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Dokumentenidentifikation DE69808252T2 30.04.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0963832
Titel WEICHE DURCHSICHTIGE POLYÄTHYLENFOLIE
Anmelder Idemitsu Petrochemical Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder FUJII, Atsushi, Himeji-shi, Hyogo-ken 672-8021, JP;
YUKUMOTO, Tohru, Himeji-shi, Hyogo-ken 672-8021, JP;
FUJIWARA, Kenichi, Himeji-shi, Hyogo-ken 672-8021, JP;
NAGAO, Tomohiro, Himeji-shi, Hyogo-ken 672-8021, JP
Vertreter Schroeter Lehmann Fischer & Neugebauer, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69808252
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.02.1998
EP-Aktenzeichen 989056916
WO-Anmeldetag 26.02.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/00818
WO-Veröffentlichungsnummer 0098038022
WO-Veröffentlichungsdatum 03.09.1998
EP-Offenlegungsdatum 15.12.1999
EP date of grant 25.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.2003
IPC-Hauptklasse B29C 47/88
IPC-Nebenklasse C08J 5/18   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine polyethylenartige weiche durchsichtige Folie und ein Verfahren zu ihrer Herstellung.

Stand der Technik

Herkömmlicherweise hat Polyvinylchlorid-Folie weite Verbreitung gefunden als flexible und wärmebeständige Harzfolie (oder Film) mit überlegener Festigkeit. Jedoch kann es bei Verwendung einer Polyvinylchlorid-Folie zu einem Ausbluten von giftigen Weichmachern oder Monomeren kommen und es kann bei ihrer Verbrennung Wasserstoffchlorid entstehen, was zu Umweltproblemen führt.

Um die oben genannten Probleme zu lösen, sind Folien basierend auf einem räumlich wenig regelmäßigen Polypropylen (japanische Patentveröffentlichung Nr. Hei 7-119290, japanische Offenlegungsschrift Nr. Hei 7-171849 usw.) sowie eine Folie mit einer Basis aus amorphem Polyolefin (japanische Offenlegungsschrift Nr. Hei 5-77371, japanische Offenlegungsschrift Nr. Hei 6-218892 u. s. w.) oder ähnlichem vorgeschlagen worden. Solche Folien werden herkömmlicherweise durch ein Schlauchfolienverfahren, ein Extrusionsverfahren oder ein Verfahren mit Polierwalzen und ähnlichem hergestellt.

Jedoch hat der Film basierend auf räumlich wenig regelmäßigem Polypropylen nicht soviel Transparenz, Glanz, Wärmebeständigkeit und Steifigkeit wie eine Polyvinylchlorid-Folie.

Andererseits sind Formteile aus einer Folie basierend auf einem amorphen Polyolefin, die entweder durch ein Schlauchfolienverfahren oder mittels eines Extrusionsverfahrens mit einem T-förmigem Preßring hergestellt sind, in ihrer Niedertemperatur-Wärmeabdichtbarkeit und im Glasumwandlungspunkt überlegen und haben manchmal mechanische Eigenschaften wie Steifigkeit und Festigkeit, die ähnlich zu der von Polyvinylchlorid-Folien sind. Jedoch sind keine Durchsichtigkeitseigenschaften, wie Glanz und Trübung, vergleichbar mit denen von Polyvinychlorid erreicht worden.

EP-A-0838321 ist Stand der Technik nach Artikel 54(3) EPÜ. Es offenbart eine weiche, durchsichtige Polyethylen-Folie, welche einen polyethylenartigen Kunststoff umfaßt und welche die Eigenschaften (a) bis (c) nach Anspruch 1 und Anspruch 3 aufweist.

EP-A-0803340 ist Stand der Technik nach Artikel 54(3) EPÜ. Es offenbart ein Verfahren zum Herstellen einer thermoplastischen Harzfolie sowie eine Vorrichtung zur Verwendung in einem solchen Verfahren, wobei die Vorrichtung einen metallischen Endlosriemen verwendet, welcher um eine erste Kühlwalze und eine zweiten Kühlwalze herumgeschlungen ist, und wobei eine dritte Kühlwalze mit der ersten Kühlwalze durch eine geschmolzene thermoplastische Harzfolie und den metallischen Endlosriemen in Kontakt steht.

GB-A-1417970 offenbart eine polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie, bei der Spheruliten im wesentlichen nicht vorliegen. Der Film wird unter Verwendung einer Vorrichtung ausgebildet, die eine metallische Abkühlwalze und eine mit einer Gummioberfläche versehene Walze umfaßt, welche zusammen einen Walzenspalt bilden, durch welchen geschmolzener Kunststoff hindurchgelassen wird.

JP-A08156073 offenbart die Herstellung einer thermoplastischen Harzfolie durch Kühlen von geschmolzenem Kunststoff und Hindurchlassen desselben zwischen einer Gießtrommel und einem flexiblen metallischen Endlosriemen.

US 4,954,391 offenbart einen aus Polyethylen bestehenden weichen, durchsichtigen Kunststoffilm, welcher einen polyethylenartigen Kunststoff umfaßt, und welcher die Eigenschaften (a) und (c) nach den Ansprüchen 1 und 3 aufweist.

Offenbarung der Erfindung

Die polyethylenartige, weiche transparente Harzfolie gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Schicht aus einem amorphen, polyethylenartigen Kunststoff und hat die nachfolgenden Eigenschaften (a) bis (c):

(a) Zugspannungsmodul von 20 bis 1.000 MPa

Wenn der Zugspannungsmodul kleiner ist als 20 MPa, so ist der Film praktisch weniger Wert, da die Steifheit des Films zu gering ist. Überschreitet andererseits der Zugspannungsmodul 1.000 MPa, so wird die Folie zu hart und die Handhabbarkeit verschlechtert sich, wodurch sie für die gewünschten Verwendungen ungeeignet wird.

Bevorzugterweise beträgt der Zugspannungsmodul 100 bis 800 MPa, und insbesondere bevorzugterweise 100 bis 600 MPa.

(b) Die Anzahl von Fremdpartikeln mit einer Lichtbrechung, die sich von der eines amorphen Kunststoffverbunds unterscheidet, und welche einen Großteil des Volumenanteils des Films umfaßt, ist bei jedem Querschnitt der Folie kleiner gleich 500/mm² und die Durchschnittslänge der Fremdpartikel ist kleiner gleich 10 um.

Einer der Hauptfaktoren, welche die Transparenz des Films beeinträchtigen, beruht darauf, daß das einfallende Lichts durch Fremdpartikel abgelenkt wird. Durch Kontrollieren der Anzahl der Fremdpartikel auf kleiner gleich 500/mm² und der Durchschnittslänge der Fremdpartikel auf kleiner gleich 10 um, kann die Verschlechterung der Transparenz des Films verhindert werden.

