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Dokumentenidentifikation DE10244763A1 30.04.2003
Titel Verschiebevorrichtung für eine flächige Bedruckstoffe verarbeitende Maschine
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Kelm, Carsten, 68775 Ketsch, DE;
Lautenklos, Udo, 69483 Wald-Michelbach, DE
DE-Anmeldedatum 26.09.2002
DE-Aktenzeichen 10244763
Offenlegungstag 30.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.2003
IPC-Hauptklasse B65H 29/58
Zusammenfassung Für eine flächige Bedruckstoffe verarbeitende Maschine, insbesondere eine Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine, wird eine Verschiebevorrichtung vorgeschlagen, welche mittels eines in und entgegen einer Schubrichtung entlang einer Verschiebebahn verschieblichen Schlittens (3) gebildet ist, der entlang der Schubrichtung in zwei Schlittenteile (3.1, 3.2) unterteilt ist, die mittels eines Schleppgelenkes (3.3) miteinander in Verbindung stehen, welches eine Schleppgelenkachse (3.3.1) aufweist, die senkrecht auf der Verschiebebahn steht.
Der Schlitten (3) eignet sich zur Bildung einer aus einem Ausleger der Maschine herausziehbaren Unterlage für aus diesem ausgeschleuste Bogen und ist durch seine verkantungsfreie Verschieblichkeit bedienerfreundlich ausgebildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verschiebevorrichtung für eine flächige Bedruckstoffe verarbeitende Maschine, insbesondere eine Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine sowie eine damit ausgestattete flächige Bedruckstoffe verarbeitende Maschine, insbesondere eine Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine.

Eine Verschiebevorrichtung für eine flächige Bedruckstoffe verarbeitende Maschine ist aus DE 195 19 374 C2 bekannt und ist vorgesehen zur Aufnahme von über einen Ablagestapel an einer Bogen verarbeitenden Rotationsdruckmaschine hinaus ausgeschleusten Bogen, insbesondere in Form von Probebogen. Eine für einen derartigen Einsatz vorgesehene Verschiebevorrichtung muss selbstverständlich auch Bogen mit dem größten von der Rotationsdruckmaschine verarbeitbaren Format aufnehmen können und hierzu zumindest eine Breite aufweisen, die der Erstreckung des Formates quer zur Durchlaufrichtung der Bogen durch die Rotationsdruckmaschine entspricht. Diese Erstreckung ist aber bei den üblichen Rotationsdruckmaschinen größer als die Erstreckung der Bogen in deren Durchlaufrichtung.

Eine an das Format der Bogen angepasste Verschiebevorrichtung weist schon aufgrund einer dabei gegenüber deren Erstreckung in Durchlaufrichtung größeren Erstreckung quer zur Durchlaufrichtung eine Neigung zum Verkanten auf, so dass die Handhabung der Verschiebevorrichtung besondere Aufmerksamkeit einer diese benutzenden Bedienungsperson im Hinblick auf ein Verkanten bedarf. Betätigungskräfte zum Verschieben der Verschiebevorrichtung sind nämlich bezüglich deren Breite mittensymmetrisch aufzubringen, wenn ein Verkannten vermieden werden soll. Die genannte Neigung zum Verkanten tritt zudem verstärkt auf, wenn Führungsmittel vorgesehen sind, deren Führungslänge - beispielsweise durch konstruktive Gegebenheiten erzwungen - kürzer ist als die Erstreckung der Verschiebevorrichtung in Schubrichtung.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschiebevorrichtung für eine flächige Bedruckstoffe verarbeitende Maschine, insbesondere eine Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine, bedienungsfreundlich auszugestalten.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einem in und entgegen einer Schubrichtung entlang einer Verschiebebahn verschiebbaren, entlang der Schubrichtung in zwei Schlittenteile geteilten Schlitten und einer gegenseitigen Verbindung der Schlittenteile mittels eines Schleppgelenkes mit einer Gelenkachse, die senkrecht auf der Verschiebebahn steht.

Ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung ein jeweiliges der Schlittenteile mit einer geführten Kufe ausgestattet und das Schleppgelenk mittig zwischen diesem angeordnet, so wirkt bei einer außermittigen Einleitung einer Betätigungskraft zum Verschieben des Schlittens auf einen der Schlittenteile eine Kraft unter einem Hebelarm ein, der maximal der Hälfte des Abstandes der Kufen entspricht, und auf den anderen der Schlittenteile eine Kraft unter einem Hebelarm, der kleiner ist als die Hälfte des genannten Abstandes. Es ergeben sich also gegenüber einem ungeteilten Schlitten deutlich geringere an den Kufen wirksame Kippmomente.

Die Merkmale des Erfindungsgegenstandes und von dessen Ausgestaltungen sind den beigefügten Zeichnungen und der darauf bezugnehmenden nachfolgenden Erläuterung entnehmbar.

In den Zeichnungen zeigt:

Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Ausleger umfassenden Abschnitt einer flächige Bedruckstoffe verarbeitenden Maschine mit einer am Ausleger angeordneten Verschiebevorrichtung,

Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der aus dem Ausleger herausgelösten Verschiebevorrichtung in einer Draufsicht,

Fig. 3 eine teilweise ausgebrochene Teilansicht in Richtung des Pfeils III in Fig. 2,

Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV in Fig. 2,

Fig. 5 vergrößerte Darstellungen der in Fig. 2 eingekreisten Bereiche,

Fig. 6 eine Teilansicht in Richtung des Pfeils VI in Fig. 5,

Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII in Fig. 2.

Eine Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine mit einem zur Ausschleusung von Makulatur und Probebogen ausgebildeten Ausleger umfasst für eine ordnungsgemäße Ablage der ausgeschleusten Bogen bevorzugt eine zu deren Aufnahme ausgebildete Ablagevorrichtung, die sich an den Ausleger anschließt und bevorzugt im Bedarfsfalle bezüglich der Ausschleusrichtung stromabwärts aus dem Ausleger herausschiebbar ausgebildet ist.

Zur genannten Ausschleusung ausgebildete Ausleger sind in der Druckschrift DE 195 19 374 C2 sowie in den Patentanmeldungen DE 101 05 374.6, DE 101 10 441.3 und DE 101 29 895.1 beschrieben, auf deren Lehren zur Gestaltung eines Auslegers hier zurückgegriffen wird.

Der in Fig. 1 beispielhaft dargestellte, eine letzte Verarbeitungsstation 1 und einen in Verarbeitungsrichtung daran anschließenden Ausleger 2 wiedergebende Abschnitt einer Bogen verarbeitenden Rotationsdruckmaschine ist weitestgehend analog zu dem entsprechenden in der Patentanmeldung DE 101 05 374.6 beschriebenen Abschnitt ausgebildet, er umfasst jedoch zur Ablage ausgeschleuster Bogen einen Schlitten 3, der in der Fig. 1 in einem aus dem Ausleger 2 in einer der Ausschleusrichtung entsprechenden Schubrichtung entlang einer Verschiebebahn herausgeschobenen Zustand schematisch dargestellt ist.

Die in Fig. 2 wiedergegebene Draufsicht auf den Schlitten 3 lässt dessen entlang der Schubrichtung vorgesehene Unterteilung in Schlittenteile 3.1 und 3.2 erkennen. Diese stehen gegenseitig über ein Schleppgelenk 3.3 mit einer in Fig. 3 ersichtlichen Schleppgelenkachse 3.3.1 in Verbindung, die senkrecht zur genannten Verschiebebahn steht. Ein jeweiliger der Schlittenteile 3.1 und 3.2 umfasst eine Kufe 3.1.1 und 3.2.1, die in Richtung der Ausschleusung gemäß Pfeil 3.4 orientiert ist. Eine von den Kufen 3.1.1 und 3.2.1 aufgespannte Fläche bildet die Verschiebebahn, die sich im vorliegenden Falle starrer und geradliniger Kufen als eine in der Zeichenebene der Fig. 2 liegende oder zu dieser parallele Fläche ergibt.

