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Dokumentenidentifikation DE69623711T2 15.05.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0759611
Titel Gerät für optische Platten und Widergabeverfahren für verschiedene Plattentypen
Anmelder Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Yamamuro, Mikio, Tokyo 105, JP
Vertreter Blumbach, Kramer & Partner GbR, 81245 München
DE-Aktenzeichen 69623711
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.03.1996
EP-Aktenzeichen 961039948
EP-Offenlegungsdatum 26.02.1997
EP date of grant 18.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.2003
IPC-Hauptklasse G11B 7/26
IPC-Nebenklasse G11B 23/00   G11B 7/007   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Masterherstellungsgerät Ihr eine optische Platte, ein Gerät zur Herstellung einer optischen Platte, und ein Verfahren zur Herstellung einer optischen Platte, zur Bildung einer wiederbeschreibbaren optischen Platte, auf die oder von der Daten aufgezeichnet oder reproduziert werden können, indem eine konzentrische oder spiralförmige Rille und ein Steg verwendet werden, und auf der Adressendaten bei vorbestimmten Intervallen in einem Masterprozess unter Verwendung von Aufnahmemarkierungen aufgezeichnet sind, und einer optischen Nurleseplatte, auf der Daten in einem Masterprozess unter Verwendung von Aufzeichnungsmarkierungen aufgezeichnet werden, die in einer konzentrischen oder spiralförmigen Form als Aufnahmespuren aufgenommen sind.

Herkömmliche optische Platten umfassen eine optische Platte, auf der nur in einer Führungsrille (Rille) Daten aufgenommen werden, oder von der die Daten in der Rille reproduziert werden, und eine optische Platte (CD-ROM), auf der Daten durch Bildung von Aufnahmemarkierungen aufgenommen werden, die Daten in einer virtuellen Führungsrille im Voraus in einem optischen Plattenmasterprozess repräsentieren. Das Spurnachfolgen erfolgt für eine derartige optische Platte durch Verwendung eines Spurfehlersignals (Spurnachfolgedetektionsausgangssignals), das von einer Führungsrille (Rille) oder einer Aufnahmemarkierung erhalten wird. Bei diesem Betrieb werden Daten aufgezeichnet oder reproduziert.

Kürzlich ist eine weitere optische Platte vorgeschlagen worden (japanische Patentanmeldung KOKOKU Veröffentlichungsnummer 63-57895). Bei dieser optischen Platte werden Daten in Führungsrillen (Rillen) und auf flachen Bereichen (Stege) zwischen den Führungsrillen aufgezeichnet oder von diesen beiden reproduziert.

Keines der herkömmlichen Geräte, die entwickelt worden sind, können jedoch mit den oben beschriebenen optischen Platten alleine umgehen.

Daraus ist der Bedarf nach einem Gerät entstanden, das eine wiederbeschreibbare optische Platte, auf der Daten aufgenommen beziehungsweise von der Daten reproduziert werden können, indem eine Rille und ein Steg verwendet werden, und eine optische Nurleseplatte, auf die Daten aufgenommen werden, indem Aufnahmemarkierungen, die in einem Masterprozess aufgenommen worden sind, aufgezeichnet werden, verwenden und jede optische Platte korrekt und schnell identifizieren kann.

Die EP-A-0 570 235 offenbart ein Gerät zur Herstellung von unterschiedlichen Typen von Masterplatten. Die Vorrichtung ist zur Herstellung unterschiedlicher Typen einer Masterplatte für magnetoptische Platten ausgelegt. Sämtliche unterschiedliche Typen von Masterplatten enthalten Stege und Rillen, in die Adressendaten im gleichen Format aufgezeichnet werden, unabhängig vom Typ der Masterplatte.

Die US-4,989,195 offenbart ein Aufzeichnungs/Reproduktions-System zur Aufnahme eines Identifikationssignals in dem innersten Bereich einer Nurleseplatte oder einer wiederbeschreibbaren Platte. Das Identifikationssignal liefert Information für ein Plattenlaufwerk über den Typ der Platte, die in dem Plattenlaufwerk zu verwenden ist.

Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Geräts und eines Verfahrens, die eine wiederbeschreibbare optische Platte, auf der Daten aufgezeichnet beziehungsweise von der Daten reproduziert werden können, indem eine Rille und ein Steg verwendet werden, und auf der Adressendaten bei vorbestimmten Intervallen in einem Masterprozess unter Verwendung von Aufnahmemarkierungen aufgezeichnet werden, und eine optische Nurleseplatte, auf der Daten durch Verwendung von Aufnahmemarkierungen, die in einem Masterprozess aufgezeichnet werden, aufgenommen sind, verwenden und jede optische Platte korrekt und schnell identifizieren können.

Diese Aufgabe wird jeweils durch ein Gerät gemäß den Ansprüchen 1 und 2 und ein Verfahren gemäß dem Anspruch 3 gelöst.

Die Erfindung kann durch folgende unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gegebene detaillierte Beschreibung besser verstanden werden. Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockdiagramm, das die schematische Anordnung eines Schneidegeräts zeigt, um ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zu erklären;

Fig. 2 eine Ansicht zur Erklärung von ECC-Blockformatdaten;

Fig. 3 eine Ansicht zur Erklärung der ECC-Blockformatdaten, denen ECC- Blocksynchronisationscodes zugegeben sind;

Fig. 4A und 4B Ansichten, die ein Beispiel zeigen, wie Aufnahmemarkierungen (Pits) auf eine optische Nurleseplatte aufgezeichnet sind;

Fig. 5 eine Ansicht, die ein Beispiel zeigt, wie Daten auf einer optischen Nurleseplatte aufgezeichnet sind;

Fig. 6 eine Ansicht, die das Format der ECC-Blockadressendaten (Kopfbereich) zeigt;

Fig. 7 eine Ansicht, die ein Beispiel zeigt, wie Daten auf eine wiederbeschreibbare optische Platte aufgenommen werden, auf der Daten in Rillen und auf Stegen aufgezeichnet werden;

Fig. 8 eine Ansicht zur Erklärung der Vorformatdaten eines Kopfbereichs;

Fig. 9A und 9B Ansichten, die ein Beispiel zeigen, wie Aufnahmemarkierungen auf einer wiederbeschreibbaren optischen Platte aufgezeichnet werden, auf der Daten auf Rillen und Stegen aufgenommen werden;

Fig. 10 ein Blockdiagramm, das die schematische Anordnung eines optischen Plattengeräts zeigt;

Fig. 11 ein Blockdiagramm, das die schematische Anordnung einer Datenreproduktionsschaltung zeigt;

Fig. 12 ein Blockdiagramm, das die schematische Anordnung einer Spurnachfolgesteuerungsschaltung zeigt; und

Fig. 13 ein Flussdiagramm zur Erklärung eines Betriebs.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.