Die Richtung des Querschnitts ist beliebig und jeder beliebige senkrechte Querschnitt und horizontale Querschnitt relativ zur Vorderseite und Rückseite des Films kann verwendet werden.

Die Durchschnittslänge bezieht sich auf den Mittelwert der längsten und kürzesten Länge eines jeden Querschnitts der Fremdpartikel, das heißt z. B. einen Durchmesser, wenn die Fremdpartikel zum Beispiel Kugeln sind.

Der Körper der Fremdpartikel ist zum Beispiel eine kristalline Phase, welche in demselben Film enthalten ist, wie die zuvor genannte amorphe Kunststoffzusammensetzung, ein Kunststoff, welcher sich von der vorgenannten amorphen Kunststoffphase unterscheidet, und organische Substanzen, die sich von Kunststoffen unterscheiden, oder anorganische Substanzen (Calciumcarbonat, Speckstein u. s. w.).

(c) Die Oberflächenrauhigkeit Ra von zumindest einer Oberfläche ist kleiner gleich 0,2 um.

Neben der Dispersion durch die Fremdpartikel ist einer der Hauptfaktoren zum Beeinträchtigender Transparenz des Films die Reflexion des einfallenden Lichts auf der Oberfläche des Films. Mit anderen Worten heißt das, daß wenn die Oberfläche des Films konkave oder konvexe Stellen aufweist, daß dann das Licht abhängig vom Einfallswinkel des Lichts mit größerer Wahrscheinlichkeit reflektiert wird, wodurch sich eine sogenannte unregelmäßige Reflexion ergibt. Weiterhin üben die konkaven und konvexen Stellen der Filmoberfläche einen großen Einfluß auf die Art des Glanzes aus. Wenn die durch den Mittellinien-Durchschnittsrauheitswert, Ra, quantitativ ausgedrückte Oberflächenrauhigkeit kleiner ist als 0,2 um, so kann eine unregelmäßige Reflexion und Verschlechterung des Glanzes verhindert werden, da die Konkavität und Konvexität der Oberfläche wesentlich verkleinert werden. Bevorzugterweise ist Ra kleiner als 0,05 um.

Das oben verwendete Wort "weich" bedeutet, daß der Zugspannungsmodul der Folie kleiner gleich 1.000 MPa ist. Bevorzugterweise ist der Zugspannungsmodul kleiner gleich 800 MPa, und insbesondere bevorzugterweise kleiner gleich 600 MPa.

Eine beliebige Lagenstruktur kann für die polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie gewählt werden. Zum Beispiel kann ein einlagiger Aufbau oder ein mehrlagiger Aufbau, welcher eine Lage umfaßt, die aus anderen Arten von Kunststoff besteht, verwendet werden. Wenn der Film einen mehrlagigen Aufbau aufweist, so ist das Anteilsverhältnis des polyethylenartigen Kunststoffs bevorzugterweise größer gleich 50 Gew.-%. Der mehrlagige Aufbau kann zum Beispiel durch Coextrusion erzielt werden.

Der Film gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt einen relativ dünnen Film.

Die polyethylenartige weiche, transparente Harzfolie gemäß der vorliegenden Erfindung beeinträchtigt die Umwelt nicht, da die Erzeugung von toxischem Gas, welches im Falle von Vinylchlorid auftritt, verhindert werden kann. Da die Harzfolie aus weichem polyethylenartigem Kunststoff besteht, gilt weiterhin, daß die optischen Eigenschaften wie Transparenz, Trübung und Glanz sowie die mechanische Festigkeit verbessert werden können.

Der polyethylenartige Kunststoff ist entweder ein Copolymer aus Ethylen und einem polaren gruppensubstituierten Ethylen oder einem acrylartigen thermoplastischen Elastomer.

Ein spezifisches Beispiel des Copolymers aus Ethylen und einem polaren gruppensubstituierten Ethylen ist zumindest ein Element, welches aus einer Gruppe ausgewählt wird, die Ethylen-Vinyl-Acetat-Copolymer (EVA), Ethylen-Ethylacrylat-Copolymer (EEA), Ethylen-Acrylsäure-Copolymer (EAA), Ethylen-Methacrylsäure-Copolymer (EMAA), Ethylen-Methylacrylat-Copolymer (EMA), einen metallionen-kreuzvernetzten Körper aus Ethylen-Methacrylsäure-Copolymer (EMAA) und einen metallionen-kreuzvernetzten Körper aus Ethylen-Acrylsäure-Copolymer (EAA) umfaßt.

Ausgewählte spezifische Kunststofftypen sowie Zahlen des Zusammensetzungsverhältnisses davon können wahlweise aus den oben genannten Kunststofftypen gewählt werden.

Ein Verfahren zum Herstellen von polyethylenartigem, weichem, transparenten Kunststoff gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet eine Herstellungsvorrichtung, die eine Kühlwalze umfaßt und ein metallisches Endloselement, welches durch die Harzfolie hindurch an der Kühlwalze anliegt, wobei die Herstellungsvorrichtung weiterhin ein elastisches Element umfaßt, welches einer Seite des metallischen Endloselements gegenüberliegt, an welcher die Harzfolie zwischen der Kühlwalze und dem zu kühlenden metallischen Endloselement eingeführt wird. Das Herstellverfahren ist gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Einführen der geschmolzenen polyethylenartigen, weichen, durchsichtigen+ Harzfolie gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung zwischen die Kühlwalze und dem metallischen Endloselement, so daß die Harzfolie ungefähr gleichzeitig das metallische Endloselement und die Kühlwalze berührt, und Filmpressen und Kühlen der weichen, transparenten Harzfolie, während das elastische Element elastisch verformt wird.

Die geschmolzene Harzfolie ist zum Beispiel eine Harzfolie unmittelbar nachdem sie aus einem Preßring extrudiert worden ist.

Fluoridartiger Gummi, silikonartiger Gummi, EPDM u. s. w. können als Material für das elastische Element verwendet werden. Die Dicke des elastischen Elements ist bevorzugterweise größer gleich 3 mm, um einen ausreichenden Flächendruck bei elastischer Deformation zu erzielen.

Das metallische Endloselement und eine Oberfläche der Walze, welche die Harzfolie berührt, haben bevorzugterweise verspiegelte Oberflächen, welche zum Beispiel eine Oberflächenrauhigkeit von kleiner gleich 0,5 S aufweisen:

Rostfreier Stahl, Kohlenstoffstahl, Titanlegierungen u. s. w. können als Material für das Endloselement verwendet werden. Obwohl das Endloselement von beliebiger Dicke sein kann, wird eine Dicke von größer gleich 0,3 mm bezüglich der Stärke bevorzugt.