Wie weiterhin aus Fig. 2 erkennbar, umfasst ein jeweiliger Schlittenteil 3.1 und 3.2 einen Schlepparm 3.1.2 und 3.2.2, der jeweils an der zugehörigen Kufe 3.1.1 und 3.2.1 befestigt ist und in Richtung der jeweils anderen der Kufen 3.1.1 und 3.2.1 weist. Die Schlepparme 3.1.2 und 3.2.2 sind mittels des bereits erläuterten Schleppgelenkes 3.3 miteinander verbunden, wobei des Schleppgelenk 3.3 bevorzugt im Wesentlichen mittig zwischen den Kufen 3.1.1 und 3.2.1 angeordnet ist.

Wie aus Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 5 ersichtlich, umfasst das Schleppgelenk 3.3 einen Schleppgelenkbolzen 3.3.2, der bei der vorliegenden Ausgestaltung am Schlepparm 3.2.2 befestigt ist, und eine am Schlepparm 3.2.1 vorgesehene Ausnehmung 3.3.3, in die der Schleppgelenkbolzen 3.3.2 eingreift. Die Ausnehmung 3.3.3 ist dabei bevorzugt in Form eines Langloches ausgebildet, welches sich quer zur Schubrichtung das Schlittens 3 erstreckt und den Schleppgelenkbolzen 3.3.2 gleitend aufnimmt.

Gemäß der in Fig. 4 wiedergegebenen Schnittdarstellung einer der Kufen - hier der Kufe 3.2.1 - weisen diese an deren Unterseite ein jeweiliges Führungsprofil auf. In ein jeweiliges Führungsprofil greifen zwei Nutensteine 2.1 ein, die in Längsrichtung der Kufen 3.1.1 und 3.2.1 unter einem gegenseitigen Abstand A (siehe Fig. 2) angeordnet und mit dem Ausleger 2 insbesondere verstiftet und verschraubt sind.

In vorteilhafter Ausgestaltung weist ein jeweiliger der Schlittenteile 3.1 und 3.2 ein Auflager auf, auf welchem der jeweils andere abgestützt ist.

Gemäß Fig. 5 ist dies im vorliegenden Ausführungsbeispiel wie folgt realisiert.

Auf Seiten der Kufe 3.1.1 eines ersten der beiden Schlittenteile - hier des Schlittenteils 3.1 - ist an dessen Schlepparm 3.1.2 ein in Richtung der Ausschleusung (Pfeil 3.4) orientierter Bolzen 3.1.2' befestigt. Am Schlepparm 3.2.2 des zweiten Schlittenteils 3.2 ist eine Profilleiste 3.2.3 befestigt, die sich bis in die unmittelbare Nachbarschaft der Kufe 3.1.1 des ersten Schlittenteiles 3.1 erstreckt und dort ein Langloch 3.2.3' aufweist, welches zum Eingriff des genannten Bolzens 3.1.2' ausgebildet ist und sich quer zu diesem in einer Richtung erstreckt, die parallel zur genannten Verschiebebahn orientiert ist. Insoweit bildet der Bolzen 3.1.2' am ersten Schlittenteil 3.1 ein Auflager für den zweiten Schlittenteil 3.2 aus.

Wie aus Fig. 5 erkennbar, ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zur Realisierung der gegenseitigen Abstützung eines der Schlittenteile 3.1 und 3.2 am jeweils anderen des weiteren ein Querverbinder 3.5 vorgesehen. Dieser ist mittels eines Drehgelenkes 3.5.1 mit dem ersten Schlittenteil 3.1 verbunden, wobei das Drehgelenk 3.5.1 lediglich einen Freiheitsgrad der Drehung um eine zur genannten Verschiebebahn senkrechte Gelenkachse 3.5.1' aufweist.

Der Querverbinder 3.5 ist des Weiteren über ein Schubgelenk 3.5.2 mit dem zweiten Schlittenteil 3.2 verbunden, wobei das Schubgelenk 3.5.2 einen am Querverbinder 3.5 gehalterten Kulissenbolzen 3.5.2' aufweist, welcher parallel zur Gelenkachse 3.5.1' des den Querverbinder 3.5 mit dem ersten Schlittenteil verbindenden Drehgelenkes 3.5.1 angeordnet ist. Am zweiten Schlittenteil 3.2 ist ein Schubgelenkteil 3.5.2" befestigt, welches eine Kulisse 3.5.2''' aufweist, in welche der Kulissenbolzen 3.5.2' eingreift und welches sich quer zur genannten Schubrichtung erstreckt.