Fig. 1 zeigt ein Schneidegerät zur Erzeugung eines Glasmasters (Masterprozess) bei der Bildung eines Stempels. Wie in Fig. 1 gezeigt, erzeugt das Schneidegerät bei der Bildung eines Glasmasters für eine optische Nurleseplatte (CD-ROM) kleine konkave Aufnahmemarkierungen (Pits) auf einem Glassubstrat 1a, das keine unebenen Bereiche aufweist, indem ein Photoresist auf dem Substrat durch Ein/Aus-Steuerung einer Laserleistung geschmolzen wird.

Bei der Bildung eines Glasmasters für eine wiederbeschreibbare optische Platte (RAM) erzeugt das Schneidegerät kleine konkave Aufnahmemarkierungen (Pits) auf einem Glassubstrat 1b, das unebene Bereiche als Aufnahmespuren aufweist, indem ein Photoresist auf dem Substrat bei Ein/Aus-Steuerung einer Laserleistung in Übereinstimmung mit den konkaven Bereichen (Gräben) der Spuren geschmolzen wird.

Bei der Bildung eines Glasmasters für eine wiederbeschreibbare optische Platte (RAM) erzeugt darüber hinaus das Schneidegerät kleine konkave Aufnahmemarkierungen (Pits) auf einem Glassubstrat 1c, das unebene Bereiche als Aufnahmespuren aufweist, indem ein Photoresist auf dem Substrat durch Ein/Aus-Steuerung einer Laserleistung gemäß den konkaven Bereichen (Rillen) und konvexen Bereichen (Stege) der Spuren geschmolzen wird.

Wie in Fig. 1 gezeigt, wird das mit einem Photoresist beschichtete Glassubstrat 1a (1b, 1c) gedreht, beispielsweise mit einer konstanten Geschwindigkeit durch einen Motor 3. Dieser Motor 3 wird von einer Motorsteuerungsschaltung 4 gesteuert.

Ein Schneideprozess für das Glassubstrat 1a (1b, 1c) wird durch einen optischen Kopf 5 durchgeführt. Der optische Kopf 5 ist an einer Antriebsspule 7 befestigt, die den bewegbaren Bereich eines Linearmotors 6 bildet. Die Antriebsspule 7 ist mit einer Linearmotorsteuerungsschaltung 8 verbunden.

Ein Geschwindigkeitsdetektor 9 ist mit der Linearmotorsteuerungsschaltung 8 verbunden. Ein Geschwindigkeitssignal von dem Geschwindigkeitsdetektor 9 wird an die Linearmotorsteuerungsschaltung 8 gesendet.

Ein Dauermagnet (nicht gezeigt) ist auf dem stationären Bereich des Linearmotors 6 angeordnet. Wenn die Antriebsspule 7 durch die Linearmotorsteuerungsschaltung 8 angeregt wird, wird der optische Kopf 5 in radialer Richtung des Glassubstrats 1a (1b, 1c) bewegt.

Eine Objektivlinse 10 wird durch einen Draht oder eine Blattfeder (nicht gezeigt) auf dem optischen Kopf 5 gehalten. Die Objektlinse 10 wird in Fokussierungsrichtung (entlang der optischen Achse der Linse) durch eine Antriebsspule 12 bewegt, und in Spürnachführungsrichtung (senkrecht zur optischen Achse der Linse) durch eine Antriebsspule 11.

Ein Laserstrahl, der von einem Halbleiterlaseroszillator (Argonneonlaseroszillator) 19 emittiert wird, der von einer Lasersteuerungsschaltung 13 angetrieben wird, wird über eine Kollimatorlinse 20, ein Halbprisma 21 und eine Objektivlinse 10 auf das Glassubstrat 1a (1b, 1c) gerichtet. Das von dem Glassubstrat 1a reflektierte Licht wird über die Objektivlinse 10, das Halbprisma 21, eine Feldlinse 22 und eine zylindrische Linse 23 an einen Photodetektor 24 geleitet.

Der Photodetektor 24 ist durch vier unterteilte Photodetektionszellen 24a, 24b, 24c und 24d gebildet.

Ein Ausgangssignal von der Photodetektionszelle 24a des Photodetektors 24 wird an einen Eingangsanschluss jedes der Addierer 26a und 26d über einen Verstärker 25a geliefert. Ein Ausgangssignal von der Photodetektionszelle 24b wird an einen Eingangsanschluss jedes Addierers 26b und 26c über einen Verstärker 25b geliefert. Ein Ausgangssignal von der Photodetektionszelle 24c wird an den anderen Eingangsanschluss von jedem der Addierer 26a und 26c über einen Verstärker 25c geliefert. Ein Ausgangssignal von der Photodetektionszelle 24d wird an den anderen Eingangsanschluss von jedem der Addierer 26b und 26d über einen Verstärker 25d geliefert.

Ein Ausgangssignal von dem Addierer 26a wird an den invertierenden Eingangsanschluss eines Differenzverstärkers OP2 geliefert. Ein Ausgangssignal von dem Addierer 26b wird an den nicht invertierenden Eingangsanschluss des Differenzverstärkers OP2 geliefert. Bei diesem Betrieb liefert der Differenzverstärker OP2 ein Signal, das mit einem Brennpunkt im Zusammenhang steht; an eine Fokussierungssteuerungsschaltung 27 gemäß der Differenz zwischen den Signalen von den Addieren 26a und 26b. Ein Ausgangssignal von der Fokussierungssteuerungsschaltung 27 wird an die Fokussierungsantriebsspule 12 geliefert. Als Ergebnis wird der Laserstrahl derart gesteuert, dass er immer in einem Fokuszustand auf das Glassubstrat 1a (1b, 1c) eingestellt ist.