Da die Harzfolie plattengepreßt und einhergehend mit einer elastischen Verformung des elastischen Elements gekühlt wird, können der Wirkungsgrad der Kühlung und der Übertragung der verspiegelten Oberfläche verbessert werden.

Weiterhin kann das Pressen und Kühlen der Harzfolie gleichzeitig durchgeführt werden durch Einführen der Harzfolie zwischen die Kühlwalze und das metallische Endloselement, so daß die Harzfolie ungefähr gleichzeitig die Kühlwalze und den die Kühlwalze berührenden metallischen Endlosriemen berührt, wodurch sich die Transparenz der Harzfolie verbessert. Falls die Harzfolie zuerst das metallische Endloselement der Kühlwalze berührt, beginnt die Harzfolie sich abzukühlen und eine Verfestigung tritt ein, bevor die verspiegelte Oberfläche auf beide Seiten des Films übertragen wird.

Bei dem vorliegenden Herstellverfahren kann das metallische Endloselement um zumindest zwei Walzen gewickelt werden und das elastische Element kann auf einem äußeren Umfang der Kühlwalze ausgebildet werden, welche aus den zwei Walzen besteht.

Mit anderen Worten heißt das, daß das metallische Endloselement ein metallischer Endlosriemen ist, welcher um die zumindest zwei Walzen in der oben genannten Anordnung geschlungen ist.

Es sei angemerkt, daß eine Kühlwalze oder eine Walze zum Kontrollieren des Zuges in dem metallischen Endlosriemen sowie in den beiden Walzen bereitgestellt werden kann.

Bei dem oben genannten Herstellverfahren kann ein metallisches Endloselement um die Kühlwalze geschwungen werden, um parallel gegen das andere metallische Endloselement zu laufen; dabei kann die geschmolzene polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie gemäß der vorliegenden Erfindung zwischen die metallischen Endloselemente eingeführt werden, um ungefähr gleichzeitig die beiden metallischen Endloselemente zu berühren; und die weiche, transparente Harzfolie kann plattengepreßt und gekühlt werden, während das elastische Element elastisch verformt wird.

Mit anderen Worten heißt das, daß bei der oben genannten Anordnung die polyethylenartige weiche transparente Harzfolie durch die beiden metallischen Endloselemente sandwichartig eingeschlossen und gekühlt wird.

Das elastische Element kann auf einem äußeren Umfang der Walze ausgebildet werden und das metallische Endloselement kann zylindrisch auf einem äußeren Umfang des elastischen Elements ausgebildet werden.

Mit anderen Worten heißt das, daß bei der oben genannten Anordnung das metallische Endloselement als eine äußere Lage der Walze ausgebildet wird.

Die Temperatur des metallischen Endloselements und der Kühlwalze, welche den Kunststofffilm unmittelbar berührt, liegt bevorzugterweise zwischen dem Taupunkt und 50ºC.

Wenn die Temperatur des metallischen Endloselements und der Walze zum Kühlen des Harzfolies niedriger ist als der Taupunkt, so werden auf dem Film Wasserflecken erzeugt. Überschreitet andererseits die Temperatur 50ºC, so kann eine gute Transparenz nicht erreicht werden. Bevorzugterweise beträgt die Temperatur weniger als 30ºC.

Ein Flächendruck, der beim Plattenpressen der Harzfolie aufgewendet wird und mit einer elastischen Deformation des elastischen Elements einhergeht, liegt bevorzugterweise zwischen 0,1 MPa bis 20 MPa.

Wird der Flächendruck unter 0,1 MPa abgesenkt, so sinkt der Wirkungsgrad zum Übertragen der verspiegelten Oberfläche und zum Kühlen, und wenn der Flächendruck 20 MPa übersteigt, so wird die auf den Endlosriemen ausgeübte Spannung vergrößert, was mit Hinblick auf die Lebensdauer nicht zu bevorzugen ist.

Das elastische Element hat bevorzugterweise eine Härte von kleiner gleich 95 Grad (basierend auf JIS K6301A).

Wenn die Härte größer als 95 Grad ist, so kann es leicht zur Ausbildung von Harztaschen kommen, was zu einer schlechten Elastizität führt, wenn die Harzfolie ungefähr gleichzeitig die Kühlwalze und das metallische Endloselement berührt. Bevorzugterweise ist die Härte kleiner gleich 70 Grad.

Ein Herstellverfahren für eine polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie gemäß eines dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung verwendet eine Herstellvorrichtung mit einem Wassertablett, welches mit einem Schlitz versehen ist, um Kühlwasser durchströmen zu lassen, einem Wassertank, der unter dem Wassertablett angebracht ist, und ein Paar von einschließenden Walzen, welche so in dem Wassertank angebracht sind, daß zumindest ein Teil davon im Wasser einsinkt. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden Schritte aufweist: Einführen der geschmolzenen polyethylenartigen, weichen, transparenten Harzfolie gemäß der vorliegenden Erfindung in den Schlitz, um durch das Kühlwasser gekühlt zu werden, und anschließendes Einführen der Harzfolie in das Wasser im Wassertank durch eine Lücke zwischen dem Paar von Walzen.

Die Temperatur des Kühlwassers ist bevorzugterweise kleiner gleich 10ºC. Falls notwendig kann Calciumchlorid dem Wasser hinzugefügt werden.

Eine Vergütungsbehandlung wird bevorzugterweise an der gemäß dem oben erläuterten Herstellverfahren erzeugten Harzfolie durchgeführt.

Die Vergütungsbehandlung wird bei einer Temperatur von 80 bis 100ºC durchgeführt, bevorzugterweise bei 110 bis 130ºC. Die Härte der Filmoberfläche kann durch die Vergütungsbehandlung vergrößert werden.

Kurze Beschreibung der Figuren

Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, welche eine Herstellungsvorrichtung zeigt, die in einem Herstellungsverfahren einer weichen, transparenten Harzfolie gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

Fig. 2 ist eine schematische Ansicht, welche eine Herstellungsvorrichtung zeigt, die in einem Herstellungsverfahren einer polyethylenartigen, weichen, transparenten Harzfolie einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

Fig. 3 ist eine schematische Ansicht, welche eine Herstellungsvorrichtung zeigt, die in einem Herstellungsverfahren einer polyethylenartigen, weichen, transparenten Harzfolies gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

Fig. 4 ist eine schematische Ansicht, welche eine Herstellungsvorrichtung zeigt, die in einem Herstellungsverfahren einer polyethylenartigen, weichen, transparenten Harzfolies gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung [Erste Ausführungsform]

Eine polyethylenartige, weicher transparente Harzfolie 11 gemäß der vorliegenden Erfindung und ein Verfahren zu seiner Herstellung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert.

