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Dokumentenidentifikation DE69623578T2 15.05.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0780181
Titel Kappsägeschlitten
Anmelder Black & Decker Inc., Newark, Del., US
Erfinder Garuglieri, Andrea, 22050 Colle Brianza (Como), IT
Vertreter Uexküll & Stolberg, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69623578
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.12.1996
EP-Aktenzeichen 963092192
EP-Offenlegungsdatum 25.06.1997
EP date of grant 11.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.2003
IPC-Hauptklasse B23D 45/04
IPC-Nebenklasse B23D 47/02   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Säge gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Solche Sägen sind bekannt und in veröffentlichten Patentschriften beschrieben, wie zum Beispiel in der EP 0 133 656 und in der EP 0 450 400. Diese Sägen sind praktisch und bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Verbesserung, um die Kapazität, Eigenschaften und Wirksamkeit zu verbessern, nicht zu erwähnen die Sauberkeit und die Sicherheit ihrer Mechanismen. Andererseits erhöhen alle diese Merkmale die Komplexität sowie die Kosten und führen dazu, dass die Säge benutzerunfreundlich werden kann.

Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich, Sägen von dem Typ, der oben beschrieben wurde, die aber zusätzlich einen Tisch aufweisen, der in einem Rahmen montiert ist, so dass der Tisch umgeklappt werden kann, wie zum Beispiel durch Schwenken um eine Achse, so dass sich die Sägebaugruppe dann unter dem Tisch befindet. Der Tisch ist zusätzlich mit einem Schlitz versehen, so dass das Sägeblatt durch den Schlitz vorstehen kann, um aus der Säge eine Banksäge oder eine Tischsäge zu machen. Derartige Sägen sind bekannt und in der DE-16 28 992, EP 0 502 350 und EP 0 586 172 beschrieben.

Sowohl die EP 0 133 666 als auch die EP 0 450 400, die oben genannt sind, beschreiben Sägen, bei denen die Sägebaugruppe eine obere Schutzeinrichtung und eine untere Schutzeinrichtung für das Sägeblatt aufweist. Die obere Schutzeinrichtung ist aus dem Gehäuse der Baugruppe gebildet und überdeckt dauerhaft einen oberen Teil des Sägeblatts. Ein unterer Teil des Sägeblatts ist durch die untere Schutzeinrichtung überdeckt, aber diese muss bei Benutzung wegbewegt werden, so dass das Sägeblatt freiliegend ist, wenn es erforderlich ist, Sägevorgänge durchzuführen.

Ein Handgriff ist an der oberen Schutzeinrichtung vorgesehen, mit Hilfe dessen ein Benutzer die Sägebaugruppe nach oben und nach unten schwenken kann, um Sägevorgänge an einem Werkstück durchzuführen, das auf dem Tisch abstützend gehalten ist. Außerdem, wenn der Tisch einen drehbaren Abschnitt hat, auf dem die Sägebaugruppe gehalten ist, können an einem Werkstück auf dem Tisch auch Gehrungsschnitte durchgeführt werden.

Die untere Schutzeinrichtung kann durch einen Betätigungshebel, der an dem Handgriff vorgesehen ist, vollständig geöffnet werden. Alternativ kann die Schutzeinrichtung automatisch geöffnet werden, indem die Sägebaugruppe geschwenkt wird, wobei für diesen Zweck eine Verbindung zwischen der Schutzeinrichtung und dem Schwenkbauteil vorgesehen ist. Eine weitere Alternative besteht darin, dass die Schutzeinrichtung durch einen dieser Mechanismen teilweise geöffnet werden kann und nur durch einen direkten Kontakt mit einem Werkstück weiter geöffnet werden kann.

Eine Einrichtung muss vorgesehen sein, um die Sägebaugruppe in eine angehobene, aufrechte Position vorzuspannen, wenn sie sich in ihrer Ruhestellung befindet, so dass der Benutzer nicht gezwungen ist, das nicht unwesentliche Gewicht der Sägebaugruppe anzuheben, nachdem ein Stechschnitt durchgeführt wurde. Diese Einrichtung hat normalerweise die Form einer kräftigen Feder.