Ein Ausgangssignal vom Addierer 26d wird an den invertierenden Eingangsanschluss eines Differenzverstärkers OP1 geliefert. Ein Ausgangssignal von dem Addierer 26c wird an den nicht invertierenden Eingangsanschluss des Differenzverstärkers OP1 geliefert. Bei diesem Betrieb liefert der Differenzverstärker OP1 ein Spurfehlersignal an eine Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 gemäß der Differenz zwischen den Ausgangssignalen von den Addierern 26d und 26c. Die Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 erzeugt ein Spurantriebssignal gemäß dem Spurfehlersignal, das von dem Differenzverstärker OP1 geliefert wird. Zu bemerken ist, dass ein Spurantriebssignal für das Glassubstrat 1a gemäß einem von einer CPU 30 gelieferten Steuersignal gebildet wird.

Das von der Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 ausgegebene Spurantriebssignal wird an die Spurnachfolgeantriebspule 11 geliefert. Das Spurfehlersignal, das von der Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 verwendet wird, wird an die Linearmotorsteuerungsschaltung 8 geliefert.

Wenn das Spurantriebssignal an die Antriebsspule 11 geliefert wird, bewegt sich die Objektivlinse 10 allmählich von einer Rille (Aufnahmemarkierungszeichenkette) zu einer anderen mit einem Abstand entsprechend einer Spur, während einer Umdrehung des Glassubstrats 1b (1a), oder die Objektivlinse 10 bewegt sich allmählich von einer Rille zu einer Rille oder von einem Steg zu einem Steg mit einem Abstand entsprechend einer Spur während einer Umdrehung des Glassubstrats 1c.

Während die Objektivlinse 10 durch die Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 bewegt wird, bewegt die Linearmotorsteuerungsschaltung 8 den Linearmotor 6, also den optischen Kopf 5, derart, dass die Objektivlinse 10 nahe der zentralen Position des optischen Kopfs 5 lokalisiert ist.

Eine Datenerzeugungsschaltung 14 ist an der Eingangsseite der Lasersteuerungsschaltung 13 angeordnet. Die Datenerzeugungsschaltung 14 enthält eine ECC (Fehlerkorrekturcode)-Blockdatenerzeugungsschaltung 14a zur Umsetzung von ECC- Blockformatdaten als Aufnahmedaten, wie die in Figur gezeigten, die von einer Fehlerkorrekturschaltung 32 geliefert werden, in ECC-Blockformatdaten, die ECC- Blocksynchronisationscodes aufweisen, wie in Fig. 3 gezeigt, und eine Modulationsschaltung 14b zur Umwandlung (Modulation) der Aufnahmedaten von der ECC-Blockdatenerzeugungsschaltung 14a gemäß einem 8-15 Codeumsetzungsschema oder dergleichen.

Wie in Fig. 3 gezeigt, hat jeder ECC-Blocksynchronisationscode einen 2-Byte-Aufbau, also "0100000000000000 0100xxxxxxx00100" und wird erhalten, indem "175, 240" in einen 8-15 Code umgewandelt wird. Dieser ECC-Blocksynchronisationscode unterscheidet sich von einem Synchronisationscode zur ID-Detektion.

Die ECC-Blockformatdaten in Fig. 3 repräsentieren ein Format, das eigentlich auf einer optischen Platte aufgezeichnet wird. Jeder Sektor der ECC-Blockformatdaten in Fig. 2 hat eine 182-Byte · 12 Reihenkonfiguration und besteht aus Aufnahmedaten, einer Sektor ID und ECC für die Seitenrichtung. Im Gegensatz dazu sind in den ECC- Blockformatdaten in Fig. 3 2-Byte Synchronisationscodes in Einheiten von 91 Bytes hinzu addiert, und ein 2-Byte Synchronisationscode ist einem ECC hinzu addiert für die Längsrichtung für jede 91 Byte · 12 Reiheneinheit.

Aufnahmedaten, denen Fehlerkorrekturcodes (ECC) durch die Fehlerkorrekturschaltung 32 hinzu gegeben worden sind, werden an die Datenerzeugungsschaltung 14 geliefert. Aufnahmedaten von einer Steuerungsvorrichtung 46 als externe Vorrichtung werden an die Fehlerkorrekturschaltung 32 über eine Schnittstellenschaltung 45 und einen Bus 20 geliefert.

Die Fehlerkorrekturschaltung 32 addiert Fehlerkorrekturcodes (ECC 1 und 2) für die Breiten- und Längenrichtung und eine Sektor ID zu jedem 4 KByte Sektor von 32 KByte Aufnahmedaten, die von der Steuerungsvorrichtung 46 geliefert worden sind, um ECC- Blockformatdaten zu bilden, wie die in Fig. 2 gezeigten.

Dieses Schneidegerät hat einen D/A-Wandler 31, der verwendet wird, um Daten zwischen der Fokussierungssteuerungsschaltung 27, der Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28, der Linearmotorsteuerungsschaltung 8 und der CPU 30 auszutauschen.

Die Lasersteuerungsschaltung 13, die Fokussierungssteuerungsschaltung 27, die Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28, die Linearmotorsteuerungsschaltung 8, die Motorsteuerungsschaltung 4, die Datenerzeugungsschaltung 14 und dergleichen, werden durch die CPU 30 über eine Busleitung 29 gesteuert. Die CPU 30 führt vorbestimmte Operationen gemäß einem Schneidestartbefehl von einem Bedienfeld 43 und Programmen, die in einem Speicher 33 gespeichert sind, durch.

Nachdem das oben genannte Schneidegerät einen Schneideprozess durch Schmelzen des Photoresists auf dem Glassubstrat 1a gemäß den Aufnahmedaten für die gesamte Oberfläche des Substrats abgeschlossen hat, erfolgt ein Entwickeln und leitend Beschichten, wodurch ein Glasmaster gebildet wird. Ein Stempel aus Nickel oder dergleichen wird durch Galvanisieren oder dergleichen unter Verwendung dieses Glasmasters gebildet.

Eine optische Nurleseplatte 51 wird durch Spritzgußformen oder dergleichen gebildet, indem dieser Stempel verwendet wird.