Zunächst wird eine Anordnung der Herstellungsvorrichtung beschrieben.

Die Herstellungsvorrichtung weist einen Extruder (nicht gezeigt) mit T-förmigem Preßring 12 auf, einen metallischen Endlosriemen 15, welcher um eine erste Kühlwalze 13 und eine zweite Kühlwalze 14 geschlungen ist, eine dritte Kühlwalze 16, welche mit der ersten Kühlwalze durch eine Harzfolie 11 sowie durch den Endlosriemen 15 hindurch in Kontakt steht, und eine vierte Walze 17, welche an die zweite Kühlwalze 14 angrenzend bereitgestellt ist.

Die erste Kühlwalze 13 hat ein elastisches Element 18, wie z. B. einen fluoridartigen Gummi, an seinem äußeren Umfang. Das elastische Element 18 weist eine Härte auf, die kleiner gleich 95 Grad beträgt (basierend auf Typ JIS K6301 A) und eine Dicke von größer gleich 3 mm.

Der metallische Endlosriemen 15 besteht aus rostfreiem Stahl etc. und hat eine verspiegelte Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit von kleiner gleich 0.5 S.

Zumindest eine der Drehwellen 19 der ersten und zweiten Kühlwalze 13 und 14 ist mit einer Drehantriebsvorrichtung (nicht gezeigt) versehen.

Die dritte Kühlwalze 16 hat ebenfalls eine verspiegelte Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit von kleiner gleich 0,5 S. Die Kühlwalze 16 tritt durch die Harzfolie 1 und den metallischen Endlosriemen 15 hindurch mit der ersten Kühlwalze 13 in Kontakt, wobei die Kühlwalze 13 die Harzfolie 11 durch den Endlosriemen 15 an die Seite der Kühlwalze 16 preßt. Das heißt mit anderen Worten, daß der metallische Endlosriemen 15 und die Harzfolie 11, welche den metallischen Endlosriemen 15 berühren, sich längs eines Teils des äußeren Umfangs der dritten Kühlwalze 16 schlängeln.

Die vierte Walze 17 führt die Harzfolie 11 so, daß die Harzfolie 11 durch den Endlosriemen 15 hindurch gegen die zweite Kühlwalze 14 gepreßt wird.

Die erste und die dritte Kühlwalze 13 bzw. 16 sind mit Temperaturregelungsmitteln (nicht gezeigt) versehen, wie z. B. einem Wasserkühlungssystem, um die Oberflächentemperatur zu regeln. Die Temperaturregelungsmittel sind nicht an der anderen Kühlwalze 14 vorgesehen, können aber auch hier vorgesehen sein.

Es sei angemerkt, daß - wie durch eine punktierte Linie in Fig. 1 gezeigt - ein in Vorschubrichtung vorne liegender Teil des Endlosriemens 15, welcher der ersten Kühlwalze 13 zugeführt wird, vorab gekühlt sein kann durch Bereitstellen einer Kühlwalze 31 vor der ersten Kühlwalze 13. Die Kühlwalze 31 dient auch zum Regeln der Spannung des Endlosriemens 15.

Als nächstes wird ein Verfahren zum Herstellen einer weichen durchsichtigen Polyethylenfolie 11 gemäß der vorliegenden Erfindung unter Verwendung der vorstehend erläuterten Vorrichtung beschrieben.

Zunächst wird die Temperatur der jeweiligen Kühlwalzen 13, 14 und 16 so geregelt, daß die Oberflächentemperatur des metallischen Endlosriemens 15 und der dritten Kühlwalze 16 kleiner gleich 50ºC gehalten wird und größer gleich dem Taupunkt. Weiterhin werden dem Extruder zuzuführende Kügelchen, die aus einem polyethylenartigen Kunststoff bestehen, als Material für die Harzfolie vorbereitet.

Nachdem das Material der Harzfolie 11 in den Extruder eingeworfen worden ist, um geschmolzen und geknetet zu werden, wird die aus dem T-förmigen Preßring 12 extrudierte Harzfolie 11 zwischen die erste und dritte Kühlwalze 13 bzw. 16 geführt, so daß die Harzfolie den Endlosriemen 15 ungefähr gleichzeitig mit der ersten Kühlwalze 13 und der dritten Kühlwalze 16 berührt. Die Harzfolie 11 wird durch die erste und die dritte Kühlwalze 13 bzw. 16 gepreßt, um auf eine Temperatur kleiner gleich 50ºC abgekühlt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt wird das elastische Element 18 durch eine Anpreßkraft zwischen der ersten und dritten Kühlwalze 13 bzw. 16 elastisch verformt, so daß die Harzfolie 11 durch die beiden Walzen 13 bzw. 16 in einem Winkelbereich θ1 ausgehend von der Mitte der Walzen 13 und 16 plattengepreßt wird, wobei das elastische Element 18 elastisch verformt wird. Der Flächendruck zu dieser Zeit ist 0,1 MPa bis 20,0 MPa.

Anschließend wird die Harzfolie durch den verspiegelten Endlosriemen 15 an die dritte Kühlwalze 16 gepreßt, um auf kleiner gleich 50ºC abgekühlt zu werden. Die Harzfolie 11, welche durch den Endlosriemen 15 an die Kühlwalze 16 gepreßt wird, wird über einen Winkel θ2 ausgehend von der Mitte der Kühlwalze 16 an die Kühlwalze 16 gepreßt und wird durch den Endlosriemen 15 und die dritte Kühlwalze 16 im Bereich des Haltewinkelbereichs θ2 plattengepreßt. Der Flächendruck zu diesem Zeitpunkt beträgt 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Als nächstes wird die Harzfolie 11 durch eine Drehung des Endlosriemens 15 zur zweiten Walze 14 bewegt, während er sich mit dem Endlosriemen 15 überlappt. Die Harzfolie 11 wird durch den Endlosriemen 15 an die zweite Kühlwalze 14 angepreßt, um auf kleiner gleich 50ºC abgekühlt zu werden, um so die polyethylenartige, weiche, durchsichtige Harzfolie 11 gemäß der vorliegenden Ausführungsform zu bilden. Wird die Harzfolie 11 auf die durch die vierte Walze 17 geführte Kühlwalze 14 gepreßt, so wird die Harzfolie 11 durch den Endlosriemen 15 in einem Bereich des Winkels θ3 an der Kühlwalze 14 plattengepreßt. Der Flächendruck zu diesem Zeitpunkt beträgt 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Es sei angemerkt, daß - wie durch die doppelpunktierte Linie in Fig. 1 gezeigt - die Harzfolie 11 sofort abgeschält und vom Endlosriemen 15 weggezogen werden kann, nachdem sie durch die erste und die dritte Walze 13 bzw. 16 abgekühlt worden ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die aus einem polyethylenartigen Kunststoff hergestellte geschmolzene Harzfolie 11 aus dem T-förmigen Preßring 12 extrudiert, durch die erste und dritte Walze 13 bzw. 16 mit dem elastisch deformierten elastischen Element 18 im Bereich des Winkels θ1 der beiden Walzen plattengepreßt und abgekühlt; durch den metallischen Endlosriemen 15 und die dritte Kühlwalze 16 im Bereich des Winkels θ2 plattengepreßt und gekühlt; durch den Endlosriemen 15 und die zweite Kühlwalze 14 im Bereich des Winkels θ3 der zweiten Kühlwalze 14 plattengepreßt und gekühlt, so daß der erhaltene Film 11 die folgenden Eigenschaften (a bis c) aufweist.

