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Dokumentenidentifikation DE10244219A1 24.04.2003
Titel Vorrichtung und Verfahren zur Bogenzufuhr an eine Bogenverarbeitende Maschine, insbesondere Druckmaschine
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Wadlinger, Ralf, 68766 Hockenheim, DE
DE-Anmeldedatum 23.09.2002
DE-Aktenzeichen 10244219
Offenlegungstag 24.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.04.2003
IPC-Hauptklasse B65H 9/06
IPC-Nebenklasse B41F 21/12   B65H 5/38   B65H 11/00   
Zusammenfassung Eine Vorrichtung zur Bogenzufuhr an eine bogenverarbeitende Maschine, insbesondere Druckmaschine, besitzt einen Zuführtisch (10), an dessen vorderem Ende Vordermarken (13) angeordnet sind, und eine - in Förderrichtung (A) gesehen - vor den Vordermarken (13) und oberhalb des Zuführtisches (10) angeordnete, gegenüber dem Zuführtisch höhenverstellbare Leiteinrichtung.
Eine wesentliche Besonderheit besteht darin, dass - in Förderrichtung (A) gesehen - vor einer unmittelbar vor den Vordermarken (13) liegenden, höhenverstellbaren ersten Leiteinrichtung (17) zusätzlich eine zu dieser parallel ausgerichtete zweite Leiteinrichtung (18) angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 10.

Eine Vorrichtung der vorbezeichneten Art ist durch die DE 296 15 996 U1 bekannt geworden. Als Leiteinrichtung zum Niederhalten zu verarbeitender Bogen dient hier eine Leitrolle, die - zwecks Anpassung an die jeweilige Papierdicke - höhenverstellbar gelagert ist. Außerdem kann die Leitrolle hinsichtlich ihres Abstandes zu den Vordermarken verstellt werden, wobei zur Verarbeitung von Bogen aus dickem Papier bzw. Karton wegen der vergleichsweise geringen Flexibilität derartigen Materials ein weiter Abstand zu den Vordermarken zu wählen ist.

Der weite Abstand der Leitrolle von den Vordermarken, der somit bei der Verarbeitung von (Karton-)Bogen zwar grundsätzlich einen Vorteil bedeutet, da sich die (vergleichsweise unflexiblen) Bogen hierdurch gut über die Vorder- und Deckmarken hinüber- und der betreffenden Anlagetrommel zuführen lassen, wirkt sich indessen hinsichtlich des ersten Bogens dahingehend nachteilig aus, dass dieser bei der Heranführung an die Vordermarken nicht sicher genug unter die Deckmarken geleitet werden kann. Es kann hier zu sogenannten Überschießern kommen.

Ein weiterer Nachteil der bekannten Leitvorrichtung nach DE 296 15 996 U1 ist darin zu sehen, dass die gestellfeste Anordnung auf dem Zuführtisch die Zugänglichkeit zur Vorder- /Deckmarke und zum Vorgreifer erschwert. Außerdem wird ein Leerräumen des Zuführtisches behindert, das dann erforderlich ist, wenn sogenannte Stopper auftreten. Ausgehend von dem geschilderten Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Leiteinrichtung so zu gestalten, dass eine sichere und markierungsfreie Bogenführung ohne "Überschießer" gewährleistet ist, und zwar insbesondere auch bei Bogen aus dickem Papier bzw. Karton. Außerdem sollen bei geöffnetem Vordermarkenschutz keine störenden Überbauten die Zugänglichkeit zum Zuführtisch und zur Vorder-/Deckmarke erschweren.

Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 und bei einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 10 durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 10 gelöst.

Vorteilhafte Weiterbildung des gegenständlichen Teils der Erfindung sind den Patentansprüchen 2 bis 9 zu entnehmen.

Erfindungsgemäß wird also die erste (vordermarkennahe) Leiteinrichtung in ihrer (abgesenkten) Betriebsstellung - abgesehen vom "Normalfall" einer Verarbeitung von Bogen aus dünnem Papier - im Falle der Verarbeitung von Bogen aus dickem Papier oder Karton nur für den ersten Bogen eingesetzt bzw. benötigt (um "Überschießer" zu verhindern). Für nachfolgende Bogen aus dickem Papier oder Karton dagegen wird die Leitfunktion ausschließlich von der erfindungsgemäßen zweiten, von den Vordermarken weiter entfernten Leiteinrichtung wahrgenommen, während sich die erste Leiteinrichtung hier in (hochgefahrener) Raststellung befindet. Damit wird der vergleichsweise geringen Flexibilität von Bogen aus dickem Papier oder Karton optimal Rechnung getragen.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, die im Folgenden detailliert beschrieben werden. Es zeigt:

Fig. 1 - in Seitenansicht - eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Bogenzufuhr an eine Druckmaschine, mit in Betriebsstellung für dünnes Papier befindlicher Leiteinrichtung,