Nachdem das Schneidegerät einen Schneideprozess durch Schmelzen des Photoresists auf dem Glassubstrat 1b gemäß den Aufnahmedaten für die gesamte Oberfläche des Substrats beendet hat, erfolgt ein Entwickeln und ein leitfähig Machen, wodurch ein Glasmaster gebildet wird. Ein Stempel aus Nickel oder dergleichen wird durch Galvanisierung oder dergleichen unter Verwendung dieses Glasmasters gebildet.

Eine wiederbeschreibbare optische Platte (RAM) 52, auf der Daten nur in ihren Rillen aufgezeichnet sind, wird durch Spritzgießen oder dergleichen unter Verwendung dieses Stempels gebildet.

Nachdem das Schneidegerät einen Schneideprozess durch Schmelzen des Photoresists auf dem Glassubstrat 1c gemäß den Aufnahmedaten für die gesamte Oberfläche des Substrats beendet hat, erfolgt ein Entwickeln und ein leitfähig Machen, wodurch ein Glasmaster gebildet wird. Ein Stempel aus Nickel oder dergleichen wird durch Galvanisierung oder dergleichen unter Verwendung dieses Glasmasters gebildet.

Eine wiederbeschreibbare optische Platte (RAM) 53, die Daten aufweist, die in ihren Rillen und auf ihren Stegen aufgezeichnet sind, wird durch Spritzgießen oder dergleichen unter Verwendung dieses Stempels gebildet.

Wie in den Fig. 4A und 4B gezeigt, werden kleine konkave Aufnahmemarkierungen (Pits) entsprechend den Daten auf der optischen Nurleseplatte 51 gebildet. Die Pit- Bereiche als Aufnahmemarkierungen entsprechen den Rillen, und die verbleibenden Bereiche entsprechen Stegen. In der in Fig. 5 gezeigten optischen Nurleseplatte 51 werden Daten in der oben genannten ECC-Blockdateneinheit aufgezeichnet (beispielsweise 38.688 KByte), und PlattenID-Daten werden als innerste ECC- Blockdaten aufgezeichnet. Diese PlattenID-Daten enthalten Daten, die verwendet werden, um zu bestimmen, ob die Platte ausgelegt ist, um Daten nur in Rillen oder in Rillen und Stegen aufzuzeichnen, Daten, die verwendet werden, um zu bestimmen, ob Adressen bei denen (von denen) Daten aufzuzeichnen (zu reproduzieren) sind, auf Stegen oder in Rillen vorhanden sind, und dergleichen.

Die ECC-Blockadressendaten (beispielsweise 66 Byte) werden zu jeden ECC-Blockdaten hinzu addiert. Wie in Fig. 6 gezeigt, wird jeder ECC-Adressendatenblock durch folgende Bereiche gebildet: einen 12-Byte Synchronisationscodebereich VFO1, zwei 8- Byte Synchronisationscodebereiche VFO2, einen 12-Byte Synchronisationscodebereich VFO3, drei 2-Byte Synchronisationscodes zur ID-Detektion, drei 5-Byte AdressbereichsID und einen 1-Byte NachsatzPA.

Ein fortlaufendes Datenmuster (Synchronisationscode) für PLL-Verriegelung wird in dem Synchronisationscodebereich VFO aufgezeichnet. Ein Synchronisationscode zur ID- Detektion ist "01000000000000000 0100xxxxxxx00010", der durch Umwandeln von "119, 125, 128, 132, 138, 144, 152, 158, 164, 167, 171" in einen 8-15 Code erhalten wird. Dieser Synchronisationscode zur ID-Detektion unterscheidet sich von einem Synchronisationscode in ECC-Blockdaten. In jedem Adressen ID-Bereich wird eine ID, beispielsweise eine ECC-Blocknummer bestehend aus 23 Bit aufgezeichnet, zusammen mit dem am signifikantesten Bit (MSB) als ein Flag, das anzeigt, ob der entsprechende ECC-Block wiederbeschrieben werden kann, und einen 2-Byte Fehlerkorrekturcode (CRC: Cyclic Redundancy Check). Wenn der ECC-Block wiederbeschrieben werden kann, wird "0" in dem signifikantesten Bit (MSB) aufgezeichnet. Andererseits wird "1" in dem signifikantesten Bit (MSB) aufgezeichnet. Der Nachsatz PA wird verwendet, wenn der Fehlerkorrekturcode für die AdressenbereichsID 2 Byte überschreitet.

Wie in Fig. 7 gezeigt, werden PlattenID-Daten als ECC-Blockdaten in der innersten Rille der wiederbeschreibbaren optischen Platte (RAM) 53 aufgezeichnet, und eine Aufzeichnung von Daten auf dem Steg entsprechend diesen innersten ECC-Blockdaten wird verhindert. Wie in Fig. 8 gezeigt, werden die Vorformatdaten (beispielsweise 54 Byte) eines Kopfbereichs auf der Grenze zwischen einer Rille und einem Steg für jeden ECC-Blockdatenaufzeichnungsbereich gebildet (beispielsweise 38.688 + 12 Byte). Auf den verbleibenden Bereichen werden Aufzeichnungsdaten, wie Aufnahmemarkierungen in den Rillen und auf Stegen aufgezeichnet, wie in den Fig. 9A und 9B gezeigt.

Diese PlattenID-Daten enthalten Daten, die verwendet werden, um zu bestimmen, ob die Platte ausgelegt ist, um Aufzeichnungsdaten nur in Rillen oder in Rillen und auf Stegen aufzuzeichnen, Daten, die verwendet werden, um zu bestimmen, ob Adressen, bei denen (von denen) Daten aufzuzeichnen (zu reproduzieren) sind, auf Stegen oder in Rillen vorhanden sind, und dergleichen.

Der Kopfbereich korrespondiert zu den oben genannten ECC-Blockadressendaten (siehe Fig. 6). Ein Synchronisationscode wird jedoch in dem 12-Byte Synchronisationscodebereich VFO3 aufgezeichnet, bevor die ECC-Blockdaten aufgenommen werden, und eine PLL-Korrektur erfolgt unter Verwendung des aufgenommenen Synchronisationscodes in dem Reproduktionsmodus.

Die wiederbeschreibbare optische Platte (RAM) 52 ist ausgelegt, um PlattenID-Daten als ECC-Blockdaten in der innersten Rille aufzuzeichnen. Wie in Fig. 8 gezeigt, werden die Vorformatdaten (beispielsweise 54 Byte) eines Kopfbereichs in einer Rille für jeden ECC-Blockdatenaufzeichnungsbereich gebildet (beispielsweise 38.688 + 12 Byte).