(a) Zugspannungsmodul von 20 bis 1.000 MPa;

(b) Eine Durchschnittslänge von Fremdpartikeln, deren Brechungsindex sich von einer den Hauptanteil des Volumens einnehmenden amorphen Kunststoffzusammensetzung unterscheidet, die kleiner gleich 10 um ist, wobei die Anzahl von Fremdpartikeln innerhalb eines beliebigen Querschnitts der Filmoberfläche kleiner gleich 500/mm² ist; und

(c) Eine Oberflächenrauhigkeit von zumindest einer Oberfläche, die kleiner gleich 0,2 um ist.

[Zweite Ausführungsform]

Unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist gezeigt, daß eine Herstellvorrichtung zur Herstellung eines polyethylenartigen, weichen, transparenten Harzes, anstelle des um die erste Kühlwalze 13 und die zweite Kühlwalze 14 geschlungenen metallischen Endlosriemens 15, eine metallische Endlosschicht 20 aufweist, die auf einem äußeren Umfang des elastischen Elements 18 der ersten Kühlwalze 13 als metallisches Endloselement ausgebildet ist.

Die geschmolzene Harzfolie 11, welche aus dem polyethylenartigen Kunststoffmaterial besteht, welches aus dem T-förmigen Preßring 12 extrudiert wurde, wird durch die erste und dritte Walze 13 bzw. 16 im Bereich des Winkels θ1 der ersten bzw. dritten Walze 13 bzw. 16 plattengepreßt und abgekühlt, wobei das elastische Element 18 sich elastisch deformiert, wodurch der Film 11 mit den oben genannten Eigenschaften (a bis c) erhalten wird.

[Dritte Ausführungsform]

Unter Bezugnahme auf Fig. 3 ist zu sehen, daß die Herstellungsvorrichtung einen T-förmigen Preßring 12 für einen Extruder aufweist, einen metallischen Endlosriemen 23, welcher um die erste Kühlwalze 21 und die zweite Kühlwalze 22 geschlungen ist, einen zweiten metallischen Endlosriemen 26, welcher um die dritte Kühlwalze 24 und die vierte Kühlwalze 24 geschlungen ist, eine fünfte Walze 27, welche angrenzend an die vierte Kühlwalze 25 bereitgestellt ist, und zwei Paare von Walzen 28 bzw. 29, welche als Anpreßmittel für die Endlosriemen 23 bzw. 26 dienen.

Die erste Kühlwalze 21 weist ein elastisches Element 18 auf, wie zum Beispiel einen fluoridartigen Gummi, welcher die Oberfläche hiervon bedeckt. Das elastische Element 18 hat eine Härte (basierend auf dem Typ JIS K6301 A) von kleiner gleich 95 Grad oder eine Dicke von größer gleich 3 mm.

Der erste und zweite metallische Endlosriemen 23 bzw. 26 verlaufen parallel und umschließen sandwichartig die polyethylenartige, weiche transparente Harzfolie 11 zwischen der ersten bzw. zweiten Walze 21 bzw. 22 und der dritten bzw. vierten Walze 24 bzw. 25. Die Endlosriemen 23 bzw. 26 bestehen jeweils aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem und weisen verspiegelte Oberflächen mit einer Oberflächenrauhigkeit von kleiner gleich 0,5 S auf.

Die als Anpreßmittel dienenden beiden Paare von Walzen 28 bzw. 29 liegen einander gegenüber und schließen die Endlosriemen 23 bzw. 26 sandwichartig an einem ungefähr mittigen Bereich der ersten bzw. zweiten Walze 21 bzw. 22 und der dritten bzw. vierten Walze 24 bzw. 25 ein. Die oberen und unteren Walzen 28 und 29 sind voneinander beabstandet angebracht. Es sei angemerkt, daß die jeweils ein Paar bildenden Walzen 28 und 29 auch gegeneinander verschoben sein können, anstatt einander gegenüber zu liegen.

Die fünfte Walze 27 führt die Harzfolie 11 so, daß die polyethylenartige weiche durchsichtige Harzfolie durch den zweiten Endlosriemen 26 an die vierte Kühlwalze 25 gepreßt wird.

Die Kühlwalzen 21, 22, 24 und 25 weisen Temperaturregelungsmittel zum Regeln der Oberflächentemperatur auf, wie z. B. ein Wasserkühlsystem (nicht gezeigt).

Es sei bemerkt, daß die Temperatur der jeweiligen Walzen 21, 22, 24 und 25 so geregelt wird, daß die Oberflächentemperatur der metallischen Endlosriemen 23 und 26, welche die polyethylenartige weiche durchsichtige Harzfolie 11 direkt berühren, kleiner gleich 50ºC und oberhalb des Taupunkts gehalten wird.

Die polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie 11, welche aus dem T-förmigen Preßring 12 des Extruders extrudiert wird, wird zwischen dem ersten bzw. zweiten Endlosriemen 23 bzw. 26 so eingeführt, daß die Harzfolie 11 ungefähr gleichzeitig den die erste Kühlwalze 21 berührenden ersten metallischen Endlosriemen 23 berührt und den die dritte Kühlwalze 24 berührenden zweiten metallischen Endlosriemen, wodurch das Pressen und Kühlen der polyethylenartigen, weichen, transparenten Harzfolie 11 auf kleiner gleich 50ºC erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt wird das elastische Element 18 zusammengepreßt und elastisch verformt durch eine Preßkraft zwischen der ersten und der dritten Kühlwalze 21 bzw. 24, so daß die Harzfolie 11 plattengepreßt wird durch die Walzen 21 bzw. 24 im Bereich des Winkels θ1, ausgehend von einer Mitte der Walzen 21 bzw. 24, wodurch das elastische Element 18 elastisch verformt wird.