Obwohl die obere und die untere Schutzeinrichtung, die oben erläutert sind, einen zufriedenstellenden Schutz für das Sägeblatt zur Verfügung stellen, wenn die Sägebaugruppe als eine Stech- oder Gehrungssäge arbeitet, ist das Sägeblatt jedoch wieder freiliegend, wenn der Tisch herumgeklappt wird, um die Säge in eine Banksäge umzuwandeln. In dieser Konfiguration muss eine separate Schutzeinrichtung vorgesehen sein, die in der Vergangenheit jedes Mal dann an einem Spaltmesser der Banksäge montiert werden musste, wenn die Säge als eine Banksäge verwendet wurde.

Die EP 0 133 666 offenbart eine Säge, bei der die Motorbaugruppe durch ein Paar Wellen abstützend gehalten ist, die in einem Paar von Kanälen aufgenommen sind, die in einer Abstützung ausgebildet sind. Die Sägebaugruppe ist an den Wellen montiert, so dass die Sägebaugruppe relativ zu der Abstützung verschoben werden kann, um die Reichweite der Säge zu erhöhen. Die Sägebaugruppe ist vor und in der gleichen Höhe wie die Abstützung in einer freitragenden Weise angeordnet, so dass die Torsionskraft an der Kanal/Welle-Übergangsstelle erzeugt wird. Das Gewicht der Sägebaugruppe befindet sich dieser freitragenden Weise vor der Abstützung, was bedeutet, dass eine stabile Welle/Kanal-Übergangsstelle erforderlich ist, um das Gewicht der Sägebaugruppe abstützend zu halten und um die Sägebaugruppe in einer solchen Weise zu führen, dass die Sägebaugruppe zuverlässig entlang ihres Verfahrweges bewegt werden kann, um genaue Schnitte durchzuführen. Eine solche Übergangsstelle macht sperrige und/oder teure Komponenten erforderlich, um die erforderliche Abstützung und Führung für die Sägebaugruppe zur Verfügung zu stellen.

Es ist außerdem aus der US 5,060,548 bekannt, die Sägebaugruppe an einer Stange zu montieren, die durch eine Abstützung verschoben werden kann, die am Tisch montiert ist. Die Schwenkeinrichtung, die den Motor und das Sägeblatt trägt, ist an einem Ende der Stange angeordnet, und der Schwenkträger beschränkt die Bewegung der Stange durch die Abstützung. Außerdem wirkt das gesamte Gewicht des Motors des Sägeblatts auf eine Seite der Abstützung, weshalb es erforderlich ist, dass die Abstützung eine beträchtliche Stabilität haben muss.

Auf Basis des vorstehend erläuterten Standes der Technik hat die Anmelderin eine verbesserte Säge erfunden, die gegenüber dem Stand der Technik Vorteile hat.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Säge vorgesehen, mit einem Tisch, einer Abstützung, die an dem Tisch montiert ist, einer Sägebaugruppe, wobei die Sägebaugruppe ein Sägeblatt, das in der Baugruppe gelagert ist, und einen Motor aufweist, um das Sägeblatt anzutreiben, und mit einem Schlitz in dem Tisch, in den das Sägeblatt eingetaucht werden kann, wobei in der Abstützung ein Kanal ausgebildet ist, der eine Welle aufnimmt, die durch die Sägebaugruppe gehalten ist, so dass die Sägebaugruppe relativ zu der Abstützung verschoben werden kann, um die Reichweite des Sägeblatts entlang des Schlitzes zu erhöhen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägebaugruppe über und oberhalb der Abstützung verschiebbar ist, so dass das Gewicht der Sägebaugruppe im wesentlichen vertikal über die Abstützung auf den Tisch übertragen wird. Auf diese Weise werden Drehkräfte auf die Abstützung vermindert. Außerdem wird der Raum vermindert, der von der Sägebaugruppe und der Abstützung eingenommen wird.