Diese PlattenID-Daten enthalten Daten, die verwendet werden, um zu bestimmen, ob die Platte ausgelegt ist, um Daten nur in Rillen oder in Rillen und auf Stegen aufzunehmen, Daten, die verwendet werden, um zu bestimmen, ob Adressen bei denen (von denen) Daten aufzuzeichnen (zu reproduzieren) sind auf Stegen oder in Rillen vorhanden sind, und dergleichen.

Der Kopfbereich entspricht den oben genannten ECC-Blockadressendaten (siehe Fig. 6). Ein Synchronisationscode wird jedoch in dem 12-Byte Synchronisationscodebereich VFO3 aufgenommen, bevor die ECC-Blockdaten aufgezeichnet werden, und eine PLL- Korrektur erfolgt unter Verwendung des aufgezeichneten Synchronisationscodes in dem Reproduktionsmodus.

Ein optisches Plattengerät zur Reproduktion von Daten von einer optischen Nurleseplatte (CD-ROM) 51, zum Aufnehmen von Daten auf wiederbeschreibbaren optischen Platten 52 und 53, oder zum Reproduzieren aufgezeichneter Daten von optischen Platten 52 und 53 wird im Folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 10 beschrieben. Da die Anordnung dieses Geräts fast gleich der des Schneidegeräts ist, kennzeichnen gleiche Bezugsziffern gleiche Teile, und eine Beschreibung dieser erfolgt nicht.

Das Summensignal von Ausgangssignalen von den Photodetektionszellen 24a bis 24d eines Photodetektors 24, also ein Ausgangssignal von einem Addierer 26e, in einem Zustand, bei dem ein Fokussieren und ein Spurnachfolgen durchgeführt wird, reflektiert Änderungen im Reflektionsvermögen von Pits (Aufzeichnungsdaten), die in Rillen und auf Stegen der Spuren gebildet sind. Dieses Signal wird an eine Datenreproduktionsschaltung 18 geliefert. Diese Datenreproduktionsschaltung 18 gibt ein Zugriffsfreigabesignal bezüglich eines ECC-Blocks mit einer Ziel-ID zur Aufnahme frei, oder gibt reproduzierte Daten bezüglich eines ECC-Blocks mit einer Ziel-ID zur Reproduktion aus.

Die von der Datenreproduktionsschaltung 18 reproduzierten Daten werden einer Fehlerkorrektur unterzogen, indem die Fehlerkorrekturcodes (ECC), die durch eine Fehlerkorrekturschaltung 32 hinzu addiert werden, verwendet werden. Die resultierenden Daten werden an eine optische Plattensteuerungsvorrichtung 36 als externe Vorrichtung über eine Schnittstellenschaltung 35 ausgegeben.

Wie in Fig. 11 gezeigt, enthält die Datenreproduktionsschaltung 18 eine Komperatorschaltung 61, eine Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung 62, eine Kopfleseschaltung 63, eine ECC-Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 und eine Datenleseschaltung 65.

Eine Komperatorschaltung 61 vergleicht ein Referenzsignal mit dem Summensignal der Ausgangssignale von den Photodetektionszellen 24a bis 24d des Photodetektors 24, also den Änderungen im Reflektionsvermögen der Bits, die in Rillen und Stegen der Spuren gebildet sind, wodurch eine Binarisierung durchgeführt wird. Die Komperatorschaltung 61 wird durch einen Vergleicher und dergleichen gebildet. Das Binärsignal, das durch die Komperatorschaltung 61 erhalten wird, wird an die Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung 62, die Kopfleseschaltung 63, die ECC- Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 und die Datenleseschaltung 65 geliefert.

Die Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung 62 detektiert die ID- Detektionssynchronisationscodes "01000000000000000 0100xxxxxxx00010" des Kopfs des Binärsignals (Binärdaten), das einer vorbestimmten Anzahl von Bits entsprechen. Die Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung 62 ist durch ein Register zur Speicherung der Binärdaten, ein Register zum Speichern der ID-Detektionssynchronisationscodes des Kopfs, und durch einen Komperator zum Vergleichen der Daten in diesen Registern gebildet. Das Detektionssignal von der Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung 62 wird an die Kopfleseschaltung 63 geliefert.

Die Kopfleseschaltung 63 liest die AdressenbereichsID der Binärdaten von der Komperatorschaltung 61 gemäß dem Detektionssignal von der Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung 62. Wenn diese AdressenbereichsID mit der ID (auf die zuzugreifen ist) übereinstimmt, die von der optischen Plattensteuerungsvorrichtung 36 als externe Vorrichtung geliefert worden ist, gibt die Kopfleseschaltung 63 ein Zugriffsfreigabesignal aus. Die Kopfleseschaltung 63 ist durch ein Register zum Speichern der Binärdaten als AdressenbereichsID von der Komperatorschaltung 61, durch ein Register zum Speichern der ID (auf die zuzugreifen ist), die von der externen Vorrichtung geliefert wird, und durch einen Komperator zum Vergleichen der Daten in diesen Registern gebildet. Das Zugriffsfreigabesignal von der Kopfleseschaltung 63 wird an die ECC-Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64, die Datenleseschaltung 65 und die Datenerzeugungsschaltung 14 geliefert.

Bei Empfang des Zugriffsfreigabesignals von der Kopfleseschaltung 63 detektiert die ECC-Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 die ECC- Blocksynchronisationscodes "01000000000000000 0100xxxxxxx00100" der Binärdaten, die von der Komperatorschaltung 61 geliefert werden, durch die Anzahl entsprechend der Anzahl von Bytes des ECC-Blocks. Die ECC- Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 ist durch ein Register zum Speichern der Binärdaten, ein Register zum Speichern der Binärdaten, ein Register zum Speichern der ECC-Blocksynchronisationscodes und einen Komperator zum Vergleichen der Daten in diesen Registern gebildet. Das Detektionssignal von der ECC- Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 wird an die Datenleseschaltung 65 geliefert.