Anschließend wird die durch die Endlosriemen 23 bzw. 26 sandwichartig eingeschlossene polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie 11 durch die beiden Paare von Walzen 28 bzw. 29 als Anpreßmitttel in einem Bereich, wo die beiden Endlosriemen 23 bzw. 26 parallel zueinander verlaufen, gepreßt und auf kleiner gleich 50ºC abgekühlt. Die Harzfolie 11, welche zwischen den Endlosriemen 23 bzw. 26 zwischen der oberen und unteren Walze 28 bzw. 29 sandwichartig eingeschlossen wird, wird durch die Preßkraft des Paares von Walzen 28 bzw. 29 plattengepreßt. Zu diesem Zeitpunkt beträgt der Flächendruck 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Als nächstes wird die polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie 11 zu der ersten bzw vierten Kühlwalze 22 bzw. 25 durch die Drehung der Endlosriemen 23 bzw. 26 bewegt, und die Harzfolie 11 wird durch den zweiten Endlosriemen 26 zu der vierten Kühlwalze 25 hingepreßt, um auf kleiner gleich 50ºC abgekühlt zu werden. Die polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie 11, welche zu der Kühlwalze 25 gepreßt wird, wird auf den Endlosriemen 26 im Bereich des Winkels 03 plattengepreßt, ausgehend von der Mitte der Kühlwalze 25, welche durch die fünfte Walze 27 geführt wird. Der Flächendruck zu diesem Zeitpunkt beträgt 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann der Film 11 mit den oben genannten Eigenschaften (a bis c) erhalten werden durch Plattenpressen und Kühlen des Films 11 durch die Walzen 21 bzw. 24 und die Endlosriemen 23 bzw. 26 im Bereich des Winkels θ1 der ersten und dritten Walze 21 bzw. 24, Plattenpressen und Kühlen des Films 11 durch die beiden Paare von Walzen 28 bzw. 29 als Anpreßmittel, und das Plattenpressen und Kühlen des Films 11 durch den zweiten metallischen Endlosriemen 26 und die vierte Kühlwalze 25 im Bereich des Winkels θ3.

[Vierte Ausführungsform]

Die Fig. 4 zeigt die Vorrichtung, die einen T-förmigen Preßring 12 für einen Extruder aufweist, ein Wassertablett 31, einen Wassertank 32, welcher unterhalb des Wassertabletts 31 angebracht ist, und ein Paar von Walzen 33, um den im Wassertank 32 angebrachten Film sandwichartig einzuschließen. Weiterhin ist eine Führungswalze 34 zum Führen der Harzfolie 11 vorgesehen, welche innerhalb und angrenzend an den Wassertank 32 angebracht ist.

Das Wassertablett 31 weist einen Schlitz 35 auf, um Kühlwasser in der Mitte hiervon fließen zu lassen. Der Schlitz 35 hat eine Länge, welche geringfügig größer ist als die Breite der Harzfolie 11.

Das Paar von Walzen 33 ist so angebracht, daß die beiden Walzen einander gegenüberliegen, und es ist eine Lücke zwischen den Walzen 33 unterhalb des Schlitzes 35 ausgebildet. Die Walzen 33 sind so angebracht, daß ungefähr die Hälfte der Walzen 33 in das Wasser 36 im Wassertank 32 einsinkt.

Der polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie 11 wird unter Verwendung der Vorrichtung wie folgt hergestellt.

Die polyethylenartige, weiche, transparente Harzfolie 11, welche aus dem T-förmigen Preßring 12 des Extruders extrudiert wird, wird in den Schlitz 35 eingeführt und wird durch das Kühlwasser 36 abgekühlt.

Anschließend wird die Harzfolie 11 durch das Paar von sandwichartig umgreifenden Walzen 33 in das Wasser 36 im Wassertank 32 eingeführt und wird durch die Führungswalze 34 aus dem Wassertank 32 herausgezogen.

Die Harzfolie 11, welche bei der oben genannten ersten bis vierten Ausführungsform erhalten wird, kann durch Vergütungsbehandlung weiterbehandelt werden. Die Vergütungsbehandlung kann durchgeführt werden, indem eine Heizwalze oder ein Riemen um die Heizwalzen geschlungen wird. Die Heizwalze oder die Anzahl von Heizwalzen können optional ausgewählt werden.

Alternativ dazu kann die Harzfolie 11 erhitzt werden und dasselbe Verfahren wie bei der ersten Ausführungsform mit der geschmolzenen Harzfolie 11 durchgeführt werden.

[Referenzexperiment 1]

Bei der oben genannten ersten Ausführungsform wurde das Herstellungsverfahren gemäß den nachfolgenden speziellen Bedingungen durchgeführt.

Durchmesser des Extruders ... 90 mm, Breite des T-förmigen Preßrings ... 800 mm.

Polyethylenartiges Harz ... L-LDPE (MI: 1, Dichte: 0,920, Zugspannungsmodul: 430 MPa), MORETEC 0138H (Markenname) hergestellt von IDEMITSU Petrochemical Co., Ltd.

Dicke der Harzfolie ... 0,2 mm.

Material des elastischen Elements ... silikonartiger Gummi, Dicke ... 12 mm, Härte ... 55 Grad.

Folienaufgreifgeschwindigkeit ... 5 m/min.

Oberflächentemperatur des Endlosriemens und der Walze, welche den Film berühren ... 15ºC.

[Experiment 2 bis 7]

Der Harzfolie 11 wurde gemäß dem Herstellverfahren nach Ausführungsform 1 hergestellt, wobei die Zusammensetzung und das Gewichtsverhältnis der Schicht sich, wie in Tabelle 1 gezeigt, änderten. Die anderen Herstellbedingungen waren dieselben wie beim Referenzexperiment 1.

Experiment 2 verwendete eine einlagige Schicht aus Ionomer.

Experiment 3 verwendete eine dreilagige Schicht aus L-LDPE/Ionomer (IO)/L-LDPE.

Experiment 4 verwendete eine doppellagige Schicht einer 10/metallorganischen Art von E- O-Copolymer.

Experiment 5 verwendete eine einlagige Schicht aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA).

Experiment 6 verwendete eine Dreilagenschicht einer Styren-Butadien-Methacrylsäure-Copolymer (SB)/metallorganischen Art aus E-O-Copolymer/SB.

Experiment 7 verwendete eine dreilagige Schicht aus SB/PP/SB.

Experiment 8 verwendete eine doppellagige Schicht einer SB/metallorganischen Art von E- O-Copolymer.

Experiment 9 verwendete eine einlagige Schicht aus Ethylen-Ethylacrylat-Maleinanhydrid- Copolymer (E-EA-MAH).