Vorzugsweise sind in der Abstützung zwei parallele Kanäle ausgebildet, und zwei zugehörige Wellen sind unter der Sägebaugruppe gehalten, um entlang der Kanäle zu gleiten. Dadurch ist eine verbesserte Abstützung für die Sägebaugruppe vorgesehen.

Der oder jeder Kanal hat vorzugsweise einen C-förmigen Querschnitt. Die Wellen sind vorzugsweise geformt, um mit dem Querschnitt der Kanäle zusammenzupassen. Es ist natürlich offensichtlich, dass die Wellen (oder Stangen) lediglich so geformt sein müssen, um in den Kanälen gehalten zu werden, und nicht die Form haben müssen, um mit dem Querschnitt der Kanäle zusammenzupassen.

Der oder jeder Kanal weist vorzugsweise ein Lager zwischen der Abstützung und der Welle auf. Ein Material mit geringer Reibung, wie zum Beispiel PTFE, kann verwendet werden, um die Reibung zwischen den Wellen und den Kanälen zu vermindern.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Sägebaugruppe ein Rastmittel auf, um die Baugruppe an der Abstützung in einer zurückgezogenen Position zu halten, bis das Sägeblatt in Richtung auf den Schlitz abgesenkt wird. Dieses Rastmittel kommt vorzugsweise automatisch wieder in Eingriff, wenn die Sägebaugruppe in ihre Anfangsposition zurückkehrt.

Vorzugsweise weist die Abstützung einen Schwenkblock, der an dem Tisch befestigt ist, und ein Schwenkbauteil auf, in dem der oder jeder Kanal ausgebildet ist, wobei das Schwenkbauteil relativ zu dem Schwenkblock schwenkbar ist, um den Schnittwinkel des Sägeblatts so einzustellen, dass Schrägschnitte durchgeführt werden können.

Ein Rückstellmechanismus kann zwischen dem Schwenkblock und dem Schwenkbauteil wirken, um das Sägeblatt in eine bevorzugte Position zu drücken, die im wesentlichen senkrecht zum Schlitz verläuft.

Die Sägebaugruppe kann eine vierseitige Verbindung haben, die dann, wenn das Sägeblatt in Richtung auf den Schlitz abgesenkt wird, eine Sägeblatt-Schutzeinrichtung öffnet, um das Sägeblatt freizugeben.

Die Sägebaugruppe enthält vorzugsweise außerdem eine Motorplatte, an der die bzw. jede Welle gehalten ist, und Federeinrichtungen zwischen der Motorplatte und dem Motor, die wirken, um das Sägeblatt weg von dem Schlitz anzuheben. Durch Vorsehen solcher Federeinrichtungen muss ein Benutzer der Säge am Ende eines Sägevorgangs nicht das nicht unwesentliche Gewicht der Sägebaugruppe anheben.

Die Federeinrichtungen beinhalten vorzugsweise eine Feder und einen Hebel, der dann, wenn er gedreht wird, die Zugkraft in der Feder freigibt, um das Sägeblatt abzusenken. Dies ist dann wichtig, wenn die Säge als eine Tischsäge statt einer Stechsäge (oder Kappsäge) verwendet wird.

Vorzugsweise ist an der Motorplatte eine Arretiervorrichtung gehalten, um den Hebel zu arretieren, um eine Bewegung des Sägeblatts zu verhindern.

Die Federeinrichtungen können außerdem einen Schneckenantrieb aufweisen, der dann, wenn der Hebel gedreht wird, mit einer Zahnstange in Eingriff kommt, die an dem Motor montiert ist, so dass der Schneckenantrieb verwendet werden kann, um die Position des Sägeblatts relativ zu dem Schlitz zu steuern.