Bei Empfang des Zugriffsfreigabesignals von der Kopfleseschaltung 63 liest die Datenleseschaltung 65 91-Byte Binärdaten als reproduzierte Daten, die von der Komperatorschaltung 61 anschließend geliefert werden. Die Datenleseschaltung 65 ist beispielsweise durch eine Demodulationsschaltung, eine Binarisierungsschaltung und dergleichen gebildet. Die Demodulationsschaltung demoduliert die Binärdaten, die von der Komperatorschaltung 61 geliefert werden, durch inverse Transformation des 8-15 Codes. Die Binarisierungsschaltung binarisiert die demodulierten Daten in Einheiten von Bytes. Die resultierenden reproduzierten Daten werden an die Fehlerkorrekturschaltung 32 geliefert.

Eine Lasersteuerungsschaltung 13 ändert die Intensität eines Laserstrahls gemäß einer optischen Zielplatte.

Die Datenerzeugungsschaltung 14 gibt Aufnahmedaten an die Lasersteuerungsschaltung 13 im Datenaufzeichnungsmodus gemäß einem Zugriffsfreigabesignal von der Kopfleseschaltung 63.

Wie in Fig. 12 gezeigt, enthält eine Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 einen Schalter 71, eine die Polarität invertierende Schaltung 72, eine Phasenkompensationsschaltung 73 und eine Treiberschaltung 74.

Der Schalter 71 wird gemäß einem Spurnachfolgepolaritätsschaltsignal von einer CPU 30 betrieben. Wenn die Polarität des Spurnachfolgepolaritätsschaltsignals eine Rille anzeigt, gibt der Schalter 71 ein Spurfehlersignal von einem Differenzverstärker OP 1 an die Phasenkompensationsschaltung 73 aus. Wenn die Polarität des Spurnachfolgepolaritätsschaltsignals einen Steg anzeigt, gibt der Schalter 71 ein Spurfehlersignal aus, dessen Polarität durch die Polaritätsinvertierungsschaltung 72 invertiert ist, an die Phasenkompensationsschaltung 73 aus.

Die Phasenkompensationsschaltung 73 invertiert die Polarität (Phase) des Spurfehlersignals, das von dem Differenzverstärker OP1 geliefert wird. Das Ausgangssignal von der Phasenkompensationsschaltung 73 wird an die Polaritätsinvertierungsschaltung 72 geliefert.

Die Phasenkompensationsschaltung 73 kompensiert die Phase des Spurfehlersignals, das eine positive Polarität (positive Phase) oder eine entgegengesetzte oder negative Polarität (entgegengesetzte Phase) aufweist, das von dem Umschalter 71 geliefert wird, und gibt das resultierende Signal an die Treiberschaltung 74 aus.

Die Treiberschaltung 74 treibt eine Antriebsspule 11 gemäß dem Spurtreibersignal von der Phasenkompensationsschaltung 73 an, um eine Objektivlinse 10 in Spurnachfolgerichtung zu bewegen.

Die durchzuführende Verarbeitung in der oben genannten Anordnung, wenn eine der optischen Platten 51, 52 und 53 geladen ist, wird als nächstes unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm gemäß Fig. 13 beschrieben.

Wenn die optische Platte 51 (52, 53) durch einen Lademechanismus (nicht gezeigt) geladen wird, bringt die CPU 30 die Motorsteuerungsschaltung 4 dazu den Motor 3 derart anzutreiben/anzusteuern, dass die optische Platte mit einer vorbestimmten Rotationsgeschwindigkeit dreht.

Der optische Kopf 5 wird dann an eine Position als eine Anfangsposition gegenüber dem innersten Umfangsbereich der optischen Platte 51 (52, 53) bewegt, und ein "Fokus Lockin" wird durchgeführt. Speziell bringt die CPU 30 die Lasersteuerungsschaltung 13 dazu, ein Reproduktionssteuerungssignal auszugeben. Als Ergebnis gibt die Lasersteuerungsschaltung 13 einen Reproduktionslaserstrahl von dem Halbleiterlaseroszillator 19 in dem optischen Kopf 5 auf die optische Platte über die Objektlinse 10 aus. Der von der optischen Platte 51 (52, 53) reflektierte Laserstrahl wird über die Objektlinse 10, ein Halbprisma 21, eine Feldlinse 22 und eine zylindrische Linse 23 an den Photodetektor 24 geleitet. Ein Differenzverstärker OP2 erhält dann ein Fokussierungssignal auf der Basis der Differenz zwischen dem Summensignal der Ausgangssignale von den Photodetektionszellen 24a und 24c des Photodetektors 24, und dem Summensignal von Ausgangssignalen von den Photodetektionszellen 24b und 24d des Photodetektors 24, und gibt dieses an die Fokussierungssteuerungsschaltung 27. Mit dieser Operation erregt die Fokussierungssteuerungsschaltung 27 eine Antriebsspule 12 gemäß dem gelieferten Fokussierungssignal, um die Objektivlinse 10 zu bewegen, wodurch der Laserstrahl, der auf die optische Platte 51 (52, 53) gerichtet ist, fokussiert wird.

Während dieses "Fokus Lockin" gibt der Differenzverstärker OP1 die Differenz zwischen dem Summensignal der Ausgangssignale von den Photodetektionszellen 24a und 24d und dem Summensignal von den Ausgangssignalen von den Photodetektionszellen des Photodetektors 24 als Spurfehlersignal an die Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28. In diesem Fall, da ein Spurnachfolgepolaritätsschaltsignal entsprechend einer Rille von der CPU 30 an die Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 geliefert worden ist, wird das Spurfehlersignal von dem Differenzverstärker OP1 an die Phasenkompensationsschaltung 73 über den Umschalter 71 ausgegeben. Die Phasenkompensationsschaltung 73 führt eine Phasenkompensation des gelieferten Spurfehlersignals durch, und gibt das resultierende Signal als Treibersignal an die Treiberschaltung 74 aus.

Die Treiberschaltung 74 treibt die Objektivlinse 10 über die Antriebsspule 11 gemäß dem gelieferten Treibersignal an, um eine Spurnachfolgekorrektur für eine genaue Bewegung des Laserstrahls, der auf die optische Platte 51 (52, 53) gerichtet ist, über die Objektivlinse 10 durchzuführen.

Der optische Kopf 5 strahlt folglich den Laserstrahl auf den innersten Umfangsbereich der optischen Platte 51 (52, 53).