Fig. 2 den Gegenstand von Fig. 1, mit in Betriebsstellung für dickes Papier bzw. Karton (jeweils nur für den ersten Bogen) befindlicher Leiteinrichtung,

Fig. 3 den Gegenstand von Fig. 1 und 2, mit in Betriebsstellung für dickes Papier bzw. Karton (jeweils für den zweiten und weitere Bogen) befindlicher Leiteinrichtung,

Fig. 4 die Leiteinrichtung in der Betriebsstellung nach Fig. 3, in Pfeilrichtung A (Fig. 3) betrachtet (Vordermarkenschutz weggelassen),

Fig. 5 eine der Betriebsstellung nach Fig. 1 entsprechende, gegenüber Fig. 1 bis 4 etwas vergrößerte Teildarstellung der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 4,

Fig. 6 eine der Betriebsstellung nach Fig. 2 entsprechende, gegenüber Fig. 1 bis 4 etwas vergrößerte Teildarstellung der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 4,

Fig. 7 eine der Betriebsstellung nach Fig. 3 entsprechende, gegenüber Fig. 1 bis 4 etwas vergrößerte Teildarstellung der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 4, und

Fig. 8 den Gegenstand von Fig. 6 und 7, mit in Öffnungsstellung befindlichem Vordermarkenschutz.

Es bezeichnet 10 einen Zuführtisch (Anlegertisch) zur Zufuhr von Bogen 11 (s. Fig. 7) zu einer Druckmaschine, von der nur ein mit 12 bezifferter Anlagezylinder dargestellt ist. Die auf dem Zuführtisch 10 in Pfeilrichtung A (Fig. 3), z. B. in geschuppter Überlagerung, transportierten Bogen, z. B. 11, gelangen zunächst an einer Vordermarke 13 zur Anlage, bevor sie dann - wie in Fig. 7 angedeutet - über eine Führungsrolle 14 dem Anlagezylinder 12 zwecks weiterer Verarbeitung zugeleitet werden. Die Drehrichtung des Anlagezylinders 12 ist durch einen Pfeil 15 angedeutet.

Ein Vordermarkenschutz, den Fig. 1 bis 7 in (abgesenkter) Schließstellung und Fig. 8 (in hochgefahrener) Öffnungsstellung zeigt, ist insgesamt mit 16 bezeichnet. Der Vordermarkenschutz 16 fungiert zugleich als Traggestell für eine erste Leiteinrichtung 17 und (teilweise) auch für eine zweite Leiteinrichtung 18. Die erste Leiteinrichtung 17 ist innerhalb eines durch Anschläge festgelegten Bereichs um eine Drehachse 19 am Vordermarkenschutz 16 schwenkbar angelenkt, derart, dass sich mit fortschreitender Schwenkbewegung nach oben (Pfeilrichtung 20, s. Fig. 5 bis 7) gleichzeitig der Abstand von den Vordermarken 13 entsprechend vergrößert.

Insbesondere aus Fig. 1 bis 3 ist ersichtlich, dass die erste Leiteinrichtung 17 mittels seitlicher Tragarme 24 an dem Vordermarkenschutz 16 angelenkt ist. Zur Stellbetätigung der ersten Leiteinrichtung 17 um die Schwenkachse 19 dient ein Pneumatikzylinder 25, der innerhalb der Konturen des Vordermarkenschutzes 16 an diesem bei 26 angelenkt ist. Ein Betätigungskolben 27 des Pneumatikzylinders 25 greift bei 28 gelenkig an dem betreffenden Tragarm 24 der ersten Leiteinrichtung 17 an.

Die beiden (bereits oben erwähnten) Anschläge für die Verstellbewegung der ersten Leiteinrichtung 17 werden durch einen mit 29 bezeichneten Anschlagbolzen realisiert, der durch eine Anschlagschraube 30 verstellt werden kann. Bei der Betriebsstellung nach Fig. 1 (bzw. Fig. 5) befindet sich der Tragarm 24 mit dem Ende 32 des Anschlagbolzens 29 in Anlage. Eine weitere Verstellung der ersten Leiteinrichtung 17 in Richtung auf den Zuführtisch 10 ist also nicht möglich. Die andere Extremstellung der ersten Leiteinrichtung 17 verdeutlicht Fig. 3 (bzw. Fig. 7). Hier berührt der Pneumatikzylinder 25 - bei 31 (Fig. 3) - den Anschlagbolzen 29, was bedeutet, dass die erste Leiteinrichtung 17 nicht noch weiter nach oben verschwenkt werden kann.