Wenn die Sägebaugruppe eine vierseitige Verbindung aufweist, ist die Zahnstange vorzugsweise an einer Verlängerung der Verbindung ausgebildet.

Vorzugsweise sind Einrichtungen vorgesehen, um die Sägebaugruppe in einer Position relativ zu der Abstützung zu arretieren. Ein Kniehebel, der durch die Sägebaugruppe gehalten ist, kann verwendet werden, um die Position der Sägebaugruppe zu arretieren.

Es ist offensichtlich, dass, obwohl die vorliegende Erfindung insbesondere auf Kappsägen anwendbar ist, sie ebenfalls bei Sägen angewendet werden kann, die sowohl als eine Kappsäge als auch als eine Tischsäge wirken. In einem solchen Fall ist der Tisch vorzugsweise in einem Rahmen montiert und dazu ausgestaltet, um zwei Positionen einzunehmen, wobei sich die Sägebaugruppe in einer ersten dieser beiden Positionen des Tisches über dem Tisch befindet, wobei die Säge dadurch eine Kappsäge bildet, um Stechschnitte an Werkstücken durchzuführen, die an einer ersten Seite von dem Tisch abstützend gehalten sind, und sich die Sägebaugruppe in einer zweiten von diesen beiden Positionen des Tisches unter dem Tisch befindet und die Säge dadurch eine Banksäge bildet, um Schnitte an Werkstücken durchzuführen, die auf einer zweiten gegenüberliegenden Seite des Tisches durch das Sägeblatt geführt werden.

Spezielle Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nun lediglich anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung von einer Säge gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 2 eine detailliertere Vorderansicht einer Säge gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 3 eine Draufsicht ist;

Fig. 4 eine Seitenansicht ist;

Fig. 5 eine weitere Seitenansicht ist, die andere Details zeigt;

Fig. 6 eine weitere Draufsicht ist, die andere Details zeigt;

Fig. 7 noch eine weitere Draufsicht ist, die andere Details zeigt;

Fig. 8 eine Rückansicht ist (das Spiegelbild von Fig. 2);

Fig. 9 eine Seitenansicht von einer anderen Seite bezüglich der Fig. 4 und 5 ist; und

Fig. 10 eine Ansicht wie Fig. 1 ist, wobei die Schutzeinrichtungen und Hebel schematisch gezeigt sind.

Eine Säge 10 weist einen Tisch 12 mit einem Schlitz 14 und einen Schwenkblock 16 auf, der starr an dem Tisch befestigt ist. Ein Schwenkbauteil 18 kann an dem Schwenkblock um eine Achse 20 verschwenkt werden, die in der Ebene des Tisches 10 liegt und an dem Schlitz 14 entlangläuft. Ein Bolzen 22, der in dem Schwenkblock 16 aufgenommen ist, führt durch einen gekrümmten Schlitz 24 in dem Schwenkbauteil und endet in einem Hebel 26, mit Hilfe dessen der Bolzen angezogen werden kann, um das Schwenkbauteil in irgendeiner Winkelposition zwischen zwei Grenzwerten zu verriegeln.

Das Schwenkbauteil 18 hat außerdem einen Lagerkäfig 30 mit zwei parallelen, C-förmigen Lagerkanälen 32, 34 mit C-förmigen Lagern (in Fig. 1 nicht zu sehen). Eine Motorplatte 40 weist zwei Wellen 42, 44 auf, die fest daran angebracht sind, und die Wellen sind jeweils in den Kanälen 32 bzw. 34 aufgenommen. Die Platte kann daher relativ zu dem Schwenkbauteil nach hinten und nach vorne gleiten, und die Wellen und die Kanäle sind dazu ausgestaltet, dass die Gleitrichtung immer parallel zu der Achse 20 (und zu dem Schlitz 14) verläuft.