Der Fig. 6 sind weitere Einzelheiten der Verbindung des Querverbinders 3.5 mit dem zweiten Schlittenteil 3.2 wie folgt entnehmbar.

Der Kulissenbolzen 3.5.2' ist in einer im vorliegenden Beispiel mittels Schraubverbindungen am Querverbinder 3.5 befestigten Halterung 3.5.2"" fixiert. Die Halterung 3.5.2"" hat die Form einer Platte, die an ihrem in Fig. 5 oberen und unteren Ende je einen hinter die Zeichenebene weisenden Ansatz aufweist, in welchem der Kulissenbolzen 3.5.2' fixiert ist. Das hier ebenfalls mittels Schraubverbindungen am zweiten Schlittenteil 3.2 befestigte, die Kulisse 3.5.2''' ausbildende Schubgelenkteil 3.5.2" erstreckt sich zwischen den genannten Ansätzen der Halterung 3.5.2"" und befindet sich in Anlage an diesen. Der obere der genannten Ansätze stützt sich somit an einer oberen Begrenzungsfläche 3.5.2''''' des Schubgelenkteiles 3.5.2" ab. Insofern bildet das am zweiten Schlittenteil 3.2 befestigte Schubgelenkteil 3.5.2" ein Auflager für den Querverbinder 3.5 und über dessen mittels des Drehgelenkes 3.5.1 hergestellte Verbindung mit dem ersten Schlittenteil 3.1 somit ein Auflager für diesen Schlittenteil.

Wie des Weiteren der Fig. 5 entnehmbar, ist das den Querverbinder 3.5 mit dem ersten Schlittenteil 3.1 verbindende Drehgelenk 3.5.1 und das den Querverbinder 3.5 mit dem zweiten Schlittenteil 3.2 verbindende Schubgelenk 3.5.2 an einander entsprechenden Enden, und zwar bezüglich der Ausschleusrichtung an den stromabwärts gelegenen Enden der beiden Kufen 3.1.1 und 3.2.1 angeordnet. Durch diese exponierte Anordnung des Querverbinders 3.5 ist dieser insbesondere auch zum Einleiten einer manuellen Schubkraft in den Schlitten 3 geeignet und insofern auch in Form einer Griffleiste ausgebildet.

In Fig. 7 ist eine beispielhafte Ausgestaltung des Querschnitts des als Griffleiste ausgebildeten Querverbinders 3.5 wiedergegeben.

Die insoweit erläuterte Verschiebevorrichtung ist des Weiteren zur Aufnahme von Bogen vorbereitet, die über einen im Fortdruck der Bedruckstoffe verarbeitenden Maschine im Ausleger gebildeten Stapel hinaus ausgeschleust werden, wobei zur Aufnahme solcher Bogen in vorteilhafter Ausgestaltung ein Rollo mit einer auf- und abwickelbaren Folienbahn vorgesehen wird, deren freies Ende hinsichtlich der Ausschleusrichtung stromabwärts bezüglich des genannten Stapels am Ausleger 2 befestigt wird. Der Wickelkern des Rollos wird an der Verschiebevorrichtung angeordnet, die hierzu beispielhaft wie in Fig. 7 erkennbar ausgebildet ist. Hiernach ist die Profilleiste 3.2.3 an Erdabschnitten derselben mit einem jeweiligen Steg 3.2.3" versehen und im jeweiligen Steg 3.2.3" eine Ausnehmung 3.2.3''' vorgesehen, in welche der Wickelkern des Rollos einhängbar ist.