In diesem Zustand wird ein Lesesignal entsprechend den Daten auf der innersten Spur durch die Komperatorschaltung 61 in der Datenreproduktionsschaltung 18 binarisiert, und Binärdaten werden an die Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung 62, die Kopfleseschaltung 63, die ECC-Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 und die Datenleseschaltung 65 geliefert.

Wenn ein Kopfsynchronisationscode durch die Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung 62 detektiert worden ist, liest die Kopfleseschaltung 63 eine AdressenbereichsID der Binärdaten von der Komperatorschaltung 61. Wenn diese AdressenbereichsID mit der AdressenID der PlattenID-Daten (auf die zuzugreifen ist) übereinstimmt, die von der optischen Plattensteuerungsvorrichtung 36 als eine externe Vorrichtung geliefert werden, wird ein Zugriffsfreigabesignal an die ECC- Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 und die Datenleseschaltung 65 ausgegeben.

Jedesmal wenn ein ECC-Blocksynchronisationscode durch die ECC- Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 detektiert wird, demoduliert die Datenleseschaltung 65 91-Byte Daten, die aufeinander folgend von der Komperatorschaltung 61 geliefert werden, durch eine inverse Transformation eines 8-15 Codes unter Verwendung der Demodulationsschaltung, und binarisiert die Daten, indem die Binarisierungsschaltung verwendet wird. Die resultierenden Daten werden als reproduzierte Daten an die Fehlerkorrekturschaltung 32 ausgegeben.

Bei der Handhabung der optischen Platte 51 kann jedesmal, wenn ein ECC- Blocksynchronisationscode durch die ECC- Blocksynchronisationscodedetektionsschaltung 64 detektiert wird, die Datenleseschaltung 65 aufeinanderfolgender 91-Byte Daten als reproduzierte Daten lesen, ohne die Kopfsynchronisationscodedetektionsschaltung und die Kopfleseschaltung 63 zu verwenden. In diesem Fall ist keine ECC-Blockadresse erforderlich.

Die Fehlerkorrekturschaltung 32 führt eine Fehlerkorrektur durch, indem die Fehlerkorrekturcodes (ECC), die den gelieferten reproduzierten Daten hinzu addiert werden, verwendet werden, und gibt die resultierenden Daten an die optische Plattensteuerungsvorrichtung 36 als ein externes Gerät über die Schnittstellenschaltung 35 aus.

Als Ergebnis werden PlattenID-Daten an die optische Plattensteuerungsvorrichtung 36 geliefert.

Die optische Plattensteuerungsvorrichtung 36 unterscheidet basierend auf den gelieferten PlattenID-Daten, ob die geladene optische Platte die optische Nurleseplatte 51, die wiederbeschreibbare optische Platte (RAM) 52, die ausgelegt ist, um Daten nur in Rillen aufzuzeichnen, oder die wiederbeschreibbare optische Platte (RAM) 53 ist, die zur Aufzeichnung von Daten in Rillen und auf Stegen ausgelegt ist. Bei der Unterscheidung, dass die optische Platte die optische Platte 53 ist, unterscheidet die optische Plattensteuerungsvorrichtung 36, ob die Zugriffsposition bei einer Rille oder einem Steg liegt, und gibt diese Unterscheidungsergebnisse und die AdressenID, bei der ein Aufnehmen oder Reproduzieren (Zugriff) durchzuführen ist, an die CPU 30.

Die CPU 30 ändert das Spurnachfolgepolaritätsschaltsignal, das an die Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 auszugeben ist, in eine Signal entsprechend einem Steg nur, wenn das empfangene Unterscheidungsergebnis anzeigt, dass die Zugriffsposition bei einem Steg liegt. Mit dieser Operation wird der Umschalter 71 geschaltet, und das Spurfehlersignal von dem Differenzverstärker OP1 wird durch die Polaritätsinvertierungsschaltung 72 invertiert und an die Phasenkompensationsschaltung 73 ausgegeben. Als Ergebnis führt die Spurnachfolgesteuerungsschaltung 28 eine Spurnachfolgekorrektur für eine genaue Bewegung des Laserstrahls gemäß der Polarität (Gegenphase) entsprechend einem Steg durch.

Während der oben genannten Spurnachfolgeoperation wird eine Datenaufnahme/Reproduktions-Operation durchgeführt. Wie oben beschrieben werden PlattenID-Daten, die mit den Eigenschaften der optischen Platten in Zusammenhang stehen, vorher auf den innersten Umfangsbereichen einer wiederbeschreibbaren Platte aufgenommen, auf die (von der) Daten aufzunehmen (zu reproduzieren) sind, indem eine Rille und ein Steg verwendet werden, und eine optische Nurleseplatte.

Das Gerät kann folglich mit einer wiederbeschreibbaren optischen Platte umgehen, auf der (von der) Daten aufzuzeichnen (zu reproduzieren) werden, indem eine Rille und ein Steg verwendet werden, und auf der Adressendaten mit vorbestimmten Intervallen in einem Masterprozess unter Verwendung von Aufnahmemarkierungen aufgenommen werden, und mit einer optischen Nurleseplatte, auf der Daten aufgenommen werden, indem Aufnahmemarkierungen verwendet werden, die in einem Masterprozess aufgezeichnet worden sind, und korrekt und schnell jede optische Platte identifizieren.

Wenn die PlattenID-Daten auf einer wiederbeschreibbaren optischen Platte in einem Masterprozess aufzuzeichnen werden, werden darüber hinaus die Daten nur in Rillen aufgenommen, um eine normale Spurnachfolge zu erlauben. In diesem Fall wird das Aufnehmen von Daten auf einem Steg in einem Bereich, wo PlattenID-Daten in einer Rille in einem Masterprozess aufgenommen werden, verhindert.

Durch diese Verhinderung der Aufnahme auf dem Steg kann ein Problem in Verbindung mit den PlattenID-Daten vermieden werden.

Darüber hinaus können die PlattenID-Daten, die in dem Masterprozess aufzunehmen sind, das gleiche Format haben, wie die ID-Daten auf einer Nurleseplatte (ROM-Platte), und es muß kein Adressenbereich gebildet werden.