Da die Kanäle einen offenen Querschnitt haben und die Verbindung zu den Wellen 32, 34 durch den offenen Kanal erfolgt, kann die Länge der Wellen für den vorgegebenen Verfahrweg der Sägebaugruppe und die mechanischen Abstützungsanforderungen der Sägebaugruppe durch die Lager minimiert werden. Dies wird durch die Gewichtsverteilung der Sägebaugruppe und der Motorplatte durch die Lager weiter verbessert, die, trotz der Tatsache, dass sie keinen vollen Umfang haben, sehr klein sein können, weil weniger Torsionskräfte um eine Achse parallel zur Achse 50 auf sie wirken. Dies ist eine wichtige Vorausetzung bezüglich des Wunsches, die Sperrigkeit der fertigen Säge und des Arbeitsraumes zu minimieren, der für ihren zufriedenstellendem Betrieb erforderlich ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Säge eine Schwenksäge ist, bei der der Tisch 12 angeordnet ist, um in einem Rahmen verschwenkt zu werden. Der Rahmen sollte eine minimale Größe haben, um leichter transportiert zu werden und um die Arbeitsraumanforderungen zu vermindern, und die vorliegende Anordnung erleichtert dies durch Integration eines Verschiebesystems in die gesamte Raumumhüllung der Säge.

An dem vorderen Bereich der Platte 40 sind Gelenkteile 46 ausgebildet. Der Motor 48 weist ein weiteres Gelenkteil 47 auf, das durch eine Achse mit den Gelenkteilen 46 verbunden ist, wodurch ermöglicht wird, den Motor relativ zu der Platte 40 um eine Achse 50 zu schwenken. Der Motor 4ß ist an einer Sägeblattbaugruppe 52 befestigt, die ein Sägeblatt 54 aufweist, das durch den Motor 48 angetrieben wird.

Die Achse 56 des Sägeblatts verläuft parallel zu der Achse des Motors und zu der Achse 50. Das Sägeblatt ist über dem Schlitz 14 angeordnet, so dass das Sägeblatt durch ein Schwenken des Motors um die Achse 50 in den Schlitz 14 eintaucht, und zwar mit irgendeinem Winkel des Schwenkbauteils 18 relativ zu dem Schwenkblock 16. Außerdem ist der Schlitz 14 lang genug, um die vollständige Vor- und Zurückbewegung der Platte 40 bezüglich des Schwenkbauteils 18 aufzunehmen, und zwar auch dann, wenn das Sägeblatt vollständig nach unten gerichtet eingetaucht ist.

Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen, wobei die Platte 40 durch einen Lagerkäfig 30 gehalten ist. Die Lager 32, 34 werden durch Einstellschrauben 33 gehalten. Die Wellen 42, 44 sind an der Platte 40 durch Schrauben 43 befestigt, die relativ zueinander entlang der Länge der Wellen 42, 44 versetzt sind.

Fig. 3 zeigt die Abmessung von der Platte 40 und von dem Käfig 30. Außerdem ist an der Rückseite der Platte 40 ein Federfreigabehebel 60 montiert, der für eine Drehung um die Achse 62 in der Platte 40 montiert ist. Ein exzentrisches Rastelement 64 hält ein Ende der Zugfeder 66. Der Hebel 60 ist erstens in einer großen Öffnung 68 in einem Arm 70, der bezüglich der Platte 40 hochstehend ist, und zweitens in einem Träger 72 aufgenommen, der durch Schrauben 73 an der Platte 40 befestigt ist.

Es wird nun auf Fig. 4 Bezug genommen, wobei die Feder 66 zwischen dem Element 64 an dem Hebel 60 und einem Greifer 74 an der Seite des Motors 48 an dessen vorderem Ende wirkt (siehe auch Fig. 7). Dadurch wird beim Schwenken des Motors 48 um die Achse 50 (um das Sägeblatt 54 in den Schlitz 14 einzutauchen) die Feder 66 verlängert und gespannt, die jedoch stabil genug ist, um den Motor und die Sägebaugruppe anzuheben, wenn diese aus der eingetauchten Position von dem Benutzer losgelassen werden.