Wie im Einzelnen insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, besteht die erste Leiteinrichtung 17 aus einem sich über die gesamte Bogenbreite erstreckenden, bei 19 am Vordermarkenschutz 16 gelagerten Trennschuhprofil 21 mit in gleichmäßigen Abständen ausgebildeten Aussparungen, in denen jeweils Leitröllchen 22 drehbar gelagert sind. Die zahlreichen Leitröllchen 22 sind zueinander fluchtend in Richtung ihrer gemeinsamen Drehachse 23 ausgerichtet. Das komplette Trennschuhprofil 21 lässt sich - wie oben beschrieben, vorzugsweise pneumatisch - zwischen den beiden Anschlägen 31, 32 des Anschlagbolzens 29 um den Drehpunkt 19 schwenkend an- und abstellen, wobei der Anschlag 29, 32 in Anstellrichtung einstellbar ist.

In Anstellrichtung bedeutet, dass die Trennschuhröllchen 22 in einem optimalen Abstand zum Zuführtisch 10 in Abhängigkeit von der Papierstärke eingestellt sind. Optimaler Abstand zum Zuführtisch 10 bedeutet etwa das 3fache der Bogendicke. Der Vordermarkenschutz 16 mit dem Trennschuhröllchen-Profil 21 befindet sich hierbei in einer vorder-/deckmarken nahen Position.

Der Aufbau der in Förderrichtung A (Fig. 7) vor der ersten Leiteinrichtung 17, also von den Vordermarken 13 in größerem Abstand angeordneten zweiten Leiteinrichtung 18 ist ebenfalls im Einzelnen aus Fig. 4 ersichtlich. Danach besitzt die zweite Leiteinrichtung 18 insgesamt nur drei in großen Abständen fluchtend zueinander angeordnete Trennschuhröllchen 33, 34, 35. Eine Besonderheit besteht hierbei darin, dass die beiden außenseitigen Trennschuhröllchen 34 und 35 einer (strichpunktiert angedeuteten) Zieheinrichtung 36 zugeordnet sind, während das mittlere Trennschuhröllchen 33 an einem Trennschuhprofil 37 gelagert ist, welches mit dem Vordermarkenschutz 16 verbunden und somit zusammen mit dem Vordermarkenschutz 16 in dessen Öffnungsstellung (nach oben) bewegbar ist (siehe Fig. 8). Die zweite Leiteinrichtung 18 mit den Trennschuhröllchen 33 bis 35 wird insbesondere dann wirksam, wenn Bogen mit großer Papierdicke (z. B. Karton) verarbeitet werden. Für diesen speziellen Zweck sind die Trennschuhröllchen 33 bis 35 in optimalem Abstand zum Zuführtisch 10 angeordnet. Bei starrer Befestigung müssen die Trennschuhröllchen 33 bis 35 - entsprechend dem oben zur ersten Leiteinrichtung 17 Gesagten - in einem etwa das Dreifache der Bogendicke betragenden Abstand vom Zuführtisch 10 montiert sein.

Es wäre zwar denkbar, diesen Abstand - ähnlich wie bei der ersten Leiteinrichtung 17 - in der Höhe verstellbar zu gestalten. Dies würde allerdings eine Erhöhung der Rüstzeit bedeuten.

Der Vorteil der insbesondere bei der ersten Leiteinrichtung 17, aber auch bei der zweiten Leiteinrichtung 18 verwendeten Viel- bzw. Mehrzahl von Trennschuhröllchen 22 bzw. 33 bis 35 besteht darin, dass diese klein sind, eine entsprechend geringe Masse besitzen und deshalb in einfacher Weise drehbar gelagert werden können. (Bei geringeren Anforderungen an eine Markierungsfreiheit der Bogen wären auch Gleitbleche oder ein durchgehendes Gleitprofil im Vordermarkenschutz 16 vorstellbar.)

Für den Fall, dass sehr hohe Ansprüche an eine Abschmierfreiheit gestellt werden sollten, wäre es denkbar, die Trennschuhröllchen 22 bzw. 33 bis 35 auch einzeln abstellbar zu gestalten, z. B. wenn bei einem zweiten Druckdurchgang einzelne Bereiche auf dem betreffenden Bogen besonders abschmierempfindlich sind.