Anspruch[de]

1. Optisches Plattengerät für eine optische Platte (53), bei der sowohl auf Rillen als auch auf Stegen Daten aufgenommen werden, eine optische Platte (52), bei der Daten nur auf einer Rille aufgenommen werden, und eine optische Platte (51), bei der Daten unter Verwendung von Aufnahmemarkierungen in einem Masterprozess aufgenommen werden, wobei das optische Plattengerät aufweist:

ein Lesemittel (5, 18, 62, 63, 64, 65) zum Auslesen von Plattenidentifikationsdaten; die auf einer Innersten der Rillen einer der optischen Platten (51, 52, 53) aufgenommen sind, indem die Innerste der Rillen verfolgt wird;

ein Identifizierungsmittel (36) zum Identifizieren der Art einer der optischen Platten, basierend auf den durch das Lesemittel (5, 18, 62, 63, 64, 65) ausgelesenen Identifikationsdaten; und

ein Verarbeitungsmittel zum Aufnehmen oder Reproduzieren von Daten gemäß einem Ergebnis der Identifikation durch das Identifizierungsmittel.

2. Optisches Plattengerät für eine optische Platte (53), bei der Daten auf Aufnahmespuren aufgenommen werden, die sowohl Rillen als auch Stege aufweisen, die sich erstrecken, um eine kontinuierliche Spirale zu bilden, eine optische Platte (52), bei der Daten auf Aufnahmespuren mit einer Spiralrille aufgenommen werden, und eine optischen Platte (51), bei der Daten in einem Masterschritt aufgenommen werden, indem Aufnahmemarkierungen verwendet werden, die als Aufnahmespuren konzentrisch oder spiralförmig aufgenommen werden, wobei das optische Plattengerät aufweist:

einen optischen Kopf (5), der (i) ein Konvergierungsmittel (10) aufweist, zum Konvergieren von Licht auf die Rille oder auf die Rillen oder Stege einer der optischen Platten (51, 52, 53), und (ii) ein Detektionsmittel (24) zum Detektieren von Licht von der einen der optischen Platten (51, 52, 53);

ein Bewegungsmittel (6, 8, 28) zum Bewegen des Konvergierungsmittels (10) des optischen Kopfs (5) in einer Richtung senkrecht zu einer optischen Achse des Konvergierungsmittels (10);

ein Signalerzeugungsmittel (OP1) zum Erzeugen eines Spurfehlersignals für die eine der optischen Platten (51, 52, 53) in Antwort auf ein Detektionssignal von dem Detektionsmittel (24);

ein Polaritätsinvertierungsmittel (72) zum Invertieren der Polarität des durch das Signalerzeugungsmittel (OP1) erzeugten Spurfehlersignals;

ein erstes Steuermittel (12, 28) zum Steuern der Bewegung des Konvertierungsmittels (10) des optischen Kopfs (5), die durch das Bewegungsmittel (6, 8, 28) erfolgt, indem das durch das Signalerzeugungsmittel (OP1) erzeugte Spurfehlersignal verwendet wird;

ein Lesemittel (5, 18, 62, 63, 64, 65) zum Auslesen von Plattenidentifikationsdaten, die auf der Rille oder einer Innersten der Rillen der einen der optischen Platten (51, 52, 53) aufgezeichnet sind, und die die Art der einen der optischen Platte (51, 52, 53) anzeigen, indem die Rille oder die Innerste der Rillen der einen der optischen Platten (51, 52, 53) verfolgt wird, während die Bewegung des Konvergierungsmittels (10) des optischen Kopfs (5) durch das erste Steuermittel (12, 28) gesteuert wird;

ein Identifizierungsmittel (36) zum Identifizieren der Art der einen der optischen Platten (51, 52, 53) basierend auf den durch das Lesemittel (5, 18, 62, 63, 64, 65) gelesenen Plattenidentifikationsdaten, und zum Bestimmen, ob eine Zugriffsposition eine Rille oder ein Steg ist, wenn die Art der einen der optischen Platten (51, 52, 53) als die optische Platte (53) identifiziert ist;

ein zweites Steuermittel (30) zum Steuern der Bewegung des Konvergierungsmittels (10) des optischen Kopfs (5), die durch das Bewegungsmittel (6, 8, 28) erfolgt, indem das Spurfehlersignal verwendet wird, dessen Polarität durch das Polaritätsinvertierungsmittel (72) umgekehrt ist, wenn das Identifizierungsmittel (36), die eine der optischen Platten (51, 52, 53) als die optische Platte (53) identifiziert, und bestimmt, daß die Zugriffsposition der Steg ist;

ein erstes Verarbeitungsmittel (S. 13, 14, 18, 30) zum Aufnehmen von Daten bei der Zugriffsposition oder zum Reproduzieren der Daten bei dieser, mit der durch das zweite Steuermittel (30) gesteuerten Bewegung des Konvergierungsmittels (10); und

ein zweites Verarbeitungsmittel (S. 13, 14, 18, 30) zum Aufnehmen von Daten bei der Zugriffsposition oder zum Reproduzieren der Daten bei dieser, mit der durch das erste Steuermittel (30) gesteuerten Bewegung des Konvergierungsmittels (10), wenn das Identifizierungsmittel (36) die eine der optischen Platten (51, 52, 53) als die optische Platte (53) identifiziert und bestimmt, daß die Zugriffsposition die Rille ist, oder das Identifizierungsmittel die eine der optischen Platten (51, 52, 53) als die optische Platte (52) oder die optische Platte (51) identifiziert.

3. Verfahren zum Reproduzieren von Daten, die auf einer optischen Platte aufgenommen sind, die eine optische Platte (53) ist, bei der Daten sowohl in Rillen als auch in Stegen aufgezeichnet werden, eine optische Platte (52), bei der Daten nur auf einer Rille aufgezeichnet werden, oder eine optische Platte (53), bei der Daten unter Verwendung von Aufnahmemarkierungen in einem Masterprozess aufgenommen werden, enthaltend die Schritte:

Lesen von Plattenidentifikationsdaten, die auf der Rille oder einer Innersten der Rillen der einen der optischen Platten (51, 52, 53) aufgenommen sind, durch Verfolgen der Rille oder der Innersten der Rillen der einen der optischen Platten (51, 52, 53);

Identifizieren der Art der einen der optischen Platten (51, 52, 53) basierend auf den gelesenen Plattenidentifikationsdaten; und

Aufnehmen oder Reproduzieren von Daten basierend auf einem Ergebnis der Identifikation in dem Identifizierungsschritt.







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