Die Sägeblattbaugruppe 52 beinhaltet einen Parallelogramm- Hebel 80, der an seinem oberen Ende schwenkbar mit der oberen Sägeblatt-Schutzeinrichtung 82 verbunden ist, die ebenfalls um die Sägeblattachse 56 schwenkbar ist. An seinem unteren Ende ist der Hebel 80 an dem hochstehenden Arm 70 schwenkbar um die Achse 84 befestigt. Eine Verlängerung 200 an dem oberen Ende des Hebels 80 verhindert, dass die Sägeblattbaugruppe 52 nach unten getaucht werden kann, wenn der Schalthebel 202 nicht gezogen ist. Der Schalter 202 ist an dem Handgriff 204 montiert, der an der oberen Sägeblatt-Schutzeinrichtung 82 befestigt ist. Der Hebel 202, wenn er zuerst gezogen wird, verdreht die untere Sägeblatt-Schutzeinrichtung 206 um einen kleinen Betrag, so dass ein Nocken 208 an der unteren Sägeblatt-Schutzeinrichtung aus blockierendem Eingriff mit der Verlängerung 200 freigegeben wird. Danach wird ein weiteres Öffnen der unteren Sägeblatt- Schutzeinrichtung durch Wirkung der Verlängerung 200 auf die vordere Fläche des Nockens 208 erreicht. Eine Feder (nicht gezeigt) spannt die untere Sägeblatt-Schutzeinrichtung in ihre abdeckende Position bezüglich des Sägeblatts 54 vor. Wenn der Baugruppe ermöglicht wird, nach unten geschwenkt zu werden, hält jedoch der Parallelogramm-Hebel 80 die Anordnung der oberen Schutzeinrichtung bezüglich des Tisches 12 aufrecht.

Durch ein nach unten gerichtetes Schwenken des Motors 48 und der Sägebaugruppe 52 wird ein Rastmittel 86 freigegeben, das mit der Rückseite des Motors 48 verbunden ist und das andererseits an seinem unteren Ende 88 mit der Rückseite des Lagerkäfigs 30 eingreift und verhindert, dass die Platte 40 entlang des Käfigs 30 verschoben wird. Das untere Ende 88 ist bei 90 schwenkbar mit dem Rastmittel 86 verbunden, so dass dann, wenn die Sägebaugruppe 52, der Motor 48 und die Platte 40 in eine vordere Position nach vorne verschoben werden (nicht gezeigt) und es der Sägeblattbaugruppe 52 möglich ist, unter der Wirkung der Feder 66 angehoben zu werden, das Rastmittel ein solches Anheben nicht verhindert. Bei einem solchen Anheben der Sägeblattbaugruppe 52 wird der Greifer 88 nur durch den Kontakt mit dem oberen Teil des Käfigs 30 um die Achse 90 verlagert, bis die Platte 40 in die Position zurückgeschoben ist, die in Fig. 4 gezeigt ist, woraufhin der Greifer 88 und der Wirkung einer Feder 92 von dem Käfig 30 außer Eingriff kommt.