Die aus der Zeichnung ersichtliche und im Vorstehenden beschriebene Vorrichtung arbeitet nun - in Abhängigkeit von der jeweiligen Papierdicke der zu verarbeitenden Bogen - wie folgt (s. hierzu insbesondere Fig. 5 bis 7). Die Einstellung der ersten Leiteinrichtung 17 nach Fig. 5 (minimaler Abstand der Trennschuhröllchen 22 zum Zuführtisch 10) ist vorgesehen für die Verarbeitung von Bogen aus dünnem Papier (Bogendicke 0,03 bis 0,3 mm). Die aus Fig. 6 ersichtliche Einstellung der ersten Leiteinrichtung 17 (bei der ein größerer Abstand der Trennschuhröllchen 22 vom Zuführtisch 10 gewählt ist) dient der Verarbeitung von dickem Papier (Stärke 0,3 bis 0,6 mm), jedoch nur für den ersten Bogen. Zur Verarbeitung weiterer Bogen (11) aus dickem Papier (bzw. Karton) ist dagegen eine Einstellung der ersten Leiteinrichtung 17 zu wählen, wie sie Fig. 7 verdeutlicht. Hier nehmen die Trennschuhröllchen 22 den maximal möglichen Abstand vom Zuführtisch 10 ein, so dass die - relativ unflexiblen - Bogen (z. B. 11) sicher über die Vordermarken 13 hinweg mittels der Führungsrolle 14 dem Zylinder 12 zugeführt werden können. Die Leitfunktion wird hier also von der zweiten Leiteinrichtung 18 übernommen, die sich - vorteilhafterweise - in vergleichsweise großem Abstand von den Vordermarken 13 befindet. Bezugszeichenliste 10 Zuführtisch

11 Bogen

12 Anlagezylinder

13 Vordermarken

14 Führungsrolle

15 Pfeil (Drehrichtung)

16 Vordermarkenschutz

17 Erste Leiteinrichtung

18 Zweite Leiteinrichtung

19 Drehachse

20 Schwenkrichtung

21 Trennschutzprofil

22 Trennschuhröllchen (Leitrollen)

23 Drehachse

24 Tragarme

25 Pneumatikzylinder

26 Gelenkpunkt

27 Betätigungskolben

28 Angriffspunkt des Betätigungskolbens

29 Anschlagbolzen

30 Anschlagschraube

31 Anschlag

32 Anschlag

33 Trennschuhröllchen

34 Trennschuhröllchen

35 Trennschuhröllchen

36 Zieheinrichtung

37 Trennschuhprofil


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Bogenzufuhr an eine bogenverarbeitende Maschine, insbesondere Druckmaschine, mit einem Zuführtisch (10), an dessen vorderem Ende Vordermarken (13) angeordnet sind, und mit einer - in Förderrichtung (A) gesehen - vor den Vordermarken (13) und oberhalb des Zuführtisches (10) angeordneten, gegenüber dem Zuführtisch höhenverstellbaren Leiteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass - in Förderrichtung (A) gesehen - vor einer unmittelbar vor den Vordermarken (13) liegenden, höhenverstellbaren ersten Leiteinrichtung (17) zusätzlich eine zu dieser parallel ausgerichtete zweite Leiteinrichtung (18) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem nach oben wegschwenkbaren Vordermarkenschutz (16), dadurch gekennzeichnet, dass die erste Leiteinrichtung (17) am Vordermarkenschutz (16) schwenkbar um eine quer zur Förderrichtung (A) gerichtete Achse (19) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (19) der ersten Leiteinrichtung (17) so angeordnet ist, dass mit zunehmendem Abstand der ersten Leiteinrichtung (17) zum Zuführtisch (10) zugleich der Abstand zu den Vordermarken (13) größer wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Höhenverstellung der ersten Leiteinrichtung (17) ein am Vordermarkenschutz (16) angeordneter Pneumatikzylinder (25) dient (Fig. 1 bis 3).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Leiteinrichtung (17) eine Mehrzahl koaxial zueinander in Reihe ausgerichteter Leitrollen (22) aufweist, die an einem Trennschuhprofil (21) gelagert sind, welches am Vordermarkenschutz (16) schwenkbar angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Leiteinrichtung (18) im Verhältnis zur ersten Leiteinrichtung (17) nur eine oder wenige in vergleichsweise großen axialen Abständen zueinander angeordnete Leitrollen (33 bis 35) aufweist (Fig. 4).
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auch die zweite Leiteinrichtung (18), zumindest teilweise, am Vordermarkenschutz (16) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einer Zieheinrichtung (36) zur seitlichen Bogenausrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Leiteinrichtung (18), zumindest teilweise, mit der Zieheinrichtung (36) verbunden ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Leiteinrichtung (18) eine mittlere, dem Vordermarkenschutz (16) zugeordnete Leitrolle (33) und zwei seitliche Leitrollen (34, 35) aufweist, welche letzteren jeweils der Zieheinrichtung (36) zugeordnet sind (Fig. 4).
  10. 10. Verfahren zur Bogenzufuhr, insbesondere von Bogen aus dickem Papier bzw. Karton, mit einer Stärke von (ca.) 0,3 mm bis (ca.) 0,6 mm, mittels einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Leiteinrichtung (17) zur Verarbeitung eines ersten Bogens in eine Arbeitsstellung (Fig. 6) nahe der Oberfläche des Zuführtisches (10) positioniert und zur Verarbeitung weiterer, auf den ersten Bogen folgender Bogen (11) in eine Raststellung (Fig. 7) mit größerem Abstand zum Zuführtisch (10) verstellt wird.






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