bildaufzeichnungssignals, das eine Vielzahl von Einheitsbildern darstellt, die in der Vielzahl der Einheitsbildflächen in der Bildebene als eine Funktion der Maskendaten und der Einheitsbilddaten reproduziert werden sollen.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Einrichtung (300) zum Erstellen von Maskendaten aufweist:

eine Einrichtung zum Erstellung einer Registermarkierungsmaske, die beim Zeichnen einer Vielzahl von Registermarkierungen an bestimmten Positionen in der Nähe jeder der Vielzahl der Einheitsbildflächen gezeichnet werden soll, so daß die Vielzahl der Registermarkierungen sich nicht mit der Vielzahl der Einheitsbildflächen überlappt; und

die Einrichtung (300) zum Erzeugen eines Bildaufzeichnungssignals aufweist:

eine Einrichtung zum Erzeugen des Bildaufzeichnungssignals, welches die Vielzahl der Registermarkierungen ebenso wie die Vielzahl der Einheitsbilder darstellt.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6, die weiter aufweist: eine Einrichtung (400) zum Aufzeichnen der Vielzahl der Einheitsbilder auf einem lichtempfindlichen Material entsprechend dem Bildaufzeichnungssignal.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Einrichtung (100) zum Bereitstellen einer Vielzahl von Layout-Mustern aufweist:

eine Einrichtung (126) zum Vorbereiten von Verwaltungszahlendaten als Teil der Layout- Information, wobei die Verwaltungszahlendaten unterschiedliche Verwaltungszahlen darstellen, die jeweils in der Nähe der Vielzahl der Einheitsbildflächen gezeichnet sind; und

die Einrichtung (400) zum Aufzeichnen aufweist:

eine Einrichtung zum Aufzeichnen der Verwaltungszahlen jeweils in der Nähe der Einheitsbildflächen entsprechend den Verwaltungszahlendaten.

10. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der das Einheitsbild eine entwickelte Ansicht der Papierware ist.

11. Computerlesbares Medium, das eine computerlesbare Programmcodeeinrichtung darin verkörpert hat, zum Herstellen mehrfach zusammengesetzter Bilder durch Auslegen identischer Bilder, wobei die computerlesbare Programmcodeeinrichtung aufweist:

eine Programmcodeeinrichtung zum Festlegen einer Einheitsbildfläche, in die ein Einheitsbild mit einem nicht rechtwinkligen Umriß gedruckt werden soll, um somit Einheitsbildflächendaten zu erzeugen, die die Einheitsbildflächen darstellen;

eine Programmcodeeinrichtung zum Erzeugen von Einheitsbilddaten, die das Einheitsbild innerhalb der Einheitsbildfläche darstellen;

eine Programmcodeeinrichtung zum Bereitstellen einer Vielzahl von Layout-Mustern für die nicht rechtwinkligen Einheitsbilder durch Auslegen einer Vielzahl von Kopien der Einheitsbildfläche in einer Bildebene, um somit Layout-Information zu erzeugen die jedes Layout- Muster der Vielzahl der Einheitsbildfläche darstellt;

eine Programmcodeeinrichtung zum Auswählen eines der Layout-Muster;

eine Programmcodeeinrichtung zum Erstellen von Maskendaten, die das ausgewählte Layout- Muster darstellen, basierend auf den Einheitsbildflächendaten und der Layout-Information des ausgewählten Layout-Musters; und

eine Programmcodeeinrichtung zum Erzeugen eines Bildaufzeichnungssignals, das eine Vielzahl von Einheitsbildern darstellt, die in der Vielzahl der Einheitsbildflächen in der Bildebene als eine Funktion der Maskendaten und der Einheitsbilddaten reproduziert werden sollen.

12. Computerlesbares Medium nach Anspruch 11, bei dem die Programmcodeeinrichtung zum Erstellen von Maskendaten aufweist:

Eine Programmcodeeinrichtung zum Erstellen einer Registermarkierungsmaske, die beim Zeichnen einer Vielzahl von Registermarkierungen an bestimmten Positionen in der Nähe jeder der Vielzahl der Einheitsbildflächen benutzt werden soll, so daß die Vielzahl der Registermarkierungen sich nicht mit der Vielzahl der Einheitsbildflächen überlappt; und

die Programmcodeeinrichtung zum Erzeugen eines Bildaufzeichnungssignals aufweist:

eine Programmcodeeinrichtung zum Erzeugen des Bildaufzeichnungssignals, das die Vielzahl der Registermarkierungen ebenso wie die Vielzahl der Einheitsbilder darstellt.

13. Computerlesbares Medium nach Anspruch 9, bei dem die Programmcodeeinrichtung zum Auslegen aufweist: eine Programmcodeeinrichtung zum Vorbereiten von Verwaltungszahlendaten als Teil der Layout-Information, wobei die Verwaltungszahlendaten unterschiedliche Verwaltungszahlen darstellen, die jeweils in der Nähe der Vielzahl der Einheitsbildflächen gezeichnet sind.

14. Computerlesbares Medium nach Anspruch 11, bei dem das Einheitsbild eine Entwicklung der Papierware ist.







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