[Referenzexperiment 10]

Bei der zweiten Ausführungsform wurde das Herstellverfahren gemäß den nachfolgenden speziellen Bedingungen durchgeführt:

Durchmesser des Extruders ... 90 mm, Breite des T-förmigen Preßrings ... 800 mm.

Polyethylenartiger Kunststoff ... AFFINITY PL1880 als metallorganische Art eines E-O- Copolymers (Handelsname der DOW CHEMICAL Company).

Dicke der Harzfolie ... 0,2 mm.

Material des elastischen Elements ... silikonartiger Gummi, Dicke ... 10 mm, Härte ... 50 Grad.

Der lineare Druck zwischen der elastischen Walze und der ersten Walze ... 150 N/cm.

Folienaufgreifgeschwindigkeit ... 5 m/min.

Oberflächentemperatur der Walze ... 15ºC.

[Experiment 11 bis 16]

Die Herstellbedingungen waren dieselben wie beim Referenzexperiment 10.

Experiment 11 verwendete eine dreilagige Schicht einer E-EA-MAH/metallorganischen Art aus E-O-Copolymer/E-EA-MAH.

Experiment 12 verwendete eine dreilagige Schicht aus L-LDPE/EVA/L-LDPE.

Experiment 13 verwendete eine dreilagige Schicht aus PP/EEA/PP.

Experiment 14 verwendete eine einlagige Schicht aus Ethylen-Methacrylsäure-Copolymer (EMAA).

Experiment 15 verwendete eine doppellagige Schicht aus L-LDPE/EVA.

[Experiment 16 bis 23]

Bei der oben genannten dritten Ausführungsform war die Zusammensetzung der Schicht wie folgt definiert: Die speziellen Herstellbedingungen waren dieselbe wie beim Referenzexperiment 1.

Experiment 16 verwendete eine dreilagige Schicht aus PP/E-EA-MAH/PP.

Experiment 17 verwendete eine dreilagige Schicht aus LL/EMAA/LL.

Experiment 18 verwendete eine dreilagige Schicht einer EMAA/metallorganischen Art aus E-O-Copolymer/EMAA.

Experiment 19 verwendete eine dreilagige Schicht aus PP/EAA/PP.

Experiment 20 verwendete eine dreilagige Schicht aus PP/EMAA/PP.

Experiment 21 verwendete eine dreilagige Schicht aus PP/Ethylen-Methyl-Acrylat- Copolymer (EMA)/PP.

Experiment 22 verwendete eine doppellagige Schicht einer EMAA/metallorganischen Art aus E-O-Copolymer.

[Experiment 23]

Bei der oben genannten vierten Ausführungsform war die Zusammensetzung der Schichten wie folgt definiert. Die spezifischen Herstellbedingungen waren dieselben, wie beim Referenzexperiment 1. Die Temperatur des Kühlwassers 36 betrug 6ºC.

Experiment 23 verwendete eine Einlagenschicht aus EMAA.

[Bewertung der Eigenschaften]

Die Oberflächenrauhigkeit (auf einer Seite der Schicht und auf der anderen Seite), die Trübung (Gesamttrübung/innere Trübung), Glanz und Zugspannungsmodul wurden an den in den Experimenten 1 bis 23 und in den Referenzexperimenten 1 bis 3 hergestellten Harzfolien gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabellen 1 bis 4 gezeigt.

Die Oberflächenrauhigkeit wurde unter Verwendung eines Elektronenstrahl-Analysators für dreidimensionale Rauhigkeiten gemessen (ERA-4000, hergestellt von ELIONIX Corp.).

Die Trübung wurde berechnet durch die nachfolgende Formel gemäß dem Verhältnis der gesamten Lichtdurchlässigkeit (Tt), wodurch die Gesamtheit des durch den Film hindurchgelassenen Strahls nach dem Einstrahlen des Lichtstrahls auf den Film erfaßt wurde, sowie der diffusen Lichtdurchlässigkeit (Td), welche das Licht anzeigt, welches diffus durch den Film hindurchtritt, und zwar unter Verwendung einer Meßmaschine für die Trübung (zum Beispiel NDH-300A, hergestellt von NIPPON DENSHOKKU KOGYO Co., Ltd). Die gesamte Lichtdurchlässigkeit (Tt) ist die Summe der Parallellichtdurchlässigkeit (Tp), welche koaxial zu dem eingestrahlten Licht ausgestrahlt wird, und der diffusen Lichtdurchlässigkeit (Td).

Trübung (H) = Td/Tt · 100

Die Gesamttrübung wurde aufgrund von Td und Tt berechnet, welche erhalten wurden durch Einstrahlen eines Lichtstrahls auf den Film. Die innere Trübung wurde gemessen nach Beschichten von Silikonöl auf beide Seiten des Films und sandwichartigem Beschichten des Films mit Glasplatten, um den Einfluß der Außenseite des Films zu eliminieren.

Gesamte Trübung = interne Trübung + externe Trübung

Der Glanz wurde wie folgt bestimmt: es wurde ein reflektierter Lichtstroms ψ s nach Einstrahlen eines Lichtstrahls auf den Film bei einem Eintrittswinkel von 60 Grad sowie Erfassen des Lichtstrahls unter 60 Grad gemessen, und zwar unter Verwendung eines automatischen Colorimetrie-Farbdifferenzmeßgerätes (AUD-CH-2Typ-45, 60, hergestellt z. B. von SUGA SHIKENKI Co.; Ltd.). Dabei wurde das Verhältnis zu einem von einer Glasoberfläche mit einem Brechungsgrad von 1,567 reflektierten Lichtstrom ψ os wie folgt berücksichtigt:

Glanz (Gs) = (φs/φos) · 100

Der Zugspannungsmodul wurde basierend auf JIS K-7113 gemessen.

[Tabelle 1]
[Tabelle 2]

Die Abkürzungen und die spezifischen Waren sind die folgenden:

EVA: Ethylen-Vinylacetat-Copolymer [ULTRATHEN 630 (Handelsname), hergestellt von TOSOH Corporation].

EEA: Ethylen-Ethylacrylat-Copolymer [EVAFLEX A701 (Handelsname), hergestellt von DU PONT-MITSUI POLYCHEMICALS CO., LTD.]

EAA: Ethylen-Acrylsäure-Copolymer [PRIMACOR3300 (Handelsname), hergestellt von DOW CHEMICAL Company]

EMAA: Ethylen-Methacrylsäure-Copolymer [NUCREL N0903HC (Handelsname), hergestellt von MITSUI DUPONT]

EMA: Ethylen-Methylacrylat-Copolymer [SP2205 (Handelsname), hergestellt von CHEVRON]

E-EA-MAH: Ethylen-Ethylacrylat-Maleinanhydrid-Copolymer [ADTEX ET184 (Handelsname), hergestellt von JAPAN POLYOLEFINS CO.; LTD.]