Eine Verlängerung 94 am unteren Ende des Hebels 80 weist eine daran ausgebildete Zahnstange 96 auf. Außerdem ist eine Schneckenbaugruppe 98 relativ zu dem hochstehenden Arm 70 um eine Achse 100 schwenkbar (siehe auch die Einfügung in Fig. 2). Wenn sich der Federfreigabehebel 60 in der in den Zeichnungen gezeigten Position befindet, dann ist eine flache Fläche 102 zwischen den Enden davon (siehe Fig. 3 und 7) der Rückseite der Schneckenbaugruppe 98 zugewandt, so dass die Schneckenbaugruppe mit ihrem hinteren Teil in der Position liegt, die bei 98' gezeigt ist. Hier hat die Schneckenbaugruppe keinen Konkakt mit der Zahnstange 96, wenn die Baugruppe nach unten geschwenkt wird, und die Zahnstange und die Schneckenbaugruppe haben keine Funktion. Wenn jedoch der Tisch 12 umgedreht wird (durch nicht gezeigte Einrichtungen), um die Säge 10 in eine Banksäge umzuwandeln, und wenn das Sägeblatt 54' durch den Schlitz 14 vorsteht, treten die Zahnstange 96 und die Schneckenbaugruppe 98 in Funktion. Der Federfreigabehebel 60 wird in Fig. 4 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht. Dadurch wird zunächst die Zugspannung der Feder 66 freigegeben. Zweitens wird die gekrümmte Fläche 103 des Hebels 60 gegen die Rückseite der Schneckenbaugruppe 98 gedrückt, so dass diese möglicherweise die Position einnimmt, die in Fig. 4 gezeigt ist, und dadurch wird die Schnecke 104 (siehe Einfügung in Fig. 2) in der Baugruppe 98 mit der Zahnstange 96 in Eingriff gebracht. Ein Knopf 106 ermöglicht es, dass der Benutzer die Schnecke 104 drehen kann, wodurch dann die Position des Parallelogramm-Hebels 80 und somit das Ausmaß des Vorstehens des Sägeblatts 54 durch den Schlitz 14 verändert wird.

Es wird nun auf Fig. 5 Bezug genommen, in der ein Schlüssel 61 am Ende des Federfreigabehebels 60 die Drehung des Hebels zwischen zwei Positionen begrenzt, und zumindest in der in Fig. 4 gezeigten Position den Hebel in dieser Position arretiert, in dem Sinne, dass die Feder den Schlüssel 61 mit Druck gegen dessen Anschlag drückt.

Auch in Fig. 5 ist eine Verriegelung 108 vorgesehen, die verwendet werden kann, um die Platte 40 in ihrer Position an einem Ende des Käfigs 30 zu verriegeln. Die Verriegelung hat einen Kniehebel 110, mit Hilfe dessen die Verriegelung dauerhaft außer Eingriff gebracht werden kann (siehe auch Fig. 8).

Fig. 6 zeigt einen Rückstellmechanismus 112, der an der Platte 40 befestigt ist und der ein federbelastetes Kabel 114 aufweist, wobei ein Ende 116 davon mit dem Käfig 30 verbunden ist. Dies dient dazu, um die Sägeblattbaugruppe 42 und die Platte 40 zurück in die Position vorzuspannen, die in Fig. 4 gezeigt ist.

Es ist natürlich offensichtlich, dass die vorliegende Erfindung vorstehend nur anhand eines Beispiels beschrieben wurde und dass Veränderungen im Detail in den Schutzbereich der Erfindung fallen.


Anspruch[de]

1. Säge (10) mit einem Tisch (12), einer Abstützung (30)1 die an dem Tisch montiert ist, einer Sägebaugruppe (40, 48, 52, 54), wobei die Sägebaugruppe ein Sägeblatt (54), das in der Baugruppe gelagert ist, und einen Motor (48) aufweist, um das Sägeblatt anzutreiben, und mit einem Schlitz (14) in dem Tisch, in den das Sägeblatt eingetaucht werden kann, wobei in der Abstützung (30) ein Kanal (32, 34) ausgebildet ist, der eine Welle (42, 44) aufnimmt, die durch die Sägebaugruppe gehalten ist, so dass die Sägebaugruppe relativ zu der Abstützung verschoben werden kann, um die Reichweite des Sägeblatts entlang des Schlitzes zu erhöhen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägebaugruppe (40, 48, 52, 54) über und oberhalb der Abstützung (30) verschiebbar ist, so dass das Gewicht der Sägebaugruppe im wesentlichen vertikal über die Abstützung auf den Tisch (12) übertragen wird.

2. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abstützung (40, 48, 52, 54) zwei parallele Kanäle (32, 34) ausgebildet sind und zwei entsprechende Wellen (42, 44) unter der Sägebaugruppe gehalten sind, um entlang der Kanäle zu gleiten.