Die sich somit beim Herausziehen der Verschiebevorrichtung aus dem Ausleger 2 abwickelnde Folienbahn verläuft dabei oberhalb der Schlepparme 3.1.2 und 3.2.2 und bietet im ausgezogenen Zustand eine Ablagefläche für ausgeschleuste Bogen. Bezugszeichenliste 1 Verarbeitungsstation

2 Ausleger

2.1 Nutenstein

3 Schlitten

3.1 erstes Schlittenteil

3.1.1 Kufe

3.1.2 Schlepparm

3.1.2' Bolzen

3.2 zweites Schlittenteil

3.2.1 Kufe

3.2.2 Schlepparm

3.2.3 Profilleiste

3.2.3' Langloch

3.2.3" Steg

3.2.3''' Ausnehmung

3.3 Schleppgelenk

3.3.1 Schleppgelenkachse

3.3.2 Schleppgelenkbolzen

3.3.3 Ausnehmung

3.4 Pfeil in Richtung der Ausschleusung

3.5 Querverbinder

3.5.1 Drehgelenk

3.5.1' Gelenkachse

3.5.2 Schubgelenk

3.5.2' Kulissenbolzen

3.5.2" Schubgelenkteil

3.5.2''' Kulisse

3.5.2"" Halterung

3.5.2''''' Begrenzungsfläche

A Abstand


Anspruch[de]
  1. 1. Verschiebevorrichtung für eine flächige Bedruckstoffe verarbeitende Maschine, insbesondere eine Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine, mit einem in und entgegen einer Schubrichtung entlang einer Verschiebebahn verschiebbaren, entlang der Schubrichtung in zwei Schlittenteile (3.1, 3.2) geteilten Schlitten (3) und einer gegenseitigen Verbindung der Schlittenteile (3.1, 3.2) mittels eines Schleppgelenkes (3.3) mit einer Gelenkachse (3.3.1), die senkrecht auf der Verschiebebahn steht.
  2. 2. Verschiebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (3) ein Paar Kufen (3.1.1, 3.2.1) umfasst und das Schleppgelenk (3.3) im Wesentlichen mittig zwischen diesen angeordnet ist.
  3. 3. Verschiebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (3) ein Paar Kufen (3.1.1, 3.2.1) und ein Paar Schlepparme (3.1.2, 3.2.2) umfasst, ein jeweiliger der Schlepparme (3.1.2, 3.2.2) an einer jeweiligen der Kufen (3.1.1, 3.2.1) befestigt ist, in Richtung auf die jeweils andere der Kufen (3.1.1, 3.2.1) weist und mit dem jeweils anderen Schlepparm (3.1.2, 3.2.2) mittels des Schleppgelenkes (3.3) verbunden ist.
  4. 4. Verschiebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliger der Schlittenteile (3.1, 3.2) ein Auflager (Bolzen 3.1.2', Begrenzungsfläche 3.5.2''''') aufweist, auf welchem der jeweils andere der Schlittenteile (3.1, 3.2) abgestützt ist.
  5. 5. Verschiebevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch

    einen Querverbinder (3.5)

    ein den Querverbinder (3.5) mit einem ersten der Schlittenteile (3.1, 3.2) verbindendes Drehgelenk (3.5.1) mit einer Gelenkachse (3.5.1 '), die senkrecht zur Verschiebebahn steht,

    ein den Querverbinder (3.5) mit einem zweiten der Schlittenteile (3.1, 3.2) verbindendes Schubgelenk (3.5.2") mit einem am Querverbinder (3.5) gehalterten, zur Gelenkachse (3.5.1') parallelen Kulissenbolzen (3.5.2') und

    ein mit dem zweiten Schlittenteil (3.2) verbundenes, als Auflager für den Querverbinder ausgebildetes Schubgelenkteil (3.5.2") mit einer den Kulissenbolzen (3.5.2') aufnehmenden, quer zur Schubrichtung erstreckten Kulisse (3.5.2''').
  6. 6. Verschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf Seiten der Kufe (3.1.1) des ersten Schlittenteiles (3.1) an dessen Schlepparm (3.1.2) ein Auflager (Bolzen 3.1.2') für den Schlepparm (3.2.2) des zweiten Schlittenteiles (3.2) ausgebildet ist.
  7. 7. Verschiebevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (3.5.1) an einem Ende einer der Kufen (3.1.1, 3.2.1) angeordnet ist, das Schubgelenk (3.3) an einem entsprechenden Ende der anderen der Kufen (3.1.1, 3.2.1) angeordnet ist und der Querverbinder (3.5) als Griffleiste ausgebildet ist.
  8. 8. Flächige Bedruckstoffe verarbeitende Maschine, insbesondere eine Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine, gekennzeichnet durch eine Verschiebevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7.






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