SB: Styren-Butadien-Methacrylsäure-Copolymer [SB Polymer (Handelsname), hergestellt von KURARAY CO., Ltd.]

E-O: Metallorganisches Ethylenoctan-Copolymer [AFFINITY PL 1140 (Handelsname, Experiment 3), AFFINITY PL1880 (Handelsname, Experimente 10, 12, 14, 16, 19, 26, 31), hergestellt von DOW CHEMICAL Company]

PP: unregelmäßiges Polypropylen [F-744NP (Handelsname), hergestellt von IDEMITSU Petrochemical Co., Ltd.]

LDPE: Polyethylen niedriger Dichte [PETROTHEN 207 (Handelsname, Experiment 9), PETROTHEN 190 (Handelsname; Experiment 18), hergestellt von TOSOH Corporation]

LL: Lineares Polyethylen niedriger Dichte [MORETEC 0138H (Handelsname, Experiment 1), MORETEC 0168N (Handelsname, Experiment 2), MORETEC V-0398CN (Handelsname; Experiment 20, 23, 25) hergestellt von IDEMITSU Petrochemical Co., LTD.]

[Tabelle 3]
[Tabelle 4]

Da die einlagige oder mehrlagige geschmolzene Harzfolie 11, welche aus einem polyethylenartigen Kunststoffmaterial hergestellt worden ist, und von einem Extruder extrudiert wurde, wie in Tabellen 1 und 2 gezeigt, durch die Herstellvorrichtung in den Experimenten 1 bis 3 gekühlt und verfestigt wurde, hatte die so erhaltene Harzfolie die oben genannten Eigenschaften a, b und c.

Weiterhin galt, daß die Anzahl von Fremdpartikeln (pro 1 mm²) und die durchschnittliche Länge mittels des bloßen Auges unter Verwendung eines Phasenkontrastmikroskops gemessen wurden, wobei die Anzahl bei 100 bis 400 pro 1 mm² blieb und die Durchschnittslänge sich in einem Bereich von 1 bis 5 um belief.

Dementsprechend kann beobachtet werden, daß die Harzfolie 11 der entsprechenden Experimente eine gute Transparenz aufwies, mit einer geringen Gesamttrübung und inneren Trübung, und einem guten Glanz. Weiterhin hatte die Harzfolie 1I eine hohe Flexibilität mit einem niedrigen Zugspannungsmodul.

Obwohl das Material bei den Vergleichen 1 bis 3 dasselbe wie bei den Experimenten war, hatte andererseits, wie in den Tabellen 3 und 4 gezeigt, die erhaltene Harzfolie eine Oberflächenrauhigkeit, welche außerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung lag, da die Harzfolie durch ein Formgebungsverfahren hergestellt worden war, bei dem die Walzen die Oberfläche berührten. Die Anzahl der Fremdpartikel war weniger als 500 pro 1 mm², welche durch das bloße Auge unter Verwendung eines Phasenkontrastmikroskops beobachtet wurde, außer beim Vergleich 1. Weiterhin betrug die Durchschnittslänge der Fremdpartikel 13 um beim Vergleich 2 und 12 um beim Vergleich 2.

Dementsprechend war die Harzfolie der Vergleiche schlechter in der Transparenz, wobei die Gesamttrübung und die innere Trübung hoch waren, und ein schlechter Glanz vorlag. Zudem hatte die Harzfolie eine niedrige Flexibilität mit einem hohen Zugspannungsmodul.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Der Film gemäß der vorliegenden Erfindung kann verwendet werden zum Verpacken von Lebensmitteln, Medizin und Bekleidung. Der Film kann auch verwendet werden für Bürobedarfsartikel (Füllergehäuse, Etuis etc.), dekorative Folien (bei Gebäuden innen und außen verwendetes Material, Möbel und ähnliches), Tragetaschen (Modetaschen und Taschen für Reiseartikel), Abdeckungen von Gewächshäusern, Tischdecken, Schreibtischunterlagen, Trennwänden, Türvorhängen oder ähnlichem.


Anspruch[de]

1. Polyethylenartige transparente Harzfolie mit einer Schicht, welche ein amorphes polyethylenartiges Harz enthält, wobei

(a) die Folie einen Zugspannungsmodul von 20 bis 1.000 MPa aufweist;

(b) die Anzahl der Fremdsubstanzen mit einer Lichtbrechung, die sich von dem amorphen Harz unterscheidet, welches den Hauptteil des Volumenanteils der Folie einnimmt, kleiner gleich 500/mm² ist bei jedem Querschnitt der Folie, und die Durchschnittslänge der Fremdsubstanzen kleiner gleich 10 um ist; und

(c) zumindest eine Oberfläche der Folie eine Oberflächenrauhigkeit Ra kleiner gleich 0,2 um hat;

dadurch gekennzeichnet, daß das polyethylenartige Harz ein Copolymer aus Ethylen und einem polaren gruppensubstituierten Ethylen ist.

2. Polyethylenartige transparente Harzfolie nach Anspruch 1, wobei das Copolymer aus Ethylen und einem polaren gruppensubstituierten Ethylen zumindest eines aus der folgende Gruppe ist: Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA), Ethylen-Ethylacrylat- Copolymer (EEA), Ethylen-Acrylsäure-Copolymer (EAA), Ethylen-Methacrylsäure- Copolymer (EMAA), Ethylen-Methacrylat-Copolymer (EMA), ein metallionenkreuzvernetztes Gerüst aus Ethylen-Methacrylsäure-Copolymer (EMAA) und ein metallionenkreuzvernetztes Gerüst aus Ethylen-Acrylsäure-Copolymer (EAA).

3. Polyethylenartige transparente Harzfolie mit einer Schicht, welche ein amorphes polyethylenartiges Harz enthält, wobei

(a) die Folie einen Zugspannungsmodul von 20 bis 1.000 MPa aufweist;

(b) die Anzahl der Fremdpartikel mit einer Lichtbrechung, die sich von dem amorphen Harz unterscheidet, welches den Hauptteil des Volumenanteils der Folie einnimmt, kleiner gleich 500/mm² ist bei jedem Querschnitt der Folie, und die Durchschnittslänge der Fremdsubstanzen kleiner gleich 10 um ist; und

(c) zumindest eine Oberfläche der Folie eine Oberflächenrauhigkeit Ra kleiner gleich 0,2 um hat;

dadurch gekennzeichnet, daß das polyethylenartige Harz ein thermoplastisches Acrylelastomer ist.







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