3. Säge nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Kanal (32, 34) einen C-förmigen Querschnitt hat.

4. Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Kanal ein Lager (32, 34) zwischen der Abstützung und der Welle (42, 44) aufweist.

5. Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägebaugruppe (40, 48, 52, 54) ein Rastmittel (86) aufweist, um die Baugruppe an der Abstützung (30) in einer zurückgezogenen Position zu halten, bis das Sägeblatt (54) in Richtung auf den Schlitz (14) abgesenkt wird.

6. Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung (30) einen Schwenkblock (16), der an dem Tisch (12) befestigt ist, und ein Schwenkbauteil (18) aufweist, in dem der oder jeder Kanal (32, 34) ausgebildet ist, wobei das Schwenkbauteil relativ zu dem Schwenkblock schwenkbar ist, um den Schnittwinkel des Sägeblatts (54) einzustellen.

7. Säge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rückstellmechanismus (112) zwischen dem Schwenkblock (16) und dem Schwenkbauteil (18) wirkt, um das Sägeblatt (54) in eine Position zu drücken, die im wesentlichen senkrecht zu dem Schlitz (14) verläuft.

8. Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägebaugruppe (40, 48, 52, 54) eine vierseitige Verbindung (80) aufweist, die dann, wenn das Sägeblatt (54) in Richtung auf den Schlitz (14) abgesenkt wird, eine Sägeblatt-Schutzeinrichtung (206) öffnet, um das Sägeblatt freizugeben.

9. Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägebaugruppe (40, 48, 52, 54) außerdem eine Motorplatte (40), an der die oder jede Welle (42, 44) gehalten ist, und Federeinrichtungen (66) zwischen der Motorplatte und dem Motor (48) aufweist, die wirken, um das Sägeblatt (54) weg von dem Schlitz (14) anzuheben.

10. Säge nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtungen eine Feder (66) und einen Hebel (60) beinhalten, der dann, wenn er gedreht wird, die Zugspannung in der Feder freigibt, um das Sägeblatt (54) abzusenken.

11. Säge nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Motorplatte (40) eine Arretiervorrichtung gehalten ist, um den Hebel (60) zu arretieren.

12. Säge nach Anspruch 9, Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtungen außerdem einen Schneckenantrieb (98) aufweisen, der dann, wenn der Hebel (60) gedreht wird, mit einer Zahnstange (96) in Eingriff kommt, die an dem Motor (48) montiert ist, so dass der Schneckenantrieb verwendet werden kann, um die Position des Sägeblatts (54) relativ zu dem Schlitz (14) zu steuern.

13. Säge nach Anspruch 12, sofern abhängig von Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (96) an einer Verlängerung der vierseitigen Verbindung (80) ausgebildet ist.

14. Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen vorgesehen sind, um die Sägebaugruppe (40, 48, 52, 54) in einer Position relativ zu der Abstützung (30) zu arretieren.

15. Säge nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Arretieren einen Kniehebel (110) beinhalten, der durch die Sägebaugruppe (49, 48, 52, 54) gehalten ist.

16. Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (12) in einem Rahmen montiert und dazu ausgestaltet ist, um zwei Positionen einzunehmen, wobei sich die Sägebaugruppe (40, 48, 52, 54) in einer ersten dieser beiden Positionen des Tisches über dem Tisch befindet, wobei die Säge dadurch eine Kappsäge bildet, um Stechschnitte an Werkstücken durchzuführen, die an einer ersten Seite von dem Tisch abstützend gehalten sind, und sich die Sägebaugruppe in einer zweiten von diesen beiden Positionen des Tisches unter dem Tisch befindet und die Säge dadurch eine Banksäge bildet, um Schnitte an Werkstücken durchzuführen, die auf einer zweiten gegenüberliegenden Seite des Tisches durch das Sägeblatt geführt werden.







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